13. Meine Debatte mit den Pastoren

Von Jemong, Indien

Im Januar 2019 bezeugte mir ein Freund das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage. Als ich damals die Worte des Allmächtigen Gottes las, berührten sie mich zutiefst. Es war, als hätte sich mir eine neue Wahrheit offenbart – ich war überglücklich. Der Allmächtige Gott hat die Geheimnisse der Bibel, die Geheimnisse der Menschwerdung und die Wurzel der Verdorbenheit des Menschen offenbart und einen Weg aufgezeigt, wie man sich von Sünde befreien, gereinigt und errettet werden kann. Kein Mensch könnte je solche Worte aussprechen. Ich spürte, dass dies die Stimme Gottes war, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Also nahm ich es freudig an und teilte diese unglaubliche Nachricht meiner Familie mit. Auch meine Mutter, meine Tante und einige Brüder und Schwestern nahmen den Allmächtigen Gott an. Wir versammelten uns, lasen jeden Tag Gottes Worte und erfreuten uns an den Wahrheiten, die der Allmächtige Gott kundgetan hatte. Wir stellten fest, dass wir daraus deutlich mehr für uns gewinnen konnten als durch die Religion in all den Jahren zuvor.

Schon bald erfuhren die Pastorin und die Diakone in unserem Dorf von meinem Glauben. Eines Abends tauchte unerwartet ein Diakon bei mir zu Hause auf und fragte mich: „Warum kommt ihr beide, du und deine Mutter, nicht mehr zum Gottesdienst?“ Ich sagte ihm: „Ich gehe nicht mehr in die Kirche, weil der Herr Jesus wiedergekehrt ist – Er ist der Allmächtige Gott. Ich habe viel in den Worten des Allmächtigen Gottes gelesen und bin überwältigt, denn ich habe noch nie etwas so Neues gelesen. Der Allmächtige Gott hat viele biblische Geheimnisse gelüftet. Ich habe entdeckt, dass die Worte des Allmächtigen Gottes die Wahrheit sind und Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist, auf den wir gewartet haben.“ Er hörte mich an und antwortete dann zweifelnd: „Der Herr Jesus ist wiedergekehrt? Wie kann das sein?“ Ich sagte ihm: „Der Allmächtige Gott hat das Zeitalter des Königreichs eingeläutet und Er vollbringt nun Sein neues Werk. Das Zeitalter der Gnade ist vorbei und der Heilige Geist wirkt nicht mehr in den religiösen Kirchen. Es ist wie damals, als der Herr Jesus kam, um zu wirken. Die Menschen verließen den Tempel und folgten Ihm. Jetzt müssen wir mit Gottes neuem Werk Schritt halten, um in den letzten Tagen von Gott errettet zu werden.“ Als er sah, dass ich entschlossen war, an den Allmächtigen Gott zu glauben, sagte er, ich würde ausgeschlossen werden, und ging dann einfach wieder. Danach suchten die Pastorin und die Diakone eine Familie auf, die gerade erst Gottes Werk der letzten Tage angenommen hatte, und belästigten sie. Die Pastorin sagte zu ihnen: „Ihr habt euch der Kirche des Allmächtigen Gottes angeschlossen und kommt nicht mehr zu unseren Gottesdiensten. Ihr seid irregeführt worden – der Herr ist nicht wiedergekehrt. Als Pastorin weiß ich, was alles in der Bibel steht. Wenn der Allmächtige Gott wirklich der wiedergekehrte Herr Jesus wäre, wüsste ich es ganz bestimmt.“ Sie sagte auch: „Wenn ihr darauf besteht, aus der Kirche auszutreten, müsst ihr vor allen sagen, dass ihr Jesus den Rücken gekehrt habt. Außerdem wird euch die Kirche nicht länger unterstützen. Am Sonntag müsst ihr deshalb in die Kirche kommen, damit eure Namen entfernt werden und ihr dies der gesamten Gemeinde bekanntgeben könnt. Andernfalls wird man euch aus dem Dorf jagen.“ Ich war wütend. Jeder hat das Recht auf Glaubensfreiheit, doch griffen sie zu solch gemeinen Methoden, um die Menschen davon abzuhalten, nach dem wahren Weg zu suchen. Wären sie wohlwollende Diener, hätten sie ein suchendes Herz und würden herausfinden wollen, was es mit der Kirche des Allmächtigen Gottes und dem Werk des Allmächtigen Gottes auf sich hat. Doch angesichts der Wiederkehr des Herrn widersetzten sie sich blindlings und verurteilten dies sogar. Wie können das Wahrheitssuchende sein? Am nächsten Tag besuchte ich die Familie, die durch die Pastorin eine solche Störung erlebte. Unser Bruder dort sagte, sie glaubten, der Allmächtige Gott sei der wahre Gott, und selbst wenn man sie aus dem Dorf jagen würde, würden sie weiter an Ihn glauben. Daraufhin verbreitete die Pastorin haltlose Gerüchte und Unwahrheiten, um die Menschen davon abzuhalten, nach dem wahren Weg zu suchen. Dies zeigte mir, dass es nicht einfach ist, an Gott zu glauben und Ihm zu folgen. Als der Herr Jesus kam und wirkte, wurde Er von der jüdischen Religion verfolgt. Damals folgten Ihm nicht viele. Jetzt ist der Allmächtige Gott gekommen, um zu wirken, doch auch Er wird von den religiösen Kreisen verfolgt. Die meisten Menschen glauben den Geistlichen und hören nur auf sie, weshalb sie die Ankunft des Herrn nicht annehmen wollen. Das hat mir auch eine Tatsache verdeutlicht: Der wahre Weg wird seit jeher bekämpft. Nur wenige nehmen den wahren Weg an und folgen Gott, während viele nur Menschen anbeten und Pastoren bei den verschiedenen Religionen folgen. Obwohl die Pastorin uns daran hindern wollte und uns sogar verfolgte, hatten wir doch den wahren Weg angenommen und den Weg des ewigen Lebens gefunden. Wir sind gesegnet. Diese Erkenntnis ließ meinen Glauben, dem Allmächtigen Gott zu folgen, nur noch stärker werden.

Später setzte sie den Kirchenverband über meinen Glauben an den Allmächtigen Gott in Kenntnis. Und so kam sie eines Abends mit einer ganzen Gruppe von Leuten zu mir nach Hause. Sie forderte mich auf, zum Haus eines Diakons zu gehen und dort vor allen Geistlichen und Mitgliedern meinen Glauben an den Allmächtigen Gott klar und deutlich kundzutun. Sie waren so böse, dass sie sich Gottes Werk der letzten Tage widersetzten und es verurteilten. Ich hatte eigentlich nicht den Mut, mich ihnen zu stellen. Doch war mir klar, würde ich nicht zu dem Treffen gehen, würden sie nur weiter haltlose Gerüchte erfinden. Gott hatte mir Seine Gnade erwiesen, indem er es mir erlaubte, Seine Stimme zu hören und so manche Wahrheiten zu erkennen. Jetzt, da Er mich brauchte, um Zeugnis von Seinem Werk abzulegen, konnte ich nicht mehr davonlaufen. Also betete ich: „Allmächtiger Gott, bitte führe mich und schenke mir die Worte, die ich brauche, damit ich den Glauben habe, für Dein Werk Zeugnis abzulegen.“ Als ich im Haus des Diakons ankam, setzte ich mich auf einen Stuhl und sah über ein Dutzend Menschen um mich herum sitzen, darunter fünf Pastoren des Kirchenverbandes sowie Geistliche des Dorfes und auch einige Gemeindemitglieder. Wieder schüchterte es mich ein, so viele Menschen dort zu sehen, denn ich wusste nicht, was als Nächstes passieren würde. Ich betete in meinem Herzen ununterbrochen zu Gott, Er möge mir helfen, mich zu beruhigen. Allmählich ließ meine Angst nach, weil ich wusste, dass der Allmächtige Gott bei mir war. Eine ältere Pastorin des Kirchenverbandes fragte mich sehr streng: „Warum nehmt ihr, du, deine Mutter und deine Tante, nicht mehr an den Gottesdiensten teil? Weißt du, was die Kirche ist? Ist dir klar, dass dies Verrat am Herrn Jesus bedeutet, sie zu verlassen, und dass Er dir den Rücken kehren wird?“ Ich sagte ihr: „Der Herr Jesus sagte uns: ‚Denn wo zwei oder drei versammelt sind in Meinem Namen, da bin Ich mitten unter ihnen(Matthäus 18,20). Was macht eine wahre Kirche aus? Ob es eine Kirche ist, hängt nicht davon ab, wie viele Mitglieder sie hat oder wo sie sich befindet. Egal wie viele sich versammeln, solange das Wirken des Heiligen Geistes, die Gegenwart Gottes und die Wahrheit präsent sind, ist es eine Kirche. Wenn wir uns nun die heutige Kirche ansehen, finden wir dort das Wirken des Heiligen Geistes vor? Bringt das Lesen von Gottes Wort Erleuchtung? Sind die Gottesdienste eine Freude und bieten sie Nahrung für die Seele? Die Pastoren predigen immer nur die gleichen alten Lehren und es hilft den Menschen in ihrem Streben, den Herrn zu erfahren, überhaupt nicht. Die Gläubigen können doch überhaupt keine Kraft für ihr Leben tanken. Sie sind schwach und negativ eingestellt, streben nach Reichtum und geben sich den weltlichen Dingen hin. Die heutige Kirche ist wie der Tempel zu Zeiten des Herrn Jesus – sie hat das Wirken des Heiligen Geistes eingebüßt und kann nicht als wahre Kirche bezeichnet werden. Warum wollen wir denn an den Allmächtigen Gott von nun an glauben und nicht mehr zu diesen Gottesdiensten gehen? Weil alles, was der Allmächtige Gott kundgetan hat, Wahrheit ist. Er hat so viele verborgene Geheimnisse der Bibel enthüllt. Das Lesen der Worte des Allmächtigen Gottes hat mir wirklich die Augen geöffnet, mein Herz erhellt und meinen Geist genährt. Das ist die Frucht, hervorgebracht durch das Wirken des Heiligen Geistes. Der Allmächtige Gott ist die Erscheinung des wahren Gottes, und die Kirche des Allmächtigen Gottes ist die wahre Kirche. Heute lesen viele wahre Gläubige aus den verschiedensten Religionen und Konfessionen, die sich nach der Ankunft des Herrn sehnen, die Worte des Allmächtigen Gottes online über verschiedene Kanäle. Sie haben die Gewissheit erlangt, dass dies Gottes Stimme ist. Warum wollt ihr nicht danach suchen und es selbst prüfen? Ihr seid doch Pastoren und Prediger der Kirche. Ihr solltet die Gläubigen tatkräftig dazu anleiten, den Herrn willkommen zu heißen. Das würde bedeuten, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen!“ Als ich fertig war, herrschte Stille.

Später fragte mich die Pastorin: „Du sagst, der Herr Jesus sei wiedergekehrt. Woher willst du das wissen?“ Dann schlug sie eine Bibel auf, zeigte auf einen Vers und sagte zu mir: „In der Bibel steht: ‚Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel noch der Sohn, sondern allein Mein Vater(Matthäus 24,36). Das bedeutet, niemand wird wissen, wann der Herr kommt. Woher also willst du es wissen?“ Ich sagte: „Wenn gar keiner wüsste, dass Er gekommen ist, wie könnten wir Ihn dann willkommen heißen? Wenn in der Bibel steht ‚Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand‘, bedeutet das, dass niemand den Zeitpunkt Seiner Ankunft kennt. Aber Er wird sprechen, nachdem Er gekommen ist. Er wird erscheinen, um Sein Werk zu vollbringen. Wenn wir die Stimme des Herrn hören und die Wahrheit sehen, die Er kundgetan hat, werden wir dann nicht wissen, dass Er wiedergekehrt ist? Genau wie der Herr Jesus sagte: ‚Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt; geht aus ihm entgegen!(Matthäus 25,6). ‚Siehe, Ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand Meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde Ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit Mir(Offenbarung 3,20). Der Schlüssel, um den Herrn willkommen zu heißen, liegt also darin, auf Seine Stimme zu hören. Wenn wir jemanden rufen hören, dass der Bräutigam gekommen ist, dann heißt das, bezeugen, dass der Herr Jesus wiedergekehrt ist, dann sollten wir hinausgehen, um Ihm zu begegnen, und demütig auf die Stimme des Herrn hören. Nur eine solche Person ist eine kluge Jungfrau, die den Herrn willkommen heißen und mit Ihm am Festmahl teilnehmen kann. Wenn es aber nach euch ginge, so würde es niemand wissen, selbst nachdem der Herr schon gekommen ist. Wie aber lassen sich dann all diese Bibelverse erklären und wie sollen sie sich erfüllen?“ Auch gab ich ihnen ein Beispiel und sagte: „Denkt nur daran, als der Herr Jesus kam, um zu wirken. Zuerst erkannte Ihn niemand als Gott. Als Er dann zu wirken und zu sprechen begann, bezeugte der Heilige Geist: ‚Dies ist Mein lieber Sohn, an welchem Ich Wohlgefallen habe(Matthäus 3,17). Danach begann Er, Zeichen und Wunder zu wirken, Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben, den Weg der Buße zu predigen und den Menschen ihre Sünden zu vergeben. Er begann das Werk der Erlösung im Zeitalter der Gnade. Erst dann erkannten die Menschen den Herrn Jesus als den Erlöser der Menschheit, als Gott Selbst. Basiert unser Glaube an den Herrn nicht allein auf Seinem Werk und Seinen Worten? Die großen Katastrophen haben bereits eingesetzt – alle Prophezeiungen über die Ankunft des Herrn haben sich erfüllt. Er ist wiedergekehrt und schon am Wirken. Er tut die Wahrheit kund, die zur Reinigung und Errettung der Menschheit notwendig ist, und Er vollzieht das Werk des Gerichts, beginnend mit dem Haus Gottes. Er hat eine Gruppe von Überwindern erschaffen. Das sind Tatsachen, die niemand leugnen kann. Wir können nicht tatenlos unserem Untergang entgegensehen, indem wir Gottes Werk nach unseren eigenen Auffassungen und Vorstellungen beurteilen. So würden wir unsere Chance verpassen, den Herrn willkommen zu heißen.“ Daraufhin wurde eine junge Pastorin des Kirchenverbandes wütend und fragte mich: „Dieser Allmächtige Gott – wo ist Er denn? Hast du Ihn gesehen? Wenn nicht, wie kannst du dir dann sicher sein, dass Er der wiedergekehrte Herr Jesus ist?“ Als Antwort stellte ich ihr eine Gegenfrage: „Du glaubst an den Herrn Jesus – hast du Ihn gesehen? Keiner von uns hat den Herrn gesehen, warum also glauben wir an Ihn?“ Niemand antwortete. Dann sagte ich: „Damals, als der Herr Jesus im Fleisch wirkte, hatten Ihn da nicht viele Menschen gesehen? Die Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer hatten das Angesicht des Herrn gesehen, aber erkannten sie Ihn auch als den Herrn? Folgten sie Ihm? Nicht nur, dass sie Ihm nicht folgten, noch dazu verurteilten sie Ihn und lehnten Ihn ab, um Ihn schließlich ans Kreuz zu nageln. Was sagt uns das? Selbst wenn man das Angesicht des Herrn sieht, wird man sich Ihm widersetzen und von Ihm verurteilt werden, wenn man Ihn nicht kennt und Seine Stimme nicht erkennen kann. Wenn ihr in jener Zeit geboren wärt, den Herrn Jesus gesehen und Seine Predigten gehört hättet, hättet ihr Ihn dann als den Christus erkannt? Das ist wirklich schwer zu sagen.“ Als ich fertig war, erwiderte die Pastorin scharf: „Du sagst, der Allmächtige Gott sei der wiedergekehrte Herr Jesus. Mit welcher Begründung?“ Ich antwortete: „Der Herr Jesus sagte: ‚Denn Meine Schafe hören Meine Stimme, und Ich kenne sie; und sie folgen Mir(Johannes 10,27). Um festzustellen, ob der Allmächtige Gott die Erscheinung Gottes ist, müssen wir vor allem prüfen, ob das, was Er spricht, die Wahrheit ist. Ich werde euch die Worte des Allmächtigen Gottes vorlesen, dann könnt ihr selbst hören, ob dies die Stimme Gottes ist. Dann werdet ihr wissen, ob der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist.“ Daraufhin las ich ihnen von meinem Handy ein paar Abschnitte aus den Worten des Allmächtigen Gottes vor.

Der Allmächtige Gott sagt: „Überall im Universum verrichte Ich Mein Werk, und im Osten erschallt unaufhörlich donnerndes Grollen, das alle Nationen und Konfessionen erschüttert. Es sind Meine Äußerungen, die alle Menschen bis zum heutigen Tag geführt haben. Ich bewirke, dass alle Menschen von Meinen Äußerungen erobert werden, in diesen Strom fallen und sich Mir ergeben, denn Ich habe Meine Herrlichkeit längst der ganzen Erde entzogen und sie im Osten erneut hervorgebracht. Wer sehnt sich nicht danach, Meine Herrlichkeit zu sehen? Wer freut sich nicht ungeduldig auf Meine Wiederkehr? Wer dürstet nicht nach Meinem Wiedererscheinen? Wer sehnt sich nicht nach Meiner Lieblichkeit? Wer würde nicht zum Licht kommen? Wer würde nicht den Reichtum Kanaans sehen wollen? Wer sehnt sich nicht nach der Wiederkehr des Erlösers? Wer betet Ihn, der große Macht besitzt, nicht an? Meine Äußerungen sollen auf der ganzen Erde verkündet werden, und Ich werde mehr Worte zu Meinem auserwählten Volk äußern und sprechen, wie mächtiger Donner, der die Berge und Flüsse erschüttert. Ich spreche Meine Worte zum ganzen Universum und zur Menschheit. Daher sind die Worte aus Meinem Mund des Menschen Schatz geworden, und alle Menschen schätzen Meine Worte. Der Blitz zuckt vom Osten bis ganz in den Westen. Meine Worte sind solcherart, dass es für den Menschen schwer wird, sich von ihnen zu trennen. Zudem sind sie für ihn auch unergründlich, und noch viel mehr lassen sie ihn Freude empfinden. Alle Menschen sind froh und voller Freude und feiern Mein Kommen wie frisch geborene Säuglinge. Durch Meine Äußerungen werde Ich alle Menschen vor Mich bringen. Fortan werde Ich Mich offiziell mitten unter die Menschen begeben und bewirken, dass sie zu Mir kommen werden, um Mir zu huldigen. Durch die Herrlichkeit, die Ich ausstrahle, und die Worte aus Meinem Mund kommen alle Menschen vor Mich und sehen, dass der Blitz von Osten aufleuchtet, dass Ich auch auf den ‚Ölberg‘ im Osten herabgestiegen bin, dass Ich längst auf die Erde gekommen bin und dass Ich nicht mehr der Sohn der Juden, sondern der Blitz des Ostens bin. Denn Ich bin längst auferstanden und aus den Rängen der Menschheit fortgegangen und dann mit Herrlichkeit unter den Menschen erneut erschienen. Ich bin Derjenige, der schon vor unzähligen Zeitaltern angebetet wurde, und Ich bin auch der Säugling, von dem sich die Israeliten vor unzähligen Zeitaltern abgewendet haben. Und erst recht bin Ich der allherrliche Allmächtige Gott des gegenwärtigen Zeitalters! Lasst alle vor Meinen Thron kommen und Mein glorreiches Antlitz sehen, Meine Äußerungen hören und Meine Taten sehen. Das ist die Gesamtheit Meiner Absicht; es sind sowohl das Ende und der Höhepunkt Meines Plans als auch der Zweck Meiner Führung: zu bewirken, dass unzählige Nationen Mir huldigen, unzählige Münder Mich anerkennen, unzählige Menschen ihr Vertrauen in Mich setzen und unzählige Auserwählte Gottes sich Mir ergeben!(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die sieben Donner erschallen – sie sagen voraus, dass sich das Evangelium des Königreichs im ganzen Universum verbreiten wird). „Christus der letzten Tage bringt Leben und bringt den andauernden und ewig währenden Weg der Wahrheit. Diese Wahrheit ist der Weg, durch den der Mensch Leben erlangt, und der einzige Weg, durch den der Mensch Gott erkennen und von Gott gebilligt werden wird. Wenn du nicht den Weg des Lebens suchst, der von Christus der letzten Tage angeboten wird, dann wirst du nie die Anerkennung von Jesus gewinnen, und wirst nie qualifiziert sein, durch das Tor des Himmelreichs zu treten, denn du bist sowohl eine Marionette als auch ein Gefangener der Geschichte. Diejenigen, die von Vorschriften und Worten beherrscht werden und unter dem Joch der Vergangenheit stehen, werden nie Leben gewinnen können und werden nie den immerwährenden Weg des Lebens gewinnen können. Das liegt daran, dass alles, was sie haben, trübes Wasser ist, an dem Tausende von Jahren festgehalten wurde, statt an dem Wasser des Lebens, das von dem Thron fließt. Diejenigen, die nicht mit dem Wasser des Lebens versorgt werden, werden auf ewig Leichname bleiben, Spielbälle Satans und Söhne der Hölle. Wie können sie dann Gott erblicken? Du trachtest nur danach, an der Vergangenheit festzuhalten, stillzustehen und die Dinge so beizubehalten, wie sie sind, und du trachtest nicht danach, den Status quo zu ändern und die Geschichte zu verwerfen. Wirst du also nicht immer Gott gegenüber feindselig sein? Die Schritte von Gottes Wirken sind überwältigend und mächtig, wie wogende Wellen und Donnergrollen – dennoch sitzt du da und wartest passiv auf die Vernichtung, klammerst dich an das Alte und wartest darauf, dass dir die Dinge in den Schoß fallen. Wie kannst du somit als jemand gelten, der den Fußstapfen des Lammes folgt?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Nur Christus der letzten Tage kann dem Menschen den Weg des ewigen Lebens schenken).

Sie flüsterten miteinander und wirkten fassungslos. Kurz darauf zeigte die ältere Pastorin auf mich und sagte: „Ich glaube, dass das, was du gerade vorgelesen hast, unmöglich Gottes Worte sein können. Gottes Worte sind barmherzig, diese hier sind aber viel zu streng. Das sind nicht Gottes Worte.“ Ich sagte: „Ihr meint also, Gott sei nur barmherzig und würde keine strengen Worte gebrauchen, um Menschen zu entlarven und zu verdammen. Seid ihr sicher, dass diese Ansicht den Tatsachen entspricht? Der Herr Jesus sprach viele tadelnde Worte. Habt ihr das wirklich vergessen? So verurteilte und tadelte Er die Pharisäer, als Er sagte: ‚Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen(Matthäus 23,13). ‚Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, dass ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr denn ihr seid!(Matthäus 23,15). Und es gibt noch viel mehr Beispiele dieser Art. Das beweist, dass Gottes Disposition nicht nur Barmherzigkeit und Liebe umfasst, sondern auch Majestät und Zorn. Wir können Gottes Werk und Worte nicht nach unseren eigenen Auffassungen und Vorstellungen bemessen. Damit würden wir den Fehler begehen, Gott zu richten und Ihn einzuschränken.“ Ich fuhr fort: „Die Bibel prophezeit auch Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen: ‚Denn es ist Zeit, dass anfange das Gericht an dem Hause Gottes(1 Petrus 4,17). Gott tut in den letzten Tagen Wahrheit kund und richtet die Menschheit, um alle ihrer Art entsprechend einzuteilen, die Schafe gründlich von den Ziegenböcken, den Weizen von der Spreu und die guten Diener von den bösen zu trennen. Wenn Gott in den letzten Tagen käme, um zu wirken, und dabei voller Barmherzigkeit und Liebe bliebe, ohne gerechtes Gericht und Verdammung, wann würde das Zeitalter dann je zu einem Ende kommen?“ Dann las ich ihnen einen weiteren Abschnitt aus den Worten des Allmächtigen Gottes vor. Der Allmächtige Gott sagt: „Angenommen, dass Gott in den letzten Tagen der Offenbarung des Ergebnisses der Menschen sie noch immer mit unendlicher Barmherzigkeit und liebevoller Güte lieben würde und ihnen gegenüber noch immer liebevoll wäre, sie nicht dem gerechten Gericht unterwerfen würde, sondern ihnen gegenüber vielmehr Toleranz, Geduld und Vergebung zeigen würde, und den Menschen vergeben würde, ganz gleich, wie gravierend ihre Sünden wären, ohne ein Quäntchen gerechten Gerichts. Wann würde dann die ganze Führung Gottes jemals zum Abschluss gebracht werden? Wann könnte eine Disposition wie diese die Menschen zum angemessenen Bestimmungsort der Menschheit führen? Nehmen wir als Beispiel einen Richter, der immer liebevoll zu den Menschen ist, einen liebevollen Richter mit einem freundlichen Gesicht und einem sanftmütigen Herzen. Ganz gleich, was für Verbrechen sie begangen haben, er liebt die Menschen und ist ihnen gegenüber liebevoll und nachsichtig, wer sie auch sind. Wann wird er in diesem Fall dann jemals zu einem gerechten Urteil kommen können? Während der letzten Tage kann nur das gerechte Gericht die Menschen ihrer Art nach einordnen und sie in ein neues Reich bringen. Auf diese Weise wird das gesamte Zeitalter durch Gottes gerechte Disposition des Gerichts und der Züchtigung zu Ende gebracht(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Vision von Gottes Werk (3)). Danach wussten sie nichts mehr zu erwidern. Einen Moment später zeigte die ältere Pastorin mit dem Finger auf mich und sagte in tadelndem Ton: „Weißt du überhaupt, woher die Kirche des Allmächtigen Gottes kommt? Sie kommt aus China und wurde von der chinesischen Regierung verboten. Die Regierung des Landes erkennt sie nicht als den wahren Weg an, warum also glaubst du daran?“ Ich antwortete mit einer Gegenfrage: „Wer ist die chinesische Regierung? Sind das Gottes Nachfolger oder ist es ein atheistisches, satanisches Regime? Wie kannst du als Pastorin den Worten eines satanischen Regimes Glauben schenken? Das ist töricht. Eurer Logik nach kann also nichts, was eine Regierung nicht gutheißt, der wahre Weg sein. Entspricht das der Realität? Als der Herr Jesus kam und wirkte, musste Er da nicht die Verurteilung und Verfolgung durch die Regierung erdulden? Wie konnte es dazu kommen, dass Er gekreuzigt wurde? Waren es nicht die Pharisäer, die sich mit der römischen Regierung verbündeten und Ihn ans Kreuz nageln ließen? Nach eurer Logik kann also nichts, was von einer Regierung verfolgt und verboten wird, der wahre Weg sein. Solltet ihr dann nicht auch das Werk des Herrn Jesus ablehnen und verurteilen? Ist das nicht absurd und lächerlich? In der Bibel steht: ‚Die ganze Welt liegt im Argen(1 Johannes 5,19). Die ganze Welt liegt in den Händen Satans. Die Machthaber sind ebenfalls verdorbene Menschen – kennen sie etwa Gott? Bis zum heutigen Tage haben wir noch keinen einzigen Staatsführer gesehen, der tatkräftig das Werk des Allmächtigen Gottes ergründete oder das Volk dazu anleitete, Ihn anzubeten. Was zeigt uns das? Ob es sich um ein religiöses oder ein atheistisches Land handelt, keiner der Herrscher kennt Gott. Wie könnten sie denn jemals den wahren vom falschen Weg unterscheiden? Das ist völlig ausgeschlossen. Ihre Einschätzung der Dinge beruht ausschließlich auf einer satanischen Logik und entspricht nicht der Wahrheit.“ Als ich meine Meinung gesagt hatte, waren sie alle sprachlos.

Nach einer ganzen Weile zeigte jene ältere Pastorin auf mich und sagte voller Zorn: „Wenn du aus der Kirche austrittst, und einem deiner Familienmitglieder irgendetwas zustößt, werden die Geistlichen nicht für sie beten. Sie werden nicht geheilt und wenn sie sterben, wird ihre Seele nicht in den Himmel gelangen. Was tust du dann?“ Ich wusste es in meinem Herzen, dass sie versuchte, mich mit diesen alten Dorfbräuchen zu kontrollieren. Früher hatten wir die Pastoren regelrecht vergöttert und uns darauf verlassen, dass sie für uns beteten. Die Pastoren hatten bei den Gläubigen höchstes Ansehen genossen, und wir hatten uns in allem auf sie verlassen. Aber seit ich an den Allmächtigen Gott glaube, habe ich gelernt, dass Geistliche Gott nicht vertreten können und auch nicht darüber entscheiden, ob jemand nach dem Tod in den Himmel kommt. Also sagte ich zu ihnen: „Wenn in Zukunft etwas meiner Familie zustößt, werden wir eure Gebete auch nicht mehr brauchen.“ Daraufhin sagte die jüngere Pastorin: „Was wirst du tun, wenn dir niemand mehr bei den Beerdigungen hilft?“ Ich antwortete entschlossen: „Wenn jemand aus meiner Familie stirbt, werden wir seinen Leichnam beerdigen. Es ist nicht nötig, irgendwelche Beerdigungsrituale durchzuführen. In der Bibel steht: ‚Und ein anderer unter Seinen Jüngern sprach zu Ihm: Herr, erlaube mir, dass hingehe und zuvor meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Folge du Mir und laß die Toten ihre Toten begraben!(Matthäus 8,21-22). Was ist wichtiger: der Tod eines Familienmitglieds oder die Gebote des Herrn? Der Herr hat uns klar angewiesen, Ihm zu folgen und Ihn als groß zu ehren. Das ist das Allerwichtigste. Warum haltet ihr an bedeutungslosen Ritualen fest, anstatt nach der Wahrheit zu suchen und die Wiederkehr des Herrn willkommen zu heißen? Das Ende und der Bestimmungsort eines jeden Menschen liegen in Gottes Händen. Kein Mensch kann darüber entscheiden. Und man kommt nicht einfach durch die Gebete eines Pastors in den Himmel – das ist lächerlich.“ Ich fuhr fort: „Jetzt ist der Herr wiedergekehrt und hat viele Wahrheiten kundgetan. Er hat uns einen Weg gezeigt, uns von Sünde zu befreien, damit wir gereinigt und errettet werden können. Wenn wir dem Allmächtigen Gott nicht folgen oder das Gericht und die Reinigung durch Seine Worte nicht annehmen, sondern stattdessen nach bedeutungslosen religiösen Ritualen leben, reicht das wirklich aus, um gereinigt zu werden?“ Nachdem ich das gesagt hatte, waren sie erst sprachlos und konnten mir nichts mehr entgegensetzen. Dann lächelte ein anderer Pastor und sagte zu mir: „Jemong, du bist ein Mann von Kaliber, ein denkender Mensch. Die Kirche schätzt dich sehr. Wenn du weiter in der Kirche arbeitest und mehr Menschen dazu bringst, sich uns anzuschließen, wird die Kirche stärker. Gemeinsam könnten wir dann Gottes Werk tun – wäre das nicht wunderbar!“ Ich spürte regelrecht ihre Heuchelei. Das Einzige, worauf sie Wert legten, war es, die Kontrolle über noch mehr Menschen zu gewinnen, denn so würden sie noch mehr Opfergaben erhalten. Sie sehnten sich nicht wirklich nach der Erscheinung Gottes. Ich sagte zu ihnen: „Den Herrn willkommen zu heißen, ist wichtiger als alles andere. Egal, was ihr sagt, ich werde niemals aufhören, dem Allmächtigen Gott zu folgen! Ihr seid die Pastoren der Kirche. Warum leitet ihr die Gläubigen nicht an, die Ankunft des Herrn willkommen zu heißen, anstatt euch ihr zu widersetzen und sie zu verurteilen? Fürchtet ihr euch etwa nicht davor, euch gegen Gott zu stellen und von Ihm deshalb bestraft zu werden?“ Da unterbrach mich die jüngere Pastorin wütend: „Alles, was wir tun, ist zum Schutz unserer Herde. Da du fest entschlossen bist, an den Allmächtigen Gott zu glauben, wird die Kirche dich ausschließen, und es wird dir nicht gestattet sein, daherzukommen und unsere Schafe zu stehlen!“ Als ich das hörte, wurde ich noch wütender. Der Herr ist wiedergekehrt und sucht Seine Schafe. Diese Kirchenführer sollten die Initiative ergreifen und die Gläubigen dazu anleiten, den wahren Weg zu suchen, um so Gottes Schafe zu Ihm zu führen. Das würde ein treuer Diener tun. Aber das tun sie nicht. Um ihren Status und ihren Lebensunterhalt zu retten, führen sie die Gläubigen unter dem Vorwand, die Herde schützen zu wollen, in die Irre und täuschen sie, indem sie die Menschen dazu bringen, sich ihnen anzuschließen, sich Gottes Werk zu widersetzen und es zu verurteilen. Was für Heuchler – durch und durch böse Diener! Es erinnerte mich an ein Zitat des Allmächtigen Gottes: „Viele Menschen haben heutzutage einen ähnlichen Fehler begangen. Sie verkünden mit aller Macht die unmittelbar bevorstehende Erscheinung Gottes, verurteilen jedoch gleichzeitig Seine Erscheinung; ihr ‚unmöglich‘ schränkt erneut die Erscheinung Gottes innerhalb der Grenzen ihrer Vorstellungskraft ein. Und so habe Ich viele Menschen gesehen, die in wildes und lärmendes Gelächter ausgebrochen sind, nachdem sie auf Gottes Worte gestoßen sind. Unterscheidet sich dieses Gelächter jedoch auf irgendeine Weise von der Verdammung und Gotteslästerung der Juden? Ihr seid in Gegenwart der Wahrheit nicht fromm und weist noch weniger eine Haltung der Sehnsucht auf. Alles, was ihr tut, ist verbissen zu studieren und mit heiterer Unbekümmertheit abzuwarten. Was könnt ihr daraus gewinnen, wenn ihr auf diese Art studiert und abwartet? Meint ihr, persönliche Führung von Gott zu erhalten? Wenn du Gottes Kundgebungen nicht erkennen kannst, in welcher Weise bist du dann dazu qualifiziert, Gottes Erscheinen zu erblicken?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes. Anhang 1: Das Erscheinen Gottes hat ein neues Zeitalter eingeläutet). Was die Worte des Allmächtigen Gottes hier entlarven, ist vollkommen klar. Diese Pastoren begegnen der Wahrheit und dem Werk Gottes nicht mit dem geringsten bisschen Ehrfurcht. Sie sind die Antichristen, die bösen Diener, die von Gott in den letzten Tagen offenbart werden. Sie sind nicht würdig, Gottes Erscheinung zu bezeugen. Als sie schließlich sahen, wie unerschütterlich mein Glaube an den Allmächtigen Gott war, mussten sie mich wohl oder übel gehen lassen.

Sie verbreiteten ihre Auffassungen und Unwahrheiten unter den Gläubigen. Sie verboten ihnen, Kontakt mit den Gläubigen der Kirche des Allmächtigen Gottes aufzunehmen, und führten sie dahingehend in die Irre, sich Ihm zu widersetzen. Sie warnten jeden Einzelnen davor, dass er aus der Kirche ausgeschlossen werde, wenn er dem Allmächtigen Gott folge. Wegen dieser Irreführung und Behinderung wagten es viele nicht, das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage zu ergründen. Zu sehen, mit welcher Verbissenheit die Geistlichen gegen Gottes Werk vorgingen, machte mich wirklich wütend, und ich wollte sie zur Rede stellen. Doch wusste ich, dass meine Bemühungen vergeblich sein würden. Ich betete zu Gott und bat Ihn, mich zu erleuchten, damit ich wüsste, was ich tun sollte. Später hielt eine Schwester mit mir Gemeinschaft: „Damals bestanden die Pharisäer darauf, dass der Herr Jesus vom Kreuz herabsteige, um zu beweisen, dass Er der Messias sei, aber das tat Er nicht. Wurde Sein Evangelium nicht trotzdem in der ganzen Welt verbreitet, obwohl Er es ihnen nicht bewiesen hatte? Alles unterliegt der Herrschaft und dem Plan Gottes. Er benutzt die Taten dieser Antichristen, damit wir Gut von Böse unterscheiden können. Durch sie erkennen wir, wie Satan die Menschen in die Irre führt und sich Gott widersetzt. Wir können Satans Bosheit und Schamlosigkeit sehen, Satan hassen und jene religiösen Geistlichen ablehnen. Das ist Gottes Weisheit.“ Durch den gemeinschaftlichen Austausch mit ihr erhellte sich mein Herz und ich ließ mich von den Geistlichen nicht mehr einschränken. Da die Pastoren ihre Kirchen strikt vor uns verschlossen hielten, suchten wir zunächst andere Orte auf, um das Evangelium zu predigen. Es dauerte nicht lange, schon hatten viele Menschen das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage ergründet und angenommen.

Daraufhin las ich noch weitere Abschnitte aus den Worten des Allmächtigen Gottes. Sie verschafften mir noch mehr Klarheit über das Wesen des Widerstands der Pastoren gegen Gott. Der Allmächtige Gott sagt: „Möchtet ihr die Wurzel dessen erfahren, warum die Pharisäer sich Jesus widersetzten? Möchtet ihr das Wesen der Pharisäer verstehen? Sie waren voller Fantasien über den Messias. Außerdem glaubten sie nur, dass der Messias kommen würde, aber strebten nicht nach der Lebenswahrheit. Und so warten sie sogar noch heute auf den Messias, denn sie haben kein Wissen über den Weg des Lebens und wissen nicht, was der Weg der Wahrheit ist. Sagt Mir, wie könnten derart törichte, eigensinnige und ignorante Leute Gottes Segen erlangen? Wie könnten sie den Messias erblicken? Sie widersetzten sich Jesus, weil sie die Richtung des Werkes des Heiligen Geistes nicht kannten, weil sie den Weg der Wahrheit, über den Jesus gesprochen hatte, nicht kannten, und, mehr noch, weil sie den Messias nicht verstanden. Und da sie den Messias nie gesehen hatten und nie mit Ihm in Verbindung gestanden hatten, machten sie den Fehler, sich an den bloßen Namen des Messias zu klammern, wobei sie dem Wesen des Messias mit allen möglichen Mitteln Widerstand leisteten. Die Pharisäer waren in ihrem Wesen stur, arrogant und befolgten die Wahrheit nicht. Der Grundsatz ihres Glaubens an Gott war: Ganz gleich, wie tiefgründig Dein Predigen ist, ganz gleich, wie hoch Deine Autorität ist, Du bist nicht Christus, außer man nennt Dich den Messias. Ist dieser Glaube nicht absurd und lächerlich?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Zu der Zeit, zu der du den geistlichen Leib Jesu erblickst, wird Gott Himmel und Erde schon erneuert haben). „Es gibt jene, die die Bibel in prachtvollen Kirchen lesen und sie den ganzen Tag lang rezitieren. Unter ihnen ist jedoch nicht ein einziger, der den Zweck von Gottes Werk versteht. Nicht einer unter ihnen ist in der Lage, Gott zu kennen; erst recht kann keiner von ihnen mit den Absichten Gottes übereinstimmen. Sie sind alle wertlose, niederträchtige Menschen, die alle hoch oben stehen, um ‚Gott‘ zu belehren. Sie sind Menschen, die Gottes Banner tragen, sich Gott aber bewusst widersetzen, die sich als Gottgläubige bezeichnen, während sie das Fleisch des Menschen verzehren und dessen Blut trinken. Alle derartigen Menschen sind böse Teufel, die die Seele des Menschen verschlingen, Anführer von Dämonen, die absichtlich stören wollen, dass Menschen sich auf den rechten Weg machen, und Stolpersteine, die die Suche der Menschen nach Gott behindern. Sie scheinen vielleicht von ‚gesunder Verfassung‘ zu sein, aber wie sollen ihre Anhänger wissen, dass sie tatsächlich Antichristen sind, die die Menschen dazu anleiten, sich Gott zu widersetzen? Wie sollen ihre Anhänger wissen, dass sie lebende Teufel sind, die sich dem Verschlingen menschlicher Seelen verschrieben haben?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Alle Menschen, die Gott nicht kennen, sind Menschen, die sich Gott widersetzen). Früher bewunderte ich die Pastoren sehr. Sie hatten viele Jahre für den Herrn gearbeitet und kannten sich in der Bibel gut aus. Nach außen hin wirkten sie anderen gegenüber sehr liebevoll. In ihren Predigten forderten sie die Gläubigen auch dazu auf, wachsam zu sein und geduldig auf die Ankunft des Herrn zu warten, deshalb hielt ich sie für wahre Gläubige, die die Ankunft des Herrn erwarteten. Doch was durch die Worte des Allmächtigen Gottes und die Ereignisse offenbart wurde, machte diese Vorstellung von mir völlig zunichte. Sie wirkten fromm, doch als sie davon erfuhren, dass die Nachricht von der Ankunft des Herrn verbreitet wurde, kam ihre wahre Natur zum Vorschein, die sich Gott widersetzt und Ihn hasst. Als ich ihnen Zeugnis über das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage ablegte, waren sie unglaublich arrogant und klammerten sich stur an die Buchstaben der Bibel. Egal wie autoritär und kraftvoll die Worte des Allmächtigen Gottes auch waren, sie wollten sie nicht annehmen, sondern widersetzten sich ihnen und verurteilten sie unablässig. Sie griffen sogar auf Drohungen und Einschüchterung zurück, um die Gläubigen daran zu hindern, sich mit dem Werk des Allmächtigen Gottes zu befassen. Bewusst spannen sie Intrigen, um die Menschen daran zu hindern, nach dem wahren Weg zu suchen – und das alles nur um ihres eigenen Status und Lebensunterhalts willen. Sie fürchteten, dass ihnen niemand mehr Opfergaben geben würde, wenn alle an den Allmächtigen Gott glauben würden, und dass sie ihre Positionen verlieren würden. Alles, was sie taten, entsprach genau dem, was die Pharisäer vor 2.000 Jahren dem Herrn Jesus antaten, was von Gott verurteilt und verflucht wurde. So wie der Herr Jesus die Pharisäer verurteilte, als Er sagte: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen(Matthäus 23,13). „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, dass ihr einen Proselyten gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr denn ihr seid!(Matthäus 23,15).

In dieser direkten Auseinandersetzung mit ihnen war es einzig und allein der Allmächtige Gott, der mir Kraft gab, und den Erfolg verdankte ich den wenigen Wahrheiten, welche ich beim Lesen der Worte des Allmächtigen Gottes gelernt hatte. Das war eine wirklich besondere Erfahrung in meinem Leben. Wenn ich nicht an den Allmächtigen Gott geglaubt und Seine Worte nicht gelesen hätte, wäre ich genau wie die anderen Gläubigen, die zwar an Gott glauben, aber Menschen anbeten und ihnen folgen. Ich hätte niemals diese heuchlerischen Pharisäer, diese Antichristen, durchschauen können. Ich wäre auf den falschen Weg geraten, weil ich die Geistlichen verehrte, und Gott hätte mir den Rücken gekehrt und ich wäre von Ihm ausgemustert worden. Ich danke dem Allmächtigen Gott!

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