36. Jetzt weiß ich, wie ich meine Tochter richtig behandeln muss

Von Su Xin, China

Meine Eltern hatten keine hohe Bildung und konnten nur schwere körperliche Arbeit verrichten. Deshalb legten sie großen Wert auf die Schulbildung meines Bruders und mir. Sie sparten jeden Cent, um uns zur Schule zu schicken. Meine Mutter erzählte oft, ihr Vater habe ihr damals verboten, zur Schule zu gehen. Darum blieb ihr nichts anderes übrig, als ihr Leben als Hausfrau zu fristen, und sie sagte uns immer wieder, wir sollten nicht so enden wie sie. Sie war bereit, alles zu opfern, um uns ein Studium zu ermöglichen, nur damit wir später einen guten Job bekämen. Als mein Bruder auf ein Elitegymnasium kam, waren wir zu Hause zwar knapp bei Kasse, doch meine Eltern baten trotzdem andere Leute, alle möglichen Lernmaterialien und Ergänzungsbände für ihn zu besorgen. Was mich betraf, so fehlten mir nur wenige Punkte, um aufs Gymnasium zu kommen, also gaben meine Eltern über 7.000 Yuan aus, um mich trotzdem dorthin zu schicken. Nach meinem Abschluss lernte ich ein Handwerk und eröffnete einen kleinen Laden. Als ich die vielen ähnlichen Läden um mich herum sah, spürte ich einen enormen Druck. Ich dachte, es ist wirklich nicht leicht, auf dem Markt Fuß zu fassen. Da verstand ich allmählich, warum meine Eltern bereit waren, so hart für unsere Bildung zu arbeiten. Sie wollten, dass wir in der Gesellschaft besser dastehen. Ich dachte mir: Wenn ich einmal Kinder habe, werde ich eine pflichtbewusste Mutter sein, hart arbeiten, um Geld zu verdienen, und meine Kinder so fördern, dass sie gut in der Schule sind.

Nach meiner Heirat bekam ich eine Tochter und dachte: „Meine Tochter darf nicht schon am Start scheitern. Da ich sie auf die Welt gebracht habe, muss ich meiner Verantwortung als Mutter nachkommen, sie richtig fördern und mein Bestes tun, ihr den Weg zu ebnen und ihre Zukunft zu planen. So wird sie einen guten Job bekommen und ein Leben führen können, ohne sich um die grundlegendsten Dinge zu sorgen. Wenn ich jetzt nicht für ihre Zukunft vorsorge, wäre das als Mutter unverantwortlich.“ Als mein Kind gerade sprechen lernte, erzählte ich ihr Geschichten, las ihr klassische Gedichte vor, brachte ihr Schriftzeichen bei und spielte ihr sogar englische Lernprogramme für Kinder vor. Meine Tochter fing früh an zu sprechen und konnte schon in jungen Jahren ganz allein Bilderbücher lesen. Als ich sah, wie klug sie war, war ich noch zuversichtlicher, sie richtig zu fördern. Ich dachte, wenn sie einmal erfolgreich würde, würde sie mich als Mutter sehr stolz machen.

Als meine Tochter in den Kindergarten kam, hielt ich die Frühförderung für sehr wichtig für die Entwicklung der Intelligenz eines Kindes. Also wählte ich sorgfältig einen Kindergarten für sie aus, der den Schwerpunkt auf Kopfrechnen legte. Und um sicherzustellen, dass mein Kind Anmut und körperliche Schönheit entwickelt, meldete ich sie mit fünf zum Tanzunterricht an. Kurz bevor sie in die Grundschule kam, sorgte ich über Beziehungen dafür, dass sie auf die beste Schule kam, und ich stellte sicher, dass sie eine hochqualifizierte Klassenlehrerin bekam, die qualitativ hochwertigen Unterricht hielt. Ich schuftete hart, um das Geld für die Schule meiner Tochter zu verdienen. Ich arbeitete von morgens bis abends und aß oft sehr unregelmäßig. Manchmal aß ich nur eine einzige Mahlzeit am Tag. Jedes Mal, wenn meine Tochter von der Schule nach Hause kam, drängte ich sie, sofort ihre Hausaufgaben fertigzumachen. Dann kontrollierte ich sie, und fand ich auch nur einen einzigen Fehler, musste sie zur Strafe zehn weitere Aufgaben lösen. Wenn ich manchmal mit meiner Tochter auf der Straße unterwegs war und wir Leute sahen, die Müll sammelten, sagte ich leise zu ihr: „Wenn du nicht gut lernst, wirst du auch so enden. Willst du das etwa?“ Und sie schüttelte nur den Kopf. Später entdeckte ich, dass meine Tochter Musik wirklich mochte und jedes Lied nach nur zweimaligem Hören singen konnte. Ich dachte bei mir: „Sie hat noch eine Kinderstimme, für Gesangsunterricht ist es vielleicht zu früh. Sie soll zuerst ein Instrument lernen, damit sie Noten lesen lernt. Wenn sie dann später musikalisch weitermachen will, hat sie es leichter.“ Also meldete ich sie in der zweiten Klasse zum Guzheng-Unterricht an. Anfangs war meine Tochter aus Neugier einverstanden, Guzheng zu lernen, doch als sie jeden Tag vor der Guzheng saß, verschiedene Fingertechniken übte und eintönige Melodien spielte, verlor sie die Lust. Oft schmollte sie, sah mich mit Tränen in den Augen an und sagte: „Mama, ich will nicht mehr üben. Ich will eine Weile spielen.“ Doch ich redete ihr gut zu, weiterzuüben, und so blieb meiner Tochter nichts anderes übrig, als unter Tränen weiterzuüben. Zu sehen, wie ungerecht behandelt sie sich fühlte, tat auch mir weh. Besonders als ich sah, dass die Nagelhaut an all ihren zarten Fingern eingerissen war, brach es mir das Herz und ich war hin- und hergerissen. Ich wollte meine Tochter auch unbeschwert spielen lassen, aber die Gesellschaft ist auf praktischen Erfolg ausgerichtet und so unbarmherzig. Wie sollte sie ohne eine gute Ausbildung oder Fertigkeiten in der Gesellschaft bestehen? Alle Kinder strengten sich an, also durfte ich meine Tochter nicht nachlassen lassen. Wenn sie später nicht zu den Verlierern gehören wollte, musste sie jetzt hart arbeiten. Und ich musste die Zügel für sie straff in der Hand halten und die Verantwortung übernehmen. Ich hoffte einfach, meine Tochter würde meine mühevollen und gewissenhaften Absichten als Mutter verstehen. Später sagte ich oft zu ihr: „Der Konkurrenzkampf in der Gesellschaft ist heutzutage hart. Wenn du keine gute Bildung und keine besonderen Fertigkeiten hast, wird man auf dich herabsehen und du landest ganz unten. Mama möchte, dass du Guzheng lernst, damit du später mehr berufliche Möglichkeiten hast. Vielleicht verstehst du mich jetzt noch nicht, aber wenn du erwachsen bist, wirst du es verstehen.“ Resigniert sagte meine Tochter: „Mama, kannst du aufhören, ständig an mir herumzunörgeln? Ich kann nie meine eigenen Entscheidungen treffen. Ich muss einfach alles tun, was du sagst.“ Wenn ich meine Tochter so sah, fragte ich mich manchmal: „Ist das wirklich der richtige Weg?“ Damals hatte ich bereits zu Gott gefunden, und eine Schwester hielt auch Gemeinschaft mit mir. Sie sagte, wir sollten von unseren Kindern nicht zu viel verlangen und als Eltern einfach nur unseren Teil tun. Ob unsere Kinder erfolgreich sind oder eine gute Karriere machen, liege nicht in der Hand der Eltern, denn alles unterliege Gottes Bestimmung, und wir sollten alles Gott anvertrauen. Ich war jedoch der Meinung, dass es bei einem so harten Konkurrenzkampf in der Gesellschaft für einen Menschen ohne gute Bildung oder besondere Talente wirklich schwer ist, Fuß zu fassen. Meine Tochter war ziemlich begabt. Wenn ich sie nicht richtig fördern würde, würde sie mir dann nicht vorwerfen, als Mutter unverantwortlich gewesen zu sein, wenn sie erwachsen ist? Ich nahm den Rat der Schwester nicht ernst und förderte meine Tochter weiterhin nach meinem eigenen Plan.

Während meine Tochter Guzheng lernte, meldete ich sie auch für andere Kurse wie Englisch und kreatives Schreiben an. Wochenenden und Ferien waren für meine Tochter die stressigste Zeit. Jeden Tag fühlte es sich so an, als würde sie von einem Termin zum anderen hetzen – kaum war ein Kurs vorbei, eilte sie schon zum nächsten. Jedes Mal, wenn meine Tochter unten Kinder spielen sah, schaute sie sehnsüchtig und neidisch zu ihnen hinüber und sagte: „Mama, ich will auch wie die anderen Kinder draußen spielen. Sollten wir sonntags nicht eigentlich frei haben? Aber jetzt habe ich mehr zu tun als an Schultagen. Wann hört diese Quälerei endlich auf und ich kann einfach tun, was ich will?“ Resigniert antwortete ich: „Ich weiß, dass du müde bist und dich ausruhen und Spaß haben willst. Aber während du spielen würdest, würden andere Kinder fleißig lernen, und du könntest schnell den Anschluss verlieren. Wenn du eine gute Zukunft willst, musst du jetzt hart arbeiten. Du bist noch jung und verstehst deshalb nicht, wie hart der Konkurrenzkampf in der Gesellschaft ist. Das wirst du verstehen, wenn du erwachsen bist.“ Ich wandte alle möglichen Methoden an, um sie zum Lernen zu motivieren. Meine Tochter strengte sich an, um meine Erwartungen zu erfüllen, und ihre Aufsätze wurden in der Lokalzeitung veröffentlicht. Sie lernte gut Guzheng, trat oft auf und nahm an Wettbewerben teil. Außerdem tanzte sie oft bei Aufführungen. Die Erfolge meiner Tochter erfüllten mich mit Genugtuung, und ich war überzeugt, dass sich meine Mühen gelohnt hatten. Ich hatte das Gefühl, dass ich meine Pflichten als Mutter erfüllt hätte, wenn meine Tochter eine gute Zukunft hätte.

Später kam meine Tochter in die weiterführende Schule, und ich suchte ihr eine Klassenlehrerin mit einer hohen Erfolgsquote bei der Vermittlung an gute Oberschulen. Um sicherzustellen, dass ihr Lernen nicht verzögert wurde, achtete ich genau darauf, mit welchen Mitschülern meine Tochter in der Schule zu tun hatte, aus Angst, der Umgang mit weniger lerneifrigen Kindern könnte ihre Leistungen beeinflussen. Meine Tochter beschwerte sich oft bei mir: „Ich bin wie ein Vogel im Käfig. Ich habe überhaupt keine Freiheit. Mein Tag besteht nur aus Schule, Zuhause und Nachhilfekursen. Alles, was ich mache, ist lernen, lernen, lernen. Mama, weißt du, wie sich das anfühlt? Ich will frei sein. Sogar die Fische in unserem Aquarium haben mehr Freiheit als ich. Wenigstens können sie in ihrem großen Becken herumschwimmen. Nicht einmal so viel Platz habe ich.“ Jedes Mal, wenn sich meine Tochter so beklagte, war ich hin- und hergerissen. Ich wusste, dass sie unglücklich war, aber was sollte ich bei diesem harten Konkurrenzkampf in der Gesellschaft schon tun? Ich konnte nur versuchen, ihr geduldig gut zuzureden: „Es ist nicht so, dass ich dir keine Freiheit geben will. Aber wenn du jetzt nicht hart arbeitest, wie willst du dann im Leben vorankommen? Du bist noch nicht in der Gesellschaft angekommen, also verstehst du nicht, wie gnadenlos der Konkurrenzkampf ist. Ich habe das alles durchgemacht, und ich tue das nur zu deinem Besten.“ Jedes Mal, wenn meine Tochter das hörte, schwieg sie einfach. Allmählich bemerkte ich, dass meine Tochter immer weniger sprach, und wenn sie von der Schule nach Hause kam, schloss sie sich sofort in ihrem Zimmer ein. Ich dachte, vielleicht macht sie in der Pubertät gerade eine Trotzphase durch und dass das mit der Zeit vergehen würde.

Ich hätte nie erwartet, dass unser Gespräch eines Tages, als sie im dritten Jahr der weiterführenden Schule war, nach nur wenigen Worten komplett zum Erliegen kommen würde. Manchmal sah ich meine Tochter am Handy, also sagte ich zu ihr: „Du hast momentan so viel für die Schule zu tun und die Aufnahmeprüfungen für die Oberschule stehen bald an. Du solltest weniger am Handy sein!“ Meine Tochter antwortete: „Ich schaue doch nur kurz in meiner Pause drauf.“ Ich ließ nicht locker: „Was bringt es dir, auf dein Handy zu schauen? Es lenkt dich nur vom Lernen ab!“ Sie schwieg eine Weile und schrie mich dann plötzlich unter Tränen an: „Warum muss ich immer auf alles hören, was du sagst? Hast du jemals darüber nachgedacht? Hast du mir jemals Freiheit gelassen, von klein auf bis jetzt? Du kontrollierst und manipulierst mein ganzes Leben. Du hast meine Schule ausgesucht, du hast meine Klassenlehrer in der Grund- und weiterführenden Schule ausgesucht, du hast mich gezwungen, zum Tanz-, Guzheng-, Schreib- und Englischunterricht und zu allen möglichen anderen Kursen zu gehen, und ich muss bei allem auf dich hören! Hast du auch nur ein einziges Mal an meine Gefühle gedacht? Liebst du mich überhaupt? Ich will dich nicht sehen!“ In dieser Nacht riss meine Tochter von zu Hause aus. In diesem Moment brach ich fast zusammen. Ich konnte es einfach nicht verstehen: War nicht alles, was ich für sie getan hatte, nur zu ihrem Besten gewesen? Warum verstand meine Tochter nicht, was in meinem Herzen vorging? Ich war außer mir vor Sorge, dass ihr etwas zustoßen könnte, also rief ich sofort ihre engsten Klassenkameradinnen an, um mich nach ihrem Aufenthaltsort zu erkundigen. Sie sagten alle, sie wüssten nicht, wo sie sei. Mir schlug das Herz bis zum Hals. Wo konnte sie nur hingegangen sein? Hatte sie vielleicht etwas Unüberlegtes getan? Wenn ihr etwas zustoßen sollte, wie könnte ich damit weiterleben? Hilflos weinte ich und betete zu Gott: „Gott, mein Kind ist wütend und weggelaufen, und ich habe Angst, dass ihr etwas passiert. Gott, bitte hilf mir, ruhig zu bleiben. Ich weiß, dass Du diese Situation zugelassen hast, aber ich verstehe nicht, welche Lektion ich daraus lernen soll. Bitte führe mich, damit ich Deine Absicht verstehe.“

Drei oder vier Tage später ließ meine Tochter ausrichten, dass sie nicht nach Hause kommen wolle und ich die letzte Person sei, die sie sehen wolle. Als ich das hörte, war es, als würde mir ein Dolch ins Herz gestoßen, und die Tränen liefen mir übers Gesicht. Ich hatte mich immer für eine verantwortungsvolle und pflichtbewusste Mutter gehalten. Seit meine Tochter auf der Welt war, hatte ich alles für sie geplant, in der Hoffnung, sie würde sorgenfrei aufwachsen und später einen guten Job haben. Doch nach allem, was ich für sie getan hatte, erntete ich nur ihre Ablehnung und ihren Hass. Ich fühlte mich als Mutter vollkommen gescheitert. Oft weinte ich heimlich für mich allein, und in meinen hilflosesten Momenten schüttete ich Gott meinen inneren Schmerz und meine Verwirrung aus. In diesem Moment las ich Gottes neueste Worte, in denen Er über die sechs entscheidenden Wendepunkte im Leben eines Menschen Gemeinschaft hält, und schlagartig löste sich der Knoten in meinem Herzen. Ich las Gottes Worte: „Abgesehen davon, einem Menschen das Leben zu schenken und ihn aufzuziehen, besteht die Verantwortung, die die Eltern im Leben eines Menschen tragen, lediglich darin, diesem Menschen von außen eine Umgebung für sein Heranwachsen zu stellen, und mehr nicht – denn nur die Vorherbestimmung des Schöpfers hat einen Einfluss auf das Schicksal eines jeden Menschen. Was für eine Zukunft jemand haben wird, kann von keinem Menschen kontrolliert werden; sie wurde lange im Voraus vorherbestimmt, und nicht einmal die Eltern eines Menschen können sein Schicksal ändern. Was das Schicksal betrifft, ist jeder unabhängig; jeder hat sein eigenes Schicksal. Niemandes Eltern können also Schicksal eines Menschen im Leben überhaupt durchkreuzen, noch können sie irgendetwas tun, um ihm weiterzuhelfen, wenn es um die Rolle geht, die er im Leben spielt. Man kann sagen, dass, ganz gleich in welche Familie jemand vorherbestimmt hineingeboren wird und in welcher Umgebung er aufwächst, diese Dinge nichts weiter als die Voraussetzungen dafür sind, seine Mission im Leben zu vollenden. Sie bestimmen in keiner Weise das Schicksal eines Menschen im Leben oder die Art von Schicksal, in dem er seine Mission vollendet. Somit können niemandes Eltern einem Menschen dabei helfen, seine Mission im Leben zu vollenden, noch kann irgendein Verwandter ihm dabei helfen, seine Rolle im Leben auszufüllen. Wie jemand seine Mission vollendet und in was für einer Lebensumgebung er seine Rolle übernimmt, hängt ganz und gar von seinem Schicksal im Leben ab. Mit anderen Worten: Keine objektiven Bedingungen können die vom Schöpfer vorherbestimmte Mission irgendeines Menschen beeinflussen. Jeder erreicht in der bestimmten Umgebung, in der er aufwächst, die Reife; dann schlägt er Schritt für Schritt seinen eigenen Lebensweg ein und erfüllt das Schicksal, das der Schöpfer für ihn arrangiert hat. Ganz natürlich und automatisch tritt er in das weite Meer der Menschheit ein und nimmt seinen Platz im Leben ein, und um der Vorherbestimmung des Schöpfers und Seiner Herrschaft willen beginnt er, seine Verantwortlichkeiten als geschaffenes Wesen zu erfüllen(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). „Wenn ein Mensch seine Eltern verlässt und unabhängig wird, sind das soziale Umfeld, dem er sich gegenübersieht, und die Arten von Jobs und Karrieren, auf die er trifft, alle vorherbestimmt und haben nichts mit seinen Eltern zu tun. Manche Menschen suchen sich ein gutes Hauptfach an der Universität aus und finden nach dem Abschluss einen begehrten Job; man kann sagen, dass sie auf ihrem Lebensweg geradezu durchstarten. Andere lernen und meistern viele verschiedene Fähigkeiten und finden doch nie einen Job, der ihnen zusagt, oder die Position für sie, geschweige denn, dass sie sich eine Karriere aufbauen; man kann sagen, dass der erste Lebensschritt dieser Menschen von Rückschlägen und schweren Zeiten geprägt ist, ihre Aussichten düster und ihr Leben ungewiss. Wieder andere widmen sich fleißig ihrem Studium, verpassen jedoch knapp jede Chance auf eine höhere Bildung; sie scheinen dazu verdammt zu sein, nie Erfolg zu haben – man kann sagen, dass ihre allerersten Hoffnungen auf dem Lebensweg in Rauch aufgehen. Sie wissen nicht, ob der vor ihnen liegende Weg eben oder steinig ist, und spüren so zum ersten Mal, wie unvorhersehbar das menschliche Schicksal ist. Daher blicken sie dem Leben mit einer Mischung aus Furcht und Erwartung entgegen. Andere sind nicht sehr gebildet, können aber Bücher schreiben und einen gewissen Ruhm erlangen. Und andere sind fast völlige Analphabeten, können aber im Geschäftsleben Geld verdienen und sind dadurch in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. … Ungeachtet der Unterschiede in ihren Fähigkeiten und ihrer Intelligenz und ob sie entschlossen sind oder nicht: Vor dem Schicksal, das keine Unterschiede zwischen groß und klein, hoch und niedrig, erhaben und gering macht, sind alle Menschen gleich. Welchen Beruf man ausübt, was man für seinen Lebensunterhalt tut und wie viel Reichtum man im Leben hat, hängt nicht von den Eltern, den eigenen Talenten oder den eigenen Anstrengungen und dem eigenen Ehrgeiz ab – ausschlaggebend ist die Vorherbestimmung des Schöpfers(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, verstand ich, dass zu den elterlichen Pflichten gehört, Kindern das Leben zu schenken und sie großzuziehen. Aber das Schicksal der Kinder, ihre berufliche Laufbahn oder ob sie arm oder reich sein werden – all das können Eltern nicht ändern. Das Schicksal, das Gott für einen Menschen vorherbestimmt hat, ist, wie es ist, und niemand kann daran etwas ändern. Ich hatte Gottes Herrschaft nicht verstanden. Ich glaubte, der Konkurrenzkampf in der Gesellschaft sei so hart, dass ein Mensch, um dort Fuß zu fassen, eine Ausbildung oder eine besondere Fähigkeit brauche, da er sonst ein schweres Leben führen müsse, und dass ich meine Pflicht als Mutter nicht erfüllt hätte, wenn ich meine Tochter nicht richtig fördern würde. Weil ich an dieser falschen Ansicht festhielt, begann ich, ihre Zukunft zu planen, als sie sehr jung war. Ich wählte den besten Kindergarten für sie aus und meldete sie für verschiedene Kurse an. Während andere Kinder draußen spielten, hetzte meine Tochter von einem Kurs zum nächsten. Schon in jungen Jahren war sie wie gefesselt und verlebte ihre Tage wie ein Roboter. Sie wurde Schritt für Schritt von dem Plan, den ich für sie aufgestellt hatte, vorangetrieben, was ihr die unbeschwerte Kindheit raubte, die sie eigentlich hätte haben sollen. Weil ich von morgens bis abends schuftete, um Geld zu verdienen, aß ich lange Zeit unregelmäßig, was zu Magenproblemen führte. Ich litt nicht nur still vor mich hin, sondern trieb meine Tochter sogar dazu, von zu Hause wegzulaufen. All das war die Folge davon, dass ich Gottes Herrschaft nicht verstanden hatte. Obwohl ich an Gott glaubte, glaubte ich an Seine Herrschaft nur mit Worten. In Wahrheit aber glaubte ich nicht wirklich an Gottes Worte und betrachtete weder Menschen noch Dinge nach Gottes Anforderungen und handelte und verhielt mich auch nicht danach. Das führte dazu, dass sowohl mein Kind als auch ich körperlich und seelisch völlig erschöpft waren und litten. Ich habe nie darüber nachgedacht, ob meine Art, meine Tochter zu erziehen, überhaupt richtig war. Konnte sie wirklich die Zukunft meines Kindes verändern? Wenn ich zurückdachte, waren meine Schulnoten nicht schlecht, und ich dachte, ich könnte auf eine Pädagogische Hochschule gehen und später einen sicheren Job haben. Doch unerwartet fiel ich durch die Hochschulaufnahmeprüfung und wurde nirgends angenommen. Nach meinem Schulabschluss lernte ich ein Handwerk. Ursprünglich wollte ich eine Bekleidungsfabrik eröffnen, doch der Bekleidungsindustrie ging es nicht gut, also musste ich mich umorientieren und eröffnete einen Friseursalon. Ich dachte darüber nach, zu expandieren, ließ es aber aus verschiedenen Gründen sein. Schritt für Schritt war ich dorthin gelangt, wo ich jetzt war, und nichts davon war nach meinen Plänen verlaufen. Ich konnte nicht einmal mein eigenes Schicksal ändern, wie also sollte ich das meiner Tochter ändern? Das Schicksal meiner Tochter war bereits bei ihrer Geburt von Gott bestimmt worden, und welchen Job sie in Zukunft haben würde und ob sie ein gutes Leben führen würde, war alles von Gott vorherbestimmt. Egal wie gut ich plante oder wie umfassend ich sie förderte und erzog, ich konnte ihr Schicksal nicht ändern. Ich erkannte Gottes Herrschaft und Bestimmungen nicht an und dachte, ich könnte ihr Schicksal durch meine eigenen Bemühungen ändern, indem ich sie förderte und erzog. Ich war wirklich erbärmlich und ignorant. Alles, was ich für meine Tochter tat, schien auf den ersten Blick richtig zu sein, und ich schmiedete Pläne für ihre Zukunft, doch in Wirklichkeit ging das, was ich tat, über die Verantwortung einer Mutter hinaus. Ich handelte gegen Gottes Herrschaft und Anordnungen!

Dann las ich Gottes Worte: „Wo ein Mensch im Laufe eines jeden Tages hingehen wird, was er tun wird, welchen Menschen oder Situationen er begegnen wird, welche Dinge er sagen wird und was passieren wird – sind das Dinge, die er vorhersagen kann? Man kann sagen, dass die Menschen nicht nur keine Möglichkeit haben, all diese Vorkommnisse vorherzusehen, sondern erst recht, dass sie keine Kontrolle darüber haben, wie sich die Dinge entwickeln. Im täglichen Leben der Menschen sind solche unvorhersehbaren Dinge nichts Besonderes, sie sind ganz normale Vorkommnisse. Das Auftreten dieser unwichtigen Alltagsangelegenheiten und die Mittel und Gesetze ihrer Entwicklung sind eine ständige Erinnerung für die Menschen: Nichts, was geschieht, ist ein Zufall; der Verlauf der Entwicklung und die Unvermeidbarkeit von allem, was geschieht, können nicht durch den menschlichen Willen verändert werden. Das Auftreten von allem, was geschieht, übermittelt eine Ermahnung des Schöpfers an die Menschheit sowie die Botschaft, dass Menschen nicht ihr eigenes Schicksal kontrollieren können. Gleichzeitig stellt es auch einen Rückschlag für die vergebliche Ambition und Begierde des Menschen dar, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Dieser Rückschlag ist wie eine mächtige Ohrfeige, die die Menschheit wieder und wieder trifft und die Menschen dazu zwingt, darüber nachzudenken, wer genau ihr Schicksal steuert und darüber herrscht. Und während ihre Ambitionen und Begierden ständig zunichtegemacht und zerschlagen werden, können die Menschen nicht anders, als sich unbewusst den Anordnungen für ihr Schicksal zu fügen und die Realität, den Willen des Himmels und die Herrschaft des Schöpfers zu akzeptieren(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). „Die Tragödie des Menschen besteht nicht darin, dass er nach einem glücklichen Leben strebt, nicht darin, dass er nach Ruhm und Gewinn strebt oder darin, dass er durch den Nebel gegen sein eigenes Schicksal ankämpft, sondern darin, dass er sich, nachdem er die Existenz des Schöpfers erkannt hat und nachdem er von der Tatsache, dass der Schöpfer Herrschaft über das menschliche Schicksal hat, erfahren hat, immer noch nicht vom falschen Weg abwenden kann, seine Füße nicht aus dem Schlamm ziehen kann, sondern stattdessen sein Herz verhärtet und stur auf seinen Fehlern beharrt. Er würde lieber weiter im Schlamm strampeln, verbissen gegen die Souveränität des Schöpfers ankämpfen, sich ihr bis zum Ende widersetzen, und das alles ohne die geringste Haltung von Reue. Erst dann, wenn er gebrochen und blutend am Boden liegt, beschließt er schließlich aufzugeben und umzukehren. Das ist die wahre Tragödie des Menschen. Also sage Ich, dass diejenigen, die sich dazu entscheiden, sich zu unterwerfen, weise sind, während diejenigen, die sich entscheiden, sich loszusagen töricht und stur sind(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige III). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, begann ich, über mich selbst nachzudenken. Wenn ich darauf zurückblickte, wie ich meine Tochter gefördert hatte, war ich immer der Überzeugung gewesen, dass sie beruflich bestimmt erfolgreich sein würde, solange ich ihre Zukunft plante und diesen Plan umsetzte. Nachdem ich zu Gott gefunden hatte, hielten Brüder und Schwestern Gemeinschaft mit mir darüber, dass die Zukunft eines Kindes von Gott bestimmt ist, dass Eltern darauf keinen Einfluss haben und dass wir uns Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen sollten. Doch ich hielt immer noch an meinen eigenen Ansichten fest und glaubte, ob meine Tochter beruflich erfolgreich sein würde, hinge von ihrer harten Arbeit ab. Die Menschen in der Welt glauben nicht an Gottes Herrschaft und denken, dass jeder sein Schicksal selbst in der Hand hat. Sie glauben, nur wer Mühsal erträgt, kann sich über andere erheben, und sie widersetzen sich blindlings den Bestimmungen und der Herrschaft des Schöpfers. Obwohl ich an Gott glaubte, glaubte ich nicht an Seine Herrschaft über das Schicksal des Menschen. Ich hatte dieselbe Sichtweise wie die Nichtgläubigen und wollte das Schicksal meiner Tochter durch menschliche Anstrengung ändern. Inwiefern war ich also eine Gläubige? Meine Ansichten glichen genau denen von Ungläubigen. Ich war wirklich nicht würdig, vor Gott zu leben! Ich war mir sehr wohl bewusst, dass Gott der Herr der gesamten Schöpfung ist, der über alles herrscht und alles kontrolliert. Aber um meiner eigenen selbstsüchtigen Wünsche willen wollte ich mich stur von Gottes Herrschaft losreißen und die Zukunft meiner Tochter verändern. Das brachte meiner Tochter und mir viel Schmerz und Leid, und obendrein war es ein Widerstand gegen Gottes Bestimmungen. Als ich das erkannte, wollte ich mich Gottes Herrschaft nicht länger widersetzen und war bereit, meine Tochter in Gottes Hände zu legen; ob sie in der Schule gut oder schlecht abschnitt, ich wollte mich dem unterwerfen. Nach dem Gebet fühlte ich mich in meinem Herzen friedlicher.

Kurze Zeit später kam meine Tochter zurück. Sie erzählte, sie arbeite in einem Restaurant. Als ich sah, dass meine Tochter abgenommen hatte, fragte ich traurig: „Wirst du wieder gehen?“ Meine Tochter nickte und unterdrückte ein Schluchzen. Ich riss mich zusammen, um meine Tränen zurückzuhalten, und sagte: „Es ist so schwer da draußen. Warum kommst du nicht wieder nach Hause?“ Meine Tochter weinte und sagte: „Ich habe hier keine Freiheit.“ Die Antwort meiner Tochter traf mich wie ein Messerstich, und ich hatte das Gefühl, mir würde das Herz brechen. Lag das nicht alles daran, dass ich sie gedrängt hatte? Ich hatte meinem Kind seine Freiheit und sein Glück geraubt, bis zu dem Punkt, an dem es lieber da draußen leiden wollte, als nach Hause zurückzukehren. Inwiefern war ich also eine pflichtbewusste Mutter? Ich konnte meine Tränen nicht länger zurückhalten, umarmte meine Tochter und weinte hemmungslos. Meine Tochter weinte ebenfalls bitterlich, und ich sagte: „Ich habe einen Fehler gemacht. Ich war keine gute Mama; ich hätte dich nicht so unter Druck setzen dürfen. Ich habe dir zu Hause jede Freiheit genommen und dir so viel Leid bereitet … Bitte, komm nach Hause. Ich werde dich nicht mehr zwingen, all die Dinge zu lernen, die du bisher gelernt hast.“ Nachdem meine Tochter zurückgekommen war, setzte ich sie nicht mehr so unter Druck beim Lernen wie früher. Ich ließ sie sich natürlich entwickeln, konzentrierte mich mehr darauf, mich um ihre alltäglichen Bedürfnisse zu kümmern und sprach mit ihr über den Glauben. Allmählich sprach meine Tochter mehr und wurde viel fröhlicher, und unser Haus erfüllte sich wieder mit Lachen. Eines Tages sagte meine Tochter: „Mama, du hast dich verändert; du setzt mich nicht mehr so unter Druck beim Lernen wie früher.“ Ich sagte: „Diese kleine Veränderung an mir habe ich der Führung von Gottes Wort zu verdanken. Durch Gottes Wort habe ich verstanden, dass meine Verantwortung darin besteht, dich gesund großzuziehen und dir eine angemessene geistige Erziehung zukommen zu lassen. Ob du in der Schule erfolgreich sein oder später in der Gesellschaft Fuß fassen wirst, ist alles von Gott angeordnet und bestimmt. Es war falsch von mir, dich früher unter Druck zu setzen. Es hat uns beiden so viel Leid zugefügt, aber keine Sorge, ich werde dich nicht wieder unter Druck setzen.“ Meine Tochter und ich weinten beide. Später besuchte meine Tochter eine Berufsschule und gehörte bei ihren Prüfungen immer zu den Besten. Sie rief mich fast jeden Abend an, erzählte mir von allem, was an dem Tag in der Schule passiert war, und unsere Beziehung wurde wie die von Freunden. Ich spürte wirklich von Herzen, wie gut es ist, gemäß Gottes Worten zu praktizieren.

Später las ich mehr von Gottes Wort und gewann ein gewisses Urteilsvermögen darüber, ob meine Erwartungen an meine Tochter vernünftig gewesen waren. Der Allmächtige Gott sagt: „Alle Eltern haben bestimmte Erwartungen an ihre Kinder. Ob diese Erwartungen nun groß oder klein sind, nah oder fern – sie drücken eine Einstellung aus, die Eltern zum Benehmen, zu den Handlungen und zum Leben ihrer Kinder haben und dazu, wie ihre Kinder mit ihnen umgehen. Sie sind auch eine Art konkrete Anforderung. Diese konkreten Anforderungen sind aus der Sicht der Kinder Dinge, die sie tun sollten, denn traditionellen Auffassungen zufolge dürfen sich Kinder den Befehlen ihrer Eltern nicht widersetzen – wenn sie es tun, heißt das, sie ehren die Eltern nicht. Daher tragen viele Menschen in dieser Sache eine große und schwere Last. Sollten die Leute sich also nicht im Klaren darüber sein, ob die konkreten Erwartungen der Eltern an ihre Kinder vernünftig sind oder nicht und ob ihre Eltern diese Erwartungen haben sollten oder nicht und welche dieser Erwartungen vernünftig sind, welche unvernünftig sind, welche rechtmäßig sind und welche erzwungen und unrechtmäßig sind? Außerdem gibt es Wahrheitsgrundsätze, die die Menschen verstehen und befolgen sollten, wenn es um die Herangehensweise an elterliche Erwartungen geht, darum, wie sie sie akzeptieren oder ablehnen sollten und um die Einstellung und die Sichtweise, mit der sie diese Erwartungen betrachten und an sie herangehen sollten. Wenn diese Fragen nicht gelöst wurden, schultern Eltern oft derartige Lasten und halten es für ihre Verantwortung und Verpflichtung, Erwartungen an ihre Kinder und Nachkommen zu haben, und denken selbstverständlich, dass es sich bei ihnen um weitere Dinge handelt, die sie vorweisen sollten. Sie sind der Meinung, wenn sie keine Erwartungen an ihre Kinder hätten, wäre das gleichbedeutend damit, ihre Verantwortung und Verpflichtungen ihren Kindern gegenüber nicht zu erfüllen und nicht zu tun, was Eltern tun sollten. Sie denken, es würde sie zu schlechten Eltern machen, zu Eltern, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen. Wenn es also um die Erwartungen geht, die sie an ihre Kinder haben, entwickeln Leute unwillkürlich verschiedene Anforderungen an ihre Kinder. Sie haben verschiedene Anforderungen an verschiedene Kinder zu verschiedenen Zeiten und unter verschiedenen Umständen. Da sie im Hinblick auf ihre Kinder diese Sichtweise haben und diese Last tragen, tun Eltern einfach die Dinge, die sie diesen ungeschriebenen Regeln zufolge tun sollten, ganz gleich, ob die Regeln richtig oder falsch sind. Eltern stellen Ansprüche an ihre Kinder, wobei sie diese Ansätze als eine Art Verpflichtung und als eine Art Verantwortung betrachten. Gleichzeitig zwingen sie sie ihren Kindern auf und bringen ihre Kinder dazu, ihnen gerecht zu werden(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (18)). „Unabhängig davon, wie groß die Erwartungen der Eltern an ihre Kinder sind, und unabhängig davon, für wie gerechtfertigt und natürlich Eltern ihre Erwartungen an ihre Kinder halten mögen, solange diese Erwartungen gegen Gottes Absichten, gegen Gottes Herrschaft und Anordnungen verstoßen und keine echte Unterwerfung unter Gott sind, sind sie etwas, das die Menschen loslassen sollten. Man kann sagen, dass diese Erwartungen negative Dinge sind; sie sind nicht angemessen und noch weniger sind sie positiv. Vielmehr verstoßen sie gegen die elterlichen Verantwortlichkeiten und überschreiten den Rahmen dieser Verantwortlichkeiten. Es sind Erwartungen und Forderungen an Kinder, die unrealistisch sind und der Menschlichkeit zuwiderlaufen. … Einige abnormale Handlungen und Äußerungsformen sowie extreme Verhaltensweisen, die Eltern gegenüber ihren noch nicht erwachsenen Kindern an den Tag legen, führen zu allerlei negativen Einflüssen und Belastungen für ihre Kinder und fügen dem geistigen, körperlichen und seelischen Wohlbefinden ihrer kleinen Kinder einen gewissen Schaden zu. Anhand dieser Tatsachen können wir sehen, dass dies unangemessen ist und den von Gott geforderten Grundsätzen für die Menschen widerspricht. Jeder, der vernünftig ist, sollte diese Gedanken und Handlungsweisen loslassen. Das liegt daran, dass sie aus der Perspektive der Menschlichkeit eine grausame und unmenschliche Art sind, das körperliche und seelische Wohlbefinden von Menschen zu ruinieren, die das Erwachsenenalter noch nicht erreicht haben(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (19)). Gott deckt auf, dass es den Kindern schadet und sie ruiniert, wenn Eltern ihre unvernünftigen Erwartungen und Forderungen an ihre Kinder als Verantwortlichkeiten und Pflichten betrachten, die sie ihren Kindern gegenüber erfüllen müssen, und die Kinder dann zwingen, diese zu erfüllen. Ich dachte über mich selbst nach. Von Kindheit an hatte ich gesehen, wie viel meine Eltern opferten, um sicherzustellen, dass wir später einen guten Job haben würden. Ich bewunderte meine Eltern wirklich und hielt sie für pflichtbewusst. Ich dachte mir, wenn ich einmal Kinder hätte, würde ich es genauso machen wie meine Eltern und eine verantwortungsvolle und gute Mutter sein. Nach der Geburt meiner Tochter dachte ich, da meine Tochter noch so jung sei, wisse sie nichts von der harten Realität und der Brutalität des gesellschaftlichen Konkurrenzkampfes. Da ich das durchgemacht hatte, müsse ich für ihre Zukunft planen und ihr den Weg ebnen. Selbst wenn das mit etwas Leid oder Erschöpfung verbunden wäre, müsse ich Geld sparen und alles tun, um sie zu erziehen und zu fördern, damit sie vielseitig talentiert sei und eine strahlende Zukunft habe. Ich dachte, das sei meine Verantwortung und Pflicht als Mutter. Ich folgte meinem Plan, meine Tochter zu erziehen und zu fördern, meldete sie für verschiedene Kurse an und überwachte sogar ihren Umgang mit Klassenkameraden, damit ihr Lernen nicht verzögert wurde. Ich gab ihr oft Ratschläge aus meiner eigenen Erfahrung, und selbst wenn meine Tochter sich darüber beklagte, müde zu sein und keine Freiheit zu haben, versuchte ich, ihr gut zuzureden und sie davon zu überzeugen, sich durch diese vorübergehende Mühsal zu kämpfen. Ich dachte nie, dass daran etwas falsch sei. Ich glaubte, ich täte dies zu ihrem eigenen Besten und würde meiner Verantwortung für sie gerecht werden. Selbst wenn Brüder und Schwestern mit mir Gemeinschaft hielten, überdachte ich meine Haltung nicht und zog die Gefühle meiner Tochter überhaupt nicht in Betracht. Ich dachte nicht daran, dass sie ein Kind war und was sie in ihrem Alter brauchte, sondern zwang ihr einfach meine eigenen Erwartungen auf, wodurch ich ihr junges Herz und ihren Verstand unter enormen Druck gesetzt, eingeschränkt und ihnen Schmerz zugefügt habe. Damit erfüllte ich weder meine Pflichten noch meine Verantwortung als Mutter, und meine Handlungen basierten vollständig auf unvernünftigen menschlichen Erwartungen. Ich betrachtete all meine Erwartungen als die Pflicht einer Mutter und trieb meine Tochter so weit, dass sie von zu Hause ausriss. Meine sogenannte „Verantwortung“ brachte sowohl mir als auch meiner Tochter Leid.

Eines Tages fragte mich eine Schwester, mit der ich zusammenarbeitete: „Du dachtest immer, die Förderung deiner Tochter sei die Erfüllung der Pflicht einer Mutter, aber du hast sie nie das tun lassen, was ihr Spaß machte, und hast stattdessen verlangt, dass sie deine Erwartungen erfüllt. Steckt nicht irgendeine Art von verdorbener Disposition dahinter?“ Ich brachte diese Frage im Gebet vor Gott und las Seine Worte: „Worauf basieren diese elterlichen Erwartungen? Woher kommen sie? Sie kommen von der Gesellschaft und der Welt. Der Zweck all dieser elterlichen Erwartungen besteht darin, den Kindern zu ermöglichen, sich an diese Welt und an diese Gesellschaft anzupassen, um nicht aus der Welt und der Gesellschaft ausgesondert zu werden, und um sich in der Gesellschaft zu etablieren, um einen sicheren Arbeitsplatz, eine stabile Familie und eine stabile Zukunft zu haben; daher haben Eltern verschiedene subjektive Erwartungen an ihre Kinder. Zum Beispiel ist es im Moment sehr beliebt, Computeringenieur zu sein. Manche Leute sagen: ‚Mein Sohn muss in Zukunft unbedingt Computeringenieur werden. Leute, die in diesem Bereich arbeiten, können eine Menge Geld verdienen, und es lässt auch ihre Eltern gut dastehen!‘ Wenn Kinder noch kein umfassendes Verständnis von der Gesellschaft oder von Arbeit haben, gehen Eltern hin und wählen Karrieren für sie aus oder planen die Zukunft für sie. Ist das nicht falsch? (Doch.) Diese Eltern knüpfen Erwartungen an ihre Kinder, die ganz und gar ihren eigenen Vorlieben und Begierden entsprechen. Ist das nicht subjektiv? (Doch.) Zu sagen, es sei subjektiv, ist nett ausgedrückt – was ist es wirklich? Was ist eine andere Interpretation dieser Subjektivität? Ist es nicht Selbstsucht? Ist es nicht Nötigung? (Doch.) Dir gefällt ein bestimmter Beruf, du möchtest ein Beamter sein, reich werden, in der Gesellschaft glänzen und erfolgreich sein, also bringst du deine Kinder dazu, auch danach zu streben, solch ein Mensch zu werden und einem solchen Weg zu folgen. Aber es ist schwer zu sagen, ob sie in Zukunft in der Lage sein werden, diese Arbeit zu tun, oder ob diese Arbeit wirklich zu ihnen passt. Und was genau ist dann ihr Schicksal? Wie wird Gott die Herrschaft über sie haben und Vorkehrungen für sie treffen? Weißt du diese Dinge? Manche Leute sagen: ‚Ich kümmere mich nicht um diese Dinge. Solange es etwas ist, das mir als Elternteil gefällt, dann ist es in Ordnung. Da es mir gefällt, knüpfe ich Erwartungen dieser Art an sie.‘ Ist das nicht zu selbstsüchtig? (Doch.) Nett ausgedrückt ist es sehr subjektiv, es ist nur ein Auf-sich-selbst-Hören, aber was ist es in Wirklichkeit? Es ist äußerst selbstsüchtig! Diese Eltern berücksichtigen nicht das Kaliber oder die Talente ihrer Kinder, und ihnen sind die Anordnungen, die Gott für das Schicksal und Leben jedes Einzelnen hat, egal. Sie berücksichtigen diese Dinge nicht, sie zwingen ihren Kindern nur aus ihrem Wunschdenken heraus ihre eigenen Vorlieben und Pläne auf. Manche Menschen sagen: ‚Wenn ich diese Vorkehrungen nicht treffe, wird sich das negativ auf ihre Zukunft auswirken. Sie sind jung und naiv, und bis sie es verstehen, wird alles zu spät sein. Als Elternteil muss ich mir Sorgen um meine Kinder machen und alles für sie arrangieren. Das ist die Verantwortung eines Elternteils!‘ An dieser Aussage ist nichts auszusetzen, aber wenn deine Pläne und Vorkehrungen nicht das sind, was deine Kinder brauchen, sondern Dinge, die du ihnen aufzwingst, dann ist das nicht angebracht. Die Pläne und Vorkehrungen vieler Eltern für ihre Kinder verlaufen sich allesamt im Sande. Was ist der Grund dafür? Dass die Eltern ihre Kinder nicht wirklich verstehen; sie wissen nicht, welchem Weg ihre Kinder in ihrem Leben folgen werden oder zu was für Menschen sie werden. Sind das in diesem Fall dann nicht Vorkehrungen, die blindlings getroffen wurden? Viele Menschen wählen während ihres Studiums gute Hauptfächer, aber warum gelingt es ihnen nach ihrem Abschluss nicht, in einem zugehörigen Bereich zu arbeiten? Das wird voll und ganz durch das Schicksal eines Menschen bestimmt; darin zeigt sich Gottes Herrschaft und Seine Anordnungen. Was die Frage betrifft, welche Karriere oder welchen Lebensweg ein Mensch einschlagen sollte, das kann niemand durchschauen – das Schicksal eines jeden Menschen folgt seinem eigenen Takt und hat seine eigenen Gesetze –, und diese Entscheidungen haben nichts mit seinen Eltern zu tun. … Du bürdest deinen Kindern diesen Druck frühzeitig auf, damit sie in Zukunft vielleicht weniger Mühsal erleiden müssen, und das bereits in einem Alter, in dem sie noch gar nichts verstehen. Ist es wirklich so, dass sie etwas aus sich machen werden, nur weil sie diesen Druck ertragen haben? Wenn sie es versäumen, sich irgendwelche echten Fähigkeiten oder Kenntnisse anzueignen, wäre das Ganze dann nicht vergebens? Sie von klein auf Druck ertragen zu lassen, ist für ihre körperliche und geistige Gesundheit nicht förderlich. Wenn es zu gewissen Krankheiten führt und einige Konsequenzen mit sich bringt, schadet ihnen das dann nicht? Tust du das wirklich zu ihrem Besten? Es ist nicht unbedingt eine schlechte Sache, dass sie es nicht verstehen. Zumindest können sie ein paar bequeme, einfache und glückliche Jahre verleben. Wenn sie diese Dinge von klein auf durchschauen könnten und anfingen, diesen Druck zu ertragen, wäre das für sie nicht unbedingt etwas Gutes(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (18)). Aus Gottes Worten erkannte ich, dass die unvernünftigen Erwartungen, die Eltern an ihre Kinder haben, von bösen Trends in der Gesellschaft beeinflusst sind und dass all diese Dinge von Satan stammen. Genau wie in meinem Fall: Ich hatte eine geringe Bildung und keine besonderen Fertigkeiten, und ich konnte mich in der Gesellschaft nur mit Mühe und Not durch eigene Anstrengung über Wasser halten, während diejenigen mit hoher Bildung oder besonderen Fertigkeiten weniger leiden und durch den Einsatz ihres Verstandes und ihrer Worte ein Leben ohne materielle Sorgen führen können. Ich war von den irreführenden und trügerischen satanischen Philosophien wie „Andere Beschäftigungen sind gering, Bücher übertreffen sie alle“, „Wissen kann dein Schicksal verändern“ und „Diejenigen, die geistig hart arbeiten, herrschen über andere, und diejenigen, die mit ihren Händen hart arbeiten, werden von anderen beherrscht“ beeinflusst. Ich dachte, dass nur Wissen und besondere Fertigkeiten das eigene Schicksal verändern und zu einem guten Leben führen könnten. Also nahm ich es aufgrund meiner Erfahrung auf mich, Pläne für meine junge Tochter zu schmieden und sie zu zwingen, Wissen und Fertigkeiten zu erlernen, ohne auch nur im Geringsten zu bedenken, ob das Dinge waren, die meiner Tochter gefielen. Ich war einzig und allein darauf fixiert, meine Tochter zu einer talentierten und herausragenden Person zu erziehen. Satan nutzt diese Philosophien, um die Menschen in die Irre zu führen, was mich fälschlicherweise glauben ließ, dass nur Wissen das Schicksal verändern könne, und ich konnte nur daran denken, wie ich meine Tochter fördern könnte, um ihr Schicksal zu verändern. Im Rückblick wurde mir klar, dass das, was ich tat, keine wirkliche Bedeutung hatte, dass Gott bereits bestimmt hat, was aus meiner Tochter werden wird, und dass niemand das ändern kann. Mir fehlte jegliches Urteilsvermögen gegenüber Satans verdorbenen Methoden oder böswilligen Absichten, und ich zwang meine Tochter eigensinnig, so zu handeln, wie ich es wünschte. Infolgedessen ertrug meine Tochter in so jungen Jahren so viel Druck und Leid, und ihre einst unschuldige und unbeschwerte Kindheit wurde durch meinen Egoismus zerstört. Habe ich meinem Kind damit nicht geschadet? Oberflächlich betrachtet schien es, als würde ich die Zukunft meiner Tochter im Auge haben, aber in Wirklichkeit zwang ich ihr meine eigenen Vorlieben und Wünsche auf, alles für meine eigenen selbstsüchtigen Wünsche und um mir selbst Ehre zu machen. Ich war wirklich selbstsüchtig! Ich mag kaum daran denken – was wäre aus meiner Tochter geworden, wenn Gottes Worte mich nicht geführt hätten und wenn ich sie weiterhin so eingeengt und unterdrückt hätte? Als mir das klar wurde, dankte ich Gott aufrichtig dafür, dass Er mich erleuchtet und geführt hat, sodass ich meine verdorbene Natur ein wenig mehr verstehen konnte.

Ich las noch mehr von Gottes Worten: „Indem wir das Wesen elterlicher Erwartungen sezieren, können wir feststellen, dass diese Erwartungen selbstsüchtig sind, dass sie der Menschlichkeit zuwiderlaufen und dass sie nichts mit den Verantwortungen der Eltern zu tun haben. Wenn Eltern ihren Kindern allerlei Erwartungen und Anforderungen auferlegen, üben sie einen großen zusätzlichen Druck auf sie aus – das hat nichts mit der Erfüllung ihrer Verantwortlichkeiten zu tun. Was sind also die Verantwortlichkeiten, die Eltern erfüllen sollten? Zumindest sollten sie ihren Kindern beibringen, ehrliche Menschen zu sein, die die Wahrheit sagen und Dinge auf ehrliche Weise tun, und sie lehren, gutherzig zu sein und keine schlechten Dinge zu tun, und sie in eine positive Richtung lenken. Das sind ihre grundlegendsten Verantwortlichkeiten. Darüber hinaus sollten sie ihre Kinder anleiten, sich praktisches Wissen und Fähigkeiten anzueignen, und so weiter, basierend auf ihrem Kaliber und ihren Umständen. Wenn Eltern an Gott glauben und die Wahrheit verstehen, sollten sie ihre Kinder dazu bringen, Gottes Worte zu lesen und die Wahrheit zu akzeptieren, damit sie den Schöpfer erkennen und verstehen, dass die Menschen von Gott geschaffen wurden und dass Gott in diesem Universum existiert; sie sollten ihre Kinder anleiten, zu Gott zu beten und die Worte Gottes zu essen und zu trinken, damit sie einige Wahrheiten verstehen können, sodass sie, wenn sie erwachsen sind, in der Lage sind, an Gott zu glauben, Gott zu folgen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu tun, anstatt weltlichen Trends nachzujagen, sich in verschiedenen komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen zu verstricken und von den verschiedenen bösen Trends dieser Welt verführt, verdorben und verwüstet zu werden. Dies sind tatsächlich die Verantwortlichkeiten, die Eltern erfüllen sollten. Die Verantwortlichkeiten, die sie erfüllen sollten, bestehen darin, in ihrer Rolle als Eltern ihren Kindern vor dem Erwachsenwerden eine positive Führung und angemessene Unterstützung zu bieten sowie sich in ihrem fleischlichen Leben in Bezug auf die täglichen Notwendigkeiten unverzüglich um sie zu kümmern(Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (18)). Gottes Worte zeigten mir einen Weg der Praxis auf, und ich wusste nun, wie ich meine Kinder richtig behandeln sollte. Eltern sollten eine angemessene Erziehung und Bildung entsprechend den Bedürfnissen des Kindes in den verschiedenen Altersstufen bieten. Wenn Kinder jung sind, brauchen sie ihre Eltern, die ihnen beibringen, wie man sich verhält, wie man eine normale menschliche Denkweise entwickelt, und wie man ein guter Mensch ist. Außerdem brauchen sie ihre Eltern, die sich gut um ihre Gesundheit kümmern, damit sie gesund zu Erwachsenen heranwachsen können. Eltern sollten ihnen keine falschen Gedanken, keinen Druck und keine Lasten aufbürden, und wenn möglich, können sie ihnen erzählen, wie Gott die Himmel und die Erde und alle Dinge erschaffen hat, wie Er wirkt, um die Menschen zu führen und zu retten. Sie können sie anleiten, an Gott zu glauben, und ihnen eine positive Richtung und Hilfe geben. Das ist auch die Verantwortung und Pflicht von Eltern. Jetzt arbeitet meine Tochter nicht in einem Bereich, der mit ihrer Fachrichtung zu tun hat, und meine ältere Schwester bat mich, meine Tochter zu überreden, einen Job in ihrem Fachbereich zu suchen. Aber ich weiß, dass Gott bereits bestimmt hat, welchen Job meine Tochter auch immer ausübt. Ich kann meiner Tochter einen Rat geben, aber es steht ihr frei zu wählen, was sie möchte. Ich teilte ihr dann meine Gedanken mit. Meine Tochter sagte: „Ich mag meinen jetzigen Job.“ Ich sagte: „Da du das sagst, respektiere ich deine Entscheidung.“ Es war ein ungezwungenes Gespräch mit ihr, ohne Zwang oder Druck. Ich erlebte, dass es wirklich befreiend ist, gemäß Gottes Worten zu praktizieren. Dank sei Gott für Seine Führung!

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