25. Die Verbreitung des Evangeliums während der Pandemie
Eines Tages im Mai 2023 bat mich Schwester Zhao Fei, gemeinsam mit ihr bei einer Gläubigen des Herrn das Evangelium der letzten Tage Gottes zu verbreiten. Die Gläubige hieß Li Hao. Sie hatte früher Jugendversammlungen in einer Kirche geleitet, doch in den letzten Jahren kamen immer weniger Leute. Die jungen Leute ließen sich vom Reiz des Materiellen und des Geldes verführen und folgten den weltlichen Trends. In der Kirche blieben nur noch die älteren Gläubigen. Li Haos Glaube begann zu schwinden; sie besuchte keine Versammlungen mehr und las nur noch zu Hause in der Bibel. Sie wusste, dass die zunehmende Häufigkeit der Unglücke ein klares Zeichen dafür war, dass der Herr bald kommen würde, und sie wartete unablässig auf Seine Rückkehr. Als ich merkte, dass Li Hao eine wahre Gläubige war und sich nach der Rückkehr des Herrn sehnte, war ich noch eifriger darauf, das Evangelium bei ihr zu verbreiten.
Bei unserem Treffen tauschten wir uns über unsere Glaubenserfahrungen und unsere Hoffnungen im Glauben aus. Wir sprachen auch über die verschiedenen bösen und dunklen Phänomene in der heutigen Welt, die Verdorbenheit und den Verfall der Menschheit, was aus dem Menschen ohne Gottes Errettung werden würde usw. Li Hao stimmte zu und sagte: „Die Menschen sind heutzutage wirklich zu verdorben und tun für Profit und Gewinn alles. Wenn Gott nicht kommt, um die Menschheit zu erretten, wird sie vernichtet werden.“ Danach legte ich ihr gegenüber Zeugnis über die drei Phasen von Gottes Werk ab. Ich sprach darüber, wie die Menschen am Ende des Zeitalters des Gesetzes immer häufiger sündigten, nicht genug Sündopfer darbringen konnten und alle Gefahr liefen, vom Gesetz verurteilt und verflucht zu werden. Danach wurde Gott Fleisch, um im Zeitalter der Gnade das Werk der Erlösung zu vollbringen. Der Herr Jesus wurde als Sündopfer für die Menschheit gekreuzigt, um sie aus den Fängen Satans zu erlösen und ihr Überleben zu sichern. Wir sprachen auch darüber, dass uns als Gläubigen zwar die Sünden vergeben sind und wir viele Segnungen und Gnade genießen, aber niemand leugnen kann, dass wir uns noch nicht von den Fesseln der Sünde befreit haben. Wir alle leben in einem ständigen Kreislauf des Sündigens und Bekennens und sind unfähig, nach den Worten des Herrn zu praktizieren. Es gelingt uns nicht, mit anderen geduldig und tolerant zu sein, wir lügen, betrügen, sind selbstsüchtig, niederträchtig und gierig – es gelingt uns nicht, diese Verdorbenheit abzulegen. Die Brüder und Schwestern sind neidisch aufeinander, wetteifern miteinander und bilden Cliquen. Wenn es um persönlichen Gewinn geht, richten sie hinterrücks übereinander und greifen sich gegenseitig an. Gott sagt: „Darum sollt ihr heilig sein, denn Ich bin heilig“ (Levitikus 11,45). „Können Menschen, die voller Verdorbenheit sind, in das Himmelreich eingehen?“, fragte ich. Li Hao sagte: „Unreine Menschen können nicht in das Himmelreich eingehen, aber wie können wir rein werden?“ Ich antwortete: „Wir können uns nicht selbst reinigen, wir müssen von Gott errettet werden. Wenn Gott uns nicht errettet, können wir uns nicht aus eigener Kraft von der Sünde befreien. Durch den Glauben an den Herrn sind unsere Sünden zwar vergeben, aber unsere sündige Natur ist immer noch tief in uns verwurzelt. Wenn wir das Problem nicht an der Wurzel packen, werden wir weiterhin sündigen, genau wie Unkraut, das nach dem Schneiden wieder nachwächst. Das zeigt, dass wir immer noch unter der Macht Satans leben und nicht wirklich von Gott gewonnen worden sind. Um die Menschheit gründlich von der Sünde zu erretten, sie aus der Gewalt von Satans dunklem Einfluss zu entreißen und es ihnen zu ermöglichen, errettet zu werden und in das Himmelreich einzugehen, ist der Herr Jesus in den letzten Tagen zurückgekehrt, um durch Seine Worte auf der Grundlage des Werkes der Erlösung das Werk des Gerichts und der Reinigung zu vollbringen. Er drückt die Wahrheit aus, um die Wurzel der Sünden des Menschen – seine verdorbene Disposition und sein verdorbenes Wesen – aufzudecken und zu richten. Nur durch das Gericht Seiner Worte erkennen wir, dass wir von Satan zutiefst verdorben sind und keine wahre Menschenähnlichkeit mehr haben. Erst dann beginnen wir, uns selbst zu hassen und gegen uns aufzubegehren, und werden bereit, nach der Wahrheit zu streben, eine wahre Menschenähnlichkeit auszuleben und errettet zu werden. Das erfüllt die Worte des Herrn: ‚Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten‘ (Johannes 16,12-13).“ Li Hao sagte dann: „Ich verstehe. Nur weil wir an den Herrn glauben, haben wir die Sünde noch nicht abgelegt und sind nicht würdig, in das Himmelreich einzugehen. Wir müssen noch Gottes Gericht und Errettung annehmen, um gereinigt zu werden.“ Ich sagte ihr: „Ja, um die Menschheit zu erretten, hat Gott Sein Werk in drei Phasen vollbracht: dem Zeitalter des Gesetzes, dem Zeitalter der Gnade und dem Zeitalter des Königreichs. Es ist wie in der Landwirtschaft, wo man pflügen, säen und ernten muss. Erst nach diesen drei Phasen ist die Arbeit abgeschlossen; keine davon kann ausgelassen werden. Es reicht nicht aus, nur vom Herrn Jesus erlöst zu werden. Nur wenn wir das Werk des Gerichts in den letzten Tagen annehmen, können unsere verdorbenen Dispositionen gereinigt werden, sodass wir überleben und in Gottes Königreich eingehen können.“ Wir legten ihr auch Zeugnis darüber ab, dass alle drei Phasen Seines Werks von demselben Gott vollbracht wurden, wobei jede auf der vorherigen aufbaute und sie vertiefte, und dass alle das Ziel hatten, den Menschen zu erretten und ihn in Gottes Königreich zu führen. Li Hao verstand all das und sagte aufgeregt: „Der Herr Jesus ist zurückgekehrt, um uns zu erretten? Was für eine großartige Nachricht!“
Eines Abends, einige Tage später, besuchten wir Li Hao erneut zu Hause. Doch kaum waren wir eingetreten, sah sie uns panisch an und sagte: „Ihr müsst sofort gehen. Ich kann euch hier nicht empfangen!“ Ich war verwirrt und fragte sie, was los sei. Sie antwortete besorgt: „Ich habe COVID, kann nichts essen, habe Durchfall und fühle mich schwach. Ich glaube, ich habe nicht mehr lange. Ihr müsst sofort gehen, ich will euch nicht anstecken.“ Als ich sah, wie abgemagert und gebrechlich sie geworden war, wollte ich bei ihr bleiben und mit ihr darüber Gemeinschaft halten, wie man diese Situation erfahren sollte. Gleichzeitig machte ich mir aber auch Sorgen, dass ich mich anstecken könnte, wenn ich bliebe. In letzter Zeit waren viele an COVID gestorben, und ich hatte Angst, dass ich mich anstecken könnte, wenn ich in engen Kontakt mit ihr käme. Sollte ich bleiben oder gehen? Ich konnte mich nicht entscheiden. Ich betete im Stillen zu Gott und erinnerte mich an eine Passage Seiner Worte: „Gott schuf alles, und da Er alles geschaffen hat, hat Er die Herrschaft über alle Dinge. Neben der Herrschaft über alle Dinge hat er auch die Kontrolle über alles. Was bedeutet die Idee, dass ‚Gott die Kontrolle über alles hat‘? Wie kann man dies erklären? Wie wird dies auf das wahre Leben angewandt? Wie kann die Tatsache zu verstehen, dass Gott über alles die Kontrolle hat, zu einem Verständnis Seiner Autorität führen? Genau an dem Satz ‚Gott hat über alles die Kontrolle‘, sollten wir erkennen, dass das, was Gott kontrolliert, nicht ein Teil der Planeten, noch ein Teil der Schöpfung ist, geschweige denn ein Teil der Menschheit, sondern alles: vom Massiven bis zum Mikroskopischen, vom Sichtbaren zum Unsichtbaren, von den Sternen des Kosmos bis zu den Lebewesen auf der Erde sowie Mikroorganismen, die nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind, und Wesen, die in anderen Formen existieren. Das ist die genaue Definition von diesem ‚alles‘, worüber Gott ‚die Kontrolle hat‘; es ist der Geltungsbereich Seiner Autorität, das Ausmaß Seiner Souveränität und Herrschaft“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Gott hat die Herrschaft über alle Dinge, und das schließt auch Seuchen und Viren mit ein. Da Li Hao eine wahre Gläubige war und die Dinge rein und unverfälscht verstand, musste ich ihr von Gottes Worten Zeugnis ablegen, während sie mit COVID zu kämpfen hatte. Gottes Worte sind die Wahrheit, der Weg und das Leben. Nur mit Gottes Worten finden wir wahren Halt. Ohne sie wüsste sie nicht, wie sie dies erfahren soll, und würde sich in diesem Unglück verloren fühlen. Ob ich mich anstecken würde oder nicht, das lag in Gottes Hand. Selbst wenn es geschähe, würde ich ohne Gottes Erlaubnis nicht sterben. Mein Leben lag in Gottes Händen, und selbst wenn ich COVID bekommen müsste, damit die Schwester den wahren Weg annehmen konnte, würde ich mich unterwerfen. Ich sagte zu Li Hao: „Mach dir keine Sorgen, Gott herrscht über alle Dinge. Das Wichtigste für uns ist jetzt, uns auf Gott zu verlassen und Seine Worte zu lesen. Außer Gott kann uns niemand retten.“ Ich hielt mit ihr Gemeinschaft über Gottes Autorität und darüber, dass selbst die Pandemie und Mikroorganismen alle unter Gottes Herrschaft stehen und dass Satan unserem Leben ohne Gottes Erlaubnis nichts anhaben kann. Gott sagt: „Ohne Gottes Zustimmung kann Satan nicht leicht einen Tropfen Wasser oder ein Sandkorn an Land berühren; ohne Gottes Zustimmung kann Satan noch nicht einmal die Ameisen an Land ärgern, geschweige denn die Menschheit, die von Gott geschaffen wurde“ (Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige I). Nachdem sie meinen gemeinschaftlichen Austausch gehört hatte, bat sie uns herein.
Wir hielten weiter mit ihr Gemeinschaft und sagten: „Der Herr Jesus hat in der Bibel prophezeit, dass bei Seiner Ankunft große Katastrophen geschehen würden. Auch das Buch der Offenbarung prophezeit, dass es am Ende der Welt große Katastrophen geben wird. Jetzt, da die Katastrophen immer größer werden, was ist Gottes Absicht dahinter?“ Li Hao antwortete: „Die Apokalypse kommt und Gott wird die Menschheit vernichten.“ Ich sagte: „Geht es bei den Unglücken wirklich nur darum, die Menschheit zu vernichten? Sehen wir uns an, was Gottes Worte dazu sagen. Gott sagt: ‚Gott nutzt aktuelle Ereignisse weltweit als Gelegenheiten, um die Menschen in Panik zu versetzen und dazu anzutreiben, Gott zu suchen, damit sie vor Ihn zurückströmen mögen. So sagt Gott: „Dies ist eine der Weisen Meines Wirkens und ist ohne Zweifel ein Akt der Errettung für die Menschheit, und was Ich ihnen erweise, ist immer noch eine Art von Liebe“‘ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Offenbarungen der Mysterien von „Worte Gottes an das gesamte Universum“, Kapitel 10). Daraus erkennen wir, dass Gott Unglücke dazu benutzt, um die Menschen dazu zu bringen, den wahren Weg zu suchen und ihnen zu zeigen, dass Er angekommen ist, damit sie aufwachen und den Herrn eilig willkommen heißen können. Für die Übeltäter sind die Unglücke Bestrafung und Vernichtung, aber für wahre Gläubige, die bereit sind zu suchen, sind sie eine Warnung und Errettung.“ Li Hao antwortete: „Ich verstehe. Die Menschen werden erst dann Gott suchen, wenn sie mit Schwierigkeiten konfrontiert sind. In all dem spiegeln sich Gottes mühevolle und gewissenhafte Absichten wider!“ Ich sagte: „Ja, aber als viele in der religiösen Welt von der Rückkehr des Herrn hörten, konzentrierten sie sich nicht auf die Suche. Sie dachten, selbst wenn die großen Katastrophen kommen, würde der Herr sie beschützen und sie würden verschont bleiben. Sie denken, sobald der Herr kommt, werden sie direkt in das Himmelreich entrückt. Das alles sind nur ihre Auffassungen und Vorstellungen. Gott hat mit dem Werk des Gerichts beim Haus Gottes begonnen. Kann man den Herrn wirklich willkommen heißen, wenn man nur in der Kirche wartet? Es ist genau wie damals, als der Herr Jesus kam: Viele blieben einfach im Tempel, beteten Jehova an und hörten sich die Predigten des Herrn Jesus nicht an. Wie hätten sie da den Weg der Buße und die Gnade des Herrn erlangen können? Zu dieser Zeit wirkte der Herr Jesus nicht im Tempel. Er hielt Seine Predigten vor Seinen Anhängern auf Bergen und draußen in der Wildnis. Außer Petrus, Johannes und einigen anderen, die dem Herrn damals folgten, taten die meisten Menschen im Tempel es den Hohepriestern und Pharisäern gleich und widersetzten sich dem Herrn Jesus und verurteilten Ihn. Ihnen allen kehrte Gott den Rücken zu und musterte sie aus; schließlich wurden sie von Ihm bestraft und verflucht. Genau das Gleiche geschieht jetzt. Während der Allmächtige Gott Sein Werk des Gerichts in den letzten Tagen vollbringt, gibt es viele in der religiösen Welt, die die Worte des Allmächtigen Gottes hören, aber den Herrn nicht suchen oder willkommen heißen. Einige widersetzen sich dem Allmächtigen Gott sogar nach Kräften und verurteilen Ihn. Sie glauben an Gott, hören aber weder auf Gottes Stimme noch nehmen sie die Wahrheit an, und trotzdem wollen sie in den Himmel kommen. Sie träumen wohl. Die Unglücke werden immer verheerender, und wenn wir nicht rechtzeitig Buße tun, werden wir am Ende in den großen Katastrophen vernichtet, genau wie die Nichtgläubigen. Das Tor der Gnade schließt sich bald, aber Gott hat uns noch eine Chance zur Buße gegeben. All jene, die den Herrn willkommen heißen, Gottes Werk in den letzten Tagen annehmen und von ihren verdorbenen Dispositionen gereinigt werden, werden während der Unglücke von Gott beschützt.“ Wir sahen uns dann einige Zeugnisvideos zum Evangelium an, die zeigten, wie Brüder und Schwestern Gottes Stimme suchen, sie hören und den Herrn willkommen heißen. Obwohl Li Hao ziemlich schwach und krank war, war sie wie an den Bildschirm gefesselt und bereit, weiter nachzuforschen. Nach dem gemeinschaftlichen Austausch mit ihr an diesem Tag spürte ich, dass es jeden Preis wert war, ihr das Evangelium zu predigen.
Einige Tage später, als es wieder Zeit war, mit Li Hao Gemeinschaft zu halten, erzählte mir Zhao Fei, dass Li Hao und ihr Mann beide sehr krank seien und am Tropf hingen. Außerdem wisse Li Haos Mann, dass wir das Werk des Allmächtigen Gottes der letzten Tage verbreiteten, und verbiete ihr, es anzunehmen. Er habe auch öffentlich und vor mehreren Nachbarn erzählt, dass wir sie mit COVID angesteckt hätten. Sobald ich das hörte, dachte ich: „Wie kann er so etwas nur sagen? Ich habe doch gar kein COVID, wie hätte ich es also auf sie übertragen können? Li Hao war so krank, aber sie hat mich nicht angesteckt, und jetzt behauptet ihr Mann das. Was für eine dreiste Lüge, eine haltlose Anschuldigung!“ Ich dachte auch: „Jetzt, wo Li Haos Mann erzählt hat, ich hätte sie mit COVID angesteckt, werden die anderen Dorfbewohner wohl die Polizei rufen und mich verhaften lassen, wenn sie mich entdecken? Ich wurde schon einmal wegen der Verbreitung des Evangeliums verhaftet. Wird die KPCh da wirklich nachsichtig mit mir sein, wenn ich wieder verhaftet werde?“ Angesichts all dessen verließ mich der Mut, Li Hao das Evangelium zu predigen, und ich sagte Zhao Fei, dass ich zuerst einmal die Situation beobachten und wieder zu ihr gehen würde, sobald es ginge. Danach fühlte ich mich jedoch schuldig und dachte: „Li Hao hat noch nicht viele von Gottes Worten gelesen. Was wird passieren, wenn sie sich von den Gerüchten täuschen lässt? Da sie sich immer noch nicht erholt hat, braucht sie jetzt mehr denn je gemeinschaftlichen Austausch und Unterstützung und muss umso mehr Gottes Worte essen und trinken. Es ist nicht richtig von mir, nicht zu ihr zu gehen, aber wie soll ich das nur anstellen?“ Später sah ich diese Passage aus Gottes Worten: „Beim Predigen des Evangeliums wird man oft auf Gelächter, Hohn, Spötteleien und Verleumdungen dieser Art stoßen oder sich sogar in gefährlichen Situationen wiederfinden. Einige Brüder und Schwestern zum Beispiel werden von bösen Menschen denunziert oder entführt und bei anderen wird die Polizei gerufen, woraufhin man sie der Regierung ausliefert. Manche werden vielleicht festgenommen oder inhaftiert, während andere womöglich sogar zu Tode geprügelt werden. Das alles sind Dinge, die passieren. Aber sollten wir jetzt, da wir über diese Dinge Bescheid wissen, unsere Einstellung zur Arbeit des Predigens des Evangeliums ändern? (Nein.) Das Evangelium zu predigen ist jedermanns Verantwortung und Verpflichtung. Wir müssen jederzeit, unabhängig davon, was wir hören oder was wir sehen oder auf welche Art wir behandelt werden, diese Verantwortung, das Evangelium zu predigen, wahren. Wir können unter keinen Umständen diese Pflicht aufgrund von Negativität oder Schwäche aufgeben. Die Pflicht, das Evangelium zu predigen, verläuft nicht reibungslos, sondern birgt viele Gefahren. Wenn ihr das Evangelium predigt, werdet ihr nicht auf Engel, Außerirdische oder Roboter treffen. Ihr werdet nur auf böse und verderbte Menschen treffen, lebendige Dämonen, Bestien – sie sind alle Menschen, die an diesem bösen Ort, in dieser bösen Welt, überleben, die zutiefst von Satan verdorben worden sind und sich Gott widersetzen. Daher gibt es beim Predigen des Evangeliums sicher alle möglichen Gefahren, ganz zu schweigen von kleinlicher Verleumdung, höhnischem Spott und Missverständnissen, die häufig vorkommen. Wenn du es wahrlich als Verantwortung, als eine Verpflichtung und als deine Pflicht siehst, das Evangelium zu predigen, dann wirst du diese Dinge richtig betrachten können und sogar richtig mit ihnen umgehen. Du wirst deine Verantwortung und deine Verpflichtung nicht aufgeben, noch wirst du wegen dieser Dinge von deiner ursprünglichen Absicht, das Evangelium zu predigen und Gott zu bezeugen, abweichen, und du wirst diese Verantwortung nie aufgeben, denn das ist deine Pflicht. Wie sollte man diese Pflicht auffassen? Sie ist der Wert und die primäre Verpflichtung eines Menschenlebens. Die frohe Botschaft von Gottes Werk in den letzten Tagen und das Evangelium von Gottes Werk zu verkünden, das ist der Wert eines Menschenlebens“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Das Predigen des Evangeliums ist die Pflicht, zu deren Erfüllung alle Gläubigen verpflichtet sind). Gottes Worte ließen mich erkennen, dass der wahre Weg schon immer der Verfolgung ausgesetzt war. Beim Verbreiten des Evangeliums wird es immer Gefahren und Schwierigkeiten geben. Als die Jünger des Herrn Jesus Sein Evangelium verbreiteten, wurden einige zu Tode gesteinigt, einige mit Sägen zerteilt, andere von Pferden gevierteilt, während wieder andere gekreuzigt wurden. Sie erlitten alle möglichen grausamen Tode, aber sie legten Zeugnis für Gott ab und erniedrigten Satan. In den letzten Tagen ist Gott erneut Fleisch geworden und unter die Menschen gekommen, um die Menschheit zu erretten, indem Er die Wahrheit zum Ausdruck bringt, um die Menschen zu richten und zu reinigen. Satan ist nicht damit zufrieden zu sehen, wie alle Gott folgen und errettet werden, also arbeitet er hart daran, Gottes Werk zu behindern und zu stören. Nicht nur die Regierung, sondern die gesamte religiöse Welt bemüht sich, sich Gottes Werk zu widersetzen, und hat alle möglichen Gerüchte erfunden, um Gott zu verleumden und zu verurteilen. Darüber hinaus leugnen und widersetzen sich unsere Familien und Nachbarn Gott, verführt von den teuflischen Worten des Regimes Satans. Sie verspotten und verleumden uns, und einige von ihnen denunzieren uns sogar und lassen uns verhaften. All das ist ein großes Hindernis für die Verbreitung des Evangeliums. Nehmen wir Li Haos Mann: Er hörte Gerüchte, die von der KPCh verbreitet wurden, und ließ uns ihr das Evangelium nicht verkünden. Aus Sorge, denunziert und verhaftet zu werden, traute ich mich nicht, das Evangelium an sie zu verbreiten. Ich sah, dass ich angesichts von Schwierigkeiten zurückwich und Gottes Absichten nicht berücksichtigte. Ich machte mir nur Sorgen um meinen eigenen Schutz, zeigte keine Verantwortung für Li Haos Leben und nahm meine Pflicht nicht ernst. Hatte ich da nicht meine Funktion als geschaffenes Wesen verloren? Das Evangelium zu verbreiten ist meine Verpflichtung und meine Mission. Dafür zu leben, für den Schöpfer Zeugnis abzulegen, ist das sinnvollste Streben. Egal, wie schwierig es war, ich durfte meiner Pflicht nicht den Rücken kehren. Ich musste mich auf Gott verlassen, um einen Weg zu finden, damit Li Hao Gottes Worte lesen konnte. Ich betete zu Gott und bat Ihn, mich zu führen und mir Klugheit und Weisheit zu schenken, damit ich meine Pflicht gut tun konnte. Nach dem Gebet wurde mir klar, dass ich zwar nicht zu Li Haos Haus gehen konnte, aber Gottes Worte aufschreiben und sie ihr von jemand anderem bringen lassen konnte.
Kurze Zeit später sagte ich, dass ich Li Hao besuchen wollte, doch Zhao Fei sagte mir panisch: „COVID wütet im Moment wirklich schlimm, vier Familienmitglieder von Li Hao sind kurz hintereinander gestorben, und auch ihre eigene Mutter ist verstorben. Sie will im Moment niemanden sehen.“ Ich wusste damals nicht, was ich tun sollte. Nicht nur, dass Li Haos Mann nicht wollte, dass ich zu ihnen nach Hause kam, auch Li Hao selbst wollte mich nicht sehen. Was sollte ich nur tun? Und bei der schlimmen COVID-Lage fürchtete ich, von den Dorfbewohnern denunziert zu werden, also gab ich den Gedanken auf, zu ihr zu gehen. Einige Tage später stieß ich auf einen Artikel über ein Erfahrungszeugnis mit dem Titel „Als ich an der Front das Evangelium predigte“, der mich tief beeindruckte. Kurz nachdem er Gottes Werk der letzten Tage angenommen hatte, riskierte der Bruder, der den Artikel verfasst hatte, sein Leben, um in einem Dorf an der Kriegsfront das Evangelium zu verbreiten. Obwohl er angesichts der Gefahr eine gewisse Schwäche zeigte, verließ sich der Bruder auf Gott, um das Evangelium weiter zu verbreiten. Durch diese Erfahrung wurde er Zeuge von Gottes Schutz und Seinem Wirken, durch das so viele Menschen wieder vor Gott zurückgebracht wurden. Ich schämte mich zutiefst, als ich meine Erfahrung mit der des Bruders verglich. Obwohl ich seit Jahren an Gott glaubte und so viele von Gottes Worten aß und trank, war ich unfähig, meine Pflicht, das Evangelium zu verbreiten, zu erfüllen. Kaum hatte ich gehört, dass Li Haos Mann sich gehässig geäußert und mir verboten hatte, zu ihrem Haus zu gehen, und erfahren, dass Li Hao selbst mich nicht sehen wollte, war ich nicht mehr bereit, das Evangelium an sie zu verbreiten. Ich erkannte, dass mein Glaube zu schwach war.
Ich stieß auf eine weitere Passage aus Gottes Worten: „Wie also sollte jemand, der den wahren Weg erforscht, behandelt werden? Solange er sich an die von Gottes Haus festgelegten Grundsätze hält, wem das Evangelium gepredigt werden darf, haben wir die Pflicht, es ihm zu predigen; und selbst wenn seine gegenwärtige Einstellung schlecht ist und er das Evangelium nicht annimmt, müssen wir uns in Geduld üben. Für wie lang und in welchem Ausmaß müssen wir geduldig sein? Bis er dich abweist und nicht in sein Haus lässt und nichts mehr funktioniert, ganz egal, wie du auch versuchst, ihm die Dinge zu erklären, auch keine Anrufe oder Einladungen durch andere, und er dich ignoriert. In diesem Fall gibt es keine Möglichkeit, demjenigen das Evangelium zu predigen. Dann wirst du deiner Verantwortung nachgekommen sein. Das heißt, deine Pflicht zu tun. Solange es ein wenig Hoffnung gibt, solltest du jede Möglichkeit in Betracht ziehen und dein Möglichstes tun, um demjenigen Gottes Worte vorzulesen und ihm gegenüber Sein Werk zu bezeugen. Sagen wir beispielsweise, du bist mit jemandem seit zwei bis drei Jahren in Kontakt. Du hast viele Male versucht, ihm das Evangelium zu predigen und ihm gegenüber Gott zu bezeugen, aber er hat nicht die Absicht, es anzunehmen. Dennoch ist sein Verständnis recht gut, und er ist wirklich jemand, dem man das Evangelium predigen kann. Was solltest du tun? Zunächst darfst du diesen Menschen keinesfalls aufgeben. Stattdessen solltest du weiterhin normalen Umgang mit ihm pflegen und ihm weiter Gottes Worte vorlesen und Sein Werk bezeugen. Gib ihn nicht auf; sei geduldig bis zum Schluss. An einem gewissen Punkt wird er erwachen und anfangen, den wahren Weg zu erforschen. Dementsprechend ist es beim Predigen des Evangeliums sehr wichtig, in der eigenen Praxis Geduld zu zeigen und bis zuletzt auszuharren. Und warum sollten wir das tun? Weil es die Pflicht eines geschaffenen Wesens ist. Da du mit demjenigen in Kontakt bist, hast du eine Verpflichtung und eine Verantwortung, ihm Gottes Evangelium zu predigen. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem er Gottes Worte und das Evangelium das erste Mal hört, und dem Zeitpunkt, an dem er sich bekehrt, liegen viele Phasen, und das dauert seine Zeit. Dieser Zeitraum verlangt, dass du geduldig bist und abwartest, bis jener Tag kommt, an dem er sich bekehrt, und dann solltest du ihn vor Gott bringen, zurück in Gottes Haus. Das ist deine Verpflichtung“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Das Predigen des Evangeliums ist die Pflicht, zu deren Erfüllung alle Gläubigen verpflichtet sind). Durch Gottes Worte lernte ich: Solange jemand den Grundsätzen für den Empfang des Evangeliums entspricht und die Wahrheit verstehen kann, sollten wir ihm nicht einfach den Rücken kehren, ganz gleich, welche Schwierigkeiten er hat oder welche Haltung er uns gegenüber einnimmt. Wir müssen alles tun, was in unserer Macht steht, um ihm gegenüber liebevoll das Evangelium zu verbreiten. Das ist Gottes Absicht und es ist unsere Verantwortung. Li Hao glaubte wirklich an Gott, konnte die Wahrheit verstehen und hatte eine gute Menschlichkeit – all das qualifizierte sie als potenzielle Empfängerin des Evangeliums. Nur wegen des Widerstands ihres Mannes, der Todesfälle in ihrer Familie und der von der KPCh verbreiteten Gerüchte war sie in ihrem Herzen schwach geworden. Ich musste alles tun, was ich konnte, um mit ihr Gemeinschaft zu halten und sie zu unterstützen. Aber ich wollte ihr gegenüber das Evangelium nicht verbreiten, da ich Angst hatte, von ihrem Mann denunziert zu werden. Wo war mein Verantwortungsbewusstsein geblieben? Ich dachte an Gottes Worte: „Es ist jetzt sehr einfach: Betrachte Mich mit deinem Herzen, und dein Geist wird sofort stark werden. Du wirst einen Weg haben, um zu praktizieren, und Ich werde jeden deiner Schritte lenken. Mein Wort wird dir zu allen Zeiten und an allen Orten offenbart werden. Ganz gleich, wo oder wann, oder wie widrig das Umfeld ist, Ich werde dich klar sehen lassen, und Mein Herz wird dir offenbart werden, wenn du mit deinem zu Mir blickst; auf diese Weise wirst du den vor dir liegenden Weg herunterlaufen und nie vom Weg abkommen“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 13). Gottes Worte zeigten mir einen Weg der Praxis auf. Ich musste in meiner Pflicht zu Gott beten und mich auf Ihn verlassen. Li Hao war sehr krank gewesen, aber ich hatte mich trotzdem nicht bei ihr mit COVID angesteckt. Und was ihren Mann betraf – waren seine Gedanken nicht auch in Gottes Händen? Ohne Gottes Erlaubnis konnte er mir nichts anhaben. Ich musste mich auf Gott verlassen, um bei Li Hao das Evangelium zu verbreiten und meine Verantwortung zu erfüllen. Als ich das erkannte, gewann ich den Glauben und die Kraft zurück, meine Pflicht zu tun.
Zu meiner Überraschung sagte Li Haos Mann nichts, als er uns sah, und Li Hao hieß uns fröhlich willkommen und bat uns herein. Das ließ mich an Gottes Worte denken: „Das Herz und der Geist des Menschen befinden sich in Gottes Reichweite, und alles in seinem Leben wird von Gottes Augen erblickt. Unabhängig davon, ob du all das glaubst oder nicht, werden sich sämtliche Dinge, ob lebendig oder tot, im Einklang mit Gottes Gedanken verlagern, verändern und erneuern und sie werden verschwinden. Das ist die Art und Weise, auf die Gott über alle Dinge herrscht“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Gott ist die Quelle menschlichen Lebens). Die Bibel besagt auch: „Des Königs Herz ist in der Hand Jehovas wie Wasserbäche, und Er neigt es wohin Er will“ (Sprüche 21,1). Das könnte nicht treffender sein! Gott herrscht über alle Dinge, und alles, ob lebendig oder tot, ist in Seinen Händen. Sobald ich bereit war mitzuwirken, änderte sich die ganze Situation. Ich war so glücklich und fragte sie: „Hast du die Worte Gottes gelesen, die ich für dich abgeschrieben habe?“ Sie antwortete: „Ja, das habe ich. Ich dachte wirklich, ich würde es nicht schaffen. Aber dann las ich Gottes Worte: ‚Gottes Wort ist starke Medizin!‘ ‚Der Allmächtige Gott ist ein allmächtiger Arzt!‘ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 6). Das gab mir Glauben und Kraft. Gottes Worte haben mich gerettet.“ Während dieses Treffens sprach ich über den geistlichen Kampf im Zusammenhang mit den Gerüchten, die vom großen roten Drachen und der religiösen Welt verbreitet wurden. Satans Störung und Verfolgung folgen Gottes Werk überall hin. Als der Herr Jesus Sein Werk tat, verbreiteten die Menschen auch Gerüchte über Ihn, verurteilten Ihn und kreuzigten Ihn sogar. Die Verfolgung, die Gott bei Seinem Wirken in den letzten Tagen widerfährt, ist sogar noch schlimmer. Das erfüllt die Prophezeiung des Herrn Jesus: „Zuvor aber muß Er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht“ (Lukas 17,25). Um bei Seiner Rückkehr in den letzten Tagen Seine Worte auszudrücken und das Werk des Gerichts zu vollbringen, ist der Herr unentwegt der Verfolgung durch die religiöse Welt und die satanische KPCh-Regierung ausgesetzt. Doch Gott übt Seine Weisheit durch Satans Machenschaften aus, und Er nutzt Satans Verfolgung im Dienste Seines Werkes. Er enthüllte, wer die wahren und wer die falschen Gläubigen sind, und offenbarte auch die Feiglinge sowie diejenigen, die nur von dem Brot essen und satt werden wollten. Diejenigen mit wahrem Glauben, die die Wahrheit wirklich lieben, folgen alle dem Allmächtigen Gott eng, essen und trinken Seine Worte und streben nach der Wahrheit. Sie kehren dem wahren Weg niemals den Rücken, ganz gleich, welche Mühsal und Verfolgung sie erleiden. Durch das Erleben des Gerichts, der Züchtigung, der Prüfungen und Läuterungen durch Gottes Worte legen sie schließlich ihre verdorbenen Dispositionen ab und werden von Gott vervollkommnet und gewonnen. Die Offenbarung beschreibt sie als: „Diese sind’s, die gekommen sind aus großer Drangsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes“ (Offenbarung 7,14). Die feigen, furchtsamen, falschen Gläubigen werden offenbart und ausgemustert. Ohne Verfolgung und Mühsal wäre es unmöglich, die wahren Gläubigen von den falschen zu trennen. Li Hao sagte: „Gott ist wirklich weise! Mir war nicht klar, dass der Herr bei Seiner Rückkehr, um Sein Werk zu tun, jeden auf diese Weise seiner Art entsprechend einteilen würde.“
Wir lasen dann gemeinsam einige Passagen über Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen. Diese war eine davon: „Wenn Er Sein Werk des Gerichts durchführt, bietet Gott keine vollständige Erklärung der Natur des Menschen in ein paar Worten; was Er tut, ist ihn langfristig zu enthüllen und ihn zurechtzustutzen. Alle diese verschiedenen Methoden der Enthüllung und des Zurechtstutzens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden; vielmehr wird dieses Werk der Enthüllung und des Zurechtstutzens mithilfe der Wahrheit, die der Mensch definitiv nicht besitzt, ausgeführt. Nur Methoden wie diese können als Gericht bezeichnet werden; nur durch ein derartiges Gericht kann der Mensch unterworfen werden und in Bezug auf Gott voll und ganz überzeugt werden und darüber hinaus wahre Gotteserkenntnis erlangen. Was das Werk des Gerichts herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen von Gottes wahrem Gesicht und von der Wahrheit über seine eigene Aufsässigkeit. Das Werk des Gerichts hat es dem Menschen ermöglicht, viel Erkenntnis über die Absichten Gottes zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es hat dem Menschen auch erlaubt, sein verdorbenes Wesen und die Wurzel seiner Verdorbenheit zu verstehen und zu erkennen und seine hässliche Fratze festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Werk des Gerichts herbeigeführt, da das Wesen dieses Werkes eigentlich das Werk ist, Gottes Wahrheit, Gottes Weg und Gottes Leben all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Werk des Gerichts, das von Gott vollbracht wird“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Christus vollbringt mit der Wahrheit das Werk des Gerichts). Nachdem wir Gottes Worte gelesen hatten, hielt ich weiter Gemeinschaft: „In den letzten Tagen hat der Allmächtige Gott viele Wahrheiten zum Ausdruck gebracht, um das Werk des Gerichts zu vollbringen. Er hat das Geheimnis von Gottes Führungsplan, die Hintergründe der drei Stufen Seines Werks, das Geheimnis der Menschwerdung, die Bedeutung von Gottes Namen und so weiter klar erklärt. Er hat auch klar erklärt, wie Satan die Menschen verdirbt, wie Gott die Menschheit rettet und wonach der Mensch streben sollte, um sich von den Fesseln der Sünde zu befreien, errettet zu werden und in das Himmelreich einzugehen. Der Allmächtige Gott hat auch die Wurzel der Sündhaftigkeit des Menschen aufgedeckt, die Aspekte der menschlichen Natur, die sich Gott widersetzen, die verdorbene Disposition des Menschen und alle satanischen Gifte. Wäre Gott nicht gekommen, um die Wahrheit auszudrücken, hätten wir niemals die Wurzel unserer Verdorbenheit erkannt. Wir würden niemals gereinigt werden, selbst wenn wir ein Leben lang den Glauben in der religiösen Welt praktizierten. Das Werk des Gerichts ist die letzte Phase in Gottes Führungsplan, das abschließende Werk bei Gottes Errettung der Menschheit. Daher ist die Annahme von Gottes Gericht der letzten Tage der einzige Weg, wie die Menschheit Reinigung und Errettung erlangen und in Gottes Königreich eingehen kann. Diejenigen, die die Wahrheit, die Gott in den letzten Tagen ausdrückt, nicht annehmen und sich sogar Gottes Werk widersetzen und es verurteilen – einschließlich derer, die seit Jahren an den Herrn glauben, aber immer noch in Sünde leben und deren verdorbene Dispositionen nicht gereinigt und umgewandelt wurden –, werden nicht errettet und werden alle in den großen Katastrophen der letzten Tage vernichtet werden. Gottes sechstausendjähriges Führungswerk neigt sich dem Ende zu, und allerlei Katastrophen entfalten sich. Diejenigen, die den Herrn nicht willkommen heißen und Sein Gericht und Seine Reinigung in den letzten Tagen nicht annehmen, werden keine Chance haben, in Gottes Königreich einzugehen. Das Tor der Gnade schließt sich bald. Wir können uns so glücklich schätzen, dass wir Gottes Werk der letzten Tage noch miterleben durften. Das ist Gottes Gnade.“ Li Hao antwortete aufgeregt: „Dank sei Gott, dass Er mir nicht den Rücken gekehrt und durch dich gewirkt hat, um mir das Evangelium der letzten Tage zu bringen, damit ich den Herrn willkommen heißen konnte. Ich bin so gesegnet, durch Gottes Werk entrückt zu werden. Ich muss Gottes Worte wirklich fleißig lesen!“
Während ich mit Li Hao das Evangelium teilte, sah ich Gottes Allmacht und Herrschaft sowie Seinen wunderbaren Schutz. Ich bekam kein COVID, obwohl ich zwei Stunden lang von Angesicht zu Angesicht mit Li Hao gesprochen hatte. Das zeigte mir noch deutlicher, dass alles in Gottes Händen liegt, und gab mir noch mehr Glauben für meine Verbreitung des Evangeliums!