Wie man nach der Wahrheit strebt (25)

Bei unserem letzten gemeinschaftlichen Austausch ging es um das Thema „Die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen“; dabei wurden insbesondere Aspekte behandelt, die Gottes menschgewordenes Fleisch betreffen. Wir hielten Gemeinschaft darüber, wie die Menschen Gottes menschgewordenes Fleisch erkennen und mit Ihm umgehen sollten. Der erste Grundsatz ist, den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen. Was ist der zweite? (Der zweite ist, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen.) Nachdem wir nun den gemeinschaftlichen Austausch über das Thema, den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, abgeschlossen haben: Habt ihr neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie man mit dem menschgewordenen Gott umgehen sollte? Habt ihr einige eurer früheren Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott losgelassen und den Gott auf Erden auf praktischere Weise erkennen können? Habt ihr erkannt, dass einige eurer früheren Gedanken, Erkenntnisse oder Haltungen Gott gegenüber auf menschliche Auffassungen und Vorstellungen zurückzuführen waren? Durch diesen gemeinschaftlichen Austausch habt ihr nun, was eure Erkenntnis betrifft, zunächst einmal viele eurer Auffassungen und Vorstellungen über die Menschwerdung berichtigt, und künftig können auch eure Haltung Gott gegenüber und eure Herangehensweise im Umgang mit Ihm etwas praktischer und korrekter werden. Könnt ihr alle in dieser Hinsicht einige erfahrungsbasierte Erkenntnisse vorweisen? (Ja. Früher hatte ich einige wirklichkeitsferne Auffassungen und Vorstellungen über Gottes menschgewordenes Fleisch und war der Meinung, dass Gott alles verstand und allwissend war. Durch die beiden letzten Gemeinschaften Gottes erkannte ich, dass der menschgewordene Gott außergewöhnlich normal und praktisch ist. Wenn Er zum Beispiel in ein Land kommt, schlägt auch Er die dort geltenden Gesetze nach und macht es Sich zum festen Grundsatz, Sein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Das hat mich ein wenig berührt, weil ich mein Leben nicht regelkonform führe und Dinge nicht pflichtbewusst erledige; manchmal bin ich undiszipliniert und möchte sogar Schlupflöcher ausnutzen. Nachdem ich mir Gottes Gemeinschaft angehört hatte, spürte ich, dass das Bild von Gott in meinem Herzen plötzlich praktisch und konkret wurde.) Durch die Gemeinschaft über diese Punkte haben die Menschen nun objektivere und praktischere Erkenntnisse und Empfindungen in Bezug auf Gott gewonnen. Lassen dich diese Empfindungen die praktische Existenz Gottes noch stärker spüren, oder hast du, wenn du die normale und praktische Weise siehst, auf die der menschgewordene Gott spricht und handelt, das Gefühl, dass Gott sehr gewöhnlich ist – sogar auf eine Art, die dir unvorstellbar erscheint –, sodass du stattdessen Zweifel entwickelst und dich weiter von Gott entfernst? Diese Äußerungsformen von Gottes Normalität und Praktikabilität sind völlig unvereinbar mit den Auffassungen und Vorstellungen über Gott, die die meisten Menschen in sich tragen; sie unterscheiden sich enorm von diesen und sind zudem etwas, das sich die Menschen nie vorgestellt haben. Bist du also sehr enttäuscht von Gottes menschgewordenem Fleisch, nachdem du diese Punkte gehört hast? (Nein. Nach dem Zuhören habe ich das Gefühl, dass das Bild Christi in meinem Herzen konkreter geworden ist, und Er wirkt sehr nahbar. Ursprünglich dachte ich, dass Christus der Gott im Himmel sei, der auf die Erde gekommen ist, und dass Er sehr imposant und großartig sein müsse. Aber jetzt sehe ich, dass Christus sehr gewöhnlich und praktisch ist; auch Er hält Sich an die Gesetze der menschlichen Welt und tut zugleich auf praktische Weise die Wahrheit kund, um uns zu versorgen. Dadurch erscheint Er mir äußerst praktisch und konkret. Ich habe das Gefühl, dass meine Beziehung zu Gott nicht mehr so distanziert ist und dass ich stattdessen Gott nähergekommen bin.) Empfindet ihr das alle so? Habt ihr alle Ähnliches gewonnen? (Ja.) Dann ist es also nach wie vor notwendig, über diese Punkte Gemeinschaft zu halten. Das ist ein Aspekt der Wahrheit, den die Menschen brauchen und den sie besitzen sollten; er ist unverzichtbar. Im Prozess des Strebens nach der Wahrheit müssen die Menschen diesen Aspekt der Wahrheit verstehen. Sobald die Menschen diesen Aspekt der Wahrheit verstehen, wird ihre Beziehung zu Gott normaler werden. Richtig? (Ja.) Bei diesen Punkten geht es hauptsächlich darum, über einige Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität von Gottes menschgewordenem Fleisch Gemeinschaft zu halten, wodurch die Menschen das Wesen von Gottes menschgewordenem Fleisch erkennen können sowie einige Seiner Ausgangspunkte und Grundsätze dafür, wie Er Sein Leben führt und Dinge erledigt. Wenn die Menschen diese Ausgangspunkte und Grundsätze kennen sowie die konkreten Sichtweisen auf die Art und Weise, wie man Dinge erledigen sollte, dann können sie Gott auf objektivere und praktischere Weise verstehen und Seine Normalität und Praktikabilität begreifen.

Solltest du durch das Verständnis der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes nicht auch einige deiner Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel erkennen können? Wenn der menschgewordene Gott unter die Menschen kommt, hält Er Sich in Seiner Lebensführung und beim Erledigen von Dingen an den Grundsatz, Sein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Wie ist es dann mit dem Gott im Himmel? Obwohl sich bei Ihm keine konkreten Verhaltensweisen der Lebensführung zeigen und die verschiedenen Aspekte der Lebensführung bei Ihm nicht zum Tragen kommen: Wenn man betrachtet, wie Gott handelt – sei es anhand biblischer Aufzeichnungen oder anhand dessen, was die Menschen von Gottes Handeln verstehen, wahrnehmen und erfahren –, steht das dann in irgendeinem Widerspruch zu dem Wesen und den Grundsätzen dessen, wie der menschgewordene Gott Sein Leben führt und Dinge erledigt? (Nein.) Theoretisch sollten wir uns sicher sein können, dass kein Widerspruch besteht. Obwohl die Menschen den Gott im Himmel weder sehen noch berühren können, handelt auch Er pflichtbewusst und praktisch. Gottes menschgewordenes Fleisch hat eine normale und praktische Seite, die die Menschen sehen und erkennen können, und auch der Gott im Himmel hat eine normale und praktische Seite. Auf Gottes Kraft, Autorität, Weisheit, Allmacht und so weiter wollen wir hier nicht eingehen – das ist ein Aspekt davon, Gott, Gottes Wesen und Gottes Identität zu erkennen, der möglicherweise eure Möglichkeiten noch übersteigt. Was jedoch einige Dinge betrifft, die Gott tut und die die Menschen sehen und erfahren können, zeigt der Gott im Himmel ebenfalls diese normale und praktische Seite. Die Bibel berichtet zum Beispiel, dass Gott Adam und Eva erschuf, ihnen Seinen Atem einhauchte, sodass sie zu lebendigen Menschen mit einem Geist wurden, und sie dann in den Garten Eden brachte. Bevor Gott Adam und Eva, die Vorfahren der Menschheit, erschuf, tat Er eine Reihe von Dingen, die alle der Vorbereitung auf diese beiden von Gott geschaffenen Menschen dienten. Für den Menschen erschuf Gott die Himmel und die Erde, Flüsse und Seen, die verschiedenen Lebewesen auf der Erde, die vier Jahreszeiten und alles andere, was der Mensch braucht. Bevor Gott diese beiden Menschen erschuf, hatte Er dieses ganze Werk bereits Schritt für Schritt vollendet. Mit jedem Schritt Seines Werks entstanden all diese von Gott erschaffenen Dinge nach und nach auf praktische Weise in dieser materiellen Welt, und sie alle können mit dem menschlichen Auge gesehen werden. Als diese beiden Menschen ins Dasein kamen, war all das bereits vorbereitet. Auch was Gott für sie tat, nachdem Er diese beiden Menschen erschaffen hatte, ist in der Bibel aufgezeichnet. Zuerst brachte Gott sie in den Garten Eden, und dann sagte Er ihnen einige sehr praktische Worte. Was sagte Er? („Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben“ (Genesis 2,16-17).) Gott gab der Menschheit diese Anweisung, und dann geschah eine Reihe von Dingen. Was tat Gott danach für Adam und Eva? (Er machte ihnen Röcke aus Fellen.) Gott machte ihnen Röcke aus Fellen und kleidete sie damit; mit dieser Geschichte solltet ihr sehr vertraut sein. Ergibt diese Abfolge dessen, was Gott sagte, tat und anordnete, nicht ein sehr anschauliches Bild? (Ja, das tut es.) Anhand dieser Szenen können die Menschen zutiefst oder wahrhaftig begreifen, dass das, was sich in jedem einzelnen Akt Gottes offenbart oder was dieser umfasst, keineswegs gehaltlos ist und dass auch die Bilder, die jede einzelne Handlung Gottes den Menschen vor Augen führt, keineswegs gehaltlos sind. Richtig? (Ja.) Nichts von dem, was Gott tut, ist gehaltlos, und nichts davon ist bloße Theorie oder eine Parole; alles, was Er tut, ist praktisch. Manche Menschen sagen: „Manchmal vollbringt Gott Dinge durch einen Gedanken, und manchmal vollbringt Er sie mit nur einem Wort.“ Ganz gleich, auf welche Weise Gott etwas vollbringt, Er tut es jedenfalls praktisch; Seine Handlungen sind bodenständig und pflichtbewusst. Er skandiert keine Parolen und verbreitet keine Glaubenslehren, noch täuscht Er die Menschen. Was gehört dazu, Dinge praktisch zu tun? Gott plant und denkt nach, und wenn Er etwas tut, vollbringt Er es vielleicht durch Gedanken oder durch Worte, oder Er legt persönlich Hand an. Wie sagt man in menschlicher Sprache, dass Er etwas persönlich tut? Damit ist gemeint, dass Er die Angelegenheit persönlich erledigt, Sich persönlich darum kümmert und persönlich Hand anlegt. Wenn man all diese verschiedenen Formen betrachtet, in denen Gott etwas „persönlich“ tut, zeigt sich dann nicht, dass Er besonders bodenständig und pflichtbewusst handelt? (Ja.) Natürlich ist es nicht ganz angemessen, das Handeln des Gottes im Himmel mit Worten zu beschreiben, die man für menschliches Handeln verwendet, aber die menschliche Sprache ist begrenzt. Es genügt, wenn die Menschen verstehen können, dass Gott die Dinge auf eine derart bodenständige und praktische Weise tut, dass Er methodisch vorgeht, dass er die Dinge nie nur oberflächlich erledigt und keine Parolen skandiert. Von all den Taten Gottes, die von Menschenhand aufgezeichnet wurden, welche davon hat Gott nicht Selbst geplant, Schritt für Schritt umgesetzt und persönlich weiterverfolgt, überprüft und verifiziert? Obwohl diese Dinge von Menschenhand aufgezeichnet und in schriftlicher Form festgehalten wurden, haben sie der Menschheit die besten konkreten Beweise geliefert, um Gott zu erkennen und zu verstehen.

Nachdem Gott Adam und Eva erschaffen hatte, tat Er noch etwas: Er sagte ihnen, wie sie ihr Leben führen sollten, welche Verantwortlichkeiten der Mann tragen sollte und was die Frau tun sollte. Schaut euch an, wie detailliert und konkret Gottes Worte sind! Menschen würden bei ihrer Arbeit nicht auf diese Weise vorgehen, richtig? (Richtig.) Jeder Schritt von Gottes Werk ist derart konkret, bodenständig und praktisch; Ihm geht es darum, Ergebnisse zu erzielen. Und was zeigt sich darin? Lassen wir eine so große Angelegenheit wie die Erschaffung der Himmel und der Erde und aller Dinge einmal beiseite. Wenn wir nur davon sprechen, was Gott zur Menschheit gesagt hat, von Seinen Ermahnungen an sie und Seiner Sorge um sie, einschließlich Seiner konkreten Ermahnungen, Anweisungen und Warnungen in jeder einzelnen Angelegenheit – was zeigt sich darin? Einerseits sieht man, dass Gott bei allem, was Er tut, äußerst gewissenhaft und ernsthaft vorgeht. Andererseits – und auch das sollte die Menschheit erkennen – hat Gott die Menschheit erschaffen und kommt neben Seiner Sorge um sie stets Seiner Verantwortung ihr gegenüber nach. Dass Er Seiner Verantwortung nachkommt, ist kein leeres Gerede; Gott setzt dies seit jeher in die Tat um. Seit Gott die Menschheit erschaffen hat, wird sie von Ihm unablässig versorgt und geführt, und Sein Fokus liegt dabei auf dem Leben der Menschen. Mit Seinen Handlungen gegenüber der Menschheit hat Gott nichts anderes getan, als Seiner Verantwortung nachzukommen. „Seiner Verantwortung nachkommen“ lässt sich leicht schreiben und leicht sagen, doch wie viele Dinge Gott tatsächlich getan hat, übersteigt das Vorstellungsvermögen der Menschen. Im Großen und Ganzen umfasst dies zum Beispiel, dass Gott die Reinkarnation jeder Seele arrangiert – in welcher Familie die Person leben wird, wie sie aussehen wird, wann sie zum Glauben an Gott kommen wird, was für sie in diesem Leben bestimmt ist und eine ganze Reihe weiterer Dinge. Das sind die Vorkehrungen, die Gott im Großen für die Menschen trifft. Was die kleineren Einzelheiten betrifft, so sorgt Gott für deinen täglichen Bedarf, sodass du dir um Nahrung und Kleidung keine Sorgen machen musst und dein materielles Leben gesichert ist. Und was noch kleinere Details angeht: Gott arrangiert für dich jeden Tag verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge, die dich bei deinem Heranwachsen begleiten und die dir zur Seite stehen, während du jeden einzelnen Tag, jede unterschiedliche Phase und sogar jede besondere Phase durchlebst, was es dir ermöglicht, fortwährend neue Erkenntnisse und Empfindungen über den Schöpfer, die Menschheit, dich selbst und das Leben zu gewinnen. Gott hat so viele Wahrheiten kundgetan und so viele Dinge getan – welche Seiner Worte sind bloß eine Parole oder eine Glaubenslehre? Welche Seiner Taten sind gehaltlos und unpraktisch? Keine einzige Seiner Taten ist gehaltlos, und kein einziges Wort, das Er spricht, ist bloß eine Parole oder eine Glaubenslehre. Im Gegenteil: Gott hat all diese Dinge schon immer getan, selbst bevor Er sie der Menschheit bekannt machte. Obwohl die Menschheit weder über diese Tatsachen Bescheid weiß noch sie versteht, weder an sie glaubt noch sie anerkennt, hat Gott all diese Dinge unbeirrt weiterhin getan. Lassen wir einmal beiseite, wie viele Dinge Gott für die Menschheit getan hat, wie viel Mühe Er für sie aufgewendet hat und wie viel Gnade Er ihr geschenkt hat. Wenn wir nur Gottes Taten an sich betrachten: Welche davon vollbringt Er nicht Schritt für Schritt und auf bodenständige Weise? (Er vollbringt jede einzelne Sache auf bodenständige Weise.) Seht euch an, wie Menschen ihre Kinder großziehen: Sie sind dabei nachlässig und versuchen, sich irgendwie durchzuschlagen; manchmal lassen sie sich von ihren Gefühlen leiten, manchmal legen sie extremes Verhalten an den Tag und manchmal lassen sie sogar ihre persönlichen Vorlieben mit einfließen, indem sie ihren Töchtern wenig Wert beimessen, ihre Söhne hingegen verhätscheln, verwöhnen und verziehen; dabei handeln sie verantwortungslos und denken nicht an die Folgen. Es ist die Verantwortung der Menschen, ihre Kinder großzuziehen und zu erziehen, aber sind sie dieser Verantwortung nachgekommen? (Nein.) Schaut euch an, wie jede einzelne Sache, die Gott tut, perfekt ausgeführt wird, was es der Menschheit ermöglicht, unter Gottes Herrschaft und Seinen Fügungen dem richtigen Weg zu folgen und unter Gottes Führung zu leben. Kein einziger Schritt von Gottes Werk und keine einzige Sache, die Er tut, ist gehaltlos; alles ist praktisch. Von der Erschaffung der Welt bis heute, ganz gleich, wie viel Seines Werkes Gott verrichtet hat, und unabhängig davon, ob die Menschheit sich all dessen bewusst ist oder es anerkennt, sind Seine Handlungen gegenüber den Menschen und Seine Erfüllung der Verantwortung ihnen gegenüber auf jeden Fall umfassend und vollständig; es fehlt nicht das Geringste. Er geht niemals oberflächlich vor und ist absolut nie nachlässig. Was heißt „nie nachlässig“? Das heißt, dass Er jeden Menschen ernsthaft behandelt und mit besonderem Ernst und großer Gewissenhaftigkeit mit ihm umgeht; Er geht stets regelkonform und nie nach persönlichen Vorlieben vor, und es findet sich in seinem Vorgehen absolut keine Spur vom Eigensinn oder von der Oberflächlichkeit des Menschen. Lassen wir alles andere beiseite und betrachten nur die Sicherheit der Menschen – wie gut sorgt Gott für die Sicherheit der Menschen? Das Leben, der Tod und die persönliche Sicherheit eines jeden Menschen liegen in Gottes Händen. Für Gott gibt es keine wichtigere Angelegenheit. Auch wenn du manchmal in Gefahr gerätst und dem Tod ins Auge blickst: Wenn der Tag, an dem du sterben sollst, noch nicht gekommen ist, wird Gott dich nicht sterben lassen. Wenn Gott nicht bestimmt hat, dass du sterben sollst, wird Er deine Sicherheit gewährleisten. Darauf ist auf jeden Fall Verlass, und Gott geht dabei besonders gründlich und genau vor. Kurz gesagt: All das, was Ich gesagt habe, ist wahr, und die Menschen können es sehen. Die Menschen können nicht sehen, wie der Gott im Himmel handelt, aber früher oder später werden sie die Tatsachen erkennen können: was Gott getan hat und welche Ergebnisse Er erzielt. Wer konnte in den mehreren tausend Jahren, in denen die Menschheit auf der Erde lebt, ohne Gottes Herrschaft und Fügungen auskommen? Wer konnte ohne Gottes Versorgung und Führung auskommen? (Niemand kann ohne sie auskommen.) Gottes Herrschaft und Seine Fügungen, Seine Versorgung und Seine Führung – all diese Dinge werden von Ihm Selbst persönlich getan, und zwar auf praktische Art und Weise. Wenn Gott Dinge nicht auf eine derart bodenständige und pflichtbewusste Weise tun würde, wäre die Menschheit längst im Chaos versunken; auf jeden Fall könnte zumindest niemand für Ordnung unter den Menschen sorgen. Ob es nun um große oder kleine Dinge geht: Menschen, die Gott bis heute gefolgt sind, sollten erkennen können, dass Gott nicht nur in Seinem menschgewordenen Fleisch spricht, handelt und wirkt und die Menschheit mit der Wahrheit, dem Weg und dem Leben versorgt, sondern dass auch Gottes Geist unablässig über die Menschheit herrscht, sie führt und versorgt, und all das geschieht auf praktische Weise. Es ist nur so, dass die Menschen sehen, hören und praktisch erfahren können, wie Gottes menschgewordenes Fleisch spricht und wirkt, während die Handlungen des Gottes im Himmel einen viel größeren Bereich umfassen und den Menschen etwas ferner liegen, weshalb sie es nicht so direkt aus nächster Nähe wahrnehmen und erfahren können wie das Sprechen und Wirken des menschgewordenen Gottes. Daher sollten die Menschen, ob es nun um Kenntnis des Gottes im Himmel oder des Gottes auf Erden geht, menschliche Auffassungen und Vorstellungen ablegen, sich von gehaltlosen Theorien und Parolen trennen und durch das Werk, das Gott tut, und die Worte, die Er spricht, Gottes Normalität und Praktikabilität sowie Seine Weisheit und Allmacht auf praktische Weise erfahren. Auf diese Weise kannst du einerseits korrekt mit Gottes menschgewordenem Fleisch umgehen und dich andererseits besser von deinen Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel befreien; und darüber hinaus kannst du besser erkennen, dass der Gott auf Erden und der Gott im Himmel eins sind, anstatt dem menschgewordenen Fleisch Gottes deine wirklichkeitsfernen Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel aufzuzwingen – das zu tun, wäre ein riesiger Fehler. Das heißt, du würdest einerseits den Gott im Himmel anhand wirklichkeitsferner Auffassungen und Vorstellungen beurteilen, während du gleichzeitig den Gott auf Erden nicht besser annehmen und akzeptieren könntest. Und nicht nur, dass diese beiden Dinge nicht dazu führen, dass du Gott näherkommst: Vielmehr bewirken sie, dass du dich weiter von Ihm entfernst, sodass du in deinen eigenen gehaltlosen Auffassungen und Vorstellungen lebst und nicht in der Lage bist, all die Dinge zu verstehen, die Gott tut.

Nachdem wir Gemeinschaft darüber gehalten haben, „den menschgewordenen Gott nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen“, können die Menschen nun in dieser Hinsicht korrekt praktizieren? (Ja.) Kurz gesagt: Wenn du es im Umgang mit dem menschgewordenen Gott schaffen kannst, Ihn anzunehmen, dann Seine Normalität und Praktikabilität zu erkennen und Seine Worte, Sein Werk sowie Seine Anforderungen an die Menschen anzunehmen und dich ihnen zu unterwerfen, dann ist das ausreichend. Was die Instinkte und die dem Fleisch innewohnenden Voraussetzungen im Rahmen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes betrifft, so müssen die Menschen lediglich in der Lage sein, diese korrekt zu verstehen und richtig damit umzugehen. Der menschgewordene Gott ist ein gewöhnlicher Menschensohn; selbstverständlich besitzt Er die dem Fleisch innewohnenden Voraussetzungen sowie die normalen Instinkte und Funktionen des Fleisches, die ein Mensch besitzen sollte. Kommt zum Beispiel die Hand eines gewöhnlichen Menschen mit Feuer in Berührung, dann spürt er die Hitze, und beim menschgewordenen Gott ist das nicht anders. Ein normaler Mensch niest, wenn er sich verkühlt hat, und wenn es schlimmer wird, bekommt er eine Erkältung. Ist es beim menschgewordenen Gott ebenso? (Ja.) Menschen bekommen Durst, wenn sie zu salzig essen, und wenn sie schwer verdauliche Nahrung zu sich nehmen, bekommen sie Magenbeschwerden. Hat auch Gottes menschgewordenes Fleisch diese Empfindungen? (Ja.) Bei heißem Wetter wird den Menschen heiß und sie wollen irgendwohin, wo es kühler ist; beim menschgewordenen Gott ist es ebenso. Was habt ihr früher gedacht? Habt ihr euch gedacht: „Dieses sterbliche Fleisch von uns Menschen hält die Hitze nicht aus, wenn die Temperatur dreißig oder vierzig Grad Celsius erreicht, aber Gottes menschgewordenes Fleisch fürchtet die Hitze nicht; Er steht über dem Fleisch und hat solche Empfindungen nicht“? Was steckt hinter dieser Vorstellung? Denken die Menschen etwa, dass der menschgewordene Gott wie ein Roboter oder eine Holzfigur ist, die weder isst noch schläft noch krank wird? Das ist falsch. Der menschgewordene Gott führt ein Leben im Fleisch, das dem eines normalen Menschen entspricht. Er ist weder ungewöhnlich noch andersartig. Dieses Fleisch hat eine normale und praktische Seite: Die Funktionen und Instinkte Seines Fleisches sind dieselben wie die der Menschheit. Wir haben bereits Gemeinschaft darüber gehalten, dass die Funktionen und Instinkte des Fleisches alles Dinge sind, die Gott der Menschheit verliehen hat, als Er sie erschuf; sie sind der Menschheit angeboren und nichts Negatives. Warum geht ihr dann der Tatsache, dass der menschgewordene Gott die normalen Funktionen und Instinkte des Fleisches besitzt, immer aus dem Weg? Liegt es daran, dass die Menschen diese Dinge für nicht normal halten, in ihren Herzen Vorurteile gegen diese Äußerungsformen der normalen Funktionen des Fleisches hegen und sich dagegen sträuben, dass der menschgewordene Gott solche Äußerungsformen besitzt? (In meinem Herzen sehe ich tatsächlich auf diese praktischen Dinge herab.) Obwohl die Menschen auf diese Dinge herabsehen oder sich auf bewusster Ebene noch nicht darüber im Klaren sind, ob sie richtig oder falsch sind, verurteilen sie sie unbewusst. Das beweist, dass die Menschen die von Gott geschaffenen Instinkte und Funktionen des menschlichen Fleisches sowie einige seiner innewohnenden Voraussetzungen noch nicht gründlich verstanden haben und deshalb viele verzerrte Gedanken oder viele wirklichkeitsferne Auffassungen und Vorstellungen entwickeln können. Sagt Mir: Muss der menschgewordene Gott schlafen? (Ja.) Denkt Er im Schlaf weiterhin an die Arbeit? (Nein, Er schläft.) Das ist eine ehrliche Antwort; Er schläft tatsächlich. Wie könnte Er Sich sonst ausruhen? Auch Sein Gehirn braucht Ruhe; das ist eine normale Funktion des Fleisches und zugleich ein Instinkt des Fleisches. Wenn es kalt ist, trägt Er dickere Kleidung, und wenn es heiß ist, trägt Er dünnere Kleidung. Er kann Kälte und Hitze empfinden sowie Regen und Schnee spüren. Das ist normale Menschlichkeit; daran ist überhaupt nichts Gehaltloses. Wenn du gar nichts spüren oder empfinden kannst, bist du dann nicht leicht dumm? Bist du dann nicht ein Schwachkopf? (Ja.) Alle Sinne und körperlichen Funktionen von Gottes menschgewordenem Fleisch sind echt, sie existieren tatsächlich und funktionieren auf normale Weise; es ist absolut nicht so, dass sie nichts tun. Doch in eurer Vorstellung haben sie keine Funktion und sind übernatürlich. Ich habe einmal einen Chinesen getroffen, dessen Glaube ein wenig bizarr war. Er glaubte, dass ein Glaube einige bizarre und unheimliche Dinge beinhalten sollte; nur dann sei es wirklich ein Glaube. Wenn es zum Beispiel regnete, sagte er irgendeine magische Formel auf, und der Regen traf ihn nicht; wenn er eine andere magische Formel aufsagte, hörte der Regen auf. Er prahlte sogar damit und dachte, er besäße echte Fähigkeiten. Er glaubte, das sei Glaube und dass dieser Glaube über dem gewöhnlichen Glauben stehen würde. Würdet ihr sagen, dass dieser Mensch ziemlich absurd ist? (Ja.) Das ist ein böser Geist. Doch die Gedanken und Ansichten eines solchen Menschen stellen die Gedanken und Ansichten eines Teils der Menschen dar. Viele Menschen sind stets voller Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott und sagen sich im Herzen: „Gottes menschgewordenes Fleisch muss ein außergewöhnlicher Mensch sein oder jemand, der den ‚Weg‘ erlangt hat. Er kann Dinge tun, die gewöhnliche Menschen nicht tun können, Worte sprechen, die gewöhnliche Menschen nicht sprechen können, Dinge sehen, die gewöhnliche Menschen nicht sehen können, und Geräusche hören, die gewöhnliche Menschen nicht hören können. Er weiß, was die Menschen hinter Seinem Rücken sagen und tun. Er kann spüren und wissen, ob es in Seiner Umgebung irgendwelche paranormalen Phänomene oder unbekannte Wesen gibt, und Er weiß sogar, was der Gott im Himmel tut. Genau so ist der menschgewordene Gott und nicht anders!“ Eine solche Denkweise entspricht den Auffassungen und Vorstellungen, die Nichtgläubige über Gott haben. Die Menschen hoffen alle, einem solchen Gott zu begegnen, und wenn sie eines Tages diesen Gott sehen und mit Ihm in Kontakt kommen könnten, wäre das ein einmaliger Segen. Doch dass der menschgewordene Gott unter die Menschen kommt und mit ihnen zusammenlebt, hat die Menschen schwer enttäuscht. Niemand kann am menschgewordenen Gott irgendwelche übernatürlichen Äußerungsformen erkennen, und niemand kann solche übernatürlichen Dinge an Ihm wahrnehmen. Dennoch besitzen die Menschen nach wie vor eine sehr rege Vorstellungskraft; sie haben immer noch viele Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott und leben weiterhin gefangen in ihren Vorstellungen. Da die Menschen so viele Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott haben, werden sie dann nicht noch mehr Auffassungen und Vorstellungen über den Gott im Himmel haben? (Ja.) Diese Auffassungen und Vorstellungen sind noch bizarrer, stimmen noch weniger mit den Tatsachen überein und sind noch weniger objektiv; zudem hegen die Menschen viele enorm unheimliche und unfassbare Gedanken. Auf jeden Fall werden die Menschen durch den gemeinschaftlichen Austausch über diese Punkte im Grunde in der Lage sein, die normale Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes beziehungsweise die Normalität, Objektivität und Praktikabilität des Fleisches korrekt zu verstehen, korrekt zu erkennen und korrekt damit umzugehen. Und dadurch, dass das Fleisch – das sie sehen können und mit dem sie in Kontakt kommen können – auf praktische Weise mit ihnen Gemeinschaft hält und spricht, mit ihnen Umgang hat und verschiedene Aspekte des Werks an ihnen verrichtet, können die Menschen zudem auf bessere, praktischere und objektivere Weise erkennen, wie Gott handelt und wie Gott wirkt. Indem die Menschen den menschgewordenen Gott erkennen, können sie auch den Gott im Himmel besser verstehen.

Was diese Punkte zur Normalität und Praktikabilität von Gottes menschgewordenem Fleisch betrifft, so hielten wir zunächst Gemeinschaft darüber, wie der menschgewordene Gott Sein Leben führt und Dinge erledigt, welche Dinge Er tut und welche Grundsätze Er beim Erledigen von Dingen befolgt. Über diese Aspekte haben wir ziemlich gründlich Gemeinschaft gehalten. Gibt es noch etwas, das ihr nicht versteht? Muss Ich hier noch irgendetwas ergänzen? Habt ihr nun etwas mehr Verständnis von der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes? (Ja.) Was könnt ihr an diesen praktischen Äußerungsformen erkennen? (Ich sehe, dass der menschgewordene Gott normal und praktisch ist.) Der menschgewordene Gott ist normal und praktisch; auch Er muss nachdenken, bevor Er spricht, und das, was Er sagt, und wie Er sich verhält, ist völlig normal, ohne die geringste übernatürliche Äußerungsform. Das habt ihr nicht erwartet, oder? (Nein, das haben wir nicht.) Der menschgewordene Gott besitzt weder das dritte Auge noch ein übermenschliches Gehör, geschweige denn irgendwelche außergewöhnlichen übernatürlichen Fähigkeiten, die über die Instinkte des Fleisches hinausgehen. Wenn irgendwo die Drähte eines Stromkabels freiliegen, würde auch Ich sie nicht anfassen. Warum würde Ich sie nicht anfassen? (Du würdest einen Stromschlag bekommen und Dich verletzen.) Eurer Vorstellung nach würde Ich, selbst wenn Ich sie direkt anfassen würde, keinen Stromschlag bekommen und Mich nicht verletzen. Aber diese Fähigkeit habe Ich wirklich nicht, und Ich würde sie auch nicht anfassen. Einerseits weiß Ich, dass ein Stromschlag Verletzungen verursacht; in dieser Hinsicht besitze Ich gesunden Menschenverstand und eine normale Rationalität. Andererseits würde Ich absolut niemals sagen: „Es ist in Ordnung. Ich bin eine besondere Person mit einer besonderen Identität und einem besonderen Status. Strom kann Mir nichts anhaben. Ich fasse die Drähte einfach an und sehe, ob Ich sterbe.“ So etwas Unvernünftiges würde Ich nicht tun. Euren Auffassungen nach würde Ich alle gefährlichen Dinge anfassen, die die Menschen nicht anzufassen wagen; ihr würdet euch vor solchen Dingen fürchten, Ich aber nicht, weil Ich eine besondere Identität besitze, weil Ich anders bin als ihr, weil Ich vom Himmel gekommen bin und Ich der menschgewordene Gott bin, also habe Ich keine Angst und kann so etwas tun. Sagt Mir: Würde Ich so etwas tun? (Nein.) Das würde Ich nicht. Auf welcher Grundlage würde Ich das nicht tun? Aufgrund der Rationalität der normalen Menschlichkeit. Auch das Gewissen und die Rationalität, die zur Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes gehören, sind normal. Wenn der menschgewordene Gott kein Gewissen hätte und Seine Rationalität nicht normal wäre, wie könnte Er dann im Rahmen Seiner normalen Menschlichkeit wirken? Wenn Er kein Gewissen hätte und Seine Rationalität nicht normal wäre, was wäre Er dann für ein Mensch? Dann wäre Er doch kein Mensch, oder? (Nein, das wäre Er nicht.) Daher sind die Auffassungen und Vorstellungen, die die Menschen über die Denkweise und Lebensweise der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes haben, allesamt nicht praktisch; sie sind allesamt ungewöhnlich, absonderlich, unheimlich und bizarr und haben allesamt keinen Bezug auf das Gewissen und die Rationalität, die zur Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes gehören. Sagt Mir: Wenn wir zusammensitzen und Stechmücken um uns herum sind, werde Ich dann gestochen? (Ja.) Habt ihr früher gedacht: „Ganz gleich, wen die Mücken sonst stechen, Christus werden sie nicht stechen. Mücken wurden von Gott erschaffen; sie können den Schöpfer nicht stechen“? Ist es falsch, so zu denken? Ist das wirklichkeitsfremd? (Ja.) Auch Mücken nehmen keine Rücksicht auf Mich. Sie sind komplett gefühllos; solange jemand sterbliches Fleisch hat und Blut in seinem Körper hat, stechen sie ihn, und nach dem Stich bildet sich eine Schwellung. Was solltest du tun, wenn sich eine Schwellung bildet? Ich schneide schnell eine Scheibe Knoblauch ab und lege sie darauf. Knoblauch kann Entzündungen hemmen, Bakterien abtöten und den Juckreiz stoppen. Nachdem der Knoblauch eine Weile daraufgelegen hat, hört der Stich auf zu jucken, und die Schwellung geht allmählich zurück. Das ist gesunder Menschenverstand. Du magst denken, das sei nichts Besonderes, aber es ist sehr praktisch. Es ist so: Wenn ihr im Leben auf Probleme stoßt, sucht ihr nach Hausmitteln und kleinen cleveren Tricks, und bei Mir ist es genauso. Was meine Ich damit? Ich möchte euch damit sagen, dass das Gewissen und die Vernunft, die die Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes besitzt, Sein Denken und Seine Gedanken sowie die Gedanken, Ansichten und Haltungen, die Er sich beim Betrachten von Menschen und Dingen und angesichts verschiedener Probleme im wirklichen Leben bildet, und die Lösungen, die Ihm dabei einfallen, allesamt normal und praktisch sind; sie sind nicht bizarr, sonderbar, übernatürlich, verzerrt oder extrem. Verstanden? (Verstanden.) Ich führe diese Beispiele an, damit ihr ein praktischeres Verständnis vom Leben und den Äußerungsformen der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes gewinnen könnt. Diese Äußerungsformen sind keineswegs substanzlos und auch nicht absonderlich, geschweige denn außergewöhnlich; vielmehr sind sie ganz normal und praktisch. Diese Normalität und Praktikabilität sind wahre Normalität und Praktikabilität. Neben Seinen Sichtweisen und Grundsätzen für Seine Lebensführung und Sein Handeln sind auch die Instinkte und Funktionen Seines Fleisches normal. Wenn ihr euch zum Beispiel erkältet, dann niest ihr und hustet, und es dauert ein oder zwei Wochen, bis ihr wieder gesund seid. Wenn Ich Mich erkälte, habe auch Ich diese Symptome, und auch bei Mir dauert es ein oder zwei Wochen, bis Ich wieder gesund bin. Bei euch ist das so, und beim menschgewordenen Gott ist das ganz genauso. Diese Aspekte sind keineswegs wirklichkeitsfremd, und sie beeinträchtigen Ihn weder dabei, konkretes Werk zu verrichten, noch dabei, das Werk auszuführen, das Er unter den Menschen tun will. Das heißt, diese normale und praktische Seite des menschgewordenen Gottes wird das Amt, das der menschgewordene Gott ausübt, in keiner Weise beeinträchtigen, noch wird diese Seite irgendetwas verzögern oder die Ergebnisse von Gottes Werk beeinträchtigen, geschweige denn den Fortschritt von Gottes Werk. Das Amt, das der menschgewordene Gott ausübt, besteht gerade darin, mithilfe eines normalen und praktischen Fleisches Worte kundzutun, Werk zu verrichten und unter den Menschen zu wandeln.

Alles, worüber wir oben Gemeinschaft gehalten haben, betrifft die Normalität und Praktikabilität von Gottes menschgewordenem Fleisch. Der Zweck des gemeinschaftlichen Austauschs über diese Punkte besteht darin, das Problem, dass die Menschen den menschgewordenen Gott immer mit dem Gott im Himmel vergleichen, zu lösen. Im Wesentlichen ging es bei den Punkten, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, einerseits um Äußerungsformen davon, dass die Instinkte der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes normal und praktisch sind; andererseits ging es hauptsächlich darum, wie Gottes menschgewordenes Fleisch Sein Leben führt und handelt. Natürlich bedeutet das nicht, dass die Menschen bereits völlig korrekt mit dem menschgewordenen Gott umgehen können, nur weil sie wissen, wie normal und praktisch der menschgewordene Gott spricht und handelt; dafür reicht das bei Weitem noch nicht aus. Nachdem wir nun wissen, wie der menschgewordene Gott spricht und wirkt und wie Er Sein Leben führt und handelt, lasst uns darüber Gemeinschaft halten, welche Dinge der menschgewordene Gott nicht tut beziehungsweise in welcher Hinsicht Er Sich von der Menschheit unterscheidet.

Einige Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität von Gottes menschgewordenem Fleisch stimmen in vielerlei Hinsicht mit den Instinkten der Menschheit überein – das heißt, mit den Instinkten, Funktionen und angeborenen Voraussetzungen des menschlichen Fleisches. Man kann sagen, dass der menschgewordene Gott und gewöhnliche Menschen hinsichtlich ihrer Instinkte gleich sind. Abgesehen von dieser Gemeinsamkeit sind jedoch Seine Lebensessenz, Seine Identität, Seine Disposition und so weiter völlig anders als die der verdorbenen Menschheit. Hier geht es darum, in welchen Äußerungsformen sich Sein Ausleben und Seine Dispositionsessenz von denen der verdorbenen Menschheit unterscheiden. Damit kommen wir zu dem nächsten Thema, über das wir Gemeinschaft halten werden, nämlich dem zweiten Thema bezüglich des Loslassens von Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott: den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen. Um dieses Problem zu lösen, müssen wir weiterhin ausgehend von den verschiedenen Offenbarungen und den verschiedenen Aspekten Seines Auslebens Gemeinschaft halten, die der menschgewordene Gott zeigt. Stimmt ihr theoretisch der Aussage zu, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen? (Ja.) Ihr wollt auch dieser Aussage entsprechend praktizieren und seid bereit, dieses Problem zu lösen, aber habt ihr einen Weg der Praxis, um es zu schaffen, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen? Es ist alles andere als einfach, einen solchen Weg der Praxis zu finden, nicht wahr? Den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen, ist eine Anforderung, die an euch gestellt wird, aber warum wird eine solche Anforderung gestellt? Darüber lohnt es sich, nachzudenken. Wenn Menschen mit dem menschgewordenen Gott in Kontakt kommen, behandeln sie Ihn aufgrund der Form Seiner Menschwerdung und Seiner äußeren Erscheinung oft auf ganz natürliche Weise wie ein Mitglied der verdorbenen Menschheit. Das ist gleichbedeutend damit, dass die Menschen den menschgewordenen Gott wie einen Menschen behandeln, der keinerlei Verbindung mit Gottes Wesen, Identität und Disposition hat, und dann im Umgang mit Ihm die Denkweise der verdorbenen Menschheit anwenden und mit Ihm so umgehen, wie sie mit anderen Menschen umgehen. Dadurch offenbart die Art und Weise, wie die Menschen mit Gott umgehen, einerseits ihre falsche Haltung Ihm gegenüber und andererseits ein großes Problem, das in ihnen besteht: Sie erkennen den menschgewordenen Gott nicht. Obwohl die Menschen den menschgewordenen Gott verbal anerkennen und Ihm der Form nach folgen, haben sie diesen gewöhnlichen Menschen seinem Wesen nach weder erkannt noch angenommen. Diesen gewöhnlichen Menschen nicht anzunehmen bedeutet, ihn nicht als den menschgewordenen Gott zu behandeln; mit anderen Worten: Die Menschen behandeln diesen gewöhnlichen Menschen wie ein Mitglied der verdorbenen Menschheit. Um dieses Problem zu vermeiden und zugleich zu lösen, werden wir heute noch einmal sowohl über die Äußerungsformen der normalen Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes in Seinem täglichen Leben Gemeinschaft halten als auch darüber, wie die Menschen die verschiedenen Äußerungsformen erkennen und verstehen sollten, die Er im Umgang und im Zusammenleben mit den Menschen zeigt. Lasst uns zunächst einige Aspekte des menschgewordenen Gottes betrachten, die die Menschen nicht verstehen können, beziehungsweise einige Aspekte, die sie leicht aus der Perspektive der verdorbenen Menschheit betrachten. Als Erstes werden wir feststellen, welche Dinge dieser gewöhnliche Menschensohn, der menschgewordene Gott, nicht tut beziehungsweise welche Dinge sich an Ihm offenbaren, die die Menschen nicht erkennen. Welche Dinge sind damit gemeint? Zunächst einmal täuscht Er andere Leute nicht; außerdem streitet Er nicht mit anderen Menschen, kämpft nicht mit anderen Menschen, intrigiert nicht gegen andere Menschen, greift niemanden an, rächt Sich nicht an anderen Menschen, verführt niemanden und so weiter. Warum sollten die Menschen diese Dinge verstehen? Wenn du diese Dinge verstanden hast, wirst du ein wahres Verständnis von der Disposition und dem Wesen des menschgewordenen Gottes haben. Nur mit einem wahren Verständnis kannst du es schaffen, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen. Erst wenn du es schaffst, den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen, kannst du eine normale Beziehung zum menschgewordenen Gott erreichen, den angemessenen Platz eines geschaffenen Wesens einnehmen und mit dem menschgewordenen Gott mit der Haltung umgehen, die ein geschaffenes Wesen haben sollte.

Was die Dinge betrifft, die der menschgewordene Gott nicht tut, so lasst uns zuerst darüber Gemeinschaft halten, dass Er andere nicht täuscht. Wie äußert sich Täuschung konkret? Wenn man lügt, Dinge verfälscht, sich verstellt, sich als etwas ausgibt, das man nicht ist, große Töne spuckt und prahlt und so weiter. Sind die Äußerungsformen, die Ich gerade erwähnt habe, bei der verdorbenen Menschheit häufig zu sehen? (Ja.) Andere zu täuschen und zu belügen ist ein wesentliches und offensichtliches Merkmal der verdorbenen Menschheit; es ist eine gemeinsame Eigenschaft aller verdorbenen Menschen, und niemand kann sich dem entziehen, ohne Ausnahme. Jeder Mensch lügt, jeder verfälscht Dinge, und jeder gibt sich als etwas aus, das er nicht ist, spielt anderen etwas vor und verstellt sich. Darüber hinaus fällt es den Menschen enorm leicht; weder müssen ihre Eltern es ihnen beibringen, noch müssen sie von irgendjemandem beeinflusst, es zu tun, oder dazu angestiftet oder verleitet werden. Sie sind geborene Lügner. Geht es zu weit, das zu sagen? (Nein.) Und wie ist es mit Gottes menschgewordenem Fleisch? Lassen wir weniger naheliegende Dinge beiseite; was Meine Art zu sprechen betrifft, so kann man in menschlichen Worten sagen, dass Ich die Dinge beim Namen nenne. Wenn Ich euch beispielsweise bei einer fachlichen Arbeit anleite und es etwas gibt, bei dem Ich nicht weiß, wie man es macht, werde Ich sagen: „Ich bin Mir über diese Angelegenheit nicht ganz im Klaren. Ich weiß nicht, wie man das macht. Ihr solltet in einigen Referenzmaterialien nachschlagen.“ Wenn Ich ein wenig über die Angelegenheit weiß, sage Ich so viel dazu, wie Ich weiß. Wenn Ich alles gesagt habe, was Ich weiß und verstehe, sage Ich: „Falls ihr etwas wisst, das Ich nicht erwähnt habe, könnt ihr es noch ergänzen.“ Ist das, was Ich sage, objektiv und ehrlich? (Ja.) Ihr hört Mir nun schon all die Jahre zu. Habt ihr also je erlebt, dass Ich euch mit Meinen Worten täusche? Dass Ich euch etwas vorspiele? Dass Ich etwas verfälsche? (Nein.) Wenn Ich in Versammlungen Gemeinschaft halte oder wie üblich bei einer fachlichen Arbeit Anleitung gebe, führe Ich oft Beispiele an und greife dabei auf kleine, unscheinbare Dinge aus dem Alltag zurück. Auch wenn Ich bei manchen Angelegenheiten in Bezug darauf, wie genau diese abgelaufen sind, einige Einzelheiten auslasse, ist die Angelegenheit, auf die Ich Mich beziehe, dennoch eine Tatsache. Außerdem gibt es Zeugen dafür, wie Ich diese Angelegenheiten gehandhabt habe und dabei vorgegangen bin. Habe Ich jemals gelogen? (Nein.) Ich lüge nicht, spiele anderen nichts vor und verstelle Mich nicht. Wie du siehst, trage Ich draußen dieselbe Kleidung wie zu Hause. Manchmal, wenn Meine Kleidung schmutzig ist, ziehe Ich Mir saubere Sachen an, bevor Ich nach draußen gehe. Ich ziehe Mir lediglich Sachen an, die etwas sauberer sind; Ich werde Mich nicht in hochwertige Markenkleidung umziehen, nur um vor die Tür zu gehen. Zu Hause gewöhnliche Kleidung zu tragen und sich einfach etwas sauberere Sachen anzuziehen, wenn man vor die Tür geht – damit spielt man anderen nichts vor; das ist normale Menschlichkeit.

Andere zu täuschen, anderen etwas vorzuspielen und sich zu verstellen – das sind Dinge, die die verdorbene Menschheit oft tut. In den meisten Dingen, die die Menschen sagen, finden sich nämlich Verfälschungen; vor allem lügen die Menschen, wenn es um ihre eigenen Interessen, ihre Privatsphäre, ihren Stolz, ihren Status oder ihren Ruf geht. Manche Menschen sind zum Beispiel besonders zügellos, lachen und scherzen häufig, sind bei der Ausführung ihrer Pflichten sehr nachlässig und nehmen nichts von dem ernst, was sie tun. Wenn der Leiter nicht da ist, plaudern sie müßig, trinken Tee, gehen hier mal auf die Toilette und schlendern da mal über den Hof und lassen es sich ausgesprochen gut gehen. Sobald der Leiter kommt, machen sie sich hektisch an die Arbeit und tun so, als wären sie besonders verantwortungsbewusst. Verfälschen sie damit nicht die Tatsachen? Verstellen sie sich damit nicht? (Ja, das tun sie.) Die verdorbene Menschheit hat noch eine andere Schwäche: Sie stellt sich selbst gerne als besonders edel und erhaben dar, als besonders einsichtsvoll und wohlhabend und als Menschen mit besonderem Status und Hintergrund. Sie erwähnt niemals die schmutzigen oder törichten Dinge, die sie im Geheimen getan hat, die Fehler, die sie gemacht hat, oder die Schwächen und Mängel, die sie hat – sie erwähnt nie auch nur das Geringste davon und offenbart auch nichts davon, aus großer Angst, andere könnten die Wahrheit erkennen und auf sie herabsehen. Ist das nicht ein aktives Verfälschen der Tatsachen? Ist das nicht Lügen und Täuschen? (Ja.) Sie behaupten sogar, sie könnten Dinge tun, die sie gar nicht tun können. Wenn sie früher einmal als Leiter auf einer bestimmten Ebene gedient haben, wichtige Arbeit geleistet haben oder einen Beitrag erbracht haben, müssen sie das überall groß kundtun, weil sie große Angst davor haben, dass andere auf sie herabsehen könnten. Wenn es darum geht, den Mund zu voll zu nehmen und große Töne zu spucken, sind sie „zu allem fähig“, doch ihre eigenen Unzulänglichkeiten oder die Mängel ihrer Menschlichkeit erwähnen sie nie. Alle Menschen führen ihr Leben auf diese Weise und handeln so. Sie betrachten diese Äußerungsformen als eine Eigenschaft, die der ganzen Menschheit gemein ist, und glauben, dass es ganz normal und alltäglich sei, sein Leben auf diese Weise zu führen, und zur normalen Menschlichkeit gehöre. Daher übertragen viele Menschen diese Sichtweise ganz selbstverständlich auf den menschgewordenen Gott und denken: „Lügt und täuscht der menschgewordene Gott auch?“ Wenn Ich zum Beispiel sage, dass Ich Teigtaschen machen kann, glauben manche Menschen das nicht und sagen: „Pah. Du kannst nicht nur die Wahrheit kundtun, sondern auch kochen? Das ist unmöglich.“ Sie denken: „Wer hat denn noch nie gelogen? Wer hat noch nie große Töne gespuckt?“ Dieses ‚Wer‘ schließt für sie auch den menschgewordenen Gott mit ein. Haben sie recht, wenn sie das sagen? (Nein.) Wo liegt ihr Fehler? (Sie stellen den menschgewordenen Gott mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe.) Weil die gesamte Menschheit imstande ist, zu Lügen, Menschheit lügen, denkst du, dass auch der menschgewordene Gott dazu imstande ist; du stellst dir vor, dass der menschgewordene Gott genauso ist wie die verdorbene Menschheit, und sagst sogar in deinem Herzen: „Solange der menschgewordene Gott die Wahrheit kundtun kann, reicht das. Selbst wenn Du gelegentlich lügst, macht uns das nichts aus; dadurch wird Deine Identität als der menschgewordene Gott nicht beeinträchtigt.“ Es geht hier nicht darum, ob dir das etwas ausmacht oder nicht; du musst darüber nachdenken, ob diese Gedanken, die du über den menschgewordenen Gott hast, richtig sind. Obwohl du theoretisch weißt, dass sie falsch sind und dass du nicht so denken solltest, musst du darüber nachdenken, warum du überhaupt imstande bist, so zu denken. Das liegt daran, dass du allzu verlogen und unehrlich bist und deshalb meinst, jeder sei imstande, zu lügen und anderen etwas vorzuspielen, und auch der menschgewordene Gott sei da keine Ausnahme. Machst du nicht einen Fehler, wenn du so denkst? Obwohl es keine große Sache ist, diesen Fehler zu machen, und er dich nicht daran hindert, die Wahrheit zu erlangen, müssen wir bei dieser Angelegenheit wirklich genau sein und sie deutlich erklären. Wenn du schon mit den gewöhnlichen Worten des menschgewordenen Gottes mit einer derart zweifelnden und ungläubigen Haltung umgehst, wie wirst du dann damit umgehen, wenn Er über die Wahrheit Gemeinschaft hält, die Wahrheit und Gottes Absichten kundtut und wenn Er dich richtet, entlarvt, verurteilt und zurechtstutzt? Wirst du deine Haltung ändern? Das wirst du nicht. Du wirst Ihm mit derselben Haltung begegnen und denken, dass die Worte des menschgewordenen Gottes nicht zwangsläufig alle richtig sind. Theoretisch erkennst du an, dass das, was Er sagt, richtig ist und dass alles davon die Wahrheit ist, aber wenn du etwas tust, das gegen die Grundsätze verstößt, und Er dich zurechtstutzt und entlarvt, denkst du in deinem Herzen: „In dieser Angelegenheit sind Gottes Worte nicht die Wahrheit, weil ich in der Sache nicht so denke. Ich habe für das, was ich getan habe, eine sehr gute Ausrede und einen guten Grund, also kann ich mich dafür entscheiden, das, was Er sagt, nicht anzunehmen. Ich kann es zurückweisen und mich Ihm widersetzen, indem ich es ignoriere, dem Thema aus dem Weg gehe und das, was Er sagt, nicht annehme, und ich kann mit dem menschgewordenen Gott mit derselben Haltung umgehen, mit der ich mit einem anderen Menschen argumentiere.“ Wenn du mit dem menschgewordenen Gott mit einer solchen Haltung umgehst, was ist dann das Wesen dieses Problems? Ist deine Haltung dem menschgewordenen Gott gegenüber rebellisch oder angemessen? (Sie ist rebellisch, nicht angemessen.) Wenn du meinst, dass der menschgewordene Gott imstande ist, andere zu täuschen, zu lügen, zu prahlen, hochtrabende Reden zu schwingen und Parolen zu skandieren, dann wirst du, wenn Er dich zurechtstutzt und entlarvt, denken, dass du einen Grund hast, das, was Er sagt, nicht anzunehmen und es zurückzuweisen: „Ich werde es einfach nicht annehmen und mich Ihm widersetzen. Ist Er nicht bloß ein gewöhnlicher Mensch? Warum sollte ich annehmen, was Er sagt? Wenn das, was Er sagt, richtig ist, nehme ich es an, und was ich für falsch halte, nehme ich nicht an; wenn ich gut gelaunt bin, nehme ich es an, und wenn ich schlecht gelaunt bin, nehme ich es nicht an; wenn das, was Er sagt, meinen Interessen, Vorlieben und meiner Stimmung entspricht, nehme ich es an, und wenn es meinen Interessen und meiner Stimmung nicht entspricht, nehme ich es nicht an. Ist das nicht vollkommen normal und gerechtfertigt? Das ist völlig angemessen, das ist mein Recht, und ich mache mir deshalb nicht die geringsten Vorwürfe.“ Wenn das deine Haltung Gott gegenüber ist, ist deine Beziehung zu Gott dann wirklich die Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer? Ist es die Beziehung zwischen Mensch und Gott? (Nein.) Nach deiner Haltung und deinen Äußerungsformen zu urteilen, ist die Beziehung zwischen dem menschgewordenen Gott und dir lediglich die Beziehung zwischen einem gewöhnlichen Menschen und einem gewöhnlichen verdorbenen Menschen; sie geht nicht über die Ebene einer Beziehung zwischen Menschen hinaus. Ist das nicht ein Problem? (Ja, das ist es.) Daher musst du dir zunächst über Folgendes sicher sein: Da der menschgewordene Gott von den Menschen verlangt, ehrliche Menschen zu sein, ist Er Selbst von vornherein ehrlich. Seine Menschlichkeit besitzt das Wesen der Ehrlichkeit; daran besteht kein Zweifel. Diesen Punkt solltest du erkennen und auch von Herzen annehmen. Du musst ihn nicht nur in deinem Herzen erkennen, sondern auch im wirklichen Leben eine solche Haltung der Annahme haben. Die verdorbene Menschheit ist imstande, bei jeder Angelegenheit zu lügen und Dinge zu verfälschen, und jeder Mensch ist imstande, sich zu verstellen, anderen etwas vorzuspielen, den Mund zu voll zu nehmen und große Töne zu spucken. Die verdorbene Menschheit ist imstande, all diese Dinge zu tun, weil Satans verdorbene Disposition zum Leben und zur Natur des Menschen geworden ist. Aus diesem Grund treten all diese Äußerungsformen ganz von selbst bei den Menschen zutage. Die Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes umfasst jedoch den Aspekt der Ehrlichkeit. Gerade weil Sein Leben göttlich ist, ist Ehrlichkeit erst recht ein Bestandteil Seines Wesens. Daran besteht kein Zweifel, und die Menschen sollten nicht daran zweifeln.

Einmal unterhielt Ich Mich mit jemandem, und er erzählte Mir, er habe Magenprobleme, habe im Krankenhaus eine Menge Medikamente bekommen und sie mehrere Jahre lang eingenommen. Später hätten sich seine Magenprobleme etwas gebessert. Ich fragte ihn: „Was genau hast du für ein Magenproblem? Ist es Magenkälte, ein Magengeschwür oder zu viel Magensäure?“ Als er hörte, dass Ich genauer nachfragte, wollte er Mir keine klare Antwort geben, sondern sagte immer wieder nur: „Ich habe Magenprobleme und habe viele Medikamente eingenommen.“ Warum habe Ich ihn das gefragt? Es war einfach ein ganz normales Gespräch, und Ich wollte herausfinden, was genau für ein Magenproblem er hatte. Auch Mein Magen macht Mir manchmal Probleme; wenn er ähnliche Beschwerden hatte, hätte er Mir vielleicht ein wenig weiterhelfen können. Mit jemandem zu plaudern, ist etwas anderes, als über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten oder formell Arbeit zu verrichten: Bei den letzteren beiden gibt es klare Ziele, strenge Abläufe und eine ernste Haltung. Beim Plaudern geht es lockerer zu; man verfolgt dabei keinen bestimmten Zweck und hegt keine Hintergedanken. Als Ich ihn aber fragte, was genau er für ein Magenproblem hatte, wollte er Mir keine klare Antwort geben. Hat er gelogen? Hat er die Wahrheit gesagt? (Das hat er nicht.) Warum hat er also nicht die Wahrheit gesagt? Weil er die Sache verheimlichen wollte. Er machte sich Sorgen darüber, wie Ich mit ihm umgehen würde, wenn Ich von seiner Krankheit wüsste. Ob er nun befürchtete, dass Ich auf ihn herabsehen könnte, ihn entlassen könnte oder seine zugewiesene Pflicht anpassen würde und sich das auf seine Errettung auswirken könnte – kurz gesagt: Er machte sich Sorgen und wollte die Sache deshalb verheimlichen. Sagt Mir: War das notwendig? War es nicht sehr töricht von ihm, das zu tun? (Das war es.) Welche Art von Disposition offenbaren solche Menschen? (Eine niederträchtige Disposition.) Worin zeigt sich ihre Niederträchtigkeit? (Sie stellen Mutmaßungen über Gott an, bilden sich in ihrem Herzen ständig Dinge ein, nehmen ihre Einbildungen als Tatsachen, spekulieren über die Absichten hinter Gottes Worten und sind Gott gegenüber in jeder Hinsicht auf der Hut, genau wie gegenüber Menschen.) Wenn derjenige, über den du Mutmaßungen anstellst und vor dem du auf der Hut bist, ein verdorbener Mensch wäre, wäre das bis zu einem gewissen Grad notwendig, denn die heutige Gesellschaft ist zu kompliziert, die Menschen sind kompliziert und die Herzen der Menschen sind voller Arglist. Du weißt nicht, wer hinter deinem Rücken etwas Böses tun könnte, nachdem er von deiner tatsächlichen Situation erfahren hat. Deshalb möchtest du nicht, dass Außenstehende zu viel über deine tatsächliche Situation wissen; das ist verständlich. Im Umgang mit Menschen musst du dich in jeder Hinsicht vorsehen und vorsichtig sein, und du darfst Außenstehenden nichts über deine tatsächliche Situation erzählen. Das ist im Umgang mit Menschen eine philosophische Methode beziehungsweise ein Grundsatz für weltliche Belange. Wobei hat diese Person diesen Grundsatz und diese Methode aber angewandt? Beim Umgang mit Mir. Ich hatte vorher noch nie mit ihr zu tun gehabt, doch nach diesem einen Gespräch hatte Ich sie völlig durchschaut: Diese Person lügt viel zu viel. Sag Mir: Bin Ich jemand, der dir eine Falle stellen oder dir schaden würde? Bin Ich jemand, vor dem du dich in Acht nehmen musst? (Nein.) Wenn sogar Ich jemand bin, vor dem du dich in Acht nimmst, welchen Sinn oder Wert hat dann dein Glaube an Gott? Was ist das für ein Mensch, der es nicht einmal bei einer solchen Kleinigkeit wagt, die Wahrheit zu sagen, und nicht einmal den Mut dazu hat? Ist so ein Mensch nicht äußerst verlogen? (Ja, das ist er.) Ist es nicht völlig unnötig, Methoden für weltliche Belange und Grundsätze für den Umgang mit Nichtgläubigen auf Mich anzuwenden? Will Ich wirklich etwas über dich herausfinden? Wir plaudern doch nur, oder? Selbst wenn Ich tatsächlich etwas über dich herausfinden wollte, würde Ich dir weder eine Falle stellen noch dir schaden, und Ich würde es auch hinter deinem Rücken nicht gegen dich verwenden. Deshalb plaudere Ich manchmal mit euch und frage, wie das Leben bei euch ist, wie das Klima dort ist, wo ihr wohnt, ob eure derzeitige Umgebung für die Ausführung eurer Pflicht geeignet ist und ob ihr in letzter Zeit bei der Ausführung eurer Pflicht irgendwelche Schwierigkeiten hattet. Manche Leute sind gerade vom chinesischen Festland gekommen, also frage Ich sie, wie die Situation dort ist und wie die meisten Menschen bei der Ausführung ihrer Pflichten zurechtkommen. Das sind einfach ganz normale Gespräche. Einerseits ergibt sich das aus den Bedürfnissen der normalen Menschlichkeit; andererseits sprechen wir, weil ihr an Gott glaubt, über Dinge, die den Glauben an Gott betreffen, und nicht über Themen aus der nichtgläubigen Welt wie Stars, Prominente, gesellschaftliche Trends oder Politik. Wenn ihr selbst bei einem normalen Gespräch auf der Hut sein müsst, werde Ich Mich nicht mehr mit euch unterhalten. Manche Menschen denken immer: „Verfolgst Du einen bestimmten Zweck, wenn Du mit uns plauderst? Wenn Du mit uns in Kontakt kommst, stellst Du uns immer irgendwelche Fragen; willst Du etwas über uns herausfinden? Ich kann Dir auf keinen Fall sagen, wie es wirklich aussieht.“ Wenn du so denkst, solltest du vorher sagen: „Unterhalte Dich nicht mit uns. Ich habe Angst, dass Du etwas über mich erfährst. Ich möchte es Dir nicht sagen, also frag nicht mehr!“ Sobald Ich höre, dass du dich nicht unterhalten willst, unterlasse Ich es. Meinst du, Ich müsste unbedingt mit dir plaudern? Die meisten Menschen besitzen keine normale Menschlichkeit, und mit solchen Menschen möchte Ich Mich nicht unterhalten.

Wir haben gerade darüber Gemeinschaft gehalten, dass der menschgewordene Gott andere nicht täuscht. Diese Aussage beschränkt sich nicht auf die Ebene einer Theorie und ist auch keine mechanische Formulierung. Zunächst einmal gehört es zum Ausleben und zur Offenbarung des Wesens des menschgewordenen Gottes, der Gottes Identität hat, dass Er andere nicht täuscht. Das ist keine Theorie, geschweige denn eine Parole, sondern ein wahres Ausleben, ein praktisches Ausleben. Ob Ich nun im Alltag etwas sage oder über die Wahrheit Gemeinschaft halte und Arbeit bespreche: In dem, was Ich sage, findet sich absolut keine Täuschung und keine einzige Lüge, geschweige denn, dass Ich irgendetwas erfinde. Wenn Ich zum Beispiel über ein Thema Gemeinschaft halte und Mir ein Wort nicht einfällt, frage Ich euch, ob es euch einfällt. Manchmal fällt es euch ein, manchmal auch nicht; dann verwende Ich ein anderes Wort, um es auszudrücken, oder sage, dass es Mir ebenfalls nicht einfällt. Zum einen habe Ich eine ehrliche Haltung und erfinde nichts; wenn Ich etwas vergessen habe, sage Ich, dass Ich es vergessen habe, und wenn es Mir nicht einfällt, sage Ich, dass es Mir nicht einfällt. Zum anderen finde Ich manchmal nicht das passende Wort oder verliere beim Sprechen den Faden. Dann tue Ich nicht so, als müsste Ich husten, oder sage: „Es klingelt an der Tür; Ich gehe aufmachen“, oder: „Das Telefon klingelt; Ich gehe ran.“ Ich täusche nichts vor. So, wie Ich im Umgang mit euch bin und mit euch von Angesicht zu Angesicht über die Arbeit Gemeinschaft halte, so bin Ich auch in Meinem Alltag, wenn ihr Mich nicht seht. So bin Ich nun einmal; vor euren Augen bin Ich genauso, wie wenn ihr nicht dabei seid. Wenn Ich etwas gerne esse, sage Ich, dass Ich es gerne esse; Ich lüge nicht. Zum Beispiel sage Ich: „Ich esse gerne Tofu mit Frühlingszwiebeln und Kartoffelstreifen mit Essig.“ Manche Menschen sagen: „Das glaube ich nicht. An was könnte es Dir denn heutzutage fehlen? Du isst wahrscheinlich jeden Tag geschmortes Schweinefleisch und Teigtaschen!“ Ich sage: „Geschmortes Schweinefleisch schmeckt zwar gut, aber Ich esse wirklich nicht gerne Dinge, die zu fettig sind. Zum Frühstück esse Ich einfach eine Schale Reisbrei und ein paar Beilagen; so einfach ist das.“ Das entspricht alles den Tatsachen; kein einziger Satz davon ist eine Lüge. Die Worte, die Ich zu euch spreche, die Beispiele, die Ich anführe, oder die Dinge aus dem wirklichen Leben, die Ich erwähne – ob ihr sie nun für recht menschlich, gewöhnlich und normal oder für etwas ungeschliffen haltet –, alles, was Ich sage, ist jedenfalls immer die reine Wahrheit, und Ich halte Mich an die Tatsachen. Damit will Ich euch nicht zeigen: „Seht her, wie gewöhnlich Ich bin, wie sehr Ich Mich in das Leben unter den Menschen einfüge und wie schlicht und ungekünstelt Ich bin.“ Solche Gedanken habe Ich wirklich nicht. Manchmal erwähne Ich einige kleine Dinge aus dem Alltag, um über einen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft zu halten, und manche Menschen denken, darin würde sich Gottes Demut und Verborgenheit zeigen. Das ist wirklich nicht, was Ich damit ausdrücken will. Wenn Ich solche Dinge erwähne, halte Ich Mich einfach an die Tatsachen; Ich sage nichts Hochtrabendes. Der Zweck besteht darin, den Menschen zu ermöglichen, die Wahrheit besser zu erfassen, und Ich habe keine anderen Absichten. Bei allem, was Ich sage und tue, werde Ich niemals einen Hirsch als Pferd ausgeben und damit bewusst die Wahrheit verdrehen, an jemandem ein Exempel statuieren, um andere einzuschüchtern, oder jemanden streng bestrafen, um andere zu warnen. Wenn wir früher Brüder und Schwestern zu Hause besucht haben, haben sie eifrig Teigtaschen gemacht, Fleisch angebraten und Essen zubereitet. Eigentlich ist es nicht nötig, uns so zu bewirten. Ich sage, dass Ich normalerweise keine besonderen Ansprüche an Mein Essen stelle; Meine Mahlzeiten sind sehr einfach, und Ich lege keinen Wert auf übertriebenes Gehabe. Manche Menschen glauben nie, was Ich sage; sie denken immer, dass Ich lüge. Ganz gleich, was Ich sage, sie glauben es nicht. Solche Menschen sind wirklich schwierig und völlig unvernünftig. Der Grund dafür ist nicht, dass Ich nicht vertrauenswürdig bin oder etwas Unwahres sage, sondern dass du sehr niederträchtig bist. Ganz gleich, was Ich sage, du kannst damit nicht richtig umgehen; du begegnest allem, was Ich sage, mit einer zweifelnden Haltung, legst es sogar auf verdrehte Weise aus, hältst alles für Täuschung und nimmst dich sogar vor Mir in Acht. Du glaubst nie, dass alles, was Ich sage, die reine Wahrheit ist. Um was für ein Problem handelt es sich hier? Du kannst den Worten von Teufeln und Satanen glauben; warum kannst du dann Meinen Worten keinen Glauben schenken? Ist es dir möglich, auf diese Weise an Gott zu glauben und trotzdem die Wahrheit zu erlangen? Die Wahrheit besteht gewiss nicht aus leeren Worten, sondern ist die Lebensrealität, die Menschen ausleben. Die Worte, die Ich zu euch spreche, sind allesamt praktische Worte. Wenn ihr sie nicht glaubt, wie könnt ihr dann an Gott glauben? Gottes Worte sind allesamt ehrlich und wahr; Er lügt nie, verfälscht nichts, verstellt Sich nicht und gibt Sich nicht als etwas aus, das Er nicht ist. Wenn ihr diese Verhaltensweisen wahrnehmen und nachvollziehen könnt, werdet ihr ein Verständnis von Gott erlangen. Nur so könnt ihr durch den menschgewordenen Gott nach und nach erfahren und erkennen, dass Gott praktisch handelt und spricht, und nur so könnt ihr die Worte, die Er spricht, sowie die Wahrheiten, über die Er Gemeinschaft hält, wirklich begreifen. Damit haben wir den gemeinschaftlichen Austausch über den Aspekt, andere nicht zu täuschen, abgeschlossen.

Lasst uns weiter über den Aspekt „nicht mit anderen wetteifern“ Gemeinschaft halten. Was bedeutet es, nicht mit anderen zu wetteifern? Es bedeutet, nicht zu streiten, nicht um Status zu wetteifern, nicht darauf aus zu sein, sich mit anderen zu messen, und nicht mit dir über irgendeine Aussage zu streiten. Wenn du das, was Ich dir sage, anerkennst, nimmst du es an; wenn du es nicht anerkennst, werde Ich dich nicht dazu zwingen. Wenn dein Verständnis verzerrt ist, werde Ich dich entlarven und korrigieren. Am besten ist es, wenn du es ohne Verzerrung verstehen kannst; wenn nicht, werde Ich dich nicht dazu zwingen, es anzunehmen. Du kannst den Dingen einfach ihren natürlichen Lauf lassen und es nach und nach erkennen. Außerdem wetteifern die Menschen, ob nun im Umgang oder in Gesprächen mit anderen, beim Reden ständig um Ansehen, darum, wer wem überlegen ist, darum, sich hervorzutun, und darum, von anderen hoch angesehen zu werden. Oft verhalten sich die Menschen auch auf diese Weise, wenn sie mit dem menschgewordenen Gott in Kontakt kommen. Ihr solltet beim Umgang mit dem menschgewordenen Gott nicht dieselben Sichtweisen zugrunde legen wie beim Umgang mit der Menschheit und Ihn nicht mit der verdorbenen Menschheit gleichsetzen. Wenn Ich mit euch spreche, versuche Ich, das Gespräch möglichst locker zu halten, damit ihr alle ungezwungen sagen könnt, was euch auf dem Herzen liegt, und darüber plaudern könnt, was ihr wisst und versteht. Es kann sein, dass das, was du sagst, nicht den Tatsachen entspricht oder nicht besonders objektiv ist, aber Ich gebe dir trotzdem die Gelegenheit, zu sprechen. Unsere gewöhnlichen Gespräche sind keine formellen Versammlungen; jeder hat das Recht, zu sprechen. Ich werde euch nicht alle dazu bringen, nur Mir zuzuhören, sondern versuche vielmehr, jeden zu Wort kommen zu lassen. Manchmal entdecken wir beim lockeren Plaudern Probleme bei der Arbeit, und dann gehen wir sie an und lösen sie. Wenn es keine Probleme gibt, kann jeder offen über das sprechen, was ihm auf dem Herzen liegt, sich dabei wohlfühlen und das Ganze einfach als Unterhaltung betrachten. Ganz gleich, bei welchem Anlass Ich bin oder mit welcher Gruppe von Menschen Ich zusammen bin, Ich werde nicht sagen: „Niemand darf lauter reden als Ich. Ich muss euch allen überlegen sein. Insbesondere wenn wir über eine Angelegenheit diskutieren, muss Ich am meisten reden, und Meine Einsichten müssen die tiefgründigsten sein. Niemand sonst kann Mich übertreffen. Wenn du Mich übertriffst, werde Ich mit dir darum wetteifern, wer von uns dem anderen überlegen ist.“ So etwas werde Ich nicht tun. Obwohl Ich bei jedem Anlass sprechen muss, mag Ich es dennoch nicht besonders gern, viel zu reden; Ich lasse lieber alle zu Wort kommen. Manchmal frage Ich alle: „Habt ihr in letzter Zeit irgendwelche Tänze gelernt? Welche Tänze habt ihr gelernt?“ Wenn jemand etwas Falsches sagt oder das, was er sagt, nicht objektiv oder zutreffend ist, besteht kein Grund, deswegen zu streiten. Manche Menschen sagen: „Was, wenn jemand einen Affront gegen Dich begeht?“ Was bedeutet es, einen Affront gegen Mich zu begehen? Ich bin wirklich noch niemandem begegnet, der öffentlich über Mich urteilt, Mich verflucht oder Mir widerspricht. Wenn es wirklich jemanden gäbe, der so etwas tut, würde Ich ihn fragen: „Warum tust du das? Stimmt das, was du sagst, mit den Tatsachen überein?“ Wenn das, was er sagt, richtig wäre, würde Ich Mich bei ihm entschuldigen. Wenn er Unrecht hätte, würde Ich mit ihm über die Wahrheit Gemeinschaft halten, damit er sein eigenes Problem erkennen könnte, und damit wäre es genug. Ich würde nicht mit ihm darum wetteifern, wer der Überlegene ist, und darauf bestehen, dass er Mir nachgibt und anerkennt, dass Ich der Boss bin. Wenn sich also manchmal alle miteinander unterhalten, werden die Stimmen einiger Menschen immer lauter und die Diskussion wird ziemlich hitzig; Ich höre ihnen einfach geduldig zu. Bei der verdorbenen Menschheit ist das anders. Wenn gewisse Menschen miteinander reden, fangen sie schließlich an, zu streiten. Tief im Innern sehen sie aufeinander herab, streiten endlos darüber, wer Recht hat und wer Unrecht hat, verlangen, dass alle darüber urteilen, und dulden es nicht, dass jemand sie beleidigt. Manchmal, wenn gewisse Menschen sich mit Mir unterhalten, fallen sie Mir ins Wort, greifen vor oder machen irgendwelche laienhaften Bemerkungen und begehen sogar einen Affront gegen Mich. Ich finde, das ist keine große Sache; sie tun es nicht absichtlich. Alle Menschen haben verdorbene Dispositionen, daher ist es ganz normal, dass sie sich so verhalten. Es gibt sogar Menschen, die, wenn sie gemeinsam mit Mir etwas erledigen, direkt Entscheidungen treffen, ohne abzuwarten, was Ich sage. Ich denke Mir: „Du hast die Entscheidung direkt getroffen, ohne diese Angelegenheit mit allen zu besprechen, aber deine Art, damit umzugehen, ist vernünftig, also ist es in Ordnung.“ Dann sage Ich nichts. Ich streite nicht mit dir; dazu bin Ich in der Lage, und genau das tue Ich auch. Wenn Leiter und Mitarbeiter Mich nach den verschiedenen Bereichen der fachlichen Arbeit in der Kirche fragen, halte Ich darüber Gemeinschaft und gebe Hinweise, je nachdem, was Mir gerade dazu einfällt. Anschließend gehen die Leiter und Mitarbeiter in die Kirche, um es weiterzugeben und umzusetzen. Wenn Ich später in die Kirche gehe und dort einige Menschen treffe, höre Ich einfach zu, ohne Mich zu beteiligen, wenn sie über die Arbeit Gemeinschaft halten. Eigentlich weiß Ich über all diese Dinge Bescheid, aber manche Menschen glauben, Ich wüsste nichts davon. Sie denken: „Das ist die Angelegenheit von uns Menschen; das hat nichts mit Dir zu tun. Du bist ein Unbeteiligter, also solltest Du uns einfach beim Reden zuhören.“ In einer solchen Situation sage Ich nicht viel; Ich streite nicht mit den Menschen. Die verdorbene Menschheit ist jedoch nicht dazu imstande, das zu tun. Jeder, der ein wenig Status hat oder etwas Verantwortung trägt, möchte unter den Menschen das letzte Wort haben, seinen Status schützen und seinen Posten sichern. Wenn jemand ihn nicht ernst nimmt, ist er besonders verärgert und hat das Gefühl, dass seine Würde, sein Stolz und sein Charakter stark infrage gestellt wurden. Mir machen solche Dinge überhaupt nichts aus; in Meinem Herzen und in Meinen Gedanken interessieren Mich Dinge wie Status, Ruf und Ansehen unter den Menschen nicht. Wenn Mir überall, wo Ich hingehe, ständig Menschen folgen, Mich immer umgeben und sich um Mich drängen, als wäre Ich der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, oder wenn die Menschen Mich immer mit ehrerbietigen Anreden ansprechen, sehr höflich zu Mir sind, Mir schmeicheln und Mich wie einen außergewöhnlichen Menschen oder einen älteren Menschen mit Status behandeln, ist Mir das wirklich unangenehm. Wenn du Mir auf Augenhöhe begegnest und dich ruhig mit Mir unterhältst, fühle Ich Mich ganz wohl; wenn du dich Mir gegenüber unterwürfig und besonders gekünstelt verhältst, fühle Ich Mich wirklich ziemlich unwohl. Aber fast einhundert Prozent der verdorbenen Menschheit können die Hürde von Status, Ruf und Stolz nicht überwinden; sie alle streben nach diesen Dingen und genießen sie.

Als Ich einmal mit jemandem plauderte, sprach er etwas an, und Ich griff sein Thema auf und brachte ebenfalls etwas zur Sprache. Er dachte bei sich, Ich wolle mit ihm darum wetteifern, wer von uns dem anderen überlegen ist, also sprach er sofort zwei weitere Dinge an, um zu sehen, ob Ich ebenfalls noch zwei weitere Dinge vorbringen könnte. Ich habe bereits gesagt, dass eine Unterhaltung nichts so Ernstes und Gewissenhaftes ist wie das Verrichten von Arbeit; es ist einfach etwas Lockeres. Solange alle zufrieden sind, ist alles in Ordnung; dabei gibt es nicht so viele Verwicklungen. Ich bin ein einfacher Mensch. Ganz gleich, worüber jemand spricht: Ich greife das einfach auf und plaudere ein wenig darüber, doch dadurch kam es schließlich zu Schwierigkeiten. Worauf wollte er also hinaus? Egal, über welches Thema er sprach, Ich durfte danach nicht weiter darüber reden. Wenn Ich weitergeredet hätte, hätte er nicht überlegen gewirkt, und in seinem Herzen hätte er sich beschwert: „Warum bist Du so ahnungslos? Warum verstehst Du nicht, worauf ich hinauswill? Was glaubst Du, wer Du bist? Du willst sogar auf Augenhöhe mit mir umgehen!“ Als Ich erkannte, dass er nicht gern auf diese Weise plauderte, verstand Ich, worauf er hinauswollte. Ich gehe mit Menschen so um, wie es der normalen Menschlichkeit entspricht. Wenn das nicht funktioniert, gebe Ich auf vernünftige Weise nach; Ich streite nicht mit Menschen. Es ist unmöglich, mit Nichtgläubigen auszukommen, und auch manche Menschen in der Kirche sind unvernünftig. Wenn du mit ihnen Gemeinschaft hältst, sagen sie aus Stolz zwar nichts freiheraus, doch in ihrem Innern haben sie verdorbene Dispositionen und werden trotzdem mit dir wetteifern. Sie können einfach nicht darauf verzichten, mit anderen zu wetteifern. Warum? Weil es ihr Leben ist. Bei Angelegenheiten, die keine Wahrheitsgrundsätze betreffen, gibt es keinen Grund, einen Streit anzufangen. Zum Beispiel sagen Menschen im Osten, es sei gesund, Tee zu trinken, während Menschen im Westen sagen, dass Kaffeetrinken gesund sei. Was davon ist nun tatsächlich gesund? Es ist nicht nötig, über solche Dinge zu streiten. Diese Angelegenheit betrifft keine Wahrheitsgrundsätze; entscheide einfach entsprechend deinen eigenen Vorlieben, Lebensbedingungen und Lebensgewohnheiten. Wenn du die Möglichkeit hast, Tee zu trinken, dann trink Tee; wenn nicht, dann trink einfach abgekochtes Wasser. Ganz gleich, was du trinkst, es hat überhaupt keinen Einfluss darauf, wie du dein Leben führst. Manchmal unterscheiden sich unsere Gedanken und Ansichten, doch Ich streite deswegen nicht mit dir über unwichtige Angelegenheiten; Ich halte trotzdem an Meinen Grundsätzen fest. Über Dinge, die keine Grundsätze betreffen, werde Ich nicht mit dir streiten. Ich werde Mich ganz bestimmt niemals mit dir über eine Aussage, die überhaupt keine Grundsätze betrifft, oder über eine Glaubenslehre oder Theorie so lange streiten, bis Ich rot im Gesicht bin, nur um den Eindruck zu erwecken, dass Ich konsequent an den Grundsätzen festhalte. Das werde Ich ganz bestimmt niemals tun! Manchmal, wenn gewisse Menschen Mir Fragen stellen, halte Ich mit ihnen über die Grundsätze Gemeinschaft, und in besonderen Fällen sage Ich ihnen direkt, was sie tun sollen. Anschließend schlagen sie eine andere Vorgehensweise vor und fragen Mich, ob das auch funktioniert. Wenn Ich höre, dass die von ihnen vorgeschlagene Vorgehensweise ungefähr dieselbe Wirkung hat wie das, was Ich vorgeschlagen habe, sage Ich: „Wenn es für dich gut umzusetzen ist und die Bedingungen vor Ort dafür geeignet sind, kannst du nach deiner Vorstellung vorgehen; du musst es nicht so machen, wie Ich es gesagt habe.“ Ich werde ganz bestimmt niemals sagen: „Mein Wort ist Gesetz; was Ich sage, gilt, und ihr müsst auf Mich hören.“ Es ist auch in Ordnung, wenn du nicht auf Mich hörst. Wenn das, was du sagst, vernünftig ist, sich nicht wesentlich von der von Mir vorgeschlagenen Vorgehensweise unterscheidet, dasselbe Ziel verfolgt und ungefähr dieselbe Wirkung hat, dann kannst du dich dafür entscheiden, Meinen Vorschlag nicht zu befolgen. Ich werde dich ganz bestimmt niemals dazu zwingen.

Vor ein paar Jahren führten einige Menschen für eine Sendung einen Tanz auf. Als Ich sah, dass es bei einigen ihrer Tanzbewegungen Probleme gab, wies Ich sie darauf hin. Einige von ihnen waren unzufrieden, als sie das hörten, und wollten es nicht annehmen. Ich stritt nicht mit ihnen; Ich bat sie nur, sich den Tanz noch einige Male genau anzusehen und zu prüfen, ob es bei diesen Tanzbewegungen Probleme gab. Ich sagte: „Wenn ihr die von Mir angesprochenen Probleme immer noch nicht erkennen könnt, gebe Ich euch eine andere Version der Tanzbewegungen. Probiert sie aus und vergleicht sie mit der vorherigen, um zu sehen, welche besser ist.“ Schließlich probierten sie die von Mir vorgeschlagene Version aus und fanden, dass Meine tatsächlich besser war, und erst dann räumten sie ein, dass es bei den vorherigen Tanzbewegungen einige Probleme gab. Damals konnten sie das nicht erkennen. Vielleicht ist es einfach so, dass Außenstehende Dinge klarer sehen als diejenigen, die selbst an etwas beteiligt sind. Sie waren ausgesprochen geübt in diesen Tanzbewegungen, weil sie sie ständig ausführten. Als sie dann plötzlich von Mir hörten, dass einige der Tanzbewegungen nicht gut seien, hatten sie vielleicht das Gefühl, dass ihr Stolz verletzt wurde, und konnten es im ersten Moment nicht annehmen. Ich sage, dass es normal ist, wenn junge Menschen so sind. Was bezwecke Ich damit, euch das zu erzählen? Ich möchte euch schlichtweg sagen, dass Ich unter normalen Umständen ganz bestimmt niemals mit euch über Angelegenheiten streiten werde, die keine Grundsätze betreffen. Wenn es um eine Grundsatzfrage geht, werde Ich euch lediglich eine Lösung aufzeigen. Ich werde nicht mit Gewalt Meinen Status einsetzen, um euch zu unterdrücken und euch dazu zu bringen, auf Mich zu hören. In den meisten Fällen regle Ich die Probleme nach und nach, bespreche sie ausführlich und löse sie. Wenn all diese Methoden nicht funktionieren, müssen vielleicht manche Menschen zurechtgestutzt werden. Natürlich werden manche Menschen nicht deshalb zurechtgestutzt, weil sie einen Affront gegen Mich begangen haben, sondern weil sie gegen Verwaltungsverordnungen und Grundsätze verstoßen und die Kirchenarbeit gestört haben. Wenn also jemand einen Fehler macht oder rebelliert und diszipliniert oder bestraft wird, dann geschieht das nicht, weil er einen Affront gegen Gottes Identität oder Gottes Status begangen hat, und auch nicht, weil er einen Affront gegen Gott begangen hat, sondern weil er gegen Grundsätze und Verwaltungsverordnungen verstoßen hat. Schau dich um: Ist auf der ganzen Welt jemals irgendjemand dafür bestraft worden, dass er einen Affront gegen Gott begangen hat, oder hat deswegen Vergeltung erlitten? Nein. Es gibt viel zu viele Menschen auf dieser Welt, die nicht an Gott glauben, Gott verfluchen, absurde Dinge sagen und sich anmaßende Äußerungen erlauben. Wenn sie letztendlich bestraft werden, wer von ihnen wird dann dafür bestraft, dass er einen Affront gegen Gott begangen hat? Keiner von ihnen; sie werden alle deshalb bestraft, weil sie zahlreiche böse Taten begangen haben und aufgrund dieser bösen Taten bestraft werden sollten. Wenn Ich Mit einer Angelegenheit konfrontiert werde, die zu Streit führen könnte, versuche Ich, sie mit dir ausführlich zu besprechen, damit du verstehen kannst, welche Grundsätze bei der Handhabung der Angelegenheit gelten. Wenn du einen besseren Plan hast, kannst du natürlich auch an diesem festhalten. Ich werde nicht mit dir darum wetteifern, wer von uns dem anderen überlegen ist, und Ich werde auch nicht sagen: „Da Ich Mich dazu geäußert habe, muss es nach Meinem Plan umgesetzt werden. Selbst wenn dein Plan gut ist, darf er nicht umgesetzt werden. Ich muss bei dieser Angelegenheit das letzte Wort haben!“ So etwas werde Ich nicht tun. Ich werde versuchen, eure Meinungen einzuholen und die Stärken aller zur Geltung zu bringen. Wenn keiner von euch eine Meinung oder Idee hat, dann werde Ich das letzte Wort haben – das versteht sich von selbst. Aber Ich werde ganz bestimmt niemals mit irgendeinem von euch um Stolz oder Status wetteifern oder darum, wer das letzte Wort hat. Nachdem wir über all diese Jahre miteinander zu tun hatten, habt ihr vielleicht auch Folgendes festgestellt: Oft habe Ich euch etwas gesagt, und nachdem Ich ausgesprochen hatte, hattet ihr eure eigenen Vorstellungen und habt das, was Ich gesagt hatte, weder praktiziert noch umgesetzt. Dann versuchte Ich, einen Weg zu finden, es noch deutlicher zu erklären. Wenn ihr es annehmen könnt, ist das umso besser. Wenn du es nicht annimmst und dadurch die Kirchenarbeit beeinträchtigt wird, dann hat die Kirche Verwaltungsverordnungen: Wenn du entlassen werden solltest, wirst du entlassen; wenn du zurechtgestutzt werden solltest, wirst du zurechtgestutzt; die Kirche wird mit dir so verfahren, wie es erforderlich ist. Was die Angelegenheit selbst betrifft, werde Ich ganz bestimmt niemals mit dir über irgendetwas streiten, um Meinen Stolz zurückzugewinnen oder Meinen Status und Mein Ansehen zu schützen. Ich konzentriere Mich nur darauf, den gesamten Sachverhalt und die Grundsätze, die die Menschen verstehen sollten, deutlich zu erklären. Ich erkläre die Dinge geduldig immer wieder, damit du die Wahrheit besser verstehen und in die Wahrheitsrealität eintreten kannst. Der Zweck des gemeinschaftlichen Austauschs über diese Punkte besteht darin, euch zu ermöglichen, den menschgewordenen Gott besser zu verstehen. Neben einem Verständnis des normalen und praktischen Auslebens des menschgewordenen Gottes nach außen hin könnt ihr auch ein tieferes Verständnis von Seinem Wesen, Seiner Disposition, Seinen Gedanken und Seinen Sichtweisen gewinnen. Wir haben gerade über den Aspekt Gemeinschaft gehalten, nicht mit anderen zu wetteifern. Wenn es um Status und Stolz geht, folgt der menschgewordene Gott dem Grundsatz, nicht mit Menschen zu streiten und nicht mit ihnen um Status, Stolz oder Ruf zu wetteifern. Gerade dieser Hang, mit anderen um diese Dinge zu wetteifern, ist eine sehr prominente Äußerungsform der Offenbarung verdorbener Dispositionen durch die verdorbene Menschheit. Dass Er nicht mit anderen wetteifert, ist daher ebenfalls ein Punkt, in dem sich das Wesen der Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes von dem der Menschheit unterscheidet, sowie ein Aspekt, den die Menschen verstehen sollten.

Nachdem wir nun über den Aspekt Gemeinschaft gehalten haben, nicht mit anderen zu wetteifern, lasst uns über den Aspekt Gemeinschaft halten, nicht mit anderen zu kämpfen. Zwischen „nicht mit anderen zu kämpfen“ und „nicht mit anderen zu wetteifern“ bestehen gewisse Ähnlichkeiten, aber es gibt auch einige Unterschiede. Neben diesen Äußerungsformen davon, nicht mit anderen zu wetteifern, zeigt der menschgewordene Gott auch einiges an praktischem Ausleben und Offenbarungen im Hinblick darauf, nicht mit anderen zu kämpfen. Durch dieses Ausleben und diese Offenbarungen können die Menschen auch einen Aspekt des Wesens der Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes besser verstehen. Worum geht es bei diesem Aspekt, nicht mit anderen zu kämpfen, im Allgemeinen? Es geht dabei nach wie vor um die Interaktion und den Umgang mit Menschen. Der Grundsatz des menschgewordenen Gottes bei der Interaktion und dem Umgang mit Menschen besteht darin, Menschen fair zu behandeln, nach Grundsätzen zu handeln und weder innerlich noch im Verborgenen psychologische Spielchen mit Menschen zu spielen oder ihnen gegenüber Tricks anzuwenden. Wenn Er mit Menschen interagiert und bestimmte Themen mit ihnen bespricht, wird Er in Seinem Herzen ganz bestimmt niemals überlegen: „Was meinst du damit? Hast du es bewusst auf Mich abgesehen? Haben deine Worte eine verborgene Bedeutung? Geht hier noch etwas anderes im Verborgenen vor sich? Ich muss darüber nachdenken, wie Ich mit dir spreche, wie Ich dir zeige, was in Mir steckt, oder wie Ich mit dir kämpfe.“ Wenn Ich mit euch interagiere und spreche, habe Ich solche Gedanken nicht. Selbst wenn Mein Gegenüber es bewusst darauf anlegt, mit Mir zu kämpfen, werde Ich ganz bestimmt niemals mit ihm kämpfen. Selbst wenn Mein Gegenüber ein Nichtgläubiger ist, der die tatsächliche Lage herausfinden möchte oder etwas finden will, das er gegen Mich verwenden kann, handle Ich dennoch nach Grundsätzen. Ich kämpfe nicht mit ihm; Ich tue, was Ich tun sollte, und sage, was Ich sagen sollte. Ich richte Mich in dem, was Ich sage und tue, nach Meinen Grundsätzen und den Grenzen, die für Meine Lebensführung gelten. Kurz gesagt: Ganz gleich, um wen es sich handelt, Ich werde mit dieser Person nicht kämpfen. Sagen wir zum Beispiel, Ich frage jemanden: „Wie sind die Ergebnisse beim Predigen des Evangeliums in diesem Monat?“ Er denkt bei sich: „Warum fragt Er plötzlich, wie die Lage beim Predigen des Evangeliums in diesem Monat ist? Was hat das zu bedeuten? Hat jemand hinter meinem Rücken irgendein Problem mit mir gemeldet? Will er herausfinden, wie es wirklich um mich steht, und mich entlassen?“ Warum denkt er so? Verfolge Ich mit dieser Frage einen Hintergedanken? Hat sie eine verborgene Bedeutung? (Nein.) Die andere Person will kämpfen, also hat sie das Gefühl, Meine Worte hätten eine verborgene Bedeutung; oder sie hat hinter den Kulissen etwas Schlechtes getan und ein schlechtes Gewissen und meint deshalb, Ich müsse mit dem, was Ich sage, einen Hintergedanken verfolgen. Wenn Ich frage, wie das Predigen des Evangeliums in diesem Monat läuft, bedeutet diese Frage tatsächlich genau das, was sie ihrem Wortlaut nach besagt; sie hat keine andere Bedeutung. Ich habe nicht die Absicht, einen Kampf zu beginnen, und Ich versuche auch nicht, dich dazu zu bringen, dich selbst zu verraten, zuzugeben, dass die Ergebnisse in diesem Monat nicht gut sind, oder reinen Tisch darüber zu machen, wie es beim Predigen des Evangeliums in letzter Zeit lief, damit Ich das als Vorwand benutzen kann, etwas gegen dich in die Hand zu bekommen, um dich zurechtzustutzen und zu entlassen. Vielmehr versuche Ich auf praktische Weise, Mich über die Situation der Kirchenarbeit zu informieren und dir zu helfen, die Probleme zu lösen, die bei der Ausführung deiner Pflicht bestehen. Wenn du jedoch immer etwas in Meine Worte hineininterpretieren möchtest und immer mit Mir kämpfen willst, dann werde Ich dich nicht mehr fragen. Ich kann andere Menschen fragen. Ich wende Mich an denjenigen, von dem Ich die tatsächliche Lage erfahren kann, der sich normal unterhalten kann, wie ein normaler Mensch spricht und die Wahrheit sagt. Du machst aus allem ein Problem und bist viel zu anstrengend. Du bist zu misstrauisch und deine Gedanken sind zu kompliziert, also werde Ich Mich nicht mit dir unterhalten. Das ist Mein Grundsatz für die Interaktion und das Gespräch mit Menschen. Würdet ihr sagen, dass dieser Grundsatz einfach ist? (Ja, das ist er.) Zum Beispiel prahlte jemand Mir gegenüber damit, auf einem Luxuskreuzfahrtschiff gewesen zu sein. Ich sagte: „Ich bin wirklich noch nie auf einem Luxuskreuzfahrtschiff gewesen. Ihr seid reiche Leute; ihr habt die Welt gesehen.“ Diese Worte sage Ich weder aus Ärger noch aus Impulsivität. Ich bin noch nie auf einem solchen Kreuzfahrtschiff gewesen, also sage Ich ehrlich die Wahrheit; Ich verstelle Mich nicht. Wenn Ich einem solchen Menschen begegne, halte Ich Mich zurück und kämpfe ganz bestimmt nicht mit ihm. Manche Chinesen sprechen ständig Englisch, wenn sie mit Mir reden, und verwenden dabei Wörter, die Ich noch nie zuvor gehört habe. Wenn sie merken, dass Ich diese Wörter noch nie gehört habe, geben sie damit noch mehr an: „Ich werde absichtlich Wörter benutzen, die Du nicht kennst. Ich werde dafür sorgen, dass Du mich nicht verstehst, Dich neidisch und eifersüchtig machen und Dich wütend machen!“ Ist das nicht eine Art Kampf? (Ja, das ist es.) Ich sage: „Die Wörter, die du benutzt hast, habe Ich noch nie gehört. Dein Englisch ist ziemlich gut.“ Manche Menschen geben gern an und sehen auf andere herab. Sie spielen sich ständig als etwas Besseres auf, halten sich für etwas Besonderes und meinen, sie seien kompetent und anderen überlegen. Auch mit solchen Menschen kann Ich korrekt umgehen, wenn Ich ihnen begegne. Wenn du gern angibst, dann lasse Ich dich nach Herzenslust angeben. Ich werde dich nicht unterbrechen, geschweige denn mit dir kämpfen.

Man sieht überall Menschen, die gern mit anderen kämpfen; wo auch immer es Gruppen von Menschen gibt, gibt es Menschen, die gern mit anderen kämpfen. Sie wetteifern und kämpfen oft mit anderen, und sie kämpfen wegen eines einzigen Wortes, eines einzigen Gegenstands oder einer einzigen Angelegenheit. Ich habe zu viele solcher Menschen gesehen. Ich dagegen kämpfe nicht mit Menschen. Warum nicht? Weil Mir das Kämpfen von Natur aus einfach nicht liegt. In der Kirche gibt es auch viele Menschen, die ständig psychologische Spielchen spielen, wenn sie mit Mir interagieren und reden. Sie fragen sich ständig: „Worauf willst Du hinaus? Hast Du hinter meinem Rücken von irgendeinem schlechten Verhalten von mir erfahren? Wirst Du mich entlassen?“ oder „Warum sagst Du das? Willst Du damit irgendetwas andeuten? Hat das, was Du sagst, eine verborgene Bedeutung? Versuchst Du, mich dazu zu bringen, etwas zu tun?“ Zum Beispiel trug jemand ein T-Shirt, und Ich sagte: „Die Farbe deines T-Shirts ist ziemlich schön. Hält es dich schön kühl? Ist es aus Baumwolle?“ Ist das nicht etwas ganz Normales und Gewöhnliches, das man so sagt? (Das ist es.) Diese Person dachte dann bei sich: „Fragst Du das, weil Du auch eines willst? Ist das nicht die Art und Weise, wie Beamte einfache Leute normalerweise um Dinge ‚bitten‘? Sie fragen nicht offen, sondern sagen es durch die Blume, damit die Leute die Andeutung verstehen und ihnen die Sachen freiwillig nach Hause bringen. Wenn es hinterher zur Sprache kommt, können sie dann sagen, dass sie nicht darum gebeten haben und dass es keine Erpressung war. War es das, worauf Gott hinauswollte? Wenn Er das gemeint hat, muss ich schnell ein paar T-Shirts kaufen und sie Ihm schicken.“ Nachdem diese Person darüber nachgedacht hatte, kaufte sie ein paar T-Shirts und schickte sie Mir. Sie dachte, weil Ich gesagt hatte, das T-Shirt sei schön, wollte Ich eines. Tatsächlich wollte Ich wirklich keines; Ich hatte mich nur mit ihr unterhalten. Wenn Ich wirklich eines gewollt hätte, hätte Ich es einfach direkt gesagt; Ich würde ganz bestimmt niemals Menschen dazu bringen, zwischen den Zeilen zu lesen. Also konnte Ich die T-Shirts nicht annehmen und ließ sie schnell zurückschicken. Mir mangelt es nicht an Kleidung. Ich habe Meine eigenen Vorlieben bei der Wahl Meiner Kleidung, und die kann niemand erraten. Ist das klar? (Ja.) Wenn Ich mit Menschen spreche, sind Meine Worte selbst in zwanglosen Gesprächen sehr konkret und ernsthaft. Manche Menschen mit einer komplizierten Denkweise legen das, was Ich sage, oft auf verdrehte Weise aus. Sie mutmaßen, ob Meine Worte eine verborgene Bedeutung haben, und werden dabei streitlustig. Lasst Mich euch etwas ganz klar sagen: Ich habe ganz bestimmt nicht die Absicht, mit irgendjemandem zu kämpfen. Was Ich mit Meinen Worten ausdrücke, entspricht genau ihrer wörtlichen Bedeutung; hinter dem, was Ich sage, verbirgt sich ganz bestimmt keine andere Bedeutung. Wenn du also mit Mir plauderst, hat das, was du Mich sagen hörst, genau die Bedeutung, die es wörtlich hat. Interpretiere nicht zu viel hinein, zerbrich dir nicht unnötig den Kopf darüber und spiele keine psychologischen Spielchen. Wende erst recht keine Tricks an, um Mich zu testen oder Mutmaßungen über Mich anzustellen. Die Worte, die Ich spreche, sind äußerst einfach und klar; jeder, der über ein geringes Maß an normalem Denken verfügt, kann verstehen, was Ich sage. Wenn du es mit Mir nicht auf einen Kampf anlegst, werden wir leicht miteinander auskommen und Angelegenheiten erledigen können. Wenn Ich dir etwas auftrage, verschleiere Ich nichts; du brauchst einfach nur genau das zu tun, was Ich sage. Wenn du hingegen mit Mir kämpfst, hält das die Dinge nur auf, und Ich werde dir gegenüber Abneigung empfinden. Ich werde sagen: „Du magst es, zu kämpfen, deine Gedanken sind viel zu kompliziert, und du bist nicht direkt und ehrlich. Ich mag es nicht, mit Menschen wie dir zu interagieren oder Mich mit ihnen zu unterhalten. Ich würde lieber mit Meinem Hund spielen, als mit dir zu plaudern oder zu interagieren. Du kämpfst den ganzen Tag mit diesem und jenem Menschen; Ich tue das nicht gern. Ich bin von Natur aus in dem, was Ich sage und tue, direkt und ehrlich; Ich kämpfe nicht mit Menschen.“ Du darfst auf keinen Fall mit anderen kämpfen. Wenn du ständig mit anderen kämpfst, wird dich das deine Integrität kosten und du wirst in Meinem Herzen keine Bedeutung mehr haben. Wenn du nach etwas gefragt wirst, sag einfach die Wahrheit. Sag, was dir in dem Moment einfällt, und sag alles, woran du dich erinnern kannst. Grüble nicht ständig darüber nach, warum Ich etwas herausfinden will, welche Nachteile es hätte, wenn du die Wahrheit darüber sagen würdest, oder ob sich das auf deinen Status auswirken würde oder darauf, wie der Obere dich sieht. Wenn du ständig über diese Dinge nachdenkst, wirst du in Schwierigkeiten geraten. Ich sage dir: Sei ehrlich, spiele keine psychologischen Spielchen und wende keine Tricks an. Selbst wenn du etwas falsch gemacht hast, solltest du die Wahrheit sagen und es nicht verheimlichen. Auch wenn du nicht für deine Pflichten geeignet bist, wird das Haus Gottes dich nur gemäß den Grundsätzen entlassen und keinen Hass gegen dich hegen. Wenn du aber immer die tatsächliche Lage verheimlichst und im Gespräch mit Mir ständig psychologische Spielchen spielst, dann werde Ich Mich innerlich von dir abgestoßen fühlen, selbst wenn du nicht entlassen wirst. Wann immer Ich an dich denke, werde Ich Abscheu empfinden, und wenn Ich dich einsetzen muss, wird Mir das keine Freude bereiten. Für welchen Weg entscheidet ihr euch also? (Wir werden die Wahrheit sagen.) Genau. Spiele niemals psychologische Spielchen. Ehrliche Worte zu sprechen, ehrliche Dinge zu tun und die Wahrheit zu sagen, sollte zu jedem Zeitpunkt die Grenze für deine Lebensführung und zugleich der grundlegendste Grundsatz sein, nach dem du dein Leben führst. Spiele nicht ständig psychologische Spielchen. Besonders wenn du mit Mir sprichst oder zusammen mit Mir Angelegenheiten regelst, darfst du auf keinen Fall psychologische Spielchen spielen. Rede nicht um den heißen Brei herum und lass Menschen nicht im Ungewissen, wenn du etwas sagst, und spiele keine psychologischen Spielchen, wenn du Angelegenheiten regelst. Wenn du versuchst, dich schlau anzustellen, und dir denkst: „Ich werde diese Angelegenheit vor Deinen Augen erledigen, damit Du siehst, wie beschäftigt ich bin und wie gewissenhaft und straff ich meine Arbeit organisiert habe, aber hinter Deinem Rücken werde ich gar nichts tun“ – wenn du dir solche Gedanken machst, droht dir Ärger. Ich verfahre mit dir nach Vorschrift und gehe nach den Grundsätzen vor. Ich werde nicht mit dir kämpfen; auch nicht mit denselben Methoden oder Tricks, die du beim Kämpfen mit anderen anwendest. Die Kirche hat Verwaltungsverordnungen, und das Haus Gottes hat Grundsätze für den Umgang mit Menschen. Früher oder später wirst du für diese unangemessenen Verhaltensweisen und sogar bösen Taten zur Rechenschaft gezogen werden und den Preis dafür zahlen. Ist das klar? (Ja.)

Manchmal besuchen wir einige chinesische Kirchen in den USA. Sobald wir dort ankommen und die Brüder und Schwestern sehen, geben einige von ihnen den anderen Bescheid und rufen: „Gott ist hier! Der Bruder ist hier!“ Die anderen haben gerade noch auf der faulen Haut gelegen, doch sobald sie das hören, ändert sich die Atmosphäre schlagartig. Einige werfen die Maschinen an, um den Rasen zu mähen, andere machen sauber, und schon sind alle bei der Arbeit. Ich sage: „Warum hast du angefangen, sauberzumachen, als du gesehen hast, dass Ich komme? Tust du das nur, um Mir etwas vorzuspielen? Ist ein solches Handeln vernünftig?“ Menschen sind imstande, mit anderen Menschen psychologische Spielchen zu spielen und zu versuchen, sie zu täuschen, und mit Gott tun sie dasselbe; so ist die menschliche Natur. Welchen Aspekt der menschlichen Natur offenbart das? Sind solche Menschen nicht von niederem Charakter? (Doch.) Die Menschen sind viel zu verlogen und äußerst schäbig. Sie haben sich daran gewöhnt, mit anderen Menschen zu kämpfen, und wollen sogar mit Gott kämpfen. Du bist Mir gegenüber ständig auf der Hut und in deinem Herzen immer widerständig; für was für einen Menschen hältst du Mich? Eigentlich habe Ich nicht das Verlangen zu sehen, was du tust, wenn Ich nicht in der Nähe bin. Ich halte lediglich Gemeinschaft über die Wahrheit, um dich auf den rechten Weg im Leben zu führen und dich dazu zu bringen, in allen Dingen nach den Grundsätzen zu handeln. Wenn du bewusst dem rechten Weg folgen kannst, dann bist du ein Mensch. Wenn du nicht dem rechten Weg folgst, sondern hinter Meinem Rücken kleine Tricks anwendest und mit Mir kämpfst, dann bist du kein Mensch; du bist ein Teufel, ein Tier. In diesem Fall ist es nutzlos, egal wie viel Ich sage; Gott errettet Menschen wie dich nicht. Du willst mit Mir kämpfen, aber Ich werde wirklich nicht mit dir kämpfen; Ich werde Mich weit von dir fernhalten. Ich werde Mich zudem bemühen, nicht dorthin zu gehen, wo du lebst und arbeitest, und auch du solltest versuchen, nicht dorthin zu gehen, wo Ich persönlich lebe und arbeite. Warum? Weil es Mir nicht gefällt, mit dir zu kämpfen. Dir gefällt es sehr, mit anderen zu kämpfen; wenn du ständig in Meiner Nähe wärst, würde Mich das dann nicht erschöpfen? Manche Menschen sagen: „Warum fühlst Du Dich erschöpft, wenn Du nicht mit anderen kämpfst?“ Wenn du ständig mit Mir kämpfst, werde Ich ständig mit dir über die Wahrheit Gemeinschaft halten müssen. Selbst bei einer Kleinigkeit werde Ich mit dir lange darüber Gemeinschaft halten müssen. Meinst du nicht, dass Mich das erschöpfen würde? Wenn Ich die Dinge nicht ausführlich mit dir besprechen und sie dir verständlich machen würde, würdest du in deinem Herzen ständig Groll hegen, ständig negativ sein, Missverständnisse haben und dich beschweren, und deine Gedanken wären voller negativer Dinge. Die Wesensnatur des Menschen ist des Satans, und Satans Disposition ist zum Leben des Menschen geworden. Die verdorbene Menschheit ist geneigt, mit anderen zu kämpfen, und für den Menschen ist es sehr schwer, nicht mit anderen zu kämpfen. Wenn ihr also bei der Interaktion und im Gespräch mit Mir keine psychologischen Spielchen mehr spielt, wenn ihr alles, was Ich sage, ernst nehmen und ohne Verzerrung verstehen könnt und wenn wir offen und ehrlich miteinander umgehen und über alles reden können, dann wird zwischen uns ein gutes Einvernehmen bestehen. Selbst ohne zu sprechen, werden wir im Geist miteinander vereinbar sein, zwischen uns wird es keine Barrieren oder Missverständnisse geben, und wir werden in der Lage sein, komplett in unseren Herzen miteinander zu kommunizieren. Dann werden wir zusammenleben und miteinander auskommen können. Im Moment ist es nur von Meiner Seite so, dass Ich nicht mit euch kämpfe. Ihr aber könnt nicht aufhören, mit Mir zu kämpfen. Selbst wenn ihr euch also nicht offen aufbäumt, um euch Meinen Worten zu widersetzen, sie zurückzuweisen, über sie zu urteilen und sie zu verurteilen, werdet ihr in euren Herzen dennoch widerständig sein und im Verborgenen weiterhin mit Mir kämpfen. Das beweist, dass der Mensch keine wahre Unterwerfung haben kann, wenn er nicht das Problem seiner verdorbenen Dispositionen löst. In den meisten Angelegenheiten könnt ihr nicht nur keine Einheit mit Mir erreichen, sondern ihr habt nicht einmal das grundlegendste Einvernehmen mit Mir oder das grundlegendste Verständnis von Mir; ihr könnt das absolut nicht erreichen. Daher wäre es sehr schwierig für uns, so zusammenzuleben, dass alle glücklich wären und Freude empfinden könnten. Wenn Ich bei euch wäre, würde Ich euch immer auf den rechten Weg führen wollen, damit ihr die Dinge ohne Verzerrung verstehen und in allen Angelegenheiten richtige Entscheidungen treffen könnt, damit ihr den rechten Weg gehen könnt, sei es in eurem Leben, in eurem Verhalten oder auf dem Weg des Glaubens an Gott, und damit ihr in euren Herzen ein ganz grundlegendes Vertrauen in Mich sowie Gehorsam und Unterwerfung Mir gegenüber hättet, ganz gleich, ob Ich spreche oder nicht. Doch im Moment sind die Menschen nicht einmal zu diesem ganz grundlegenden Vertrauen, diesem Gehorsam und dieser Unterwerfung fähig; ihre Gedanken sind zu kompliziert. Wenn Ich dir gegenüber etwas nett bin, wirst du denken, dass sich niemand mit dir messen kann und du hoch über allen anderen stehst; aufgrund deiner Verbindung zu Mir wirst du den großen Macker markieren und Meinen Namen benutzen, um dich aufzuspielen. Wenn Ich dich ganz normal oder etwas kühl behandle, wirst du das Gefühl haben, Ich wäre ohne Liebe. Wenn Ich etwas streng mit dir bin oder dich ständig zurechtstutze und belehre, wirst du dich gekränkt und ungerecht behandelt fühlen und denken, dass Ich keine Liebe oder Toleranz für dich habe. Es spielt keine Rolle, was Ich tue: Ihr werdet eure eigenen Ansichten dazu haben, weil eure Probleme zu gravierend und eure Gedanken zu kompliziert sind. Selbst wenn Ich also mit euch zusammenleben würde, würden bei unserer Kommunikation und unserem Umgang miteinander ständig Probleme auftreten. Letztlich würden diese Probleme immer wieder zu Konflikten führen, und sobald sich ein solcher Konflikt zuspitzen würde, wäre schwer zu sagen, ob ihr diesem Weg des Glaubens an Gott weiterhin folgen könntet. Ihr dachtet, ihr hättet großen Glauben? Eure Größe ist zu gering! Selbst jetzt, wo Ich als ein ganz gewöhnlicher Mensch fleischgeworden bin und so lange mit euch gesprochen und an euch gewirkt habe, bereitet Mir der Umgang mit euch große Schwierigkeiten. Was ist die Grundursache dieser Schwierigkeiten? (Wir sind zu verlogen und zudem geneigt, mit anderen zu kämpfen.) Die Gedanken der Menschen sind nicht rein, und die Menschen sind nicht ehrlich; sie sind voller verdorbener Dispositionen. Wenn Ich feststelle, dass du verdorbene Dispositionen offenbarst oder gewisse Mängel in deiner Menschlichkeit hast, und Ich dich nicht darauf hinweise, würde das so aussehen, als wäre Ich unverantwortlich. Wenn Ich dich auf solche Dinge hinweisen würde und du sie annehmen könntest, wäre das natürlich besser. Wenn du es aber nicht annimmst, soll Ich dich dann gewähren lassen oder soll Ich dich zurechtstutzen und streng disziplinieren? Wenn Ich dich gewähren ließe, könnte Ich das nicht mit Meinem Gewissen vereinbaren. Wenn Ich dich zurechtstutzen würde, könntest du das nicht annehmen und würdest dich ungerecht behandelt fühlen. Wenn Ich ständig mit dir über die Wahrheit Gemeinschaft halten würde und du sie in deinem Herzen trotzdem nicht annehmen würdest, dann sag Mir: Würde es sich für Mich lohnen, das zu tun? Würde Mich das nicht erschöpfen? (Das würde es.) Wenn Ich jeden Tag jedem von euch predigen würde, würde Ich dann nicht zu einem Roboter werden? Würde Ich nicht zu einem Werkzeug werden? Das ist nicht die Arbeit, die Ich tun soll. Ich spreche zur gesamten Menschheit; das ist Mein Amt. Meine Worte richten sich an keine bestimmte Einzelperson. Ich spreche zur gesamten Menschheit, und du bist ein Teil der Menschheit, daher gelten diese Worte auch für dich. Du solltest sie selbst nach und nach essen und trinken, dich nach und nach mit ihnen vergleichen, nach und nach Erfahrungen machen und dich verändern. Aber wie lange wird diese allmähliche Veränderung dauern? Drei bis fünf Jahre oder zehn bis zwanzig Jahre? Und in welchem Umfang wirst du dich verändern? Das hängt von deiner persönlichen Entschlossenheit und deinem Auffassungsvermögen ab. Während dieser Zeit, in der wir miteinander zu tun haben, lügt und täuscht ihr, wetteifert und kämpft mit anderen und wendet Tricks an. Es ist also wirklich nicht leicht für uns, in unserem gemeinsamen Umgang Harmonie, ein gutes Einvernehmen und Vereinbarkeit zu erreichen oder dabei Glück und Freude zu empfinden. Jedenfalls habe Ich bis heute – ob nun bei Menschen, mit denen Ich direkten Kontakt habe, oder bei solchen, mit denen Ich über eine Distanz hinweg Kontakt habe – bei niemandem Aufrichtigkeit oder Veränderung gespürt; auch hat Mir niemand ein Gefühl von Glück oder Trost vermittelt. Und was ist nun, nachdem Ich schon so viele Jahre gelebt habe, Meine tiefste Erkenntnis? Man kann vollkommen zutreffend sagen: Das, was Ich am wenigsten tun möchte, ist, engen Kontakt und engen Umgang mit Menschen zu haben. Ich täusche niemanden, wetteifere mit niemandem und kämpfe mit niemandem, aber die Menschen wollen immer mit anderen wetteifern, mit anderen kämpfen und andere täuschen. Was soll Ich tun? Soll Ich Mich der Täuschung, dem Wetteifern und dem Kämpfen der Menschen anpassen, oder soll Ich die Täuschung, das Wetteifern und das Kämpfen der Menschen verändern? Ich kann Mich den Menschen nicht anpassen. Ich verfüge tatsächlich über eine gewisse Kompetenz und über einige Methoden, um Menschen zu verändern, aber dieser Veränderungsprozess dauert zu lange und ist zu schwierig. Am Ende gebe Ich Mich mit der zweitbesten Lösung zufrieden: Wenn Ich mit Menschen in Kontakt komme, versuche Ich nach Kräften, denen zu helfen, denen geholfen werden kann. Bei denen, die unter keinen Umständen Hilfe annehmen, versuche Ich, den Kontakt und Umgang mit ihnen möglichst zu vermeiden, und verbringe die Zeit damit, abzuwarten!

Die Wahrheit anzunehmen und sich der Wahrheit zu unterwerfen, um verdorbene Dispositionen abzulegen und Reinigung zu erlangen, ist ein Prozess; das ist keine leichte Sache. In all den Jahren, in denen Ich mit Menschen zu tun hatte, kommt Mir ihre Wesensnatur immer so vertraut vor. Als hätte Ich das alles schon einmal gesehen, ganz gleich, in welcher Gruppe von Menschen Ich Mich befinde und wie sehr sich die Menschen hinsichtlich ihres Alters, ihres Aussehens, ihrer Hautfarbe, ihrer Persönlichkeit und ihres Lebenshintergrunds unterscheiden. Ich habe das Gefühl, dass die Dispositionsessenz aller Arten von Menschen dieselbe ist, und nachdem Ich mit ihnen zu tun hatte, stellt sich heraus, dass alle genau so sind, wie Ich es erwartet habe. Wie sieht Meine Stimmung unter diesen Umständen aus? Ist sie gut? (Nein.) Niemand weiß, warum Ich schlechte Stimmung habe. Ist den Menschen das bewusst, wenn sie mit Mir interagieren? (Nein.) Die in Verdorbenheit lebende Menschheit verlässt sich zum Überleben auf Methoden wie andere zu täuschen, mit anderen zu wetteifern und mit anderen zu kämpfen. Dabei sind die Menschen vollkommen in ihrem Element und leben sorglos und unbeschwert. Sie leben in Sünde, genießen ohne jede Sorge die Freuden der Sünde und empfinden das nicht als etwas Schmerzhaftes. Gerade weil alle Menschen eine sündige Natur haben, Sünde das Leben der Menschen ist und das Wesen des Lebens der Menschen Sünde ist, empfinden sie das Leben in Sünde nicht als schmerzhaft. Es ist wie bei einem Schwein: Ein Schwein ist eine dreckige, schmutzige Kreatur. Es frisst und schläft in Schlammgruben und auf Müllhalden, ohne sich dreckig oder schmutzig zu fühlen. Dann gibt es auch Maden; sie leben in Misthaufen und stinkenden Gräben, ohne sich jemals auch nur einen Hauch schmutzig zu fühlen – sie fühlen sich dort sogar vollkommen zu Hause und wohl. Die Menschen leben in ihren verdorbenen Dispositionen und gefangen in ihrem Wetteifern und ihren Kämpfen, und auch sie empfinden das weder als schmerzhaft noch als beschwerlich. Manche Menschen haben sogar das Gefühl, dass ihr Leben zu langweilig und uninteressant wäre, wenn sie auch nur einen einzigen Tag lang nicht mit anderen wetteifern oder kämpfen oder Tricks anderen gegenüber anwenden würden; deshalb müssen sie etwas finden, worum sie kämpfen können, oder jemanden, bei dem sie ihre Tricks anwenden können. So, wie sie das sehen, müssen Menschen, die im Fleisch leben und eine menschliche Haut tragen, mit anderen wetteifern und kämpfen; tun sie das nicht, verliert ihre Existenz ihren Wert. Ich empfinde das völlig anders. Ich empfinde es als sehr erschöpfend und auch als lästig, mit Menschen zu wetteifern und zu kämpfen; es ist die eine große Sache, der Ich in diesem Leben am liebsten entkommen möchte. Ich weiß nicht, wie man mit anderen wetteifert oder kämpft, und Ich bin auch nicht bereit, mit anderen zu wetteifern oder zu kämpfen. Wenn Ich tatsächlich mit Angelegenheiten konfrontiert bin, bei denen es darum geht, mit anderen zu wetteifern und zu kämpfen, möchte Ich einfach zurückscheuen, einen Bogen darum machen und ihnen aus dem Weg gehen; deshalb empfinde Ich solche Dinge als besonders lästig. Diese Gefühle haben sich nach vielen Jahren, in denen Ich diese Dinge als lästig empfunden habe, immer weiter aufgestaut, bis sie schließlich an ihre Grenze gekommen sind, und letztlich bin Ich zu der Meinung gelangt, dass der Umgang mit Menschen das Schmerzhafteste auf der Welt ist. Jedes Mal, wenn Ich jemandem begegne, der mit Mir wetteifert und kämpft, fühlt es sich an, als würde man Mich durch einen Fleischwolf drehen, als würde man mit Mir spielen; genau so fühlt es sich an. Wenn Ich das spüre, denke Ich: „Wie offenbart sich dieser Aspekt der verdorbenen Disposition dieser Menschen? Was ist das Wesen solcher Menschen? Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, werde Ich mit ihnen darüber Gemeinschaft halten. Am besten wäre es, wenn sie die Wahrheit annehmen können, und dann sind sie es wirklich wert, dass man ihnen hilft. Wenn sie die Wahrheit nicht annehmen, lasse Ich die Dinge einfach ihren natürlichen Lauf nehmen und überlasse sie ihrem Schicksal.“ Menschen, die die Wahrheit nicht annehmen, sind Menschen ohne Menschlichkeit und zudem auch Menschen ohne Segnungen; sie sind die törichtsten und wertlosesten aller Menschen. Nachdem Ich mit vielen Menschen zu tun hatte, habe Ich diesen Gedanken und folgende Sichtweise über Menschen und weltliche Angelegenheiten entwickelt: Der Umgang mit Menschen ist für Mich zu etwas Ermüdendem geworden. Dabei handelt es sich nicht um körperliche Erschöpfung, sondern um eine Erschöpfung des Geistes. Zu dieser Erschöpfung kommen auch Gefühle von Taubheit, Bedrücktheit und Schmerz. Wenn Ich nicht mit Menschen interagiere, kommt es seltener vor, dass Menschen mit Mir wetteifern und kämpfen, und Mein Geist fühlt sich sehr befreit und entspannt.

In den letzten Jahren habe Ich im Umgang mit einigen Brüdern und Schwestern oft Menschen sagen hören: „Ich habe mich gerade falsch ausgedrückt; ich möchte mich korrigieren“, oder: „Bei der Situation, von der ich zuvor erfahren habe, gibt es eine kleine Unstimmigkeit; ich möchte das richtigstellen.“ Außerdem haben einige Menschen beim Erledigen von Angelegenheiten jetzt eine angemessenere Haltung als früher und sind etwas ernsthafter und verantwortungsbewusster. Darüber hinaus können sie Mühsal ertragen und einen Preis zahlen, und sie beschweren sich weniger. Die meisten Menschen können, wenn sie gemeinsam mit anderen Leuten ihre Pflichten tun, die Dinge miteinander besprechen und harmonisch zusammenarbeiten. Im Vergleich dazu, wie sie vor einigen Jahren waren, haben sie sich stark verbessert und sich ein wenig verändert. Jedes Mal, wenn Mir so etwas auffällt, freue Ich Mich darüber. Ich habe das Gefühl, dass all die Jahre, in denen Ich diese Dinge immer wieder besprochen habe, nicht umsonst waren – endlich hat ein Teil der Menschen diese Worte ernst genommen. Nachdem die Menschen diese Worte gehört haben, können sie die Wahrheit verstehen und wissen, dass sie nach Gottes Worten praktizieren sollen. Ganz gleich, wie viel sie davon praktizieren können, verfügen sie zumindest über Lebenseintritt und haben sich etwas verändert. Kurz gesagt: Ihre Haltungen und Sichtweisen gegenüber der Wahrheit sind relativ angemessen und korrekt geworden. Obwohl sich manche Menschen etwas verändert haben, ist das Maß der Veränderung noch nicht ausreichend. Wenn ihnen verschiedene Dinge geschehen, kommt es manchmal immer noch vor, dass Menschen mit anderen wetteifern und kämpfen; das Problem wurde nicht an seiner Wurzel gelöst. Ihr habt euch nur ein wenig verändert und seid noch nicht an dem Punkt, an dem ihr euch vollständig unterwerfen könnt. Ihr müsst weiterhin nach der Wahrheit streben und weiterhin Zurechtstutzen, Prüfungen und Läuterung erfahren. „Veränderung“ bezieht sich hier nicht auf eine äußerliche Veränderung – was genau verändert sich also? Ich habe nun so viele Jahre lang gesprochen, und ihr habt nach und nach erkannt, dass ihr ziemlich viele verdorbene Dispositionen habt und tatsächlich auch ziemlich viele Mängel in eurer Menschlichkeit. Euch sollte doch klar sein, wie ihr eure verdorbenen Dispositionen ablegen und eure Pflichten richtig tun sollt und wie ihr die Wahrheit praktizieren sollt, um eure Pflichten dem Standard entsprechend zu tun, oder? Ihr solltet euch jedenfalls alle zumindest darüber im Klaren sein, wie ihr ehrliche Menschen sein sollt, und auch wissen, wie ihr das praktizieren sollt. Wenn ihr euch bei den Problemen, die ihr versteht und die im Rahmen eurer Fähigkeiten liegen, darum bemühen könnt, nach der Wahrheit zu suchen und diese Probleme eines nach dem anderen zu lösen, wenn ihr ein wenig Leid ertragen könnt, um eure verschiedenen Schwierigkeiten zu überwinden, und wenn ihr die Wahrheit praktizieren könnt, dann könnte Ich euch allmählich als Menschen betrachten, die im Grunde ein geringfügiges Abbild eines Menschen besitzen. Selbst wenn du im Umgang mit Mir gelegentlich noch eine leichte Neigung dazu zeigst, mit Mir zu kämpfen, wird Meine Sicht auf dich deutlich anders sein als früher, und wenn Ich das Gefühl habe, dass diese Neigung nicht stark ausgeprägt ist, wird es für uns viel leichter sein, miteinander auszukommen. Ihr müsst darüber Gemeinschaft halten und euch Pläne dafür zurechtlegen, wie ihr streben solltet, um eine Veränderung zu erreichen. Ihr dürft euch bei der Ausführung eurer Pflicht nicht einfach damit zufriedengeben, euch ein wenig anzustrengen, ein wenig zu schuften, nur nachlässig vorzugehen, nichts Falsches zu tun, keine Unterbrechungen und Störungen zu verursachen oder einfach nur nicht entlassen oder entfernt zu werden. Vielmehr müsst ihr euch um die Wahrheit bemühen, darum, die Wahrheit zu praktizieren, und darum, die Wahrheit anzunehmen und euch der Wahrheit zu unterwerfen. In dieser Hinsicht muss Ich die meisten Schwestern loben: Die meisten Schwestern machen das gut, wohingegen die meisten Brüder es nicht gut machen. In den Erfahrungszeugnis-Videos sehe Ich, dass in den verschiedenen Bereichen der Kirchenarbeit die meisten Leute, die eine wichtige Rolle spielen und als Verantwortliche dienen, Schwestern sind; Brüder gibt es da nur sehr wenige. Die meisten Brüder nehmen die verschiedenen Bereiche der fachlichen Arbeit nicht ernst; ebenso wenig nehmen sie die Wahrheitsgrundsätze und den Lebenseintritt oder die verschiedenen Wahrheiten über die Unterwerfung unter Gott und das Erlangen der Errettung ernst. Dazu kommt außerdem noch, dass viele Brüder schlicht überhaupt kein geistliches Leben haben; sie lesen Gottes Worte nicht, hören sich keine Predigten und keine Gemeinschaften an und sehen sich keine Filme und Videos des Hauses Gottes an, und wenn sie auf Probleme stoßen, suchen sie nicht nach der Wahrheit und halten keine Gemeinschaft mit anderen Brüdern und Schwestern. In dieser Hinsicht machen es die Schwestern besser als die Brüder. Insbesondere sind einige Schwestern, die derzeit als Verantwortliche für wichtige Arbeiten im Haus Gottes dienen, gehorsamer und unterwürfiger als früher. Sie können Mühsal ertragen, sind bereit, einen Preis zu zahlen, sind sorgfältig beim Erledigen von Dingen und gehen dabei sehr ernsthaft, gewissenhaft und engagiert vor. Wenn sie zurechtgestutzt werden, geben sie ihre Pflichten nicht auf und beschweren sich nicht; sie können weiterhin beten und sich unterwerfen und nach der Wahrheit suchen, um ihre verdorbenen Dispositionen zu erkennen und zu lösen. Brüder, ihr könnt euch ansehen, wie die Schwestern um euch herum die Dinge erledigen. Sie sind sorgfältiger als ihr und gehen ernsthafter, verantwortungsbewusster und gewissenhafter vor als ihr; außerdem sind sie gehorsam und unterwerfen sich und legen beim Handeln Wert darauf, nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen. Natürlich gibt es auch einen Teil der Brüder, der relativ gehorsam ist und der bei dem, was er tut, sorgfältig und ernsthaft sein kann, aber die meisten Brüder sind immer etwas schlampig. Nichtgläubige bezeichnen das als robust und ungezwungen. Gottes Haus hält nichts davon, „robust“ vorzugehen; Gottes Haus legt Wert darauf, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, bei Angelegenheiten nach Grundsätzen vorzugehen und Dinge ernsthaft und gewissenhaft zu erledigen. Unaufmerksam und schlampig zu sein, ist absolut inakzeptabel. Die meisten Brüder gehen bei Angelegenheiten nachlässig vor und sind nie ernsthaft. Sie denken immer: „‚Ungefähr‘ oder ‚passt ja fast‘ reicht schon; das ist gut genug.“ Wenn sie sehen, dass einige Schwestern sich um die Wahrheit bemühen und sie ernsthaft behandeln und bei ihren Pflichten ernsthaft und gewissenhaft sind, schauen sie sogar auf sie herab und sagen: „Wir sind echte Männer. Müssen diese Dinge bis ins kleinste, belangloseste Detail erledigt werden? Dieses ganze Gemeinschaft-Halten über die Wahrheit, dieses ganze Beten und Suchen – solange wir uns im Großen und Ganzen in die richtige Richtung bewegen, ist es doch in Ordnung. Was bringt es, so pingelig zu sein? Könnten wir uns noch Männer nennen, wenn wir bei allem so kleinlich wären? Die Leute würden uns auslachen!“ Diese Haltung von dir ist falsch. Wer würde dich dafür auslachen, dass du Dinge ernsthaft erledigst? Sollen sie doch lachen, wenn sie wollen. Ein echter Mann muss Dinge ernsthaft erledigen; daran ist nichts Beschämendes. Dinge ernsthaft zu erledigen, ist die Haltung gegenüber der Wahrheit, gegenüber Verantwortlichkeiten und gegenüber Pflichten, die alle Menschen als geschaffene Wesen unabhängig vom Geschlecht haben sollten. Wenn es um schwere körperliche Arbeit oder das Bedienen von Maschinen und Ähnlichem geht, gibt es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen, beim Streben nach der Wahrheit jedoch nicht. Die Wahrheit richtet sich nicht ausschließlich an Männer oder an Frauen, sondern an die Menschheit, zu der sowohl Männer als auch Frauen gehören. Unter all den Wahrheiten, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, wird nur bei Angelegenheiten, die die Ehe betreffen, zwischen Männern und Frauen unterschieden: Männer müssen die Verantwortlichkeiten eines Mannes und Frauen die Verantwortlichkeiten einer Frau erfüllen. In anderen Aspekten der Wahrheit wird nicht zwischen Männern und Frauen unterschieden; all das sind Dinge, die Menschen praktizieren sollten. Besonders bei Angelegenheiten, bei denen es um Wahrheitsgrundsätze geht, darfst du keine Fehler machen; auch deine Richtung und dein Ziel dürfen nicht falsch sein. Wenn es beim Streben nach der Wahrheit um die verdorbenen Dispositionen eines Menschen, die Zustände, die er offenbart, sowie seine Gedanken und Ideen geht, musst du diese im Einzelnen prüfen und unterscheiden. Wenn du sie nicht prüfst, wirst du nie die Wurzel des Problems finden. Wenn du dessen Wurzel nicht finden kannst, kannst du es auch nicht lösen, und du wirst immer gefangen in deinen verdorbenen Dispositionen leben und von ihnen geplagt und manipuliert werden – du wirst keine Veränderung erreichen und deine verdorbenen Dispositionen nicht ablegen können.

Heute haben wir über mehrere Aspekte Gemeinschaft gehalten, die mit dem Thema „den menschgewordenen Gott nicht mit der verdorbenen Menschheit auf eine Stufe zu stellen“ zusammenhängen. Dabei ging es hauptsächlich darum, euch von den Grundsätzen zu erzählen, nach denen Ich Mein Leben führe und nach denen Ich mit Menschen umgehe, sowie von Meiner inneren Disposition und Essenz im Umgang mit Menschen. Ihr könnt diese Dinge von außen weder sehen noch verstehen oder erfassen, deshalb habe Ich Meine Gefühle und Meine Grundsätze für Mein Handeln mit euch geteilt. Ich lege nicht von Mir Selbst Zeugnis ab; Ich teile diese Dinge lediglich mit euch, damit ihr die Grundsätze, nach denen Ich Mich in Meiner Lebensführung und Meinem Handeln richte, sowie das Leben, die Disposition und die Essenz, die Ich auslebe, erkennen und verstehen könnt. Das sind weder Geheimnisse noch Mysterien. Sobald ihr diese Dinge versteht und euch über sie im Klaren seid, werdet ihr eine genauere Erkenntnis von Gott und Gottes menschgewordenem Fleisch erlangen können. Andernfalls könnte die Aussage „Gottes menschgewordenes Fleisch kann den Gott im Himmel repräsentieren, und Er besitzt Gottes Identität und Essenz“ für euch auf ewig eine gehaltlose Phrase bleiben, auf ewig in euren Auffassungen und Vorstellungen steckenbleiben oder auf ewig ein Mysterium für euch sein. Eigentlich ist das ein lösbares Problem; es handelt sich weder um eine Theorie noch um eine formelhafte Redewendung. Obwohl sich die Form, in der das Leben des menschgewordenen Gottes existiert, etwas von der Form unterscheidet, in der der Gott im Himmel existiert – sie ist Gottes Geist, der im Fleisch existiert –, gibt es weder in Bezug auf Ihr Leben noch auf Ihre Lebensessenz einen Unterschied. Woher kommen also die Dinge, über die wir gesprochen haben – dass Gottes menschgewordenes Fleisch andere nicht täuscht, nicht mit anderen wetteifert und nicht mit anderen kämpft? Sie kommen aus Gottes eigenem Leben; genauer gesagt, kommen sie aus dem Ausdruck von Gottes eigener Disposition. Wenn Ich euch also sage: „Ich täusche niemanden, wetteifere mit niemandem und kämpfe mit niemandem“, dann ist das weder eine bürokratische Redewendung noch ein Mysterium. Gott ist einfach ein solcher Mensch, Er lebt einfach im Rahmen eines solchen Lebens, und sowohl die Grundsätze für Seine Lebensführung als auch das Leben, die Disposition und die Essenz, die Er auslebt, enthalten die Elemente, andere nicht zu täuschen, nicht mit anderen zu wetteifern und nicht mit anderen zu kämpfen. Ist das klar? (Ja.) Damit beenden wir unsere Gemeinschaft für heute. Auf Wiedersehen!

17. August 2024

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