Wie man nach der Wahrheit strebt (9)

Das Thema unserer Gemeinschaft hat in dieser Zeit einen relativ weiten Bereich umfasst, nicht wahr? (Ja.) Es ging dabei um einige spezifischere Fragen der Menschlichkeit und auch um einige Fragen des Lebens der Menschen. Beim letzten Treffen haben wir über Themen Gemeinschaft gehalten, die das Kaliber betrafen, und danach darüber, wie man angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen erkennt. Unsere Gemeinschaft über das Thema Kaliber ist im Wesentlichen abgeschlossen; von nun an könnt ihr anhand dieser Inhalte genau beurteilen, wie das Kaliber einer Person beschaffen ist. Als wir über diese drei Aspekte – angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen – Gemeinschaft hielten, sprachen wir über einige Äußerungsformen und Offenbarungen von Menschen im täglichen Leben, um zu beurteilen, ob diese unter die angeborenen Voraussetzungen, die Menschlichkeit oder die verdorbenen Dispositionen dieser Menschen fallen. Habt ihr durch unsere Gemeinschaft über die drei Aspekte der angeborenen Voraussetzungen, der Menschlichkeit und der verdorbenen Dispositionen nun ein konkretes Verständnis von der Grundstruktur des Menschen als geschaffenes Wesen? (Wir können es etwas besser verstehen als zuvor.) Der Grund, warum wir über die drei Aspekte der im Leben der Menschen offenbarten Äußerungsformen Gemeinschaft halten, ist, dass die geschaffene Menschheit aus angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen zusammengesetzt ist. Ganz gleich, ob du ein Mann oder eine Frau bist, ob du jung oder alt bist, ganz gleich, zu welcher Ethnie von Menschen du gehörst oder in welchem Land du lebst, in welcher Epoche du lebst oder in welcher Art von sozialem Umfeld und Hintergrund du lebst – kurz gesagt, ganz gleich, wie dein äußeres Erscheinungsbild beschaffen ist –, solange du ein geschaffener Mensch bist, bist du aus den folgenden drei Aspekten zusammengesetzt: angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen. Mit anderen Worten: Jeder Mensch, der zur verderbten Menschheit gehört, ist aus angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und dem Leben der verdorbenen Dispositionen zusammengesetzt. Das heißt, jeder geschaffene Mensch besitzt angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen. Natürlich sind die angeborenen Voraussetzungen eines Menschen von Gott vorherbestimmt. Die Menschlichkeit wird teils von den angeborenen Voraussetzungen beeinflusst und geprägt und teils durch die familiäre Erziehung, das soziale Umfeld und Satans Lehren. Verdorbene Dispositionen wiederum sind die satanischen Dispositionen und die satanische Natur eines Menschen, die durch die Irreführung und Verderbnis Satans hervorgerufen werden. Diese verderbte Natur stammt teils aus der eigenen Familie, teils aus der Gesellschaft und teils aus den Einflüssen und Prägungen, die ein Mensch in verschiedenen Umgebungen erfährt. Aus dieser Perspektive betrachtet, ist kein geschaffener Mensch wirklich ein Geheimnis, denn er ist aus folgenden drei Aspekten zusammengesetzt: angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen. Daher sollte es eigentlich einfach sein, zu erkennen, was für ein Mensch jemand ist. Lässt man die von Gott vorherbestimmten und verliehenen angeborenen Voraussetzungen beiseite, bleibt übrig, zu erkennen, wie die Menschlichkeit einer Person beschaffen ist und welche verdorbenen Dispositionen sie hat – dies bestimmt das Wesen dieser Person. Eine solche Unterscheidung macht die Dinge sehr klar. Auf dieser Grundlage zu erkennen, was das Wesen einer Person ist, ist keine schwierige Angelegenheit. Eine solche Unterscheidung hat eine Grundlage und auch einen Maßstab zur Beurteilung.

Zuvor haben wir einige konkrete Äußerungsformen von angeborenen Voraussetzungen aufgelistet, die nicht die verdorbenen Dispositionen betreffen. Angeborene Voraussetzungen sind die Grundlage, auf die sich die Menschen für ihr Überleben stützen, und Voraussetzungen, die die geschaffene Menschheit besitzen sollte. Ob es sich um Voraussetzungen im Zusammenhang mit der Geburt einer Person handelt, wie Zeit, Umgebung und Ort der Geburt, oder um Aspekte wie das Aussehen, das Kaliber, die Stärken, die Instinkte, die Interessen und Hobbys und die Persönlichkeit einer Person – all dies ist Teil der angeborenen Voraussetzungen einer Person. Diese angeborenen Voraussetzungen verderben die Menschen nicht, und natürlich enthalten diese angeborenen Voraussetzungen auch keine verdorbenen Dispositionen. Allgemein gesagt sind angeborene Voraussetzungen grundlegende Bedingungen, die ein geschaffener Mensch besitzen muss, um zu überleben und zu leben. Menschlichkeit bezeichnet jene Lebensäußerungen, die das Gewissen und die Vernunft der normalen Menschlichkeit betreffen und die sich in einem Körper mit angeborenen Voraussetzungen offenbaren. Was die verdorbenen Dispositionen betrifft, so ist dies unkompliziert: Verdorbene Dispositionen sind das Ergebnis von Satans Verderbnis des Lebens dieses Körpers, der angeborene Voraussetzungen und Menschlichkeit besitzt. Ist das ein wenig abstrakt? Insgesamt sind geschaffene Menschen geschaffene Wesen, die von verdorbenen Dispositionen beherrscht werden und das grundlegende Gewissen und die Vernunft der Menschlichkeit besitzen. Diese geschaffenen Wesen haben verschiedene von Gott vorherbestimmte angeborene Voraussetzungen. Dies ist die Grundstruktur der von Gott geschaffenen Menschheit. Dabei sind angeborene Voraussetzungen und verdorbene Dispositionen leichter zu verstehen, aber die Menschlichkeit mag relativ abstrakt sein. Einfach ausgedrückt: Menschlichkeit ist ein einzigartiges und inhärentes Attribut der geschaffenen Menschheit, das sie von anderen Lebewesen unterscheidet. Geschaffene Wesen, die dieses einzigartige Attribut besitzen, besitzen auch Gewissen und Vernunft, menschliche Qualitäten und auch die Fähigkeit, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Diese einzigartigen Attribute, die die Menschheit von anderen Lebewesen unterscheiden, machen die Menschlichkeit aus. Diese Menschlichkeit schließt natürlich die Fähigkeiten ein, sich sprachlich auszudrücken, Recht von Unrecht zu unterscheiden, zu verstehen, neue Dinge anzunehmen, Worte des Schöpfers anzunehmen und Gottes Auftrag anzunehmen sowie jede Angelegenheit zu handhaben. Das ist Menschlichkeit. Menschlichkeit lässt sich am einfachsten als angeborenes Merkmal der geschaffenen Menschheit verstehen, das sie von anderen Lebewesen unterscheidet. Die grundlegendsten Merkmale dieses Merkmals sind Gewissen und Vernunft. Das ist die einfachste Art, es zu verstehen. Es gibt dabei einige Details, wie die Integrität und den Charakter, die die Menschlichkeit besitzen sollte, die Unterscheidung zwischen positiven und negativen Dingen sowie die Auswahl und Ausführung von positiven Dingen. Im Grunde sind dies die Dinge, die die Menschen über die drei Aspekte der angeborenen Voraussetzungen, der Menschlichkeit und der verdorbenen Dispositionen verstehen und wissen sollten. Habt ihr schon einmal über diese Fragen nachgedacht? (Wir haben noch nicht darüber nachgedacht.) Könnt ihr diese Fragen jetzt, wo ihr zum ersten Mal damit konfrontiert werdet, verstehen? Könnt ihr sie begreifen? (Wir können sie einigermaßen verstehen.) Hat jemand das Gefühl, dass dieses Thema, über das wir sprechen, zu tiefgründig und etwas abstrakt und, wie bei einer Diskussion über Philosophie, ein wenig unverständlich ist? Basierend auf den konkreten Äußerungsformen dieser drei Aspekte – angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen –, über die wir in diesen Tagen Gemeinschaft gehalten haben, sollte das, was gerade gesagt wurde, für euch nicht abstrakt sein. Die konkreten Äußerungsformen dieser drei Aspekte sollten euch verständlich sein. Sollten darüber hinaus nicht auch die Beziehungen zwischen diesen drei Aspekten klar sein? Menschlichkeit ist die Integrität, der Charakter, das Gewissen und die Vernunft, die eine Person auf der Grundlage ihrer grundlegenden angeborenen Voraussetzungen offenbart. Verdorbene Dispositionen sind das, was innerhalb der Menschlichkeit durch angeborene Voraussetzungen ausgelebt wird; es sind die verschiedenen Dispositionen, die von Menschen ausgelebt werden, die von dem Leben beherrscht werden, das Satan ihnen einflößt. Auf diese Weise sind die angeborenen Voraussetzungen, die eine Person besitzt, ganz gleich welche das sein mögen, lediglich die grundlegendste äußere Hülle. Die verdorbenen Dispositionen, die Satan ihr einflößt, hingegen sind das Leben, das das Wesen einer Person wirklich beherrschen kann. Das heißt, um zu erkennen, wie das Wesen einer Person beschaffen ist, muss man auf die Dispositionen schauen, die sie offenbart. Wenn die Dispositionen, die sie offenbart, die verdorbenen Dispositionen von Arroganz, Unnachgiebigkeit, Verlogenheit, Niederträchtigkeit oder Bösartigkeit sind, dann ist diese Person, unabhängig davon, ob ihr Charakter gut oder böse ist, im Wesentlichen des Satans, denn ihr Leben ist Satans verdorbene Disposition. Daher hängt das Merkmal einer Person von dem Leben ab, das sie in sich trägt, nicht von ihren angeborenen Voraussetzungen. Wenn ihr Leben Satans verdorbene Disposition ist, dann ist sie, unabhängig davon, wie edel oder großartig ihre angeborenen Voraussetzungen äußerlich erscheinen mögen, im Wesentlichen des Satans, und sie ist ein Mitglied der verderbten Menschheit. Wenn die Wahrheit das Leben einer Person ist, dann ist sie, unabhängig davon, wie gewöhnlich, normal oder verachtet ihre angeborenen Voraussetzungen äußerlich erscheinen mögen – und selbst wenn sie äußerlich einige Schwächen, Unzulänglichkeiten und Makel ihrer Menschlichkeit aufweist –, immer noch Teil der Menschheit, die gerettet worden ist. Sie gehört im Wesentlichen Gott und ist nicht des Satans. Ihr Wesen wandelt sich. Sobald sich ihr Wesen wandelt, wandelt sich auch ihre Zugehörigkeit – sie gehört zur Wahrheit und zu Gott. Daher sind nicht ihre angeborenen Voraussetzungen und natürlich auch nicht allein ihre Menschlichkeit der entscheidende Faktor für die Zugehörigkeit, das Wesen und das endgültige Ergebnis einer Person, sondern vielmehr ihr Leben. Wenn das Leben einer Person von Anfang bis Ende aus verdorbenen Dispositionen besteht, und sie des Satans ist, dann wird sie Satan angehören; wenn die Wahrheit ihr Leben ist, gehört sie zu Gott, und somit sie Gott angehören, an dem schönen Bestimmungsort, den Gott für die Menschheit vorbereitet hat. Was ist, basierend auf den verschiedenen Äußerungsformen und dem Wesen der Menschen in allen Aspekten, die gegenwärtige Zugehörigkeit der Menschen? Haben die Menschen ein Leben das aus der Wahrheit besteht? (Nein.) Wovon also hängt das Wesen einer Person genau ab? (Davon, was ihr Leben ist.) Genau; was auch immer dein Leben in dir ist, das ist dein Wesen. Wenn sich das Leben in dir wandelt und es nicht mehr aus verdorbenen Dispositionen besteht, sondern aus der Wahrheit, dann gehörst du deinem Wesen nach zu Gott und zur Wahrheit. Natürlich ändert sich das Merkmal des Menschseins nicht – Menschen sind immer noch Menschen, und ihrem Merkmal nach sind sie immer noch geschaffene Menschen. Da sich jedoch dein Leben gewandelt hat, hat sich auch deine Zugehörigkeit gewandelt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass angeborene Voraussetzungen grundlegende Bedingungen sind, die die geschaffene Menschheit ausmachen. Das heißt, solange du als geschaffener Mensch bezeichnet wirst, müssen diese angeborenen Voraussetzungen in dir existieren – sie sind die grundlegenden Bedingungen. Menschlichkeit ist das, was sich aus der normalen Menschlichkeit einer Person offenbart und aus ihr heraus gelebt wird, während sie unter ihren angeborenen Voraussetzungen lebt. Verdorbene Dispositionen sind das der verderbten Menschheit ureigene Leben, verborgen unter den angeborenen Voraussetzungen und der Hülle der Menschlichkeit. Die Beziehungen und Unterscheidungen zwischen diesen drei Aspekten sowie die Rollen, die sie jeweils spielen, oder die Funktionen, die sie jeweils in der geschaffenen Menschheit erfüllen, sind genau wie beschrieben. Zuvor haben wir über einige Äußerungsformen Gemeinschaft gehalten, die sich auf diese drei Aspekte der angeborenen Voraussetzungen, der Menschlichkeit und der verdorbenen Dispositionen beziehen, die die Menschen offenbaren. Der Inhalt, der diese drei Aspekte betrifft, geht jedoch weit über das hinaus, worüber wir Gemeinschaft gehalten haben, also müssen wir heute mit der Gemeinschaft über dieses Thema fortfahren.

Wo waren wir bei den verschiedenen Offenbarungen von angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen letztes Mal stehen geblieben? Bei Furchtsamkeit und Verwegenheit, richtig? (Ja.) Diese Gemeinschaft wurde abgeschlossen. Betrachten wir nun das Stottern und Stammeln beim Sprechen – was für eine Art von Problem ist das? (Eine angeborene Veranlagung.) Das ist eine angeborene Veranlagung und zugleich eine Art körperlicher Defekt. Natürlich gibt es unterschiedliche Formen des Stotterns: Manche Stotterer zerdehnen eine einzelne Silbe, während andere eine einzelne Silbe ständig wiederholen und mitunter den ganzen Tag brauchen, ohne einen vollständigen Satz herausbringen zu können. Kurz gesagt: Es handelt sich hier um eine angeborene Veranlagung und selbstverständlich auch um eine Art körperlichen Defekt. Hängt das mit einer verderbten Disposition zusammen? (Nein.) Es hängt nicht mit einer verderbten Disposition zusammen. Wenn jemand sagt: „Du stammelst, wenn du sprichst; du bist ganz schön gerissen!“ oder: „Du stotterst sogar, wenn du redest; wie kannst du so arrogant sein?“ – sind solche Aussagen zutreffend? (Nein.) Als ein Defekt oder ein Makel steht Stottern in keiner Beziehung zu irgendeinem Aspekt der verderbten Dispositionen einer Person. Daher ist Stottern eine angeborene Veranlagung und eine Art körperlicher Defekt. Es hängt eindeutig nicht mit den verderbten Dispositionen einer Person zusammen und hat keinerlei Verbindung zu ihnen. Es gibt noch eine andere Situation, die das Stottern betrifft: Manche Menschen stottern normalerweise nicht beim Sprechen, aber wenn du ihnen eine Frage stellst, zögern und stocken sie; sie brauchen einen ganzen Tag, um einen einzigen Satz zu sagen, und du kannst immer noch nicht verstehen, was sie zu sagen versuchen. Ihre Sprache ist nie präzise genug, sodass man immer raten muss, was sie meinen – sie nehmen dann, was auch immer du rätst, als die beabsichtigte Bedeutung an. Ansonsten verwenden sie ein Lächeln anstelle einer klaren Aussage. Kurz gesagt, sie beantworten deine Frage einfach nicht direkt. Zum Beispiel fragst du sie: „Woher kommst du?“ Sie sagen: „Ich … ich … na ja, bin nur so herumgelaufen und …“ Nachdem du das gehört hast, weißt du immer noch nicht, woher sie kamen. Oder du fragst sie: „Wie beurteilst du das Kaliber dieser Person?“ Sie sagen: „Ihr … Kaliber, nun ja … jeder, weißt du … wir alle … ähm … wissen es nicht … wirklich … genau.“ Warum sprechen sie auf so eine stockende und bruchstückhafte Weise? Ist das Stottern oder Stammeln? Scheinbar nicht. Warum sprechen sie dann so? Wenn es sich nicht um Stottern oder Stammeln handelt, worum handelt es sich dann? (Sie werden von einer verdorbenen Disposition beherrscht.) Dies ist eindeutig eine Offenbarung einer Disposition. Es bedeutet, dass sie bei ihren Äußerungen oder Handlungen von einer Disposition beherrscht werden, die Teil ihres Lebens ist und die sie dazu treibt, zu sprechen und zu handeln, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Was ist dieses Ziel? Es geht darum, die wahren Tatsachen zu verbergen, darum dir die wahren Tatsachen vorzuenthalten; sie wollen die Dinge nicht so klar erklären. Warum handeln sie auf diese Weise? Weil sie glauben, dass sie die Konsequenzen tragen müssen, wenn sie erklären, was wirklich vor sich geht – dass sie damit entweder jemanden beleidigen oder sich selbst zu schaden. Sie wollen diese Konsequenzen nicht tragen; sie wollen nicht, dass du die wahren Tatsachen kennst. Dies ist eine Art und Weise des Sprechens und Handelns, die von einer verdorbenen Disposition beherrscht wird. Das Leben, das beherrscht und so dazu bringt, so zu handeln, repräsentiert ihre Natur, und ihr Handeln auf diese Weise beweist, dass sie keinerlei Wahrheit besitzen. Sie sprechen nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen. Wie sollte man also sprechen, um gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu sprechen? Dazu sollte man ein ehrlicher Mensch sein, genau wie Gott sagt: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein.“ Trifft das auf sie zu? (Nein.) Was trifft dann auf sie zu? Sie sagen weder Ja, wenn es Ja ist, noch Nein, wenn es Nein ist. Welche Methode wenden sie an? Sie sprechen zweideutig und bedienen sich betrügerischer und niederträchtiger Mittel, um ihre Meinung auszudrücken und so ihr Ziel zu erreichen, sich selbst zu schützen. Sie benutzen die Methoden, zu denen sie von Satan angeleitet und die ihnen von ihm eingeflößt wurden, um eine Angelegenheit zu handhaben oder etwas auszudrücken. Dies ist eindeutig die verdorbene Disposition Satans. Dies ist keine oberflächliche Offenbarung der Menschlichkeit, sondern eine Offenbarung einer Handlungsweise unter der Herrschaft von Satans verdorbener Disposition.

Fahren wir mit einer weiteren Äußerungsform fort: die Vorliebe für Nervenkitzel und die Abneigung gegenüber Eintönigkeit; alles zu tun und jede Lebensstilentscheidung um des Nervenkitzels willen zu treffen. Was für ein Problem ist das? Fällt dies überhaupt unter Interessen und Hobbys innerhalb der angeborenen Voraussetzungen? (Ja.) Tut es das? Denkt sorgfältig nach – fällt es wirklich darunter? Ist es für die Vernunft eines Menschen normal, den Nervenkitzel zu genießen? (Es ist nicht normal.) Ist es dann angemessen, dies als angeborene Voraussetzung einzuordnen? (Nein.) So betrachtet, ist es nicht angemessen. Unter welche Art von Problem fällt diese Äußerungsform? Wenn wir sagen, dass die Vorliebe für Nervenkitzel eine verdorbene Disposition ist, welche Art von verdorbener Disposition ist es dann? Ist es Arroganz, Verlogenheit oder Bösartigkeit? (Es ist nichts von alledem.) Es hat mit keiner Art von verdorbener Disposition zu tun. Was für ein Problem ist es dann? (Es ist ein Problem der Menschlichkeit.) Was für ein Problem der Menschlichkeit ist es? Ist es ein etwas unangemessenes Verhalten? (Ja.) Es bedeutet, sich ungebührlich und unangemessen zu verhalten, den Nervenkitzel zu genießen und rastlos zu sein. Rastlosigkeit deutet auf einen Mangel an normaler Menschlichkeit hin. Dies betrifft nicht das Gewissen, sondern spiegelt hauptsächlich einen Mangel an Vernunft in der normalen Menschlichkeit wider. Solche Menschen können nicht bei einer Aufgabe bleiben oder ihre Pflichten regelkonform und pflichtbewusst ausführen. Sie sind unfähig, Dinge wie Erwachsene zu tun; es mangelt ihnen an reifem Denken, einem reifen Verhaltensstil und einer reifen Herangehensweise. Zumindest ist dies ein Makel ihrer Menschlichkeit. Natürlich erreicht dies nicht die Ebene eines Charakterproblems, sondern betrifft eine bestimmte Haltung in ihrem Verhalten und Handeln. Die Vorliebe für Neues und Nervenkitzel, Unbeständigkeit in allem, was sie tun, mangelnde Ausdauer, Rastlosigkeit und ein ungebührliches Verhalten sowie immer nach Nervenkitzel zu suchen und ausgefallene neue Dinge ausprobieren zu wollen – Probleme dieser Art fallen unter Makel der Menschlichkeit. Menschen mit einer Vorliebe für Nervenkitzel fehlt die Vernunft der normalen Menschlichkeit; es ist für sie nicht einfach, die Verantwortungen und die Arbeit zu schultern, die Erwachsene schultern sollten. Welche Arbeit sie auch immer tun, sobald sie diese über einen längeren Zeitraum ausführen und sie ihre Neuheit verliert, finden sie sie langweilig, verlieren das Interesse daran und sehnen sich nach Neuem und Nervenkitzel. Ohne Nervenkitzel empfinden sie die Dinge als eintönig und können sogar eine geistige Leere verspüren. Wenn sie sich so fühlen, werden ihre Herzen rastlos, und sie wollen nach Nervenkitzel oder Dingen suchen, die sie interessieren. Sie wollen ständig etwas Unkonventionelles tun. Wann immer sie die Arbeit, die sie tun, oder die Angelegenheiten, die sie handhaben, langweilig oder uninteressant finden, verlieren sie die Lust am Weitermachen. Selbst wenn es Arbeit ist, die sie tun sollten, oder Arbeit, die sinnvoll und wertvoll ist, können sie nicht durchhalten. Schaut, wie viele Nichtgläubige regelmäßig Drogen konsumieren. Ungeachtet der Gründe, genießen sie es, Drogen zu nehmen, um ein Gefühl des Nervenkitzels zu jagen und um irrationale Empfindungen jenseits dessen zu suchen, was normale Menschen erleben. Menschen mit einer Vorliebe für den Nervenkitzel ähneln denen, die sich zur Stimulation auf Drogen verlassen. Ihnen fehlt die Vernunft normaler Menschen in der Art, wie sie sich verhalten, und sie streben bei der Wahl ihres Lebensstils immer gerne nach unrealistischen und übersinnlichen Empfindungen. Das ist sehr gefährlich. Menschen dieser Art scheinen nach außen hin oft keine größeren Probleme zu haben. Wenn du solche Menschen nicht erkennst oder ihr Wesen oder das Wesen dieser Art von Problem nicht durchschaust, könntest du denken: „Diese Leute haben nur unbeständige Dispositionen; sie sind in ihren Dreißigern oder Vierzigern, aber immer noch unreif wie Kinder.“ Tatsächlich suchen Menschen dieser Art tief im Inneren kontinuierlich nach Nervenkitzel. Egal, was sie tun, ihnen fehlen die Gedanken und das Bewusstsein von Erwachsenen sowie die Herangehensweise und Haltung, mit der Erwachsene Angelegenheiten handhaben. Daher sind solche Menschen sehr problematisch. Vielleicht ist ihre Menschlichkeit nicht schlecht und ihr Charakter ist nicht besonders gemein, aber aufgrund dieses Makels ihrer Menschlichkeit ist es für sie sehr schwierig, für bedeutende Arbeit, insbesondere für bestimmte wichtige Arbeitsaufgaben, kompetent zu sein. Wenn du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, sagen sie: „Ich verstehe alles; ich kann es nur einfach nicht umsetzen.“ Sie können nicht richtig und pflichtbewusst mit den Gedanken und Haltungen normaler Menschen leben oder arbeiten. Ihre Herzen sind immer rastlos. Menschen mit solchen Äußerungsformen sind ebenfalls sehr problematisch. Damit schließen wir unsere Diskussion über die Äußerungsform der Vorliebe für Nervenkitzel.

Als Nächstes wollen wir über Sensibilität sprechen. Wenden wir die einfachste Methode zur Einordnung an und beginnen mit dem Ausschlussverfahren. Ist Sensibilität eine angeborene Voraussetzung? (Nein.) Ist sie dann eine verdorbene Disposition? (Nein.) Wenn jemand eine Äußerungsform von Sensibilität zeigt, ist das eine Offenbarung einer verdorbenen Disposition? (Nein.) Sensibilität bezieht sich nicht darauf, nach dem Verzehr einer bestimmten Art von Nahrung Juckreiz zu verspüren oder nach dem Riechen eines bestimmten Duftes zu niesen und zu tränen; sie bezieht sich nicht auf eine Pollenallergie, eine Erdnussallergie oder irgendeine Allergie gegen Konservierungsstoffe oder chemische Verbindungen – sie bezieht sich nicht auf körperliche Sensibilität. Körperliche Sensibilität bedeutet, eine empfindliche Konstitution zu haben, die anfällig für allergische Reaktionen ist, die durch bestimmte äußere schädliche Gerüche oder Substanzen ausgelöst werden – das ist körperliche Sensibilität. Körperliche Sensibilität ist nur ein Instinkt unter den angeborenen Voraussetzungen – sie ist Teil der angeborenen Konstitution. Die hier diskutierte Sensibilität bezieht sich jedoch nicht darauf. Nachdem wir die angeborenen Voraussetzungen ausgeschlossen haben und wenn wir bedenken, dass diese Art von Sensibilität im Allgemeinen nicht die Ebene einer verdorbenen Disposition erreicht – was bedeutet, dass es keine spezifische Offenbarung einer verdorbenen Disposition gibt –, was für ein Problem ist dann diese Sensibilität? (Es ist ein Problem der Menschlichkeit.) Ist dies ein Vorzug der Menschlichkeit oder eine Schwäche? (Es ist eine Schwäche der Menschlichkeit.) Dies ist eindeutig eine Schwäche der Menschlichkeit – wenn ihr nicht einmal das erkennen könnt, dann seid ihr zu ignorant. Ist es gut, sensibel zu sein, oder nicht? Da Sensibilität eine Schwäche der Menschlichkeit ist, ist es sicherlich nicht gut. Was bedeutet Sensibilität? Sagt es in euren eigenen Worten. (Einen überempfindlichen Geist zu haben.) Ist Überempfindlichkeit eine psychische Störung? Sagt Mir, werden die Nerven von Menschen im Allgemeinen überempfindlich? Nerven befinden sich im menschlichen Muskelgewebe und kommen nicht mit Außenluft, Staub oder anderen Substanzen in Kontakt – wie könnten sie also überempfindlich werden? Ist es nicht ein Problem mit ihren Gedanken, wenn eine Person immer sensibel ist? Wenn es ein Problem mit ihren Gedanken gibt, bedeutet das, dass es ein Problem mit ihrem Verstand gibt? (Ja.) Ein Problem mit dem Verstand wird von den Gedanken geleitet, und wenn es von den Gedanken geleitet wird, dann ist es ein Problem, das mit der Menschlichkeit zusammenhängt. Wenn es um einen Blick, ein Wort oder die Wortwahl von jemandem geht, oder wenn er auf eine Umgebung oder eine bestimmte Art von Situation stößt, wird er es überinterpretieren, es auf sich selbst beziehen und dann in Emotionen von Angst, Bedrückung, Traurigkeit und Niedergeschlagenheit verfallen bzw. manchmal sogar in Negativität oder – noch schlimmer – negative Äußerungsformen wie Rachesuche, Feindseligkeit und so weiter an den Tag legen. Diese Äußerungsformen beweisen vollständig, dass Sensibilität eine Art Makel der Menschlichkeit ist. Ein Makel bedeutet, dass die Menschlichkeit, die du offenbarst, wenn du diese Art von Problem hast, abnormal ist. Unabhängig davon, ob dieses Problem durch deine Gedanken, deinen Geisteszustand, deine Vernunft oder spezifische Auffassungen und Sichtweisen in irgendeiner Hinsicht verursacht wird, ist dies auf jeden Fall ein Makel innerhalb deiner Menschlichkeit. Er bewirkt, dass die Menschlichkeit, die du offenbarst, abnormal ist und weder der Vernunft und dem Gewissen der normalen Menschlichkeit entspricht, noch den Gedanken und Sichtweisen, die durch die Denkmuster der normalen Menschlichkeit erzeugt werden, oder der Haltung, die man im Umgang mit anderen und bei der Handhabung von Angelegenheiten haben sollte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das, was in diesem Aspekt der Menschlichkeit offenbart wird, im Wesentlichen ein abnormaler Geisteszustand ist. Zum Beispiel werden manche Menschen überempfindlich, weil jemand sie unabsichtlich ansieht – sie nehmen an, die Person schaue auf sie herab, und sie werden unglücklich und weinen sogar aus Kummer darüber. Sagt Mir, ist das nicht ein abnormaler Geisteszustand? Ist das nicht eine psychische Störung? Ist das, was Ich sage, zutreffend? (Ja.) Genau genommen ist diese Äußerungsform der Menschlichkeit eine psychische Störung. Andere tun ihnen nichts, und doch weinen sie mehrere Tage lang unkontrolliert und können nicht darüber hinwegkommen. Das ist ein Makel der Menschlichkeit. Wenn du Menschen dieser Art um dich hast, fühlst du dich besonders beklemmt und eingeschränkt, du weißt nicht, wann du dir Ärger von ihnen einhandeln oder dir selbst Probleme bereiten könntest, und du musst äußerst vorsichtig sein, wenn du vor ihnen sprichst, und deine Worte wiederholt abwägen: „Werden sie denken, ich schaue auf sie herab, wenn ich dieses Wort sage? Werden sie denken, ich habe eine bestimmte Meinung über sie, wenn ich nicht mit ihnen spreche? Werden sie denken, ich habe irgendeine hinterhältige Absicht, wenn ich ein paar Worte mit ihnen wechsle? Was genau ist die angemessene Art zu handeln?“ Schließlich kommt man zu einem Schluss: Menschen dieser Art haben einfach eine psychische Störung – wirklich lästig! Egal, wie du dich ihnen näherst, es ist nie richtig; egal, was du sagst oder tust, sie verstehen es nie richtig. Ihre Menschlichkeit ist besonders abnormal. Nachdem man lange Zeit mit solchen Menschen verbracht hat, möchte man sich nur noch von ihnen distanzieren und sie meiden und wünscht keinen weiteren Kontakt. Menschen dieser Art haben nicht das Denken der normalen Menschlichkeit – sie sind psychisch krank. Sensibilität bezieht sich auf diese Äußerungsformen; es ist ein Makel der Menschlichkeit. Obwohl es ein Makel der Menschlichkeit ist, ist es nicht einfacher als eine verdorbene Disposition. Wenn jemand einen Makel oder ein Problem der Menschlichkeit hat, wird es viele Probleme geben, wenn er mit anderen verkehrt; es wird schwierig sein, mit ihm auszukommen, und es wird auch schwierig sein, ihn zu korrigieren. Dies ist eine Äußerungsform der Menschlichkeit.

Sprechen wir über eine weitere Äußerungsform – Halsstarrigkeit. Was für ein Problem ist das? (Es ist ein Makel der Menschlichkeit.) Schließen wir zunächst die angeborenen Voraussetzungen aus – Halsstarrigkeit ist definitiv keine angeborene Voraussetzung; sie wird nicht von Gott gegeben. Außerdem erreicht Halsstarrigkeit nicht die Ebene einer verdorbenen Disposition. Daher ist sie ein Makel der Menschlichkeit. Was sind die spezifischen Äußerungsformen von Halsstarrigkeit? Gibt es einen gewissen Zusammenhang zwischen Halsstarrigkeit und Absurdität? (Es gibt einen gewissen Zusammenhang.) In gewissem Maße gibt es einen Zusammenhang. Was sind also die Äußerungsformen von Halsstarrigkeit? Gebt ein Beispiel. Welche Art von Menschen neigt dazu, halsstarrig zu sein? Welche Worte und Handlungen sind Äußerungsformen von Halsstarrigkeit? (Halsstarrige Menschen neigen dazu, sich auf etwas zu versteifen, wenn sie auf bestimmte Menschen, Ereignisse und Dinge stoßen.) Sich auf etwas zu versteifen, ist ein Aspekt. Gebt ein Beispiel – auf welche Art von Angelegenheiten versteifen sie sich? (Wenn jemand auf ihre Probleme hinweist, lieben sie es, Ausreden und abwegige und absurde Argumente vorzubringen. Sie klammern sich immer an eine Formulierung oder eine Wortwahl, um sich zu verteidigen, und weigern sich, die Wahrheit oder Zurechtstutzung anzunehmen. Sie beharren immer auf ihrer Argumentation, um sich zu rechtfertigen, und erklären die Gründe für ihre Handlungen.) Wenn andere sie zurechtstutzen oder mit ihnen über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft halten, akzeptieren sie es nicht. Stattdessen betonen sie ständig ihre eigenen Ausreden und Rechtfertigungen und behaupten, ihre Absichten seien richtig, ohne ihre eigenen Fehler überhaupt anzuerkennen. Dies ist eine Äußerungsform des Sich-Versteifens. Manche Menschen begehen rücksichtslose Verfehlungen und werden entlassen, aber sie denken nicht über sich selbst nach. Stattdessen sagen sie: „Wie auch immer, Gott mag mich nicht, und ich bin niemand, der die Wahrheit liebt, also hat sich das erledigt – es hat keinen Sinn, nach oben zu streben.“ Jemand rät ihnen: „Du solltest nicht so negativ sein. Dein Kaliber erlaubt es dir, die Wahrheit zu verstehen – du solltest nach oben streben!“ Sie antworten: „Wenn Gott vorherbestimmt hat, dass du keinen guten Bestimmungsort bekommen wirst, dann ist es nutzlos, selbst wenn du nach oben strebst. Egal, wie viel Mühe du dir gibst oder wie gut du es machst, es ist nutzlos.“ In ihren Herzen missverstehen sie Gott ständig und streiten mit Ihm. Egal, was andere sagen, sie weigern sich, es zu akzeptieren. Egal, wie sehr das, was du sagst, mit ihrem Zustand übereinstimmt oder wie sehr es ihnen helfen könnte, eine Veränderung herbeizuführen und ein gewisses Wachstum zu erzielen, sie akzeptieren es immer noch nicht. Sie sind überzeugt, dass ihre eigenen Gedanken richtig sind. Ist das eine Äußerungsform von Halsstarrigkeit? (Ja.) Sie glauben zielstrebig und fest: „Gott mag mich nicht. Egal, was ich tue, Gott wird mir keine Gnade erweisen – ich wurde von Gott beiseitegestellt. Ich weiß, dass ich die Wahrheit nicht liebe, also hat es keinen Sinn, nach oben zu streben. Wenn ich irgendeine Pflicht tun kann, werde ich nur ein bisschen tun. Wenn ich als Arbeitskraft bezeichnet werde, dann sei es so. Wie auch immer, ich werde einfach mitmachen. Solange es einen Hoffnungsschimmer gibt, werde ich nicht gehen.“ Tatsächlich sollten sie aufgrund ihres Kalibers und verschiedener anderer Bedingungen nicht so negativ sein – sie sind immer noch in der Lage, einige wertvolle Dinge zu tun und können bei der Ausführung ihrer Pflichten einige Ergebnisse erzielen. Aufgrund ihrer Halsstarrigkeit weigern sie sich jedoch, nach oben zu streben, kehren nicht um und bereuen nicht; in ihren Herzen glauben sie, dass Gott ihnen keine Gnade erweisen wird. Andere empfangen unterschiedliche Grade an Licht und Erleuchtung und erfahren häufig eine gewisse Gnade von Gott, aber sie können es nicht spüren, also hegen sie in ihren Herzen einen gewissen Groll gegen Gott. Ist das Halsstarrigkeit? (Ja.) Manche Leute denken: „Diejenigen, die im Haus Gottes befördert und gefördert werden, sind all jene, die redegewandt sind, Gaben und Stärken besitzen und sich gut präsentieren können. Leute wie wir, die nicht wissen, wie man sich präsentiert, und denen es an Eloquenz mangelt, werden vom Haus Gottes übersehen. Gott gibt uns keine Gelegenheiten. Selbst wenn wir Talente haben, ist es nutzlos. Selbst wenn wir Kaliber und Begriffsvermögen haben, spielt es keine Rolle – wir müssen trotzdem außen vor bleiben. Besonders weil wir aus armen Verhältnissen kommen, durchschnittlich aussehen und nicht wissen, wie man sich gut kleidet, werden wir nirgendwo auffallen. Unser ganzes Leben wird so verlaufen – kein Status in der Welt und kein Status im Haus Gottes.“ Ist das eine Äußerungsform von Halsstarrigkeit? (Ja.) Könnt ihr anhand dieser beiden Beispiele klar erklären, was Halsstarrigkeit ist? (Stur an den eigenen Vorstellungen festhalten und sich weigern, auf irgendjemanden zu hören.) (An der eigenen starren Ansicht festhalten.) Umgangssprachlich spricht man davon, an der eigenen starren Ansicht festzuhalten, aber nicht alle Formen davon sind Halsstarrigkeit – es hängt davon ab, ob die starre Ansicht, an der sie festhalten, richtig ist oder nicht. Wenn die starre Ansicht, an der eine Person festhält, richtig ist, dann ist das noch akzeptabel. Wenn beispielsweise jemand an seiner starren Ansicht festhält und sagt: „Egal wann, ein Mensch muss mit Gewissen handeln“, dann ist diese Ansicht relativ positiv. Aber wenn die starre Ansicht, an der er festhält, falsch ist und nicht mit den Tatsachen übereinstimmt, er sich aber dennoch weigert, loszulassen, und niemand ihn dazu bringen kann, seine Gedanken und Sichtweisen zu ändern, egal was er sagt, dann ist das Halsstarrigkeit. Halsstarrigkeit ist eine verzerrte Verständnisweise – es ist das sture Festhalten an verzerrten Gedanken und Sichtweisen. Sie entspricht nicht der Menschlichkeit oder dem gesunden Menschenverstand, und noch weniger entspricht sie Gottes Anforderungen; natürlich hat sie auch absolut nichts mit der Wahrheit zu tun. Halsstarrigkeit bezieht sich auf das Beharren auf verzerrten Gedanken und Sichtweisen, das von Hitzköpfigkeit und den Emotionen der eigenen Menschlichkeit beherrscht wird. Menschen, die diese Art von Äußerungsformen zeigen, sind halsstarrige Menschen. Nachdem sie Zurechtstutzung akzeptiert und sich selbst erkannt haben, fühlen manche Menschen zum Beispiel, dass sie in dieser Angelegenheit falsch lagen und bereuen sollten. Sie sehen es als eine Verfehlung an und glauben, dass die Zurechtstutzung richtig war, dass die Zurechtstutzung glücklicherweise rechtzeitig kam und dass ohne sie ein großer Fehler gemacht worden wäre. Halsstarrige Menschen denken jedoch nicht so. Sie sagen: „Mich zurechtzustutzen bedeutet, auf mich herabzusehen – es bedeutet, auf mir herumzuhacken, weil sie mich unangenehm finden. Vielleicht bin ich ins Kreuzfeuer geraten und hatte Pech. Sie waren einfach wütend und konnten ihren Frust nirgendwo anders auslassen, also haben sie es an mir ausgelassen, indem sie mich zurechtgestutzt haben.“ Andere sagen: „Es ist nicht so, wie du denkst. Warum prüfst du nicht, was du falsch gemacht hast? Hast du diese Angelegenheit gemäß den Grundsätzen gehandhabt? Hast du gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen?“ Sie prüfen diese Dinge nicht. Stattdessen analysieren, verstehen und gehen sie Angelegenheiten emotional und hitzköpfig an. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass halsstarrige Menschen in der überwiegenden Mehrheit der Fälle keine positiven Dinge oder die Wahrheit akzeptieren – sie akzeptieren nicht einmal positive Gedanken und Sichtweisen. Unabhängig davon, was ihnen widerfährt oder welcher Umgebung sie begegnen, gehen sie es auf eine halsstarrige Weise an und halten mit absoluter Sicherheit daran fest. Selbst wenn du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, akzeptieren sie sie nicht und glauben, dass das, woran sie festhalten, vollständig mit den Tatsachen übereinstimmt. Was sagen sie oft? „Was du hörst, ist unzuverlässig; nur was du siehst, ist real. Was ich sehe, sind die Tatsachen. Selbst wenn das, was du sagst, die Wahrheit ist, hast du, wenn du es nicht gesehen hast, kein Recht, darüber zu sprechen.“ Sie glauben, dass das, was sie sehen, die Tatsachen sind und dass diese Tatsachen im Wesentlichen genau so sind, wie sie an der Oberfläche erscheinen. Wenn du über die Wahrheit sprichst, ist es nutzlos – in ihren Augen ist die Wahrheit nur eine Fassade, nur ein Blendwerk, bloß wohlklingende Worte. Daher akzeptieren sie sie nicht. Sie glauben blind: „Was ich sage, ist wahr – es ist keine Lüge –, denn ich habe die Wahrheit der Tatsachen gesehen. Ich habe den Ablauf der Tatsachen miterlebt.“ Wenn zum Beispiel eine halsstarrige Person ein streitendes Paar sieht, bei dem sowohl der Ehemann als auch die Ehefrau schreien, dass sie sich scheiden lassen wollen, schließt sie daraus, dass dieses Paar sich definitiv scheiden lassen wird. Andere sagen: „Nur weil du sie über eine Scheidung streiten sahst, bedeutet das nicht unbedingt, dass sie sich wirklich scheiden lassen wollen. Menschen sagen harte Worte, wenn sie wütend sind. Tatsächlich ist dieses Paar normalerweise sehr liebevoll – ihre Beziehung hat ein starkes Fundament. Auch wenn die Beiden ihr ganzes Leben lang gestritten haben, können sie nicht ohne einander leben. Die Frau erzählte jemandem, der über die Situation Bescheid weiß, dass es für das Paar unmöglich sei, sich scheiden zu lassen. Basierend auf diesen Tatsachen und ihrer üblichen Lebensweise, werden sie sich also unmöglich scheiden lassen.“ Die halsstarrige Person glaubt es nicht. Später überprüft sie es und stellt fest, dass das Paar sich wirklich nicht hat scheiden lassen, aber sie glaubt immer noch stur: „Das Paar ist nur an der Oberfläche nicht geschieden; im Privaten hat es sich bereits heimlich scheiden lassen. Die Beiden haben es nur der Kinder wegen nicht öffentlich gemacht.“ Du siehst, sie klammert sich immer noch stur an diese Angelegenheit. Sie glaubt nur an das, was ihre Augen sehen, und an ihr eigenes Urteil und besteht starrsinnig darauf, dass ihr Urteil und ihre Gedanken und Sichtweisen richtig sind. Selbst wenn die Tatsachen oder das Wesen und die Wurzel des Problems anders aussehen, glaubt die Person immer noch, dass es so ist. Ihr Verständnis aller Angelegenheiten beruht ausschließlich auf ihren eigenen Vorurteilen, ihrer Hitzköpfigkeit und ihren Emotionen – sie urteilt nicht auf der Grundlage der Natur der Tatsachen oder der Wurzel des Problems. Selbst wenn sich die Situation ändert, bleiben ihre Art des Verstehens und ihre Gedanken und Sichtweisen unverändert. Dies sind die Äußerungsformen von halsstarrigen Menschen.

Wenn halsstarrige Menschen auf konkrete Probleme stoßen, betreffen ihre Art, die Probleme zu handhaben, und die Disposition, die sie offenbaren, eine verdorbene Disposition. Halsstarrigkeit ist ein großer Makel der Menschlichkeit. Natürlich erreicht dies nicht die Ebene von Charakter oder Integrität – es bezieht sich lediglich auf die Haltung, das Denken und die Sichtweise, mit denen sie mit anderen interagieren und Angelegenheiten handhaben. Wenn eine Person halsstarrig ist, reicht das aus, um zu zeigen, dass ihre Menschlichkeit einen Makel hat. Wenn sich dieser Makel in einer spezifischen Angelegenheit offenbart, ist das, was sie offenbart, nicht länger nur ein Makel der Menschlichkeit. Wenn sie in einer gegebenen Situation stur auf ihrem verzerrten Verständnis und ihren Sichtweisen beharrt und glaubt, dass diese mit der Wahrheit übereinstimmen, und sie es nicht annehmen kann, egal wer mit ihr über die Wahrheit Gemeinschaft hält – und sogar einige halsstarrige Handlungen und Aussagen entwickelt –, dann ist dies nicht mehr nur ein Problem ihrer Menschlichkeit. Dies hat bereits die Ebene eines Problems mit ihrer Disposition erreicht – es hat die Ebene einer verdorbenen Disposition erreicht. Wenn es beispielsweise darum geht, Zurechtstutzung zu akzeptieren, sollte die Person, wenn sie bei der Ausführung von Dingen gegen die Grundsätze verstößt und rücksichtslose Verfehlungen begeht, diese akzeptieren. Selbst wenn sie die Zurechtstutzung nicht akzeptiert, sollte sie dennoch die entsprechende Bestrafung und Züchtigung akzeptieren. Anstatt dies jedoch richtig zu verstehen, beklagt sie sich über ihr Pech und sagt: „Ich bin einfach in die Schusslinie geraten. Die Person, die mich zurechtgestutzt hat, war einfach wütend und hatte keine andere Möglichkeit, ihrer Wut Luft zu machen – es traf sich nur, dass sie auf diese mich betreffende Angelegenheit stieß, also hat sie mich zurechtgestutzt.“ Ihr Denken, ihre Sichtweise und ihre Haltung gegenüber der Zurechtstutzung offenbaren eine verdorbenen Disposition. Welche Art von verdorbener Disposition? (Unnachgiebigkeit und der Wahrheit abgeneigt zu sein.) Der Wahrheit abgeneigt zu sein und Unnachgiebigkeit. Ihre Gedanken und Sichtweisen in Bezug auf Menschen und Dinge fallen unter die Halsstarrigkeit ihrer Menschlichkeit, aber die verdorbenen Dispositionen, die diese halsstarrigen Gedanken und Sichtweisen hervorrufen, sind Unnachgiebigkeit und der Wahrheit abgeneigt zu sein. Dies macht das Wesen des Problems ernst – solche Menschen sind Ungläubige. Halsstarrigkeit ist ein Makel der Menschlichkeit. Welche Hauptmerkmale verdorbener Dispositionen betrifft sie? Unnachgiebigkeit und der Wahrheit abgeneigt zu sein – dies hebt es auf die Ebene der verdorbenen Dispositionen. Was bemerkt ihr daran? Einige Makel der Menschlichkeit, die die Gedanken, Sichtweisen und Haltungen betreffen, mit denen sich Menschen verhalten und handeln, können zu verdorbenen Dispositionen eskalieren. Stottern ist beispielsweise ein Makel der Menschlichkeit. Eine Person, die stottert, wird stottern, egal was sie sagt. Stottern selbst ist keine verdorbene Disposition und erreicht nicht die Ebene einer verdorbenen Disposition. Wenn jedoch die auf stotternde Weise gesprochenen Worte bestimmte Gedanken vermitteln und diese Gedanken unter der Herrschaft einer verdorbenen Disposition erzeugt werden, dann beinhalten die Gedanken hinter ihren Worten eine verdorbene Disposition, unabhängig davon, ob die Person von Natur aus stottert oder nicht. Stottern ist ein Sprachproblem – es hat nichts mit einer verdorbenen Disposition zu tun. Die Gedanken und Sichtweisen hinter der Verwendung einer stotternden Sprechweise werden jedoch durch eine verdorbene Disposition ausgelöst oder verursacht. Du siehst also, wenn ein Makel der Menschlichkeit angeborene Voraussetzungen betrifft, hat er nichts mit einer verdorbenen Disposition zu tun. Aber wenn ein Makel der Menschlichkeit die gemeinen, verzerrten oder negativen Elemente des eigenen Charakters betrifft, hat er sehr wohl mit einer verdorbenen Disposition zu tun. Versteht ihr? (Ja.)

Sprechen wir über eine weitere Äußerungsform: Abgestumpftheit. Was für ein Problem ist das? (Das ist ein Makel der Menschlichkeit.) Abgestumpftheit ist ein Makel der Menschlichkeit. Was sind die typischen Äußerungsformen von Abgestumpftheit in den Menschen? Träge Reaktionen, langsame Bewegungen und mangelnde Flexibilität beim Erledigen von Dingen. Außerdem haben solche Menschen beim Nachdenken über Probleme oft nur wenige Ideen oder können nur relativ wenige Aspekte von Problemen betrachten. All das wird als Abgestumpftheit bezeichnet. Welchen Aspekt der Menschlichkeit betrifft die Abgestumpftheit? Sie betrifft die Tiefe der eigenen Sicht auf Menschen und Dinge, die Tiefe des eigenen Verhaltens und Handelns sowie die eigene Intelligenz oder das eigene Kaliber, wenn es darum geht, Menschen und Dinge zu betrachten und sich zu verhalten und zu handeln. Welche Art von Person wird im Allgemeinen mit dem Begriff „abgestumpft“ beschrieben? (Eine Person mit relativ schlechtem Kaliber.) Abgestumpftheit bedeutet, dass eine Person ein schlechtes Kaliber, geringe Intelligenz und träge Reaktionen aufweist – diese Äußerungsformen an den Tag zu legen, bedeutet, dass man abgestumpft ist. Abgestumpftheit ist ein großer Makel der Menschlichkeit. Diese Abgestumpftheit bezieht sich nicht darauf, dass dein Arm oder Bein taub ist und das Gefühl verliert – es ist nicht diese Art von körperlicher Empfindungslosigkeit. Es handelt sich dabei nicht um einen Persönlichkeitszug wie Schwerfälligkeit, Steifheit oder Starrheit. Stattdessen ist es eine geistige Reaktion oder eine Äußerungsform der eigenen Intelligenz im Umgang mit Problemen. Typischerweise befindet sich diese Art von Person oft in einem Zustand der Abgestumpftheit, der Begriffsstutzigkeit und der Reaktionslosigkeit, wenn es um die Menschen, Ereignisse und Dinge in ihrer Umgebung geht. Das heißt, solche Menschen sehen Dinge, können aber nicht deren Wesen durchschauen und erkennen die Probleme darin nicht. Wenn du sie daran erinnerst, dass es hier ein Problem gibt, reagieren sie nicht einmal und wissen nicht, dass es ein Problem ist. Selbst wenn jemand ihnen das Problem aufzeigt, können sie immer noch nicht die Ernsthaftigkeit des Problems oder das Wesen des Problems durchschauen. Folglich erledigen sie viele Angelegenheiten sehr langsam. Das ist Abgestumpftheit. Abgestumpftheit an sich ist ein Makel der Menschlichkeit. Was abgestumpfte Menschen betrifft, so können sie, unabhängig von ihrem Alter oder davon, ob irgendein Teil ihres physischen Körpers taub ist, in Bezug auf die Äußerungsformen ihrer Menschlichkeit in diesem Aspekt weder spezifische, wesentliche Arbeit leisten, noch können sie Arbeit schultern, die technische Inhalte erfordert oder von Natur aus hochspezialisiert ist. Natürlich sind solche Menschen auch nicht fähig, Leiter und Mitarbeiter zu sein. Wenn ein Leiter oder Mitarbeiter abgestumpft ist, dann werden in der Arbeit, die er tut, Schwierigkeiten auftreten, sie wird zum Stillstand kommen und lahmgelegt werden. Er ist nicht in der Lage, Probleme zu bemerken und sie umgehend zu lösen, also kann er, wenn verschiedene Probleme auftreten, diese nicht bemerken, und die Probleme können nicht gelöst werden. Er kann Probleme nicht mit seinen Augen sehen, also kann er auch nicht Hand anlegen, um sie zu lösen, und er weiß nicht, welche Arbeit am wichtigsten ist. Jeden Tag kann er nur ein wenig oberflächliche Arbeit auf routinemäßige Weise erledigen. Welche Arbeitsanweisungen auch immer vom Oberen erlassen werden, er gibt sie weiter, aber nachdem er sie weitergegeben hat, hat er keine Ahnung, ob sie richtig umgesetzt werden können, welche Ergebnisse erzielt werden können oder was die nachfolgenden Auswirkungen sein werden. Er kann nichts durchschauen. Egal, wie viele Menschen um ihn herum Böses tun oder Störungen oder Unterbrechungen verursachen, er kann es nicht wahrnehmen. Er weiß auch nicht, wie viel Arbeit nachverfolgt werden muss oder welche spezifische Arbeit umgesetzt werden muss. Jemand fragt ihn: „Hast du die Arbeit zugewiesen und arrangiert?“ Er sagt: „Es ist alles arrangiert. Ich habe mit ihnen Gemeinschaft gehalten und die Arbeitsanweisung einmal vorgelesen – jeder weiß es.“ Ist das die Umsetzung der Arbeitsanweisung? (Nein.) Die Umsetzung der Arbeitsanweisung erfordert zunächst die richtige Zuweisung der Verantwortlichkeiten der Leiter und Mitarbeiter, die Festlegung, welcher Leiter welche Arbeit erledigen sollte, und die Sicherstellung, dass jede Arbeitsaufgabe bestimmten Personen zugewiesen wird. Zusätzlich muss den Leitern und Mitarbeitern spezifisch gesagt werden, wie sie die Aufgabe erledigen sollten und nach welchen Grundsätzen. All diese Angelegenheiten müssen klar erklärt werden, damit jeder weiß, wie die Arbeit auszuführen ist. Nur das ist es, was es bedeutet, Arbeit zuzuteilen. Bei der Ausführung von Arbeit lesen manche Leute die Arbeitsanweisung nur anderen vor und lassen alle ihr Verständnis und ihre Gefühle dazu teilen, und das war's. Solange sie sehen, dass alle damit beschäftigt sind, ihre Pflichten zu tun, nehmen sie an, die Arbeitsanweisung sei richtig umgesetzt worden. Wenn du sie an diesem Punkt fragst: „Haben die Brüder und Schwestern irgendwelche Schwierigkeiten bei der Ausführung ihrer Pflichten? Gibt es noch irgendwelche Probleme? Hast du Gemeinschaft gehalten, um sie zu lösen?“, antworten sie: „Ich habe von keinen Problemen gehört – ich werde dem nachgehen.“ Tatsächlich hat die für die Arbeit verantwortliche Person keine Probleme oder Schwierigkeiten angesprochen, aber diese Schwierigkeiten existieren. Nur weil sie zu abgestumpft ist, kann sie sie nicht bemerken. Zum Beispiel kann sie nicht einmal wahrnehmen, wenn zwei Personen nicht miteinander kooperieren können und bei der Ausführung ihrer Pflichten um Status wetteifern, und dies die Arbeit beeinträchtigt. Sie sagt sogar: „Ihre Beziehung ist ziemlich gut – sie unterhalten sich und kommunizieren miteinander. Wenn sie nicht kooperieren könnten, würden sie nicht miteinander reden.“ Leute fragen sie: „Wetteifern sie miteinander um Status? Können sie harmonisch kooperieren?“ Sie antwortet: „Das weiß ich nicht.“ Erst nach einer Untersuchung wird entdeckt, dass die beiden nicht kooperieren können und miteinander konkurrieren – sie konkurrieren darum, wer hochtrabendere Predigten hält, wessen Stimme lauter ist und wer länger spricht. Diese Dinge sind Gottes auserwähltem Volk längst aufgefallen. Wenn du diese Person fragst: „Wurden diese Probleme umgehend gelöst?“, wird sie sagen: „Nein, sie wurden nicht gelöst. Ich wusste nicht, dass dies meine Aufgabe ist.“ Sie weiß nicht einmal, wie man ein so großes Problem löst – ist sie nicht einfältig? (Doch.) Sie liest die Arbeitsanweisungen einmal vor und verlangt dann, dass alle Erklärungen und Gelübde ablegen, ihre Pflicht gut zu tun, und danach betrachtet sie ihre Arbeit als erledigt. Sie sagt sich: „Ich weiß noch, wer der Kirchenleiter ist, wer speziell für welche Arbeitsaufgabe verantwortlich ist und wer für die Filmproduktionsarbeit zuständig ist“, aber er kann einfach nicht sehen, wie diese spezifischen Arbeitsaufgaben ausgeführt werden sollten. So sieht es aus, wenn man abgestumpft und begriffsstutzig ist – solche Menschen sind törichte Individuen. Sie können keine Probleme bemerken und wissen nicht, wie sie über irgendeinen Aspekt der Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft halten sollen. Wenn es um Probleme geht, die die Wahrheitsgrundsätze betreffen, wissen sie nicht, wie sie über die Wahrheit Gemeinschaft halten sollen, um sie zu lösen. Wenn es um Probleme geht, die die Personal- oder Verwaltungsarbeit betreffen, können sie ebenfalls keines davon wahrnehmen. Selbst wenn sie sehen, dass jemand die Arbeit nicht erledigen kann, wissen sie nicht, wie sie dies lösen sollen. Sie können nichts durchschauen. Das ist es, was es bedeutet, abgestumpft zu sein. Sie wissen nur, wie man einige Glaubenslehren spricht, aber sie sind für die Arbeit nicht kompetent – sie haben ein abgestumpftes und begriffsstutziges Erscheinungsbild. Sagt Mir, ist eine Person wie diese ein Leiter, der dem Maßstab entspricht? (Nein.) Wenn Leiter und Mitarbeiter abgestumpft sind, ist das problematisch – sie werden überhaupt keine Arbeit leisten können. Wenn sie nicht die Arbeit tun, die sie tun sollten, und auch dann nicht handeln, wenn jemand ein Problem meldet, dann ist dies nicht mehr nur eine Frage der Abgestumpftheit, sondern es mangelt ihnen an normaler Menschlichkeit und die normale Funktion von Gewissen und Vernunft ist nicht vorhanden.

Abgestumpftheit ist ein Makel der Menschlichkeit. Obwohl dieser Makel nicht die Ebene einer verdorbenen Disposition erreicht, ist dieses Problem an sich schon fatal. Eine lebende Person steht da, mit funktionierenden Sinnen und Gliedmaßen, aber sie hat einfach nicht die Fähigkeit einer normalen Person, Menschen und Dinge zu betrachten oder sich zu verhalten und zu handeln. Wenn sie arbeitet, ist sie wie eine nutzlose Person ohne Gedanken – sie kann kein Problem bemerken, ist noch weniger fähig, Probleme zu lösen, wenn andere diese ansprechen, und sie kann nicht sehen, welche Arbeit getan werden sollte. In ihrem Kopf ist es, als ginge sie nichts etwas an. Infolgedessen kann sie keine Arbeit leisten – sie ist ein Nichtsnutz, eine nutzlose Person. Ist dieses Problem nicht ernst genug? Du siehst, halsstarrige Menschen und sensible Menschen haben zumindest aktive Gedanken – sie besitzen das Denken normaler Menschen; das heißt, ihr Verstand arbeitet ständig. Aber der Verstand abgestumpfter Menschen ist einfältig; es ist, als wäre ihr Verstand gelähmt, als wären sie tot. Obwohl sie Augen haben, gibt es, egal was sie sehen, keine Reaktion in ihrem Verstand, und sie werden auch nicht darüber nachdenken; sie haben keine Gedanken und sind gänzlich Holzfiguren. Was sind Holzfiguren? Es sind aus Holz geschnitzte Menschen; sie ähneln äußerlich Menschen, aber wenn du mit ihnen sprichst, reagieren sie nicht. Du bittest sie, auf das Haus aufzupassen, aber wenn das Haus ausgeraubt wird, tun sie nichts. Du fragst sie: „Warum hast du nicht auf das Haus aufgepasst?“, und sie reagieren immer noch nicht. Wenn eine Person auf nichts reagiert, ist das sehr beunruhigend. Mit anderen Worten: Die Funktionen, die die Instinkte der Menschlichkeit ausführen sollten – wie die Funktionen des Denkens und des Bewusstseins und die Funktionen, die die Augen, Ohren, das Gehirn und das Herz ausführen sollten –, können nicht ausgeführt werden. Sie haben nicht die Gedanken, die Menschen mit normaler Menschlichkeit haben sollten, oder bleiben hinter diesen zurück. Das nennt man Abgestumpftheit. Abgestumpfte Menschen unterscheiden sich kaum von nutzlosen Menschen. Manche Leute sagen: „Du sagst, dass Menschen dieser Art abgestumpft sind, dass ihre Augen, Ohren und Gehirne ihre Funktionen nicht ausführen können. Aber wenn du sie beleidigst, reagieren sie. Wenn sie einen Verlust erleiden, reagieren sie. Kann man sie also immer noch als törichte Menschen betrachten?“ Selbst einige Tiere können die menschliche Sprache verstehen – sie können sowohl die guten als auch die schlechten Dinge verstehen, die du über sie sagst. Wenn jemand als Mensch die menschliche Sprache nicht verstehen kann, dann entspricht er nicht dem Maßstab des Menschseins. Um also zu beurteilen, ob jemand ein Mensch ist, muss man den Maßstab für Menschen verwenden. Warum erwähne Ich Tiere? Um dich wissen zu lassen, dass du ein Lebewesen bist, das zur Kategorie der geschaffenen Menschen gehört, und kein Tier. Wenn dir als Mensch die Gedanken fehlen, die sogar Tiere besitzen, dann bleibst du viel zu weit zurück. Selbst Tiere wissen, dass sie gut zu denen sein und sich denen nähern sollten, die sie gut behandeln und ihre täglichen Mahlzeiten bereitstellen. Verdienst du es noch, Mensch genannt zu werden, wenn dir als Mensch eine solche Menschlichkeit fehlt? Warum stelle Ich diesen Vergleich an? Um dich wissen zu lassen, dass du kein Tier oder ein höheres Tier bist; du bist eine Person, du bist das höchstrangige Wesen unter allen von Gott geschaffenen Dingen – ein Mensch. Du hast Sprachfähigkeit, Denkfähigkeit und die Fähigkeit, die Wahrheit zu verstehen. Gott hat dich geschaffen, damit du Herr unter allen Dingen bist, um alle Dinge und alle anderen Lebewesen zu verwalten. Du bist der Verwalter aller Lebewesen unter allen Dingen. Um sie zu verwalten, musst du über ihnen stehen. Du musst besser sein als sie, um die Fähigkeit zu haben, sie zu verwalten. Daher soll die Erwähnung von Tieren dich nicht herabsetzen, sondern dich daran erinnern und verstehen lassen, dass du besser sein solltest als sie. Du solltest die Fähigkeiten, die deine Menschlichkeit besitzen sollte, sowie die verschiedenen Arten des gesunden Menschenverstandes und der Fähigkeiten, die du seit deiner Geburt erworben hast, nutzen, um sie zu verwalten und zu leiten und das zu tun, was ein Mensch tun sollte, was Gott dir aufgetragen hat. Wenn du dich selbst als einen geschaffenen Menschen betrachtest, solltest du den Maßstab für die geschaffene Menschheit verwenden, um deine Menschlichkeit und dein Wesen zu messen. Dieser Maßstab sollte nicht niedriger sein als der Maßstab, den Gott für die Menschheit festgelegt hat. Um also das Kaliber einer Person und die Probleme mit verschiedenen Aspekten ihrer Menschlichkeit zu messen, muss der Maßstab für Menschen verwendet werden. Viele Menschen sind in Bezug auf die Menschlichkeit geistig abgestumpft und reaktionsträge, was dazu führt, dass sie ihre Pflichten schlecht ausführen – sie sind für die Kirchenarbeit inkompetent und unfähig, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu praktizieren. Daher musst du dich selbst und dein eigenes Maß kennen. Wenn du diese Art von Kaliber oder Menschlichkeit nicht besitzt oder wenn du den Makel der Abgestumpftheit in deiner Menschlichkeit hast, dann solltest du nicht darum wetteifern, ein Leiter oder Verantwortlicher zu sein. Wenn du ein Leiter oder Verantwortlicher wirst, dann wird die Kirche, für deren Arbeit du verantwortlich bist, gelähmt werden. Jede Arbeitsaufgabe, für die du zuständig bist, wird im kompletten Chaos enden. Wenn du dafür nicht kompetent sein kannst, solltest du beiseitetreten und die Arbeit denen überlassen, die in der Lage sind, sie auszuführen. Verstehst du? (Ja.) Selbsterkenntnis zu haben und dann zu lernen, denen Platz zu machen, die fähiger sind, und andere zu empfehlen – das ist der Grundsatz der Praxis. Manche Leute sagen: „Ich bin so abgestumpft, dass ich nicht erkennen kann, wer gut ist – wie kann ich jemanden empfehlen?“ Wenn du nicht erkennen kannst, wer ein gutes Kaliber hat, und keine Empfehlungen aussprechen kannst, musst du einige Lektionen lernen. Wenn du jemanden siehst, der die Wahrheit versteht und andere erkennen kann, solltest du von ihm lernen. Indem du mehr mit ihm Gemeinschaft hältst, wirst du in der Lage sein, einige Dinge zu lernen. Da du den Makel der Abgestumpftheit in deiner Menschlichkeit hast, solltest du bei deinen Pflichten nicht wählerisch oder selektiv sein. Du selbst hast diesen Makel, also gibt es nicht viele Arten von Arbeit und Pflichten, die du tun kannst. Wenn mit viel Mühe eine passende Position für dich gefunden wird und du immer noch wählerisch und selektiv bist, dann ist dies kein Problem der Abgestumpftheit oder ein Makel der Menschlichkeit, sondern eine verdorbene Disposition. Welche verdorbene Disposition? Die der Arroganz, der Nicht-Unterwerfung und der Selbstüberschätzung. Du bist nichts, nur ein Nichtsnutz, ein Dummkopf, und doch willst du Pflichten ausführen, die würdevoll sind, die nicht ermüdend sind und die von anderen hoch angesehen werden – dies deutet auf eine arrogante Disposition hin. Wenn du sehr abgestumpft bist, Arbeit hast, die du tun solltest, und Angelegenheiten, um die du dich kümmern solltest, aber sie weder tust noch bemerkst; wenn du nicht einmal einen Finger rührst, wenn etwas schiefläuft, und wenn du, selbst wenn du siehst, dass etwas die Interessen des Hauses Gottes schädigt, es ignorierst und denkst: „Das ist kein Problem in meinem eigenen Haus, also kümmere ich mich nicht darum“, dann ist dies nicht nur Abgestumpftheit, sondern auch ein Mangel an Gewissen und Vernunft. Wenn du auch nur ein Fünkchen Gewissen und Vernunft hast und die Angelegenheiten des Hauses Gottes wie deine eigenen behandelst, dann solltest du deine Verantwortung erfüllen und nicht zulassen, dass die Interessen des Hauses Gottes geschädigt werden. Aber wenn dir diese gute Absicht fehlt und du keine einzige gute Tat vollbringst, bist du dann nicht eine begriffsstutzige und abgestumpfte Person? Damit schließen wir unsere Diskussion über die Äußerungsform der Abgestumpftheit ab.

Sprechen wir nun über schamlose Dickhäutigkeit. Was für ein Problem ist schamlose Dickhäutigkeit? (Ein Makel der Menschlichkeit.) Ist es ein Makel? (Es ist ein Problem des Charakters.) Ein schlechter Charakter bedeutet schlechte Menschlichkeit. Welchen Aspekt der Menschlichkeit betrifft schamlose Dickhäutigkeit? Sie betrifft Gewissen und Vernunft sowie Integrität und Würde. Dies betrifft den Aspekt des eigenen Charakters. Was sind die spezifischen Äußerungsformen der schamlosen Dickhäutigkeit? Welche Dinge deuten darauf hin, dass eine Person schamlos dickhäutig ist? Alle schamlosen Dinge, die sie tut, sind definitiv Äußerungsformen der schamlosen Dickhäutigkeit. Zu schmeicheln und sich anzubiedern, ohne sich dabei unwohl zu fühlen – ist das nicht schamlose Dickhäutigkeit? (Doch.) Warum sagen wir, dass dies schamlose Dickhäutigkeit ist? Weil dies darauf hindeutet, dass eine Person kein Schamgefühl hat. Sie kann Dinge sagen, die das Gewissen der normalen Menschlichkeit verletzen oder die nicht mit den Tatsachen übereinstimmen, ohne rot zu werden oder Herzrasen zu bekommen, egal wie anbiedernd oder unangenehm diese Worte sind. Und es ist ihr egal, wie andere sie wahrnehmen, nachdem sie sie gehört haben; selbst wenn andere über sie lachen, ist es ihr egal. Ihr fehlt es an Schamgefühl, nicht wahr? (Ja.) Ist das Fehlen von Schamgefühl nicht genau das, was unverschämte Dickhäutigkeit ausmacht? Auch, wenn jemand eindeutig nichts ist und dennoch öffentlich um Status und darum wetteifert, ein Leiter zu sein – ist das nicht schamlose Dickhäutigkeit? (Doch.) Er wetteifert nicht nur öffentlich, sondern bei Wahlen fälscht er auch Stimmzettel. Während andere eine Stimme pro Person abgeben, gibt er zwei Stimmen für sich selbst ab – ist das nicht schamlose Dickhäutigkeit? (Doch.) Wenn andere nicht für ihn stimmen, stimmt er für sich selbst. Solche Leute wetteifern schamlos und ohne jedes Schamgefühl darum, Leiter zu werden – wie schamlos dickhäutig müssen sie sein! Im Allgemeinen möchten diejenigen, die Status lieben und Ehrgeiz haben, sich alle gut präsentieren, damit andere sie vielleicht als Leiter wählen. Sobald sie als Leiter gewählt sind, fühlen sie sich ziemlich stolz, aber wenn sie nicht gewählt werden, fühlen sie sich unglücklich und unzufrieden – das ist eine normale Äußerungsform. Schamlos dickhäutige Menschen sind jedoch nicht so. Sie schrecken vor nichts zurück, um Leiter zu werden. Sie sagen: „Niemand mag mich und wird für mich stimmen, aber ich werde einen Weg finden, Leiter zu werden. Selbst wenn ich betrügen und hinterhältige Mittel einsetzen muss, werde ich alle dazu bringen, mich als Leiter zu wählen!“ Andere sagen: „Selbst wenn du Leiter wirst, wird dich immer noch niemand mögen. Wir haben keine gute Meinung von dir, und dein Ruf ist schlecht. Wenn du irgendeine Arbeit anordnest, wird niemand auf dich hören.“ Sie antworten: „Selbst wenn ihr nicht auf mich hört, werde ich trotzdem versuchen, Leiter zu sein!“ Wie schamlos dickhäutig solche Menschen sein müssen! Fehlt solchen Menschen danach geurteilt nicht die Selbsterkenntnis? (Doch.) Ihnen fehlt die Selbsterkenntnis und sie haben eine gewisse Aggressivität an sich. Gemessen an den Gedanken und Sichtweisen schamlos dickhäutiger Menschen in Bezug auf ihr eigenen Verhaltens, haben sie keinerlei Schamgefühl in ihrer Menschlichkeit. Integrität, Charakter, Gewissen oder ein Gefühl der Verlegenheit sind ihnen gleichgültig, ebenso wie Moral und die Grundlinie für ihr eigenes Verhalten – all das missachten sie. Ihren Gedanken und ihrem Bewusstsein nach zu urteilen sind sie reichlich dumm, ignorant und verachtenswert. Man sagt ihnen daher nach, sie hätten einen schlechten, üblen Charakter. Die schamlosen Dinge, die sie tun, werden also sicherlich von ihren irrigen Gedanken und Sichtweisen angetrieben. Bei Kirchenwahlen bestehen sie darauf, sich selbst zu wählen, für sich selbst zu stimmen und Leiter zu werden – nicht Leiter zu werden, ist für sie inakzeptabel, und wenn sie nicht Leiter werden, werden sie die Brüder und Schwestern dafür hassen, dass sie nicht für sie gestimmt haben. Sobald sie herausfinden, dass du nicht für sie gestimmt hast, finden sie dich unangenehm. Egal, was du sagst, sie kontern immer mit etwas. Sie sind äußerst harsch, wenn sie mit dir sprechen, als ob sie Feuer spucken würden. Sie denken auch darüber nach, wie sie sich an dir rächen und dich quälen können, und weigern sich vielleicht sogar ihr Leben lang, mit dir zu sprechen. Was durch diese spezifischen Handlungen solcher Menschen offenbart wird, ist eine verdorbene Disposition. Was für eine verdorbene Disposition ist das? (Bösartigkeit.) Um es milde auszudrücken, ist es Arroganz und Überschätzung der eigenen Fähigkeiten – sie wollen einfach ein Leiter sein. Gemessen an ihren Methoden, Dinge zu tun, und an ihren verschiedenen Äußerungsformen, sind sie Menschen, die eine bösartige Disposition haben. Die verdorbene Disposition dieser schamlos dickhäutigen Menschen, die eine verabscheuungswürdige Menschlichkeit haben, ist sehr offensichtlich. All ihre Handlungen können die Ebene von verdorbenen Dispositionen erreichen. Schamlos dickhäutig zu sein, ist eine Äußerungsform ihres Charakters; in ihren Worten und Taten werden sie dann von diesem Aspekt ihres Charakters beherrscht, und folglich begehen sie viele schamlose Taten und offenbaren verschiedene verdorbene Dispositionen, wie Arroganz und Bösartigkeit. Daher fallen die verabscheuungswürdigen Äußerungsformen, die sich aus dem Charakter einer Person offenbaren, in gewissem Maße unter verdorbene Dispositionen; diese Äußerungsformen sind alle mit ihrer Wesensnatur verbunden und verflochten, und ihre spezifischen Offenbarungen jeder verdorbenen Disposition stammen aus ihrem verabscheuungswürdigen Charakter. Somit sind verabscheuungswürdige Charaktereigenschaften und verdorbene Dispositionen miteinander verbunden. Die verdorbenen Dispositionen der Menschen entstehen, nachdem die Menschen von Satan verdorben wurden. Zum Beispiel resultieren Aspekte des verabscheuungswürdigen Charakters innerhalb der Menschlichkeit der Menschen, wie Halsstarrigkeit, Engstirnigkeit und schamlose Dickhäutigkeit, alle daraus, dass die Menschen von Satan verdorben und bearbeitet wurden. Bevor sie die Wahrheit annehmen, nehmen die Menschen alle zuerst die Verderbnis und Irreführung vieler abwegiger und absurder, böser und negativer Gedanken und Sichtweisen an – sie nehmen diese abwegigen und absurden Dinge als ihr Leben in ihre Herzen auf, und das bedeutet, dass verdorbene Dispositionen zu ihrem Leben werden.

Schamlose Dickhäutigkeit hat auch einige andere Äußerungsformen. Einige Leiter und Mitarbeiter führen offensichtliche Handlungen aus, die Störungen und Unterbrechungen verursachen, täuschen ihre Vorgesetzten, verschweigen ihren Untergebenen Informationen oder verstoßen gegen Arbeitsanweisungen, und ihre Handlungen schaden der Kirchenarbeit sogar erheblich. Doch sie reflektieren und erkennen weder ihre eigenen Probleme noch gestehen sie ihr böses Fehlverhalten ein, das die Kirchenarbeit stört. Im Gegenteil, sie glauben sogar, Gutes getan zu haben, und wollen Anerkennung und Belohnungen suchen und prahlen und bezeugen überall, wie viel Arbeit sie geleistet, wie viel Leid sie ertragen, wie viele Beiträge sie während ihrer Arbeit geleistet haben, wie viele Menschen sie durch das Predigen des Evangeliums während der Arbeit gewonnen haben und so weiter. Sie erkennen überhaupt nicht an, wie viel Böses sie getan oder welchen großen Schaden sie der Kirchenarbeit zugefügt haben. Natürlich bereuen sie auch nicht, geschweige denn, dass sie umkehren. Sagt Mir, sind solche Menschen nicht schamlos dickhäutig? (Das sind sie.) Wenn du sie fragst: „Hast du die Kirchenarbeit gemäß den Wahrheitsgrundsätzen ausgeführt? Entsprach deine Arbeit den Arbeitsanweisungen des Hauses Gottes?“, weichen sie dem Thema aus. Wenn andere Leute dann aufdecken, dass sie während ihrer Arbeit schwere Verluste an Gottes Opfergaben verursacht haben – einige Verluste beliefen sich auf mehrere hundert Yuan, einige auf mehrere tausend und einige sogar auf zehntausende –, was ist ihre Reaktion, wenn sie zur Wiedergutmachung aufgefordert werden? Normale Menschen mit Gewissen, Vernunft und Schamgefühl würden bei diesen Worten zusammenbrechen und sich aus tiefstem Herzen gedemütigt und beschämt fühlen. Sie würden glauben, ihre Arbeit nicht gut gemacht zu haben und Gott so viel zu schulden; und so würden sie nicht versuchen, sich zu rechtfertigen; selbst wenn sie einige konkrete Arbeit geleistet und viel Leid ertragen hätten, würden sie es nicht für erwähnenswert halten. Wenn ihre Arbeit wirklich gut gemacht worden wäre, hätte sie dann so viel Schaden an der Arbeit des Hauses Gottes anrichten können? Das hätte sie nicht. Allein schon der angerichtete Schaden beweist, dass ihre Arbeit schlecht war, und so sollten sie Fehler eingestehen und Buße tun. Unabhängig davon, ob die von ihnen verursachten Verluste eine Entschädigung erfordern, müssen sie zumindest die Tatsache anerkennen, dass ihre Arbeit die Kirchenarbeit gestört und unterbrochen hat. Nur völlig schamlose Menschen würden sich weigern, diese Tatsache anzuerkennen. Sie würden sagen: „Selbst wenn ich die Verluste ersetze, werde ich nicht anerkennen, dass ich bei meiner Arbeit irgendwelche Fehler gemacht oder etwas Falsches getan habe. Selbst wenn ich meine Schulden zurückzahle, bin ich immer noch eine verdienstvolle Person, besser als der Durchschnittsmensch im Haus Gottes. Ich habe eine glorreiche Vergangenheit!“ Was für eine Menschlichkeit ist das? Sagt Mir, haben Menschen dieser Art irgendein Schamgefühl? Ist ihnen „Schamgefühl“ überhaupt ein Begriff? Wenn sie wirklich kein Schamgefühl haben, ist das problematisch. Wenn sie in ihrem Herzen genau wissen, dass sie Böses getan haben, sich aber hartnäckig weigern, es verbal zuzugeben, sind solche Menschen dann nicht sehr uneinsichtig? Wenn sie in ihrem Herzen erkennen, dass sie Böses getan haben, und es auch verbal zugeben können, dann haben sie immerhin noch ein Gewissen – sie haben noch ein Schamgefühl in sich. Wenn sie es nicht nur verbal nicht zugeben, sondern auch in ihrem Herzen aufsässig sind, sich ständig sträuben und sogar überall verbreiten, dass Gottes Haus sie ungerecht behandelt und sie vom Pech verfolgt sind, dann ist ihr Problem ernst. Wie ernst? Sie haben überhaupt kein Gewissen und keine Vernunft. Das Gewissen muss sowohl einen Gerechtigkeitssinn als auch Güte umfassen. Ein Aspekt des Gerechtigkeitssinns ist, dass Menschen ein Schamgefühl haben müssen. Nur wenn Menschen Scham kennen, können sie aufrichtig sein, einen Gerechtigkeitssinn haben und positive Dinge lieben und an ihnen festhalten. Wenn dir jedoch in deinem Gewissen und deinem Gerechtigkeitssinn das Schamgefühl fehlt und du keine Scham kennst, wenn du, selbst nachdem du etwas Falsches getan hast, nicht in Verlegenheit gerätst, nicht weißt, wie du über dich selbst nachdenken oder dich selbst hassen sollst, kein Bedauern verspürst, es dir egal ist, wie andere dich enthüllen, und du dreist bist und keine Scham empfindest – dann ist dein Gewissen als Mensch problematisch, und es kann auch gesagt werden, dass du kein Gewissen hast. In diesem Fall ist es schwer zu sagen, ob dein Herz schlecht oder böse ist – es ist möglich, dass dein Herz böse ist, dass es das Herz eines Wolfes ist; nicht positiv, sondern negativ. Menschen ohne Gewissen und ohne Menschlichkeit sind Dämonen. Wenn du etwas Falsches tust und dabei überhaupt keine Scham empfindest, keine Reue oder Schuldgefühle hast und nicht nur nicht über dich selbst nachdenkst, sondern auch argumentierst, dich widersetzt und versuchst, dich zu verteidigen und zu rechtfertigen, indem du dir eine schön aussehende Fassade zulegst, dann ist deine Menschlichkeit, an den Maßstäben normaler Menschlichkeit gemessen, problematisch. Unabhängig davon, wie es um deine Vernunft bestellt ist: Wenn du nicht dem Maßstab des Gewissens entsprichst, dann ist es schwer zu sagen, ob du tatsächlich Menschlichkeit besitzt oder nicht. Lassen wir deinen inneren Geist, deine Herkunft und deine vergangenen bösen Taten einmal beiseite; lasst uns nicht über dein früheres Leben sprechen. Allein in Bezug auf das Gewissen, das du in diesem Leben haben solltest gilt: Wenn dir das Schamgefühl fehlt, dann entsprichst du als Person nicht dem Maßstab. Manche Leute sagen: „Ich bin schamlos dickhäutig, also nehme ich mir einfach, was ich will.“ Aber es kommt darauf an, wo du das tust – im Haus Gottes wird das nicht funktionieren. Das Haus Gottes ist kein Ort, auf dessen Kosten du leben kannst. Wenn du darauf bestehst, auf seine Kosten zu leben, wirst du unweigerlich Unheil über dich bringen. Manche Leute denken: „Ich bin so dickhäutig wie ein Krokodil. Egal, wohin ich gehe, ich gebe mich so und stolziere herum, als ob mir der Laden gehört! Es ist mir egal, was andere über mich sagen – wer kann mir schon etwas anhaben?“ Menschen können dir vielleicht nichts anhaben, aber da du an Gott glaubst, solltest du darauf achten, wie Gott alles, was du tust, misst und bewertet, wie Gott dich definiert und welche Urteile Er über dich fällt. Wenn du darauf nicht achtest, bist du dann immer noch jemand, der an Gott glaubt? Wenn dir nicht einmal das wichtig ist, dann bist du ein Ungläubiger. Du magst missachten, was die Leute über dich sagen, aber solltest du dich nicht um Gottes Bewertung von dir, Seine Ansicht über dich und die Urteile, die Er über dich fällt, kümmern? Wenn Gottes Bewertung von dir lautet, dass du schamlos dickhäutig und unempfindlich gegenüber Peinlichkeiten bist und keinerlei Schamgefühl besitzt, dass deiner Menschlichkeit viele Dinge fehlen und dass dir einige sehr wichtige Dinge fehlen, dann solltest du anfangen, dich anders zu verhalten – du musst Buße tun und aufhören, dir deine eigenen Argumente auszudenken. Selbst wenn du tausende und abertausende von Ausreden hast, reicht die eine Tatsache, dass du schamlos dickhäutig bist, aus, um festzustellen, dass es ein gewaltiges Problem mit deiner Menschlichkeit und deinem Gewissen gibt. Allein daran gemessen, ist dein Problem sehr ernst. Wenn du verstehen kannst, was Ich sage, solltest du Buße tun und aufhören, dir in deinem Herzen deine eigenen Argumente auszudenken. Deine Argumentation entspringt der Hitzköpfigkeit, den Emotionen und Satan – selbst wenn du glaubst, deine Argumentation sei nicht falsch, entspricht sie nicht der Wahrheit. Gottes Beurteilung von dir basiert nicht ausschließlich auf deinen verdorbenen Dispositionen. Bevor Er deine verdorbenen Dispositionen in Betracht zieht, schaut Gott zuerst auf deine Menschlichkeit. Wie deine Menschlichkeit und deine Haltung zu jeder Angelegenheit beschaffen sind, wird von deinem Charakter bestimmt. Was Gott beobachtet, ist sicherlich zutreffend, und der Maßstab, mit dem Er dich misst, entspricht ebenfalls der Wahrheit. Egal, wen Er misst, es basiert nie auf dessen äußerer Erscheinung, sondern auf dem, was er tatsächlich tut, seinen Offenbarungen und Äußerungsformen in seinem täglichen Leben, seinen Gedanken, Sichtweisen und Haltungen bei der Handhabung jeder Angelegenheit sowie seiner Haltung gegenüber positiven Dingen, gegenüber der Wahrheit und gegenüber Gott. Egal, wie Gott dich letztendlich definiert oder bewertet, dir wird kein Unrecht geschehen. Es basiert nicht auf deiner vorübergehenden Äußerungsform oder gelegentlichen Verfehlungen; es ist eine Bewertung, die auf all deinen Äußerungsformen basiert. Daher ist Gottes Bewertung jeder Person zutreffend und objektiv. Ist das nicht so? (Doch.) Die Äußerungsform der schamlosen Dickhäutigkeit betrifft den Charakter einer Person. Natürlich erreicht sie in gewissem Maße auch die Ebene einer verdorbenen Disposition. Weil solche Menschen diesen Aspekt der Menschlichkeit besitzen, verleitet er sie zu bestimmten Dingen, und wenn sie diese Dinge tun, offenbaren sie ihre verdorbene Disposition. Unabhängig davon, welche Art von verdorbener Disposition offenbart wird, sind die offenbarten verdorbenen Dispositionen und die von schamlos dickhäutigen Menschen ausgeführten Handlungen untrennbar mit ihrer Menschlichkeit verbunden. Ob sich also die verdorbenen Dispositionen einer Person ändern und ablegen lassen, hängt von ihrem Charakter ab. Wenn ihr Charakter böse ist, wenn sie sich der Wahrheit widersetzt, die Wahrheit verschmäht und ihr abgeneigt ist und sich weigert, die Wahrheit anzunehmen, dann werden ihre verdorbenen Dispositionen schwer abzulegen sein, und sie wird nicht in der Lage sein, Errettung zu erlangen. Wenn sie jedoch in Bezug auf ihren Charakter keine böse Person ist und sie die Wahrheit begreift und annehmen kann, nicht halsstarrig ist und keine Probleme eines verabscheuungswürdigen Charakters hat, dann können ihre verdorbenen Dispositionen abgelegt werden. Jeder hat verdorbene Dispositionen, aber was entscheidet darüber, ob man die Verderbnis ablegen und Errettung erlangen kann? (Es hängt davon ab, wie der eigene Charakter beschaffen ist.) Genau – es hängt davon ab, ob die eigene Menschlichkeit gut oder schlecht ist.

Sprechen wir nun über die Neigung zum Argwohn. Welche der Äußerungsformen, über die wir gerade gesprochen haben, ähnelt der Neigung zum Argwohn in gewisser Hinsicht? (Sensibilität.) Was für ein Problem ist Sensibilität? (Sie ist ein Makel der Menschlichkeit.) Die Neigung zum Argwohn ist eine Stufe höher als Sensibilität; das Problem ist schwerwiegender. Sensibilität ist lediglich ein Zeichen einer etwas unreifen Menschlichkeit, wie bei einem Kind, während die Neigung zum Argwohn einige spezifische Gedanken und Sichtweisen beinhaltet – das ist es, was man gemeinhin als übermäßiges Grübeln bezeichnet, und es deutet auf einen schlechten Charakter hin. Jemand bittet zum Beispiel eine argwöhnische Person, ihm beim Kauf eines Artikels zu helfen, der zehn Yuan kostet, und betont besonders: „Du darfst auf keinen Fall mehr als zehn Yuan ausgeben. Wenn der Artikel zu teuer ist, kauf ihn nicht.“ Nachdem die Person das gehört hat, grübelt sie: „Bist du nur höflich? Eigentlich willst du einen Artikel, der hundert Yuan kostet, aber es ist dir zu peinlich, das zu sagen. Dann kaufe ich ihn für dich, um dich glücklich zu machen und dafür zu sorgen, dass du mir gegenüber positiv gestimmt bist.“ Als diese Person den Artikel dann zurückbringt, sagt die andere Person jedoch: „Er ist zu teuer. Ich habe nur zehn Yuan; ich habe nicht so viel Geld.“ Hat diese Person der anderen Person also am Ende nicht einen Verlust beschert, indem sie einen Artikel für hundert Yuan für diese Person gekauft hat? Dennoch kann sie die andere Person nicht verstehen und hegt stattdessen den Verdacht, dass diese Person nicht mehr Geld ausgeben will und versucht, sie auszunutzen. Sagt Mir, sind solche Menschen, die zu Argwohn neigen, nicht sehr problematisch? (Doch.) Inwiefern sind sie problematisch? (Ihre Gedanken sind zu kompliziert.) Es ist schwierig, mit Menschen Umgang zu pflegen, deren Gedanken übermäßig kompliziert sind. Sagt Mir, sind geradlinige Menschen bereit, mit solchen Leuten Umgang zu pflegen? (Nein.) Du weißt nicht, was in ihnen vorgeht oder in welche Richtung ihre Gedanken gehen, und du kannst ihre Absichten oder die Art, wie sie dir misstrauen, nicht durchschauen. Wenn du ihnen also etwas zur Erledigung anvertraust, machen sie es sehr kompliziert und umständlich, obwohl es sich eindeutig um eine sehr einfache, kleine Angelegenheit handelt. Durch ihre umständliche Vorgehensweise fühlst sogar du dich erschöpft und denkst, es wäre besser gewesen, es selbst zu tun. Du willst mit solchen Leuten keinen Umgang pflegen und möchtest ihnen einfach aus dem Weg gehen. Nehmen wir zum Beispiel an, du hast etwas, das du nicht mehr brauchst. Es einfach herumliegen zu lassen, wäre eine Verschwendung, und es wegzuwerfen, wäre schade, also gibst du es einer solchen Person. Sie weiß es nicht nur nicht zu schätzen, sondern zweifelt auch in ihrem Herzen: „Warum gibst du mir das? Dahinter muss etwas stecken. Versuchst du, mich glauben zu machen, dass du ein guter Mensch bist, damit ich dir einen Gefallen schulde, oder versuchst du, mich zu bitten, etwas für dich zu tun?“ Du hättest nie erwartet, dass sie sich über eine so kleine Angelegenheit so viele Gedanken machen würde, dass das Geben einer Kleinigkeit zu so viel Argwohn führen könnte. Du musst viele Worte machen, um ihre Zweifel zu zerstreuen. Ist das nicht sehr problematisch? Du beginnst, dich von dieser Person abgestoßen zu fühlen, und danach würdest du, wenn du etwas übrig hast, es lieber wegwerfen, als es ihr zu geben. Warum es ihr nicht geben? Nicht, weil du herzlos bist, sondern weil du keinen Ärger heraufbeschwören willst. Früher hatte jemand gerade eine Wohnung gemietet, in der es keinerlei Putzmittel gab. Also brachte Ich einige Reinigungsmittel von zu Hause mit; einige Flaschen waren voll, andere halbvoll. Die Person, die die Wohnung mietete, sah sie sich an und sagte: „Auch wenn Du mir diese Dinge umsonst gegeben hast, werde Ich Dir nicht danken – sie sind gebraucht. Hättest Du sie mir gegeben, wenn sie neu gewesen wären?“ Sind diese Worte nicht verletzend? (Doch.) Warum sind sie verletzend? (Eine gute Absicht wurde von dieser Person auf diese Weise verdreht.) Sie hat Meine gute Absicht als böse Absicht ausgelegt. Ich habe dich weder gebeten, Mir zu danken, noch habe Ich dich gebeten, für die Sachen zu bezahlen. Es ist einfach so, dass du eine Wohnung mietest, in der es keine Putzmittel gibt, und es für dich umständlich ist, loszugehen und welche zu kaufen. Ich habe dir einfach etwas von dem gebracht, was Ich habe, um es dir bequemer zu machen. Ich habe nicht versucht, Mich bei dir einzuschmeicheln, indem Ich dir diese Sachen überlassen habe – Ich schulde dir nichts, und Ich habe auch nicht verlangt, dass du Mir einen Gefallen schuldest. Wegen einer so einfachen Angelegenheit wurde diese Person misstrauisch: „Hmpf! Was ist schon so toll daran? Du hast mir ein paar Sachen gebracht und denkst jetzt, ich schulde Dir einen Gefallen! Das Zeug, das Du gebracht hast, taugt sowieso nichts – wie könnte es gut sein, wenn Du es einfach verschenkst?“ Diese Person ist wirklich schwierig im Umgang. Ich habe nicht behauptet, dass es sich um irgendwelche seltenen Wundermittel handelt – es sind nur einige gewöhnliche Reinigungsprodukte. Wenn du sie nicht benutzen willst, musst du es ja nicht. Warum die Dinge so kompliziert machen? Mir wurde klar, dass es schwierig ist, mit dieser Person auszukommen und umzugehen. Wäre es nicht einfacher gewesen, wenn Ich gar nichts mitgebracht hätte? Nicht unbedingt. Gar nichts mitzubringen, hätte wahrscheinlich auch Ärger verursacht. Diese Person hätte vielleicht trotzdem gedacht: „Ich miete diese Wohnung, und Du hast mir nicht einmal Putzmittel gebracht. Wir sollen doch Brüder und Schwestern sein, und doch hast Du mir keinerlei Liebe gezeigt!“ Sie hätte trotzdem etwas auszusetzen gehabt. Der Charakter solcher Menschen ist sehr schlecht. Sie benutzen immer ihre eigenen Vorlieben und Maßstäbe, um zu beurteilen, ob andere gut oder schlecht sind. Sie prüfen andere ständig genau, beurteilen sie mit kritischem Blick und halten sich selbst für moralisch überlegen. Ihrer Meinung nach haben alle anderen eine dunkle Seite und verfolgen unabhängig von ihrem Handeln eigene Motive. Sie allein sind vollkommen und nicht verdorben.

Menschen, die zu Argwohn neigen, haben einen schlechten Charakter. Da sie einen schlechten Charakter haben, werden sie unweigerlich unter der Herrschaft dieses Charakters handeln. Was sie offenbaren, werden verdorbene Dispositionen sein; es wird gewiss keine normale Menschlichkeit sein. Wenn es keine normale Menschlichkeit ist, was genau ist es dann? Dies steht im Zusammenhang mit verdorbenen Dispositionen. Was die Neigung zum Argwohn betrifft, so sind die repräsentativen verdorbenen Dispositionen, die solche Menschen in ihren Handlungen und Interaktionen mit anderen offenbaren, gewiss Niederträchtigkeit und Verlogenheit. Ihre Gedanken sind einfach so kompliziert, einfach so niederträchtig und heimtückisch. Da sie selbst keinen Finger rühren, wenn für sie nichts dabei herausspringt, gehen sie davon aus, dass alle anderen genauso sind. Selbst wenn du nicht diese Art von Mensch bist, werden sie es nicht glauben, und selbst wenn du versuchst, es zu erklären, wird es nichts nützen – so sehen sie dich einfach. Sie wenden eine niederträchtige Methode und eine niederträchtige Disposition an, um alle Dinge, Angelegenheiten und Menschen zu betrachten. Selbst wenn das, was du tust, angemessen ist, den Bedürfnissen der Menschlichkeit entspricht, mit der Rationalität der Menschlichkeit übereinstimmt oder den Wahrheitsgrundsätzen entspricht, werden sie eine Reihe von Fragezeichen dahinter setzen und dich fragen: „Warum tust du das? Was ist dein Motiv?“ Du sagst: „Ich habe kein Motiv“, aber sie werden es einfach nicht glauben – sie bestehen darauf, dir ein Motiv zu unterstellen und dich dazu zu bringen, dieses zuzugeben. Sind solche Menschen nicht problematisch? (Doch.) Für Menschen, die zu Argwohn neigen, ist es schwierig, mit anderen auszukommen. Solche Menschen sind gewiss nicht einfach und offen, und natürlich sind sie keine ehrlichen Menschen. In ihrem Charakter fehlen die Elemente der Ehrlichkeit, Freundlichkeit und Rationalität im Grunde vollständig. Was sind also die Hauptbestandteile ihres Charakters? Paranoia, Hinterlist, Niederträchtigkeit, ein Mangel an Einfachheit sowie Unehrlichkeit. Sie betrachten alle Menschen und alle Probleme als sehr kompliziert. Selbst wenn du ehrlich zu ihnen sprichst, werden sie analysieren und darüber nachdenken, warum du es gesagt hast. Selbst wenn sie lange Zeit mit dir interagiert haben und wissen, wie dein Charakter beschaffen ist, werden sie dir gegenüber dennoch oft eine argwöhnische Haltung einnehmen, wenn sie sich mit dir unterhalten, Angelegenheiten erledigen oder mit dir Umgang pflegen. Solche Menschen sind also sehr problematisch. Der Umgang mit ihnen bringt viele Lasten und Förmlichkeiten mit sich, und du musst auch viele Hausaufgaben machen und sie kennenlernen – herausfinden, welche Dinge sie nicht mögen und was sie nicht gerne tun oder worüber sie nicht gerne sprechen. Andernfalls könntest du sie, wenn du nicht aufpasst, beleidigen oder, aus ihrer Sicht, verletzen. Sie behandeln die Menschen auf diese Weise, wie behandeln sie also Gott? (Sie behandeln Gott auf die gleiche Weise.) Würden sie Gott mit Aufrichtigkeit behandeln? (Nein.) Wenn die Kirche zum Beispiel für sie arrangiert, eine Pflicht zu tun, beginnen sie zu grübeln: „Weiß Gott, dass ich diese Pflicht tue? Wird Er sich daran erinnern? Wie viel Mühe sollte ich aufwenden, um durchzukommen und Gott in Erinnerung zu bleiben?“ Nachdem sie ihre Pflicht eine Zeit lang getan haben, forschen sie auch nach, wie die Leiter und Mitarbeiter sie sehen und ob sie sie irgendwie negativ bewerten. Was für eine Menschlichkeit ist das nur? Gemessen an der Menschlichkeit, die sich in der Haltung zeigt, mit der sie Angelegenheiten behandeln, sind solche Menschen sehr problematisch, und es ist für sie nicht leicht, die Wahrheit anzunehmen. Warum ist das so? Weil es ihnen schwerfällt, ehrliche Menschen zu sein; ihrem Gewissen fehlt ein Gerechtigkeitssinn, ihre Vernunft ist nicht intakt, und ihre Art, Dinge zu beurteilen, ist irrational. Warum sage Ich, sie ist irrational? Weil sie relativ extrem und niederträchtig sind und dazu neigen, sich auf Dinge zu versteifen – sie betrachten die Dinge nicht mit der Denkweise normaler Menschlichkeit. Sie sind nicht offen und aufrichtig, sondern leben stattdessen auf eine besonders düstere Weise. Dennoch haben sie nie das Gefühl, dass sie auf eine düstere Weise leben, und denken sogar, dass sie klüger sind als andere und dass sie mit mehr Raffinesse und Liebe zum Detail leben als andere. Sie bewundern besonders ihre eigene Klugheit. Das nennt man, sich selbst für klug halten. Menschen, die sich selbst für klug halten, mangelt es sehr an der Vernunft ihrer Menschlichkeit und am Gerechtigkeitssinn in ihrem Gewissen. Daher ist die Menschlichkeit solcher Menschen schlecht, und andere meiden den Kontakt mit ihnen. Egal, wer etwas sagt, solche Menschen werden ein Problem daraus machen. Was sie interpretieren, sind alles extreme Dinge, die verdreht sind, und von Hitzköpfigkeit, Satan und Emotionen zeugen – es sind alles Dinge, die düster und negativ sind, Dinge, die der Wahrheit widersprechen und sich gegen die Wahrheit sträuben. Diese Dinge können die Menschen überhaupt nicht auf den richtigen Weg führen. Solche Leute sind also sehr abstoßend und widerlich. Sie leben in dunklen Ecken und in ihrer eigenen kleinen Welt. Sie sind besonders narzisstisch und selbstverliebt und denken, dass sie ein erleseneres, edleres, ehrenhafteres und würdigeres Leben führen als andere – niemand kann ihnen das Wasser reichen. Tatsächlich ist der Charakter solcher Menschen sehr niedrig, und sie haben keine wirkliche Würde. Mit einem Mangel an wirklicher Würde ist gemeint, dass ihr Charakter besonders schlecht ist, denn aus ihrer Menschlichkeit entspringen nur düstere Dinge, die nicht ans Licht gebracht werden können, keine aufrechten und geradlinigen Dinge. Daher haben solche Menschen keine nennenswerte Würde. Welche Konsequenzen wird es wahrscheinlich nach sich ziehen, wenn Menschen zu Argwohn neigen? Um es einfach auszudrücken: Solche Menschen sind voller listiger Tricks. Zu Argwohn zu neigen bedeutet, dass diese Menschen viele listige Pläne hegen. Seht, wie die Dämonenkönige Gottes auserwähltes Volk unterdrücken und verhaften – sie hegen so viele listige Pläne, die den Menschen letztendlich so sehr schaden, dass ihre Familien zerbrechen, einige Mitglieder sterben und andere voneinander getrennt werden. Das ist das Werk von Dämonen und Dämonenkönigen. Daher ist niemand, der zu Argwohn neigt, etwas Gutes. Gläubige an Gott sollten Menschen und Dinge auf der Grundlage der Wahrheitsgrundsätze betrachten; sie dürfen sich nicht auf willkürlichen Argwohn einlassen, und hinter dem, was sie sagen, müssen Beweise stehen. Die Gedanken, die du entwickelst, wenn du eine Person oder eine Angelegenheit betrachtest, sollten zumindest positiv und für andere angenehm sein. Besser noch, sie sollten mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen, anderen helfen und einen positiven Einfluss auf sie haben. Doch keiner der Gedanken und keine der Sichtweisen, die von Menschen, die zu Argwohn neigen, hervorgebracht werden, stimmen mit der Wahrheit überein; zumindest sind es keine positiven Dinge – das heißt, weder die Perspektive, aus der solche Menschen Probleme betrachten, noch die Gedanken und Ideen, die sie hervorbringen, stimmen mit der Wahrheit überein. Daher leben Menschen dieser Art in dunklen Ecken und haben keine nennenswerte Integrität oder Würde. Die Dinge, die aus ihren Gedanken entstehen, sind allesamt düster und niederträchtig – diese Dinge stimmen nicht mit den Wahrheitsgrundsätzen überein und werden keinen positiven Einfluss auf die Menschen oder ihr Leben haben. Wenn du die verschiedenen Gedanken und Sichtweisen annimmst, die aus dem Argwohn solcher Menschen entstehen, wirst du vergiftet und von ihnen heruntergezogen werden – das kommt einer Verderbnis durch Satan gleich. Wenn du jedoch Urteilsvermögen gegenüber solchen Menschen besitzt und sie als negatives Beispiel behandelst, kannst du einige Fortschritte machen und etwas Urteilsvermögen im Verständnis negativer Dinge erlangen. Damit schließen wir unsere Erörterung über die Neigung zum Argwohn ab.

Als Nächstes wollen wir über Unbeholfenheit sprechen. Jeder versteht, was Unbeholfenheit bedeutet – es bezieht sich darauf, nichts gut erledigen zu können, ohnmächtig zu erscheinen, genau wie wenn die Leute oft sagen: „Warum bist du so unbeholfen? Du hast wirklich keine Zukunft!“ Ist Unbeholfenheit gut? (Nein.) Dann lasst uns sie kategorisieren – was ist sie? (Sie ist ein Makel der Menschlichkeit.) Unbeholfenheit ist eindeutig ein Makel der Menschlichkeit. Unbeholfenheit bedeutet, dass eine Person eine sehr geringe Intelligenz im Umgang mit Angelegenheiten sowie schlechte Überlebensfähigkeiten hat – das wird als Unbeholfenheit bezeichnet. Manche Menschen sprechen auf eine unbeholfene Weise und können sich nicht ausdrücken; manche haben sogar eine schüchterne, introvertierte Persönlichkeit – wenn sie vor vielen Menschen sprechen oder im Rampenlicht stehen müssen, bekommen sie Lampenfieber, fühlen sich ängstlich und wagen nicht zu sprechen, und sie werden oft von anderen schikaniert. Einige böse Menschen glauben, dass es gerechtfertigt ist, solche Leute zu schikanieren, und dass es sehr lustig und unterhaltsam ist – sie machen sich jeden Tag über Menschen dieser Art lustig und hänseln sie. Unbeholfenen Menschen mangelt es an der Fähigkeit, Angelegenheiten zu erledigen. Es mag sein, dass einige von ihnen auch schlechte Überlebensfähigkeiten haben, kein Geld verdienen können und in der Gegenwart anderer immer sehr furchtsam und übervorsichtig sind. Wenn sie einschüchternde Menschen sehen, meiden sie sie und wagen nicht zu sprechen. Selbst wenn sie schikaniert werden, wagen sie nicht, sich zu wehren, aus Angst, andere zu beleidigen. Gemessen an den Äußerungsformen der Unbeholfenheit in der Menschlichkeit von Menschen dieser Art, ist dies lediglich eine Art Makel der Menschlichkeit. Niemandes Unbeholfenheit hat jemals dazu geführt, dass er irrige Gedanken und Sichtweisen entwickelt oder negative Auswirkungen auf sich selbst oder andere gehabt hätte; daher ist Unbeholfenheit nur ein Makel der Menschlichkeit. Möchte irgendjemand unbeholfen sein? (Nein.) Niemand möchte unbeholfen sein – warum ist das so? Unbeholfene Menschen werden schikaniert, und jeder blickt auf sie herab, nicht wahr? (Richtig.) Wenn du gebeten würdest, zwischen böse und unbeholfen zu wählen, würdest du dich gewiss eher für böse als für unbeholfen entscheiden. Du würdest bei dir denken: „Ich werde niemals eine unbeholfene Person sein! In dieser Gesellschaft werden unbeholfene Menschen schlecht behandelt und schikaniert, sie sind unbeliebt; egal wohin sie gehen, sehen andere auf sie herab und treten sie mit Füßen. Sie haben nicht nur kein Selbstwertgefühl, sondern sogar ihr Recht auf Überleben könnte ihnen genommen werden. Aber eine böse Person zu sein, ist anders – wohin auch immer böse Menschen gehen, fürchten andere sie und behandeln sie mit großem Respekt. Niemand wagt es, sie zu provozieren. Wohin sie auch gehen, genießen sie Privilegien und können sogar rücksichtslos über andere hinweggehen. Böse Menschen gedeihen überall auf der Welt.“ Wenn ihr jetzt vor die Wahl gestellt würdet, würde keiner von euch wählen, unbeholfen zu sein – ihr würdet alle wählen, böse Menschen zu sein. Ist diese Sichtweise richtig? (Nein.) Warum ist sie nicht richtig? Welchem Wahrheitsgrundsatz widerspricht dies? Unbeholfenheit ist ein Makel der Menschlichkeit. Am häufigsten äußert sich dies darin, nichts gut erledigen zu können, diskriminiert und ausgeschlossen zu werden. Weil unbeholfene Menschen schikaniert und in der Gesellschaft mit Füßen getreten werden, ist niemand bereit, unbeholfen zu sein. Die Menschen beneiden alle diejenigen, die fähig und geschickt sind, und sie alle wünschen sich sogar, sich von anderen abzuheben, Macht und Einfluss zu erlangen und rücksichtslos über andere hinwegzugehen, in jeder Gruppe Privilegien und Ansehen zu genießen und nicht nur zu vermeiden, von anderen schikaniert zu werden, sondern auch in der Lage zu sein, andere nach Belieben zu schikanieren. Ist diese Denk- und Sichtweise richtig? Stimmt sie mit der Wahrheit überein? (Nein.) Ihr habt so viele Wahrheiten gehört, und doch billigt ihr selbst jetzt noch böse Menschen – das bedeutet, dass eure Disposition auch ziemlich niederträchtig ist. Jeden, den ihr als böse anseht, beneidet und bewundert ihr. Du weißt in deinem Herzen ganz genau, dass böse Menschen schlecht sind, und doch kannst du nicht anders, als ihnen zu folgen, weil du das Gefühl hast, dass dir das eine Stütze gibt und dich davor bewahrt, schikaniert zu werden. Wenn du unbeholfene Menschen siehst, fühlst du dich von ihnen abgestoßen, blickst auf sie herab und willst sie sogar mit Füßen treten. Aber hast du jemals bedacht, wie viel Böses du begehen und wie viele Strafen du erhalten würdest, wenn du bösen Menschen folgst? Wie hoch wären die Chancen, dass du Errettung erlangst, wenn du bösen Menschen folgst? Könntest du es vermeiden, Böses zu tun, wenn du bösen Menschen folgst? Nehmen wir an, du folgst bösen Menschen, dienst ihnen treu und agierst als ihr Untergebener. Sie mögen ein Stück vom Kuchen mit dir teilen, und du magst in der Lage sein, ihnen zu folgen, um rücksichtslos über andere hinwegzugehen und die besten Speisen und Getränke zu genießen, großes Vergnügen zu erleben, nicht schikaniert zu werden und in diesem Leben Ansehen unter anderen zu erlangen. Aber du musst viel Böses tun, um diese Dinge zu genießen! Weißt du, wie schwer die Vergeltung und die Strafe sein werden, die du erhalten wirst? Ist das der richtige Weg? (Nein.) Seid ihr also immer noch bereit, das Opfer zu bringen, euch dafür zu entscheiden, Böses zu begehen und die Strafe auf euch zu nehmen, nur um keine unbeholfene Person zu sein und zu vermeiden, schikaniert zu werden – euren Bestimmungsort und euer Schicksal im Austausch für Vergnügen in diesem Leben zu opfern? Ist das euer Gedanke und eure Sichtweise? Einige Leute vertreten tatsächlich diese Art von Sichtweise – sie würden lieber wählen, böse Menschen zu sein, als unbeholfen zu sein und schikaniert zu werden. Ist das nicht der Wunsch, den Weg der bösen Menschen zu gehen? Unbeholfenheit ist lediglich ein Makel der Menschlichkeit – was ist daran so schlimm? Ist es wirklich die bessere Wahl, andere zu schikanieren und Böses zu begehen? Wenn Gott dich nicht verhungern lässt und dir Nahrung zum Essen gibt, könntest du dann wirklich verhungern? Wenn Gott dir erlaubt, mit Freude, Freiheit, Glück, Wonne und Frieden zu leben, wird es dir an keinem dieser Dinge mangeln. Was macht es also aus, wenn andere dich schikanieren? Niemand kann dir diese Dinge wegnehmen – was Gott dir gewährt, kann dir niemand wegnehmen. Wenn du bösen Menschen folgst und den Weg der bösen Menschen gehst, werden die Vergnügungen, die du genießt, allesamt sündhafte Vergnügungen sein. Darüber hinaus wird jeglicher finanzielle oder materielle Genuss, den du durch das Begehen von Bösem erlangst, durch gewaltsame Aneignung erlangt werden. Der Genuss, den du in diesem Leben erfährst, wird das übersteigen, was Gott dir gegeben hat, und so wirst du es in Zukunft in mehreren Leben zurückzahlen müssen. Die Freuden des Fleisches in diesem Leben auf Kosten des Empfangens von Strafe zu erlangen – ist das nicht ein Abweichen vom richtigen Weg? Ihr würdet lieber wählen, böse Menschen zu sein, als schikaniert zu werden – dies spiegelt eure Wahrnehmung und Wertschätzung des Bösen in den Tiefen eurer Seele wider. Was ist also so schlimm daran, unbeholfen zu sein? Aus der Perspektive der Menschlichkeit betrachtet, ist es eine Art Makel, aber es ist auch eine angeborene Voraussetzung, etwas, das die Menschen nicht ändern können. Unbeholfene Menschen sind nicht aus eigener Wahl unbeholfen geworden. Obwohl es ein Makel ist, ist es keine verdorbene Disposition, es ist kein Problem des eigenen Charakters. Was ist also so schlimm daran? Wenn du aufgrund deiner Unbeholfenheit und deines niedrigen Status oft schikaniert wirst und die Ungerechtigkeit und das Böse dieser Welt und die Dunkelheit dieser Gesellschaft tiefgründig verstehen kannst und infolgedessen aufrichtig vor Gott trittst, um Gottes Herrschaft anzunehmen, und dich bereitwillig Gottes Herrschaft und Orchestrierungen unterwirfst und Gott die Verantwortung für dein Schicksal überlässt – ist diese Unbeholfenheit dann nicht eine Form des Schutzes für dich? Unbeholfenheit ist keine negative Sache; sie ist lediglich eine Art Makel der Menschlichkeit. Worauf bezieht sich Makel? Es ist eine Unzulänglichkeit, ein geringfügiges Problem, ein Makel – es ist lediglich etwas, das unvollkommen und etwas mangelhaft ist, nicht ganz nach dem eigenen Geschmack oder nicht ideal, aber es deutet nicht auf einen schlechten oder verabscheuungswürdigen Charakter hin. Warum könnt ihr also diesen geringfügigen Makel nicht tolerieren? Darüber hinaus kann dieser geringfügige Makel große Vorteile für deinen Lebenseintritt bringen. Man könnte auch sagen, dass manche Menschen aufgrund dieses Makels der Menschlichkeit, dieser angeborenen Voraussetzung, eher in der Lage sind, Gott von ganzem Herzen bis zum Ende zu folgen. Letztendlich können sie, weil sie die Wahrheit annehmen, sich Gott unterwerfen und ein gottesfürchtiges Herz besitzen, ihre verdorbenen Dispositionen ablegen und die Errettung empfangen. Aus dieser Perspektive ist es ein Segen – die Menschen sollten sich nicht weigern, unbeholfen zu sein. Was ist so schlimm daran, unbeholfen zu sein? Die verdorbene Disposition einer Person wird sich aufgrund von Unbeholfenheit nicht verschlimmern. Gott wird weder auf jemanden herabblicken oder sich weigern, ihn zu retten, weil er unbeholfen ist, noch wird die Unbeholfenheit diesen Menschen daran hindern, die Wahrheit anzunehmen oder gerettet zu werden. Eure Gedanken und eure Sichtweise müssen sich also ändern – sie liegen noch weit daneben. Einige Leute sagen: „Ich wäre lieber eine böse Person als eine unbeholfene Person. Unbeholfene Menschen haben keine Zukunft, sie werden von allen verachtet, und sogar sie selbst blicken auf sich herab. Unbeholfen zu sein ist sinnlos; böse zu sein ist großartig – du kannst tun, was du willst, jeden schikanieren, der leicht zu schikanieren scheint, und niemand wagt es, sich dagegen zu sträuben. Wie glamourös ist es, so zu leben!“ Welchen Nutzen hat Glamour? Wenn du in der Welt erfolgreich bist und glamourös lebst, werden deine Zukunft und dein Bestimmungsort ruiniert sein. Du wirst nicht mehr in der Lage sein, vor Gott zu treten, und du wirst dich nicht mehr an Gott gebunden fühlen; Gott wird dich nicht mehr reizen, und die Lebens- und Arbeitsumgebung des Hauses Gottes wird dich nicht mehr ansprechen. Du wirst Gott verlassen und nach einer Lebensumgebung suchen, in der du deine Stärken zur Geltung bringen und deinen Wert verwirklichen kannst. Das Haus Gottes schränkt die bösen Taten der Menschen ein, und keine böse Person kann im Haus Gottes Erfolg haben oder bestehen. Kannst du noch im Haus Gottes bleiben, wenn du böse Menschen magst und selbst ein böser Mensch werden willst? Früher oder später wird das Haus Gottes von dir gesäubert werden. Du wirst nicht nur keinen guten Bestimmungsort erlangen, sondern nach dem Tod wirst du auch die Strafe für das Böse empfangen, das du begangen hast. Obwohl Unbeholfenheit also ein Makel der Menschlichkeit ist, ist sie weder eine verdorbene Disposition, noch bedeutet sie, dass die eigene Menschlichkeit böse ist. Wer hat nicht einige Schwächen? Unbeholfenheit ist wie das Stottern oder das etwas hässliche Aussehen, mit dem manche Menschen geboren werden – das sind alles angeborene Makel. Menschen haben unterschiedliche Hautfarben – manche Menschen werden weiß geboren, manche mit gelber Haut und manche mit schwarzer Haut. Das ist eine angeborene Voraussetzung. Menschen mit gelber Haut mögen nicht so gesund aussehen und haben einen weniger schönen Teint – das ist ein geringfügiger Makel. Menschen mit schwarzer Haut erscheinen robuster, und doch möchte niemand schwarze Haut haben. Menschen mit weißer Haut werden im Allgemeinen beneidet, aber selbst unter ihnen gibt es einige, die das Gefühl haben, dass zu blasse Haut unvorteilhaft ist und die sich daher gerne bräunen, um einen bronzenen Teint zu erlangen. Sie glauben, dies lasse sie gesund aussehen und verleihe ihre Haut ein Strahlen. Ihr seht, Unbeholfenheit ist dasselbe wie die verschiedenen angeborenen Voraussetzungen der Menschen – es ist nur so, dass sie eine Art Makel ist. Ist sie also ein großes Problem? (Nein.) Obwohl dieses Problem also ein Makel der Menschlichkeit ist, beeinträchtigt es weder deine Annahme der Wahrheit noch dein Verständnis der Wahrheit. Sträubt ihr euch also immer noch dagegen, unbeholfen zu sein? (Nicht mehr.) Werdet ihr unbeholfene Menschen immer noch schikanieren, wenn ihr sie seht? (Nein.) Ihr habt sie früher ziemlich oft schikaniert, nicht wahr? Werdet ihr jetzt, wenn ihr unbeholfene Menschen seht, immer noch auf sie herabblicken und sie herabsetzen? (Nein.) Wenn du selbst eine unbeholfene Person bist, solltest du erst recht nicht auf dich herabblicken. Wenn du unbeholfen bist, dann sei es so – übe dich darin, gemäß Gottes Worten ein ehrlicher Mensch zu sein. Auch wenn du unbeholfen sein magst, solltest du ehrlich und nicht hinterlistig sein, und Gott mag diese Art von Mensch. Was mag Gott? Es ist nicht deine Unbeholfenheit. Es ist die Tatsache, dass du aufgrund deiner Unbeholfenheit bereit bist, ein ehrlicher Mensch zu sein; es ist die Tatsache, dass du, weil auf dich herabgeblickt wird und du bei den Menschen keine Anerkennung finden kannst, nach Wegen suchst, ein ehrlicher Mensch zu sein, um Gott glücklich zu machen und Ihn zufriedenzustellen, und du tust, was auch immer Gott sagt. Auf diese Weise wird deine Unbeholfenheit zu einem Vorteil, nicht wahr? (Ja.) Hat sich eure Sichtweise jetzt geändert? (Ja.) Natürlich sind nicht alle unbeholfenen Menschen zwangsläufig in der Lage, die Wahrheit anzunehmen. Einige Menschen haben zusätzlich zum Makel der Unbeholfenheit in ihrer Menschlichkeit auch Probleme mit ihrem Charakter. Dies kann nicht verallgemeinert werden. An sich ist Unbeholfenheit kein großes Problem, aber du musst auch darauf achten, wie der Charakter von jemandem beschaffen ist. Wenn jemand hinterlistig ist oder einen verabscheuungswürdigen Charakter hat – wenn er schamlos dickhäutig, argwöhnisch, sensibel und halsstarrig ist oder sogar eine bösartige Disposition hat – dann taugt diese Person nichts. Eine unbeholfene Person ist also nicht unbedingt jemand mit gutem Charakter. Gut, das ist alles zu unserer Erörterung über Unbeholfenheit.

Die nächste Äußerungsform ist Gutherzigkeit. Diese Äußerungsform ist ein Vorzug der Menschlichkeit. Nachdem wir so viel besprochen haben, sind wir endlich bei einem Vorzug der Menschlichkeit angelangt; es gibt wahrlich nicht viele Vorzüge der Menschlichkeit. Gutherzigkeit ist eine Art Vorzug der Menschlichkeit. Da die ein Vorzug ist, müssen wir im Detail darüber sprechen, denn die meisten Menschen besitzen nicht die Äußerungsformen der wenigen Vorzüge der Menschlichkeit, die man bei den Menschen finden kann. Lasst uns also einen Blick darauf werfen; worin liegen die Vorzüge der Gutherzigkeit? (Gutherzigkeit bedeutet, dass jemand relativ ehrlich ist. Wenn er Dinge erledigt, fühlen sich andere relativ sicher. Er empfindet Verantwortung, die ihm anvertrauten Aufgaben gut zu erledigen.) (Gutherzige Menschen haben ein relativ gutes moralisches Verhalten, nehmen Rücksicht auf andere und denken für andere mit.) Für andere mitdenken – das ist eine edle Haltung! Solche Menschen sind edel, aber ist Gutherzigkeit so edel? (Nein.) Gutherzigkeit bedeutet einfach, dass die Gedanken einer Person nicht so komplex sind; sie sind relativ einfach, nicht hinterlistig; sie sind großzügig und nicht barsch gegenüber anderen, und sie berechnen keine persönlichen Gewinne und Verluste, wenn sie mit anderen Umgang pflegen. Jemand beleidigt sie, und sie fühlen sich eine Weile aufgebracht, aber dann denken sie: „Vergiss es“, und lassen die Sache auf sich beruhen. Jemand schuldet ihnen lange Zeit Geld, ohne es zurückzuzahlen, und sie überlegen sich Folgendes: „Es wäre peinlich, ihn zur Zahlung zu drängen. Außerdem hat er es schwer, und zu der Zeit ging es mir besser als ihm. Ich habe es ihm geliehen, und das war’s. Ich werde es einfach als Hilfe für die Armen betrachten.“ Du siehst, ihre Gedanken sind relativ großmütig und tolerant. Wenn andere sie zum Beispiel missverstehen, macht es ihnen nichts aus und sie verteidigen sich nicht. Wenn andere über sie urteilen und sie töricht nennen, ist es ihnen egal. Wenn sie ihre Pflicht tun, empfinden sie es nicht als anstrengend und tun Dinge, die andere nicht tun wollen. Jemand verspottet sie und sagt: „Alle anderen ruhen sich aus, warum arbeitest du also immer noch?“ Sie antworten: „Was schadet es, ein bisschen mehr zu tun? Es erschöpft mich nicht. Kann Arbeit einen wirklich auslaugen? Wenn andere es nicht tun, dann lass sie. Da ich es tun kann, werde ich einfach ein bisschen mehr tun.“ Sie machen sich über solche Angelegenheiten keine großen Gedanken und ergreifen Maßnahmen, um die Arbeit zu erledigen. Sie machen sich weder große Gedanken über Gewinne und Verluste, noch über Ansehen oder Status. Selbst wenn sie selbst Verluste erleiden, erwähnen sie es nicht. Wenn andere auf Schwierigkeiten stoßen, ergreifen sie die Initiative, um zu helfen. Ihre Hilfe ist selbstlos und ohne Hintergedanken, und wenn andere ihnen einen Gefallen erwidern wollen, haben sie das Gefühl, dass ein wenig Hilfe keine große Sache ist und etwas, das sie tun sollten. Selbst wenn andere ihre Hilfe nach ihrer Leistung nicht zu schätzen wissen, machen sie sich über solche Dinge keine großen Gedanken. Wenn es an der Zeit ist, anderen zu helfen, werden sie trotzdem helfen. Gibt es viele solcher Menschen? (Es gibt nicht viele.) Es gibt nicht viele solcher Menschen. Auch wenn sie gutherzig sind, haben sie bestimmte Grenzen in ihrem Verhalten. Zum Beispiel wollen manche Leute eine solche Person immer ausnutzen und halten sie für einen Dummkopf. Nachdem sie sie ausgenutzt haben, sagen sie einige angenehme Worte, um sie zu umschmeicheln, und nach einer Weile nutzen sie sie wieder aus. Wenn die gutherzige Person sieht, dass dies kein Ende nehmen wird, macht sie sich keine großen Gedanken darüber, streitet nicht und argumentiert nicht mit ihnen. In ihrem Herzen weiß sie, dass solche Leute nicht gut und nicht für den Umgang geeignet sind, also ignoriert sie sie fortan. Sie urteilt jedoch nicht hinter ihrem Rücken über sie. Wenn jemand sie nach einer Person dieser Art fragt, sagt sie höchstens: „Diese Person nutzt nur gerne kleine Vorteile aus.“ Sie übertreibt nicht und urteilt nicht hitzköpfig über Menschen; sie spricht einfach über die Sache. Die Menschlichkeit gutherziger Menschen ist wirklich ziemlich gut. Ihr Vorzug ist, dass sie sich keine großen Gedanken über Dinge machen. Was auch immer sie tun, sie handeln nicht auf der Grundlage von Hitzköpfigkeit, Emotionen oder Gefühlen; sie tun nur, was Menschen tun sollten, und erfüllen die Verantwortlichkeiten, die Menschen erfüllen sollten. Im Rahmen normaler zwischenmenschlicher Beziehungen tun sie, was sie tun sollten; was auch immer sie tun können, versuchen sie nach besten Kräften zu tun; sie streben danach, anderen zu helfen, und sie tun dies aufrichtig und ernsthaft. Einige von ihnen suchen nicht einmal nach einer Belohnung und denken: „Ich helfe nur aus. Du musst weder das Gefühl haben, dass du mir viel schuldest, noch musst du das Gefühl haben, dass du es mir niemals zurückzahlen kannst, nur weil du mir dieses bisschen schuldest, und dich vor mir immer kriecherisch und übermäßig respektvoll verhalten. Das ist unnötig.“ Solche Individuen haben die beste Menschlichkeit unter den Menschen. Sie sind weder heimtückisch, noch sind sie barsch gegenüber anderen. Sie sind warmherzig, und es gibt eine gütige Seite in ihrer Menschlichkeit. Sie tun, wozu auch immer sie fähig sind, machen sich keine großen Gedanken über persönliche Gewinne und Verluste und kümmern sich nicht sehr um Belohnungen. Dies ist ein Vorzug der Menschlichkeit. Seht euch um und schaut, wer solche Vorzüge besitzt. Wenn eine Person einen solchen Charakter besitzt, dann kann sie unter der verdorbenen Menschheit als eine gute Person, eine anständige Person, angesehen werden. Sie regt sich nicht über Dinge auf, ist nicht heimtückisch, ist nicht barsch gegenüber anderen und hilft anderen, ohne nach Profit zu streben. Sie ist besonders tolerant gegenüber anderen und sehr großmütig in ihrem Verhalten. Was bedeutet es, sehr großmütig zu sein? Es bedeutet, dass sich diese Person nicht endlos über triviale Angelegenheiten Gedanken macht und keinen Groll hegt, wenn andere sie ausnutzen. Das nennt man Großmut, und es ist ein bedeutender Vorzug der Menschlichkeit. Gutherzigkeit ist auch ein Vorzug, und Großmut ist ebenfalls ein Vorzug. Dies ist anders als bei denen, die kleinlich, argwöhnisch, sensibel und halsstarrig sind – diese Leute machen sich endlos Gedanken über triviale Angelegenheiten, werden bei der geringsten Kleinigkeit wütend, platzen vor Wut, setzen eine erschreckend kalte Miene auf, ignorieren jeden, der mit ihnen spricht, und denken an nichts anderes, als wie sie sich an anderen rächen können. All das sind Dinge, die normale Menschen nicht haben sollten. Die Gedanken gutherziger Menschen kreisen weder um solche komplizierten Angelegenheiten, noch hegen sie argwöhnische Gedanken gegenüber anderen. Alles, was sie im Herzen tragen, entspricht dem, was normale Menschen haben sollten; es entspricht besonders dem Gewissen und der Vernunft der Menschlichkeit sowie dem Maßstab des Gerechtigkeitssinns und der Güte der Menschlichkeit. Wenn du mit ihnen Umgang pflegst, fühlst du dich sehr entspannt und du hast das Gefühl, dass die Dinge sehr einfach sind – es gibt nicht so viele problematische Angelegenheiten, und du musst dich vor nichts in Acht nehmen. Du musst nicht über ihre Gedanken spekulieren oder Vermutungen anstellen. Selbst wenn du sie versehentlich verletzt, musst du dir keine Sorgen über irgendwelche Konsequenzen machen – natürlich musst du auch keine Konsequenzen tragen. Es ist möglich, dass du im Zorn hitzköpfig wirst und ihnen ein paar barsche Worte an den Kopf wirst, woraufhin sie sich ebenfalls mit dir streiten und argumentieren. Doch nach dem Streit hegen sie weder Groll, noch werden sie gegen dich intrigieren oder sich an dir rächen. Du musst dir keine Sorgen machen, dass sie dir Schwierigkeiten bereiten, wenn sie Status erlangen, oder an dir herummäkeln werden, und du musst dir auch keine Sorgen machen, dass sie dich ohne Grund ins Visier nehmen werden. Sie haben solche Dinge nicht in sich – sie sind einfach so unkompliziert. Sie würden dir von diesem Zeitpunkt an absolut nichts nachtragen. Sobald die Angelegenheit vorbei ist, ist sie vorbei. Wenn sie danach mit dir sprechen, behandeln sie dich immer noch normal. Selbst wenn sie zu der Zeit wütend waren und mit dir gestritten haben, hegen sie danach keinen Groll gegen dich. Sie wissen, dass du nur ein paar wütende Worte gesagt hast, und sie können es verstehen: „Wer sagt nicht ein paar barsche Worte, wenn er wütend ist? Es war nicht beabsichtigt. Außerdem hat jeder verdorbene Dispositionen, jeder hat Zeiten, in denen er schlechter Laune ist, und jeder ist hitzköpfig. Solange sich danach alle beruhigen, ihre Fehler zugeben und darüber nachdenken, dass sie verdorbene Dispositionen offenbart und es versäumt haben, nach den Grundsätzen zu handeln, ist das in Ordnung.“ Anders als böse Menschen, die dich unerbittlich verfolgen und nicht aufhören werden, bis sie dich ruiniert haben, werden sie dir verzeihen. Gutherzige Menschen haben im Allgemeinen kein Herz, das nach Rache dürstet. Wenn du etwas tust, das sie beleidigt, mögen sie dich manchmal hassen, aber sie würden absolut nicht die Moral der Menschlichkeit verletzen und verachtenswerte Mittel anwenden, um dich zu quälen. Auch wenn sie verdorbene Dispositionen haben und aufgrund dieser verdorbenen Dispositionen einige Dinge sagen oder tun mögen – wie zum Beispiel Fehler zu erwähnen, die du in der Vergangenheit gemacht hast, oder dich zurechtzustutzen –, würden sie keine Dinge erfinden oder ihre Macht missbrauchen, um dich anzugreifen oder sich an dir zu rächen. Selbst wenn sie dich angreifen oder sich an dir rächen wollen und sie diese Art von verdorbener Disposition haben, werden sie sich, weil ihre Menschlichkeit den Vorzug der Gutherzigkeit besitzt, zurückhalten, wenn sie sich rächen wollen, und sie werden in der Lage sein, die Dinge im angemessenen Rahmen zu halten. Wenn ein verdorbener Mensch mit Macht immer noch dieses Niveau erreichen kann, ist das schon ziemlich lobenswert. Die meisten Menschen sind, denen dieser Vorzug fehlt, sind nicht einmal in der Lage, dieses Maß an Zurückhaltung zu erreichen, und können sich nicht davon abhalten, andere anzugreifen und sich an ihnen zu rächen.

Die Äußerung oder Offenbarung von Gutherzigkeit ist ein Vorzug der Menschlichkeit. Dieser Vorzug der Menschlichkeit wird die Menschen in hohem Maße zurückhalten oder anspornen und sie in die Lage versetzen, ein gewisses Maß an Kontrolle und Zurückhaltung zu erlangen, wenn ihre verdorbene Disposition offenbart wird. Wenn eine solch gutherzige Person über geistliches Verständnis verfügt, die Wahrheit begreift und die Wahrheit annehmen kann, dann kann dieser Vorzug ihrer Menschlichkeit sie in die Lage versetzen, sich bei der Betrachtung von Menschen und Dingen sowie in ihrem Handeln strenger an die Wahrheitsgrundsätze zu halten, nicht wahr? (Ja.) Eine hinterlistige Person hingegen ist viel betrügerischer und unterscheidet sich von einer gutherzigen Person. Nachdem sie etwas Schlechtes getan hat, denkt sie nicht nur nicht über sich selbst nach, sondern sie intensiviert sogar ihr Fehlverhalten und zieht es bis zum Ende durch. Das macht sie zu einem Teufel, völlig im Gegensatz zu den Grundsätzen, nach denen eine gutherzige Person handelt. Wenn jemand zum Beispiel gutherzig ist und diesen Vorzug der Menschlichkeit besitzt, dann wird er, wenn er mit dir streitet, auf der Grundlage von Fakten sprechen. Er wird nicht übertreiben, nicht einige negative Dinge über dich frei erfinden oder dich verleumden und deine Integrität beleidigen, weil er wütend auf dich ist. Solche Dinge würde er absolut nicht tun. Wenn er mit dir streitet, mag er eine arrogante oder bösartige Disposition offenbaren, aber die Worte, die er sagt, sind absolut durch sein Gewissen, seine Vernunft und seine gutherzige Menschlichkeit gezügelt. Auf diese Weise wird auf gewisse Weise das Ausmaß des Schadens, der dir zugefügt wird, verringert. Bösen Menschen hingegen fehlt der gutherzige Aspekt der Menschlichkeit. Wie streiten böse Menschen? „Du bist eine Schlampe, eine Prostituierte! Ich beleidige acht Generationen deiner Vorfahren und verfluche acht Generationen deiner Vorfahren!“ Sie werden alle Arten von barschen und böswilligen Dingen sagen. So sind böse Menschen – ihr Charakter ist verabscheuungswürdig. Einige Menschen mit verabscheuungswürdigem Charakter stützen ihre Beleidigungen nicht auf Fakten. Warum stützen sie sie nicht auf Fakten? Weil ihnen das Gewissen fehlt und sie nicht den Maßstäben des Gewissens entsprechen. Wenn sie andere beleidigen, werden sie nicht von ihrem Gewissen eingeschränkt. Sie schleudern rücksichtslos Beschimpfungen und sprechen alle Beleidigungen aus, die ihnen gerade in den Sinn kommen. Welche Worte auch immer ihrem Hass Luft machen, dein Herz tief verwunden und dich vor Wut rasend machen können – das sind die Worte, die sie sagen werden. Ihre Beleidigungen können dich praktisch zu Tode erzürnen. Solche Menschen haben keine Güte in ihren Herzen und sind voller Bosheit. Was böse Menschen offenbaren, sind hauptsächlich Arroganz und Bösartigkeit, diese beiden Arten von Dispositionen. Im Wesentlichen tragen die Worte, die sie schleudern, Flüche, sind erfüllt von Satans Bosheit und haben ausreichend Zerstörungskraft; sie können sogar die bösartigsten Flüche ausstoßen. Wenn du Menschlichkeit besitzt oder wenn deine Menschlichkeit gutherzig ist, dann kannst du solche Beleidigungen nicht aussprechen; außerdem kannst du keine Dinge erfinden. Das liegt daran, dass du Gewissensregungen und Rationalität hast, und dass der Aspekt, in deinem Gewissen gutmütig und gutherzig zu sein, dich stark zurückhält und kontrolliert, was es dir unmöglich macht, solche Beleidigungen auszusprechen. Wenn dich jemand beleidigt, fühlst du dich wütend und möchtest acht Generationen seiner Vorfahren beleidigen und sie verfluchen und sagen, dass sie zur Hölle fahren sollen, aber du überlegst es dir: „Was gibt mir das Recht, ihn zu verfluchen? Ich bin nicht Gott, und ich habe nicht das letzte Wort.“ Du möchtest ihn auch mit vulgären Worten zurückbeleidigen, aber du überlegst es dir: „Wenn ich vulgäre Worte benutze, werde sogar ich mich angewidert fühlen – was werden die Leute um mich herum von mir denken? Würde das nicht bedeuten, dass ich keine Integrität oder Würde habe? Würde ich mich nicht wie eine Furie benehmen? Ich werde nicht diese Art von Person sein.“ Du kannst dich nicht dazu durchringen, ihn zu beleidigen. Daher ist deine größtenteils zurückhaltend, und was du zu sagen vermagst, ist sehr begrenzt. Höchstens würdest du sagen: „Du bist Satan, deine verdorbene Disposition ist schwerwiegend, du kannst keine Errettung erlangen, und Gott mag dich nicht.“ Du sagst vielleicht ein paar solcher Dinge, aber dann überlegst du es dir: „Ob Gott jemanden nicht mag, liegt nicht an mir zu entscheiden“, und so fehlt dir das Selbstvertrauen, wenn du das sagst. Wenn dich jemand beleidigt und verflucht und dir sagt, du sollst in die achtzehnte Ebene der Hölle fahren, denkst du bei dir: „Jemanden zu verfluchen, ihm zu sagen, er solle in die achtzehnte Ebene der Hölle fahren – diese Worte sind viel zu barsch! So etwas könnte ich nicht sagen. Ich muss mit meinen Worten sanfter sein!“ Warum bist du in der Lage, diese Gedanken zu haben? Weil das, was in deiner Menschlichkeit existiert, sich von dem unterscheidet, was böse Menschen auszeichnet. Wenn du gutherzig und gutmütig bist und Gewissen und Vernunft hast, werden die Worte, die du sagst, sehr rational sein. Du magst im Rahmen deines Gewissens einige wütende oder unflätige Worte fallen lassen, aber nachdem du sie gesagt hast, fühlst du dich selbst sehr aufgebracht und hast die andere Person nicht wirklich verletzt – deinen Worten fehlt die Zerstörungskraft. Je mehr böse Menschen andere beleidigen, desto mehr Schadenfreude empfinden sie, während du umso aufgebrachter wirst, je mehr du andere beleidigst – du denkst bei dir: „Vergiss es, sich auf das gleiche Niveau wie ein solch verachtenswerter Charakter und eine solch böse Person herabzulassen, ist wertlos und sinnlos. Ich werde nicht mehr mit ihnen streiten.“ Mit einer bösen Person zu streiten, ist genauso wirkungslos, wie der Versuch, mit Satan über die Wahrheit zu sprechen. Es ist nicht nötig, mit ihr zu streiten oder sich große Gedanken über Dinge zu machen. Halte dich in Zukunft einfach von solchen Leuten fern. Würdest du darüber nachdenken, ihnen zu schaden? Würdest du darüber nachdenken, dich an ihnen zu rächen und eine Gelegenheit zu finden, ihnen eine Lektion zu erteilen? Du hast kein so grausames Herz. Du sagst dir einfach immer wieder: „Vergiss es. Ein paar Beleidigungen von ihnen haben mir keinen Verlust zugefügt; ich werde mich nicht mit ihnen darüber streiten.“ Manche Leute trösten sich sogar damit, dass sie sagen: „Jedenfalls hat Gott mich nicht verflucht. Ihre Flüche haben keine Wirkung.“ Da du ein Gewissen und Vernunft besitzt und in deiner Menschlichkeit gutherzig und gutmütig bist, kannst du in Wirklichkeit diese Beleidigungen einfach nicht aussprechen. Du findest sie schmutzig und erniedrigend. Wenn diese Worte aus deinem Mund kämen, würdest du das Gefühl haben, dass sie gegen dein Gewissen verstoßen. Besonders wenn es um Erfindungen oder grundlose Angelegenheiten geht, kannst du sie erst recht nicht aussprechen. Sie nicht aussprechen zu können, ist für dich ein Schutz. Ihre Worte haben erhebliche Zerstörungskraft und haben dir Schaden zugefügt – das ist ihre böse Tat. Wie ist diese böse Tat zustande gekommen? Es liegt daran, dass ihre Menschlichkeit verabscheuungswürdige Eigenschaften enthält. Wenn sie Konflikte oder Streitigkeiten mit dir haben, bläht sich ihre verdorbene Disposition grenzenlos auf, und sie können dich mutwillig verfluchen. Sie haben diese Art von verabscheuungswürdigem Charakter, also offenbaren sie natürlich eine verdorbene Disposition. Wenn du andererseits eine gutherzige und gutmütige Person mit Gewissen, Vernunft und Menschlichkeit bist, würdest du in dieser Art von Situation nicht nur deine verdorbene Disposition nicht auslassen, sondern deine Menschlichkeit würde in hohem Maße die Offenbarung deiner verdorbenen Disposition zurückhalten. Das ist für dich äußerst vorteilhaft. Oberflächlich betrachtet scheint es, als hättest du einen Verlust erlitten, wärst im Nachteil und könntest sie in einem Streit nicht besiegen und würdest zum Gespött anderer. Tatsächlich hat deine Menschlichkeit dich geschützt und dich daran gehindert, Böses zu tun, Dinge zu tun, die Gott missfallen, oder Worte zu sagen, die Gott missfallen. Hat sie dich auf diese Weise nicht in gewissem Maße geschützt? (Doch.) Dieser Vorzug der Menschlichkeit hat dich in hohem Maße geschützt und dich daran gehindert, weiterhin Dinge zu tun, die Gott missfallen oder die Er verabscheut, oder Worte zu sagen, die Gott verabscheut und verurteilt, wenn du eine verdorbene Disposition offenbarst. Auch wenn dies nicht als gute Tat gilt, hast du zumindest keine böse Tat begangen. Was du in dieser Situation getan hast, wird nicht verurteilt werden, und du wirst nicht dafür bestraft werden. Im Gegensatz dazu werden böse Menschen nicht nur verurteilt, sondern auch für die Dinge bestraft, die sie unter der Herrschaft ihres verabscheuungswürdigen Charakters tun. Sie werden die Konsequenzen tragen und die Verantwortung übernehmen müssen. Daher mag es so aussehen, als würden Menschen, die verschiedene Vorzüge der Menschlichkeit besitzen, in manchen Angelegenheiten ihr Ansehen, ihren Status und ihre Würde verlieren und besonders die Gelegenheit einbüßen, die Initiative zu ergreifen, um für ihr Recht zu streiten, aber das ist kein Verlust. Manche Leute sagen: „Wenn es kein Verlust ist, bedeutet das dann, dass man einen Vorteil ausnutzt?“ Es lässt sich nicht an Verlusten oder Vorteilen messen. Wie sollte es also gemessen werden? Es sollte wie folgt gemessen werden: Ein Verlust in bestimmten Situationen ist unerheblich; entscheidend ist, dass du daraus einen Nutzen ziehen kannst. In dieser Situation sind es die Vorzüge deiner Menschlichkeit, die dein Verhalten geschützt haben, dich daran gehindert haben, Böses zu tun, und sichergestellt haben, dass du nicht von Gott verurteilt wirst. Ist das nicht ein Nutzen? Jetzt kannst du unmöglich für das Begehen von Bösem bestraft werden. Ist das nicht eine gute Sache für dich? (Doch.) Auch wenn es weder eine gute Tat ist, die du aktiv vollbracht hast, noch eine Handlung des aktiven Einhaltens der Wahrheitsgrundsätze, hast du im Rahmen des Besitzes von Vorzügen deiner Menschlichkeit etwas getan, das nicht gegen die Wahrheitsgrundsätze verstößt. Auf diese Weise bist du geschützt. Obwohl es nicht in Erinnerung bleiben wird, wird es zumindest nicht verurteilt. Und so musst du keine Verantwortung tragen oder Strafe erleiden. Ist das nicht eine gute Sache? (Doch.) Im Prozess der Nachfolge Gottes hast du zumindest ein reines Gewissen, unabhängig davon, ob das, was du tust, mit der Wahrheit übereinstimmt und wie Gott es betrachtet. Selbst wenn Gott sich nicht daran erinnert, solltest du zumindest vermeiden, von Gott verurteilt zu werden oder Gott dazu zu bringen, dich zu hassen. Das ist der grundlegendste Grundsatz, dem du folgen solltest. Sind Vorzüge der Menschlichkeit nicht sehr wichtig für die Menschen? (Doch.) Fühle dich also nicht ständig unwillig, nur weil du denkst, dass der Besitz einiger Vorzüge der Menschlichkeit dich bei den Menschen unbeliebt macht, du immer den Kürzeren ziehen wirst, wenn es darum geht, Vorteile zu nutzen oder Gewinne zu erzielen, und alle Vorteile von anderen genutzt werden, während du immer derjenige sein wirst, der einen Verlust erleidet. Was ist so schlimm daran, einen Verlust zu erleiden? Zumindest genießt du das, was Gott dir ursprünglich gegeben hat, und du hast nicht das an dich genommen, was anderen gehört. Wenn du einen Vorteil ausnutzt, ist das nicht richtig – es bedeutet, dass du vom Anteil anderer genommen hast. Wenn du nimmst, was dir nicht gehört, wirst du von Gott verurteilt werden. Die Menschen sollten keine Dinge tun, die von Gott verurteilt werden. Manche Leute sagen: „Ich weiß nicht, was ich tun sollte, damit Gott sich daran erinnert.“ Aber weißt du, welche Handlungen von Gott verurteilt werden? Wenn ja, dann solltest du dich zumindest an diese Grenze halten: Tue keine Dinge, die von Gott verurteilt werden. Versteht ihr? (Ja.) Jetzt, da wir diese Angelegenheiten ausführlicher besprochen haben, solltet ihr es verstehen.

Der Vorzug der Gutherzigkeit in der Menschlichkeit fehlt den meisten Menschen. Wenn jedoch jemand diesen Vorzug wirklich besitzt, dann ist er wahrlich eine gute Person inmitten der verdorbenen Menschheit – solche Menschen sind sehr selten. Wenn du diesen Vorzug wirklich besitzt, wird Gott dich segnen und dir auf Schritt und Tritt Gnade erweisen. Menschlich gesprochen bedeutet das, dass Gott sich auf Schritt und Tritt um dich kümmern wird. Wie kümmert Er sich um dich? Gottes Fürsorge für dich besteht darin, dass, obwohl du immer an andere denkst und deine eigenen Interessen aufgibst und andere dich ausnutzen, diese Menschen Gottes Segen nicht empfangen können. Sie können nur leben, indem sie andere ausnutzen, und werden dies im nächsten Leben zurückzahlen müssen. Du jedoch lebst von Gottes Segen. Auch wenn andere dich ausnutzen, verlierst du in Wirklichkeit nichts. Sagt Mir, ist das gut? (Ja.) Du siehst, gutherzige Menschen scheinen äußerlich immer Verluste zu erleiden. Die Leute halten sie für naiv und arglos, also nutzen sie sie beim Sprechen und Handeln immer aus, behandeln sie wie Dummköpfe, schikanieren sie, entziehen ihnen sowohl Geld als auch Vorteile und rauben ihnen viele ihrer Besitztümer. Aber siehst du, dass gutherzigen Menschen etwas fehlt? Ihnen fehlt nichts. Sie sind mit allem reichlich versorgt. Sie handeln klug und weise und sorgen sich nicht. Welche Pflicht auch immer das Haus Gottes ihnen zuweist, sie machen sich weder große Gedanken über Gewinne und Verluste, noch kämpfen oder konkurrieren sie. Sie tun einfach, was auch immer von ihnen verlangt wird. Unabhängig von der Aufgabe machen sie selten Fehler. Selbst wenn gelegentlich geringfügige Probleme oder kleine Fehler auftreten, sind sie nicht beabsichtigt. Sie tun das, was sie tun, mit ganzem Herzen, halten die Grundlinie ihres Gewissens und ihrer Vernunft ein, und sie können Gottes prüfenden Blick annehmen. Daher können solche Menschen Gottes Segen empfangen. Da ihr wisst, dass Gutherzigkeit ein Vorzug der Menschlichkeit ist, solltet ihr in eurem Verhalten danach streben? (Ja.) Macht euch keine großen Gedanken über geringfügige Probleme und seid nicht so empfindlich, dass niemand es wagt, sich euch zu nähern oder euch zu provozieren – seid nicht solche Menschen. Wenn andere dich ein wenig ausnutzen, denke nicht immer, dass sie dich schikanieren. Was ist so schlimm daran, ein bisschen einfacher und argloser zu sein? Manche Leute sind übermäßig gerissen und wollen immer beweisen, dass sie nicht töricht sind, und sagen: „Haltet mich nicht für einen Dummkopf. Ich habe Verstand! Ich kann sehen, wer mich nicht mag oder wer mich schlecht behandelt. Ich kann erkennen, wer auf mich herabblickt und wessen Worte voller Sarkasmus oder versteckter Sticheleien sind.“ Solche Dinge sehen und hören zu können, ist nutzlos. Das ist nur kleinliche Klugheit und Gerissenheit. Dieses bisschen Gerissenheit zu haben, bedeutet nicht, dass du weise oder wirklich klug bist. Im Gegenteil, die Leute werden auf dich herabblicken, denn sogar Tiere besitzen diese Art von Gerissenheit und diese kleinlichen Gedanken. Warum sage Ich das? Jeder, der engen Kontakt zu Tieren hat, weiß das: Sogar kleine Tiere verstehen, ob man angenehme oder unangenehme Dinge über sie sagst. Wenn zum Beispiel ein Hund hört, dass du unangenehme Worte sagst, wird er sofort unglücklich, kann aber auch erkennen, wenn du einige offensichtlich angenehme Worte sagst. Mindert es nicht das Attribut ihrer eigenen Menschlichkeit, wenn die Menschen sich immer an Dingen messen, die sogar kleine Tiere besitzen? Indem du den Maßstab für die Bemessung der geschaffenen Menschheit senkst, wertest du dich selbst ab. Sag nicht immer Dinge wie: „Denkt nicht, ich sei töricht, und behandelt mich nicht wie ein dreijähriges Kind. Wenn du mir Maisbrot gibst, werde ich es definitiv nicht essen; bring mir stattdessen chinesische Teigtaschen. Wer weiß nicht, dass Teigtaschen köstlich sind?“ Benutze nicht solch törichte Worte, um zu beweisen, dass du nicht töricht bist. Wenn du wirklich nicht töricht bist, dann strebe danach, die Maßstäbe der Menschlichkeit zu erfüllen. Was sollte im Gewissen und in der Vernunft der Menschen vorhanden sein, was sind die Äußerungsformen der Vorzüge der Menschlichkeit, was sind die Äußerungsformen der Schwächen der Menschlichkeit und eines schlechten Charakters? Haltet Gemeinschaft über diese Aspekte und versteht sie. Haltet ein wenig Gemeinschaft darüber, was die Menschen in ihrer Menschlichkeit besitzen sollten und was die geschaffene Menschheit besitzen sollte, dann strebt danach und arbeitet hart daran, diese Dinge zu besitzen. Wird das nicht deinen persönlichen Wert erhöhen? Wirst du jemals vorankommen, indem du deine Intelligenz ständig mit der eines dreijährigen Kindes vergleichst? Kannst du auf diese Weise jemals erwachsen werden? Ein dreijähriges Kind sagt: „Ich kann Milch aus einer Plastikflasche trinken“, und du sagst: „Ich kann aus einer Glasflasche trinken, und ich habe keine Angst, mir die Hände zu verbrennen.“ Das dreijährige Kind sagt: „Ich kann beim Schuheanziehen links von rechts unterscheiden“, und du sagst: „Ich kann beim Anziehen eines Pullovers vorne von hinten unterscheiden. Kannst du das?“ Wirst du so jemals vorankommen? Wenn deine Intelligenz, dein Charakter und die verschiedenen Fähigkeiten, die deine Menschlichkeit besitzen sollte, auf der Stufe eines dreijährigen Kindes oder eines Minderjährigen verharren, dann wird es für dich sehr schwierig sein, zu reifen oder von anderen als Erwachsener behandelt zu werden. Wie kannst du andere dazu bringen, dich als Erwachsenen zu behandeln? Du musst die Dinge tun, die Erwachsene tun sollten, und die Dinge, die geschaffene Menschen tun sollten. Du musst die Menschlichkeit besitzen, die geschaffene Menschen besitzen sollten. Was sollte diese Menschlichkeit mindestens besitzen? Gewissen, Vernunft und verschiedene Aspekte eines guten Charakters. Auf diese Weise wirst du dich allmählich in Bezug auf die Makel und Probleme deiner Menschlichkeit verbessern und Fortschritte machen. Dann wird es viel einfacher werden, in die Wahrheit einzutreten, und es wird weniger Hindernisse geben.

Der Vorzug der Gutherzigkeit in der Menschlichkeit ist ziemlich selten und fehlt den meisten Menschen. Wie kann man also diesen Vorzug erreichen? Solange du keinerlei Wahrheit verstehst, ist es sehr schwierig, diesen Vorzug der Menschlichkeit zu besitzen und eine solche Person zu sein. Sobald du jedoch einige Wahrheiten begreifst, hast du einen Weg, eine solche Person zu werden, und du hast die Hoffnung, dies zu erreichen. Ob du es erreichen und letztendlich Ergebnisse erzielen kannst, hängt davon ab, ob du die Wahrheit und Lebenseintritt erlangen kannst. Wie sollte man praktizieren, um diesen Vorzug zu erreichen? Egal, was jemand tut oder zu dir sagt, behandle es nicht auf der Grundlage von Hitzköpfigkeit oder Emotionen. Analysiere nicht, was seine Absichten dir gegenüber sind, wie viel Schaden er dir persönlich zugefügt hat oder wie viel Schaden er deinem Ruf zugefügt hat. Behandle keine dieser Angelegenheiten auf der Grundlage deines Verstandes, deines menschlichen Willens oder deiner Philosophien für weltliche Belange. Wie solltest du sie also behandeln? Behandle alle Dinge auf der Grundlage von Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen. Strebe danach, sicherzustellen, dass du in jeder Umgebung und bei der Konfrontation mit jeder Person, sei es im Gespräch mit ihr, im Umgang mit ihr oder bei der Erledigung einer bestimmten Angelegenheit, die Wahrheitsgrundsätze suchst und nach ihnen handelst. Dieser Ansatz wird deine Menschlichkeit in hohem Maße verbessern. Das heißt, er wird dem Gewissen und der Vernunft deiner Menschlichkeit eine gewisse Unterstützung bieten, dir helfen, Gerechtigkeitssinn zu entwickeln, und dich in die Lage versetzen, Menschen und Dinge aus der richtigen Position und Perspektive zu betrachten. Das ist es, was man Verbesserung nennt. Verbesserung bedeutet, deine ursprünglich schwache Menschlichkeit zu stärken und sie zu normalisieren. Wie ist also deine ursprüngliche schlechte Menschlichkeit entstanden? Sie resultierte aus dem Einfluss und der Herrschaft verdorbener Dispositionen. Wenn du dich nun auf der Grundlage von Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen verhältst und handelst, dann wird deine Menschlichkeit, wenn du handelst, in hohem Maße von Gottes Worten und der Wahrheit beeinflusst werden. Dieser Einfluss ist das, was man Verbesserung nennt. Natürlich bedeutet diese Verbesserung nicht, dass sich deine Menschlichkeit durch ein einziges Ereignis verändern und dein Charakter edel werden wird. Stattdessen ensteht sie aus dem Praktizieren und Erleben, indem du Gottes Worte und die Wahrheit über einen langen Zeitraum als deine Kriterien, deinen Stil und deine Handlungsrichtung nimmst. Während dieser Zeit wirst du die Wahrheit zunehmend verstehen und Angelegenheiten zunehmend grundsatzgetreuer behandeln. Auf diese Weise wird sich deine Menschlichkeit allmählich verändern und in eine positive Richtung entwickeln. Du wirst zunehmend Gewissensregungen entwickeln und immer gütiger werden und zunehmend Gerechtigkeitssinn besitzen. Deine Vernunft wird sich immer mehr normalisieren werden, und du wirst nicht mehr auf der Grundlage von Hitzköpfigkeit handeln oder impulsiv sein. Somit wird die Beherrschung, die deine Menschlichkeit über deine verdorbene Disposition ausübt, in hohem Maße zunehmen. Auf der Grundlage eines solchen Zustands der Menschlichkeit wird die Zurückhaltung gegenüber den Offenbarungen deiner verdorbenen Dispositionen sich zunehmend verstärken und immer kraftvoller werden. Somit werden deine Offenbarungen verdorbener Dispositionen immer weiter abnehmen, und ihr Grad wird sich zunehmend verringern. Die Handlungen, die du ausführst, oder die Sichtweisen, die du offenbarst, werden zunehmend mit positiven Dingen und den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen. Diese Art von Phänomen, diese Art von Offenbarung, zeigt an, dass das Leben einer Person eine Verwandlung durchläuft. Konkret bedeutet das: Wenn du Menschen und Dinge gemäß Gottes Worten betrachtest und dich gemäß diesen verhältst und handelst, mit der Wahrheit als deinem Kriterium, dann wird deine Menschlichkeit sich zunehmend normalisieren, und deine Offenbarungen verdorbener Dispositionen werden immer weiter abnehmen. Allmählich wirst du deine verdorbene Disposition ablegen. Dies ist ein positiver Kreislauf. Wenn du jedoch Menschen und Dinge gemäß Satans Logik betrachtest und dich nach dieser verhältst und handelst, dann wird dies in hohem Maße deine Menschlichkeit besudeln und verderben. Deine verdorbene Disposition wird sich zunehmend ausweiten und immer schwerwiegender werden. Das ist ein Teufelskreis. Menschen und Dinge gemäß Gottes Worten zu betrachten und sich dementsprechend zu verhalten und zu handeln, ist ein positiver Kreislauf. Menschen und Dinge gemäß Satans Logik zu betrachten und sich dementsprechend zu verhalten und zu handeln, kann dich nur in das Leben und Umfeld eines endlosen Teufelskreises führen, aus dem du dich niemals befreien kannst. Wenn du in einen positiven Kreislauf eintreten willst, ist der einfachste und direkteste Ansatz, mit der Selbstreflexion zu beginnen und dich selbst zu verstehen. Beginne dabei mit den Makeln deiner Menschlichkeit und deinen Offenbarungen der Verderbnis und beseitige deine verdorbenen Dispositionen auf der Grundlage von Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen, um so das Ergebnis zu erzielen, die Wahrheit zu praktizieren und dich Gott unterwerfen zu können. Auf diese Weise wird dein Leben in einen positiven Kreislauf eintreten, deine Menschlichkeit wird sich zunehmend normalisieren, und deine verdorbenen Dispositionen werden allmählich verwandelt und abgelegt werden. Dies ist der Prozess des Lebenseintritts und auch der notwendige Prozess für die Menschen, um ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und Errettung zu erlangen. Natürlich ist dies auch ein Weg zum Eintritt. Wenn du die Probleme der Makel und Fehler der Menschlichkeit sowie die Probleme eines verabscheuungswürdigen Charakters und mangelnder Integrität, die wir besprochen haben bei dir selbst feststellst, solltest du die Wahrheit suchen, um sie zu lösen. Ersetze sie dann, indem du Gottes Worte und die Wahrheit praktizierst. Auf diese Weise wirst du in einen positiven Kreislauf eintreten. Letztendlich gewinnst du nicht nur eine Verwandlung der Menschlichkeit, sondern auch das Ablegen deiner verdorbenen Dispositionen. Die Grundlage deiner verdorbenen Dispositionen, auf die du dich zum Überleben verlässt, wird verwandelt werden. Auf diese Weise zu praktizieren, gibt dir die Hoffnung auf Errettung. Wenn du jedoch nicht auf diese Weise die Wahrheit suchst oder die Wahrheit praktizierst und in deinem Herzen denkst: „Du sagst, ich sei kleinlich, hätte Makel und Fehler in meiner Menschlichkeit, wie Halsstarrigkeit, schamlose Dickhäutigkeit und Argwohn. Nun, so bin ich eben, und so werde ich leben. Ich werde mich nicht ändern. Sag, was du willst! Jedenfalls will ich einfach keine Verluste erleiden. Solange ich einen Vorteil ausnutzen kann, bin ich zufrieden!“ – wenn dies deine Gedanken und Sichtweisen sind, dann wirst du unglücklicherweise in die schreckliche Spirale eines Teufelskreises geraten, aus dem du dich niemals befreien kannst. Was wird die endgültige Konsequenz sein? Es wird eine sein, die du wahrscheinlich nicht sehen willst: Deine verdorbenen Dispositionen werden für immer dein Leben sein. Sie werden dich dein ganzes Leben lang fest fesseln, sich tief in deinen Gedanken und den Tiefen deiner Seele verwurzeln, und es wird dir unmöglich sein, sie abzulegen. Was bedeutet es, dass es unmöglich ist, sie abzulegen? Es bedeutet, dass du keine Hoffnung hast, Errettung zu erlangen, und dass du keinen Anteil an dem Bestimmungsort hast, den Gott für die Menschheit vorbereitet hat. Das ist die Konsequenz. Wenn du diese Konsequenz nicht sehen willst, dann beginne, den von Mir beschriebenen Weg zu beschreiten und entlang diesem zu praktizieren, um einen positiven Kreislauf zu erreichen; letztendlich wirst du gewiss Ergebnisse ernten. Versteht ihr? (Ja.)

Obwohl wir in der heutigen Gemeinschaft nicht viele verschiedene Themen behandelt haben, haben wir doch viele Inhalte besprochen. Schließen wir die heutige Gemeinschaft hier ab. Wir werden später über andere Themen und Inhalte weiter Gemeinschaft halten. Auf Wiedersehen!

2. Dezember 2023

Zurück:  Wie man nach der Wahrheit strebt (8)

Weiter:  Wie man nach der Wahrheit strebt (12)

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen

Connect with us on Messenger