Wie man nach der Wahrheit strebt (1)

Wir haben schon eine ganze Weile über das Thema des Strebens nach der Wahrheit Gemeinschaft gehalten, und alles, worüber wir Gemeinschaft gehalten haben, drehte sich um einen Aspekt der Praxis des Strebens nach der Wahrheit: das Loslassen. Das heißt, der Inhalt unserer Gemeinschaft drehte sich ausschließlich um Dinge, die die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott und des Strebens nach der Wahrheit loslassen sollten – Dinge, die sie in ihrem Leben und auf ihrem Lebensweg loslassen sollten. Dies sind eben jene Dinge, die das Streben der Menschen nach der Wahrheit beeinflussen. Was war also der erste Punkt unseres Inhalts zum Thema Loslassen? (Das Loslassen verschiedener negativer Emotionen der Menschen.) Und was war der zweite Punkt? (Die Bestrebungen, Sehnsüchte und Wünsche der Menschen loslassen.) Der erste Punkt unseres Inhalts zum Thema Loslassen war das Loslassen verschiedener negativer Emotionen, und der zweite war das Loslassen der Bestrebungen, Sehnsüchte und Wünsche der Menschen. Jeder Punkt umfasste eine ganze Reihe von Unterthemen und Details, nicht wahr? (Ja.) Ganz gleich, worüber wir Gemeinschaft hielten oder welche Kategorien und Punkte es in diesem Inhalt gab, ganz gleich, wie viele Beispiele gegeben oder wie viele Zustände und Wesensmerkmale von Problemen aufgedeckt wurden – alle Inhalte unseres gemeinschaftlichen Austauschs beziehen sich, kurz gesagt, auf die verschiedenen Probleme, die den Menschen im Prozess des Glaubens an Gott und des Strebens nach der Wahrheit oder in ihrem wirklichen Leben widerfahren. Ebenso geht es um die Wege der Praxis, die die Menschen wählen sollten, und die Wahrheitsgrundsätze, an die sie sich halten sollten, wann immer sie mit diesen Problemen konfrontiert werden. Die verschiedenen Facetten, die diese Probleme beinhalten, sind nicht hohl und existieren nicht nur in den Gedanken oder der geistlichen Welt der Menschen. Vielmehr existieren sie im wirklichen Leben der Menschen. Wenn du also bereit bist, nach der Wahrheit zu streben, dann hoffe ich, dass du, ganz gleich, welche Art von Problemen dir widerfahren, die Wahrheit suchen und die entsprechenden Wahrheitsgrundsätze als deine Grundlage finden und den Weg der Praxis entdecken kannst und somit einen Weg hast, dem du folgen kannst, wann immer diese Probleme auftreten. Dies ist ein grundlegendes Ziel des gemeinschaftlichen Austauschs über all diese Inhalte. Auch wenn wir den gemeinschaftlichen Austausch über all diese Wahrheiten beendet haben, wird es einige Zeit dauern, bis die Menschen in diese Wahrheitsrealitäten eintreten. Die Menschen sollten mit der Gemeinschaft über diese Wahrheiten beginnen, und sie sollten die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze als ihre Grundlage nehmen und ihre Sichtweisen auf alle Arten von Dingen sowie ihre Lebenseinstellungen und Lebensweisen ändern. Auf diese Weise werden die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott oder im Prozess des Lebens und Existierens durch die Annahme dieser Wahrheitsgrundsätze unbewusst ihre verschiedenen abwegigen und absurden Gedanken, Sichtweisen oder Haltungen und Lebensweisen, die bereits vorhanden und alt waren und von Satan stammten, ändern und ihre verdorbenen Dispositionen ablegen können. Daher sind diese Worte, über die wir zuvor Gemeinschaft gehalten haben und in Zukunft halten werden, weder eine Art Wissen noch eine Art Gelehrtheit und schon gar keine Theorie. Vielmehr werden sie verwendet, um Menschen anzuleiten, ihnen Orientierung zu geben und ihnen zu helfen, die verschiedenen Probleme und Schwierigkeiten zu lösen, denen sie in ihrem täglichen Leben begegnen. Wann immer du auf ein Problem, einen Umstand oder einen Mensch, ein Ereignis oder eine Sache stößt, kannst du im Inhalt unserer Gemeinschaft nach den Wahrheitskriterien suchen, die du befolgen und in die Praxis umsetzen solltest, damit du mit der Wahrheit als Grundlage und Kriterium handeln kannst, anstatt gemäß deinen verdorbenen Dispositionen und deinen alten, falschen Sichtweisen. Der Zweck des Glaubens der Menschen an Gott liegt im Streben nach der Wahrheit. Doch der Zweck des Strebens nach der Wahrheit ist nicht, das leere Leben der Menschen zu füllen, ihr leeres Leben zu ändern oder ihre geistliche Welt zu bereichern. Was ist der Zweck des Strebens nach der Wahrheit? Für die Menschen besteht der Zweck darin, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen, um gerettet zu werden; natürlich dient das Ablegen der eigenen verdorbenen Dispositionen auch dazu, sich Gott zu unterwerfen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Aber für Gott sind der Zweck und die Bedeutung des Strebens der Menschen nach der Wahrheit nicht so gewöhnlich; es geht nicht nur darum, dass jemand gerettet wird. Stattdessen geht es darum, dass Gott eine Person gewinnt, die nicht länger von Satans verdorbenen Dispositionen getäuscht wird, und natürlich geht es auch darum, eine Art von Mensch zu gewinnen, die mit Gott vereinbar sein kann. Noch wichtiger ist, dass Gott aus der geschaffenen Menschheit die Art von Mensch gewinnen kann, die Er will – eine, die alle Dinge verwalten und mit allen Dingen für immer existieren kann. Diese Bedeutung ist nicht so einfach wie die bloße Errettung, wie sie für die Menschen zutrifft. Daher ist das Streben nach der Wahrheit, sowohl für die Menschen als auch für Gott, sehr wichtig. Da es so wichtig ist, ist der Inhalt eines Aspekts der Praxis bezüglich des Strebens nach der Wahrheit – der des „Loslassens“ – für jeden, der das Erlangen der Errettung anstrebt, von entscheidender Bedeutung. Da die Praxis des „Loslassens“ so wichtig ist, müssen die Menschen die verschiedenen damit verbundenen Wahrheitsgrundsätze gründlich verstehen. Ebenso müssen sie die verschiedenen Zustände, die Offenbarungen verdorbener Dispositionen und die verdorbenen Gedanken und Sichtweisen, die mit dieser Praxis des „Loslassens“ zu tun haben und aufgedeckt wurden, gründlich verstehen. Nur wenn die Menschen die abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen, die sich oft im täglichen Leben offenbaren, sowie ihre verdorbenen Dispositionen und Offenbarungen der Verdorbenheit prüfen und verstehen, und sich dadurch selbst erkennen, einen Aspekt der Wahrheit verstehen und annehmen und dann gemäß den entsprechenden Wahrheitsgrundsätzen handeln, werden sie den Zweck des Strebens nach der Wahrheit erreichen. Wir sind mit unserer Gemeinschaft über die beiden Hauptpunkte des „Loslassens“ im Rahmen des Themas „Wie man nach der Wahrheit strebt“ fürs Erste im Wesentlichen am Ende angelangt. Was war der erste Punkt? Das Loslassen der verschiedenen negativen Emotionen der Menschen. Was war der zweite Punkt? Das Loslassen der Bestrebungen, Sehnsüchte und Wünsche der Menschen. Obwohl wir in unserer Gemeinschaft über diese beiden Punkte viel Inhalt behandelt haben, ist es umso wichtiger, dass du jeden der spezifischen Wahrheitsgrundsätze verstehst, die mit diesen Themen verbunden sind. Nur wenn die Menschen die Wahrheitsgrundsätze verstehen, können sie sich in ihrem täglichen Leben und auf ihrem Lebensweg gemäß diesen Wahrheitsgrundsätzen verhalten und handeln, allmählich in die Wahrheitsrealität eintreten und im Prozess des Strebens nach der Wahrheit allmählich die Ergebnisse des Verstehens und Erlangens der Wahrheit erzielen.

Die beiden Punkte der Praxis des „Loslassens“ im Rahmen des Themas „Wie man nach der Wahrheit strebt“, über die wir zuvor Gemeinschaft gehalten haben, beziehen sich auf die verdorbenen Dispositionen der Menschen, ihre verschiedenen Gedanken und Sichtweisen und die verschiedenen Probleme, die ihnen in ihrem täglichen Leben widerfahren. Aber es gibt noch einen weiteren, wichtigeren oder, man könnte sagen, sogar größeren Punkt innerhalb des „Loslassens“, über den wir unbedingt Gemeinschaft halten müssen. Welcher Punkt ist das? Er betrifft die Haltungen der Menschen gegenüber Gott, ihre Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott und die Grundsätze der Praxis, nach denen sie Gott in ihrem täglichen Leben behandeln. Man kann sagen, dass dieser Punkt ein wenig wichtiger ist als die ersten beiden. Da dieser Punkt direkt die Haltungen der Menschen gegenüber Gott, ihre Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott und die Beziehung zwischen Mensch und Gott betrifft, ist er der letzte, über den wir unter diesem Punkt des „Loslassens“ sprechen werden, und natürlich ist er auch der wichtigste. Einige der Themen innerhalb der beiden Punkte, die wir zuvor besprochen haben, beziehen sich auf bestimmte Haltungen und Sichtweisen, die die Menschen in Bezug auf Gott hegen, oder auf die Beziehung zwischen Mensch und Gott. Aber was den Standpunkt betrifft, den wir in unserer Gemeinschaft eingenommen haben, so haben wir die verschiedenen Probleme der Menschen im Grunde genommen aus menschlicher Sicht im Detail analysiert – wir haben die verschiedenen verdorbenen Dispositionen oder abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen der Menschen im Kontext ihrer unterschiedlichen Arten von Problemen im Detail analysiert. Worüber wir heute Gemeinschaft halten werden, betrifft die Haltungen der Menschen gegenüber Gott und ihre Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott. Dies sind die wichtigsten Dinge, die die Menschen im Prozess des Strebens nach der Wahrheit loslassen müssen. Auch dieser Punkt ist nicht so einfach, denn ganz gleich, wer sie sind oder zu welcher Art von Mensch sie gehören, niemand hat nur eine einzige Art von Haltung gegenüber Gott oder eine einzige Art von Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Gott. Und natürlich ist die Beziehung zwischen Mensch und Gott nicht nur eine einzige Art von Beziehung, und sie betrifft auch nicht nur eine einzige Art von menschlichem Zustand. Aufgrund der verschiedenen Haltungen der Menschen gegenüber Gott und aufgrund der verschiedenen Gedanken und Sichtweisen, die die Menschen in Bezug auf Gottes Identität, Status und Bild hegen, sowie aus anderen Gründen entstehen verschiedene Arten von Beziehungen zwischen Mensch und Gott. Heute werden wir also über diesen Punkt Gemeinschaft halten und sehen, welche ernsten Probleme oder unüberbrückbaren Konflikte noch zwischen Mensch und Gott bestehen und was genau die Menschen noch loslassen müssen. Nachdem du dies verstanden hast, wird sich, wenn du jemand bist, der nach der Wahrheit strebt, deine Beziehung zu Gott verbessern, und deine Sichtweise in Bezug auf Gott wird allmählich korrekter, positiver oder der Wahrheit ähnlicher werden. Der dritte Punkt des Inhalts zum Thema Loslassen sollte sein, die Barrieren zwischen sich selbst und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loszulassen – dies ist der dritte Punkt der Dinge, die die Menschen loslassen sollten. Bevor wir formell über dieses Thema Gemeinschaft halten, lasst uns zunächst kurz besprechen, welche Probleme im täglichen Leben mit Barrieren zwischen Mensch und Gott sowie mit Feindseligkeit der Menschen gegenüber Gott zusammenhängen. Gibt es neben einigen subjektiven Problemen, die mit den Menschen selbst zu tun haben, nicht auch alle möglichen Probleme damit, wie die Menschen Gott im Prozess ihres Glaubens an Gott und ihres Strebens nach der Wahrheit behandeln? Die Menschen haben alle möglichen abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen und falsche Grundsätze der Praxis im Umgang mit verschiedenen Ereignissen und Dingen, und genauso hegen sie alle möglichen abwegigen und absurden Gedanken, Sichtweisen und falsche Grundsätze der Praxis im Umgang mit Gott. Wenn du in der Lage bist, alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen auf der Grundlage der Wahrheitsgrundsätze zu behandeln und nach diesen zu praktizieren – das heißt, wenn du die abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen erkennst, die du in Bezug auf alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen hegst, und gleichzeitig diese abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen berichtigst und loslässt und dann verschiedene Probleme gemäß den richtigen Gedanken und Sichtweisen, die Gott den Menschen mitteilt, angehst und löst – dann werden deine Grundsätze der Praxis im Umgang mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen weitgehend im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen stehen. Kann dies als Zeichen der Errettung eines Menschen gelten? Wenn man es jetzt betrachtet, dann kann es das nicht. Hätte ich den Inhalt der heutigen Gemeinschaft nicht angesprochen, hätten die Menschen vielleicht gedacht: „Wenn es um alle möglichen Dinge geht, bin ich in der Lage, sie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen in Gottes Worten zu betrachten und zu praktizieren, also halte ich mich für eine Person, die nach der Wahrheit strebt, eine Person, die beim Streben nach der Wahrheit Ergebnisse erzielt hat, und eine Person, die gerettet ist.“ Entspricht diese ihre Vorstellung, gemessen an dem Thema, das ich heute angesprochen habe – die verschiedenen Haltungen, die die Menschen gegenüber Gott hegen – den Tatsachen? (Nein, das tut sie nicht.) Sie entspricht ganz klar nicht den Tatsachen. Du magst eine gewisse Grundlage und eine gewisse positive Haltung im Umgang mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen haben, aber es bestehen immer noch alle möglichen Barrieren zwischen dir und Gott, und deine Haltung gegenüber Gott ist immer noch feindselig, wenn es um verschiedene Probleme geht. Dieses Problem ist ernst und das größte von allen. In der Zeit, in der du Gott gefolgt bist und deine Pflicht getan hast, erscheint deine Leistung in allen Aspekten für andere recht anständig und äußerlich im Einklang mit der Wahrheit und den Grundsätzen. In deinem Herzen gibt es jedoch viele Auffassungen über Gott und Barrieren zwischen dir und Gott, und du hegst sogar immer noch eine feindselige Haltung gegenüber Gott, wenn du auf viele Probleme stößt. Diese Angelegenheiten sind sehr ernst. Wenn diese Angelegenheiten in deinem Herzen wirklich existieren, beweist das nicht, dass du eine gerettete Person bist. Da es immer noch viele Barrieren zwischen dir und Gott gibt und du immer noch eine feindselige Haltung gegenüber Gott hegst, wenn es um entscheidende, wichtige Probleme geht, bist du nicht nur keine gerettete Person, sondern du bist auch in Gefahr. Selbst wenn du glaubst, dass du in der Lage bist, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, wenn du im Leben auf viele Probleme stößt, und dass deine Handlungen relativ mit der Wahrheit übereinstimmen, so lässt sich sagen, dass dies lediglich der äußere Anschein ist und nicht beweisen kann, dass du gerettet wurdest. Das liegt daran, dass du in deiner Beziehung zu Gott keine Vereinbarkeit erreicht hast und dich Gott noch nicht unterwirfst oder Ihn fürchtest. Wann immer dir verschiedene Dinge widerfahren, können dein äußeres Verhalten oder deine Gedanken und Sichtweisen daher nur zeigen, dass du dich in diesen Angelegenheiten an Glaubenslehren, Parolen und Vorschriften gehalten hast, die du für richtig hältst, anstatt dich an die Wahrheitsgrundsätze zu halten. Hier mag eine Art Schlussfolgerung vorliegen, und es mag kompliziert klingen, aber nachdem wir über den spezifischen Inhalt des Loslassens von Barrieren zwischen sich selbst und Gott und der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott Gemeinschaft gehalten haben und die Menschen eine sorgfältige Prüfung vorgenommen haben, werden sie die Bedeutung Meiner Worte verstehen.

Bevor wir formell über das Thema des Loslassens von Barrieren zwischen sich selbst und Gott und der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott Gemeinschaft halten, lasst uns zunächst besprechen, welche Barrieren zwischen Mensch und Gott bestehen. Welche Barrieren zwischen Mensch und Gott und welche Feindseligkeit gegenüber Gott gibt es, die du in deinem täglichen Leben spüren und wahrnehmen kannst oder die bei anderen Menschen auftreten? Diese Äußerungsformen existieren definitiv. Sie begegnen uns täglich im Umgang mit Menschen, und sie begegnen dir jeden Tag, also musst du nicht allzu viel Energie zum Nachdenken aufwenden – wenn du den Mund aufmachst, wird direkt eine Liste dieser Probleme herauskommen. Ist das nicht der Fall? (Ja.) Was genau sind die Barrieren zwischen Mensch und Gott? Lasst uns zuerst darüber sprechen, was der Begriff „Barrieren“ umfasst. Er schließt Konflikte, Trotz, Auffassungen, Missverständnisse und dergleichen ein, nicht wahr? Erzählt Mir mehr. (Wenn jemand bei der Ausführung seiner Pflicht entlarvt oder zurechtgestutzt wird, kann er einige Missverständnisse über Gott haben und Ihm gegenüber vorsichtig werden, weil er denkt, je wichtiger die Pflicht ist, die er ausführt, desto schneller werde er entlarvt. Daher wird es in seinem Herzen einige Barrieren zwischen ihm und Gott geben, und er wird nicht in der Lage sein, bestimmte Pflichten und Aufträge mit einem reinen und offenen Herzen anzunehmen.) Was ist hier die Barriere? (Vorsicht und Missverständnisse.) Vorsicht und Missverständnisse. Das ist eine Art von Barriere. Wer kann noch etwas hinzufügen? Gibt es keine Barrieren zwischen dem Rest von euch und Gott? Sind eure Herzen rein und geheiligt? Hattet ihr noch nie irgendwelche ablehnenden oder negativen Gedanken über Gott? (Gott, ich kann etwas hinzufügen. Immer wenn die Dinge in den Umständen, die Gott für mich orchestriert, ziemlich reibungslos laufen, scheint die Beziehung zwischen mir und Gott relativ normal zu sein. Aber wenn ich jemals auf Widrigkeiten oder etwas stoße, das nicht mit meinen Auffassungen übereinstimmt, fange ich an, darüber zu spekulieren, was Gott tun wird, was mir als Nächstes widerfahren wird und was das Ergebnis sein wird. Ich denke viel nach, und ich bringe sogar Klagen hervor und urteile und missverstehe Gott in meinen Gedanken, und dann verschließt sich mein Herz. Ich möchte auch über etwas sprechen, das ich gesehen habe. Wenn manche Menschen auf unerwünschte Umstände stoßen, spüren sie in ihren Herzen Widerstand und sagen: „Warum lässt Gott mich auf diese Umstände stoßen? Warum sind sie anderen Menschen nicht widerfahren?“ Sie können sich den von Gott für sie arrangierten Umständen nicht unterwerfen, und es entsteht ein Konflikt zwischen ihnen und Gott.) Das Problem, das du zuerst erwähnt hast, war, dass es Barrieren zwischen Mensch und Gott gibt, dass die Menschen auf bestimmte Umstände reflexartig reagieren und dadurch Barrieren zwischen sich und Gott, Vorsicht gegenüber Gott und Missverständnisse über Gott entwickeln. Das zweite Problem, das du erwähnt hast, war, dass die Menschen Gott gegenüber feindselig werden, weil sie innerlich trotzig sind. Wer kann noch etwas hinzufügen? (Immer wenn ich vom Oberen zurechtgestutzt werde und mein schlechtes Kaliber entlarvt wird, fälle ich Urteile über mich selbst und denke, dass ich nicht gerettet werden kann, und ich habe keine Motivation, nach der Wahrheit zu streben, obwohl ich es will. Das ist eine Art von Missverständnis über Gott. Manche Brüder und Schwestern denken außerdem Folgendes, wenn sie krank werden und mit dem Tod konfrontiert sind: „Erinnert sich Gott nicht an all das Herumrennen und Aufwenden, das ich für Ihn auf mich genommen habe?“ In ihren Herzen streiten sie mit Gott, zetern und kämpfen gegen Ihn. Dieser Zustand ist ziemlich verbreitet.) Was die Barrieren zwischen uns und Gott und die Feindseligkeit gegenüber Gott betrifft, so sind die Probleme, die die meisten Menschen an den Tag legen, mehr oder weniger Vorsicht und Missverständnisse sowie der Trotz und die Unzufriedenheit, die die Menschen offenbaren, wenn sie auf bestimmte Dinge stoßen – mit anderen Worten, Feindseligkeit gegenüber Gott. Das ist im Grunde schon alles. Die verschiedenen Probleme mit den inneren Haltungen der Menschen gegenüber Gott gehen tatsächlich weit über den Rahmen der Probleme hinaus, über die ihr Gemeinschaft gehalten habt. Es gibt einige Probleme, derer ihr euch nicht bewusst seid. Einerseits liegt das daran, dass die Menschen nicht prüfen, welche Probleme in ihnen selbst existieren, wann immer sie verschiedene Umstände erleben. Andererseits haben die Menschen nie sorgfältig darüber nachgedacht, wie ihre Beziehung zu Gott genau aussieht oder welche richtigen Haltungen und Sichtweisen sie Gott gegenüber haben sollten. Basierend auf den verschiedenen Äußerungsformen der Menschen und diesen Zuständen, die derzeit wirklich in den Menschen existieren, werden wir heute also speziell über verschiedene Äußerungsformen der Barrieren zwischen Mensch und Gott und der Feindseligkeit der Menschen gegenüber Gott Gemeinschaft halten. Das Ziel der Gemeinschaft über diese verschiedenen Äußerungsformen ist es, die Menschen zu befähigen, die Barrieren zwischen sich und Gott und die Feindseligkeit, die sie Ihm gegenüber hegen, aktiv loszulassen, wann immer diese Dinge in ihrem täglichen Leben in ihnen aufkommen, eine harmonische Beziehung zu Ihm aufzubauen und letztendlich vollständig mit Ihm vereinbar zu werden. Auf diese Weise werden sie die Barrieren zwischen sich und Gott und ihre Feindseligkeit gegenüber Gott vollständig beseitigt haben und an den Punkt gelangt sein, Gott zu fürchten und sich Ihm wahrhaftig zu unterwerfen. Nur das ist eine normale Beziehung zwischen Mensch und Gott, und nur solche Menschen sind wahre geschaffene Wesen.

Wenn es darum geht, die Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loszulassen, sollten die Menschen als Erstes ihre Auffassungen und Vorstellungen loslassen. Das ist ein sehr wichtiger inhaltlicher Punkt, nicht wahr? (Ja, das ist es.) Existieren nicht in jedem Menschen Auffassungen und Vorstellungen über Gott? (Ja, das tun sie.) Kein Mensch lebt in einem Vakuum, und kein Mensch ist ein Roboter. Jeder Mensch hat einen freien Willen und hegt verschiedene Gedanken und Sichtweisen, die er von der Außenwelt erhalten hat; natürlich hat auch jeder Mensch verschiedene Auffassungen und Vorstellungen über Gott, die sich in seinem subjektiven Willen auf der Grundlage seiner eigenen Bedürfnisse, Vorlieben und Wünsche entwickelt haben. Die Tatsache, dass sie „Auffassungen“ und „Vorstellungen“ genannt werden, bedeutet, dass sie definitiv nicht mit der Wahrheit oder den Tatsachen übereinstimmen; zumindest stimmen sie nicht mit Gottes Absichten, Gottes Identität und Gottes Wesen überein. Daher sind diese Auffassungen und Vorstellungen der erste wichtige Punkt, den die Menschen loslassen sollten. Was also schließt der Inhalt, der sich auf Auffassungen und Vorstellungen über Gott bezieht, hauptsächlich ein? Einerseits schließt er die bereits vorhandenen Auffassungen ein, die die Menschen über Gott haben, bevor sie an Ihn glauben. Andererseits schließt er die neuen Auffassungen ein, die die Menschen über Gott entwickeln, nachdem sie an Ihn zu glauben beginnen, und diese neuen Auffassungen sind spezifischere und realistischere Auffassungen und Vorstellungen. Bevor die Menschen an Gott glauben, sind ihre Herzen voller Vorstellungen über Gott, und diese Vorstellungen können auch als Auffassungen bezeichnet werden, die allen Menschen gemein sind. So nennen die Chinesen Gott beispielsweise „den Alten Mann im Himmel“, obwohl sie nicht an Ihn glauben, und Westler – von denen ein größerer Anteil an Gott glaubt – nennen Ihn „den Herrn“. Obwohl viele Menschen nicht an Gott glauben, glauben die meisten Menschen, dass es einen Gott gibt, und haben vielfältige Vorstellungen von Ihm. Sie denken, dass Gott inmitten von allem existiert und über allem thront und dass Er allgegenwärtig und allmächtig ist und große, unglaubliche Kräfte besitzt. Wer also ist dieser Gott genau? Niemand weiß es, aber auf jeden Fall wissen sie, dass Gott der Größte ist und dass Er über alles herrscht. Was ist dann das spezifische Bild Gottes? Jeder Mensch hegt in seinem Kopf eine Vorstellung vom Aussehen und Bild Gottes, die er sich ausgedacht und festgelegt hat. Wir haben diese universellen menschlichen Auffassungen und Vorstellungen bereits früher besprochen, und sie sind nicht der Hauptinhalt der heutigen Gemeinschaft. Worüber wir heute Gemeinschaft halten werden, sind die verschiedenen Arten von Auffassungen und Vorstellungen, die Gott entgegengesetzt und mit Seinem Wesen unvereinbar sind und die die Menschen loslassen sollten. Wir beziehen uns dabei auf all die verschiedenen Arten von Auffassungen und Vorstellungen, die sich auf die Barrieren zwischen Mensch und Gott und ihre Feindseligkeit gegenüber Gott beziehen. Wir werden nicht über jene hohlen, unwirklichen und unergründlichen Auffassungen und Vorstellungen sprechen. Angesichts eurer gegenwärtigen Größe könnte man sagen, dass diese Dinge im Grunde kein Problem darstellen und euer Streben nach der Wahrheit nicht beeinträchtigen werden, geschweige denn eure Anhängerschaft Gottes, und dass, selbst wenn einige Einzelne noch einige fantasievolle Vorstellungen in ihren Köpfen haben, diese ihre Anhängerschaft Gottes nicht beeinträchtigen werden und daher kein so großes Problem darstellen. Die menschlichen Auffassungen und Vorstellungen, über die wir Gemeinschaft halten werden, beziehen sich auf die Haltungen der Menschen gegenüber Gott in ihrem täglichen Leben sowie auf die Ausführung der Pflichten durch die Menschen, die Wege, die die Menschen gehen, und natürlich beziehen sie sich noch mehr auf die Bestrebungen der Menschen. Unter den verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über Gott haben, gibt es vor allem viele über Sein Werk, die deutlich realistischer sind als die verschiedenen Vorstellungen, die Nichtgläubige über Gott haben, und weder hohl noch unergründlich. Es sind Dinge, die in den Gedanken jeder Person existieren, während sie Gott folgt. Das heißt, die Menschen sind erfüllt von vielen fantasievollen und unrealistischen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Zum Beispiel stellen sich die Menschen vor, dass Sein Werk voller Wunder und Zeichen ist, die die Menschen nicht vorhersehen oder vollbringen können. Die größten Auffassungen und Vorstellungen der Menschen in dieser Hinsicht sind natürlich, dass Gottes Werk in der Lage sein könnte, eine Person augenblicklich vollkommen zu machen, oder dass Gott, nur indem Er ein paar Worte sagt oder ein Wunder oder ein Zeichen vollbringt, eine Person im Nu verwandeln und sie zu jemandem machen kann, der sich vom Leben des Fleisches und den verschiedenen praktischen Schwierigkeiten des Fleisches befreit hat. Diese Person, so stellen sie sich vor, isst und trinkt nicht und hat wie ein Roboter keine körperlichen Bedürfnisse; außerdem glauben sie, dass diese Person auf reine Weise denkt, ohne eigennützige Erwägungen, und dass sie innerlich äußerst geheiligt ist. Sie stellen sich vor, dass es dafür nicht nötig sei, nach der Wahrheit zu streben oder jahrelang über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten oder jahrelanges Zurechtstutzen zu akzeptieren; stattdessen kann Gott all dies mit nur ein paar Worten erreichen, denn was auch immer Gott sagt, wird geschehen, und was auch immer Er gebietet, wird Bestand haben. Besonders am Anfang, als die Menschen gerade die dritte Phase von Gottes Werk angenommen hatten, waren sie noch mehr von allerlei Auffassungen und Vorstellungen über Sein Werk erfüllt. Als einige Leute hörten, dass „Gottes Werk bald enden wird“, wussten sie nicht, in welchem Jahr, Monat oder an welchem Tag es enden würde, und doch fühlten sie sich ängstlich und entsagten sogar ihren Jobs und Familien. Einige Bauern hörten auf, Getreide anzubauen, andere stellten die Rinder- und Schafzucht ein. Manche verkauften sogar ihre Immobilien und Autos, hoben ihr gesamtes Geld von der Bank ab, packten ihre Besitztümer zusammen und begannen, ihr Gold, Silber und ihre Wertsachen bei sich zu tragen, bereit, Gott zu folgen. Denn die Menschen dachten, Gottes Werk gehe zu Ende und sie bräuchten ihr Leben nicht mehr zu leben. Sie glaubten, Gott habe Familien und Ehen zerstört und sie sollten ihre Ehen, Jobs und ihre Zukunft aufgeben und allen weltlichen Vergnügungen den Rücken kehren, um Gott zu folgen. Wenn jemand sie fragen würde: „Wohin gehst du mit diesem Koffer und deiner ganzen Familie im Schlepptau?“, würden sie sagen: „Ich gehe ins Himmelreich.“ Wenn sie dann gefragt würden: „Wo ist das Himmelreich?“, würden sie antworten: „Ich weiß es noch nicht. Ich gehe, wohin Gott mich führt.“ Unabhängig davon, ob sie aus einem Impuls heraus handelten oder es sich gut überlegt hatten, offenbaren diese Äußerungsformen auf jeden Fall eine Tatsache, nämlich, dass die Menschen eine große Menge an Vorstellungen über Gottes Werk haben. Sie wissen nicht, wie Gott wirken wird, um sie zu retten, oder wie sie sich fühlen werden oder in welcher Art von Zustand und Umgebung sie leben werden, nachdem Er sie gerettet hat. Und was Gottes Absichten genau sind oder welches Ergebnis Gott durch Sein Werk an den Menschen erzielen will, davon wissen sie auch nichts. Was wissen sie also? Sie erinnern sich nur an einen Satz: Der Tag Gottes ist nahe, die Katastrophen sind herabgekommen, Gottes Werk wird bald enden, und wir sollten allem entsagen und Gott folgen. Dies sind die Quelle und Grundlage für die Entstehung all ihrer Auffassungen und Vorstellungen, und durch diese Auffassungen und Vorstellungen haben sie alle möglichen Entscheidungen und Entschlüsse getroffen. Welche Entscheidungen und Entschlüsse haben sie getroffen? Sie haben sich entschieden, der Welt den Rücken zu kehren, ihrem Studium den Rücken zu kehren, ihren Karrieren den Rücken zu kehren, ihren Ehen den Rücken zu kehren, ihren Familien den Rücken zu kehren und sogar der fleischlichen, familiären Liebe den Rücken zu kehren und so weiter, und nachdem sie all diese Dinge losgelassen haben, warten sie darauf, dass Gottes Werk endet. Was ist ihr Ziel beim Warten auf das Ende von Gottes Werk? Sie wollen entrückt werden und Gott folgen. Wohin genau entrückt? Sie denken, dass sie, egal wohin sie entrückt werden oder an welchem Tag genau, auf jeden Fall nicht in die Hölle kommen werden. Sie glauben, dass sie, selbst wenn es nicht der Himmel ist, an einen höheren Ort gelangen werden, und dass sie, selbst wenn es nicht der Himmel oder ein physisches Königreich ist, nichts falsch machen können, wenn sie Gott folgen, und dass sie wahrscheinlich dorthin entrückt werden, wo auch immer Gott ist. Auch wenn diese Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen hegen, in sich schlüssig erscheinen, können sie sich erfüllen? Ist der Moment, auf den sie gewartet haben – das Ende von Gottes Werk – schon gekommen? (Nein.) Und fühlen sich die Menschen enttäuscht oder ängstlich, da Gottes Werk noch nicht beendet ist? Empfinden sie Reue? Einige Menschen sind enttäuscht, nicht wahr? Einige Menschen werden negativ, wenn sie bei der Ausführung ihrer Pflicht auf Schwierigkeiten stoßen, oder sie fühlen Reue, wenn sie in ihrem Familienleben Drangsal erleben oder wenn sie Verfolgung erleiden und keinen Ausweg haben. Natürlich war es für manche Menschen nicht leicht, bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchzuhalten, aber in ihren Herzen sind sie in der Tat sehr ängstlich. Weswegen sind sie ängstlich? Sie denken: „Warum ist Gottes Werk noch nicht vollendet? Wie viel länger wird Gottes Werk noch dauern? Sollte ich nach Hause gehen und mein Leben weiterleben? Sollte ich wieder zur Arbeit gehen und mir eine Zukunft in der Welt suchen? Sollte ich mein Haus zurückkaufen? Gott antwortet uns nicht und gibt uns keine klare Antwort darauf! Sollte uns nicht gesagt werden, wann Gottes Werk enden wird und welche andere Arbeit Er tun wird, damit wir vorbereitet sein können? Gott sagt uns diese Dinge nicht, Er verkündet nur immer wieder Wahrheiten, hält Gemeinschaft über Wahrheiten und spricht über die Errettung. Er spricht nie darüber, was später kommt, oder über die Zukunft, oder wann die Menschheit in einen schönen Bestimmungsort eintreten wird, oder wann das Leben des Fleisches enden wird; Er lässt uns einfach unbegrenzt warten.“ Die Menschen haben keine Kenntnis von Gottes Werk. Genauer gesagt, ist ihnen nicht klar, wie Gott die Menschen rettet, welche Methoden Er anwendet, um die Menschen zu retten, welche spezifische Arbeit Gott in Seinem gesamten Wirken ausführt, um die Menschen zur Errettung zu befähigen, und so weiter. Stattdessen leben sie immer in ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen und betrachten Gottes Werk als eine Formalität oder als eine fantastische Art von Magie. Es ist, als sei Sein Werk nur Rhetorik ohne konkreten Inhalt – Gott muss nur ein paar Worte sagen, und was auch immer Er sagt, wird vollbracht werden, und was auch immer Er gebietet, wird Bestand haben, und danach werden sich die Menschen ändern und genau so werden, wie es im Buch der Offenbarung vorhergesagt ist: Sie werden zu Heiligen und geheiligt. Unabhängig davon, welche fantasievollen und hohlen Vorstellungen die Menschen über Gottes Werk haben, ob sie spezifisch oder unspezifisch sind, lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Menschen voller Auffassungen und Vorstellungen über Sein Werk sind. Sie leben stets in hohlen Auffassungen und Vorstellungen, wenn es darum geht, wie sie sich Gottes Werk nähern und wie sie an jedes spezifische Werk, das Gott tut, und an jede spezifische Sache, die Er sagt, um die Menschheit zu retten, herangehen. Natürlich haben die meisten Menschen nur eine einzige Auffassung und Vorstellung von Gottes Werk: Sobald Gottes Werk beendet ist, werden es die Menschen endlich geschafft haben. Solange sie ausharren und überleben können, bis Sein Werk beendet ist, werden sie gewonnen haben, und alle Entsagungen und Opfer, und alle Nöte, die sie erlitten haben, und die Preise, die sie bezahlt haben, werden sich gelohnt haben. Demnach sind die Menschen einerseits von allerlei Vorstellungen über Gottes Werk erfüllt. Andererseits streben die Menschen in ihrem Glauben an Gott nicht nach der Wahrheit; stattdessen hat ihr Glaube den Charakter eines Glücksspiels – sie setzen ihr Leben und all ihren Besitz, ihre Zukunft, ihre Ehe und alles, was sie haben, und denken, dass sie nur durchhalten müssen, bis Gottes Werk beendet ist, und dass sie, solange sie noch am Leben sind, wenn Gott verkündet, dass Sein Werk beendet ist, Gewinn gemacht und alles zurückbekommen haben werden, was sie eingesetzt haben. Denken die Menschen nicht so? (Ja.) Nachdem wir so viel darüber gesprochen haben, was sind die Hauptauffassungen und -vorstellungen der Menschen über Gottes Werk? (Die Menschen glauben, dass Gottes Werk voller Wunder ist und dass Gott die Menschen mit nur ein paar Worten reinigen kann und sie ins Himmelreich eintreten können, ohne irgendeinen Preis zahlen oder nach der Wahrheit streben zu müssen.) Das sind Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über Gottes Werk haben. Welche anderen Auffassungen und Vorstellungen gibt es? (Die Menschen wissen nicht genau, welches Ergebnis Gott durch Sein Werk an den Menschen erreichen will, und sie denken, dass sie, solange sie durchhalten können, bis Gottes Werk getan ist, Hoffnung haben werden, ins Himmelreich einzutreten.) Auch das ist eine Auffassung und Vorstellung – die Menschen denken, Gottes Werk sei nur eine Formalität und ein Verfahren. Was gibt es noch? (In ihrem Glauben an Gott streben die Menschen nicht nach der Wahrheit, sondern ihr Glaube hat Ähnlichkeit mit einem Glücksspiels.) Ist dies eine Auffassung und Vorstellung? Dies ist das Wesen des Glaubens der Menschen an Gott und das Wesen ihres Strebens. Welche Auffassungen und Vorstellungen sind darin enthalten? Ist es nicht so, dass die Menschen denken, dass sie wie durch Zauberei verändert werden, solange sie allem entsagen und eine Pflicht tun, während sie Gott folgen? (Doch.) Die Gedanken der Menschen sind äußerst hohl, befassen sich mit übernatürlichen Dingen und sind fantasievoll. Die Menschen denken, dass sie weder Züchtigung noch Gericht oder Zurechtstutzen annehmen müssen, und auch nicht die Versorgung durch Gottes Worte. Sie denken, sie müssten Gott lediglich auf diese Weise folgen und die ihnen aufgetragenen Pflichten ausführen. Solange sie ihm bis zum Ende folgen, würden sie dann verändert werden und letztendlich ins Himmelreich eintreten, sobald Gottes Werk beendet ist. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Doch.)

Die Menschen sind erfüllt von allerlei Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Das, worüber wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, betrifft die Auffassungen der Menschen über die Tage von Gottes Werk. Zusätzlich zu diesen Auffassungen gibt es noch eine andere Art von Auffassung und Vorstellung: Wann immer die Menschen auf einige wirkliche Schwierigkeiten stoßen, hoffen sie auf Grundlage ihres subjektiven Willens oft auf eine plötzliche Eingebung von Gott, gefolgt von einem Geistesblitz, ohne dass sie zu gewöhnlichen Zeiten Gottes Worte essen und trinken, sich mit der Wahrheit ausrüsten oder die Wahrheitsgrundsätze erfassen müssen, und darauf, dass Gott ihnen helfen kann, alle Probleme zu lösen, auf die sie in ihrem täglichen Leben stoßen, egal wie groß oder klein diese sind. Das Begreifen und das Verständnis der Menschen von Gottes Werk ist äußerst fantasievoll und hohl, und die Menschen sind auch voller Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Methoden zur Rettung des Menschen. Die Menschen wollen in Gottes Werk nicht nach verschiedenen Wahrheiten suchen und jede Angelegenheit gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktisch angehen. Stattdessen hoffen sie, dass Gott ihnen, wann immer sie auf irgendein Problem stoßen, Licht und Offenbarungen schenken wird, so wie Er den Propheten Offenbarungen gab, damit sie, egal was ihnen in ihrem wirklichen Leben widerfährt, Weisheit und Fähigkeit und Wege haben werden, um mit allen Arten von Problemen umzugehen, ohne dass sie zu Gott beten und die Wahrheit suchen oder Gottes Worte essen und trinken müssen, als ob sie in einer magischen Welt leben würden. Gemäß den Vorstellungen der Menschen denken sie, dass sie klug und schlau werden, sobald sie an Gott zu glauben beginnen. Manche denken sogar, dass sie, sobald sie an Gott zu glauben beginnen, schön werden und nicht länger die Schwierigkeiten und Probleme des Fleisches, das Hindernis verdorbener Dispositionen oder irgendwelche wirklichen Schwierigkeiten in ihrem täglichen Leben haben werden. Sie glauben, dass Gott ihnen Kraft geben und ihnen gute und überlegene Umstände schaffen wird, solange sie den Willen haben, Gott zufriedenzustellen, und dass Er all dies zur Realität machen und all ihre Bestrebungen und Wünsche wahr werden lassen wird, und dass Gott ihnen, besonders wenn sie auf Dinge stoßen, die über das hinausgehen, was ihr Kaliber und ihre Instinkte erreichen können, umso mehr eine helfende Hand reichen wird, damit sie die Dinge, die sie tun wollen, geschickt oder leicht tun können. Es gibt auch einige Leute, die in allen möglichen Berufen ein schlechtes Kaliber und einen Mangel an Fähigkeiten haben und denken, dass Gott nur ein Wunder oder Zeichen wirken muss und schon würde ihr Kaliber plötzlich gut und sie würden plötzlich klug werden. Sie glauben auch, dass für Gott nichts schwer zu erreichen ist und dass Gott ihnen helfen kann, Dinge zu vollbringen, die sie selbst nicht vollbringen können, und ihnen helfen kann, die schwierigen Probleme zu lösen, die sie selbst nicht überwinden können und die über ihre Fähigkeiten hinausgehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Menschen in Bezug auf Gottes Werk viele Auffassungen und Vorstellungen haben. Einerseits sind sie voller verschiedener Vorstellungen über die Dauer von Gottes Werk und haben in dieser Hinsicht auch verschiedene Handlungen vollzogen und verschiedene Preise bezahlt. Gleichzeitig sind die Menschen auch voller Auffassungen und Vorstellungen im Hinblick auf die verschiedenen Schwierigkeiten und Probleme, auf die sie stoßen, und sogar im Hinblick auf ihre eigenen verdorbenen Dispositionen. Die meisten dieser Auffassungen und Vorstellungen sind hohl, fantasievoll und unrealistisch; mehr noch, sie übertreffen das Kaliber und den Verstand der Menschen und gehen über den Rahmen ihrer Instinkte hinaus. Die Menschen hoffen oft, dass Gott nicht auf der Grundlage ihrer tatsächlichen Schwierigkeiten oder auf der Grundlage ihres Kalibers, ihres Verstandes und ihrer Instinkte handeln wird, und dass Er sie stattdessen befähigen wird, all dies zu übertreffen und ihre normale Menschlichkeit und ihr Kaliber und ihre Instinkte zu übertreffen, um bestimmte Dinge zu tun. Die Menschen sind voller Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk, und der Inhalt ihrer Vorstellungen ist äußerst übernatürlich. Diese Auffassungen und Vorstellungen stehen in völligem Widerspruch zu den von Gott zum Ausdruck gebrachten Wahrheiten und sind diesen feindlich gesinnt. Die Menschen denken nicht bei sich: Wenn Gott diese übernatürlichen Dinge tut, warum spricht Er dann noch so viele Worte und versorgt die Menschen mit so vielen Wahrheiten? Es gäbe keine Notwendigkeit für Ihn, das zu tun. Der Grund, warum Gottes Werk so praktisch ist, liegt darin, dass Gott hofft, den Menschen all Seine Worte und Wahrheiten zur Verfügung zu stellen und sie in die Menschen hineinzuwirken, damit sie nach diesen Worten und Wahrheiten leben können. Seine Absicht ist es nicht, die Menschen zu befähigen, die normale Menschlichkeit oder ihre Instinkte zu übertreffen, sondern sie auf der Grundlage der normalen Menschlichkeit zu befähigen, sich an die Wahrheitsgrundsätze und an die Pflichten und Aufträge zu halten, die Er ihnen gegeben hat. Die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen sind jedoch genau das Gegenteil von Gottes Werk, und sie stimmen überhaupt nicht mit der Art und Weise überein, wie Gott wirkt. Gott will auf praktische Weise wirken, während sich die Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk mit übernatürlichen, hohlen und unrealistischen Dingen befassen. Natürlich hoffen manche Leute, dass Gott sich einiger noch speziellerer Methoden bedienen wird, um ihnen Offenbarungen zu schenken, sie zu versorgen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen und sie sogar zu verändern und sie zur Errettung zu befähigen. Zum Beispiel suchen einige Leute, wann immer sie auf ein Problem stoßen, oft nicht in Gottes Worten nach Antworten oder Wegen der Praxis, sondern knien stattdessen nieder, schließen ihre Augen und beten. Sie suchen beim Beten nicht nach der Wahrheit über das Problem und finden dann die entsprechenden Worte Gottes, um es zu lösen. Stattdessen hoffen sie, dass Gott ihnen in ihren Herzen sagen kann, was sie tun sollen; oder sie mit einem Satz, einer Idee oder einem Bild erleuchten kann; oder sie befähigen kann, etwas Licht zu gewinnen, und ihnen etwas Motivation schenken kann – sie wollen die Wahrheit auf diese Weise verstehen. Natürlich gibt es einige Leute, die einen extremeren Ansatz verfolgen: Wann immer sie auf ein Problem stoßen, hoffen sie, dass Gott ihnen in einem Traum einen Abschnitt Seiner Worte offenbaren kann, der ihnen sagt, ob sie eine bestimmte Sache tun sollten und wie sie sie tun sollten, oder ob sie an einen bestimmten Ort gehen sollten, oder ob sie einer bestimmten Person das Evangelium predigen sollten. Wenn sie mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sind, hoffen manche Menschen einen Traum zu erhalten oder die Antwort in einem Traum zu erhalten. Sie hoffen sogar, ihren Traum mit ihren Brüdern und Schwestern oder den Kirchenleitern zu analysieren und zu deuten und denken: „Was ist die Bedeutung dieses Traums, den Gott mir gegeben hat? Was will Er, dass ich tue? Sagt Er mir, ich soll gehen oder nicht?“ Sie glauben, dass Gottes Werk darin besteht, den Menschen Offenbarungen zu geben, die Menschen zu führen und die Menschen mithilfe dieser besonderen Mittel zu versorgen und sie so zur Errettung zu befähigen. Ist das nicht eine Auffassung und Vorstellung? (Ja, das ist es.) Es gibt andere Leute, die, wenn ihnen ein Problem widerfährt und sie nicht wissen, was sie tun sollen, und wenn sie im Gebet keine Antworten von Gott erhalten, ihre Entscheidungen durch das Werfen einer Münze treffen. Wenn es beispielsweise darum geht, irgendwohin zu gehen, um das Evangelium zu predigen, beten sie zu Gott, ob sie gehen sollen oder nicht, und erhalten keine Antwort. Was tun sie dann? Sie werfen einfach eine Münze, um zu entscheiden, ob sie gehen sollen oder nicht. Sie denken, wenn die Münze auf Kopf landet, beweise das, dass Gott will, dass sie gehen, und wenn sie auf Zahl landet, beweise es, dass Gott nicht will, dass sie gehen. Sie werfen die Münze dreimal und sie landet einmal Kopf und zweimal auf Zahl, also schlussfolgern sie: „Es steht zwei zu eins, was bedeutet, dass Gott nicht will, dass ich gehe“, und so gehen sie nicht. Sie fühlen sich sogar ziemlich wohl dabei, nicht zu gehen, weil sie denken, dass es Gottes Wunsch ist, und sie sagen sich: „Ich muss Gottes Führung folgen. Das ist Gottes Entscheidung, nicht meine. Ich sollte mich Gottes Führung unterwerfen und nicht gehen.“ Sollten sie also tatsächlich gehen oder nicht? Kann man durch das Suchen nach Gottes Absichten auf diese Weise eine genaue Antwort bekommen? Die Antwort kann absolut nicht genau sein. Wenn man mit einer solchen Situation konfrontiert ist, sollte man eine Entscheidung auf der Grundlage der Grundsätze und der Frage treffen, ob die Umstände es erlauben – nur diese Methode ist korrekt. Das Evangelium zu predigen ist deine Pflicht, deine Aufgabe und die Arbeit, die du heute tun solltest, also solltest du gehen – es ist nur richtig, dass du gehst. Die Menschen begreifen oder behandeln solche Angelegenheiten jedoch oft nicht auf der Grundlage dieser Realitäten. Stattdessen gehen sie sie oft auf der Grundlage einiger Auffassungen und Vorstellungen an und beurteilen sie mit einigen ungewöhnlichen Mitteln und Methoden und treffen letztendlich einige absurde und verzerrte Entscheidungen. Wird dies nicht durch ihre Auffassungen und Vorstellungen verursacht? (Ja.) Innerhalb von Gottes Werk gilt: Wenn Gott keine klaren Worte liefert, die den Menschen sagen, wie jede Sache getan werden sollte oder an welche Grundsätze man sich im Umgang mit jeder Art von Problem halten sollte, müssen die Menschen der Richtung des Heiligen Geistes und der Führung folgen, die Gott ihnen in realen Umständen bietet. Natürlich müssen sie auch mit ihren Brüdern und Schwestern diskutieren oder gemeinsam beten und suchen und letztendlich entscheiden, wie sie mit dem vorliegenden Problem auf der Grundlage der tatsächlichen Situation umgehen sollen. Wenn Gott in Seinem Werk jedoch klare Worte und klare Anweisungen gibt, die den Menschen die Grundsätze der Praxis für verschiedene Angelegenheiten mitteilen, können diese zuvor angenommenen Formalitäten abgeschafft werden, und die Menschen müssen sich nicht mehr an sie halten. Wenn sie sich weiterhin an sie halten, wird es die Dinge nur verzögern. Angenommen, die Leute knien immer noch nieder und beten, wann immer etwas ansteht und es notwendig ist, zu gehen und zu handeln, und fragen: „Gott, soll ich gehen oder nicht? Wenn Du nicht willst, dass ich gehe, schaffe einfach einen Umstand, um mich daran zu hindern, oder wenn Du willst, dass ich gehe, dann sorge einfach dafür, dass alles reibungslos verläuft.“ Dies ist ein starres Festhalten an Formalitäten und es ist nicht das, was Gott von den Menschen verlangt. Wenn Gott klare Worte bezüglich Seiner Anforderungen und Kriterien hat, müssen die Menschen nicht mehr irgendwelche Formalitäten des Suchens, Betens, Sondierens und so weiter durchlaufen. Stattdessen sollten sie einerseits gemäß der tatsächlichen Situation und den realen Umständen handeln, und andererseits sollten sie vor allem gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln – das ist richtig. Erledige jeden Tag die Dinge in der richtigen Reihenfolge, tue, was auch immer du tun solltest, und unterlasse das, was du nicht tun solltest; kümmere dich um alles, was dringend ist und erledigt werden muss, stelle alles zurück, was vorerst beiseitegelegt werden kann, und kümmere dich zuerst um die dringenden Angelegenheiten. Sind das nicht Grundsätze? (Ja, das sind sie.) Es sind in der Tat Grundsätze. Du musst dich an Folgendes erinnern: Wenn du zu Gott betest und versuchst, Seine Absichten zu erfassen, musst du dies auf der Grundlage Seiner Worte tun; in besonderen Situationen, nämlich wenn es keine klaren Worte von Gott gibt, die Anweisungen geben, solltest du dennoch wissen, dass Er klare Worte und Grundsätze der Praxis für alle Arten von Angelegenheiten hat, und in solchen Fällen solltest du in Übereinstimmung mit den verschiedenen Wahrheitsgrundsätzen handeln, mit denen Gott die Menschen in der Vergangenheit ermahnt hat. In ihren Köpfen haben die Menschen jedoch viele Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk entwickelt, die lächerlich, bizarr und mit übernatürlichen Dingen befasst sind. Dadurch werden Gottes Worte und die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze zu bloßen Ausschmückungen und hohlen Glaubenslehren und bewirken, dass sie nicht die Kriterien der Menschen für den Umgang mit Dingen oder die Wege der Praxis sein können, wenn ihnen Probleme widerfahren. Dies ist eine beklagenswerte Sache und allein darauf zurückzuführen, dass die Menschen so viele Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk entwickelt haben.

Die Menschen haben einige andere lächerliche, bizarre und seltsame Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk, die ihren Alltag durchdringen. Nehmen wir zum Beispiel an, jemand will gerade eine Aufgabe erledigen, die er am dringendsten erledigen sollte, als etwas Unerwartetes geschieht: Auf dem Weg zur Erledigung der Aufgabe wird ihm beispielsweise sein Handy gestohlen, sein Auto hat eine Panne oder er stürzt auf dem Weg dorthin oder etwas anderes geht schief. Was bedeutet das? Bedeutet es, dass Gott ihn daran hindert, diese Aufgabe zu erledigen? Bedeutet es, dass die Erledigung dieser Aufgabe nicht mit Gottes Absichten übereinstimmt? Bedeutet es, dass diese Aufgabe nicht erledigt werden sollte? Sollte es so verstanden und begriffen werden? (Nein, das sollte es nicht.) Wenn dies die wichtigste Aufgabe ist, die du jetzt bei der Ausführung deiner Pflicht erledigen solltest, und du gehst, um sie zu erledigen, dann kann man selbst im Falle von Rückschlägen, Schwierigkeiten oder unerwarteten Ereignissen nicht behaupten, dass diese Pflicht, die du ausführst, und diese Arbeit, die du tust, Gott missfallen oder dass Gott dich daran hindert, diese Dinge zu tun – das ist eine menschliche Auffassung und Vorstellung. Wenn Gott dich behindern will, wird Er nicht solche Methoden anwenden. Stattdessen wird Er direkt einen Umstand orchestrieren, sodass du diese Aufgabe ganz natürlich nicht erledigen musst. Das heißt, Gott wird es in deinem Kopf sehr deutlich machen, dass es heute etwas Wichtigeres gibt, das du tun solltest, und folglich wird diese Aufgabe auf den zweiten oder dritten Platz auf deiner Liste verschoben und für später aufgehoben werden müssen. Egal, wie du deine Berechnungen anstellst, du wirst feststellen, dass es aufgrund der tatsächlichen Situation nicht möglich sein wird, diese Aufgabe heute zu erledigen. So behindert Gott dich. Doch ungeachtet deiner Gedanken und aller Rückschläge und Schwierigkeiten, die bei der Ausführung dieser Aufgabe auftreten: Wenn diese Aufgabe heute erledigt werden sollte, dann solltest du auf jeden Fall gehen und sie erledigen. Wenn Gott dich behindert, wird Er die geeignetsten und passendsten Mittel verwenden, um dich diese Aufgabe ganz natürlich aufgeben zu lassen – so wirkt Gott. Die Art und Weise, wie Gott wirkt, besteht darin, die Menschen das tun zu lassen, was sie im Rahmen der Instinkte der Menschlichkeit tun sollten. Einerseits ist dies die Haltung, die die Menschen haben sollten. Andererseits gibt es auch den Faktor der objektiven Umstände – wenn die Umstände die Erledigung der Aufgabe erlauben, dann sollte sie erledigt werden; wenn die Umstände es nicht erlauben, dann sollten die Menschen eine Weile warten, um sie zu erledigen. Was ist der Zweck des Wartens? Es ist, auf die richtige Zeit und die richtigen Umstände zu warten, die Gott arrangiert. Wenn die Umstände ständig ungeeignet sind und die Dinge immer wieder schiefgehen, während du versuchst, diese Aufgabe auszuführen, dann solltest du sie nicht ausführen. Habt ihr das verstanden? (Ja.) Im täglichen Leben der Menschen ist es nicht nötig, dass sie versuchen, zu erfassen, was sie in ihrem Geist fühlen, wenn sie Aufgaben ausführen, egal um welche Art von Aufgaben es sich handelt, ob es große oder kleine Angelegenheiten sind oder ob es sich um persönliche oder kirchliche Angelegenheiten handelt. Wenn du dich heute im Geist niedergeschlagen fühlst und in deinem Herzen eine Aufgabe nicht erledigen willst, dann frage die anderen, die sie mit dir ausführen werden, ob sie sich im Geist niedergeschlagen fühlen. Wenn die anderen sich nicht im Geist niedergeschlagen fühlen und in ihren Herzen bereit sind, die Aufgabe zu erledigen, und du dennoch aufgrund deiner eigenen Gefühle zu dem Schluss kommst, dass sie nicht erledigt werden sollte, bist du dann nicht ein wenig zu subjektiv dabei? (Doch.) Daher müssen die Menschen, wann immer sie eine Aufgabe ausführen, zumindest verstehen, dass sie nicht versuchen sollten, ihre Gefühle zu erfassen oder auf der Grundlage ihrer Gefühle zu handeln. Angenommen, du musst eine Aufgabe ausführen und bist ein wenig nervös, dein Auge zuckt ständig und deine Ohren summen, und du sagst: „Mein rechtes Augenlid zuckt, bedeutet das etwas Schlechtes? Soll ich diese Aufgabe ausführen?“ Jemand sagt daraufhin: „Das Zucken des linken Auges sagt Glück voraus, aber das Zucken des rechten Auges Unglück“, und nachdem du das gehört hast, wagst du nicht, zu gehen und die Aufgabe auszuführen. Egal, welches deiner Augen zuckt: Wenn dies eine Aufgabe ist, die zuvor vereinbart wurde, alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind und Zeit und Ort passen, dann musst du gehen und sie ausführen. Ist es angemessen, wenn du dich entscheidest, nicht zu gehen, nur weil eine Person sagt, dass das Zucken des rechten Auges Unglück voraussagt? (Nein, das ist es nicht.) Warum ist es nicht angemessen? Wenn es deine Verantwortung und deine Pflicht ist und heute die objektiven Umstände und alle Bedingungen es erlauben, die Aufgabe zu erledigen, und sie außerdem dringend ausgeführt werden muss, dann solltest du gehen und sie ausführen. Was macht es schon, wenn dein rechtes Augenlid zuckt? Es mag sein, dass einige kleinere Probleme auftreten und die Dinge nicht allzu reibungslos verlaufen, aber die Aufgabe dennoch erledigt wird. Nur wenn Gott es verhindert und die Umstände es nicht erlauben, darfst du nicht gehen und die Aufgabe erledigen. Jemand sagt: „Etwas muss falsch sein, wenn dein rechtes Auge zuckt“, aber jemand anderes sagt: „Dies ist eine Aufgabe, die zuvor vereinbart wurde, also sollten wir gehen und sie ausführen.“ Am Ende brecht ihr alle trotzdem auf, um sie auszuführen, aber das Auto hat unerwartet auf halber Strecke eine Panne. Sagt Mir, sollte die Gruppe gehen, wenn jemandes rechtes Auge zuckt, während die Gruppe sich im Aufbruch befindet? Ich möchte sehen, ob ihr die Wahrheit tatsächlich versteht oder nicht. Was denkt ihr, wäre es richtig, zu gehen und diese Aufgabe auszuführen? (Ja, wäre es.) Das ist sicher. Man kann nicht anhand eines Zuckens des rechten oder linken Auges entscheiden, ob man gehen sollte oder nicht. Zunächst einmal ist es richtig, zu gehen, um diese Aufgabe auszuführen. Warum also hatte das Auto auf dem Weg dorthin eine Panne? War das von Gott zugelassen? Es ist schwer zu erklären, nicht wahr? (Dass das Auto auf dem Weg dorthin eine Panne hatte, könnte durch menschliche Nachlässigkeit verursacht worden sein, zum Beispiel, wenn das Auto vorher nicht auf Mängel überprüft wurde.) Das ist ein möglicher Grund. Wenn wir diesen Grund ausschließen, ist es dann normal, dass ein Auto mitten auf der Fahrt eine Panne hat? (Ja.) Wenn du ein gebrauchtes chinesisches Auto kaufst, das von Anfang an keine sehr gute Qualität hatte, und du es nicht richtig wartest oder reparierst und einfach weiterfährst, wird das Auto mitten auf der Fahrt eine Panne haben. Wenn das Auto mitten auf der Fahrt eine Panne hat, bedeutet das, dass die Aufgabe definitiv nicht erledigt werden kann? (Nicht unbedingt.) Das Auto hat eine Panne und es dauert ein oder zwei Stunden, es zu reparieren. Wenn ihr am Zielort ankommt, sagen die Brüder und Schwestern dort: „Es ist ein Glück, dass ihr gerade jetzt gekommen seid. Die Überwachungsagenten sind gerade erst gegangen. Wärt ihr zwei Stunden früher gekommen, wärt ihr definitiv vom großen roten Drachen gefasst worden. Das war knapp!“ Siehst du, eine schlechte Sache hat sich als eine gute Sache herausgestellt. War es richtig, zu gehen und die Aufgabe zu erledigen? (Ja.) Steckte Gottes gute Absicht hinter der Autopanne? (Ja.) War also das Zucken deines rechten Augenlids ein Zeichen von Unglück oder Glück? (Weder noch.) Es hatte keinerlei Folgen. Wenn wir die Geschichte an dem Punkt abbrechen, an dem das Auto eine Panne hatte, dann würde die Behauptung, dass „das Zucken des rechten Auges Unglück voraussagt“, ziemlich zutreffend erscheinen. Die Autopanne war ein Missgeschick, nicht wahr? Aber wenn man das Endergebnis betrachtet, hat sich die Autopanne als eine gute Sache herausgestellt. Wenn das Auto keine Panne gehabt hätte, wärt ihr alle in Schwierigkeiten geraten, sobald ihr am Zielort angekommen wärt – ihr hättet nicht nur die Aufgabe nicht erledigen können, sondern ihr wärt auch verhaftet worden. Wie sich jedoch herausstellte, hatte das Auto unterwegs eine Panne und es dauerte zwei Stunden, diese zu beheben, sodass die Gefahr gerade vorüber war, als ihr dort ankamt, und ihr in Sicherheit wart. Das war Gottes Schutz für euch! Denk darüber nach: Wenn man es aus der Perspektive der Autopanne betrachtet, scheint es, als ob Gott euch an der Fahrt hindern wollte, aber tatsächlich habt ihr erst herausgefunden, was passiert war, nachdem das Auto repariert war und ihr ohne weitere Zwischenfälle angekommen seid. Wie seht ihr die Grundsätze und Methoden von Gottes Handeln während dieses ganzen Prozesses? Welche Art von Verständnis sollten die Menschen von Gottes Werk haben? Fasst es zusammen; es gibt Wahrheiten, die hier gesucht werden können, und ich werde sehen, ob ihr in der Lage seid, sie zu suchen oder nicht. (Gott, mein Verständnis ist, dass Gottes gute Absicht darin liegt, egal ob den Menschen gute oder schlechte Dinge widerfahren.) Das ist ein Aspekt. (Es gibt noch einen anderen Aspekt, nämlich, dass Gottes Werk nicht übernatürlich oder fantasievoll ist, sondern sehr praktisch.) Ja, das ist ein gutes Verständnis. Gottes Werk ist praktisch, und es ist nicht fantasievoll oder übernatürlich; jeder mit normaler Menschlichkeit kann es fühlen und durch Erfahrung kennenlernen, und es ist auch etwas, das die Menschen begreifen können. Ist das nicht das Verständnis, das die Menschen in Bezug auf Gottes Werk haben sollten? (Ja.) Was sollten die Menschen darüber hinaus noch verstehen? Sie sollten verstehen, dass Gott die Herrschaft über alles hat. In Gottes Werk befähigt jede spezifische Sache, die Er tut, die Menschen zu erkennen, dass Seine Handlungen äußerst praktisch sind. Am Anfang, als eure Gruppe aufbrach, diskutierten einige von euch, ob ihr gehen sollten oder nicht. Gott hat euch nicht behindert; Er hat nicht dafür gesorgt, dass dir übel wurde, du dich übergeben musstest oder Durchfall hattest. Er hat dich weder behindert noch gedrängt zu gehen. Ist das nicht sehr praktisch? Er erlaubte der Gruppe, gemeinsam darüber zu sprechen. Einige Leute sagten, dass ihr rechtes Augenlid zuckte, andere, sie fühlten sich innerlich unwohl. Doch egal, ob du dich auf deine Gefühle und deine Stimmung oder auf Vorstellungen, die mit übernatürlichen Dingen zu tun haben, verlassen hast, letztendlich solltest du dorthin gehen, wo du hingehen solltest, und Gott hat dich in keiner Weise behindert. Ist es nicht sehr praktisch, dass Gott auf diese Weise wirkt? (Ja.) Gottes Handlungen sind nicht im Geringsten hohl; alle Arten menschlicher Äußerungsformen sind erlaubt, sogar das Zucken der Augenlider einiger Leute. Sagt Mir, kann Gott das Zucken der Augenlider der Menschen aufhalten oder kontrollieren? Wäre es für Gott nicht so einfach gewesen, dies zu kontrollieren? Aber hat Er das getan? (Nein.) Gott hat das nicht getan. Er hat nicht eingegriffen, Er hat dir Freiheit gegeben. Dein Augenlid zuckte, wie es das eben so tut, aber letztendlich brach die Gruppe trotzdem auf – all das war so praktisch. Aber am Zielort gab es Schwierigkeiten, und Gott hat diese Gefahr nicht beseitigt, nur weil ihr dorthin unterwegs wart. Gott hat das nicht getan, und die Schwierigkeiten traten ein, wie sie das sollten. Doch Gott tat etwas Kluges: Er ließ euer Auto auf halbem Weg eine Panne haben, sodass die Gefahr vorüber war, als das Auto repariert war und ihr alle am Zielort ankamt. Das war Gottes Schutz für euch. Siehst du, durch diese Zeitverzögerung ermöglichte Er euch auf geschickte Weise der Gefahr zu entgehen. Alles, was Gott tut, ist so praktisch, nicht wahr? (Ja.) Das zeigt dir also auf sehr praktische Weise, dass das, was Gott tut, überhaupt nicht hohl oder übernatürlich ist und dass das Eintreten jeder Sache natürlich und unvermeidlich ist – und genau darin liegt Gottes Allmacht. Egal welche Vorstellungen die Menschen hatten, egal welche Schwierigkeiten, Schwächen und Probleme sie hatten, egal ob die gemeinsam diskutierten Sichtweisen richtig oder falsch waren: Während des gesamten Ereignisses beeinflusste nichts davon das letztendliche Geschehen oder den unvermeidlichen Ausgang des Ereignisses. Jede einzelne Sache, die geschehen sollte, geschah; die Schwierigkeiten, die auftreten sollten, traten auf, das Auto, das eine Panne haben sollte, hatte eine Panne, und die Sichtweisen der Menschen wurden auch bloßgelegt, aber das Endergebnis des Ereignisses trat dennoch so ein, wie Gott es geplant und vorherbestimmt hatte und wie Er über das Ereignis herrschte. Das ist Gottes Allmacht, nicht wahr? (Ja.) All dies geschah so praktisch und normal, genau wie alles, was den Menschen jeden Tag in ihrem Alltag widerfährt; es geschah natürlich und es war nicht übernatürlich, fantasievoll oder hohl. Daher sollten die Menschen in dieser Angelegenheit verstehen, dass Gottes Werk praktisch ist und dass Er die Herrschaft über alles hat. Wie sollten die Menschen praktizieren? Zunächst einmal müssen sie verstehen, an welche Grundsätze sie sich halten sollten, egal was ihnen widerfährt. Sich nur auf menschliche Gefühle zu verlassen, ist unzuverlässig. Sie sollten sich nicht von übernatürlichen Gefühlen leiten lassen oder auf der Grundlage hohler Vorstellungen wilde Vermutungen anstellen. Stattdessen sollten sie gehen und tun, was sie basierend auf den tatsächlichen Umständen und ihren Pflichten tun sollten. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sie basierend auf den Wahrheitsgrundsätzen hingehen und das tun, was sie tun sollten. Ist das dann nicht viel einfacher? (Doch.) Egal auf welche Probleme du stößt und egal welches Stadium Gottes Werk erreicht hat, musst du daher nicht nach deinen Gefühlen gehen; du musst nicht prüfen, ob ein Datum günstig ist oder nicht, und natürlich musst du erst recht nicht auf irgendwelche astronomischen Phänomene schauen oder auf irgendwelche Prophezeiungen hören – tu einfach, was du tun solltest. Manche Leute schauen gerne auf astronomische Phänomene oder prüfen, ob Daten günstig sind oder nicht, und sagen: „Morgen ist kein gutes Datum. Wird alles schiefgehen, wenn ich ausgehe? Wird der große rote Drache Verhaftungen durchführen? Warum hat heute Morgen eine Krähe vor der Tür gekräht, als ich früh aufgestanden und nach draußen gegangen bin? Ich habe gehört, dass einige Leute letzte Nacht eine schwarze Katze gesehen haben, als sie ausgingen. Das sind alles unheilvolle Zeichen! Was soll ich tun? Steht irgendeine Gefahr bevor?“ Wenn du über normale Menschlichkeit und normales menschliches Denkvermögen verfügst, solltest du in der Lage sein, zu beurteilen, welche Arten von Umständen gefährlich sind und welche Arten von Umständen relativ sicher sind, und wissen, wie du sie entsprechend der tatsächlichen Situation angehen und behandeln kannst – du musst nicht auf diese anderen Dinge schauen. Was das betrifft, was du jeden Tag tun solltest oder nicht tun solltest, so gibt es einerseits die klaren Worte Gottes, die als Wahrheitsgrundsätze dienen, und andererseits verfügst du über normale Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft. Wenn du daher täglich auf der Grundlage der realen Umstände und der von ihnen vorgegebenen Richtung sowie entsprechend den tatsächlichen Erfordernissen normaler Menschlichkeit und deiner eigenen Pflichten und Verpflichtungen handelst, dann ist das in Ordnung. Werden die Dinge nicht viel einfacher sein, wenn die Menschen ihr tägliches Leben so angehen? (Doch.)

Obwohl Gottes Werk allmächtig und wundersam ist und obwohl Gottes Worte die Wahrheit und das Leben sind, ist es nicht möglich, die Menschen über Nacht zu vervollkommnen oder zu verändern. Manche Menschen sagen aufgrund ihrer Auffassungen und Vorstellungen oft: „Ich glaube schon so viele Jahre an Gott, wie kommt es also, dass ich mich immer noch nicht verändert habe? Wie kommt es, dass ich immer noch keine Heiligung erlangt habe? Warum liebe ich in meinem Herzen immer noch die Welt? Warum bin ich immer noch so eitel? Warum habe ich immer noch niederträchtige Begierden? Früher habe ich mir gerne einige Videos oder Unterhaltungssendungen der nichtgläubigen Welt angesehen. Warum will ich diese immer noch von Zeit zu Zeit ansehen, obwohl ich bis heute an Gott glaube, viele Jahre lang Gottes Worte gegessen und getrunken, meine Pflicht getan, Dingen entsagt und mich viele Jahre lang aufgewendet habe und das Gefühl habe, dass ich diese Dinge in meinem Herzen bereits losgelassen habe?“ Das sind einige der Auffassungen, die die Menschen haben, nicht wahr? Insbesondere verfolgen manche Menschen in ihrem Glauben an Gott immer Dinge wie das Bändigen ihres Körpers, das Nicht-Begehren der Freuden des Fleisches, das Ertragen von mehr Leid und Mühe und die Fähigkeit, viele körperliche Nöte zu überwinden. Aber obwohl sie auf diese Weise weiterstreben, haben sie immer noch das Gefühl, dass sie oft von den extravaganten Begierden des Fleisches, dem Verlangen nach Bequemlichkeit und der Faulheit kontrolliert werden, und so sind sie oft negativ und verlieren den Glauben an Gott. Sie denken: „Gottes Werk hat diesen Punkt erreicht, warum bin ich also so eine Enttäuschung und immer noch oft negativ?“ Manchmal, wenn sie bei einer Aufgabe einige Ergebnisse erzielt und die Anerkennung aller erlangt haben, fühlen sie sich wohl und denken: „Ich habe immer noch Hoffnung auf Errettung. Gottes Werk und Seine Worte sind so gut. Sein Werk kann die Menschen wirklich verändern.“ Aber dann, nach einer Weile, haben sie das Gefühl, dass sie immer noch ihre Lieben vermissen. Insbesondere schwelgen sie manchmal sogar in Erinnerungen an die Menschen, die sie einst verehrten, und erinnern sich mit Nostalgie an das weltliche Leben, das sie führten, und vermissen wirklich ihre glorreichen Tage, als sie in der Welt unterwegs waren, und fragen sich: „Wie kommt es, dass ich diese Dinge immer noch vermisse? Warum habe ich die Freuden des Fleisches nicht losgelassen und mich nicht als heilig von der Welt abgesondert? Wie kommt es, dass ich mich noch nicht verändert habe?“ Und sie fühlen sich wieder aufgebracht. Sie verweilen oft inmitten dieser Gedanken und Sichtweisen. Ihr Zustand ist manchmal gut und manchmal schlecht, mal sind sie eine Weile schwach und dann eine Weile stark, mal negativ, mal positiv. Oft fällen sie Urteile über sich selbst auf der Grundlage ihrer Äußerungsformen im täglichen Leben. Wenn sie sich in einem guten Zustand befinden, glauben sie, errettet werden zu können; befinden sie sich in einem schlechten Zustand, haben sie das Gefühl, dass es keine Hoffnung auf Errettung für sie gibt und dass sie jenseits jeder Hoffnung sind. Sie sind entweder in dem einen oder dem anderen Extrem. Wenn sie sich in einem guten Zustand befinden, fühlen sie sich wie Heilige und Gott sehr nahe, glauben, dass es keine Barrieren zwischen ihnen und Gott gibt, und sie fühlen, dass Gott direkt neben ihnen ist. Wenn sie sich in einem schlechten Zustand befinden, fühlen sie sich, als wären sie in die 18. Ebene der Hölle gefallen und könnten Gott weder sehen noch berühren; sie empfinden Ihn als ihnen unendlich fern. Warum ist das so? Warum haben sie diese Zustände? Sind diese Zustände normal oder abnormal? (Abnormal.) Wenn sie sich in einem guten Zustand befinden, tun sie, was auch immer die Kirche für sie arrangiert, und sie können alle Schwierigkeiten überwinden, jedes Leid ertragen und jeden Preis zahlen. Sie haben das Gefühl, dass sie diejenigen sind, die am fähigsten sind, sich Gott zu unterwerfen, dass sie Personen in Gottes Haus sind, die nach der Wahrheit streben, und dass keine Schwierigkeit sie aufhalten kann. Sie arbeiten sehr hart, um ihre Pflicht auszuführen, und sie sind bereit, sich anzustrengen. Sie fühlen sich nicht müde, egal wie viel sie reden, wenn sie mit anderen Gemeinschaft halten, und es macht ihnen nichts aus, eine Mahlzeit auszulassen oder zwei oder drei Stunden Schlaf zu opfern. Sie sind bereit, sich für Gott aufzuwenden und ihr ganzes Leben Gott zu widmen. Folglich haben sie das Gefühl, dass sie sich verändert haben. Sie denken nicht mehr an ihre Familie, vermissen die Menschen, die sie einst liebten, nicht mehr und erinnern sich nicht mehr mit Nostalgie an den Ruhm und die Ehre, die sie in der Welt genossen. Sie verwerfen all das und wenden sich von ganzem Herzen für Gott auf, halten sich an die Grundsätze, stutzen jeden zurecht, der Störungen oder Unterbrechungen verursacht, wahren die Fairness für Gottes Haus, stehen fest auf der Seite der Gerechtigkeit, verteidigen die Interessen von Gottes Haus und etablieren sich als strenge und unparteiische „Richter“. Sie zeigen eine Zeit lang eine ziemlich gute Leistung. Aber es kann durchaus der Zeitpunkt kommen, an dem sie ihre verdorbenen Dispositionen offenbaren oder etwas falsch machen, und dann werden sie negativ und schwach werden und denken: „Gott hat mich offenbart; Er liebt mich nicht mehr.“ Von da an werden sie nicht mehr auf die Beine kommen können. Sie werden sich wertlos und zu nichts fähig fühlen, glauben, immer noch egoistische Gedanken und niederträchtige Begierden zu hegen, die Menschen, die sie einst liebten und mochten, oft zu vermissen, sich oft negativ und schwach zu fühlen, sich Gott immer noch zu widersetzen und unfähig zu sein, die Wahrheit zu praktizieren, und sich trotz des jahrelangen Glaubens an Gott nicht verändert zu haben, und sie werden denken: „Bedeutet das nicht, dass ich erledigt bin?“ Sie werden denken, dass sie keine Chance haben, gerettet zu werden, und dass es für sie keinerlei Hoffnung mehr gibt. Wenn sie glücklich sind, sind sie außer sich vor Freude, und wenn sie Schmerzen leiden, sind sie unglaublich unglücklich. Sie schwanken immer zwischen diesen beiden Extremen. Warum ist das so? Unabhängig davon, ob diese Zustände und Äußerungsformen positiv oder von Niedergeschlagenheit geprägt sind, handelt es sich zusammenfassend um dieselbe Art von Problem: Die Menschen sind voller Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk und fällen immer Urteile über sich selbst und charakterisieren sich selbst auf der Grundlage ihrer Stimmungen und auf der Grundlage ihrer Offenbarungen und Äußerungsformen über einen bestimmten Zeitraum, während sie gleichzeitig Urteile über Gottes Werk, über die Ergebnisse, die durch Sein Werk an den Menschen erzielt werden, und über den Zweck und das Ziel, das Sein Werk an den Menschen erreicht, fällen. Ist das die Wurzel des Problems? (Ja.) Wenn die Menschen positiv sind, beten sie vor Gott und bringen ihre Entschlossenheit unter heftigem Weinen zum Ausdruck, bereit, ihr ganzes Leben Gott zu widmen, ohne etwas zu verlangen, bereit, Gott zu folgen und sich für Ihn aufzuwenden. Wenn sie so beten und Vorsätze fassen, haben sie das Gefühl, dass alle Schwierigkeiten keine Schwierigkeiten mehr sind. Sie sind zu Tränen gerührt und glauben sogar, dass es der Heilige Geist ist, der sie bewegt hat. Sie denken: „Der Heilige Geist hat mich bewegt. Gott muss mich so sehr lieben! Gott hat mich nicht verlassen!“ Sie beten unter Tränen und sagen, sie seien vom Heiligen Geist bewegt worden – ist das nicht eine Täuschung? (Ja.) In Wirklichkeit wurdest du davon bewegt, wie gut du von dir selbst dachtest; du wurdest von deiner eigenen Entschlossenheit, deinen Bestrebungen, Wünschen und von deinen eigenen Handlungen bewegt, anstatt vom Heiligen Geist. Warum sage ich, dass du von dir selbst bewegt wurdest? Du hast so viele Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk, und sie sind so verzerrt – denkst du, Gott würde dich bewegen? Würde Gott dich in diesem extremen Zustand bewegen, sodass du noch extremer wärst? Wenn Gott dich bewegen würde, würde es dich nur noch extremer machen und dich dazu bringen, dich selbst noch mehr zu bewundern und noch mehr von dir selbst bewegt zu sein, und dich dazu bringen, noch mehr diesen Entschluss fassen zu wollen: „Ich werde weniger schlafen und mehr Mühsal erleiden, ich werde Nahrungsmittel essen, egal ob sie gut oder schlecht sind, ich werde mit allem zufrieden sein, was ich esse, und mich nicht darum kümmern, ob es meinem Körper guttut oder nicht. Ich muss die Vorlieben meines alten Fleisches überwinden, ich muss speziell die Schwächen meines alten Fleisches heilen, und ich muss mein Fleisch mehr leiden lassen und es sich nicht in Bequemlichkeit ergehen lassen. Wenn es sich wohlfühlt, dann werde ich Gott nicht lieben; wenn es sich wohlfühlt, dann werde ich mich den Bequemlichkeiten des Fleisches hingeben und nicht hart arbeiten, um meine Pflicht zu tun.“ Wenn dies der Heilige Geist wäre, der dich bewegt, würdest du dieses Extrem nur weiter aufrechterhalten und noch fälschlicher glauben, du hättest bereits über das Fleisch gesiegt und Satan besiegt und wärst bereits errettet. Deshalb sage ich, dass du nicht vom Heiligen Geist bewegt wurdest, sondern von dir selbst. Werdet ihr oft von euch selbst bewegt? (Ja.) Ihr werden von eurer eigenen Entschlossenheit bewegt, euch für Gott aufzuwenden und Mühsal zu erleiden, und ihr seid in eurem Herzen so sehr bereit, für Gott Mühsal zu erleiden, jede noch so große Mühsal zu erleiden oder sogar zu sterben, und dann strömen Tränen über euer Gesicht. In Wirklichkeit ist Gott nicht davon bewegt, dass du bewegt bist, und Er ist auch nicht von deiner Entschlossenheit bewegt. Dein Erguss ist nur ein momentaner Impuls, ein momentaner Ausbruch feuriger Leidenschaft. In dieser Situation betest du vielleicht sogar zu Ihm und sagst: „Gott, ich bin bereit, für Dich zu sterben! Gott, ich war heute so damit beschäftigt, meine Pflicht zu tun, dass ich eine Mahlzeit ausgelassen habe. Selbst wenn ich zehn Mahlzeiten auslassen muss, bin ich dazu bereit! Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von den Worten, die aus dem Mund Gottes kommen. Gott, ich bin bereit, Dich mein ganzes Leben lang zu lieben, für immer und ewig, und meine Liebe zu Dir wird sich niemals ändern!“ Diese hochtrabenden Worte von dir bewegen dich zu heftigem Weinen, aber Gottes Haltung dir gegenüber ändert sich nicht. Warum? Weil du von einem momentanen Impuls bewegt wirst, und deine Tränen keine Tränen der Reue, der Schuld oder der Selbsterkenntnis sind, und schon gar keine Tränen der Traurigkeit über deine Unfähigkeit, die Wahrheit zu praktizieren und die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten. Daher kann diese deine Emotion nur dich selbst bewegen und vielleicht auch andere oder die Menschen um dich herum bewegen, aber Gott wird davon nicht bewegt. Daher ist es nicht der Heilige Geist, der dich bewegt, sondern du bewegst dich selbst. Deine Tränen fließen, weil du dich selbst bewegt hast. Deine Tränen, deine emotionalen Worte und deine feurige Leidenschaft sind nur oberflächliche Phänomene, sie sind nur eine Verhaltensform. Sie sind keine zeigen weder eine Veränderung deines Wesens und Lebens an, noch eine Offenbarung der Wahrheit als dein Leben. Wenn du die Leidenschaft und den Impuls hast, dich für Gott aufzuwenden und zu leiden, und wenn du besonders proaktiv bist, hast du das Gefühl, dass es der Heilige Geist ist, der dich bewegt, dass du dich verändert hast und dass du für die Errettung bestimmt bist – das ist eine Art von Auffassung und Vorstellung, die du über Gottes Werk hast. Wenn du aufgrund eines vorübergehenden Versagens und Scheiterns negativ wirst, oder weil deine Verdorbenheit und deine Mängel bloßgelegt wurden, oder weil du zurechtgestutzt und offenbart wurdest, fühlst du dich traurig und gequält und denkst, dass du dich nicht verändert hast und keine Hoffnung auf Rettung hast – das ist eine andere Art von Auffassung und Vorstellung, die du über Gottes Werk hast. Wie sieht Gott dich die ganze Zeit über tatsächlich, egal was Er sieht – ob du dich in einem negativen oder einem positiven Zustand befindest oder wie sehr sich dein Zustand verschlechtert hat und gefallen ist? Deine Größe ist, wie sie ist. Gott wird anhand deiner tatsächlichen Situation, deiner tatsächlichen Äußerungsformen und deiner tatsächlichen Größe bestimmen, wie sehr du dich verändert hast und in wie viele Wahrheitsrealitäten du eingetreten bist. Deine gegenwärtige Unfähigkeit, wieder auf die Beine zu kommen, und dein gegenwärtiger Sturz in völlige Niedergeschlagenheit sind nicht der Maßstab, nach dem Gott dich betrachtet oder nach dem Er deine tatsächliche Größe bestimmt. Egal also, ob du dich in einem positiven oder negativen Zustand befindest, oder ob du von feuriger Leidenschaft erfüllt oder niedergeschlagen bist, es wird Gottes Beurteilung und Charakterisierung von dir nicht beeinflussen. Du allein charakterisierst dich selbst aufgrund deiner vorübergehenden Offenbarungen und Äußerungsformen falsch – entweder als jemand, der bereits wie Petrus ist, oder als jemand, der keine Chance auf Erlösung hat – weil du eine Vielzahl von Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk hast. Aber egal, wie du Urteile fällst, egal, welche guten oder schlechten Gefühle du erlebst, all dies ist auf die Auffassungen und Vorstellungen zurückzuführen, die du über Gottes Werk entwickelt hast, und diese Auffassungen und Vorstellungen stimmen nicht mit Gottes genauer und praktischer Definition einer Person und dem genauen und praktischen Urteil, das Er über sie fällt, überein. Ist das nicht der Fall? (Doch.) Daher können die Menschen, sei es in Bezug auf ihre eigenen Äußerungsformen, ihr eigenes Wesen oder ihre letztendliche Selbstcharakterisierung, nicht aufgrund ihrer eigenen Auffassungen und Vorstellungen über diese Dinge urteilen. Vielmehr sollten sie diese Dinge anhand der normalen Gesetze von Gottes Werk und der tatsächlichen Ergebnisse, die Gott in Seinem Werk erreichen will, oder anhand der Art und Weise, wie Gott wirkt, und Seiner präzisen Definitionen der Menschen messen. Was sind hier die Hauptauffassungen und -vorstellungen der Menschen über Gottes Werk? Die Menschen glauben, ihre tatsächliche Größe werde auf der Grundlage ihrer vorübergehenden Äußerungsformen oder ihrer Äußerungsformen während eines bestimmten Zeitraums bestimmt: Wenn sie sich in diesem Zeitraum in einem guten Zustand befinden, dann wird der Heilige Geist in ihnen wirken, und sie werden sich verändert haben, Leben besitzen, an Größe zugenommen haben und in der Lage sein, Errettung zu erlangen; wenn sie sich in diesem Zeitraum in einem schlechten Zustand befinden und keinen echten Glauben an Gott haben, bedeutet das, dass sie keine Größe haben. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Ja.) Eine Auffassung und Vorstellung, die die Menschen über Gottes Werk haben, ist, dass es nicht langfristig und kontinuierlich an den Menschen vollzogen wird, sondern dass es ihnen flüchtig ein wenig Erleuchtung schenkt, was sie dazu veranlasst, einen Energieschub und einen momentanen Impuls zu manifestieren. Eine andere Auffassung und Vorstellung der Menschen ist, dass Gottes Werk übernatürlich ist, dass Er die Menschen zu einer positiven Haltung bewegt und sie dazu bringt, den Willen zu haben, Mühsal zu erleiden und sich für Ihn aufzuwenden, und dass sie dann an Größe gewinnen und zu Menschen werden, die Gottes Wahrheit als ihr Leben haben. Sie glauben, dass Gott, wenn sie wegen eines Problems schwach werden, bestimmen wird, dass sie versagt haben und offenbart wurden, und dass sie dann von Gott verurteilt und von Ihm ausgemustert und im Stich gelassen werden. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Ja.)

Was sind die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, über die wir gerade Gemeinschaft gehalten haben? (Die Menschen haben verschiedene Arten von Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Sie glauben, dass die tatsächliche Größe einer Person durch ihre Äußerungsformen während eines bestimmten Zeitraums oder durch ihre vorübergehenden Äußerungsformen entschieden wird, und sie denken, dass Gottes Werk an den Menschen in einem Augenblick stattfindet, anstatt langfristig und kontinuierlich zu sein. Die Menschen glauben auch, dass Gottes Werk sehr übernatürlich ist und dass Gott die Menschen oft bewegt. Wenn die Menschen für einen Moment vom Heiligen Geist bewegt werden, haben sie das Gefühl, dass sie kurz davor stehen, vervollkommnet zu werden, oder dass sie der Erfüllung des Maßstabs von Petrus näher sind, und wenn Menschen versagen und schwach werden, schließen sie daraus, dass sie ausgemustert wurden.) Welche Auffassungen und Vorstellungen haben die Menschen in diesem Zusammenhang von Gottes Werk? Die Menschen glauben, dass ihre vorübergehenden Äußerungsformen ihre tatsächliche Größe repräsentieren und dass Gott auf Grundlage ihrer vorübergehenden Äußerungsformen Urteile über die Menschen fällt. Die Menschen denken, Gott sehe gern, wenn Menschen Mühsal erleiden und einen Preis zahlen, dass Er es mag, wenn die Menschen oft beten und Entschlüsse fassen und bis zu dem Punkt bewegt sind, dass sie sich die Augen ausweinen, und dass Er es mag, wenn die Menschen in der Lage sind, Dingen zu entsagen und sich aufzuwenden und fleißig zu arbeiten und die verschiedenen Schwierigkeiten des Fleisches zu überwinden. Sie denken, dass es ganz gleich ist, ob sie gemäß den Grundsätzen oder im Einklang mit der Wahrheit handeln; solange sie in der Lage sind, häufig einen Preis zu zahlen und bei der Ausführung ihrer Pflicht oft auf Essen und Schlaf zu verzichten, früh aufzustehen und spät ins Bett zu gehen und Tag und Nacht zu arbeiten, werde Gott dies mögen. Dies impliziert, dass Gott, egal welche Arbeit Er tut oder wie viele Worte Er spricht, lediglich hofft, dass die Menschen alle in der Lage sind, für Ihn Mühsal zu erleiden und einen Preis zu zahlen, kein gutes Essen zu essen oder schöne Kleidung zu tragen und keine Freizeit zu haben, und dass sie jeden Tag entweder ihre Pflichten tun oder beten und oft Entschlüsse fassen, ihre Entschlossenheit ausdrücken, sich festlegen und Eide schwören müssen. Manche Leute denken, dass Gott es mag, die Herzen und Glieder der Menschen zu fesseln, dass Er den Menschen keine Freiheit und Befreiung gibt und dass Er sie sich stattdessen unterdrückt fühlen lässt, sodass sie nicht befreit werden können, und ihnen die Freiheit eines Lebens normaler Menschlichkeit entzieht. Die Menschen denken das, nicht wahr? (Ja.) Was denken die Menschen noch? Dass Gott es den Menschen nicht erlaubt, zu versagen, Schwäche oder Verdorbenheit zu offenbaren oder ihre Mängel zu zeigen. Die Menschen glauben auch, dass sie, wenn sie Errettung erlangen und vervollkommnet werden wollen, im Prozess der Ausführung ihrer Pflicht überhaupt nicht schwach sein können oder irgendwelche der Bedürfnisse, Mängel oder Fehler der normalen Menschlichkeit haben und keine verdorbenen Dispositionen offenbaren dürfen. Sind das nicht die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? (Doch.) In ihren Auffassungen und Vorstellungen denken sie, dass sie unter Gottes Werk und Führung jung im Herzen bleiben, eifrig bleiben und voller Leidenschaft für ihre Arbeit sein und eine ernste Haltung dazu haben müssen, ständig angespannt sein müssen und sich niemals entspannen dürfen. Ist das nicht das, was die Menschen denken? Ist dies eine Auffassung und Vorstellung, die die Menschen haben, oder ist es Gottes wahre Anforderung an die Menschen? (Es ist eine Auffassung und Vorstellung, die die Menschen haben.) Die Menschen denken, dass Gott sie nicht mehr wollen wird, Er nicht mehr zu ihnen sprechen oder an ihnen wirken wird und sie ausgemustert werden und keine Hoffnung auf Rettung haben werden, wenn sie ein wenig negativ und schwach sind oder eine leichte fleischliche Schwierigkeit haben oder einige Defekte oder Fehler in ihrer Menschlichkeit aufweisen oder verdorbene Dispositionen offenbaren und gelegentlich fleischlichen Komfort begehren. Ist das tatsächlich der Fall? (Nein.) Sind das nicht Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen haben? (Doch.) In ihren Auffassungen und Vorstellungen glauben sie einerseits, dass Gott Menschen mag, die ständig voller Enthusiasmus und feuriger Leidenschaft für ihre Arbeit sind, und andererseits, dass Gott die Negativität der Menschen nicht mag und ihnen nicht erlaubt, ihre Schwächen zu zeigen. Mit anderen Worten, die Menschen denken, dass Gott Asketen mag, nicht wahr? Sie denken, dass es notwendig ist, ihr ganzes Leben in Armut zu leben, sich überhaupt nicht um äußere Angelegenheiten zu kümmern und Tag für Tag Gottes Worte im schwachen Licht einer kalten Öllampe zu lesen; sie glauben, dass sowohl das Morgen- als auch das Abendgebet obligatorisch sind, dass sie Gott vor jeder Mahlzeit danken müssen und dass sie keine der verschiedenen Bedürfnisse normaler Menschlichkeit haben können. Sie glauben, nur so seien sie Gott gegenüber absolut loyal und ihrer Arbeit absolut treu, und könnten nur durch die Aufrechterhaltung dieser Art von Eifer von Gott gemocht werden und jemand sein, den Gott retten und vervollkommnen will. Weil die Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen haben, fühlen sich einige innerlich besonders getadelt, wenn sie gelegentlich ihre Familie vermissen, und auch unwohl, wann immer sie gelegentlich ein wenig plaudern, weil sie denken, Gott könnte sie dafür tadeln. Wenn sich einige junge Frauen ab und zu schick machen und Kleidung tragen, die ein wenig lebhaft und ziemlich modisch ist, fühlen sie sich am ganzen Körper unwohl und denken: „Ist es nicht ein wenig unanständig, mich so zu kleiden? Ist es nicht ein wenig ausschweifend?“ Tatsächlich tragen sie keine bizarren Outfits oder freizügige Kleidung, aber sie fühlen sich einfach ausschweifend und denken: „Gott tadelt mich innerlich. Er mag es nicht, wenn ich das tue.“ Wenn du denkst, Gott mag es nicht, warum trägst du dann nicht die Roben eines buddhistischen Mönchs oder ein taoistisches Gewand? Wie „elegant“ und „anständig“ das wäre! Das wäre nicht ausschweifend, oder? Manche Menschen geben sich gelegentlich ein wenig der Eitelkeit hin oder geben an, und fühlen sich dann innerlich getadelt und unwohl und denken: „Gott mag mich nicht mehr. Er will mich nicht mehr.“ Manche Leute legen sogar Regeln fest, dass sie ihre Haare nicht bürsten, sich nicht schminken oder nicht in den Spiegel schauen dürfen, und dass sie nur einmal im Monat oder alle sechs Monate baden dürfen, und denken, dass es Gott missfällt und sie ganz sicher nicht gerettet werden, wenn sie häufiger als einmal im Monat oder alle sechs Monate baden. Sie setzen sich die Regel, dass sie vor fünf Uhr morgens aufstehen müssen, und denken, dass sie sich der Bequemlichkeit hingeben und keine Menschen sind, die Gott lieben, wenn sie eine halbe Stunde später aufstehen; sie setzen sich die Regel, dass sie nach Mitternacht ins Bett gehen müssen, und denken, dass sie nicht jemand sind, der seine Pflicht treu erfüllt, wenn sie vor Mitternacht ins Bett gehen. Diese Menschen schaffen sich viele feste Regeln für ihr eigenes Verhalten, ihr tägliches Leben und ihre Lebensbedürfnisse. Sie suchen weder nach Gottes Anforderungen, noch versuchen sie Seine Ansichten und Haltungen zu diesen Angelegenheiten zu verstehen. Stattdessen glauben sie auf eine völlig subjektive Weise, dass Gott in Seinem Werk den Menschen nicht erlaubt, diese Äußerungsformen zu haben, und dass sie, wenn sie jemals diese Äußerungsformen besitzen, äußerst aufsässig sind und von Gott verabscheut werden und daher nicht gerettet werden können. Oftmals denken die Menschen nur wegen einiger trivialer Angelegenheiten, die nicht der Rede wert sind – wie zum Beispiel, dass sie das Falsche gesagt, das falsche Wort benutzt, ein paar zusätzliche Snacks gegessen oder gelegentlich einige Unterhaltungsvideos angesehen haben –: „Ich bin erledigt, das ist äußerst aufsässig von mir! Ich wusste nicht, dass ich solche Verhaltensweisen und solche Neigungen haben könnte – ich wusste nicht, dass ich immer noch diese Probleme habe. Das ist schrecklich. Ich muss tief in mich gehen, mich bis in die Tiefen meiner Seele sezieren und eine grundlegende Veränderung durchmachen. Ich kann das nicht durchgehen lassen!“ Die Menschen messen diesen Angelegenheiten, die keinen Zusammenhang mit den Wahrheitsgrundsätzen haben, große Bedeutung bei. Das sind alles Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, und Gott verabscheut sie. Gott will nicht sehen, dass die Menschen diese Äußerungsformen offenbaren. Welche Wahrheiten sollten die Menschen also in diesem Zusammenhang verstehen? An welche Grundsätze sollten sie sich halten? Da es sich bei diesen Dingen um die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen handelt, sind sie ganz sicher nicht die Grundsätze, die Gott von den Menschen verlangt, und sie haben definitiv nichts mit Gottes Anforderungen an die Menschen zu tun. Und da es sich um Auffassungen und Vorstellungen handelt, bedeutet dies, dass sie im menschlichen Verstand erdacht und zusammengesetzt wurden – kurz gesagt, sie stammen aus dem Verstand der Menschen und haben überhaupt nichts mit den Wahrheitsrealitäten zu tun, die die Menschen laut Gott besitzen sollten. Egal, wie sehr die Menschen an diesen Auffassungen und Vorstellungen festhalten, solange sie nichts mit der Wahrheit zu tun haben, ist ihr Festhalten vergeblich. Selbst wenn du an ihnen festhältst, hältst du dich nicht an die Wahrheitsgrundsätze, und Gott wird sich nicht daran erinnern. Insbesondere fühlen sich einige Leute innerlich zutiefst unwohl und stark zurechtgewiesen, wenn sie gelegentlich ihre eigenen Vorlieben oder fleischlichen Gewohnheiten offenbaren. Wie kommen dieses Unbehagen und diese Selbstbeschuldigung zustande? Sind sie eine Folge davon, dass diese Menschen vom Heiligen Geist bewegt werden? (Nein, die Menschen haben Auffassungen und Vorstellungen über Gott, deshalb fühlen sie sich unwohl.) Die Grundlage dieser Gefühle sind die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, nicht die Wahrheit. Manche Leute fühlen sich bei der geringsten Kleinigkeit innerlich getadelt und unwohl, und sie eilen zum Gebet und bekennen ihre Sünden und bereuen eilig. Wofür musst du Buße tun? Diese Dinge, die du getan hast, sind gewöhnliche Verhaltensweisen im täglichen Leben. Es sind keine Sünden und schon gar keine großen Verfehlungen. Mach kein großes Aufheben um solch unbedeutende Dinge! Wenn du denkst, dass diese Dinge falsch sind, kannst du dich dafür entscheiden, sie nicht zu tun. Aber sie nicht zu tun bedeutet nicht, dass du dich an die Wahrheitsgrundsätze hältst, und dich unwohl zu fühlen bedeutet nicht, dass du gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen hast. Warum bereust du? Warum kehrst du um? Liegt es daran, dass deine Auffassungen und Vorstellungen dich fälschlicherweise glauben lassen, dass dies Verhaltensweisen sind, die du nicht an den Tag legen solltest, oder liegt es daran, dass du denkst, dass deine Verhaltensweisen gegen Gottes Worte und die Wahrheitsgrundsätze verstoßen? Wenn sie gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen und du dich wirklich unwohl fühlst, dann solltest du eiligst deinen Kurs ändern und vor Gott Buße tun. Dieses Unbehagen ist zumindest die Rüge des menschlichen Gewissens. Wenn du dich nur unwohl fühlst, weil du gegen deine eigenen Auffassungen und Vorstellungen verstoßen hast, gibst du dich dann nicht unnötigen Gefühlen hin? (Doch.) Das ist reines Hingeben an unnötige Gefühle, und es ist überflüssig. Wie kommt es, dass du dich nicht unwohl fühlst, wenn du Antichristen folgst? Wie kommt es, dass du dich dafür nicht getadelt fühlst? Wenn du siehst, wie böse Menschen die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören und die Interessen von Gottes Haus schädigen, und du nicht einschreitest, um sie aufzuhalten, fühlst du dich dann unwohl? Wenn du unter Verstoß gegen die Wahrheitsgrundsätze und auf der Grundlage deines eigenen Willens sprichst und handelst, fühlst du dich dann unwohl? Wenn du in diesen Angelegenheiten gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen hast und dich dennoch nie unwohl dabei fühlst, dann besitzt du weder Menschlichkeit noch ein Gewissen. Und wenn du kein Gewissen hast, welche Dinge sorgen dann dafür, dass du dich unwohl fühlst? Dein Unbehagen ist reine Hingabe an unnötige Gefühle. Es sind deine eigenen Auffassungen und Vorstellungen, die dich quälen und dafür sorgen, dass du dich unwohl fühlst – das bringt nichts. Was wird das Endergebnis sein, wenn du in deinen eigenen Auffassungen und Vorstellungen an Gott glaubst? Du wirst nur immer heuchlerischer und immer mehr wie die Pharisäer werden. Du wirst dich nur immer weiter von Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen entfernen, und es wird für dich unmöglich sein, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Du fühlst dich immer gut, aber was genau ist so gut an dir? Du bist so erfüllt von Auffassungen und Vorstellungen, und alles, was du fühlst, hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Deine Gefühle, bewegt und getadelt zu werden, die Schuld und Reue, die du empfindest, die Buße, die du deiner Meinung nach tun solltest, und die Eide und Entschlüsse, die du fasst, sind alle mit deinen Auffassungen und Vorstellungen verbunden. Diese Dinge basieren nur auf deinen Auffassungen und Vorstellungen und haben nichts mit der Wahrheit zu tun. Daher ist alles, was du tust – sei es Mühsal zu erleiden und einen Preis zu zahlen oder Dinge darzubringen und dich aufzuwenden, und unabhängig davon, was du aufwendest – vergeblich, wenn es nichts mit der Wahrheit zu tun hat. Hast du das verstanden? (Ja.)

Ist euch nun, nachdem wir über diese Auffassungen und Vorstellungen, die Menschen über Gottes Werk hegen, Gemeinschaft gehalten und sie im Detail analysiert haben, etwas klarer geworden, wie ihr bestimmte Verhaltensweisen beurteilen sollt? Zum Beispiel, ob Menschen bei der Ausführung ihrer Pflichten Leid ertragen, einen Preis zahlen und sich zurückhalten, ob sie gerne gut essen und sich schön kleiden und dergleichen. Ist euch auch klarer, welche Grundsätze Gott von den Menschen verlangt und was genau das Ergebnis ist, das Gott mit Seinem Werk in den Menschen erreichen will? Das Ergebnis, das Gott in den Menschen erreichen will, ist nicht, ständig eure Leidenschaft für die Arbeit zu sehen. Das heißt, was Gott sehen will, ist nicht euer Enthusiasmus oder eure Entschlossenheit, Leid zu ertragen und einen Preis zu zahlen. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, sind diese Äußerungsformen in Gottes Augen nur ein augenblicklicher Impuls. Mit anderen Worten, sie sind nur dein Enthusiasmus. Was ist Enthusiasmus im Wesentlichen? Es ist dein Ungestüm, oder genauer gesagt, ein gefühlsbetontes Vorgehen. Was Gott will, ist nicht der Enthusiasmus der Menschen, ihr gefühlsbetontes Vorgehen, ihre vorübergehenden Impulse oder solch ein leidenschaftlicher Zustand. Was will Gott? (Er will, dass die Menschen die Wahrheit verstehen können.) Zumindest will Er, dass du die Wahrheit lieben und verstehen kannst. Er will, dass du dich, wenn du mit verschiedenen Angelegenheiten konfrontiert wirst, nicht an eine Vorschrift, eine Formalität oder ein Verhalten hältst, sondern stattdessen die Wahrheitsgrundsätze befolgst. Er will auch, dass du bei der Pflicht, die du tust, und bei allem die Wahrheitsgrundsätze suchen, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren und Gottes Worte und die Wahrheit zu deiner Wirklichkeit werden lassen kannst – das ist das Ergebnis, das Gottes Werk erreichen soll. Was dein Privatleben betrifft, ob du früh zu Bett gehen und früh aufstehen oder spät zu Bett gehen und spät aufstehen willst, welche Begabungen du hast oder wie redegewandt du bist, all das ist für Gott nicht von Belang. Unabhängig davon, ob du die Entschlossenheit hast, Leid zu ertragen, oder wie hoch der Preis ist, den du zahlst, Gott legt auf diese Dinge keinen Wert. Manche Leute sagen: „Um meines Glaubens an Gott willen habe ich mir seit Jahren keine schönen Kleider mehr gekauft, und ich war seit über zehn Jahren nicht mehr beim Friseur.“ Selbst wenn du dein ganzes Leben lang nicht gut isst, keine schönen Kleider trägst und sehr viele Mühsale erträgst, was soll’s? Ist es das, was Gott will? Ist der letztendliche Zweck von Gottes Predigen und Gemeinschaft, die Menschen mit einer Fülle von Wahrheiten zu versorgen, nur, um dich in einen Asketen zu verwandeln? Geht es nur darum, dich in einen erbärmlichen Wicht, einen Bettler oder einen zornigen jungen Menschen zu verwandeln? Nein. Was Gott tun will, ist, Seine Worte und die Wahrheitsgrundsätze in die Menschen hineinzuwirken. Wenn also viele glauben, dass Gott es gerne sieht, wenn Menschen mehr Mühsal erleiden und einen höheren Preis zahlen, und dass Er es gerne sieht, wenn sie ein extrem sparsames, hartes und schlichtes Leben führen, wenn sie extrem entschlossen, voller Bestrebungen und extrem leidenschaftlich sind oder wenn sie extrem zurückhaltend sind, sich an ihren Platz halten und sich anständig verhalten, dann sind das nur ihre Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Angenommen, du isst viele Jahre deines Lebens nur eine Mahlzeit am Tag und schläfst nur drei Stunden pro Nacht, kannst weder gut essen noch schöne Kleider tragen, tust viele Jahre lang, was du meinst, tun zu sollen, und hast unzählige Mühsale erlitten und unzählige Vorsätze gefasst. Mit euren eigenen Worten: Ihr „bleibt eurer anfänglichen Entschlossenheit treu“, ihr ertragt Mühsal, wendet euch für Gott auf und widmet euer ganzes Leben Gott. Wenn du jedoch trotz alledem niemals Mühe auf Gottes Worte oder die Wahrheit verwendest und nicht bei allem, was du tust, die Wahrheitsgrundsätze suchst, dann bist du dazu bestimmt, verstoßen zu werden. Du willst die Errettung erlangen, indem du Mühsal erträgst und einen Preis zahlst, indem du deinem ursprünglichen Bestreben niemals untreu wirst, dich dein ganzes Leben lang für Gott aufwendest und Ihm alles darbringst, was du hast. Das ist nur ein Traum – es ist Wunschdenken. Selbst wenn du dein ganzes Leben lang Maismehl und gedämpftes Maisbrot isst und niemals gut isst oder schöne Dinge genießt, wird es nutzlos sein. Gott schaut weder auf das Verhalten eines Menschen, noch schaut Er darauf, welche Regeln ein Mensch äußerlich befolgt oder ob er äußerlich ein schlichtes und einfaches Leben führt. Was Gott sehen will, ist, auf welchem Weg du bist, welche Grundsätze du bei jeder Angelegenheit, der du begegnest, befolgst und ob du im Umgang mit Problemen die Wahrheitsgrundsätze befolgst. Wenn du die Wahrheitsgrundsätze nicht befolgst, dann wird es, ganz gleich wie gut du diese festen Bestimmungen und Regeln befolgst, nichts nützen. Es wird nur darauf hindeuten, dass du eine Person bist, die in Auffassungen und Vorstellungen lebt, eine Person, die in ihren eigenen, rein subjektiven, schönen Wunschvorstellungen lebt, die rein gar nichts mit Gottes Werk und nichts mit der Art und Weise zu tun hat, wie Gott Sein Werk der Errettung an den Menschen ausführt – eine Person, die weit von Gottes Werk entfernt ist. Wenn du also etwas aus Gottes Werk gewinnen willst, musst du dich zuerst um die Wahrheit bemühen; du darfst keine Mühe auf deine eigenen Auffassungen und Vorstellungen verwenden – das zu tun ist nutzlos. Manche Leute fragen Mich: „Findest Du, dass ich mit langen oder kurzen Haaren anständiger und schicklicher aussehe?“ Ich frage sie daraufhin: „Trägst du dein Haar lieber lang oder kurz?“ Sie sagen: „Ich trage mein Haar gern lang. Aber ich denke, lange Haare sind nicht anständig und schicklich, und dass Gott sie nicht mag.“ Und ich antworte: „Wann hat Gott das gesagt? Hat das etwas mit der Wahrheit zu tun?“ Es gibt andere, die Mich fragen: „Darf ich zwischendurch naschen?“ Und ich antworte: „Ist Naschen ein Bedürfnis der normalen Menschlichkeit? Schreibt Gott vor, dass die Menschen nicht naschen dürfen? Verurteilt Gott es?“ Und sie sagen: „Ich denke, Gott verurteilt es, weil der Verzehr von Snacks ausschweifend ist.“ Was bedeutet „ausschweifend“? Wenn du denkst, dass Naschen ausschweifend ist, bedeutet dann der Verzicht darauf, dass du nicht ausschweifend bist? Bedeutet der Verzicht darauf, dass du die Wahrheit verstehst und die Wahrheit praktizierst? Wenn ich es so sage, könnt ihr es verstehen, oder? (Ja.) Auffassungen und Vorstellungen sind nicht die Wahrheit, und sie haben nichts mit der Wahrheit zu tun. Wenn du klug bist, solltest du schnellstens prüfen, welche Auffassungen und Vorstellungen du noch hegst, welche Praktiken, Gedanken und Ansichten der Pharisäer du noch hast, und sie unverzüglich loslassen. Der Zweck dieses Loslassens besteht nicht darin, dich ausschweifend und zügellos werden zu lassen, sondern darin, dich dazu zu bringen, vor Gott zu treten, um die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und die Wahrheit als dein Leben zu gewinnen. Gott möchte nicht, dass du bettelst und ein asketisches Leben führst. Manche Leute sagen: „Gott mag es nicht, wenn Menschen Bettler sind. Bedeutet das also, dass Er es mag, wenn sie wohlhabend sind?“ Gott mag es auch nicht, wenn Menschen wohlhabend sind. Manche sagen: „Es ist eine menschliche Auffassung und Vorstellung, dass Gott es mag, wenn Menschen körperliche Mühsal erleiden. Wenn Gott es also nicht mag, dass Menschen Mühsal erleiden, bedeutet das dann, dass Er es mag, wenn sie in Bequemlichkeit leben?“ Falsch, auch das ist deine Auffassung und Vorstellung. Was ist dann die richtige Vorgehensweise? (Gott mag es, wenn Menschen ungeachtet dessen, was ihnen widerfährt, fähig sind, vor Ihn zu treten und die Wahrheitsgrundsätze zu suchen.) Die Wahrheitsgrundsätze dürfen zu keiner Zeit vergessen werden. Manche Leute sagen: „Gott mag es, wenn Menschen vor Ihm Vorsätze fassen und die Entschlossenheit besitzen, Mühsal zu ertragen.“ Andere sagen: „Gott mag keine Menschen, die nicht bereit sind, Mühsal zu ertragen.“ Sind diese Aussagen richtig oder falsch? Welche ist richtig und welche ist falsch? (Sie sind beide falsch.) Manche Menschen ertragen ständig Mühsal um ihres eigenen Status, ihres Ruhms und ihres Gewinns willen – sie sind fest entschlossen, Mühsal zu ertragen. Gefallen Gott diese Äußerungsformen? (Nein.) Manche Menschen sind nicht bereit, Mühsal zu ertragen, wenn es um persönliche Angelegenheiten geht, sind aber bereit, die um der Ausführung ihrer Pflicht und der Wahrheit willen zu tun; sie sind bereit, ein wenig Mühsal auf sich zu nehmen, um gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Welche dieser Äußerungsformen ist besser? (Mühsal um der Wahrheitsgrundsätze willen zu ertragen.) Was lässt sich daraus erkennen? Dass es richtig ist, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln und die Wahrheit zu praktizieren. Ob es sich nun um Angelegenheiten der Pflichtausführung oder um Dinge im Privatleben handelt – ob man Mühsal erträgt oder nicht, ist weder ein Maßstab noch ein Grundsatz. Was sind die Grundsätze? Die Grundsätze sind Gottes Anforderungen, Gottes Worte und die Wahrheit. Wenn du gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizierst, ist dein Handeln richtig, selbst wenn du dabei keine Mühsal erträgst, und Gott billigt es. Wenn du aber nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handelst, ist es vergebens, selbst wenn du dabei große Mühsal erleidest oder große Demütigung erfährst, und Gott billigt dein Handeln nicht. Es ist genau wie bei manchen Leuten, die einen Befehl von einem Antichristen hören und dann tun, was ihnen gesagt wird. Sie setzen die Arbeit gemäß den Vorlieben des Antichristen um, reden viel, leiden viel und sind überaus beschäftigt, bis ihr Körper von der körperlichen Erschöpfung gebeugt und gebrochen ist. Billigt Gott das? Wird Gott sich daran erinnern? (Er billigt es nicht, und Er wird sich nicht daran erinnern.) Was ist also Gottes Haltung? (Gott verabscheut solche Menschen.) Was hat Gott gesagt? „Weichet alle von Mir, ihr Übeltäter.“ Das ist Gottes Haltung, nicht wahr? (Ja.) Ganz gleich, wie viel Mühsal du erlitten oder welch hohen Preis du gezahlt hast, auch wenn du dies benutzen magst, um mit deinen Beiträgen zu prahlen – Gott schaut nicht auf diese Dinge. Gott schaut nur darauf, ob du diese Dinge gemäß den Wahrheitsgrundsätzen getan hast und ob du Gottes Worte befolgt hast – Er benutzt diesen einen Grundsatz, um dich zu messen. Wenn du Gottes Worte nicht befolgst, sondern stattdessen nach deinen eigenen Vorstellungen handelst, dann wird alles vergeblich sein, egal wie viel Mühsal du erleidest oder welch hohen Preis du zahlst. Gott wird sich nicht nur nicht daran erinnern, sondern Er wird es auch verurteilen. Das hieße, deinen eigenen Untergang herbeizuführen, nicht wahr? (Ja.) Solche Menschen werden am Ende ausgemustert – das haben sie verdient, nicht wahr? (Ja.) Gott hat Tausende und Abertausende von Worten gesprochen und dir die Wahrheitsgrundsätze dargelegt, aber du hörst einfach nicht zu. Du hast immer deine eigenen Vorstellungen und hegst die trügerische Hoffnung, die Wahrheit durch deine eigenen Auffassungen und Vorstellungen zu ersetzen, um dadurch Gottes Billigung zu erlangen, ins Königreich einzutreten und gesegnet und belohnt zu werden. Ist das nicht ein Spiel mit dem Tod? Sind solche Menschen nicht vom gleichen Schlag wie Paulus? (Ja.) Wenn Menschen also die Barrieren zwischen sich und Gott und ihre Feindseligkeit Ihm gegenüber loslassen wollen, sollten sie ein zutreffendes Verständnis von Gottes Werk haben. Sie sollten nicht über Gott spekulieren, Sein Werk oder ihr eigenes Verhalten und ihre Praktiken anhand ihrer Auffassungen und Vorstellungen bemessen und dann alles auf dieser Grundlage handhaben. Das letztendliche Ergebnis dieses Ansatzes wird sein, dass er zu nichts führt. In schweren Fällen werden diese Menschen die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören, Gottes Disposition verletzen und bestraft werden. Daher sollten die Menschen im Umgang mit Gottes Werk ihre verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott loslassen. Das heißt, sie sollten ihre eigenen Auffassungen und Vorstellungen prüfen, im Detail analysieren und dann loslassen, um Gottes Absichten und die Wahrheit zu suchen und die Wahrheitsgrundsätze zu benutzen, um ihre Auffassungen, Vorstellungen, falschen Grundsätze und Praktiken zu ersetzen. Nur auf diese Weise kannst du den Weg der Errettung einschlagen. Andernfalls ist es für dich unmöglich, gerettet zu werden – das steht außer Frage! Dies ist eine Art von Auffassung und Vorstellung, die Menschen über Gottes Werk haben. Lasst uns unsere Gemeinschaft hier beenden.

Eine weitere Auffassung und Vorstellung, die Menschen über Gottes Werk haben, ist folgende: Wenn sie in ihrem täglichen Leben schwach sind, wenn verschiedene Arten von Aufsässigkeit gegenüber Gott in ihnen aufkommen oder wenn sie Dinge getan haben, die gegen Gott rebellieren und sich Ihm widersetzen, glauben sie in ihren Auffassungen und Vorstellungen, dass sie diszipliniert, gemaßregelt oder sogar bestraft und verflucht werden sollten. Zum Beispiel sagen Menschen manchmal etwas Falsches oder offenbaren einige Auffassungen, oder sie hegen bestimmte Meinungen und etwas Trotz gegenüber einer Sache, und nach einer Weile denken sie: „Ich habe diese Aufsässigkeit und diesen Verrat offenbart, aber warum bin ich nicht dafür diszipliniert worden? Ich habe keine Blasen auf der Zunge, habe nachts keine Albträume und fühle mich im Herzen nicht unruhig. Woran liegt das? Wie kommt es, dass ich das Wirken des Heiligen Geistes nicht spüre?“ In ihren Vorstellungen glauben sie Folgendes: Da Gott gekommen ist, um sie zu erretten, und da Sein Werk sie nicht nur erobern, sondern auch verwandeln und reinigen und alle ihre wahrheitswidrigen Gedanken und Ansichten ändern muss, sollten sie diszipliniert, zurechtgewiesen oder sogar bestraft werden, wenn ihre Gedanken wahrheitswidrige, schmutzige, unreine oder niederträchtige Dinge enthalten. Sie denken: „Wie können sich Menschen ändern und wie können sie geheiligt werden, wenn sie nicht häufig diszipliniert werden?“ Was sind hier die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? Diese sind nämlich, dass sie häufig diszipliniert, zurechtgewiesen, gemaßregelt, bestraft und sogar gezüchtigt und gerichtet werden sollten, und dass sie nur dann eine Änderung ihrer Disposition erreichen können. Im täglichen Leben offenbaren Menschen jedoch ganz natürlich Unreinheit, Niederträchtigkeit und Verdorbenheit; sie können es spüren, fühlen sich dabei sogar wohl und haben nicht das Gefühl, dass sie diszipliniert oder bestraft werden, was sie als anormal empfinden. Wenn sie Verdorbenheit offenbaren, denken die Menschen, dass sie sich zumindest zurechtgewiesen fühlen sollten, oder krank werden, Blasen im Mund bekommen, sich beim Essen verschlucken oder auf die Zunge beißen sollten, und dass ihre Augen rot und geschwollen sein sollten, wenn sie etwas ansehen, was sie nicht ansehen sollten. Sagt Mir, tut Gott diese Dinge? (Nein.) Tut Er sie absolut nicht? (Wenn Menschen die Wahrheit nicht verstehen, mag Gott sie entsprechend ihrer Größe ein wenig disziplinieren und zurechtweisen, damit sie über sich selbst nachdenken und in die Wahrheit eintreten können. Wenn Menschen jedoch die Wahrheit verstehen und in ihren Herzen klar wissen, dass das, was sie getan haben, falsch ist, wird Gott sie in diesem Fall definitiv nicht disziplinieren, weil Er hofft, dass sie die Wahrheit suchen und Seine Worte und die Wahrheit benutzen können, um ihr eigenes Handeln und Verhalten zu messen.) Das habt ihr im gemeinschaftlichen Austausch sehr gut erklärt. In den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen sollten sie von Gott diszipliniert werden, wann immer sie Verdorbenheit und Aufsässigkeit offenbaren. Insbesondere wenn böse Menschen Böses tun, sollte Gottes Strafe sie sofort ereilen, damit sie definitiv bestraft werden. Aber im wirklichen Leben sehen sie selten, dass diese Bestrafungen stattfinden. Einerseits werden die Menschen, wenn sie verschiedene Arten von Verdorbenheit und Aufsässigkeit offenbaren, nicht diszipliniert oder gemaßregelt, und andererseits werden böse Menschen, wenn sie Böses tun, nicht bestraft. Dies führt dazu, dass tief in den Herzen der Menschen bestimmte Auffassungen über Gottes Werk entstehen. Manche Menschen verlieren sogar ihren Glauben, bemessen Gottes Werk anhand dieser äußerlichen Dinge und fällen ein Urteil über Sein Werk. Das sind die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, nicht wahr? Wenn Menschen Verdorbenheit und Aufsässigkeit offenbaren, muss Gott sie dann disziplinieren oder züchtigen und richten? (Nein.) Manche Leute sagen: „Wenn Gott Menschen errettet, muss Er sie gründlich erretten. Was ist der Zweck von Gottes Werk? Ist es nicht, die Menschen zu reinigen? Wenn Menschen also Verdorbenheit und Aufsässigkeit offenbaren, sollte Gott sie disziplinieren und zurechtweisen – das bedeutet, ihnen gegenüber verantwortlich zu sein. Andernfalls kümmert Er sich nicht um die Menschen, liebt sie nicht wirklich und hat keine Barmherzigkeit ihnen gegenüber.“ Denken die Menschen nicht so? (Doch.) Welche Wahrheiten sollten hier verstanden werden? Sind Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung wesentliche Prozesse, damit Menschen die Wahrheit verstehen und in die Wahrheitsrealität eintreten können? Sind sie notwendige Mittel und Wege für Gott, um die Menschen zu erretten und zu verwandeln? Manche Leute können es nicht begreifen und denken: „Wenn Gott wirklich existiert und Sein Werk tut, um die Menschen zu erretten, warum diszipliniert Er die Menschen dann nicht, wenn sie Verdorbenheit offenbaren oder gegen Ihn rebellieren? Warum bestraft Gott böse Menschen nicht für ihre bösen Tataen?“ Wenn Gott die Menschen nicht diszipliniert oder wenn böse Menschen nicht für ihre bösen Taten bestraft werden, wird das nicht dazu führen, dass manche Menschen die Existenz Gottes und die Ergebnisse Seines Werkes in Frage stellen? Wenn häufige Disziplinierung und Bestrafung das Suchen der Menschen nach der Wahrheit ersetzen oder sie befähigen könnten, in die Wahrheitsrealität einzutreten, dann wären Disziplinierung und Bestrafung die hauptsächliche Art und Weise, wie Gott wirkt, um die Menschen zu erretten, und ein notwendiges Mittel dafür. Aber könnte angesichts des gegenwärtigen Ausmaßes der Verdorbenheit der Menschen ihre satanische Natur durch Gottes Disziplinierung und Bestrafung sofort verwandelt werden? Könnten die Menschen sofort zu wahrer Reue gelangen? Könnten sie sofort in die Wahrheitsrealität eintreten? (Nein, das könnten sie nicht.) Dazu wären sie nicht in der Lage. In dieser Phase Seines Werkes tut Gott – während Er Wahrheiten ausdrückt, um die Menschen mit Leben zu versorgen, und abgesehen vom erleuchtenden und führenden Wirken des Heiligen Geistes – nichts Übernatürliches und wendet selbst Dinge wie Maßregelung, Disziplinierung oder Bestrafung nur selten an. Maßregelung, Disziplinierung und Bestrafung sind kein vorherrschender Teil von Gottes Werk, aber Er wendet sie dennoch an. Das heißt, im Falle bestimmter besonderer Menschen oder besonderer Angelegenheiten, in bestimmten besonderen Umgebungen, um bestimmte besondere Ergebnisse zu erzielen oder aus bestimmten besonderen Gründen, wird Gott das Werk der Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung verrichten. Aber insgesamt besteht seine vorherrschende Wirkungsweise in dieser Phase Seines Werkes darin, die Wahrheit zu sprechen und auszudrücken, um das bereitzustellen, was die Menschen auf ihrem Weg des Strebens nach der Wahrheit benötigen. Der Zweck davon ist, sie zu befähigen, die Wahrheitsgrundsätze zu verstehen und in die Wahrheitsrealität einzutreten. Nachdem Gott nun eine Fülle von Wahrheiten ausgedrückt hat, wendet Er das Werk der Disziplinierung, Maßregelung und sogar Bestrafung, das Er in der Vergangenheit ausübte, nur noch selten an. Worauf sich die Menschen also mehr konzentrieren sollten, sind die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze, die sie im täglichen Leben bei allen anfallenden Angelegenheiten praktizieren sollten, anstatt sich darauf zu konzentrieren, ob Gott sie in einer bestimmten Sache diszipliniert, behindert oder ob Er die Dinge für sie reibungslos verlaufen lässt oder andere solche Wege und Praktiken. Da Gott Methoden wie Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung nur selten anwendet, heißt das nicht, dass Er sie nie anwendet – Er wendet sie eben nur selten an. Was meine ich mit „selten anwendet“? Gelegentlich, unter einigen besonderen Umständen, wird Er die Methoden der Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung nutzen, um – auf eine leichte, repräsentative und symbolische Weise – eine Arbeit zu verrichten, die den Menschen hilft, die Wahrheit zu verstehen und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu praktizieren. Das heißt, Er nutzt diese Wege, um den Menschen zu helfen, in die Wahrheitsrealität einzutreten, aber das ist auch alles. Warum also wendet Gott diese Methoden in Seinem Werk nicht häufig an? Warum wirkt Er nicht vorwiegend auf diese Weise? Einerseits liegt es daran, dass Er in dieser Phase Seines Werkes den Menschen bereits die verschiedenen Wahrheiten, die sie verstehen sollten, dargelegt und bereitgestellt hat; sie haben diese Wahrheiten bereits gehört und sie im Rahmen ihres Begriffsvermögens erfasst und erkannt. Das ist ein Grund. Der andere Grund bezieht sich auf die subjektiven Faktoren der Menschen. Die Menschen besitzen das Gewissen der normalen Menschlichkeit, und unter der Wirkung dieses Gewissens beurteilen sie, ob die verdorbenen Dispositionen, die sie offenbaren, oder ihre eigenen Handlungen, Gedanken und Ansichten positiv oder negativ sind. In den Menschen existiert zumindest der Maßstab des Gewissens, um all dies zu beurteilen. Wenn du dein Gewissen benutzt, um eine bestimmte Sache zu beurteilen und feststellst, dass sie positiv ist, dann solltest du sie tun, und du brauchst dich nicht selbst zu tadeln, wenn du dabei etwas langsam oder spät dran bist. Wenn du dein Gewissen benutzt, um diese Sache zu beurteilen und feststellst, dass sie negativ ist und nicht getan werden sollte, dann solltest du dich zurückhalten und sie nicht sagen oder tun. Wenn du jedoch keine Regungen deines Gewissens und deiner Vernunft verspürst, dann bist du kein menschliches Wesen. Wenn du nicht einmal Gewissen und Vernunft besitzt, kannst du unmöglich beurteilen, ob etwas richtig oder falsch, positiv oder negativ ist, und somit wäre es für Gott bedeutungslos, dich zu disziplinieren und zu bestrafen. Mit anderen Worten: Gott wirkt nicht an denen, die nicht der Wirkung eines Gewissens unterliegen, und Er errettet solche Menschen nicht. Was schließt „errettet sie nicht“ ein? Er will sie nicht einmal disziplinieren; Er diszipliniert sie nicht und maßregelt sie nicht. Es gibt jene, die fragen: „Wenn jemand Böses tut, wird Gott ihn bestrafen?“ Gott wird ihn nicht direkt bestrafen, denn die Kirche hat Verwaltungsverordnungen. Wenn es sich um eine böse Person handelt, die Störungen oder Unterbrechungen verursacht, ist mit ihrer Entfernung oder ihrem Ausschluss die Sache erledigt. Selbst wenn sie die Bedingungen für eine Entfernung oder einen Ausschluss nicht erfüllt, wird sie in eine B-Gruppe geschickt. Wenn jemand Gottes Opfergaben verschwendet, ist das schwerwiegender; er muss alles zurückerstatten, was er zurückerstatten sollte, und danach muss angemessen mit ihm verfahren werden. Das ist der Grundsatz von Gottes Werk und der Grundsatz, nach dem Er die Menschen behandelt. Es ist einfach, nicht wahr? (Ja, das ist es.) Denkst du, dass Gottes Erwählung bedeutet, dass Er dich vervollkommnen muss und nicht aufhören wird, bis Er es getan hat? Das gilt nur für jene, die ein Gewissen und Vernunft haben und die nach der Wahrheit streben – es gilt nur für jene, die gerettet werden können. Was jene betrifft, die nicht einmal das Bewusstsein des Gewissens haben, so muss mit ihnen nur gemäß den Verwaltungsverordnungen der Kirche verfahren werden – Gott wird sie nicht disziplinieren. Welchen Sinn hätte es, sie zu disziplinieren? Menschen zu disziplinieren, denen es an normaler Menschlichkeit und Gewissen mangelt, ist gleichbedeutend mit dem Versuch, einen Fisch an Land zu zwingen oder ein Schwein zum Fliegen zu bringen; es ist dasselbe, wie Perlen vor die Säue zu werfen und Heiliges den Unreinen zum Essen hinzuwerfen – Gott tut das gewiss nicht. Daher sollten die Menschen in dieser Angelegenheit nicht denken: „Ich wurde von Gott auserwählt, ich bin eines von Gottes Schafen, und selbst wenn ich Fehler mache und Böses tue, wird Gott mir nicht den Rücken kehren.“ Diese Aussage ist nicht stichhaltig – es ist schwer zu sagen, ob du ein Schaf oder ein Wolf bist. Wie beurteilst du, ob du eines von Gottes Schafen bist? Es hängt davon ab, ob du dir dessen bewusst bist und ob dein Gewissen sich getadelt und gerügt fühlt, wenn du etwas getan hast, das gegen die Menschlichkeit und das Gewissen verstößt. Wenn es sich gerügt fühlt, wirst du umkehren, und selbst wenn du die Wahrheit nicht verstehst, wirst du fähig sein, nach dem Maßstab des Gewissens zu handeln. Zumindest wirst du fähig sein, in Übereinstimmung mit der normalen Menschlichkeit zu handeln. Wenn du diese Äußerungsformen zeigst, dann bist du eines von Gottes Schafen. Wenn du auf etwas stößt, das gegen das Gewissen der normalen Menschlichkeit und die moralische Gerechtigkeit verstößt und du dabei nicht den geringsten Sinn für Gerechtigkeit hast, keinen Abscheu oder Hass für das Böse empfindest, das du getan hast, oder für die Störung, die von bösen Menschen verursacht wird, und dein Gewissen sich überhaupt nicht gerügt fühlt, dann bist du keines von Gottes Schafen. Du bist ein Wolf, ein Tier, ein Teufel. Das ist der Maßstab, um zu beurteilen, ob du eines von Gottes Schafen oder ein Wolf bist. Wenn du keines von Gottes Schafen bist und dennoch ständig mit Ideen, Auffassungen und Vorstellungen wie: „Ich habe Verdorbenheit und Aufsässigkeit offenbart, doch Gott hat mich nicht diszipliniert; Gott sollte mich disziplinieren“ Gottes Werk misst, dann bist du dumm. Du bist überhaupt keines von Gottes Schafen, und Gott hat nicht die Absicht, dich zu erretten. Bist du also qualifiziert, Gottes Werk zu bemessen und zu beurteilen? Wenn das keine Dummheit ist, was ist es dann? Du kannst diese Angelegenheit beurteilen, nicht wahr? (Jetzt kann ich es.)

Was ist der Maßstab, an dem man erkennt, ob jemand ein Gewissen hat? Wie solltet ihr beurteilen, ob eine Person ein Gewissen hat oder nicht? (Das hängt davon ab, ob sie in ihrem Herzen einen Sinn für Gerechtigkeit hat, wenn sie sieht, wie böse Menschen Böses tun oder Dinge sieht, die den Interessen des Hauses Gottes schaden, und ob sie fähig ist, diese Dinge zu hassen. Wenn sie in ihrem Herzen überhaupt kein Bewusstsein dafür hat, dann hat sie kein Gewissen. Auch Menschen, die sich in ihrem Herzen des Bösen, das sie getan haben, oder der Dinge, die sie getan haben und die eindeutig gegen die Grundsätze verstoßen, nicht bewusst sind, haben ebenfalls kein Gewissen.) Wenn du kein Gewissen hast, dann bist du nicht menschlich. Wird Gott dich in diesem Fall noch erretten? Wenn Gott dich nicht erretten wird, wird Er dich dann noch disziplinieren? Disziplinierung und Maßregelung sind ein minimaler Teil von Gottes Werk. Wenn ich „minimal“ sage, meine ich, dass Gott diese Methoden nur sparsam anwendet, aber sie sind dennoch ein Teil Seines Werkes. Wenn du nicht einmal ein Gewissen oder Vernunft besitzt, hat es dann irgendeinen Nutzen, wenn Gott dich diszipliniert? Wenn du keinen Gerechtigkeitssinn hast, nichts gegenüber allem empfindest, was niederträchtig ist, was gegen die Wahrheit, die moralische Gerechtigkeit und sogar gegen dein Gewissen verstößt, und du solche Dinge nicht hasst; wenn du nicht auf der Seite Gottes stehen kannst, um die Interessen des Hauses Gottes zu verteidigen, und nicht aufstehen und ein Wort zur Verteidigung der Arbeit der Kirche sagen kannst – nicht einmal eine einzige faire Aussage –, dann bist du nicht menschlich. Du bist nicht menschlich und hegst doch die ausschweifende Hoffnung, dass Gott dich diszipliniert. Du erhöhst dich wirklich und betrachtest dich nicht als Außenstehenden! Es gibt einige, die sagen: „Wenn jemand keines von Gottes Schafen, sondern ein Wolf ist, wird Gott ihn nicht disziplinieren. Wenn er also eines von Gottes Schafen ist, wird Gott ihn dann disziplinieren?“ Unter besonderen Umständen wird Gott dich gelegentlich disziplinieren und die Verantwortung für dich übernehmen. Selbst wenn du abgestumpft und ahnungslos bist, wird Gott dich anstoßen, dich disziplinieren und dich zurechtweisen. Gottes Werk geht nur bis zum angemessenen Grad, und dabei bleibt es. Warum wirkt Er auf diese Weise? Weil, wenn du ein Gewissen hast, dein Gewissen, wenn Gott dich auf diese Weise zurechtweist, schnell ein Bewusstsein entwickeln wird. Du wirst dir selbst die Schuld geben und dich Ihm gegenüber verpflichtet fühlen; du wirst Reue, Betrübnis und Qual empfinden, und du wirst fähig sein, umzukehren, um letztendlich die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und gemäß der Wahrheit zu praktizieren – das ist das Ergebnis, das Gott will. Wenn du ein empfindliches Gewissen hast und viele Wahrheiten verstehst, und du, selbst wenn Gott dich nicht diszipliniert, maßregelt oder anstößt, dennoch fähig bist, das Problem zu erkennen, und dein Gewissen immer noch ein Bewusstsein hat und sich zurechtgewiesen und gerügt fühlt, dann ist das sogar noch besser, und Gottes Disziplinierung ist nicht nötig. Selbst wenn Gott dich nicht diszipliniert, ist dein Gewissen extrem sensibel und fühlt sich gerügt; du empfindest Reue und Betrübnis, fühlst dich Gott gegenüber verpflichtet, und denkst, dass du Ihm Unrecht getan, Ihn enttäuscht und unzufrieden zurückgelassen hast, und du bist fähig, proaktiv die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und gemäß Seinen Anforderungen zu handeln. Das ist die Wirkung, die das Gewissen der normalen Menschlichkeit auf die Menschen ausübt, und es ist auch die Wirkung, die es auf sie ausüben sollte. Ob eine Person also eines von Gottes Schafen ist oder nicht, und ob sie gerettet werden kann oder nicht, hängt davon ab, ob sie normale Menschlichkeit und ein Gewissen besitzt. Das ist entscheidend und wichtig. Wenn du behauptest, viele Wahrheiten zu verstehen, treten dann die Wahrheiten, die du verstehst, in Kraft, wenn du selbst aufsässig bist oder bösen Menschen begegnest, die Böses tun? Haben sie die Wirkung, dich zu beaufsichtigen, dich zu erleuchten und dein Gewissen zu veranlassen, sich zurechtgewiesen zu fühlen und aktiv zu werden? Wenn du kein Bewusstsein für das Gewissen hast, dann fehlt dir ein Gewissen und die normale Menschlichkeit, und was du verstehst, ist Glaubenslehre und nicht die Wahrheit. Wenn du nur Glaubenslehre verstehst, kannst du die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen, und du gehörst nicht zu denen, die gerettet werden. Du verstehst das, nicht wahr? (Ja.) Daher sollten die Menschen im Werk Gottes, besonders was einige grundlegendsten Wirkungsweisen Gottes betrifft, diese nicht anhand ihrer eigenen Auffassungen und Vorstellungen abgrenzen. Unabhängig davon, ob du von Gott diszipliniert, gemaßregelt und bestraft wurdest oder das nie der Fall war, ist dies weder ein Hinweis darauf, wie viele Wahrheitsgrundsätze du verstanden hast, noch deutet es darauf hin, dass du eine Person bist, die Gott auserwählt hat. Es mag sein, dass du viele Jahre an Gott geglaubt und unzählige Male diszipliniert und gemaßregelt wurdest, aber nie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen gehandelt hast – in diesem Fall wird es, wenn du am Ende nicht gerettet wirst, ganz allein deine eigene Schuld sein und genau das, was du verdienst. Es mag auch sein, dass du in deinem Glauben an Gott selten diszipliniert und bestraft wurdest, dich aber wegen deines Gewissens oft gerügt und zurechtgewiesen fühlst. Wenn du Verfehlungen begehst, empfindest du Reue und kehrst um, und du bist fähig, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, die Wahrheit zu praktizieren und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln – in diesem Fall gehörst du zu denen, die gerettet werden. Hast du verstanden? (Ja.) Ich habe zwei Situationen erwähnt. Welche sind das genau? (Die eine Situation ist, wenn Menschen viel diszipliniert und bestraft wurden, aber am Ende immer noch nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln können und die Wahrheit nicht erlangt haben; sie werden also nicht gerettet, und das ist allein ihr eigenes Verschulden. Die andere Situation ist, wenn manche Menschen fähig sind, ihr Gewissen zu benutzen, um sich selbst zurückzuhalten, ohne dass sie von Gott groß diszipliniert oder gemaßregelt werden müssen. Wann immer sie gegen die Grundsätze verstoßen oder Aufsässigkeit offenbaren, fühlen sie sich von ihrem Gewissen gerügt und können aktiv die Wahrheit suchen und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln. Zumindest können sie einige positive Dinge tun, und so gehören sie zu denen, die gerettet werden. Gott hat gerade über diese beiden Situationen gesprochen.) Ob sie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln können oder nicht, ist der Maßstab für die Bewertung dieser beiden Arten von Menschen. Manche Menschen sind unfähig, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, und egal, wie viel Glaubenslehre sie verstehen oder wie sehr sie diszipliniert und bestraft werden, sie sind nicht für die Errettung bestimmt. Andere Menschen hingegen werden selten von Gott diszipliniert, bestraft, gemaßregelt oder zurechtgewiesen, sind aber häufig fähig, über sich selbst nachzudenken. Wann immer sie gegen die Grundsätze verstoßen oder Aufsässigkeit offenbaren, spüren sie die Rüge und Zurechtweisung ihres Gewissens, empfinden danach Reue und können aktiv gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren. Obwohl sie von Gott selten diszipliniert oder gemaßregelt werden, sind Menschen dieser Art dennoch für die Errettung bestimmt. Die Disziplinierung und Bestrafung, auf die ich mich hier beziehe, haben nichts mit dem Gericht und der Züchtigung durch Gottes Worte zu tun; sie sind einfach das, was die Menschen in ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen als Disziplinierung und Bestrafung ansehen. In ihren Auffassungen und Vorstellungen glauben sie, dass häufige Disziplinierung und Bestrafung ein Zeichen sind, dass sie Erfahrungszeugnis besitzen und geistliche Menschen sind. Die Menschen bringen Disziplinierung und Bestrafung auch oft mit dem Wirken des Heiligen Geistes in Verbindung und glauben, dass sie mit dem Strom des Heiligen Geistes verbunden sind. Manche Leute sagen oft: „Ich habe meine Pflicht nicht gut getan und wurde wieder einmal zurechtgestutzt. Jetzt habe ich Blasen im Mund und bin krank geworden – das ist Gott, der mich diszipliniert.“ Viele Menschen halten oft Gemeinschaft über diese Erfahrungen, aber du solltest darauf achten, was ihre Äußerungsformen sind, wann immer ihnen Probleme widerfahren: Schau, ob sie von ihrem Gewissen gerügt werden, wenn sie etwas Falsches tun, und ob sie fähig sind, aufzustehen, die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten und die Interessen des Hauses Gottes zu verteidigen, wenn sie bösen Menschen begegnen, die Böses tun, oder wenn sie mit niederträchtigen Dingen konfrontiert sind. Wenn nicht, dann haben diese Menschen kein Gewissen und sind nicht menschlich! Sie sagen wohlklingende Worte und sprechen so vollendet über die vielen Erfahrungszeugnisse, die sie besitzen – es ist, als ob Gott ihnen so viel Gnade erwiesen, so viel an ihnen gewirkt und so viele Worte zu ihnen gesprochen hätte, dass es den Anschein zu erwecken scheint, dass sie bereits die Errettung erlangt haben. In ihrem täglichen Leben jedoch halten sie niemals die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, wann immer sie auf grundsatzrelevante Probleme stoßen; sie ziehen sich immer wie eine Schildkröte in ihren Panzer zurück und weichen dem Problem aus. Jedes Mal, wenn sie gebeten werden, zu sprechen und ihre Ansichten und ihren Standpunkt zu äußern, enthalten sie sich, stellen sich dumm und schweigen. Sie halten weder die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, noch praktizieren sie die Wahrheit. Was für Menschen sind das? Sie sind Heuchler. Wenn sie andere bewässern und ihnen helfen, sprechen sie sehr systematisch und logisch über geistliche Theorien, reden stundenlang und rühren manche Leute zu Tränen, und doch praktizieren sie in ihren eigenen Handlungen niemals die Wahrheit – das sind Pharisäer. Egal, wie viele pseudogeistliche Erfahrungen und pseudogeistliche Glaubenslehren sie von sich geben oder wie viele leere und übertriebene Worte sie auch sprechen, ihr Gewissen tadelt sie nicht; und wenn es um grundlegende Fragen von Richtig und Falsch oder um grundsatzrelevante Angelegenheiten geht, stehen sie nicht auf der Seite der Wahrheit oder halten die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, und ihr Gewissen tadelt sie überhaupt nicht. Doch hinterher können sie sich immer noch schamlos damit brüsten, wie sie die Interessen des Hauses Gottes verteidigen, und immer noch viele wohlklingende Glaubenslehren von sich geben – das ist heuchlerisch und ein Mangel an Gewissensbewusstsein. Sie versäumen es so oft, die Wahrheit zu praktizieren, verstoßen so oft gegen die Wahrheit, täuschen und führen die Menschen so oft in die Irre, und doch tadelt sie ihr Gewissen überhaupt nicht, und sie können sich immer noch dreist zur Schau stellen – das ist ein Mangel an Menschlichkeit! Sie stolzieren auf diese Weise überall herum und bluffen, ohne sich zu schämen; sie praktizieren die Wahrheit nicht und prahlen dennoch damit, dass sie geistliche Menschen sind, dass sie von Gott gerettet und vervollkommnet wurden und Gott mehr lieben als alle anderen – das ist ein Mangel an Gewissensbewusstsein, und das sind keine Menschen, die gerettet wurden. Können diejenigen, die gerettet wurden, einen Mangel an normaler Menschlichkeit und Gewissensbewusstsein haben? Manche Leute haben das Gefühl, die Wahrheit nicht besonders zu mögen. Wann immer sie auf Probleme stoßen, die die Wahrheitsgrundsätze oder grundlegende Fragen von Richtig und Falsch betreffen, werden sie zu Jasagern, versuchen, sich durchzumogeln, und sind niemals fähig, die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten. Deshalb fühlen sie sich in ihren Herzen getadelt, beten oft vor Gott und fühlen sich Ihm gegenüber verpflichtet. Obwohl sie oft schwach sind und diese Barriere nicht durchbrechen können, wissen sie in ihren Herzen, dass sie weder die Wahrheit noch die Gerechtigkeit aufrechterhalten und in ihrem Zeugnis für Gott nicht standhaft geblieben sind. Sie wissen, dass sie nur Jasager sind, weshalb es ihnen zu peinlich wäre zu sagen, dass sie irgendein Zeugnis haben. Das liegt daran, dass sie die Wahrheitsgrundsätze nicht aufrechterhalten haben, kein echtes Erfahrungszeugnis besitzen, arm und blind sind und Gottes Anforderungen nicht erfüllt haben. Sie wissen das in ihren Herzen, ihre Gewissen fühlen sich oft dafür gerügt, und sie fühlen sich Gott gegenüber verpflichtet und sind betrübt. Für diese Menschen gibt es noch Hoffnung und Spielraum, Errettung zu erlangen. Im Gegensatz dazu gibt es jene, die äußerlich die Wahrheit sehr gut zu verstehen und fähig zu sein scheinen, Menschen zu bewässern, zu versorgen und ihnen zu helfen. Wenn sie aber auf Probleme stoßen, die die Wahrheitsgrundsätze oder grundlegende Fragen von Richtig und Falsch betreffen, stehen sie niemals auf der Seite Gottes und halten niemals die Wahrheitsgrundsätze aufrecht, und doch prahlen sie damit, geistliche Menschen zu sein, Menschen, die Gott lieben, und Menschen, die Gott treu sind. Menschen dieser Art befinden sich in großen Schwierigkeiten. Sie wagen es nicht, der Realität ins Auge zu sehen, echte Probleme zu lösen, zu wichtigen Fragen Stellung zu beziehen oder die Wahrheitsgrundsätze offen und direkt aufrechtzuerhalten. Im Nachhinein prahlen sie aber immer noch schamlos damit, dass sie geistliche Menschen sind und behaupten, Gott am meisten zu lieben und Seine Absichten am besten erfassen zu können. Menschen dieser Art haben absolut kein Gewissensbewusstsein. Kann eine Person, der das Gewissensbewusstsein fehlt, die Wahrheitsgrundsätze aufrechterhalten? Wagt sie es, offen Stellung zu beziehen und auf der Seite Gottes zu stehen, um sich mit bösen Menschen zu befassen? Das ist ausgeschlossen; für solche Menschen ist es sehr schwierig, die Wahrheit zu praktizieren.

Wenn eine Person das Gewissen der normalen Menschlichkeit besitzt, wird sie ihre Gedanken, Worte und Taten regulieren. Was bedeutet „regulieren“? Es bedeutet, dass das Gewissen, wenn deine Gedanken und Verhaltensweisen vom Maßstab der normalen Menschlichkeit abweichen, urteilen wird, dass es falsch ist, so zu denken, und nicht gut, diese Sache zu tun. Du wirst erröten und dich unwohl und getadelt fühlen. Nachdem du diese Gefühle hattest, werden deine Gedanken und Verhaltensweisen bis zu einem gewissen Grad gezügelt. Dieser Grad an Zurückhaltung wird dein Verhalten regulieren und dich befähigen, Dinge zu vermeiden, die eindeutig gegen die Wahrheitsgrundsätze oder gegen dein Gewissen und die moralische Gerechtigkeit verstoßen. Wenn du aber den Maßstab des Gewissens nicht hast, dann fehlt dir bei deinem Handeln jedes Kriterium, um deine Gedanken und Verhaltensweisen zu regulieren und zu zügeln. Du wirst Amok laufen, tun, was immer dir in den Kopf kommt, was immer du willst und was immer für dich nützlich und vorteilhaft ist. Unter diesen Umständen völliger Zurückhaltungslosigkeit werden deine Gedanken und Verhaltensweisen extrem verstärkt. Was bedeutet „extrem verstärkt“? Sie werden völlig unreguliert sein. Es wird genauso sein wie bei Nichtgläubigen, die Menschen betrügen: Ihnen fehlt das Gewissensbewusstsein. Wenn sie dich um tausend Dollar betrügen, werden sie sich nicht schlecht fühlen; wenn sie dich bis zum Ruin deiner Familie betrügen, werden sie sich auch nicht schlecht fühlen; und selbst wenn du auf die Knie fällst und sie anflehst, werden sie dich nicht beachten. Sie sind wirklich immens böse Menschen. Warum können sie so böse sein? Weil sie kein Gewissensbewusstsein und nicht die Zurückhaltung haben, die ein Gewissen verleiht, können sie so böse sein und zu abscheulichen Sündern werden. Daher ist es wichtig, das Gewissen der normalen Menschlichkeit zu besitzen. Menschen können die Wahrheitsgrundsätze nur dann aufrechterhalten, wenn sie Gewissensbewusstsein besitzen. Gewissensbewusstsein und Schamgefühl zu besitzen, ermöglicht es dir, dein Verhalten zu regulieren und gibt dir die Möglichkeit, den Weg des Suchens und Praktizierens der Wahrheit einzuschlagen. Fehlt dir das Gewissensbewusstsein zur Selbstregulierung, wirst du nicht die Möglichkeit haben, den Weg des Strebens nach der Wahrheit einzuschlagen. Daher haben die Menschen nur auf der Grundlage des Gewissensbewusstseins die Möglichkeit, auf den Weg des Praktizierens der Wahrheit und des Aufrechterhaltens der Wahrheitsgrundsätze geführt zu werden – aber selbst dann bleibt es lediglich eine Möglichkeit. Ich sage, dass sie lediglich diese Möglichkeit haben, denn selbst wenn die Gedanken und Verhaltensweisen einer Person durch das Gewissensbewusstsein reguliert werden, kann sie immer noch gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen oder nicht in Übereinstimmung mit ihnen handeln. Sie kann einen Mittelweg einschlagen, die Wahrheitsgrundsätze nicht aufrechterhalten, sich aber auch entscheiden, sich nicht mit bösen Menschen zusammenzutun. Das heißt, unter der Wirkung des Gewissens können ziemlich gute Menschen die Wahrheit praktizieren und die Wahrheitsgrundsätze aufrechterhalten, während Menschen von etwas schlechterem Kaliber zumindest vermeiden können, von bösen Menschen kontrolliert oder genötigt zu werden und ihnen ins Übeltun zu folgen – dies erreicht lediglich die Mindestanforderung, die sich aus dem Maßstab des Gewissens ergibt. Obwohl du die Wahrheit nicht praktiziert hast, hast du nichts Böses getan. Eine solche Person kann zumindest noch als eine Person mit Gewissen bezeichnet werden, und obwohl sie die Wahrheit nicht praktiziert hat, wird sie definitiv nichts Böses tun. Das ist die Wirkung, die das Gewissen auf die Menschen hat. Für diejenigen, die die Wahrheit lieben, ist eine der nützlichsten Wirkungen des Gewissens, dass es ihnen die Chance bietet, ihre Worte und Verhaltensweisen zu regulieren und sie auf den Weg des Praktizierens der Wahrheit und des Aufrechterhaltens der Wahrheitsgrundsätze führen kann. Daher ist das Gewissen für die Menschen ein sehr wichtiger Teil ihrer Menschlichkeit, etwas, ohne das sie nicht auskommen können. Was bedeutet also „Gewissen“? Wir werden später bei Gelegenheit ausführlich darüber sprechen, aber lasst uns heute nur kurz etwas dazu sagen. Gewissen bezieht sich auf die Gutherzigkeit und den Gerechtigkeitssinn einer Person; das sind die beiden grundlegendsten Eigenschaften. Wenn du diese beiden Eigenschaften besitzt, bist du eine Person mit Gewissen; wenn du keine dieser beiden Eigenschaften besitzt, dann fehlt dir das Gewissen. Menschen, denen das Gewissen fehlt, haben keine normale Menschlichkeit, und keine normale Menschlichkeit zu haben bedeutet, dass sie keinen Gerechtigkeitssinn haben und nicht gutherzig sind. Was bedeutet es „keinen Gerechtigkeitssinn“ zu haben? Es bedeutet, verschlagen und niederträchtig zu sein. Was bedeutet „nicht gutherzig“? Es bedeutet, böswillig, bösartig und niederträchtig zu sein. Menschen, die diese Dispositionen besitzen, sind Menschen ohne Menschlichkeit und folglich fähig, jede Art von böser Tat zu begehen, weil sie weder das Gewissen der normalen Menschlichkeit besitzen, noch die beiden Wesensarten des Gerechtigkeitssinns und der Gutherzigkeit, die das Gewissen der normalen Menschlichkeit enthält. Sie sind schamlos, extrem verschlagen und besonders bösartig und böswillig, sodass sie zu jeder Art von böser Tat fähig sind. Das heißt, egal wie niederträchtig und böswillig ihre Taten auch sein mögen, sie fühlen nichts – sie fühlen sich nicht schlecht und nicht getadelt. Warum sind sie fähig, jede Art von böser Tat zu tun? Weil sie nicht gutherzig sind und ihnen die Menschlichkeitsessenz fehlt; egal, welche böse Tat sie begehen, sie halten sie für gerechtfertigt, und empfinden sie nicht als böse. Wenn du zum Beispiel eine Person mit Gewissensbewusstsein bist, wirst du es nicht ertragen können, wenn du etwas sagst, das eine andere Person beschimpft oder angreift. Du wirst denken: „Ein paar Schimpfwörter reichen. Menschen zu beschimpfen, macht sie wirklich fertig! Ich würde mich auch aufregen, wenn mich jemand so beschimpfen würde. Nachdem ich ein paar Beschimpfungen ausgestoßen habe, um meinen Hass abzubauen und etwas Dampf abzulassen, belasse ich es dabei.“ Und so wirst du aufhören. Aber böse Menschen denken nicht so. Sie denken: „Dich zu beschimpfen, wäre zu milde. Ich werde dich auch schlagen, deine Familie ruinieren und deine Nachkommen leiden lassen! Alles Böse oder Schlechte, was ich dir antue, ist gerechtfertigt. Solange du deine gerechte Strafe bekommst und ich meinen Hass abbauen kann, bin ich zu allem bereit!“ Sie beschimpfen dich vielleicht nicht einmal, sondern tun dir direkt Böses an und rächen sich an dir – das ist es, was es bedeutet, böse zu sein. So sind Menschen ohne Gewissensbewusstsein – sie sind zu allen Arten von Bösem fähig.

Unter den verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über Gottes Werk hegen, sind ihnen vor allem jene bewusst, die sich auf Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung beziehen. Einerseits haben wir über die Auffassungen und Vorstellungen Gemeinschaft gehalten, die im Zusammenhang mit Gottes Werk in den Menschen entstehen. Andererseits sollten die Menschen auch wissen, dass Gott auf viele und vielfältige Weisen an ihnen wirkt. Abhängig von den verschiedenen Zeitaltern, in denen Er wirkt, den unterschiedlichen Maßstäben, die Er an die Menschen stellt, den verschiedenen Ergebnissen, die Er in ihnen erzielen will, sowie den unterschiedlichen Zielen Seines Werkes und den verschiedenen Wesensnaturen der Menschen, wendet Gott verschiedene Methoden an und wirkt auf viele und vielfältige Weisen an ihnen. Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung sind nur ein kleiner Teil Seines Werkes und nicht die Hauptmethoden, die Er anwendet. Da Gott in der dritten Phase Seines Werkes eine Fülle von Wahrheiten ausgedrückt hat, um die Menschen zu versorgen und ihre Errettung zu bewirken, ist der Umfang der Disziplinierungs-, Maßregelungs- und sogar Bestrafungsarbeit, die Er an ihnen verrichtet, sehr gering. Darüber hinaus führt Gott diese Dinge, je nach den Zielen Seines Werkes, auch in Übereinstimmung mit den entsprechenden Grundsätzen aus, und Seine Handlungen variieren je nach den Zielen und den verschiedenen Umständen. Daher diszipliniert, maßregelt oder bestraft Er die Menschen relativ selten. Deshalb sollten die Menschen aufhören, an ihren früheren Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk festzuhalten. Da Gott eine Fülle von Worten und Wahrheiten ausgedrückt hat, sollten sie nicht weiterhin davon abhängen, dass Gott sie diszipliniert, maßregelt oder bestraft, und sich passiv von Ihm anstoßen lassen, die Wahrheit zu praktizieren und in die Wahrheitsrealität einzutreten – das ist eine Vorstellung, die die Menschen nicht haben sollten. Die richtige Vorstellung, die die Menschen haben sollten, ist, dass sie sich nicht passiv auf Gottes Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung verlassen dürfen, um Seine Absichten zu verstehen oder vor Ihn zu treten. Stattdessen müssen sie positiver und proaktiver sein, um vor Gott zu treten und Seine Absichten und die Wahrheitsgrundsätze zu suchen. Unabhängig vom Zeitpunkt weisen Gottes Worte und die Wahrheitsgrundsätze die Richtung für dein Vorankommen, und sie sind die Grundsätze und Wege, die du in deinem täglichen Leben und auf deinem Lebensweg am meisten aufrechterhalten und praktizieren solltest. Gottes Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung hingegen sind nur Arbeitsweisen, die Er in bestimmten besonderen Situationen und unter Umständen anwendet, in denen Er es für notwendig erachtet. Die Menschen ihrerseits sollten nicht passiv warten oder passiv darum bitten und denken: „Möge Gott mich disziplinieren, maßregeln und bestrafen, damit ich die Wahrheit lieben und praktizieren kann.“ Dieser Ansatz ist falsch – Gott wirkt gemäß den tatsächlichen Äußerungsformen der Menschen und den Bedürfnissen ihres Lebens. Manche Leute hören, dass diejenigen, denen es an Gewissen mangelt, Tiere sind und nicht gerettet werden können. Sie werden ängstlich und denken: „Wenn ich nicht gerettet werden kann, ist das wirklich problematisch. Da mir das Gewissensbewusstsein der normalen Menschlichkeit fehlt, würde ich es vorziehen, dass Gott mich als Ersatz dafür diszipliniert und bestraft.“ Ist das eine gute Idee? Wenn du als geschaffenes Wesen und als gewöhnliches Mitglied der verdorbenen Menschheit wirklich denkst, dass du frei von normaler Menschlichkeit bist und dir das Gewissen der normalen Menschlichkeit fehlt, empfindest du den Schmerz darüber tief und hoffst, dass Gottes Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung dich nicht verlassen und dich befähigen werden, verwandelt zu werden und letztendlich zu überleben – wenn du wirklich diese Art von Entschlossenheit hast, dann mag das eine gute Sache sein, ein Hoffnungsschimmer für dein Überleben. Aber wenn du diese Art von Entschlossenheit nicht besitzt, dann sage ich dir: Du bist in großer Gefahr, wenn du nicht das Gewissensbewusstsein der normalen Menschlichkeit hast. Selbst wenn du gelegentlich Gottes Disziplinierung, Maßregelung und Bestrafung empfangen hast, ist das etwas, das Er dir gewährt hat. Gott tut diese Dinge und benutzt diese Methoden, um dich anzustoßen und zu warnen, damit du weniger Böses tust und weniger Bestrafung erhältst. Gott hat deine Würde genug gewahrt; du solltest Ihm dankbar sein, dass Er eine Ausnahme macht und dir diese Gnade erweist, anstatt nicht zu wissen, was gut für dich ist. Unter normalen Umständen wird Gott an jemandem, dem das Gewissen und die Vernunft der Menschlichkeit fehlen, weder irgendeine Arbeit verrichten noch irgendwelche Arbeitsweisen anwenden. Wenn du Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung von Gott empfangen hast, egal welcher Art, ob mild oder etwas strenger, dann solltest du Gott dafür vollumfänglich dankbar sein. Um es mit den umgangssprachlichen Worten der Menschen auszudrücken: Dies bedeutet, dass Gott dich beachtet und dich erhebt. Gott betrachtet dich absolut nicht mit Feindseligkeit oder verurteilt dich, also solltest du dies von Gott annehmen. Wenn du wirklich die Chance hast, Gottes Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung jenseits der Versorgung mit der Wahrheit zu empfangen, dann beweist das, dass Gott dich immer noch als geschaffenes Wesen und als Mitglied der verdorbenen Menschheit behandelt. Du solltest Gott danken, dies richtig verstehen und dich Seiner Disziplinierung, Maßregelung oder Bestrafung unterwerfen. Du solltest deswegen keine feindselige Haltung gegenüber Gott hegen, und auch nicht noch mehr gegen Ihn rebellieren. Egal, welche Art von Disziplinierung du erfahren hast oder wie schwer die Bestrafung ist, die du empfangen hast, solltest du dich Gott unverzüglich unterwerfen und Ihm danken. Danke Ihm dafür, dass Er dich anstößt und warnt, dass Er dir diese Chance gibt und dich die Gelegenheit haben lässt, all dies von Ihm zu empfangen. Dies beweist auch, dass du noch immer eine Beziehung zu Gott hast und dass dieses Band nicht vollständig durchtrennt wurde. In Gottes Werk der Führung der Menschheit und im Prozess Seiner Errettung der Menschen hat Gott dich immer noch in Seinem Herzen; zumindest sieht Gott dich immer noch. Wenn Er deine Aufsässigkeit und deine Verdorbenheit sieht, ist Er immer noch bereit, dich zu disziplinieren, zu maßregeln und zu bestrafen. Das beweist, dass Er dich nicht vollständig aufgegeben hat. Für dich ist das ein Glück und eine gute Nachricht. Daher solltest du unverzüglich vor Gott treten, selbst wenn du einer etwas schmerzhaften Disziplinierung oder Maßregelung unterzogen wirst. Der Sinn des Tretens vor Gott besteht nicht darin, sich vor Ihm zu verneigen oder ihn als furchteinflößend oder furchterregend zu empfinden. Vielmehr solltest du verstehen, was du tun solltest, um Gott zu gefallen, damit Er nicht länger zornig auf dich ist und damit Sein Zorn sich legt. Zumindest solltest du im Rahmen deines Kalibers dein Bestes tun, um die von Gott dargelegten Wahrheitsgrundsätze zu praktizieren und Ihn nicht erneut zu erzürnen. Wenn Gott immer wieder zornig auf dich wird, du aber extrem abgestumpft bleibst, deinen Nacken steif machst und Gott unnachgiebig mit Feindseligkeit betrachtest und bis zum bitteren Ende gegen Ihn kämpfst, dann wirst du am Ende unweigerlich damit konfrontiert werden, dass Gott dich aufgibt. Wenn Gott dich nicht mehr diszipliniert, maßregelt oder bestraft, ist der Zeitpunkt erreicht, an dem Er dich aufgibt. Und sobald Gott dich aufgibt, wird Er aufhören, dich anzustoßen. Er wird dich aus Seinem Blickfeld entfernen, dich an einen Ort außerhalb der Kirche bringen, weit weg vom Zentrum Seines Werkes. Zumindest wird Er es so einrichten, dass Er dich während Seiner Arbeitsperiode nicht sehen kann – Gott wird dich nicht mehr sehen wollen. Wenn du bis zu diesem Grad Böses tust und diesen Punkt erreichst, dann gibt es keine Hoffnung mehr auf deine Errettung. Hast du das verstanden? (Ja.)

Die heutige Gemeinschaft bezog sich auf das Thema, die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen. Ob es nun darum geht, die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gott zu entlarven, ihre Haltungen Ihm gegenüber aufzudecken oder darüber Gemeinschaft zu halten, wie genau und auf welche Weisen Gott Sein Werk an den Menschen verrichtet – letzten Endes ist die Botschaft an die Menschen folgende: Die richtige Ansicht gegenüber Gottes Werk ist es, Sein Gericht und Seine Züchtigung anzunehmen und sich ihnen zu unterwerfen. Gottes Worte und jeden von ihm angebotenen Wahrheitsgrundsatz anzunehmen, anstatt von Gott abzuirren. Wann immer die Menschen etwas tun, sollten sie die Wahrheitsgrundsätze suchen und nach diesen praktizieren und den Eintritt in die Wahrheitsrealität anstreben, anstatt sich um ihr äußerliches Verhalten, um äußerliches Leid oder das Zahlen eines Preises zu bemühen, und erst recht, anstatt sich in ihren Auffassungen und Vorstellungen zu verfangen und viel Aufhebens darum zu machen. Denn letzten Endes, ganz gleich, welche Auffassungen und Vorstellungen du im Hinblick auf Gott hast, ist das Ergebnis, das Gottes Werk erreichen soll, Seine Worte und die Wahrheit in die Menschen hineinzuwirken. Es soll sie befähigen, Wahrheitsgrundsätze zu haben, an die sie sich in allem, was ihnen in ihrem täglichen Leben und auf ihrem Lebensweg begegnet, halten und die sie aufrechterhalten können – das ist das beabsichtigte Ergebnis von Gottes Werk. Letztendliche bewirkt Gottes Werk, dass die Wahrheit zur Realität und zum Leben der Menschen wird, anstatt dass Er all dies gemäß ihren Auffassungen und Vorstellungen vollbringt. Ihr versteht das, nicht wahr? Wir haben über diese Themen mehr oder weniger ausreichend Gemeinschaft gehalten, nicht wahr? (Ja.) Dann endet unsere Gemeinschaft für heute hier. Auf Wiedersehen!

8. Juli 2023

Weiter:  Wie man nach der Wahrheit strebt (2)

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