61. Kann das Streben nach Reichtum glücklich machen?

Von An Ran, China

Als ich klein war, arbeitete mein Vater in einem Amt in der Stadt und meine Mutter führte eine Schneiderei. Finanziell ging es uns im Vergleich zu anderen in der Gegend recht gut. Egal, ob ich Verwandte oder Klassenkameraden besuchte, alle sahen mich voller Neid an, und zum Chinesischen Neujahrsfest und an anderen Feiertagen kamen die Verwandten alle zu uns. Ich hörte meine Familie tratschen: „Heutzutage sind die Leute sehr materialistisch. Sie kommen nur, weil es uns gut geht. Hätten wir nichts zu beißen, würde sich niemand blicken lassen. Es heißt ja: ‚Wer etwas hat, der gilt etwas, während Hunde die Hässlichen beißen.‘ Oder: ‚Arm in der Stadt, fragt niemand nach dir; reich in den Bergen, kommen Verwandte von fern.‘“ Auch ich stimmte dieser Ansicht voll und ganz zu. Ich hatte das Gefühl, dass man von anderen nur wegen Reichtum bewundert wird und sie zu einem aufschauen.

Nach meiner Heirat waren unsere finanziellen Verhältnisse durchschnittlich. Die Familie meiner ältesten Schwägerin hingegen machte Geschäfte, und sie lebten viel besser als wir. Meine Schwiegermutter sagte oft: „Sieh nur, wie tüchtig deine älteste Schwägerin und ihr Mann sind! Sie verdienen das große Geld. Aber seht mal euch zwei an: Ihr bringt das ganze Jahr über kaum etwas nach Hause.“ Einmal hörte ich, wie meine Schwiegermutter zu meinem Schwiegervater sagte: „Sieh dir den Sohn vom alten Li aus unserem Dorf an. Er ist weggegangen und hat in nur wenigen Jahren ein Vermögen gemacht. Als er zurückkam, hat er das Haus seines Vaters renoviert und einen riesigen LCD-Fernseher gekauft. Alles, was sie tragen und benutzen, ist neu. Und jetzt sieh dir unseren Sohn an. Wir müssen immer noch Geld für sein Kind zuschießen! Wenn die beiden zu Hause sind, ist ein Sack Weißmehl nach ein paar Mahlzeiten schon wieder alle. Du solltest morgen schnell etwas Maismehl mahlen. Nur Weißmehl zu essen, ist zu teuer.“ Das zu hören, verletzte mich zutiefst. Ich schwor mir im Stillen: Egal, wie sehr ich leiden muss oder wie hart es wird, ich werde viel Geld verdienen. Nur mit Geld würde ich bewundert werden, und Geld bestimmte meinen Status in dieser Familie. Sobald ich Geld hätte, würde meine Schwiegermutter nicht mehr auf mich herabsehen, sondern zu mir aufschauen.

2011 eröffneten mein Mann und ich einen Frühstücksladen. Anfangs widerstrebte es mir, Geld für Mitarbeiter auszugeben, also stand ich schon um 23 Uhr auf, um zu arbeiten und das Essen vor der Frühstückszeit fertig zu haben. Das Frühstücksgeschäft läuft nur ein paar Stunden, und wenn man nicht genug vorbereitet, ist alles schnell ausverkauft. Das Geschäft lief damals ziemlich gut, und ich konnte jedes Jahr Zehntausende von Yuan sparen. Da ich jahrelang mit gesenktem Kopf arbeitete, bekam ich Nackenschmerzen. Wenn es schlimm wurde, klopfte ich einfach ein paar Mal sanft mit der Faust auf die Stelle. Das linderte den Schmerz etwas, also nahm ich es nicht weiter ernst. Im dritten Jahr wurde mir eines Tages schwindelig, ich war desorientiert und mir war übel. Mein Mann begleitete mich zur Untersuchung ins Krankenhaus. Der Arzt sagte, der Schwindel und die Übelkeit kämen von einer Erkrankung der Halswirbelsäule und ich dürfte den Kopf nicht mehr über längere Zeit senken. Wenn es noch schlimmer würde, könnte ich gar nicht mehr arbeiten. Mir blieb keine andere Wahl, als eine zusätzliche Kraft einzustellen. Um mehr Geld zu verdienen, erweiterte ich später das Frühstücksangebot, und durch die größere Auswahl hatte ich noch mehr zu tun. Ich ging jeden Abend gegen 19 Uhr ins Bett und stand kurz nach 23 Uhr wieder auf, um zu arbeiten; ich schlief also nur etwa vier Stunden am Tag. Ich war so mit dem Verkauf beschäftigt, dass ich keine Zeit hatte, selbst zu essen, und als ich mit dem Servieren fertig war, war es schon Mittag. Jeden Tag hatte ich so viel zu tun, dass ich erst nach 15 Uhr einen Bissen essen konnte. Und kaum hatte ich gegessen, musste ich schon die Zutaten für den nächsten Tag vorbereiten. Am Ende des Tages taten mir Füße, Taille und Rücken weh. Meine Beine fühlten sich an, als stünde ich auf Eis – sie waren so kalt, dass sie gefühllos waren. Doch ich biss die Zähne zusammen und hielt durch, um Geld zu verdienen. Es heißt ja: „Man muss die größten Mühsale erdulden, um der Größte zu werden.“ Nach mehreren Jahren harter Arbeit hatten wir Hunderttausende von Yuan verdient und uns ein Haus und ein Auto gekauft. Als meine Schwiegereltern sahen, dass wir reich geworden waren, begrüßten sie uns immer mit einem Lächeln; auch unsere Verwandten und Freunde grüßten uns herzlich. Jedes Mal, wenn ich meine Schwiegereltern besuchte, genoss ich das Gefühl, im Mittelpunkt zu stehen. Das zeigte mir, dass die finanzielle Lage wirklich den Status bestimmt; wer Geld hat, wird mit mehr Würde und Ansehen behandelt. Doch weil wir in all den Jahren von früh bis spät geschuftet hatten und ständig lange aufblieben, wurde mein Mann herzkrank, und allein seine Stent-Operation kostete 160.000 Yuan. Auch ich war so erschöpft, dass meine Hals- und Lendenwirbel jeden Tag schmerzten, und wenn ich mich abends ins Bett legte, gab es keine Stelle meines Körpers, die nicht weh tat. Manchmal war mir schwindelig, wenn ich einen Schub meiner Wirbelsäulenerkrankung hatte, ich traute mich nicht, mich zu bewegen, und mein Kopf war wie benebelt. Doch das war noch nicht einmal das Schlimmste – das Schlimmste war meine Mehlallergie. Wann immer ich mit Mehl in Kontakt kam, musste ich ständig niesen, und wenn es schlimm war, war es, als hätte ich Asthma. Ich fühlte mich schrecklich elend, weil ich kaum noch Luft bekam. Bei der Arbeit musste ich immer fünf oder sechs Lagen Masken tragen, und besonders an den heißesten Sommertagen schwitzte ich unter diesen dicken Schichten im ganzen Gesicht. Ich kann gar nicht beschreiben, wie unangenehm das war! Aber um vor den anderen etwas darzustellen, musste ich hinter den Kulissen leiden. Egal, wie hart es war oder wie sehr ich litt, ich hielt durch. Ende 2018 betrieb ich den Frühstücksladen schon seit acht Jahren. Da mittlerweile in jeder Wohnsiedlung Frühstücksläden aufmachten, war unser Laden auf dem Morgenmarkt nicht mehr so beliebt, und das Geschäft lief jedes Jahr schlechter. Ich sah, dass das so nicht weitergehen konnte. Ich hatte für Haus und Auto Kredite aufgenommen, und so konnte ich jedes Jahr überhaupt nicht sehr viel sparen. Um mehr Geld zu sparen, eröffnete ich einen weiteren Laden. Mein Mann arbeitete im alten Laden und ich im neuen. Am Ende jedes Tages waren wir erschöpft und müde, und manchmal war ich so schläfrig, dass ich den Kopf auf den Tisch legen und ein Nickerchen machen musste. Da mein Mann herzkrank war und einen Stent hatte, konnte er nicht lange im Laden bleiben, aber trotzdem gaben wir die Idee, Geld zu verdienen, nicht auf und arbeiteten trotz Krankheit weiter. Damals war ich wie ein Kreisel, der sich pausenlos drehte, und ich konnte weder gut essen noch schlafen. Manchmal dachte ich: „Wozu lebt man eigentlich? Ich schufte mich jeden Tag für Geld kaputt. Reichtum bringt einem vielleicht die Bewunderung der Leute ein, aber am Ende stirbt man trotzdem. Was hat das für einen Sinn?“ Ich fühlte mich innerlich so hilflos und leer und dachte oft: „Wann hat so ein Leben ein Ende?“ Doch da ich keinen anderen Ausweg sah, musste ich einfach so weiterleben.

Später entdeckte ich, dass chinesische Restaurants gut Geld einbrachten, also übergab ich die Frühstücksläden an andere und bereitete die Eröffnung eines chinesischen Restaurants vor. Mitten in den Renovierungsarbeiten erlitt mein Mann völlig unerwartet einen Rückfall, nachdem er sich aufgeregt hatte, und kam ins Krankenhaus. Der Arzt sagte, mit seiner Krankheit dürfe er weder ermüden noch wütend werden oder sich übermäßig aufregen. Ich sah ein, dass mein Mann in diesem Zustand selbst nach seiner Entlassung kein Geschäft führen könnte. Mir blieb keine Wahl, als das fast fertig renovierte Restaurant an jemand anderen zu übergeben. Ich verlor damals über 200.000 Yuan und schämte mich, meinen Verwandten und Freunden unter die Augen zu treten; ich hatte das Gefühl, dass alle, die mich kannten, bestimmt auf mich herabsehen und sich über mich lustig machen würden. 2019 lieh ich mir mehrere hunderttausend Yuan bei Verwandten, um in ein Projekt zu investieren, aber am Ende wurde der Chef des Projekts verhaftet. Ich war damals fassungslos: „Andere verdienen Hunderttausende mit Investitionen. Wie konnte es so enden, wenn ich das mache?“ Mein Traum vom Reichtum war einfach so zerplatzt, und ich hatte keine Tränen mehr. Ich sah mich dann um, um ein neues anderes Geschäft vorzubereiten, aber alles erforderte Kapital. Von wem hätte ich mir noch Geld leihen können? Ich hatte mir für die Investition schon Geld von all meinen Verwandten geliehen, und jetzt gab es niemanden mehr, von dem ich mir etwas borgen konnte. Ich dachte an den Autokredit und die Hypothekenzahlungen zu Hause und an die Lebenshaltungskosten für die Ausbildung meines Sohnes – was um alles in der Welt sollte ich nur tun? Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus war mein Mann, als hätte er Alzheimer, und konnte mir überhaupt nicht helfen; ich musste ihn sogar pflegen. In jenen Tagen machte ich mir solche Sorgen, dass ich weder essen noch schlafen konnte, und mein Herz war voller Qualen. Manchmal wollte ich einfach nur sterben und es hinter mir haben, aber dann dachte ich an die unbezahlten Schulden, an meinen Sohn, der seinen Abschluss noch nicht hatte, und an meinen immer noch kranken Mann. Wenn ich sterben würde, wäre diese Familie dann nicht am Ende? Würde mein Sohn nicht zusammenbrechen? Ich durfte nicht sterben! Damals hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich es mir nicht leisten konnte zu leben, aber auch nicht zu sterben. Wenn ich nachts nicht schlafen konnte, konnte ich nur still vor mich hin weinen. Ich blickte auf die Jahre zurück, in denen ich so hart gearbeitet hatte, um Geld zu verdienen, ein Leben in Luxus zu führen, und in denen ich zum Sklaven des Geldes geworden war. Aber am Ende war all mein hart verdientes Geld weg, mein Mann war von Krankheit gezeichnet, und wir hatten einen riesigen Schuldenberg. Wir standen am Ende wirklich mit leeren Händen da, als hätten wir Wasser in einem Weidenkorb geschöpft. Was hatte es für einen Sinn, so zu leben? Ich kam bei dieser Frage einfach auf keine Lösung und niemand konnte mir eine Antwort geben. Als ich mit meinem Latein am Ende war, besprachen mein Mann und ich, meine Mutter aufzusuchen, um anzufangen, an Gott zu glauben. Eigentlich hatte meine Mutter mir Gottes Werk der letzten Tage schon im zweiten Jahr bezeugt, als wir den Frühstücksladen betrieben; in meinem Herzen glaubte ich zwar, dass Gott existiert, aber das Geschäft nahm mich damals so sehr in Anspruch, dass ich nicht einmal Zeit zum Essen oder Schlafen hatte, geschweige denn, an Gott zu glauben. Deshalb lehnte ich es ab. Aber dieses Mal, nach einer Zeit der Prüfung, nahmen mein Mann und ich im August 2020 offiziell das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage an. Obwohl meine Familie damals mittellos war, las ich jeden Tag Gottes Worte, und mein Herz war erfüllt von Freude und Frieden.

Eines Tages stieß ich auf eine Passage von Gottes Worten, die mich tief bewegte. Gott sagt: „Das Werk, das während der letzten Tage ausgeführt wird, ist das Werk der Eroberung. Es ist nicht die Führung aller Menschen auf Erden in ihrem irdischen Leben, sondern der Abschluss des unvergänglichen, jahrtausendelangen Daseins im Leiden der Menschheit auf Erden. … Der Grund dafür ist, dass es in den letzten Tagen um den Abschluss der gesamten Ära geht. Es geht um den Abschluss und die Beendigung Gottes sechstausendjährigen Führungsplans und die Beendigung der leidvollen Lebensreise der Menschheit. Es geht nicht darum, die gesamte Menschheit in das nächste Zeitalter mitzunehmen oder zuzulassen, dass das Leben der Menschheit weitergeht; das hätte für Meinen Führungsplan oder für die Existenz des Menschen keine Bedeutung. Wenn die Menschheit so weitermachen würde, dann würde sie früher oder später vollkommen vom bösen Teufel verschlungen, und jene Seelen, die Mir gehören, würden letztendlich durch seine Hände vernichtet. Mein Werk dauert lediglich sechstausend Jahre und Ich habe verheißen, dass die Kontrolle des Bösen über die ganze Menschheit auch nur sechstausend Jahre dauern würde. Somit ist die Zeit jetzt abgelaufen. Ich möchte weder weitermachen noch länger zögern: Während der letzten Tage werde Ich Satan bezwingen, Ich werde Meine ganze Herrlichkeit zurückgewinnen und Ich werde alle Seelen, die Mir auf Erden gehören, wieder in Meinen Besitz holen, damit diese betrübten Seelen dem Meer des Leids entkommen können, und so wird Mein ganzes Werk auf Erden abgeschlossen sein(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Keiner, der aus dem Fleisch ist, kann dem Tag des Zorns entkommen). Aus Gottes Worten verstand ich, dass die Phase des Werkes, das Gott in den letzten Tagen vollbringt, dazu dient, das leidvolle Leben der Menschheit zu beenden und die Menschen aus Satans Händen zurückzuholen, damit sie nicht länger von ihm geschädigt werden. Ich war überglücklich und spürte ein Gefühl der Zugehörigkeit, das ich noch nie zuvor gefühlt hatte. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Ich hatte so viele Jahre lang so hart in der Welt gekämpft, ohne einen Ort zu haben, wo ich den Schmerz in meinem Herzen ausdrücken konnte – nur Gott verstand meine Bitterkeit und Hilflosigkeit. Diesmal hatte ich einen Ausweg gefunden, nämlich Seine Errettung anzunehmen. Ich dachte daran, wie meine Mutter mir 2012 oft bezeugt hatte, dass Gott gekommen ist, um in den letzten Tagen die Wahrheit unter der Menschheit zum Ausdruck zu bringen, um uns zu erretten. Doch damals war ich besessen von Geld und lehnte Gottes Errettung ab, um ein Leben in Luxus zu führen. Ich bereute es zutiefst. Hätte ich Gottes Werk der letzten Tage früher angenommen, hätte ich in der Welt nicht so viel leiden oder so viele Nöte ertragen müssen. Heute hatte ich das große Glück, vor Gott zu kommen, weil Gottes Liebe mich erreicht hatte und Gott mich retten und aus diesem Meer des Leidens herausheben wollte. Früher ging es mir nur darum, verzweifelt Geld zu verdienen, und mein Leben war zu hart und ermüdend, aber dieses Mal durfte ich meine Chance, von Gott errettet zu werden, nicht wieder verpassen. Es war, als hätte ich einen Rettungsanker ergriffen, und ich wollte diese seltene Gelegenheit nutzen, um Gott von ganzem Herzen zu folgen und nicht mehr für Geld zu leben. Danach traf ich mich oft mit Brüdern und Schwestern, um über Gottes Worte Gemeinschaft zu halten, und ich fühlte mich besonders wohl und friedvoll.

Bei einer Versammlung im Frühjahr 2021 hielten wir auf der Grundlage von Gottes Worten Gemeinschaft darüber, wie Satan Ruhm und Gewinn nutzt, um den Menschen zu schaden. Als ich das hörte, hatte ich das Gefühl, dass dies genau auf meinen Zustand zutraf. Der Allmächtige Gott sagt: „Unabhängig davon, wie groß die Bestrebungen des Menschen sind, unabhängig davon, wie realistisch die Wünsche des Menschen sind oder wie angemessen sie sein mögen, all das, was der Mensch erreichen möchte, all das, wonach der Mensch strebt, ist in Wirklichkeit mit zwei Worten untrennbar verbunden. Diese zwei Worte sind für jeden Menschen sein Leben lang von großer Bedeutung und sie sind Dinge, die Satan den Menschen einimpfen will. Welche zwei Worte sind das? Sie lauten ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Satan verwendet eine sehr sanfte Methode, eine Methode, die sehr mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmt und nicht sehr aggressiv ist, um die Menschen dazu zu bringen, unwissentlich seine Mittel und Gesetze zum Überleben anzunehmen, Lebensziele und -richtungen zu entwickeln und in den Besitz von Lebensbestrebungen zu gelangen. Ganz gleich, wie hochtrabend die Menschen ihre Lebensbestrebungen beschreiben, diese Bestrebungen drehen sich immer um ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Alles, was jede großartige oder berühmte Persönlichkeit – oder eigentlich jeder Mensch – ihr Leben lang anstrebt, steht nur mit diesen zwei Worten in Verbindung: ‚Ruhm‘ und ‚Gewinn‘. Die Menschen denken, wenn sie erst einmal Ruhm und Gewinn haben, hätten sie das Kapital, mit dem sie hohen Status und großen Reichtum sowie das Leben genießen können. Die Menschen denken, wenn sie erst einmal Ruhm und Gewinn haben, hätten sie das Kapital, mit dem sie Vergnügungen suchen und sich dem zügellosen Genuss des Fleisches hingeben könnten. Um dieses Ruhms und Gewinns willen, nach denen sie streben, übergeben die Menschen Satan mit Freuden und unwissentlich ihren Körper, ihr Herz und sogar alles, was sie besitzen, einschließlich ihrer Aussichten und ihres Schicksals. Sie tun dies ohne Vorbehalt, ohne auch nur einen Moment zu zweifeln und ohne sich jemals bewusst zu sein, dass sie alles, was sie einmal hatten, zurückfordern sollten. Können die Menschen jegliche Kontrolle über sich selbst behalten, wenn sie sich einmal Satan verschrieben haben und ihm auf diese Weise treu geworden sind? Sicherlich nicht. Sie stehen voll und ganz unter Satans Kontrolle. Sie sind ganz und gar in diesem Sumpf versunken und nicht in der Lage, sich selbst herauszuziehen. Sobald jemand in Ruhm und Gewinn verstrickt ist, sucht er nicht mehr nach dem, was hell und gerecht ist, oder nach dem, was schön und gut ist. Der Grund dafür ist, dass die Verlockung von Ruhm und Gewinn für die Menschen zu groß ist und dass es sich hierbei um Dinge handelt, nach denen sie pausenlos ihr ganzes Leben lang, ja sogar bis in alle Ewigkeit, streben können. Ist das nicht die tatsächliche Situation?(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige VI). „‚Geld regiert die Welt.‘ Ist das ein Trend? Ist das im Vergleich zu den Mode- und den Gourmet-Trends, die ihr erwähnt habt, nicht viel mächtiger? ‚Geld regiert die Welt‘ ist eine Philosophie Satans. Sie ist unter den Menschen weit verbreitet, in jeder Gesellschaftsform; man könnte sagen, dass sie ein Trend ist. Der Grund dafür ist, dass sie dem Herzen jeder einzelnen Person eingeflößt wurde, die diesen Spruch zunächst nicht akzeptierte, ihm dann aber ihre stille Zustimmung gab, als sie in Kontakt mit dem wirklichen Leben kam und das Gefühl bekam, dass diese Worte tatsächlich wahr sind. Ist dies nicht ein Verlauf, bei dem Satan den Menschen verdirbt? Vielleicht verfügen nicht alle Menschen über das gleiche Maß an Erfahrungswissen zu diesem Sprichwort, aber jeder weist ein unterschiedliches Maß an Interpretation und Anerkennung dieses Sprichworts auf, beruhend auf Dingen, die in seiner Umgebung geschehen sind, und auf seiner eigenen persönlichen Erfahrung. Trifft das nicht zu? Ganz gleich, wie tief die Erfahrung ist, die eine Person mit diesem Spruch gemacht hat – welche negative Auswirkung hatte er auf ihr Herz? Die Tatsache, dass die Menschen auf dieser Welt – und man kann sagen, dass das jeden Einzelnen von euch miteinschließt – etwas aus ihrer Disposition offenbaren. Und was? Die Anbetung von Geld. Ist es ein Leichtes, das aus den Herzen der Menschen zu entfernen? Nein, das ist es nicht! Das zeigt, dass Satan den Menschen wahrhaftig zutiefst verdorben hat! Satan nutzt Geld, um die Menschen zu verlocken, und verdirbt sie alle, sodass sie Geld und materielle Dinge anbeten. Und wie äußert sich diese Anbetung von Geld in den Menschen? Denkt ihr denn nicht, dass ihr auf dieser Welt ohne Geld nicht überleben könntet und dass ihr nicht in der Lage wäret, auch nur einen Tag ohne Geld auszukommen? Wie viel Geld die Menschen haben, bestimmt, wie hoch ihr Status ist und wie angesehen sie sind. Die Armen denken nicht, dass sie mit erhobenem Haupt und stolz dastehen können, während die Reichen einen hohen Status haben, mit erhobenem Haupt und stolz dastehen, laut sprechen und auf eine arrogante und ungezügelte Weise leben können. Was bringen dieser Spruch und dieser Trend den Menschen? Stimmt es denn nicht, dass viele Menschen bereit sind, für Geld jedes Opfer zu bringen? Verlieren denn nicht viele Menschen ihre Würde und Integrität auf der Jagd nach mehr Geld? Verspielen denn nicht viele Menschen um des Geldes willen die Gelegenheit, ihre Pflicht zu tun und Gott zu folgen? Ist der Verlust der Chance, die Wahrheit zu erlangen und gerettet zu werden, für die Menschen nicht der größte aller Verluste?(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige V). Nachdem ich die Worte Gottes gelesen hatte, verstand ich, dass Satan Ruhm und Gewinn benutzt, um die Menschen zu kontrollieren und ihnen verschiedene Überlebensregeln einzuflößen, wie zum Beispiel: „Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts“, „Geld regiert die Welt“, „Der Mensch stirbt für Reichtum wie Vögel für Futter“ und „Geld steht an erster Stelle“. Die Menschen leben nach diesen satanischen Giften und betrachten Ruhm und Gewinn als das Ziel ihres Strebens. Sie jagen ihnen fanatisch nach. Ich war da keine Ausnahme. Als Kind sah ich, wie meine Verwandten und Freunde uns an jedem Chinesischen Neujahr und an allen Feiertagen besuchten, und ich wusste, dass sie meiner Familie schmeichelten und sich anbiederten, weil meine Eltern gewisse finanzielle Mittel hatten. Es war genau wie das Sprichwort sagt: „Arm in der Stadt, fragt niemand nach dir; reich in den Bergen, kommen Verwandte von fern.“ Diese satanischen Gifte und Überlebensregeln waren tief in meinem Herzen verankert. Nach meiner Heirat war meine Schwiegermutter überheblich und biederte sich bei der Familie meiner ältesten Schwägerin an, weil sie wohlhabend waren. Wenn sie sah, dass wir nicht viel Geld verdienten, kritisierte sie uns sogar in Anwesenheit von Fremden und lief den ganzen Tag mit einem mürrischen Gesicht herum, als ob wir ihr etwas schuldeten. Deswegen glaubte ich schließlich, dass die finanzielle Situation den Status bestimmt und dass man im Leben auf alles verzichten kann, außer auf Geld. Nur mit Geld könne man ordentlichen materiellen Genuss haben, von anderen bewundert und beneidet werden und mit Würde leben. Ich lebte nach diesen abwegigen und absurden Werten und Lebensanschauungen und schuftete mich von früh bis spät kaputt, um Geld zu verdienen. Ich ruhte mich nicht einmal aus, als meine Lenden- und Halswirbel schmerzten, und arbeitete trotz meiner schweren Mehlallergie weiter. Ich verdiente etwas Geld und genoss die Vorteile, die das Geld mit sich brachte; meine Nachbarn und meine Schwiegermutter begrüßten mich alle mit einem Lächeln, und meine Eitelkeit war befriedigt. Doch über die Bitterkeit und den Schmerz, die dahintersteckten, wusste nur ich Bescheid. Noch tragischer war, dass ich fanatisch arbeitete, um Geld zu verdienen, aber am Ende trotzdem mit leeren Händen dastand. Nicht nur das, mein Mann wurde von Krankheit heimgesucht, und auch meine Hals- und Lendenwirbel schmerzten. Der Schmerz in meinem Körper und meinem Geist ließ sich nicht in Worte fassen; all dies wurde durch mein Streben nach Geld, Ruhm und Gewinn verursacht. Erst jetzt verstand ich, dass die Ziele, die ich verfolgt hatte, und meine Ansicht über das Überleben falsch waren. Darin steckten die Machenschaften Satans. Satan will nur, dass ich hart arbeite, um Geld zu verdienen, und für Geld, Ruhm und Gewinn lebe. Auf diese Weise kann ich nicht vor Gott kommen und Seine Errettung empfangen. Das ist genau Satans finstere Absicht. Ich bin Gott so dankbar, dass Er mich errettet. Wenn ich nicht an Gott geglaubt hätte, hätte ich weiter hart gearbeitet, um Geld zu verdienen, und hätte dadurch vielleicht eines Tages mein Leben verloren. Ich bin dankbar für die Enthüllung durch Gottes Worte, die mir halfen, Satans finstere Absicht klar zu erkennen: Geld, Ruhm und Gewinn zu benutzen, um mir zu schaden und mich zu verderben. Jetzt möchte ich nur noch von ganzem Herzen an Gott glauben und nach der Wahrheit streben und mich nicht länger von Satan zum Narren halten lassen und nur noch dem Geld nachjagen.

Manchmal fragte ich mich: „Ich habe in jenen Jahren so hart gearbeitet, aber am Ende habe ich nichts verdient und sogar einen Haufen Schulden gemacht. Warum war mein Leben so schmerzhaft?“ Auf der Suche las ich die Worte Gottes: „Das Schicksal des Menschen wird von Gottes Händen gelenkt. Du bist nicht in der Lage, dich selbst zu lenken: Selbst wenn sich der Mensch ständig für sich selbst abhetzt und geschäftig ist, bleibt er unfähig, sich selbst zu lenken. Wenn du deine eigenen Perspektiven wissen könntest, wenn du dein eigenes Schicksal lenken könntest, würde man dich dann noch als ein geschaffenes Wesen bezeichnen? … Der Bestimmungsort des Menschen ist in den Händen des Schöpfers – wie also sollte der Mensch sich selbst lenken können?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Wiederherstellung des normalen Lebens der Menschen und ihre Hinführung zu einem wundervollen Bestimmungsort). Gottes Worte ließen mich verstehen, dass das Leben eines Menschen in Gottes Händen liegt. Egal, wie hart Menschen arbeiten oder wie verzweifelt sie sich abmühen, sie werden nie bekommen, was sie wollen, wenn Gott es ihnen nicht schenkt, trotz all ihres Hetzens und Schuftens. Wenn ich auf all die Jahre zurückblicke: Ich ging jeden Tag früh aus dem Haus und kam spät zurück, und es war mir egal, wie sehr ich litt oder wie müde ich war; ich arbeitete einfach hart, um Geld zu verdienen, weil ich ein Leben in Luxus führen und von anderen bewundert werden wollte. Ich wollte mein Schicksal mit meinen eigenen Fähigkeiten ändern, aber am Ende wurden mein Mann und ich von Krankheit heimgesucht, und alles, was wir dafür bekamen, war Leere. Jetzt wurde mir klar, dass wir unser Leben nicht selbst in der Hand haben. Wie viel Geld wir verdienen, wird nicht davon bestimmt, wie wir mit unseren Händen arbeiten, sondern hängt von Gottes Herrschaft und Vorherbestimmung ab. Gleichzeitig spürte ich auch Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten. Ohne diese Bitterkeit und Hilflosigkeit im Leben erfahren zu haben, wäre ich nicht vor Gott gekommen. Vor langer Zeit, im Jahr 2012, predigte mir meine Mutter Gottes Evangelium des Königreichs, aber ich war nur darauf bedacht, Geld zu verdienen, und nahm es nicht an. Es vergingen acht weitere Jahre, bis ich vor Gott kam, aber Gott hat mir wegen meiner Unwissenheit und Aufsässigkeit nicht den Rücken gekehrt. Gottes Liebe ist so groß! Ich sollte meinen Platz als geschaffenes Wesen richtig einnehmen und den Rest meines Lebens Gott anvertrauen und mich Gottes Herrschaft und Anordnungen unterwerfen. Seitdem lese ich Gottes Worte, wann immer ich etwas freie Zeit habe, und jeder Tag ist sehr erfüllend.

Später mietete ich einen kleinen Stand auf dem Morgenmarkt, um geröstete Nüsse zu verkaufen und meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Obwohl ich nicht so viel Geld verdiente wie früher, hatte ich nicht so viel zu tun und hatte Zeit, meine Pflicht zu tun. Ich dachte an die Kredite von meiner früheren Investition, die ich immer noch nicht abbezahlt hatte, und ich dachte daran, mein Haus zu verkaufen, um meine Kredite abzubezahlen. Ich betete zu Gott und vertraute Ihm diese Schwierigkeiten an. Später verlief der Hausverkauf sehr reibungslos, und ein Teil des Kredits wurde zurückgezahlt. Von da an ging ich jeden Tag, nachdem ich meinen Stand eingepackt hatte, zu Versammlungen, aß und trank die Worte Gottes und tat meine Pflicht mit meinen Brüdern und Schwestern.

Mitte Februar 2024 rief mich mein jüngerer Bruder an und sagte, der Laden eines Verwandten stehe zum Verkauf. Nach Abzug der Ausgaben könnte ich mehr als 100.000 Yuan im Jahr verdienen, und ich müsste das Geld für den Laden nicht sofort bezahlen. Ich könnte das Geschäft erst einmal starten und dann das Geld bezahlen, wenn ich es verdient hätte. Als ich das hörte, setzte mein Herz einen Schlag aus: „Das ist wirklich gut. Dieser Laden existiert seit mehr als zehn Jahren und hat einen stabilen Kundenstamm. Ich müsste in der Anfangsphase keinen Cent bezahlen und könnte sofort Geld verdienen, wenn ich ihn übernehme. Wenn ich dort ein paar Jahre arbeiten würde, könnte ich nicht nur alle meine Schulden abbezahlen, hätte Geld für die Hochzeit meines Sohnes und könnte für meinen Ruhestand vorsorgen, ich könnte auch langsam wieder dieses angesehene Leben führen.“ Aber dann kam mir ein anderer Gedanke: „Nein. Würde das nicht bedeuten, dass ich einfach wieder in mein altes Leben zurückkehre? Ich habe es endlich geschafft, mich von Satans Qualen zu befreien. Ich kann nicht zurückgehen. Wenn ich mich zwischen Geldverdienen und meiner Pflicht entscheiden muss, werde ich meine Pflicht wählen.“ In diesem Moment dachte ich an eine Passage von Gottes Worten, die ich in einer früheren Versammlung gelesen hatte, und schlug sie nach, um sie zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Sei zufrieden mit Essen und Kleidung – ist diese Aussage korrekt? (Ja.) Warum? Erstens muss man Folgendes verstehen: Wenn ein Mensch sein ganzes Leben nur für Angelegenheiten des Fleisches wie Essen, Kleidung und Genuss lebt, hat ein solches Leben dann irgendeinen Wert? (Nein.) Da es keinen Wert hat, wonach sollten die Menschen streben und was sollten sie gewinnen, um ein wertvolles Leben zu führen? (Sie sollten nach der Wahrheit streben.) Wenn die Menschen den Weg des Strebens nach der Wahrheit gehen sollen, sollten sie dann nicht einigen Dingen entsagen? Wenn die Menschen immer dadurch eingeschränkt sind, was sie essen und anziehen sollen, und sich immer an die Genüsse des Fleisches klammern, können sie dann noch nach der Wahrheit streben und diese gewinnen? (Nein.) Daher ist die Aussage ‚Sei zufrieden mit Essen und Kleidung‘ korrekt. Insbesondere für diejenigen, die nach der Wahrheit streben, ist sie sehr wichtig; sie ist für das Streben nach und das Gewinnen der Wahrheit von großem Nutzen. Was ist der Zweck davon, Essen und Kleidung zu haben? Sicherzustellen, dass der Körper normal überleben kann. Was ist der Zweck des Überlebens? Es ist nicht um des fleischlichen Genusses willen, noch um des Genießens des Lebenslaufes willen, und noch viel weniger, um einige der Dinge zu genießen, die man im Leben erfährt. All dies ist unwichtig. Was ist also das Wichtigste? Hierbei geht es darum, welche Dinge ein Mensch tun sollte, die am wertvollsten und am bedeutungsvollsten sind und die Billigung des Schöpfers erlangen können. (Man sollte den Weg des Glaubens an Gott und des Strebens nach der Wahrheit gehen und seine eigenen Pflichten erfüllen.) Als Mensch bist du ein geschaffenes Wesen, egal welcher Arbeit du nachgehst. Geschaffene Wesen sollten die Dinge tun, die sie tun sollen, und die Dinge, die Gott von ihnen verlangt – das ist das Wertvollste. Was also tun geschaffene Wesen, das wertvoll ist? Jedes geschaffene Wesen hat einen Auftrag, der ihm vom Schöpfer anvertraut wurde, eine Mission, die es erfüllen sollte. Gott hat das Schicksal für das Leben jedes Menschen festgelegt. Welche Mission auch immer Gott vorherbestimmt hat, die sie in ihrem Leben vollenden sollen, das ist es, was sie tun sollten. Wenn du es gut machst, wird Gott dir eine zufriedenstellende Antwort geben, wenn du schließlich vor Ihm stehst, um Rechenschaft abzulegen. Er wird sagen, dass das Leben, das du geführt hast, wertvoll und fruchtbar war, dass du Gottes Worte zu deinem Leben gemacht hast und somit ein geschaffenes Wesen bist, das dem Maßstab entspricht. Angenommen jedoch, dass es in deinem ganzen Leben nur darum geht, um des Essens, der Kleidung und des Vergnügens willen zu leben, zu kämpfen und Opfer zu bringen. Und wenn du schließlich vor Gott stehst und Er fragt: ‚Wie viel hast du von dieser Lebensaufgabe und Mission erfüllt, die Ich dir gab?‘, zählst du alles zusammen und stellst fest, dass du deine Lebensenergie und Zeit mit Essen, Trinken und Feiern verbracht hast – obwohl du mehrere Jahre an Gott geglaubt hast, hast du deine Pflicht nicht erfüllt, geschweige denn hast du irgendwelche guten Taten vorbereitet. Wirst du in diesem Fall in diesem Leben nicht versäumt haben, etwas zu erreichen? Die Gelegenheit, deine Pflicht zu tun, ist schwer zu bekommen, aber du wirst sie ruiniert haben, indem du dich nicht um deine eigentliche Arbeit gekümmert hast. Obwohl du bereit bist, nach der Wahrheit zu streben, zahlst du keinen großen Preis, und so wirst du nichts gewonnen haben. Wenn Gott dich am Ende testet, werden Seine Worte nicht dein Leben geworden sein, und du wirst noch immer der gleiche alte Satan sein – die Art und Weise, wie du die Dinge betrachtest, und die Art und Weise, wie du handelst, werden noch immer alle auf menschlichen Auffassungen und Vorstellungen und Satans verdorbenen Dispositionen basieren, und du wirst Gott noch immer völlig feindlich gesinnt sein und mit Ihm unvereinbar sein. Dann wirst du als nutzlos erachtet werden, und Gott wird dich nicht mehr wollen. Von diesem Moment an wirst du nicht länger Gottes geschaffenes Wesen sein. Das ist eine tragische Sache! Ganz gleich, welchem Beruf du also nachgehst, solange er legal ist, ist er von Gott arrangiert und vorherbestimmt. Das bedeutet aber nicht, dass Gott dich dabei unterstützt oder dazu ermutigt, in der Karriere, der du nachgehst, mehr Geld zu verdienen oder großen Erfolg zu erzielen. Gott heißt dies nicht gut, noch verlangt Er es von dir. Darüber hinaus wird Gott den Beruf, dem du nachgehst, niemals nutzen, um dich in Richtung der Welt zu drängen und dich Satan zu übergeben, sodass du mutwillig nach Ruhm und Gewinn strebst. Stattdessen erlaubt Gott dir durch den Beruf, dem du nachgehst, deine Grundbedürfnisse zu decken – das ist alles. Außerdem hat Gott dir in Seinen Worten zum Beispiel gesagt, was deine Pflicht ist, was deine Mission ist, wonach du streben solltest und was du ausleben solltest. Das sind die Werte, die du während deines ganzen Lebens ausleben solltest, und der Weg, den du während deines ganzen Lebens gehen solltest. … Egal welche Karriere du verfolgst, solltest du zufrieden mit Essen und Kleidung sein. Das ist sehr wichtig. Wenn du diesen Punkt nicht klar sehen kannst und darauf bestehst, all deine Zeit und Energie für deine Karriere zu verschwenden und nach Ruhm und Erfolg zu suchen, wirst du die Pflicht, die du tun solltest, verlieren und deine Chancen ruinieren, gerettet zu werden(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (20)). Nachdem ich die Worte Gottes gelesen hatte, verstand ich, dass man sich damit begnügen sollte, einfach nur Nahrung und Kleidung zu haben. Menschen kommen nicht auf diese Welt, um das Fleisch zu genießen, sondern um ihre Pflicht als geschaffene Wesen zu tun. Wenn ich an jene Jahre harter Arbeit mit dem Ziel, Geld zu verdienen, zurückdenke – es hätte mich fast das Leben gekostet, und es war Gott, der mich vor Satans Qualen rettete. Indem ich zu Gottes Haus kam, um an Versammlungen teilzunehmen und Gottes Worte zu lesen, verstand ich, wonach Menschen streben sollten, um das sinnvollste Leben zu erreichen. Ich fühlte mich in meinem Herzen sehr wohl. Das ist etwas, das man nicht mit Geld, Ruhm oder Gewinn kaufen kann. Das Geld, das ich jetzt mit dem Verkauf von gerösteten Nüssen verdiene, ist nicht viel, aber es reicht mir zum Leben, und wenn ich nach Hause gehe, kann ich immer noch an Versammlungen teilnehmen und meine Pflicht tun. Wenn ich einen Laden führen würde, wie hätte ich dann Zeit, an Gott zu glauben und meine Pflicht zu tun? Würde das nicht bedeuten, dass ich meinen Pflichten den Rücken kehren und zu meinen alten Gewohnheiten zurückkehren müsste? Ich kann nicht mehr für Geld, Ruhm oder Gewinn leben; das hieße, mein eigenes Grab zu schaufeln. Ich muss aufmerksam auf Gottes Worte hören und die Pflicht eines geschaffenen Wesens tun, während ich genug Nahrung und Kleidung habe. Nur so kann das Leben einen Sinn haben. Deshalb lehnte ich das Angebot meines Bruders entschlossen ab.

Jetzt bin ich den größten Teil des Tages mit meinen Pflichten beschäftigt, und ich fühle mich in meinem Herzen sehr wohl. Es ist nicht wie früher, als ich für Geld, Ruhm und Gewinn lebte und mich völlig elend und hilflos fühlte. Dank sei Gott für Seine Errettung!

Zurück:  60. Eine Entscheidung in einem gefährlichen Umfeld

Weiter:  62. Jetzt kann ich mit Rückschlägen und Scheitern richtig umgehen

Verwandte Inhalte

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen

Connect with us on Messenger