Wie man nach der Wahrheit strebt (2)
Seit einiger Zeit sprechen wir über den ersten wichtigen Punkt in der Praxis des Strebens nach der Wahrheit: das „Loslassen“. Letztes Mal haben wir über den dritten Punkt bezüglich des „Loslassens“ Gemeinschaft gehalten – das Loslassen der Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott. Das war ein brandneuer Inhalt. Dieser Inhalt hat nicht nur einen Aspekt; er umfasst viele Punkte und Inhalte. Diese Inhalte sind das, was die Menschen im Prozess von Gottes Werk erfahren, und sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Leben und den Bestrebungen der Menschen. Daher müssen wir zuerst unbedingt über die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gott Gemeinschaft halten. Dies ist ein Thema, das die Menschen auf dem Weg des Glaubens an Gott nicht vermeiden können. Ich habe letztes Mal über einen Teil dieses Inhalts Gemeinschaft gehalten. Jemand soll uns sagen, worüber Ich speziell Gemeinschaft gehalten habe. (Letztes Mal hat Gott über das Loslassen der Barrieren zwischen sich selbst und Gott sowie der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott Gemeinschaft gehalten. Gott hat zuerst unsere Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk aufgedeckt. Zum Beispiel haben wir Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Tag, und wir glauben auch, dass Gottes Werk sehr übernatürlich ist und dass die Menschen, solange der Heilige Geist wirkt und sie bewegt, alle Probleme lösen und ihre verdorbenen Dispositionen verwandelt können. Während Gott diese Auffassungen und Vorstellungen aufdeckte, sagte Er uns, dass das Ergebnis, das Er in Seinem Werk zu erzielen beabsichtigt, darin besteht, Seine Worte in uns hineinzuarbeiten, damit wir, wenn uns in unserem täglichen Leben Dinge widerfahren, in der Lage sind, gemäß Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen zu praktizieren – das ist Gottes Anforderung an jeden von uns.) Wer kann dem noch etwas hinzufügen? (Letztes Mal hat Gott auch darüber Gemeinschaft gehalten, dass die Menschen glauben, Gott fälle sein Urteil über sie auf der Grundlage ihrer vorübergehenden Äußerungsformen. Sie denken auch, dass sie Gott zufriedenstellen und Errettung erlangen können, indem sie sich an äußerliche Regeln und äußerlich gute Verhaltensweisen halten – all das sind menschliche Auffassungen und Vorstellungen. Außerdem glauben die Menschen, dass Gott sie disziplinieren wird, wenn sie schwach sind oder Auflehnung und Verdorbenheit offenbaren – auch das ist eine Auffassung und Vorstellung. Aus Gottes Enthüllung dieser Auffassungen und Vorstellungen der Menschen haben wir verstanden, dass Gott weder unsere äußerlich guten Verhaltensweisen will noch die Einhaltung bestimmter äußerlicher Praktiken und Regeln wünscht. Vielmehr hofft Er, dass wir, wenn uns Dinge widerfahren, in der Lage sind, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen und in die Wahrheitsrealität einzutreten.) Jeder hat diese Auffassungen und Vorstellungen in unterschiedlichem Maße, nicht wahr? (Ja.) Bevor die Menschen beginnen, nach der Wahrheit zu streben, oder wenn sie die Wahrheit nicht verstehen und die Wahrheit noch nicht erlangt haben, neigen sie dazu, diese Auffassungen und Vorstellungen zu verwenden, um Vermutungen darüber anzustellen, wie Gott wirkt, oder um voreilige Schlüsse darüber zu ziehen, wie Gott wirken wird. Gleichzeitig neigen sie auch dazu, diese Vermutungen zu verwenden, um ein Urteil über sich selbst, ihr eigenes Ergebnis und darüber zu fällen, ob sie in Zukunft gesegnet sein oder Unglück erleiden werden. Daher sind diese Auffassungen und Vorstellungen im Prozess des Strebens der Menschen nach der Wahrheit in hohem Maße zu Hindernissen für die Annahme von Gottes Werk, für ihr Streben nach der Wahrheit und für ihr Erlangen der Wahrheit geworden. Das heißt, wenn Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen nicht loslassen können und sie stets als ihre Motivation und Grundursache für den Glauben an und die Anhängerschaft Gottes betrachten, dann werden diese Auffassungen und Vorstellungen sie in hohem Maße daran hindern, nach der Wahrheit zu streben und sie zu erlangen. Und am Ende können sie nur ihre Auffassungen und Vorstellungen verwenden, um ihren eigenen Wert, ihre Identität und ihren Status vor Gott zu bestimmen und um festzulegen, welche Art von Behandlung sie im Haus Gottes erhalten können, was ihr Bestimmungsort sein wird und welche Segnungen sie in Zukunft erlangen werden, wie viel Autorität sie haben werden und wie viele Städte sie regieren werden, und ob sie eine Säule oder eine Stütze im Himmel sein werden oder wie viel sie in diesem Leben und wie viel sie in der zukünftigen Welt gewinnen können. Da diese Auffassungen und Vorstellungen das Leben und die Bestrebungen der Menschen betreffen, beeinflussen sie die Wege, die die Menschen einschlagen, und natürlich beeinflussen sie auch das endgültige Ergebnis und den endgültigen Bestimmungsort der Menschen. Menschen leben und streben inmitten ihrer Auffassungen und Vorstellungen; daher betrachten und beurteilen und entscheiden sie unweigerlich alles auf der Grundlage dieser Auffassungen und Vorstellungen. Ganz gleich also, in welcher Form Gott die Wahrheit bereitstellt und den Menschen sagt, welche Ansichten sie vertreten und welchen Weg sie einschlagen sollten, solange die Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen nicht loslassen, werden sie weiterhin nach ihnen leben, und diese Auffassungen und Vorstellungen werden ganz natürlich das Leben der Menschen und die Gesetze, durch die sie überleben, und sie werden unweigerlich die Wege und Methoden, nach denen sich die Menschen richten, um mit allen möglichen Ereignissen und Dingen umzugehen. Sobald die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen zu den Grundsätzen und Kriterien werden, in deren Licht sie andere Menschen und Dinge betrachten und nach denen sie sich verhalten und handeln, wird alles vergeblich sein, egal wie sehr sie an Gott glauben oder wie sie streben, und egal, wie viele Härten sie erleiden oder welchen Preis sie zahlen. Solange jemand nach seinen eigenen Auffassungen und Vorstellungen lebt, widersetzt er sich Gott und steht Ihm feindlich gegenüber; er unterwirft sich nicht wirklich den von Gott bereiteten Umgebungen oder Seinen Anforderungen. Letztendlich wird sein Ergebnis also sehr tragisch sein. Wenn du schon seit vielen Jahren an Gott glaubst und dich für Ihn aufgewendet hast, überall herumgerannt bist und einen hohen Preis gezahlt hast, und wenn aber der Ursprung und die Quelle von allem, was du tust, deine eigenen Auffassungen und Vorstellungen sind, dann akzeptierst du Gott nicht wirklich und unterwirfst dich Ihm auch nicht wirklich. Ganz gleich, ob diese Auffassungen und Vorstellungen aus Büchern, aus der Gesellschaft oder aus deinen persönlichen Begierden und Interessen stammen – solange es sich um Auffassungen und Vorstellungen handelt, sind sie, kurz gesagt, nicht die Wahrheit; und solange sie nicht die Wahrheit sind, stehen sie der Wahrheit feindlich gegenüber, sind ein Stolperstein für die Annahme der Wahrheit durch die Menschen und ein Feind Gottes und der Wahrheit. Solange du also nach deinen Auffassungen und Vorstellungen lebst, wirst du alles nach diesen Auffassungen und Vorstellungen bemessen und betrachten, und ihretwegen wirst du dich letztendlich mit Sicherheit gegen die Umgebungen auflehnen, die Gott für dich bereitet, und dich gegen Gottes Führung oder Herrschaft über dich auflehnen. Kurz gesagt, hier gibt es keine wahre Annahme und Unterwerfung. Warum ist das so? Weil, egal wie viele Härten du erleidest oder welchen Preis du zahlst, die Härten, die du erleidest, und der Preis, den du zahlst, nicht im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen stehen und nichts mit der Wahrheit zu tun haben, solange du nach deinen Auffassungen und Vorstellungen lebst; man könnte sagen, dass die Härten, die du erleidest, und der Preis, den du zahlst, auf menschlichen Auffassungen und Vorstellungen und auf deinen Vorlieben beruhen und dem Zweck dienen, deine fleischlichen Begierden zu befriedigen und bestimmte Ziele zu erreichen. Es ist genau wie bei Paulus: Er verrichtete viel Arbeit und war viel unterwegs und predigte das Evangelium im größten Teil Europas, aber egal, wie viel Härten er erlitt und welchen Preis er zahlte oder wie viel er unterwegs war, er hatte nie Gedanken und Ansichten, die mit der Wahrheit übereinstimmten, er nahm die Wahrheit nie an, und er hatte nie die Haltung und die wirkliche Erfahrung der Unterwerfung unter Gott – er lebte immer in seinen eigenen Auffassungen und Vorstellungen. Was genau war seine Auffassung und Vorstellung? Er glaubte, dass ihm nach dem vollendeten Lauf und dem Kampf für das Gute die Krone der Gerechtigkeit zuteilwerden würde – das war Paulus’ Auffassung und Vorstellung. Was war die spezifische theoretische Grundlage seiner Auffassung und Vorstellung? Dass Gott das Ergebnis einer Person danach bestimmen würde, wie viel sie umhergelaufen ist, welchen Preis sie gezahlt hat und wieviel Härte sie erlitten hat. Genau auf dieser theoretischen Grundlage seiner Auffassung und Vorstellung schlug Paulus unwissentlich den Weg der Antichristen ein. Als er das Ende des Weges erreichte, verstand er folglich weder sein Verhalten und seine Äußerungsformen des Widerstands gegen Gott noch sein Wesen des Widerstands gegen Gott, geschweige denn zeigte er irgendeine Reue. Er hielt immer noch an seiner ursprünglichen Auffassung und Vorstellung fest, während er an Gott glaubte, und hatte nicht nur nicht die geringste wahre Unterwerfung unter Gott, sondern im Gegenteil, er glaubte sogar, dass er im Gegenzug noch mehr berechtigt sei, ein gutes Ergebnis und einen guten Bestimmungsort von Gott zu erhalten. „Im Gegenzug“ klingt zwar schön und zivilisiert, doch in Wirklichkeit handelte es sich weder um einen Austausch noch um einen Handel – er bat Gott direkt um diese Dinge, forderte sie regelrecht von Gott. Wie forderte er sie von Gott? Genau wie er sagte: „Ich habe meinen Lauf vollendet, ich habe den Kampf für das Gute gekämpft – die Krone der Herrlichkeit gehört jetzt mir. Das ist es, was ich verdiene und was Gott mir rechtmäßig geben sollte.“ Der Weg, den Paulus einschlug, war ein Weg des Widerstands gegen Gott, der ihn in die Zerstörung führte, und das endgültige Ergebnis, das ihn ereilte, war die Bestrafung. Dies war untrennbar mit seiner Auffassung und Vorstellung von Gott verbunden. Er hielt immer hartnäckig an seiner eigenen Auffassung und Vorstellung fest; er schob beiseite und ignorierte, was Gott sagte, die Wahrheiten – den Weg des Lebens – die Gott den Menschen schenkte, und nahm sogar eine Haltung der Geringschätzung und Verachtung an. Er erkannte nicht einmal die Tatsache an, dass Jesus Christus die Menschwerdung Gottes war und akzeptierte sie nicht. Als er das Ende des Weges erreicht hatte, hielt er immer noch wie zuvor hartnäckig an seiner Auffassung und Vorstellung fest und stellte sich weiterhin gegen Gott, was schließlich unvermeidlich in die Zerstörung führte. Wenn die Menschen also im Prozess des Glaubens an Gott in der Lage sind, all ihre verschiedenen negativen Emotionen loszulassen und einige Dinge im wirklichen Leben loszulassen, die sie daran hindern, nach der Wahrheit zu streben, aber die Barrieren zwischen sich und Gott oder ihre Feindseligkeit gegenüber Ihm nicht loslassen können, dann wird dies eine sehr bedauerliche und tragische Sache sein, und am Ende wird die Menschen dasselbe Ergebnis der Bestrafung ereilen wie Paulus. Das steht außer Frage. Daher ist in der Praxis des „Loslassens“ „das Loslassen der Barrieren zwischen sich selbst und Gott und der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott“ der entscheidendste und wichtigste Punkt und darf nicht übersehen werden. Folgendes musst du oft prüfen: Welche Auffassungen und Vorstellungen hast du in deiner Beziehung zu Gott und im Prozess der Erfahrung von Gottes Werk immer noch, die nicht mit der Wahrheit, Gottes Wünschen oder Gottes Anforderungen übereinstimmen und die zwischen dir und Gott stehen. Du solltest diese prüfen, sie mit Gottes Worten vergleichen und sie dann loslassen. Der Zweck des Loslassens ist nicht, einen Prozess zu durchlaufen, sondern die Wahrheit anzunehmen, die den Menschen von Gott vorgelegten Wahrheitsgrundsätze anzunehmen und diese Wahrheitsgrundsätze zu verwenden, um deine Auffassungen und Vorstellungen zu ersetzen und die Sichtweise hinter deinem Streben und die Richtung deines Strebens zu ändern, damit du in deinem Leben und im Prozess der Anhängerschaft Gottes mit Gott vereinbar sein kannst, anstatt mit deinen Auffassungen und Vorstellungen vereinbar zu sein. Gottes Werk dient dazu, die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen zu beseitigen, und Er versorgt die Menschen mit der Wahrheit, um auch ihre Auffassungen und Vorstellungen zu beseitigen. Indem Er ihre Auffassungen und Vorstellungen beseitigt, befähigt Gott die Menschen, korrekte Gedanken, Ansichten, Standpunkte und Sichtweisen zu haben, um sich jeder Umgebung, die Er bereitet, und jeder Angelegenheit, der sie im Leben begegnen, zu stellen. Gott verrichtet Sein Werk und versorgt die Menschen durch Seine Worte mit der Wahrheit, nicht um ihre Auffassungen und Vorstellungen zu erfüllen, sondern um ihren Auffassungen und Vorstellungen entgegenzuwirken und sie letztendlich zu befähigen, ihre Auffassungen und Vorstellungen loszulassen und Erkenntnis über Gott zu erlangen.
Wir haben zuvor über einige der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk Gemeinschaft gehalten. Zusätzlich zu diesen Auffassungen und Vorstellungen haben die Menschen auch einige andere Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk, die sie im Prozess des Strebens nach der Wahrheit loslassen sollten. Zum Beispiel glauben die Menschen, dass sie, nachdem sie Gottes Werk angenommen haben und wenn sie nach der Wahrheit streben können, völlig erneuert werden, und dass sie, sobald sie Gottes Worte als ihr Leben haben, ein völlig neues Leben führen und zu einem neuen Menschen wiedergeboren werden. Sie glauben, dass sich ihr Kaliber verbessert haben wird und dass sich auch ihre Instinkte in gewissem Maße verändert haben werden, sodass ihnen oft Dinge widerfahren, die sie niemals erwarten würden. Das heißt, sie werden nicht nur in der Lage sein, Dinge zu tun, die über ihr eigenes Kaliber und ihre eigenen Instinkte hinausgehen, sondern sie werden sie auch extrem mühelos und reibungslos tun können. Mehr noch, im Prozess des Glaubens an Gott haben manche Menschen sogar oft das Gefühl, dass sich seit Beginn ihres Strebens nach der Wahrheit ihre Persönlichkeit und ihr Temperament verbessert haben, ihre Augen strahlender sind als zuvor und ihr Gehör besser ist als zuvor. Von Zeit zu Zeit schauen sie in den Spiegel und haben das Gefühl, dass sie immer mehr wie Engel werden; sie haben das Gefühl, dass sie immer schöner aussehen und viel munterer sind als je zuvor. Manche Menschen haben sogar das Gefühl, dass sich einige ihrer Lebensgewohnheiten verändert haben und ihre Lebensweise anders geworden ist – früher gähnten sie unaufhörlich, wenn sie zu spät ins Bett gingen, aber seit sie begonnen haben, nach der Wahrheit zu streben, sind diese Reaktionen verschwunden, und sie finden das besonders wunderbar. In ihren Auffassungen und Vorstellungen glauben die Menschen, dass Gott, sobald sie anfangen, nach der Wahrheit zu streben, etwas an ihnen wirken wird, sodass sie unerwartete Verwandlungen durchmachen werden. Dazu gehört eine Verbesserung ihres Kalibers über Nacht – sie entwickeln sich von einem mittelmäßigen oder sehr schlechten Kaliber zu extrem scharfsinnigen, fähigen und erfahrenen Persönlichkeiten, werden zu Personen von Kaliber und Weisheit, und auch die Sphäre ihres Denkens wird erhöht. Wenn die Menschen anfangen, an Gott zu glauben und sich entscheiden, nach der Wahrheit zu streben, haben sie maßlos übertriebene und unrealistische Vorstellungen über das Streben nach der Wahrheit. Kurz gesagt, keine dieser Vorstellungen entspricht wirklich der Realität. Die Menschen glauben, dass sich viele Aspekte ihres Lebens verbessern und sprunghaft voranschreiten werden, solange sie nach der Wahrheit streben, und dass sie in einigen Bereichen sogar gewöhnliche Menschen übertreffen werden. Daher nennen sich manche Leute Lyu Chao, andere Ma Chao und wieder andere Niu Chao. Diese Namen bedeuten jeweils so viel wie „Esel, Pferde und Ochsen zu übertreffen“ – das heißt, schneller als ein Pferd laufen zu können und mehr Kraft als ein Esel oder ein Ochse zu haben. Esel sind im Allgemeinen sehr zugstark, Pferde haben sehr kräftige Beine, und Ochsen besitzen große Ausdauer. Daher nennen sich diese Leute Lyu Chao, Ma Chao und Niu Chao. Du siehst, sie legen also besonderen Wert auf die Namen, die sie wählen. An den Namen, die sich die Menschen selbst aussuchen, kann man erkennen, dass die Menschen ihr eigenes Verständnis von Gottes Werk haben; leider entspricht dieses Verständnis nicht der Wahrheit und ist nicht positiv – es ist eine Auffassung und Vorstellung der Menschen. Unabhängig davon, ob diese Auffassung und Vorstellung verdreht oder extrem ist, ist sie, kurz gesagt, unvereinbar mit den Tatsachen und mit der Wahrheit; sie ist sehr hohl und befasst sich mit übernatürlichen Dingen. Der Grundsatz, nach dem Gott an den Menschen wirkt, ist folgender: Ganz gleich, welche Art von Kaliber oder welche Art von Arbeitsvermögen oder Fähigkeit, mit den Dingen umzugehen, die Menschen haben, ganz gleich, was ihre angeborenen Instinkte sind, und ganz gleich, was ihre Persönlichkeit, ihre Gewohnheiten, ihre Lebensweise, ihre Interessen und Hobbys sind, oder sogar was ihr Geschlecht ist – kurzum, Gottes Werk dient dazu, das Ergebnis zu erzielen, die Menschen zu befähigen, die Wahrheit zu verstehen, die Wahrheit anzunehmen, sich der Wahrheit zu unterwerfen und dann in die Wahrheitsrealität einzutreten. Dies geschieht auf der Grundlage ihres ihnen innewohnenden Kalibers, ihrer Instinkte, ihrer Persönlichkeit, ihrer Gewohnheiten, ihrer angemessenen Lebensweise sowie ihrer legitimen Interessen und Hobbys und so weiter. Auf welcher Grundlage wird also dieses Ergebnis erzielt? Es wird auf der Grundlage erzielt, dass die Menschen die Fähigkeit haben, die Wahrheit zu verstehen und zu begreifen, und auf der Grundlage, dass sie eine normale Menschlichkeit haben. Es wird nicht auf der Grundlage einer sogenannten erhöhten Menschlichkeit erzielt, noch wird es auf der Grundlage einer übernatürlichen Menschlichkeit erzielt. Daher dienen alle Aspekte der Wahrheit, über die wir uns austauschen, dazu, dich zu befähigen, in sie einzutreten, vorausgesetzt, du besitzt eine normale Menschlichkeit und die Fähigkeit, die Wahrheit zu begreifen. Die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen stehen jedoch genau im Widerspruch dazu. Die Menschen glauben, dass das Ergebnis, das durch Gottes Werk und Seinen Ausdruck der Wahrheit in den Menschen erzielt wird, ihrem innewohnenden Kaliber und ihren Instinkten und auch ihrer Persönlichkeit, ihren Gewohnheiten, ihren Interessen und ihren Hobbys widerspricht. Die Menschen hoffen oft, dass ihnen ein Wunder widerfährt, dass ihnen etwas Übernatürliches oder etwas Unerwartetes widerfährt, etwas, das ihr eigenes Kaliber und ihre eigenen Instinkte übersteigt, anstatt sich die Mühe zu machen, auf bodenständige Weise nach der Wahrheit zu suchen. Was beweist diese Tatsache? Ist es nicht so, dass die Menschen das Streben nach der Wahrheit als etwas besonders Übernatürliches und Hohles betrachten? Ist es nicht so, dass sie die Art und Weise, wie Gott an den Menschen wirkt, als besonders übernatürlich und hohl betrachten? (Doch.) Die Menschen hoffen oft, dass ihr Kaliber umso besser wird, je mehr sie nach der Wahrheit streben, oder dass ihr Kaliber besser sein wird als zuvor, nachdem sie viele Predigten gehört und viel von der Wahrheit angenommen und verstanden haben. Das ist eine Auffassung und Vorstellung, nicht wahr? (Ja.) Nehmen wir zum Beispiel das Erlernen eines Berufs: Als du in der Schule warst, musstest du, wenn du einen Beruf meistern wolltest, das Wissen dieses Berufs auswendig lernen und von früh bis spät lernen und deine Freizeit damit verbringen, dich anzustrengen, um ihn zu erlernen. Seit du angefangen hast, an Gott zu glauben, denkst du, dass sich das Kaliber der Menschen verbessern wird, sie sich verwandeln und anders sein werden als zuvor, solange der Heilige Geist wirkt. Also bestimmst du, dass man, egal wie Gott wirkt, nur mitwirken muss und dass es nicht nötig ist, sich anzustrengen, um nach der Wahrheit zu streben und Fachwissen zu erwerben; es reicht aus, wenn man seine Pflicht ausführt – man wird auf diese Weise immer noch Fortschritte im Glauben an Gott gemacht haben. Stellen sich die Menschen das nicht so vor? (Doch.) Sag Mir, ist das der richtige Weg des Strebens? Kann das Streben auf diese Weise zu einer wahren Verwandlung führen? (Nein, das kann es nicht.) Es kann unmöglich eine Verwandlung geben. Zum Beispiel denken manche Leute, dass sie, um gut singen zu können, von früh bis spät üben, sich die Techniken anderer abschauen und alle Arten von Liedern hören müssen, um von den Fähigkeiten anderer Leute zu lernen, und dass sie nur auf diese Weise Erfolge erzielen können. Im Gegensatz dazu glauben manche Leute, das Singen hänge vom Talent ab; sie denken, dass eine Person gut singen kann, wenn sie eine Begabung zum Singen hat und gerne singt, und dass jemand, der weder eine Begabung zum Singen noch eine Vorliebe für das Singen hat, sich darauf verlassen muss, vom Heiligen Geist bewegt zu werden, um gut zu singen, um mit Gefühl zu singen, sodass das Hören seines Gesangs anderen Freude bereitet. Folglich hegen die meisten Menschen immer diese Art von Wahnvorstellung; sie verlassen sich darauf, dass der Heilige Geist sie bewegt, sonst öffnen sie ihren Mund nicht zum Singen. Das ist eine Auffassung und Vorstellung, nicht wahr? Manche Leute denken, dass es nicht nötig ist, sich so sehr anzustrengen, um Fachwissen zu erlernen, und dass Gott wirken wird, solange die Menschen nach der Wahrheit streben. Sie denken, es sei nutzlos und vergeblich, wenn die Menschen solche sinnlosen Opfer bringen. Sie denken, Gottes Wirken sei von größerem Nutzen als jede Anstrengung, die die Menschen unternehmen, sobald er es vollbringt. Solange die Menschen also aufrichtig ihre Pflichten ausführen und bereit sind, ihre Herzen Gott zu widmen, wird der Heilige Geist in ihnen wirken, und ihr Kaliber und ihre Fähigkeiten werden sofort über den Rahmen der normalen Menschlichkeit hinaus erhöht – sie werden in der Lage sein, Dinge zu verstehen, bei denen es vorher nicht Klick gemacht hat, und obwohl sie vorher nicht einmal zwei Zeilen Text am Stück lesen konnten, werden sie, nachdem sie anfangen, an Gott zu glauben, in der Lage sein, zehn Zeilen am Stück zu lesen und sie alle auswendig zu lernen. Aber egal, wie sehr sie üben, sie können dies immer noch nicht erreichen, also grübeln sie: „Gewährt Gott mir keine Gnade? Bin ich nicht fleißig genug und aufrichtig genug in der Ausführung meiner Pflicht?“ Ist das der Fall? (Nein.) Du denkst, je mehr du in der Lage bist, Übernatürliches zu erreichen und den Bereich deines eigenen Kalibers und deiner eigenen Fähigkeiten zu übertreffen, desto mehr beweise es, dass es sich um das Werk Gottes handelt; dass Gott umso stärker in dir wirkt und dein Kaliber und deine Fähigkeiten wachsen werden, wenn deine Aufrichtigkeit und dein Wille zur Mitwirkung immer größer werden. Ist das nicht eine Auffassung und Vorstellung, die die Menschen haben? (Doch.) Seid ihr besonders geneigt, so zu denken? (Ja.) Was ist die Folge dieser Denkweise? Ist es nicht immer ein Scheitern und das Ausbleiben der Verwirklichung? Manche Leute werden sogar negativ und sagen: „Ich habe Gott meine äußerste Aufrichtigkeit entgegengebracht – warum gewährt Gott mir kein gutes Kaliber? Warum gibt Gott mir keine übernatürlichen Fähigkeiten? Warum bin ich immer noch ständig schwach? Mein Kaliber hat sich nicht verbessert, ich kann nichts klar sehen, und ich werde verwirrt, wenn ich mit komplexen Angelegenheiten konfrontiert werde. Früher war es so; warum ist es jetzt immer noch so? Und warum kann ich in der Ausführung meiner Pflicht und im Umgang mit Problemen niemals mein Fleisch überwinden? Ich verstehe einige Glaubenslehren, aber trotzdem kann ich die Dinge nicht klar sehen; und wenn es darum geht, mit Angelegenheiten umzugehen, bleibe ich unentschlossen, und erreiche nicht die Ergebnisse derer mit gutem Kaliber. Mein Arbeitsvermögen ist ebenfalls schlecht, und die Ausführung meiner Pflicht ist ineffizient. Mein Kaliber hat sich überhaupt nicht verbessert! Was ist los? Könnte es sein, dass meine Aufrichtigkeit gegenüber Gott unzureichend ist? Oder mag Gott mich nicht? Wo liegt mein Mangel?“ Manche Leute suchen nach verschiedenen Gründen und haben viele Ansätze ausprobiert, um diese Tatsache zu ändern; sie hören zum Beispiel mehr Predigten, lernen mehr von Gottes Worten auswendig, schreiben mehr geistliche Andachtsnotizen, hören den Leuten mehr zu, wenn sie über die Wahrheit Gemeinschaft halten, und suchen mehr, aber das Endergebnis ist immer noch enttäuschend. Ihr Kaliber und ihr Arbeitsvermögen bleiben unverändert, ohne jede Verbesserung, selbst nachdem sie drei bis fünf Jahre an Gott geglaubt haben. Sie werfen dann einen Blick auf ihre eigene Persönlichkeit und stellen fest, dass sie immer noch so feige sind wie zuvor, so träge wie eine alte Kuh, oder dass sie immer noch eine ungeduldige Persönlichkeit haben und alles auf hektische Weise handhaben – es hat keine Verwandlung stattgefunden! Andere beobachten, dass sich ihre Interessen und Hobbys in letzter Zeit anscheinend nicht verändert haben und dass sich auch einige ihrer Mängel, Gewohnheiten und Fehler nicht gebessert haben. Wieder andere, die gerne spät ins Bett gehen und spät aufstehen, bemerken, dass auch diese Lebensgewohnheiten unverändert geblieben sind. Also fragen sich alle: „Was ist los? Könnte es sein, dass der Heilige Geist nicht an mir wirkt? Hat Gott mir den Rücken gekehrt? Ist Gott nicht mit mir zufrieden? Bin ich auf dem falschen Weg? Strebe ich auf die falsche Weise? Habe ich mein Herz nicht genug in die Ausführung meiner Pflicht investiert? Habe ich keinen genügenden Preis gezahlt?“ Sie suchen nach allen möglichen Gründen, aber am Ende kommen sie zu keinem Ergebnis. Was ist der Grund für ihr Ausbleiben von Ergebnissen? (Der Grund ist, dass sie immer in ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen gelebt haben. Sie denken, dass sich mit dem Glauben an Gott, solange sie Ihm gegenüber aufrichtig sind, mit dem Beginn von Gott Wirken sofort ihr Kaliber und ihr Arbeitsvermögen verbessern werden – solche Ideen entspringen ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen.) Die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen bestimmen die Ziele und Methoden ihres Strebens und die Wege, die sie gehen, und entscheiden letztendlich über das, was sie gewinnen sowie ihre Ergebnisse. Was werden die Menschen erlangen, wenn sie solche Auffassungen und Vorstellungen haben? Werden sie die Wahrheit erlangen? Werden sie wahren Glauben an Gott und wahre Liebe zu Gott erlangen? Werden sie wahre Unterwerfung unter Gott erlangen? (Nein.) Sie werden nichts von alledem erlangen.
Wer an Gott glaubt, sollte verstehen, was genau Gottes Werk an den Menschen verändern will, wie Gott das Problem der menschlichen Verdorbenheit löst und was Er in den Menschen vollbringen will – das sind doch Fragen, über die klar und deutlich Gemeinschaft gehalten werden sollte, nicht wahr? Zusammengefasst sollte man genau verstehen, welche Wirkungen Gott mit Seinem Werk an den Menschen erzielen will. Erstens bringt Er in dieser Phase Seines Werkes die Wahrheit zum Ausdruck und versorgt die Menschen mit Leben. Wenn Gott die Menschen mit der Wahrheit versorgt, hält Er klar und deutlich Gemeinschaft über die Wahrheitsgrundsätze, an die sich die Menschen halten müssen, wenn sie im wirklichen Leben auf alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen stoßen, damit sie Menschen und Dinge betrachten und sich auf der Grundlage dieser Wahrheitsgrundsätze verhalten und handeln können, nachdem sie sie verstanden haben. Auf dieser Basis werden ihre verdorbenen Dispositionen beseitigt, und sie werden befähigt, diese abzulegen und sich Gott wahrhaftig und absolut zu unterwerfen. Natürlich ist dies auch ein Zeichen der Errettung, und es ist eine wahre Äußerungsform der Errettung, die letztendlich in den Menschen sichtbar wird. Was sind die Hauptprobleme, die im gesamten Prozess, in dem Gott die Menschen mit der Wahrheit versorgt, gelöst werden müssen? Es sind hauptsächlich zwei Arten von Problemen zu lösen. Die erste, die es zu lösen gilt, sind die Auffassungen der Menschen. Die verschiedenen abwegigen und absurden, verdrehten und unnachgiebigen Gedanken und Ansichten der Menschen, die von Satan stammen, werden zusammenfassend als Auffassungen der Menschen bezeichnet. Diese fehlerhaften Gedanken und Ansichten kontrollieren die Gedanken und Verhaltensweisen der Menschen und sind bereits zu einer grundlegenden Denkweise geworden, nach der sie Menschen und Dinge betrachten und sich verhalten und handeln, und deshalb müssen sie gründlich beseitigt werden. Dies ist ein Problem, das die Gedanken der Menschen betrifft und gelöst werden muss. Die andere Art von Problem, die es zu lösen gilt, sind die verdorbenen Dispositionen der Menschen. Verdorbene Dispositionen sind ein Thema, über das im Kirchenleben oft Gemeinschaft gehalten und diskutiert wird und das im Detail analysiert und seziert wird. Einige verdorbene Dispositionen werden durch die abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten der Menschen verursacht, während andere verdorbene Dispositionen rein satanische Dispositionen sind. Die beiden Dinge, die Gott durch Sein Werk und Seine Worte in den Menschen beseitigen will, sind ihre Auffassungen und ihre verdorbenen Dispositionen. Ersteres bezieht sich darauf, wie man Menschen und Dinge betrachtet, während Letzteres sich darauf bezieht, wie man sich verhält und handelt. Wenn diese beiden Dinge beseitigt sind und die Menschen die Wahrheit erlangt haben und fähig sind, sich Gott zu unterwerfen und mit Ihm vereinbar zu werden, dann hat Gottes Werk seine Wirkung erzielt und ist zu seinem Ende gekommen. Doch während des gesamten Prozesses von Gottes Werk – sei es die Art und Weise, wie Gott wirkt, die spezifischen Schritte Seines Werkes oder jede der von Ihm zum Ausdruck gebrachten Wahrheiten – zielt nichts davon auf Aspekte wie die Persönlichkeit, das Kaliber, die Fähigkeiten, die Instinkte, die Lebensgewohnheiten und die Lebensmuster der Menschen oder ihre Interessen und Hobbys ab. Mit anderen Worten, das Ziel, der Zweck und die Bedeutung von Gottes Werk bestehen nicht darin, das dir innewohnende Kaliber und die Fähigkeiten, die Instinkte, die Persönlichkeit und so weiter der Menschen zu verändern. Ganz gleich, über welches Kaliber und welches Arbeitsvermögen du verfügst oder wie deine angeborene Persönlichkeit, deine Lebensgewohnheiten, deine Instinkte und deine verschiedenen anderen Aspekte sich darstellen, Gott achtet auf nichts von alledem. Er achtet nur darauf, ob du ein Mensch mit normaler Menschlichkeit bist, und auf dieser Grundlage versorgt Er dich mit der Wahrheit und wirkt an dir. Ganz gleich, mit welchen Aspekten der Wahrheit Gott dich versorgt oder welche Art von Werk Er an dir verrichtet, letztendlich geschieht dies nicht, um dein dir innewohnendes Kaliber und deine Instinkte zu verändern; es geschieht nicht, um dein Kaliber oder deine Instinkte zu erhöhen und zu verbessern oder sie besonders übernatürlich zu machen – Gott will mit Seinem Werk keinen dieser Aspekte verändern. Daher wird dein dir innewohnendes Kaliber, ganz gleich, wie viele Jahre du an Gott geglaubt, wie viele Predigten du gehört oder wie sehr du dich um Gottes Worte bemüht hast, gleich bleiben und sich nicht ändern. Es wird sich nicht ändern, weil du viele Jahre an Gott geglaubt, viele Jahre Predigten gehört und viele Jahre lang herumgelaufen und dich aufgewendet hast. Dasselbe gilt natürlich auch für deine Persönlichkeit, deine Instinkte, deine Lebensgewohnheiten, deine Interessen, deine Hobbys und so weiter; sie werden sich nicht ändern, weil du viele Jahre an Gott geglaubt und viele Jahre lang deine Pflicht ausgeführt hast. In den Auffassungen der Menschen bedeutet diese Veränderung sicherlich keine Herabsetzung, sondern eine Erhöhung – diese Dinge höher und besser zu machen als zuvor. Das heißt, ganz gleich, in welcher Phase sich Gottes Werk befindet oder welche Methode Er anwendet, um es auszuführen, Sein Werk verändert nicht das dir innewohnende Kaliber, das Arbeitsvermögen, die Instinkte, die Persönlichkeit und so weiter der Menschen. Wenn dein Kaliber also schlecht ist und du derzeit nicht das Kaliber besitzt, um ein Leiter, ein Mitarbeiter oder der Verantwortliche für eine bestimmte Arbeitsaufgabe zu sein, dann wirst du es auch in 20 oder 30 Jahren nicht besitzen; und selbst wenn du letztendlich aufgrund deines Strebens nach der Wahrheit errettet wirst, wirst du es auch dann nicht besitzen. Dein Kaliber wird sich nicht ändern. Werden sich dann deine Instinkte ändern? Jeder Mensch erlebt Geburt, Alter, Krankheit und Tod, und wenn er mit einschneidenden Ereignissen konfrontiert wird, wird er nervös, ängstlich, erschrocken und so weiter – auch diese Instinkte werden sich nicht ändern. Wenn die Menschen zum Beispiel ein besonders lautes Geräusch hören, werden sie sich alle ihre Köpfe bedecken und sich an einem sicheren Ort verstecken – das ist Instinkt. Wenn deine Hand eine Flamme oder etwas anderes Heißes berührt, wirst du sie instinktiv zurückziehen, oder wenn du eine schlechte Nachricht hörst, wirst du instinktiv innerlich zusammenzucken und dich entsetzt fühlen. Wenn du einer Gefahr gegenüberstehst, wird dein erster Gedanke instinktiv sein: „Bin ich in Sicherheit? Kommt diese Gefahr auf mich zu?“ Das ist ein Instinkt. Auch wenn jemand ausholt, um dich zu schlagen, wirst du instinktiv ausweichen, um dich zu schützen; wenn Staub oder Wasser in deine Augen gelangt, wirst du sie instinktiv schließen; und wenn du Zahnschmerzen hast, wirst du dir häufig an den Zahn fassen. Du wirst instinktiv reagieren – sei es durch einen natürlichen Reflex, eine bestimmte Äußerungsform oder eine instinktive Handlung. Die Menschen wurden mit diesen instinktiven Reaktionen geboren. Niemand kann sie ihnen nehmen, und auch Gott wird sie nicht ändern. Diese instinktiven Reaktionen wurden den Menschen bei ihrer Erschaffung von Gott mitgegeben, und sie sollen die Menschen schützen. Sie sind etwas, das ein geschaffenes Wesen besitzen muss. Gott wird diese Instinkte nicht wegnehmen, und du wirst sie auch nicht aufgrund deines Strebens nach der Wahrheit verlieren. Was meine Ich damit? Ich meine, dass es nicht so ist, dass du keine Angst haben wirst, wenn es brennt, oder dass du nicht spüren wirst, wie deine Hand verbrüht wird, wenn du sie in eine Pfanne mit heißem Öl legst, nur weil du nach der Wahrheit strebst, viele Wahrheiten verstanden hast und dich Gott wahrhaftig unterwirfst – das ist eine Unmöglichkeit. Was würdest du denken, wenn jemand ein solches Zeugnis ablegen würde? Würdest du ihn beneiden und bewundern? Wie würdest du das einschätzen und charakterisieren? Zumindest handelt es sich hierbei um ein übernatürliches Phänomen, und Gott würde es nicht vollbringen. Was die Instinkte betrifft, die Gott für die Menschheit geschaffen hat, so wird Gott dir diese deine Instinkte nicht nehmen, nur weil du nach der Wahrheit strebst, und Er wird diese Instinkte auch nicht in übernatürliche Kräfte verwandeln. Nehmen wir zum Beispiel an, du befindest dich in einem dunklen Raum und kannst nichts sehen; du wirst instinktiv die Hand ausstrecken, um deine Umgebung abzutasten, und mit deinen Ohren aufmerksam lauschen, um die Geräusche um dich herum zu unterscheiden, und dich instinktiv vorwärts tasten. Du wirst das Fleisch nicht überwinden, nur weil du nach der Wahrheit strebst – es wird nicht so sein, dass sich deine Augen umso heller anfühlen, du die Dinge umso klarer sehen und dich umso leichter orientieren kannst, je dunkler es wird – das ist übernatürlich und etwas, das Gott nicht tut. Selbst wenn du viele Wahrheiten verstanden hast und in der Lage bist, dich der Wahrheit zu unterwerfen und die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, ist es schon großartig, wenn deine Instinkte in dieser Hinsicht gleich bleiben können und sich nicht zurückbilden, und doch willst du, dass sie übernatürlich werden – das ist eine Unmöglichkeit! Auch die Fähigkeit eines Menschen, Dinge zu betrachten, zu handhaben und Probleme zu lösen, will Gott mit Seinem Werk nicht verändern. Die Fähigkeit eines Menschen, Dinge zu handhaben, hängt einerseits von seinem Kaliber und andererseits von seinem angeborenen IQ ab, und sein IQ umfasst auch seine Begabungen. Manche Menschen besitzen von Geburt an besondere Fähigkeiten und Begabungen im Umgang mit äußeren Angelegenheiten, das heißt, sie sind gut im Denken und im Umgang mit Menschen, sie haben eine besondere angeborene soziale Kompetenz und wissen, wie man mit Menschen umgeht, Dinge betrachtet und bestimmte Angelegenheiten handhabt. Sie denken besonders klar und logisch über alle möglichen Dinge. Wenn sie etwas betrachten, können sie den Kern der Sache ohne jegliche Abweichung oder Widersinnigkeit erfassen und Probleme relativ präzise lösen. Diese Art von Mensch besitzt die Fähigkeit, Angelegenheiten zu handhaben. Manche Menschen werden nicht mit dieser Fähigkeit geboren und lesen einfach gerne Bücher, pflanzen Blumen, säen Gras, halten Vögel und dergleichen. Wie nennt man das? Man nennt es eine kultivierte und gemächliche Lebensweise. Das sind Menschen, die nach Eleganz und Kultiviertheit streben. Sie sind nicht gut im Umgang mit Menschen oder im Erledigen äußerer Angelegenheiten; ihnen fehlt diese Fähigkeit. Wenn sie ausgehen und Angelegenheiten erledigen müssen, einen Anwalt konsultieren oder mit einer hochgestellten Persönlichkeit interagieren müssen, werden sie ganz schüchtern und ängstlich und wagen es nicht, dieser Person in die Augen zu sehen, und wenn ihnen Fragen gestellt werden, drucksen sie herum und wissen nicht, was sie sagen sollen. Sie sind zu nichts zu gebrauchen, nicht wahr? Wenn solche Menschen nicht mit einem Problem konfrontiert sind, können sie wirklich gut prahlen und sagen: „Ich habe dies und jenes getan, ich hatte eine glanzvolle Vergangenheit, ich habe einmal mit diesen und jenen Leuten verkehrt und diese und jene Berühmtheiten gekannt…“. Wenn sie jedoch tatsächlich geschickt werden, um etwas zu erledigen, verschwinden sie spurlos. Es stellt sich heraus, dass sie zu nichts anderem fähig sind als zu prahlen; sie haben kein wirkliches Talent, kein Wissen und sind nicht in der Lage, Angelegenheiten zu handhaben. Kann die Tatsache, dass jemand schlecht im Umgang mit Angelegenheiten ist, dadurch verändert werden, dass er nach der Wahrheit strebt? Leider nein, das kann sie nicht. Schau dir jene Personen an, die introvertiert sind und sich seit ihrer Kindheit davor fürchten, anderen Menschen zu begegnen. Wenn sie in ihren Zwanzigern oder Dreißigern sind, sind sie immer noch sehr nervös, wenn sie mit Menschen sprechen oder Angelegenheiten erledigen, die den Umgang mit Menschen erfordern. Wenn sie im mittleren Alter sind, fühlen sie sich immer noch schüchtern und erröten, wenn sie vor einer Menschenmenge sprechen. Solche Menschen werden sich, solange sie leben, niemals der weiten Welt stellen können. Andere Menschen sind anders, denn sie haben es schon seit ihrer Jugend gemocht, mit Menschen zu plaudern und zu interagieren. Egal, mit welcher hochgestellten Persönlichkeit sie interagieren, sie werden keine Angst haben, und egal, was sie tun, sie werden nicht ängstlich oder panisch. Sie haben Verstand und leiden daher nicht unter Lampenfieber. Je mehr Menschen anwesend sind, desto glücklicher und energiegeladener werden sie und desto mehr wollen sie sich in Szene setzen. Können die Persönlichkeit und die Fähigkeit eines Menschen, Angelegenheiten zu handhaben, dadurch verändert werden, dass er Gottes Werk erfährt? (Nein.) Gott verändert diese Eigenschaften der Menschen nicht. Manche Menschen wissen, dass ihre mangelnde Fähigkeit, Angelegenheiten zu handhaben, ein Mangel ihrer Menschlichkeit ist, und arbeiten daher hart daran, ihn zu überwinden. Es mag sein, dass sie im mittleren oder hohen Alter, nach jahrzehntelanger Härtung und dem Sammeln umfangreicher Erfahrung, gerade so in der Lage sind, einige unmittelbare Angelegenheiten zu bewältigen; aber sie werden immer noch nicht die Fähigkeit haben, kritische, lebensbedrohliche Angelegenheiten zu handhaben. Insbesondere gibt es einige Menschen, die im Alter nichts mehr selbst erledigen können; was auch immer sie zu erledigen versuchen, sie richten ein komplettes Chaos an – sie können es einfach nicht schultern – und sie können nicht einmal die Last auf sich nehmen, sich um ihre eigenen Familienangelegenheiten zu kümmern. Und was tun sie dann? In einigen Fällen haben ihre Kinder die Fähigkeit, Angelegenheiten zu handhaben, also lassen diese Leute sich von ihren Kindern helfen, während sie sich ins gemachte Nest setzen. Sie denken: „Ich habe einen Beitrag geleistet; ich habe die Fähigkeit, Angelegenheiten zu handhaben“, aber tatsächlich haben sie diese Fähigkeit nicht. Es waren ihre Kinder, die jetzt erwachsen und fähig sind, die Verantwortung zu übernehmen, die diese Angelegenheiten übernommen haben. Diese Leute mögen jetzt nicht mehr so nervös und ängstlich sein, wenn sie Dinge in Angriff nehmen, wie sie es in ihrer Jugend waren, aber das bedeutet nicht, dass sich ihre Fähigkeit, Angelegenheiten zu handhaben, verändert oder verbessert hat. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass sie älter sind, Erfahrung gesammelt haben und keine Angst mehr vor Dingen haben. Worauf bezieht sich „keine Angst mehr vor Dingen haben“? Es bedeutet, dass sie in der Lage sind, Angelegenheiten aufgeschlossener zu betrachten, weil sie viel erlebt und die Gesetzmäßigkeiten der Dinge erkannt haben. Wenn sie also wirklich auf eine kleine Gefahr stoßen, werden sie keine Angst haben und denken: „Nun, hier bin ich. Wenn du Geld willst, habe ich keins; wenn du mein Leben willst, dann bitte schön – tu, was immer du willst!“ Haben solche Menschen irgendwelche Fortschritte gemacht? Sie haben überhaupt keine Fortschritte gemacht – sie sind immer noch ziemlich unvorsichtig und wirrköpfig, wenn es darum geht, Dinge zu handhaben. Sie sind genauso unüberlegt und ungeduldig wie zuvor. Sie haben die Dinge vorher nicht durchgezogen, und sie haben sich auch bis heute kein bisschen verändert. So sind sie eben. Sag Mir, ist das nicht die Realität der Dinge? (Ja.)
Unter euch gibt es Menschen jeden Alters. Hast du bis jetzt jemals etwas Besonderes erlebt – hat sich im Prozess des Strebens nach der Wahrheit dein Kaliber völlig verändert und ist viel besser geworden als zuvor, oder haben sich deine Instinkte verändert? Hast du jemals eine solche Erfahrung gemacht? (Nein.) Nun denn, hat jemals jemand gesagt: „Früher war ich ziemlich nutzlos. Ich war nicht redegewandt, hatte keine besonderen Fähigkeiten oder Fertigkeiten und auch keine soziale Kompetenz. Jetzt, da ich Gottes Werk angenommen habe, bin ich redegewandt, habe soziale Kompetenz, und wenn es darum geht, Dinge zu handhaben, bin ich intelligent, habe den Dreh raus und weiß, wie man mit Dingen umgeht“? Hat jemand diese Art von Erfahrung gemacht? (Nein.) Einige sagen: „Obwohl mir diese Dinge nicht passiert sind, habe ich im Laufe meiner Erfahrungen mit Gottes Werk, nachdem ich zum Glauben an Gott gekommen bin, das Gefühl, dass sich meine Persönlichkeit verändert hat. Früher habe ich langsam gesprochen, und alle nannten mich ‚Schlafmütze‘. Ich hatte auch einen anderen Spitznamen, nämlich ‚Trantüte‘. Seit ich an Gott glaube, sind meine Reaktionen schneller geworden, und ich spreche und handle schneller. Ich erledige die Dinge auch schneller und effizienter.“ Passieren solche Dinge? (Nein.) Es gibt einen Fall, in dem es möglich sein könnte. Wenn manche Leute beispielsweise eine Fremdsprache lernen und anfangs üben, sie zu sprechen, dann sprechen sie sehr langsam, Wort für Wort. Andere denken, dass diese Leute vielleicht so langsam sprechen, weil sie von Natur aus langsam sind. Weil diese Leute in häufigem Kontakt mit Sprechern dieser Fremdsprache waren, sprechen sie sie nach drei oder fünf Jahren schließlich sehr fließend, genauso schnell wie ihre Muttersprache, und andere, die es nicht besser wissen, denken: „Die Persönlichkeit dieser Person hat sich verändert. Früher sprachen sie langsam, und die Zuhörer wurden ungeduldig, aber jetzt sprechen sie sehr fließend – sie sind zu einer sehr dynamischen Person geworden. An ihrer direkten und klaren Art zu sprechen erkennt man, dass sie Angelegenheiten zügig erledigen und eine gute Persönlichkeit haben.“ Hat sich in diesem Fall ihre Persönlichkeit verändert? (Nein.) Tatsächlich ist dies ein normales Muster. Es ist der normale Lernprozess in einem Beruf – es ist kein Prozess der Persönlichkeitsveränderung. Ob es sich um Kaliber, Fähigkeit und Instinkte oder um Persönlichkeit, Gewohnheiten, Interessen und Hobbys handelt – Gott möchte durch Sein Wirken keinen dieser Aspekte verändern. Wenn du immer glaubst, dass Gottes Wirken und Sprechen, um die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen, darauf abzielt, all diese angeborenen Eigenschaften der Menschen zu verändern, und dass man nur dann als ein völlig wiedergeborener, wahrhaft neuer Mensch im Sinne Gottes gelten kann, dann irrst du dich gewaltig. Dies ist eine menschliche Auffassung bzw. Vorstellung. Nachdem du dies verstanden hast, solltest du solche Auffassungen, Vorstellungen, Vermutungen oder Gefühle loslassen. Das heißt, im Prozess des Strebens nach der Wahrheit solltest du dich nicht immer auf Gefühle oder Vermutungen verlassen, um diese Dinge zusammenzufassen: „Hat sich mein Kaliber verbessert? Haben sich meine Instinkte verändert? Ist meine Persönlichkeit immer noch so schlecht wie zuvor? Haben sich meine Lebensmuster verändert?“ Denke nicht über diese Dinge nach; solch ein Nachdenken ist vergeblich, denn dies sind nicht die Aspekte, die Gott zu verändern beabsichtigt, und Gottes Worte und Werk haben diese Dinge nie zum Ziel gehabt. Gottes Werk hat nie darauf abgezielt, das Kaliber, die Instinkte, die Persönlichkeit und so weiter der Menschen zu verändern, noch hat Gott jemals gesprochen, um diese Aspekte der Menschen zu verändern. Das bedeutet, dass Gottes Werk die Menschen auf der Grundlage ihrer ihnen innewohnenden Bedingungen mit der Wahrheit versorgt, mit dem Ziel, die Menschen dazu zu bringen, die Wahrheit zu verstehen und sie dann anzunehmen und sich ihr zu unterwerfen. Mit anderen Worten: Unabhängig von deinem Kaliber, deiner Persönlichkeit und deinen Instinkten möchte Gott die Wahrheit in dich hineinwirken, um deine alten Auffassungen und verdorbenen Dispositionen zu verändern, anstatt dein dir innewohnendes Kaliber, deine Instinkte und deine Persönlichkeit zu verändern. Du verstehst es jetzt, oder? Was genau beabsichtigt Gottes Werk zu verändern? (Gottes Werk beabsichtigt, die alten Auffassungen und verdorbenen Dispositionen in den Menschen zu verändern.) Jetzt, da du diese Wahrheit verstehst, solltest du jene Vorstellungen und Auffassungen loslassen, die unrealistisch sind und sich mit übernatürlichen Dingen befassen, und du solltest diese Auffassungen und Vorstellungen nicht verwenden, um dich selbst zu messen oder Anforderungen an dich selbst zu stellen. Stattdessen solltest du die Wahrheit auf der Grundlage der verschiedenen dir innewohnenden Bedingungen suchen und annehmen, die dir von Gott gegeben wurden. Was ist das letztendliche Ziel dabei? Es ist, dass du auf der Grundlage deiner dir innewohnenden Bedingungen die Wahrheitsgrundsätze verstehst, jeden einzelnen Wahrheitsgrundsatz verstehst, der angesichts verschiedener Situationen, denen du begegnest, praktiziert werden sollte, und du Menschen und Dinge betrachten und dich gemäß diesen Wahrheitsgrundsätzen verhalten und danach handeln kannst. Dies zu tun, erfüllt Gottes Anforderungen. Denn der Zweck von Gottes Worten und Werk ist es, Wahrheiten in die Menschen hineinzuarbeiten, damit sie zu ihren Grundsätzen und Praxiskriterien sowie zu den Grundlagen werden, nach denen sie Menschen und Dinge betrachten und sich verhalten und handeln, und damit sie zu ihrem Leben werden, anstatt sie in übermenschliche Wesen oder Menschen mit übernatürlichen Kräften zu verwandeln. Was meine Ich mit „übermenschlichen Wesen“ und „Menschen mit übernatürlichen Kräften“? Die eigenen Instinkte zu überwinden, den Rahmen der eigenen Fähigkeiten zu überwinden, das eigene Kaliber zu überwinden und sogar das eigene Geschlecht zu überwinden und in der Lage zu sein, jenseits des eigenen Geschlechts zu leben – sind das nicht übernatürliche Kräfte? (Ja.) Zum Beispiel können manche Menschen mehrere oder sogar mehr als zehn Sprachen sprechen, ohne sich spezialisierten Sprachstudien gewidmet zu haben. Ist das übernatürlich? (Ja.) Diese Übernatürlichkeit geht über das menschliche Kaliber, die menschliche Fähigkeit und den menschlichen Instinkt hinaus, nicht wahr? (Ja.) Mehr noch: Wenn sie die verschiedenen Sprachen sprechen, können sie sogar flexibel verschiedene männliche und weibliche Stimmen nachahmen. Ist das nicht noch übernatürlicher? (Ja.) Egal, wie viele Sprachen sie sprechen, sie bringen sie nicht durcheinander, und sie fühlen sich nicht müde, egal wie lange sie sprechen, und selbst wenn sie kein Wasser trinken, fühlen sie sich nicht durstig. Je mehr sie sprechen, desto heller leuchten außerdem ihre Augen, desto mehr erstrahlt ihr Gesicht, und sie strahlen am ganzen Körper. Ist das nicht übernatürlich? (Doch.) Selbst wenn sie während des Sprechens angeschossen werden, macht es ihnen nichts aus und sie reden einfach weiter. Das ist noch übernatürlicher, nicht wahr? (Ja.) Wenn sie die Kugel sehen, versuchen sie nicht einmal, ihr auszuweichen, sondern stellen sich ihr direkt entgegen. Die Kugel durchdringt ihre Brust, aber sie bleiben standhaft und wanken nicht. Sie sind in keiner Weise beeinträchtigt, und nicht einmal ein Haar auf ihrem Kopf ist gekrümmt. Das übersteigt den Instinkt, nicht wahr? (Ja.) All diese Phänomene übersteigen den menschlichen Instinkt. Das Schlimmste von allem ist, dass sie zu einer außergewöhnlichen Person geworden sind, das heißt, zu jemandem, der sich von gewöhnlichen Menschen unterscheidet, der das Kaliber und die Fähigkeiten normaler Menschen übertrifft und der auch die Instinkte normaler Menschen übertrifft. Ihre Äußerungsformen in allen Aspekten unterscheiden sich von denen gewöhnlicher Menschen und sind besonders übernatürlich. Das bedeutet Ärger. Sind sie noch normale Menschen? (Nein.) Was sind sie dann? (Böse Geister.) Sie sind böse Geister. Wollt ihr das anstreben? (Nein.) Keiner von euch will das, also denkst du, Gottes Werk würde die Menschen in diesem Maße verändern? Ist der Zweck von Gottes Werk, Individuen in außergewöhnliche Menschen zu verwandeln? (Nein.) Der Zweck ist, dass du die Wahrheit annimmst und die Umgebungen erfährst, die Er für dich im Rahmen der normalen Menschlichkeit arrangiert hat, damit du daraus die mühevollen Absichten erkennen kannst, mit denen Gott Sein Werk tut, oder deine eigenen Unzulänglichkeiten und Mängel, oder deine eigenen verdorbenen Dispositionen, und damit du dann, auf der Grundlage dieses Verständnisses, die Wahrheit suchst und sie in die Praxis umsetzt und dazu kommst, schrittweise in die Wahrheit einzutreten – dieser Prozess ist langsam und überhaupt nicht übernatürlich. Wenn manche Leute negativ sind, sagen sie gerne Folgendes: „Was habe ich davon gehabt, so viele Jahre an Gott zu glauben?“ Du behauptest, nichts gewonnen zu haben, aber du solltest sorgfältig über Folgendes nachdenken: Siehst du jetzt viele Dinge klar, nachdem du so viele Jahre an Gott geglaubt hast? Ist es so, dass du dich umso friedlicher und geerdeter fühlst, je länger du glaubst, und umso mehr spürst, dass dies der richtige Weg im Leben ist? Wenn du so empfindest, bedeutet das, dass du tatsächlich etwas gewonnen hast. Auch wenn du keine materiellen Dinge gewonnen hast; auch wenn du kein Geld, keinen Status, keinen Ruhm, keinen Gewinn erlangt hast – Dinge, die du der Hand greifen oder mit deinen Augen sehen kannst – hast du dennoch einige Wahrheiten in deinem Herzen verstanden. Du hast ein gewisses Verständnis für Gottes tatsächliche Existenz und Seine Herrschaft über alles gewonnen. Darüber hinaus hast du auch Gottes Absichten und Seine Anforderungen an die Menschen verstanden, und du weißt, was ein geschaffenes Wesen ist und welche Pflicht du tun solltest. Und wenn dir jetzt die Ausführung einer Pflicht verwehrt würde, würdest du dich gequält fühlen und dein Leben als leer empfinden. Zeigt all dies nicht, dass du bereits etwas aus dem Glauben an Gott gewonnen hast? Was du gewonnen hast, ist mehr wert als jeder materielle Besitz. Dies sind die Wirkungen, die Gottes Werk in den Menschen erzielt. Er beabsichtigt nicht, die Menschen zu befähigen, einige übernatürliche, unrealistische Veränderungen zu durchlaufen, die über die Menschlichkeit, die menschlichen Instinkte oder die normalen Bedürfnisse und normalen Äußerungsformen des Fleisches hinausgehen. Stattdessen beabsichtigt Er, die Menschen zu befähigen, im Rahmen der normalen Menschlichkeit alle Arten von Umgebungen zu erfahren und in diesem Prozess schrittweise und langsam alle Arten von Verständnissen und Erfahrungen zu gewinnen. Kurz gesagt, verändern sich im Laufe dieses schrittweisen und langsamen Prozesses die Gedanken und Auffassungen der Menschen nach und nach, die Perspektiven, aus denen sie Menschen und Dinge betrachten, verändern sich, ihre Ansichten über und ihre Art, mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen umzugehen, verändern sich, einige ihrer verdorbenen Dispositionen sind nicht mehr so offensichtlich wie zuvor, und ihr Gewissen und ihre Vernunft werden zu einem gewissen Grad wiederhergestellt. Sie erlangen diese wirklichen Gewinne anstelle von unrealistischen, illusorischen, nichtigen, hohlen oder gar übernatürlichen Dingen.
Gott führt das Werk der Errettung der Menschheit schrittweise aus, und natürlich gibt es einen weiteren, noch wesentlicheren Grundsatz, nämlich dass Gott bei der Ausführung Seines Werkes den Dingen ihren Lauf lässt. Dieser Grundsatz, „den Dingen ihren Lauf zu lassen“, mag für die Menschen etwas schwer zu verstehen sein. Was bedeutet es, den Dingen ihren Lauf zu lassen? Es bedeutet, dass Gott niemals jemanden zu etwas zwingt, ganz gleich, ob Er am Menschen wirkt oder zu den Menschen spricht. Gott bereitet für dich Umgebungen und versorgt dich mit der Wahrheit, genau wie Er es bei anderen Menschen tut. Hinsichtlich der Frage, wie du die von Ihm bereiteten Umgebungen betrachten und verstehen solltest und mit welchem Standpunkt und welcher Haltung du an sie herangehen solltest, hat Gott eindeutige Worte und hat dir klare Wahrheitsgrundsätze mitgeteilt. Wie du jedoch an sie herangehst, das ist deine eigene freie Entscheidung. Du kannst dich dafür entscheiden, die Wahrheit anzunehmen und dich selbst zu erkennen, oder du kannst dich dafür entscheiden, die Wahrheit abzulehnen; du kannst dich dafür entscheiden, die Offenbarung deiner selbst durch die von Gott orchestrierten Umgebungen anzunehmen, oder du kannst dich dafür entscheiden, Gottes Werk zu ignorieren – du hast Entscheidungsfreiheit und kannst frei wählen. Wenn es zum Beispiel um die Pflicht geht, die du tun solltest, kannst du dich dafür entscheiden, sie mit ganzem Herzen und all deiner Kraft auszuführen, oder du kannst dich dafür entscheiden, sie mit einer oberflächlichen Haltung auszuführen. Dies beruht gänzlich auf deiner persönlichen Entscheidung und natürlich auch auf deinem eigenen Kaliber, deinen Fähigkeiten, deinen Instinkten und so weiter. Gott leistet keine zusätzliche Arbeit – das heißt, unter normalen Umständen leistet Gott keine zusätzliche Arbeit des Drängens oder Nötigens. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gott für dich Umgebungen bereitet – es ist, als hätte Er für dich ein Festmahl mit kalten und warmen Speisen, Reis und Suppe, Obst, Getränken und so weiter und so fort zubereitet. Und wenn es darum geht, was du wählst, lässt Gott dir die Freiheit – ganz gleich, welche Wahl du triffst, du hast die Freiheit dazu, und Gott mischt Sich nicht ein. Er konzentriert Sich nur darauf, die Wahrheit zum Ausdruck zu bringen, um die Menschen zu versorgen. Manche Menschen werfen nur einen flüchtigen Blick auf das Festmahl, ohne selbst von den köstlichen Speisen zu kosten. Sie kommentieren das Festmahl nur, sprechen einige Glaubenslehren aus und gehen dann. Andere entscheiden sich dafür, das Festmahl lediglich anzusehen, ignorieren seine köstlichen Speisen und gehen, ohne irgendeine Haltung oder Meinung zu haben. Wieder andere haben es persönlich gekostet und seine köstlichen Gerichte erlebt und haben auch gelernt, wie man eine der schmackhaften Speisen zubereitet. In der von Gott bereiteten Umgebung spielt es für Gott keine Rolle, welche Haltung man einnimmt – ob du die Umgebung willkommen heißt, sie ablehnst und verleugnest oder sie verachtest und ihr feindselig gegenüberstehst und so weiter – all dies sind aus Gottes Sicht Haltungen. Wie geht Gott mit den verschiedenen Haltungen der Menschen um und wie behandelt Er sie? Nachdem Er die Menschen mit einer Vielzahl von Wahrheiten versorgt hat, besteht Gottes Haltung ihnen gegenüber lediglich darin, zu beobachten und Aufzeichnungen zu führen. Was die Menschen wählen oder wie ihre Haltung ist, da greift Gott nicht ein – diese Angelegenheit hat nichts mit Gott zu tun. Womit hat diese Angelegenheit dann zu tun? Sie hat damit zu tun, welchen Weg du wählst, was du letztendlich gewinnst und was dein eigenes endgültiges Ergebnis ist. In dieser Angelegenheit leistet Gott keine zusätzliche, fördernde Arbeit; Er erfüllt nur die Verantwortlichkeiten und Pflichten, die Er erfüllen sollte. Nachdem Er dich mit der Wahrheit versorgt und dir die Grundsätze für den Umgang mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen mitgeteilt hat, ist es möglich, dass Er auch Umgebungen für dich bereiten. Gott greift jedoch nicht in deine endgültigen Entscheidungen oder deinen eingeschlagenen Weg ein – Er lässt dich selbst wählen. Wenn du zum Beispiel zum Leiter oder Mitarbeiter gewählt wirst, kannst du dich dafür entscheiden, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen und den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus zu handeln oder willkürlich und rücksichtslos nach deinen eigenen Vorlieben. Wenn du dich dafür entscheidest, alles gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handhaben und deine Pflicht gemäß den Arbeitsanordnungen auszuführen, wird Gott dies beobachten und aufzeichnen, und schließlich wirst du die Wahrheit gewonnen und dich Gott unterworfen haben – das ist ein Ergebnis. Wenn du die Dinge nach deinem eigenen Willen tust und willkürlich und rücksichtslos handelst und dabei gegen die Arbeitsanordnungen von Gottes Haus und die Wahrheitsgrundsätze verstößt, ist dies ebenfalls eine Entscheidung, und sie repräsentiert den Weg, den du einschlägst. Gott wird dies ebenfalls beobachten und aufzeichnen, und es versteht sich von selbst, was dein Ergebnis sein wird. Wenn du die Wahrheit und das Leben gewonnen hast, wird dir dies auch ermöglichen, Gottes Anerkennung zu erlangen und dir einen guten Bestimmungsort sichern.
Die Menschen glauben, dass Gottes Werk Seine Orchestrierungen und Anordnungen umfasst. Was also sind Gottes Orchestrierungen und Anordnungen in den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen? Sie sind eine Art Manipulation, das heißt, Gott hüllt die Menschen heimlich in ein großes Netz, manipuliert all ihre Verhaltensweisen und die Umgebungen, in denen sie sich befinden, und überwacht alles, was sie tun. Das sind Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen haben, nicht wahr? (Ja.) Folglich beginnen die Menschen, in ihren Herzen Gott gegenüber auf der Hut zu sein und sich vor Ihm zu fürchten, und dies wird durch ihre Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Orchestrierungen und Anordnungen verursacht. Dass sie auf diese Weise verängstigt und auf der Hut sind, ist keine wahre Unterwerfung unter Gott und keine wahre Furcht vor Ihm, sondern vielmehr eine Form der Auflehnung und des Widerstands. Die Menschen denken, dass Gott allmächtig und allgegenwärtig ist und dass, ganz gleich, was sie tun, die Wahrheit gilt: „Wenn der Mensch handelt, sieht der Himmel das.“ Sie denken, dass Gott sie ständig beobachtet und im Auge behält, mit dem Ziel, ihre Herzen, ihre Hände und Füße zu fesseln, ihnen nicht die Freiheit der Wahl zu lassen und sie zu zwingen, die Wahrheit zu praktizieren, sie zu zwingen, ihre Gedanken und Ansichten zu ändern, und sie zu zwingen, die Dinge nach Gottes Wünschen zu tun. Das sind alles menschliche Auffassungen. Streng genommen ist dies eine Art Gotteslästerung. Tatsächlich hatte Gott nie die Absicht, Menschen zu zwingen, zu fesseln oder zu manipulieren. Er schränkt sie niemals ein, nötigt sie nicht und erst recht zwingt Er sie nicht. Was Gott den Menschen gibt, ist reichliche Freiheit – Er erlaubt ihnen, den Weg selbst zu wählen, den sie gehen sollen. Selbst wenn du im Haus Gottes bist und selbst wenn du von Gott vorherbestimmt und auserwählt bist, bist du dennoch frei. Du kannst Gottes vielfältige Anforderungen und Anordnungen ablehnen oder annehmen; Gott gibt dir die Möglichkeit, frei zu wählen. Doch ganz gleich, was du wählst, wie du handelst, welchen Standpunkt du bei der Behandlung einer Angelegenheit vertrittst oder welche Mittel und Wege du letztlich zu ihrer Lösung einsetzt – du musst die Verantwortung für dein Handeln übernehmen. Dein endgültiges Ergebnis beruht nicht auf deinen persönlichen Beurteilungen und Definitionen; stattdessen führt Gott über dich Buch. Nachdem Gott eine Vielzahl von Wahrheiten kundgetan hat und die Menschen diese gehört haben, wird Er das Rechte und Falsche bei jedem Einzelnen streng nach dem bemessen, was Er gesagt hat, was Er verlangt und nach den Grundsätzen, die Er für die Menschen aufgestellt hat, und danach dessen endgültiges Ergebnis bestimmen. In dieser Angelegenheit sind Gottes genaue Prüfung und Seine Orchestrierungen und Anordnungen keine Manipulation oder Fesselung der Menschen durch Gott – du bist frei. Du brauchst Gott gegenüber nicht auf der Hut zu sein, noch musst du dich fürchten oder unbehaglich fühlen. Von Anfang bis Ende bist du ein freier Mensch. Gott gibt dir eine freie Umgebung, einen freien Willen und den Freiraum zur freien Wahl, damit du selbst für dich entscheiden kannst, und ganz gleich, welches Ergebnis du am Ende erhältst – es wird ausschließlich durch den Weg bestimmt, den du gehst. Ist das nicht gerecht? (Ja.) Wirst du am Ende gerettet, bist du jemand, der sich Gott unterwirft, mit Ihm vereinbar ist und von Ihm angenommen wird, so ist dies das Ergebnis deiner richtigen Entscheidungen. Wirst du hingegen nicht gerettet, kannst nicht mit Gott vereinbar sein, wirst nicht von Ihm gewonnen und von Ihm nicht angenommen, so ist auch das allein auf deine eigenen Entscheidungen zurückzuführen. Deshalb gibt Gott den Menschen in Seinem Werk viel Freiraum zur Wahl und Er gewährt ihnen auch absolute Freiheit. Denn Gott misst alle Menschen, Ereignisse und Dinge, einschließlich der Ergebnisse und der Bestimmungsorte der Menschen, an der Wahrheit. Die Ergebnisse und die Bestimmungsorte der Menschen werden ebenfalls anhand der Wahrheit bestimmt – dies ist der Grundsatz von Gottes Werk, der sich niemals ändert. Gott wird dich nicht annehmen, dir keine Gnade erweisen und dir nicht erlauben, errettet zu werden, weil du dich vor Ihm fürchtest, Ihm gegenüber auf der Hut bist und furchtsam und unterwürfig bis zum Ende des Weges gehst; und Gott wird dir auch nicht erlauben, am Ende aufgrund irgendwelcher Beiträge, die du geleistet hast, errettet zu werden. Mit anderen Worten, es wird keine Ausnahmen geben, bei denen jemand ein Ergebnis oder einen guten Bestimmungsort erhält, den er nicht verdient – welches Ergebnis auch immer jeder Mensch letztendlich erzielt, wird durch den Weg bestimmt, den er einschlägt. Ich gebe dir ein Beispiel. Angenommen, Gott bereitet eine Umgebung für dich vor, und in dieser Umgebung solltest du deine eigenen Verfehlungen prüfen und erkennen und deine verdorbenen Dispositionen, abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten, Mängel und Unzulänglichkeiten oder einige deiner Missverständnisse und Klagen über Gott erkennen. Du solltest auch aufhören, Ausreden zu finden und fadenscheinige Argumente zur eigenen Verteidigung vorzubringen, und stattdessen in der Lage sein, dich zu unterwerfen, die entsprechenden Wahrheiten zu suchen, um deine gegenwärtige Situation zu ändern, und die Wahrheit in dich hineinzulassen und dann gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Dadurch wirst du die gewünschte Wirkung erzielen. Wenn dir erneut ähnliche Dinge widerfahren, wirst du ganz natürlich gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren, und es wird nicht nötig sein, dass Gott besondere Umgebungen bereitet, um dir zu helfen. Dies ist etwas, das die Menschen erreichen können, und wenn sie es erreichen können, wird Gott keine unnötige Arbeit leisten. Aber wenn es um diejenigen geht, die nicht nach der Wahrheit streben, ist Gottes Haltung anders. Manche Menschen suchen nicht nach der Wahrheit oder reflektieren nicht über sich selbst, wenn ihnen Dinge widerfahren, sondern sind stattdessen nur immer wieder negativ und nörgeln und beschweren sich über Gott und andere Menschen. Sie entwickeln nicht nur Auffassungen über Gott, sondern fällen auch Urteile über Ihn. Wenn jemand sie zurechtstutzt und bloßstellt, werden sie Ausreden finden, um sich zu rechtfertigen, und sie werden womöglich passiv, lassen in ihrer Arbeit nach oder sabotieren sogar Dinge. Solche Menschen sind unrettbar, und sie sind diejenigen, die Gott verschmäht. Wenn du beim Glauben an Gott ein gewisses Interesse an der Wahrheit hast und bereit bist, Predigten zu hören und nach der Wahrheit zu streben, und du eine etwas positive Haltung hast, dann wird Gott dein Herz genau prüfen und dich ein wenig bewegen, wenn du die Wahrheit suchst, und dann wird Er genau prüfen, ob du in der Lage bist, die Wahrheit zu praktizieren. Aber wenn du dich dafür entscheidest, negativ zu sein und bei deiner Arbeit nachzulassen, Ausreden zu finden und dich zu rechtfertigen und überall Aufhebens zu machen, und dich nicht dafür entscheidest, dich selbst zu erkennen oder Buße zu tun, was wird Gott dann tun und wie wird Er mit dir umgehen? Gott wird nur still beobachten, welche Veränderungen eintreten. Gott wird dich weder bewegen, noch wird Er dich dazu anhalten, Seine Worte zu lesen und die Wahrheit zu suchen. Gott wird Sich nicht einmischen oder eingreifen – Er wird dich nach Herzenslust deine Show abziehen lassen. Wenn dein Gewissen erwacht und du denkst: „Das hätte ich nicht tun sollen“, oder du gelegentlich ein Erfahrungszeugnis hörst, das deiner aktuellen Situation ähnelt, und herausfindest, wie diese Person gehandelt hat, und dann plötzlich das Gefühl hast, dass das, was du getan hast, unangemessen, irrational und unanständig war, und ein leiser Schmerz in deinem Herzen ist, dann wirst du von diesem Zeitpunkt an nicht mehr negativ oder schwach sein, und es wird dir peinlich sein, den Mund aufzumachen, um dich zu rechtfertigen, und deine Ideen oder Handlungen, die Dinge stören und untergraben, werden immer seltener und immer weniger schwerwiegend werden. Egal, wie weit sich dies letztendlich entwickelt, es ist auf jeden Fall alles dein eigenes Verhalten. Gott beobachtet nur heimlich und schweigend, mit dem Ziel, Beweise zu finden, um dich letztendlich zu bewerten. Genau wie damals, als die Stadt Ninive kurz vor der Zerstörung stand und Gott lediglich Jona sandte, um den Niniviten eine Botschaft zu überbringen. Gott bewegte sie nicht dazu, ihre Sünden zu bekennen, Buße zu tun oder ihre eigenen Probleme zu verstehen – Er tat diese Dinge nicht. Gott sandte Jona nur, um die Botschaft zu überbringen, und beobachtete gleichzeitig im Verborgenen die Situation, um zu sehen, wie sie auf diese Nachricht reagierten und wie sie um Zuge dessen handelten und welche Pläne die verschiedenen Menschen – von den höchsten bis hin zu den niedrigsten – verfolgten und welche Haltungen sie gegenüber dieser Mitteilung von Gott hatten. Alles, was Er tat, war, im Verborgenen zu beobachten. Was bedeutet „beobachten“? Es bedeutet, dass Gott wie ein Zuschauer den Prozess der Entwicklung der Dinge und die Richtung der Veränderungen verfolgt, ohne in irgendeiner Weise einzugreifen. Abgesehen davon, dass Er Jona dazu brachte, diese wenigen Sätze zu übermitteln, leistete Gott keine zusätzliche Arbeit und Er ermahnte die Menschen auch nicht, und erst recht gab es keine zusätzlichen Worte zu übermitteln; es gab nur diese wenigen Sätze, die aus Jonas Mund kamen. Natürlich bleiben die Grundsätze von Gottes Werk an den heutigen Menschen unverändert – Er wirkt immer noch auf diese Weise, und dies ist von Anfang bis Ende Gottes Haltung gegenüber der Menschheit. Ob Er jemanden verändern oder etwas in einer Person bewirken will, Gottes Haltung, Grundsätze und Methoden in Seinem Werk bleiben unverändert. Warum ist das so? Gott hat lebendige Menschen geschaffene menschliche Wesen mit freiem Willen, keine Maschinen oder Marionetten. Wenn Gott die Wahrheit zum Ausdruck bringt oder etwas vollbringen will, bereitet Er oft zuerst eine Umgebung, um die Menschen zu befähigen, Seine Absichten zu erfassen, und manchmal teilt Er den Menschen direkt mit, was Seine Absichten und Anforderungen sind; der Rest hängt davon ab, dass die Menschen Entscheidungen auf der Grundlage ihres freien Willens und der verschiedenen Bedingungen, die sie besitzen, treffen. Dies war Gottes Haltung gegenüber den Niniviten, und Seine Haltung gegenüber den Menschen, die Er jetzt retten will, bleibt unverändert. Die Grundsätze von Gottes Werk haben sich nicht geändert; Gott wirkt immer auf diese Weise, und die Grundsätze Seines Werkes an den vom Ihm geschaffenen menschlichen Wesen sind immer so. Nachdem Jona die Menschen von Ninive benachrichtigt hatte, suchte er sich einen Ort zum Abkühlen und beobachtete die Stadtbewohner von der Seite aus, um zu sehen, welche Art von Schockwellen und Aktivitäten unter den Niniviten ausgelöst würden, sobald Gottes Botschaft in der ganzen Stadt übermittelt worden war und jeder die Nachricht erfahren hatte, dass Gott Ninive zerstören würde – alles, was er tat, war zu beobachten. Natürlich brauchte diese Beobachtung Zeit, und während dieses Prozesses beobachtete Gott die Veränderungen in all diesen Dingen. Würden sich die Dinge in eine gute Richtung entwickeln, dann wäre Gott natürlich erfreut; würden sich die Dinge in eine schlechte Richtung entwickeln, würde Er vielleicht trauern, aber das würde von der Situation abhängen. Gott würde trauern, weil die menschlichen Wesen von Gott geschaffen wurden, und Gott trauert, wenn die menschlichen Wesen vor der Zerstörung stehen oder wenn ein Leben kurz davor steht, verloren zu gehen. Wenn Er jedoch mit verdorbenen Menschen konfrontiert ist, die so gefühllos, schwer von Begriff und aufsässig sind, trauert Gott nicht. Gott wird tun, was Er gemäß Seinem ursprünglichen Plan, gemäß der Art und Weise, wie Er wirkt, und gemäß der Art und Weise und den Grundsätzen, mit denen Er mit geschaffenen Wesen umgeht, tun sollte. Hier gibt es keine menschlichen Gefühle oder Emotionen, nur die Grundsätze und Kriterien des Schöpfers bei Seinem Handeln. In dieser Hinsicht sollten die Menschen also ihre eigenen Auffassungen loslassen und Gottes Haltung und Methoden im Umgang mit den Menschen genau erfassen, anstatt mit der Engstirnigkeit geschaffener Menschen Spekulationen und Vermutungen über Gottes Gedanken und Ideen anzustellen. Gott wirkt an dir, bereitet Umgebungen für dich, arrangiert Menschen, Ereignisse und Dinge, um dich zu schulen und dich zu befähigen, zu praktizieren, und Er will die Wahrheit in dich hineinwirken – worauf beruht Gottes ursprüngliche Absicht, die Dinge auf diese Weise zu tun? Sie beruht auf dem Grundsatz, das Leben zu respektieren und zu schätzen. Dies ist kein Gefühl, das der Schöpfer gegenüber geschaffenen menschlichen Wesen hat – Gott hat keine Gefühle. Der Grundsatz dieser ursprünglichen Absicht geht über die Gefühle der menschlichen fleischlichen Verwandtschaft hinaus, und natürlich ist es auch keine Art von Zuneigung – er entsteht aufgrund des Grundsatzes, das Leben zu schätzen und zu respektieren. Manche Leute sagen: „Ist das Gottes geistige Weite? Ist das Sein hohes Niveau des Seins?“ Glaubt ihr, dass das der Fall ist? (Nein.) Ihr könnt die Begriffe „Niveau des Seins“ und „geistige Weite“ verwenden, um Menschen zu beschreiben, aber wendet sie nicht auf Gott an. Dies ist weder geistige Weite noch ein Niveau des Seins. Einerseits kann man sagen, dass dies die Lieblichkeit des Schöpfers ist, und andererseits kann man auch sagen, dass dies eine Offenbarung von Gottes Identität und Wesen ist. Gott schätzt und respektiert das Leben jedes geschaffenen Wesen, aber auf der Grundlage dieses Schätzens und Respektierens geht Gott keine Kompromisse bei Seinen Grundsätzen ein, und diese Grundsätze entspringen weder Gefühlen noch dem Fleisch. Woraus entspringen sie? Sie sind Grundsätze der Wahrheit, die allein Gott gehören. Denkt darüber nach: Wenn Menschen Kinder haben, verwöhnen sie sie übermäßig und hegen sehr tiefe Gefühle für sie. Sie wünschen sogar, sie könnten ihre Kinder in den Armen wiegen und den ganzen Tag bei ihnen sein. Gott hat keine solchen Gefühle oder solche Zuneigung gegenüber den Menschen. Aufgrund ihrer Blutsbande entwickeln die Menschen solche Gefühle gegenüber ihren Kindern, und solche Gefühle lassen die Menschen ihre Vernunft und ihre Grundsätze verlieren. Diese Gefühle sind weder natürliche oder normale Offenbarungen normaler Menschlichkeit, noch sind sie eine Äußerungsform der Liebe. Sie sind reine Gefühle und bloße Hitzköpfigkeit – es sind Gefühle, die aus Blutsbanden entstehen. Gefühle sind keine Wahrheiten, und sie sind nicht das, was die normale Menschlichkeit besitzen sollte; sie sind negative Dinge. Gott verhätschelt oder verwöhnt die Menschheit nicht. Was ist Gottes Haltung gegenüber der Menschheit? Gott hat dich auserwählt und ist für dich verantwortlich, und Er wirkt an dir und zahlt einen Preis für dich und spricht Worte, um dich mit Wahrheit und Leben zu versorgen – basierend auf dem Grundsatz, das Leben geschaffener Menschen zu schätzen und das Leben zu respektieren. Aber die Art und Weise, wie Gott wirkt, ist nicht so, wie die Menschen es sich vorstellen, das heißt, indem Er dich festhält oder, um einen umgangssprachlicheren Ausdruck zu verwenden, indem Er dich erpresst. So ist es nicht. Gott erpresst die Menschen nicht; Er zwingt die Menschen niemals, etwas zu tun. In ihrem Glauben an Gott wollen die Menschen Ihn immer wieder zwingen, ihnen Segnungen zu geben. Sie wollen sich auch an ihn klammern und Ihn erpressen, damit Er sie ins Himmelreich eintreten lässt. Ist das nicht der Fall? (Ja.) Gott erpresset dich nicht. Es ist nicht gut, diesen umgangssprachlichen Ausdruck „dich erpressen“ zu verwenden, aber er ist etwas anschaulich und für die Menschen leicht zu verstehen. Gott klammert sich nicht an dich – du bist frei. Wenn du all diese Arbeit schätzt, die Gott an dir tut, weil Er dein Leben respektiert, schätzt und wertschätzt, solltest du dich nicht entscheiden, vorsichtig gegenüber Gott zu sein, Missverständnisse über Ihn zu hegen, Widerstand gegen Ihn zu leisten oder Ihn abzulehnen, wenn Er irgendeine Umgebung für dich orchestriert und anordnet. Stattdessen solltest du tun, was ein geschaffenes Wesen tun sollte, und die Haltung zeigen, die ein geschaffenes Wesen gegenüber dem Schöpfer haben sollte – Unterwerfung und Annahme. Ist das nicht so? (Ja.) Über diesen Aspekt wurde nun klar Gemeinschaft gehalten.
Die Art und Weise, wie die Menschen an Gottes Werk herangehen, hat bereits eine ihrer Auffassungen und Vorstellungen entlarvt. Was ist diese Auffassung und Vorstellung? Die Menschen interpretieren Gottes Orchestrierungen und Anordnungen als Manipulation an und Kontrolle über sie. Wirkt Gott auf diese Weise? (Nein.) Tief in den Herzen der Menschen fürchten sie sich verschwommen vor Gott. Schon bei der bloßen Erwähnung Gottes empfinden sie Ihn als furchterregend und nicht liebenswert. Sie glauben, dass Er, wenn du nicht auf Gottes Worte hörst und dich Seinen Orchestrierungen und Anordnungen nicht unterwirfst, zornig auf dich sein wird, bis du auf Seine Worte hörst und dich Seinen Orchestrierungen und Anordnungen unterwirfst, und dass Er nicht aufgeben wird, bis Er dich vollkommen gemacht hat. Ist das nicht eine Auffassung, die die Menschen haben? Als was stellen sich die Menschen Gott vor? Stellen sie Ihn sich nicht als einen Diktator vor? Sie denken, dass du Seine Herrschaft annehmen, Seine Richtlinien akzeptieren und Ihm gegenüber ehrerbietig sein und alles tun musst, was Er von dir verlangt, und dass du nicht hinter Seinem Rücken über Ihn reden darfst, und dass du die Umgebungen annehmen musst, die Er für dich bereitet, und dass du, wenn du sie nicht annimmst, bestraft werden und Vergeltung erleiden wirst. Handelt Gott wirklich auf diese Weise? (Nein.) Gott respektiert dich und übernimmt die Verantwortung für dich. Gott schätzt das Leben der geschaffenen menschlichen Wesen. Die Menschen sollten nicht verkennen, was gut für sie ist, oder Seine Güte nicht zu schätzen wissen. Wenn du Gottes Güte schätzt, dann solltest du die Umgebungen, die Er bereitet, annehmen und sie von Ihm annehmen. Selbst wenn du die darin enthaltenen Wahrheiten nicht annimmst, die darin enthaltenen Wahrheitsgrundsätze nicht verstehst und nicht verstehst, was du praktizieren oder ändern solltest, solltest du zumindest Gott gegenüber nicht vorsichtig sein oder Ihn missverstehen – das ist es, was du erreichen solltest. Missdeute Gottes Absichten nicht, selbst wenn du aus diesen Umgebungen nichts gewinnst. Gott ist nicht darauf aus, irgendetwas von dir zu gewinnen. Du bist nur ein winziges geschaffenes Wesen, was könnte Gott möglicherweise von dir gewinnen wollen? Dein Leben und alles, was du heute genießt, wurde dir von Gott gegeben, ebenso wie das bisschen an Glaubenslehre, das du verstehst. Dein freier Wille, dein Kaliber, deine Begabung und deine Fähigkeiten und Fertigkeiten, ob groß oder klein, wurden dir alle von Gott gegeben. Was sollte Gott also aus dir gewinnen wollen? Wenn Gott Herrlichkeit gewinnt, nachdem Er die Wahrheit in dich hineingearbeitet hat, sodass du dich Ihm unterwirfst und Ihn fürchtest, und du denkst, dass Gott genau das von dir gewinnen will, beurteilst du Ihn dann nicht nach deinen eigenen abscheulichen Maßstäben? Das ist Gotteslästerung, nicht wahr? (Ja.) Welche Herrlichkeit kann Gott von den Menschen gewinnen? Am Ende sind es die Menschen selbst, die greifbare Vorteile erhalten. Bevor Sein Werk vollendet ist, hat Gott bereits Herrlichkeit gewonnen, denn Gott Selbst ist herrlich – Seine Wahrheit und Autorität sind der Beweis für Satans Niederlage, und sie sind die Wirklichkeit aller positiven Dinge. Gott Selbst ist herrlich, muss Er also noch ein kleines bisschen Herrlichkeit aus einem winzigen geschaffenen Wesen wie dir gewinnen? Gott ist nicht darauf aus, irgendetwas aus den Menschen zu gewinnen. Wenn Er darauf aus ist, irgendetwas zu gewinnen, dann ist es, die Menschen zu befähigen, letztendlich Seine Anforderungen gemäß Seinem Führungsplan zu erfüllen. Und sobald die Menschen die Errettung erlangen und in der Lage sind, mit Gott vereinbar zu sein, wird Er ruhen – denn durch die Errettung der Menschheit wird Gott im Gegenzug zur Ruhe kommen – das ist es, was Gott zu gewinnen sucht. Sind es also nicht die Menschen, die am Ende die greifbaren Vorteile erhalten? Die Menschen werden die Wahrheit gewonnen haben; sie werden sich im Leben nicht länger verloren fühlen – sie werden eine Richtung und einen Weg haben – und sie werden mit Gott vereinbar sein und nicht mehr gegen Ihn aufbegehren; sie werden nicht mehr von irgendeiner bösen Macht gefangen genommen werden; sie werden wahre geschaffene Wesen sein, und sie werden nicht mehr dem Tod gegenüberstehen – was für eine große Ehre das ist! Diejenigen, die die größten greifbaren Vorteile erhalten, sind menschliche Wesen, diejenigen, die Gottes Werk und Gottes Errettung annehmen. Wurde über diesen Aspekt klar Gemeinschaft gehalten? Was ist die Auffassung und Vorstellung der Menschen in diesem Zusammenhang? (Sie interpretieren Gottes Orchestrierungen und Anordnungen als Seine Manipulation der Menschen und Seine Kontrolle über die Menschen.) Wenn wir darüber keine Gemeinschaft halten würden, hätten die Menschen immer einige Gedanken und Ansichten in ihren Köpfen, die sie nicht ausdrücken könnten oder die sich nicht zu einer systematischen Theorie geformt hätten. Obwohl diese Dinge sie nicht bei der Ausführung ihrer Pflichten einschränken oder ihr tägliches Leben offensichtlich beeinflussen, beeinträchtigen sie doch schwerwiegend ihr Streben nach der Wahrheit, ihre Haltung gegenüber Gott und ihre Beziehung zu Gott. Daher sind dies Dinge, die die Menschen loslassen müssen. Sobald dieses Problem gelöst ist, wirst du eine Barriere zwischen dir und Gott losgelassen haben, und eine Art von Hindernis auf deinem Weg des Strebens nach der Wahrheit wird beseitigt sein, was es dir erleichtert, nach der Wahrheit zu streben. Wenn wirkliche Schwierigkeiten beseitigt sind, verringern sich die Barrieren und Hindernisse zwischen dir und Gott, sodass du deine Pflicht ausführen und die Wahrheit mit viel mehr Leichtigkeit praktizieren kannst. Es ist genau wie beim Gang auf ein Schlachtfeld – glaubt ihr, es ist besser, mit leichtem Gepäck oder mit einer schweren Last in die Schlacht zu ziehen? Was ist bequemer? (Mit leichtem Gepäck in die Schlacht zu ziehen.) Mit leichtem Gepäck in die Schlacht zu ziehen; nur eine Waffe auf dem Rücken zu tragen, reicht aus – so ist es einfach und leicht. Wenn du darüber hinaus Töpfe und Gepäck oder Kosmetika und Fitnessgeräte trägst, wird die Last zu schwer sein; es wird schmerzhaft sein, so viele Dinge in die Schlacht zu tragen, und das Kämpfen wird dadurch erschwert. Diese Auffassungen und Vorstellungen sind wie verschiedene Arten von Lasten, die die Menschen mit sich herumtragen, und die ihnen, wohin sie auch gehen, Lasten und Belastungen bereiten. Kurz gesagt, von Zeit zu Zeit werden dich diese Dinge beeinflussen und dich daran hindern, nach der Wahrheit zu streben und sie zu praktizieren. Solange keine kritischen Probleme auftreten, wird es so aussehen, als hättest du keine größeren Probleme. Aber sobald kritische Probleme von grundsätzlicher Bedeutung auftreten, wird es zwischen dir und Gott eine aus diesen Dingen bestehende Barriere geben. Wenn diese Dinge zum Vorschein kommen, wirst du das Gefühl haben, dass es ein Problem in deiner Beziehung zu Gott gibt, dass es einen Konflikt zwischen dir und Gott gibt; dein Herz des Glaubens an Gott wird nicht mehr so rein sein, und du wirst viele Schwierigkeiten haben. Aber wenn du diese Dinge loslässt, wirst du dich wunderbar fühlen, dein Herz wird entspannt und befreit sein und nicht länger eingeschränkt oder gebunden. Obwohl diese Dinge von Zeit zu Zeit in deinem Unterbewusstsein oder deinen Gedanken aufblitzen werden, wirst du sie im Grunde bereits gelöst haben, und wenn du wieder Dinge tust, wirst du dich dabei viel leichter fühlen und sie viel einfacher ausführen. Obwohl diese Auffassungen und Vorstellungen vielleicht immer noch eine subtile Wirkung in den Tiefen deines Geistes haben, wirst du zumindest in deinem subjektiven Willen klar erkannt haben, dass sie keine positiven Dinge sind. Daher wirst du sie subjektiv loslassen und dich nicht mehr von ihnen beeinflussen lassen. Auf diese Weise wirst du diese Barriere zwischen dir und Gott im Grunde losgelassen und gelöst haben.
Wir halten oft auf diese Weise Gemeinschaft über das Thema des Strebens nach der Wahrheit. Könnt ihr die Wichtigkeit des Strebens nach der Wahrheit spüren? Als ihr saht, wie Menschen in eurer Umgebung, mit denen ihr bekannt seid, von der Kirche behandelt wurden, wobei einige sogar entfernt oder ausgeschlossen wurden, hattet ihr da irgendwelche Gedanken dazu? Habt ihr daraus irgendwelche Erfahrungen oder Lehren gezogen? Was sind die Hauptprobleme bei denen, die in die B-Gruppen versetzt wurden, und bei denen, die entfernt wurden? (Als ich sah, wie einige Leute um mich herum, mit denen ich bekannt bin, in die B-Gruppen versetzt oder entfernt wurden, hat das mein Herz und meinen Verstand aufgewühlt. Obwohl sie seit vielen Jahren an Gott glauben, streben sie wirklich nicht nach der Wahrheit, und wenn auch ich nicht nach der Wahrheit strebe und nicht die Wahrheit suche, wann immer mir Dinge widerfahren, werde ich letztendlich wie sie ausgemustert werden.) Wisst ihr, was die Grundsätze von Gottes Haus für den Umgang mit diesen Menschen waren? Hat Gottes Haus sie nur deshalb entfernt, weil sie von schlechter Menschlichkeit sind und nicht nach der Wahrheit streben und weil es sie als unangenehm empfindet? (Nein.) Ist es dann so, dass all jene, mit denen man sich nicht befasst hat, keine Probleme mit ihrer Menschlichkeit haben, dass sie alle die Wahrheit lieben, nach der Wahrheit streben und sich der Wahrheit unterwerfen können und Gott lieben und fürchten? Ist das der Fall? (Nein.) Wurden diese Menschen von Gottes Haus nur deshalb entfernt oder in die B-Gruppen versetzt, weil sie die Wahrheit nicht lieben und ihr abgeneigt sind? Wurde sich mit ihnen befasst, weil sie von schlechter Menschlichkeit sind und sich gänzlich weigern, die Wahrheit anzunehmen, oder wegen ihres schlechten Aussehens oder einer vorübergehenden Verfehlung? Ist dies der Grundsatz, nach dem Gottes Haus mit den Menschen umgeht? (Nein.) Befasst sich Gottes Haus mit jemandem und erklärt ihn für ungeeignet, eine Pflicht auszuführen und schickt ihn weg, weil er nicht nach der Wahrheit strebt? (Nein.) Warum hat es sich also mit diesen Menschen befasst und sie weggeschickt? (Weil sie nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen gehandelt haben und weil sie die Arbeit der Kirche unterbrochen und gestört haben, was der Arbeit von Gottes Haus schwere Verluste zufügte.) War dies der Hauptgrund? (Ja.) Welche anderen Gründe gab es? Wurde jemals jemand weggeschickt, weil er ständig log? (Nein.) Wurde jemals jemand weggeschickt, weil er die Wahrheit nicht liebt und der Wahrheit abgeneigt ist? Wurde jemals jemand weggeschickt, weil er bei der Ausführung seiner Pflicht untreu ist? (Nein.) Findest du es schade, dass diese Menschen weggeschickt wurden? Wurde irgendjemandem von ihnen Unrecht getan? (Nein.) Absolut niemandem von ihnen wurde Unrecht getan. Gemäß den bösen Taten, die diese Menschen begangen haben, verdienen sie es, achtzehnmal zu sterben, wenn sie ins geistliche Reich kommen, und sie alle müssen bestraft werden – sterben, dann wieder zum Leben erweckt und erneut bestraft werden; wieder sterben, wieder zum Leben erweckt und erneut bestraft werden; und wieder sterben – sie verdienen es, insgesamt achtzehnmal zu sterben. Sie begingen viele böse Taten, und ihre Sünden sind abscheulich! Warum wurde sich also mit diesen Menschen befasst und warum wurden sie und ausgeschlossen? Weil es keine Option war, sich nicht mit ihnen zu befassen – sie taten nicht ihre Pflichten, sie verursachten Unterbrechungen und Störungen, und sie sabotierten die Dinge! Manche denken sogar, dass sich mit diesen Menschen befasst wurde, weil sie es lieben zu lügen und weil sie von schlechter Menschlichkeit sind, oder weil sie um Status und Macht wetteifern und bei der Ausführung ihrer Pflichten untreu sind; andere wirrköpfige Menschen sagen, es sei, weil sie die Wahrheit nicht lieben und nicht nach der Wahrheit streben. Also, liebt ihr die Wahrheit? Lieben all jene, die nicht weggeschickt wurden, die Wahrheit und streben nach der ihr? (Nein.) Nichts davon sind Tatsachen. In Wirklichkeit wurde sich mit diesen Menschen befasst und sie wurden ausgeschlossen, weil sie im Prozess der Ausführung ihrer Pflichten die Rolle spielten, Unterbrechungen und Störungen zu verursachen und Dinge zu sabotieren. Sie taten Dinge, die Satan und Teufel und der große rote Drache tun wollen, aber nicht können, und verletzten damit schwerwiegend die Verwaltungsverordnungen von Gottes Haus und erzürnten Gott zutiefst. Sie wurden nur weggeschickt, weil es einfach keine Option war, sie nicht wegzuschicken. Es ist nicht so, dass Gottes Haus lieblos und hart gegenüber den Menschen ist, und es ist nicht so, dass Gott den Menschen keine Chancen gibt. Vielmehr ist es so, dass diese Menschen in ihren Handlungen zu weit gegangen sind, Unterbrechungen und Störungen verursacht haben, und die Verluste, die sie der Arbeit der Kirche zugefügt haben, zu groß waren. Sie taten nicht ihre Pflichten, und sie schufteten nicht einmal; sie verursachten Unterbrechungen und Störungen, und sie taten Böses. Keiner von Gottes Auserwählten mag es, solche Menschen in der Kirche zu haben. Wenn du in der Kirche etwas Verächtliches sagst oder eine Lüge erzählst, ist das nur dein persönliches Verhalten, es zeigt nur, dass du die Wahrheit nicht liebst und nicht nach der Wahrheit strebst, und solange es keine Unterbrechung oder Störung verursacht, wird sich niemand mit dir befassen; wenn du manchmal bei der Ausführung deiner Pflicht etwas oberflächlich bist, aber die meiste Zeit effektiv bist, dann wird dir Gottes Haus, solange du keine Unterbrechung oder Störung verursachst, die Möglichkeit geben, zu bleiben und eine Pflicht zu tun, und dich gemäß den Grundsätzen behandeln. Diese Menschen verursachten jedoch Unterbrechungen und Störungen. Sie begingen rücksichtslos Missetaten und verletzten in jeder Hinsicht die Grundsätze, was zu großem Aufruhr führte; alle Aspekte der Arbeit der Kirche wurden sabotiert, und die Früchte der Pflichten vieler Brüder und Schwestern wurden völlig zunichte gemacht. Die Folgen ihrer Unterbrechungen und Störungen sind sehr schwerwiegend, und es wird unzählige Menschen unzählige Stunden kosten, sie wiedergutzumachen. Deshalb mussten diese Menschen weggeschickt werden! Nur auf diese Weise war es möglich, die Brüder und Schwestern zu schützen, damit sie ihre Pflichten normal ausführen und gute Ergebnisse erzielen konnten. Nur durch das Entfernen dieser bösen Menschen und Antichristen war es möglich, eine geeignete Arbeits- und Lebensumgebung für die Brüder und Schwestern zu schaffen. Wenn diese bösen Menschen und Antichristen in der Kirche blieben, wären sie nur eine Geißel, und es gäbe eine üble und trübe Atmosphäre und Chaos, wohin sie auch gingen. Nichts, was sie taten, entsprach auch nur dem Maßstab des Schuftens. Alles, was sie taten, war zu stören, zu sabotieren und zu zerstören. Ihr einziges Ziel war es, die Arbeit der Kirche und das kirchliche Leben zu unterbrechen und zu stören. Sind sie nicht Diener Satans? Können solche Menschen in der Kirche bleiben? Sie sind keine gewöhnlichen verdorbenen Menschen, sondern Diener Satans! Was haben diese Menschen getan? Sie verschwendeten Gottes Opfergaben und gaben sie bedingungslos an Nichtgläubige – sie waren äußerst großzügig, wenn es darum ging, Nichtgläubigen Geld zu geben, und zwangen es ihnen sogar auf, selbst wenn sie nicht darum baten. Wenn sie Nichtgläubige baten, etwas Arbeit zu verrichten, und die Nichtgläubigen sagten, hundert Dollar würden ausreichen, bestanden sie darauf, dreihundert zu zahlen, und wenn die Nichtgläubigen dreihundert Dollar verlangten, bestanden sie darauf, fünfhundert zu zahlen, und gaben den Nichtgläubigen sogar zusätzliche Prämien, nachdem sie ihnen bereits ihre Löhne ausgezahlt hatten. Ganz gleich, wie viele Opfergaben ausgegeben werden sollten, sie fragten den Oberen nicht um Rat, sondern trafen die Entscheidung einfach selbst. Egal, welche Arbeit sie taten, sie führten sie nicht gemäß den Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes oder gemäß den von Gottes Haus gegebenen Grundsätzen aus, und natürlich führten sie sie schon gar nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen aus. Sie folgten einfach ihren eigenen Wünschen und taten, was ihnen gefiel, ohne die Interessen von Gottes Haus überhaupt zu verteidigen. Sie würden lieber die Nichtgläubigen verteidigen als die Interessen des Hauses Gottes, und sie verschwendeten Gottes Opfergaben überall. War das Geld, das sie verdient hatten? Sie hielten sich überhaupt nicht zurück, wenn es darum ging, Nichtgläubigen Prämien und Geschenke zu geben, und niemand durfte ihnen widersprechen; wer es doch tat, wurde zurechtgewiesen. Glaubst du, dass solche Menschen Leute sind, die an Gott glauben und Gott folgen? Sie sind Abschaum, nicht wahr? Sollten solche Menschen entfernt werden? (Ja.) Welche anderen Übel haben diese Menschen begangen? Bei der Predigt des Evangeliums meldeten sie falsche Zahlen, um Gottes Haus zu täuschen, und quälten und unterdrückten gnadenlos jeden, der keine falschen Zahlen meldete. Sie zwangen andere, falsche Zahlen zu melden, und ließen ihnen keine andere Wahl, als dies zu tun. Was für Menschen sind das? Sind das überhaupt Menschen? Wenn du sagst, dass sie lediglich eine schlechte Menschlichkeit besitzen, die Wahrheit nicht lieben und nicht nach der Wahrheit streben, ist diese Aussage dann stichhaltig? Ist sie nicht Unsinn? (Doch.) Sie lieben nicht nur die Wahrheit nicht und streben nicht nach der Wahrheit, sondern sie besitzen nicht einmal normale Menschlichkeit, geschweige denn, dass sie die Wahrheit lieben und nach ihr streben – sie sind Teufel! Das seht ihr jetzt klar, oder? (Ja.) Was ist die Natur dieser Menschen? (Die Natur von Teufeln.) Sie haben die Natur von Teufeln. Nach ihrer Entfernung zeigten sich diese Menschen trotzug und fühlten sich sogar ungerecht behandelt und sagten: „Ich bin unschuldig, ich habe das nicht getan!“ Die Tatsachen lagen direkt vor ihren Augen, aber sie weigerten sich, es zuzugeben, und hielten sogar hartnäckig an ihren Ausreden fest und blieben bis zum Ende trotzig; beweist das nicht, dass es richtig war, sie zu entfernen? Was wären die Folgen, wenn diese Art von Menschen nicht entfernt würde? Würden sie Buße tun? Selbst wenn du sie nur zurechtstutzt und ihnen die Möglichkeit gibst, weiterhin eine Pflicht auszuführen, können sie Buße tun und sich zum Besseren verändern? (Nein, das können sie nicht.) Es gibt absolut keine Möglichkeit für sie, Buße zu tun. Was für eine Wesensnatur ist das? Was für Menschen können nicht bereuen und tun es auch nicht, selbst wenn sie mit den Tatsachen konfrontiert werden? (Teufel.) Teufel, Menschen mit dem Wesen Satans, böse Geister und schmutzige Dämonen werden nicht bereuen; egal, wie du über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, sie werden nicht bereuen. Sie erkennen nicht einmal die Fakten ihrer Übeltaten an. Können sie also die Wahrheit annehmen und sich selbst erkennen? Das werden sie absolut nicht tun! Wenn sie die Fakten ihrer Übeltaten anerkennen könnten, hätten sie eine Chance, die Wahrheit anzunehmen, aber sie geben nicht einmal die Tatsachen zu und erkennen oder akzeptieren die Natur ihrer Taten nicht – solche Menschen können unmöglich Buße tun. Sie sind genau wie die Sodomiter – wenn man den Sodomitern gesagt hätte: „Wenn ihr nicht bereut, wird Gott diese Stadt zerstören“, hätten sie es angenommen? Was wäre ihre Haltung gewesen, nachdem sie diese Worte gehört hätten? Sie hätten so getan, als hätten sie sie nicht gehört, und weiterhin nach ihren eigenen Vorlieben gehandelt und getan, was immer sie wollten, ohne jegliche reue. Daher war ihr endgültiges Ergebnis die Vernichtung. Was jene Menschen betrifft, die in der Kirche Unterbrechungen und Störungen verursachten, so gab Gott ihnen Gelegenheiten, und doch schätzten sie sie nicht oder bereuten nicht, und sie bestanden darauf, sich Gott bis zum Ende zu widersetzen. Diese Menschen haben weder Gewissen noch Vernunft – sind sie des Mitleids würdig? (Nein, das sind sie nicht.) Gibt es jemanden, der diese Menschen verteidigt hat, die des Mitleids unwürdig sind? Gibt es jemanden, der sie bewundert und das Gefühl hat, dass sie viele Jahre lang gelitten und einen Preis gezahlt haben und dass sie extrem hart und extrem fleißig gearbeitet haben und dass einige von ihnen ein ziemlich gutes Kaliber haben und über großes Arbeitsvermögen und gute Organisationsfähigkeiten verfügen und dass es schade ist, dass sie weggeschickt wurden? Ist es schade? (Nein, das ist es nicht.) Es ist nicht schade, was bedeutet, dass es richtig war, sie wegzuschicken. Beobachtet einfach und seht, ob diese Menschen die Wahrheit annehmen können und welchen Weg sie gehen. Wenn Menschen sogar bei der Ausführung ihrer Pflichten Unterbrechungen oder Störungen verursachen, sind sie der Abschaum der Menschheit! Es ist nur recht und billig, dass geschaffene Wesen ihre Pflichten tun, und egal, was diese Pflichten sind, sie müssen ihre Verantwortung erfüllen. Selbst wenn ihre Ausführung ihrer Pflicht nicht dem Maßstab entspricht, sollten sie zumindest keine Unterbrechungen und Störungen verursachen! Unterbrechungen und Störungen zu verursachen ist etwas, das Satan tut; es sollte nicht etwas sein, das verdorbene Menschen tun. Verdorbene Menschen wurden von Satan verdorben, und sie können nicht anders, als sich Gott zu widersetzen; Menschen mit normaler Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft würden bei der Ausführung ihrer Pflichten jedoch nicht absichtlich Unterbrechungen und Störungen verursachen. Das liegt daran, dass ihr Gewissen und ihre Vernunft sie zurückhalten, und so werden sie die Arbeit von Gottes Haus im Prozess der Ausführung ihrer Pflicht nicht unterbrechen, stören oder sabotieren. Selbst wenn man seine Pflicht nicht auf eine Weise ausführen kann, die dem Maßstab entspricht, ist es doch akzeptabel, sie durchschnittlich auszuführen; dies entspricht zumindest dem Maßstab von Gewissen und Vernunft. Doch diese Menschen können nicht einmal diesen Maßstab erreichen, sodass sie letztendlich nur an dem Punkt landen können, an dem sie wegen ihrer vielen bösen Taten aus Gottes Haus entfernt oder ausgeschlossen zu werden. Sie sind der Abschaum der Menschheit!
Als Nächstes wollen wir über die Problematik von Auffassungen und Vorstellungen sprechen, wenn es um „das Loslassen der Barrieren zwischen sich selbst und Gott und der eigenen Feindseligkeit gegenüber Gott“ geht. Dies ist der dritte Punkt beim „Loslassen“ innerhalb der Praxis des Strebens nach der Wahrheit. Wir haben gerade über einige der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk gesprochen. Wenn man es jetzt betrachtet, haben die Menschen nicht noch einige andere Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk? Werden diese Auffassungen und Vorstellungen beeinflussen, wie die Menschen Gottes Werk behandeln, wie sie Gottes Werk erfahren und wie sie Gottes Werk verstehen und erkennen? Unter den verschiedenen Arten von Menschen, die in der Kirche auftauchen, gibt es auch die der bösen Menschen und Antichristen. Egal, welches Unrecht sie begangen haben, das dazu führte, dass man sich mit ihnen befasst hat, und egal, welche Angelegenheiten die Kirche dazu veranlassten, sie zu entfernen oder auszuschließen, es gibt immer einige Leute, die bestimmte Auffassungen darüber haben, wie Gottes Haus die Kirche von Ungläubigen, bösen Menschen und Antichristen säubert, und diese Auffassungen und Vorstellungen sind darauf zurückzuführen, dass sie Gottes Werk oder Gottes Herrschaft überhaupt nicht verstehen. In den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen ist die Kirche der Ort, an dem Gott auf Erden wirkt. Daher ist die Kirche der direkteste Ort für die Menschen, um Gottes Herrschaft zu sehen, und man kann auch sagen, dass sie der direkteste und offensichtlichste Ort ist, an dem Gottes Herrschaft sich äußert. An diesem Ort begegnen die Menschen jedoch oft einigen Menschen, Ereignissen und Dingen, die nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmen. In ihren Auffassungen denken die Menschen, dass die Kirche, da sie ein Ort ist, der mit Gottes Werk verbunden ist, ein ruhiger und friedlicher Ort voller Freundlichkeit und Frieden, Liebe und Toleranz sowie Freude und Trost sein sollte. Sie glauben, dass Individuen wie böse Menschen und Antichristen niemals in der Kirche auftauchen sollten und dass es keine Vorkommnisse geben sollte, bei denen böse Menschen Böses tun. Und sie denken, dass es unter Gottes Herrschaft natürlich keine Vorkommnisse geben sollte, bei denen die Wahrheitsgrundsätze in der Kirche verletzt werden, geschweige denn sollte es gesetzlose Menschen oder gesetzlose Dinge irgendeiner Art geben oder Dinge, die nicht mit dem menschlichen Willen, den menschlichen Gefühlen und der Menschlichkeit übereinstimmen. Sie glauben, dass in der Kirche alles so friedlich, ruhig, angenehm, positiv, optimistisch und erhebend sein sollte, und es sollte nicht einmal irgendwelche Kämpfe oder irgendwelche abscheulichen oder hässlichen Dinge geben, die nicht mit den Bedürfnissen der Menschlichkeit übereinstimmen. Das sind alles Auffassungen der Menschen. Die Tatsachen stimmen jedoch nicht mit den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen überein. Ungeachtet der jeweiligen Zeit oder Arbeitsphase kommt es in der Kirche immer wieder zu Vorfällen, bei denen einige böse Menschen und Antichristen die Arbeit der Kirche stören und unterbrechen, was dazu führt, dass bestimmte Aspekte der Arbeit des Hauses Gottes sabotiert werden, die Ordnung der Arbeit der Kirche gestört und unterbrochen wird und andere solche Dinge. Wenn diese Dinge geschehen, empfinden die Menschen es als unvorstellbar, und ihre Herzen sind erfüllt von Hilflosigkeit, Unverständnis und Verwirrung, und sie fragen sich: „Existiert Gott wirklich? Wie genau herrscht Gott über die Menschheit und regiert Seine Kirche, regiert Sein Haus? Kümmert Sich Gott wirklich darum oder nicht? Wo ist Gott? Warum schreitet niemand ein, um sie aufzuhalten, wenn diese gesetzlosen Dinge geschehen und wenn böse Menschen auftauchen und eine Störung verursachen. Warum tritt auch Gott nicht vor und hält sie auf? Was genau geht hier vor sich? Ist die Kirche nicht Gottes Haus? Sind diejenigen, die Gott folgen, nicht Sein auserwähltes Volk? Warum wacht Gott nicht über Sein Haus oder beschützt es nicht? Warum beschützt Gott Sein auserwähltes Volk nicht, damit es friedlich in einem Kokon, an einem Zufluchtsort leben kann?“ Diese Zweifel und dieses Unverständnis der Menschen werden durch die verschiedenen Auffassungen der Menschen verursacht, nicht wahr? (Ja.) Worum geht es bei diesen Auffassungen also hauptsächlich? Geht es nicht um Gottes Werk und Gottes Herrschaft? Weil in der Kirche Angelegenheiten auftreten, bei denen böse Menschen Böses tun und Unterbrechungen und Störungen in der Kirche verursachen, und weil die Menschen diese Angelegenheiten nicht verstehen, ist es für sie schwierig, die Ursprünge und Endergebnisse dieser Angelegenheiten zu erkennen. Weil die Menschen diese Dinge nicht durchschauen können, entwickeln sie allerlei Ideen und Auffassungen bezüglich Gott. Manche Leute denken: „Gottes Haus sollte bösen Menschen und Antichristen Liebe zeigen. Wenn Gottes Haus ihnen keine Liebe zeigt, ist es dann nicht genauso wie in der Gesellschaft? In der Gesellschaft gibt es immer eine Gruppe von Menschen, die eine andere Gruppe von Menschen quält, nur um Macht und Einfluss zu erlangen. Quält Gottes Haus nicht auch Menschen, indem es böse Menschen entfernt und ausschließt? Es ist nicht so sicher, in Gottes Haus zu bleiben! Wenn du wirklich auf irgendwelche turbulenten Situationen stößt, könntest du ungerecht behandelt und entfernt werden, und niemand wird deinen Namen reinwaschen! Wo genau ist Gott? Warum tritt Gott nicht hervor und sagt etwas oder tut etwas? Lass uns deine Existenz sehen, lass uns deine Allmacht sehen, lass uns deine Herrschaft mit unseren eigenen Augen sehen, dann werden wir uns wohlfühlen, nicht wahr?“ In der Kirche kommt es jedes Mal, wenn Menschen einige Ereignisse erleben, die sie nicht begreifen können, bei einigen zu Gefühlen wie Unbehagen und Zweifel, wobei einige sogar diesen Ereignissen ausweichen wollen und andere in Negativität verfallen; einige wiederum – insbesondere jene, die von Antichristen irregeführt und getäuscht wurden – geben sich selbst auf; andere, die von Antichristen irregeführt und ausgenutzt wurden und zu ihren Komplizen geworden sind, werden sogar zur Selbstreflexion isoliert oder von der Kirche entfernt. Gleichzeitig damit, dass viele Menschen all diese Dinge als unbegreiflich empfinden, beginnen sie auch an der Existenz Gottes zu zweifeln. Das liegt daran, dass die Hauptquelle des Glaubens vieler Menschen an Gott ihr Glaube daran ist, dass Gott über alle Dinge, über alles, herrscht. Das heißt, viele Menschen glauben, dass Gott über alles, über alle Dinge und über das Schicksal der Menschheit herrschen kann. Daher glauben sie an die Existenz Gottes und an Gottes Identität und Wesen. Diese Dinge, die um sie herum geschehen, lassen sie jedoch an ihrem Glauben an Gottes Herrschaft zweifeln und wanken, und schließlich beginnen sie, an der Tatsache zu zweifeln, dass Gott über alles herrscht, und ihr Glaube an Gott beginnt anschließend ebenfalls zu wanken, und so entsteht diese ganze Reihe von Problemen. Die Menschen haben allerlei Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Herrschaft, und diese Auffassungen und Vorstellungen stimmen definitiv nicht mit der Wahrheit oder den Tatsachen überein und sind stattdessen die abwegigen und absurden Interpretationen oder Missverständnisse der Menschen. Als Nächstes werden wir also Gemeinschaft darüber halten, wie Gott über all die Menschen, Ereignisse und Dinge um dich herum herrscht, die du sehen und fühlen kannst, was die Grundsätze für Gottes Herrschaft über all dies sind und was der Zweck ist, den Er zu erreichen beabsichtigt.
Der Begriff „Gottes Herrschaft“ umfasst ein sehr breites Spektrum an Inhalten. Unabhängig vom weiteren Umfeld ist Gottes Herrschaft in Bezug auf die Kirche real. Gottes Herrschaft ist weder eine leere Worthülse, noch ist sie ein bloßes Phänomen, sondern es gibt vielmehr tatsächliche Beispiele und tatsächliche Ergebnisse für sie. Was sind also die Grundsätze von Gottes Herrschaft in der Kirche? Lasst uns zuerst über Folgendes nachdenken: Herrscht Gott darüber und ordnet Er an, welche Menschen in die Kirche aufgenommen werden? (Ja, das tut Er.) Das ist keine leere Behauptung. Welchen Menschen Gottes Evangelium und Gottes Worte zuteilwerden, wer Gottes Werk annehmen kann und welche Menschen in die Kirche eintreten können – all dies ist von Gott bestimmt. Lasst uns vorerst nicht über die Menschlichkeit dieser Menschen sprechen und darüber, ob sie böse Menschen sind; die Tatsache, dass sie in die Kirche eintreten können, bedeutet, dass Gott dies bestimmt hat. Ist Gottes Bestimmung ein Aspekt von Gottes Herrschaft? (Ja.) Zunächst einmal gibt es eine Sache, derer wir uns sicher sein können, nämlich dass der Eintritt jeder Person in die Kirche von Gott bestimmt ist. Der Begriff „Gottes Bestimmung“ klingt etwas abstrakt, also sagen wir einfach: „Gott hat das letzte Wort, Gott bewacht die Tür.“ Gott ist das Tor zum Königreich und auch das Tor zur Kirche. Gott bewacht die Tür, wenn es darum geht, welche Art von Menschen offiziell Mitglieder der Kirche, von Gottes Haus, werden können. Unabhängig davon, ob es sich um Ungläubige oder böse Menschen handelt, die sich in die Kirche eingeschlichen haben, oder um gute Menschen, die daran interessiert sind, an Gott zu glauben, oder die in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen und Gott zu folgen: Wenn sie der Kirche beitreten und Mitglieder der Kirche werden, dann ist dies nicht etwas, das von irgendeiner Person entschieden werden kann, es ist auf Gottes Herrschaft, Anordnungen und Bestimmung zurückzuführen. Unabhängig davon, ob sie bestimmte Hintergedanken oder Ziele für den Glauben an Gott hegen, oder wie ihre Menschlichkeit beschaffen ist, oder was ihr Bildungsniveau und ihr sozialer Hintergrund sind, es ist Gott, der entscheidet, dass sie der Kirche beitreten und vor Ihn treten können – es ist Gott, der die Tür bewacht. Können die Menschen die Tür richtig bewachen? (Nein, das können sie nicht.) Die Menschen können diese Angelegenheit nicht entscheiden; sie hängt nicht vom Willen der Menschen ab. Wenn du zum Beispiel siehst, dass jemand gerissen ist und in der Gesellschaft Status hat, denkst du: „Es wäre großartig, wenn diese Person in Gottes Haus kommen könnte, um ein Kirchenleiter zu sein. Unserer Kirche fehlen solche Leute.“ Aber Gott will solche Menschen nicht; Er bewegt sie nicht. Wenn andere Leute ihnen das Evangelium predigen und mit ihnen über Gottes Worte Gemeinschaft halten, verstehen sie nicht, was sie gehört haben. Wenn sie irgendetwas anderes hören, sind sie in der Lage, es zu begreifen; nur wenn sie die Worte Gottes hören, können sie das nicht und sind wie Idioten – können solche Leute noch in die Kirche eintreten? Obwohl sie daran interessiert sind, Segnungen zu erlangen, sind sie nicht in der Lage, ihre Herzen zu beruhigen, und können nicht stillsitzen, wenn sie Gottes Worte und die Gemeinschaft über die Wahrheit hören, und nachdem sie zwei oder drei Predigten gehört haben, kommen sie nicht mehr. Solche Menschen haben keinen wirklichen Glauben. Werden also deine guten Absichten ihnen gegenüber irgendeine Wirkung haben? Wirst du in der Lage sein, sie in die Kirche zu bringen? Nein. Gott hat das letzte Wort. Gott sagt, Er wolle solche Leute nicht. Egal, ob es darum geht, einen Dienst zu erweisen oder eine bestimmte Rolle zu spielen, Er will sie nicht. Selbst wenn du sie also in guter Absicht mitschleppst, wird es nutzlos sein, und am Ende werden sie trotzdem gehen müssen. Sie können unmöglich Mitglieder der Kirche werden; egal, wer sie mitschleppt, es wird nutzlos sein. Diese Angelegenheit kann nicht von Menschen entschieden werden; sie ist von Gott bestimmt, und Gott bewacht die Tür. Manche Menschen haben keinen sozialen Status, sie sind keine wichtigen Persönlichkeiten, und sie sind von durchschnittlichem Kaliber und sehen unauffällig aus, aber sie sind ziemlich einfach und aufrichtig, und sie interessieren sich für Angelegenheiten des Glaubens an Gott. Ganz gleich, welche Schwierigkeiten sie durchmachen, sie sind untrennbar mit Gott verbunden, und ihre Begeisterung ist extrem groß – diese enthusiastische Energie ist etwas, das die Brüder und Schwestern gerne sehen, und auch Gott ist erfreut, sie zu sehen – und tatsächlich sind sie so enthusiastisch, weil sie vom Geist Gottes bewegt werden. Nachdem sie in die Kirche eingetreten sind und sehen, dass die Menschen in der Kirche alle gute Leute sind, die jeden Tag die Worte Gottes essen und trinken und über die Wahrheit Gemeinschaft halten, sind sie dadurch extrem ermutigt und fühlen, dass dies der richtige Lebensweg ist. Also beginnen sie, das Evangelium zu predigen und ihre Pflichten auszuführen und werden zu Anhängern Gottes. Wer entscheidet, dass sie an Gott glauben können? (Gott entscheidet.) Es ist Gott, der entscheidet. Sie können nur an Gott glauben, weil Gott ihnen erlaubt, in die Kirche einzutreten. Würde Gott nicht wirken und sie bewegen, könnten sie nicht an Gott glauben, und würden sie gewaltsam in die Kirche gezerrt, müssten sie diese früher oder später wieder verlassen. Die Menschen haben in ihren angeborenen Eigenschaften kein Organ, um die Wahrheit anzunehmen; die Tatsache, dass sie die Wahrheit lieben und die Wahrheit annehmen können, beweist, dass Gott an ihnen wirkt. Wenn Gott an ihnen wirkt, können sie Mitglieder der Kirche werden – dies ist eine Voraussetzung für alle Arten von Menschen, die in die Kirche eintreten, nämlich die Voraussetzung, dass Gott sie will. Ungeachtet der Rolle, die sie in der Kirche spielen, bewacht Gott auf jeden Fall die Tür zu Seinem Haus. Wenn Er ihnen nicht erlaubt, einzutreten, dann stehen sie vor der Tür; wenn Er ihnen erlaubt, hereinzukommen, dann sind sie drinnen. Daher ist es keine so einfache Angelegenheit, ein Mitglied der Kirche zu werden. Was die Frage betrifft, welche Grundsätze speziell als Grundlage für die Annahme von Menschen durch Gott dienen, so hat Gott natürlich Seine eigenen Grundsätze. Wir werden keine Gemeinschaft darüber halten, welche Art von Mensch Gott will und welche Art von Mensch Er nicht will – das ist sehr kompliziert. Warum sage ich, dass es kompliziert ist? Gott hat einen Plan dafür, wer in die Kirche eintritt, welche Rolle er in welchem Zeitraum spielt, welche Pflicht er ausführt oder welche wichtige Arbeit er in welchem Zeitraum übernimmt und in welchem Zeitraum er den Arbeitsbedürfnissen von Gottes Haus und dessen personellen Bedürfnissen entspricht. Gott reguliert und kontrolliert auf einer makroskopischen und allumfassenden Ebene, anstatt nur im gegenwärtigen Moment zu handeln – dies ist eine sehr komplizierte Angelegenheit und kann nicht in wenigen Worten klar erklärt werden. Daher werden wir nicht auf die Details eingehen. Kurz gesagt: Ob eine Person das Tor zu Gottes Haus betreten kann, wird nicht von irgendeiner Person entschieden; Gott herrscht darüber und ordnet dies an. Nach dem Eintritt in Gottes Haus führen alle Arten von Menschen alle Arten von Pflichten aus, spielen alle Arten von Rollen und gehen alle Arten von Wegen. All diese verschiedenen Arten von Menschen haben allerlei verschiedene Äußerungsformen, ob gut oder schlecht, positiv oder negativ, proaktiv oder passiv – all dies steht unter Gottes Herrschaft und Führung.
Gottes Herrschaft bedeutet, dass unter Seinem Walten alles seinem natürlichen Lauf folgt und in Einklang mit diesem geschieht; kein Ereignis geschieht zufällig, und die Entwicklungen und Veränderungen, die ein Ereignis durchläuft, werden von keinem Menschen ausgelöst oder bestimmt – Gott allein herrscht über all dies. Selbstverständlich basieren auch das Endergebnis und die Charakterisierung eines jeden Ereignisses auf dem Wesen der jeweiligen Art von Ereignis und dem Wesen der beteiligten Menschen. Die Grundlage für diese Charakterisierung bilden ausschließlich Gottes Worte und die von Ihm geforderten Grundsätze. Kein Ereignis geschieht zufällig, und das Endergebnis eines jeden Ereignisses wird nicht von Menschen entschieden. Tatsächlich wird der Anfang eines jeden Geschehens von Gott angeordnet und herbeigeführt. Wenn Gott ein Ereignis herbeiführt, dann sorgt er dafür, dass eine bestimmte Art von Mensch darin handelt. Solche Menschen mögen die Rolle eines Dienenden oder einer Kontrastfigur einnehmen und eine negative oder eine positive Rolle spielen. Doch ganz gleich, welche Rolle sie spielen, der Ursprung all dieser Dinge ist von Gott angeordnet. In dieser Hinsicht gibt es zwei Erklärungen für Gottes Anordnungen. Die eine ist, dass Gott persönlich einige positive Anordnungen trifft, für positive Führung und Aufsicht sorgt und bestimmte positive Gestalten ein Ereignis anstoßen lässt – das ist eine Erklärung für „Gottes Anordnungen“. Die andere Erklärung ist, dass Gott eine Art Geist entsendet und schickt, um bestimmte Dinge zu tun. In den Augen der Menschen sind diese Dinge negativ und niederträchtig, und so sind diese negativen und niederträchtigen Charaktere zweifellos negative Gestalten – d. h. sie sind jene Art von Menschen, die Gott von Anfang an dazu bestimmt hat, als Kontrastfiguren und negatives Lehrmaterial in Sein Haus einzutreten. Gott lässt sie diese Rollen spielen, denn aufgrund ihrer Wesensnatur können sie keine anderen spielen. Er lässt sie nach Herzenslust auftreten und ihre Aufgabe als Kontrastfiguren voll und ganz erfüllen. Während des gesamten Prozesses, ob es sich nun um die Äußerungsformen positiver oder negativer Gestalten handelt, besteht Gottes Grundsatz im Umgang mit all diesen Angelegenheiten darin, sie ihren natürlichen Lauf nehmen zu lassen. Bei der Betrachtung und dem Umgang mit diesen Angelegenheiten vertreten die positiven Gestalten einige positive Sichtweisen, die mit der Menschlichkeit und dem Maßstab des Gewissens übereinstimmen. Selbst wenn einige von ihnen verdorbene Dispositionen offenbaren – etwa einige Äußerungsformen eines Ja-Sagers oder andere verdorbene Dispositionen enthüllen – so halten sie doch zumindest am Gewissen und an der Vernunft der Menschlichkeit fest, also an der grundlegenden Basis für das eigene Verhalten. Was hingegen die negativen Gestalten betrifft, so greift Gott weder in ihr Handeln ein noch leitet Er sie. Stattdessen lässt Er sie ihrem natürlichen Lauf folgen. Auch sie agieren nach Herzenslust, enthüllen ihre ganze Hässlichkeit und tun nach Herzenslust bestimmte Dinge. Sie verkörpern erfolgreich die Rollen der negativen Gestalten, die Gott enthüllt – nämlich die der bösen Menschen und Antichristen – und ermöglichen es anderen, im wirklichen Leben anschaulich zu erkennen, was für Menschen Teufel, böse Menschen und Antichristen sind und wie genau die hässlichen Fratzen der von Gott entlarvten Antichristen, bösen Menschen, Satane und Teufel aussehen. Würden diese negativen Gestalten nicht als lebendiges Lehrmaterial im wirklichen Leben dienen, blieben Teufel und Satane in deinem Kopf für immer etwas Ungreifbares, eine bloße Vermutung oder Vorstellung. Doch nun stehen diese lebendigen Beispiele direkt vor deinen Augen, und diese Teufel in Menschenhaut leben anschaulich vor deinen Augen, und ihre Rede und ihr Verhalten, jedes ihrer Worte und jede ihrer Taten, ihre Mimik und sogar ihr Tonfall erscheinen anschaulich in deinem Leben, direkt vor dir, und prägen sich in dein Gedächtnis ein. Dies ist für dich nichts Schlechtes. Derartiges geschieht in der Kirche immer wieder. Wenn es das erste Mal passiert, fühlst du dich unbehaglich und denkst, dass du zu Gott beten musst. Beim zweiten Mal denkst du: „Ich muss lernen, die Wahrheit zu nutzen, um mich zu schützen, und wenn ich das nächste Mal auf solch einen Menschen treffe, muss ich ihm aus dem Weg gehen.“ Du beginnst darüber nachzudenken, wie du dich schützen und von bösen Menschen fernhalten kannst. Wenn diese Art von Mensch ein drittes Mal auftaucht, überlegst du: „Warum sprechen diese Menschen genauso wie der große rote Drache, wie Satan? Sind ihre Worte nicht irreführend? Sind sie nicht böse Menschen? Es scheint, dass in Gottes Worten steht, dass Menschen mit solchen Äußerungsformen Antichristen sind. Ich muss sie erkennen und enthüllen; ich darf mich nicht von ihnen in die Irre führen lassen und muss mich von ihnen fernhalten.“ Indem du dies immer wieder erlebst, erlangst du ein klareres und gründlicheres Verständnis dafür, Antichristen, böse Menschen, Satane und Teufel zu erkennen und zu erkennen, was Unterbrechungen und Störungen sind. Dein Verständnis beschränkt sich nicht länger auf Worte und Glaubenslehren und schon gar nicht auf bloße Äußerlichkeiten. Stattdessen bist du zunehmend fähig, diese Dinge im wirklichen Leben zu erkennen und gleichzeitig diese Menschen mithilfe der Wahrheit zu betrachten und diese Geschehnisse mithilfe der Wahrheit zu lösen. Natürlich korrigierst du, während diese Dinge geschehen, auch unablässig deine Ansichten und Standpunkte. Du denkst darüber nach, welchen Standpunkt du diesen Menschen gegenüber genau einnehmen, aus welcher Perspektive du sie betrachten und welche Art von Beziehung du zu ihnen pflegen solltest. Wenn du mit solchen Dingen konfrontiert wirst, denkst du unbewusst über diese Fragen nach, suchst beständig nach der Wahrheit, um Antworten zu finden und Schlussfolgerungen zu ziehen, und gewinnst letztendlich etwas daraus. Während dieses Prozesses tut Gott nichts anderes, als die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen und sie zu befähigen, diese zu verstehen – sei es durch gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit oder indem Er sie die Wahrheit in den Dingen verstehen lässt, die ihnen widerfahren. Kurz gesagt, Gott erstickt eine solche Situation nicht im Keim. Wenn diese Sache geschehen muss und sie für den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk und für das Werk der Kirche von Nutzen ist, dann wird Gott zulassen, dass es den Menschen widerfährt, und es nicht verhindern sondern es seinen natürlichen Lauf nehmen lassen. Gottes Absicht bei dieser Vorgehensweise ist es zum einen, Menschen auszumustern, und zum anderen, Menschen zu vervollkommnen. Beim Ausmustern zielt Er selbstverständlich auf jene ab, die als Kontrastfiguren dienen und es nicht einmal wert sind, einen Dienst zu leisten, während Er beim Vervollkommnen auf Seine Auserwählten abzielt – auf jene unter ihnen, die bereit sind, nach der Wahrheit zu streben. Dies hat eine zweifache Bedeutung: Zum einen werden böse Menschen durch die Darbietung, die sie geben, offenbart, ausgemustert und aus der Kirche entfernt. Zum anderen wird Gottes auserwähltes Volk befähigt, inmitten dieses Prozesses, in dem böse Menschen allmählich ihre Darbietung geben und als Kontrastfiguren dienen, die Wahrheit in Gottes Worten zu erkennen und zu verstehen. Auf diese Weise arbeitet Gott die Wahrheit auf praktische Weise in die Menschen hinein. Das heißt, Gott lässt zu, dass sich all die verschiedenen Äußerungsformen des niederträchtigen Wesens der von Ihm enthüllten bösen Menschen, Antichristen, Satane und Teufel im wirklichen Leben der Menschen zeigen. Dadurch erlangen die Menschen ein klares Verständnis und eine klare Erkenntnis von den verschiedenen Arten niederträchtiger, abscheulicher und negativer Gestalten, Ereignisse und Dinge. Nehmen wir zum Beispiel an, Gott sagt zu dir: „Du darfst glühende Kohlen nicht mit den Händen berühren; du wirst dir die Finger verbrennen und sie werden schmerzen.“ Du hast keine Vorstellung davon, wie glühende Kohlen aussehen oder wie es sich anfühlt, sie zu berühren, und nachdem Er dir das gesagt hat, verstehst du es lediglich als eine Glaubenslehre. Manche stellen sich dann eine glühende Kohle als Kugel oder langen Streifen vor. Doch welche Farbe haben sie? Wie fühlen sie sich an? Wie schmerzhaft wäre es, sie zu berühren? Du weißt es nicht. Dein Eindruck von glühenden Kohlen ist nur ein Bild, das dein Verstand sich ausmalt, und es wird niemals etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben. Wenn Gott also eines Tages ein Tablett mit glühenden Kohlen bringt und es vor dich stellt, erkennst du sie nicht; du spürst nur, dass sie ziemlich heiß zu sein scheinen. Vorsichtig streckst du deine Hand danach aus, um zu prüfen, ob deine Finger heißer werden, wenn du sie berührst. Gott sagt: „Du kannst es versuchen, aber berühre sie nicht zu lange, sonst verbrennt deine Haut.“ Manche Menschen sind töricht – sie strecken alle fünf Finger aus, greifen nach einer Kohle und ihre ganze Hand ist verbrannt und voller Blasen. Andere sind klug und vorsichtig – sie strecken nur einen Finger aus, tippen eine Kohle leicht an und ziehen ihn in weniger als einer Sekunde zurück mit den Worten: „Aua, das ist zu heiß! Sie brennt wirklich!“ Ob du nun fünf Finger oder nur einen benutzt, um sie zu berühren – was du berührst, ist in jedem Fall die reale Sache, nicht nur ein Bild oder Worte, und für den Rest deines Lebens wirst du das Gefühl und die Erfahrung, glühende Kohlen berührt zu haben, und die Bedeutung glühender Kohlen für dich niemals vergessen. Wenn du wieder glühende Kohlen siehst, wirst du anderen sagen: „Man kann sich damit wärmen, Kleidung trocknen und Brötchen rösten, aber man darf sie niemals mit den Händen berühren. Man verbrennt sich und bekommt Blasen.“ Vielleicht fragen die Leute: „Und was passiert, wenn ich mich verbrenne und Blasen bekomme?“ Du wirst antworten: „Zumindest kann man nichts mehr mit den Händen halten, das Essen wird schwierig und körperliche Arbeit erst recht.“ Das ist aus Erfahrung gesprochen, nicht wahr? Nach dieser tiefgreifenden Erfahrung wird sich das brennende Gefühl der heißen Kohlen tief in dein Gedächtnis einprägen, und du wirst sie nicht mehr so leichtfertig berühren. Gott herrscht über alle Dinge und ordnet an, dass den Menschen allerlei Dinge widerfahren, damit sie daraus lernen und Nutzen ziehen können und damit die Wahrheiten und Worte, die Er den Menschen gibt, wahrhaftig in sie hineingearbeitet werden. Dann sind Gottes Worte und Wahrheiten in den Herzen der Menschen nicht länger nur Glaubenslehren, Parolen oder Vorschriften, sondern werden zu ihrem Leben, zu den Grundsätzen und Kriterien, auf die sie sich zum Überleben stützen, und zu einem Teil ihres Lebens. Auf diese Weise hat Gottes Werk seine Wirkung erzielt.
Was die Herrschaft Gottes betrifft, so sollten die Menschen erkennen, dass Gott den Anfang eines Ereignisses anordnet und dann den Verlauf seiner Entwicklung lenkt und leitet. Das Endergebnis des Ereignisses, was die nach Wahrheit Strebenden daraus gewinnen und wie viel sie gewinnen, wo dieses Ereignis und die daran beteiligten Menschen und Dinge enden und wie sie schließlich angeordnet werden – all dies wird natürlich ebenfalls von Gott bestimmt. Das ist ein Grundsatz der Herrschaft Gottes über alle Dinge. Gott legt nur den Anfang, den Verlauf und das Ergebnis eines jeden Ereignisses fest und lässt es sich dann frei in die von Ihm vorgegebene Richtung entwickeln. Die Absicht dahinter ist, alles den natürlichen Mustern folgen zu lassen oder alles ohne jegliche Verdrehung oder Bearbeitung seine Funktion ausüben zu lassen, um die von Gott beabsichtigte Wirkung zu erzielen. Ist das nicht so? (Doch.) Wenn Gott zum Beispiel anordnet, dass ein Ereignis beginnt und eintritt, fängt Er an, die Haltungen der Menschen zu beobachten, die mit dem Ereignis in Berührung kommen, und welche Ansichten sie dazu haben – ob sie es aufmerksam betrachten oder sich nicht darum kümmern, ob sie sich mit Herzblut darauf einlassen oder es ablehnen, sich ihm widersetzen und es meiden – Gott beobachtet die Äußerungsformen der verschiedenen Menschenarten. Greift Gott also in diese Äußerungsformen der verschiedenen Arten von Menschen ein? Gott greift nicht ein. Er gibt dir das Recht, frei zu wählen. Du kannst diesem Ereignis große Bedeutung beimessen und es sehr ernst nehmen, oder du kannst eine Haltung der Missachtung und Gleichgültigkeit einnehmen oder dich natürlich dafür entscheiden, dich zu enthalten, es zu meiden und nicht daran teilzunehmen – Gott beobachtet nur schweigend. Doch das Entstehen und Eintreten des gesamten Ereignisses wird von Gott initiiert. Dies ist der erste Schritt Seiner Herrschaft über ein Ereignis. Wann dieses Ereignis sich zu entwickeln beginnt, wer daran teilnimmt, wer sich einmischt und in welche Richtung es sich entwickelt, sobald sie beteiligt sind – all das wird natürlich von Gott gelenkt und angeordnet, damit sich das Ereignis in die von Ihm gewollte Richtung und mit der von Ihm gewollten Wirkung entwickelt. Genauso beobachtet Gott, wenn dieses Ereignis öffentlich wird und die ganze Angelegenheit auf ihren Höhepunkt zusteuert, weiterhin die Haltungen, Äußerungsformen, Meinungen und Ansichten der verschiedenen Menschenarten. Er beobachtet, ob du dir dieses Ereignis wirklich zu Herzen nimmst, ob du ihm gegenüber äußerst ernst, gewissenhaft und ehrlich bist oder ob du ihm gleichgültig gegenüberstehst, es ignorierst und ihm gegenüber völlig abgestumpft bist oder gar eine Haltung der Vermeidung und Abneigung einnimmst. Er beobachtet, um zu sehen, ob du jemand bist, der die Wahrheit liebt und der ernsthaft ist, wenn es um Gottes Worte, Seine Anforderungen und die Wahrheit geht. Im Laufe der Entwicklung des gesamten Ereignisses tritt deine Haltung immer deutlicher zutage, und Gott wird deine Haltung zur Wahrheit und zu den Umgebungen, die Er bereitet, immer klarer erkennen. Er wird auch deine Haltung zum Streben nach der Wahrheit klar sehen. Wenn das ganze Ereignis sich seinem Ende nähert und sein unausweichliches Ergebnis erzielt hat, beobachtet Gott immer noch, was du aus dem Ganzen gewonnen hast, was in deinem Kopf vorgeht und was du berechnest. Er schaut, ob du dich nur darauf konzentrierst, Erfahrungen zu sammeln und Lehren daraus zu ziehen, um dich selbst zu schützen – also ob du ein Ja-Sager bist – oder ob du nach den Wahrheitsgrundsätzen handelst und nicht mehr so verworren bist wie zuvor. Gott wird auch deine Haltung zu diesem Ereignis betrachten: ob du schweigst und keine Meinung äußerst und dich aus allem heraushältst, was dich nicht persönlich betrifft, oder ob dir beim Erleben dieses Ereignisses nicht nur ein reines Verständnis fehlt, sondern sich deine Missverständnisse und Klagen über Gott noch verschärft haben und du noch mehr Auffassungen und Vorstellungen über Ihn entwickelt hast, bis hin zu dem Wunsch, dich dem Ereignis zu entziehen. Verschiedene Menschenarten haben unterschiedliche Gedanken und Ansichten, während sich allerlei Ereignisse abspielen, und Gott beobachtet und dokumentiert sie alle. In jedem Jahr, an jedem Tag, zu jeder Stunden, Minute oder Sekunde – was du denkst, was du sagst, was du berechnest, was du planst, welchen Aspekt der Wahrheiten du verstehst, wie deine Haltung ist, wenn jemand über einen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft hält, ob du dich ihm widersetzt, ihm abgeneigt bist und nicht zuhören willst oder ob du deine Flucht planst – all diese Dinge prüft Gott genau. Es gibt auch einige Leute, die niemals irgendeine Haltung gegenüber den Menschen, Ereignissen und Dingen einnehmen, die in der Kirche, in Gottes Haus oder in ihrer Umgebung auftauchen; sie sind abgestumpft und geistig träge wie Holzpuppen. Sie klammern sich einfach fest an ihre eigenen Ansichten und denken: „Solange ich nichts Böses tue, keine Unterbrechungen oder Störungen verursache oder andere verurteile, und solange ich keine Kommentare äußere oder Ansichten habe, wenn ich Menschen, Ereignissen oder Dingen begegne, sondern mich einfach wie ein Roboter verhalte, meine Pflicht gut ausführe und regelkonform schufte, ist das genug.“ Auch das ist eine Art von Gedanke und Ansicht. Natürlich wird Gott auch diese Art von Gedanken und Ansichten beobachten und dokumentieren. Der Zweck der Herrschaft Gottes über alle Dinge und Ereignisse und über jede einzelne Sache, die um die Menschen herum geschieht, ist es, Umgebungen für sie zu bereiten und ihnen lebendiges Lehrmaterial zu bieten, damit die verschiedenen Menschen angesichts aller möglichen Dinge ihre wahrhaftigste Seite, ihre wahrhaftigsten Gedanken und Ansichten sowie ihre wahrhaftigste Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit zeigen. Diese Haltungen der Menschen kommen in einem Zustand der Freiheit und Ungebundenheit vollständig zum Ausdruck. Gott greift niemals ein, mischt sich nicht ein und manipuliert nicht. Er lässt die verschiedenen Menschenarten lediglich nach Herzenslust und gemäß ihrem natürlichen verlaufen ihre Gedanken, Ansichten und Haltungen äußern und offenbart und behandelt die verschiedenen Menschenarten letztendlich gemäß ihren Äußerungsformen. Wer zählt zu diesen „verschiedenen Menschenarten“? Welche Anordnungen trifft Gott für sie? Gott befähigt diejenigen, die die Wahrheit lieben, die Wahrheit zu erlangen. Denen, die an der Wahrheit nicht interessiert, aber bereit sind, zu schuften, ermöglicht Er, dies in Ruhe zu tun. Was diejenigen betrifft, die von der Wahrheit abgestoßen und ihr abgeneigt sind, so offenbart Er ihre abgeneigte Haltung. Wenn sie sich jedoch darauf einlassen können, einen Dienst zu leisten, oder für das Diensttun geeignet sind, wird Gott die Besseren unter ihnen auswählen und ihnen die Aufgabe des Diensttuns übertragen. Sind sie hingegen ungeeignet einen Dienst zu leisten oder der Wahrheit so sehr abgeneigt, dass sie Unterbrechungen und Störungen verursachen könnten, wird Gott sie zur richtigen Zeit und bei passender Gelegenheit entfernen. All dieses Wirken Gottes steht im Widerspruch zu den Auffassungen der Menschen, nicht wahr? (Ja.) Können die Menschen in all dem Gottes Toleranz und Lieblichkeit erkennen? (An diesen Dingen können wir sehen, dass Gott die Menschen durch dieses praktische Werk zur Erfahrung führt, und hinter all diesem Werk steht Seine Liebe zum Menschen.) In diesem Werk liegen Gottes mühevolle Absichten, die Weisheit Seines Werkes und Seine verantwortungsvolle Haltung gegenüber den Menschen, die Er zu retten beabsichtigt. Ein weiterer Aspekt ist, dass Gottes Besitztümer und Sein Wesen nichts sind, was Menschen besitzen. Gott ist bei allem, was Er tut, äußerst gewissenhaft und ernsthaft und niemals nachlässig. Besonders, wenn es darum geht, dass Menschen die Wahrheit erlangen, ist Er äußerst gewissenhaft und ernsthaft. Um die Verantwortung für das Leben und das Ergebnis der Menschen zu übernehmen, muss Gott so handeln. Für Gott entspricht dies natürlich genau Seinem Wesen, Seinen Besitztümern und Seinem Sein. Ganz gleich, welche Haltung du zu deinem Leben, deinem Ergebnis und deinem Bestimmungsort hast – ob ernsthaft und gewissenhaft oder oberflächlich – da Gott dich auserwählt hat, dich mit der Wahrheit versorgt und dich retten will, wird Er in jedem Fall jedes deiner Worte und jede deiner Taten sowie deine Haltung in allem genau erfassen und letztendlich dein Ergebnis auf der Grundlage all deiner Haltungen bestimmen. Und auf der Grundlage all deiner Haltungen wird Er beurteilen, ob du am Ende jemand sein wirst, der die Wahrheit erlangt und fähig sein wird, sich Gott zu unterwerfen und mit Ihm vereinbar zu sein. Es mag sein, dass du die Angelegenheit der Errettung durch Gott niemals ernst genommen und nie sorgfältig darüber nachgedacht hast, und dass du nicht weißt, wie Gott die Menschen rettet. Doch als der Schöpfer, der die Herrschaft über die geschaffene Menschheit hat, ist Er nicht durcheinander und verwirrt wie die Menschen; Er verrichtet das Werk der Errettung der Menschheit auf sehr ernste Weise. Er hat dich erschaffen und auserwählt. Er hat den Menschen versprochen, sie vollständig zu retten, also wird Er dieses Werk vollenden und bis zum Ende die Verantwortung tragen. Daher zeigen sich in der Vollendung Seines Werkes und in Seiner Verantwortung bis zum Ende wirkliche Äußerungsformen und ein tatsächlicher Arbeitsinhalt. So wirkt Gott, und das ist Seine aufrichtige und ernste Haltung. Gott wird mit dir nicht oberflächlich umgehen oder dich mit irgendeiner Parole abspeisen. Insbesondere Sein Werk spiegelt den wahren Preis wider, den Er zahlt, um die Menschen zu retten, sowie Seine verantwortungsvolle Haltung ihnen gegenüber.
Lösen sich ihre Auffassungen und Vorstellungen in dieser Hinsicht nicht zumindest teilweise von selbst auf, sobald die Menschen die Grundsätze und den Zweck von Gottes Errettung und Seiner Herrschaft über alles verstehen? (Doch.) Was sollten die Menschen in dieser Hinsicht verstehen? Ob es sich um allerlei Angelegenheiten oder eine bestimmte Angelegenheit handelt, über die Gott herrscht: Die Mitwirkung der Menschen macht 80 oder sogar 90 Prozent aus. Ihre Gedanken, Ansichten und ihre Haltung zur jeweiligen Angelegenheit sind in Gottes Augen sehr wichtig. Denke nicht, dass Gott dich unbeachtet lässt und ignoriert, wenn du schweigst und keine Stellung beziehst, wenn dir etwas widerfährt. Wenn du von Gott ignoriert werden möchtest, solltest du besser gar nicht erst an Ihn glauben. Da du in Gottes Haus bist und Er dich auserwählt hat, wird Er dich absolut nicht ignorieren. Alles wird in Seinen Augen genau geprüft, und du, ein winziger Mensch, ganz besonders. Selbst wenn du eine Ameise wärst, die von Gott auserwählt wurde, würde Er dich dennoch unablässig genau prüfen und leiten. Da Gott dich genau prüft, musst du die Dinge, die dir widerfahren, einfach annehmen. Weiche ihnen nicht aus – Ausweichen ist keine weise Entscheidung. Du musst dich ihnen stellen. Nur wenn du dich ihnen stellst und eine klare Haltung einnimmst, wirst du in den Umgebungen, die Er für dich bereitet, die Gelegenheit haben, die Wahrheiten zu erlangen, die Er dich verstehen lässt. Wenn du hingegen ausweichst, wirst du die Wahrheiten in deinem Schweigen nicht erkennen können. Abgesehen von den Wahrheiten bezüglich von Visionen werden anderen Wahrheiten – nämlich all jene, die das menschliche Leben und die menschliche Existenz betreffen – durch eine Umgebung oder durch den Kontext des Verhaltens einer bestimmten Art von Mensch ausgedrückt. Die Menschen können die Realität dieser Wahrheiten erst dann wirklich begreifen, nachdem sie echte Erfahrung und echtes Verständnis erlangt haben. Die meisten Menschen können diesen Punkt nicht klar erkennen, und ihre Haltung gegenüber den verschiedenen Arten von Wahrheiten ist lau. Sie wollen diesen Umgebungen ständig ausweichen und bei realen Problemen nicht nach der Wahrheit suchen. Sie lernen weder, verschiedene Arten von Menschen und Ereignissen anhand der Wahrheit zu durchschauen, noch üben sie sich darin, die Wahrheit zur Lösung verschiedener Probleme anzuwenden. Was auch immer ihnen widerfährt, sie haben keine Haltung oder Ansicht und beteiligen sich nicht am gemeinschaftlichen Austausch und an Diskussionen. Sie sind damit zufrieden, jeden Tag zu Gott zu beten, Seine Worte zu lesen, Hymnen zu lernen und ihre Pflicht auszuführen – und das war’s. Ich sage dir eines: Eine Arbeitskraft zeichnet sich dadurch aus, dass er nur bereit ist, sich anzustrengen, aber an keinem Aspekt der Wahrheit interessiert ist und sich nicht ernsthaft damit befassen will und dies als lästig empfindet. Das ist eine Arbeitskraft. Wenn du kein Diener Satans, kein böser Mensch oder Antichrist bist, kannst du bestenfalls nur eine Arbeitskraft sein. Anders verhält es sich jedoch bei Gottes Volk, das Errettung erlangen kann. Seine Mitglieder sind nicht damit zufrieden, nur zu schuften und sich ein wenig anzustrengen, sondern sie lernen und verstehen vielmehr verschiedene Wahrheiten in allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen und betrachten und behandeln diese dann auf der Grundlage dieser Wahrheiten. Auf diese Weise werden die verschiedenen Wahrheiten allmählich in sie hineingearbeitet und werden zu ihrem Leben und zu den Grundsätzen für ihr Handeln und ihr Verhalten. Nur wenn die Wahrheit zu deinem Leben wird, wirst du fähig sein, dich Gott zu unterwerfen, Ihn zu fürchten und das Böse zu meiden; andernfalls kann diese Wirkung nicht erzielt werden. Habe keine Angst davor, Dinge zu erleben oder Menschen zu durchschauen. Es ist nichts Schlechtes, dass allerlei Ereignisse geschehen, und Gott hat die Herrschaft darüber. Was hast du zu fürchten, wenn Gott herrscht und die Anordnungen trifft? Wenn Gott herrscht und die Anordnungen trifft, dann ist das Eintreten eines Ereignisses für dich zumindest nicht böswillig oder eine Versuchung. Vielmehr dient es dazu, dass du daraus Lektionen lernst, durch es erbaut wirst, davon profitierst und vervollkommnet wirst. Wenn du dich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen, das, was dir geschieht, als positives Lehrmaterial betrachten, die Wahrheit suchen und die nötigen Lektionen lernen kannst, dann wird die Wahrheit ganz natürlich und unmerklich in dich hineingearbeitet und zu deinem Leben werden. Daher ist es für die meisten Menschen falsch und nicht ratsam, angesichts verschiedener Ereignisse eine Haltung der Gleichgültigkeit, der Vermeidung und der Nichtbeteiligung und des Desinteresses einzunehmen und keine Ansichten zu äußern oder Gemeinschaft zu halten. Warum sage ich das es falsch und nicht ratsam ist? Diese Haltung zeigt Gott, dass du an der Errettung durch Ihn und an Seinen guten Absichten nicht interessiert bist, dass du nicht daran interessiert bist, von Ihm vervollkommnen zu werden, sondern es nicht beachtest und ablehnst. Wenn Gott sieht, dass dies deine Haltung ist, wird Er dich dann noch retten wollen? Und selbst wenn Er es wollte, wie könnte Er dich retten, wenn du nicht mitwirkst? Wie das Sprichwort sagt: „Da ist Hopfen und Malz verloren“, und dieses Sprichwort bezieht sich genau auf diese Art von Mensch.
In Gottes gesamtem Führungsplan, besonders in dieser letzten Phase Seines Werkes, hat Er eine Fülle von Wahrheiten ausgedrückt, und du hast sie alle gehört. Unabhängig davon, wie viele von ihnen du erfahren oder verstanden hast, du kennst sie zumindest, sodass Gott nicht weiter eingreifen oder dich unterstützen wird. Gott wartet nur auf deine Haltung und deine Mitwirkung bei allem, was dir widerfährt. Er will deine Haltung, deine Ansichten, deine Bestrebungen und den Weg sehen, den du einschlägst. Wenn Gott jedes Mal, wenn du mit Menschen, Ereignissen oder Dingen konfrontiert wirst, vermerkt, dass du keine Haltung und keine Ansichten hast und stets schweigst, dann sage Mir, bist du nicht ein Dummkopf? Welche Menschen haben nie etwas zu sagen? Sind es nicht die Tauben, Stummen, Schwachsinnigen oder Idioten? Was Gott vermerkt, ist, dass du keine Haltung hast. Wenn Er dir also am Ende eine Note gibt, wirst du null Punkte erhalten. Wenn dir etwas widerfährt, fragt Gott: „Bist du bereit, einen Preis zu zahlen?“, und du sagst: „Ja, das bin ich!“ Er fragt: „Hast du Entschlossenheit? Hast du einen Eid geschworen?“, und du antwortest: „Ja!“ Wenn du nur diese Entschlossenheit besitzt, aber auf die Frage, was du aus der Erfahrung dieser Umgebung gewonnen hast, nichts zu sagen hast und aus keiner einzigen Umgebung, die du erlebt hast, etwas gewonnen hast, dann wirst du am Ende von Gott nur zwei Punkte erhalten. Warum zwei Punkte? Für dieses kleine bisschen Entschlossenheit erhältst du zwei Punkte. Sage Mir, bist du dann nicht geliefert? Hast du dann noch Hoffnung auf Errettung? Die Hoffnung auf Errettung erlangst du durch dein eigenes Streben. Sie ist die Frucht, die du dafür erhältst, dass du den Weg des Strebens nach der Wahrheit wählst. Ganz gleich, was dir also widerfährt, fürchte dich nicht davor und weiche nicht aus. Schlage nicht die Hände über dem Kopf zusammen und verstecke dich nicht wie eine Schildkröte in ihrem Panzer, sondern stelle dich der Situation positiv und proaktiv. Wenn du schüchtern und ängstlich bist und es aus Angst, dich bei einer falschen Äußerung zu blamieren und von anderen durchschaut zu werden nicht wagst, zu irgendetwas eine Einschätzung abzugeben – egal, wen es betrifft – und wenn du dich ständig fürchtest und nie beteiligst, dann verschenkst du deine Chance! Du magst viel Energie in die Ausführung deiner Pflicht gesteckt haben, aber in Wahrheit hast du dein eigenes Ergebnis schon vor langer Zeit besiegelt. Am Ende wirst du nur zwei Punkte erhalten – bist du also nicht ein unbedeutender Dummkopf? Zwei Punkte zu bekommen, macht einen doch zu einem unbedeutenden Dummkopf, oder? Und da du nur zwei Punkte bekommst, war dein Glaube an Gott in diesem Leben dann nicht vergeblich? Dies ist die letzte Phase von Gottes Werk. Wenn dein Glaube dieses Mal umsonst war, dann steht dein Ergebnis fest. Gott wird das Werk der Errettung der Menschen nie wieder tun. Dies ist die letzte Chance. Wenn du immer noch nicht danach strebst und sie verstreichen lässt und die Errettung nicht erlangen kannst, ist das wirklich schade! Egal, wie viele Jahre du Gottes Werk erfahren hast, du musst zumindest eine ausreichende Note erreichen, dann besteht noch Hoffnung auf dein Überleben. Wenn dein Schuften nicht einmal dem Maßstab entspricht und du zudem viele Unterbrechungen und Störungen verursacht hast, dann wirst du keinerlei Frucht geerntet haben, und deine Hoffnung auf Errettung wird auf null gesunken sein. Sei in allen Umgebungen, die Gott bereitet, kein Zuschauer, sondern ein Teilnehmer, ein Teil des Ganzen. Doch einen Grundsatz musst du mindestens einhalten: Verursache keine Störungen. Du kannst teilnehmen und deine eigenen Meinungen und Einschätzungen äußern, und selbst wenn du wie ein Laie sprichst und nur Worte und Glaubenslehren von dir gibst, macht das nichts. Du musst jedoch an jeder Angelegenheit mit dem Grundsatz und der Absicht teilnehmen, die Wahrheit zu suchen, sie zu praktizieren und dich ihr zu unterwerfen – nur dann besteht Hoffnung auf deine Errettung. Worauf gründet sich die Hoffnung auf Errettung? Sie gründet sich auf deine Fähigkeit, in jeder Angelegenheit, die auftritt, in Richtung der Wahrheit zu streben, über die Wahrheit nachzudenken und dich um die Wahrheit zu bemühen. Nur auf dieser Grundlage kannst du die Wahrheit verstehen, die Wahrheit praktizieren und Errettung erlangen. Wenn du jedoch immer nur zuschaust, wenn etwas passiert – wenn du keine Einschätzungen oder Charakterisierungen abgibst und deine eigenen Meinungen nicht äußerst – und wenn du, egal in welcher Angelegenheit, keine eigene Sichtweise hast, oder, selbst wenn du eine hast, sie nicht ausdrückst und nicht weißt, ob sie richtig oder falsch ist, sie nur in deinem Kopf unter Verschluss hältst und über sie nachdenkst, dann wirst du am Ende die Wahrheit nicht erlangt haben. Denk mal darüber nach: Das ist, als würdest du bei einem großen Festmahl sitzen und gleichzeitig enorme Hungersnot leiden. Bist du nicht bemitleidenswert? Wenn du im Rahmen von Gottes Werk zehn Jahre gläubig warst, aber in dieser ganzen Zeit immer nur zugeschaut hast, oder wenn du 20 oder 30 Jahre gläubig warst und immer nur zugeschaut hast, dann wird Gott am Ende, wenn es an der Zeit ist, dein Ergebnis festzulegen, deine Leistungen mit nur zwei Punkten bewerten und so wirst du ein zweitklassiger Dummkopf sein – und deine Chance, die Wahrheit zu erlangen, und deine Hoffnung auf Errettung wirst du dir selbst völlig ruiniert haben. Letztendlich wird man dich als zweitklassigen Dummkopf abstempeln, und das wird dir recht geschehen, oder? (Ja.) Was ist das Geheimnis, um kein zweitklassiger Tor zu sein? (Das Geheimnis ist, nicht nur zuzuschauen.) Schau nicht nur zu. Du glaubst an Gott, also musst du Gottes Werk erfahren, um die Wahrheit zu erlangen. Manche fragen vielleicht: „Du willst also, dass ich mich in alles involviere? Aber man sagt doch: ‚Sprich nicht über Dinge, die dich nichts angehen.‘“ Dich dazu aufzufordern, dich zu involvieren, bedeutet, dich aufzufordern, in den Dingen, die du erlebst, die Wahrheit zu suchen und aus ihnen Lektionen zu ziehen. Wenn du zum Beispiel einer bestimmten Art von Person begegnest, musst du anhand ihrer Erscheinungsformen und ihres Verhaltens Unterscheidungsvermögen erlangen. Wenn sie gegen die Wahrheit verstößt, musst du erkennen können, was genau sie getan hat, das gegen die Wahrheit verstößt. Wenn andere sagen, dass eine Person ein böser Mensch ist, dann musst du erkennen können, was genau sie gesagt und getan hat und welche Erscheinungsformen böser Taten sie an den Tag legt, aufgrund derer sie als böse Person eingestuft wird. Wenn andere sagen, dass diese Person die Interessen von Gottes Haus nicht verteidigt und Außenstehende auf Kosten von Gottes Haus unterstützt, dann solltest du herausfinden, was diese Person getan hat. Und nachdem du es herausgefunden hast, reicht es nicht nur, diese Dinge zu wissen. Du musst auch über Folgendes nachdenken: „Könnte ich solche Dinge tun? Wenn mich niemand ermahnen würde, würde ich vielleicht dieselben Dinge tun – hätte ich dann nicht dasselbe Ergebnis wie diese Person? Ist das nicht gefährlich? Zum Glück hat Gott dieses Umfeld geschaffen, um mich darauf aufmerksam zu machen – das ist der größte Schutz für mich!“ Wenn du über diese Dinge nachgedacht hast, wird dir eine Sache klar: Du darfst nicht denselben Weg gehen wie diese Art von Person, du darfst nicht zu dieser Art von Mensch werden, und du musst dich selbst ermahnen. Ganz gleich, welche Dinge dir begegnen, du musst aus ihnen Lektionen ziehen. Wenn es Dinge gibt, die du nicht vollständig verstehst und die dir in deinem Herzen merkwürdig erscheinen, dann solltest du Fragen über sie stellen und nachforschen und durch die Suche nach der Wahrheit die tatsächliche Situation ermitteln. Das ist keine Neugier, sondern Ernsthaftigkeit. Ernsthaft zu sein bedeutet nicht, nur nach Schema F vorzugehen oder blind der Menge zu folgen – es ist eine Haltung, in der man Verantwortung übernimmt. Nur wenn du dir Klarheit über Probleme verschaffst und dann die Wahrheit suchst, um die Probleme zu beseitigen, wirst du, solltest du in Zukunft mit der gleichen Art von Situation konfrontiert werden, einen Weg der Praxis haben, fähig sein, korrekt zu praktizieren, und ein Gefühl von Frieden und Beruhigung empfinden. Du bist ernsthaft, was auf dem Grundsatz basiert, die Fakten und die tatsächliche Situation zu verstehen, um daraus die Wahrheit zu erlangen und zu lernen, wie man Menschen und Dinge betrachten sollte – anstatt in allen Dingen einfach anderen zu folgen und mit dem Strom zu schwimmen. Nur wenn du in deinem Handeln ernsthaft bist, kannst du es schaffen, die Wahrheit zu praktizieren und gemäß den Grundsätzen zu handeln. Wer nicht ernsthaft ist, neigt dazu, anderen zu folgen und mit dem Strom zu schwimmen, und ist dementsprechend auch geneigt, gegen die Wahrheitsgrundsätze zu verstoßen. Nehmen wir beispielsweise an, jemand führt seine Pflicht beständig oberflächlich aus und wird deshalb von der Pflichtausführung disqualifiziert. Du sagst: „Äußerlich schien er in Ordnung zu sein. Wie konnte ich nicht bemerken, dass er oberflächlich war? Wurde ich von ihm in die Irre geführt? Inwiefern hat er sich bei seiner Pflicht durchgemogelt? Welche Dinge hat er oberflächlich ausgeführt?“ Wenn dir jemand anderes einige Beispiele für das oberflächliche Verhalten dieser Person nennt, sagst du: „Dieser Mensch ist wirklich ein Meister der Verstellung! Äußerlich wirkte er gut und seine Worte klangen so schön. Er sagte: ‚Gott hat uns so viel Gnade geschenkt – wir dürfen nicht gewissenlos sein, wir müssen unsere Pflichten ordentlich ausführen!‘ Als ich das hörte, dachte ich, er würde seine Pflicht treu ausführen. Ich hätte nie gedacht, dass er so oberflächlich ist! Wurde ich nicht in die Irre geführt? Mir fehlte es an Urteilsvermögen. Ich habe Menschen und Dinge nicht anhand der Wahrheitsgrundsätze betrachtet oder behandelt. Ich habe mich nur auf die schönen Worte dieser Person verlassen, ohne auf die Ergebnisse ihrer Pflicht, ihr konkretes Verhalten, ihre Äußerungsformen oder ihr Wesen zu achten – in dieser Hinsicht habe ich einen Fehler gemacht. Es stellt sich heraus, dass Menschen, die äußerlich gut erscheinen, nicht zwangsläufig wirklich gut sind. Auch wenn ihre Worte schön klingen, tun sie nicht unbedingt, was sie sagen, und sie sind nicht zwangsläufig Menschen mit Gewissen und Menschlichkeit. Von nun an muss ich Menschen anhand von Gottes Worten betrachten und lernen, sie zu erkennen. Ich darf mich nicht wieder täuschen lassen!“ Siehst du, egal was passiert, wirst du etwas gewinnen, solange du nur etwas ernsthaft bist, die Wahrheit suchst und dann deine Schlüsse ziehst. Ist ein solcher Gewinn nicht eine gute Sache? (Doch.) Du wirst in der Angelegenheit des Durchschauens von Menschen etwas gelernt und davon profitiert haben – das ist der Gewinn, den du durch Ernsthaftigkeit und Bemühung um die Wahrheit erlangst. Angenommen, du bist in dieser Hinsicht nicht ernsthaft. Wenn du hörst, dass jemand weggeschickt wurde, weil er seine Pflicht immer oberflächlich ausgeführt hat, fragst du nicht: „Warum war er oberflächlich? Warum wurde er weggeschickt?“ Stattdessen denkst du nur bei dir: „Was ist schon dabei, oberflächlich zu sein? Ich wurde jedenfalls nicht weggeschickt, also ist alles in Ordnung.“ Wirst du in diesem Fall eine kleine Warnung erhalten, eine Lektion gelernt oder etwas Urteilsvermögen entwickelt haben? Nein. Warum nicht? Weil du an solchen Dingen weder interessiert bist noch sie ernst nimmst. Du trägst keinerlei Bürde für deinen eigenen Lebenseintritt oder dein Streben nach der Wahrheit. Du bist nicht an der Gemeinschaft anderer über das Streben nach der Wahrheit und den Lebenseintritt interessiert und beteiligst dich nicht daran. Höchstens äußerst du oberflächlich ein paar zustimmende Worte, und das war’s. Gibt es viele Menschen dieser Art? Wenn ihnen etwas widerfährt, neigen sie besonders dazu, oberflächlich zu sein und die Dinge nur nach Schema F abzuarbeiten, und sie tragen keinerlei Bürde für ihren eigenen Lebenseintritt oder ihr Streben nach der Wahrheit. Abgesehen von einer Vorliebe für Klatsch im Umgang mit anderen haben sie keinerlei Interesse an Dingen, die den Lebenseintritt oder die Lektionen betreffen, die man in den von Gott bereiteten Umgebungen lernen sollte. Nachdem sie ihre wenigen anstehenden Aufgaben erledigt haben, sitzen sie da, starren ins Leere und wollen nur einnicken oder sich kurz ausruhen. Sie tragen keinerlei Bürde für ihren eigenen Lebenseintritt. Abgesehen von einem kleinen bisschen Entschlossenheit und ein paar Wünschen werden diese Menschen letztendlich keine Wahrheiten erlangen, und ihre Gesamtpunktzahl kann am Ende nur zwei betragen. Sie werden ihre billige Dummheit nicht loswerden können, und somit ist es in diesem Leben um sie geschehen. Wenn es dieses Mal um dich geschehen ist, dann ist es wirklich um dich geschehen. Es wird keine Hoffnung mehr auf Errettung geben, denn dein Ergebnis steht fest. Die Punktzahl, die ein geschaffenes Wesen am Ende erhält, ist direkt mit seinem Ergebnis verknüpft. Wenn du eine ausreichende Punktzahl erhältst, ist dein Ergebnis die Errettung. Wenn du keine ausreichende Punktzahl erhältst, wirst du kein gutes Ergebnis haben. Dies ist die Zeit, in der die Ergebnisse der Menschen endgültig festgelegt werden, und sobald ein Ergebnis feststeht, ist es von Dauer und wird sich nicht mehr ändern. Es wird keine weitere Chance geben, um nach einem guten Ergebnis zu streben, und keine Möglichkeit, das Ergebnis zu ändern – dein Schicksal wird ein für alle Mal besiegelt sein. Hast du das verstanden? Soll dich das erschrecken? (Nein.) Denk darüber nach: Gott verrichtet das Werk der Führung und Errettung der Menschheit und versorgt die Menschen mit den verschiedenen Wahrheiten, die sie besitzen sollten. Wie oft kann Gott ein solches Werk tun? (Nur dieses eine Mal.) Es wurde noch nie zuvor getan und wird nie wieder getan werden. Dies ist das einzige Mal, und sobald es vollendet ist, wird Gottes großes Werk vollständig vollbracht sein. Was bedeutet „vollständig vollbracht“? Es bedeutet, dass Er es nicht wieder tun wird und auch keine Pläne dazu hat. Was auch immer also die endgültigen Ergebnisse der Menschen zu diesem Zeitpunkt sind, sie werden endgültig sein und sich nicht ändern. Gott wird den Menschen keine Gelegenheit geben, sich erneut zu bewähren oder ihr Leben noch einmal zu leben. Die Zeit, die vergangen ist, wird nie wiederkehren, und es wird keine Veränderungen geben. Wenn du also diese Gelegenheit nicht ergreifst, wirst du die Chance auf Errettung verlieren. Wenn du die verschiedenen Umgebungen und die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Gott bereitet hat, ignorierst, ihnen gegenüber abgestumpft und begriffsstutzig bist und sie gleichgültig behandelst, dann bist du ein unbedeutender Dummkopf. Selbst du nimmst dein eigenes Ergebnis und deinen Bestimmungsort nicht ernst, wer also wird dich noch beachten? Es wurde dir so oft gesagt, aber du nimmst es nicht ernst. Was bist du also, wenn nicht ein unbedeutender Dummkopf? Nichts ist so wichtig wie die Angelegenheit der Errettung. Ist das nicht so? (Doch.) Wie ich gerade sagte, wird das endgültige Ergebnis einer Person natürlich durch ihre Gesamtäußerungsformen in den verschiedenen Umgebungen bestimmt, über die Gott die Herrschaft hat. Deshalb sollten die Menschen auf ihre Gesamtäußerungsformen im täglichen Leben achten. Damit ist nicht gemeint, dass du tratschen und dich in Streitigkeiten verwickeln sollst. Es geht darum, dass du auf der Grundlage deiner bestehenden Umgebung und Bedingungen und im größtmöglichen Maße die Wahrheit verstehst, in sie eintrittst, den Weg des Strebens nach der Wahrheit einschlägst und dich bemühst, mehr oder weniger in die drei Punkte des „Loslassens“, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, einzutreten, bevor Gottes Werk beendet ist. Dann wirst du mit 60 oder mehr Punkten bestanden haben und eine gerettete Person sein. Wenn du jedoch bei keinem dieser drei Punkte auch nur annähernd erfolgreich bist, in keinem von ihnen bestehst und keinen tatsächlichen Eintritt in einen von ihnen hast, dann wirst du nicht bestehen und wirst nicht zu den Geretteten gehören. Hast du das verstanden? (Ja.)
Worauf solltet ihr euch alle jetzt beim Praktizieren konzentrieren? Darauf, in den von Gott bereiteten Umgebungen die Wahrheit zu suchen und Lektionen zu lernen. Wenn du dich jeden Tag damit zufriedengibst, dich nur abzumühen und Arbeit zu verrichten, ohne überhaupt nach der Wahrheit zu streben, dann bist du nur eine Arbeitskraft. Wenn du dich jedoch abgemüht, die verschiedenen von Gott bereiteten Umgebungen erfahren und einige Wahrheiten verstanden hast, dann hast du letztendlich Gewinne erzielt, egal wie viele Wahrheiten du erlangt hast, ob groß oder klein, viele oder wenige. Selbst wenn es lange gedauert hat und dein Fortschritt langsam war, bist du zumindest im Strom von Gottes Werk und jemand, der Gewinne erzielt hat. Dann hast du eine Chance auf Errettung. Was ist das Grundlegendste, was ihr jetzt tun solltet? Ihr solltet aus all den komplizierten und bedeutungslosen Angelegenheiten heraustreten und euer Herz auf das Streben nach der Wahrheit richten. Ihr solltet euch bemühen, innerhalb kurzer Zeit eure verschiedenen Zustände in den Griff zu bekommen, eure Achillesferse, eure Schwächen und Probleme zu erkennen und dann die Wahrheit zu suchen, um diese zu beseitigen. So findet ihr einen Weg, ein Ziel und klare Wahrheitsgrundsätze, an die ihr euch bei eurer Pflicht halten könnt. Du solltest ein klares Ziel und eine klare Richtung habenm die du in Bezug auf deine eigenen Mängel, deine eigene Pflicht und deine eigenen Umgebung verfolgen kannst, anstatt wie ein kopfloses Huhn umherzurennen und dort zu landen, wohin dich deine Füße blindlings tragen – das ist gefährlich. Du musst den Zustand und die Lebenssituation ablegen, in der du dich nur abmühst, aber keine Wahrheit erlangst. Sei kein Zuschauer und lass dich nicht in allerlei Streitigkeiten verwickeln. Wenn du dich nicht in solche Streitigkeiten verwickeln lassen willst, musst du lernen, dich intensiv mit den Wahrheitsgrundsätzen zu befassen. Wenn du jeden einzelnen Wahrheitsgrundsatz verstehst, wirst du solchen Streitigkeiten entkommen können. Warum sage ich das? Nur wenn du die verschiedenen Wahrheiten verstanden hast, kannst du in sie eintreten und die Hoffnung haben, in die Wahrheitsrealität eintreten zu können. Wenn du dann an verschiedenen Dingen teilnimmst, wirst du Grundsätze haben und wissen, wie du diesen Dingen begegnen musst. Wenn du aber nur aufhörst, ein Zuschauer zu sein, während du im Hinblick auf jede Wahrheit völlig verworren bist und keine Wahrheiten verstehst, sondern nur Glaubenslehren und ein paar Worte, und du nicht in der Lage bist, verschiedene Menschenarten zu erkennen, und bei Problemen nur über den Hergang sprichst und darüber urteilst, wer Recht und wer Unrecht hatte, und am Ende keine Wahrheit erlangst – dann ist deine Teilnahme an jeder Angelegenheit wertlos. Wozu wird eine solche Teilnahme? Sie führt dazu, dass Streit geschürt wird. Deshalb musst du lernen, dich mit den Wahrheitsgrundsätzen zu befassen. Sobald dir ihre Anwendung immer klarer wird – und du sie immer genauer anwenden kannst – wirst du Hoffnung haben, in die Wahrheit einzutreten, und dann wirst du auch Hoffnung auf Errettung haben.
Über wie viele Grundsätze der Praxis haben wir gerade insgesamt Gemeinschaft gehalten, wenn es darum geht, wie Menschen in den von Gott bereiteten Umgebungen die Wahrheit erlangen können? Sei kein Zuschauer, und was noch? (Müh dich nicht nur ab.) Lege den Zustand ab, in dem du dich mit bloßer Anstrengung zufrieden gibst, aber nicht bereit bist, nach der Wahrheit zu streben. Was gibt es noch? (Lass dich nicht in alle möglichen Streitigkeiten hineinziehen.) Lass dich nicht in alle möglichen Streitigkeiten hineinziehen, verstricke dich nicht in allerlei komplizierte Angelegenheiten und ersetze das Einhalten der Wahrheitsgrundsätze nicht durch diese Dinge. Ihr solltet euch an all diese Grundsätze halten. Wenn du an ihnen festhältst, wirst du nicht weit vom Streben nach der Wahrheit entfernt sein und wirst bald in die Realität dieses Strebens eintreten können. Ist das leicht in die Praxis umzusetzen? Ich interagiere seit so vielen Jahren mit den Menschen in der Kirche, aber nur sehr wenige stellen Mir Fragen zum Lebenseintritt oder zu den Wahrheitsgrundsätzen, und nur sehr wenige sprechen über ihre persönlichen Zustände und suchen dann nach Wegen der Praxis. Stattdessen stellen einige Leute Fragen, die rein gar nichts mit der Wahrheit zu tun haben, und benutzen dabei sogar Worte wie „suchen“. Wenn Ich das Wort „suchen“ höre, lausche Ich sehr aufmerksam und ernsthaft, mit Meiner vollen Aufmerksamkeit, aber wenn sich dann herausstellt, dass es um eine triviale, äußerliche Angelegenheit geht, empfinde Ich Ekel. Ich sage: „Die Sache, nach der du fragst, hat nichts mit dem Werk der Kirche oder dem Lebenseintritt zu tun. Benutze nicht das Wort ‚suchen‘. Du beleidigst dieses Wort.“ Darf man das Wort „suchen“ falsch verwenden? (Nein, das darf man nicht.) Jemand fragte Mich sogar: „Mein Kind hat ein Muttermal auf dem Rücken. Manche sagen, es bedeute, dass es unter einem schlechten Stern steht, andere, an dieser Stelle könnte ein Krankheitsrisiko bestehen. Mir ist das mit dem Schicksal egal, aber wenn es wirklich schädlich für seine Gesundheit ist, meinst Du, man sollte dieses Muttermal entfernen lassen?“ Wenn ihr das gefragt würdet, wie würdet ihr antworten? Meint ihr, das hat etwas mit der Wahrheit zu tun? Hat es etwas mit dem Werk der Kirche zu tun? (Nein.) Es hat mit beidem nichts zu tun. Bin Ich also verpflichtet, Mich darum zu kümmern? (Nein.) Ich habe keinerlei derartige Verpflichtung. Also sagte Ich: „Die Tatsache, dass dein Sohn ein Muttermal hat, hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Frag Mich nicht danach, geh zu einem Arzt. Ich bin nicht dein Hausarzt.“ Meint ihr, Ich sollte Mich um diese Angelegenheit kümmern? (Nein, solltest Du nicht.) Egal, wen du fragst, niemand wäre bereit, sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Nicht, weil sie sich vor der Verantwortung scheuen, sondern weil niemand die Verpflichtung hat, sich um solche Dinge zu kümmern. Würde die Entfernung oder Nichtentfernung des Muttermals deines Sohnes das Werk der Kirche beeinflussen? Würde es deine eigene Pflichtausführung beeinflussen? Diese Sache hat nichts mit Mir zu tun. Frag Mich nicht danach, das ist eine sinnlose Angelegenheit. Es hat absolut nichts mit der Wahrheit zu tun, und trotzdem benutzt du das Wort „suchen“. Du entweihst dieses Wort – es ist widerlich! Jemand fragte auch Folgendes: „Eine Schildkröte ist in meinen Garten gekommen. Soll ich sie fangen oder nicht? Ich möchte bei Dir um Rat suchen.“ Er stellte diese Frage, um eine Antwort von Mir zu ersuchen – meint ihr, Ich sollte ihm antworten? (Nein.) Er sagte: „Was, wenn ich damit gegen das Gesetz verstoße? Wenn ich gegen das Gesetz verstoße und Du mich nicht aufhältst, bist Du verantwortlich!“ Was würdet ihr sagen? (Du hast dich aus freiem Willen entschieden, sie zu fangen – dein Gesetzesbruch hat nichts mit mir zu tun.) Ob du gegen das Gesetz verstößt oder nicht, ist deine Angelegenheit und hat nichts mit Mir zu tun. Du kannst Mir Fragen zu den Grundsätzen des Werkes der Kirche und den Wahrheitsgrundsätzen stellen, aber wenn es um rechtliche Angelegenheiten geht, suche dir einen Anwalt – konsultiere einen Anwalt in dem Land, in dem du lebst. Ich bin kein Anwalt, also frag Mich nicht nach solchen Angelegenheiten. Ich bin hier, um die Wahrheit zum Ausdruck zu bringen und das Werk der Errettung der Menschheit zu tun. Ich versorge Menschen nur mit der Wahrheit und halte Gemeinschaft über die Grundsätze. Ob du gerettet werden kannst oder nicht, hat nichts mit Mir zu tun; das ist deine eigene Sache. Ganz zu schweigen von den privaten Angelegenheiten deines Lebens – danach solltest du Mich erst recht nicht fragen, und Ich bin nicht verpflichtet, dir zu antworten. So ist es doch, oder? (Ja.)
Dieses Thema bezüglich Gottes Werk ist untrennbar mit den endgültigen Ergebnissen der Menschen verbunden. Deshalb dürfen die Menschen keine Auffassungen und Vorstellungen mitbringen, wenn sie Gottes Werk annehmen und erfahren. Sie sollten diese von Grund auf loslassen und nicht zulassen, dass sie zwischen ihnen und Gott bestehen. Nur wenn Menschen sich Gottes Werk mit korrekten Gedanken, Ansichten und Haltungen nähern, haben sie die Gelegenheit, die Wahrheit zu verstehen und zu erlangen. Nur wenn sie Gottes Werk mit korrekten Haltungen, Gedanken und Ansichten angehen, können sie es wirklich verstehen und erfahren und letztendlich daraus die Wahrheiten gewinnen, die sie gewinnen sollten. Daher dient alles, was du loslässt, letztendlich dazu, dich auf den richtigen Weg zu bringen und den Pfad des Strebens nach der Wahrheit einzuschlagen. Das endgültige Ergebnis und der Zweck sind kein anderer, als dich zu befähigen, die Wahrheitsgrundsätze zu verstehen und die Wahrheit zu erlangen. Das ist der letztendliche Zweck unserer Gemeinschaft über diesen Inhalt. Worüber auch immer wir Gemeinschaft gehalten haben, der letztendliche Zweck ist es, die Menschen zu befähigen, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Wenn du die Wahrheit verstehst, die Wahrheitsgrundsätze in vielen Angelegenheiten als deine Grundlage nimmst und beim Handeln nicht mehr richtungslos, ziellos oder verloren bist, bedeutet das nicht, dass sich dein Kaliber verbessert hat. Es bedeutet vielmehr, dass du Gottes Wahrheit und Gottes Worte als Maßstab für dein Handeln und dein Verhalten hast. Das heißt, auf der Grundlage deines angeborenen Kalibers, deiner Fähigkeiten und Talente hast du die Wahrheit verstanden und besitzt Maßstäbe für dein Verhalten. Somit bist du ein geschaffenes Wesen, das unabhängig in dieser Welt und inmitten aller Dinge leben kann. Nur ein solches geschaffenes Wesen ist als geschaffenes Wesen wirklich maßstabsgerecht – das ist ein maßstabsgerechtes geschaffenes Wesen. Hast du das verstanden? (Ja.) Dann endet unsere Gemeinschaft für heute hier. Auf Wiedersehen!
15. Juli 2023