Wie man nach der Wahrheit strebt (7)
Beim letzten Treffen haben wir darüber Gemeinschaft gehalten, was Kaliber ist und wie man das Kaliber eines Menschen beurteilt. Wie viele Maßstäbe zur Beurteilung des Kalibers eines Menschen haben wir insgesamt aufgeführt? (Elf.) Wiederholt diese elf Maßstäbe noch einmal. (Lernfähigkeit, die Fähigkeit, Dinge zu verstehen, Begriffsvermögen, die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, kognitive Fähigkeit, Urteilsfähigkeit, die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, Reaktionsfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen und Innovationsfähigkeit.) Jede dieser elf Fähigkeiten ist ein Kriterium zur Beurteilung des umfassenden Kalibers eines Menschen. Letztes Mal haben wir über zehn davon Gemeinschaft gehalten, bis hin zu der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Bei jeder Fähigkeit haben wir über die Äußerungsformen von gutem, durchschnittlichem und schlechtem Kaliber sowie von Menschen ohne Kaliber Gemeinschaft gehalten. Menschen ohne Kaliber besitzen im Grunde keine Stärken, keine echten Hobbys oder Interessen. Wenn sie mit etwas konfrontiert werden, haben sie keine eigene Meinung und kein Urteilsvermögen. Es fehlt ihnen die Fähigkeit, Menschen, Ereignisse und Dinge zu erkennen; es fehlt ihnen auch die Fähigkeit, irgendetwas anzunehmen, und erst recht fehlt es ihnen an Reaktionsfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit. Da solche Menschen keine Stärken haben, stehen sie erst recht in keinerlei Zusammenhang mit der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen.
Was die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen betrifft, so haben wir beim letzten Treffen über einen Teil des Inhalts Gemeinschaft gehalten. Worauf bezieht sich die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen hauptsächlich? Bewerten bezieht sich auf die Fähigkeit zur Unterscheidung, also die Fähigkeit, die Gedanken, Sichtweisen, Standpunkte und die vertretenen Themen von Menschen, Ereignissen und Dingen zu erkennen. Die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen betrifft also hauptsächlich die eigenen Gedanken und Sichtweisen zu bestimmten Themen, also Dinge auf der gedanklichen Ebene. Wenn du die Fähigkeit hast, diese Dinge zu erkennen und wertzuschätzen, dann bist du ein Mensch mit der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn du nicht verstehst, wie man diese Themen, die Gedanken und Sichtweisen betreffen, betrachtet, und sie grundsätzlich nicht erfassen kannst, dann kann man bei dir nicht von der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen sprechen – diese Fähigkeit hat nichts mit dir zu tun. Wenn du jedoch auf etwas stößt und dessen Ursprung und Zweck erkennen kannst, wenn du beurteilen kannst, ob die vermittelten und vertretenen Gedanken und Sichtweisen richtig sind oder nicht, und ob diese Gedanken und Sichtweisen standhalten, ob es sich um positive oder negative Dinge handelt und ob sie den Gesetzen der Entwicklung von Dingen entsprechen oder den Phänomenen innerhalb der Gesetze nahekommen, die für alle von Gott geschaffenen Dinge gelten – wenn du diese Art von Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, besitzt, dann beweist das, dass dein Kaliber ziemlich gut ist. Wenn die von einer Sache vertretenen Gedanken und Sichtweisen oder die von ihr geförderte Richtung und geförderten Ziele Fehler, Verzerrungen, Dinge, die nicht der Menschlichkeit oder der Denklogik entsprechen, oder Dinge enthalten, die grundlegend nicht mit den objektiven Gesetzen übereinstimmen, die für alle von Gott geschaffenen Dinge gelten – wenn du all dies und somit sowohl das Richtige als auch das Falsche erkennen kannst, ist das ein ausreichender Beweis dafür, dass du die Fähigkeit hast, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen und dass diese Fähigkeit bei dir stark ausgeprägt ist. Die Tatsache, dass du diese Fähigkeit besitzt, bedeutet, dass dein Kaliber sehr gut ist. Wenn du beispielsweise einen Artikel von einem Bruder oder einer Schwester aus der Kirche liest, kannst du erkennen, ob deren Verständnis der Dinge, deren Verständnis der Wesensnatur der Menschen und deren Verständnis von Gottes Worten mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, ob die darin ausgedrückten Sichtweisen verdreht sind und ob die eingenommene Perspektive und Haltung richtig oder falsch sind – all das kannst du erkennen. Wenn du den im Artikel geäußerten, korrekten Gedanken und Sichtweisen zustimmen kannst, und wenn du auch die abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen darin erkennen und korrigieren kannst und weißt, warum solche Gedanken und Sichtweisen falsch sind, gegen welche Aspekte der Denklogik oder gegen welche objektiven Gesetze positiver Dinge sie verstoßen, und auf einer tieferen Ebene erkennen kannst, gegen welchen Aspekt der Wahrheitsgrundsätze sie verstoßen, zu dem Gott die Menschheit ermahnt hat – dann beweist das, dass dein Kaliber gut ist. Wenn du einerseits erkennen kannst, welche positiven und lernenswerten Dinge dieser Artikel enthält, und du auch einschätzen kannst, welche positive Orientierung er den Menschen gibt sowie welche positive Versorgung, Hilfe und Unterstützung er bringt – und wenn du darüber hinaus weißt, welche nachteiligen, negativen und verdrehten Dinge der Artikel enthält; welche abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen er enthält, die das Denken der Menschen in eine schlechte Richtung lenken könnten, und welche negativen Auswirkungen sie auf die Menschen haben könnten; wie diese abwegigen und absurden Dinge korrigiert werden sollten und wie bestimmte Mängel ausgeglichen werden sollten, damit er den Menschen größeren Nutzen bringen kann – dann ist das eine Äußerungsform der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn du zum Beispiel beim Tanzenlernen eine Tanzdarbietung beobachtest, kannst du erkennen, welche Bewegungen sehr menschlich sind, die Gedanken und Wünsche innerhalb der Menschheit zum Ausdruck bringen, aus der Perspektive der Menschheit stammen, in der Menschlichkeit verwurzelt sind und sehr den Bedürfnissen des Gewissens und der Vernunft der normalen Menschlichkeit entsprechen; und du kannst erkennen, welche Bewegungen, Gesichtsausdrücke und Ausdrucksformen der Körpersprache sowie welche darin vertretenen Gedanken positiv sind und die geistliche Welt eines Menschen bereichern können – all diese Dinge kannst du sehen. Du bist nicht nur in der Lage zu tanzen oder einige einfache Bewegungen auszuführen – vielmehr kannst du die in einer Tanzdarbietung vertretenen Gedanken erkennen; du kannst die Bedeutung der darin enthaltenen Gedanken erfassen, sowie die Tanzformen, die unter der Anleitung dieser Gedanken angewendet werden. Wenn die Formen und die Körpersprache des Tanzes für die Menschen nützlich sind und etwas sind, das du lernen, annehmen und woraus du schöpfen solltest – du kannst diese Dinge sehen und lernen, und du kannst seine positiven Elemente annehmen – dann ist dies eine Äußerungsform der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Wenn der Tanz natürlich einige verdrehte Gedanken präsentiert, die nicht mit der Menschlichkeit übereinstimmen, und du sie auch wahrnehmen kannst, und du erkennen kannst, wo die Fehler liegen, und du auch weißt, was an dieser Form der Darstellung falsch ist und was die leitenden Gedanken dahinter sind – wenn du all dies sehen und erkennen kannst, dann ist dies ebenfalls eine Äußerungsform der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Versteht ihr nach diesen beiden Beispielen nun, was die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen ist? Wurde dieser Maßstab zur Beurteilung, ob jemand ein gutes Kaliber und die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, besitzt, nun festgelegt? (Ja.)
Wenn du etwas siehst und die damit verbundenen Gedanken und Sichtweisen oder die damit verbundene Perspektive und Haltung kennst, aber nicht weißt, ob diese Gedanken und Sichtweisen richtig oder falsch sind, dann hast du keine ausgeprägte Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Du denkst vielleicht nur: „Dieser Tanz ist ziemlich gut; dieser Artikel ist ziemlich gut; dieser Film ist ziemlich gut; er hat künstlerischen Wert und seine Ausdruckstechniken sind großartig“, und beobachtest und lernst diese Sache lediglich aus der Perspektive der Branche oder des Wissens, bist aber nicht in der Lage zu bestimmen, ob die mit dieser Sache verbundenen Gedanken und Sichtweisen richtig oder falsch, recht oder unrecht, positiv oder negativ sind; und du stellst vielleicht Fragen wie: „Stimmen diese Gedanken und Sichtweisen mit der Wahrheit überein? Steht dieses Handeln im Einklang mit der Menschlichkeit? Entspricht es den Entwicklungsgesetzen der Dinge? Gibt es solche Menschen? Haben sich solche Ereignisse zugetragen? Ist dies eine positive Sache?“ Wenn jeder Satz, den du äußerst, mit einem Fragezeichen endet, dann fehlt dir die Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Was sagt es über dein Kaliber aus, wenn du nur die technischen, professionellen oder wissensbasierten Aspekte kennst, dir aber, wenn es um Dinge auf der gedanklichen Ebene geht, die Fähigkeit fehlt, zu beurteilen, ob sie richtig oder falsch, recht oder unrecht sind? Das deutet darauf hin, dass du ein durchschnittliches Kaliber hast. Obwohl du eine gewisse Fähigkeit hast, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, beschränkt sich deine Fähigkeit darauf, die Gedanken des Autors aus einer technischen und professionellen Perspektive wertzuschätzen. Du kannst nur erfassen oder verstehen, warum der Autor getan hat, was er getan hat, aber du kannst nicht beurteilen, ob die von ihm vertretenen Gedanken und Sichtweisen richtig sind oder nicht, und ob es sich um positive Dinge handelt, oder wie groß der Einfluss dieser Gedanken und Sichtweisen auf die Menschen ist, sobald sie präsentiert werden, oder ob es ein positiver oder ein negativer Einfluss ist, oder welche Konsequenzen sie für die Menschen haben – all das weißt du nicht. Auf dieser Ebene ist das Kaliber solcher Menschen lediglich durchschnittlich. Sie können nur wertschätzen, aber nicht bewerten, und erreichen daher nicht das Kaliber, die Fähigkeit zu haben, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Manche Menschen haben, egal welche Pflicht sie tun, eine sehr schlechte Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Sie denken, es sei akzeptabel, die Dinge auf jede beliebige Weise zu tun. Ihre Sichtweisen und Haltungen sind sehr undurchsichtig und völlig unklar. Egal, was jemand anderes sagt, sie können es akzeptieren, da sie keine genauen Sichtweisen oder Grundsätze der Praxis haben. Infolgedessen tun sie keine Pflicht gut. Unabhängig davon, welche Arbeit sie übernehmen, sind sie besonders undurchsichtig und unklar, wenn es darum geht, die Positivität oder Negativität sowie die Richtigkeit oder Falschheit verschiedener Gedanken und Sichtweisen, die im Laufe ihrer Arbeit aufkommen, zu definieren und abzugrenzen. Wenn man sie fragt: „Diese Art von Gedanke oder Sichtweise ist aufgekommen – ist sie richtig?“, sagen sie: „Die Gedanken der Menschen sind frei. Sie sollten nicht eingeengt werden. Es muss Vielfalt geben – jede Art von Gedanke sollte präsentiert und geäußert werden dürfen.“ Das ist ihre Sichtweise bezüglich der Existenz verschiedener Gedanken. Das heißt, egal welche Gedanken oder Sichtweisen aufkommen – ob sie recht oder unrecht, richtig oder falsch sind – sie glauben, dass allen Gedanken und Sichtweisen erlaubt sein sollte, zu existieren, und dass sie frei präsentiert werden sollten. Sie denken, solange jemand auf eine bestimmte Weise denkt, solange jemand ein bestimmtes Bedürfnis hat, solange es ein Publikum für einen Gedanken gibt, oder Menschen, die ihn befürworten, dann hat seine Existenz einen Wert. Ihr Gedanke und ihre Sichtweise sind sehr undurchsichtig. Mit den Worten von Nichtgläubigen ausgedrückt, existieren diese oft in einer „Grauzone“ ohne Grenzen. Diese Menschen haben keine strengen Maßstäbe oder Kriterien, um zu beurteilen, ob Dinge richtig oder falsch sind. Man kann auch sagen, dass solche Menschen keine Haltung und keine wirklichen Gedanken oder Sichtweisen haben. Natürlich kann man auch sagen, dass diese Menschen für nichts positiv eintreten. Können solche Menschen also die Wahrheit annehmen? Können sie die Wahrheit verstehen? Das ist wirklich schwer zu sagen. Ein schlechtes Kaliber zu haben, ist problematisch. Wenn Menschen mit schlechtem Kaliber gleichzeitig auf zwei Gedanken oder Standpunkte stoßen, haben sie keine eigene Meinung; sie wissen nicht, welcher richtig und welcher falsch ist. Sie schließen sich der jeweils stärkeren Seite an. Das nennt man, keine Haltung zu haben. Solche Menschen sind wirrköpfige Menschen. Wir werden nicht besprechen, wie es um das Streben ihrer Menschlichkeit oder ihren Charakter bestellt ist – allein in Bezug auf ihre Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, ist das Kaliber von Menschen wie diesen nur durchschnittlich. Warum sage ich das? Weil ihr Kaliber es ihnen zwar ermöglicht, bestimmte Dinge auf der gedanklichen Ebene wertzuschätzen, ihnen aber die Fähigkeit fehlt, die Echtheit von Dingen zu bewerten und zu erkennen, ob Dinge recht oder unrecht, richtig oder falsch sind. Daher wird ihr Kaliber als durchschnittlich eingestuft. Da ihre Gedanken, Sichtweisen und Haltungen bei der Beurteilung von Dingen sehr undurchsichtig sind und sie keine positiven Dinge als Grundlage oder Kriterium haben, können sie einige gute, aber auch einige schlechte Dinge tun. Sie können einige relativ richtige Dinge tun, die anderen nützen und der Menschlichkeit helfen, aber gleichzeitig können sie Dinge tun, die anderen schaden und einen schädlichen Einfluss auf sie haben. Daher ist das Kaliber solcher Menschen nur durchschnittlich. Nehmen wir zum Beispiel an, es gibt einen Film, in dem die vom Regisseur vertretenen Gedanken relativ positiv und menschlich sind und relativ den Bedürfnissen der Menschheit entsprechen – Bedürfnisse, die in der heutigen Gesellschaft gerechtfertigt sind, wie Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und andere positive Dinge – und durch den Film bringt der Regisseur diese Dinge aus der Tiefe des menschlichen Denkens ans Licht, um den Menschen zu helfen, sie zu erkennen. Wenn eine Person mit durchschnittlichem Kaliber diesen Film sieht, kann sie erkennen, dass diese Gedanken gut und richtig sind. Sie kann sehen, dass diese Gedanken in der heutigen Gesellschaft relativ populär und angesehen sind; sie kann die Richtigkeit der vom Regisseur vertretenen Gedanken wahrnehmen. Wenn der Regisseur in diesem Film aber auch einige eher spezielle Ansichten vertritt – Dinge, an die die meisten Erwachsenen und Menschen mit Begriffsvermögen nicht denken würden, die sehr extrem sind und von denen man sogar sagen könnte, dass sie nach den normalen Entwicklungsgesetzen der Dinge selten zu sehen oder fast unmöglich sind –, dann wären Menschen mit einer durchschnittlichen Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen beim Ansehen des Films nicht in der Lage, sie zu erkennen. Sie würden denken: „Diese speziellen Gedanken, die der Regisseur vertritt, sind nicht falsch. Selbst wenn dies Dinge sind, die nur von einer kleinen Anzahl von Menschen gemocht und angenommen werden, sollten diese Gedanken in der heutigen Gesellschaft dennoch angesehen sein; sie sollten öffentlich gemacht werden, damit jeder sie kennen und annehmen kann.“ Du siehst, unabhängig davon, ob die Dinge, die der Regisseur im selben Film vertritt, positiv sind oder einen negativen Einfluss auf die Menschen haben, sie werden sie akzeptieren und sogar besonders wertschätzen. Für sie gibt es keine klare oder eindeutige Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Daher können sie die positiven Dinge in diesem Film akzeptieren, und sie können auch die negativen Dinge akzeptieren. Da sie diese Dinge akzeptieren können, werden sie sie auch anwenden. Sie werden diese Dinge in Werke einfließen lassen, die ihre eigenen Gedanken und Sichtweisen zum Ausdruck bringen, oder sie anderen im täglichen Leben einflößen und andere beeinflussen. Natürlich werden die positiven Dinge eine gute Wirkung auf die Menschen haben, während die negativen Dinge definitiv eine negative Wirkung auf die Menschen haben werden. Daher werden solche Menschen auch einige schlechte Dinge tun, während sie gute Dinge tun. Das heißt, wenn du hungrig bist, werden sie dir zum Beispiel eine Schale Brei geben, aber er wird nicht sauber sein und mit etwas Sand vermischt sein, und ihn über längere Zeit zu essen, wird für deine Gesundheit schädlich sein. Oder sie werden dir eine Schale mit Essen geben, aber es werden Dinge wie Fliegen und Mücken darin sein. Du findest es vielleicht schmackhaft, aber es enthält einige Bakterien, die für den Körper schädlich sind. Obwohl solche Menschen deinen Hunger gestillt und deinen Magen gefüllt haben, haben sie deinem Körper auch etwas geschadet. Genauso ist es sehr wahrscheinlich, dass du, wenn dir das Unterscheidungsvermögen fehlt, beim Ansehen eines Werkes einige falsche Gedanken und Sichtweisen daraus übernimmst und davon irregeführt und vergiftet wirst. Daher ist es auch sehr wichtig, die Fähigkeit zu besitzen, Dinge zu erkennen. Dies sind die Äußerungsformen von Menschen mit durchschnittlichem Kaliber in Bezug auf ihr Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen.
Die nächste Stufe sind Menschen mit schlechtem Kaliber. Menschen mit schlechtem Kaliber haben nicht die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Das heißt, wenn sie irgendetwas sehen, wissen sie weder, welche Gedanken und Sichtweisen richtig sind, noch wissen sie, welcher Blickwinkel oder welche Haltung richtig ist. Sie wissen nicht einmal, welche Arten von falschen Gedanken und Sichtweisen die Menschen in dieser Angelegenheit haben oder von welchen Gedanken die Menschen früher bei solchen Angelegenheiten beherrscht wurden – dies betrifft die Denklogik, und Menschen mit schlechtem Kaliber sind dem einfach nicht gewachsen, daher kann keine Rede davon sein, dass sie in der Lage sind, Dinge wertzuschätzen. Erst nachdem man in der Lage ist, Dinge wertzuschätzen, kann man sagen, wie ihre Wertschätzung von Dingen ist oder ob sie die Fähigkeit haben, Dinge zu bewerten. Wenn sie Dinge nicht einmal wertzuschätzen vermögen, ist es sinnlos, zu diskutieren, ob sie die Fähigkeit haben, Dinge zu bewerten. Nachdem manche Leute zum Beispiel einen Artikel gelesen haben, sagen sie: „Dieser Artikel ist blumig, sehr flüssig und ziemlich humorvoll. Der Artikel ist wunderbar geschrieben!“ Jemand fragt: „Welche Gedanken und Sichtweisen wollte der Autor in diesem Artikel zum Ausdruck bringen? Was ist seine Haltung gegenüber Menschen, Ereignissen und Dingen dieser Art?“ „Oh, da gibt es eine Haltung? Es geht auch um Gedanken und Sichtweisen? Das ist mir nicht aufgefallen. Jedenfalls finde ich, sein Artikel ist gut geschrieben, und ich habe ihn gerne gelesen.“ Der andere fragt: „Welche von ihm ausgedrückten Gedanken und Sichtweisen haben dir denn gefallen? Weißt du, welcher Absatz oder welche Geschichte welche Art von Gedanken und Sichtweisen des Autors zum Ausdruck bringt und was die zentrale Idee des Artikels ist?“ Sie sagen: „Das habe ich noch nicht herausgefunden.“ Sie lesen ihn noch zwei- oder dreimal und haben immer noch nur das Gefühl, dass der Artikel gut geschrieben und ausdrucksstark ist. Die ausgedrückten Gedanken und Sichtweisen bleiben ihnen verborgen. Das offenbart doch ihr Kaliber, nicht wahr? Wenn sie diesen Artikel lesen und nicht wahrnehmen können, welche Gedanken und Sichtweisen der Artikel erklärt, kann man nur sagen, dass ihnen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen und sie Personen mit schlechtem Kaliber sind. Wenn der Artikel eine klare Sprache enthält, die bereits die richtigen Gedanken und Sichtweisen erklärt, und sie dies immer noch nicht wahrnehmen können, beweist das, dass ihr Kaliber extrem schlecht ist. Sie können nur sagen: „Der Artikel ist gut geschrieben, die Sprache ist flüssig und der Schreibstil ist gut“, aber sie wissen oder verstehen nicht, ob die im Artikel besprochenen Fakten objektiv sind, welches Gefühl er bei den Lesern hervorruft oder was die Leser daraus lernen und für sich mitnehmen können – sie müssten immer noch den Autor fragen. Das beweist vollständig, dass solche Menschen ein schlechtes Kaliber haben. Wie zeigt sich ihr schlechtes Kaliber? Ihr schlechtes Kaliber zeigt sich darin, dass sie nicht verstehen, was Gedanken und Sichtweisen sind, und nicht verstehen, wie man Dinge wertschätzt, und natürlich noch mehr darin, dass sie völlig unfähig sind, Dinge zu bewerten. Zusammenfassend wird dies als fehlende Fähigkeit bezeichnet, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, sind schlechter als solche mit durchschnittlichem Kaliber, da ihnen nicht nur die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten, sondern sogar die Fähigkeit, Dinge wertzuschätzen. Daher können sie, wenn es um Dinge auf der Ebene von Gedanken und Sichtweisen, der Denklogik oder darum geht, ob etwas mit der Menschlichkeit oder den objektiven Gesetzen der Dinge übereinstimmt, diese nicht durchschauen und wissen nicht, wie sie sie wertschätzen sollten. Sie können nicht einmal wahrnehmen, ob dieser Artikel irgendwelche Gedanken oder Sichtweisen erklärt, geschweige denn erkennen, ob die Gedanken und Sichtweisen richtig oder falsch sind. Nur weil sie zur Schule gegangen sind, können sie Dinge lesen, die mit Worten, Wissen, technischen Fähigkeiten und Berufen zu tun haben, aber sie bleiben auf der Ebene, Dinge lesen, sehen und hören zu können, ohne sie wertschätzen zu können. Solche Menschen haben ein schlechtes Kaliber. Menschen mit schlechtem Kaliber können zwar auf der Ebene von technischen Fähigkeiten und Berufen oder Wissen über Dinge sprechen, beispielsweise, wessen berühmtes Werk etwas ist, welches Zitat einer berühmten Persönlichkeit zitiert wird, auf welchen Ausdrucksstil Bezug genommen wurde oder welche technische Fähigkeit oder welcher Beruf genutzt wurde, um etwas zu erreichen – diese Dinge können sie wahrnehmen. Sie verstehen jedoch nicht die Konzepte, die auf der Grundlage dieser Berufe und technischen Fähigkeiten oder dieses Wissens vertreten und ausgedrückt werden, oder was die Konzepte, Grundlagen oder Fundamente hinter der Gestaltung und Präsentation dieser Dinge sind. Das ist es, was es bedeutet, ein schlechtes Kaliber zu haben. Solche Menschen haben eine Eigenschaft: Sie wissen nicht, wie man über Themen nachsinnt oder nachdenkt. Sie wissen nicht, wie man die Grundursache und das Wesen der Phänomene, die durch etwas verursacht werden, oder die zukünftige Entwicklungsrichtung dieser Phänomene und den Einfluss, den sie auf Menschen, Ereignisse und Dinge haben werden, erkennt, beurteilt oder kennenlernt. Solche Menschen haben kein normales Denken. Die Dinge, die sie verstehen können, und die Lebenserfahrung, die sie erfassen können, sind äußerst begrenzt. Egal, auf welche komplexen Angelegenheiten sie stoßen, sie können sie nicht verstehen oder durchschauen. Das heißt, sie können bei einer Sache nur über die Worte nachdenken, die sie an der Oberfläche hören, und über den Text, den sie an der Oberfläche sehen, sowie an die äußeren Formen und Methoden, die damit verbunden sind, und erreichen nur diese Ebene. Über tiefere Aspekte, wie die Beziehungen, die Logik und die gegenseitigen Einflüsse zwischen verschiedenen Dingen, denken sie weder nach, noch sind sie fähig, darüber nachzudenken. Manche Menschen denken sogar so sehr über etwas nach, dass sie den Appetit verlieren, nicht schlafen können oder depressiv werden, und sie können es immer noch nicht durchschauen. Das ist es, was es bedeutet, ein schlechtes Kaliber zu haben. Der Maßstab dafür, ob eine Person die Fähigkeit besitzt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, hängt davon ab, ob sie, wenn sie auf eine Angelegenheit stößt, Urteile fällen kann, um sich mehrere Möglichkeiten bezüglich der komplexen Beziehungen, Verbindungen oder gegenseitigen Einflüsse zwischen verschiedenen Dingen sowie der nachfolgenden Wirkungen, die sie erzielen könnten, auszudenken. Wenn eine Person nur sagen kann, was jemand gesagt oder getan hat, und nur das wiedergibt, was sie gehört oder gesehen hat, ohne jegliches Unterscheidungsvermögen und ohne in der Lage zu sein, irgendwelche Probleme wahrzunehmen, deutet dies darauf hin, dass sie kein normales Denken hat. Menschen ohne Denkvermögen fehlt die Fähigkeit, Dinge wertzuschätzen, und natürlich fehlt ihnen auch die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, und sie wissen nicht, wie man denkt. Warum müssen wir also über diese Fähigkeit sprechen? Wenn Menschen die verschiedenen Fähigkeiten zur Wertschätzung der materiellen Welt fehlen, ist das Kaliber dieser Menschen schlecht. Sie wissen nicht, wie man denkt, und ihrem Denken fehlt die Logik, also fehlt solchen Menschen die Fähigkeit, die Wahrheit zu begreifen. Das liegt daran, dass die Wahrheit einerseits verschiedene Aspekte von Problemen im wirklichen Leben der Menschen betrifft; gleichzeitig betrifft sie auch die verschiedenen Grundsätze, die die Menschen praktizieren sollten, um ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen. Natürlich betrifft sie noch mehr die verschiedenen Arten von einseitigen oder komplexen, vielschichtigen Problemen, denen die Menschen im wirklichen Leben begegnen, und die Beziehungen zwischen ihnen. Ob es sich um eine einzelne Wahrheit oder um mehrere, miteinander verbundene Wahrheiten handelt – keine Wahrheit ist eine Vorschrift; vielmehr sind Wahrheiten Grundsätze oder Kriterien zur Beurteilung einer Kategorie von Dingen. Apropos Grundsätze und Kriterien: Sie sind keine Vorschriften oder Formeln wie „eins plus eins gleich zwei“. Da sie keine Formeln sind, müssen die Menschen, wenn sie im wirklichen Leben auf Angelegenheiten stoßen, in der Lage sein, nachzusinnen und zu suchen, welche Probleme der Menschlichkeit betroffen sind, ob die Offenbarungen der Menschlichkeit in diesem Aspekt Elemente einer verdorbenen Disposition enthalten und welche Zustände und Offenbarungen für dieselbe Art von verdorbener Disposition existieren, sowie welche Aspekte der Wahrheit die Menschen praktizieren und woran sie festhalten sollten, um sie zu ändern – all das muss von den Menschen verstanden werden. Wenn du nur die Worte der Wahrheit kennst, aber nicht weißt, was die Grundsätze sind, von denen in diesem Aspekt der Wahrheit gesprochen wird, dann wirst du weder wissen, wie du sie mit Dingen des wirklichen Lebens in Verbindung bringen sollst, noch wirst du wissen, wie du die Wahrheit praktizieren sollst. Wenn du nicht die Fähigkeit hast, die Wahrheit zu begreifen, wirst du nicht in der Lage sein, sie mit den Problemen, die in dir selbst existieren, oder mit den Problemen, denen du im wirklichen Leben begegnest, in Verbindung zu bringen. Du wirst nicht wissen, wie viele Aspekte der Wahrheit betroffen sind, was der Weg der Praxis und des Eintritts ist oder welche Probleme du lösen solltest. Natürlich kann keine Rede davon sein, dass du in der Lage sein wirst, Menschen und Dinge basierend auf Gottes Worten zu betrachten oder dich basierend auf Gottes Worten zu verhalten und zu handeln, oder dass du in der Lage sein wirst, dich an die Wahrheitsgrundsätze zu halten oder gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu praktizieren. Wenn dir die Fähigkeit fehlt, bestimmte Menschen, Ereignisse und Dinge, die mit dem menschlichen Leben zusammenhängen, wertzuschätzen, du keine Gedanken oder Sichtweisen zu diesen hast und Dinge auf der Ebene des Denkens grundsätzlich nicht erfassen kannst, da du keine Fähigkeit hast, sie wertzuschätzen, und noch weniger die Fähigkeit hast, sie zu beurteilen, kann man sagen, dass du nicht die Fähigkeit hast, die Wahrheit zu begreifen. Was wirst du benutzen, um die Makel deiner Menschlichkeit zu ändern und deine verdorbenen Dispositionen abzulegen, wenn du nicht die Fähigkeit hast, die Wahrheit zu begreifen, und unfähig bist, die Wahrheit zu verstehen? Wenn du nicht die Fähigkeit hast, die Wahrheit zu begreifen, wirst du nicht wissen, welche Wahrheitsgrundsätze in der vor dir liegenden Angelegenheit eine Rolle spielen. Natürlich wirst du auch nicht wissen, welche Wahrheitsgrundsätze du einhalten solltest. In diesem Fall wirst du blind handeln – entweder befolgst du Vorschriften, oder du handelst nach Auffassungen und Vorstellungen, oder du begehst andernfalls willkürlich Missetaten. Die Wahrheit nicht zu verstehen, führt zu diesen Konsequenzen, diesen Äußerungsformen.
Wenn es um die Fähigkeit geht, Dinge bewerten und wertschätzen zu können – selbst wenn es nicht die Frage des Strebens nach der Wahrheit zur Ablegung verdorbener Dispositionen betrifft –, gilt für das menschliche Leben selbst Folgendes: Wenn du nicht die Fähigkeit besitzt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, du zu nichts, was du siehst, eine Sichtweise hast, und auch keinerlei Meinung auf der gedanklichen Ebene – wenn du alles so betrachtest, als läge ein Schleier über deinen Augen, unfähig zu sehen, dass es da ein Problem gibt –, und du nur den Ablauf des gesamten Ereignisses oder die beteiligten Menschen, Ereignisse und Dinge kennst, aber nicht weißt, was das Wesen des Problems ist oder was die damit verbundenen Gedanken und Sichtweisen der Menschen sind, dann deutet das darauf hin, dass du eine Person mit schlechtem Kaliber bist. Das liegt daran, dass du dir keinerlei Gedanken zu all den Problemen in deinem Leben machst. Du weißt nicht, wie du die Probleme auf der gedanklichen Ebene betrachten, durchdenken oder definieren sollst. Du weißt nicht, wie du auf der Grundlage deines eigenen Alters, der Reife deiner Menschlichkeit oder deiner vergangenen Erfahrungen beurteilen sollst, um welche Art von Problem es sich tatsächlich handelt, was du daraus lernen und für dich mitnehmen solltest, welchen Einfluss es auf dich hat, welche Lektion es dir erteilt, aus welcher Perspektive du diese Art von Problem betrachten und handhaben solltest oder wie du handeln und was du vermeiden solltest, wenn du erneut auf eine solche Angelegenheit stößt. All diese Einsichten fehlen dir. Egal, was dir zustößt, du bist so einfältig wie ein Tier und hast keine Standpunkte. Egal, wie alt du wirst oder wie viel du erlebt hast, du weißt immer noch nicht, wie man über Probleme nachdenkt. Du weißt nicht, wie du deine eigenen vergangenen Erfahrungen, dein Wissen und das, was du gelernt hast, nutzen sollst, um anhand verschiedener Aspekte über Probleme nachzudenken. Solche Menschen haben ein schlechtes Kaliber. Menschen mit schlechtem Kaliber können nicht nur nicht in die Wahrheit eintreten, sondern sind selbst in trivialen Angelegenheiten des täglichen Lebens nicht in der Lage, Muster zusammenzufassen. Selbst wenn sie vierzig oder fünfzig oder siebzig oder achtzig Jahre alt werden, sind sie immer noch wirrköpfige Menschen, die keine Erfahrungen teilen können. Solche Individuen sind begriffsstutzige Menschen, die sich keine Gedanken machen. Da ihr Kaliber schlecht ist und ihnen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, betrachten solche Menschen, egal wie alt sie werden, niemals etwas auf der gedanklichen Ebene. Sie wissen nicht, wie man Dinge betrachtet, und können nichts durchschauen. Wenn man also das Kaliber von jemandem beurteilt, insbesondere ob er die Fähigkeit besitzt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, sollte man nicht auf sein Alter oder seine vergangenen Erfahrungen schauen. Worauf solltet ihr stattdessen schauen? (Wir sollten darauf schauen, ob er sich Gedanken macht.) Das heißt, ihr solltet darauf schauen, ob er, nachdem er vierzig oder fünfzig Jahre lang verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge erlebt hat, irgendeine persönliche Erkenntnis auf der gedanklichen Ebene hat, und ob seine vergangenen Erfahrungen den Wert des menschlichen Lebens, den Weg, den die Menschen gehen, oder Dinge betreffen, die die Tiefen des menschlichen Denkens und ihre geistliche Welt berühren. Wenn seine Erfahrungen nur bestimmte Angelegenheiten betreffen und keine Dinge auf der gedanklichen Ebene beinhalten, dann besitzt er nicht die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Zum Beispiel sagen manche Leute oft: „In unserer Generation lebten wir von der Hand in den Mund. Es war nicht leicht, etwas Gutes zu essen; wir konnten nur an Neujahr oder anderen Feiertagen etwas Fleisch essen. Die Menschen aus unserer Generation waren einfach und arglos, und wir kleideten uns schlicht.“ Sie erzählen ständig von solchen Dingen. Worauf andere sagen: „Warum ist eure Generation so erinnerungswürdig? Gibt es Dinge, von denen wir jungen Leute lernen können und über die wir uns auf der gedanklichen Ebene austauschen können?“ Sie antworten: „Zu unserer Zeit, als wir auf das Schlachtfeld zogen, um zu kämpfen, schliefen wir tagelang nicht, weil wir ununterbrochen marschieren mussten. Manchmal bekamen wir den ganzen Tag keine einzige Mahlzeit. Wenn wir im Lager ankamen, gingen die neuen Rekruten direkt schlafen, aber wir Veteranen aßen zuerst und schliefen dann. Sonst hätten wir nach der Essenszeit wieder aufbrechen müssen und wären unterwegs hungrig geblieben.“ Die anderen sagen: „Das ist nur ein Vorfall; es betrifft nicht die gedankliche Ebene. Erzähl etwas, das für uns junge Leute lohnenswert ist, es zu lernen, oder teile einige Lektionen mit uns, die uns helfen können, Umwege zu vermeiden und uns davor bewahren, aus Dummheit Fehltritte oder elementare Fehler zu begehen.“ Sie sagen: „Damals waren wir nicht wie die jungen Leute heutzutage, die faul, verfressen und bequem sind und Arbeit hassen. Damals wollten wir einfach mehr Mühsal ertragen, mehr arbeiten und gute Leistungen erbringen, um die Aufmerksamkeit unserer Vorgesetzten zu erlangen und befördert zu werden.“ Steckt in diesen Worten irgendetwas, was zur gedanklichen Ebene gehört? (Nein.) Fühlt es sich für dich, nachdem du das gehört hast, an, als wären dies die Worte eines geistlichen Mentors, die Art von inspirierenden Worten, die Nichtgläubige sprechen? Erweitert es dein Denken, hebt es deine gedankliche Ebene, verbessert es deine Wahrnehmung oder hilft es dir, einige neue Dinge oder richtige Gedanken und Sichtweisen zu entdecken, an die du zuvor nie gedacht hattest? (Nein.) Haben solche Menschen also die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen? Egal, wie du sie zu Angelegenheiten befragst, die die gedankliche Ebene betreffen, du wirst keine Antwort erhalten. Es ist nicht unbedingt so, dass sie nicht sprechen wollen; sondern so, dass sie einfach nichts in sich haben. Das ist es, was es bedeutet, ein schlechtes Kaliber zu haben. Selbst wenn sie fünfzig oder sechzig Jahre alt werden, haben sie keine Gedanken oder Ansichten; sie leben einfach so vor sich hin. Sie wissen nicht, dass das Leben nicht nur darin besteht, nach Aussichten, einer guten Familie, einem guten Job oder einem guten Leben zu streben, sondern dass es auch Angelegenheiten auf der gedanklichen Ebene gibt, die Reflexion, Nachsinnen und ständiges Zusammenfassen in den Tiefen des Herzens erfordern. Sie wissen weder, dass die Menschen auf dem Weg des menschlichen Lebens auf viele unbekannte Dinge stoßen werden, noch wissen sie, wie sie ihnen begegnen sollten. Wenn ihnen nichts zustößt, denken sie nicht im Voraus nach oder sinnen darüber nach, um Umwege oder falsche Wege zu vermeiden. Sie wissen auch nicht, warum sie bei einigen Dingen, die sie erlebt haben, auf eine bestimmte Weise gehandelt haben, ob dieses Handeln richtig oder falsch war oder wie sie den vor ihnen liegenden Weg gehen sollten, um glücklich und mit Seelenfrieden zu leben und ein wertvolles Leben zu führen, anstatt umsonst zu leben. Weil solche Menschen ein schlechtes Kaliber haben, denken sie nicht über diese Themen nach. Wenn diese Menschen sechzig Jahre alt werden, sitzen sie nur da und schwelgen in Erinnerungen: „Als ich jung war, war ich schön und talentiert; so viele Leute haben mich umworben! Ach, in meiner Jugend …“ Sie bringen immer nur Geschichten aus ihren glorreichen Tagen zur Sprache, Dinge, die nicht der Rede wert sind. Egal, wie alt sie werden, Menschen mit schlechtem Kaliber denken nicht über Themen nach, die das menschliche Leben, den Weg, den die Menschen gehen, oder die Art, wie die Menschen leben sollten, betreffen. Sie denken nicht darüber nach, welche Ansichten die Menschen im Umgang mit verschiedenen Angelegenheiten haben sollten. Infolgedessen wird sich ihre gedankliche Ebene unabhängig davon, wie sie leben, nicht verbessern, ihren Gedanken wird es an Substanz fehlen, ihre geistliche Welt wird verarmt bleiben, und sie werden keine echte Lebenserfahrung haben. Das ist es, was es bedeutet, ein schlechtes Kaliber zu haben. Im Umgang sind solche Menschen mit zwanzig Jahren ziemlich kindisch und einfach, sie sind voller jugendlicher Energie und haben ein aufbrausendes Temperament. Wenn sie dreißig sind, sind sie immer noch von der gleichen verdorbenen Art. Mit fünfzig ist die Art, wie sie sprechen, immer noch auf demselben Niveau – sie wissen nur, wie man ein paar einfache Sätze sagt. Ihre Gesichter haben mehr Falten und Altersflecken, und sie haben mehr weiße Haare. Sie haben sichtlich ein gewisses Alter, aber sie haben keine Gedanken oder Ansichten. Im Gespräch mit anderen haben sie nie etwas zu sagen. All diese Jahre ihres Lebens sind verschwendet worden, und sie haben keinen Fortschritt gemacht. Menschen mit schlechtem Kaliber sind im Leben so, und wenn sie an Gott glauben, sind ihre Äußerungsformen von Anfang bis Ende dieselben. Wenn sie in ihren Zwanzigern zum ersten Mal an Gott glauben, sind sie so. Wenn sie dreißig oder fünfzig sind, sind sie immer noch so und haben keinerlei Fortschritte gemacht. Die Dinge, die sie sagen, sind immer noch dieselben wie zuvor. Es ist nur so, dass sie im Glauben an Gott einige Dinge erlebt haben, einige Worte und Glaubenslehren verstanden haben und die geistliche Terminologie besser beherrschen. Sie haben jedoch kein wirkliches erfahrungsbasiertes Verständnis. Ihren Gedanken fehlt es immer noch an Tiefe, ihre Sichtweisen auf die Dinge haben sich nicht geändert, ihre Erkenntnis von Gott und der Wahrheit hat nicht zugenommen, und ihre Erkenntnis von sich selbst ist nicht gewachsen. Sie haben keine Veränderung durchgemacht, oder? (Richtig.) Das Auswendiglernen einiger Worte und Glaubenslehren oder einiger Begriffe der geistlichen Terminologie ist keine Veränderung, kein Fortschritt und es ist gewiss kein Gewinn. Genau das ist die Äußerungsform von Menschen mit schlechtem Kaliber. Egal, wie viele große Höhen und Tiefen sie durchmachen oder wie viele Rückschläge, Misserfolge oder Frustrationen sie erleben, sie lernen keine Lektionen und sammeln keine Erfahrungen und können nichts Nützliches erlangen. Sobald etwas vorbei ist, ist es für sie einfach vorbei – sie durchlaufen nur den Prozess und erreichen letztendlich nichts. Solche Menschen kann man als sehr bemitleidenswert bezeichnen. Wir sagen, dass solche Menschen ein sehr schlechtes Kaliber haben, eben weil ihnen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Noch weniger kann man sagen, dass sie die Fähigkeit haben, die Wahrheit zu begreifen, oder dass sie irgendeine Veränderung durchlaufen haben.
Für Menschen mit schlechtem Kaliber gilt in Bezug auf die Fähigkeit, Dinge bewerten und wertschätzen zu können, dass sie dem nicht gewachsen sind. Was diejenigen ohne jegliches Kaliber betrifft, so fehlt ihnen die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen noch mehr – sie können Dinge nicht wertschätzen, und noch weniger können sie sie bewerten. Wenn du deine Gedanken und Sichtweisen zu etwas teilst, werden Menschen mit schlechtem Kaliber beim Zuhören fassungslos sein und keine Reaktion zeigen. In ihren Herzen denken sie: „Darin sind Gedanken und Sichtweisen enthalten? Wie kommt es, dass ich das nicht wahrgenommen habe?“ Selbst wenn sie ein wenig von dem verstehen, was du sagst, können sie es nur als Worte und Glaubenslehren oder als eine Formel wahrnehmen. Was Menschen ohne Kaliber betrifft, so können diese es nicht verstehen, wenn sie andere über die in etwas enthaltenen Gedanken und Sichtweisen Gemeinschaft halten hören, oder über das Wesen des Problems und die Haltung, die die Menschen dazu einnehmen sollten. Sie haben zwar das Gefühl, dass es etwas tiefgründig ist, aber es liegt außerhalb ihres Fassungsvermögens. Je mehr du über Gedanken und Verständnis Gemeinschaft hältst, desto verwirrter werden sie. Sie denken: „Wie ist diese gewöhnliche Angelegenheit so kompliziert geworden? Warum kann ich nichts über Gedanken, Sichtweisen oder Haltungen ausmachen? Welche Haltung? Wir müssen nur richtig an Gott glauben und unsere Pflichten richtig ausführen, und Gott wird es gutheißen. Warum wird es umso komplizierter, je länger man an Gott glaubt? Wenn ich dir zuhöre, klingt es, als könne niemand in das Königreich eintreten!“ Kannst du mit solchen Menschen kommunizieren? (Nein.) Du kannst nicht nur nicht mit ihnen kommunizieren, sondern sie können auch einige unvernünftige Dinge sagen: „Sind diese Gedanken und Sichtweisen, die du erwähnt hast, wirklich so gut und so richtig? Ich glaube nicht! Menschen können niemals ohne Geld auskommen. Menschen sollten immer gut essen und gute Dinge genießen. Wie kann jemand ohne Geld zum Ausgeben oder gutes Essen seine Pflicht ausführen?“ Was für eine Logik ist das? Sie sagen: „Du redest immer über das menschliche Leben, über die Werte, Gedanken und Sichtweisen der Menschen und den Weg, den die Menschen gehen. Warum redest du nicht über Essen und Kleidung? Warum redest du nicht darüber, wie man auf seinen Körper achtet, damit man seine Pflicht gut ausführen kann?“ Sie denken über diese Dinge nach – können sie da noch die Wahrheit begreifen? Du kannst einfach nicht mit solchen Menschen kommunizieren. Wenn du versuchst, mit ihnen zu reden, reden sie nur übers Geldverdienen. Sie betrachten das Geldverdienen, das Leben selbst, das Streben nach Weltlichem und das Verbringen ihres Leben mit Essen, Trinken und Genießen als die Hauptangelegenheiten des menschlichen Lebens und den Weg, den die Menschen im Leben gehen sollten. Wonach die Menschen durch den Glauben an Gott streben oder was sie dadurch gewinnen sollten, existiert in ihren Gedanken oder ihrem Bewusstsein nicht. Sie glauben, dass die Menschen, egal wie viele Jahre sie an Gott glauben, immer noch essen und leben müssen, und dass man, um gut zu leben, nicht ohne Geld auskommen kann – Geld zu haben bedeutet, ein gutes Leben zu haben, und ohne Geld kann das Leben nicht weitergehen. Das ist ihre Logik; solche Menschen neigen zu Verzerrungen. Menschen, die zu Verzerrungen neigen, haben keine richtigen Gedanken oder Sichtweisen; sie sind wie Menschen ohne Seele. Worin besteht der Unterschied zwischen dem Leben solcher Menschen und dem Leben von Schweinen oder Hunden? (Es gibt keinen Unterschied.) Wenn du versuchst, einen Hund oder eine Katze zu erziehen, damit sie gehorsam sind und sich wie brave Kinder verhalten, können sie das verstehen? (Das können sie nicht.) Was kann ein Hund höchstens verstehen? Wenn du „Sitz“ zu ihm sagst und ihm dann ein Stück Fleisch gibst, wird er sich das merken. Danach wird er sich sofort hinsetzen, sobald du „Sitz“ sagst, und darauf warten, dass du ihm Fleisch fütterst, egal wie weit er entfernt ist. Ein Hund kann sich diese mechanische Handlung merken; solange du ihn wissen lässt, dass das Sitzen zu einer Belohnung führt, wird er gehorchen. Seine Gedanken sind so einfach. Wie groß ist also der Unterschied zwischen den Gedanken von Menschen ohne Kaliber und denen von Tieren? (Es gibt keinen wesentlichen Unterschied.) Nachdem Tiere jeden Tag gefressen haben, gehen sie draußen spielen. Wenn es wieder Zeit zum Fressen ist und du sie zurückrufst, kommen sie sofort angerannt. Ob du sie anleinst oder sie sitzen lässt, sie werden gehorchen. Warum ist das so? Weil es Futter gibt. Für dieses bisschen Futter gehorchen sie deinen Befehlen nur zu gerne. Die Gedanken von Tieren sind so einfach. Ihnen genügt es, sich an eine Vorschrift oder eine Formel zu halten, die ihnen nützt; an viel mehr denken sie nicht. Da die Instinkte, die Gott den Tieren gibt, auf die Dinge beschränkt sind, die ausreichen, um ihr Überleben zu sichern, und Gott ihnen keinen Auftrag gegeben hat, müssen Tiere nicht über das Leben, die Zukunft, ihren Bestimmungsort oder ihre Verantwortlichkeiten und Pflichten nachdenken. Sie müssen auch nicht darüber nachdenken, welchen Weg sie einschlagen oder ob sie ein sinnvolles Leben anstreben sollen und so weiter. Aber Menschen sind anders. Gott hat die Menschen mit verschiedenen Instinkten ausgestattet und ihnen auch die Wahrheit verliehen, die ihr Leben sein soll. Daher hat Gott Maßstäbe für die Menschen gefordert. Somit sollten die Menschen über diese Themen nachdenken; nur so können sie erreichen, dass die Wahrheit zu ihrem Leben wird. Das sind die Verantwortung und die Pflicht, die die Menschen haben sollten – und es ist natürlich auch ihr Recht. Aber wenn du dieses Recht nicht ausüben kannst oder dir die Fähigkeit fehlt, über Themen nachzudenken, beweist das, dass dein Kaliber sehr schlecht ist. Unter den Lebewesen auf menschlicher Ebene gehörst du zu der Kategorie derer mit schlechtem Kaliber. Du kannst nicht für dich selbst denken, und selbst wenn andere dir Dinge erklären, kannst du sie nicht verstehen. In schwerwiegenderen Fällen widersetzt du dich, verspottest, verlachst oder kritisierst sogar andere. Wenn dein Kaliber in diesem Maße schlecht ist, bedeutet das, dass du überhaupt kein Kaliber hast. Zum Beispiel liest eine Person ohne Kaliber einen Erfahrungszeugnisartikel, und du fragst sie: „Ist dieser Artikel gut?“ Sie sagt: „Er ist ziemlich gut. Jeder Absatz ist genau aufgeteilt, und die Zeichensetzung ist größtenteils korrekt. Der erste Absatz erklärt Zeit und Ort, der zweite Absatz erklärt den Hintergrund der Personen, der dritte Absatz beginnt mit der Erzählung des Handlungsverlaufs, und dann geht es zum Höhepunkt und zum Schluss.“ Wenn du sie dann fragst, was die Gedanken und Sichtweisen des Autors sind, sagt sie: „Gibt es da Gedanken und Sichtweisen? Die vom Autor zitierten Worte Gottes sind die Gedanken und Sichtweisen.“ Du fragst: „Sind die Worte Gottes, die er zitiert hat, relevant? Sind die Gedanken und Sichtweisen, die er ausdrücken will, korrekt?“ Sie sagt, sie wisse es nicht. Dann stellst du Fragen wie: „Ist das Verständnis, das der Autor geteilt hat, authentisch und praktisch? Ist das, was er versteht, eine Glaubenslehre oder ist es realitätsnah? Erbaut es andere oder ist es wertvoll für sie? Bietet es den Lesern Hilfe oder Nutzen?“ Sie weiß nichts von alledem und kann es nicht wahrnehmen. Das ist es, was es bedeutet, ein sehr schlechtes Kaliber zu haben. Wenn du mit ihr über die Fehler in den Gedanken und Sichtweisen im Artikel Gemeinschaft hältst, welche Teile praktisch und welche nicht praktisch sind, weiß sie das immer noch nicht und kann es nicht mit dem Artikel in Verbindung bringen. Zeigt das einen Mangel an Kaliber? (Ja.) Selbst wenn andere über die bestehenden Probleme Gemeinschaft halten, versteht sie es immer noch nicht. Zeigt das nicht einen Mangel an Kaliber? Es ist wie bei manchen Kirchenleitern: Wenn böse Menschen oder Ungläubige in der Kirche auftauchen, wissen sie nicht, wie sie mit ihnen umgehen sollen. Nachdem du mit ihnen über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft gehalten hast, verstehen sie sie nicht und bitten dich, ein Beispiel zu geben. Nachdem du ein Beispiel gegeben hast, wissen sie immer noch nicht, wie sie mit ihnen umgehen sollen. Sie sagen: „Bitte lehre es mich. Wie genau soll ich mit dieser Person umgehen? Soll ich sie in eine gewöhnliche Kirche einteilen, in eine B-Gruppe oder sie entfernen? Wie soll ich mit dieser Person Gemeinschaft halten? Bitte erkläre es mir Wort für Wort. Ich nehme es auf und befolge es dann wörtlich, um die Situation zu handhaben – so schaffe ich es.“ Welchen Sinn hat es bei ihnen also, über Grundsätze Gemeinschaft zu halten? Selbst wenn du Beispiele gibst, verstehen sie sie nicht und können die Angelegenheit nicht handhaben. Solche Menschen haben einfach kein Begriffsvermögen. Am Ende fragen sie immer noch: „Sag mir, was ich in dieser gegenwärtigen Angelegenheit tun soll, und ich werde es tun.“ Du sagst ihnen, wohin sie gehen sollen, um die Angelegenheit zu regeln, was sie zu wem sagen sollen, um die Sache zu erledigen, und in welchem Maße die Angelegenheit gehandhabt werden muss, um als vollständig gelöst zu gelten. Nachdem du mit der Erklärung fertig bist, scheinen sie es zu verstehen, aber sie können es immer noch nicht handhaben, und du musst jemanden finden, der mit ihnen zusammenarbeitet, um es zu erledigen. Solche Menschen sind extrem begriffsstutzig und haben kein Kaliber. Nehmen wir zum Beispiel an, du sagst Leuten, die Tanzen lernen, dass die Schritte eines bestimmten Tanzes sehr gut sind, und lässt sie einem Video folgen, um sie zu lernen. Wenn du nach ein paar Tagen fragst, wie sie vorangekommen sind, werden einige begriffsstutzige Leute zugeben, nicht erkennen zu können, welche Schritte gut sind. Obwohl sie Lehrmaterial haben, können sie es immer noch nicht lernen. Sie wissen nicht, welche Bewegungen gut oder welche nützlich sind, und sie wissen nicht, wie sie wählen sollen. Was tun sie letztendlich? Sie haben eine Taktik; sie sagen: „Wähl einfach ein paar Tanzschritte für mich aus, die ich lernen soll, und ich werde ihnen folgen – fertig.“ Diese Fertigkeit haben sie; obwohl sie keine Grundsätze verstehen, besitzen sie ein bisschen Gerissenheit. Sind sie nicht einfach wie Roboter? Sie mögen Wissen und Bildung haben, aber ihnen fehlt die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen – das ist es, was es bedeutet, kein Kaliber zu haben. Sie wissen nicht, warum sie lernen sollten, was du ihnen zu lernen aufträgst. Bei den Dingen, von denen du ihnen abrätst, sie zu lernen, wissen sie nicht, was daran falsch ist oder warum sie diese nicht lernen sollten. Selbst nachdem man es ihnen gesagt hat, können sie es immer noch nicht sehen. Sagt Mir, haben solche Menschen Kaliber? (Nein.) Nicht die Fähigkeit zu haben, Dinge von sich aus zu erkennen, unabhängig Recht von Unrecht zu erkenne und zu unterscheiden – das ist es, was es bedeutet, kein Kaliber zu haben. Wie Rinder oder Pferde brauchen sie immer jemanden, der sie führt – sind sie dann nicht einfach nur Werkzeuge? Wenn du Kaliber hättest, bräuchtest du dann immer noch jemanden, der dich führt? Wozu hast du dann ein Gehirn? Dein Gehirn ist nutzlos. Um es auf den Punkt zu bringen: Du hast kein Kaliber. Du musst auf andere hören und dich von ihnen führen lassen – du bist nur ein Werkzeug. Egal, wie lange Menschen wie diese einen bestimmten Beruf studieren oder wie viele damit zusammenhängende Grundsätze sie hören, sie können sie immer noch nicht verstehen oder erfassen. Am Ende wissen sie nicht, wie sie diese Grundsätze anwenden oder umsetzen sollen. Das sind die Menschen mit dem schlechtesten Kaliber – diejenigen, die kein Kaliber haben. Manche Leute sagen: „Denk nicht, nur weil ihnen die Fähigkeit fehlt, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, und sie bei der Ausführung ihrer Pflicht immer deiner Führung folgen, dass das bedeutet, sie hätten ein schlechtes Kaliber. Tatsächlich fehlt es ihnen nur an Kaliber, wenn es darum geht, die Wahrheit zu begreifen. Wenn es um Angelegenheiten geht, die ihre eigenen Interessen betreffen, denken sie sich jede erdenkliche Möglichkeit aus, um sich vor Verlusten zu schützen. In diesen Dingen sind sie scharfsinnig – sie sind definitiv keine begriffsstutzigen Menschen. In der Kirche scheinen sie begriffsstutzig zu sein, aber wenn sie in die Welt zurückkehren würden, wären sie nicht begriffsstutzig. Bei den Dingen, die ihnen Spaß machen, haben sie Gedanken und erschaffen Werke; vielleicht könnten sie einigen Erfolg haben.“ Es gibt auch Menschen, die in der Kirche rücksichtslos Missetaten begehen, und jeder sagt, sie hätten ein schlechtes Kaliber, aber sie selbst sind nicht überzeugt: „Du sagst, ich hätte ein schlechtes Kaliber, aber wenn ich in der nichtgläubigen Welt wäre, könnte ich immer noch Geld verdienen und meinen Lebensunterhalt bestreiten. Ich könnte immer noch erfolgreich sein – es ist keineswegs gesagt, dass ich es schlechter machen würde als andere!“ Misst die nichtgläubige Welt alles an den Wahrheitsgrundsätzen? Stützt sie sich auf Gottes Worte als Grundlage? Wenn nicht, dann beweist es nicht, dass sie Kaliber haben, selbst wenn ihre geschaffenen Werke in der nichtgläubigen Welt bestehen können. Zum Beispiel malen manche Leute, und auf den ersten Blick scheinen die Farben, die Komposition, die Beleuchtung, die Proportionen der Figuren und andere Aspekte ihrer Gemälde ziemlich gut zu sein. Wenn sie jedoch bestimmte alte Heilige in Gottes Haus malen, treten Probleme auf. Ich sage: „Die Werke dieses Malers verkauften sich früher unter Nichtgläubigen ziemlich gut, und die Leute schätzten sie. Aber warum finde ich ihre Darstellungen von Abraham, Hiob und Noah so merkwürdig? Wie kommt es, dass diese drei Personen aus verschiedenen Epochen am Ende aussehen, als gehörten sie alle zu einer Familie? Das waren alte Israeliten, und die Knochenstruktur ihrer Gesichtszüge sollte die Merkmale dieser ethnischen Gruppe widerspiegeln. Selbst wenn sie nicht die Persönlichkeit jeder Figur kennen, sollten sie zumindest verstehen, wie sich die Skelettstruktur und die Merkmale dieser Ethnie darstellen. Ungeachtet der Epoche, aus der die gemalte Person stammt, ihre ethnischen Merkmale sollten durch ihre Haare, Gesichtszüge, Augenfarbe und Gesichtsform betont und deutlich gemacht werden.“ Doch wie kommt es, dass die Figuren, die sie aus diesen verschiedenen Epochen gemalt haben, trotz ihres unterschiedlichen Alters alle Knochenstrukturen aufweisen, die nicht denen ihrer ethnischen Gruppe ähneln? Sie alle haben rechteckige Gesichter; die Jüngeren haben lediglich weniger Falten und dunkleres Haar, während die Älteren mehr Falten, dunklere Haut und mehr weiße Haare haben. Die Merkmale dieser Figuren sind im Grunde alle gleich: breite, rechteckige Gesichter, große Statur und besonders kräftige Körper. Ich frage: „Warum sehen all diese Figuren gleich aus? Sie sind sich zu ähnlich und haben keine individuellen Merkmale.“ Der Maler selbst bemerkt das Problem nicht. Vielleicht hat er zu viele Werke dieser Art gemalt, seine Technik ist zu routiniert und sein Stil ist festgefahren. Wann immer er Figuren malt, haben die Männer fast immer die gleiche Gesichtsform, und er kann die einzigartigen Gesichtszüge verschiedener Charaktere nicht erfassen. Ist seine Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, nicht ein wenig schlecht? (Doch.) Nach Fertigstellung des Gemäldes weiß er nicht, ob die von ihm dargestellten Gesichtszüge mit den Skelettmerkmalen dieser ethnischen Gruppe übereinstimmen; er ist sich dieser Merkmale nicht sicher. Würdet ihr sagen, sein Kaliber in diesem Bereich ist durchschnittlich oder schlecht? (Schlecht.) Kann er es korrigieren, nachdem andere ihm Vorschläge gemacht haben? Einmal habe Ich ihm Vorschläge gemacht, aber als Ich später sein Werk sah, war es immer noch dasselbe. An diesem Punkt gibt es nichts mehr zu sagen – weitere Erklärungen würden sein Verständnis weiterhin übersteigen.
Wenn es um Fragen geht, die die Fähigkeit betreffen, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, sind dies die Äußerungsformen von Menschen auf den verschiedenen Kaliberebenen. Menschen mit gutem Kaliber können Dinge nicht nur wertschätzen, sondern auch bewerten. Diejenigen mit noch besserem Kaliber werden, wenn sie auf richtige Gedanken und Sichtweisen stoßen, für sie eintreten und sie mit anderen teilen oder sie an sie weitergeben, und wenn sie auf falsche Gedanken und Sichtweisen stoßen, können sie diese erkennen und korrigieren. Menschen mit durchschnittlichem Kaliber haben eine gewisse Fähigkeit, Dinge wertzuschätzen, aber es fehlt ihnen die Fähigkeit, Dinge zu bewerten – sie können Dinge auf der gedanklichen Ebene nicht erkennen. Menschen mit schlechtem Kaliber verstehen die Dinge auf der gedanklichen Ebene nicht, daher kann man nicht sagen, dass sie irgendeine Fähigkeit haben, Dinge zu erkennen. Menschen ohne Kaliber können diese Angelegenheiten überhaupt nicht verstehen. Selbst wenn jemand sie ihnen erklärt, können sie immer noch nicht verstehen, was die besprochenen Gedanken und Sichtweisen tatsächlich sind. Für sie ist es, als hörten sie eine Geschichte über einen anderen Planeten – es liegt völlig außerhalb ihres Fassungsvermögens. Dies sind die unterschiedlichen Merkmale, die Menschen mit unterschiedlichem Kaliber in Bezug auf die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, an den Tag legen.
Der elfte Maßstab zur Bemessung des Kalibers eines Menschen ist die Innovationsfähigkeit. Innovationsfähigkeit ist die schöpferische Fähigkeit, die du besitzt, nachdem du die Grundlagen, Grundsätze und Gesetze einer Sache verstanden hast. Diese schöpferische Fähigkeit bezieht sich darauf, etwas auf seiner ursprünglichen Grundlage zu verbessern, weiterzuentwickeln, seinen Einflussbereich zu erweitern oder sie in eine neue Generation einer bestimmten Sache zu verwandeln – das nennt man Innovationsfähigkeit. Konkret bedeutet das, dass du, ausgehend von einem präzisen Verständnis der objektiven Gesetze einer Sache, diese auf das wirkliche Leben anwenden, ihren Anwendungsbereich vergrößern und erweitern und dafür sorgen kannst, dass diese Grundlagen und Grundsätze, die den Entwicklungsgesetzen der Dinge entsprechen, mehr Menschen dienen, sodass mehr Menschen davon profitieren und Hilfe erhalten. Einerseits erhältst du diese Grundlagen und Grundsätze aufrecht und vergrößerst ständig ihren Einflussbereich und ihre Zielgruppe. Andererseits verwandelst du sie von einer rein wörtlichen Darstellung in etwas Greifbares, aus dem die Menschen auf praktischere Weise Nutzen ziehen können und das einen Schritt weiter geht. Das ist es, was es bedeutet, Innovationsfähigkeit zu haben. Wenn ein Mensch auf der Grundlage seines familiären Umfelds, seines Werdegangs und des erworbenen Wissens in der Lage ist, die Grundlagen, Grundsätze und Entwicklungsgesetze einer Sache genau zu erfassen, zu wissen, wie er diese Grundlagen und Grundsätze anwenden kann und wie er sie von der Theorie in greifbare Dinge umwandeln kann – nicht auf der Ebene von Worten und Glaubenslehren stehen zu bleiben, sondern sie auf das wirkliche Leben anzuwenden, sie zu einem Teil des Lebens der Menschen zu machen und sie in Ergebnisse zu verwandeln, die den Menschen dienen, ihnen Nutzen und Hilfe bringen und ihr Leben erleichtern und bequemer machen –, wenn man diese Ebene erreichen kann, ist man ein Mensch mit Innovationsfähigkeit und ein Mensch von gutem Kaliber. Das heißt, wenn du, basierend auf dem Verständnis der Grundlagen der Entwicklungsgesetze der Dinge und der Wahrheitsgrundsätze, die Förderung, Aufrechterhaltung, Erweiterung oder Erneuerung einer Sache umsetzen kannst – wenn du diese Fähigkeit hast oder auch nur einen dieser Punkte erreichen kannst und es ermöglichen kannst, dass die Grundlagen und Gesetze einer positiven Sache oder die Grundsätze der Wahrheit unter den Menschen umgesetzt, verwirklicht und verbreitet werden –, dann beweist das, dass dein Kaliber gut ist. Selbst wenn du es nicht auf eine tiefere Ebene bringen kannst, beweist es zumindest, dass du ein Mensch mit Innovationsfähigkeit bist, wenn du es aufrechterhalten, erweitern und verwirklichen und seinen positiven Einfluss vergrößern kannst. Wenn du diese Fähigkeit nicht besitzt und nur die Fähigkeit hast, die Gesetze positiver Dinge zu begreifen, dieses Begriffsvermögen aber nur auf der Ebene des wörtlichen und theoretischen Verständnisses bleibt, ohne dass du sie im Umgang mit den Menschen umsetzen oder verwirklichen oder ihnen durch sie zum Nutzen verhelfen oder dafür sorgen kannst, dass sie den Menschen dienen, dann hast du keine Innovationsfähigkeit. Du musst in der Lage sein, die Grundlagen, Grundsätze, Gesetze und Regeln praktisch zu handhaben und anzuwenden – nur dann kann man sagen, dass du Innovationsfähigkeit besitzt. Nur diejenigen, die diese Fähigkeit besitzen, sind Menschen von gutem Kaliber. Zum Beispiel können einige Leiter und Mitarbeiter oder Verantwortliche die Grundsätze und Bestimmungen des Hauses Gottes umsetzen, sobald sie diese verstanden haben. Sie wenden die Wahrheitsgrundsätze jeder Arbeitsaufgabe auf Gottes auserwähltes Volk an, helfen mehr Menschen, die Wahrheit zu verstehen, und sorgen dafür, dass die Arbeit der Kirche geordnet verläuft – das heißt, dass sie ohne Abweichung im Rahmen der Grundsätze positiv abläuft, sich kontinuierlich entfaltet und voranschreitet. Welches Ergebnis sehen die Menschen dadurch? Jeder tut, was er im Rahmen dieser Arbeit tun sollte, jeder versteht die Grundsätze und handelt nach den Grundsätzen, die Arbeit weicht nicht ab, und diese Arbeit bringt kontinuierlich neue Ergebnisse oder neue Werke hervor. Selbst wenn währenddessen besondere Umstände eintreten, werden die Verantwortlichen wissen, wie sie damit flexibel gemäß den Grundlagen, Bestimmungen und Arbeitsgrundsätzen umgehen können. Unter ihrer Leitung schreitet diese Arbeit kontinuierlich und geordnet voran und kommt im Grunde nicht zum Erliegen. Das heißt, egal welche Situation eintreten mag, egal wer kommen mag, um zu stören oder irgendwelche Irrlehren zu verbreiten, es wird den geordneten Fortschritt der Arbeit nicht beeinträchtigen; die Arbeit schreitet kontinuierlich voran. Kann man sagen, dass die Grundlagen dieser Arbeit und die diesbezüglichen Wahrheitsgrundsätze kontinuierlich aufrechterhalten werden? (Ja.) Durch die Umsetzung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Grundlagen und Grundsätze dieser Arbeit wurde diese Arbeit nicht unterbrochen; sie wird kontinuierlich und geordnet umgesetzt und aufrechterhalten, und gleichzeitig entstehen in verschiedenen Zeiträumen gute Arbeitsergebnisse. Der Einfluss dieser Arbeitsergebnisse erweitert sich kontinuierlich, und immer mehr Menschen profitieren davon. Diejenigen, die davon profitieren, profitieren in Wirklichkeit von den verschiedenen Grundsätzen, Grundlagen und sogar von starren Bestimmungen der Arbeitsanordnungen, die diese Verantwortlichen begreifen und annehmen können. Das ist es, was es bedeutet, Innovationsfähigkeit zu haben. Das heißt, ein Mensch von gutem Kaliber kann die Arbeits- und Wahrheitsgrundsätze, die er begreift und annimmt, kontinuierlich in die Arbeit, für die er verantwortlich ist, einbringen und sie bei allen anwenden, sodass die Arbeit geordnet verläuft oder voranschreitet. Gleichzeitig werden regelmäßig oder unregelmäßig Arbeitsergebnisse erzielt; Nichtgläubige nennen das „Werke produzieren“ – das heißt, es werden kontinuierlich Arbeitsergebnisse erscheinen, und das Erscheinen dieser Arbeitsergebnisse wird nachfolgend größeren Einfluss erzielen und mehr Menschen erreichen. Menschen, die diese Fähigkeit besitzen, können letztendlich die Ergebnisse der Arbeit kontinuierlich steigern, sodass immer mehr Menschen davon profitieren. Solche Menschen sind Menschen mit gutem Kaliber. Um dein Kaliber anhand deiner Innovationsfähigkeit zu bemessen, muss man darauf schauen, wie du die Arbeitsgrundsätze, Arbeitsbestimmungen und Wahrheitsgrundsätze umsetzen, vorantreiben und erweitern kannst, nachdem du sie begriffen hast; das heißt, wie deine Fähigkeit ist, diese Arbeit aufrechtzuerhalten. Zweitens muss man darauf schauen, wie viele Menschen durch die Arbeit, die du tust, erreicht werden, wie groß der Umfang der Erreichten ist, wie groß der Grad des Einflusses ist und wie sich die Effizienz und die Ergebnisse deiner Arbeit darstellen. Wenn deine Arbeitseffizienz hoch ist, deine Arbeitsergebnisse gut sind und der Kreis der erreichten Personen sich kontinuierlich erweitert, dann ist dein Kaliber gut. Wenn die Anzahl der erreichten Menschen gering ist, die Arbeitseffizienz gering ist, die Ergebnisse schlecht sind und ständig Nacharbeiten, Stillstände und das Stopfen von Lücken notwendig sind, dann ist dein Kaliber durchschnittlich. Wenn ein Mensch die Arbeitsgrundsätze, Arbeitsanordnungen und andere Aspekte recht gut und schnell begreift, aber sein Fortschritt bei der Umsetzung sehr langsam und seine Effizienz sehr niedrig ist – unter normalen Umständen könnten Ergebnisse in einem Monat erzielt werden, aber er braucht drei Monate oder sogar sechs Monate, und die erzielten Ergebnisse sind immer noch sehr durchschnittlich, die Anzahl der erreichten Menschen ist gering und der Nutzen für die Menschen ist nicht signifikant –, ist ein solcher Mensch von durchschnittlichem Kaliber.
Manche Menschen erfassen, nachdem sie bestimmte Grundsätze oder Grundlagen verstanden haben, zu diesem Zeitpunkt nur deren wörtliche Bedeutung und können sie überhaupt nicht mit den Menschen, Ereignissen oder Dingen in ihrer Arbeit in Verbindung bringen, die mit diesen Grundsätzen oder Grundlagen zu tun haben. Sie hören sich die Grundsätze und Grundlagen lediglich als Vorschriften oder Glaubenslehren an, und nachdem sie sie gehört haben, machen sie in ihren Herzen keine Pläne und wissen nicht, wie sie sie umsetzen oder wie sie die Arbeitsanordnungen und die Grundlagen oder Grundsätze, die sie verstehen, auf das wirkliche Leben anwenden sollen. Sie können grundsätzlich keine Verbindungen zwischen dem wirklichen Leben und diesen Grundlagen oder Grundsätzen herstellen. Wenn es um das wirkliche Leben oder die Arbeit geht, legen sie die Grundsätze, Grundlagen und die Entwicklungsgesetze der Dinge beiseite, sind unfähig, sie anzuwenden, und tun einfach, was immer sie tun wollen. Sprechen wir vorerst nicht darüber, ob ihre Menschlichkeit gut oder schlecht ist, wie ihr Charakter beschaffen ist, ob sie etwas absichtlich unterlassen oder ob sie etwas nicht tun wollen – rein vom Kaliber her haben solche Menschen ein schlechtes Kaliber. Egal, wohin sie gehen, sie können viele Glaubenslehren von sich geben, über einige Grundlagen sprechen und mit anderen über einige sogenannte Entwicklungsgesetze der Dinge diskutieren. Sie scheinen sich auf einer recht hohen gedanklichen Ebene zu bewegen und Begriffsvermögen zu haben und scheinen ein gewisses Kaliber zu besitzen. Wenn ihnen jedoch eine Arbeitsaufgabe zugewiesen wird, vergehen ein oder zwei Monate ohne Ergebnisse, und man hört nichts Neues von ihnen. Als sie ihre Entschlossenheit bekundeten, klangen ihre Worte sehr gut, aber wenn es darum geht, es tatsächlich zu tun, wissen sie nicht, was sie tun sollen. „Der Obere hat die Grundsätze sehr klar erklärt, was soll ich also jetzt tun? Wen soll ich als Verantwortlichen einsetzen, wen als Prediger und wer soll die externen Angelegenheiten regeln? Ich weiß nicht, was ich tun soll! Aber ich habe große Töne gespuckt und meine Entschlossenheit bekundet, also muss ich es tun!“ Sie sind so besorgt, dass sie innerlich fiebern und Mundgeschwüre bekommen, nicht essen oder schlafen können und am Ende zerzaust und überfordert sind, und trotzdem wissen sie immer noch nicht, was sie tun sollen. Das sind die Äußerungsformen von Menschen mit schlechtem Kaliber. Egal, wie sie, wenn ihnen Arbeit zugeteilt wird, feierliche Gelübde ablegen und ihre Entschlossenheit mit kühnen und großen Worten temperamentvoll bekunden – du musst sehen, ob sie die Arbeit tun können, ob sie Schritte und Pläne haben und ob sie verstehen, wie man die Arbeitsanordnungen umsetzt und nach den Grundsätzen handelt. Wenn sie dies nicht verstehen oder nicht tun können, dann haben sie ein schlechtes Kaliber. Wenn sie nur Glaubenslehren verstehen, aber die Grundsätze nicht anwenden können und nur blind und rücksichtslos handeln, zeigt dies ebenfalls ein schlechtes Kaliber. Solange du die Grundsätze, Grundlagen oder Entwicklungsgesetze der Dinge nicht wirksam und im wirklichen Leben umsetzen kannst, sind dies, unabhängig davon, ob du besorgt und aufgeregt bist oder rücksichtslose Missetaten begehst, Äußerungsformen eines schlechten Kalibers. Sind diese Worte zutreffend? (Ja.) Manche Menschen handeln blind, während andere nicht wissen, wie sie es tun sollen, und sich nicht trauen – sie wissen nicht einmal, wo sie anfangen sollen. Die spezifischen Äußerungsformen von Menschen mit schlechtem Kaliber in Bezug auf ihre Innovationsfähigkeit sind, dass sie nicht wissen, wie sie Grundlagen und Grundsätze auf spezifische, reale Arbeit anwenden sollen; sie können nur Worte nachplappern, Glaubenslehren lernen und Vorschriften auswendig lernen. Nur Glaubenslehren und Vorschriften auswendig zu lernen ist nutzlos und deutet nicht darauf hin, dass du Innovationsfähigkeit hast. Ob du über Innovationsfähigkeit verfügst oder nicht, zeigt sich daran, ob du diese Grundlagen, Grundsätze und Regeln im wirklichen Leben umsetzen kannst. Die damit verbundenen Aufgaben müssen gut erledigt werden, sodass diese Grundlagen und Grundsätze nicht nur Worte und Glaubenslehren, Vorschriften und Formeln bleiben, sondern im Leben der Menschen umgesetzt werden und Anwendung finden und ihnen Nutzen und Hilfe bringen. Sie werden so zu einem Weg der Praxis im Leben oder zu einem Leitfaden, einer Richtung und einem Ziel für das Leben. Wenn einem Menschen diese Innovationsfähigkeit fehlt und er nur weiß, wie man Worte und Glaubenslehren von sich gibt und Parolen ruft, aber nicht in der Lage ist, diese Grundsätze und Grundlagen anzuwenden, wenn es an der Zeit ist, seine Pflicht zu tun, werden diejenigen, die einem solchen Leiter oder Verantwortlichen folgen, in diesem Aspekt der Wahrheit keine Grundsätze der Praxis erlangen. Solche Leiter oder Verantwortliche sind Menschen von schlechtem Kaliber, die der Arbeit nicht gewachsen sind und gemeldet und abgesetzt werden sollten, sobald sie identifiziert wurden. Um zu beurteilen, ob jemand eine Arbeitsaufgabe schultern kann, musst du zuerst schauen, ob er, nachdem er die Arbeitsanordnungen gelesen und die Wahrheitsgrundsätze verstanden hat, diese ordnen und umsetzen und die Arbeit in Gang bringen kann. Unabhängig davon, wie viele Menschen in einer Kirche sind: Wenn er alle Arbeitsbereiche der Kirche in Gang bringen und – egal, für wie viele Menschen er verantwortlich ist (ob fünfzig oder hundert) – die Arbeit zum Gedeihen bringen kann, indem er sicherstellt, dass jeder seinen eigenen Platz hat und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen arbeiten und seine Pflicht tun kann, dann kann ein solcher Mensch für die Wahl zum Leiter oder Verantwortlichen in Betracht gezogen werden. Natürlich musst du auch schauen, wie sein Charakter ist, ob er ein Mensch vom richtigen Schlag ist und ob er ein Mensch ist, der nach der Wahrheit strebt – diese Dinge zu wissen ist unerlässlich. Ein Leiter oder Mitarbeiter muss zumindest in diesen Aspekten über Kaliber und Größe verfügen, um Gottes auserwähltes Volk in die Wahrheitsrealität zu führen und damit jeder gemäß den Arbeitsanordnungen oder den Wahrheitsgrundsätzen arbeiten und seine Pflicht tun kann – auf diese Weise kann Gottes auserwähltes Volk von ihm profitieren. Wenn er diese Fähigkeit nicht besitzt, dann kann er nicht gewählt werden. Wenn du eine solche Person wählst, mag es deinem Fleisch zwar Behagen bringen, jeden Tag untätig herumzusitzen, während du ihr folgst, aber würdest du dich in deinem Geist erfüllt fühlen? Wenn du jeden Tag mehrere Stunden in Versammlungen verbringst und ihr zuhörst, wie sie Glaubenslehren predigt, aber keine tatsächliche Arbeit verrichtest, führst du dann deine Pflicht aus? (Nein.) Diese Person predigt dir jeden Tag Glaubenslehren, und während deine Ohren vielleicht bereichert werden, tust du deine Pflicht nicht und folgst ihr nur in ziellosem Herumtrödeln. In diesem Fall wurdest du von ihr irregeführt und behindert. Wenn du ihr weiterhin zuhörst, wie sie diese trockenen Worte und Glaubenslehren von sich gibt, und letztendlich deine Pflicht nicht tust und keine Treue zeigst und keine wirkliche Erfahrung mit der Wahrheit hast, keine Treue gegenüber dem zeigst, was Gott dir anvertraut hat, die Arbeit nicht in Gang bringst und keine Ergebnisse erzielst – sodass du, wenn Gott die Menschen um Ergebnisse bittet, nichts vorzuweisen hast –, wirst du dann nicht einen Verlust erlitten haben? Wenn du also bisher solche Menschen als Leiter in Betracht gezogen hast, ändere umgehend deine Sichtweise und streiche solche Menschen von deiner Kandidatenliste. Sie dürfen nicht zu Leitern gewählt werden. Woran mangelt es Menschen mit schlechtem Kaliber und fehlender Innovationsfähigkeit? Sie können nur als Sesselgeneräle agieren, und wissen nie, wie sie ihre Ideen auf die reale Arbeit anwenden sollen, und sind unfähig tatsächliche Arbeit zu leisten. Was wären die Konsequenzen, wenn solche Menschen Leiter würden? Sie würden die Arbeit nur in ein völliges Chaos stürzen. Wenn sie als Kirchenleiter in Festlandchina dienen würden, würden sie die gesamte Kirche in den Ruin führen. Nicht nur würden sie selbst die Wahrheit nicht erlangen, sondern auch das Leben derer, die sie führten, würde einen Verlust erleiden. Wenn du solche Menschen rechtzeitig identifizieren und absetzen kannst, lassen sich einige Katastrophen verhindern, und die Kirchenarbeit muss keine Verluste erleiden. Aber wenn du unter solchen Menschen ein Anhänger bleibst und ihre Führung akzeptierst, dann könnte deine Hoffnung auf Errettung sehr wohl von ihnen zunichtegemacht werden, und deine Gelegenheit zur Errettung wäre dann dahin. Daher ist Innovationsfähigkeit eine entscheidende Fähigkeit für einen Leiter, Mitarbeiter oder Verantwortlichen. Wenn dir das grundlegende Kaliber und die Fähigkeit zur Arbeit fehlen, musst du absolut vorsichtig sein und nicht einfach aus Begeisterung vorpreschen, und du darfst nicht immer danach streben, herauszustechen und immer ein Leiter oder Verantwortlicher sein zu wollen. Ein solches Verhalten hindert nicht nur dich selbst, sondern auch andere daran, Errettung zu erlangen. Wenn du nur dich selbst behinderst, hast du nur deinen eigenen Tod verursacht, aber wenn du die Brüder und Schwestern behinderst, schadest du dann nicht vielen Menschen? Dein eigenes Leben mag dir egal sein, aber anderen ist ihres wichtig. Darüber hinaus ist es keine große Sache, dein eigenes tägliches Leben oder deinen eigenen finanziellen Erfolg zu behindern, aber die Arbeit der Kirche zu behindern, ist keine Kleinigkeit. Kannst du eine solche Verantwortung tragen? Wenn du wirklich jemand mit Gewissen bist und spürst, dass diese Angelegenheit eine erhebliche Verantwortung mit sich bringt, dass die Behinderung der Arbeit der Kirche etwas ist, wofür du keine Verantwortung tragen kannst, dann darfst du auf keinen Fall zu allen erdenklichen Mitteln greifen, um dich zur Schau zu stellen und um die Führung zu wetteifern. Strebe nicht immer danach, herauszustechen, wenn dir das Kaliber und die Größe fehlen. Behindere nicht die Arbeit der Kirche oder hindere Gottes auserwähltes Volk daran, in die Wahrheit einzutreten und einen guten Bestimmungsort zu erlangen, nur um dein Machtstreben zu befriedigen – das ist eine Missetat! Du solltest etwas Selbsterkenntnis haben. Tu, wozu du fähig bist, und strebe nicht immer danach, ein Leiter zu sein. Neben der Tätigkeit als Leiter gibt es viele andere Pflichten, die du tun kannst. Ein Position als Leiter zu übernehmen ist weder dein ausschließliches Recht, noch sollte es dein Streben sein. Wenn du das Kaliber und die Größe hast, ein Leiter zu sein, und du auch eine Bürde verspürst, dann ist es besser, dich von anderen wählen zu lassen. Diese Vorgehensweise nützt der Arbeit der Kirche und allen Beteiligten. Wenn dir das Kaliber fehlt, ein Leiter zu sein, solltest du etwas Güte zeigen und etwas Verantwortung für die Zukunft anderer übernehmen. Wetteifere nicht immer darum, ein Leiter zu sein, und behindere andere nicht. Trotz schlechtem Kaliber ein Leiter sein und die Verantwortung für die Arbeit der Kirche übernehmen zu wollen, zeugt von einem Mangel an Vernunft. Wenn dir das Kaliber und die Größe fehlen, tu einfach deine eigenen Pflichten gut. Deine Pflichten wirklich zu erfüllen, zeigt, dass du etwas Vernunft hast. Verrichte die Arbeit, die du entsprechend deiner Fähigkeit leisten kannst; hege keine Ambitionen und Begierden. Versuche nicht nur, deine persönlichen Begierden zu befriedigen, während du die Arbeit der Kirche vernachlässigst – das schadet sowohl dir selbst als auch der Kirche. Dies ist die Äußerungsform von Menschen mit schlechtem Kaliber in Bezug auf die Innovationsfähigkeit.
Allen Menschen mit schlechtem Kaliber mangelt es an Innovationsfähigkeit – diejenigen ohne Kaliber besitzen sie also erst recht nicht. Solche Menschen können die Grundlagen der Dinge, die Entwicklungsgesetze der Dinge oder die Wahrheitsgrundsätze überhaupt nicht verstehen, wenn sie sie hören. Wenn sie Gottes Worte lesen, können sie, selbst wenn sie erkennen, dass dies die Wahrheitsgrundsätze sind, die Grundsätze nicht mit ihrem Anwendungsbereich oder mit den Menschen und Angelegenheiten, die sie betreffen, in Verbindung bringen. Sie denken sogar: „Diese Gemeinschaft über die Wahrheit ist zu detailliert und umfangreich. Wenn ich diese Worte höre, kann ich verstehen, dass es Grundsätze sind, aber ich weiß nicht, was die Definition der Grundsätze ist oder welchen Umfang die Grundsätze abgrenzen.“ Wenn sie nicht einmal die Definition der Grundsätze kennen, dann wissen sie erst recht nicht, wie sie sie umsetzen oder praktizieren sollen. Wenn zum Beispiel etwas geschieht, das gehandhabt werden muss, sagen andere zu ihnen: „Du solltest gemäß den Grundsätzen praktizieren.“ Sie sagen: „Ich weiß nicht einmal, wie ich gemäß den Grundsätzen praktizieren soll. Ich weiß nicht, auf welchen Grundsatz sich diese Angelegenheit bezieht.“ Selbst nachdem andere ihnen den Grundsatz erklärt haben, den sie bei der Handhabung dieser Angelegenheit praktizieren sollten, wissen sie immer noch nicht, was zu tun ist. Solche Menschen haben ein extrem schlechtes Kaliber; sie können nicht einmal die menschliche Sprache verstehen und sind erst recht unbrauchbar. Zeigt das nicht, dass solchen Menschen nicht zu helfen ist? Hilflos inkompetente Menschen besitzen weder das Denkvermögen noch die Fähigkeit, geschweige denn das logische Denken, Dinge der normalen Menschlichkeit zu verstehen. Daher haben Menschen, die die Wahrheitsgrundsätze oder verschiedene Grundlagen und Regeln verstehen, keine Möglichkeit, mit denen zu kommunizieren, die kein Kaliber haben; sie können keinen Konsens erzielen und haben natürlich keine gemeinsame Sprache. Warum können sie nicht kommunizieren? Es gibt ein wesentliches Problem, nämlich, dass die Fähigkeiten dieser beiden Arten von Menschen, verschiedene Dinge wahrzunehmen, zu identifizieren, zu beurteilen, zu verstehen und zu akzeptieren, sich nicht auf derselben Ebene oder auf derselben Spur befinden – sie sind wie zwei parallele Linien, die sich niemals schneiden werden. Das ist etwas abstrakt ausgedrückt. Konkreter gesagt: Das Kaliber dieser beiden Arten von Menschen ist himmelweit voneinander entfernt und nicht auf derselben Ebene. Daher werden sie niemals die gleiche Urteilsfähigkeit, die gleiche Fähigkeit, Dinge zu erkennen, oder die gleiche kognitive Fähigkeit in Bezug auf dieselbe Angelegenheit haben. Das heißt, was Menschen mit gutem oder durchschnittlichem Kaliber erkennen können, davon haben diejenigen ohne Kaliber überhaupt keine Erkenntnis – sie bleiben darin sogar weit hinterher, und es wird ihnen für immer daran mangeln, als ob ihnen diese Funktion fehlt. Nehmen wir zum Beispiel eine Henne: Wenn sie ausgewachsen ist, legt sie von Natur aus Eier. Selbst wenn ihre Legeleistung gering ist, wird sie immer noch Eier legen, weil sie diese Funktion hat. Ein Hahn hingegen kann, egal wie gut er gefüttert wird, keine Eier legen, weil er diese Funktion nicht hat. Der Hahn sagt: „Obwohl ich nicht die Funktion habe, Eier zu legen, kann ich morgens krähen!“ Egal, wie oft du krähst oder wie laut deine Stimme ist, es bedeutet nicht, dass du Eier legen kannst. Die Henne kräht zwar nicht, aber sie hat die Funktion des Eierlegens. Warum gebe ich euch dieses Beispiel? Weil Menschen ohne Kaliber solch eine verzerrte, abwegige und absurde, unlogische Argumentation vorbringen werden – das nennt man, kein Kaliber zu haben. Wenn also Menschen mit gutem, durchschnittlichem oder sogar schlechtem Kaliber mit Menschen kommunizieren und Angelegenheiten besprechen, die kein Kaliber haben, fühlt es sich seltsam an. Mit Menschen von schlechtem Kaliber kannst du immer noch über bestimmte einfache und leicht verständliche Angelegenheiten kommunizieren. Aber mit Menschen, die kein Kaliber haben, kann niemand kommunizieren, weil sie kein Begriffsvermögen und keine Gedanken oder Sichtweisen über irgendetwas haben. So lassen sich Menschen ohne Kaliber beschreiben oder erklären. Wenn du mit ihnen über etwas kommunizierst, selbst wenn du es gründlich und klar erklärst und sie vielleicht sagen, dass sie es verstehen, verstehen sie es dennoch nicht, wenn dasselbe wieder geschieht, und werden wieder eine verzerrte, abwegige und absurde Argumentation vorbringen. Sagt Mir, können solche Menschen die Wahrheit verstehen? (Nein.) Sie haben keine Fähigkeit, Dinge zu identifizieren oder wahrzunehmen – wie könnten sie die Wahrheit verstehen? Zu sagen, sie könnten die Wahrheit verstehen, wäre einfach Unsinn. Menschen ohne Kaliber fehlt die Innovationsfähigkeit, daher sind ihre Äußerungsformen in dieser Hinsicht so. Weil sie keine Grundlagen oder Grundsätze verstehen, haben sie bei allem, was sie tun, keine Planung. Ihr Denken ist planlos und unstrukturiert, und erst recht können sie keine Grundlagen oder Grundsätze umsetzen. Was auch immer sie tun, es endet in völligem Chaos, in totalem Durcheinander. Solche Menschen können nur körperliche Anstrengung aufwenden und manuelle Aufgaben erledigen. Sie können kaum eine einfache, einzelne Arbeit bewältigen; schließlich sind sie gewöhnliche Menschen, die eine einzelne Aufgabe ausführen können, aber wenn die Situation auf die Ebene der Übernahme einer Arbeitsaufgabe ansteigt, sind sie dafür nicht mehr kompetent. Solche Menschen sind unfähig, irgendeine wertvolle oder technisch anspruchsvolle Arbeit zu leisten. Sie können nur einige kleine Arbeiten wie körperliche Arbeit, Landwirtschaft oder Viehzucht bewältigen, und selbst dann brauchen sie einen Verantwortlichen um sich, der sie beaufsichtigt und unterstützt. Manchmal, wenn sie schlechter Laune sind, muss jemand sie zurechtweisen; und wenn sie sich manchmal in Verzerrungen verstricken oder negativ werden, muss jemand sie in ihren Denkweisen beraten. Selbst bei kleinen Aufgaben muss jemand überprüfen, was sie tun; andernfalls werden Probleme und Fehler auftreten, und die Arbeit muss wiederholt werden. Wenn sie keine Materialien verschwenden, verschwenden sie Energie oder Wasser, Strom und Gas. In westlichen Ländern werden sie ständig von anderen gemeldet und von der Polizei mit einer Geldstrafe belegt. Ohne jemanden, der sie beobachtet, können sie nicht einmal kleine Arbeiten richtig erledigen – so problematisch und erbärmlich sind sie. Das sind die Äußerungsformen von Menschen ohne Kaliber. Sind solche Menschen nicht einfach nutzlos und töricht? Können sie noch als Menschen eingesetzt werden? Tatsächlich können solche Menschen im Haus Gottes nur ein wenig körperliche Anstrengung aufwenden. Wenn es um die Kirchenarbeit geht, können sie sie nicht tun; sie sind zu nichts fähig. Selbst bei Arbeiten, die körperliche Anstrengung erfordern, können sie diese nicht selbstständig erledigen und benötigen immer noch andere, die sie anweisen, beaufsichtigen und überprüfen, was sie tun. Aber wenn sie Aufgaben erledigen, die körperliche Anstrengung erfordern, haben sie immer noch das Gefühl, dass dies nicht ihren Talenten entspricht, dass sie überqualifiziert sind, und sie werden aufsässig und beschweren sich sogar: „Schau dir diese Leute an, die technische Computerarbeit erledigen, Artikel schreiben, singen und tanzen oder schauspielern – wie glamourös sie sind! Aber ich kann nur Gastgeberpflichten erledigen und Kochen und habe den ganzen Tag mit Fett und Rauch zu tun. In ein paar Jahren werde ich eine verhärmte Frau sein. Schau, wie bemitleidenswert ich bin!“ Sie fühlen sich immer ziemlich bemitleidenswert, wenn sie diese Arbeit tun, aber sie halten nie inne, um darüber nachzudenken, warum sie nur diese Art von Arbeit tun können. Sie prüfen nicht, ob sie wirklich fähig sind, andere Arbeiten zu bewältigen. Weil ihr Kaliber schlecht ist, fühlen sie sich immer aufgebracht, wenn sie einige Aufgaben erledigen, die körperliche Anstrengung erfordern. Wenn ihr Kaliber wirklich gut wäre, wären sie nicht aufgebracht. Ihr Kaliber ist schon so schlecht, dass sie nur körperliche Aufgaben erledigen können, und doch haben sie das Gefühl, dass es nicht ihren Talenten entspricht. Sind sie nicht töricht? Solche Menschen sind wirklich töricht. Menschen dieser Art können nicht einmal Aufgaben richtig erledigen, die körperliche Anstrengung erfordern. Beim Kochen machen sie entweder zu viel oder zu wenig, und egal wie lange sie kochen, sie wissen immer noch nicht, welchem Muster sie dabei folgen sollten. Trotzdem haben sie immer noch das Gefühl, dass solche Aufgaben nicht ihren Talenten entsprechen, dass sie überqualifiziert sind, und denken, sie sollten keine Aufgaben erledigen, die körperliche Anstrengung erfordern. Sie glauben, sie sollten in einem Büro als Sekretär arbeiten, eine Arbeitsaufgabe im Haus Gottes schultern oder zumindest als Kirchenleiter dienen. Ist das nicht völlig unvernünftig? Sag Mir, für welche Arbeit bist du kompetent? Wenn du für keine Art von Arbeit kompetent bist und dir Aufgaben gegeben werden, die körperliche Anstrengung erfordern, während das Haus Gottes immer noch für dich sorgt, ist das nicht eine Erhöhung deiner Person? Und doch bleibst du unzufrieden. Ist deine Vernunft nicht viel zu schlecht? (Ja.) Gibt es eine Beziehung zwischen Vernunft und Kaliber? (Ja.) Sich selbst nicht zu kennen, nicht zu wissen, auf welcher Ebene das eigene Kaliber liegt, immer zu denken, das eigene Kaliber sei hoch – sind das nicht Äußerungsformen eines schlechten Kalibers? (Doch.) Menschen mit gutem Kaliber werden wissen, wie sie sich selbst einschätzen können, und nach der Einschätzung werden sie die Ebene ihres Kalibers kennen. Sobald sie ihr Kaliber bestimmen, werden sie in der Lage sein, ihren Platz in der Kirche zu finden. Sie werden sich wohlfühlen, egal was sie tun, und sie werden in der Lage sein, die Pflicht, die sie tun, rational anzugehen. Selbst wenn ihnen Aufgaben zugewiesen werden, die körperliche Anstrengung erfordern, werden sie sich dabei friedlich und gerechtfertigt fühlen; sie werden sich aus tiefstem Herzen unterwerfen und zustimmen und diese Arbeit und diese Aufgabe annehmen. Das nennt man Rationalität besitzen. Wenn jemand bei der Ausführung seiner Pflicht nie entspannt ist, sich immer benachteiligt fühlt und denkt, dass jede Aufgabe, die ihm aufgetragen wird, nicht seinen Talenten entspricht, fehlt es ihm dann nicht an Vernunft? (Doch.)
Wir haben nun die letzte der elf Fähigkeiten zur Bemessung des Kalibers eines Menschen, die Innovationsfähigkeit, fertig besprochen. Seid ihr euch nach der Gemeinschaft über diese elf Fähigkeiten etwas klarer über euer eigenes Kaliber? (Ja.) Könnt ihr es also bemessen? Könnt ihr genau bemessen, wie euer eigenes Kaliber wirklich beschaffen ist? Es gibt einen Maßstab für die Bemessung, wenn es darum geht, zu bestimmen, ob dein eigenes Kaliber gut, durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist – man kann nicht nur einen Aspekt betrachten; es muss umfassend bemessen werden. Welche Aspekte sollten also betrachtet werden, um zu bemessen, wie das Kaliber eines Menschen beschaffen ist? Gemessen an den Äußerungsformen der elf Fähigkeiten, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, muss eine Person, um als jemand mit gutem Kaliber bemessen zu werden, zumindest mehrere relativ wichtige Fähigkeiten besitzen. Überlegt einen Moment: Welche der elf Fähigkeiten sind die wichtigsten, die zeigen können, dass eine Person ein gutes Kaliber hat? Könnt ihr das bemessen? Die Reihenfolge sollte von der letzten Fähigkeit zur ersten verlaufen: Eine Person mit gutem Kaliber muss zumindest Innovationsfähigkeit besitzen; als Nächstes kommen die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen, die Entscheidungsfähigkeit und die Reaktionsfähigkeit; dann kommen die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, die Urteilsfähigkeit und die kognitive Fähigkeit; schließlich gibt es die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, das Begriffsvermögen, die Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und die Lernfähigkeit. Das ist die Reihenfolge. Warum ist die Reihenfolge umgekehrt? Die Reihenfolge, die wir ursprünglich festgelegt haben, reichte von niedrig nach hoch, aber um eine Person mit gutem Kaliber zu bemessen, wird sie von hoch nach niedrig geordnet. Eine Person mit gutem Kaliber muss zumindest Innovationsfähigkeit besitzen. Dies wird auf der Grundlage erreicht, dass man bereits über Entscheidungsfähigkeit, die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen und die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, verfügt. Wenn du in der Lage bist, Dinge wahrzunehmen, zu erkennen und zu beurteilen, und du auch die Fähigkeit besitzt, Dinge zu verstehen, und du dann innovativ sein kannst, macht dich das zu einer Person mit gutem Kaliber. Solche Menschen sind diejenigen mit Führungsfähigkeit, die in der Lage sind, die Entscheidungsebene zu betreten; sie sind talentierte Leiter, und können einen bestimmten Arbeitsbereich leiten. Das sind Menschen mit gutem Kaliber. Menschen mit durchschnittlichem Kaliber sind diejenigen, deren Fähigkeiten in allen Aspekten, von der Innovationsfähigkeit bis zur Lernfähigkeit, alle durchschnittlich sind. Ihre Effizienz und Ergebnisse bei der Erledigung von Dingen sind beide durchschnittlich. Das sind Menschen mit durchschnittlichem Kaliber. Was ist eine primäre Äußerungsform von Menschen mit durchschnittlichem Kaliber? Ihr Begreifen und Verstehen von Grundsätzen ist oberflächlich und nicht sehr genau. Bei der Umsetzung und Praxis gibt es immer Lücken und Abweichungen. Sie übersehen immer Dinge, vergessen dies und das und können nicht alles umfassend berücksichtigen. Beispielsweise werden sie zu Kirchenleitern gewählt, sind aber nicht in der Lage, alle Aspekte der Arbeit umfassend zu leiten. Wenn sie für die Evangeliumsarbeit verantwortlich sind, konzentrieren sie sich nur auf die Evangeliumsarbeit und können sich nicht um andere Arbeiten kümmern. Sie bringen vielleicht die Evangeliumsarbeit in Gang, haben aber keine Zeit, sich nach der Textarbeit oder der Filmproduktionsarbeit zu erkundigen. Warum ist das so? Weil ihr Kaliber durch und durch durchschnittlich ist und sie nur einen Aspekt der Arbeit bewältigen können; sie sind gerade so in einem Bereich kompetent, doch sobald sie gebeten werden, sich auch um andere Arbeiten zu kümmern, klagen sie bitterlich und sind überfordert, unfähig, irgendeine Arbeit gut zu machen. Bei ihrer Arbeit muss immer jemand beaufsichtigen, erinnern, kontrollieren und überprüfen, was sie tun. Es muss immer jemand an ihrer Seite sein, um sie zu unterstützen, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, die Arbeitsgrundsätze und die verschiedenen Abweichungen und Lücken, die wahrscheinlich auftreten werden, wiederholt zu betonen. Es muss immer jemand da sein, der sie erinnert. Warum brauchen sie immer jemanden, der sie erinnert und ihnen Anweisungen gibt? Es liegt nicht daran, dass ihre Arbeitserfahrung unzureichend ist, sondern an ihrem durchschnittlichen Kaliber. Sie können Situationen und Probleme, die wahrscheinlich auftreten werden, nicht vorhersehen, oder das, was sie vorhersehen können, ist sehr begrenzt. Daher muss immer jemand an ihrer Seite sein, der sie anleitet und überprüft, nachfasst und häufig nach dem Stand der Dinge fragt. Wenn man nachfragt, stellt sich heraus, dass sie entweder diese Arbeitsaufgabe nicht erledigt oder jene Arbeitsaufgabe vergessen haben; anderweitig haben sie einen Aspekt vernachlässigt oder wissen nicht, wie sie vorgehen sollen, und wissen immer noch nicht, wen sie fragen oder wie sie suchen sollen, und warten immer noch. Kurz gesagt, ihre Arbeitskompetenz ist sehr durchschnittlich. Dieses „durchschnittlich“ hat nichts damit zu tun, wie entschlossen sie sind, wie stark sie sind, wie sehr sie die Arbeit mögen oder wie viel Mühsal sie ertragen und welchen Preis sie zahlen können – es hat nichts mit diesen Dingen zu tun. Vielmehr bezieht es sich ausschließlich darauf, dass ihr Arbeitsvermögen durchschnittlich ist. Menschen mit gutem Kaliber hingegen machen bei ihrer Arbeit grundsätzlich keine größeren Fehler. Die Grundsätze, die Richtung sowie der übergeordnete Rahmen, denen sie folgen, sind grundsätzlich zutreffend. Obwohl ihnen oft einige kleine Details entgehen mögen, beeinträchtigen diese Details nicht die Effizienz und die Ergebnisse der Gesamtarbeit. Es handelt sich um Menschen mit gutem Kaliber. Natürlich ist kein Mensch perfekt. Selbst Menschen mit gutem Kaliber können einige kleine Lücken in ihrer Arbeit aufweisen, manchmal etwas für einen Moment übersehen oder eine Arbeitsaufgabe leicht vernachlässigen, weil sie in letzter Zeit mit einer anderen beschäftigt waren. Rein von ihrem Kaliber her können sie jedoch die Situation schnell wenden und sie handhaben und kontrollieren, um sicherzustellen, dass die Gesamtarbeit im Wesentlichen fehlerfrei ist und dass die Gesamtarbeit im Allgemeinen in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen, den Arbeitsanordnungen oder den Bestimmungen der Verwaltungsverordnungen ausgeführt wird und geordnet voranschreitet. Selbst wenn Antichristen oder böse Menschen im Rahmen ihrer Arbeit Störungen verursachen, werden sie die Situation schnell handhaben, weil sie Reaktionsfähigkeit besitzen. Sie werden die Angelegenheit bei der ersten Gelegenheit handhaben und beseitigen und sicherstellen, dass die Kirchenarbeit schnell wieder auf den richtigen Weg kommt und dass das Umfeld in dem die Brüder und Schwestern ihre Pflicht tun nicht beeinträchtigt wird. Selbst wenn unerwartete Situationen auftreten, wissen Menschen mit gutem Kaliber, wie sie damit umgehen müssen. Selbst wenn sie solche Situationen noch nie zuvor gehandhabt haben, werden sie wissen, wie sie die Grundsätze suchen müssen. Weil sie die Fähigkeit besitzen, Dinge zu erkennen, zu beurteilen und wahrzunehmen, werden sie die Probleme schnell gemäß den Grundsätzen lösen. Sie haben absolut die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Ihre Fähigkeit, Dinge zu erkennen, ihre Reaktionsfähigkeit und ihre Urteilsfähigkeit ermöglichen es ihnen, unerwartete Situationen schnell zu entschärfen und zu beschwichtigen. So gewährleisten sie den reibungslosen Ablauf der Kirchenarbeit und die Wahrung der Interessen der Kirche und sorgen dafür, dass solche Situationen nicht erneut auftauchen oder über einen längeren Zeitraum ungelöst bleiben. Gleichzeitig dienen sowohl die Grundsätze, nach denen sie handeln, als auch die Endergebnisse, die sie erzielen, dem Schutz der Interessen des Hauses Gottes. Menschen mit gutem Kaliber können bei ihrer Arbeit hohe Effizienz und gute Ergebnisse erreichen. Wenn jedoch Menschen mit durchschnittlichem Kaliber Probleme handhaben, die in der Kirchenarbeit oder im täglichen Leben auftreten, sind sie etwas überfordert und finden es ein wenig schwierig. Ihre Behandlung von Problemen ist oft ineffizient und sehr langsam. Bei Angelegenheiten, die in ein oder zwei Tagen beseitigt werden sollten, müssen sie möglicherweise warten, weil sie sie nicht durchschauen können, und sie müssen vielleicht drei bis fünf Tage nachdenken. Sie können keine maßgeblichen Entscheidungen treffen, um die Situation zu wenden, sondern sind stattdessen hilflos und können nur zusehen, wie die Situation sich weiter verschlechtert. Sie können nur einige einfache Aufgaben erledigen, wie Fakten überprüfen, relevante Personen zur Situation befragen oder die Probleme sortieren und an eine höhere Stelle melden. Probleme, die andere in zwei Tagen lösen können, beschäftigen sie möglicherweise einen halben Monat lang. Obwohl die Probleme schließlich gelöst werden, verursacht die lange Verzögerung einige Verluste für die Kirchenarbeit. Während dieser Zeit könnten einige Menschen von Antichristen irregeführt werden, Opfergaben könnten verlorengehen oder bestimmte Arbeitsaufgaben könnten Verluste erleiden, weil die Probleme nicht umgehend gelöst wurden. Obwohl anschließend eine Entschädigung oder Wiedergutmachung geleistet wird und man sich schließlich mit den Personen befasst, mit denen man sich befassen sollte, sind die Ergebnisse und die Effizienz sehr durchschnittlich. Es ist wie bei der Brandbekämpfung: Menschen mit gutem Kaliber haben ein Geschick dafür, Brände zu löschen, gute Ergebnisse zu erzielen und finanzielle Verluste zu verhindern. Menschen mit durchschnittlichem Kaliber jedoch verursachen aufgrund ungeeigneter Methoden, mangelnder Notfallmaßnahmen, langsamen Handelns und der Unfähigkeit, maßgebliche Entscheidungen zu treffen und die Kernpunkte zur Lösung des Problems zu erfassen, am Ende größere Verluste. Manche Leute sagen: „Ich bin bereit, für die von mir verursachten Verluste aufzukommen.“ Wenn es sich nur um wirtschaftliche Verluste handelt, kann eine Entschädigung das Problem lösen. Aber kannst du die Verluste für die Kirchenarbeit ausgleichen, die dadurch verursacht werden, dass du mit Verhaftungen durch den großen roten Drachen konfrontiert wirst und die Situation nicht richtig handhabst? Kannst du es dir leisten, die Kosten für verzögerte Arbeit und verlorene Zeit auszugleichen? Wenn unerwartete Ereignisse eintreten, reagieren Menschen mit durchschnittlichem Kaliber langsam und mit extrem niedriger Effizienz, da ihre Reaktionsfähigkeit, ihre Urteilsfähigkeit, ihre Fähigkeit, Dinge zu erkennen und auch ihre Entscheidungsfähigkeit alle durchschnittlich sind, und ihre Notfallmaßnahmen sind unwirksam, was letztendlich zu unbefriedigenden Arbeitsergebnissen und einigen Verlusten führt. Auch wenn die Probleme schließlich gelöst werden, stellt dies einen Verlust dar, da lange Verzögerungen auftreten und die Effizienz verringert wird. Daher werden diese Menschen als Menschen mit durchschnittlichem Kaliber charakterisiert. Manche Leute sagen: „Das ist nicht fair. Sie haben sich auch angestrengt, hart gearbeitet und die Probleme gelöst. Wie kannst Du immer noch sagen, ihr Kaliber sei durchschnittlich?“ Die Bewertung solcher Angelegenheiten kann nicht auf Emotionen oder Gefühlen beruhen. Objektiv und fair gesprochen und gemessen an dem Niveau, das das Kaliber eines Menschen erreichen kann, ist dein Kaliber durchschnittlich. Warum ist es durchschnittlich? Weil es Menschen gibt, die ein höheres Kaliber haben als du; in Situationen, in denen ihre Menschlichkeit ungefähr deiner entspricht, behandeln Menschen mit gutem Kaliber Probleme mit besserer Effizienz und besseren Ergebnissen als du, und ihre Verluste sind geringer als deine. Daher kann dein Kaliber nur als durchschnittlich eingestuft werden. Verstehst du? (Ja.) Der Grund, warum solche Menschen als Menschen mit durchschnittlichem Kaliber charakterisiert werden, ist, dass es Menschen mit gutem Kaliber gibt, die bei ihren Handlungen eine bessere Effizienz und bessere Ergebnisse erzielen als sie. Daher ist ihr Kaliber durchschnittlich. Diese Erklärung ist fair und vernünftig. Manche Leute sagen: „Sie sind aufrichtig und haben ihr Herz in diese Aufgabe gesteckt; sie haben viel Mühsal erduldet und einen hohen Preis bezahlt.“ Was nützt es, das zu sagen? Bedeutet das, dass sie ein gutes Kaliber haben? Unabhängig davon, wie ihre Menschlichkeit, ihre Emotionen oder ihre Wünsche beschaffen sind, rein von ihrem Kaliber her sind dies Äußerungsformen eines durchschnittlichen Kalibers.
Was sind die Äußerungsformen von Menschen mit schlechtem Kaliber? Betrachtet man es aus der Perspektive der verschiedenen Fähigkeiten, so besitzen Menschen mit schlechtem Kaliber relativ gesehen eine gewisse Lernfähigkeit und die Fähigkeit, Dinge zu verstehen. Wenn sie bestimmtes Wissen, Theorien, berufliche Fähigkeiten oder akademische Inhalte lernen, können sie sich diese gut und genau merken und die wichtigsten Punkte in ihren Notizbüchern festhalten. Da sie eine Ausbildung erhalten haben, ist ihre Fähigkeit, Dinge zu verstehen, nicht allzu schlecht; sie kann ein durchschnittliches Niveau erreichen. Sie besitzen jedoch nicht die Fähigkeiten, die nach dem Begriffsvermögen kommen, wie die Fähigkeit, Dinge anzunehmen, und die Fähigkeit, Dinge zu erkennen. Das heißt, ihre Fähigkeiten beschränken sich auf das Lernen und Verstehen von Theorien, Wissen, technischen Fähigkeiten oder Berufen auf der Textebene. Wenn es darum geht, im wirklichen Leben Menschen zu betrachten, Angelegenheiten zu behandeln, Probleme zu lösen und Arbeitsanordnungen umzusetzen, versagen sie. Ihre Fähigkeiten bleiben auf die Lernfähigkeit und die Fähigkeit, Dinge zu verstehen, beschränkt; sie können Begriffsvermögen erlangen, aber es fehlt ihnen an der Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Menschen, die die Fähigkeit besitzen, Dinge anzunehmen, können wissen, welchen realen Dingen diese Grundsätze, Theorien und Grundlagen entsprechen, sowie welche praktisch und anwendbar sind, welche nicht praktisch sind und welche für sie selbst geeignet sind und welche nicht. Menschen mit schlechtem Kaliber können diese Dinge jedoch nicht durchschauen. Zum Beispiel gibt es zahlreiche Online-Trainings zu Gesundheitsinformationen und Fitness. Menschen mit schlechtem Kaliber können mithilfe dieser Ressourcen auch lernen, wie man trainiert und auf sich achtet. Sie besitzen Lernfähigkeit, die Fähigkeit, Dinge zu verstehen, und Begriffsvermögen, und sie wissen auch, wie sie finden, was ihnen gefällt. Wenn es jedoch darum geht, welche dieser Dinge praktisch und wirksam sind und von den Menschen wirklich gebraucht werden, können Menschen mit schlechtem Kaliber dies nicht identifizieren. Ihnen fehlt die Fähigkeit, Dinge anzunehmen. Heute heißt es im Internet, dass mit Tofu geschmorter Spinat sehr nahrhaft ist, also essen sie ihn jeden Tag. Aber nachdem sie ihn eine Weile gegessen haben, wissen sie nicht, welche Wirkungen er hat oder ob er die im Internet behauptete Wirkung erzielt. Später heißt es im Internet, dass Spinat und Tofu nicht zusammenpassen, und nachdem sie das gehört haben, machen sie nie wieder mit Tofu geschmorten Spinat. Ob Spinat und Tofu nun wirklich sehr nahrhaft sind oder sich nicht vertragen, wissen sie nicht und sie werden auch nicht nachfragen; sie wissen nur, wie man blind folgt. Die Informationstechnologie ist heutzutage hochentwickelt; verschiedene Nachrichten sind äußerst komplex. Sie können nicht identifizieren, was richtig und falsch oder was korrekt und inkorrekt ist. Sie lesen und hören alles und glauben, dass alles, was sie noch nicht gehört haben, alles Neue oder scheinbar Tiefgründige, gut sein muss. Zum Beispiel heißt es im Internet, dass Schokolade gut fürs Herz ist, also essen sie jeden Tag Schokolade. Infolgedessen entwickeln sie innere Hitze, Aphten, rote Augen und Tinnitus. Tatsächlich hieß es, dass der mäßige Verzehr von Schokolade gut fürs Herz sei, aber sie haben sich das Wort „mäßig“ nicht gemerkt. Sie sind unfähig, den Kernpunkt zu erfassen, und schaden sich am Ende selbst. Ein paar Tage später heißt es nun im Internet: „Schokolade essen ist schlecht fürs Herz, und zu viel davon kann auch zu Gewichtszunahme führen.“ Menschen, die Dinge identifizieren können, wissen, dass zu viel Schokolade schlecht für den Körper ist, aber maßvoller Verzehr ist unbedenklich. Sie selbst können dies jedoch nicht erkennen; nachdem sie das gehört haben, verzichten sie ganz auf Schokolade. Sie schwanken von einem Extrem zum anderen, neigen sich entweder zu weit nach links oder zu weit nach rechts, und doch denken sie, sie seien auf dem neuesten Stand: „Schau, was auch immer das Internet für gut befindet, esse ich; was auch immer es für schlecht befindet, esse ich nicht. Ich bin jemand, der mit den Trends der Zeit Schritt hält.“ In Wirklichkeit sind sie Menschen ohne die Fähigkeit, Dinge zu erkennen, wirrköpfige Menschen, die blind der Masse folgen. Es gibt alle Arten von Informationen im Internet, und die meisten Behauptungen sind falsch. Natürlich gibt es auch eine kleine Menge an Informationen und Behauptungen, die korrekt sind. Du musst in der Lage sein, sie zu erkennen. Was die Annahme von Informationen betrifft, so musst du sie anhand deiner Bedürfnisse und ihres Nutzens für dich sowie danach bewerten, ob sie positiv sind. Menschen mit schlechtem Kaliber fehlt das die Fähigkeit, solche Dinge zu erkennen. Ihnen fehlt es an allen Fähigkeiten ab der Ebene der Fähigkeit, Dinge anzunehmen, aufwärts. Sie bleiben auf das Lernen und Verstehen von Dingen auf der textlichen, theoretischen und Wissensebene beschränkt und besitzen ein gewisses Begriffsvermögen. Was jedoch die weitere Identifizierung der Richtigkeit verschiedener Behauptungen und ob sie wertvoll und bedeutungsvoll sind, betrifft, so fehlt Menschen mit schlechtem Kaliber das Urteilsvermögen und die Fähigkeit, dies zu erkennen. Und dann gibt es die Reaktionsfähigkeit, die Menschen mit schlechtem Kaliber ebenfalls nicht besitzen. Verschiedene Probleme, die im wirklichen Leben oder auf dem Überlebensweg auftreten, können sie nicht auf der Grundlage der Wahrheitsgrundsätze, die sie kennen oder erfasst haben, handhaben. Egal, wie viele Worte und Glaubenslehren sie von sich geben können, diese sind leer und unpraktisch. Bei Problemen, die um sie herum oder auf dem Überlebensweg auftreten, greifen sie auf ihre eigenen unbedeutenden Tricks zurück; sie versuchen nur, Verluste zu vermeiden, und nichts weiter, ohne das Niveau zu erreichen, die Grundsätze, die sie erfasst haben, zu erfahren, zu begreifen oder zu überprüfen. Darüber hinaus haben Menschen mit schlechtem Kaliber auch keine kognitive Fähigkeit. Das heißt, wenn irgendein Problem auftritt, können sie die Dinge nicht zusammenfassen oder das Wesen der Angelegenheit selbst, die Grundursache dahinter oder die Konsequenzen, zu denen es in Zukunft führen könnte, nicht erkennen. Menschen mit schlechtem Kaliber wissen überhaupt nicht, wie sie über diese Dinge nachdenken sollen, geschweige denn, wie sie die Wahrheit oder die Grundsätze und Gesetze verschiedener Dinge, die sie erfasst haben, anwenden sollen, um solchen Problemen zu begegnen und sie zu handhaben. Da ihr Kaliber schlecht ist, ist ihr Denken daher simpel und oberflächlich, und ihre Perspektive auf die Dinge ist verzerrt. Zusätzlich ist noch problematischer, dass sie nicht wissen, aus welcher Perspektive sie die Dinge richtig betrachten können. Daher können sie weder das Wesen von etwas durchschauen, noch können sie die Korrektheit oder das Richtig und Falsch von irgendetwas beurteilen. Ohne Urteilsfähigkeit können sie nichts erkennen; natürlich haben sie dann auch keine Reaktionsfähigkeit, geschweige denn Entscheidungsfähigkeit. Manche Leute sagen: „Menschen mit schlechtem Kaliber wissen auch, was sie jeden Tag essen und anziehen sollen, und können ihren Alltag bewältigen.“ Das ist aber nicht das, was es bedeutet, Kaliber zu haben. Kaliber zu haben bedeutet, in der Lage zu sein, verschiedene wesentliche Probleme, die im Leben und auf dem Überlebensweg auftreten, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen, die man versteht, zu handhaben. Die verschiedenen Probleme, die im Leben auftreten, umfassen die Bewertung einer Person, die Handhabung einer Angelegenheit und so weiter. Die Probleme, die auf dem Überlebensweg auftreten, umfassen die Konfrontation mit wichtigen Fragen von Richtig und Falsch, die von Gott für dich arrangierten Umgebungen, Gottes Herrschaft, Angelegenheiten, die die Aussichten und den Bestimmungsort betreffen, die Wahl des weiteren Weges und so weiter – all dies zählt zu den Problemen im Zusammenhang mit dem Überleben. Wenn jemand nicht in der Lage ist, mit Problemen im Leben oder auf dem Überlebensweg umzugehen, dann mangelt es ihm an Entscheidungsfähigkeit fehlt. Solche Menschen sind geistig leer, daher ist es etwas unangebracht, in Bezug auf sie von der Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen zu sprechen. Natürlich liegt die letzte Fähigkeit, die Innovationsfähigkeit, für Menschen mit schlechtem Kaliber noch viel weiter außer Reichweite. Es ist, als würde man darüber diskutieren, ob der Löwe oder der Tiger der König der Tiere ist. Zumindest sind beide qualifizierte Kandidaten, denn Löwen und Tiger besitzen jeweils die Ausstrahlung und die Fähigkeiten eines Herrschers unter den Tieren. Sie haben jeder ihre eigene Stärke, und wenn sie gegeneinander antreten, sind sie einander vielleicht ebenbürtig, was sie qualifiziert, um den Titel des Königs der Tiere zu wetteifern. Wenn du Gnus, Elche oder Yaks mit Löwen und Tigern vergleichst, um zu entscheiden, wer der König der Tiere ist, werden die Leute dich auslachen. Warum werden sie dich auslachen? (Weil diese Tiere nicht vergleichbar sind.) Sie sind nicht auf derselben Ebene, nicht in derselben Gewichtsklasse; sie sind nicht vergleichbar. In ähnlicher Weise haben Menschen mit schlechtem Kaliber keine Gedanken, und sie haben keine Fähigkeit, irgendeine Person, ein Ereignis oder eine Sache auf der geistigen Ebene zu beurteilen und wertzuschätzen. Daher lohnt es sich nicht einmal, darüber zu sprechen, ob solche Menschen die Fähigkeit besitzen, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen. Die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und wertzuschätzen ist relativ fortgeschritten und zeichnet Menschen mit gutem Kaliber aus. Die Innovationsfähigkeit gilt dann erst recht für Menschen mit gutem Kaliber. Die Innovationsfähigkeit wird an der Fähigkeit einer Person beurteilt, irgendetwas im wirklichen Leben praktisch zu handhaben. Menschen mit schlechtem Kaliber mangelt es bei allem, was sie tun, nicht nur an Planung und Struktur, sondern sie haben auch keine Fähigkeit, Dinge zu erledigen, sodass man nicht sagen kann, dass sie irgendeine Innovationsfähigkeit besitzen. Welche Fähigkeiten haben also Menschen ohne Kaliber? Die meisten Menschen ohne Kaliber haben ein gemeinsames Merkmal: Sie haben keine Stärken. Sie haben keine Ausdrucksfähigkeit; sie haben auch keine technischen oder beruflichen Stärken; selbst bei der Ausführung der einfachsten Aufgaben wie Putzen finden sie keine schnellen und prägnanten Lösungen, keine Struktur und keine Ordnung. An der Ausführung einer einfachen Arbeit kannst du genau erkennen, was die Merkmale von Menschen ohne Kaliber sind. Das offensichtlichste Merkmal von Menschen ohne Kaliber ist, dass es ihnen in jeder Hinsicht an Fähigkeiten mangelt. Einfach ausgedrückt, können sie nicht einmal ihr eigenes menschliches Leben oder die grundlegendsten Notwendigkeiten bewältigen – alles in ihrem Leben ist völlig chaotisch und ohne jegliche Grundsätze. Die zutreffendste Beschreibung von Menschen ohne Kaliber ist, dass sie nichts erreichen können und ausschließlich leben, um ihre täglichen Grundbedürfnisse zu befriedigen – sonst nichts. Die verschiedenen Äußerungsformen von Menschen mit unterschiedlichen Kalibergraden sowie die Merkmale des Kalibers und der Fähigkeiten, die sie besitzen, wurden alle klar erklärt. Wenn ihr das verstanden habt, werdet ihr lernen können, wie man Menschen unterschiedlichen Kalibers erkennt und behandelt.
Nachdem wir nun darüber Gemeinschaft gehalten haben, was Kaliber ist und wie die Stufen und Arten des menschlichen Kalibers einzuteilen sind – habt ihr nach dem Zuhören, einen Nutzen daraus gezogen? (Ja.) Ist euch wirklich bewusst, dass euer eigenes Kaliber schlecht ist? (Ja.) Manche Menschen ohne Kaliber sagen: „Wie kann es sein, dass ich kein Kaliber habe? Selbst wenn mein Kaliber nur durchschnittlich oder schlecht wäre, wäre das noch akzeptabel.“ Niemand möchte auf die Stufe eines Menschen ohne Kaliber, eines Idioten, eines Dummkopfs oder einer unnützen Person herabsinken, doch wie es der Zufall will, fallen manche Menschen, wenn sie sich an ihren primären Äußerungsformen und den Ergebnissen ihrer jahrelangen Pflichtausführung messen, tatsächlich in die Kategorie der Menschen ohne Kaliber fallen. Werden manche Menschen dadurch negativ? Wenn viele Dinge unklar bleiben, denken die Menschen törichterweise: „Ich habe Fähigkeiten, ich habe Begabungen, ich bin weise, mein Kaliber ist nicht schlecht, ich bin edel, ich gehöre zu Gottes Königreich, ich bin eine Säule, eine Stütze.“ Sie klammern sich töricht an ihre Wunschträume, fühlen sich ziemlich gut und selbstsicher und denken, sie hätten Potenzial und Hoffnung; sie sind nicht negativ und haben ein Ziel vor Augen. Sobald sie jedoch die wahren Tatsachen kennen, werden sie traurig und denken: „Bedeutet das nicht, dass ich keine Hoffnung auf Errettung habe?“, und verfallen in einen negativen Zustand. Wenn diese Dinge nicht klargestellt werden, sind die Menschen töricht arrogant; je törichter ein Mensch ist, desto arroganter ist er, und desto grenzenloser wird seine Arroganz. Diejenigen, die klug sind, werden, nachdem sie in diesen Jahren mit der Wahrheit versorgt wurden, nachdenken und sich selbst prüfen, sie werden sich an der Wahrheit messen, und ihre arrogante Disposition wird sich allmählich verringern. Je schlechter das Kaliber eines Menschen ist, desto törichter und arroganter ist er. Gibt es nicht das Sprichwort: „Sie sind nichts und doch beugen sie sich niemandem“? Dieses Sprichwort ist ziemlich passend; diejenigen, die nichts sind, beugen sich niemandem. Warum? Weil ihr Kaliber zu schlecht ist. In welchem Ausmaß? Bis zu dem Grad, dass sie keine Intelligenz besitzen, das Ausmaß ihrer Fähigkeiten nicht kennen, nicht wissen, wie ihre Intelligenz einzuschätzen ist, nicht wissen, dass es immer Menschen gibt, die besser sind als sie selbst, und nicht wissen, was ein gutes Kaliber ist. Und welches Ausmaß erreicht ihre Arroganz? Das Ausmaß, dass die Leute es abstoßend und widerlich finden, sie anzusehen – das ist törichte Arroganz. „Sie sind nichts und doch beugen sie sich niemandem“ bedeutet, dass sie nichts vollbringen können, ihre eigenen Lebensangelegenheiten ein einziges Chaos sind, sie nichts durchschauen können, keine eigenen Gedanken oder Standpunkte haben und nicht beurteilen können, ob die Standpunkte anderer richtig oder zutreffend sind. Sie verharren einfach töricht in ihrer Arroganz und denken: „Ich habe Fähigkeiten, ich habe Begabungen, ich bin weise, ich bin besser als andere!“ Sagt Mir, was ist besser: sie töricht arrogante Menschen sein zu lassen, die sich niemandem beugen, oder sie wissen zu lassen, dass ihr Kaliber schlecht ist, dass sie nichts sind, nur Dummköpfe, unnütze Menschen und geistig minderbemittelt, sodass sie negativ werden? Was wählt ihr? (Sie negativ werden zu lassen, denn wenn sie töricht arrogant sind, laufen sie Gefahr, gegen die Grundsätze zu verstoßen, und sie können die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören.) Wenn sie negativ werden, können sie zu menschlicher Vernunft zurückkehren und sich besser benehmen, wodurch sie weniger Dinge tun, die unterbrechen und stören. Das ist ein Schutz für sie. Auch wenn sie nicht viel Nützliches für andere getan haben, so begehen sie doch weitaus weniger Verfehlungen und böse Taten, wenn sie weniger störend und unterbrechend handeln. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Zukunft bestraft werden, nicht wahr? (Ja.) Unabhängig davon, ob sie Errettung erlangen können – denn das liegt in relativ weiter Ferne: Wird ihre Wahrscheinlichkeit, gegen Gottes Verwaltungsverordnungen zu verstoßen und Gottes Disposition zu verletzen, sinken? Und werden ihre Überlebenschancen steigen? (Ja.) Betrachtet man es unter diesen positiven Aspekten, ist es tatsächlich eine gute Sache, wenn Menschen ihr eigenes Kaliber erkennen, schließlich einsehen, dass sie keines haben, und dadurch negativ werden. Andernfalls können sie es einfach nicht durchschauen und erkennen, wenn die Leute sagen: „Du bist nichts und doch beugst du dich niemandem – das ist törichte Arroganz!“; sie werden aufsässig und denken immer noch: „Mein Kaliber ist nicht schlecht! Und du sagst, ich sei töricht arrogant. Ich bin viel besser als ein Dummkopf!“ Das beweist einmal mehr, dass sie wirklich töricht sind, ihre Intelligenz zu niedrig ist und sie es umso nötiger haben, die Tatsache zu akzeptieren, dass sie kein Kaliber haben. Welchen Nutzen hat es, diese Tatsache zu akzeptieren? Es geht nicht darum, dich negativ zu machen, sondern dir zu helfen, mit dir selbst richtig umzugehen und es zu vermeiden, töricht zu handeln. Menschen sind arrogant, weil sie eine verdorbene Disposition und keinerlei Selbsterkenntnis haben. Die Arroganz mancher Menschen ist jedoch eine normale Arroganz. Manche Menschen haben beispielsweise ein gewisses Kapital: Sie waren im Gefängnis und haben Leid ertragen, sie haben auf bestimmte Weise zur Kirche beigetragen oder sie besitzen Begabungen, die sie besser machen als andere. Da sie eine arrogante Disposition besitzen und dies mit einem gewissen Kapital einhergeht, ist es noch nachvollziehbar, wenn sie Arroganz offenbaren. Wenn du aber nichts bist, wenn du grundsätzlich nichts vollbringen kannst, keine Beiträge geleistet hast und erst recht keine Stärken hast, und du dennoch arrogant bist, ergibt das keinen Sinn – es zeigt keine Rationalität. Nun sei dir unmissverständlich gesagt: Du hast kein Kaliber, du bist nichts, und du hast nicht einmal die geringsten Stärken. Dein Verstand ist leer, und im Vergleich zu Menschen mit eigenen Gedanken ist dein Verstand inhaltslos. Obwohl du dennoch ein Mensch bist, reichst du bei weitem nicht an sie heran; in Gottes Augen erfüllst du nicht den Maßstab, ein Mensch zu sein. Weshalb bist du also noch arrogant? Nach dem Standard von Gottes Worten erfüllst du nicht den Maßstab, ein Mensch zu sein. In Gottes Augen solltest du nicht als Mensch behandelt werden. Aber weil Gottes Gnade unermesslich ist, hat Gott dich erhöht, dich auserwählt und dich als Mensch behandelt, sodass du im Haus Gottes deine Pflicht ausführen darfst. Behandelt Gott dich als Mensch, damit Er sieht, wie du Ihm und der Wahrheit, mit der Er dich versorgt, auf so töricht arrogante Weise begegnest? Damit Er sieht, wie du mit deiner Pflicht und deinem Leben umgehst? Nein. Da Gott dich als Mensch behandelt und dir die verschiedenen Wahrheiten mitteilt, die Menschen verstehen sollten, hofft Er, dass du ein wahrer Mensch sein kannst, dass du die Gedanken annehmen kannst, die Menschen haben sollten, und dass du nicht töricht-arrogant bist. Daher ist es falsch, negativ zu sein – du solltest nicht negativ sein. Da Gott dich nicht aufgrund deines Kalibers behandelt oder ignoriert hat, sondern dich als normale Person behandelt und auf diese Weise eingesetzt hat, solltest du dieser Gnade Gottes gerecht werden und Gott nicht enttäuschen. Welches Kaliber du auch hast und welche Arbeit du auch leisten kannst, tu diese Arbeit einfach gut. Versuche nicht, mit hochtrabenden Ideen anzugeben, tu nichts, was ein Mensch nicht tun sollte, und habe keine extravaganten Vorstellungen oder Ambitionen, die ein Mensch nicht haben sollte. Tu, was ein Mensch tun sollte, und werde der Erhöhung durch Gott gerecht. Ist das nicht angemessen? Löst das nicht das Problem, negativ zu sein? (Doch.)
Die verschiedenen Äußerungsformen von Menschen mit unterschiedlichen Kalibern zu erkennen und diese spezifischen Beispiele anzuführen, soll dir helfen, dich selbst darin wiederzufinden. So kannst du deine eigene Position genau bestimmen, dein eigenes Kaliber und deine verschiedenen Bedingungen rational angehen und die Bloßstellung durch Gott, Sein Gericht und deine Zurechtstutzung durch Ihn oder die dir zugewiesene Arbeit rational angehen, und aus tiefstem Herzen fähig sein, dich zu unterwerfen und dankbar zu sein, anstatt Widerstand und Abneigung zu zeigen. Wenn Menschen in der Lage sind, rational mit ihrem eigenen Kaliber umzugehen und dann korrekt ihren Platz zu bestimmen, und sie als geschaffene Wesen, wie Gott sie sich wünscht, auf bodenständige Weise handeln, auf der Grundlage ihres angeborenen Kalibers das, was sie tun sollten, gut erledigen und ihre Treue und all ihre Mühe hingeben, dann schaffen sie es, Gott zufriedenzustellen. Da Gott dir dieses Kaliber und diese Bedingungen gegeben hat, wird Gott dich nicht zwingen, Dinge zu tun, die dir schwerfallen; Er wird keinen Fisch zwingen, an Land zu leben. So viel Gott dir gegeben hat, so viel lässt Er dich auch darbringen. Was Gott dir nicht gegeben hat, wird Er nicht übermäßig fordern. Wenn du ständig übermäßig hohe Anforderungen an dich selbst stellst und versuchst, eine starke Person, ein Übermensch, jemand Außergewöhnliches zu sein, deutet das darauf hin, dass du eine verdorbene Disposition hast – das ist Ehrgeiz. Wenn dein Kaliber gut ist, übernimmst du mehr Arbeit; wenn dein Kaliber durchschnittlich ist, kannst du nur weniger Arbeit übernehmen. Egal, welche Pflicht du tun kannst, gib dein Bestes, sei treu und handle nach den Grundsätzen – versuche nicht, mit hochtrabenden Ideen anzugeben. Immer beweisen zu wollen, dass du keine gewöhnliche Person bist, immer zu wollen, dass andere dich hochachten – das ist falsch. Das zeigt einen großen Mangel an Selbsterkenntnis, ein Nichtkennen des eigenen Maßes. Wenn du weiterhin deinem Ehrgeiz und deinen Sehnsüchten nachjagst, wird das für dich nicht gut enden. Daher sollten Menschen mit schlechtem Kaliber nicht immer danach streben, Leiter, Teamleiter oder Verantwortliche zu sein; sie sollten sich keine zu hohen Ziele stecken. Wenn dein Kaliber schlecht ist, dann tu einfach pflichtbewusst die Dinge, die Menschen mit schlechtem Kaliber tun können. Wenn es dir an eigenen Gedanken mangelt und du keine Arbeit bewältigen kannst, erzwinge es nicht – da Gott dir dieses Kaliber nicht gegeben hat, hat Er keine übermäßig hohen Anforderungen an dich gestellt. Was die Wahrheitsgrundsätze betrifft, praktiziere sie in dem Maße, wie du sie verstehen und annehmen kannst – das ist das Wichtigste. Was du begreifen kannst, ist das, was Gott dir gegeben hat. Hast du diese Dinge auf deine Pflicht oder auf den Auftrag angewendet, den Gott dir anvertraut hat? Wenn du sie angewendet hast, dann hast du dein Bestes gegeben und deine Treue dargebracht. Gott wird zufrieden sein, und du wirst als geschaffenes Wesen dem Maßstab entsprechen. Wenn dein Kaliber schlecht ist, wird Gott absolut keine Anforderungen nach dem Maßstab für jene mit gutem Kaliber an dich stellen. So handelt Gott nicht. Diejenigen ohne Kaliber gehören zur niedrigsten Kaliberstufe unter den Menschen. Wenn einige Gläubige an Gott kein Kaliber haben, wie sollten sie dann praktizieren? Willst du Gott folgen? Erkennst du an, dass Gott über alles, was den Menschen betrifft, herrscht? Willst du dich Gottes Orchestrierung und Seinen Anordnungen für dich unterwerfen? Wenn du bereit bist, anzunehmen und dich zu unterwerfen, dann beruhige dein Herz und nimm alle Anordnungen Gottes für dich an. Deinem Kaliber entsprechend kannst du nur einige Arbeiten verrichten, die körperliche Anstrengung erfordern, Arbeiten, die im Verborgenen bleiben, auf die herabgesehen wird und an die sich niemand erinnert – wenn das deine Situation ist, solltest du sie von Gott annehmen und keine Beschwerden hegen, und erst recht solltest du deine Pflichten nicht nach deinen eigenen Wünschen auswählen. Tu, was auch immer das Haus Gottes für dich anordnet, und solange es deinem Kaliber entspricht, solltest du es gut tun. Wenn du zum Beispiel mit der Schweinezucht beauftragt wirst, solltest du die Schweine gut füttern, damit die Brüder und Schwestern gutes Schweinefleisch essen können. Wenn du mit der Hühnerzucht beauftragt wirst, solltest du die Hühner gut füttern und pflegen, damit sie in der Legezeit normal Eier legen, und du solltest sie auch vor anderen Tieren schützen, sodass jeder, der die von dir aufgezogenen Hühner sieht, sagen wird, dass sie gut gehalten werden. Das beweist, dass du alle von Gott geschaffenen Dinge wertschätzt und du gut mit ihnen umgehen kannst; es beweist, dass du, egal um welche Art von Geschöpf oder Tier es sich handelt, es wertschätzen und gut versorgen kannst, indem du dies als deine Verantwortung und Pflicht annimmst. Auch wenn du keine andere Arbeit tun kannst, auch wenn du keine entscheidende und ausschlaggebende Rolle in der Arbeit der Kirche spielen kannst und keine bedeutenden Beiträge leistest, so genügt es doch, wenn du bei einer unscheinbaren Arbeit deine volle Kraft und Treue einsetzen kannst und nur danach strebst, Gott zufriedenzustellen. Damit wirst du deiner Erhöhung durch Gott gerecht. Sei nicht wählerisch bei Aufgaben, je nachdem, ob sie schmutzig oder anstrengend sind, ob andere dich dabei sehen, ob die Leute dich loben oder ob sie auf dich herabsehen, weil du sie tust. Denk nicht über diese Dinge nach; strebe einfach danach, es von Gott anzunehmen, dich zu unterwerfen und die Pflichten zu erfüllen, die du ausführen solltest. Wenn ich über die Äußerungsformen von Menschen ohne Kaliber Gemeinschaft halte, mag ich sagen, dass du ein Dummkopf, eine unnütze Person und geistig minderbemittelt bist. Wenn du jedoch die dir anvertrauten Aufgaben schultern kannst und am Ende deiner Erhöhung durch Gott oder dem Lebensatem, den Gott dir gewährt hat, gerecht wirst, du nicht umsonst lebst oder isst, du keines der materiellen Dinge, die Gott für die Menschheit bereitstellt, umsonst genießt und du den Worten aus Gottes Mund gerecht wirst, dann ist das ausreichend. Auch wenn du in Bezug auf das Kaliber nicht dem Maßstab eines vollständigen Menschen entsprichst, so bist du doch zumindest in Gottes Herzen ein geschaffenes Wesen, das dem Maßstab entspricht, wenn du deine Pflicht tun und die Arbeit mit dieser Treue und Aufrichtigkeit verrichten kannst. Was Gott will, ist diese Treue und Aufrichtigkeit; Er will ein geschaffenes Wesen, das dem Maßstab entspricht. Egal, welche Pflicht das Haus Gottes für dich anordnet, du nimmst sie von Gott an und kannst sie annehmen und dich unterwerfen. Das ist das Kostbarste. Wenn du getan hast, was Gott von dir verlangt, und du alles dargebracht hast, was du darbringen kannst, wird Gott dann noch höhere Anforderungen an dich stellen? Wenn deine Aufrichtigkeit und Treue in Gottes Augen als kostbar angesehen werden, dann hat dein Leben einen Wert. Ist dieses Verständnis gut? (Ja.)
Manche Leute sagen: „Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich es nicht verstehe. Warum bestimmt Gott vorher, dass die Menschen alle möglichen Kaliber haben? Da Gott möchte, dass die Menschen für Ihn Zeugnis ablegen, die Wahrheit praktizieren und sich von ihren verdorbenen Dispositionen befreien, warum kann Er den Menschen kein gutes Kaliber geben? Ist es für Gott so schwierig, den Menschen gutes Kaliber zu geben? Wenn Gott dafür sorgen würde, dass die Menschen Fähigkeiten in allen Bereichen haben – geistige Fähigkeiten, Urteilsvermögen, Unterscheidungsvermögen, Reaktionsfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Innovationskraft und erst recht die Fähigkeit, Dinge zu bewerten und zu schätzen –, wenn Er den Menschen Fähigkeiten in allen Bereichen gäbe, wäre das Kaliber der Menschen dann nicht gut? Selbst wenn Er den Menschen ein durchschnittliches Kaliber gäbe, wären sie dann nicht in der Lage, die Wahrheit bis zu einem durchschnittlichen Niveau zu begreifen? Wenn Menschen die Wahrheit begreifen können, wären sie dann nicht in der Lage, die Wahrheit zu praktizieren? Und wären sie dann nicht in der Lage, sich von ihren verdorbenen Dispositionen zu befreien und Errettung zu erlangen?“ Wo liegt das Problem damit, dass die Menschen solche Gedanken haben? Die Menschen verstehen nicht, warum Gott ihnen ein so durch und durch durchschnittliches Kaliber gibt. Es ist schwer, Leiter mit gutem Kaliber zu finden, und es ist äußerst schwierig, die Kirchenarbeit gut zu machen. Die Menschen denken: „Wenn Gott den Menschen gute Kaliber gäbe, wäre es dann nicht einfacher, Leiter zu finden? Wäre die Kirchenarbeit dann nicht einfacher zu erledigen? Warum gibt Gott den Menschen kein gutes Kaliber?“ Aus der Perspektive des Gesamtwerks von Gottes Haus betrachtet stimmt das natürlich: Die Kirchenarbeit wäre tatsächlich einfacher, wenn es mehr Menschen mit gutem Kaliber gäbe. Es gibt jedoch eine Voraussetzung: Gott verrichtet im Haus Gottes Sein eigenes Werk, und die Menschen spielen dabei keine entscheidende Rolle. Ob das Kaliber der Menschen gut, durchschnittlich oder schlecht ist, bestimmt daher nicht die Ergebnisse von Gottes Werk. Die letztendlich zu erzielenden Ergebnisse werden von Gott vollbracht. Alles wird von Gott geleitet; alles ist das Werk des Heiligen Geistes. Aus der Perspektive von Gottes Werk sollte diese Angelegenheit so erklärt werden – das ist ein Grund. Es gibt noch einen weiteren Grund: Nachdem die Menschen von Satan verdorben wurden, besitzen sie Satans verdorbene Dispositionen als ihre Lebensessenz; das heißt, sie alle leben nach ihren verdorbenen Dispositionen, und ihr Leben wird von ihren verdorbenen Dispositionen beherrscht. Wenn jemand zusätzlich dazu ein gutes oder außergewöhnliches Kaliber besitzt und seine Fähigkeiten in allen Bereichen vollständig, perfekt und makellos sind, wird das seine verdorbenen Dispositionen fördern. Es wird zu einer zügellosen Eskalation seiner verdorbenen Dispositionen führen, diese unkontrollierbar machen, und dazu führen, dass diese Person arroganter, unnachgiebiger, betrügerischer und niederträchtiger wird. Ihre Schwierigkeit, die Wahrheit anzunehmen, wird zunehmen, und es wird keine Möglichkeit geben, ihre verdorbenen Dispositionen zu lösen. Das ist ein weiterer Grund. Außerdem gibt Gott den Menschen ein solches Kaliber, weil die Menschheit, die Gott retten will, von Natur aus eine unvollständige Menschheit ist, deren Fähigkeiten in allen Aspekten durchschnittlich sind und Mängel aufweisen. Darüber hinaus wird das Erkennen von Gottes Worten und der Wahrheit nicht allein durch den Einsatz verschiedener Fähigkeiten erreicht; es erfordert einen Prozess. Was schließt dieser Prozess ein? Er schließt Veränderungen in der Umgebung, das zunehmende Alter einer Person, die Zunahme an Lebenserfahrungen und Wissen und die durch verschiedene Umgebungen gewonnene Erfahrung ein, die es den Menschen auf der Grundlage ihres angeborenen Kalibers und ihrer Instinkte ermöglichen, allmählich zu verstehen und zu erkennen, worauf sich die Wahrheit in Gottes Worten tatsächlich bezieht; dann nehmen sie Gottes Worte an und praktizieren sie. Durch einen solchen Prozess wird die Wahrheit in Gottes Worten in eine Person hineingewirkt, um zu ihrem Leben zu werden – sie wird nicht zu einer Lebenstheorie oder einer Lebensphilosophie und Lebensweise; vielmehr werden Gottes Worte zur Grundlage für ihre Existenz. Eine solche Person ist eine neue Person, ein neugeborenes Leben. Dies ist ein wesentlicher Prozess. Selbst wenn dein Kaliber und deine Fähigkeiten in allen Aspekten außergewöhnlich gut und hoch sind, können diese Prozesse nicht ausgelassen werden. Als geschaffenes menschliches Wesen kann niemand irgendeinen Schritt des gesamten Prozesses, der durchlebt werden muss, überspringen, um letztendlich die Umwandlung von Gottes Worten in sein Leben zu erreichen. Das heißt, jeder wird Auffassungen, Vorstellungen, Widerstand, Opposition und Rebellion gegenüber Gott entwickeln. Sie alle werden Rückschläge, Misserfolge, Straucheln, Entlassung, Zurechtstutzung, Gericht und Züchtigung durchmachen, verschiedene Umgebungen erleben, verschiedenen Arten von Menschen begegnen und andere solche Prozesse durchlaufen. Unabhängig davon, wie gut oder hoch dein Kaliber ist oder wie stark deine Fähigkeiten in allen Aspekten sind, keiner dieser Prozesse oder Schritte kann ausgelassen werden. Daher wäre es immer noch eine Verschwendung, selbst wenn Gott dir außergewöhnlich hohe Kaliber und Fähigkeiten geben würde. Es ist besser für dich, eine gewöhnliche, durchschnittliche Person zu sein. Obwohl du vielleicht einige Mängel in deiner Menschlichkeit hast, kannst du Gottes Werk erfahren, Gottes Worte nach dem Hören verstehen und deine Schwächen und Mängel erkennen. Auf diese Weise ist das, was du gewinnst, einerseits praktischer, und du empfängst mehr von Gott; andererseits lernst du deine natürlichen Fähigkeiten genauer kennen und wirst rationaler. Deshalb beabsichtigt Gott nicht, jedem ein gutes Kaliber zu geben – Er gibt den Menschen ein durchschnittliches Kaliber.
Nachdem ihr von diesen spezifischen Äußerungsformen der verschiedenen Fähigkeiten gehört habt, die das Kaliber eines Menschen bestimmen, schätzt ihr euch selbst ein und stellt fest, dass ihr höchstens ein durchschnittliches Kaliber habt und nicht das Niveau eines guten Kalibers erreicht. Wer sind also diejenigen, die das Niveau eines guten Kalibers erreichen? Das sind diejenigen, die vom Heiligen Geist gebraucht werden. Wenn Gott dir ein gutes Kaliber gibt, musst du eine Arbeit übernehmen, die einem guten Kaliber entspricht. Wenn es nicht nötig ist, dass du eine solche Arbeit übernimmst, ist es schon ziemlich gut, dass Gott dir ein durchschnittliches Kaliber gegeben hat – das ist Gottes Gnade. Wenn Gott dir ein durchschnittliches Kaliber gibt, kannst du keine sehr wichtige Arbeit leisten und daher nicht arrogant werden. Das ist ein Schutz für dich. Mit dem dir gegebenen durchschnittlichen Kaliber hast du weder Kapital, mit dem du prahlen könntest, noch kannst du irgendwelche weltbewegenden Beiträge leisten. Du musst immer denken: „Mein Kaliber ist durchschnittlich; in diesem Bereich bin ich nicht gut, und in jenem auch nicht. Ich muss besonnen sein und bei der Ausführung meiner Pflicht nach den Wahrheitsgrundsätzen suchen.“ Wenn du das Gefühl hast, dass es dir in allen Aspekten mangelt, wirst du viel anständiger, regelkonformer und zurückhaltender. Zum Beispiel: Unabhängig davon, welche Arbeit ihr verrichtet – ob ihr Verantwortliche oder gewöhnliche Mitglieder seid –, wenn eure Arbeit in einem bestimmten Zeitraum relativ reibungslos verläuft, einige Ergebnisse hervorbringt und die Erfolge relativ herausragend sind und ihr dafür vom Oberen Anerkennung erhaltet, wie wäre dann eure Denkweise? (Wir würden überheblich werden, uns für gut halten und nicht mehr so leicht nach der Wahrheit suchen.) Es würde dir dann schwerfallen, die Regeln zu befolgen und in deinem Verhalten bodenständig zu bleiben. Das ist eine sehr gefährliche Versuchung für dich; das ist kein gutes Zeichen. Da es dir jedoch an verschiedenen Fähigkeiten mangelt oder du dabei Makel aufweist und bei der Arbeit entweder einen Aspekt nicht berücksichtigst oder einen anderen nicht voraussiehst oder übersiehst und vergisst, und entweder in Bezug auf einen Aspekt zurechtgestutzt wirst oder in einem anderen Rückschläge und Schläge erleidest, ermahnst du dich in den Tiefen deines Herzens ständig selbst: „Ich bin nicht fähig. Mein Kaliber ist schlecht, und ich verstehe die Wahrheit nicht. Ich verstehe die Grundsätze nicht.“ Auf diese Weise wirst du sehr vorsichtig bei dem, was du tust, hast große Angst, Fehler zu machen und zurechtgestutzt zu werden, große Angst, zu unterbrechen und zu stören, und große Angst, Lücken in der Arbeit zu verursachen, die zu Verlusten führen. Da deine Fähigkeiten in verschiedenen Aspekten mangelhaft oder alle sehr durchschnittlich sind, ist auch deine Kompetenz für die Arbeit sehr durchschnittlich, und die Arbeit, die du leistest, ist sehr durchschnittlich. Du hast also das Gefühl, es gäbe nichts, womit du prahlen könntest – selbst wenn es dir gelingt, einige schwer erkämpfte Ergebnisse zu erzielen, erreichst du sie nur, nachdem du hinter den Kulissen viel Mühsal erduldet und enorme Anstrengungen unternommen hast. Du willst vor anderen so tun, als wärst du fähig und ziemlich gut, aber in deinem Herzen fehlt dir das Selbstvertrauen. Du weißt, dass du, egal was du tust, es nicht gut machen kannst und es immer noch vom Oberen überprüft werden muss. Bei manchen Dingen erkennst du erst, wenn du zurechtgestutzt wirst, wo du falsch liegst, und siehst, wie unglaublich schlecht dein Kaliber ist. Auf diese Weise wirst du nicht arrogant werden können. Das heißt, es wird immer jemanden mit gutem Kaliber um dich herum geben, der dich übertrifft, und es wird immer die Wahrheit und Gottes geforderte Maßstäbe geben, die dich zügeln. Du denkst: „Die wenige Arbeit, die ich vollbringen kann, ist nur deshalb möglich, weil der Obere sie überprüft und beschlossen hat; sie wurde nur vollendet, weil der Obere sie wiederholt geprüft, kontrolliert und korrigiert hat. Ich habe nichts, womit ich prahlen könnte.“ Wenn du das nächste Mal etwas tust, denkst du immer noch daran, deine Fähigkeiten zu zeigen, aber du schaffst es immer noch nicht, es gut zu machen, und kannst dich nie hervortun. Gerade weil dein Kaliber und deine Fähigkeiten begrenzt sind, sind die Ergebnisse deiner Pflichtausführung immer durchschnittlich und erreichen nie das Niveau oder den Maßstab, den du dir idealerweise vorstellst. So erkennst du unbewusst immer wieder, dass du keine herausragende Persönlichkeit, kein überlegener oder außergewöhnlicher Mensch bist. Allmählich verstehst du, dass dein Kaliber nicht so gut ist, wie du es dir vorgestellt hast, sondern allzu gewöhnlich. Dieser schrittweise Prozess ist sehr hilfreich für dich, um dich selbst zu erkennen – du erlebst auf praktische Weise einige Misserfolge und Rückschläge, und nach innerer Reflexion wirst du bei der Einschätzung deines Niveaus, deiner Fähigkeiten und deines Kalibers immer genauer. Du erkennst zunehmend, dass du keine Person von gutem Kaliber bist, dass du, obwohl du vielleicht einige Stärken und Begabungen, ein wenig Urteilsfähigkeit oder gelegentlich einige Ideen oder Pläne hast, immer noch hinter den Wahrheitsgrundsätzen zurückbleibst, weit entfernt von Gottes Anforderungen und den Maßstäben der Wahrheit und noch weiter entfernt vom Maßstab, die Wahrheitsrealität zu besitzen – unbewusst fällst du diese Urteile und Einschätzungen über dich selbst. Im Prozess des Beurteilens und Einschätzens deiner selbst wird deine Erkenntnis über dich selbst immer genauer, und deine verdorbenen Dispositionen und Offenbarungen der Verdorbenheit werden immer weniger, werden zurückhaltender und kontrollierter. Die Kontrolle deiner verdorbenen Dispositionen ist natürlich nicht das Ziel. Was ist das Ziel? Das Ziel ist, dass du, während deine verdorbenen Dispositionen unter Kontrolle sind, allmählich lernst, die Wahrheit zu suchen und dich anständig zu verhalten, nicht immer versuchst, mit hochtrabenden Ideen anzugeben oder mit deinen Fähigkeiten zu prahlen, nicht immer wetteifernd danach strebst, der Beste oder Stärkste zu sein, und nicht immer versuchst, dich selbst zu beweisen. Während sich dieses Bewusstsein kontinuierlich tief in dein Herz eingräbt, wirst du nachdenken: „Ich muss nach den Wahrheitsgrundsätzen für dieses Handeln suchen und danach, was Gott dazu sagt.“ Dieses Bewusstsein wird sich allmählich tief in deinem Herzen etablieren, und dein Grad des Suchens, Anerkennens und Annehmens von Gottes Wort und der Wahrheit wird sich zunehmend erhöhen, was für dich die Hoffnung auf Errettung bedeutet. Je mehr du die Wahrheit annehmen kannst, desto weniger werden sich deine verdorbenen Dispositionen offenbaren; ein noch besseres Ergebnis ist, dass du mehr Gelegenheiten haben wirst, Gottes Wort als Maßstab für die Praxis zu verwenden. Ist das nicht ein allmähliches Beschreiten des Weges der Errettung? Ist das nicht eine gute Sache? (Doch.) Aber wenn alle deine Fähigkeiten überlegen und perfekt und unter den Menschen außergewöhnlich sind, kannst du dann immer noch die Wahrheit suchen, während du Angelegenheiten handhabst und deine Pflichten tust? Das ist schwer zu sagen. Es ist für jemanden mit außergewöhnlichen Fähigkeiten in allen Bereichen sehr schwierig, mit einem ruhigen Herzen oder einer demütigen Haltung vor Gott zu treten, um sich selbst zu erkennen, seine eigenen Makel und verdorbenen Dispositionen zu erkennen und den Punkt zu erreichen, die Wahrheit zu suchen, die Wahrheit anzunehmen und dann die Wahrheit zu praktizieren. Das ist ziemlich schwierig zu erreichen, nicht wahr? (Ja.)
Dass Menschen durchschnittliches Kaliber haben, gehört zu Gottes guten Absichten; dass Menschen zu schlechtes Kaliber haben, gehört ebenfalls zu Gottes guten Absichten. Weil Gott dich retten will, gibt Er dir kein übermäßig gutes Kaliber. Warum ist das so? Gott gibt den Menschen verschiedene angeborene Voraussetzungen, wie ihren familiären Hintergrund, ihr Aussehen, ihre Instinkte, ihre Persönlichkeit und verschiedene Lebensfähigkeiten. Gott gibt den Menschen sogar bestimmte Stärken, Interessen und Hobbys und verleiht manchen Menschen auch besondere Gaben. Das ist ausreichend. Diese Dinge reichen aus, um dein persönliches Überleben zu sichern. Mit diesen Dingen besitzt du die Fähigkeit und die Voraussetzungen, um unabhängig zu leben, und auf der Grundlage eines bestimmten Niveaus von Kaliber kannst du Gottes Worte annehmen, dich in unterschiedlichem Maße von deinen verdorbenen Dispositionen befreien und Rettung erlangen. Deshalb gibt Gott den Menschen kein übermäßig hohes Kaliber. Gott gibt den Menschen kein übermäßig gutes Kaliber. Einerseits geschieht das, damit die Menschen mit dieser Grundvoraussetzung ein wenig bodenständig bleiben können und damit sie auf der Grundlage davon, dass sie sich für gewöhnliche, durchschnittliche Menschen, für Menschen mit verdorbenen Dispositionen halten, Gottes Werk und Gottes Rettung bereitwillig annehmen können. Nur so verfügen die Menschen über die Grundvoraussetzung, um Gottes Worte anzunehmen. Zum anderen: Wenn Menschen ein sehr gutes Kaliber oder einen außergewöhnlich wachen Verstand besitzen und in allen Aspekten enorm starke Fähigkeiten haben, sie alle herausragend sind und bei ihnen in der Welt alles reibungslos läuft – sie geschäftlich viel Geld verdienen, besonders reibungslose politische Karrieren haben, in allen Situationen mühelos zurechtkommen und sich wie ein Fisch im Wasser fühlen –, dann können solche Menschen nicht leicht vor Gott kommen und Gottes Errettung annehmen, richtig? (Richtig.) Die meisten der Menschen, die Gott rettet, bekleiden keine hohen Positionen in der Welt oder unter den Menschen der Gesellschaft. Weil ihr Kaliber und ihre Fähigkeiten durchschnittlich oder sogar schlecht sind, sie sich schwertun, in der Welt beliebt oder erfolgreich zu sein, und sie immer das Gefühl haben, dass die Welt trostlos und ungerecht ist, haben sie ein Bedürfnis nach Glauben, und schließlich kommen sie vor Gott und treten in Gottes Haus ein. Das ist eine Grundvoraussetzung, die Gott den Menschen gibt, wenn Er sie auswählt. Nur mit diesem Bedürfnis kannst du den Wunsch haben, Gottes Errettung anzunehmen. Wenn du in allen Aspekten sehr gute Voraussetzungen hast, die geeignet sind, um in der Welt etwas anzustreben, und du dir immer einen Namen machen willst, dann hättest du nicht den Wunsch, Gottes Errettung anzunehmen, noch hättest du überhaupt die Gelegenheit, Gottes Errettung zu empfangen. Auch wenn du vielleicht ein durchschnittliches oder schlechtes Kaliber hast, bist du dennoch viel gesegneter als Nichtgläubige, da du die Gelegenheit hast, von Gott gerettet zu werden. Daher ist ein schlechtes Kaliber kein Makel an dir, noch hindert es dich daran, verdorbene Dispositionen abzulegen und Errettung zu erlangen. Letztendlich ist es Gott, der dir dieses Kaliber gegeben hat. Du hast so viel, wie Gott dir gibt. Wenn Gott dir gutes Kaliber gibt, dann hast du gutes Kaliber. Wenn Gott dir durchschnittliches Kaliber gibt, dann ist dein Kaliber durchschnittlich. Wenn Gott dir schlechtes Kaliber gibt, dann ist dein Kaliber schlecht. Hast du das einmal verstanden, musst du es von Gott annehmen und dich Gottes Herrschaft und Anordnungen unterwerfen können. Welche Wahrheit bildet die Grundlage für die Unterwerfung? Dass solche Anordnungen Gottes Seine guten Absichten enthalten; Gott ist überaus akribisch in Seiner Bedachtsamkeit, und die Menschen dürfen sich nicht beschweren oder Gottes Herz missverstehen. Gott wird wegen deines guten Kalibers weder eine hohe Meinung von dir haben noch wird Er dich wegen deines schlechten Kalibers verachten oder verabscheuen. Was verabscheut Gott? Was Gott verabscheut, ist, wenn Menschen die Wahrheit nicht lieben oder annehmen; wenn Menschen die Wahrheit verstehen, sie aber nicht praktizieren; wenn Menschen nicht tun, wozu sie fähig sind; wenn Menschen nicht in der Lage sind, bei ihren Pflichten ihr Äußerstes zu geben, sie aber immer extravagante Sehnsüchte haben, immer Status haben wollen, immer um Stellung wetteifern und immer Forderungen an Ihn stellen. Das ist es, was Gott widerlich und verabscheuungswürdig findet. Du hast von vornherein schon schlechtes oder gar kein Kaliber, bist unfähig, irgendeine Arbeit zu verrichten, und doch willst du immer noch ein Leiter sein; du kämpfst immer um Stellung und Macht und willst immer, dass Gott dir eine definitive Antwort gibt und dir sagt, dass du zukünftig ins Königreich eintreten, Segnungen empfangen und einen guten Bestimmungsort haben kannst. Dass Gott dich auserwählt hat, ist bereits eine immense Erhöhung, doch du greifst immer noch die ganze Hand, wenn man dir den kleinen Finger reicht. Gott hat dir gegeben, was du empfangen solltest, und du hast bereits viel von Gott gewonnen, doch du stellst immer noch unvernünftige Forderungen. Das ist es, was Gott verabscheut. Dein Kaliber ist sehr schlecht, oder du erreichst nicht einmal menschliche Intelligenz, doch Gott hat dich nicht wie ein Tier behandelt, sondern behandelt dich immer noch als menschliches Wesen. Deshalb solltest du tun, was ein Mensch tun sollte, sagen, was ein Mensch sagen sollte, und alles, was Gott dir gegeben hat, als von Ihm kommend annehmen. Welche Pflicht du auch tun kannst, tu sie. Enttäusche Gott nicht. Greife nicht nach der ganzen Hand, wenn man dir den kleinen Finger reicht, nur, weil Gott dich als menschliches Wesen behandelt und du sagst: „Da Gott mich wie ein menschliches Wesen behandelt, sollte Er mir ein besseres Kaliber geben, mich zu einem Teamleiter, einem Verantwortlichen oder einem Leiter machen. Am besten wäre es, wenn Er es so einrichten würde, dass ich keine anstrengende Arbeit tun müsste, sodass Gottes Haus mich umsonst versorgen würde und ich mich nicht anstrengen oder erschöpft sein müsste, was mir erlauben würde, zu tun, was ich will.“ Das sind alles unvernünftige Forderungen. Das sind nicht die Äußerungsformen oder die Bitten, die ein geschaffenes Wesen haben oder vorbringen sollte. Gott hat dich nicht gemäß deines schlechten Kalibers behandelt, sondern dich stattdessen auserwählt und dir die Gelegenheit gegeben, deine Pflicht zu tun. Das ist Gottes Erhöhung. Du solltest nicht nach der ganzen Hand greifen, wenn man dir den kleinen Finger reicht, und unvernünftige Forderungen an Gott stellen. Stattdessen solltest du Gott danken und deine Pflicht erfüllen, um Gottes Liebe zu erwidern. Das ist Gottes Anforderung an dich. Du bist von schlechtem Kaliber, aber Gott hat keine Anforderungen an dich gestellt, die den Maßstäben für Menschen mit gutem Kaliber entsprechen. Dir mangelt es an Kaliber und Intelligenz, aber Gott hat nicht von dir verlangt, dass du die Maßstäbe erreichst, die Menschen mit gutem Kaliber erreichen können. Tu einfach das, was du tun kannst, egal, was es ist. Gott zwingt keinen Fisch, an Land zu leben. Das Problem ist einfach, dass du selbst immer extravagante Sehnsüchte hast und dich immer weigerst, ein gewöhnlicher Mensch zu sein, ein durchschnittlicher Mensch mit schlechtem Kaliber; das Problem ist, dass du jene mühsamen Aufgaben, die dich nicht ins Rampenlicht stellen, nicht machen willst, und bei der Ausführung deiner Pflicht verabscheust du immer Mühsal und scheust dich immer vor Erschöpfung, und du bist immer wählerisch bei dem, was du tust; du bist immer eigenwillig und hast immer deine eigenen Pläne und Vorlieben – es ist nicht so, dass Gott dir Unrecht getan hat. Wie sollten Menschen also ihr eigenes Kaliber korrekt betrachten? Zum einen solltest du, egal, was für ein Kaliber Gott dir auch gibt, es von Gott annehmen und dich Gottes Herrschaft und Anordnung unterwerfen. Das ist der grundlegendste Gedanke und die grundlegendste Sichtweise, die Menschen besitzen sollten. Diese Sichtweise ist korrekt, und sie hält in jeder Situation stand. Es ist der Wahrheitsgrundsatz, der konstant bleibt, egal wie sich die Dinge ändern. Zum anderen solltest du, unabhängig davon, ob dein Kaliber gut, durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist, die Arbeit tun, die dein Kaliber zu leisten vermag. Du solltest weder etwas zurückhalten noch versuchen, dich hervorzutun. Unabhängig davon, ob dein Kaliber gut oder durchschnittlich ist, kannst du nur die Dinge tun, die im Rahmen deines Kalibers und deiner Fähigkeit liegen; es gibt nichts, womit du prahlen könntest – das ist es, was Gott dir gegeben hat; du solltest es darbringen. Dein ganzes Wesen, dein Atem, deine angeborenen Voraussetzungen und deine Fähigkeiten in allen Aspekten deines Kalibers sind von Gott gegeben. Die verschiedenen Wahrheitsgrundsätze, die du jetzt verstehst, werden ebenfalls von Gott bereitgestellt. Ohne Gottes Werk und ohne die verschiedenen angeborenen Voraussetzungen, die Gott den Menschen gewährt, sind die Menschen nichts als eine Handvoll Staub. Daher gibt es für die Menschen nichts, womit sie prahlen könnten. Das ist der zweite Aspekt. Es gibt noch einen weiteren Aspekt: Unabhängig davon, ob dein Kaliber durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist, musst du korrekt damit umgehen. Erkenne zuerst, zu welcher Stufe dein Kaliber gehört, und tu dann, basierend auf deinem angeborenen Kaliber, was du tun solltest. Versuche nicht immer, über deine Fähigkeiten hinauszugehen und Dinge zu tun, die du nicht vollbringen kannst, und versuche nicht immer, dich den Menschen oder Gott zu beweisen. Du kannst nichts beweisen. Je mehr du versuchst, dich auf diese Weise zu beweisen, desto mehr beweist es, dass dein Kaliber schlecht ist, dass du dein eigenes Maß nicht kennst und dass du jenseits der Vernunft bist und eine zutiefst verdorbene Disposition hast. Versuche nicht mit allen Mitteln, dein Kaliber zu verändern oder deine Fähigkeiten in allen Aspekten zu verbessern, sondern erkenne dein angeborenes Kaliber und deine Fähigkeiten genau und gehe korrekt damit um. Wenn du entdeckst, woran es dir mangelt, lerne schnell in den Bereichen, in denen du in kurzer Zeit Fortschritte erzielen kannst, um die Bereiche, in denen du Mängel hast, auszugleichen. Erzwinge nichts in den Bereichen, in denen du nichts erreichen kannst. Handle entsprechend deiner tatsächlichen Situation; tu die Dinge basierend auf deinem eigenen Kaliber und deinen Fähigkeiten. Der oberste Grundsatz ist, deine Pflicht gemäß Gottes Wort, Gottes Anforderungen an die Menschen und den Wahrheitsgrundsätzen zu tun. Unabhängig von der Stufe deines Kalibers kannst du in unterschiedlichem Maße nach den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln und deine Pflichten zu tun; du kannst Gottes Maßstäbe erfüllen oder ihnen gerecht werden. Diese Wahrheitsgrundsätze sind absolut kein leeres Gerede; sie gehen absolut nicht über die Menschlichkeit hinaus. Sie sind alle Wege der Praxis, die auf die verdorbenen Dispositionen, Instinkte und verschiedenen Fähigkeiten und Kaliber der geschaffenen Menschheit zugeschnitten sind. Daher ist es kein Problem, egal, wie dein Kaliber sich darstellt und egal, wo deine Fähigkeiten unzureichend oder fehlerhaft sind; wenn du die Wahrheit wirklich verstehst und bereit bist, die Wahrheit zu praktizieren, wird es einen Weg nach vorne geben. Die Makel einer Person in bestimmten Aspekten des Kalibers und der Fähigkeiten behindern ihre Praxis der Wahrheit absolut nicht. Wenn es dir an Urteilsfähigkeit oder einer anderen Fähigkeit mangelt, kannst du mehr suchen und mehr Gemeinschaft halten – suche Anleitung und Vorschläge von denen, die die Wahrheit verstehen. Wenn du die Grundsätze und Wege der Praxis verstehst und erfasst, solltest du sie mit all deiner Kraft basierend auf deiner Größe in die Praxis umsetzen. Annehmen und praktizieren – das ist es, was du tun solltest. Hilft euch diese Meine Gemeinschaft, zu verstehen? (Wir verstehen ein bisschen mehr.)
Warum bestimmt Gott vorher, dass die Menschen alle möglichen Kaliber haben? Warum gibt Gott den Menschen kein perfektes Kaliber? Über wie viele Aspekte haben wir bereits im Zusammenhang mit Gottes Absichten in dieser Hinsicht und dem richtigen Umgang damit Gemeinschaft gehalten? Lasst sie uns zusammenfassen. Der erste Aspekt ist, Gottes Gabe anzunehmen. Das ist der grundlegendste Gedanke und die grundlegendste Sichtweise, die Menschen besitzen sollten. Der zweite Aspekt ist, dein Kaliber zu erkennen und einzuschätzen, und auf der Grundlage deines Kalibers und deiner Fähigkeit zu handeln und deine Pflicht zu tun. Versuche nicht, Dinge zu tun, die dein Kaliber und deine Fähigkeit übersteigen. Tue das, was du tun kannst, gewissenhaft und auf bodenständige Weise, und tu es gut. Erzwinge nichts, was du nicht tun kannst. Was ist der dritte Aspekt? (Wir dürfen uns nicht immer wünschen, unser Kaliber zu verändern. Selbst wenn unser Kaliber durchschnittlich, schlecht oder nicht vorhanden ist, müssen wir korrekt damit umgehen. Wir dürfen uns nicht immer wünschen, Gott zu beweisen, dass unser Kaliber gut ist. Das ist unangemessen.) Das ist richtig. Geh korrekt mit deinem Kaliber um. Beschwere dich nicht. So viel Gott dir gegeben hat, so viel wird Er von dir verlangen. Was Gott dir nicht gegeben hat, fordert Gott nicht von dir. Wenn Gott dir zum Beispiel ein durchschnittliches oder schlechtes Kaliber gegeben hat, verlangt Er nicht von dir, ein Leiter, Teamleiter oder Verantwortlicher zu sein. Wenn Gott dir jedoch Beredsamkeit, die Fähigkeit, dich auszudrücken, oder eine bestimmte Begabung gegeben hat und von dir verlangt, Arbeit im Zusammenhang mit dieser Begabung zu tun, dann solltest du sie gut tun. Werde den Bedingungen, die Gott dir gegeben hat, gerecht. Du musst der Gabe Gottes gerecht werden, sie voll zur Geltung bringen und gut anwenden, sie auf positive Dinge anwenden und wertvolle Arbeitsergebnisse hervorbringen, die der Menschheit zugutekommen. Das wäre ausgezeichnet, nicht wahr? (Ja.) Außerdem musst du wissen, dass Gott gute Absichten hat, wenn Er den Menschen verschiedene Kaliber gibt. Gerade weil Gott dich retten will, hat Er dir kein übermäßig gutes Kaliber gegeben. Darin liegt Gottes mühevolle und gewissenhafte Absicht. Dass Gott dir ein durchschnittliches oder schlechtes Kaliber gibt, ist ein Schutz für dich. Wenn die Menschen ein übermäßig gutes oder außergewöhnliches Kaliber hätten, wäre es für sie leicht, der Welt und Satan zu folgen, und sie würden nicht leicht zum Glauben an Gott kommen. Schaut euch die herausragenden Persönlichkeiten in verschiedenen Branchen und Bereichen der Welt an – was für Menschen sind das? Sie sind alle schlaue Superhirne, menschgewordene Teufel. Wenn du sie bittest, an Gott zu glauben, denken sie: „An Gott zu glauben, führt zu nichts – nur unfähige Menschen glauben an Gott!“ Menschen mit übermäßig gutem Kaliber, großen Fähigkeiten und fortschrittlichen Taktiken werden von Satan gefangen genommen. Sie leben ausschließlich nach ihren verdorbenen Dispositionen und vollständig für die Welt. Solche Menschen sind alle menschgewordene Teufel. Sagt Mir, rettet Gott solche Menschen? (Nein.) Seid ihr also bereit, menschgewordene Teufel zu sein, oder seid ihr bereit, gewöhnliche Menschen zu sein, Personen mit schlechtem Kaliber, die aber Gottes Errettung empfangen können? (Wir sind bereit, gewöhnliche Menschen zu sein.) Welche dieser beiden Arten von Menschen ist gesegnet? Diejenigen Menschen, die in der Welt erfolgreich sind, zu Ansehen gelangen, Ruhm haben, hohe Beamte oder reiche Leute werden, die alles haben, was sie wollen, und endlos Geld ausgeben können – seid ihr bereit, solche Menschen zu sein, oder seid ihr bereit, vor Gott zu treten und einfache, gewöhnliche Menschen mit durchschnittlichem Kaliber zu sein? Was ist deine Wahl? (Einfache, gewöhnliche Menschen zu sein.) Wenn du dich entscheidest, eine einfache, gewöhnliche Person mit durchschnittlichem Kaliber zu sein, die es vorzieht, kein luxuriöses Leben zu genießen, nicht zu Ansehen gelangen will, kein Gefühl der Präsenz in dieser Welt hat und von allen verachtet wird, die es vorzieht, diese Art von Person zu sein und die Gelegenheit zur Errettung, die Gott den Menschen gibt, zu schätzen oder zu erlangen – wenn das deine Wahl ist, wenn du dich entscheidest, gerettet zu werden und dich entscheidest, nicht dieser Welt zu folgen, und in deinem Herzen wünschst, nicht zu dieser Welt, sondern zu Gott zu gehören, dann solltest du das Kaliber, das Gott dir gegeben hat, nicht verachten. Selbst wenn dein Kaliber sehr schlecht ist oder Gott dir kein Kaliber gegeben hat, solltest du diese Tatsache dennoch freudig annehmen und mit den angeborenen Voraussetzungen der verschiedenen Fähigkeiten, die Gott dir gegeben hat, die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Ein weiterer Aspekt ist, dass, selbst wenn das Kaliber, das Gott den Menschen gibt, nicht sehr gut ist, sondern nur das Kaliber gewöhnlicher Menschen, und die Fähigkeiten, die Er ihnen in allen Aspekten gibt, durchschnittlich oder sogar schlecht sind, die grundlegendsten Wahrheiten, die die Menschen praktizieren sollten und die Gott die Menschen lehrt, dennoch erreicht und erlangt werden können, wenn sie bereit sind, sie von Herzen zu praktizieren. Selbst wenn dein Kaliber sehr schlecht ist und dein Begriffsvermögen, deine Fähigkeit, Dinge anzunehmen, deine Urteilsfähigkeit und deine Fähigkeit, Dinge zu erkennen, sehr schlecht oder sogar nicht vorhanden sind, kannst du die Aufgaben und Arbeiten, die Gott dir anvertraut, erledigen und gut erfüllen, solange du die grundlegendste Menschlichkeit und Vernunft besitzt. Darüber hinaus kannst du den grundlegendsten Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, den Gott von den Menschen verlangt, beschreiten; das ist etwas, das du erlangen und erreichen kannst. Daher hat Gott nie beabsichtigt, dir ein sehr gutes Kaliber zu geben. Hätte Gott dir ein gutes Kaliber und einige besondere Fähigkeiten gegeben, die es dir ermöglichen würden, ein menschgewordener Teufel in der Welt zu werden, dann würde Gott dich nicht retten. Könnt ihr jetzt Gottes Herz in dieser Angelegenheit verstehen? (Ja.) Wenn ihr Gottes Herz verstehen könnt, ist das gut; ihr werdet diese Wahrheit verstehen und euer eigenes Kaliber korrekt angehen; es wird in dieser Hinsicht keine Schwierigkeiten mehr geben. Von hier an sollten die Menschen einfach tun, was sie tun sollten. Selbst wenn es nur eine einzige Aufgabe ist, legt euer Herz und eure Mühe hinein, um sie gut zu machen, und werdet den Erwartungen Gottes an euch gerecht. Versteht ihr? (Ja.) Das ist alles für die heutige Gemeinschaft zu diesem Thema. Auf Wiedersehen!
11. November 2023