Wie man nach der Wahrheit strebt (29)
Wir haben bereits über einige Wahrheiten bezüglich des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft gehalten. Habt ihr das Gefühl, dass der gemeinschaftliche Austausch über diesen Aspekt der Wahrheit hilfreich ist, um Gott besser kennenzulernen? (Ja.) Das ist gut. Wir haben zuvor schon ein wenig über dieses Thema Gemeinschaft gehalten, allerdings nicht detailliert und Punkt für Punkt; vielmehr haben wir stückweise darüber Gemeinschaft gehalten. Diesmal halten wir über die Wahrheiten innerhalb des Themas des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft, die die Auffassungen des Menschen über Gott sowie seine Haltungen Ihm gegenüber und seine Erkenntnis über Ihn betreffen. Einerseits dient der gemeinschaftliche Austausch über diese Wahrheiten dazu, dass der Mensch Gott verstehen und erkennen kann und die Wahrheiten bezüglich seiner Haltungen und Sichtweisen Gott gegenüber versteht, die er kennen muss. Andererseits sind diese Themen sehr wichtig. Warum sind sie wichtig? Nun, der Mensch kann den Gott im Himmel weder sehen noch berühren und Ihn sogar kaum spüren; der Gott im Himmel ist so weit vom Menschen entfernt. Wenn man versuchen würde, eine Beziehung zu Gott aufzubauen, bliebe diese sehr hohl und nebulös. Diese Hohlheit und dieses Nebulöse rühren einerseits daher, dass der Mensch voller Auffassungen und Vorstellungen über Gott ist. Andererseits kommen sie daher, dass der Mensch überhaupt kein Verständnis von der Realität und der Praktikabilität Gottes oder von Gottes Identität und Wesen hat und völlig inmitten der Auffassungen und Vorstellungen lebt, die aus seinem eigenen Wunschdenken erwachsen. Nachdem der Mensch also beginnt, Gott zu folgen, gründet sich die Beziehung, die er zu Gott aufbaut, im Grunde auf seinen Auffassungen und Vorstellungen, auf dem Fundament seines Wunschdenkens und auch auf seinen verschiedenen Forderungen an Gott und auf seinen Begierden im Hinblick auf Gott. Die Beziehung zwischen Mensch und Gott, die auf einem solchen Fundament aufgebaut ist, ist sehr instabil, sehr unsicher und natürlich sehr unzuverlässig. Beim leisesten Windhauch oder beim Eintreten irgendeiner ungewöhnlichen Situation kann diese Art von Beziehung leicht zerbrechen und leicht abreißen. Wenn dem Menschen zum Beispiel Dinge widerfahren, die nicht nach seinen Wünschen verlaufen, wenn er auf Leiden, Rückschläge und Misserfolge stößt oder wenn er auf alle möglichen Dinge stößt, die nicht seinen Auffassungen entsprechen oder nicht seinen fleischlichen Interessen dienen – wenn der Mensch mit einer dieser Situationen konfrontiert wird, die seiner Meinung nach nicht auftreten sollten –, wird er instinktiv an Gott zweifeln. Er wird an Gottes Existenz zweifeln, er wird daran zweifeln, ob die Art und Weise, wie Gott die Herrschaft über den Menschen ausübt – und die Art und Weise, wie Gott Dinge für ihn orchestriert und arrangiert –, korrekt ist, und natürlich wird er daran zweifeln, ob es richtig von Gott ist, so zu handeln, sowie daran, ob Gott Hintergedanken oder böse Absichten gegenüber dem Menschen hat oder nicht, und so weiter. Kurz gesagt, ist diese Art von Beziehung zwischen Mensch und Gott sehr instabil und unsicher; menschlich gesprochen ist sie voller Ungewissheit. Weil diese Art von Beziehung zwischen Mensch und Gott auf den Auffassungen und Vorstellungen des Menschen und auf dem Fundament der verschiedenen Forderungen aufbaut, die der Mensch aus Wunschdenken an Gott stellt, erkennt Gott aus Seiner Perspektive diese Art von Beziehung nicht an, egal wie groß der Mensch seinen Glauben an Gott einschätzt oder wie groß er seine Entschlossenheit einschätzt, Gott zu folgen. Natürlich ist die Beziehung, objektiv betrachtet, instabil; sie kann aufgrund von Veränderungen in allen möglichen Umgebungen und bei verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen sowie durch das Auftreten verschiedener besonderer Umstände jederzeit und überall zerbrechen oder abreißen. Selbst wenn jemand einige Wahrheiten versteht, wird er dennoch an Gott zweifeln, wenn er Ihn nicht versteht oder kennt. Selbst wenn jemand nicht an Gottes Existenz zweifelt, wird er sich dennoch fragen, was Gottes Ziel dabei ist, gegenüber ihm auf diese Weise zu handeln, und ob es für Ihn korrekt ist, so zu handeln. Daher kann man sagen, dass diese Beziehung, die der Mensch zu Gott aufbaut, wenn er Gott nicht versteht oder kennt, keiner Prüfung standhalten kann und dass sie kaum der Abhärtung durch jedwede spezielle Umgebung standhalten kann. Der Grund dafür ist nicht, dass es Fehler oder Ungenauigkeiten in Gottes Herrschaft und Anordnungen gibt, oder dass Gott rücksichtslos ist und es versäumt, die Schwächen des Menschen oder seine verschiedenen Bedürfnisse zu berücksichtigen; vielmehr liegt es daran, dass verdorbene Menschen von Natur aus voller Auffassungen und Vorstellungen über Gott sind. Da der Mensch verdorbene Dispositionen hat, gründet diese Beziehung, die er zu Gott hat, von vornherein nicht auf dem Fundament einer normalen Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer. Somit nimmt der Mensch die falsche Haltung und die falschen Ansichten ein und baut seine Beziehung zu Gott auf fehlerhaften Sichtweisen auf, und er verwendet auch fehlerhafte Gedanken und Ansichten sowie fehlerhafte Methoden, um diese Beziehung aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise wird diese Beziehung zwischen Mensch und Gott unnormal. Sie hilft dem Menschen nicht nur nicht, sich Gott, Seinen Orchestrierungen und Seinen Anordnungen besser zu unterwerfen, um Gottes Anforderungen an ihn zu erfüllen, sondern sie führt auch dazu, dass Gott ihn verabscheut und von ihm angewidert ist und sogar dazu, dass der Mensch seine Chance verliert, zur Errettung zu gelangen. Wenn der Mensch Gott für längere Zeiträume folgt, wenn er immer mehr Wahrheiten versteht und wenn er, während er seine Pflicht tut, etwas Kapital anhäuft und einige Erfahrungen und Lehren sammelt, hat er zunehmend das Gefühl, dass seine Beziehung zu Gott korrekt und sicher ist. Hinsichtlich der Erkenntnis des Menschen über Gott ist diese Art von Beziehung zwischen Mensch und Gott in Gottes Augen jedoch immer noch unnormal. Sie muss noch korrigiert und geprüft werden, und der Mensch muss noch mehr Wahrheiten verstehen und ein größeres Verständnis und eine größere Erkenntnis über Gott erlangen. Nur auf diese Weise kann die Beziehung zwischen Mensch und Gott in Gottes Augen wirklich den Anforderungen entsprechen, und natürlich kann der Mensch erst dann die Position eines geschaffenen Wesens im Umgang mit dem Schöpfer, in seinem Umgang mit Gott, genauer und vernünftiger einnehmen. Daher ist die Wahrheit bezüglich der Erkenntnis über den menschgewordenen Gott – des Gottes auf Erden – nicht irgendeine Art von akademischem Wissen oder eine Art gesunder Menschenverstand, geschweige denn ist sie eine Art Theorie oder Parole. Vielmehr ist sie ein Aspekt der Wahrheit, den der Mensch verstehen muss, um eine normale Beziehung zu Gott aufzubauen, um die Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer aufzubauen. Es ist ein Aspekt der Wahrheit, der damit zu tun hat, Gottes Wesen zu kennen, die Arten und Weisen zu kennen, wie Gott wirkt und spricht, und die Grundsätze zu kennen, nach denen Gott alle möglichen Dinge tut. Sobald der Mensch diesen Aspekt der Wahrheit versteht, den menschgewordenen Gott kennt und ein grundlegendes Verständnis von Gott hat, wird er eine Beziehung zu Gott aufbauen, die am richtigsten und am passendsten ist – die Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer. Nur auf dem Fundament dieser Art von Beziehung wird sich das Streben des Menschen, die Wahrheit zu praktizieren, um Gott zufriedenzustellen, und sein Streben, sich Gott zu unterwerfen und Ihn anzubeten, in eine positive Richtung entwickeln; erst dann wird der Mensch zunehmend das Böse meiden und den Weg der Errettung beschreiten.
Denkt einmal darüber nach: Wie wird ein Mensch damit umgehen, wenn er überhaupt keine Erkenntnis über Gott hat – das heißt, obwohl er an Gott glaubt, ist er voller Auffassungen und Vorstellungen über die Grundsätze und Wege, nach denen Gott handelt, und über Sein Ziel dabei, und er ist voller Auffassungen und Vorstellungen über die spezifischen Details, wie Gott alle möglichen Dinge tut – und wenn ihm dann verschiedene Dinge widerfahren? Wie wird er die Wahrheit suchen? Worauf wird er sich stützen? Was werden seine Grundsätze sein? Was werden seine Ziele sein? Das sind keine einfachen Fragen. Wenn jemand voller Auffassungen und Vorstellungen über Gott ist und nicht das geringste Verständnis von den Grundsätzen und Wegen hat, nach denen Gott Dinge tut, und überhaupt nicht versteht, was Sein Ziel dabei ist, alle möglichen Dinge zu tun, und wenn er Gott ausschließlich aufgrund menschlicher Auffassungen und Vorstellungen, traditioneller Kultur und wissensbasierter Schlussfolgerungen behandelt, kann er dann Gott kennenlernen und sich Ihm unterwerfen? (Nein.) Wenn jemandes Streben, Gott zu kennen, im Großen und Ganzen auf menschlichen Auffassungen und Vorstellungen, Wissen und Philosophie sowie auf traditioneller Kultur beruht und wenn sein Streben auf diesem Fundament aufbaut und durch diese Dinge eingeschränkt wird, wäre dieses Streben dann nicht sehr weit davon entfernt, Gottes Anforderungen zu erfüllen? Würde es nicht dem zuwiderlaufen, was Gott verlangt? (Doch.) Sobald ihr diese Aspekte – die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes, die Grundsätze und Wege, nach denen Er spricht und handelt, und den Zweck, die Motive und die Ziele hinter Seinem Sprechen und Handeln – durch den gemeinschaftlichen Austausch versteht, werdet ihr ein grundlegendes Verständnis von den Grundsätzen und Wegen haben, nach denen Gott wirkt und spricht, sowie von Seinem Ziel dabei. Dieses Verständnis stammt weder aus den Auffassungen und Vorstellungen des Menschen über Gott, noch ist es etwas, das der Mensch aus seinem Wissen ableitet, geschweige denn ist es etwas, das der Mensch sich aufgrund der traditionellen Kultur vorstellt; vielmehr besteht es aus den überaus praktischen Äußerungsformen des Gottes auf Erden, die der Mensch sieht, mit denen er in Kontakt kommt und die er erfährt. Die Grundsätze und Wege, nach denen der menschgewordene Gott spricht und handelt – sowie Sein Ziel dabei –, und die Er auf ganz praktische Weise an den Tag legt, genügen vollkommen, um es dir zu ermöglichen, Gottes Wesen und Disposition zu verstehen und zu kennen, ebenso wie die spezifischen Grundsätze und Wege, nach denen Gott handelt, wirkt und spricht, zusammen mit Seinem Ziel dabei. Daher ist das Verständnis der verschiedenen Aspekte des menschgewordenen Gottes ein Weg zum Verständnis Gottes – des Schöpfers. Obwohl die Kenntnis des menschgewordenen Gottes nicht zu einer vollständigen und umfassenden Erkenntnis des Schöpfers führen kann, ist die Kenntnis des menschgewordenen Gottes zumindest ein Weg, um den Gott im Himmel und den Schöpfer zu kennen. Was ist Mein Ziel dabei, dir diese Dinge mitzuteilen? Obwohl das Verstehen und die Kenntnis Gottes einen lebenslangen Lernprozess erfordern und der Mensch Gott selbst durch lebenslange Bemühungen nicht vollständig und durch und durch kennen kann, wirst du, indem du den menschgewordenen Gott kennenlernst, den Gott im Himmel und den Schöpfer auf eine praktischere Weise, mit mehr Präzision und Objektivität verstehen – das genügt. Das heißt, es reicht für dich aus, Gott durch die Kenntnis des menschgewordenen Gottes zu verstehen und zu kennen; das reicht bereits aus, um die Bedingungen dafür zu erfüllen, dass du Gott kennst und eine normale Beziehung zu Ihm aufbaust. Den menschgewordenen Gott zu kennen ist ausreichend, um es dir zu ermöglichen, den Gott im Himmel und den Schöpfer kennenzulernen.
Wenn jemand den Gott im Himmel vollständig kennen und eine volle, umfassende Erkenntnis über Ihn erlangen wollte, wäre das möglich? (Nein.) Das würde er niemals schaffen können. Warum wird der Mensch dann trotzdem aufgefordert, Gott zu kennen, wenn er nie dazu in der Lage ist? Weil ein genaues und praktisches Verständnis von Gott vorteilhaft und hilfreich für dich ist, um Gott zu folgen, nach der Wahrheit zu streben und dazu zu gelangen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Darüber hinaus ist die Erkenntnis Gottes für dich von entscheidender Bedeutung und extrem wichtig, um die Wahrheit zu praktizieren und zur Errettung zu gelangen. Was solltest du also tun? (Wir sollten den Wahrheiten bezüglich der Erkenntnis Gottes Bedeutung beimessen. Wir sollten nicht versuchen, diesen Aspekt der Wahrheit so zu verstehen, als wäre er nur eine gewöhnliche Wahrheit.) Zum einen musst du dem menschgewordenen Gott mit einer korrekten Haltung begegnen. Außerdem musst du prüfen, welche Auffassungen und Vorstellungen du über den menschgewordenen Gott und über Gott hast, und herausfinden, wie du sie loslassen kannst. In deinen Interaktionen und deinem Umgang mit Gott – sei es im täglichen Leben, während du deine Pflicht tust oder während du dein Leben erfährst – solltest du prüfen, welche Auffassungen und Vorstellungen du über Gott hast und ob deine Haltung Gott gegenüber die folgenden beiden Probleme aufweist: Das eine Problem besteht darin, den menschgewordenen Gott mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, und das andere darin, den menschgewordenen Gott mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen. Die Prüfung dieser beiden Probleme kann dich befähigen, einige deiner Auffassungen und Vorstellungen über Gott zu erkennen oder zu entdecken, welche Probleme es zwischen dir und Gott gibt; oder sie kann dir auch ermöglichen, einige deiner inkorrekten Gedanken und Ansichten sowie inkorrekten Haltungen gegenüber Gott aufzudecken. Der Sinn einer solchen Selbstprüfung besteht darin, dir zu helfen, deine verschiedenen fehlerhaften Gedanken, Ansichten und Haltungen bezüglich Gott klar zu erkennen, damit du sie ablegen und Gottes Worte, Gottes Werk und Gott Selbst mit korrekten Gedanken und Ansichten, mit einer korrekten Haltung und auf korrekte Weise behandeln kannst. Nur durch ein solches Praktizieren kann die Beziehung zwischen dir und Gott allmählich normal werden und Gott zufriedenstellen – nicht wahr? (Ja.) Wenn du auf diese Weise praktizierst, wird sich deine Beziehung zu Gott allmählich auf der Basis der Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer sowie auf dem Fundament des Maßstabs entwickeln, den Gott vom Menschen verlangt. Erst nachdem dieser Maßstab erfüllt ist, kann die Beziehung zwischen Mensch und Gott zunehmend normal werden. Was bedeutet „normal“ hier? Wisst ihr das? (Es bedeutet, dass der Mensch im Umgang mit dem Schöpfer besser die Position eines geschaffenen Wesens einnehmen kann. Er ist nicht länger wachsam und argwöhnisch gegenüber Gott, sondern kann Gott mit Offenheit und Ehrlichkeit begegnen.) Hat sonst noch jemand etwas hinzuzufügen? (Nachdem die Beziehung eines Menschen zu Gott normal geworden ist, ist er Gott gegenüber nicht nur nicht mehr wachsam oder argwöhnisch, sondern er stellt auch keine Forderungen mehr an Gott, hat keine extravaganten Begierden und kann sich wirklich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen.) Das trifft den Nagel auf den Kopf. Die letztendliche Äußerungsform, die bei Menschen zu sehen ist, die zur Errettung gelangen, besteht darin, dass sie die ihnen gebührende Stellung eines geschaffenen Wesens einnehmen und sich dem Schöpfer unterwerfen können. Wenn sich der Mensch Gott unterwirft, betet er Gott wirklich an; nur durch die wahre Anbetung Gottes kann er Gottesfurcht erlangen und lernen, Gott wirklich zu fürchten und das Böse zu meiden. Wovon hängt es also ab, welche Art von Beziehung der Mensch zu Gott hat oder welche Art von Beziehung er zu Gott aufbaut? Das hängt vom Streben des Menschen und seiner Haltung gegenüber Gott ab, und davon, wie gut er Gott kennt. Selbst wenn du einige Wahrheit praktizieren und einige Pflichten ausführen kannst, die ein geschaffenes Wesen tun sollte, sind deine Beziehung zu Gott, die Pflichten, die du tust, oder die Wahrheiten, die du praktizierst, sehr begrenzt, wenn du keine Erkenntnis über Gott hast und voller Auffassungen und Vorstellungen über Ihn sowie voller extravaganter Begierden im Hinblick auf Ihn bist. Wenn du beispielsweise deine Pflicht tust, kannst du Dingen entsagen, dich aufwenden, leiden und einen Preis zahlen, oder du kannst in der Kirche einige Aufgaben übernehmen, die im Rahmen deiner Fähigkeiten liegen. Aber wenn Gott Dinge an dir wirkt, die nicht deinen Auffassungen entsprechen, oder wenn Er dir Dinge nimmt oder dich maßregelt und diszipliniert, bist du dann in der Lage, dich zu unterwerfen? Wenn du Gott wirklich verstehst und erkennst, wirst du ganz natürlich die Position eines geschaffenen Wesens einnehmen und eine Haltung der Unterwerfung haben. Wenn du Gott jedoch nicht wirklich verstehst und erkennst, wirst du, wenn du mit Dingen konfrontiert wirst, die nicht nach deinen Wünschen verlaufen, oder wenn du Dingen gegenüberstehst, die deine persönlichen Interessen betreffen, ganz natürlich alle möglichen Ideen sowie alle möglichen Auffassungen und Vorstellungen über Gott entwickeln. Auf diese Weise wird es für dich als geschaffenes Wesen sehr schwierig sein, wahre Unterwerfung unter Gott zu erlangen. Selbst wenn du eine gewisse oberflächliche Unterwerfung erreicht hast oder eine Bereitschaft zur Unterwerfung hast, ist deine Unterwerfung nicht das, was Gott will, wenn sie nicht Gottes Anforderungen entspricht. Wenn deine Unterwerfung völlig menschlichen Auffassungen und Vorstellungen entspringt, im Widerspruch zu deiner Erkenntnis über Gott und über Gottes Werk steht und die Wahrheitsgrundsätze verletzt, dann ist es eine verunreinigte Unterwerfung; es ist keine wahre Unterwerfung, und es ist nicht die Unterwerfung, die Gott will. Gott heißt eine solche Unterwerfung nicht gut. In Seinen Augen mangelt es dir völlig an Unterwerfung. Wenn du nicht in der Lage bist, dich Gott aufrichtig zu unterwerfen, dann bedeutet das, dass dein sogenanntes „Streben“ und dein sogenanntes „Praktizieren der Wahrheit“ grundlegend versagt haben, dir dabei zu helfen, eine Beziehung zu Gott aufzubauen, die der Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer entspricht. In den meisten deiner Handlungen lebst du inmitten deiner persönlichen Wünsche, Auffassungen und Vorstellungen, die Gottes Billigung nicht erlangen können. Dass du Gottes Billigung nicht erlangst, führt letztendlich zu einer Sache: Was du tust und was du praktizierst, bleibt weit hinter dem zurück, was Gott verlangt, und du lebst inmitten deines eigenen Wunschdenkens oder inmitten deiner Auffassungen und Vorstellungen. Am Ende werden das, was du tust und praktizierst, und der Weg, den du gehst, dich nicht dazu führen können, den Weg der Errettung zu beschreiten und zur Errettung zu gelangen. Werden deine Handlungen dann nicht vergeblich gewesen sein? (Doch.) Unter diesen Umständen werden deine Handlungen vergeblich gewesen sein. Wirst du dann im Grunde nichts aus deinem jahrelangen Glauben an Gott gewonnen haben? (Ja.) Was ist der Grund dafür, dass du nichts gewonnen haben wirst? (Die Menschen gehen den Weg des Glaubens an Gott, während sie stets inmitten ihrer persönlichen Wünsche, Auffassungen und Vorstellungen leben.) Dass du nach vielen Jahren des Glaubens an Gott nichts gewinnst, liegt nicht daran, dass du keinen Preis gezahlt hast, nicht bereit warst, Härten zu ertragen, oder nicht bereit warst, dich aufzuwenden, geschweige denn liegt es daran, dass du deine Pflicht nicht getan hast. Was ist vielmehr der Grund? Der Grund liegt darin, dass su das meiste von dem, was du tust während du leidest und einen Preis zahlst, Dingen entsagst und dich aufwendest und deine Pflicht tust, nur als Ergebnis deines Wunschdenkens tust, und dass du es tust, während du inmitten deiner Auffassungen und Vorstellungen lebst, anstatt nach Gottes Anforderungen zu handeln. Dennoch glaubst du immer, dass du nach Gottes Anforderungen handelst. Weil dein Glaube voller Auffassungen ist, versäumst du es letztendlich, die Wahrheit zu gewinnen und das Ergebnis zu erzielen, zur Errettung zu gelangen. All deine Handlungen waren dann vergeblich. Würdet ihr nicht sagen, dass es ziemlich bedauerlich ist, wenn jemand letztendlich diesen Punkt erreicht? (Doch.) Oberflächlich betrachtet scheint es, als hätten die Menschen ihre Pflichten getan, Gottes Worte gepredigt sowie gelitten und einen Preis gezahlt. Doch in Wahrheit sind sie Gott zwar gefolgt und haben Ihm gedient, aber mit vielen Auffassungen und Vorstellungen und vielen inkorrekten Gedanken, Ansichten und Haltungen. Wenn du deine Pflicht mit diesen Verunreinigungen tust, wirst du letztendlich, wenn Gott dich auf die Probe stellt, nicht wissen, warum Gott auf diese Weise handelt, oder was Gott von dir erwartet und welches Ergebnis Er in dir erzielen will, indem Er dich so auf die Probe stellt. Wenn Gott dich am Ende auf die Probe stellt, werden die Worte, die du zu Gott sprichst, und deine Gebete voller Beschwerden, Unverständnis und Zweifel sein, und sogar voller Traurigkeit und Schmerz, sowie voller Auffassungen und Vorstellungen über Gott. Wird dein ganzes bisheriges Streben dann nicht zu einem Misserfolg geführt haben, und werden das Leiden, das du ertragen hast, und der Preis, den du gezahlt hast, dann nicht vergeblich gewesen sein? (Doch.) Nehmen wir zum Beispiel an, du glaubst schon seit vielen Jahren an Gott und hast immer Härten ertragen und einen Preis gezahlt; du hast äußerlich alles getan, was Gott dir aufgetragen hat, und an diesen Worten festgehalten. Doch eines Tages kommt eine Prüfung wie die von Hiob über dich, und du beginnst plötzlich zu zweifeln: „Könnte mein Glaube falsch sein? Könnte ich mich auf dem falschen Weg befinden? Warum sollte Gott eine solche Umgebung für mich bereiten? Warum sollte Gott diese Art von Werk an mir tun? Warum sollte Er zulassen, dass mir so etwas widerfährt?“ Du verstehst es nicht und weißt nicht, was los ist. Zum einen gibt es subjektiv gesehen vieles, was du nicht verstehst. Was ist zudem das größte Problem der Menschen? Wenn ihnen alle möglichen Dinge widerfahren, wissen sie nichts anderes zu tun, als zu beten und zu versuchen, sich aus diesen Situationen zu befreien. Diejenigen, die ein wenig besser sind, werden versuchen, sich selbst zu erkennen, um herauszufinden, ob sie sich gegen Gott vergangen haben, ob Gott sie diszipliniert, ob es etwas an ihnen gibt, das nicht mit Gottes Absichten übereinstimmt, oder ob sie sich durch ihre Handlungen und Taten Gottes Abscheu zugezogen haben. Wenn die meisten Menschen jedoch mit solchen Dingen konfrontiert sind, wissen sie – im positiven Sinne – nicht, wie sie aktiv ihren Teil zu Gottes Werk beitragen und mit Gott mitwirken können, wie sie gemäß den Grundsätzen praktizieren können, denen ein geschaffenes Wesen folgen sollte, oder wie sie gemäß den Anweisungen des Schöpfers praktizieren können. Sie wissen auch nicht, wie sie aktiv einen Weg der Praxis und die Wahrheitsgrundsätze suchen können, um das jeweilige Problem zu lösen. Das übersteigt die Fähigkeiten der meisten Menschen. Ist das nicht so? (Doch.) Du siehst, wenn Menschen auf etwas stoßen, versuchen sie an verschiedenen Stellen nach den Ursachen zu suchen – sie schauen vielleicht auf sich selbst, versuchen vielleicht objektive Ursachen zu finden oder sich Ausreden auszudenken, die sie nutzen können, um zu argumentieren und sich zu rechtfertigen, oder sie verdächtigen vielleicht andere Leute und suchen bei ihnen nach den Ursachen. Aber nur sehr selten tritt jemand vor Gott, um aktiv nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen und das Problem aktiv zu lösen. Wieviel können die Menschen gewinnen, wenn Gott letztendlich die Situation oder die Umgebung beseitigt, mit der sie konfrontiert sind? Die meisten Menschen wissen nur, dass sie beim nächsten Mal, wenn sie auf solche Dinge stoßen, vorsichtig sein müssen, und sie wissen nur, wie sie diese Dinge vermeiden oder unschädlich machen können, wenn es Anzeichen dafür gibt, dass sie erneut auftreten könnten. Aber nur sehr wenige Menschen denken darüber nach, wie sie proaktiv mitwirken sollten, wenn sie auf solche Dinge stoßen, wie sie gemäß den Grundsätzen praktizieren sollten, die Gott den Menschen mitteilt, und wie sie das Problem gemäß den Wahrheitsgrundsätzen lösen sollten. Das ist für die meisten Menschen nicht einfach, richtig? (Ja.)
Hat der gemeinschaftliche Austausch über das Thema des Loslassens der eigenen Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott irgendetwas damit zu tun, den menschgewordenen Gott zu kennen? (Das hat er.) Worin besteht der Zusammenhang? (Wenn wir den menschgewordenen Gott nicht kennen und nur aufgrund unserer eigenen Auffassungen und Vorstellungen an Gott glauben, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen, dass all unsere Bemühungen vergeblich waren und wir nichts gewonnen haben. Wenn wir also mit unserem Glauben an Gott auf den richtigen Weg gelangen wollen, müssen wir den menschgewordenen Gott kennen. Diese Wahrheit ist sehr wichtig.) Das ist es, was ihr in der Theorie verstehen solltet – wie solltet ihr also praktizieren? Das ist eine wichtige Frage. Nachdem du Erkenntnis über den menschgewordenen Gott erlangt hast, solltest du alle möglichen Dinge im echten Leben auf der Grundlage dieser Erkenntnis handhaben und lösen und daraus die Grundsätze der Praxis für alle möglichen Dinge ableiten. Ganz gleich, welche Art von Erkenntnis du hast, der Sinn dieser Erkenntnis besteht darin, Probleme zu lösen, nicht darin, eine Theorie zu beherrschen. Du siehst, wir haben über so viele Themen Gemeinschaft gehalten, die den menschgewordenen Gott betreffen, aber unabhängig davon, um welches Thema es sich handelt, geht es um tatsächliche Probleme im echten Leben. Wenn du mit diesen tatsächlichen Problemen konfrontiert wirst, solltest du dir darüber Gedanken machen. Wie denkst du darüber? Welche Haltung nimmst du dazu ein? Wie gedenkst du, sie zu lösen? Wirst du sie einfach ignorieren oder wirst du die Wahrheit suchen, um sie zu lösen? Wenn du dich nach dem Anhören Meines gemeinschaftlichen Austauschs über diese Themen nur an einige Theorien erinnerst, aber Meine Worte nicht auf das echte Leben anwenden kannst, um deine Schwierigkeiten und Probleme zu lösen, dann ist das, was du gewonnen hast, nur Glaubenslehre, die dir nicht hilft. Aber wenn du nach dem Anhören Meines gemeinschaftlichen Austauschs über diese Themen Meine Worte auf das echte Leben anwendest, deine fehlerhaften Sichtweisen und fehlerhaften Haltungen bezüglich Gott korrigierst, deine Auffassungen und Vorstellungen über Gott loswirst und deine Beziehung zu Gott verbesserst, dann hast du die Wahrheit gewonnen. Wenn du die Worte und Inhalte, über die Ich mit dir Gemeinschaft gehalten habe, nutzt, um deine Auffassungen und Vorstellungen auszuräumen sowie deine fehlerhaften Gedanken und Ansichten und deine fehlerhaften Haltungen bezüglich Gott zu lösen, wirst du in der Lage sein, eine normale Beziehung zu Gott aufzubauen. Aber wenn du den Problemen, die du hast, gleichgültig begegnest und dich nicht um sie kümmerst, wenn du nie nachdenkst, indem du dich an Gottes Worten misst, und wenn du genau weißt, dass es Probleme mit deiner Haltung gegenüber Gott gibt, aber nicht die Wahrheit suchst, um dieses tatsächliche Problem zu lösen, dann haben Meine Worte dir nichts bedeutet, und du hast sie dir umsonst angehört, nicht wahr? (Ja.) Wie ist eure Situation? (Obwohl wir wissen, dass wir Gottes Worte nicht als Glaubenslehren behandeln sollten und dass wir sie im echten Leben praktizieren sollten, ist unser Eintritt momentan noch relativ oberflächlich.) Dass euer Lebenseintritt oberflächlich ist, ist kein Grund zur Sorge – solange ihr unaufhörlich die Wahrheit sucht, werdet ihr nach und nach einen tieferen Eintritt erreichen. Denke auf diesem Fundament nach und nach über die Dinge nach, prüfe dich selbst und miss dich an Gottes Worten. Korrigiere dann deine fehlerhaften Gedanken und Ansichten und deine fehlerhaften Haltungen bezüglich Gott und gelange dazu, Gott mit korrekten Gedanken und Ansichten und einer korrekten Haltung zu behandeln und zu kennen. Auf diese Weise wird deine Beziehung zu Gott Schritt für Schritt immer normaler.
Worüber wir in Bezug auf das Thema des menschgewordenen Gottes gesprochen haben, ist nicht abstrakt oder hohl. Es ist sehr spezifisch, betrifft das echte Leben und ist keineswegs vom echten Leben losgelöst. Deshalb sage Ich, dass es nicht hohl oder abstrakt ist. Wenn du zuhörst und mit dem Herzen nachdenkst, wird dir dieser Aspekt der Wahrheit immer klarer werden. Kurz gesagt: Wenn man echte Erkenntnis über Gott erlangen und die normale Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer aufbauen möchte, ist diese Lektion, Gott zu kennen, etwas, was man lernen muss, und der Prozess, Gott zu kennen, ist etwas, das man erfahren muss. Diese Lektion, Gott zu kennen, sollte mit zwei Dingen beginnen: der Kenntnis der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes und dem Loslassen von Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott. Man kann auch sagen, dass diese Lektion mit den grundlegendsten Aspekten, die es gibt, beginnen sollte. Sobald du mit dem menschgewordenen Gott die normale Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer aufgebaut hast und eine normale Beziehung zwischen Mensch und Gott aufgebaut hast, wirst du eine menschliche Perspektive einnehmen und den menschgewordenen Gott, Seine Worte und Sein Werk sowie jede Haltung, die Er dir gegenüber hat, mit korrekten Gedanken und Ansichten und mit einer korrekten Haltung behandeln. Sobald du die normale Beziehung zum menschgewordenen Gott aufgebaut hast – die Beziehung zwischen Mensch und Gott –, sollte es nicht allzu schwierig für dich sein, Gott gegenüber offen und ehrlich zu sein, respektvoll Ihm gegenüber zu sein und Ihm zu gehorchen, nicht wahr? (Ja.) Das ist ein Ziel, nach dem der Mensch streben sollte, und es ist auch ein Grundsatz, den der Mensch praktizieren sollte. Der Aufbau einer normalen Beziehung zum menschgewordenen Gott sollte mit Interaktion, Umgang, Kommunikation und Kontakt mit Ihm beginnen. Auf diesem Fundament solltest du dein Verständnis vom menschgewordenen Gott verbessern, dich häufig mit Ihm unterhalten und mit Ihm kommunizieren und so ein echtes Verständnis und echte Erkenntnis über Gott erlangen. Wenn die Unterhaltung, Kommunikation und Interaktion mit dem Gott im Himmel für den Menschen etwas sehr weit Entferntes und sogar Unerreichbares sowie unrealistisch und nicht objektiv ist, wie kann der Mensch dann auf der Grundlage, eine normale Beziehung zu Gott aufgebaut zu haben, mit Ihm interagieren, kommunizieren und umgehen? In dieser Zeit, in der der menschgewordene Gott spricht und wirkt, sind die Bedingungen dafür gegeben, dass der Mensch diese Dinge erreicht; sei es im Leben oder bei der Arbeit, diese Bedingungen stehen zur Verfügung. Da diese Bedingungen zur Verfügung stehen, sollte der Mensch sie sich nicht entgehen lassen. Das ist eine gute Gelegenheit für den Menschen, zu üben, wie man den Schöpfer korrekt behandelt. Wenn der Mensch diese Gelegenheit ergreift und sie gut nutzt, wird er die Gelegenheit und die Mittel haben, den Gott im Himmel auf eine praktischere Weise zu verstehen und kennenzulernen. Für den Menschen wird das Verstehen und die Erkenntnis Gottes im Himmel dann zu etwas, das nicht mehr nebulös und hohl ist, und natürlich hört es dann auf, etwas zu sein, worüber er nur nachdenken, was er aber nicht erreichen kann. Indem die Menschen mit dem menschgewordenen Gott in Kontakt kommen und mit Ihm umgehen, lernen sie zum einen nach und nach sich selbst kennen und erkennen die verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen, die sie über Gott haben. Darüber hinaus lernen sie nach und nach auch die Freude, den Zorn, das Leid und das Glück Gottes kennen, ebenso wie Gottes verschiedene Haltungen gegenüber dem Menschen und die Grundsätze und Wege, nach denen Gott spricht und wirkt, sowie Sein Ziel dabei. Wichtig hierbei ist, dem Menschen zu ermöglichen, durch das, was er mit seinen Augen sieht, mit seinen Ohren hört und mit seinem Herzen erfährt, die verschiedenen Aspekte von Gottes Worten und Handlungen praktischer und genauer zu verstehen. Unter diesen Umständen wird der Mensch nicht mehr inmitten seiner Auffassungen und Vorstellungen über Gott leben. Wäre Gott in den letzten Tagen nicht Fleisch geworden, so wären sein Verständnis und seine Erkenntnis Gottes praktisch gleich null, selbst wenn der Mensch immer noch an den Herrn Jesus des Zeitalters der Gnade glaubte und dies schon seit vielen Jahren täte; er hätte nicht das geringste bisschen echter Erkenntnis über Gott. Deshalb gibt es in der religiösen Welt niemanden, der Gott wirklich kennt. Die Gotteserkenntnis, die diejenigen erlangen, die den menschgewordenen Gott der letzten Tage annehmen, ist anders; diejenigen, die sie besitzen, wissen viel mehr über Gott als diejenigen, die im Zeitalter der Gnade an den Herrn Jesus glaubten. Weil der menschgewordene Gott der letzten Tage schon lange wirkt, viele Wahrheiten ausdrückt, ein gewaltiges Werk vollbringt, mit dem Menschen interagiert hat, mit ihm umgegangen ist und lange mit ihm zusammengelebt hat und mit einer Vielzahl von Menschen in Kontakt kommt, sind die Bedingungen für den Menschen, Gott zu verstehen und zu kennen, folglich günstiger. Das heißt, diese Menschwerdung hat dem Menschen günstigere Bedingungen und Gelegenheiten geboten, um mit Gott in Kontakt zu kommen, was es ihm ermöglicht, Gottes Stimme mit seinen eigenen Ohren zu hören und mit seinen eigenen Augen jede Bewegung Gottes, die Freude, den Zorn, das Leid und das Glück Gottes sowie die vielen Details der verschiedenen Aspekte von Gottes täglichem Leben mitzuerleben. Neben der äußeren Erscheinung der Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes, mit der der Mensch in Kontakt kommen kann, sollten die Details, die Gottes Leben und Sein Wesen betreffen, alle ausreichen, um es dem Menschen zu ermöglichen, ein tieferes und genaueres Verständnis von Gott zu haben. Natürlich sollte dieses tiefere und genauere Verständnis den Menschen dazu befähigen, eine bessere, gesündere Beziehung zu Gott aufzubauen und sich von verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen zu befreien und all die Auffassungen und Vorstellungen abzulegen, die er über Gott hat. Richtig? (Ja.) Daher ist das Ziel Meines gemeinschaftlichen Austauschs, unabhängig vom jeweiligen Thema, stets, dem Menschen zu helfen, Gott besser zu verstehen und zu kennen. Natürlich habe Ich noch nie über die Familie des menschgewordenen Gottes als Person, über die Bildung, die Er erhalten hat, oder über die Umgebung, in der Er aufgewachsen ist, gesprochen, geschweige denn habe Ich jemals über Seine Familiengeschichte, die Bräuche Seiner Familie, Seine häusliche Umgebung oder den spezifischen Lebensstil und die Erziehungsmethoden Seiner Familie gesprochen. Natürlich habe Ich euch auch nie erzählt, was für eine Persönlichkeit Ich habe oder was Meine Lebensgewohnheiten sind, und Ich habe auch niemals über die trivialen Details Meines Lebens hinsichtlich der Grundbedürfnisse gesprochen. Worüber habe Ich stattdessen gesprochen? (Über einige der Grundsätze, nach denen der menschgewordene Gott Sich verhält und Dinge tut.) Ob es darum ging, Beispiele zu geben oder über die Tatsachen in irgendeiner Hinsicht oder über irgendeinen Aspekt der Wahrheit zu sprechen – alles, was Ich behandelt habe, betraf Gottes Werk, Gottes Wesen und Gottes Identität; es bezieht sich alles auf die Erkenntnis des Menschen über Gott. Selbst wenn Ich einige Beispiele bezüglich der Grundbedürfnisse gebe, besteht Mein Ziel nicht darin, eure Aufmerksamkeit auf Meine Ernährung, Meine Kleidung oder Meine Lebensgewohnheiten zu lenken, sondern vielmehr darin, euch dabei zu helfen, Gottes Grundsätze für Sein Verhalten und Sein Tun zu erkennen, wenn Er im Fleisch kommt und mit den Menschen zusammenlebt. Selbst wenn das, worüber Ich spreche, einige Lebensweisen des menschgewordenen Gottes betrifft, dient das dazu, euch dabei zu helfen, Seine Sichtweisen und Grundsätze hinsichtlich dieser Dinge zu verstehen, die Grundsätze in einer bestimmten Hinsicht verstehen und zu begreifen und auf diesem Fundament Gottes Normalität und Praktikabilität sowie Seine Grundsätze für Sein Verhalten und Sein Tun besser zu verstehen. Das Verstehen der spezifischen Details dieser Grundsätze dient genau dazu, euch in die Lage zu versetzen, zu verstehen, was für ein Leben der menschgewordene Gott, dieser gewöhnliche Mensch, führt, und wie Sein Leben mit Gott in Beziehung steht. Ich halte gemäß diesem Grundsatz Gemeinschaft. Mein Ziel ist nicht, dass ihr Meine Entscheidungen bezüglich der Grundbedürfnisse, Meinen spezifischen Lebensstil oder Meine Lieblingsfarben nachahmt. Das ist nicht Mein Ziel. Ich teile euch lediglich Meine Grundsätze mit. Wenn Ich dir zum Beispiel sage, was Ich esse oder welche täglichen Gewohnheiten Ich habe, dann nicht, damit du Mich nachahmen oder dich an eine bestimmte Regel halten kannst, sondern vielmehr, damit du erfährst, was in der Gewöhnlichkeit und Normalität des menschgewordenen Gottes enthalten ist, wenn Er auf die Erde kommt, und was Seine Grundsätze für Sein Verhalten und Sein Tun sind. Es reicht aus, dass du durch die von Mir angeführten Beispiele und durch einige Tatsachen die Grundsätze, diesen Aspekt der Wahrheit und das Leben und die Disposition Gottes, die du kennen solltest, verstehst. Deshalb sage Ich dir nie, ob Ich langes oder kurzes Haar mag; Ich sage dir nur, was die Gründe und Grundsätze dafür sind, das Haar lang wachsen zu lassen oder es kurz zu halten, damit du die Grundsätze verstehen kannst. Über diese Wahrheiten bezüglich des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft zu halten, betrifft die Erkenntnis des Menschen über Gottes Wesen und Gottes Identität, und es betrifft Gottes Normalität und Praktikabilität. Wenn jemand glaubt, dass der Gott auf Erden lediglich mit Gottes Werk und Seinen Worten zu tun hat und dass nur der Gott im Himmel mit Gottes Taten zu tun hat, ist dieses Verständnis dann korrekt? (Nein.) Stammen dann die gesprochenen Worte und das vollbrachte Werk des Gottes auf Erden vom Gott im Himmel? (Ja.) Es ist gut, wenn du es auf diese Weise begreifen kannst. Ich habe euch weder erzählt, wo Ich geboren wurde, wie Meine Kindheit war oder welche Art von Bildung Ich genossen habe, noch habe Ich jemals über die Umgebung gesprochen, in der Ich aufgewachsen bin, über das schulische Umfeld, dem Ich ausgesetzt war, oder über Meine Familiengeschichte, nicht wahr? (Nein.) Manche Leute sagen: „Deine Familie ist nicht prominent. Du bist genau wie ein gewöhnlicher Mensch aufgewachsen. Das ist nicht der Rede wert, also erwähnst Du es nicht.“ Ist das der Grund, warum Ich nicht über diese Dinge spreche? (Nein.) Warum spreche Ich dann nicht darüber? (Über diese Dinge zu sprechen, wäre uns keine Hilfe dabei, den menschgewordenen Gott zu kennen.) Sie haben nichts damit zu tun, den menschgewordenen Gott zu kennen, also spreche Ich nicht über sie. Wenn Ich über diese Dinge sprechen würde, könntet ihr weggehen und nicht zuhören. Aber wenn Ich euch von dem Werk, den Worten, der Disposition und dem Wesen des menschgewordenen Gottes sowie von den verschiedenen Äußerungsformen und Offenbarungen Seines Lebens erzähle, solltet ihr aufmerksam und ernsthaft zuhören. Ihr müsst euch das anhören, was die Wahrheit betrifft; sich diese Inhalte anzuhören, hilft euch dabei, Gott kennenzulernen. Manche Leute fragen: „Was hat die Gotteserkenntnis mit meinem Streben nach der Wahrheit zu tun?“ Sagt Mir, gibt es da einen Zusammenhang? (Ja.) Kann die Erkenntnis Gottes das Streben nach der Wahrheit ersetzen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Erkenntnis Gottes und dem Streben nach der Wahrheit? Glaubt ihr, dass die Grundsätze das Handelns und Sprechens, die sich in der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes manifestieren und über die Ich jetzt mit euch Gemeinschaft halte, irgendetwas mit der Wahrheit zu tun haben? (Ja.) Was hat dann die Erkenntnis Gottes mit dem Streben nach der Wahrheit zu tun? (Ich denke, dass die Erkenntnis Gottes an sich schon das Streben nach der Wahrheit ist. Das liegt daran, dass das die Erkenntnis Gottes uns ermöglicht, die verschiedenen Grundsätze zu kennen, nach denen Gott Dinge tut, und die verschiedenen Dispositionen, die Gott offenbart, und uns dabei hilft, über unsere eigenen Handlungen und Taten und die verdorbenen Dispositionen, die wir offenbaren, nachzudenken. Sie gibt uns auch eine Richtung für unsere Praxis. Das ist ein Punkt. Ein weitere Punkt ist, dass die Erkenntnis Gottes den Menschen dazu anspornen kann, nach der Wahrheit zu streben. Wenn jemand eine gewisse Erkenntnis über Gottes Wesen und Disposition hat, wird in seinem Herzen ein positives Verlangen und ein Entschluss aufsteigen – er wird Gott besser kennenlernen und den Weg des Strebens nach der Wahrheit beschreiten wollen –, und er wird nach und nach seine verdorbenen Dispositionen ablegen und das von Gott geforderte Abbild ausleben. Daher denke ich, dass die Erkenntnis Gottes an sich schon das Streben nach der Wahrheit ist und den Menschen dazu anspornen kann, nach der Wahrheit zu streben.) Wenn jemand nach Gotteserkenntnis strebt, strebt er in Wirklichkeit auch nach der Wahrheit; er nimmt die Wahrheit ernst und sieht genau, wie Gott handelt und was Gott in verschiedenen Bereichen verlangt. Sobald der Mensch diese Dinge im Detail versteht, wird er ein klareres Ziel und eine genauere Richtung in seiner Praxis haben. Nach Gotteserkenntnis zu streben, ist an sich schon das Streben nach der Wahrheit – diese Aussage ist nicht falsch und diese beiden Dinge widersprechen sich nicht. Kann das Streben nach der Wahrheit dir also ermöglichen, Gott zu erkennen? (Ja.) Während du nach der Wahrheit strebst, lernst du nach und nach auch Gott kennen. Der Prozess des Strebens nach der Wahrheit ist der Prozess des Praktizierens der Wahrheit. Während du die Wahrheit praktizierst, verstehst du allmählich Gottes Absichten und Gottes Anforderungen an dich, und du verstehst auch Seine geforderten Maßstäbe, Seine Wünsche und Seine Absichten in bestimmten Angelegenheiten. Sobald du diese Dinge verstanden hast, lernst du nach und nach Gott kennen. Dieser Prozess des Verstehens ist genau der Prozess der Erkenntnis Gottes. Diese beiden Dinge ergänzen einander; keines existiert isoliert. Ganz gleich, in welchem Aspekt der Wahrheit du echte Erfahrung, Erkenntnis und Wertschätzung hast, ganz gleich, in welchem Aspekt der Wahrheit du diese Gewinne erzielst, wird das, was du gewinnst, auch die Erkenntnis Gott beinhalten. Wenn du Erfahrung mit der Wahrheit und Erkenntnis über die Wahrheit hast, hast du gleichzeitig auch Erkenntnis über und Verständnis von Gott. Sobald du Gotteserkenntnis hast, kannst du dir Seiner Absichten und geforderten Maßstäbe sicherer sein. Wenn du danach die Wahrheit praktizierst, wirst du genauer handeln und nicht an Auffassungen und Vorstellungen festhalten; du wirst klar erkennen, was Gottes Absichten sind und was Gott von dir erwartet. Gotteserkenntnis und das Streben nach der Wahrheit sind nicht unabhängig voneinander und stehen nicht im Widerspruch zueinander; vielmehr ergänzen sie einander. Daher ist die Erkenntnis des menschgewordenen Gottes hilfreich und vorteilhaft für dein Streben nach der Wahrheit und für dein Praktizieren derselben. Sie kann in dieser Hinsicht als treibende Kraft dienen. Zuvor dachten viele Leute: „Da ich nun diese Worte habe, die der menschgewordene Gott ausdrückt, habe ich Gott gewonnen. Wenn ich mit Dingen konfrontiert werde, muss ich nur gemäß diesen Worten praktizieren. Selbst wenn ich weder Verständnis noch Erkenntnis in Bezug auf Gott besitze, ist das in Ordnung; es wird mein Praktizieren der Wahrheit nicht beeinträchtigen.“ Als sie jedoch versuchten, die Wahrheit im wirklichen Leben zu praktizieren, konnten sie alle spüren, dass Gott zwar sehr spezifisch sprach und sie aus Seinen Worten die Grundsätze der Praxis und Gottes geforderte Maßstäbe für viele spezifische Angelegenheiten verstehen konnten, ihnen aber, wenn es um viele der Dinge ging, die ihnen in ihrem täglichen Leben widerfuhren, dennoch die Gewissheit fehlte. Sie waren sich nicht hundertprozentig sicher, ob ihr Vorgehen richtig war oder im Einklang mit Gottes Absichten stand. Aber wenn du die genauen Grundsätze verstehst, nach denen der menschgewordene Gott Sich verhält und handelt, wirst du dich völlig unbesorgt fühlen. Wenn du wieder mit ähnlichen Dingen konfrontiert wirst, wirst du sie nicht mehr so handhaben wie zuvor und auf der Grundlage von Vermutungen handeln, als würdest du ein Glücksspiel betreiben, und hinterher nicht wissen, ob das, was du getan hast, richtig oder falsch war. Durch das Verstehen der Grundsätze, nach denen der menschgewordene Gott spricht und handelt, werden die Auffassungen und Vorstellungen des Menschen über Gott abnehmen und geringer werden, ohne dass er es überhaupt bemerkt, und sie werden sich allmählich auflösen. Das heißt, wenn du den menschgewordenen Gott kennst und insbesondere wenn du die Grundsätze und Wege Seines Verhaltens und Handelns, wirst du ein genaueres Ziel und eine genauere Richtung haben, um die Wahrheit zu praktizieren und alle möglichen Dinge im Leben zu handhaben. Als Gott noch nicht Fleisch geworden war und der Gott im Himmel oder der Heilige Geist am Menschen wirkte, hätte der Mensch niemals Antworten auf diese Dinge erhalten. Auch hätte er keinen Nutzen aus dem Gott im Himmel ziehen können, indem er die verschiedenen spezifischen Fragen des menschlichen Lebens versteht, die der Mensch verstehen sollte. Selbst wenn der Mensch sich an einige Gesetze und Gebote halten kann, so wäre es der Menschheit niemals möglich, die Wahrheitsgrundsätze und den Weg, den er geht, zu erkennen oder zu verstehen, wenn Gott nicht Fleisch geworden wäre, um zu wirken und zu sprechen. Der Mensch kann sie weder durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes noch durch den Gott im Himmel erlangen. Der einzige Weg besteht darin, vom menschgewordenen Gott jene Wahrheitsgrundsätze zu erlangen, die der Mensch verstehen muss, um zu leben und zu überleben. Kurz gesagt, den menschgewordenen Gott zu kennen, ist ein Weg, um Gott zu erkennen, ein Weg, um Gott zu verstehen, und mehr noch, ein notwendiger Weg für den Menschen, eine Beziehung zu Gott aufzubauen oder aufrechtzuerhalten.
Letztes Mal hielten wir Gemeinschaft über das Thema „Gott verlockt Menschen nicht“, ein Thema, das in dem umfassenderen Thema enthalten ist, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit gleichzusetzen. Wo waren wir stehen geblieben? (Gott hielt Gemeinschaft über drei spezifische Äußerungsformen dessen, dass Gott den Menschen nicht verlockt: Er entlockt dem Menschen keine Informationen, stiftet den Menschen nicht an und hetzt den Menschen nicht auf. Wir beendeten den gemeinschaftlichen Austausch über das Thema, den Menschen nicht aufzuhetzen.) Diese drei Themen – dem Menschen keine Informationen zu entlocken, den Menschen nicht anzustiften und den Menschen nicht aufzuhetzen – beinhalten alle spezifische Äußerungsformen dessen, dass Gott den Menschen nicht verlockt. Habt ihr euch nach unserer letzten Gemeinschaft irgendwelche Gedanken gemacht? Seht euch die Dinge an, die Ich euch im Laufe der Jahre gesagt habe – spiegeln sie Gottes Grundsatz wider, den Menschen nicht zu verlocken? (Ja. Gott hat nie versucht, uns Informationen zu entlocken, wenn Er zu uns sprach. Du bist immer geradeheraus. Du unterweist uns geduldig und schrittweise, führst und versorgst uns stets, und unterstützt und hilfst uns.) Einer Meiner Grundsätze, wenn Ich zu euch spreche, ist, euch nicht zu verlocken. Die spezifischen Äußerungsformen dessen sind, euch keine Informationen zu entlocken, euch nicht anzustiften und euch nicht aufzuhetzen. Manchmal frage Ich euch vielleicht nach einigen Dingen, aber darin liegt absolut keine Verlockung. Wenn du also Gott missverstehst, musst du nachdenken: „In keinem von Gottes Worten gibt es eine Verlockung oder das Entlocken von Informationen. Ich darf Gott nicht missverstehen. Die wörtliche Bedeutung von Gottes Worten ist genau das, was Er meint. Was auch immer Gott mich fragt, ich werde wahrheitsgemäß antworten und Ihm offen und ehrlich antworten. Ich werde sagen, was ich weiß, und wenn ich etwas nicht weiß, werde ich genau das sagen und Gott mitteilen, dass ich mich damit befassen muss, bevor ich antworte.“ Das nennt man offen und ehrlich sein. Wenn Ich zu euch spreche und Angelegenheiten mit euch regle und dabei sehe, dass ihr Schwierigkeiten habt, oder Ich irgendwelche Probleme bei euch entdecke – seien es Probleme bei der Ausführung eurer Pflicht oder Probleme mit eurer Menschlichkeit –, werde Ich eine Gelegenheit finden, um mich mit euch zu unterhalten. Mein Ziel dabei ist es, euch zu helfen, klar das Wesen eurer Probleme zu erkennen, damit ihr sie lösen könnt, nachdem ihr sie erkannt habt. Mein Ziel dabei, dir bei der Lösung deiner Probleme zu helfen, besteht in einer Hinsicht darin, dass die Mängel oder Probleme in deiner Menschlichkeit korrigiert werden und dass du nicht nach verdorbenen Dispositionen lebst, sondern das Abbild eines Menschen auslebst. In anderer Hinsicht dient es dazu, dass du deine Pflicht besser tust. Mein Ziel ist es nicht, dich zu benutzen, damit du dich für das Haus Gottes abmühst, sondern dir dabei zu helfen, reibungsloser dazu zu gelangen, deine Pflicht dem Maßstab entsprechend zu tun, keine Unterbrechungen und Störungen zu verursachen, die Dinge, die du tun sollst, so gut wie möglich zu tun, deine Rolle zu spielen und deine Pflicht gut zu tun. Wenn du Probleme mit deiner Menschlichkeit hast, werde Ich kurz mit dir darüber sprechen. Wenn du das annehmen kannst, ist das natürlich am besten; wenn du es zu dem Zeitpunkt nicht annehmen kannst, werde Ich Meine eigene Methode anwenden, um dich zu informieren, damit du weißt, was deine Probleme sind. Kurz gesagt: Mein Ziel ist es immer, dich zu unterstützen und dir zu helfen. Es ist niemals Meine Absicht, dich zu verlocken, einen falschen oder bösen Weg zu gehen, was dich dazu bringen würde, zu verkommen oder Böses zu tun. Mein Ziel ist es lediglich, dir zu helfen; Ich meine es gut, und die Absicht dahinter ist korrekt und positiv. Natürlich ist damit kein Zwang verbunden, wenn Ich diese Worte spreche und diese Dinge tue. Das heißt, nachdem du diese Worte gehört hast, solltest du dich nicht durch Mich eingeschränkt fühlen. Selbst wenn Ich mit Bestimmtheit über die Probleme mit deiner Menschlichkeit spreche oder die Probleme, die du bei der Ausführung deiner Pflicht hast, im Detail analysiere, kannst du immer noch sagen: „Ich kann diese Probleme, die Du in mir aufgedeckt hast, noch nicht erkennen; ich muss darüber nachdenken.“ Ich sage, dass du auf diese Weise darüber nachdenken oder über dieses Problem mit allen Gemeinschaft halten solltest. Ich verlange nicht gewaltsam, dass du irgendetwas gemäß Meinen persönlichen Wünschen tust; vielmehr gebe Ich dir reichlich Freiheit. Wenn Ich deine Probleme aufdecke, gebe Ich dir einen Hinweis. Diese Methode, dich zu erinnern, besteht nicht darin, vage zu sprechen, sondern darin, über irgendeine Tatsache Gemeinschaft zu halten – indem die Worte oder Verhaltensweisen, die du offenbarst und an den Tag legst, offengelegt werden –, um dich wissen zu lassen, dass du diese Probleme tatsächlich hast. Ich werde es dir klar und deutlich sagen. Ich werde absolut keine vagen Worte verwenden, um dir einen falschen Eindruck zu vermitteln, der dich dazu bringen würde, in Negativität, Schwäche und Orientierungslosigkeit zu verfallen, oder der dir das Gefühl gäbe, dass Meine Worte so tiefgründig, schwer zu verstehen und unergründlich sind, um dich dazu zu bringen, eine hohe Meinung von Mir zu haben. Das werde Ich nicht tun. Ich werde es dir geradeheraus und klar sagen; Ich werde nicht um den heißen Brei herumreden und dich raten lassen. Zum Beispiel sind manche Menschen sehr sentimental und neigen dazu, unlauter zu sprechen. Ich sage ihnen geradeheraus: „Deine Worte sind stark verunreinigt, du sprichst völlig auf der Grundlage deiner Gefühle und wahrst nicht die Interessen des Hauses Gottes. Du bist nur ein Jasager.“ So geradeheraus bin Ich nun einmal. Wenn einige Menschen nicht wissen, wie sie praktizieren sollen, wenn sie auf eine bestimmte Situation stoßen, sage Ich ihnen direkt: „In dieser Angelegenheit musst du so handeln; was jene Angelegenheit betrifft, praktiziere auf diese Weise.“ So klar drücke Ich mich aus, wenn ich mit ihnen spreche. Nachdem sie das gehört haben, können Menschen, die mit dem Herzen bei der Sache sind, und Menschen, die rational sind, klar verstehen; sie sind nicht verworren oder verwirrt, und sie wissen in ihren Herzen wirklich, was zu tun ist. Natürlich werden einige wirrköpfige Menschen mit verzerrtem Verständnis verwirrt, nachdem sie Mich so sprechen hören. Ganz gleich, wie sehr sie versuchen zuzuhören, sie können weder Sinn darin erkennen noch die Grundsätze verstehen; sie brauchen Mich immer noch, damit Ich Beispiele gebe und die Dinge im Detail erkläre. Aber selbst wenn Ich ein Beispiel gebe und es ihnen erneut erkläre, können sie es immer noch nicht verstehen und wissen nicht, wie sie praktizieren sollen. Das liegt nicht daran, dass Ich die Dinge nicht klar erklärt habe, sondern daran, dass ihr Kaliber zu schlecht ist und sie selbst zu verworren sind. Kurz gesagt: Mein Grundsatz beim Sprechen ist, es so einzurichten, dass ihr, nachdem ihr Mir beim Sprechen zugehört habt, nicht verwirrt seid und einen klaren Weg der Praxis vor Augen habt und wisst, wie ihr richtig praktizieren sollt. Das ist Mein Ziel, wenn Ich zu euch spreche.
Innerhalb dieses Grundsatzes, den Menschen nicht zu verlocken, gibt es neben diesen drei Äußerungsformen – dem Menschen keine Informationen zu entlocken, den Menschen nicht anzustiften und den Menschen nicht aufzuhetzen – noch eine weitere Äußerungsform: nicht vage zu sein. Was bedeutet es, vage zu sein? Es bedeutet, trügerische Dinge zu sagen, nicht in klaren und unmissverständlichen Worten zu sprechen, Dinge unklar klingen zu lassen und Worte zu sprechen, die zwar richtig klingen, aber nicht praktiziert oder umgesetzt werden können und nichts als leeres Gerede sind. Das nennt man vage und unklar sein. Nicht vage zu sein bedeutet also, dass die eigenen Worte frei von diesen Eigenschaften sind und nicht dieses Wesen haben; vielmehr sind sie klar und deutlich, präzise in ihrer Bedeutung, und sie geben dem Menschen einen Weg vor, dem er folgen kann. Du siehst, wenn Ich über verschiedene Aspekte der Wahrheit Gemeinschaft halte, versuche Ich jedes Mal, wenn Ich ein neues Thema einführe, dir zuerst eine Definition für diesen Aspekt der Wahrheit zu geben. Was ist Mein Ziel dabei, dir eine Definition zu geben? Es besteht darin, dir das Konzept zu verdeutlichen und dich zu befähigen, die genaue Definition der Wahrheit, über die Ich spreche, zu kennen. Sobald du dir über diese genaue Definition im Klaren bist und sie genau benennen kannst, wirst du ein Ziel und eine Richtung haben. Indem Ich mithilfe der Definitionen, die Ich ihm gebe, im Menschen dieses Ergebnis erreiche, kann er in seinem Herzen klarer erkennen, was er praktizieren und befolgen sollte. Anschließend gebe Ich einige spezifische Beispiele. Mein Ziel beim Geben von Beispielen ist es, dem Menschen zu mehr Klarheit im Hinblick auf diesen Aspekt der Wahrheit zu verhelfen, ihm eine genaue Erkenntnis darüber zu vermitteln, und ihm zu helfen, zu wissen, wie er sie praktizieren soll. Dann wird Mein Sprechen seine Wirkung und seinen Zweck erfüllt haben. Wie lässt sich dieser Zweck am besten erfüllen? Er lässt sich am besten dadurch erfüllen, dass Ich dich durch Definitionen und Beispiele wissen lasse, an welche Wahrheitsgrundsätze du dich halten solltest. Es mag viele Menschen geben, die kein geistliches Verständnis besitzen und aus den Wahrheitsgrundsätzen innerhalb dessen, was besprochen wird, nicht schlau werden, und die nur wissen, wie man bestimmte Vorschriften befolgt. Aber zumindest sind die Vorschriften, die sie befolgen, klar. Wenn Ich zum Beispiel über einen bestimmten Aspekt der Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft halte, gebe Ich vielleicht einige Beispiele und sage, dass es für den Menschen ungesund ist, bestimmte Dinge zu essen, und dass bestimmte Entscheidungen, die der Mensch trifft, und bestimmte Dinge, die er tut, falsch sind. Menschen, die über geistliches Verständnis und Begriffsvermögen verfügen, werden dann Folgendes wissen: „Das ist also das richtige Verständnis dieser Art von Dingen. Ich kenne nun die Grundsätze, und ich weiß, wie ich praktizieren, wie ich wählen und was ich annehmen oder ablehnen muss.“ Wenn jedoch Menschen, die nicht über geistliches Verständnis verfügen, dies hören, sagen sie: „Ich hab's kapiert. Gott lässt uns dies nicht essen, und Er lässt uns das nicht benutzen.“ Die Äußerungsformen dieser Menschen, die nicht über geistliches Verständnis verfügen, veranschaulichen ebenfalls etwas: Sie zeigen, dass die Beispiele, die Ich gebe, sehr spezifisch sind und Dinge widerspigeln, denen der Mensch in seinem wirklichen Leben begegnen kann. Sie sind überhaupt nicht hohl, und sie sind keine Theorien, keine Parolen und kein tiefgründiges Wissen.
Der menschgewordene Gott spricht nicht vage oder zweideutig; das gilt nicht nur, wenn Ich während der Versammlungen Gemeinschaft halte, sondern auch, wenn Ich Mich im Alltag mit euch unterhalte. Manchmal spreche Ich über eure Pflichten, manchmal spreche Ich über die Kirchenarbeit, und manchmal spreche Ich über die verdorbenen Zustände des Menschen und die Abweichungen, die er bei seinem Praktizieren aufweist. Ganz gleich, über welche Angelegenheit Ich Gemeinschaft halte, Ich stütze Meine Gemeinschaft immer auf eure Zustände, eure Größe und eure aktuellen Probleme. Wenn Ich mit euch Gemeinschaft halte, rufe Ich niemals Parolen; vielmehr gebe Ich spezifische Erklärungen und erläutere die Dinge im Detail, und dann zeige Ich euch einen Weg auf. Manchmal spreche Ich so viel, dass Ich selbst das Gefühl habe, weitschweifig zu sein, aber am Ende versteht ihr es trotzdem. Das ist ein ziemlich gutes Ergebnis. Was meine Ich, wenn Ich das sage? Ich meine damit Folgendes: Wenn Ich im täglichen Leben über etwas mit euch Gemeinschaft halte, selbst wenn die Gemeinschaft nur darin besteht, euch eine einfache Aufgabe zuzuweisen, stelle Ich sicher, dass das, was Ich sage, für euch klar ist und dass ihr es versteht, ohne irgendwelche vagen Worte zu verwenden. Was bedeutet es, dass es in Meinen Worten keinerlei Vagheit gibt? Es bedeutet, dass Ich keine hochtrabenden Ideen von mir gebe, nicht wie ein Bürokrat rede und keine Worte und Glaubenslehren oder leere, prahlerische Worte spreche. Die Bedeutung dessen, was Ich sage, ist bestimmt und klar, ohne jegliche Zweideutigkeit. Ich spreche nicht nur klar und deutlich, sondern lasse euch auch wissen, wie ihr praktizieren sollt. Wenn wir zum Beispiel im Ausland leben und auf dem Hof einige Bauten für den täglichen Gebrauch errichten müssen, werde Ich der Person, die das handhabt, sagen, dass sie sich bei der Regierung erkundigen soll, welche Anforderungen und Bedingungen für die Errichtung solcher Bauten bestehen. Nachdem sie alles klar verstanden hat, soll sie die Bauten streng nach den von der Regierung geforderten Bedingungen und Spezifikationen errichten. Wenn wir die von der Regierung geforderten Bedingungen nicht erfüllen können, können wir uns einfach dafür entscheiden, die Gebäude nicht zu bauen. Wenn Ich diese Angelegenheit handhabe, nenne Ich der Person ein paar Dinge, auf die sie achten muss, und weise sie auch an, wie sie mit einigen besonderen Situationen umgehen soll, an die sie vielleicht nicht gedacht hat. Ich sage alles klar und deutlich, und sie weiß, wie sie die Angelegenheit handhaben muss, nachdem sie Mich sprechen gehört hat. Wenn manche Leute anderen Aufgaben zuweisen, sprechen sie vage und unklar; sie reden nur wie ein Bürokrat und geben Glaubenslehren und leere Worte von sich. Wenn sie zum Beispiel veranlassen, dass jemand zu einer Regierungsbehörde geht, um etwas zu erledigen, sagen sie einfach: „Geh zur Regierung und hör dich um, um zu sehen, welche Vorschriften es gibt.“ Nachdem die Person, die die Angelegenheit bearbeitet, dies gehört hat, weiß sie nicht, was sie tun oder wie sie sich nach dieser Angelegenheit erkundigen soll; sie hört sich einfach um, und das war's, ohne letztendlich ein Ergebnis zu erzielen. Bedeutet es nicht, wie ein Bürokrat zu handeln, wenn man den Leuten auf diese Weise Aufgaben zuweist? (Doch.) Wenn Ich spezifische Arbeit verrichte, werde Ich sowohl über die in der Arbeit bestehenden Probleme als auch über vorhersehbare Probleme und solche, die ihr aufwerft, der Reihe nach Gemeinschaft halten und sie lösen. Wenn Ich über jedes der Probleme Gemeinschaft halte, ziele Ich zum einen darauf ab, das jeweilige Problem gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu lösen; und wenn besondere Situationen vorliegen, werde Ich sie dementsprechend handhaben und darüber Gemeinschaft halten. Die Grundsätze, die Ich darlege, und der Inhalt, über den Ich Gemeinschaft halte, sind niemals vage. Meine Absicht ist zumindest, mich um Klarheit zu bemühen, indem Ich dir einen umfassenden Grundsatz an Hand gebe, damit du diesen Grundsatz anwenden und danach handeln kannst, wenn du auf solche Dinge stößt. Das stellt sicher, dass du einen Weg hast, dem du folgen kannst, und dass du nicht ratlos bist, wenn du im täglichen Leben mit etwas konfrontiert wirst, sondern weißt, wie du Probleme handhaben und Arbeit verrichten sollst. Ich halte weder hochtrabende Reden über trügerische Glaubenslehren und Theorien, um dich in die Irre zu führen oder zu unterdrücken, noch unterweise Ich dich mit trügerischen Wissensfragmenten oder Theorien, um dich zur Annahme und Unterwerfung zu bringen; das tue Ich nicht. Ich habe noch nie Menschen vor Mich gesetzt, um ihnen großspurig von Theorien zu erzählen, nur um sie am Ende alle völlig verwirrt zurückzulassen – mit dem Eindruck, sie hätten zwar etwas verstanden und gewonnen, aber gleichzeitig auch mit dem Gefühl, als seien überhaupt keine Probleme gelöst worden, was ihnen das Empfinden vermittelt, dass diese paar Stunden der Gemeinschaft Zeitverschwendung waren. Das tue Ich nicht. Wenn ihr Probleme habt, löse Ich sie; wenn ihr keine Probleme habt, tue Ich Mein Bestes, um euch nicht zu stören. Was Ich zu euch sage, ist stets sehr spezifisch. Wenn es zum Beispiel Probleme mit der Hymnenarbeit gibt, halte Ich mit euch Gemeinschaft über die Angelegenheiten bezüglich der Hymnen. Obwohl Ich Mir in diesem Bereich kein entsprechendes Fachwissen angeeignet habe, kann Ich über die Grundsätze Gemeinschaft halten. Wenn es Probleme mit der Übersetzungsarbeit gibt, werde Ich, obwohl Ich die englische Sprache nicht beherrsche, mit euch über die Grundsätze der Übersetzung Gemeinschaft halten und euch helfen, die grundsätzlichen Probleme zu lösen, die ihr nicht bewältigen könnt, und Mich darum bemühen, dafür zu sorgen, dass ihr durch Meine Gemeinschaft einige Grundsätze des Praktizierens der Wahrheit verstehen könnt. Nachdem ihr Mir zugehört habt, versteht ihr vielleicht keine tiefgründigen Wahrheiten oder Geheimnisse, aber ihr lernt durchaus einen Aspekt der Grundsätze der Praxis oder einen Weg zur Lösung von Problemen in der Arbeit kennen, die ihr verrichtet – das ist das Ergebnis, das Ich in euch zu erzielen beabsichtige, wenn Ich mit euch in Kontakt trete, mit euch interagiere und Angelegenheiten mit euch regle.
In dem Thema, keine vagen Worte zu verwenden, ist noch ein weiterer Punkt enthalten: Wenn es darum geht, eine bestimmte Art von Mensch oder eine bestimmte Art von Sache zu durchschauen, sollen die Grundsätze, über die Ich mit dir Gemeinschaft halte, dir helfen, das Wesen dieser Art von Mensch und die Natur dieser Art von Sache klar zu erkennen, und dir helfen, in deinem Herzen Klarheit darüber zu haben, was das Wesen dieser Art von Mensch ausmacht, was sich die Natur dieser Art von Sache darstellt, wie du sie behandeln solltest und welche korrekten Sichtweisen und Haltungen du in Bezug auf sie haben solltest. Wenn Ich über diese Themen Gemeinschaft halte, ist es Mein Ziel, dir zu helfen, korrekte Sichtweisen, Haltungen und Standpunkte gegenüber allen möglichen Menschen, Ereignissen und Dingen zu haben, und dadurch sicherzustellen, dass du, wenn du an Grundsätzen festhältst, an den richtigen festhältst und nicht an Grundsätzen, die falsch sind. Mein Ziel ist es, dich zu befähigen, Menschen, Ereignisse und Dinge zu durchschauen, damit du genau das Wesen und das wahre Gesicht aller möglichen Menschen, Ereignisse und Dinge erkennst; dir zu ermöglichen, positive und – gleichzeitig – negative Dinge zu erkennen; und dir zu helfen, deinen eigenen korrekten Standpunkt zu haben, ganz gleich, auf welche Art von Menschen, Ereignissen und Dingen du in deinem täglichen Leben stößt. Was bedeutet es, einen korrekten Standpunkt zu haben? Es bedeutet, dass du den richtigen Standpunkt einnehmen kannst, um an den Grundsätzen festzuhalten, dass du keinen Mittelweg einschlägst und kein verwirrter Mensch, kein wirrköpfiger Mensch und kein Jasager bist. Siehst du, am Anfang, als die Schlange Adam und Eva verlockte, sagte sie zu ihnen: „Gott lässt euch nicht von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse essen. Gott sagte, ihr würdet nach dem Verzehr der Frucht gewiss sterben, aber eigentlich werdet ihr nicht unbedingt sterben.“ Obwohl diese Aussage der Schlange sehr vage war, hatte sie eine verlockende Wirkung auf Adam und Eva und brachte eine verderbliche Konsequenz mit sich. Was war diese Konsequenz? Adam und Eva hörten nicht mehr auf Gottes Worte, glaubten Gottes Worten nicht mehr, hatten keinen korrekten Standpunkt mehr und hielten nicht mehr an ihrem ursprünglichen Standpunkt und ihren ursprünglichen Grundsätzen fest. Stattdessen glaubten sie aufgrund ihres Zweifels an Gott nicht an Gottes Anweisungen und nicht daran, dass sie sterben würden, wenn sie von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse äßen. Dann begannen sie, auf falsche Gedanken zu kommen, und währenddessen streckten sie die Hand aus und pflückten die Früchte des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse. Dies war ein Prozess der Verlockung, und es war zugleich die Folge davon, dass Adam und Eva verlockt wurden. Dieser Prozess der Verlockung bestand darin, dass sie auf Satans Worte hörten und ihnen glaubten, auf falsche Gedanken kamen, begannen, an Gott zu zweifeln, und Gottes Worten nicht mehr glaubten. Das Ergebnis dieser Verlockung von Adam und Eva war, dass sie Gottes Worten zuwiderhandelten und von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse aßen. Obwohl die Schlange nicht sagte: „Ihr werdet definitiv nicht sterben, wenn ihr davon esst; was Gott gesagt hat, ist falsch, und Gott täuscht euch“, war in der Aussage der Schlange, „eigentlich werdet ihr nicht unbedingt sterben, wenn ihr davon esst“, dieses „nicht unbedingt“ eine vage Formulierung. Diese vage Formulierung war von Natur aus verlockend; sie brachte den Menschen dazu, an Gott zu zweifeln und Gottes Worten nicht zu glauben. Diese vage Formulierung führte auch dazu, dass der Mensch seinen korrekten Standpunkt sowie seinen Antrieb und seinen Glauben, an den Grundsätzen festzuhalten, verlor. Was geschah am Ende? Der Mensch schlug den Weg ein, sich von der Schlange verlocken zu lassen, verriet Gott und lebte in Sünde. In diesem Licht betrachtet, hatte die Formulierung „nicht unbedingt“, die die Schlange sprach, als sie den Menschen verlockte, schlichtweg eine zu große negative Wirkung. Sie leugnete nicht direkt Gottes Worte oder sagte dem Menschen direkt, er solle nicht auf Gottes Worte hören, und sie sagte dem Menschen nicht direkt, er solle argwöhnisch gegenüber Gott sein und Ihn anzweifeln, geschweige denn sagte sie dem Menschen unmissverständlich: „Du wirst nicht sterben, nachdem du davon gegessen hast.“ Doch ein vager Ausdruck wie „nicht unbedingt“ reichte aus, um die Gedanken des Menschen in Gang zu setzen, ihn zu täuschen und ihn dazu zu verlocken, von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen. Dies sind die Konsequenzen, die eine vage Formulierung über den Menschen brachte. Woher kam dieser vage Ausdruck „nicht unbedingt“? Ganz zu Beginn kam dieser Ausdruck aus den Worten, die die Schlange sprach, als sie Eva verlockte. Vor diesem Zeitpunkt kannst du in den wenigen Anweisungen, die Gott Adam und Eva gab, kein einziges vages Wort finden, und du kannst auch nicht die geringste Andeutung von Vagheit finden. Das heißt, die Worte, die Gott spricht, sind alle aufrichtig, echt und genau. Jeder Satz, den Er spricht, repräsentiert einen korrekten Standpunkt und eine korrekte und genaue Sichtweise, an denen der Mensch ausnahmslos festhalten sollte und denen sich der Mensch für immer unterwerfen sollte, ohne sie jemals anzuzweifeln. Keines von Gottes Worten ist vage, also verlockt keines von Gottes Worten den Menschen. Im negativen Sinne gesprochen, enthalten Gottes Worte nicht die geringste Verlockung oder Täuschung für den Menschen; positiv betrachtet kann man sagen, dass alles, was Gott sagt, dazu dient, den Menschen zu schützen und zu behüten, und in der Lage ist, das Leben des Menschen zu bewahren und diese intimste Beziehung zwischen ihm und Gott aufrechtzuerhalten. Jedoch zerriss diese vage Formulierung der Schlange – „nicht unbedingt“ – diese Beziehung vollständig und zog den Menschen völlig von Gott weg, ließ ihn an Gott zweifeln und sich von Gott distanzieren, und ließ ihn sich zu sehr schämen, um von Gott gesehen zu werden. Auf dieser Grundlage verlockte, verdarb und richtete die Schlange den Menschen weiter zugrunde. Betrachtet man die Passage mit Gottes Anweisungen an Adam und Eva, so sind das Wesen von Gottes Worten und Sein Ziel beim Sprechen für den Menschen von unschätzbarem Nutzen – auf Gottes Worte zu hören und sich Gott zu unterwerfen, ist der Standpunkt, den der Mensch einnehmen sollte, und es ist auch ein Wahrheitsgrundsatz, an den sich der Mensch für immer halten sollte. Gott liebt, umsorgt, beschützt und schätzt den Menschen für immer, wohingegen Satans Ziel beim Sprechen und Handeln darin besteht, den Menschen zu verlocken und zu verderben, den Menschen dazu zu verlocken, an Gott zu zweifeln und sich von Ihm zu distanzieren, und den Menschen dann dazu zu verlocken, ihn anzubeten und sich von ihm verderben zu lassen. Da der menschgewordene Gott Gottes Leben und Gottes Wesen besitzt, besitzt Er gleichermaßen diese spezifische Äußerungsform und diesen Grundsatz, in Seinen Worten und Handlungen keine vagen Worte zu verwenden. Durch all Meine Predigten und durch den Kontakt mit dem menschgewordenen Gott in eurem täglichen Leben werdet ihr gewiss nach und nach entdecken, dass in all den Wahrheiten, mit denen Gott den Menschen versorgt, keine vagen Begriffe der Art zu finden sind, wie man sie in Satans Worten findet, und keine vagen Ausdrücke, wie Satan sie verwendet, richtig? (Ja.) Keine vagen Worte zu verwenden, ist eine Offenbarung der Echtheit und Treue Gottes, wenn Er spricht und wirkt, und es ist auch eine Offenbarung von Gottes Wesen. Das heißt, bei Gott gibt es kein Wesen der Art, wie Satan es hat, wenn er spricht, um den Menschen zu verlocken; Gottes Wesen ist frei davon. Daher wird der menschgewordene Gott, auch wenn Seine Worte bei gewissen unbedeutenden Dingen nicht sehr detailliert oder klar sind, keinesfalls irgendwelche vagen Worte verwenden, die denen Satans ähneln, wenn er den Menschen verlockt, und Er wird keinesfalls eine Art von Sprache, eine Ausdrucksweise oder eine Art zu wirken verwenden, die dich ratlos zurücklässt oder dazu führt, dass du Gott gegenüber Argwohn hegst und dich von Gott distanzierst. Wie auch immer Gott spricht und was Er auch sagt, Sein ultimatives Ziel ist, dass du Gott immer näher kommst, dass du Gottes Absichten aus Seinen Worten verstehst, dass du korrekte Gedanken und Ansichten und einen korrekten Standpunkt hast, und dass du motivierter bist, an den Wahrheitsgrundsätzen festzuhalten. Das ist ein Aspekt der Angelegenheit. Zum anderen zielt Gott darauf ab, dass du aus diesen klaren und ausdrücklichen Worten ein Ziel, eine korrekte Lebensausrichtung und eine Richtung für deinen Weg nach vorne findest. Ein noch wichtigerer Punkt ist natürlich, dass du, wenn du korrekte Sichtweisen und Standpunkte gegenüber allen möglichen Menschen, Ereignissen und Dingen hast, und wenn du an den Wahrheitsgrundsätzen festhältst, Gottes Schutz und Obhut, und in der Folge Gottes Anerkennung und Akzeptanz erlangen wirst. Seid ihr dann nicht die Nutznießer? (Doch.) Allein die Tatsache, dass Gottes Worte und Handlungen nicht vage sind, hat euch solch große Vorteile gebracht. Habt ihr das inzwischen ein wenig schätzen gelernt? (Ja.) Wenn Ich all das nicht sagen würde, würdet ihr es vielleicht euer ganzes Leben lang nicht schätzen lernen. Ihr würdet einfach nur das Gefühl haben: „Deine Worte sind die Wahrheit. Deine Worte sind relativ genau und objektiv, und Dein Verständnis von uns ist relativ tiefgehend“, aber ihr wärt wahrscheinlich nicht in der Lage zu erkennen, dass der menschgewordene Gott keine vagen Worte verwendet, wenn Er spricht, nicht wahr? (Ja.)
Die Tatsache, dass der menschgewordene Gott in Seinen Worten keine vagen Worte verwendet, hat noch eine weitere Äußerungsform: Was die verschiedenen Themen betrifft, über die Ich mit euch Gemeinschaft halte - ganz gleich, ob es um die fachliche Arbeit oder den Lebenseintritt geht –, beinhaltet Meine Gemeinschaft keinerlei Wissen, Philosophie oder Theologie. Sie ist völlig frei von diesen Dingen. Selbst wenn sie ein Element der fachlichen Arbeit betrifft, geht es bei den meisten Dingen, über die Ich Gemeinschaft halte, im Wesentlichen darum, euch zu vermitteln, wie ihr die relevanten Wahrheitsgrundsätze erfassen und wie ihr das Fachwissen und die Fähigkeiten in diesem Bereich korrekt anwenden könnt, damit ihr Gott besser bezeugen und eure Pflicht dem Maßstab entsprechend tun könnt. Ich trichtere euch kein Wissen ein. Manchmal teile Ich etwas gesunden Menschenverstand mit euch, wie zum Beispiel gesunden Menschenverstand dazu, wie man einer Erkältung vorbeugt: Achtet darauf, euch im Winter warm zu halten. Holt euch keine Unterkühlung. Wenn das Fenster offen ist, setzt euch nicht in die Nähe, um Zugluft zu vermeiden. Das alles ist gesunder Menschenverstand. Worauf bezieht sich gesunder Menschenverstand? (Auf einige Lebenserfahrungen, die man in seinem täglichen Leben kennen sollte.) Es handelt sich um Lebenserfahrung und Erkenntnisse darüber, wie man gesund bleibt, richtig? (Ja.) Ich trichtere euch kein gesellschaftliches oder theologisches Wissen ein. Warum trichtere Ich euch diese Dinge nicht ein? (Diese Dinge sind für uns nicht von Nutzen.) Das beantwortet die eine Seite. Was noch? (Gesellschaftliches Wissen ist des Satans; Gott würde uns diese Dinge nicht eintrichtern, um uns in die Irre zu führen.) Sagt Mir, besitze Ich irgendetwas, das des Satans ist? (Nein.) Worüber spreche Ich, wenn Ich mit euch Gemeinschaft halte und plaudere? (Es sind alles positive Dinge, und es ist alles die Wahrheit.) Satans Wissen, Philosophie, Logik, Argumentation und Theologie – Ich versuche nie, diese Dinge zu lernen, und ihr werdet sie nicht in Mir finden. Manche Leute sagen: „Warum versuchst Du nicht, ein wenig davon zu lernen?“ Das ist wirklich keines Meiner Hobbys. Ich mag diese Dinge nicht. Ich empfinde Ekel und Abneigung, wenn Ich Leute über Theologie reden höre. Theologie besteht nur aus trügerischen Glaubenslehren und Theorien; sie ist nicht praktisch, richtig? Manche Menschen kennen die Bibel in- und auswendig und studieren ständig die Bücher der Propheten und die Bücher der Prophezeiungen – was in einem bestimmten Kapitel und Vers prophezeit wird, wie es sich erfüllen soll und was die darin enthaltenen Geheimnisse sind. Ich studiere diese Dinge nie, und es gibt für Mich absolut keinen Grund, Mühe in das Studium dieser Dinge zu investieren. Ich mag diese Dinge von Natur aus nicht. Wenn Ich im täglichen Leben auf Dinge stoße, denke Ich einfach darüber nach, wie Ich angemessen handeln kann, wie Ich so handeln kann, dass diese Angelegenheiten gelöst werden können, und was der beste Weg ist, sie zu lösen. Viele Menschen beschweren sich, empfinden Bedauern oder werden verwirrt, wenn sie mit Dingen konfrontiert werden, oder sie geben hochtrabende Glaubenslehren von sich und rufen Parolen. Wenn Ich mit Dingen konfrontiert werden, denke Ich ruhig über die angemessene Art und Weise nach, sie zu lösen; Ich denke über Lösungen nach. Wenn Ich also spreche und mit euch Gemeinschaft halte, spreche Ich gerne über reale Dinge, über Dinge, die auftauchen, wenn ihr eure Pflichten tut, und sogar über Dinge, die im täglichen Leben eine Rolle spielen, wie zum Beispiel bestimmte Menschen, Ereignisse und Dinge, Grundbedürfnisse und so weiter. Ich spreche nur über reale Dinge. Ich halte keine hochtrabenden Reden voller leerer Worte. Sobald ihr längere Zeit mit Mir verbracht habt, werdet ihr sehen, dass Ich bei realen Dingen und realen Problemen im Leben sehr ernsthaft und aufrichtig bin. Genau so eine Person bin Ich. Ich bin in nichts vage – insbesondere, wenn es darum geht, wie ihr eure Pflicht ausführt, oder um euren Lebenseintritt, gilt das umso mehr, richtig? (Ja.) Das deckt einen Aspekt davon ab, keine vagen Worte zu verwenden.
Dass der menschgewordene Gott keine vagen Worte verwendet, hat auch mit dem Thema zu tun, dass Gott die Menschen nicht verlockt. Dass Gott keine vagen Worte verwendet, bedeutet, dass die Art und Weise, wie Ich spreche und wirke, sehr klar ist. Ich nenne die Dinge beim Namen; Ich verwende keine trügerischen Worte und gehe nicht trügerisch vor. Selbst wenn es Dinge gibt, bei denen zu dem Zeitpunkt keine voreiligen Schlüsse gezogen werden können, werde Ich euch sagen: „Lasst uns diese Person eine Weile beobachten. Lasst uns in dieser Angelegenheit noch etwas abwarten. Vorerst können wir nur tun, was menschenmöglich ist. Lasst uns im nächsten Schritt schauen, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln. Wir können nach und nach Pläne formulieren und Ziele festlegen, je nachdem, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln.“ Wie ihr sehen könnt, werde Ich euch die Dinge klar erklären und die vorliegenden Grundsätze und wie ihr eure Handlungen ausrichten solltet klar benennen. Ich werde absolut keine trügerischen Worte verwenden, die euch das Gefühl geben, dass ihr nicht wisst, was ihr tun sollt oder wie ihr mit bestimmten Dingen umgehen sollt. Selbst wenn Ich einige Menschen charakterisiere, beziehe Ich Mich bei Meiner Gemeinschaft auf einige spezielle Dinge, die sie getan haben, und auf ihre verschiedenen Äußerungsformen, um euch zu helfen, das Wesen dieser Art Mensch klar zu durchschauen und zu wissen, wie man sie behandeln sollte. Richtig? (Ja.) Das heißt, Ich lasse niemals persönliche Gefühle oder privaten Groll in die Art und Weise einfließen, wie Ich Angelegenheiten regle. Selbst im Umgang mit manchen Menschen gilt: Falls ihr euch über das Wesen dieser Art Mensch nicht im Klaren seid, werde Ich gezielt darüber Gemeinschaft halten, euch die Probleme, die solche Menschen haben, klar erklären und dann die Wahrheit nutzen, um sie einzuordnen und ihr Wesen im Detail zu analysieren. Dadurch helfe Ich euch, Klarheit darüber zu erlangen, warum das Haus Gottes so mit ihnen umgeht, warum dies die Grundsätze des Hauses Gottes für die Behandlung dieser Art Mensch sind und warum das Ergebnis des Umgangs mit solchen Menschen auf eine bestimmte Weise ausfällt. Selbst wenn manche Menschen ihre Sünden nicht zugeben und keine Buße tun, nachdem man sich mit ihnen befasst hat, und sie nicht wissen, warum sie entlassen oder weggeschickt wurden oder warum sie entfernt wurden, so zeugt das nur davon, dass sie sich selbst nicht kennen und keine Reue empfinden. Was jedoch den Grund betrifft, warum das Haus Gottes so mit ihnen umgegangen ist und warum das Ergebnis des Umgangs so ausfiel, müssen wir die Angelegenheiten offenlegen, damit ihr die Details verstehen könnt, damit ihr wisst, welche Probleme diese Menschen haben, was die Gründe des Hauses Gottes für den Umgang mit ihnen sind und was die Grundlage für diesen Umgang ist. Kurz gesagt: In all den Worten, über die Ich von Anfang an bis heute mit euch Gemeinschaft gehalten habe – abgesehen von dem Teil, der in der Sprache der Göttlichkeit gesprochen wurde und den die Menschen nicht verstehen, nicht durchschauen und bei dem sie die darin enthaltene Wahrheit nicht erkennen, wenn es um irgendeine Angelegenheit geht, die euren Lebenseintritt betrifft – sei es die Aufdeckung der antichristlichen Disposition des Menschen oder die Aufdeckung der verschiedenen Äußerungsformen und Offenbarungen der verdorbenen Dispositionen des Menschen–, benenne und erkläre Ich diese Dinge immer besonders klar und präzise, um euch dabei zu helfen, zu wissen, welche Dinge positiv sind, welche Dinge negativ sind, woran ihr festhalten solltet und was ihr korrigieren, wogegen ihr euch auflehnen und was ihr ablehnen solltet. Kurz gesagt: Mein beständiger Grundsatz beim Sprechen besteht darin, klar über die Wahrheit, Gottes Absichten, Gottes erforderliche Maßstäbe für den Menschen und die verschiedenen Aspekte der Grundsätze der Praxis, an die sich der Mensch halten sollte, Gemeinschaft zu halten, damit euch ein genaues Ziel, eine genaue Richtung sowie genaue Grundsätze und ein Weg der Praxis an die Hand gegeben werden. Darüber hinaus halte Ich, während Ich zu euch spreche, auch klar Gemeinschaft über das endgültige Ergebnis und das Ende für Menschen, die sich nicht an die verschiedenen Grundsätze halten; insbesondere sage Ich euch ausdrücklich, wie die verschiedenen Probleme, die bei jedem zu finden sind, charakterisiert werden. Zum Beispiel tun manche Menschen ihre Pflichten nachlässig, streben nicht nach der Wahrheit und haben niemals Lebenseintritt, worauf Ich sage: „Die Ausführung deiner Pflicht ist charakterisiert worden: Du schuftest. Wenn du bis ganz zum Ende auf diese Weise weiterglaubst, wird es für dich unmöglich sein, zur Errettung zu gelangen. Du musst nach der Wahrheit streben, Lebenseintritt haben, diesen Zustand, eine Arbeitskraft zu sein, ablegen und dich bemühen, den Weg der Errettung einzuschlagen. Der Sinn beim Tun deiner Pflicht besteht darin, zur Errettung zu gelangen, und nicht darin, dich abzumühen oder zu schuften.“ Siehst du, ist das nicht sehr klar? (Doch.) Es macht dir klar, welche Folgen es hat, die Wahrheit nicht zu praktizieren und keinen Lebenseintritt zu haben. Darüber hinaus halte Ich, ganz gleich, über welchen Aspekt der Wahrheit Ich Gemeinschaft halte, nicht nur aus einem Blickwinkel oder einer Perspektive darüber Gemeinschaft, sondern aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven, wobei Ich verschiedene Methoden anwende und mehrere Beispiele gebe. Ich bemühe Mich, euch zu befähigen, die vorliegenden Wahrheitsgrundsätze zu verstehen, anstatt dass ihr nur irgendeinen Aspekt der Glaubenslehren oder Vorschriften versteht oder euch auf einfache Weise irgendein Wissen aneignet. Seit Gott das erste Mal mit der Menschheit in Kontakt trat und dem Menschen Seine erste Anweisung gab, ist Gottes Grundsatz beim Sprechen bis heute unverändert geblieben. Ganz gleich, ob Gott als der Geist spricht und wirkt oder im Fleisch spricht und wirkt, Er hat stets den folgenden Grundsatz befolgt: klar und präzise zu sprechen. Aus menschlicher Perspektive sind die Dinge, die Er sagt und dem Menschen bereitstellt, allesamt Anweisungen, und natürlich sind sie auch Versorgung. Das heißt, die Menschen sollten als geschaffene Wesen jedes Wort, das Gott spricht, fest im Gedächtnis behalten und sich, insbesondere wenn es darum geht, ihre Pflichten zu tun, in ihrem täglichen Leben strikt daran halten, anstatt Gottes Worte als eine Ansammlung theologischer Theorien zu behandeln. Jedes von Gott gesprochene Wort und jeder Aspekt der Wahrheit, mit dem Gott den Menschen versorgt, sollen den Menschen auf den richtigen Weg führen und ihm ein klares Ziel und eine klare Richtung geben. Wenn der Mensch sich daran hält, wird er ein geschaffenes menschliches Wesen werden, das dem Maßstab entspricht und von Gott anerkannt wird.
Gibt es noch andere Angelegenheiten bezüglich dieses Themas, keine vagen Worte zu verwenden? Was fällt euch sonst noch ein? Früher, auf dem chinesischen Festland, bevor diese Phase des Werkes offiziell begann, stürzten sich einige sogenannte Leiter, sobald sie entdeckten, dass jemand sexuelle Unmoral begangen hatte, erbarmungslos darauf. Sie zwangen die betroffene Person, auf dem Boden zu knien und ihre Sünden zu bekennen, und diese Leiter hörten sich alles an, was sie sagte. Sie spielten die Rolle Gottes und hörten diesem gewöhnlichen Gläubigen dabei zu, wie er seine Sünden bekannte, und wenn sie Passagen hörten, die nicht klar genug erklärt wurden, drängten sie sogar auf Details. Eigentlich war das unnötig – solange das Individuum seine Sünden bekennt, Buße tut und sie nicht wiederholt, sollte das ausreichen. Die Menschen bekennen ihre Sünden vor Gott, nicht vor Menschen. Menschen sollten sich nicht als Richter aufspielen, geschweige denn versuchen, Gott zu vertreten. Aber diese sogenannten Leiter drängten gezielt auf die Details der Sünden der Person, sodass andere schon allein beim Zuhören Ekel und Unbehagen empfanden. Sie gaben keine Ruhe, bis sie die Person derart verhört hatten, dass sie in äußerste Verlegenheit geriet. Wie fühlt ihr euch, wenn ihr das hört? (Wir sind sehr angewidert.) Solche Leiter sind falsche Leiter, und sie haben das Wesen böser Menschen. Sie wollten sich sogar als Richter aufspielen und Fälle verhandeln; sie haben wirklich kein Schamgefühl! Wenn gewöhnliche Gläubige Sünden begingen, insbesondere die Sünde der sexuellen Unmoral, zeigten diese Leiter besonderes Interesse, stellten detaillierte Fragen und drängten auf Einzelheiten. An die Kirchenarbeit würden sie niemals auf diese Weise herangehen, aber wenn sie Angelegenheiten sexueller Unmoral entdeckten, waren sie ungewöhnlich fasziniert und extrem ernsthaft und verhörten die Person, die gesündigt hatte, so sehr, dass diese sich wünschte, der Erdboden möge sie verschlucken. Sie glaubten sogar, die Dinge ernst zu nehmen, nicht vage zu sein, und fähig zu sein, echte Arbeit zu leisten. Ist das nicht völlig absurd? Manche Menschen denken, aufgrund ihres Status, könnten sie Gott vertreten, also nutzen sie ihren Status aus, um bestimmte Dinge zu tun. Weil gewöhnliche Gläubige wenig Urteilsvermögen besitzen, nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können und Gottes Anforderungen an den Menschen nicht kennen, gehorchten sie diesen sogenannten Leiter blindlings, in dem Glauben, Ungehorsam gegenüber den Leitern bedeute, sich gegen Gott aufzulehnen. Selbst als sie bis zur äußersten Verlegenheit verhört wurden, beschwerten sie sich nicht, sondern glaubten sogar, sich Gott zu unterwerfen und Gott gegenüber offen und ehrlich zu sein. Diese sogenannten Leiter dachten: „Etwas so Schwerwiegendes ist passiert – wir dürfen in unserem Umgang damit nicht vage sein. Du hast sexuelle Unmoral begangen; all die Details müssen ans Licht gebracht werden. Du musst allen deine Sünden bekennen!“ Am Ende verhörten sie die Person, bis sie extrem beschämt war und solche Qualen litt, dass sie nicht einmal mehr leben wollte. Was haltet ihr von der Arbeit, die sie geleistet haben? (Sie wurde nicht gut gemacht.) Seht ihr Mich jemals solche Dinge tun? Habe Ich jemals versucht, etwas über eure privaten Angelegenheiten herauszufinden, wenn Ich mit euch interagiere? (Niemals.) Sagt Mir, will Ich über eure privaten Angelegenheiten Bescheid wissen oder darüber, welche schlechten Taten ihr im Geheimen begangen habt? Ich will über diese Dinge nichts wissen. Wenn Ich sage, dass Ich nichts darüber wissen will, täusche Ich das dann nur vor, oder habe Ich keine Gelegenheit, etwas über diese Dinge zu erfahren? (Weder noch; Gott will darüber nichts wissen.) Ich will nichts darüber wissen, weil Ich nicht daran interessiert bin und weil keine Notwendigkeit für Mich besteht, darüber Bescheid zu wissen. Wenn ihr irgendwelche Probleme habt, solltet ihr selbst zu Gott beten oder die Wahrheit suchen, um sie zu lösen; das ist am besten. Sobald manche Menschen Leiter werden, wollen sie ihren Status ausnutzen, um Dinge zu tun, die Menschen mit Status tun wollen, und versuchen, die Gedanken und privaten Angelegenheiten der Menschen zu ergründen. Sie leisten nichts von der echten Arbeit, die Leiter und Mitarbeiter tun sollten, doch wenn es darum geht, in den privaten Angelegenheiten der Menschen herumzuschnüffeln, sind sie ziemlich ernst bei der Sache. Sie denken sogar, dass sie mit ihrer Arbeitsweise alle für sich gewinnen; sie fühlen sich ziemlich geehrt. Besitzen solche Menschen irgendeine Vernunft? Ihnen fehlt es völlig an Vernunft, und sie haben überhaupt keine Menschlichkeit.
Anhand von Gottes Worten und Seinem Werk kann jeder die Tatsache erfahren, dass Gott nicht vage ist. Wenn du jeden Satz, den Gott sagt, und jedes Beispiel Seines Sprechens aufrichtig wertschätzt und Gottes Werk an dir aufrichtig wertschätzt und erlebst, wirst du noch mehr glauben, dass Gott treu ist und dass Sein Werk und Seine Worte Seine Liebe und Sorge für den Menschen beinhalten. Gottes Lebensversorgung für den Menschen hat ihn noch nie in die Irre geführt. Das heißt, Gott hat dem Menschen weder jemals falsche Anweisungen oder falsche Beispiele gegeben, noch hat Er jemals falsche Aussagen getroffen, geschweige denn trügerische, die den Menschen verwirren. Vielmehr versorgt Er den Menschen unermüdlich mit positiven und korrekten Aussagen, ganz gleich, um welchen Inhalt es sich handelt oder welchen Aspekt der Wahrheit er betrifft. Selbst wenn es um Inhalte geht, die das tägliche Leben der Menschen betreffen, werde Ich einige Häppchen gesunden Menschenverstands über das Leben mit euch teilen, wobei Ich auf Meine persönlichen Erfahrungen zurückgreife. Insbesondere, wenn Ich einige junge Leute anleite, werde Ich ihnen einige Häppchen gesunden Menschenverstands für das Leben mitteilen, damit sie vermeiden, unnötige Umwege zu machen, und keine falschen Lebensweisen annehmen oder falsche Lebensgewohnheiten entwickeln. Ob es also um die Gemeinschaft über die Wahrheit oder um den Alltag geht: Der menschgewordene Gott dient absolut dazu, euch zu versorgen, euch zu unterstützen und euch zu helfen. Was das Wirken des menschgewordenen Gottes und das Halten von Gemeinschaft über die Wahrheit betrifft, so verdienen das Werk, das Er vollbringt, und die Worte, die Er spricht, dass ihr euch an sie haltet und euch ihnen absolut und unmissverständlich unterwerft. Denn diese Worte entspringen Gottes Leben und Gottes Wesen – sie führen euch auf den Weg der Errettung, und es sind Worte, die euch dazu führen, euch Gott zuzuwenden. Du musst dir einige der Worte, die Ich im täglichen Leben sage, nicht zu Herzen nehmen, aber was Mich persönlich betrifft, so ist Mein Motiv absolut nicht, irgendjemanden zu verletzen. Selbst wenn Ich deine Persönlichkeit, deine Disposition, deine Art, Dinge zu tun, oder irgendeinen Aspekt an dir nicht sonderlich mag, werde Ich dich absolut nicht verletzen, und Ich werde auch niemals etwas tun, um dich so zu verlocken, wie es die Schlange tat. Ich werde dich weder verlocken, einen falschen oder bösen Weg einzuschlagen, noch werde Ich dich verlocken, zu verkommen, Sünden zu begehen oder Dinge zu tun, die sich Gott widersetzen; Ich werde das absolut nicht tun. Selbst wenn es etwas an dir gibt, das Ich nicht sonderlich mag oder das nicht ganz mit Meiner Persönlichkeit vereinbar ist, und selbst wenn Ich im täglichen Leben nicht mit dir verkehren oder interagieren werde, werde Ich dich angesichts Meiner Identität absolut korrekt behandeln. Wenn du etwas suchst, das die Wahrheit oder den Lebenseintritt betrifft, werde Ich dir den Weg der Praxis absolut auf eine Weise darlegen, die klar und nicht vage ist. Eines ist sicher: Selbst wenn Ich dich nicht mag, werde Ich dich nicht in die Irre führen. Ich werde dich auf die korrekte Art und Weise behandeln. Wenn du bereit bist, nach der Wahrheit zu streben und den Weg der Errettung einzuschlagen, werde Ich mit dir über die Grundsätze der Praxis Gemeinschaft halten, an die du dich halten solltest; das ist sicher.
Das Thema, dass Gott den Menschen nicht verlockt, betrifft auch, wie Menschen den menschgewordenen Gott behandeln, richtig? (Ja.) Da diese Offenbarungen verdorbener Dispositionen – Menschen anzustiften, Menschen aufzuhetzen, zu versuchen, Menschen Informationen zu entlocken, und zweideutig und vage zu sprechen – im Menschen sehr häufig vorkommen und dies alles Offenbarungen des verdorbenen Wesens der Menschheit sind, behandelt der Mensch den menschgewordenen Gott mit denselben Methoden, Perspektiven und Sichtweisen. Daher ist es notwendig, dass der Mensch diese Aspekte kennt, und es ist auch notwendig, dem Menschen diese vom menschgewordenen Gott gezeigten Äußerungsformen klar zu erklären: den Menschen nicht anzustiften, den Menschen nicht aufzuhetzen, dem Menschen keine Informationen zu entlocken und nicht vage zu sein. Nachdem er diese Dinge verstanden hat, wird der Mensch dazu kommen, den menschgewordenen Gott in einem neuen Licht zu erkennen. In einer Hinsicht kann dies dem Menschen ermöglichen, mehr Kenntnis von den Aspekten des menschgewordenen Gottes zu haben, die Gottes Wesen betreffen, was es ihm ermöglicht, den Gott im Himmel besser zu erkennen und zu verstehen. In anderer Hinsicht kann es Menschen auch davor bewahren, den menschgewordenen Gott so zu behandeln, wie sie andere verdorbene Menschen behandeln. Über diese Dinge Gemeinschaft zu halten, wird dem Menschen eine große Hilfe dabei sein, den menschgewordenen Gott auf die korrekte Weise zu behandeln und seine Haltung gegenüber Gott zu berichtigen, was es ihm ermöglicht, den menschgewordenen Gott mit der korrekten Haltung und den korrekten Methoden zu behandeln. Ebenso wird die korrekte Behandlung des menschgewordenen Gottes dem Menschen auch dabei helfen, den Schöpfer auf die korrekte Weise zu behandeln. Das heißt, wenn du den Schöpfer mit der korrekten Haltung und den korrekten Methoden behandeln willst, und wenn du als geschaffenes Wesen eine normale Beziehung zum Schöpfer aufbauen und den Schöpfer mit der korrekten Haltung eines geschaffenen Wesens behandeln willst, dann musst du zuerst den menschgewordenen Gott mit der korrekten Haltung und den korrekten Methoden behandeln. Sobald du den menschgewordenen Gott mit der korrekten Haltung und den korrekten Methoden behandelst, wirst du die Gelegenheit oder die grundlegenden Mittel haben, den Schöpfer auf die korrekte Weise zu behandeln. Daher ist die Frage, wie man den menschgewordenen Gott behandeln sollte, eine Hürde, um die der Mensch nicht herumkommt. Wenn du diese Hürde, den menschgewordenen Gott korrekt zu behandeln, reibungslos nehmen willst, musst du das Wesen des menschgewordenen Gottes kennen, die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes kennen und erkennen und verstehen, was genau die Lebensessenz, das Ausleben Seines Lebens und die Offenbarungen des Lebens des menschgewordenen Gottes ausmachen. Nur wenn du diese Dinge erkennst und verstehst, wirst du die Gelegenheit und die Mittel haben, den menschgewordenen Gott korrekt zu behandeln. Dies ist eine Hürde, die der Mensch beim Glauben an Gott und bei der Nachfolge Gottes nehmen muss, wenn er sich Gott unterwerfen und Ihn anbeten will. Wenn du diese Hürde nehmen kannst, wird es Hoffnung für dich geben, ein geschaffenes Wesen zu werden, das in Gottes Augen den Anforderungen entspricht, und jemand zu werden, der von Gott anerkannt wird.
Neben den verschiedenen Themen, über die wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, gibt es ein weiteres Thema, das ihr verstehen müsst, nämlich, wie genau der menschgewordene Gott mit Status umgeht. Dies ist ein sehr wichtiges Thema für die Menschheit, ein unvermeidliches Thema bezüglich der Lebenserfahrung. Es betrifft unmittelbar die tatsächliche Mentalität im geistlichen Leben des Menschen und betrifft somit alle Aspekte seines Lebens. Daher ist es auch notwendig, mit euch über die Haltung und die Grundsätze des menschgewordenen Gottes in Bezug auf die Frage Seines Umgangs mit Status Gemeinschaft zu halten. Unter den Menschen kann Status als eine Angelegenheit bezeichnet werden, die die Menschen ihr ganzes Leben lang nicht vermeiden können, und er ist auch etwas, wonach die überwiegende Mehrheit der Menschen strebt. Was den Status betrifft, so nimmt er im Herzen eines jeden einen gewissen Platz ein und hat ein gewisses Gewicht. Für jeden ist der Besitz von Status ein Symbol für eine ehrenwerte Stellung sowie ein Symbol für Klasse und Macht in der Gesellschaft. Mit Status kann der Mensch die Ehre und den ausgezeichneten Lebensstil genießen, die der Status mit sich bringt, sowie die verschiedenen Vorteile und Machtbefugnisse, die er gewährt; daher ist der Status für jeden von entscheidender Bedeutung. Aber ganz gleich, wie hoch die Menschheit Status schätzt oder wie wichtig Status der Menschheit ist, betrachtet der menschgewordene Gott ihn auf dieselbe Weise? (Nein.) Definitiv nicht. Status ist der Menschheit sehr wichtig, aber was den menschgewordenen Gott, diese gewöhnliche Person, betrifft – das heißt, Mich persönlich –, so habe Ich überhaupt kein Konzept von Status, und Ich verspüre auch nicht den Wunsch, danach zu streben. Natürlich kann absolut keine Rede davon sein, dass Ich irgendwelche Gedanken darüber oder ein Bewusstsein dafür hätte – Ich habe nichts von diesen Dingen. Ich bin von Geburt an frei von solchen Gefühlen; das heißt, seit Ich alt genug war, Mich zu erinnern und die Zusammenhänge zu verstehen, habe Ich dieses Bewusstsein nicht gehabt. Sei es der Status in der Familie, der Status in der Schule oder Meine Position und Mein Wert unter den Menschen – Mein Herz ist frei von diesen Dingen; Ich habe dieses Bewusstsein schlichtweg nicht. Wie äußert sich dieses fehlende Bewusstsein? Ich denke nie daran, mit anderen zu wetteifern, und Ich hege nie den Gedanken, mit irgendjemandem um Status zu wetteifern. Wenn jemand versucht, mit Mir zu wetteifern, sage Ich: „Worum wetteiferst du? Welchen Sinn hat es, das zu tun?“ Mit zunehmendem Alter lernte Ich, Menschen und Dinge klarer zu sehen. Während Ich Erfahrungen machte und allen möglichen Menschen und Dingen begegnete, erkannte Ich, dass alle Menschen gerne miteinander wetteifern. Die Menschen wetteifern um Status, Macht, Ansehen und Interessen; um diese Dinge wetteifern die Menschen. Als Ich jung war, hatte Ich keine Ahnung davon, um diese Dinge zu wetteifern. Nachdem Ich erwachsen geworden war, konnte Ich ein solches Wetteifern lediglich erkennen und verstand lediglich, warum die Leute mit Mir wetteiferten, aber Ich selbst verspürte immer noch nicht den Wunsch, mit irgendjemand anderem zu wetteifern. In welchen Äußerungsformen zeigt sich, dass Ich nicht mit den Menschen wetteifere? Wenn andere versuchen, mit Mir zu wetteifern, denke Ich bei Mir: „Wenn du durch das Wetteifern mit Mir bekommst, was du willst, dann hast du Mich übertroffen; wenn du das nicht schaffst, dann habe Ich dich übertroffen, aber Ich fühle Mich nicht überlegen. Selbst wenn Ich dich übertreffe, werde Ich dich nicht schikanieren oder quälen; Ich werde dadurch weder einen Vorteil erlangen, noch werde Ich Mich viel erhabener fühlen als du.“ Siehst du, genau diese Art von Mentalität, diese Art von gewohntem Zustand habe Ich; so sind Mein Bewusstsein und Mein Statusverständnis. Genauso war es, nachdem Ich in die Kirche gekommen war. Weil Ich als einfacher Gläubiger zunächst ziemlich enthusiastisch war, und von den höherrangigen Leitern geschätzt wurde, wurden manche Leute eifersüchtig auf Mich. Ich dachte: „Worauf soll man da eifersüchtig sein? Wenn du genauso enthusiastisch wärst bist und auch einen Preis zahlen, mehr Hymnen lernen, mehr beten, mehr am Kirchenleben teilnehmen und den Brüdern und Schwestern mehr helfen würdest, würdest du dann nicht auch von den höherrangigen Leitern geschätzt werden?“ Unter diesen Umständen empfand Ich die Wertschätzung nicht als Ehre, als Statussymbol oder als Zeichen einer erhabenen Identität; Ich empfand nichts dergleichen. Später wurde Mein Status nach und nach immer besonderer und immer höher. Als Ich anfing, offiziell zu arbeiten, empfand Ich Meinen Status immer noch nicht als besonders hoch und hatte immer noch nicht das Gefühl, Ich sei erhabener oder anders als andere. Subjektiv betrachtet hatte Ich dieses Bewusstsein nicht, aber die Art und Weise, wie einige Leute Mich ansahen und behandelten, war anders als zuvor. Erst da erkannte Ich, wie es sich anfühlt, unter Menschen zu sein, nachdem man Status erlangt hat. Als Ich Status hatte und zu arbeiten begann, war die Art und Weise, wie die Leute Mich ansahen, anders, ihre Haltung, wenn sie mit Mir sprachen, war anders, und ihre Wortwahl, ihr Tonfall und jeder andere Aspekt waren alle anders. Ich habe Mich als Person nicht verändert. Ich habe immer noch dasselbe Aussehen, und Meine Persönlichkeit, Meine Lebensgewohnheiten und Meine Art zu sprechen haben sich nicht verändert. Warum also ist die Haltung der Leute Mir gegenüber anders? Hier macht sich das Verlangen der Menschen nach Status bemerkbar. Alle Menschen schätzen Status; sobald Ich Status hatte, änderte sich die Haltung der Leute Mir gegenüber. Es war der Status, den die Leute mochten, nicht Mich – denn Ich hatte Mich nicht verändert. Das Einzige, was sich geändert hatte, war Meine Position. Ich wandelte Mich vom gewöhnlichen Gläubigen, der Predigten zuhörte, zum Prediger auf der Kanzel, und die Haltung der Leute Mir gegenüber veränderte sich. Erst als sich die Haltung der Leute Mir gegenüber änderte, erkannte Ich, dass Ich Status hatte. Die Leute sprachen höflicher mit Mir und sprachen Mich mit respektvollen Titeln an. Wenn Ich dort saß und sprach, goss jemand Wasser für Mich ein; wenn es Zeit zum Essen war, servierte Mir jemand Meine Mahlzeit und holte Essstäbchen für Mich. Erst da bemerkte Ich, dass die Leute Mich nur deshalb so behandelten, weil Ich Status hatte. Ich Selbst hatte jedoch immer noch nicht das Gefühl: „Status zu haben bedeutet, Macht zu haben; Status zu haben schafft Distanz zwischen einem selbst und anderen, verleiht einem Überlegenheit und erlaubt einem, seinen Willen durchzusetzen und zu tun, was man will.“ Ich hatte weder dieses Bewusstsein, noch empfand Ich es so. Als Ich ein gewöhnlicher Gläubiger war, konnte Ich deshalb normal mit Menschen umgehen, und als Ich Status hatte, änderte sich Meine Art, mit Menschen umzugehen, nicht; Ich konnte immer noch normal mit ihnen auskommen.
Status symbolisiert Macht, doch Ich habe die Macht nie benutzt, um irgendjemanden zu unterdrücken, oder Meinen Status genutzt, um irgendjemanden zu belehren. Ich habe auch nie das Gefühl gehabt, dass Ich bei allem das letzte Wort haben kann, nur weil Ich Status habe, und dass Ich Meinen Status ausnutzen und die Macht, die Ich ausübe, dazu missbrauchen kann, die Dinge zu tun, die Ich tun möchte. Ich habe nie solche Gedanken gehabt und Ich habe nie auf diese Weise gehandelt. Ich halte Mich weiterhin an die Verwaltungsverordnungen der Kirche, die Regeln der Kirche und die Arbeitsanweisungen der Kirche. Ich habe weder Bewusstsein für Status, noch irgendein Bewusstsein dafür, Macht zu missbrauchen, um etwas zu tun oder irgendeinen Vorteil für Mich Selbst zu suchen. Ich habe solche Dinge nie gesagt, und Ich habe solche Dinge auch niemals getan. Nehmen wir an, jemand kommt zu Mir und sagt, dass er Schwierigkeiten hat, seine Pflicht zu tun, und fragt, ob Ich ihn für eine andere Pflicht neu einteilen könnte. Was würde eine Person mit Macht im Allgemeinen sagen? „Ich brauche nur ein Wort zu sagen, nicht wahr? Ich bin derjenige, der hier das letzte Wort hat!“ Das ist ein Mantra, das verdorbene Menschen oft benutzen, aber Ich habe nie etwas Derartiges gesagt. Ich sage: „Du hast Schwierigkeiten, diese Pflicht zu tun, also muss Ich Mich nach der spezifischen Situation erkundigen. Die Kirche passt die den Menschen zugewiesenen Pflichten normalerweise auf der Grundlage von Grundsätzen und individuellen Bedingungen an. Ich muss zu den Leitern und Mitarbeitern gehen, um Mich darüber zu erkundigen und es zu lösen.“ Was sind Meine Grundsätze in dieser Angelegenheit? Was sind Meine Überlegungen? Sie machen Mich auf diese Angelegenheit aufmerksam, und Ich habe lediglich gehört, was sie zu sagen haben, und weiß nicht, was sie getan haben oder welche Äußerungsformen sie hinter den Kulissen zeigen; Ich kann Mich nicht einfach auf ihr Wort verlassen. Selbst wenn sie ein gutes Verhältnis zu Mir haben oder Mich nie kränken, kann Ich ihre Pflicht nicht einfach eigenmächtig anpassen, um Meine Macht zur Schau zu stellen. Ich muss die Kirchenleiter fragen, wie sich diese Menschen normalerweise verhalten, ob es angemessen war, sie für diese Pflicht einzuteilen, ob die Leiter irgendwelche Bedenken hatten und ob es auf den Grundsätzen beruhte. Wenn es auf den Grundsätzen beruht, kann ihre Pflicht nicht willkürlich angepasst werden, nicht wahr? (Ja.) Ich würde absolut nicht sagen: „Ich brauche nur ein Wort zu sagen. Ich habe die Macht dazu. Ich werde es den Leitern sagen – schaut zu, wie sie tun, was Ich sage.“ Ich würde so etwas weder tun, noch habe Ich jemals solche Dinge gesagt. Ich habe diese Art von Dingen nicht getan, als Ich in der Kirche in Meiner Heimatstadt war, und später, als Ich die Gesamtarbeit der Kirche tat und zu den Kirchen in verschiedenen Provinzen reiste, habe Ich solche Dinge ebenfalls nicht getan. Das heißt, Ich habe die Macht, die Ich ausübe, nie missbraucht, um Einzelnen grundsatzlose Gefälligkeiten zu erweisen; Ich habe nie einen solchen Präzedenzfall geschaffen. Unabhängig von der aktuellen Anzahl der Menschen in unserer Kirche, oder wie vielen Ethnien sie zugehörig sind und aus wie vielen Ländern sie kommen – würdet ihr nichtallein aufgrund Meiner Identität sagen, dass Mein Status ziemlich hoch ist? Ist Meine Macht nicht ziemlich immens? (Doch.) Unter der verdorbenen Menschheit wäre dieser Status eine große Sache, und diese Macht wäre immens! Ein gewöhnlicher Mensch wäre nicht in der Lage, damit umzugehen; er wüsste nicht, wie er diese Macht nutzen sollte, und er wüsste nicht einmal, was er essen oder was er tun sollte. Aber schaut euch an, wie Ich mit euch spreche und mit euch interagiere. Ich interagiere mit jedem, egal, ob es sich um Leiter und Mitarbeiter oder um gewöhnliche Gläubige handelt. Ich habe sogar mit jenen interagiert, die sich abmühen und körperliche Arbeit verrichten, mit den unauffälligsten Menschen und mit neuen Gläubigen. Wenn Ich sehe, dass ihr Probleme habt, halte Ich Gemeinschaft und spreche mit euch. Manchmal, wenn Ich mit neuen Gläubigen interagiere, tue Ich Mein Bestes, um zu verhindern, dass sie Meine Identität erfahren. Es ist am besten, wenn sie Mich einfach als eine gewöhnliche Person sehen. Wenn sie bereit sind, Mir zuzuhören, können sie ein wenig zuhören; wenn sie unwillig sind, zwinge Ich sie nicht. Ich lasse ihnen die Freiheit. Ich werde Mich keinesfalls über andere stellen oder Mich aufspielen. Ich werde Mich keinesfalls selbst vorstellen, um ihnen zu zeigen, wer Ich bin, wie hoch Mein Status ist oder wie groß Meine Macht ist, und um dafür zu sorgen, dass sie Angst vor Mir haben. Ich mag es nicht, so etwas zu tun, und Ich habe es nie getan. Manchmal, wenn Ich Brüder und Schwestern treffe, mit denen Ich nicht vertraut bin, und Mich mit ihnen unterhalte, mustern sie Mich von oben bis unten und denken bei sich: „Für wen hältst du dich eigentlich? Warum hältst du Gemeinschaft mit uns?“ Ich sehe, dass solche Personen Fremde sind, dass sie Mir mit einer gewissen Feindseligkeit begegnen und dass sie Mich genau prüfen und auf Mich herabsehen wollen, aber Ich mache Mir nichts daraus. Wenn sie auf Mich herabsehen und nicht bereit sind, Meiner Gemeinschaft zuzuhören, dann breche Ich Meine Gemeinschaft einfach ab; wenn sie bereit sind, Mir zuzuhören, plaudere Ich noch ein wenig mehr mit ihnen. Manche Menschen hören Meiner Gemeinschaft gerne zu und zeigen Interesse, und sie bitten Mich sogar, zum Essen zu bleiben, und ergreifen die Initiative, sich mit Mir zu unterhalten. Danach frage Ich nicht, welcher Kirche sie angehören, welche Pflicht sie tun oder in welcher Situation sie sich befinden; Ich behandle sie einfach normal und korrekt.
Ganz gleich, mit wem Ich interagiere – ob mit Menschen, die nach der Wahrheit streben, oder mit solchen, die dies nicht tun, mit Menschen mit oder ohne Status in der Gesellschaft, mit Leitern und Mitarbeitern oder mit gewöhnlichen Gläubigen – Ich stelle Mich nie als etwas Besseres dar, wenn Ich mit euch über die Arbeit Gemeinschaft halte oder im täglichen Leben mit euch interagiere. Wenn du zum Beispiel sagst, dass du durstig bist, schenke Ich dir ein Glas Wasser ein. Ich muss Mich weder wichtig tun und von euch bedienen lassen, noch werde Ich sagen: „Es gibt einen Unterschied in unserem Status und Wert; Ich werde absolut nicht diese Art von Arbeit verrichten und jemanden bedienen.“ Ich habe keine solchen Gedanken. Wenn du Mir Wasser einschenkst, betrachte Ich das als eine brüderliche oder schwesterliche Tat; wenn du durstig bist und möchtest, dass Ich dir Wasser einschenke, kann Ich dir auch ein Glas einschenken. Wenn Ich in Versammlungen Gemeinschaft halte, hegen manche Leute Auffassungen und Feindseligkeit oder haben eine schlechte Einstellung oder sind uninteressiert und ignorieren Mich. In diesem Fall gehe Ich nach den Grundsätzen vor; Ich halte Gemeinschaft, wenn Gemeinschaft angebracht ist, und Ich löse Probleme, wenn Probleme gelöst werden müssen. Ich stelle Mich nicht als überlegen dar oder spiele Mich auf. Selbst wenn du mir feindselig gesinnt bist, tue Ich immer noch die Arbeit, die Ich tun sollte, und spreche die Worte, die Ich sprechen sollte. Ich lasse Mich von dir überhaupt nicht beeinflussen, und Ich verzögere die Arbeit nicht im Geringsten; was du gewinnen sollst, wird ebenfalls nicht im Geringsten beeinträchtigt. Wenn es Teil Meines Amtes ist und es um die Wahrheit, die Grundsätze und die Arbeit der Kirche geht, werde Ich, egal, wer mit einem Problem zu Mir kommt, absolut nicht sagen: „Ist dein Rang hoch genug? Wer bist du überhaupt? Bist du ein Regionalleiter oder ein Bezirksleiter? Oder bist du ein Teamleiter oder Verantwortlicher auf einer bestimmten Ebene?“ Ich frage nicht nach solchen Dingen. Wenn du mit einem Problem zu Mir kommst oder ein Problem mit einem bestimmten Leiter oder einem bestimmten Aspekt der Kirchenarbeit meldest, werde Ich mit dir Gemeinschaft halten, wie es erforderlich ist. Ich werde Mich nicht als etwas Besseres darstellen und Ich werde nicht nach deinem Rang fragen. Vielleicht glaubst du noch nicht lange an Gott und hast das Gefühl, dass dein Status in Gottes Haus nicht hoch ist, also ist es dir zu peinlich, zu fragen. Aber so sehe Ich die Dinge nicht; Ich behandle den Menschen nicht entsprechend seines Status. Egal, ob ihr Leiter und Mitarbeiter oder gewöhnliche Brüder und Schwestern seid: Wenn Ich mit euch Gemeinschaft über den Lebenseintritt halte oder eure Arbeit anleite, werde Ich absolut nicht wie ein Bürokrat reden oder euch im Unklaren lassen. Ich werde euch auch nicht allerlei Fragen stellen, um es euch schwer zu machen. Ich scheue keine Mühen, wenn Ich an euch wirke und zu euch spreche. Ich sage, wie es ist, und Ich sage so viel, wie Ich weiß. Ich stelle Mich nicht als etwas Besseres dar, Ich lache nicht auf eure Kosten und Ich mache es euch nicht schwer. Wenn Ich sehe, dass ihr bei eurer Arbeit Schwierigkeiten habt und nicht wisst, wie ihr sie erledigen sollt, biete Ich euch Anleitung und Rat. Ich sage und tue Dinge, um euch dabei zu helfen, mehr zu lernen und einige Grundsätze eurer fachlichen Fähigkeiten zu erfassen, und auch die Wahrheit ein wenig besser zu verstehen. Egal, ob in der Öffentlichkeit oder privat, so handle Ich. Ob wir von Angesicht zu Angesicht interagieren oder Ich online mit euch Gemeinschaft halte und plaudere: Ich spiele Mich nie auf. Was bedeutet es, sich aufzuspielen? Es bedeutet, sich immer wichtigzumachen, eine imposante Präsenz zu haben und euch das Gefühl zu geben, Ich sei außergewöhnlich und anmaßend und stünde über euch. Ich spiele Mich nie auf diese Weise auf. Darüber hinaus lege Ich bei Versammlungen keinen Wert auf ein erhabenes Image und bin nicht intolerant gegenüber Verletzungen, Ich spiele auch nicht die Rolle des Gottes im Himmel; solche Dinge tue Ich nicht. Jemand fragte Mich einmal, ob für Mich extra ein Tisch angefertigt werden müsse, den Ich bei Versammlungen benutzen könne. Ich sagte: „Das ist nicht nötig; jeder Tisch ist in Ordnung.“ Dann fand er einen sehr alten Tisch, und Ich begnügte Mich einfach damit. Ich sagte nicht: „Was für einen Tisch hast du denn da für Mich gefunden! Warum hast du angesichts Meiner Identität keinen guten Tisch für Mich gefunden? Ist das deine Art, mit den Dingen umzugehen!“ Ich sagte nichts und verlangte auch keinen hochwertigen oder vergoldeten Tisch; bei solchen Dingen war Ich noch nie wählerisch. Später, als wir uns online versammelten, saß Ich ebenfalls auf einem gewöhnlichen Hocker und benutzte einen gewöhnlichen Schreibtisch mit Schreibtischlampe und einem Notizbuch, um das Thema und die Gliederung jedes gemeinschaftlichen Austauschs zu notieren. So einfach ist das. Wenn wir uns in einer Kirche versammeln, trage Ich schlichte, professionelle Kleidung – normalerweise ein Sakko, eine Anzughose und Lederschuhe, und im Winter trage Ich zusätzlich einen Wollmantel –, also ganz gewöhnliche Kleidung, die nur ein bisschen formeller aussieht als Alltagskleidung. Die hochwertige Ausrüstung, die bei den Versammlungen verwendet wird, besteht lediglich aus Mikrofon, Verstärker und Computer; das sind die einzigen hochwertigen, teuren Dinge. Siehst du, es ist wirklich so einfach. Das ist der Tatsache zu verdanken, dass wir uns im Ausland befinden, wo Glaubensfreiheit herrscht und diese Bedingungen existieren. Durch die Verwendung eines Verstärkers können die Brüder und Schwestern sogar noch in den hintersten Ecken des Raumes alles deutlich hören, und das erleichtert Mir das Sprechen ungemein. Damals auf dem chinesischen Festland gab es diese Bedingungen nicht. Ich habe eine schwache Konstitution und eine leise Stimme. Wenn viele Menschen eine Versammlung besuchten, musste Ich laut sprechen, und selbst dann empfand die Zuhörerschaft Meine Stimme immer noch als leise. Bei einer ein- oder zweitägigen Versammlung musste Ich die ganze Zeit auf diese Weise so laut sprechen. Sag Mir, ist das nicht anstrengend? (Doch.) Als wir auf dem chinesischen Festland große Versammlungen abhielten, wurde Ich immer sehr müde. Jetzt, wo wir im Ausland und frei sind, muss Ich dank eines Verstärkers nicht mehr so laut sprechen. Das spart Mir viel Kraft, und die Leute können auch extrem deutlich hören. Wenn Ich in Versammlungen Predigten für euch halte und mit euch über die verschiedenen Aspekte der Wahrheit Gemeinschaft halte, die der Mensch braucht, geschieht dies ihne jegliche Formalitäten, und Ich versuche nicht, Mich groß in Szene zu setzen. Ich halte einfach mit euch Gemeinschaft über die verschiedenen Aspekte der Wahrheit, die ihr verstehen solltet und die ihr braucht, damit ihr sie versteht, ein Fundament auf dem wahren Weg legt, allmählich Klarheit erlangt und Interesse an den verschiedenen Aspekten der Wahrheit entwickelt und dann wisst, wie ihr sie praktizieren könnt, um eure Herzen nach und nach Gott zuzuwenden und euch Gott zu unterwerfen. Das genügt. Siehst du, habe Ich nicht all die Jahre so gehandelt? (Doch.) Die Worte, über die Ich in den Versammlungen Gemeinschaft halte, werden als Bücher gedruckt. Nach den Vorstellungen der verdorbenen Menschen müssen diese Worte, da sie die Wahrheit und Gottes Ausdrücke sind, mit irgendeiner Art von Formalität oder mit irgendeiner Art von Pomp zum Ausdruck gebracht worden sein. Tatsächlich ist es sehr gewöhnlich. Wenn Ich in Versammlungen predige, ist niemand in der Nähe, um Mich zu bedienen. Wenn Mein Mund vom Sprechen trocken wird, schenke Ich Mir Selbst etwas Wasser ein, um zu trinken. Manchmal trinke Ich etwas Honigwasser, um Meinen Hals zu beruhigen, und manchmal trinke Ich einfach nur stilles Wasser. Mein Leben ist besonders einfach; es ist einfacher, als ihr es euch jemals vorstellen könntet. Manche Leute denken vielleicht: „Du spielst uns etwas vor. Was könnte Dir schon fehlen? Mit Deiner Identität und Deinem Status ist es unmöglich, dass Du so einfach lebst.“ Mein Leben ist wirklich so einfach. Ich benutze jahrelang denselben Trinkbecher und ersetze ihn erst, wenn er kaputtgeht oder zu alt wird, und dann benutze Ich den Ersatz wiederum mehrere Jahre lang. Das ist die Realität. Von Geburt an bis heute bin Ich so mit Status umgegangen. Ob Ich nun Status habe oder nicht, macht für Mich keinen Unterschied; Ich lebe einfach unkomplizierte und routiniert. Leute, die das nicht wissen, würden denken: „Du hast diesen Status und diese Mittel; wer weiß, wie viel Du Dir gönnst!“ Ich habe Mir wirklich nichts gegönnt. Manchmal bringen die Brüder und Schwestern etwas Gemüse mit, und Ich esse, was auch immer sie mitbringen. So einfach ist das. Ich mache keine großen Umstände bei dem, was Ich esse. Ich esse weder wahllos Fleisch, noch esse Ich bizarre und ungewöhnliche Speisen. Ich esse sehr einfach; es sind alles nur gewöhnliche hausgemachte Gerichte. Darüber hinaus hatte Ich in all den Jahren Meiner Arbeit nie das Gefühl: „Es gibt so viele Menschen in unserer Kirche; Ich fühle Mich geehrt und überlegen.“ Ich empfinde keinerlei Ehre, und Ich habe auch nicht das Gefühl, einen Beitrag zur Kirche geleistet zu haben oder einen Heiligenschein zu tragen. Ich habe solche Gefühle nicht und finde auch keinen Gefallen an diesen Dingen. Außenstehende mögen denken: „Obwohl Du nach außen hin gewöhnlich und normal wirsts, ist Dein Status angesichts der Arbeit, die Du tust, und Deiner aktuellen Bedingungen, mit so vielen Anhängern, hoch genug und Deine Macht groß genug – Du solltest Deinen Status genießen, bei allem, was Du tust, Vorrang haben und Dich überlegen fühlen.“ Ich sage, dass Ich noch nie irgendein Gefühl der Überlegenheit hatte und auch die Vorteile von Status nicht genieße. Das bedeutet nicht, dass Ich Mich gegen dieses Bewusstsein oder diese Gedanken und Gefühle auflehne, sondern vielmehr, dass diese Gedanken in Mir einfach nicht zu finden sind; Ich spüre die Existenz solcher Dinge nicht. Wenn Ich also manchmal im Leben auf Dinge stoße, die Ich Selbst erledigen kann, dann gehe Ich einfach hin und erledige sie, ohne andere sie für Mich tun zu lassen. Jemand mag sagen: „Bruder Soundso oder Schwester Soundso kann Dir bei dieser Angelegenheit helfen.“ Ich sage: „Warum bin Ich da nicht selbst drauf gekommen? Warum ist Mir das nicht in den Sinn gekommen?“ In den Augen der Menschen bin Ich sehr töricht und weiß nicht, wie Ich Mir etwas gönnen kann. Sie denken: „Obwohl Dir so viele Menschen folgen und Du so günstige Bedingungen hast, kümmerst Du Dich immer noch persönlich um unbedeutende Angelegenheiten. Weißt Du nicht, wie Du Deinen Status genießen kannst, stehst Du über weltlichen Angelegenheiten oder spielst Du uns etwas vor? Wie kommt es, dass Du das nicht verstehst? Wie kommt es, dass Du nicht weißt, dass Du das tun solltest?“ Das liegt daran, dass Ich Mir dessen nie bewusst war; das ist eine Tatsache.
Wenn Nichtgläubige ein bisschen Macht erlangen, fangen sie an, sich wichtigzumachen. Wenn sie ein bisschen Status erlangen, tun sie so, als wäre ihnen niemand ebenbürtig. Sie lassen sich nicht nur von Privatwagen abholen und bringen und werden von speziellem Personal eskortiert, sondern haben auch Leute, die ihnen beim Ausgehen ihre Taschen tragen und ihre Kleidung halten. Sie haben sogar Leute, die sie baden, massieren und nahrhafte Mahlzeiten für sie zubereiten. Ich habe nichts von all diesen Dingen, und Ich habe nie verlangt, dass die Leute Mich auf diese Weise behandeln. Wenn verdorbene Menschen etwas fähig sind oder eine Kleinigkeit erreichen, fangen sie an, sich wichtigzumachen. Sie haben das Gefühl, einen Heiligenschein zu tragen, tun so, als wäre ihnen niemand ebenbürtig, und fangen an, sich wie Könige aufzuführen. Wenn Menschen Status erlangen, haben sie das Gefühl, dass ihr Wert gestiegen ist – aber warum werden sie so unfähig? Sie sind nicht mehr in der Lage, irgendetwas selbst zu tun. Ein völlig gesunder, kräftiger Mensch kann nicht einmal mehr ohne Hilfe gehen. Ich sage, dass Ich definitiv niemanden brauche, der Mich stützt. Wenn Ich in ein Auto steige, vermeide Ich es nach Möglichkeit, dass Mir jemand in der Nähe die Tür öffnet. Ich habe zwei Hände und zwei Füße – Ich kann alles Selbst tun; Ich brauche deine Hilfe nicht. Siehst duu, wenn es darum geht, mit Status umzugehen, unterscheiden sich die Haltungen des menschgewordenen Gottes und der verdorbenen Menschen völlig. Nach den verschiedenen Äußerungsformen und Offenbarungen der verdorbenen Menschen zu urteilen, messen diese dem Status besondere Bedeutung bei und sind besonders besessen davon, was zu einer widrigen Atmosphäre und einem widrigen Trend unter den Menschen führt. Man kann sagen, dass der Status alles an einer Person bestimmt – er bestimmt ihren Wert, wie viel Gewicht ihre Worte haben und die Vorteile und die Macht, die sie genießen kann. Diejenigen ohne Status sind nicht qualifiziert, diese Dinge in Betracht zu ziehen oder zu genießen, also strebt der Mensch mit aller Kraft nach Status. Was symbolisiert also Status in Gottes Haus? Wie betrachtet Gott den Status? Wenn Gott dir Status verleiht, ist das gleichbedeutend damit, dass Gott dir einen Auftrag und eine Verantwortung überträgt. Es ist ein Symbol für Verantwortung, ein Symbol dafür, dass du als geschaffenes Wesen deine Verantwortlichkeiten und Pflichten erfüllst; es bedeutet nichts anderes. Wenn du diesen Status innehast und deine Verantwortlichkeiten gut erfüllst, dann hast du Gottes Erwartungen nicht enttäuscht und bist auch diesem Status und dieser Verantwortung, die Gott dir gegeben hat, gerecht geworden. Wenn du dich dieser Verantwortung nicht richtig annimmst und sie nicht erfüllst, dann bist du diesem Status und dieser Verantwortung, die Gott dir gegeben hat, nicht gerecht geworden. Gott verleiht den Menschen nur Status, um sie zu befähigen, ihre Verantwortlichkeiten zu erfüllen, ihre Missionen zu erledigen und diesen Status besser zu nutzen, um das zu tun, was sie tun sollten, und ihre gebührenden Verantwortlichkeiten zu erfüllen. Wenn Gott dir Status verleiht, stattet Er dich weder mit irgendeiner besonderen Macht aus, noch gewährt Er dir die Macht, Status zu genießen oder irgendeine Art von Sonderbehandlung zu genießen. Wenn du darüber hinaus diese Verantwortung erfüllen und deiner Mission gerecht werden kannst, dann werden deine Identität und dein Wert diesem Status entsprechen. Wenn du jedoch deine Verantwortung nicht erfüllst, wenn du dieser Mission nicht gerecht wirst und wenn du diese Mission oder diesen Auftrag nicht gut erledigst, dann bist du nicht würdig, diesen Status innezuhaben, und du bist wertlos. Wenn du deine Verantwortung erfüllst, bist du in Gottes Augen von noblem Wert; wenn du deine Verantwortung nicht erfüllst, ist dein Wert in Gottes Augen gering. Man kann sagen, dass, ob ein Mensch edel ist und ob sein Leben wertvoll ist, nicht davon abhängt, wie hoch oder niedrig sein Status ist, sondern davon, ob er den von Gott gegebenen Auftrag erfüllt hat und ob er seine Verantwortlichkeiten erfüllt hat. Gott vertraut dir einen Auftrag an und fordert dich auf, diese Verantwortung zu erfüllen, und Er gibt dir auch die verschiedenen Bedingungen, die erforderlich sind, um diese Verantwortung zu erfüllen. Wenn du deine Verantwortung erfüllst, wirst du deiner Mission gerecht werden, und Gott wird zufriedengestellt sein; aber wenn du deine Verantwortung nicht erfüllst und stattdessen deinen Status geltend machst und handelst, um deine eigenen Interessen, deinen Ehrgeiz und dein Verlangen zu befriedigen, ist dies das, was Gott am meisten anwidert und was Er verabscheut. Wenn du die dir zur Verfügung stehende Macht nutzt, um Dinge ausschließlich um deines eigenen Ruhms, Gewinns und Status willen zu tun, zu Gunsten deines persönlichen Gewinns intrigierst, andere unterdrückst und dich den Vorteilen von Status hingibst, dann bist du diesem Auftrag, den Gott dir anvertraut hat, nicht gerecht geworden, und du bist dieses Auftrags nicht würdig. Wenn du nach Annahme von Gottes Auftrag deine Verantwortlichkeiten erfüllst und die Arbeit gut machst, ohne dich den Vorteilen des Status hinzugeben oder deinen Status oder die Befugnisse deiner Position zu nutzen, um persönlichen Gewinn zu erzielen, dann erfüllst du deine Mission, du erfüllst deine Verantwortlichkeiten und du wirst in der Lage sein, Gottes Gutheißung zu erlangen.
Alle verdorbenen Menschen schätzen Status; sobald sie Status haben, genießen sie alle dessen Vorteile. Wenn jemand auf irgendeiner Ebene ein Leiter ist oder einfach nur ein bisschen Ansehen bei den Menschen genießt und ein klein wenig Macht hat, fängt er an, sich wichtigzumachen. Von dem Moment an, in dem er Status erlangt, wird er seine Macht nutzen, um persönlichen Gewinn anzustreben, und er wird viele Dinge tun, die gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen, und sogar einige absurde Dinge. Selbst wenn einige Einzelpersonen ein paar Worte und Glaubenslehren sprechen können, werden sie Günstlingswirtschaft betreiben, wenn sie mit Menschen interagieren und Gemeinschaft halten. Wenn sie jemanden sehen, der wohlhabend ist und Status hat, der sie unterstützt, mit ihnen auskommt und ihnen schmeichelt, werden sie mehr mit dieser Person sprechen. Wenn sie jemanden sehen, der arm ist, der nicht weiß, wie man schmeichelt, der ihnen missfällt oder der ein neuer Gläubiger ohne Fundament ist, werden sie sich Ausreden ausdenken, um ihn zu ignorieren. Siehst du, haben sie irgendwelche Grundsätze in ihrem Handeln? (Nein.) Sobald sie Status haben, fangen sie an, sich wichtigzumachen, können wie ein Bürokrat sprechen und Parolen rufen, und wissen, wie sie ihren Status geltend machen und sich aufspielen können. Gibt es nicht viele solcher Äußerungsformen bei den Menschen? (Doch.) Wenn es beispielsweise ein Problem gibt, das andere nicht verstehen, sie selbst aber schon, und niemand sie darauf anspricht, denken sie bei sich: „Niemand von euch bettelt bei mir oder redet mir gut zu, und niemand erhebt mich oder hält große Stücke auf mich. Wenn ihr mich anfleht, erzähle ich es euch vielleicht, aber es hängt immer noch von meiner Stimmung ab. Wenn niemand bei mir bettelt, werde ich nichts sagen; ich lasse es euch einfach nicht wissen. Ich bräuchte nur einen Satz zu sagen, aber wenn ich ihn nicht sage, wird niemand von euch es verstehen!“ Sind solche Menschen gütig? (Nein.) Außerdem tun Menschen, sobald sie Status haben, was immer ihnen gefällt. Wenn sie jemanden sehen, der sich ihnen nicht beugt oder der Beschwerden über sie hat, werden sie darüber nachdenken, wie sie diese Person quälen und angreifen und sie unterwerfen können. Siehst du, Ich habe Status und Macht, aber habe Ich diese Äußerungsformen in der Art und Weise, wie Ich Menschen, einschließlich Nichtgläubige, behandle? (Nein.) Böse Menschen werden sich Wege überlegen, wie sie diejenigen, die sie nicht mögen, herabsetzen und quälen und sogar mit Füßen treten können. Ich habe den Menschen, die Ich nicht mag, nie solche Dinge angetan, und Ich bitte andere selten, Dinge für Mich zu erledigen. Ich habe beobachtet, dass manche Menschen, wenn sie Mir täglich Gemüse und Lebensmittel zuteilen, absichtlich die schlechten und minderwertigen Sachen für Mich aussuchen. Wenn andere einige gute heraussuchen, tauschen sie diese sogar gegen schlechte aus. Wenn Mir jemand Lebensmittel schickt, lässt die für die Lagerung verantwortliche Person sie einfach dort liegen und lässt sie ablaufen und verrotten. In ihren Herzen denken diese Menschen: „Du bist nur ein gewöhnlicher Mensch, und doch willst du, dass ich Dinge für dich erledige. So wie ich es mache, ist es schon gut genug. Ich würde nur dann ein bisschen für dich schuften, wenn du übermenschliche Fähigkeiten hättest oder wenn du der große Bezirksvorsteher wärst.“ Ich habe es durchschaut: Sie waren nicht bereit, Dinge für Mich zu erledigen. Ich nahm an, dass sie zumindest ein wenig Respekt für Mich haben würden, da sie Brüder und Schwestern in der Kirche waren. Ich hatte nicht erwartet, dass sie unwillig sein würden und dass sie auf Mich herabsehen und Mich wie Dreck behandeln würden. Für ihre Eltern, für ihre Chefs, für Regierungsbeamte und für Menschen mit Status würden sie Dinge tun. Aber Ich war ein Nichts für sie, also würden sie keine Dinge für Mich erledigen. Ich dachte bei Mir: „So ein Mensch bist du also. Dann werde Ich dich nicht bitten, Dinge für Mich zu tun. Wenn du unwillig bist, sie zu tun, werde Ich dich nicht zwingen, und Ich werde Meinen Status nicht nutzen, um dich zu unterdrücken. Ich bin nur eine gewöhnliche Person, und Ich behandle dich wie einen Bruder oder eine Schwester, und doch drehst du dich um und behandelst Mich so. Dann werde Ich Mir eben jemand anderen suchen, der diese Dinge erledigt; Ich werde dich nicht mehr einsetzen.“ Es gibt ziemlich viele solcher Menschen in der Kirche; sie alle sind Ungläubige. Egal, wie viele Predigten sie hören, sie verstehen die Wahrheit nicht, und sie haben überhaupt kein gottesfürchtiges Herz. Durch derartige Situationen werden sie offenbart. Solche Menschen haben so viele Predigten gehört, warum also behandeln sie Mich immer noch auf diese Weise? Warum behandeln sie Mich schlechter als ihre Verwandten und Freunde? Sind solche Menschen nicht zu berechnend? (Doch.) Menschen dieser Art gibt es überall in den Kirchen. Sie lieben die Wahrheit nicht, wie könnten sie also auch nur ein bisschen wahre Unterwerfung unter Gott haben? Sie unterwerfen sich nicht nur nicht, sondern hegen sogar Hass. Sie können anderen Menschen gutes Gemüse und gutes Essen geben, warum also geben sie Mir gezielt die minderwertigsten Sachen? Wer genau hat dieses Gemüse und dieses Essen bezahlt? Wer hat den Aufbau dieser Farm finanziert? Niemand bedenkt diese Dinge. Später, als diese Angelegenheiten seziert wurden, wachten einige Leute endlich auf, doch damals ergriff niemand die Initiative, diese Leute zu entlarven und sich mit ihnen zu befassen.
In der menschlichen Welt ist der ranghöchste Herrscher eines Landes die Person mit dem höchsten Status unter den Menschen. Was essen und genießen diejenigen mit dem höchsten Status? Im Grunde essen sie das Fleisch der Menschen und trinken ihr Blut. Warum sage Ich das? Seht euch an, wie die Drachengewänder gemacht wurden, die chinesische Kaiser in der Vergangenheit trugen. Sie wurden alle maßgefertigt; ein einziges Drachengewand wurde in akribischer Kleinarbeit unter Verwendung verschiedener Stoffe und Webtechniken über drei Jahre lang bestickt, und doch wurden einige dieser Gewänder vielleicht nur ein- oder zweimal im Leben getragen. Wenn die Kaiser nicht diesen Status gehabt hätten, hätten sie diese Dinge dann genießen können? (Nein.) Status zu haben bedeutet, Macht zu haben, und Macht zu haben bedeutet, dass man tun kann, was immer man will, und allen Reichtum und alle Herrlichkeit genießen kann, ohne dass es jemand wagt, ein Wort dagegen zu sagen. Die Leute haben sogar folgendes Gefühl: „Der Kaiser unseres Landes sollte diese Dinge genießen; es ist nur recht, dass er das tut! Wenn er kein gutes Leben genießt, wirft das ein schlechtes Licht auf uns einfache Leute. Es ist uns eine Ehre, dass der Kaiser so prachtvoll gekleidet ist!“ Wie erbärmlich diese Menschen sind! Sind sie nicht von ihren Herrschern konditioniert worden? (Doch.) Was würden die Menschen denken, wenn der menschgewordene Gott, nachdem Er auf die Erde gekommen ist, ein etwas besseres Leben genießt? „Das geht nicht. Du bist Gott – Du musst leiden. Wenn Du nicht leidest, bist Du es dann wert, dass wir Dir folgen? Du darfst nicht gut essen oder Dich schön kleiden; Du musst sehr viel leiden – erst dann bist Du Gott!“ Haben solche Menschen irgendeine Menschlichkeit? (Nein.) Hat diese Menschheit irgendwelche guten Absichten gegenüber Gott? Sind ihre Herzen nicht absolut verfault? Herrscher beuten Menschen aus, kontrollieren sie und fügen ihnen schweren Schaden zu, doch die Menschen lassen dies bereitwillig zu. Gott hingegen wirkt, um den Menschen zu erretten; Er sorgt Sich um den Menschen, liebt und bemitleidet den Menschen, und Er schenkt dem Menschen alles. Doch was ist die Haltung des Menschen gegenüber Gott? Der Mensch hat folgendes Gefühl: „Es ist nur recht und billig, dass Gott leidet. Je mehr Er leidet, desto glücklicher bin ich; ich fühle mich überhaupt nicht schlecht dabei. Da Gott gekommen ist, sollte Er so leiden.“ Ist das nicht die Mentalität der menschlichen Wesen? Tatsächlich aber besitzt Gott, ganz gleich, um welche Menschwerdung es sich handelt, diesen Status und diese Macht, und doch hat Er Sich ihnen nie hingegeben, und Er hat auch keine weltlichen Vergnügungen oder die Tribute der Menschen begehrt. Du siehst, jeder in der menschlichen Welt mit ein bisschen Status möchte in den Genuss einer Sonderbehandlung kommen; die Nahrung, die diese Menschen essen, und das Wasser, das sie trinken, werden speziell für sie bereitgestellt. Hat Gott irgendetwas, das speziell für Ihn bereitgestellt wird? (Nein.) Ich esse das Gemüse, das auf der Farm angebaut wird; es sind alles nur gewöhnliche hausgemachte Speisen. Einige gutherzige Leute suchen vielleicht je nach Jahreszeit gutes Gemüse für Mich aus, aber ansonsten gibt es keinen Unterschied – Ich esse im Grunde das, was ihr esst. Selbst wenn ihr heimlich einige gute Dinge esst und Mir nichts davon schickt – habe Ich jemals ein Problem daraus gemacht? (Nein.) Manche Menschen sind nie bereit, Mich mit gutem Gemüse zu versorgen; sie suchen für Mich nur die Reste aus, die sie selbst nicht essen wollen. Es bereitet ihnen Unbehagen, wenn sie sehen, dass Ich gutes Gemüse esse. Egal, was Ich esse, Ich esse Mein eigenes Essen; Ich esse nicht deines, also warum bist du unglücklich? Ich habe nie irgendetwas genossen, das speziell für Mich bereitgestellt wurde, und Ich habe die Opfergaben nie aufgeteilt und einen Teil für die Erhaltung Meiner Gesundheit, einen Teil für Meine tägliche Kleidung und Körperpflege und einen Teil für Meine Reisen und Meine Unterhaltung beiseitegelegt – das habe Ich nie getan. Mein Leben ist einfach. Die meisten Opfergaben werden für die Arbeit im Haus Gottes und für euer Leben und eure Grundbedürfnisse verwendet; Ich habe nichts für Mich Selbst behalten. Richtig? (Ja.) Seht, was genießen gewöhnliche Regierungsbeamte? Diese Sprachrohre der Medien geben im Jahr Zehntausende von Yuan allein für Kosmetika aus, und sie haben Sonderfonds für jede Arbeitsausgabe. Seht euch an, was Ich trage, was Ich benutze und was Ich genieße – ist das, verglichen mit ihnen, überhaupt ein Tropfen auf den heißen Stein? Nicht einmal das ist es. Lasst Mich ein weiteres Beispiel geben. Nehmen wir die wohlhabenden Brüdern und Schwestern mit finanziellen Mitteln in unserer Kirche – was genießen sie? Was tragen und benutzen sie? (Markenartikel.) Sie tragen Markenkleidung und Accessoires und genießen den Lebensstil der Reichen und der Oberschicht. In China vergöttern einige Menschen importierte Waren besonders; sie kaufen gezielt ausländische Produkte zum Tragen und Benutzen. Abgesehen davon, dass die Luft, die sie atmen, lokal ist, ist alles, was sie essen, tragen und benutzen, von einer internationalen Marke. Manches von dem, was sie genießen, sind Dinge, die wir noch nie gesehen haben. Was kaufen die Reichen, wenn sie Status haben? Luxusvillen, Autos und Kreuzfahrtschiffe sowie Privatjets, private Golfplätze, private Clubs und so weiter. Ist das, was sie genießen, nicht extravagant? (Doch.) Siehst du Mich diese Dinge genießen? (Nein.) Ich trage dasselbe Paar Schuhe mehrere Jahre lang, und wenn sie nicht abgenutzt sind, trage Ich sie weiter. Es ist wirklich nicht so, dass Ich nicht das Geld für neue hätte; es ist einfach eine Meiner Lebensgewohnheiten. So gehe Ich mit Status und Macht um. Ich habe keine erhabenen und großen Wünsche; Mein Leben ist gewöhnlich, einfach und höchst geregelt. In den Augen mancher Menschen ist Mein Leben besonders eintönig. Es zeichnet sich nur durch eine geregelte Routine, Genügsamkeit und eine eher ruhige und ordentliche Lebensweise aus – es gibt nichts Luxuriöses, Hochwertiges oder besonders Erlesenes daran. Aber was für Äußerungsformen zeigen einige Leute, sobald sie in der Kirche zu Leitern einer bestimmten Ebene werden? (Sie wollen nur das Beste vom Besten genießen.) Sobald sie Leiter werden, fangen sie an, sich wichtigzumachen, und haben das Gefühl, Status zu haben. Wo immer sie hingehen, muss jemand ihnen einen Sitzplatz anbieten; tut es niemand, werden sie wütend. Wenn sie sprechen, müssen andere sie immer gewähren lassen. Wo immer sie hingehen, folgen ihnen immer Leute auf Schritt und Tritt, jemand trägt ihre Tasche, und ein Gefolge ist immer präsent. Wenn sie lange unterwegs sind und durstig oder hungrig werden, bringt ihnen jemand Essen und Trinken; wenn sie müde werden, massiert sie jemand. Ich sage, das ist schon bemerkenswert; sobald sie Status haben, werden sie zu etwas Besonderem und sind keine menschlichen Wesen mehr, richtig? (Ja.) Warum also empfinde Ich nichts in Bezug auf Status? Ich komme ganz gut ohne Status zurecht. Wenn Ich Status habe, behandeln Mich die anderen immer wie eine besondere Persönlichkeit, und Ich fühle Mich überall unwohl und unbehaglich. Es ist ziemlich schön, keinen Status zu haben, also tue Ich einfach so, als hätte Ich überhaupt keinen Status, und interagiere mit Menschen als gewöhnliche Person, wobei Ich Mich besonders frei fühle. Ihr fühlt euch frei, und Ich fühle Mich auch frei; mit den Menschen auf diese Weise auszukommen, ist ziemlich gut. Im Allgemeinen müssen verdorbene Menschen, nachdem sie Status erlangt haben, immer ein paar Leute um sich haben, die sie bedienen. Wenn sie Wasser wollen, muss jemand es für sie einschenken; wenn sie essen wollen, muss ihnen jemand ihre Essstäbchen reichen; wenn sie ausgehen, muss jemand hinter ihnen herlaufen. Sie müssen auch Markenkleidung kaufen und sich von Kopf bis Fuß neu einkleiden, passend zu ihrem Status. Ich sage: „Als Leiter zu dienen, ist ein Auftrag und eine Verantwortung, die Gott dir gibt – bedeutet das, Status zu haben? Welche wirkliche Arbeit kannst du tun, dass du dich schon aufspielst? Wenn du die Arbeit wirklich tun kannst, wird dich Gottes Haus mit Kleidung und Arbeitsausrüstung sowie mit einem guten Handy und Computer ausstatten. Aber du kannst keine wirkliche Arbeit tun, und doch gibst du blindlings an. Glaubst du an Gott, nur um nach diesen Dingen zu streben – Status, Ruhm und Gewinn? Warum bist du so oberflächlich?“ Ich arbeite schon so viele Jahre, und der Umfang Meiner Arbeit ist ziemlich groß, aber Ich habe nicht das Gefühl, dass Ich Status habe. Ich genieße weder irgendwelche üblichen Privilegien, noch habe Ich spezielles Personal, das Mich bedient und sich um Mich kümmert. In diesen Dingen bin Ich überhaupt nicht wählerisch. Würdest du sagen, Ich wüsste nicht, wie Ich bei Dingen wählerisch sein kann? (Nein, Gott kümmert Sich einfach nicht um diese Dinge.) Wenn Ich wählerisch sein wollte, könnte Ich das sein, und Ich wüsste auch, wie man schöne Dinge aussucht. Aber worin unterscheide Ich Mich unter anderem von euch? Ich gehe diese Dinge korrekt an. Ich werde Meine Kleidung und Körperpflege weder an Meinen Status anpassen, nur weil Ich ihn habe, noch werde Ich sie dazu nutzen, Meinen Status und Meinen Wert zu bestätigen. Was auch immer Ich kaufe oder besitze, gefällt Mir einfach oder Ich brauche es und finde es für Meinen Gebrauch passend. Ich werde nichts kaufen oder besitzen, weil Ich Status und Macht habe oder weil Ich wertvoll bin.
Ich spreche mit euch über das Thema, wie der menschgewordene Gott mit Status umgeht, damit ihr Mich ein bisschen verstehen könnt und genau wisst, welchen Standpunkt Ich zum Thema Status einnehme und wie Ich damit umgehe. Was möchte Ich euch hiermit natürlich am meisten sagen? Zum einen ist es notwendig, dass ihr den Unterschied zwischen dem menschgewordenen Gott Selbst und den verdorbenen Menschen in Bezug auf ihren Umgang mit Status kennt. Zum anderen geht es darum, dem Menschen zu ermöglichen, genau zu verstehen, was Status eigentlich ist und wie er an seinem angemessenen Platz bleiben und seine Verantwortlichkeiten und seine Pflicht erfüllen sollte. Das sind die korrekten Gedanken und Sichtweisen, die jeder besitzen sollte. Wenn du solche korrekten Gedanken und Sichtweisen hast, wirst du mit deiner Pflicht, deinen Verantwortlichkeiten und sogar mit dem Status, den dir das Haus Gottes verleiht, in Übereinstimmung mit der Wahrheit und den Grundsätzen umgehen. Ich habe mit euch ziemlich viel über das Thema Gemeinschaft gehalten, wie der menschgewordene Gott mit Status umgeht. Einige dieser Dinge habt ihr bereits gesehen, und ihr könnt sie mit der Realität abgleichen. Über andere Dinge habt ihr Mich nur sprechen hören, seid aber nicht mit Mir in Kontakt getreten, weshalb ihr keine Möglichkeit habt, sie mit der Realität abzugleichen. Ganz gleich, ob ihr sie gesehen oder nur die Tatsachen gehört habt, von denen Ich gesprochen habe – es reicht aus, solange ihr sie korrekt begreifen und sie glauben könnt. Wenn du immer noch zweifelst, dann beobachte die Dinge in deinem täglichen Leben über einen längeren Zeitraum, um zu sehen, ob das, was Ich gesagt habe, sachlich und zutreffend ist. Wenn du eine Bestätigung erhältst, wirst du wissen, was Status für Gott eigentlich bedeutet, wie Gott mit Status umgeht, wie sich dies von der Herangehensweise gewöhnlicher verdorbener Menschen unterscheidet und was die Wahrheit ist, die der Mensch in dieser Hinsicht verstehen oder praktizieren sollte. Ein grundlegendes Verständnis dieses Inhalts zu haben, wird euch befähigen, Gott besser zu verstehen und Gott genauer zu kennen. Abgesehen davon wird es euch auch helfen, die Frage des Status korrekt anzugehen und euch einen korrekten Standpunkt und einen korrekten Weg an die Hand geben, um damit umzugehen, richtig? (Ja.)
Gut, lasst uns unsere Gemeinschaft für heute hier beenden. Auf Wiedersehen!
26. Oktober 2024