93. Wie mein Verlangen nach Segnungen verschwand
Im Jahr 2003 nahm ich das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen an. Ich war wirklich aufgeregt, denn unser lang ersehnter Herr Jesus war endlich wiedergekehrt. Danach zog ich aktiv los, um das Evangelium zu predigen, denn ich wollte diese großartige Nachricht mit mehr Menschen teilen, die sich nach dem Erscheinen Gottes sehnen. Egal, wie sehr religiöse Leute mich behinderten, schlugen oder verfluchten, oder wie der große rote Drache versuchte, mich zu verfolgen und zu verhaften, ich beharrte darauf, das Evangelium zu predigen. Nach einiger Zeit heilte ein Brusttumor, den ich seit vielen Jahren hatte, auf wundersame Weise ohne Operation. Das Einkommen unseres Familienbetriebs verdreifachte sich, und von da an gab ich mir bei meinen Pflichten noch mehr Mühe. Egal, wohin ich ging, um das Evangelium zu predigen, wie weit der Weg oder wie schwierig die Bedingungen auch waren, ich war von Herzen dazu bereit. 2012 diente ich als Kirchenleiterin und war mit meinen Pflichten so beschäftigt, dass ich eine Zeit lang nicht nach Hause gekommen war. Eines Tages, auf dem Weg zu einer Versammlung, traf ich zufällig meinen Sohn. Er erzählte mir, dass meine Enkeltochter einen bösartigen Gehirntumor entwickelt hatte. Obwohl sie Hunderttausende von Yuan ausgegeben hatten, konnte er nicht geheilt werden, und der Arzt hatte gesagt, sie hätte nur noch zwei Monate zu leben. Mir stockte das Herz und mein Kopf dröhnte: „Oh Gott, wie kann ein so junges Mädchen an so etwas erkranken?“ Als ich nach Hause kam, sah ich meine Enkelin mit bandagiertem Kopf. Ein Auge war bereits blind, doch sie tanzte immer noch vor dem Fernseher. Eine Welle der Trauer überkam mich. Ich konnte einfach nicht akzeptieren, dass es wirklich so war, und brach in Tränen aus. Meine Enkelin war erst drei Jahre alt, voller Leben; sollte ihr junges Leben wirklich schon zu Ende gehen? Mein Herz war von einem unbeschreiblichen Schmerz erfüllt. Ich fragte meinen Mann hastig, ob wir sie für eine zweite Meinung in eine Spitzenklinik bringen könnten, aber mein Mann sagte: „Es hat keinen Sinn, es ist zu spät. Sie kann nicht geheilt werden, sie hat nur noch zwei Monate zu leben.“ Nach diesen Worten meines Mannes konnte ich die ganze Nacht kein Auge zutun. Ich dachte: „Wie konnte meine Enkelin Krebs bekommen? Seit ich zu Gott gefunden habe, tue ich meine Pflichten und habe viel gelitten. Warum hat Gott meine Enkelin nicht beschützt? Warum widerfährt mir eine so gewaltige Prüfung?“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto größer wurde mein Schmerz, und ich wollte meine Pflicht nicht mehr tun. Ich wusste, dass dieser Zustand nicht richtig war, also bat ich Gott im Gebet, mich gegen mich selbst auflehnen zu können, doch in meinem Herzen hoffte ich immer noch, dass Gott meine Enkelin heilen würde. Ich erinnerte mich an die Geschichte in der Bibel, in der ein kleines Mädchen starb. Der Herr Jesus nahm ihre Hand, und sie erwachte wieder zum Leben. Also betete ich und vertraute meine Enkelin Gott an. Ich dachte, ich müsste schnell wieder meine Pflicht ausführen, in dem Glauben, dass Gott meine Enkelin vielleicht heilen würde, wenn Er sieht, wie sehr ich mich aufopfere und aufwende. Ich bat auch meinen Sohn und meinen Mann, mehr für sie zu beten.
Damals hoffte ich im Herzen auf die Genesung meiner Enkelin und musste ständig an sie denken, während ich meine Pflichten ausführte. Erinnerungen daran, wie lebhaft und bezaubernd sie war, zogen wie ein Film vor meinem inneren Auge vorbei. Obwohl ich meine Pflichten immer noch tat, spürte ich nicht mehr dieselbe Last wie zuvor. Besonders wenn ich daran dachte, wie süß meine Enkelin war und dass sie nur noch zwei Monate zu leben hatte, schmerzte mein Herz, als würde es mit einem Messer zerschnitten. Ich konnte nachts nicht schlafen und fing oft an zu weinen, ohne es überhaupt zu merken. Ich lebte gefangen in Schwachheit und Negativität und war bei meiner Pflicht ineffektiv, und mir wurde klar, dass ich mich in einem gefährlichen Zustand befand. Ich wusste, wenn ich das Ruder nicht schnell herumrisse, würde ich das Wirken des Heiligen Geistes verlieren. Also trat ich vor Gott und betete: „Gott, meine Enkelin ist so schwer krank, und ich leide innerlich sehr. Ich bitte Dich, über mein Herz zu wachen und mich zu erleuchten, damit ich Deine Absicht verstehe.“ Später las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Während Menschen Prüfungen durchmachen, ist es normal, dass sie schwach sind, im Inneren negativ sind, Gottes Absichten nicht verstehen oder es ihnen an Klarheit in Bezug auf den Weg der Praxis fehlt. Doch in jedem Fall musst du an Gottes Werk glauben und darfst, wie Hiob, Gott nicht verleugnen. Obwohl Hiob schwach war und er den Tag seiner eigenen Geburt verfluchte, bestritt er nicht, dass alle Dinge, die die Menschen nach ihrer Geburt besitzen, ihnen von Jehova gewährt werden, und dass Jehova auch der Eine ist, der sie wegnimmt. Was für Prüfungen er auch durchmachen musste, er behielt diesen Glauben bei. Welcher Art von Läuterung du anhand von Gottes Worten auch unterzogen wirst, in deinen Erfahrungen ist das, was Gott will, alles in allem dein Glaube und dein gottliebendes Herz. Indem Er auf diese Weise wirkt, vervollkommnet Er den Glauben, die Liebe und die Entschlossenheit der Menschen. Gott vollbringt das Werk der Vervollkommnung an den Menschen, und sie können es nicht sehen, können es nicht berühren; unter solchen Umständen ist Glaube erforderlich. Wenn etwas nicht vom bloßen Auge erblickt werden kann, ist Glaube erforderlich. Wenn du deine eigenen Auffassungen nicht loslassen kannst, ist Glaube erforderlich. Wenn dir Gottes Werk nicht klar ist, dann ist erforderlich, dass du Glauben hast, und dass du eine feste Haltung einnimmst und in deinem Zeugnis standhaft bleibst. Als Hiob diesen Punkt erreichte, erschien ihm Gott und sprach zu ihm. Das heißt, nur wenn du Glauben hast, wirst du imstande sein, Gott zu sehen. Wenn du Glauben hast, wird Gott dich vervollkommnen, und wenn du keinen Glauben hast, kann Er das nicht tun“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich, dass Gott die Erkrankung meiner Enkelin erlaubt hatte und dass es eine Prüfung von Gott war, die meinen Glauben vervollkommnen sollte. Ich dachte an Hiob, der wusste, dass all sein Reichtum und alles, was er besaß, von Gott gegeben waren und dass es vollkommen normal und gerechtfertigt war, dass Gott alles wieder wegnahm. Als Gott ihn Prüfungen unterzog, entschied sich Hiob dafür, den Tag seiner Geburt zu verfluchen, anstatt sich über Gott zu beklagen. Und er konnte sagen: „Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen; der Name Jehovas sei gelobt“ (Hiob 1,21). Er hatte wahren Glauben und legte sein Leben in Gottes Hände und erlaubte Ihm, alles zu orchestrieren. Hiobs Menschlichkeit war wirklich anständig und gut. Ich dachte über mich selbst nach. Ich hatte früher Eifer bei meiner Pflicht gezeigt. Egal wie viel Leid ich beim Predigen des Evangeliums ertrug und egal wie sehr die religiöse Welt oder der große rote Drache versuchten, mich zu verfolgen und zu verurteilen, ich wurde nie negativ. Stattdessen predigte ich einfach weiter das Evangelium und brachte wie immer Opfer. Aber das war kein wahrer Glaube. Ich tat das, weil es mit unserem Familiengeschäft aufwärts ging, nachdem ich zu Gott gefunden hatte und Gott meine Krankheit geheilt hatte. Ich genoss Gottes Gnade und Segnungen. Aber nun hatte meine Enkelin einen Gehirntumor und nur noch zwei Monate zu leben, und Gott heilte sie nicht, wie ich es erbeten hatte, also begann ich, mit Gott aufgrund meiner früheren Opfer zu diskutieren und beklagte mich bei Ihm, weil Er meine Enkelin nicht beschützte. Ich hatte sogar das Gefühl, dass Gott rücksichtslos handelte und Er mich nicht einer solch schweren Prüfung hätte unterziehen dürfen. Mir wurde klar, dass es mir an Menschlichkeit und Vernunft mangelte. Ich besaß weder echten Glauben noch unterwarf ich mich Ihm. Bei diesem Gedanken hatte ich das Gefühl, als hätte ich Gott wirklich im Stich gelassen. Gott hatte mir so viel gegeben; ich durfte nicht weiterhin so gierig sein. Ich musste mir an Hiob ein Beispiel nehmen und mich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen.
Später, bei meiner Pflicht, dachte ich jedes Mal an meine Enkelin, wenn ich die Kinder der Brüder und Schwestern sah, und malte mir aus, wie auch meine Enkelin wieder gesund sein und um mich herumspringen und -laufen würde. Ich erinnerte mich an meinen Brusttumor. Der Arzt hatte damals gesagt, dass der Tumor gewachsen war und es gefährlich wäre, wenn ich mich nicht operieren ließ. Ich verließ mich auf Gott und tat weiterhin meine Pflicht, und wie durch ein Wunder verschwand der Tumor. Dieses Mal wollte ich meine Pflicht wieder gewissenhaft ausführen. Also packte ich meinen Terminkalender voll und hielt oft Versammlungen mit den Brüdern und Schwestern ab und besprach die Arbeit. Die Brüder und Schwestern predigten aktiv das Evangelium und unterstützten Neulinge, und es gab bei keiner Arbeit irgendwelche Verzögerungen. Ich dachte bei mir: „Vielleicht wird der Krebs meiner Enkelin eines Tages plötzlich geheilt sein.“ Zwei Monate später fuhr ich zurück nach Hause und musste feststellen, dass sich der Krebs meiner Enkelin nicht gebessert hatte – im Gegenteil, er hatte bereits auf ihren ganzen Körper übergegriffen. Sie lag in den letzten Zügen. Ein kleiner Sarg stand schon bereit. Mein Sohn und meine Schwiegertochter weinten unaufhörlich. Mir brach das Herz, und auch ich konnte meine Tränen einfach nicht zurückhalten. Ich versuchte wieder, mit Gott zu diskutieren, und dachte: „Ich habe meine Pflicht in den vergangenen zwei Monaten, in denen meine Enkelin krank war, nicht vernachlässigt. Seit ich angefangen habe, an Gott zu glauben, habe ich stets Opfer gebracht und mich aufgewendet. Ich habe mein Geschäft aufgegeben, die Welt verleumdet mich, meine Verwandten haben mir den Rücken gekehrt und dazu werde ich vom großen roten Drachen gejagt. Egal, wie hart das Umfeld ist, ich habe an meiner Pflicht festgehalten. Wie kann das nun das Ergebnis sein? Ich habe nichts getan, was sich offensichtlich gegen Gott gerichtet hätte! Warum ist mir das passiert? Warum hat Gott meine Enkelin nicht beschützt?“ Mein Zustand verschlechterte sich rapide. Ich war zu schwach zum Laufen, und wollte nicht einmal mehr essen. Ich litt unter so großem Schmerz und Negativität, dass in mir der Wunsch aufkam, meine Pflicht nicht mehr zu tun. Ich wusste, ich sollte mich nicht beklagen, aber als ich meine Enkelin am Rande des Todes sah, konnte ich einfach nicht anders. Ich betete still zu Gott: „Gott! Ich will mich nicht über Dich beklagen, aber ich kann mich einfach nicht davon abhalten. Ich fühle mich so schwach und hilflos, bitte bewahre mein Herz davor, sich zu beschweren.“ Kurz darauf verstarb meine Enkelin. Mein Herz schmerzte unendlich. Ich hatte kein Verlangen danach, Gottes Worte zu lesen oder in Versammlungen Gemeinschaft zu halten. Besonders wenn ich Kinder von Brüdern und Schwestern sah, die im gleichen Alter wie meine Enkelin waren, musste ich unweigerlich weinen. Ich lebte gefangen in Negativität und falschem Verständnis, und mein Zustand besserte sich eine ganze Weile nicht. Auch bei meiner Pflicht erzielte ich keine Ergebnisse. Also trat ich vor Gott, um zu beten und zu suchen.
Eines Tages las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten, und mein Herz wurde viel heller. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn die Geburt eines Menschen durch sein vorheriges Leben bestimmt wurde, dann kennzeichnet der Tod das Ende dieses Schicksals. Wenn die Geburt eines Menschen der Beginn seiner Mission in diesem Leben ist, dann kennzeichnet der Tod das Ende dieser Mission. Da der Schöpfer eine feste Reihe von Umständen für die Geburt jedes Menschen arrangiert hat, hat Er mit Sicherheit auch eine feste Reihe von Umständen für seinen Tod angeordnet. Mit anderen Worten: Kein Mensch wird zufällig geboren, kein Tod kommt plötzlich, und sowohl Geburt als auch Tod hängen zwangsläufig mit dem früheren und gegenwärtigen Leben eines Menschen zusammen. Unter welchen Umständen ein Mensch geboren wird und unter welchen Umständen er stirbt, hängt mit der Vorherbestimmung des Schöpfers zusammen; das ist das Schicksal eines Menschen, die Bestimmung eines Menschen. Da es viele Erklärungen für die Geburt eines Menschen gibt, muss es zwangsweise auch eine Reihe besonderer Umstände für den Tod eines Menschen geben. Daher entstanden unter den Menschen unterschiedliche Lebensspannen und verschiedene Arten und Zeitpunkte ihres Todes. Manche Menschen sind kräftig und gesund und sterben dennoch jung; andere sind gebrechlich und kränklich und leben dennoch bis ins hohe Alter und gehen friedlich von dannen. Einige kommen durch unnatürliche Ursachen ums Leben, andere sterben auf natürliche Weise. Manche sterben weit von zu Hause entfernt, andere schließen ihre Augen zum letzten Mal im Kreis ihrer Liebsten. Manche Menschen sterben mitten im Flug, andere unter der Erde. Manche ertrinken, andere kommen in einem Unglück ums Leben. Manche sterben am Morgen, andere in der Nacht. … Jeder will eine glanzvolle Geburt, ein brillantes Leben und einen glorreichen Tod, aber niemand kann sein eigenes Schicksal übertreffen, niemand kann sich der Herrschaft des Schöpfers entziehen. Das ist das menschliche Schicksal. Die Menschen können alle Arten von Plänen für ihre Zukunft schmieden, aber niemand kann planen, wie er geboren wird, oder die Art und Weise, wie er diese Welt verlässt oder den Zeitpunkt dessen. Obwohl alle Menschen ihr Bestes tun, um ihren bevorstehenden Tod zu vermeiden und sich ihm zu widersetzen, kommt der Tod ihnen dennoch unbemerkt und lautlos immer näher. Niemand weiß, wann oder wie er zugrunde gehen wird, geschweige denn, wo es passieren wird. Offensichtlich ist es nicht der Mensch selbst, der die oberste Gewalt über sein Leben und seinen Tod hat, noch irgendein lebendes Wesen der natürlichen Welt, sondern der Schöpfer, der eine einzigartige Autorität besitzt. Das Leben und der Tod der Menschen sind kein Produkt eines Gesetzes der natürlichen Welt, sondern das Ergebnis der Herrschaft der Autorität des Schöpfers“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Aus Gottes Worten verstand ich, dass das Schicksal des Menschen, sein Leben und sein Tod, alles in Gottes Händen liegt. Wann ein Mensch geboren wird und wann er stirbt, ist alles von Gott vorherbestimmt. Das können die Menschen nicht ändern. Genauso waren die Erkrankung meiner Enkelin und der Zeitpunkt ihres Todes ebenfalls von Gott vorherbestimmt; und meine subjektiven Wünsche konnten daran nichts ändern. So etwas lässt sich weder durch meine Arbeit noch durch mein Leiden oder meine Opfer ändern. Ich konnte mich Gottes Herrschaft und Anordnungen nicht unterwerfen, hoffte aber gleichzeitig, dass Gott durch meine Arbeit und meine Aufwendungen das Schicksal meiner Enkelin ändern würde. Stellte ich mich damit im Grunde nicht gegen Gott? Das Leben und der Tod meiner Enkelin waren mit ihrem vergangenen und gegenwärtigen Leben verknüpft. Sie konnte nur diese wenigen Jahre leben – das war ihr Schicksal. Tatsächlich sterben auch viele Kinder aus nichtgläubigen Familien an verschiedenen unheilbaren Krankheiten. Ich kannte zum Beispiel eine Nichtgläubige, deren Kind ebenfalls einen Gehirntumor hatte. Zuerst wurde es geheilt, doch dann erlitt das Kind mit zwölf Jahren einen Rückfall und starb letztendlich. Das zeigte mir, dass die Lebensdauer eines Menschen von Gott bestimmt wird und nichts damit zu tun hat, ob seine Familienmitglieder an Gott glauben. Ich aber dachte, da ich an Gott glaubte, sollte meine Enkelin nicht an ihrer Krankheit sterben. Das war eine abwegige und absurde Sichtweise. Als mir das klar wurde, spürte ich nicht mehr so viel Schmerz in meinem Herzen. Ich konnte das nun von Gott annehmen und mich Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen unterwerfen. Ich teilte diese Erkenntnisse mit meinem Mann und meinem Sohn, damit auch sie sich nicht über Gott beklagten.
Eines Tages las ich einen weiteren Abschnitt aus Gottes Worten und erlangte dadurch ein gewisses Verständnis für meine Probleme. Der Allmächtige Gott sagt: „Was Segen und Nöte betrifft, gibt es eine Wahrheit, die es zu suchen gilt. Welcher ist der weise Ausspruch, an den die Menschen sich halten sollten? Hiob sagte: ‚Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten die Not nicht auch annehmen?‘ (Hiob 2,10). Sind diese Worte die Wahrheit? Das sind die Worte eines Menschen; man kann sie nicht auf die Höhen der Wahrheit erheben, aber sie stimmen in gewisser Weise mit der Wahrheit überein. Inwiefern stimmen sie mit der Wahrheit überein? Ob Menschen gesegnet werden oder Not erleiden, all das liegt in Gottes Hand, all das untersteht Gottes Herrschaft. Das ist die Wahrheit. Glauben Antichristen das? Nein, das tun sie nicht. Sie erkennen das nicht an. Woran liegt es, dass sie das nicht glauben oder anerkennen? (Ihr Glaube an Gott dient dem Zweck, gesegnet zu werden – sie wollen nur gesegnet werden.) (Weil sie zu selbstsüchtig sind und nur fleischliche Interessen verfolgen.) In ihrem Glauben möchten Antichristen nur gesegnet werden, und wollen keine Not leiden. Wenn sie jemanden sehen, der gesegnet ist, der Vorteile erlangt hat, dem Gnade zuteilgeworden ist und der mehr materielle Genüsse sowie große Vorteile erhalten hat, glauben sie, dass dies auf Gottes Tun zurückzuführen ist, und wenn sie keine solchen materiellen Segnungen erhalten, dann handelt es sich nicht um Gottes Tun. Gemeint ist: ‚Wenn du wirklich Gott bist, dann kannst du die Menschen nur segnen; du solltest die Not der Menschen verhindern und nicht zulassen, dass sie Leid erfahren. Nur dann hat es Wert und Sinn für die Menschen, an dich zu glauben. Wenn Menschen, nachdem sie deine Anhänger geworden sind, immer noch von Not heimgesucht werden, wenn sie immer noch leiden, was hat es dann für einen Sinn, an dich zu glauben?‘ Sie erkennen nicht an, dass alle Dinge und Ereignisse in Gottes Hand liegen, dass Gott über alles herrscht. Und warum erkennen sie das nicht an? Weil Antichristen Angst davor haben, Not zu leiden. Sie wollen nur profitieren, sich Vorteile verschaffen und Segnungen genießen; sie wollen Gottes Herrschaft oder Orchestrierung nicht annehmen, sondern nur Vorteile von Gott erhalten. Das ist die selbstsüchtige und verachtenswerte Sichtweise der Antichristen. Das ist eine Reihe von Manifestationen, die Antichristen hinsichtlich solcher Worte von Gott wie Seiner Verheißungen und Segnungen aufweisen. Im Großen und Ganzen geht es bei diesen Manifestationen in erster Linie um die Betrachtungsweisen, die hinter dem Streben der Antichristen stecken, sowie um ihre Ansichten, Bewertungen und Erkenntnisse im Hinblick auf derartige Dinge, die Gott für die Menschen tut“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 10 (Teil 6)). Gottes Worte haben die verachtenswerten Absichten hinter dem Glauben von Antichristen an Gott entlarvt. Antichristen glauben an Gott, nur um Segen und Vorteile zu erlangen, aber sobald ihnen ein Unglück widerfährt, beklagen sie sich über Gott und verraten Ihn. Alles, was sie tun, geschieht in der Erwartung von Segen und Vorteilen. Im Grunde versuchen sie, mit Gott zu feilschen. Als ich über meine Absichten und Ziele bei meinem Glauben an Gott nachdachte, erkannte ich, dass sie sich kaum von denen eines Antichristen unterschieden. Auch ich strebte nach Segen. Ich dachte daran zurück, als ich gerade angefangen hatte, an Gott zu glauben: Mein Brusttumor heilte, ohne dass ich es überhaupt bemerkte, und unser Familienunternehmen florierte. Gott schenkte mir viele Segnungen und Gnaden, und ich war so glücklich, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lächeln, und sogar beim Gehen sang. Unser Zuhause war von Lachen erfüllt, und selbst mein Mann und meine Kinder sagten, dass Gott wirklich gut ist. Bei der Ausführung meiner Pflicht spürte ich eine unendliche Energie, und ich fand, dass es sich lohnte, Opfer zu bringen, mich aufzuwenden und zu leiden. Ich pries und dankte Gott aus tiefstem Herzen. Aber als bei meiner Enkelin ein Gehirntumor diagnostiziert wurde und sie nur noch zwei Monate zu leben hatte, beklagte ich mich über Gott, weil Er sie nicht beschützt hatte. Jeden Tag betete ich zu Gott und flehte Ihn an, hoffte auf die Genesung meiner Enkelin und wünschte mir, dass Gott sie heilen würde. Ich strengte mich auch bei meinen Pflichten sehr an, in der Hoffnung, dass Gott meine Enkelin aufgrund meiner Treue bei der Pflichtausführung auf wundersame Weise wieder gesund machen würde. Doch als meine Enkelin verstarb, wurde ich negativ und fing wieder an, mich zu beklagen, und ich wollte meine Pflicht gar nicht mehr tun. Ich hielt Gott sogar meine früheren Opfer und all die Male, in denen ich mich aufgewendet hatte, vor, um mit Ihm zu diskutieren. Inwiefern war ich da überhaupt noch eine Gläubige? Ich dachte daran, wie Paulus sein Leben Gott hingab, überall Kirchen gründete und sogar im Kerker landete – und das alles in der Hoffnung, Gottes Belohnungen und Segen zu erhalten. Er betrachtete all die Male, in denen er sich aufgewendet hatte, als Verhandlungskapital für eine Krone der Gerechtigkeit und versuchte damit, Gott unter Druck zu setzen. Er hat damit Gottes Disposition zutiefst gekränkt, und letztendlich ereilten ihn Gottes Bestrafung und Flüche. Meine Sichtweise beim Streben war dieselbe wie die von Paulus. Ich dachte, je mehr ich mich für Gott opferte und aufwendete, desto mehr sollte Er mir im Gegenzug geben. Und als Gott mich nicht segnete, beklagte ich mich darüber, dass Er ungerecht sei. Ich erkannte, wie enorm selbstsüchtig und verachtenswert ich war: Ich war nur auf Profit aus, als würde ich draußen in der Welt arbeiten und denken, je mehr ich arbeite, desto größer sollte mein Lohn dafür sein, und wenn ich diesen Lohn nicht bekomme, arbeite ich auch nicht. Seine Pflicht zu tun, ist vollkommen normal und gerechtfertigt, aber ich tat meine Pflicht nur, damit Gott mich segnete und mir Gnade erwies. Ich tat meine Pflicht nur für meine eigenen Interessen. Mir fehlte jegliche Aufrichtigkeit: Es war für mich ein reines Tauschgeschäft. Meine verachtenswerten Absichten hatten wirklich Gottes Abscheu erregt.
Später las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Ganz gleich, wie viele Dinge ihnen widerfahren, Menschen, die Antichristen sind, werden niemals die Wahrheit in Gottes Worten suchen, um sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, geschweige denn, sie im Licht von Gottes Worten zu betrachten – was allein daran liegt, dass sie nicht glauben, dass jede Zeile von Gottes Worten die Wahrheit ist. Es spielt keine Rolle, auf welche Weise das Haus Gottes über die Wahrheit Gemeinschaft hält, die Antichristen bleiben unempfänglich, und somit fehlt ihnen in jeder Situation, der sie sich gegenübersehen, die richtige Einstellung; vor allem, wenn es um ihre Einstellung zu Gott und der Wahrheit geht, weigern sich die Antichristen hartnäckig, ihre Auffassungen beiseite zu schieben. Der Gott, an den sie glauben, ist der Gott, der Zeichen und Wunder vollbringt, der übernatürliche Gott. Jeden, der Zeichen und Wunder vollbringen kann – sei es Guanyin Bodhisattva, Buddha oder Mazu – bezeichnen sie als Götter. Sie glauben, dass nur diejenigen, die Zeichen und Wunder vollbringen können, Götter sind, die die Identität von Göttern besitzen, und diejenigen, die das nicht können, sind, ganz gleich, wie viele Wahrheiten sie kundtun, nicht zwingend Götter. Sie verstehen nicht, dass es Gottes große Kraft und Allmacht ist, die Wahrheit kundzutun; stattdessen denken sie, dass die große Kraft und Allmacht von Göttern nur darin besteht, Zeichen und Wunder zu vollbringen. Was daher das praktische Wirken des menschgewordenen Gottes angeht, die Wahrheit kundzutun, um Menschen zu erobern und zu retten, die Menschen aus Gottes auserwähltem Volk zu bewässern, zu hüten und anzuführen und ihnen zu ermöglichen, tatsächlich Gottes Gericht, Züchtigung, Prüfungen und Läuterung zu erleben und schließlich die Wahrheit zu verstehen, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und Menschen zu werden, die sich Gott unterwerfen und Gott anbeten usw. – so halten Antichristen all das für das Werk des Menschen und nicht für Gottes Werk. In den Köpfen der Antichristen sollten sich Götter hinter einem Altar verstecken und sich Opfergaben darbringen lassen, die Speisen essen, die die Menschen ihnen opfern, den Rauch der Räucherstäbchen einatmen, den sie verbrennen, ihnen eine helfende Hand reichen, wenn sie in Schwierigkeiten sind, sich als enorm mächtig erweisen und ihnen sofort im Rahmen ihres Verständnisses Hilfe leisten und ihre Bedürfnisse befriedigen, wenn die Menschen um Hilfe bitten und ihre Bitten ernsthaft vorbringen. Für die Antichristen ist nur ein solcher Gott ein wahrer Gott. Alles, was Gott heute tut, stößt bei den Antichristen hingegen auf Verachtung. Und warum ist das so? Der Wesensnatur der Antichristen nach zu urteilen, verlangen sie nicht das Werk der Bewässerung, des Hütens und der Rettung, das der Schöpfer an den geschaffenen Wesen vollbringt, sondern sie wollen in diesem Leben in allen Dingen Wohlstand, die Erfüllung ihrer Wünsche und frei von Bestrafung sein und in der kommenden Welt in den Himmel eingehen. Ihre Sichtweise und Bedürfnisse bestätigen, dass es ihr Wesen ist, die Wahrheit zu hassen“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 15: Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi (Teil 1)). Durch die Entlarvung von Gottes Worten erkannte ich: Obwohl ich Gott schon viele Jahre folgte, glaubte ich immer noch an einen vagen Gott. Ich behandelte Gott wie einen Bodhisattva und betrachtete Ihn lediglich als ein Objekt, das Segen gewährt. Ich dachte, solange ich aufrichtig an Gott glaube und meine Pflichten tue, würde Gott mich segnen, das Wohlergehen meiner Familie sicherstellen und sie vor Krankheit und Unheil bewahren. Als bei meiner Enkelin unheilbarer Krebs diagnostiziert wurde, dachte ich, wenn ich meine Pflichten noch intensiver ausführte, könnte ich von Gott verlangen, dass Er Wunder vollbringt und sie heilt. Ich behandelte Gott wie ein Objekt, das große Segnungen gewährt, und dachte, Er müsste meinen Forderungen aufgrund meiner „aufrichtigen“ Opfer nachkommen. Was hatte das noch mit wahrem Glauben an Gott zu tun? Gottes Werk in den letzten Tagen besteht nicht darin, Wunder zu wirken oder Menschen zu heilen und Dämonen auszutreiben. Es besteht vielmehr darin, die Wahrheit kundzutun, um das Werk des Gerichts und der Züchtigung zu vollbringen, um die Menschen zu reinigen und sie von ihrer verdorbenen Disposition zu erretten, damit sie gerettet werden können. Dennoch hatte ich kein Verständnis von Gottes Werk und dachte nicht darüber nach, welche Sichtweisen mein Streben in all den Jahren meines Glaubens geprägt hatten und welchen Weg ich eingeschlagen hatte. Ich schenkte den von Gott kundgetanen Wahrheiten keine Beachtung, noch habe ich in den von Gott orchestrierten Umständen Gottes Worte praktisch erfahren oder nach einer Änderung meiner Disposition gestrebt. Stattdessen versuchte ich nur, mit Gott zu feilschen, und verlangte Gnade und Segen. Welchen Unterschied gab es da noch zwischen meiner Haltung beim Glauben an Gott und der von Götzendienern? Lästerte ich Gott nicht auf diese Weise? Bei meinem Glauben an Gott konzentrierte ich mich nicht darauf, nach der Wahrheit zu streben, sondern vielmehr darauf, Seine Gnade und Seinen Segen zu erlangen. Wegen des Todes meiner Enkelin verspürte ich in meinem Herzen sogar Widerstand und beklagte mich, weil ich dachte, Gott sei ungerecht. Ich wollte sogar meine Pflicht nicht mehr tun. Ich stand in völligem Widerspruch zu Gott, und wenn ich nicht Buße täte, würde ich, egal, wie sehr ich mich opferte oder aufwendete, niemals Gottes Billigung finden.
Später las ich weitere Worte Gottes, und ich erlangte ein klareres Verständnis davon, wie mein Streben im Glauben an Gott aussehen sollte. Der Allmächtige Gott sagt: „Du denkst vielleicht, dass es beim Glauben an Gott nur darum geht, zu leiden oder viele Dinge für Ihn zu tun, oder dass dein Fleisch in Frieden ist oder alles glatt für dich läuft und du dich in allen Dingen wohl und behaglich fühlst. Nichts davon sind Ziele, die Menschen in ihrem Glauben an Gott haben sollten. Wenn du dieser Zwecke wegen glaubst, dann ist deine Ansicht falsch und es ist schlichtweg unmöglich, dass du vervollkommnet wirst. Gottes Taten, Gottes gerechte Disposition, Seine Weisheit, Seine Worte und Seine Wunderbarkeit und Unergründlichkeit sind alles Dinge, die die Menschen verstehen sollten. Durch dieses Verständnis solltest du dein Herz von deinen persönlichen Forderungen, Hoffnungen und Auffassungen befreien. Nur indem du diese Dinge beseitigst, kannst du die von Gott geforderten Bedingungen erfüllen. Nur dadurch kannst du Leben haben und Gott zufriedenstellen. Der Zweck, an Gott zu glauben, liegt darin, Ihn zufriedenzustellen und die Disposition auszuleben, die Er verlangt, damit Seine Taten und Seine Herrlichkeit durch diese Gruppe unwürdiger Menschen manifestiert werden können. Das ist die richtige Ansicht für den Glauben an Gott und es ist auch das Ziel, nach dem du streben solltest“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden). „Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und der Tatsache, ob er Segnungen empfängt oder Weh begegnet. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine vom Himmel gesandte Berufung und er sollte sie ausführen, ohne Belohnungen zu suchen und ohne Bedingungen oder Ausreden. Nur das kann als die Ausführung der eigenen Pflicht bezeichnet werden. Segnungen zu empfangen bezieht sich auf die Segnungen, die ein Mensch genießt, wenn er, nachdem er gerichtet wurde, vervollkommnet wird. Weh begegnen bezieht sich auf die Strafe, die ein Mensch erhält, wenn sich seine Disposition nach dem Durchlaufen der Züchtigung und des Gerichts nicht ändert – das heißt, wenn er nicht vervollkommnet wird. Jedoch unabhängig davon, ob sie Segnungen empfangen oder Weh über sie kommt, sollten geschaffene Wesen ihre Pflicht erfüllen, tun, was sie tun sollten, und tun, was sie tun können; dies ist das Mindeste, das eine Person – eine Person, die nach Gott strebt – tun sollte. Du solltest deine Pflicht nicht ausführen, um Segnungen zu empfangen, und du solltest dich nicht weigern, deine Pflicht auszuführen, aus Angst, Weh zu begegnen“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen). Aus Gottes Worten verstand ich, dass es beim Glauben an Gott nicht darum gehen sollte, nach Segen zu streben oder meine Pflicht dazu zu benutzen, meine eigenen Ziele zu erreichen. Stattdessen sollte ich mich darauf konzentrieren, in den von Gott eingerichteten Situationen nach der Wahrheit zu suchen, um meine verdorbene Disposition zu beseitigen. Ich sollte meine echten Erfahrungen nutzen, um für Gott Zeugnis abzulegen und meine Pflicht als geschaffenes Wesen zu erfüllen. Das ist die richtige Sichtweise auf das Streben im Glauben an Gott. Gleichzeitig erkannte ich auch, dass die Ausführung meiner Pflichten in meinem Glauben nichts damit zu tun hat, Segen zu erhalten oder Unglück zu erleiden. Denn es ist unsere Verantwortung, die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen, und ob uns nun Segen oder Unglück widerfährt, wir sollten unsere Pflichten gewissenhaft ausführen, ohne uns zu drücken. Ich betete zu Gott: „Gott, ich sollte mich nicht über Dich beklagen oder Gnade und Segen von Dir fordern. Alles, was Du tust, ist gut. Ich war blind: Ich habe weder nach der Wahrheit gestrebt noch Dein Werk verstanden, sondern stattdessen versucht, mit Dir zu feilschen. Nun bin ich bereit, meine falsche Sichtweise in Bezug auf das Streben aufzugeben und mich Deiner Herrschaft und Deinen Anordnungen zu unterwerfen.“
Nachdem ich diese Prüfung und Läuterung erfahren hatte, gewann ich ein gewisses Verständnis für die unreine Absicht, in meinem Glauben an Gott nach Segen zu streben. Meine Perspektive auf den Glauben an Gott hat sich etwas gewandelt, und ich habe ein gewisses Verständnis von Gottes Allmacht und Herrschaft erlangt. Ich verstehe auch, dass es etwas Gutes ist, Prüfungen und Läuterung zu erfahren, und dass sich darin Gottes Liebe zu mir zeigt. Ich danke Gott, dass Er mich gerettet hat!