Wie man nach der Wahrheit strebt (24)

Letztes Mal hielten wir Gemeinschaft über die Thematik, die Barrieren zwischen sich selbst und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loszulassen, was unter das größere Thema des „Loslassens“ im Rahmen von „Wie man nach der Wahrheit strebt“ fällt. Inhaltlich umfasst diese Thematik Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott. Über welche Aspekte haben wir Gemeinschaft gehalten? (Letztes Mal hat Gott hauptsächlich über einige unserer Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott Gemeinschaft gehalten und diese aufgedeckt, und Gott hat für uns auch über zwei Grundsätze der Praxis Gemeinschaft gehalten: Einer bestand darin, den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, und der andere darin, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen.) Um Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott zu beseitigen, müssen die Menschen genau diese beiden im letzten gemeinschaftlichen Austausch erwähnten Grundsätze praktizieren. Was war der erste? (Den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen.) Und was war der zweite? (Den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen.) Hauptsächlich ging es um diese beiden Grundsätze. Letztes Mal habe Ich über den ersten Grundsatz Gemeinschaft gehalten – den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen – und kurz Themen bezüglich des Lebens des menschgewordenen Gottes vorgestellt, die die Menschen sehen können und noch nicht verstehen. Heute werde Ich mit dem gemeinschaftlichen Austausch über das Thema bezüglich des menschgewordenen Gottes fortfahren. Je mehr Ich Gemeinschaft halte, desto mehr werden die Menschen verstehen und desto gründlicher wird ihr Verständnis sein. Je mehr Ich über die Bedeutung der normalen Menschlichkeit oder der Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft halte, desto mehr werden die Menschen den menschgewordenen Gott verstehen und desto praktischer wird ihr Verständnis von Ihm sein. Sie werden in der Lage sein, mehr über die praktische Seite des menschgewordenen Gottes zu verstehen oder über jene Seiner Aspekte, die die Menschen sehen und mit denen sie in Kontakt kommen können, und ihre Kenntnis dieser Dinge wird genauer und praktischer sein. Auf diese Weise werden die Menschen einige ihrer Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel loslassen, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Je mehr die Menschen ihre Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel loslassen und je mehr sie die Praktikabilität und Normalität des menschgewordenen Gottes erkennen und begreifen, desto normaler wird die Beziehung zwischen den Menschen und Gott werden. Ein Punkt in Bezug darauf, den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, besteht darin, dass du die Praktikabilität und Normalität des menschgewordenen Gottes verstehen musst. Je mehr du die Praktikabilität und Normalität des menschgewordenen Gottes verstehst, desto mehr wirst du den Gott im Himmel verstehen, und du wirst den Gott im Himmel nicht an deinen Auffassungen und Vorstellungen messen. Objektiv betrachtet wird natürlich auch noch etwas anderes geschehen: Du wirst die korrekte Haltung gegenüber Gott haben, du wirst eine objektive Sicht auf die verschiedenen Äußerungsformen haben, die der menschgewordene Gott in Seiner Menschlichkeit offenbart, und du wirst auch eine genauere und praktischere Kenntnis des Gottes im Himmel besitzen. Das bewahrt dich davor, immer Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott zu haben, die nicht mit der Realität übereinstimmen, und es bewahrt dich auch davor, den menschgewordenen Gott immer mit dem Gott im Himmel zu vergleichen. Wenn es um Gottes menschgewordenes Fleisch geht – also um Christus –, gibt es ein bestimmtes Thema, das oft zur Sprache gebracht wird: die Normalität und Praktikabilität sowie die Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes. Die Menschen sprechen oft von Seiner Normalität und Praktikabilität, und sie sprechen auch oft von Seiner Demut und Verborgenheit; was jedoch die damit verbundenen praktischen Fragen betrifft, kann man sagen, dass allen Menschen diesbezüglich ein klares Verständnis fehlt. Was genau ist Gottes Normalität und Praktikabilität? Was ist Seine Demut und Verborgenheit? Damit ist Folgendes gemeint: Wenn es um die Frage geht, was genau die Normalität, Praktikabilität, Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes in den Herzen der Menschen ausmacht und wie man diese Dinge versteht und erkennt, sind sich die Menschen über die Wahrheit in dieser Hinsicht oder das Wesen dieser Dinge nicht im Klaren. Sie predigen lediglich darüber, als handele es sich um eine Art Theorie oder geistliche Terminologie. Daher ist es von großer Notwendigkeit, dass wir über dieses Thema der Normalität und Praktikabilität sowie der Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes auf detaillierte und systematische Weise Gemeinschaft halten. Durch einen derartigen gemeinschaftlichen Austausch werden die Menschen sich darüber im Klaren sein, was das Ausleben der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes, dieses Menschensohns, der eine besondere Identität besitzt, ausmacht.

Was könnt ihr anhand eures wörtlichen Verständnisses beziehungsweise eurer Auffassungen und Vorstellungen von der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes begreifen? Was genau habt ihr in all den Jahren des Kontakts, der Interaktion oder der Gespräche mit dem menschgewordenen Gott hinsichtlich Seiner Normalität und Praktikabilität gefühlt und erkannt? Die meisten Themen, über die zuvor Gemeinschaft gehalten wurde, handelten von den Problemen der verdorbenen Menschheit. Das heißt, wir hielten Gemeinschaft über die verschiedenen Probleme, die ihr habt und die sich auf folgende Dinge beziehen: verdorbene Dispositionen, den Dienst für Gott und die Ausführung von Pflichten, Menschlichkeit und Kaliber sowie die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen und ihre Haltungen und Sichtweisen Gott gegenüber – wir haben über all dies gesprochen. Ich habe so viele Jahre lang die Wahrheit gepredigt und Predigten gehalten, und es ging immer nur um eure Probleme. Dieses Mal sprechen wir endlich einmal nicht über eure Probleme, sondern vielmehr über einige Dinge, die den menschgewordenen Gott betreffen, was es uns erlaubt, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Findet ihr dieses Thema nicht ziemlich entspannend, frei von Last und nicht so unangenehm? (Ja.) Also: Welche Dinge könnt ihr sehen, wahrnehmen oder verstehen, was die Normalität und Praktikabilität oder die Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes angeht? Ihr könnt Theorien oder Tatsachen erwähnen; das ist alles in Ordnung. Ihr seid nicht in der Lage, eine Antwort zu geben. Wenn das so ist: Habt ihr denn normalerweise keine Geadnken über Gottes menschgewordenes Fleisch? Überhaupt keine Erkenntnis? Und keinerlei Gefühle? Ihr müsst doch welche haben, oder? Manchmal ist es vielleicht ein flüchtiger Gedanke, manchmal etwas, worüber ihr ein bisschen nachdenkt, und manchmal einige tiefe Eindrücke, die ihr in eurem Herzen habt. Wenn es ein flüchtiger Gedanke ist, erinnerst du dich vielleicht nicht daran; oder es taucht manchmal ein bestimmter Gedanke oder eine bestimmte Sichtweise in deinem Unterbewusstsein auf, an die du dich vielleicht auch nicht unbedingt erinnerst. Aber manchmal hast du einen bestimmten Eindruck vom menschgewordenen Gott, und dieser Eindruck veranlasst dich wiederum, eine Sichtweise zu entwickeln. Dieser Eindruck wird für lange Zeit in deinem Kopf verweilen. Du wirst dich definitiv daran erinnern können. Dein Kopf sollte doch nicht leer sein, oder? Sprecht also über euer Verständnis der Normalität und Praktikabilität oder der Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes. (Gott, mein Verständnis von der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes ist, dass Er auch die normalen Bedürfnisse des Fleisches hat. Zum Beispiel, wenn Christus lange spricht, wird Er durstig und muss Wasser trinken. Wenn Er in Versammlungen drei oder vier Stunden lang mit uns Gemeinschaft hält, wird auch Er müde und muss Sich ausruhen. Wenn Er lange geht, muss auch Er Pausen machen. Das heißt, von außen betrachtet ist Christus genauso wie ein normaler Mensch, und auch Er besitzt die gesamte Bandbreite an Emotionen der normalen Menschlichkeit: Er ist glücklich, wenn Er erfreuliche Dinge hört, und ist traurig, wenn Er bedrückende Dinge hört. Auch dies sind Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes.) Du hast einige Tatsachen dargelegt. Das sind Dinge, die ihr gesehen habt, und auch Dinge, mit denen ihr in Kontakt kommen und die ihr spüren könnt. Sonst noch etwas? (Gott, ich möchte noch einen Punkt hinzufügen: Ich habe schon einmal gehört, dass Du, wenn Du eine fachliche Arbeit anleiten willst, Dir auch gewisses Fachwissen aneignen und es verstehen musst.) Habt ihr alle das gehört? Dass Ich, wenn Ich eine fachliche Arbeit anleite, darüber auch auf praktische Weise etwas lernen muss und relevantes Fachwissen verstehen und beherrschen muss – ist das die Information, die die meisten Leute erhalten haben? Seid ihr alle dieser Meinung? (Nein. Wenn Du beispielsweise die Arbeit des Filmproduktionsteams anleitest, siehst Du Dir nur gelegentlich ein paar Filme und Fernsehsendungen an, um Dich damit vertraut zu machen; Du nimmst Dir nicht eigens Zeit, etwas darüber zu lernen oder dazu Nachforschungen anzustellen.) Das muss richtiggestellt werden. Ich habe wirklich nicht die Energie, Ressourcen ausfindig zu machen oder irgendeine Art von Fachwissen zu erlernen. Ich habe einfach einige Filme gesehen und besitze daher einen gewissen Eindruck davon, wie sie im Allgemeinen sein sollten; darüber hinaus ermittle Ich dann auf der Grundlage von relevantem Fachwissen, das von den Brüdern und Schwestern bereitgestellt wird, die relevanten Grundsätze und leite diese ab und biete eine gewisse Anleitung für die fachliche Arbeit. Der wesentliche Punkt hierbei ist, die Grundsätze zu erfassen und diejenigen, die diese Arbeit ausführen, auf Grundlage dieser Grundsätze anzuleiten. Die Schwierigkeiten derjenigen, die die Arbeit ausführen, bestehen einerseits darin, dass ihr Fachwissen nicht umfassend ist, und andererseits darin, dass sie die Wahrheitsgrundsätze nicht begreifen; hinzu kommt ihr schlechtes Kaliber. Wenn Ich ihnen daher auf der Grundlage Meines Verständnisses der Grundsätze ein gewisses Maß an Anleitung gebe, sind die Ergebnisse besser, als wenn sie es selbst täten. Ich tue dies auf der Grundlage des Grundsatzes, Gottes Worte zu verkünden, Gott zu bezeugen, Gott keine Schande zu bereiten und die Menschen zu befähigen, mehr über Gottes Werk zu erfahren und mehr von der Wahrheit zu verstehen, und das hat gewisse Ergebnisse hervorgebracht. Was tatsächliche fachliche Fähigkeiten betrifft, so habe Ich so gut wie keine. Ich verfüge über dieses Fachwissen nicht von vornherein, noch habe Ich jemals gezielt versucht, es zu erlernen, so wie ihr das gesagt habt. Ganz gleich, welche Art von fachlicher Arbeit Ich anleite, Ich habe nie versucht, mich in die Thematik einzuarbeiten, noch habe Ich nach Lehrmaterialien, Ressourcen oder relevantem Fachwissen gesucht. Die Brüder und Schwestern machen höchstens einige relevante Lehrmaterialien oder Beispiele ausfindig und geben sie an Mich weiter, damit Ich sie Mir ansehe. Daraus leite Ich einige relevante Grundsätze und einige Arbeitsweisen für diesen Fachbereich ab und leite ihre Arbeit auf dieser Grundlage an.

Was diesen Aspekt – die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes – betrifft, haben die Menschen etwas von der Normalität und Praktikabilität gesehen, die sich in den Instinkten Seines Fleisches zeigen. Dazu gehören menschliche Instinkte sowie einige Offenbarungen und Einschränkungen der verschiedenen angeborenen Voraussetzungen des Fleisches; das ist Normalität und Praktikabilität im wahren Sinne dieser Begriffe. Ob es nun um das geht, was Er nach außen hin offenbart, oder um Seine inneren Gedanken und Ansichten oder die inneren Grundsätze für Sein Verhalten im Rahmen Seiner Menschlichkeit, kurz gesagt: Das einfachste und grundlegendste Verständnis der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes ist, dass Er nicht außergewöhnlich, transzendent oder unkonventionell ist. Das heißt, an der äußeren Erscheinung des menschgewordenen Gottes kannst du keine besonderen Äußerungsformen erkennen, die sich von denen gewöhnlicher Menschen unterscheiden. Wenn Er nicht spricht oder nichts tut und du nur Seine Gesichtszüge, Seine körperliche Form und Seine Person als Ganzes betrachtest, kannst du nichts Ungewöhnliches erkennen. Er ist nicht außergewöhnlich, transzendent oder unkonventionell; Er ist nur ein gewöhnlicher Mensch. Um es genau oder objektiv auszudrücken: Wenn sich diese Person in einer Menschenmenge befindet und nicht spricht, nicht wirkt und nicht die Wahrheit kundtut, kannst du keinen Unterschied zwischen ihr und irgendjemand anderem erkennen. Wenn Ich beispielsweise inmitten von euch sitze und ein Fremder hereinkommt, würde er sehen, dass Ich genauso aussehe wie ihr. Ich sitze nicht auf dem Ehrenplatz, noch steche Ich hervor. Mein Aussehen ist gewöhnlich; Ich sehe nicht außergewöhnlich oder überragend aus, und Ich wirke nicht wie irgendeine große Persönlichkeit – Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch. Der Fremde wäre also nicht in der Lage zu erkennen, wer der menschgewordene Gott ist. Wenn Ich mit einer Gruppe von Menschen zusammenlebe, dann könntest du auch keinen Unterschied an Mir erkennen. Du weißt nur, dass dieser menschgewordene Gott weiblich ist, aber du wärst mit bloßem Auge schlichtweg nicht in der Lage, zu erkennen, wer der menschgewordene Gott ist, es sei denn, du hättest dir oft Meine Predigten angehört; in diesem Fall könntest du Mich vielleicht an Meiner Stimme erkennen. Wenn die Stimme von jemandem Meiner Stimme ähnlich ist, könnten sich manche Leute vielleicht sogar irren und annehmen, dass diese Person der menschgewordene Gott ist. Passiert so etwas? Das ist gewiss schon passiert. Manche Individuen sehen transzendent und herausragend aus, besitzen besonders viel Ausstrahlung und Stil und wirken besonders edel, wie jemand mit Status und einer gewissen Stellung. Einige törichte Brüder und Schwestern oder Leute, die den menschgewordenen Gott unbedingt treffen wollen, werden fälschlicherweise denken, dass eine solche Person der menschgewordene Gott ist, und sich sogar vor ihr verbeugen und vor ihr niederknien. Die Person, vor der man sich verbeugt, ist innerlich ziemlich erfreut darüber und nimmt es sogar stillschweigend an. Wenn sie gehen will, vergießen jene törichten Leute, die sich verbeugt haben und niedergekniet sind, sogar Tränen und wollen sich nur ungern von ihr trennen; sie zupfen an ihrer Kleidung und lassen sie nicht gehen und sagen: „Wann wirst du wiederkommen? Wir werden dich vermissen!“ Sie sagen sogar ganz besonders aufgeregt: „Ich habe endlich den menschgewordenen Gott getroffen. Ich habe in diesem Leben nichts zu bereuen. Selbst wenn ich sterbe, wird sich mein Leben gelohnt haben!“ Die Person, vor der sich diese Leute verbeugen, macht absolut keine Anstalten, die Situation aufzuklären. Habt ihr von solchen Vorkommnissen gehört? (Ja.) So etwas würde im Ausland nie passieren. Warum passierte es auf dem chinesischen Festland? Weil der menschgewordene Gott in China erschien und wirkte, hat Er definitiv das Erscheinungsbild eines Chinesen, also kamen solche Dinge auf dem chinesischen Festland vor. Wir werden nicht darauf eingehen, ob die beiden an dieser Angelegenheit beteiligten Parteien richtig oder falsch liegen. Was dieses Problem an sich betrifft: Unabhängig davon, wie die Menschen die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes verstehen, glauben sie gemäß ihren Auffassungen, dass der menschgewordene Gott ein überragendes Erscheinungsbild, eine edle Erscheinung und erst recht eine edle Identität haben sollte. Er sollte auch ein einzigartiges Auftreten und eine einzigartige Sprechweise haben, sodass jeder, der Ihn ansieht, das Gefühl hat, dass Er wie Gott ist, dass Er Gott ist, und das ohne den geringsten Zweifel. Wenn Er für die Menschen unscheinbar aussieht und sie in Ihm nicht die Ausstrahlung Gottes oder das Ebenbild Gottes erkennen können, dann ist es unmöglich, dass Er Gott ist. Die Menschen glauben, dass der menschgewordene Gott definitiv sehr überragend und edel ist, Ausstrahlung besitzt und ganz besonders wie jemand mit einer königlichen Identität aussieht – Er sollte aufrecht gehen, Seine Augen sollten strahlend und durchdringend sein und Sein Blick sollte besonders scharf sein. Wenn Er jemanden ansieht, sollte Er in der Lage sein, sofort zu wissen, was diese Person denkt, und Er sollte auf einen Blick erkennen können, wer Feindseligkeit oder schlechte Gedanken hegt. Diese Gedanken, die die Menschen haben, spiegeln ein bestimmtes Phänomen wider: die enorme Vielzahl der Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott. Aber tatsächlich ist der menschgewordene Gott nicht so wie der Gott in den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen; es gibt einen Unterschied. Die äußere Erscheinung des menschgewordenen Gottes ist sehr gewöhnlich. Er ist in keinem Maße überragend, transzendent oder übernatürlich; man kann sogar sagen, dass es an Ihm gar nichts Besonderes gibt. Von außen betrachtet unterscheidet Er Sich fast gar nicht von allen geschaffenen Menschen. Das heißt: In Bezug auf die verschiedenen Funktionen, die die Menschen besitzen, sowie die Instinkte, die normale Denkweise und die verschiedenen Fähigkeiten der Menschen ist Er fast genau so wie die von Gott geschaffenen Menschen. Das sind die äußeren Dinge, die die Menschen mit bloßem Auge direkt sehen und mit denen sie in Kontakt kommen können und die die Menschen begreifen und verstehen können. Diese äußeren Dinge sind für die Menschen leicht zu sehen und zu verstehen, also werden sie nicht im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft stehen. Der Fokus unserer Gemeinschaft liegt auf der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes und Seiner Demut und Verborgenheit.

Das, was die Menschen über den menschgewordenen Gott verstehen sollten, sei es in Bezug auf Seine Normalität und Praktikabilität oder Seine Demut und Verborgenheit, sind Gedanken oder Wege der Erkenntnis, über die die Menschen in ihrem Herzen schlichtweg nicht verfügen; diese Gedanken existieren nicht einmal innerhalb ihrer Auffassungen und Vorstellungen. Das betrifft die Art und Weise, wie der menschgewordene Gott unter den Menschen lebt, wie Er im realen Lebensumfeld der Menschheit lebt, wie Er Sein Leben führt und wie Er unter den Menschen spricht und wirkt. Das betrifft Fragen bezüglich des Wesens des menschgewordenen Gottes, und es lohnt sich, über diese Fragen Gemeinschaft zu halten. Diese Aspekte stellen auch Dinge dar, die die Menschen nicht sehen können oder die für die Menschen sehr schwer zu verstehen sind, und natürlich auch Dinge, die weder in der Kenntnis der Menschen noch in ihren Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott existieren. Das heißt, die Kenntnis, das Verständnis und die Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott haben im Grunde genommen mit der Realität des Lebens und der Existenz des menschgewordenen Gottes nichts zu tun. Infolgedessen ist ein Großteil der Kenntnis der Menschen hinsichtlich des Wesens des menschgewordenen Gottes unpraktisch und nicht objektiv und besteht sogar aus einigen Auffassungen und Vorstellungen, die nicht mit der Realität übereinstimmen. Der menschgewordene Gott lebt unter den Menschen, und Er lebt in dieser materiellen Welt; Seine Normalität und Praktikabilität spiegeln sich in Seinem Leben sowie im Ablauf Seiner Existenz wider. In Seinem Leben und in Seiner Existenz geht es einerseits um das Leben dieses Fleisches und andererseits um das Amt, das der menschgewordene Gott ausübt. Betrachten wir ausgehend von diesen beiden Aspekten, inwiefern sich die Normalität und Praktikabilität, die vom menschgewordenen Gott ausgelebt werden und die Er besitzt, von den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen unterscheiden – welche Teile dieser Normalität und Praktikabilität die Menschen nicht verstehen können oder, nachdem sie sie gesehen haben, außer Acht lassen, die aber tatsächlich Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität sind, die Gottes menschgewordenes Fleisch besitzt. Da dies das Leben und die Existenz des menschgewordenen Gottes betrifft, bringt dies viele echte Fragen sowie viele Gedanken und Ansichten bezüglich dieser echten Fragen mit sich. Diese Gedanken und Ansichten werden tatsächlich praktisch und objektiv im Leben des menschgewordenen Gottes und in dem von Ihm ausgeübten Amt offenbart und ausgelebt. Da die Menschen jedoch zu viele Auffassungen und Vorstellungen hegen – ob über den Gott im Himmel oder den Gott auf Erden – und da diese alle gehaltlos sind und nicht mit der Realität übereinstimmen, ignorieren die meisten Menschen die Normalität und Praktikabilität sowie die Demut und Verborgenheit, die die Menschen am menschgewordenen Gott – Gott in dieser besonderen Identität – manifestiert sehen können. Worauf sich die meisten Menschen konzentrieren, sind Zeichen und Wunder, Geheimnisse, übernatürliche Fähigkeiten und Dinge, die tiefgründig, grandios oder relativ transzendent und bizarr sind, und so weiter. Doch die Menschen lassen die wahrhaft objektiven, praktischen und realen Dinge außer Acht, die von Gott Selbst ausgelebt und offenbart werden. Ganz gleich, wie viele Jahre Gottes menschgewordenes Fleisch unter der Menschheit lebt: Da die Menschen diese Dinge ignorieren, geht ihre Gotteskenntnis nie über ihre gehaltlosen und nebulösen Vorstellungen hinaus. Infolgedessen ist die Gotteskenntnis der Menschen stets derartig unobjektiv und unpraktisch. Lasst uns heute durch den gemeinschaftlichen Austausch über dieses Thema die Normalität und Praktikabilität erkennen, die sich im Leben des menschgewordenen Gottes und in dem von Ihm ausgeübten Amt widerspiegeln. Sei es das Leben des menschgewordenen Gottes oder das von Ihm ausgeübte Amt: Beide Aspekte beinhalten das Ausleben Seiner Normalität und Praktikabilität. Dies umfasst die Sichtweisen des menschgewordenen Gottes – dieses Menschensohns, der eine besondere Identität besitzt – auf alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen sowie Seine Grundsätze und Methoden für die Handhabung aller Arten von Angelegenheiten. Ihr habt in den gemeinschaftlichen Austauschen der letzten Jahre von den Grundsätzen und Methoden gehört, nach denen der menschgewordene Gott mit allen Arten von Angelegenheiten umgeht und sie handhabt, und ihr wisst nun über diese Dinge Bescheid. Bei diesen Dingen, die in euren Köpfen ziemlich erhaben und grandios erscheinen, geht es ausnahmslos um die Wahrheit. Einerseits repräsentieren sie die Absichten des Gottes im Himmel; sie repräsentieren, was der Gott, der Gottes Identität und Wesen besitzt, von den Menschen verlangt und was Er sie lehrt. Andererseits ist es unbestreitbar, dass sie auch die Grundsätze und Methoden sowie die Gedanken und Ansichten des menschgewordenen Gottes, dieses Menschensohnes, hinsichtlich dessen repräsentieren, wie Er alle Arten von Angelegenheiten betrachtet oder handhabt. Ich habe bereits lange mit euch über diese Vielzahl von Punkten, bei denen es um die Wahrheitsgrundsätze geht, Gemeinschaft gehalten; es gibt viele Themen, und sie sind ziemlich umfangreich. All das reicht aus, um die Gedanken und Ansichten sowie Haltungen und Grundsätze des menschgewordenen Gottes – des Menschensohns – bei der Handhabung aller Arten von Angelegenheiten zu repräsentieren. Wir werden heute nicht über diesen Aspekt sprechen.

Das Hauptthema, über das wir Gemeinschaft halten werden, betrifft folgende Aspekte des Lebens und der Existenz des menschgewordenen Gottes: Seine Verhaltensgrundsätze und die Art und Weise, wie Er Dinge tut. Durch Meinen gemeinschaftlichen Austausch über diese beiden Aspekte werdet ihr sowohl die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes besser verstehen als auch mehr über den menschgewordenen Gott. In einer Hinsicht hat der menschgewordene Gott, während Er unter der Menschheit lebt, einen Grundsatz für Sein Verhalten und auch einen Grundsatz dafür, wie Er Dinge tut. Diese Grundsätze sind sehr einfach. Mein Grundsatz für Mein Verhalten lautet, Mich regelkonform zu verhalten, und Mein Grundsatz für das Erledigen von Dingen lautet, sie pflichtbewusst zu erledigen. Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen – das sind Meine Grundsätze und Credos für Mein Verhalten und für Meine Vorgehensweise. Wie viele Wörter sind das insgesamt? (Neun Wörter.) Diese neun Wörter sind sehr einfach, und ihre wörtliche Bedeutung ist ganz leicht zu verstehen. Sie sind weder abstrakt noch gehaltlos, weder tiefgründig noch erhaben und grandios. Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen – das sind Meine Grundsätze und Credos für Mein Verhalten und für Meine Vorgehensweise. Ich halte Mich in Meinem Verhalten an diese Grundsätze, und Ich halte Mich an sie, wenn Ich Dinge erledige; genau so mache Ich es. Könnt ihr erkennen, dass es sich hierbei um eine Tatsache handelt? Könnt ihr das mit den Tatsachen abgleichen? Wenn Ich predige und Gemeinschaft halte, mit den Menschen in Kontakt komme und mit ihnen interagiere und plaudere, sage Ich ihnen zum einen immer, dass sie sich auf diese Weise verhalten sollen. Zum anderen verhalte Ich Mich auch Selbst so – Ich skandiere hier keine Parolen. Warum erzähle Ich den Menschen dann von diesen Grundsätzen? Weil Ich Selbst auf diese Weise Dinge erledige und Mich so verhalte; mehr Tiefgründiges ist da nicht dabei. Manche Leute sagen: „Diese Credos von Dir für Dein Verhalten sind ziemlich hausbacken; sie sind überhaupt nicht kultiviert. Sie können die Identität des menschgewordenen Gottes nicht repräsentieren!“ Ist das korrekt? (Nein.) Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen – das sind Grundsätze und Credos. Ich praktiziere sie sowohl in Meinem täglichen Leben als auch bei der Ausübung Meines Amtes, also wenn Ich wirke. Auf diese Art verhalte Ich Mich, und auf diese Art erledige Ich Dinge. Lasst uns darüber einfach so sprechen, als würden wir plaudern und uns ungezwungen unterhalten, damit ihr euch ein wenig entspannen und von Mir ein wenig mehr über Mein Leben erfahren könnt. Ist das in Ordnung? (Ja.) Wenn einige von euch im Laufe unseres Gesprächs sagen: „Da widerspreche ich Dir! Was Du sagst, stimmt nicht mit Deinen Äußerungsformen überein“, dann werde Ich versuchen, es anders zu formulieren, und werde es korrigieren oder künftig berichtigen. Wenn einige von euch die Hand heben und sagen: „Da stimme ich zu! Was Du sagst, stimmt vollkommen mit dem überein, was Du in Deinem Leben offenbart hast und was wir davon gesehen und gehört haben; was Du sagst, ist eine Tatsache“, dann werde Ich so weitermachen. Ist das in Ordnung? (Ja.)

Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen – an diesen Credos halte Ich fest, ob im Leben oder bei Meinem Wirken. Ihr habt sie bei dem Werk, das Ich verrichte, wahrscheinlich schon recht gut erkennen können; sprechen wir also zuerst darüber, wie sie in Meinem Leben zum Tragen kommen. Der menschgewordene Gott ist ein Mensch, der unter den Menschen eine besondere Identität besitzt, aber wenn Er Dinge erledigt, verhält Er Sich dabei überhaupt nicht so, als wäre Er etwas Besonderes. Er betrachtet Sich Selbst nie als eine besondere Persönlichkeit; Er ist einfach ein gewöhnlicher Mensch. Egal, in welchem Land Er Sich befindet, hält Er Sich an die Gesetze und Vorschriften dieses Landes. Wenn Er etwas erledigen muss, sich damit aber nicht auskennt, erkundigt Er Sich umgehend und findet heraus, was die örtlichen Gesetze und Richtlinien vorschreiben, was gesetzeswidrig ist und was nicht, und geht dann auf eine angemessene Weise vor, ohne Sich dabei irgendwelche Privilegien einzuräumen. Ist es regelkonform und pflichtbewusst, Dinge auf diese Weise zu erledigen? (Ja.) Das bedeutet es für den menschgewordenen Gott, sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Wenn Er in einem freien und demokratischen Land etwas erledigen muss und dafür die einschlägigen Gesetze kennen muss, konsultiert Er einen Anwalt oder schlägt die Gesetze und Vorschriften nach. Er tut nichts Illegales und macht sich auch keine Gesetzeslücken zunutze; Er hält Sich streng an die Gesetze und Vorschriften, weil die Gesetze und Vorschriften der meisten Länder die legitimen Rechte und Interessen des Einzelnen schützen und die Menschen sich an sie halten sollten. Wenn wir zum Beispiel draußen im Hof etwas bauen und dort etwas aufstellen müssen, müssen wir zuerst klären, welche Vorschriften die Regierung dafür festgelegt hat, ob es im Hof aufgestellt werden darf und, wenn ja, wo es angemessen wäre, es aufzustellen. Wenn die Einzelheiten geklärt sind, richten wir uns bei unserem Vorgehen nach den Vorschriften der Regierung. Wenn die Regierung es nicht erlaubt, dann tun wir es nicht. Wir versuchen nicht, deswegen grundlos Ärger zu machen, und wir werden erst recht nicht wissentlich gegen das Gesetz verstoßen, um es trotzdem zu tun. Wenn wir zum Beispiel irgendein Bauwerk errichten wollen, müssen wir dafür eine behördliche Genehmigung beantragen. Sobald die Regierung es genehmigt hat, kann mit dem Bau begonnen werden. Wenn das Bauvorhaben abgeschlossen ist, muss es noch behördlich geprüft werden. Besteht es diese Prüfung, können wir es ohne Sorge nutzen. So läuft der Prozess bei Bauvorhaben ab. Manche Leute sagen nun vielleicht: „Schreibt die Regierung bei einem so kleinen Bauvorhaben vor, dass wir eine Genehmigung einholen müssen? Wenn es freigestellt ist, müssen wir den Prozess nicht durchlaufen. Dann können wir uns die Mühe sparen.“ Ich sage: „Wir müssen das unbedingt genau klären. Was, wenn tatsächlich eine behördliche Genehmigung erforderlich ist und wir sie nicht einholen – würden wir damit nicht gegen die Vorschriften verstoßen? Das dürfen wir nicht. Da wir dieses Bauwerk errichten wollen, sollten wir versuchen, die Genehmigung einzuholen. Wenn die Regierung sagt, dass keine Genehmigung nötig ist, können wir ruhigen Gewissens darauf verzichten, sie zu beantragen. Wenn die Regierung sagt, dass eine Genehmigung erforderlich ist, ist es vernünftig und gesetzeskonform, sie zu beantragen.“ Bei allem, was Gesetze oder Regierungsvorschriften betrifft, müssen wir uns erkundigen und uns Gewissheit darüber verschaffen. Andernfalls gibt es großen Ärger, wenn etwas schiefgeht. Eine Grundregel für das Leben im Ausland lautet, nichts Illegales zu tun und nicht gegen Regierungsvorschriften zu verstoßen. Wenn wir zum Beispiel auf dem Land leben und Hühner oder Schafe halten wollen, müssen wir dafür eine behördliche Genehmigung einholen. Die Regierung hat dafür detaillierte Vorschriften, gegen die wir keinesfalls verstoßen dürfen; ebenso wenig dürfen wir versuchen, für uns Sonderrechte in Anspruch zu nehmen. Wenn wir gegen Regierungsvorschriften verstoßen und dabei erwischt werden, gibt das eine Menge Ärger. Wir müssen uns diesbezüglich also an die Gesetze halten; zugleich betrifft das auch die Grundsätze dafür, wie wir uns verhalten und wie wir leben. Ganz gleich, wo wir leben, sollten wir uns regelkonform verhalten und Dinge pflichtbewusst erledigen. Auch im täglichen Umgang mit Meinen Nachbarn verhalte Ich Mich regelkonform. Ich mache keinen Lärm und störe andere nicht. Was auch immer die Regierung vorschreibt, wir müssen uns daran halten. Selbst wenn man einen Hund hält, muss man sich richtig um ihn kümmern, damit er nicht ständig bellt und die Ruhe der Nachbarn stört. Besonders am Wochenende, wenn die Nachbarn alle zu Hause sind, muss man noch mehr darauf achten, sie nicht zu stören. Wenn es im Winter schneit, muss man bis nach acht Uhr morgens warten, bevor man mit dem Schneeräumen beginnt. Wer zu früh Schnee räumt, macht Lärm, stört damit die Ruhe der Nachbarn und verärgert sie. Wenn es ausdrückliche Vorschriften der Regierung gibt, musst du dich daran halten. Verstoße nicht absichtlich gegen die Vorschriften der Regierung; leg dich nicht mit der Regierung an. Das bedeutet es, sich regelkonform zu verhalten. Ganz gleich, wo Ich wohne: Ich verursache im Grunde keinen Lärm. Ich spiele draußen nie Musik, mache keinen Krach und spreche nicht laut. Wenn Ich mit dem Hund spazieren gehe, lasse Ich ihn nicht ständig bellen. Ich tue Mein Bestes, um Meine Nachbarn nicht zu stören, ihr Leben nicht zu beeinträchtigen und sie nicht zu verärgern. Das bedeutet doch, sich regelkonform zu verhalten, oder? (Ja.) Deshalb komme Ich nun schon seit vielen Jahren gut mit Meinen Nachbarn aus. Wir leben friedlich miteinander, grüßen uns, wenn wir uns sehen, und leben freundlich und einträchtig miteinander. Wo wir auch leben, wir müssen uns im Umgang mit unseren Nachbarn an die Regeln halten. Wir dürfen ihnen keinen Ärger bereiten, müssen ihnen gegenüber aber auch nicht unterwürfig sein – wir sollten andere korrekt behandeln und bei allem fair und gerecht vorgehen. Wenn wir das tun, wird es auch auf Dauer keine Konflikte geben.

Was das regelkonforme Verhalten des menschgewordenen Gottes betrifft, sagen manche Leute: „Ist das nicht etwas ganz Normales?“, worauf Ich antworte: „Du hast völlig recht; es ist tatsächlich ganz normal.“ Woher kommt diese Normalität? Sie entspringt dem Gewissen und der Vernunft der Menschlichkeit. Was das eigene Verhalten betrifft – eine Angelegenheit, die die Menschen für sehr unscheinbar halten –, so ist auch der Grundsatz, an den Sich der menschgewordene Gott hält, sehr unscheinbar, und zwar gerade weil der menschgewordene Gott das optimierte Gewissen und die optimierte Vernunft der normalen Menschlichkeit besitzt. Er lautet: sich regelkonform zu verhalten. Manche Menschen sagen vielleicht, nachdem sie das gehört haben: „Was ist daran so wichtig? Ist es überhaupt erwähnenswert? Bedeutet das, normal und praktisch zu sein? Das sind triviale Angelegenheiten.“ Wie dem auch sei, das regelkonforme Verhalten des menschgewordenen Gottes ist eine Äußerungsform Seiner Normalität und Praktikabilität, also lohnt es sich, darüber zu sprechen, und es lohnt sich für die Menschen, Kenntnis darüber zu haben. Die Menschen halten es für unscheinbar, dass Ich Mich regelkonform verhalte. Aber was wäre, wenn Ich Mir in Meinem Leben überall eine Sonderbehandlung einräumen und Mich bei jeder Gelegenheit zur Schau stellen und sagen würde: „Ich bin Christus. Ich komme vom Himmel. Ich bin anders als alle anderen. Unter allen Menschen bin Ich einzigartig. Die gesamte Menschheit, alle Lebewesen und alle Geschöpfe müssen unter Meinen Füßen zertreten werden. Alle Dinge sind Mein Fußschemel. Ob jemand an Gott glaubt oder ein Nichtgläubiger ist, jeder muss sich verbeugen und Mich anbeten. Wenn die Menschen vor Mich treten, müssen sie alle ehrerbietig und respektvoll sein“? Wäre das normal? (Nein.) Das wäre abnormal. Findest du, dass Ich Mich so verhalte? (Nein.) So verhalte Ich Mich nicht. Ich komme mit jedem, mit dem Ich in Kontakt kommen kann, freundschaftlich aus, insbesondere mit Nichtgläubigen. Ich behandle sie und interagiere mit ihnen den Regeln und der Etikette entsprechend. Wenn Ich etwas mit Menschen bespreche oder sie zu etwas konsultiere, begegne Ich ihnen mit besonderem Respekt. Wenn Ich etwas nicht verstehe, frage Ich nach und erkundige Mich genauer, und manche Leute sind sehr geduldig dabei, Mir bei der Beantwortung Meiner Fragen zu helfen. Natürlich verhalte Ich Mich nicht nur deshalb regelkonform, um diese Behandlung zu würdigen; vielmehr hält Sich der menschgewordene Gott, während Er in dieser realen Umgebung lebt, im Umgang mit Menschen und beim Erledigen von Dingen von Sich aus an einen solchen Grundsatz. Nehmen wir zum Beispiel eine Bibliothek: Sie ist ein Ort zum Lesen und Lernen. Wenn man dorthin geht, sollte man sich an die dortigen Regeln halten. Man darf nicht laut sein und sollte versuchen, möglichst wenig zu sprechen. Wenn man sprechen möchte, sollte man die Stimme senken oder nach draußen gehen, und insbesondere wenn das Telefon klingelt, sollte man schnell nach draußen gehen, um den Anruf entgegenzunehmen – all das dient dazu, andere beim Lesen nicht zu stören oder zu beeinträchtigen. Das nennt man, sich an die Regeln zu halten. Wenn Ich in einer solchen Umgebung einen Anruf bekomme, gehe Ich nach draußen, um ihn entgegenzunehmen. Manche Leute sagen: „Wer weiß das denn nicht?“ Es gibt tatsächlich Menschen, die das nicht wissen. In einigen Restaurants, Supermärkten und an anderen Orten im Westen, die Menschen aufsuchen, um irgendetwas zu erledigen, kann man oft hören, wie manche Leute sehr laut sprechen, und die Bedienungen und Mitarbeiter dort finden das besonders abstoßend. Vor allem manche Asiaten verstehen die Regeln überhaupt nicht und wirken äußerst niveaulos. An manchen Orten gibt es klar ausgeschriebene Regeln, aber sie tun so, als hätten sie sie überhaupt nicht gesehen. Selbst wenn sie Regeln sehen, die in ihrer Muttersprache verfasst sind, halten sie sich nicht daran und verstoßen sogar gegen diese. Wenn Mitarbeiter sie darauf hinweisen, streiten sie sogar mit ihnen. Macht man sich so nicht zum Narren? Manche Leute sind es gewohnt, in ihrem Heimatland ihre Macht auszuspielen. Wenn sie in den Westen kommen, denken sie noch immer, sie seien in ihrem eigenen Revier, treten aggressiv auf, stolzieren wie Gorillas herum und halten sich überhaupt nicht an die Regeln. Das führt dazu, dass die Menschen sie abstoßend finden und sie verabscheuen, wohin sie auch gehen. Manche Leute machen sogar bei ihrer Führerscheinprüfung Ärger. Wenn sie danach ihre Landsleute treffen, verkünden sie sogar: „Wir Chinesen sind frei, wo wir auch hingehen. Wir möchten uns nie an die Regeln halten. Je ungezwungener wir sein können, desto besser. Wenn jemand versucht, mich zu maßregeln, mache ich einen riesigen Aufstand!“ Ist so jemand nicht ein leibhaftiger Teufel? Denkst du, du wärst in deinem Heimatland, wo du dich aufspielen kannst, wenn du Macht und Einfluss hast? Du bist im Ausland, in einem Rechtsstaat. Wenn du hier gegen Gesetze und Vorschriften verstößt, musst du die rechtliche Verantwortung tragen. Sich an Gesetze und Vorschriften zu halten, ist das Allermindeste, was ein Mensch tun sollte. Wenn jemand nicht einmal diese grundlegenden Regeln versteht, fehlt ihm jegliches Abbild eines Menschen.

Im Allgemeinen bin Ich an öffentlichen Orten sehr vorsichtig. Besonders wenn Ich zu Behörden gehe, um etwas zu erledigen, bin Ich vorsichtig und achte darauf, nicht gegen die dortigen Regeln zu verstoßen. Ganz gleich, welches Formular Ich ausfülle oder welche Fragen Ich beantworte, Ich halte Mich dabei immer an die Regeln. Nachdem Ich einige Male solche Angelegenheiten erledigt habe, habe Ich an Erfahrung gewonnen. Sich an die Regeln zu halten, ist einfach; problematisch ist es, wenn man die Regeln nicht versteht. Davon, dass man sich zum Narren macht, einmal abgesehen – könnte sich das nicht auch negativ auf die Erledigung der jeweiligen Angelegenheiten auswirken? Das ist durchaus möglich, deshalb muss man sich regelkonform verhalten. Im Allgemeinen sind die Menschen im Westen in der Lage, all das zu tun. Der menschgewordene Gott besitzt eine normale Rationalität und ein normales Gewissen, also kann Er all das natürlich ebenfalls tun, und Er tut es auch von Sich aus. Er stuft Sich innerhalb der geschaffenen Menschheit nicht als etwas Einzigartiges ein, noch umgeht Er je diese Gesetze und Vorschriften, um Sich Privilegien zu verschaffen. Ganz gleich, was Ich bei einer Behörde erledige, Ich halte Mich immer an die vorgeschriebenen Verfahrensweisen. Ich stelle nie irgendwelche Forderungen und sage: „Ich habe einen besonderen Status und eine besondere Identität. Können Sie Mir eine Sonderbehandlung gewähren?“ Zum einen frage Ich niemanden nach Rat, wie Ich so verfahren könnte. Zum anderen bete Ich auch nie zum Gott im Himmel und sage: „Gott, kannst Du für Mich Zeichen und Wunder vollbringen und diese Angelegenheit sofort erledigen, damit Ich nicht wie die Menschen diese Prozesse durchlaufen muss?“ So bete Ich nie; stattdessen erledige Ich Angelegenheiten regelkonform entsprechend der jeweiligen Verfahrensweisen. Natürlich begegnen Mir bei der Erledigung solcher Angelegenheiten auch manchmal besondere Umstände. Besondere Umstände müssen besonders gehandhabt werden. Wenn eine Gebühr bezahlt werden muss, bezahle Ich sie. Wenn Ich warten muss, warte Ich. Wenn Ich erneut etwas bei der Behörde beantragen oder von ihr bestätigen lassen muss, dann beantrage Ich es erneut und lasse es erneut bestätigen. Auf jeden Fall werde Ich die Verfahrensweisen streng nach den Gesetzen und Vorschriften durchlaufen und dabei keine Instanz überspringen. Ob Ich nun in einem Supermarkt einkaufe oder etwas bei einer Behörde erledige: Wenn die Leute Schlange stehen, stelle Ich Mich mit ihnen an. Wenn Ich an der Reihe bin, trete Ich umgehend vor. Was auch immer sie von Mir verlangen, erledige Ich regelkonform und nach ihren Anforderungen. So verhalte Ich Mich. Wenn Mir im Leben etwas begegnet, dann gehe Ich damit auf diese Weise um und erlebe es auch auf diese Weise. Auch wenn es besondere Situationen gibt, in denen Ich gewisse Kränkungen hinnehmen muss, ändert das nichts an Meinen Credos, „Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen“. Ich tue weiterhin, was Ich tun sollte. Insbesondere habe Ich ein asiatisches Äußeres, bin von zierlicher Statur und sehe durchschnittlich aus, spreche nicht laut und wirke auf die Menschen gewöhnlich und durchschnittlich; Ich falle in einer Menschenmenge nicht auf und ziehe überhaupt keine Aufmerksamkeit auf Mich. Deshalb werde Ich bei der Erledigung von Angelegenheiten in manchen besonderen Umgebungen in unterschiedlichem Maße diskriminiert oder erfahre in unterschiedlichem Maße eine „Sonderbehandlung“. Was würdet ihr tun, wenn euch solche Dinge widerfahren würden? Würdet ihr mit diesen Leuten streiten, eine Beschwerde gegen sie einreichen oder zu Gott beten, dass Er sie verflucht? Wie würdet ihr damit umgehen? (Wenn die Umstände es zulassen, würde ich vielleicht mit ihnen streiten.) Und würdet ihr in euren Herzen beten, dass sie verflucht werden? (So weit würde ich nicht gehen, aber innerlich wäre ich ziemlich wütend.) Wenn du anders behandelt oder diskriminiert wirst, solltest du die Sache erst einmal ruhen lassen. Was Mich betrifft, so bete Ich weder darum, dass sie verflucht werden, noch streite oder diskutiere Ich mit ihnen. Stattdessen lasse Ich die Sache erst einmal ruhen und gehe richtig damit um. Innerlich werde Ich Mich etwas unwohl fühlen, aber nach einigen Tagen geht es Mir wieder gut; dann habe Ich mich mit der Sache abgefunden. Selbst wenn du eine Verletzung deiner Würde und Integrität hinnehmen musst, darfst du nicht hitzköpfig werden; du darfst die Sache nicht hitzköpfig angehen. Wie solltest du dann damit umgehen? Wenn dich jemand diskriminiert oder beleidigt, solltest du ihm mit Geduld begegnen, dich von ihm fernhalten und nicht hitzköpfig werden; dann kann er dir nichts anhaben. Betrachte es einfach als eine Lektion, dass du dieses Mal ein wenig den Kürzeren gezogen hast. Wenn Mir so etwas widerfährt, werde Ich aufgrund der Rationalität und des Gewissens Meiner normalen Menschlichkeit verletzt sein und auch das Gefühl haben, dass Meine Integrität und Würde verletzt wurden. Innerlich werde Ich Mich unwohl fühlen und es wird wehtun. Aber Ich werde keinesfalls aufgrund Meiner besonderen Identität und Meines besonderen Status das Gefühl haben, Mir sei Unrecht getan worden, geschweige denn werde Ich diejenigen hassen oder verfluchen, die Mich diskriminieren. Je älter Ich werde, desto mehr habe Ich das Gefühl, dass solche Dinge völlig normal sind. Wenn man in dieser Menschenwelt unter einer derartig verdorbenen Menschheit lebt, sind solche Dinge völlig normal. Dass Ich diese Dinge für normal halte, liegt nicht daran, dass Ich Mich an sie gewöhnt habe und ihnen gegenüber abgestumpft bin, sondern daran, dass alle Menschen verdorben sind. Wenn sie dich diskriminieren, richtet sich das nicht gegen dich persönlich; vielmehr ist das gesamte Menschengeschlecht so. Sieh mal: In den USA, einem Land von Einwanderern mit Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft, sagen Menschen jeder ethnischen Herkunft, dass sie diskriminiert worden sind; selbst Weiße behaupten das. Menschen werden bei verschiedenen Anlässen, in unterschiedlichen Umgebungen und unter verschiedenen Gruppen von Menschen diskriminiert. Manchmal werden sie von Menschen anderer ethnischer Herkunft diskriminiert, und manchmal erfahren sie auch innerhalb der eigenen ethnischen Gruppe Diskriminierung oder eine ungerechte Behandlung. Was du für Diskriminierung hältst, ist womöglich einfach die geläufigste Art und Weise, wie verdorbene Menschen miteinander umgehen. So ist diese Menschheit nun einmal, also nimm solche Dinge nicht zu ernst. Es ist normal, wütend zu sein, aber du solltest diese Dinge schnell durchschauen und sie dann loslassen. Geh nicht hitzköpfig damit um. Denk nicht darüber nach, dich an jemandem zu rächen, und bete nicht darum, dass jemand verflucht wird. Hab nicht das Gefühl, du seist etwas anderes als ein gewöhnlicher Mensch. Du bist ein gewöhnlicher Mensch, und als einen solchen behandeln dich die anderen. Wenn sie sehen, dass du ein leichtes Opfer bist, werden sie dich schikanieren. Ist das nicht völlig normal? Verlasse dich nicht auf deine Auffassungen und Vorstellungen, indem du denkst: „Ich bin kein gewöhnlicher Mensch. Ich bin so viel wert und habe einen solch hohen Status. Ich werde darum beten, dass jeder verflucht wird, der mich schikaniert. Wenn ich dir sagen würde, wer mir den Rücken stärkt, würdest du dich zu Tode erschrecken. Wenn ich in Zukunft Macht habe, werde ich dich auf die Knie zwingen und um Gnade flehen lassen, und ich werde dich Kotau machen lassen wie ein Huhn, das Reis pickt.“ Solche Gedanken habe Ich nie gehabt. Überall auf der Welt gibt es Diskriminierung. Die Diskriminierung durch Menschen richtet sich nicht allein gegen dich. Diese Welt selbst ist voller Ungerechtigkeit und Diskriminierung, erfüllt von allen Arten von Niederträchtigkeit und allen Arten von Missetaten. Wenn Mir solche Dinge begegnen, fällt es Mir sehr leicht, sie loszulassen, weil Ich Mich nicht für irgendeine besondere Persönlichkeit halte. Das bedeutet doch auch, sich an die Credos „sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen“ zu halten, oder? (Ja.)

In Seinem Leben interagiert der menschgewordene Gott unweigerlich mit Menschen und pflegt Umgang mit ihnen, darunter einige Brüder und Schwestern, die an Gott glauben, sowie einige Nichtgläubige. Wenn Er mit Brüdern und Schwestern interagiert, die an Gott glauben, hat Er natürlich auch in Sachen Menschlichkeit einige Grundsätze dafür, wie Er Sich verhält und Dinge handhabt. Obwohl Er Sich nicht streng an die Regeln von Höflichkeit und Gegenseitigkeit sowie die weltlichen Umgangsformen hält, bemüht Er Sich beim Austausch von Gefälligkeiten darum, andere nicht auszunutzen und keine Privilegien für Sich Selbst anzustreben. Wenn einige Brüder und Schwestern einen Teil ihrer Energie und Zeit dafür aufwenden, persönliche Angelegenheiten für Mich zu erledigen, werde Ich eine Gelegenheit finden, ihnen ein kleines Geschenk zu machen, sie zu besuchen, sie zum Essen einzuladen oder etwas anderes zu tun. Das ist keine Bestechung; das ist Höflichkeit und Gegenseitigkeit und bedeutet, andere nicht auszunutzen. Was die Brüder und Schwestern betrifft, mit denen Ich keinen privaten Umgang hatte, so habe Ich noch nie jemandem von ihnen Geschenke gemacht, weil sie Status haben oder Beiträge in Gottes Haus geleistet haben, noch habe Ich jemandem von ihnen etwas zukommen lassen oder ihnen eine Sonderbehandlung gewährt, weil Ich sie schätze oder eine recht gute Beziehung zu ihnen habe. So etwas ist noch nie vorgekommen. Kurz gesagt: Wenn Ich mit Menschen Umgang pflege und mit ihnen interagiere, bemühe Ich Mich, sie nicht auszunutzen und keine Privilegien für Mich Selbst anzustreben. Meine besondere Identität bringt Mich nicht auf den Gedanken: „Ganz gleich, wie Ich dich benutze, es ist angemessen, und du solltest es akzeptieren; du wirst damit von Mir erhöht.“ So würde Ich nicht denken. Wenn du einige persönliche Angelegenheiten für Mich erledigst, also Angelegenheiten abseits der Kirchenarbeit, werde Ich Mir diese Gefälligkeit merken und Mich bei dir revanchieren. Auf dieser Grundlage tausche Ich dann auch mit dir Gefälligkeiten aus. Bei Nichtgläubigen gilt das erst recht: Wenn ein Nichtgläubiger etwas für Mich erledigt und dabei einen bestimmten Geldbetrag ausgegeben hat, werde Ich zum einen darauf achten, ihm finanziell nichts schuldig zu bleiben. Ich lasse ihn nicht aus eigener Tasche dafür aufkommen; Ich gebe ihm so viel Geld, wie dafür nötig ist. Außerdem hat er große Mühen auf sich genommen, hat sich sehr angestrengt und war viel unterwegs, um diese Angelegenheit für Mich zu erledigen, also muss Ich ihm aus Höflichkeit ein Geschenk machen, ihm eine gewisse Gegenleistung für diese Gefälligkeit anbieten und darf ihn nicht ausnutzen. Das ist seine Arbeit, und davon bestreitet er seinen Lebensunterhalt; Ich kann nicht zulassen, dass er einen Verlust erleidet oder aus eigener Tasche draufzahlt, weil er etwas für Mich erledigt hat. Das wäre unangemessen. Deshalb strebe Ich in solchen Angelegenheiten keine Privilegien für Mich Selbst an. Natürlich geht es dabei nicht darum, irgendwelche Spielregeln zu befolgen; man muss sich lediglich an die grundlegendsten Gepflogenheiten im zwischenmenschlichen Umgang sowie an Höflichkeit und Gegenseitigkeit halten; dabei darf es keine Ausnahmen geben. Wenn man jemanden bittet, eine Angelegenheit zu erledigen, ihn dafür aber nicht bezahlt und ständig versucht, ihn auszunutzen, ist das eine Äußerungsform mangelnder Integrität. Welche Grundsätze habe Ich in solchen Angelegenheiten? Wenn du etwas von jemandem erledigen lassen willst und der Plan, den die Person vorlegt, geeignet ist und du dir ihren Preis leisten kannst, dann tu es. Wenn du es dir nicht leisten kannst, dann lass es; finde jemanden, der es günstiger erledigt. Tu nur das, was du dir leisten kannst. Übernimm dich nicht und denke nicht darüber nach, wie du andere ausnutzen kannst. Wenn du nicht über die finanziellen Mittel verfügst, um es erledigen zu lassen, dann leih dir entweder Geld, nimm einen Kredit auf oder warte, bis du genug Geld verdient hast, um es erledigen zu lassen. Kurz gesagt: Finde selbst eine Lösung; du darfst andere nicht ausnutzen. Wenn das ihr Beruf ist, solltest du, wenn sie etwas für dich erledigen, dein Versprechen halten und sie bezahlen. Das ist vollkommen normal und gerechtfertigt. Andere nicht auszunutzen, andere nicht zu täuschen, anderen nichts schuldig zu bleiben, sich nicht schamlos zu verhalten und keine Schulden zu haben – das nennt man, sich regelkonform zu verhalten. Wenn du in Schwierigkeiten steckst, klage anderen nicht dein Leid; wenn du arm bist, nutze andere nicht aus; wenn du reich bist, stelle deinen Reichtum nicht zur Schau; und spiel dich nicht aufgrund deiner Identität und deines Status auf. Das ist Mein Credo dafür, wie Ich mit Menschen interagiere und Angelegenheiten handhabe. Zum Beispiel suche Ich Mir manchmal jemanden, der etwas für Mich erledigt. Nehmen wir an, normalerweise würde das nur tausend Dollar kosten, aber die Person verlangt fünftausend. Obwohl Ich Mir das leisten kann, akzeptiere Ich nicht, auf diese Weise betrogen zu werden. Ich zahle dafür genau so viel, wie normalerweise nötig ist, und feilsche nicht mit den Leuten. Wenn Ich es Mir nicht leisten kann, suche Ich Mir jemanden, der es billiger erledigt. Ich werde Mich keinesfalls schamlos verhalten und auch nicht jammern, dass Ich arm bin, um die Person dazu zu bringen, den Preis zu senken; so etwas sage Ich nie. Ich zahle so viel Geld, wie nötig ist, um die Sache erledigen zu lassen, zahle den marktüblichen Preis und halte Mich an die Regeln. Ich bin da eben sehr konsequent. Manche wohlhabenden Frauen sind besonders extravagant und hochmütig. Sie tragen Designermarken, Diamantringe und Halsketten und schmücken sich von Kopf bis Fuß mit funkelnden Juwelen. Außerdem tragen sie überall Stöckelschuhe und meiden normalerweise Teppiche, weil es ihnen ohne das Geräusch der Absätze zu unauffällig wäre – sie gehen ganz bewusst auf Marmor- oder Holzböden, damit die Leute ihre Ankunft bemerken. Selbst wenn sie einen Raum betreten, nehmen sie ihre Designer-Sonnenbrille nicht ab und lassen von der Tür aus ihren Blick durch den Raum schweifen, um zu sehen, wer da ist, als wollten sie sagen: „Habt ihr gemerkt, dass die Königin eingetroffen ist?“ Wohin sie auch gehen, sie müssen sich zuerst einmal aufspielen. Wenn Ich im Sommer aus dem Haus gehe und eine Sonnenbrille trage, stecke Ich sie schnell in Meine Tasche, sobald Ich an Meinem Ziel angekommen bin, damit die Leute Mich nicht mit Sonnenbrille sehen und denken, Ich würde Mich aufspielen, da das zu Missverständnissen führen könnte. Die meisten Schuhe, die Ich trage, haben Gummi- oder Schaumstoffsohlen, und Ich versuche, beim Gehen keine Geräusche zu machen. Wenn Ich irgendwo etwas zu erledigen habe und an der Tür klingeln muss, dann tue Ich das. Wenn Ich nicht klingeln muss, sage Ich, sobald Ich drinnen bin, zuerst am Empfang, dass Ich zu einer bestimmten Uhrzeit einen Termin mit dem und dem habe, und setze Mich dann hin und warte. Ich sehe manche Frauen, die dasitzen und auf ihr Handy schauen, wenn sie nichts zu tun haben. Sie haben die Beine übereinandergeschlagen, werfen ihr dauergewelltes Haar zurück und haben eine Designertasche neben sich – sie sind so großspurig. Ich versuche immer, möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen, ganz gleich, wo Ich hingehe. Ich suche Mir eine Ecke zum Sitzen und drücke Meine Tasche an Meine Brust, damit schlechte Menschen sie Mir nicht klauen. Ich bin vorsichtig und halte Mich zurück. Wenn Ich an der Reihe bin, erledige ich die Angelegenheit zügig und ohne zu trödeln und versuche dabei, so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf Mich zu ziehen. Wenn Ich eine Angelegenheit erledige, halte Ich Mich an die Regeln und bleibe niemandem etwas schuldig. Ich bewege Mich dezent, ganz gleich, wo Ich hingehe; Ich möchte niemandes Aufmerksamkeit auf Mich ziehen. Das heißt, wohin Ich auch gehe, um etwas zu erledigen, bewege Ich Mich leise und mache nie so viel Lärm, dass Ich damit Meine Anwesenheit ankündige. Wenn Ich mit Nichtgläubigen interagiere und bei ihnen üblicherweise bestimmte Regeln dafür gelten, wie Dinge erledigt werden, dann halte Ich Mich an diese Regeln. In einer bestimmten Branche gilt zum Beispiel die Regel, dass man jemanden zum Essen einladen muss, nachdem er eine Angelegenheit für einen erledigt hat. Gemessen am Preis unserer Transaktion sollte das Essen normalerweise etwa fünfzehn Dollar kosten, also lade Ich die Person zu einem Essen ein, das ungefähr so viel kostet. Manche Leute sagen: „Da Du sie zum Essen einlädst, gib doch ein bisschen mehr Geld aus, um anzugeben.“ Das ist nicht nötig. Wir halten uns an ihre Regeln, ganz gleich, wie diese auch sein mögen. Übertreibt nicht und verschwendet kein Geld, nur um anzugeben. Wenn ihr im Westen jemanden bittet, sich um etwas für euch zu kümmern, oder Stundenarbeiter, Arbeitskräfte und dergleichen anheuert, ist es üblich, ein Trinkgeld zu geben. In manchen Branchen gibt es Regeln, wie hoch das Trinkgeld sein soll, in anderen nicht. Wenn es keine solchen Regeln gibt, gebe Ich meistens aus Höflichkeit und Respekt vor dem Arbeiter ein angemessenes Trinkgeld, das sich nach seinem Tarif, der Qualität seiner Arbeit und seiner Einstellung richtet. Wenn er gute Arbeit geleistet hat, gebe Ich ihm fünf Dollar extra; wenn er durchschnittliche Arbeit geleistet hat und Ich ihn künftig nicht mehr in Anspruch nehmen möchte, gebe Ich ihm kein zusätzliches Geld, aber auch nicht weniger, als er verdient hat. Was das Geben von Trinkgeld betrifft, verhalte Ich Mich nicht wie ein Großunternehmer und stelle Meinen Reichtum nicht absichtlich zur Schau, indem Ich eine Handvoll Bargeld herausziehe und es jemandem ungezählt gebe. So etwas tue Ich nie. Stattdessen lege Ich, bevor die Person mit der Arbeit beginnt, das Geld entsprechend ihrem Tarif im Voraus bereit und gebe es ihr, wenn sie geht. Die meisten Leute sind damit recht zufrieden. Das kann im Westen ebenfalls als eine Regel für die Erledigung von Angelegenheiten gelten. Da es eine Regel ist, müssen wir uns daran halten und dürfen nicht dagegen verstoßen. Wenn du zum ersten Mal irgendwo bist und die Regeln nicht verstehst, wäre es am besten, wenn du dich über sie kundig machst. Wenn du sie einmal verstanden hast, stell dich nicht dumm; tu dein Möglichstes, Angelegenheiten nach den Regeln zu erledigen. Natürlich tue Ich das nicht aus Angst davor, dass die Leute hinter Meinem Rücken über Mich urteilen oder sagen, dass Ich Mich nicht regelkonform verhalte – solche Dinge bewegen Mich nicht dazu, Mich so zu verhalten. Vielmehr bin Ich der Meinung: „So sollte man es tun; genau das sollte Ich tun.“ Manche Leute sagen: „Wenn Du ihnen zehn Dollar weniger zahlen würdest, hättest Du dann nicht genug für eine zusätzliche Mahlzeit?“ So darf man das nicht sehen. Sie haben sich dieses Geld verdient. Wenn du ihnen zehn Dollar weniger gibst, ist das gleichbedeutend damit, ihnen zehn Dollar wegzunehmen. Und es ist gewissenlos, Geld, das du anderen weggenommen hast, für deine eigenen Ausgaben zu verwenden. Gegen das eigene Gewissen zu handeln, steht nicht im Einklang mit der Menschlichkeit; darin liegt keinerlei Menschlichkeit. Wenn du versuchst, ihnen auf diese Weise weniger zu geben, als ihnen zusteht, verhältst du dich nicht regelkonform. Sich regelkonform zu verhalten bedeutet zumindest, unparteiisch zu handeln und die Dinge beim Namen zu nennen. Angenommen, du arbeitest in der Dienstleistungsbranche und bist für deinen Lebensunterhalt auf Trinkgelder angewiesen. Wenn dir jemand kein Trinkgeld gibt und dich damit ausnutzt, wie würdest du dich dann fühlen? Dahinter steckt dieselbe Logik. In einer bestimmten Branche mag es nicht gegen das Gesetz verstoßen, kein Trinkgeld zu geben, und niemand wird dich deswegen belangen. Aber kannst du das mit deinem Gewissen vereinbaren? Wenn du es nicht mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, dann stehst du bei deinem Gewissen in der Schuld. Wenn du in diesem Leben zu viele solcher Schulden bei deinem Gewissen anhäufst, wann wirst du sie je begleichen können? So darfst du dich nicht verhalten. Sagen wir, du nutzt jemanden ein wenig aus, indem du ihm kein Trinkgeld gibst. Spürst du dabei nicht den Vorwurf deines Gewissens? Wenn du das wirklich nicht spürst, dann stimmt mit dir tatsächlich etwas nicht. Wenn du schon bei einer solchen Kleinigkeit versuchst, Leute auszunutzen, bist du dann nicht vielleicht zu noch Schlimmerem imstande? Kannst du mit einer solchen Mentalität noch die Wahrheit praktizieren?

Jedem Menschen könnten im Laufe seines Lebens und seines Daseins die Beispiele begegnen, über die wir im Zusammenhang mit dem regelkonformen Verhalten Gemeinschaft gehalten haben. Solche Dinge sind auch für den menschgewordenen Gott, der unter dieser Menschheit lebt, unvermeidlich, und Er muss Sich ihnen stellen. Wenn Er solche Dinge erledigt, hält Sich der menschgewordene Gott im Großen und Ganzen streng an die Credos und Grundsätze, „sich regelkonform zu verhalten“ und „Dinge pflichtbewusst zu erledigen“. Und genau das tue Ich. Wenn es bei Meinem Umgang mit euch um die Kirchenarbeit oder euer persönliches Leben geht und ihr Mich bittet, mit euch Gemeinschaft zu halten, oder Mich um Rat fragt, wie eine bestimmte Angelegenheit gehandhabt werden sollte, werde Ich natürlich streng nach Meinen Credos für Mein Verhalten Gemeinschaft mit euch halten. Meine Sichtweisen sowie die Art und Weise und die Grundsätze, nach denen Ich Mich verhalte, bleiben unverändert, ob ihr sie nun annehmt oder nicht. Ich werde euch keinesfalls beibringen, Gesetzeslücken auszunutzen, um euch zusätzliche Vorteile zu verschaffen; so etwas zu tun, ist absolut unangemessen. Was auch geschieht, Ich werde euch zuerst auffordern, genau zu klären, ob diese Angelegenheit Gesetze, Richtlinien oder die Vorschriften einer bestimmten Branche berührt. Wenn sie solche Dinge berührt, werde Ich euch sagen, dass ihr euch bei Mitarbeitern der Behörde erkundigen, einen Anwalt konsultieren oder die entsprechenden Regeln im Internet nachschlagen sollt. Wenn es um finanzielle Fragen geht, solltet ihr einen Buchhalter konsultieren. Auf diese Weise müsst ihr praktizieren, ganz gleich, in welchem Land ihr euch befindet. So erledige Ich die Dinge, und Ich werde dich keinesfalls dazu ermutigen, gegen diese Credos zu verstoßen. Vielmehr verlange Ich von dir, dich streng an die Gesetze und Vorschriften jedes Landes zu halten, einschließlich der Regeln und Bestimmungen jedes öffentlichen Ortes und jeder Branche. Wenn du sie nicht kennst, musst du von dir aus versuchen, sie in Erfahrung zu bringen, und dich bei anderen danach erkundigen. Wenn du sie kennst, musst du dein Möglichstes tun, um dich an sie zu halten. Wir sollten die Dinge genau so erledigen, wie die Regeln es vorschreiben. Selbst wenn die Regeln oder Gesetze des Landes manchmal Auswirkungen auf die Zeit haben, die du mit der Ausführung deiner Pflicht verbringst, oder bestimmte Angelegenheiten im Zusammenhang mit deiner Pflicht beeinträchtigen, musst du dich trotzdem an sie halten. Du kannst dir überlegen, wie du die Zeit, zu der du deine Pflicht tust, oder die Umgebung, in der du sie tust, anpassen kannst, um Konflikte mit den Gesetzen und Vorschriften des Landes zu vermeiden und zugleich zu vermeiden, zu Verhaltensweisen zu greifen oder Vorfälle zu verursachen, die gegen die Gesetze und Vorschriften des Landes verstoßen. Ist es angemessen, die Dinge auf diese Weise zu erledigen? (Ja.) Das ist die eine Seite. In einer anderen Hinsicht gilt: Ganz gleich, um die Gesetze und Vorschriften welches Landes es sich handelt und ob sie vernünftig oder unvernünftig sind: Solange sie von der Regierung ausdrücklich festgelegt wurden und solange Ich im Rahmen Meines Lebens und Daseins mit ihnen in Kontakt komme, tue Ich mein Möglichstes, Mich an sie zu halten und sie zu befolgen. Ich werde keinesfalls Kommentare zu den Aspekten der Gesetze und Vorschriften der Regierung abgeben, die unvernünftig sind oder nicht im Interesse der Menschen liegen, noch werde Ich diese kritisieren; stattdessen halte Ich Mich an alle Regeln, die die Regierung festlegt. Wenn Ich davon spreche, Mich an die Gesetze und Vorschriften der Regierung zu halten, schließt das natürlich nicht die Gesetze ein, die sich gegen den religiösen Glauben richten, oder Gesetze, die Gott leugnen und sich Ihm widersetzen. Vielmehr bezieht es sich auf die Gesetze und Vorschriften, die die Rechte der Bürger schützen, die gesellschaftliche Ordnung aufrechterhalten und Fairness fördern; das sind die Gesetze und Vorschriften, an die sich die Leute halten sollten. Ganz gleich, was die Menschen darüber denken, die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften steht an erster Stelle. Man sollte die Gesetze des Landes sowie die Regeln und Bestimmungen jeder Branche respektieren. Wenn du dich ihnen nicht anpassen kannst oder sie dir nicht gefallen, kannst du diese Branche meiden oder das Land verlassen. Vernünftig betrachtet solltest du dich jedoch, wenn du in einem bestimmten Land lebst oder mit Menschen in einer bestimmten Branche zu tun hast, an die Gesetze des Landes halten, an die Bestimmungen und Richtlinien, die in dieser Branche oder bei bestimmten besonderen Anlässen und in bestimmten Umgebungen gelten, und sogar an einige moralische Normen. Ich bemühe Mich, Mich streng an die Gesetze, Vorschriften und Bestimmungen der Menschheit, an besondere Regeln und Richtlinien an öffentlichen Orten sowie an die grundlegenden moralischen und Verhaltensnormen der Menschlichkeit zu halten. Ich stelle Meine besondere Identität und Meinen Status nie besonders in den Vordergrund und verstoße auch gegen kein Gesetz, keine Vorschrift, keine Richtlinie, keine Bestimmung und dergleichen. Ich stelle sie nicht infrage, breche sie nicht absichtlich und mache nicht alles einfach auf Meine Weise; stattdessen halte Ich Mich streng an all diese Dinge. Hinter dieser strengen Befolgung steht Mein Respekt vor diesen Gesetzen, Vorschriften, Bestimmungen und Regeln. Das ist auch der Grundsatz, den man tatsächlich praktiziert und einhält, wenn man sich regelkonform verhält und Dinge pflichtbewusst erledigt. Vielleicht verstehen manche Leute nicht, welche Haltung Ich gegenüber diesen Dingen habe; vielleicht haben sie Ansichten, die nicht mit der Realität übereinstimmen, oder einige gehaltlose Auffassungen und Vorstellungen über Meine Grundsätze und Credos beim Erledigen solcher Dinge. Findet ihr, nachdem wir auf diese Weise Gemeinschaft gehalten haben, dass daran irgendetwas gehaltlos ist? (Nein.) Wenn ihr sagt, dass daran nichts gehaltlos ist, bedeutet das, dass Meine Haltung gegenüber diesen Dingen darin besteht, mit ihnen aus der Perspektive der Menschlichkeit rational umzugehen. Ich nehme keine überlegene Stellung ein, betrachte diese Dinge nicht aus der Perspektive des dritten Himmels und gehe auch nicht aus dem besonderen Status heraus, Gottes Identität zu besitzen, mit ihnen um. Stattdessen gehe Ich auf sehr menschliche Weise und aus einer rationalen Perspektive mit ihnen um. Bei der Art und Weise, wie Ich mit diesen Dingen umgehe, stelle Ich Meine Identität als menschgewordener Gott nie besonders in den Vordergrund, noch mache Ich jemals von dieser Identität Gebrauch, um diese Dinge von oben herab zu betrachten. Ich stelle diese Dinge niemals infrage und setze Mich weder über die Gesetze und Vorschriften des Landes noch über die Regeln irgendeiner Branche hinweg. Stattdessen halte Ich Mich gehorsam und pflichtbewusst streng an diese Gesetze, Vorschriften, Bestimmungen und andere derartige Dinge. Was noch praktischer ist: Auch im Umgang mit Menschen halte Ich Mich an einen sehr menschlichen Grundsatz.

Wir haben über einige Äußerungsformen davon Gemeinschaft gehalten, wie Sich der menschgewordene Gott regelkonform verhält. Dabei handelt es sich vielleicht um Dinge, über die ihr noch nie nachgedacht oder die ihr noch nie ernst genommen habt; vielleicht habt ihr eine sehr gehaltlose Vorstellung davon, oder ihr tut diese Dinge sogar einfach ab, wenn ihr sie seht, mit ihnen in Berührung kommt oder davon hört. Doch diese Dinge spiegeln die Normalität und Praktikabilität sowie die Demut und Verborgenheit wider, die Gottes menschgewordenes Fleisch zeigt. Darüber hinaus sind sie auch die normalsten und praktischsten Äußerungsformen Seines Verhaltens, wenn Gottes Geist Sich in Fleisch kleidet und unter die Menschen kommt. Durch diese Äußerungsformen können die Menschen besser verstehen, wie der Gott im Himmel die Frage, wie man sich verhalten sollte und zu einem Mitglied der Menschheit wird, betrachtet, behandelt und handhabt. Diese Credos und Grundsätze für das eigene Verhalten lassen die Menschen sehen und erkennen, dass Gott nichts auf gehaltlose Weise tut, sondern alles auf praktische Weise erledigt und auf praktische Weise nach Grundsätzen praktiziert. Dabei hält Er Sich an die Gesetze und Vorschriften der Menschheit sowie an die Regeln der verschiedenen Bereiche der menschlichen Gesellschaft. Während Er Sich an diese Gesetze und Vorschriften hält, muss der menschgewordene Gott auch Sein Amt ausüben und das Werk verrichten, das Er zu verrichten beabsichtigt. Ob es nun um Sein Ausleben normaler Menschlichkeit oder um Sein Verrichten des Werkes der Göttlichkeit geht, beides steht weder miteinander in Konflikt noch im Widerspruch. Die Credos und Grundsätze für das eigene Verhalten, die Gott in Seinem normalen menschlichen Leben zeigt, bringen die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes zum Ausdruck – das ist ein Aspekt. Ein weiterer Aspekt ist, dass Er eine normale Menschlichkeit, die Gewissen und Vernunft besitzt, auslebt und die Gottes Geist haben sollte, wenn Er unter den Menschen zu einem Menschen wird oder Sich in Fleisch kleidet. Obwohl dieses Ausleben die meiste Zeit scheinbar nichts mit dem Amt zu tun hat, welches der menschgewordene Gott in Seiner Göttlichkeit ausübt, stimmen die Credos und Grundsätze, an die Sich Gott bei Seinem Ausleben im Rahmen der Menschlichkeit hält, mit dem Wesen der Wahrheit, Gottes Disposition und Seinen Anforderungen an die Menschheit überein, die Er in Seinem göttlichen Werk zum Ausdruck bringt. Die Grundsätze für das eigene Verhalten, an die Sich der menschgewordene Gott in Seinem menschlichen Leben hält, bestehen darin, Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Die Grundsätze für Sein Werk, an die Er Sich hält, wenn Er Sein Werk in der Göttlichkeit verrichtet, sind im Grunde dieselben – Er verhält Sich regelkonform und erledigt Dinge pflichtbewusst; die Grundsätze ändern sich nicht. Was den menschgewordenen Gott betrifft, so sind Seine Menschlichkeit und Göttlichkeit daher niemals voneinander getrennt; sie sind vollständig vereint. Seine Göttlichkeit kann durch Seine Menschlichkeit zum Ausdruck kommen, und Seine Menschlichkeit ist eine Äußerungsform eines Teils Seiner Göttlichkeit. Wenn der menschgewordene Gott inmitten der Menschheit lebt, sind Seine Menschlichkeit und Göttlichkeit, die die Menschen in dieser Zeit sehen können, daher weder voneinander losgelöst noch getrennt; sie sind vereint. Das Ausleben Seiner Menschlichkeit und die Credos und Grundsätze für Sein Verhalten werden bis zu einem gewissen Grad von Gottes Geist beaufsichtigt, beeinflusst und gelenkt. In einer anderen Hinsicht kann man auch sagen, dass Er Seine normale Menschlichkeit auslebt, die über Gewissen und Vernunft verfügt. Nur mit einer solchen Menschlichkeit kann Gottes menschgewordenes Fleisch die Gesamtheit Seines göttlichen Werkes auf Sich nehmen, also das Werk, das Er in Seiner Göttlichkeit tun sollte; nur mit einer solchen Menschlichkeit kann Gottes menschgewordenes Fleisch das Amt erfüllen, das Er ausüben soll, und es gut ausüben. Das ist die eine Art, das zu verstehen. Eine andere Art, das zu verstehen, ist, dass das Amt, das der menschgewordene Gott ausübt, durch eine derartige Menschlichkeit verwirklicht wird, die über Normalität und Praktikabilität verfügt. Wie dem auch sei: Sowohl die Menschlichkeitsessenz als auch die Göttlichkeit des menschgewordenen Gottes stellen den menschgewordenen Gott dar, der die besondere Identität Christi besitzt. Daher sind die Credos und Grundsätze für das Verhalten der Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes, die du siehst, bis hin zu Seinen konkreten Äußerungsformen, Haltungen und Sichtweisen bei allem, was Er tut, ein Teil Seiner Menschlichkeit – und natürlich kann man auch sagen, dass sie ein Teil Seiner Göttlichkeit sind. Diese beiden Dinge können nicht voneinander getrennt werden. Das heißt: Wenn du eine solche Menschlichkeit im menschgewordenen Gott siehst, solltest du dir sicher sein, dass Er das Fleisch ist, in das Gott Sich gekleidet hat. Wenn du mit der von Gott zum Ausdruck gebrachten Wahrheit in Berührung kommst, solltest du natürlich, während du anerkennst, dass der menschgewordene Gott Göttlichkeit besitzt, auch anerkennen, dass Seine Menschlichkeit ein Teil des menschgewordenen Gottes ist, der eine besondere Identität besitzt. Auf jeden Fall wird letztlich den Menschen ermöglicht, diese normale und praktische Seite des menschgewordenen Gottes sowie die Credos und Grundsätze für das eigene Verhalten zu sehen, die Er auslebt, denn diese berühren viele Angelegenheiten, denen Sich Gottes Fleisch in Seinem Dasein und Leben stellen muss. Obwohl diese praktischen Äußerungsformen im menschlichen Leben des menschgewordenen Gottes nicht die Ebene des Amtes erreichen, das Er ausübt, oder Seiner Versorgung der Menschen mit der Wahrheit, dem Weg und dem Leben, sind diese Grundsätze und Credos für das eigene Verhalten nicht von der Göttlichkeit im menschgewordenen Gott losgelöst. Gerade weil dieses Fleisch Gottes menschgewordenes Fleisch ist und das Fleisch, in das Gottes Geist Sich gekleidet hat, kann die normale Menschlichkeit dieses menschgewordenen Gottes solche Credos und Grundsätze für das eigene Verhalten besitzen. Das bedeutet, dass es für jedes Mitglied der verdorbenen Menschheit beziehungsweise für jeden unter der verdorbenen Menschheit, der einen vorteilhaften Hintergrund, eine vorteilhafte Identität, gesellschaftlichen Wert und einen hohen Status besitzt, sehr schwierig ist, sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen; da bildet niemand eine Ausnahme. Daher ist dieser Aspekt der Normalität und Praktikabilität das, was die Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes hat und ist, und natürlich ist dieser Aspekt auch ein Teil dessen, was die Göttlichkeit des menschgewordenen Gottes hat und ist; es ist nur so, dass Er ihn durch Seine Menschlichkeit zum Ausdruck bringt und offenbart. Wenn der menschgewordene Gott überall, wohin Er ginge, prahlen, stets Seinen Status geltend machen, großspurig reden, Sich für vornehm halten, auf alle herabsehen, Sich hochmütig geben und immer auf allen rumtrampeln wollen würde; wenn Er jeden verfluchen würde, der sich nicht in Anbetung vor Ihm niederwirft, ihn zu Asche verwandeln, ihn augenblicklich töten oder ihn mit Seinem scharfen Blick niederstrecken würde, dann wäre es schwer zu sagen, ob Er tatsächlich ein Wesen der Göttlichkeit in Sich hätte. Einerseits besitzt der menschgewordene Gott das Gewissen und die Vernunft der normalen Menschlichkeit, durch die das gesamte Leben, alle Worte und alle Taten Seines Fleisches aufrechterhalten werden. Andererseits wirkt in Ihm auch Seine Göttlichkeit, denn die Göttlichkeit ist schließlich Sein wahres Leben. Wenn Seine Menschlichkeit ebenso arrogant und selbstgerecht wäre wie die der verdorbenen Menschheit, würdest du dann sagen, dass diese Person der menschgewordene Gott ist? (Nein.) Angenommen, eine Person hätte ständig übernatürliche Äußerungsformen, würde immer denken, sie sei ein himmlisches Wesen, das auf die Erde herabgestiegen sei, hätte ständig dieses Gefühl und würde immer von oben herab zu den Leuten sprechen, sodass sie zu ihren Worten und Taten aufblicken würden. Angenommen, sie hätte in ihrem Herzen immer übernatürliche und transzendente Gedanken und könnte auf einen Blick erkennen, was im früheren Leben eines Menschen geschehen war, welche bösen Taten er begangen hatte, was er getan hatte oder wie oft er als Mensch oder als Tier wiedergeboren worden war. Nehmen wir außerdem an, diese Person würde sich stets für besonders vornehm halten, hätte ständig übernatürliche Äußerungsformen, wenn sie etwas sagt, und würde von Zeichen und Wundern begleitet, sodass die Menschen das Gefühl hätten, sie sei etwas Besonderes. Eine solche Person wäre abnormal. In einer Hinsicht wäre die Lebensdisposition in ihr abnormal; in anderer Hinsicht wäre das Leben in ihr nicht das Leben der Göttlichkeit. Das kann man nicht anders sagen.

Ob es nun Seine Credos für Sein Verhalten oder Seine Grundsätze für das Handhaben von Angelegenheiten sind, alles, was der menschgewordene Gott offenbart und auslebt, ist besonders normal und praktisch. Seht euch an, was Ich gesagt habe und was Ich in Meinem Leben tue – ist irgendetwas davon abnormal? Ist irgendetwas davon übernatürlich oder unkonventionell? (Nein.) Was auch immer Ich handhabe, du wirst nichts Ungewöhnliches an Mir finden. Ich bin kein ungewöhnlicher Mensch; Ich bin einfach ein normaler Mensch. Darüber hinaus sind Meine Gedanken und Sichtweisen, Meine Denkweise und Meine Logik bei der Handhabung einer jeden Angelegenheit weder verzerrt noch extrem oder übernatürlich. Wenn Ich mit Menschen interagiere und Umgang mit ihnen pflege, bin Ich ruhig und ausgeglichen. Wenn Menschen bereit sind, mit Mir zu verkehren, verkehre Ich mit ihnen; wenn nicht, versuche Ich nicht, Mich bei ihnen einzuschmeicheln. Findest du Meine Denkweise in Bezug auf die Interaktion mit Menschen, die Handhabung von Angelegenheiten, das Erledigen aller möglichen Dinge und Mein eigenes Verhalten normal? (Ja.) Das alles ist normal. Ich habe euch noch nie dazu aufgerufen oder angestiftet, euch gegen die Regierung irgendeines Landes zu stellen, noch habe Ich euch jemals so etwas gesagt wie: „Alle, die an Gott glauben, kommen von Gott; ihr alle kommt aus dem dritten Himmel. Fürchtet diese Welt nicht; zwingt diese Welt in die Knie! Ihr seid alle siegreiche männliche Kinder; nehmt das Zepter und herrscht mit eiserner Faust über diese Welt und diese Menschheit. Alle Dinge liegen euch zu Füßen!“ Habe Ich das jemals gesagt? (Nein.) Was habe Ich gesagt? Dass ihr euch bei allem, was ihr tut, regelkonform verhalten müsst. Ganz gleich, in welchem Land ihr an Gott glaubt und eure Pflicht tut, ihr müsst euch an das Gesetz halten und die Dinge gemäß den Vorschriften der Regierung erledigen. Ihr dürft keinesfalls leichtsinnig und eigenwillig handeln; ihr müsst vorsichtig sein und dürft euch nicht zügellos verhalten. Wenn ihr gegen die Gesetze und Vorschriften der Regierung verstoßt und eine Beschwerde gegen euch eingereicht wird, wird sich das auf die Ausführung eurer Pflicht auswirken. Ich liege euch damit ständig in den Ohren. Obwohl es ziemlich banal klingt, ist es sehr praktisch, denn ihr habt zu wenig Lebenserfahrung, euch fehlt es an Einsicht und ihr macht sehr leicht Fehler. Ihr glaubt an Gott. Euer Ziel dabei, in verschiedene Länder zu reisen, um eure Pflicht zu tun, besteht darin, Gottes Willen zu befolgen und für Gott Zeugnis abzulegen, und nicht darin, euch gegen irgendein Land oder irgendeine Regierungspartei zu stellen. Ihr seid lediglich geschaffene Wesen, die ihre Pflichten tun; ihr solltet euch vollständig der Herrschaft des Schöpfers unterwerfen, und ihr solltet euch allem unterwerfen, was Gott orchestriert und anordnet, wie es auch sein mag. Ganz gleich, in welches Land ihr geht, in was für einer Umgebung ihr lebt oder bei welchen Brüdern und Schwestern ihr wohnt, ihr müsst euch regelkonform verhalten und so viel wie möglich mithelfen. Darüber hinaus müsst ihr euch an alle Gesetze und Vorschriften des Landes halten. Ich ermahne euch immer wieder, die Regeln nicht zu brechen und dafür zu sorgen, dass keine Beschwerden gegen euch eingereicht werden. Wenn eine Beschwerde gegen dich eingereicht wird, solltest du herausfinden, welchen Fehler du gemacht hast, gegen welche Vorschrift du verstoßen hast und warum die Beschwerde eingereicht wurde. Ziehe deine Lehre daraus, damit es nicht noch einmal passiert. Wenn du deine Lektion nicht lernst, werden weiterhin Beschwerden gegen dich eingereicht werden. Was Ich diesbezüglich sage, sind alles Lösungen für Probleme, die auf den tatsächlichen Umständen beruhen – Ich sage dir, wie du leben, wie du überleben und wie du dich an die Regeln halten sollst, damit du dir in deinem eigenen Leben und Dasein keinen unnötigen Ärger einhandelst. Ganz gleich, in welches Land du gehst, du bist dort, um deine Pflicht zu tun. Zuerst musst du dich dort integrieren und dich an die Gesetze und Vorschriften des Landes halten. Du darfst die bestehende Ordnung dort nicht stören und den Menschen keinen Ärger bereiten. Nur dann werden sie dich akzeptieren und dich als Mitglied des Landes behandeln, und nur so kannst du dich dort niederlassen und deine Pflicht tun. Wenn du dich nicht einmal an die örtlichen Regeln hältst und Dinge tust, die gegen die Regeln verstoßen, sodass die Menschen sich ständig über dich beschweren und dir Ärger bereiten, bis sie dich schließlich sogar verabscheuen und nicht mehr wollen, dass du dort lebst, wie kannst du dann überhaupt davon träumen, deine Pflicht zu tun? Ganz gleich, wo du lebst, du musst dich an die örtlichen Gesetze und Vorschriften halten. Sagt Mir: Ist es richtig, auf diese Weise zu praktizieren? Ist es euch beim Tun eurer Pflicht von Nutzen? (Ja.) Auf diese Weise zu praktizieren, ist sehr praktisch. Sich an Gesetze und Vorschriften zu halten, gehört zum grundlegenden gesunden Menschenverstand im wirklichen Leben. Das bedeutet weder, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, noch, übermäßig empfindlich zu sein; es ist ein Grundsatz, an den du dich im wirklichen Leben halten musst. Wenn etwas geschieht oder ein Problem auftritt, besprechen wir, wie man es am besten lösen und daraus eine Lektion lernen kann, damit du dich bemühst, künftig weniger Fehler zu machen oder sie ganz zu vermeiden und jemand zu werden, der sich regelkonform verhält und Dinge pflichtbewusst erledigt. Manche Leute halten sich nirgendwo an die Regeln. Sie werfen überall Müll hin und machen von Zeit zu Zeit Krach und stören die Ruhe ihrer Nachbarn. Wie wilde Tiere, die in ein Dorf kommen, beeinträchtigen und stören sie das gemeinschaftliche Umfeld und ziehen sich überall, wohin sie gehen, die Verachtung und Abneigung der Menschen zu. Ich sage diesen Leuten, dass sie sich streng an die örtlichen Gesetze und Vorschriften halten und die Regeln befolgen müssen und dass man nur mit einem solchen Verhalten normale Menschlichkeit besitzt. Sagt Mir: Sind Meine Denkweise und Mein Ausgangspunkt bei der Handhabung dieser Angelegenheiten korrekt? (Ja.) Ich tue nichts, was erhaben und grandios, abstrakt, transzendent oder unkonventionell ist. Ich korrigiere die Menschen lediglich und leite sie in Bezug auf diese kleinen Angelegenheiten in ihrem Leben sowie die Fehler und Mängel, die in ihrem Leben auftreten, an; Ich zeige ihre Probleme auf, korrigiere sie und gebe ihnen Hinweise. Ist es für den menschgewordenen Gott praktisch, Sich auf diese Weise zu verhalten? (Ja.) Es ist enorm praktisch! Diese Angelegenheiten so zu handhaben, ist in keiner Weise gehaltlos und in keiner Weise vom wirklichen Leben losgelöst. Ob man nun die Credos und Grundsätze für das eigene Verhalten und das Erledigen von Dingen betrachtet, die sich im täglichen Leben des menschgewordenen Gottes widerspiegeln, oder die Wahrheiten, über die Er in dem Amt, das Er ausübt, Gemeinschaft hält – beide Aspekte sind sehr normal und praktisch. Beide Aspekte sind Dinge, die Menschen mit normaler Denkweise, die positive Dinge lieben und Gewissen und Vernunft besitzen, verstehen, erfassen, annehmen und erreichen können. Keiner der beiden Aspekte ist in irgendeiner Weise vom wirklichen Leben losgelöst; das bedeutet es, normal und praktisch zu sein.

Betreffen diese trivialen Angelegenheiten des Lebens, die Ich gerade erwähnt habe, die Grundsätze für das eigene Verhalten und das Erledigen von Dingen? Sind sie für euch hilfreich? (Ja.) Dann lasst uns fortfahren. Irgendwann einmal ging ein Wasserrohr der Rasensprinkleranlage in unserem Garten kaputt, und das austretende Wasser floss in den Garten der Nachbarn. Ich schickte schnell jemanden hin, um den Nachbarn Bescheid zu geben und zu sehen, ob wir das bei ihnen sauber machen mussten. Sie waren etwas ungehalten, als sie sahen, wie viel Wasser zu ihnen hinübergeflossen war, aber weil wir von uns aus zu ihnen gegangen waren, um ihnen Bescheid zu geben, machten sie aus Höflichkeit keine große Sache daraus. Später, zu Weihnachten, schenkten wir ihnen als Entschuldigung eine Schachtel Pralinen. Sie waren ziemlich überrascht und freuten sich sehr. Sie sagten uns, wir sollten einfach Bescheid sagen, falls wir Hilfe bräuchten, und könnten jederzeit bei ihnen anklopfen und fragen. Am Abend brachten sie sogar ihr Kind mit und schenkten uns einen Obstkorb. Sie sagten: „Fröhliche Feiertage! Danke für euer Geschenk und willkommen in unserer Nachbarschaft!“ Wir tauschten ein paar freundliche Worte aus, und dann gingen sie. Ich dachte, dass es ziemlich gut war, die Angelegenheit auf diese Weise zu handhaben; wenn wir auf eine solche Weise mit unseren Nachbarn auskommen, sollte unser Verhältnis zu ihnen nicht allzu schlecht sein. Wenn also ein Problem auftritt, gibt man der anderen Partei als Entschuldigung ein Geschenk, um das Verhältnis zu entspannen oder die Wogen zu glätten, und es kommt zu einem einfachen Austausch von Gefälligkeiten. Natürlich nehmen sie dein Geschenk nicht einfach umsonst an und nutzen dich damit aus; sie geben dir auch etwas zurück. Die Menschen im Westen nehmen es mit solchen Dingen nämlich ziemlich genau. Wenn sie Geschenke machen, sind sie unglaublich aufrichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Geschenke teuer sind; entscheidend ist, dass ihre Herzen außergewöhnlich aufrichtig sind. Das ist ein Austausch von Gefälligkeiten, und die Angelegenheit auf diese Weise zu handhaben, ist durchaus angemessen. Natürlich gibt es einen bestimmten Kontext dafür, eine solche Angelegenheit auf diese Weise zu handhaben. Wenn nichts vorgefallen ist, braucht man sich nicht grundlos bei jemandem einzuschmeicheln, von sich aus chinesisches Essen für ihn zu kochen oder ihm Geschenke zu machen und sich besondere Mühe zu geben, um eine Beziehung zu ihm aufrechtzuerhalten. Das ist nicht nötig. Bei normalen Interaktionen reicht es aus, die Leute zu grüßen, wenn man sie sieht, und friedlich mit ihnen auszukommen. Wenn aber ein Problem auftritt – zum Beispiel, wenn du etwas falsch gemacht hast und dich entschuldigen musst –, dann entschuldige dich. Das tut man aus der Vernunft normaler Menschlichkeit heraus; es ist weder übertrieben noch gekünstelt. Sagt Mir: Ist es angemessen, die Angelegenheit so zu handhaben? Entspricht das den Grundsätzen? (Ja.) Das ist weder unterwürfig noch arrogant und herrisch. Man gibt sich nicht überlegen, bewahrt aber zugleich seine Würde. Manche Leute denken: „Die Menschen im Westen essen gerne chinesisches Essen. Damit sie keine Beschwerde gegen uns einreichen, falls wir in Zukunft gegen irgendwelche Regeln verstoßen, machen wir ihnen doch ein paar Teigtaschen und schenken ihnen ein paar Snacks.“ Sich grundlos bei ihnen einzuschmeicheln – sagt Mir: Ist das angemessen? (Nein.) Einerseits ist gar nicht gesagt, ob das Essen, das du machst, so schmeckt wie in einem authentischen Restaurant und ob die andere Partei überhaupt bereit wäre, es zu essen. Außerdem kennen sie dich auch nicht gut. Wenn du ihnen selbst zubereitetes Essen gibst, würden sie dir vertrauen? Andererseits: Warum machst du ihnen Geschenke, wenn überhaupt nichts Besonderes vorgefallen ist? Kennen sie dich gut? Habt ihr miteinander zu tun oder seid ihr befreundet? Nein. Wäre es dann nicht etwas, das ein Verrückter tun würde, wenn du ständig versuchst, ihnen chinesisches Essen zu geben? (Ja.) Würden die Leute das nicht lästig finden? (Doch.) Schaut euch Meine Grundsätze für den Umgang mit Nachbarn an. Ist Meine Denkweise normal? Wende Ich die Grundsätze akkurat und angemessen an? (Ja.) Zeigt sich bei Mir in irgendeiner Weise eine gestörte Logik? (Nein.) Meine Interaktionen mit Menschen sind alle normal. Unter normalen Umständen mache Ich anderen nie Geschenke. Wenn Mir jemand wirklich hilft, gebe Ich ihm etwas, um Meine Dankbarkeit auszudrücken. Auf diese Weise mit Menschen zu interagieren, ist angemessen. Das ist normal und praktisch, und das bedeutet auch, sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Die meisten Menschen verstehen diese Grundsätze nicht; das ist Torheit und Unwissenheit. Stimmt ihr Mir da nicht zu? (Doch.) Bei manchen Menschen zeigt sich ihre Torheit in der Art, wie sie Dinge erledigen. Sie machen anderen ständig Geschenke und schmeicheln sich grundlos bei ihnen ein, und wenn die Leute das sehen, denken sie, mit ihnen stimme etwas nicht. Ich tue so etwas nicht. Ich schmeichle Mich bei niemandem ein. Ich habe Würde und Meine eigenen Grundsätze für das Erledigen von Dingen. Wenn wirklich ein Problem auftritt, handle Ich nach Grundsätzen. Ich halte Mich an die Regeln, Ich habe Meine Grenzen und Meine Denkweise ist logisch, entspricht einer normalen Denkweise und normaler Vernunft. Dieser Aspekt der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes umfasst viele Einzelheiten, doch auf viele davon brauchen wir nicht näher einzugehen. Kurz gesagt: Seine Denkweise in dieser Hinsicht ist definitiv normal.

Wenn Ich mit anderen Menschen Umgang habe, stelle Ich Mich nie vor; selbst wenn Ich Brüder und Schwestern treffe, stelle Ich Mich nie vor. Wenn Ich mit Menschen verkehre, spiele Ich Mich nie als menschgewordener Gott auf. Findest du, dass dies normale und praktische Äußerungsformen davon sind, sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen? (Ja.) Manche Brüder und Schwestern sagen zum Beispiel: „Du bist Gott, Du bist der Schöpfer. Es ist für jeden eine Ehre, Dinge für Dich zu erledigen. Wer sie nicht gut erledigt, legt es darauf an, zu sterben!“ Wenn Ich solche Leute treffe, sage Ich: „Haltet euch von Mir fern! Was bringt es, so etwas zu sagen? Selbst wenn Brüder und Schwestern Dinge für Mich erledigen, stelle Ich keine solchen Anforderungen an sie.“ Ganz gleich, mit wem Ich interagiere, Ich sage dieser Person nie, welche Identität Ich habe. Sag Mir: Ist das eine Äußerungsform einer normalen Denkweise und normaler Menschlichkeit? (Ja.) Ein Verrückter würde sich nämlich ständig vorstellen und sagen: „Ich bin der Jadekaiser! Ich bin die Königinmutter des Westens, die auf die Erde herabgestiegen ist! Ich komme aus dem Himmel. Wenn ihr kleinen Lakaien nicht auf mich hört, vernichte ich euch!“ Was wäre so jemand? (Ein Satan und ein Teufel.) So jemand wäre ein Satan und ein Teufel. In den Worten der Menschen würde man so jemanden als „geisteskrank“ bezeichnen, als jemanden ohne normale Vernunft. Wird jemand, der keine normale Rationalität besitzt, sich regelkonform verhalten und Dinge pflichtbewusst erledigen? (Nein.) Das Mindeste ist, dass man über ein optimiertes Gewissen und über eine Rationalität verfügt, die dem Standard entspricht; nur dann kann man sich regelkonform verhalten und Dinge pflichtbewusst erledigen. Da der menschgewordene Gott normale Menschlichkeit besitzt, werden Sein Verhalten und Seine Handlungen vom Gewissen und von der Vernunft normaler Menschlichkeit bestimmt, und selbstverständlich lebt Er im Rahmen einer solchen normalen Menschlichkeit, die Gewissen und Vernunft besitzt; daher hält Er Sich in Seinem Verhalten und beim Erledigen von Dingen streng an die Grundsätze, Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Wenn irgendwelche Nichtgläubige ein persönliches Anliegen für Mich vermasseln, Mich absichtlich täuschen oder absichtlich etwas beschädigen, ziehe Ich daraus eine Lehre und greife nie wieder auf sie zurück. Was Nichtgläubige betrifft, so muss Ich auf der Hut sein, ganz gleich, wie schön ihre Worte klingen; wenn Ich nicht vorsichtig bin, falle Ich auf ihre Tricks herein. Es gibt zu viele Betrüger in dieser Welt. Es ist ihnen egal, wer du bist; wenn sie dich täuschen können, dann werden sie es tun. Im geistlichen Reich sehen Satan und Teufel deutlich, dass Gott die Herrschaft über alle Dinge ausübt, und sie sehen Gottes Allmacht und Gottes Wesen, doch sie zeigen Ihm niemals Respekt, haben nie Ehrfurcht vor Ihm und erkennen nie Gottes Identität und Sein Wesen an. Sag Mir: Jetzt, da Gott Fleisch geworden ist, wer aus dem von Satan verdorbenen Menschengeschlecht kann Gott anerkennen und sich Ihm unterwerfen? Selbst die Menschen, die an Gott glauben, erkennen Ihn nicht vollständig an, geschweige denn, dass sie sich Ihm unterwerfen. Manche Leute sagen, sie würden sich vor Gott niederwerfen und Ihn anbeten – sie haben nichts dagegen, vor dem Himmel zu knien, vor dem Kreuz zu knien, vor dem Namen Jehovas zu knien oder vor einem Bildnis des Herrn Jesus zu knien, aber in ihrem Herzen bringen sie es nicht über sich, vor Mir, diesem Menschen, niederzuknien: „Bist Du derjenige, an den ich glaube? Du siehst nicht aus wie Gott! Wenn ich vor Dir niederknie, würde ich mich da nicht herabsetzen? Ich kann vor dem Himmel, der Erde und meinen Eltern niederknien – wie könnte ich vor einem kleinen Licht wie Dir niederknien? Und dann bist Du auch noch eine Frau, Dein Aussehen ist unauffällig, Du bist nicht berühmt und in der Welt hast Du weder Status noch Ansehen – warum sollte ich vor Dir niederknien?“ Sie fühlen sich innerlich unwohl. Wenn sie sich niederknien wollen, zögern sie, und noch bevor sie wirklich niedergekniet sind, stehen sie wieder auf, unwillig und widerstrebend. Ich sage: „Knie nicht vor Mir. Wenn du knien willst, dann knie vor dem Gott im Himmel. Ich habe es nicht nötig, dass du vor Mir niederkniest; Ich kann es nicht annehmen. Ich besitze keine so große Macht, dass Ich dich in die Luft emporheben und in den dritten Himmel bringen könnte. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch. Ich bringe dich, einen verdorbenen Menschen, vor Gott. Dann sage Ich dir die Wahrheiten, die Ich kenne und verstehe, damit du sie praktizieren und errettet werden kannst; so verwandle Ich dich vollständig in ein geschaffenes Wesen, das dem Standard entspricht, und gebe dich dann dem Schöpfer zurück – das ist Meine Verantwortung und Mein Amt. Für euch alle bin Ich zu nichts anderem zu gebrauchen. Ich habe weder dir gegenüber noch dem Gott im Himmel gegenüber etwas vollbracht, das Anerkennung verdienen würde. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, der die Dinge getan hat, die Ich tun sollte, die Worte gesprochen hat, die Ich sprechen sollte, und das Werk verrichtet hat, das Ich verrichten sollte. Ganz gleich, ob du in deinem Herzen dazu bereit bist oder nicht: Aus der Perspektive Meiner Menschlichkeit bin Ich nicht im Geringsten bereit, dein Niederknien und deine Anbetung anzunehmen. Noch dazu bist du in deinem Herzen unwillig und widerständig, weshalb Ich es erst recht nicht annehmen kann.“ Schau her: Ist Meine Denkweise normal? Ganz gleich, aus welchem Aspekt der Menschlichkeit dies hervorgeht – es ist eine Äußerungsform einer normalen Denkweise. Weil der menschgewordene Gott im Rahmen einer normalen Menschlichkeit lebt, im wirklichen Leben wie ein gewöhnlicher Mensch lebt und nichts Außergewöhnliches ist, wird die Art und Weise, wie Er mit verschiedenen Angelegenheiten umgeht und sie handhabt, weitgehend vom Gewissen und von der Vernunft Seiner Menschlichkeit bestimmt. Dadurch entwickeln viele Menschen Auffassungen; sie denken: „Ist Er nicht einfach ein gewöhnlicher, normaler Mensch?“ Selbst wenn die Menschen die Menschwerdung anerkennen und Gottes Werk annehmen, wollen sie in ihren Herzen nicht vor diesem Menschen niederknien und sie anbeten oder sich Ihm unterwerfen. Wenn Ich wirklich ehrlich bin, möchte Ich dein Niederknien und deine Anbetung eigentlich nicht annehmen, weil Ich Würde und Rationalität besitze. Davon, dass du unwillig bist, ganz abgesehen – selbst wenn du willig wärst, vor Mir niederzuknien und Mich anzubeten, wäre Ich nicht bereit, es anzunehmen. Was meine Ich damit? Ich meine, dass es im Gewissen und in der Vernunft der Menschlichkeit dieses menschgewordenen Gottes auch Schamgefühl gibt. Was bedeutet es, Schamgefühl zu haben? Es bedeutet: Wenn jemand sagen würde: „Es widerstrebt mir, vor dieser Person niederzuknien und sie anzubeten; innerlich bin ich ein wenig unwillig“; oder wenn jemand in einem verworrenen Zustand leben würde; oder wenn jemand niederknien und Mich anbeten würde, während er voller Vorstellungen über Gott ist, dann würde Ich sagen, dass ein solches Niederknien und eine solche Anbetung allesamt unrechtmäßig sind. Solche Rituale brauche Ich nicht; ihr dürft euch auf gar keinen Fall auf einen solchen Ritualismus einlassen. Selbst wenn du vor Mir niederknien würdest, wäre es Mir peinlich, das zu akzeptieren. Wenn du darauf bestehen würdest, vor Mir niederzuknien, sollte Ich dann „Ich segne dich“ oder „Ich danke dir“ sagen? Ich wüsste wirklich nicht, was Ich sagen sollte. Warum? Du bist dir derzeit nicht einmal über deine eigene Situation in verschiedener Hinsicht im Klaren, und trotzdem versuchst du noch, vor Mir niederzuknien und Mich anzubeten; Ich kann das wirklich nicht annehmen. Ich weiß nicht, ob du Gott wirklich anbetest. Wenn Ich dich als jemanden annehmen wollte, der Gott fürchtet und das Böse meidet, würdest du diesem Maßstab wirklich nicht gerecht werden. Deshalb hängt die Sache genau an diesem Punkt fest – das ist sehr peinlich. Ich weiß immer noch nicht genau, als was Ich dich annehmen sollte oder was Ich dir angemessenerweise sagen sollte, deshalb sträube Ich Mich innerlich besonders stark gegen diese Angelegenheit. Ihr alle dürft auf gar keinen Fall vor Mir niederknien und Mich anbeten. Ich habe das nicht nötig, und Ich mag es nicht. Wenn ihr irgendeinen Aspekt der Wahrheit verstehen müsst oder irgendeinen Aspekt der Grundsätze für das eigene Verhalten und das Erledigen von Dingen benötigt, kann Ich darüber Gemeinschaft halten. Wenn ihr jedoch diese Formalität praktizieren wollt, rate Ich euch, das nicht zu tun – zumindest jetzt noch nicht. Bevor ihr in eurem Herzen wahre Unterwerfung unter Gott habt und bevor ihr den Weg eingeschlagen habt, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, solltet ihr das nicht tun; praktiziert diese Formalität nicht. Es wäre nicht gut, das zu tun; es würde die Situation für uns beide unangenehm machen. Am besten vermeidet ihr es; es bringt nichts, einen solchen Ritualismus zu praktizieren.

Beim gemeinschaftlichen Austausch über das Thema der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott habe Ich viele Beispiele angeführt, die die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes betreffen. An diesen Beispielen könnt ihr sehen, dass der menschgewordene Gott weder außergewöhnlich noch transzendent, übernatürlich oder unkonventionell ist. Diese und ähnliche Dinge sollten die Menschen hinsichtlich der Normalität und Praktikabilität sowie der Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes verstehen. Sein Ausleben sowie Seine Credos und Grundsätze für das eigene Verhalten sind allesamt besonders praktisch und besonders normal, und wenn Er mit etwas konfrontiert wird, kann Er zudem Geduld und Toleranz zeigen. Ganz gleich, was Er tut: Alles, was der menschgewordene Gott in Seinem Leben auslebt und offenbart, spiegelt wider, dass das Verhalten von Gottes menschgewordenem Fleisch eine praktische Seite hat. Das heißt, wie Er verschiedenen Dingen begegnet und verschiedene Probleme handhabt, beruht vollständig auf Seinen Credos und Grundsätzen für das eigene Verhalten, nämlich Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Vor einigen Jahren sollte das Kind unserer Nachbarn aufs College gehen, und sie veranstalteten zur Feier eine Party im Garten, bei der gesungen und getanzt wurde. Um ein oder zwei Uhr nachts sangen sie immer noch mit einem Mikrofon, und viele Nachbarn in der Umgebung konnten es deutlich hören. Die Menschen im Westen reichen gerne Beschwerden ein, doch in dieser Situation reichte niemand eine Beschwerde ein, weil wir zu diesem Zeitpunkt alle schon seit vielen Jahren Nachbarn waren. Alle dachten: „Die Kinder gehen schon so viele Jahre zur Schule, und es kommt selten vor, dass sie sich einmal richtig austoben können, also lasst sie ruhig ausgelassen feiern. Wenn man ab und zu einmal so gestört wird und eine Nacht nicht gut schläft, ist das kein großes Problem; betrachten wir es einfach so, als wären wir lange aufgeblieben.“ Ist eine solche Denkweise normal? Sollte man anderen gegenüber eine solche Geduld und Toleranz aufbringen? (Ja.) Manche Leute sagen: „Du bist Gott, wie kannst Du gegenüber verdorbenen Menschen, die Lärm machen, Geduld haben? Du solltest ihnen keine Geduld zeigen; Deine Ruhe ist so wichtig!“ Ich sage: „Wessen Ruhe ist denn nicht wichtig? Die Ruhe jedes Menschen ist wichtig.“ Aber Erwachsene müssen manchmal etwas Toleranz aufbringen und Verständnis zeigen; besonders Kindern gegenüber sollten wir etwas tolerant sein. Außerdem: Wenn man in dieser Welt lebt, läuft vieles nicht so, wie man es sich wünscht, und oft muss man einfach Geduld zeigen. Solche Dinge sind überhaupt nicht erwähnenswert; du musst auch Dinge ertragen, die noch schwerwiegender sind und dir wirklich Schaden zufügen. Während sie in dieser Welt leben und überleben, werden alle Menschen mit vielen Situationen konfrontiert, in denen sie keine andere Wahl haben. Wirst du wirklich einfach nicht mehr weiterkommen, wenn du dich mit solchen Situationen konfrontiert siehst? Kannst du dann etwa nicht weiterleben? Die Sonne wird am nächsten Morgen trotzdem wieder aufgehen. Das Leben muss weitergehen. Man muss wegen einer so unbedeutenden Sache nicht kleinlich sein, sich darin verbeißen und so tun, als ginge die Welt unter. Man muss kein großes Aufheben darum machen oder aus einer Mücke einen Elefanten machen. Bei solchen Dingen muss man tolerant und geduldig sein. Wenn man eines Tages mehr Erfahrungen gemacht hat, gewinnt man Einsicht und weiß, wie man damit umgehen sollte. Sag Mir: Ist eine solche Denkweise normal? (Ja.) Was würde ein Mensch mit einer abnormalen Denkweise denken? „Du Bengel, jetzt bist du groß geworden und fängst an, wilde Partys zu feiern. Diese Nichtgläubigen sind wahrlich Teufel! Weißt du, wer ich bin? Du hast meine Ruhe gestört, also werde ich dafür sorgen, dass du das bereust. Ich verfluche dich!“ Sind solche Gedanken normal? (Nein.) Solche Gedanken sind abnormal, also darf man nicht so denken. Ich Selbst würde nicht so denken. Wenn solche Dinge geschehen, kann Ich geduldig sein und korrekt damit umgehen; Ich kann sie mit den Gedanken und Sichtweisen eines Erwachsenen behandeln und handhaben. Natürlich sind auch das konkrete Äußerungsformen davon, sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Manche Leute sagen: „Gottes Großmut ist so weit wie das Meer und der Himmel, deshalb sind solche unbedeutenden Menschen für Gott nichts Erwähnenswertes. Ganz gleich, wie laut es wird, Er hört es nicht; Er spürt nichts. Das nennt man, auf einer höheren Ebene zu stehen, das nennt man, sich in einer anderen Sphäre zu befinden, das nennt man, geistige Weite zu besitzen.“ Ist das so? (Nein.) Mit „geistiger Weite“ beschäftige Ich Mich wirklich nicht. Ich weiß nicht genau, was „geistige Weite“ bedeutet, und verstehe auch nicht, was es heißt, „sich in einer anderen Sphäre zu befinden“; zudem befinde Ich Mich nicht auf einer so „hohen“ Ebene. Ich weiß nur, was eine normale Denkweise und eine normale Rationalität sind, wie man in Übereinstimmung mit Menschlichkeit und Rationalität handelt, welche Dinge man geduldig ertragen und welche man ernst nehmen sollte, welche Grundsätze und Credos man im Umgang mit Menschen strikt einhalten sollte, wie man in bestimmten Situationen denken muss, ohne verzerrt, radikal, übernatürlich oder extrem zu sein, und wie man auf normale Weise denkt, ohne zur einen oder anderen Seite abzuweichen. Diese Dinge weiß Ich, aber Ich habe nie gewusst, was es bedeutet, „sich in einer anderen Sphäre zu befinden“, „geistige Weite zu besitzen“ oder „sich in seinem Verhalten unauffällig zu geben“. Ich halte Mich einfach an die Grundsätze, Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Ist das nicht einfach? (Ja.) Ganz gleich, welche Angelegenheit Ich handhabe: Aus Meiner Perspektive und von Meinem Standpunkt aus betrachte Ich jede Angelegenheit und jeden Menschen korrekt, gerecht, angemessen und rational und bemühe Mich, bei allem, was Ich tue, Gerechtigkeit, Fairness, Angemessenheit und Rationalität zu erreichen, ohne radikal, gehaltlos oder unkonventionell zu sein – und das alles als gewöhnlicher, normaler Mensch. Außerdem gebe Ich Mich nicht überlegen und betrachte niemals etwas aus einer so gehaltlosen Position wie der des dritten Himmels. Obwohl es den Menschen sehr unscheinbar erscheint, wenn Ich viele Dinge im wirklichen Leben auf diese Weise handhabe, sind dies Gedanken und Sichtweisen sowie Verhaltensweisen, die man haben muss, wenn man als Mitglied der Menschheit lebt und überlebt. Auf diese Weise zu leben, ist ziemlich bodenständig und nicht anstrengend, weshalb viele Menschen das Gefühl haben, dass es leicht ist, ohne alle möglichen unnötigen Komplikationen mit Mir auszukommen. Meine Absicht, euch diese Dinge zu erzählen, besteht nicht nur darin, euch einige Dinge wissen zu lassen, sondern euch zu sagen, dass Ich beim Umgang mit jedem Menschen und beim Handhaben von Angelegenheiten Grundsätze habe: Ich eigne Mir niemals etwas mit Gewalt oder durch List an, Ich versuche nie, jemanden mit schönen Worten einzuwickeln, Ich möchte im Umgang mit Menschen niemals jemanden ausnutzen, und Ich werde ganz gewiss nicht gegen das Gesetz verstoßen, um irgendeine Angelegenheit zu erledigen. Kurz gesagt, die Grundsätze für Mein eigenes Verhalten bestehen darin, Mich an die Credos zu halten, Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen, damit Ich mit Meinem Gewissen im Reinen bin und beim Erledigen von Dingen fair vorgehe, niemanden schädige oder täusche und die Interessen anderer nicht beeinträchtige. Selbst wenn Ich in irgendeiner Weise einen Vorteil erlange, geschieht dies nicht dadurch, dass Ich den Interessen anderer schade; vielmehr bemühe Ich Mich, fair und gerecht zu sein. Ich habe euch diese Dinge erzählt und diese Beispiele angeführt, und Ich habe auch theoretisch mit euch über die Grundsätze dieses Aspekts – wie man sich verhalten sollte – gesprochen. So ein Mensch bin Ich nun einmal. Wenn ihr mehr erfahren möchtet, um die Normalität und Praktikabilität sowie die Demut und Verborgenheit zu überprüfen, von denen Ich gesprochen habe, und um zu überprüfen, ob Ich tatsächlich nach diesen Grundsätzen handle – „Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen“ –, dann seid ihr herzlich eingeladen, überall Nachforschungen anzustellen und Beweise zu sammeln, um zu sehen, ob das, was Ich sage, den Tatsachen entspricht. Kurz gesagt, ihr solltet euch über all diese Dinge im Klaren sein. Im Wesentlichen sind das alle Angelegenheiten, die das Leben und Dasein des menschgewordenen Gottes betreffen. Und genau das solltet und müsst ihr verstehen.

Der menschgewordene Gott hält Sich nicht nur in Seinem menschlichen Leben streng an die Credos und Grundsätze, Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen, sondern auch bei der Ausübung Seines Amtes. Ich habe viele Jahre lang gewirkt und gepredigt, und ihr habt all die Jahre die Worte gelesen, über die Ich Gemeinschaft halte. Anhand der verschiedenen Themen solltet ihr inzwischen Meine Sichtweisen, Standpunkte und Haltungen zu verschiedenen Fragen verstanden haben. Theoretisch wisst ihr darüber Bescheid, aber wisst ihr auch, wie Ich Mich bei der Ausübung Meines Amtes verhalte und Dinge erledige? Vielleicht wissen einige von euch nur, was Ich getan und welche Äußerungsformen Ich gezeigt habe; bei konkreten Angelegenheiten wisst ihr aber vielleicht noch nicht, was Ich in Meinem Herzen denke oder welche Pläne und Absichten Ich habe. Deshalb möchte Ich euch das kurz erläutern. Was die Ausübung Meines Amtes betrifft, scheue Ich grundsätzlich keine Mühe bei dem Werk, das Ich tun kann und tun sollte und das Mein Amt betrifft, und Ich lasse Mich dabei durch nichts einschränken. Ich stelle keine Forderungen an euch und beanspruche dafür auch keine Anerkennung. Ich versuche einfach mit allen Mitteln, euch klar und deutlich zu erklären, was Ich tun kann, was Ich verstehe und was Ich weiß. Selbst wenn das langatmig oder mühsam ist, tue Ich Mein Bestes, um alles verständlich zu machen. Ich bemühe Mich so lange darum, bis Ich in Meinem Herzen das Gefühl habe, dass ihr es verstanden habt und Ich alles klar und deutlich erklärt habe. Dann höre Ich auf zu sprechen, und damit ist das Thema abgeschlossen. Wenn Ich das Gefühl habe, zu wenig gesagt zu haben und ihr es vielleicht nicht verstanden habt, gehe Ich näher ins Detail, sage noch mehr dazu und wiederhole es sogar mehrmals. Ich versuche mit allen Mitteln, das Thema klar und deutlich zu erklären. Dabei habe Ich keine Angst davor, dass ihr Mich auslacht, und auch nicht davor, dass irgendwelche Intellektuellen darüber lachen und sagen: „Du bist wirklich langatmig, wenn Du sprichst!“ Ich werde einfach Meiner Verantwortung gerecht und halte Mich dabei an die Grundsätze, Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen, indem Ich das, was Ich sagen möchte, deutlich und verständlich erkläre. Wenn die Menschen manches von dem, was Ich im gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit sage, nicht erfassen können und es nach dem Zuhören immer noch nicht verstehen, gebe Ich ein Beispiel und führe es noch konkreter aus. Auch wenn Ich dafür sehr viel reden muss, Mich ausgelaugt und geistig erschöpft fühle und Mir der Mund trocken wird, muss Ich trotzdem mit allen Mitteln versuchen, alles klar und deutlich zu erklären. Wenn ihr es nach dieser Versammlung immer noch nicht verstanden habt, halte Ich eine weitere ab. Und was bedeutet das für Mich? Noch eine Versammlung abzuhalten und erneut zu sprechen, bis Mir der Mund trocken ist, bedeutet, dass Ich wieder völlig erschöpft sein werde und diese Erschöpfung noch einmal ertragen muss. Aber deshalb darf Ich nicht nachlassen. Nur weil Ich beim letzten Mal bereits über dieses Thema gesprochen habe, kann Ich beim nächsten Mal nicht aus Angst vor Erschöpfung darauf verzichten, ob ihr es nun verstanden habt oder nicht. Ich muss mit allen Mitteln versuchen, dieses Thema klar und deutlich zu erklären. Ob ihr die Wahrheit verstehen, annehmen und praktizieren könnt, nachdem ihr diese Worte gehört habt, hängt von eurem persönlichen Streben ab; darum kümmere Ich Mich nicht. Was jedoch die Themen betrifft, über die Ich sprechen möchte, aber noch nicht gesprochen habe, die Verantwortungen, die Ich noch nicht erfüllt habe, und die Bürden, die Ich noch nicht abgelegt habe, muss Ich alles unbedingt zu Ende bringen und gut erledigen, bis Ich innerlich das Gefühl habe: „Jetzt wurde alles klar und deutlich erklärt. Ich habe alles abgehandelt, was zu diesem Thema gehört. Ihr wisst jetzt auf jeden Fall zumindest darüber Bescheid und versteht es.“ Erst dann bin Ich innerlich beruhigt. Es kann sein, dass Ich durch ein paar zusätzliche Versammlungen für euch so erschöpft bin, dass Ich mehrere Tage lang nicht schlafen kann; aber wenn so etwas das nächste Mal wieder vorkommt, werde Ich genauso vorgehen. Ich werde nicht nachlassen und sagen: „Damit Ich nicht so erschöpft bin, werde Ich weniger sagen und eine Versammlung weniger abhalten. Lasst uns das Thema an diesem Punkt beenden; die meisten Menschen streben ohnehin nicht nach der Wahrheit.“ Ich werde euch gegenüber nicht nachlässig sein und auch Mein Amt nicht nachlässig ausüben. Und Ich sage dabei nie, dass Ich mit Meinem Gewissen im Reinen sein muss oder den Brüdern und Schwestern gerecht werden muss, die hier mehrere Stunden gesessen und Meiner Predigt zugehört haben. Vielmehr tue und sage Ich ganz selbstverständlich und nach besten Kräften alles, was Ich tun sollte, tun möchte und sagen möchte, und gebe euch all das weiter, damit ihr es hören und daraus etwas gewinnen könnt. Ich lasse nicht nach und bin nicht nachlässig. Wenn Ich etwas beim ersten Mal nicht klar und deutlich erkläre, wiederhole Ich es zwei- oder dreimal auf unterschiedliche Weise. Selbst wenn ihr in eurem Herzen gewisse Meinungen über Mich habt oder sagt, dass Ich langatmig bin, ist Mir das egal. Solange Ich alles klar und deutlich erklären und damit das gewünschte Ergebnis erzielen kann, genügt Mir das. Wenn Ich spreche, handle Ich nach dem Grundsatz, Dinge gut und gründlich zu erledigen, Meiner Verantwortung gerecht zu werden und an euch alles weiterzugeben, was in Mir ist. Ich lasse nicht nach und bin nicht nachlässig. Das ist die Haltung des menschgewordenen Gottes bei der Ausübung Seines Amtes.

In Bezug auf Dinge, die nicht Mein Amt betreffen, zum Beispiel, wenn Ich euch manchmal bei Angelegenheiten im Rahmen eurer Pflichten anleite, so fällt das nicht in den Bereich Meines Amtes. Das ist euch vielleicht nicht bewusst. Abgesehen von dem gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit und der Anleitung dazu, die Wahrheitsgrundsätze zu verstehen und in die Wahrheitsrealität einzutreten, hat alles andere tatsächlich nichts mit Mir zu tun; es gehört nicht zu dem, was Ich tun soll. Das möchte Ich euch klar und deutlich sagen. Eure Arbeit anzuleiten, liegt nicht im Rahmen Meines Amtes und betrifft Mich nicht. Ob Ich diese Arbeit tue oder nicht, spielt keine Rolle; das ist die Angelegenheit von euch Menschen. Das ist das erste Mal, dass Ich das erwähne – die Angelegenheit von euch Menschen. Das heißt, eure Angelegenheiten, die Angelegenheiten der Menschen, betreffen Mich nicht. Warum sage Ich das? Ihr tut eure Pflicht, während Ich Mein Amt ausübe. Ich verrichte Mein Werk, während ihr eure Pflicht tut; darin besteht ein Unterschied. Was die Anleitung bei Angelegenheiten im Rahmen eurer Pflichten betrifft: Abgesehen davon, Gemeinschaft über die Wahrheitsgrundsätze zu halten, werde Ich, wenn ihr Mich nach Fachkenntnissen oder alltäglichen Aufgaben fragt, Mein Bestes tun, euch klar zu vermitteln, was Ich verstehe, worin Ich Einblick habe und welche Grundsätze Ich erfasst habe, damit ihr über diese Dinge Bescheid wisst und sie versteht. Ich werde Mein Möglichstes tun, sie euch beizubringen und euch beim Lernen zu helfen. Bei Dingen, die Ich nicht weiß, lasse Ich euch dazu Informationen recherchieren. Oder wenn jemand unter euch sich damit auskennt, frage Ich ihn: „Du hast dieses Fach studiert. Was steht also in den Lehrmaterialien dieser Branche zu dieser Angelegenheit? Welche Regeln gelten auf diesem Wissensgebiet? Lasst uns die Grundsätze dafür herausfinden, damit unsere Arbeit besser dem Geschmack und dem geschulten Auge von Fachleuten entspricht, damit man uns nicht verspottet oder auslacht, wir uns nicht blamieren und das Haus Gottes nicht in ein schlechtes Licht rücken.“ Denn all die Chorhymnen, Musicals und Filmproduktionen sowie das Verfassen von Drehbüchern, die Kunst und der Tanz, die Kostüme und so weiter, bei denen Ich euch anleite, fallen – ganz gleich, ob es dabei um fachliche oder nichtfachliche Arbeit geht – nicht in den Rahmen des Amtes, das Ich ausübe. Das ist eure Pflicht. Wenn Ich sage, dass es „eure Pflicht“ ist, meine Ich damit, dass es eure Angelegenheit ist und ihr euch selbst darum kümmern solltet, denn dabei geht es um bestimmte Wissensgebiete sowie technische und fachliche Fragen bestimmter Branchen, mit denen ihr euch befassen müsst. Was ihr studieren solltet, müsst ihr selbst studieren; worüber ihr euch informieren solltet, darüber müsst ihr euch selbst informieren; und was ihr praktizieren solltet, müsst ihr selbst praktizieren. Das alles betrifft Mich tatsächlich nicht. Das Werk, das Ich verrichte, besteht darin, stellvertretend für Gottes menschgewordenes Fleisch Worte kundzutun und stellvertretend für Gott zu euch zu sprechen und an euch zu wirken. Was die Arbeit betrifft, die nichts mit Meinem Amt zu tun hat, so ist das die Angelegenheit von euch Menschen. Für diese Arbeit hat Gott einen Leiter und Hirten eingesetzt, der euch führt, und Er hat auch verschiedene Arbeitsanweisungen sowie verschiedene Verwaltungsverordnungen und Vorschriften erlassen. Ihr solltet euch streng an die Anweisungen des Leiters halten, den Gott für euch eingesetzt hat – des vom Heiligen Geist verwendeten Menschen – und euch seiner Führung unterwerfen. Und was ist all die Arbeit, die Ich außerhalb Meines Amtes tue? Das ist alles zusätzliche Arbeit. Ich brauche keine Pflicht zu tun. Ich wirke und übe Mein Amt aus, während ihr eure Pflicht tut. Daher kann Ich eure Arbeit anleiten, aber das gehört nicht zu dem, was Ich tun soll. Wenn ihr denkt: „Du musst diese Arbeit tun; das ist Deine Aufgabe. Wie könnte es in Ordnung sein, wenn Du sie nicht tust? Wenn Du sie nicht tust, werde ich Dir die Verantwortung dafür zuschieben und Dich damit nicht davonkommen lassen“, dann sage Ich: Da liegt ihr falsch. Ihr könnt Mir diese Verantwortung nicht zuschieben. Das ist die Pflicht von euch Menschen. Wenn ihr etwas im Zusammenhang mit eurer Pflicht nicht versteht, solltet ihr untereinander Gemeinschaft halten, darüber sprechen und nach der Wahrheit suchen. Wenn du Mich fragst und die Umstände es zu diesem Zeitpunkt erlauben, kann Ich dir helfen. Wenn Ich keine Zeit habe und dir nicht helfen kann, ist das nicht Meine Verantwortung. Wenn einige von euch mit verdrehter Logik argumentieren und sagen, das sei etwas, was Ich tun sollte, dann liegt ihr falsch. Das ist eure Pflicht, und ihr solltet sie tun; das betrifft Mich nicht. Wenn du deine Pflicht nicht gut ausführst, bist du verantwortungslos und untreu. Wenn du deine Pflicht nicht erfüllst und versuchst, die Verantwortung auf Mich abzuwälzen, ist das eine Äußerungsform davon, dass du keine Vernunft besitzt, und Gott verabscheut das zutiefst. Wenn Ich jedoch sehe, dass ihr etwas wirklich nicht könnt, dass es eure Fähigkeiten übersteigt und ihr die Grundsätze für diese Arbeit nicht kennt, dann muss Ich helfen, euch ein oder zwei Beispiele geben und euch auf den richtigen Weg bringen. Wenn ihr es dann immer noch nicht könnt und entweder Meine Umstände es Mir nicht erlauben, es zu tun, oder auch Ich nicht dazu in der Lage bin, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als diese Arbeit einzustellen. Mehr können wir dann nicht tun – wer kann etwas dafür, dass eure Fähigkeiten so begrenzt sind und euer Kaliber so schlecht ist? Wenn Ich jedoch eine bestimmte Arbeit verrichte, tue Ich sie so gut Ich kann. Wenn Ich weiß, wie etwas gemacht wird, sage Ich euch alles, was Ich darüber weiß, und sage euch auch, wo Ich nicht weiß, wie es geht. Bei den Dingen, die Ich nicht weiß, frage Ich euch. Wenn ihr es ebenfalls nicht wisst, werde Ich selbst darüber nachdenken, es durchdenken und nach einer Lösung suchen. Sobald Ich einen Weg, einige Ideen und einige Ansätze gefunden habe, werde Ich mit euch darüber Gemeinschaft halten und Mich bemühen, alles daranzusetzen, diese Arbeit gut und gründlich zu erledigen. Zum einen bedeutet das, Verantwortung für die Arbeit zu übernehmen. Zum anderen könnt ihr im Rahmen Meiner Anleitung etwas lernen. Ihr könnt dabei die Grundsätze erfassen, die man für diesen Bereich fachlicher Arbeit beherrschen muss, und die Wahrheiten verstehen, die man dafür verstehen muss. Manche Leute verfügen zwar über gewisse Fachkenntnisse, können aber kein fertiges Ergebnis produzieren, und deshalb leite Ich sie an. Wenn die Sache fertig ist, bin Ich Mir dabei immer noch nicht ganz sicher, also lasse Ich die Leute einen Branchenexperten konsultieren und lasse das Ergebnis von diesem Experten überprüfen. Wenn der Experte sagt, dass diese Vorgehensweise den Normen der Branche entspricht und wir uns damit nicht zum Gespött machen, dann bleiben wir dabei. Wenn der Experte sagt, es sehe aus, als hätte es ein Laie gemacht, es wirke peinlich, sei nicht richtig und entspreche nicht den Standards, dann lassen wir ihn sofort einige Änderungen daran vornehmen. Wir dürfen nicht selbstgerecht sein, dürfen nicht so tun, als verstünden wir etwas, wenn wir es nicht verstehen, und müssen Selbsterkenntnis besitzen. Wir sollten uns nichts vormachen; wir müssen die Sache ernst nehmen und uns bemühen, nach Abschluss einer Arbeit fachlich etwas dazuzulernen. Deshalb werde Ich bei solchen Dingen trotzdem Mein Äußerstes tun, auch wenn Ich fachlich ein Laie bin und nicht viel davon verstehe. Manche Leute sagen: „Warum leitest Du die Leute dann trotzdem an, obwohl Du es selbst nicht verstehst?“ Das liegt daran, dass diese Leute nur über begrenzte fachliche Fähigkeiten verfügen; bei künstlerischen Produktionen, für die Fachkenntnisse erforderlich sind, fehlt es ihnen wirklich an Kreativität und guten Ideen. Auf diesem Gebiet habe Ich eine gewisse Stärke und einige Ideen. Deshalb gebe Ich diese Ideen an Leute weiter, die in einem bestimmten Fach eine gewisse Grundlage oder zumindest ein gewisses Grundverständnis haben, und sie finden Meine Ideen alle ziemlich gut. Da sie Meine Ideen ziemlich gut finden, bin Ich eben so „dreist“ und leite sie an, und einige der Werke, die auf diese Weise unter Meiner Anleitung entstehen, sind ganz passabel. Ich sage das nicht einfach schamlos daher; dass Ich sie als „passabel“ bezeichne, hat eine Grundlage. Ich sage das nur, weil Branchenexperten sie gesehen und ebenfalls als passabel bezeichnet haben. Mit „passabel“ meine Ich nicht, dass sie sehr gut sind oder ein professionelles Niveau erreicht haben, sondern nur, dass die Experten zumindest bestätigt haben, dass sie sich sehen lassen können; dann bin Ich beruhigt. Bislang finden die meisten Menschen die wenigen Werke, die unter Meiner Anleitung entstanden sind, ganz passabel, und anscheinend haben einige davon bei bestimmten Wettbewerben sogar Preise gewonnen, oder? (Ja.) Ganz gleich, um welchen Arbeitsbereich oder welche Art von Sache es geht: Solange Ich einige Gedanken und Ideen dazu habe oder der Meinung bin, ein gutes kreatives Konzept zu haben, werde Ich diese Dinge auf jeden Fall äußern. Ich versuche mit allen Mitteln, die Brüder und Schwestern dafür zu gewinnen, bei der Umsetzung dieser Ideen in der Produktion mitzuhelfen, damit mehr Menschen bereit sind, sich das Ergebnis anzusehen. Dadurch werden Gottes Werk und Gottes Worte in größerem Umfang besser und weiter verbreitet, und damit ist unser Ziel erreicht. Was Meine Vorgehensweisen und Methoden beim Erledigen von Dingen betrifft, so beruhen sie weiterhin auf den Grundsätzen, Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Wenn Ich etwas erledige, tue Ich das im Stillen und setze alles daran, die Aufgabe zu Ende zu bringen und gut zu erledigen. Sobald die Arbeit fertiggestellt und hochgeladen ist, ist diese Phase abgeschlossen.

Die Dinge, die der menschgewordene Gott im Rahmen des von Ihm ausgeübten Amtes tut, stützen sich auf Seine Grundsätze, Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Auch wenn Er Dinge erledigt, die nicht in diesen Rahmen fallen, weicht Er nicht von diesen Grundsätzen ab: Er verhält Sich auch dabei regelkonform und erledigt die Dinge auf pflichtbewusste Weise. Wenn Ich Probleme sehe oder entdecke, lasse Ich sie entweder von jemandem weitergeben, oder Ich schalte Mich persönlich ein, um anzuleiten, zu korrigieren und bei der Lösung zu helfen. Kurz gesagt: Im Grunde gehe Ich bei allen Dingen, mit denen ihr in eurem wirklichen Leben in Berührung kommt oder von denen ihr gehört habt – ganz gleich, worum es sich handelt –, nach diesem Grundsatz vor. Dabei unterscheide Ich auch nicht zwischen großen und kleinen Angelegenheiten. Ob es darum geht, Katzen oder Hunde zu halten, Schweineställe oder Schafställe zu bauen, zu kochen, Kleidung herzustellen oder sogar zu putzen – wenn Ich etwas sehe, nehme Ich Mich der Sache an. Wenn Ich sehe, dass ihr etwas falsch macht, weise Ich euch an und korrigiere euch. Wer ein Herz hat, der hört darauf und nimmt das, was Ich sage, an; wer kein Herz hat, tut das nicht. Später sehe Ich dann, wer auf Mich hört und Meine Anweisungen befolgen kann, und setze diese Leute ein. In all den Jahren, in denen Ich mit euch zu tun hatte, bin Ich so vorgegangen. Wenn Ich euch gesagt habe, was zu tun ist, bleibe Ich an der Sache dran, bis sie abgeschlossen und gut erledigt ist. Viele Dinge erledige Ich zwar nicht mit Meinen eigenen Händen, aber mit Meinem Herzen bin Ich immer bei der Sache, deren Fortschritt Ich verfolge; Mein Herz wendet sich nie davon ab. Wenn etwas dringend ist und schnell erledigt werden muss, arbeite Ich von früh bis spät und bis tief in die Nacht daran, damit es fertig wird, und verfolge, beaufsichtige und leite die Arbeit ohne Unterlass. Angesichts Meiner körperlichen Verfassung könnt ihr euch vorstellen, dass das ziemlich anstrengend ist. Wenn schließlich alles fertig ist, tauche Ich dort nicht mehr auf. Irgendwann bemerkt das jemand, und er sagt: „Gott hat uns hier alles so gut eingerichtet, aber Er kommt selbst gar nicht dazu, es zu genießen; wir sind diejenigen, die all das genießen dürfen.“ Ich sage: Solange ihr es genießen könnt, reicht Mir das. Sobald für euch alles geregelt ist und sowohl euer Leben als auch die Ausführung eurer Pflichten unter geeigneten Bedingungen stattfinden können, brauche Ich Mich nicht mehr mit diesen Dingen zu beschäftigen. Eigentlich besteht die Aufgabe des menschgewordenen Gottes darin, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und die Wahrheit bereitzustellen; andere Arbeit betrifft Mich nicht. Doch in all den Jahren habe Ich neben Meinem eigentlichen Werk auch viel Zeit darauf verwendet, euch bei Problemen zu helfen, die bei der Ausführung eurer Pflichten auftreten, und dafür erhebliche Mühen auf Mich genommen. Vieles von dieser Arbeit gehört nicht zu dem, was Ich tun soll, und vieles davon habe Ich früher noch nie gemacht. Ich habe bestimmte Wissensgebiete oder Fertigkeiten nie systematisch erlernt und hatte auch in Meinem Leben nie mit solchen Dingen zu tun. Trotzdem habe Ich nicht tatenlos zugesehen, wenn die Kirche und Gottes Haus sich den verschiedensten Dingen stellen mussten. Stattdessen tue Ich Mein Äußerstes, um euch alle anzuleiten und euch zu helfen, und auch bei Angelegenheiten des täglichen Lebens tue Ich alles, was Ich kann, damit für euch alles geregelt ist. Aus der Perspektive der Menschlichkeit tue Ich, was Ich kann. Wenn Ich sehe, dass etwas getan werden muss, und es nicht tue, fühle Ich Mich dabei innerlich unwohl. Wenn Ich ein Problem entdecke und es nicht berichtige, fühle Ich Mich dabei innerlich unwohl. Wenn es eine Arbeit gibt, die niemand zu erledigen weiß, und Ich Ideen dazu habe und sie erledigen kann, es aber nicht tue, fühle Ich Mich dabei innerlich unwohl. Deshalb muss Ich einfach etwas unternehmen. Nach außen hin sieht es daher so aus, als hätte Ich außer zu sprechen und Predigten zu halten nichts weiter getan. Doch für euer tägliches Leben und für all die grundlegenden Dinge, die ihr zur Ausführung eurer Pflichten braucht, habe Ich große Mühen auf Mich genommen. Das Kaliber der meisten Menschen ist so schlecht, dass sie nicht einmal diese Dinge gut erledigen können, also muss Ich Mir Gedanken darüber machen, wie Ich euch anleite. Obwohl Ich äußerlich unscheinbar und keine wichtige Persönlichkeit bin und keinerlei Ausbildung in der Gesellschaft erhalten habe, gab es, von dem Zeitpunkt an, als Ich zum ersten Mal mit euch in Kontakt kam, bis heute, in Bezug auf die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen, die ihre Pflichten in Gottes Haus tun, keinen einzigen Bereich eures grundlegenden Lebensumfelds, eurer Lebensbedingungen oder eures täglichen Bedarfs, um den Ich Mich nicht mit viel Mühe gekümmert hätte. Nehmen wir zum Beispiel den Gemüseanbau auf dem Bauernhof. Anfangs sah Ich, dass die meisten Leute dort auf dem Land gelebt und einige Jahre lang Gemüse angebaut hatten, also suchte Ich Mir einige Leute aus, die sich damit auskannten und diese Arbeit übernehmen sollten. Ich sagte ihnen, welches Gemüse man zu welcher Jahreszeit anbaut und wie man es anbaut, und dachte, danach müsste Ich Mich nicht mehr darum kümmern. Doch nach einer Weile fuhr Ich zum Bauernhof und sah, dass dort komplettes Chaos herrschte. Der Verantwortliche war seiner Aufgabe nicht gewachsen, und auch die Arbeiter konnten die Arbeit nicht gut erledigen. Am Ende blieb Mir nichts anderes übrig, als Mich einzuschalten, den Arbeitsfortschritt zu verfolgen und die Leute dort Schritt für Schritt anzuleiten. Von der Auswahl und dem Kauf des Saatguts über die Frage, wie viel angebaut und wie die Anbaufläche ausgewählt werden sollte, bis zu den Fragen, was man in welcher Jahreszeit anbaut, wie viel davon, wie man es anbaut, wer für den Anbau verantwortlich sein sollte, wie gedüngt werden muss und worauf dabei zu achten ist – Ich erklärte ihnen alles ganz genau. Auf diese Weise habe Ich sie persönlich angeleitet; abgesehen davon, für sie zu kochen und sie zu füttern, habe Ich Mich um alles gekümmert. Manche Leute sagen: „Hast Du sie nicht wie dreijährige Kinder behandelt?“ So war es tatsächlich. Diese Leute waren dem Anschein nach alle Erwachsene, waren diesen Verantwortungen aber wirklich nicht gewachsen. Ich musste sie praktisch an die Hand nehmen und sie in einer solchen Weise persönlich anleiten und unterrichten, bevor die Dinge endlich in geordnete Bahnen kamen. Später konnten die Leute, die dort ihre Pflichten taten, das Getreide und Gemüse essen, das sie selbst angebaut hatten. Im Sommer konnten sie auch etwas Obst essen und im Winter das Gemüse, das sie eingelagert hatten. Wenn der Obere nicht eingegriffen und sich diese Arbeit angesehen hätte, sondern einfach die Leute auf den unteren Ebenen hätte machen lassen, wäre das alles in einem Durcheinander geendet. Welche Tatsache will Ich euch also damit sagen? Ich habe vieles getan, ohne davon zu erzählen; aber wenn Ich von Dingen spreche, dann ausschließlich von Dingen, die Ich tatsächlich getan habe.

Ich halte nicht über diese Dinge Gemeinschaft, um euch zu erzählen, wie viele Dinge Ich getan habe, wie erschöpft Ich war oder wie viele Mühen Ich um euretwillen auf Mich genommen habe. Es ist nicht nötig, über diese Dinge zu sprechen. Was will Ich euch damit also sagen? Der menschgewordene Gott kommt in diese Menschenwelt, um Gott bei der Verrichtung Seines Werks zu repräsentieren. Seine Aufgabe ist das Amt, das Er ausübt. In dieser Phase der letzten Tage besteht Seine Aufgabe darin, die Menschen mit all den Wahrheiten zu versorgen, die sie brauchen, um Errettung zu erlangen. Bei der Ausübung Seines Amtes hält Er Sich streng an die Credos und Grundsätze, Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Diese Grundsätze und Credos überschreitet Er auch nicht abseits Seines Amtes, sprich in Seinem menschlichen Leben und in den Äußerungsformen Seiner Menschlichkeit. Ganz gleich, ob Ich euch bei der Ausführung eurer Pflichten anleite oder euch dabei helfe, verschiedene Angelegenheiten des täglichen Lebens zu regeln, handle Ich nach den Grundsätzen, Mich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Ich skandiere nie Parolen, schwinge keine großen Reden und erteile nie blindlings Befehle; Ich erledige die Dinge einfach auf praktische Weise. In welchem Maße tue Ich das? Als Ich zum Beispiel den Gemüseanbau auf dem Bauernhof anleitete, ließ Ich die Leute alle Gemüsesorten auflisten, die sie kannten: wie sie hießen, wie sie aussahen, wie lange ihre Wachstumsperiode dauert und welche Sorte sich am besten für den Anbau vor Ort eignet. Auf der Grundlage Meines eigenen Wissens wählte Ich von jeder Gemüseart ein oder zwei Sorten aus, legte fest, wer für ihren Anbau verantwortlich sein sollte, und sorgte letztlich dafür, dass jeder zu jeder Jahreszeit frisches Gemüse essen konnte. Ich skandiere nie Parolen und sage etwas wie: „Dieses Gemüse ist so nahrhaft. Es ist so gesund für die Menschen, es zu essen. Diese oder jene Methode ist eine wissenschaftliche Art, es anzubauen.“ Ich habe nie Ernährungswissenschaft studiert und verstehe auch nichts von Landwirtschaft. Was weiß Ich aber? Ich weiß, wie man die Gemüsesorte auswählt, die sich an einem bestimmten Ort für den Anbau eignet, sodass sie nach dem Heranwachsen gut schmeckt, alle sie gerne essen und sie nicht umsonst angebaut wurde – so praktisch gehe Ich dabei vor. All das ist regelkonformes Verhalten und das pflichtbewusste Erledigen von Dingen Meinerseits. Das sind die Grundsätze und Credos, an die Ich Mich halte; auf diese Weise habe Ich Mich all die Jahre verhalten. Ich skandiere nie Parolen, und Ich brauche euren Dank nicht. Solange eure Verpflegung und Unterbringung angemessen sind und nicht alles völlig aus dem Ruder läuft, bin Ich beruhigt. Wenn niemand Störungen verursacht oder Ärger macht, es überall ziemlich sauber ist, Getreide und Gemüse ordentlich angebaut werden, die Schweine, Schafe und das andere Vieh ordentlich gehalten werden und auch in allen anderen Bereichen alles einigermaßen gut läuft, sodass die grundlegenden Lebensbedürfnisse für die meisten Menschen, die ihre Pflichten tun, kein Problem mehr darstellen, dann brauche Ich Mir keine Sorgen mehr zu machen. Meine Anforderungen in dieser Hinsicht sind nicht hoch. Habe Ich denn jemals Parolen skandiert, wenn Ich euch bei irgendeiner Arbeit angeleitet oder Mich um Angelegenheiten gekümmert habe, die eure grundlegenden Lebensbedürfnisse betreffen? Das habe Ich nie getan. Nachdem Ich für euch alles geregelt habe, suche Ich geeignete Leute aus, die die Arbeit umsetzen. Wenn sich diese Leute als ungeeignet erweisen und die Arbeit nicht umgesetzt werden kann, werden sie ersetzt. Erst wenn die Arbeit schließlich umgesetzt ist, die meisten Dinge angemessen geregelt sind und für die grundlegenden Lebensbedürfnisse der Menschen, die ihre Pflichten tun, ordentlich gesorgt ist, kann Ich mit dieser Arbeit im Rahmen der Menschlichkeit aufhören und brauche Mir in dieser Hinsicht keine Mühe mehr zu machen. Manche Leute fragen Mich trotzdem ständig nach irgendwelchen Kleinigkeiten. Einer sagt: „Was sollen wir tun, wenn ein neugeborenes Lamm keine Milch bekommt?“ Ein anderer sagt: „Was sollen wir tun, wenn die Kleidung, die wir herstellen, immer einläuft?“ Ihr müsst selbst herausfinden, wie ihr solche Dinge löst; das ist eure Angelegenheit und betrifft Mich nicht. Auch beim gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit sage Ich etwas nur einmal. Es gibt Audioaufnahmen der Predigten und Gemeinschaften. Wenn ihr etwas nicht versteht, könnt ihr sie euch noch ein paarmal anhören und euch in Ruhe die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, nach der Wahrheit zu suchen und Gemeinschaft zu halten. Wenn ihr auf dieser Grundlage bei einigen Fragen immer noch etwas im Unklaren seid und nicht wisst, wie ihr damit umgehen sollt, können wir darüber Gemeinschaft halten, wenn wir uns treffen. Was die Menschen jedoch selbst bewältigen können, solltet ihr am besten auch selbst erledigen. Gott schuf für die Menschen die Himmel und die Erde und alle Dinge – die Sonne, den Mond, die Sterne, Wasser, Luft, Sonnenlicht und Nahrung sowie die verschiedenen Umgebungen und Lebewesen, die die Menschen brauchen – und setzte die Menschen anschließend auf die Erde. Gott erhält für die Menschen die Gesetzmäßigkeiten aufrecht, nach denen alle Dinge wachsen und funktionieren, und Er erhält auch ihre Lebensumgebungen aufrecht; ihr eigentliches Leben müssen die Menschen selbst führen. Was man zu welcher Jahreszeit anbaut, wann man es erntet, wie man es nach der Ernte lagert, mit welchen Methoden man daraus Lebensmittel zubereitet, wovon man mehr und wovon man weniger essen sollte, was man zu welcher Jahreszeit essen sollte und wie viel man jeden Tag essen sollte – das ist eure eigene Angelegenheit. Wenn ihr Mich jetzt, wo über die Wahrheit so klar und deutlich Gemeinschaft gehalten wurde und auch alle Angelegenheiten des Lebens für euch ordentlich geregelt sind, immer noch bittet, euch bei diesem und jenem zu helfen, und ihr immer noch zu Mir kommt, damit Ich mit euch über dieses und jenes Gemeinschaft halte, fehlt euch wirklich jegliche Vernunft. Was die Dinge betrifft, über die Ich bereits Gemeinschaft gehalten habe, sage Ich euch: Regelt und löst sie selbst. Die Kirche hat Leiter auf allen Ebenen, und außerdem führt euch der vom Heiligen Geist verwendete Mensch. Ihr solltet selbst nach der Wahrheit suchen und die Dinge selbst lösen; kommt nicht mit allem zu Mir. Der Grund dafür ist, dass Ich bereits alles gesagt habe, was gesagt werden sollte. Ich habe sogar eure grundlegenden Lebensbedürfnisse für euch geregelt. Diese trivialen Angelegenheiten gehören nicht zu den Dingen, um die Ich Mich kümmern soll; sie sind eure eigene Angelegenheit, und ihr solltet sie selbst regeln.

Ganz gleich, wie viele Worte der menschgewordene Gott spricht oder wie viele Dinge Er tut, die Menschen müssen sich darüber im Klaren sein, dass der wichtigste Punkt in Bezug auf die Normalität und Praktikabilität sowie die Bescheidenheit und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes folgender ist: Ganz gleich, ob der menschgewordene Gott unter den Menschen lebt oder Sein Amt ausübt, die grundlegendsten Credos und Grundsätze Seiner Menschlichkeit, die durch Sein Fleisch ausgelebt werden, bestehen darin, Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Das spiegelt sich im menschgewordenen Fleisch Gottes wider und natürlich auch in Gott, der Gottes Identität und Wesen besitzt, in Gott in Seiner ureigenen Identität. In Bezug auf Gott nennt man es natürlich nicht „Sich regelkonform verhalten“, doch zumindest hält Er Sich in der Art und Weise, wie Er Dinge erledigt und mit Menschen und Dingen umgeht, ebenfalls streng an diese Grundsätze. Das ist sowohl Teil von dem, was die Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes hat und ist, als auch von dem, was die Göttlichkeit Gottes in Seiner ureigenen Identität hat und ist. Zu dem, was Seine Menschlichkeit hat und ist, gehört, Sich regelkonform zu verhalten und Dinge pflichtbewusst zu erledigen, während zum Wesen Gottes in Seiner ureigenen Identität gehört, dass Gott Menschen regelkonform behandelt und Dinge pflichtbewusst erledigt. Wir werden dazu nicht mehr viel sagen. Ganz gleich, aus welcher Perspektive du es betrachtest – sei es in Bezug auf all die von Gott geschaffenen Dinge oder auf Gottes Herrschaft über die Menschheit und Seine Führung der Menschheit, von großen bis hin zu kleinen Angelegenheiten oder vom Makroskopischen bis hin zum Mikroskopischen –, Gott erledigt alles regelkonform und pflichtbewusst. Als Gott noch nicht Mensch geworden war, war Er unter allen Dingen verborgen. Obwohl die Menschheit weder Gottes Gestalt noch Sein wahres Antlitz sah, hat Gott die gesamte Menschheit immer geführt. Er hat auch stets jede einzelne Sache auf praktische Weise erledigt und verwaltet und über jede einzelne Sache im Universum geherrscht; nichts von dem, was Er tut, ist gehaltlos. Natürlich bleibt auch nichts von dem, was Gottes Hände tun, auf der Ebene von Theorien oder Parolen. Bei allem, was Gott tut – ob du es nachvollziehen kannst oder nicht, ob du es sehen kannst oder nicht –, geht Er vielmehr regelkonform und pflichtbewusst vor. Er verrichtet das Werk, das Er zu tun beabsichtigt, auf bodenständige Weise. Er gibt den Menschen gegenüber nie Erklärungen ab oder rechtfertigt Sich vor ihnen, und Er skandiert auch keine Parolen. Vielmehr hat Er stets Kundgebungen von Sich gegeben und gesprochen und die gesamte Menschheit auf praktische Weise geführt und versorgt. Auch das ist Teil von dem, was Gott hat und ist. Was der menschgewordene Gott hat und ist, wird ganz gewiss weder losgelöst von dem sein, was Gott Selbst hat und ist, noch damit in Konflikt stehen. Wenn die Menschen also wissen, was der menschgewordene Gott hat und ist, oder die Credos und Grundsätze kennen, an die Er Sich bei Seinem Verhalten hält, werden sie weitgehend auch das Wesen Gottes in Seiner ureigenen Identität erkennen sowie das, was Er hat und ist. Dadurch werden die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den Gott im Himmel bis zu einem gewissen Grad abnehmen, und ihre Erkenntnis und ihr Verständnis von Gott sowie ihre Ansichten über Ihn werden praktischer werden. Relativ betrachtet werden sie dann auch in der Lage sein, den menschgewordenen Gott akkurater, objektiver und rationaler zu behandeln, anstatt das, was Seine Menschlichkeit hat und ist, zu verurteilen, darauf herabzusehen oder es geringschätzig abzutun. Vielmehr werden sie zum einen richtig damit umgehen können und zum anderen werden sie durch das, was Seine Menschlichkeit hat und ist, noch besser erkennen können, was Seine Göttlichkeit hat und ist, und dadurch sowohl den Gott im Himmel als auch den Gott auf Erden akkurater erkennen können.

Gut, lasst uns unseren gemeinschaftlichen Austausch über dieses Thema für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!

10. August 2024

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