33. Lektionen, die ich aus meiner Entlassung gelernt habe

Von Chen Jin, China

Im Jahr 2012 wurde ich zur Kirchenleiterin gewählt. Unter Gottes Führung erzielte die Evangeliumsarbeit unserer Kirche einige Ergebnisse, und wir gründeten auch zwei neue Kirchen. Damals nominierten mich die Brüder und Schwestern, die Wahlen in der Kirche zu leiten, und wenn die Brüder und Schwestern in einem schlechten Zustand waren, baten sie mich ebenfalls um gemeinschaftlichen Austausch und Hilfe. Nach meinem gemeinschaftlichen Austausch mit ihnen konnte sich ihr Zustand wieder bessern. Besonders bei Mitarbeiterversammlungen war ich überglücklich, als ich sah, dass unsere Kirche die meisten Neulinge aufgenommen hatte, dass wir die vollständigste Besetzung an Leitern und Diakonen hatten und dass die Arbeit in allen Bereichen reibungslos lief. Ich dachte, ich hätte wirklich Arbeitsvermögen und sei gut darin, Leute auszuwählen und einzusetzen.

Später wurde ich zur Predigerin gewählt. Einmal leitete ich eine Kirchenwahl, und im ersten Wahlgang erhielt eine Schwester namens Wang Chen die meisten Stimmen. Ich dachte bei mir: „Obwohl Wang Chen ziemlich auf ihren Status bedacht ist und sich gerne zur Schau stellt, ist mir bei unseren wenigen Begegnungen aufgefallen, dass sie ein gewisses Verständnis ihrer verdorbenen Disposition hat. Sie ist als Leiterin geeignet.“ An diesem Tag traf ich Zhang Lin, die zuvor von ihrer Position als Kirchenleiterin entlassen worden war. Zhang Lin sagte zu mir: „Wang Chen bezeugt sich oft selbst und stellt sich zur Schau. Wenn sie über ihren Zustand Gemeinschaft hält, erwähnt sie nur ihre guten Seiten und spricht nie über ihre Verdorbenheit. Das hat dazu geführt, dass die Brüder und Schwestern sie sehr schätzen, zu ihr aufschauen und sagen, sie könne über die Wahrheit Gemeinschaft halten und Probleme lösen. Außerdem hat sie aus ihrer Entlassung als Leiterin keinerlei Verständnis gewonnen; sie als Leiterin zu wählen, ist nicht angemessen!“ Nachdem ich das gehört hatte, machte ich mir so meine eigenen Gedanken über Zhang Lin. Ich dachte: „Bist du nicht einfach nur verärgert, weil du gerade entlassen wurdest und jetzt siehst, wie Wang Chen gewählt wird? Außerdem hatte ich mehrmals mit Wang Chen zu tun und finde, sie hat im Hinblick auf ihre frühere Entlassung etwas Verständnis gezeigt. Es ist überhaupt nicht so, wie du sagst. Du solltest über die Beweggründe hinter deinen Worten nachdenken.“ Früher hatte ich fast alle Wahlen der Kirche geleitet, und die Gewählten waren mehr oder weniger für ihre Aufgaben geeignet gewesen. Deshalb dachte ich, ich hätte ein gutes Urteilsvermögen, und wollte Zhang Lins Rat nicht annehmen. Als ich nach Hause kam, erzählte ich meiner Arbeitspartnerin, dass Wang Chen bei dieser Wahl die meisten Stimmen erhalten hatte. Sie war überrascht, das zu hören, und sagte: „Wang Chen hat ein starkes Verlangen nach Status und ein ernstes Problem damit, sich selbst zur Schau zu stellen. Als Leiterin hat sie bei Arbeitsberichten nur ihre guten Seiten betont und ihre Abweichungen nie erwähnt. Wenn sie über ihren Zustand sprach, war alles positiv; sie ließ niemanden ihre verdorbene Seite sehen. Sie sagte, die Brüder und Schwestern würden bei Problemen immer mit ihr reden, aber sie suchten nicht nach den Grundsätzen. Damals hielten wir mit ihr Gemeinschaft und wiesen sie auf ihre Probleme hin, sich zur Schau zu stellen und über sich selbst Zeugnis abzulegen. Sie behauptete jedoch, sie habe keine solche Absicht gehabt, sondern die Brüder und Schwestern hätten sie so hoch schätzen wollen. Nach ihrer Entlassung hat sie keinerlei Selbsterkenntnis erlangt. Wir können Wang Chen immer noch nicht durchschauen; du solltest in dieser Sache weiter die Wahrheit suchen.“ Als ich hörte, dass auch diese Schwester die von mir ausgewählte Person ablehnte, war ich ziemlich verärgert. Ich dachte bei mir: „Das, worüber du redest, ist schon mehrere Jahre her. Bei meinen letzten Kontakten mit Wang Chen habe ich gesehen, dass sie fähig ist, sich selbst zu verstehen. Es ist nicht so, wie du sagst. Steck sie nicht so schnell in eine Schublade. Ganz zu schweigen davon, dass ich schon seit ein paar Jahren Leiterin bin, mit vielen Menschen zu tun hatte und weiß, wie man urteilsfähig ist. Ich habe mehr Erfahrung als du bei der Auswahl und dem Einsatz von Leuten; sollte ich mich hier wirklich irren?“ Aber nach außen hin sagte ich dennoch sanft zu ihr: „Die Dinge, über die du sprichst, sind Jahre her; Wang Chen hat jetzt eine gewisse Selbsterkenntnis. Wir dürfen nicht nur auf die Vergangenheit der Leute schauen; wir sollten sie richtig beurteilen.“ Als die Schwester nicht antwortete, war ich mir noch sicherer, im Recht zu sein.

Einmal traf ich auch eine Schwester namens Li Li. Sie war aus ihrer Rolle als Leiterin entlassen worden und zutiefst negativ. Ich dachte, wenn ich eine Pflicht für sie arrangieren würde, könnte ihr das vielleicht helfen, schnell aus ihrem negativen Zustand herauszukommen. Ich sah, dass die Kirche jemanden als Diakon für allgemeine Aufgaben brauchte, also dachte ich an Li Li und überlegte, sie diese Pflicht übernehmen zu lassen. Ich traf mich mit der Kirchenleiterin Zhang Hui, um die Angelegenheit zu besprechen, Li Li als Diakonin für allgemeine Aufgaben einzusetzen. Zhang Hui sagte: „Li Li hat nach ihrer Entlassung keinerlei Selbsterkenntnis gezeigt. Sie akzeptiert es nicht, wenn Brüder und Schwestern sie auf ihre Probleme hinweisen, sondern widerspricht und rechtfertigt sich, weshalb sich alle durch sie eingeschränkt fühlen. Die Brüder und Schwestern haben berichtet, dass sie eine schlechte Menschlichkeit hat und die Wahrheit nicht annimmt. Nach den Grundsätzen ist sie nicht geeignet, Diakonin für allgemeine Aufgaben zu sein.“ Als ich Zhang Huis Worte hörte, war ich voller Verachtung. Ich dachte bei mir: „Li Li ist gerade erst entlassen worden, da ist es doch normal, dass sie nicht viel Selbsterkenntnis hat. Und als ich früher mit ihr zu tun hatte, ist mir nicht aufgefallen, dass ihre Menschlichkeit schlecht war. Wisst ihr überhaupt, wie man Menschen einschätzt? Auch wenn Li Li ziemlich auf ihren Ruf achtet und sich manchmal gegenüber Leuten rechtfertigt, die sie auf ihre Probleme hinweisen, denkt sie hinterher über sich nach und versucht, sich selbst zu erkennen, und sie lässt nicht zu, dass ihre schlechte Laune ihre Pflicht beeinträchtigt. Sie nimmt ihre Pflicht mit einem Gefühl der Bürde wahr.“ Also sagte ich zu Zhang Hui: „Ich kenne diese Schwester ziemlich gut und mir ist nicht aufgefallen, dass ihre Menschlichkeit schlecht ist. Es ist in Ordnung für sie, die Pflicht für allgemeine Aufgaben zu übernehmen.“ Obwohl ich nach außen hin nicht allzu unnachgiebig wirkte, dachte ich dennoch: „Ich bin seit Jahren Leiterin; würde ich diese Sache wirklich falsch beurteilen? Wir machen es so, wie ich es sage. Ich bin nur hergekommen, um euch Bescheid zu sagen. Am Ende liegt die Entscheidung bei mir.“ Danach teilte ich Li Li direkt als Diakonin für allgemeine Aufgaben ein. Und so lebte ich in einem Zustand von Arroganz und Eingebildetheit; es musste nach meinem Kopf gehen, und ich nahm keine Ratschläge von anderen an. Ich hielt mich für großartig und dachte, ich würde die Dinge tiefgründig durchschauen. Auch wenn ich mit der Schwester, mit der ich zusammenarbeitete, über die Arbeit sprach, hatte ich immer das Gefühl, ein besseres Urteilsvermögen zu haben als sie, und hielt stur an meinen Ansichten fest. Danach ließen die Ergebnisse bei meiner Pflicht nach und mein Zustand wurde immer schlechter. Selbst im gemeinschaftlichen Austausch über Gottes Worte konnte ich keine Erleuchtung weitergeben. Ich nickte bei meiner Pflicht immer wieder ein und wurde schon um 20 oder 21 Uhr schläfrig. Ich fühlte mich, als hätte ich das Wirken des Heiligen Geistes verloren, als hätte Gott Sein Angesicht vor mir verborgen. Damals konnte ich diese Probleme bei mir noch nicht erkennen. Ein paar Tage später ereilten mich Gottes Maßregelung und Disziplinierung.

Eines Abends öffnete ich versehentlich einen Meldebrief. Darin stand, dass ich während meiner Zeit als Predigerin nicht nach den Grundsätzen gehandelt hatte. Als die Brüder und Schwestern mir meldeten, dass Wang Chen nicht als Leiterin geeignet sei, habe ich das nicht akzeptiert und auch nicht versucht, die wahre Situation zu verstehen. Während Wang Chens Zeit als Leiterin suchte sie nicht nach Gottes Worten, um mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft zu halten und ihnen zu helfen, wenn ihr Zustand schlecht war, sondern machte ihnen Vorwürfe, weil sie nicht nach der Wahrheit strebten. Ihre Arbeitspartnerin Xiaoxue wies sie auf ihre Probleme hin, doch sie akzeptierte das nicht nur nicht, sondern verbreitete unter den Brüdern und Schwestern auch ihre Vorurteile gegenüber Xiaoxue. Das führte dazu, dass sich alle auf Wang Chens Seite stellten und glaubten, Xiaoxue sei eine falsche Leiterin. Dies verursachte Chaos in der Kirche, und die Brüder und Schwestern führten mehr als zwei Monate lang kein normales Kirchenleben. Ihr Lebenseintritt erlitt Verluste, und die Kirchenarbeit wurde ernsthaft gestört und unterbrochen. Nachdem ich diesen Meldebrief gelesen hatte, zitterte ich am ganzen Leib und mein Herz raste. Jedes Wort des Briefes hatte mein Herz durchbohrt, und es war, als wäre ich verurteilt worden; ich war voller Panik und Angst. Ich dachte bei mir: „Jetzt bin ich wirklich erledigt. Wird mich die obere Leiterin entlassen? Gottes Werk nähert sich jetzt seinem Ende. Wenn ich jetzt entlassen werde, bedeutet das nicht, dass ich offenbart worden bin? Heißt das nicht, dass ich keine Hoffnung mehr habe, gerettet zu werden?“ Es fühlte sich an, als würde eine schwere Last auf meiner Brust liegen. In diesen Tagen konnte ich kaum essen und nicht schlafen, aus Angst, die Leiterin könnte mich jederzeit entlassen. Bald darauf vereinbarte die obere Leiterin ein Treffen mit mir. Als sie sah, dass ich keinerlei Selbsterkenntnis hatte, stellte sie mich bloß und stutzte mich zurecht. Sie sagte, ich sei extrem arrogant, würde keine Ratschläge von Brüdern und Schwestern annehmen, mich bei meiner Pflicht willkürlich und rücksichtslos verhalten und die Kirchenarbeit stören und unterbrechen. Am Ende hat mich die Leiterin dann entlassen. Nach meiner Entlassung war ich sehr negativ; ich wollte weder Gottes Worte essen und trinken noch beten, und sobald ich daran dachte, wie die Leiterin mich bloßgestellt hatte, überkam mich herzzerreißender Kummer. Ich dachte, ich sei erledigt, zu arrogant und nicht mehr zu retten. Ich gab mich sogar selbst auf und suhlte mich in meinem Elend, dachte in meiner freien Zeit nicht über mich nach und betäubte den Schmerz stattdessen mit Fernsehsendungen. Ich verbrachte die Tage wie benommen und lebte wie eine wandelnde Leiche. Manchmal dachte ich: „Wozu genau glaube ich eigentlich an Gott? Werde ich jetzt, wo ich entlassen wurde, wirklich einfach aufhören zu streben? Wo ist die ganze Energie hin, mit der ich früher gestrebt habe? Bin ich jemand, der aufrichtig an Gott glaubt?“ Bei diesem Gedanken trat ich vor Gott und betete: „O Gott! Nach meiner Entlassung bin ich in Negativität verfallen und so geendet. Ich sehe, dass meine Größe wirklich so gering ist. Gott, bitte führe mich aus diesem negativen Zustand heraus.“

Eines Tages las ich während meiner Andachten diese Worte Gottes: „Manche denken, dass das Ende eines Menschen festgelegt ist, sobald er Gericht, Züchtigung und Zurückstutzen durchlebt hat oder nachdem sein wahres Gesicht enthüllt worden ist, und dass ihm bestimmt ist, nicht auf Errettung hoffen zu können. Die meisten können diese Angelegenheit nicht klar verstehen, sie zögern an Wegkreuzungen und wissen nicht, wie sie den Weg, der vor ihnen liegt, beschreiten sollen. Bedeutet das nicht, dass ihnen immer noch wahres Wissen über Gottes Werk fehlt? Besitzen diejenigen, die ständig an Gottes Werk und Gottes Errettung des Menschen zweifeln, überhaupt wahren Glauben? Wenn sie noch nicht zurechtgestutzt worden sind und noch keine Rückschläge erlitten haben, denken manche Menschen normalerweise, dass sie in ihrem Glauben nach der Wahrheit streben sollten und dass sie Gottes Absichten zufriedenstellen sollten. Sobald ihnen jedoch ein Schlag versetzt wird oder irgendwelche Schwierigkeiten auftauchen, wird ihre verräterische Natur offenbart – ein äußerst abscheulicher Anblick. Danach finden sie es auch äußerst abscheulich, und fällen schließlich ein Urteil über ihr eigenes Ende und sagen: ‚Für mich ist alles vorbei! Wenn ich zu solchen Dingen fähig bin, bedeutet das dann nicht, dass ich erledigt bin? Gott wird mich niemals retten.‘ Viele Menschen befinden sich in diesem Zustand. Es könnte sogar sein, dass alle so sind. Warum fällen Menschen auf diese Weise ein Urteil über sich selbst? Das beweist, dass sie Gottes Absicht dahinter, die Menschheit zu retten, immer noch nicht verstehen. Wenn du auch nur einmal zurechtgestutzt wirst, kann das dazu führen, dass du über eine lange Zeit hinweg in Negativität verfällst und nicht mehr aus ihr hervorkommen kannst, in dem Ausmaß, dass du vielleicht sogar deine Pflicht aufgibst; sogar ein nur geringfügiges Szenario kann dir Angst machen, sodass du nicht mehr nach der Wahrheit strebst und steckenbleibst. Es ist, als ob die Menschen nur dann mit Begeisterung streben, wenn sie meinen, fehlerlos und makellos zu sein, doch wenn sie feststellen, dass sie allzu sehr verdorben sind, es nicht über sich bringen, weiter nach der Wahrheit zu streben. Viele Menschen haben frustrierte und negative Worte geäußert, wie zum Beispiel: ‚Für mich ist es definitiv vorbei; Gott wird mich niemals retten. Selbst wenn Gott mir verzeiht, kann ich mir selbst nicht verzeihen; ich kann mich niemals ändern.‘ Die Menschen verstehen Gottes Absicht nicht, was beweist, dass sie Sein Werk immer noch nicht kennen. In Wirklichkeit ist es natürlich, dass Menschen im Laufe ihrer Erlebnisse manchmal bestimmte verdorbene Dispositionen offenbaren oder dass ihr Handeln verfälscht ist oder dass sie unverantwortlich oder oberflächlich und ohne Hingabe vorgehen. Das liegt daran, dass Menschen verdorbene Dispositionen haben; das ist ein erbarmungsloses Gesetz. Wenn es diese Offenbarungen nicht gäbe, warum würden sie dann als verdorbene Menschen bezeichnet werden? Wenn die Menschen nicht verdorben wären, dann wäre Gottes Werk der Errettung bedeutungslos. Das Problem besteht jetzt darin, dass die Menschen die Wahrheit nicht verstehen oder sich selbst nicht wirklich verstehen und ihre eigenen Zustände nicht deutlich erkennen können, weshalb es erforderlich ist, dass Gott Seine entlarvenden und richtenden Worte kundtut, damit sie das Licht sehen können. Andernfalls würden sie abgestumpft und begriffsstutzig bleiben. Wenn Gott nicht auf diese Art wirkte, würden sich die Menschen niemals verändern(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Diese Passage von Gottes Worten erwärmte mein Herz wie ein warmer Strom, tröstete und ermutigte mich. Endlich erkannte ich, dass ich in diesem Zustand der Verzweiflung lebte, weil ich Gottes Werk nicht verstanden hatte. Ich dachte, da ich nach meinem eigenen Willen Leute ausgewählt und eingesetzt und die Kirchenarbeit gestört und unterbrochen hatte, würde Gott mich nicht mehr retten. In Wirklichkeit benutzte Gott diese Offenbarung, um mir zu helfen, meine Verdorbenheit zu verstehen. Ohne das, was die Fakten enthüllten, und ohne dieses Zurechtstutzen hätte ich nicht erkannt, wie ernst meine arrogante Disposition war, und dass ich fähig gewesen war, so viele Dinge zu tun, die sich Gott widersetzten. Jetzt war ich entlassen worden, und das war Gottes Schutz für mich, der es mir ermöglichte, umgehend mit dem Bösen aufzuhören und fähig zu sein, über mich nachzudenken, Buße zu tun und mich zu ändern. Aber ich missverstand Gott immer noch und dachte, Er würde mich offenbaren und ausmustern, und so lebte ich in Negativität und gab mich der Verzweiflung hin. Ich hatte Gott so tief verletzt! Ich fühlte mich Gott gegenüber extrem schuldig, und so sagte ich innerlich zu mir: „Egal wie verdorben ich bin, ich muss trotzdem mein Bestes geben, um nach oben zu streben. Ich kann nicht weiter in Negativität versinken.“ Danach aß und trank ich Gottes Worte wieder normal und betete jeden Tag zu Ihm, und allmählich begann sich mein Zustand zu bessern.

Während dieser Zeit dachte ich auch darüber nach, warum ich versagt hatte und gestrauchelt war. Ich las eine Passage von Gottes Worten: „Was bedeutet es, ‚willkürlich und rücksichtslos‘ zu sein? Es bedeutet, so zu handeln, wie man es für richtig hält, wenn man einem Problem begegnet, ohne irgendeinen Prozess des Nachdenkens oder Suchens der Wahrheit. Selbst, wenn irgendjemand anders etwas Richtiges sagt, kann es dein Herz nicht bewegen und deine Meinung nicht ändern. Selbst, wenn mit dir Gemeinschaft über die Wahrheit gehalten wird, weigerst du dich, sie anzunehmen. Du hältst einfach an deinen eigenen Meinungen fest und glaubst, du selbst hättest recht, und klammerst dich an deine eigenen Vorstellungen. Selbst wenn deine Gedanken richtig sind, solltest du auch die Meinungen anderer Menschen in Erwägung ziehen. Ist es nicht extrem selbstgerecht, diese Meinungen überhaupt nicht in Betracht zu ziehen? Es ist für extrem selbstgerechte und eigensinnige Menschen nicht leicht, die Wahrheit zu akzeptieren. Angenommen, du machst etwas falsch, und andere kritisieren dich, weil du nicht gemäß der Wahrheit handelst, und du antwortest: ‚Selbst wenn ich nicht gemäß der Wahrheit handele, werde ich die Dinge trotzdem auf diese Weise tun‘, und du gehst sogar hin und findest irgendeinen Grund, um sie denken zu lassen, dass das, was du tust, angemessen ist. Sie tadeln dich und sagen, dass deine Handlungen störend sind und der Arbeit der Kirche schaden werden, und du hörst nicht nur nicht zu, sondern argumentierst weiter: ‚Ich denke, das ist der richtige Weg, also werde ich die Dinge einfach so tun.‘ Was für eine Disposition ist das? (Arroganz.) Es ist Arroganz. Eine arrogante Natur macht dich eigensinnig. Du hast eine arrogante Natur, also wirst du dich willkürlich und rücksichtslos verhalten und nicht darauf achten, was irgendjemand sagt(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Was Gott bloßstellte, war genau mein Verhalten. Ich war genau so, wie Er es beschrieben hatte: jemand mit einer arroganten Disposition, der rücksichtslos und willkürlich handelte. Ich dachte, ich hätte ziemlich viel Erfahrung bei der Auswahl und dem Einsatz von Menschen und wüsste, wie man Menschen anhand der Grundsätze beurteilt. Deshalb war ich nicht bereit, auf die Vorschläge der Brüder und Schwestern zu hören, da ich dachte, ich hätte Recht und würde niemanden falsch einschätzen. Was die Wahl von Kirchenleitern anging, hatten mich Zhang Lin und meine Arbeitspartnerin daran erinnert, dass Wang Chen sich immer zur Schau stellte und über sich selbst Zeugnis ablegte, aus ihrer Entlassung kein wahres Verständnis erlangt hatte und als Leiterin ungeeignet war. Dennoch beachtete ich den Rat der Schwestern nicht, und glaubte immer noch, dass ich seit vielen Jahren Leiterin war und Menschen besser beurteilen konnte. Ich habe die Angelegenheit nicht nur nicht weiter untersucht, um sie zu verstehen, sondern habe auch den Schwestern widersprochen und wollte, dass sie tun, was ich sagte. Weil ich arrogant und selbstgerecht war, an meinen eigenen Ansichten festhielt und rücksichtslos handelte, wurde Wang Chen Leiterin, was das Kirchenleben unterbrach und störte. Auch was die Beförderung von Li Li anging, sagte mir Zhang Hui, dass sie gerade erst entlassen worden war und keinerlei Selbsterkenntnis hatte, und dass sie auch eine schlechte Menschlichkeit hatte, keine Ratschläge von anderen annahm und als Diakonin für allgemeine Aufgaben ungeeignet war. Obwohl ich wusste, dass das, was Zhang Hui sagte, Sinn ergab, dachte ich, Li Li eine Pflicht zuzuweisen, würde helfen, ihren Zustand schnell zu verbessern. Ich dachte auch, dass ich sie ziemlich gut kannte, und bestand deshalb darauf, sie zu befördern. Bei diesen beiden Gelegenheiten der Personalauswahl und des Personaleinsatzes machten mir die Brüder und Schwestern beide Male Vorschläge, aber ich habe nicht auf ein einziges ihrer Worte gehört. Infolgedessen verursachte ich ernsthafte Unterbrechungen und Störungen in der Kirchenarbeit, und die Brüder und Schwestern führten mehr als zwei Monate lang kein normales Kirchenleben. Dies war die Folge davon, dass ich gemäß meiner arroganten Disposition handelte, mich willkürlich verhielt und den Rat anderer nicht annahm. Als ich das verstand, betete ich zu Gott: „O Gott, wenn ich nicht gemeldet und entlassen und daran gehindert worden wäre, Böses zu tun, weiß ich nicht, wie viele böse Taten ich noch begangen hätte. Gott, danke, dass Du mich offenbart hast; ich bin bereit, Buße zu tun.“

Später las ich mehr von Gottes Worten und erlangte ein gewisses Verständnis meiner verdorbenen Disposition. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn du eine arrogante und eingebildete Disposition hättest, würde es keinen Unterschied machen, wenn man dir sagen würde, dass du dich Gott nicht widersetzen solltest, da du dich nicht beherrschen könntest – dies wäre für dich etwas Unwillkürliches. Du würdest es nicht absichtlich tun; du würdest es unter der Dominanz deiner arroganten und eingebildeten Natur tun. Deine Arroganz und deine Eingebildetheit würden dazu führen, dass du Gott verachtest und missachtest; sie würden dich dazu verleiten, dich selbst zu erhöhen, und dazu führen, dass du dich bei jeder Gelegenheit zur Schau stellst; sie würden dazu führen, dass du auf andere herabblickst und in deinem Herzen keinen Platz für andere lässt, außer für dich selbst; sie würden dir Gottes Platz in deinem Herzen rauben und schließlich würden sie dich dazu bringen, dich an Gottes Platz zu setzen und zu verlangen, dass die Menschen sich dir unterwerfen und dich dazu bringen, deine eigenen Ideen, Gedanken und Auffassungen als die Wahrheit zu verehren. So viel Böses wird von Menschen unter der Vorherrschaft ihrer arroganten und eingebildeten Natur verübt!(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur durch Verfolgen der Wahrheit kannst du Änderungen in deiner Disposition erreichen). „Arroganz ist die Wurzel der verdorbenen Dispositionen des Menschen. Je arroganter die Menschen sind, desto unvernünftiger sind sie, und je unvernünftiger sie sind, desto eher neigen sie dazu, sich Gott zu widersetzen. Wie ernst ist dieses Problem? Da die Menschen arrogante Dispositionen haben, betrachten sie nicht nur alle anderen als unter ihnen stehend, sondern am schlimmsten ist, dass sie noch nicht einmal Achtung gegenüber Gott und überhaupt keine gottesfürchtigen Herzen haben. Obwohl die Menschen zwar an Gott glauben und Ihm folgen, behandeln sie Ihn keineswegs wie Gott. Sie sind stets der Meinung, im Besitz der Wahrheit zu sein, und halten große Stücke auf sich. Das ist das Wesen und die Wurzel einer arroganten Disposition, und sie kommt von Satan. Deshalb muss das Problem der Arroganz gelöst werden. Alle anderen als minderwertig anzusehen, ist eine Nebensache. Das Entscheidende ist, dass die arrogante Disposition Menschen davon abhält, sich Gott, Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen zu unterwerfen, und dass sie dazu führt, dass die Menschen ständig versuchen, mit Gott um Macht zu konkurrieren und andere zu kontrollieren. Das Herz einer solchen Person ist nicht im Geringsten gottesfürchtig, ganz zu schweigen davon, dass diese Person Gott liebt oder sich Ihm unterwirft. Menschen, die arrogant und eingebildet sind, insbesondere jene, die so arrogant sind, dass sie ihre Vernunft verloren haben, können sich Gott in ihrem Glauben an Ihn nicht unterwerfen, und sie erhöhen sich sogar selbst und legen über sich selbst Zeugnis ab. Solche Menschen widersetzen sich Gott am meisten und haben absolut keine gottesfürchtigen Herzen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Aus Gottes Worten erkannte ich, dass Menschen mit arroganten Dispositionen fähig sind, Dinge zu tun, die Unterbrechungen und Störungen verursachen und gegen die Grundsätze verstoßen; sie sind fähig, sich Gott zu widersetzen. Ich hatte jahrelang an Gott geglaubt und einige Ergebnisse bei meiner Pflicht erzielt, und so betrachtete ich diese Dinge als mein Kapital. Ich dachte, ich hätte ein wenig Wahrheitsrealität, sei talentiert und besser als alle anderen. Ich hatte großes Vertrauen in mich selbst und dachte, ich hätte bei jedem Problem die richtige Sichtweise. Als ich diese beiden Male Personen auswählte und einsetzte, gebrauchte Gott die Brüder und Schwestern, um mich wiederholt daran zu erinnern, dass der Einsatz dieser Leute nicht den Grundsätzen entsprach, aber ich nahm sie überhaupt nicht ernst. Ich dachte, ich würde die Wahrheit verstehen und könnte Menschen gut beurteilen, und ich bestand darauf, meinen Willen durchzusetzen, wählte Menschen nach meinen eigenen Vorstellungen aus und setzte sie ein und missachtete die Wahrheitsgrundsätze. Ich hielt mich für besser als alle anderen und hatte Gott nicht in meinem Herzen; meine Arroganz kannte keine Grenzen. Dass ich in der Vergangenheit bei meiner Pflicht einige Ergebnisse erzielt hatte, lag nicht daran, dass ich ein gutes Kaliber hatte und die Wahrheit verstand. Tatsächlich verstand ich vieles nicht, als ich anfing, meine Pflicht zu tun. Ich betete zu Gott und verließ mich auf Ihn, wenn ich auf Schwierigkeiten stieß, suchte nach Seiner Absicht und handelte nach den Grundsätzen. Dadurch erhielt ich die Führung des Heiligen Geistes und erzielte einige Ergebnisse in meiner Pflicht. Ich betrachtete jedoch die Ergebnisse, die durch das Wirken des Heiligen Geistes erzielt wurden, als mein eigenes Kapital und dachte immer, ich würde die Wahrheit verstehen. Ich nahm den Rat der Brüder und Schwestern nicht an und suchte nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen, sondern handelte willkürlich und rücksichtslos, verursachte Störungen und Unterbrechungen bei der Arbeit, verlor das Wirken des Heiligen Geistes und wurde entlassen. Das war die eigentliche Ursache für mein Versagen. Ich dachte daran, wie Christus bei jeder Versammlung über die Wahrheit Gemeinschaft hielt. Nachdem Er zu Ende gesprochen hatte, gab Er den Brüdern und Schwestern die Gelegenheit zu sprechen und erlaubte ihnen, Fragen zu stellen, und wenn jemand gute Vorschläge machte, nahm Christus sie an und beantwortete sie dann einzeln. Als ich Christi Wesen der Demut und Verborgenheit sowie Seine Schönheit und Güte sah, schämte ich mich noch mehr. Ich war nichts; ich verstand ein paar Glaubenslehren und sammelte etwas Arbeitserfahrung, und dann hörte ich auf niemanden mehr und handelte nach dem Motto „entweder nach meinem Kopf oder gar nicht“. Wenn ich damals in der Lage gewesen wäre, den Rat der Brüder und Schwestern mit offenem Geist anzuhören und eine Haltung der Annahme der Wahrheit gehabt hätte, hätte ich nicht nach Belieben Menschen ausgewählt und eingesetzt oder der Arbeit solchen Schaden zugefügt. Bei diesem Gedanken empfand ich große Reue. Gott gebrauchte die Meldung der Brüder und Schwestern und meine Entlassung, um mich davon abzuhalten, Böses zu tun; das war Gottes Schutz für mich. Ohne Seinen Schutz, bei meiner arroganten Natur, ist nicht abzusehen, welche Art von bösen Taten ich begangen hätte. Jetzt hatte Gott mir eine Chance gegeben, nachzudenken und Buße zu tun. Ich spürte, dass Gottes Liebe so groß war, und sagte in meinem Herzen zu mir: „Egal was ich in Zukunft tue, ich muss mehr suchen und ein gottesfürchtiges Herz bewahren; ich kann nicht einfach willkürlich nach meinen eigenen Vorstellungen handeln.“

Im Jahr 2020 wurde ich erneut zur Kirchenleiterin gewählt. Damals brauchte unsere Kirche jemanden als Bewässerungsdiakonin. Meine Arbeitspartnerin sagte, dass Schwester Zhenxin bei ihrer Pflicht aktiv war, ein reines Herz hatte, ein Mensch vom richtigen Schlag war und gefördert werden könnte. Nachdem ich das gehört hatte, dachte ich bei mir: „Ich hatte ein paar Mal mit dieser Schwester zu tun. Ihr gemeinschaftlicher Austausch ist ziemlich oberflächlich und sie spricht nicht über ihre Verdorbenheit. Kann so jemand Bewässerungsdiakonin sein?“ Zu diesem Zeitpunkt sagten auch zwei andere Schwestern, dass Zhenxin zwar bei ihren Handlungen aktiv war, es ihr aber etwas an der Fähigkeit mangelte, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und Probleme zu lösen. Danach war ich mir noch sicherer, dass ich die Sache richtig beurteilt hatte und Zhenxin nicht als Bewässerungsdiakonin geeignet war. Als mir dieser Gedanke kam, wurde mir klar, dass ich wieder arrogant und selbstgerecht war. Ich dachte darüber nach, wie ich in der Vergangenheit durch mein Festhalten an meinen eigenen Ansichten Verfehlungen begangen hatte, und spürte, dass ich nicht mehr nach meiner verdorbenen Disposition leben konnte und bei denen suchen musste, die die Wahrheit verstanden. Ich las mehr von Gottes Worten: „Wenn andere unterschiedliche Meinungen vorbringen, wie solltest du praktizieren, damit du nicht willkürlich oder rücksichtslos handelst? Du musst zuerst demütig sein, beiseitelegen, was du für richtig hältst, und jeden Gemeinschaft halten lassen. Selbst wenn du glaubst, dass du recht hast, solltest du nicht auf deinen eigenen Ansichten beharren. Das ist Fortschritt. Es zeigt eine Haltung des Suchens nach der Wahrheit und eine Haltung, sich selbst zu verleugnen und Gottes Absichten zufriedenzustellen. Sobald du diese Haltung hast und dich gleichzeitig nicht nach deinen eigenen Meinungen richtest, solltest du beten, die Wahrheit von Gott suchen, nach einer Grundlage in Gottes Worten suchen und auf der Grundlage von Gottes Worten entscheiden, wie du handeln solltest. Dies ist die geeignetste und genaueste Art zu praktizieren. Wenn die Menschen in der Lage sind, nach der Wahrheit zu suchen und ein Problem zur Sprache bringen, damit alle darüber Gemeinschaft halten und zusammen suchen, dann sorgt der Heilige Geist zu diesem Zeitpunkt für Erleuchtung(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, fand ich einen Weg der Praxis. Da meine Schwester einen anderen Vorschlag gemacht hatte, musste ich zuerst meine eigenen Ansichten beiseitestellen und die Wahrheit suchen. Also betete ich zu Gott: „O Gott, meine Arbeitspartnerin sagte, Zhenxin könne als Bewässerungsdiakonin dienen, aber ich finde, sie passt nicht gut. Ich weiß, dass ich eine arrogante Disposition habe und die Sache vielleicht nicht unbedingt richtig beurteilt habe. Bitte führe mich dazu, von mir selbst abzusehen und so zu handeln, dass es mit den Grundsätzen übereinstimmt und der Kirchenarbeit zugutekommt.“ Bei unserer Versammlung war zufällig die Predigerin anwesend, und ich holte ihren Rat ein. Die Predigerin hielt Gemeinschaft mit uns und sagte, wir könnten unser Urteil darauf stützen, wie die Mehrheit der Brüder und Schwestern Zhenxin einschätzte. Ich hörte mich um und erfuhr, dass alle der Meinung waren, Zhenxin habe eine gute Menschlichkeit, sei geduldig, und könne sich im Umgang mit anderen aufrichtig öffnen. Sie sagten, obwohl ihr Lebenseintritt etwas oberflächlich sei, hätte sie ein Gefühl der Bürde. Zu der Zeit fehlten der Kirche Mitarbeiter und es war niemand Passenderes verfügbar. Daher war es angemessen, sie zur Bewässerungsdiakonin zu wählen. Aufgrund der Einschätzungen der Brüder und Schwestern wählten wir schließlich Zhenxin zur Bewässerungsdiakonin. Als ich danach mit Zhenxin zusammenarbeitete, bemerkte ich, dass sie in der Lage war, ihre verdorbene Disposition zu erkennen, wenn ihr Dinge widerfuhren, und dass sie auch einen gewissen Gerechtigkeitssinn besaß. Zum Glück hatte ich vorher auf den Rat aller gehört und nicht an meinen eigenen Ansichten festgehalten. Wenn ich in den darauffolgenden Tagen Dinge mit den Brüdern und Schwestern besprach und das Gefühl hatte, im Recht zu sein, oder andere andere Vorschläge machten, betete ich bewusst zu Gott und lehnte mich gegen mich selbst auf und hörte den Vorschlägen der Brüder und Schwestern mit suchendem Herzen zu. Als ich so praktizierte, sah ich, dass in ihren Vorschlägen oft etwas Hörenswertes steckte, was mir auch zeigte, woran es mir mangelte. Das half mir sehr bei der Ausführung meiner Pflicht. Dass ich mich ein wenig ändern kann, ist allein das Ergebnis von Gottes Worten. Dank sei Gott!

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