43. Endlich wurde mir klar, dass ich durch und durch selbstsüchtig war

Von Su Fengshuang, China

2021 tat ich in der Kirche meine Pflicht als Leiterin. Damals arbeitete ich mit Schwester Li Hua zusammen. Meine Hauptverantwortung war die Evangeliumsarbeit, während Li Hua für die Bereinigungsarbeit der Kirche verantwortlich war. Bei anderen Aufgaben arbeiteten wir zusammen. Eines Tages erhielt ich einen Brief von einer Schwester, in dem stand, dass Fang Xia bei der Organisation der Bereinigungsmaterialien nicht vorankam, was den Fortschritt der Arbeit behinderte. In dem Brief wurden wir gebeten, abzuwägen, ob sie neu eingeteilt werden musste. Ich wusste, dass Fang Xia kein besonders gutes Kaliber hatte und dass die Organisation der Bereinigungsmaterialien ziemlich anstrengend für sie war, also musste sie wirklich neu eingeteilt werden. Aber dann dachte ich, dass die Bereinigungsarbeit Li Huas Verantwortung war. Wenn es dort Probleme gab, war es ihre Aufgabe, diese durch gemeinschaftlichen Austausch zu lösen. Die Evangeliumsarbeit, für die ich zuständig war, umfasste viele Dinge und barg viele Probleme. Ich wurde sogar schon einmal von den oberen Leitern zurechtgestutzt, weil einige Arbeiten nicht umgesetzt worden waren. Wenn ich mich nicht bald darum kümmern und es umsetzen würde, würde ich vielleicht wieder zurechtgestutzt werden. Ich hielt es für wichtiger, meine Zeit und Energie der Evangeliumsarbeit zu widmen. In diesen zwei Tagen war Li Hua nicht in unserer Gastunterkunft, da sie etwas zu erledigen hatte. Also bat ich eine andere Schwester, ihr auszurichten, dass sie sich nach ihrer Rückkehr schnell um Fang Xias Situation kümmern und sie zeitnah neu einteilen sollte. Danach beschäftigte ich mich wieder mit der Arbeit, für die ich verantwortlich war. Einige Zeit später berichtete eine andere Schwester von Problemen mit Fang Xia. Sie sagte, dass Fang Xia bei der Ausführung ihrer Pflicht keine Last trug und sie, wenn die Schwestern sie auf ihre Probleme hinwiesen, diese nicht akzeptierte und sogar Hitzköpfigkeit offenbarte. Alle fühlten sich von ihr ein wenig eingeschränkt. Ich dachte bei mir: „Kann es sein, dass Li Hua letztes Mal nicht nachgeforscht hat, was los war? Warum ist Fang Xia immer noch nicht entlassen worden? Sie ist zu einer Unterbrechung und Störung unter unseren Brüdern und Schwestern geworden und muss dringend entlassen werden.“ Zu dieser Zeit konnte Li Hua aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht das Haus verlassen und ihre Pflicht ausführen. Um das auszugleichen, wählten wir Ding Yan als neue Leiterin, damit sie die Arbeit, für die Li Hua bisher verantwortlich war, übernehmen konnte. Ich dachte mir: „Ding Yan hat schon einmal Bereinigungsarbeit gemacht und kann Menschen besser einschätzen als ich. Ich werde Ding Yan dazu bringen, Fang Xia zu entlassen.“ Ich hätte nie geahnt, dass Ding Yan nach der Versammlung zurückkommen und sagen würde: „Ich hatte Angst, wenn ich Fang Xia gleich bei unserem ersten Treffen entlasse, hätte sie vielleicht eine schlechte Meinung von mir, also habe ich sie nicht entlassen.“ Damals dachte ich nur daran, dass die Bereinigungsarbeit in Ding Yans Verantwortung lag, und wenn sie Fang Xia nicht entließ, war das ihr Versäumnis, ihre Verantwortung zu erfüllen, und nicht mein Problem. Also mischte ich mich in diese Angelegenheit nicht ein. Später erfuhren die oberen Leiter von dieser Angelegenheit und veranlassten, dass jemand Fang Xia umgehend entließ. Sie schickten uns auch einen Brief und fragten, warum wir ungeeignete Leute nicht umgehend entlassen und neu eingeteilt hatten, und forderten uns auf, unsere Reflexionen und Erkenntnisse zu dieser Angelegenheit aufzuschreiben. Damals hatte ich nicht das geringste Verständnis meiner selbst. Ich dachte, diese Arbeit fiele nicht in meinen Aufgabenbereich, und selbst wenn jemand zur Rechenschaft gezogen würde, sollte ich das nicht sein. Es waren Li Hua und Ding Yan, die es versäumt hatten, Fang Xia umgehend zu entlassen. Die oberen Leiter sahen, dass ich mich rechtfertigte und mich vor meiner Verantwortung drückte und dass ich nicht das geringste Verständnis meiner selbst hatte. Darüber hinaus hatte ich eine arrogante Disposition und nahm das Zurechtstutzen und die Führung meiner Brüder und Schwestern nicht an. Ich hatte meine Pflicht nicht im Einklang mit den Grundsätzen ausgeführt und der Arbeit des Hauses Gottes sowie dem Lebenseintritt meiner Brüder und Schwestern geschadet. Deshalb entließen sie mich.

Während meiner Andacht las ich einen Abschnitt aus Gottes Worten, der sehr gut auf meinen eigenen Zustand zutraf. Der Allmächtige Gott sagt: „Wie äußert sich die Selbstsucht und Gemeinheit von Antichristen? Für alles, was ihrem Status oder Ansehen zugutekommt, unternehmen sie Anstrengungen und tun oder sagen alles Nötige und ertragen bereitwillig jedes Leid. Aber wenn es um die Arbeit geht, die von Gottes Haus angeordnet wurde, oder um die Arbeit, die dem Lebenswachstum des von Gott auserwählten Volkes zugutekommt, ignorieren sie dies völlig. Selbst wenn böse Menschen Unterbrechungen und Störungen verursachen und alle Arten von Bösem begehen und dadurch die Arbeit der Kirche ernsthaft beeinträchtigen, kümmern sie sich nicht darum oder erkundigen sich nicht danach, als ob dies nichts mit ihnen zu tun hätte. Und wenn jemand die bösen Taten eines bösen Menschen entdeckt und meldet, behaupten sie, sie hätten nichts gesehen, und täuschen Unwissenheit vor. Aber wenn jemand sie selbst meldet und aufdeckt, dass sie keine echte Arbeit tun und nur nach Ruhm, Gewinn und Status streben, dann sehen sie rot. Es werden hastig Treffen einberufen, um zu besprechen, wie man reagieren soll, und es werden Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, wer sie hintergangen hat, wer der Anstifter war und wer mitgemacht hat. Sie werden nicht essen und schlafen, bis sie der Sache auf den Grund gegangen sind und sie vollständig aufgeklärt haben – sie werden sich sogar erst dann glücklich fühlen, wenn sie alle, die an der Anzeige gegen sie beteiligt waren, zur Rechenschaft gezogen haben. Dies ist die Äußerungsform von Selbstsucht und Gemeinheit, nicht wahr? Tun sie wirklich Kirchenarbeit? Sie handeln um ihrer eigenen Macht und ihres eigenen Status willen und beschäftigen sich mit ihrem eigenen Vorhaben, so einfach ist das. Egal, für welche Arbeit sie verantwortlich sind, Antichristen denken nie an die Interessen des Hauses Gottes. Sie überlegen nur, ob ihre eigenen Interessen betroffen sind, und denken nur an das kleine Stückchen Arbeit, das vor ihnen liegt und von dem sie profitieren. Für sie ist die Hauptarbeit der Kirche nur etwas, das sie in ihrer Freizeit tun. Sie nehmen sie überhaupt nicht ernst. Sie bewegen sich nur, wenn sie zum Handeln gedrängt werden, tun nur, was sie gerne tun, und verrichten nur Arbeit, um ihre eigene Macht und ihren eigenen Status zu erhalten. In ihren Augen sind jede Arbeit, die von Gottes Haus angeordnet wird, die Arbeit, das Evangelium zu verbreiten, und der Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk nicht wichtig. Egal, welche Schwierigkeiten andere Menschen bei ihrer Arbeit haben, welche Probleme sie erkannt und ihnen gemeldet haben, wie aufrichtig ihre Worte sind, die Antichristen schenken dem keine Beachtung, sie mischen sich nicht ein, ganz so, als hätte das nichts mit ihnen zu tun. Egal, wie groß die Probleme sind, die bei der Arbeit der Kirche auftauchen, sie selbst bleiben völlig gleichgültig. Selbst wenn ein Problem direkt vor ihnen liegt, gehen sie es nur oberflächlich an. Nur wenn der Obere sie direkt zurechtstutzt und ihnen befiehlt, ein Problem zu lösen, werden sie widerwillig ein wenig echte Arbeit leisten und für den Oberen eine Show abziehen. Danach werden sie sich weiterhin mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigen. Wenn es um die Arbeit der Kirche geht, um wichtige Angelegenheiten, die das große Ganze betreffen, kümmern sie sich um nichts davon und ignorieren diese Dinge, und wenn sie Probleme entdecken, kümmern sie sich nicht einmal um diese. Welche Angelegenheiten andere auch zur Sprache bringen, sie geben oberflächliche Antworten und drucksen herum und kümmern sich nur mit großem Widerwillen um diese Angelegenheiten. Ist dies nicht eine Äußerungsform von Selbstsucht und Gemeinheit?(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)). Gott enthüllt, dass Antichristen furchtbar selbstsüchtig und verachtenswert sind. Sie sind nur bereit, hart zu arbeiten, Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen für Dinge, die sie gut dastehen lassen und ihnen die Wertschätzung anderer einbringen. Die Arbeit der Kirche und die Schwierigkeiten der Brüder und Schwestern interessieren sie überhaupt nicht, und sie gehen mit all dem nur nachlässig um. Das ist ihnen völlig gleichgültig, selbst wenn sie wissen, dass jemand für Unterbrechungen und Störungen sorgt. Die Disposition, die ich offenbarte, glich der eines Antichristen. Ich wusste ganz genau, dass Fang Xia bei ihren Pflichten keine Ergebnisse erzielte und schnell neu eingeteilt werden musste, aber ich hatte das Gefühl, dass die Bereinigungsarbeit in Li Huas Verantwortung lag und dass alle Probleme von ihr gelöst werden sollten. Ich dachte, selbst wenn ich Zeit investiert hätte, um diese Probleme zu lösen, hätte ich dadurch nicht gut dagestanden und es wäre reine Zeitverschwendung gewesen. Also handelte ich unverantwortlich und ignorierte die Angelegenheit. Etwas später war Li Hua nicht mehr in der Lage, ihre Pflichten auszuführen. Ding Yan war gerade erst zur Leiterin gewählt worden, und ich hätte sie begleiten sollen, um Fang Xia zu entlassen. Aber ich habe es nur kurz mit ihr besprochen. Danach hörte ich sie sagen, dass sie Bedenken hatte und Fang Xia deshalb nicht entlassen hatte, und habe mich trotzdem nicht umgehend um die Angelegenheit gekümmert. Ich war der Kirchenarbeit gegenüber nachlässig gewesen und war nicht gewissenhaft mit ihr umgegangen. Als die oberen Leiter mich zurechtstutzten, habe ich es nicht nur versäumt, über mich selbst nachzudenken, sondern sogar versucht, die Verantwortung abzuwälzen, und gesagt, dass die Schwestern, die mit mir arbeiteten, Fang Xia nicht rechtzeitig entlassen hatten. Damit wollte ich mich aus der Affäre ziehen. Hätten die oberen Leiter Fang Xia nicht umgehend entlassen, hätte sie das Team wohl noch lange gestört und der Bereinigungsarbeit sowie dem Leben der Brüder und Schwestern großen Schaden zugefügt. Ich war seit über zwei Jahren Leiterin und hatte einige Grundsätze begriffen. Ich hätte mich mehr kümmern und meine Verantwortung erfüllen müssen, um die verschiedenen Arbeiten der Kirche zu schützen. Als ich sah, dass jemand die Kirchenarbeit störte und unterbrach, hätte ich diese Person sofort stoppen und zügeln müssen. Ungeeignete Leute hätten rechtzeitig neu eingeteilt oder entlassen werden müssen. Wenn ich die Dinge nicht klar durchschaute, hätte ich Rat suchen und mich mit meinen Mitarbeitern beraten sollen. Das heißt es, seine Verantwortung zu erfüllen. Doch weil ich nur auf meinen eigenen Ruf, meinen Status und die Anerkennung der oberen Leiter aus war, kümmerte ich mich nur um die Arbeit in meinem eigenen Aufgabenbereich. Wenn ich sah, dass in anderen Bereichen Probleme auftauchten, ignorierte ich sie einfach. Ich besaß wirklich überhaupt keine Menschlichkeit! Ich war durch und durch selbstsüchtig! Hätten die oberen Leiter mich nicht entlarvt, zurechtgestutzt und entlassen, hätte ich bis heute nicht über mich selbst nachgedacht. Ich hätte nie verstanden, wie sehr Satan mich verdorben hatte und wie verachtenswert und schäbig meine Lebensweise war. Als ich das begriff, empfand ich tiefe Reue und machte mir große Vorwürfe. Gleichzeitig betete ich voller Dankbarkeit zu Gott: „O Gott, meine Entlassung ist Ausdruck Deiner Gerechtigkeit. Du hast mich nicht entsprechend meiner Verfehlungen behandelt, sondern mir sogar die Chance gegeben, Buße zu tun, damit ich über mich selbst nachdenken und Selbsterkenntnis erlangen konnte. Das ist Ausdruck Deiner Liebe und Errettung. O Gott, bitte hilf mir, mich in dieser Sache zu erkennen und aufrichtig Buße zu tun.“

Später las ich diese Worte Gottes: „Im Haus Gottes sind alle, die nach der Wahrheit streben, vor Gott vereint und nicht getrennt. Sie alle arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin: ihre Pflicht zu erfüllen, die ihnen zufallende Arbeit zu verrichten, nach den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, zu tun, was Gott verlangt, und Seine Absichten zufriedenzustellen. Wenn dein Ziel nicht dieser Sache gilt, sondern dir selbst, der Befriedigung deiner selbstsüchtigen Begierden, dann ist das die Offenbarung einer verdorbenen satanischen Disposition. In Gottes Haus werden die Pflichten den Wahrheitsgrundsätzen entsprechend getan, während die Handlungen der Nichtgläubigen von ihren satanischen Dispositionen gelenkt werden. Dies sind zwei sehr unterschiedliche Wege. Nichtgläubige hegen ihre eigenen Machenschaften, jeder von ihnen hat seine eigenen Ziele und Pläne, und jeder lebt für seine eigenen Interessen. Deshalb kämpfen sie alle um ihren eigenen Vorteil und sind nicht bereit, auch nur einen Fingerbreit von dem aufzugeben, was sie gewinnen. Sie sind geteilt, nicht vereint, weil sie kein gemeinsames Ziel verfolgen. Die Absicht und die Natur hinter ihrem Tun ist dieselbe. Sie sind alle nur auf sich selbst bedacht. Es gibt keine Wahrheit, die darin herrscht; was sehr wohl herrscht und das Sagen hat, ist eine verdorbene satanische Disposition. Sie werden von ihrer verdorbenen satanischen Disposition beherrscht und können sich selbst nicht helfen, und so stürzen sie immer weiter in die Tiefen der Sünde hinab. Wenn in Gottes Haus die Grundsätze, Methoden, Motivation und der Ausgangspunkt eures Handelns sich nicht von denen der Nichtgläubigen unterscheiden würden, wenn mit euch auch eine verdorbene satanische Disposition spielen würde, ihr auch von dieser kontrolliert und manipuliert würdet, und wenn der Ausgangspunkt eures Handelns eure eigenen Interessen, euer Ansehen, euer Stolz und euer Status wären, dann würdet ihr eure Pflicht nicht anders ausführen als die Nichtgläubigen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Als ich über Gottes Worte nachdachte, wurde mir klar: Obwohl ich an Gott glaubte, Ihm folgte und in der Kirche Pflichten ausführte, hatten sich meine Gedanken und Ansichten nicht geändert. Ich verließ mich in meinem Leben immer noch auf die satanischen Gifte „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“ und „Ein Mensch hinterlässt seinen Namen, wo immer er sich aufhält, genauso wie eine Gans gellend schnattert, wo immer sie fliegt.“ Ich lebte nach einer selbstsüchtigen und verachtenswerten verdorbenen Disposition und dachte nur an meinen eigenen Ruf und Status. Als ich erfuhr, dass Fang Xia bei ihrer Pflicht keine Ergebnisse erzielte, andere Brüder und Schwestern störte und die Bereinigungsarbeit behinderte, wusste ich ganz genau, dass sie umgehend entlassen und durch eine geeignete Person ersetzt werden musste. Ich dachte aber nur an meinen eigenen Verantwortungsbereich und jagte lediglich meinem eigenen Ruf und Status nach. Ich dachte, wenn dieses Problem gelöst würde, würden andere das Lob dafür ernten und ich hätte keine Gelegenheit, im Rampenlicht zu stehen. Also ignorierte ich es einfach. Ich dachte gar nicht daran, welch immensen Schaden es der Kirchenarbeit und dem Leben meiner Brüder und Schwestern zufügen würde, wenn dieses Problem ungelöst bliebe. Obwohl die Bereinigungsarbeit hauptsächlich in der Verantwortung meiner Arbeitspartnerin lag, hieß das nicht, dass sie mich nichts anging. Als Leiterin, wenn bei irgendeiner Aufgabe ein Problem auftritt, muss ich mich einschalten, es gemeinsam mit meinen Mitarbeitern besprechen, nach den Grundsätzen suchen und es lösen. Das ist meine Verantwortung und die Pflicht meines Amtes. Doch ich lebte nur für meinen eigenen Ruf und Status. Ich war selbstsüchtig und verachtenswert und habe weder die Interessen der Kirche geschützt noch die Arbeit in ihrer Gesamtheit im Blick behalten. Ich ging die Kirchenarbeit nicht als Mitglied eines Teams an. Nichtgläubige schmieden bei ihrer Arbeit ihre eigenen Pläne, und alles, was sie tun, tun sie nur zu ihrem eigenen Vorteil. Meine momentane Arbeitsweise unterschied sich in keiner Weise von der der Nichtgläubigen.

Eines Tages sah ich in einem Erfahrungszeugnis-Video eine Passage aus Gottes Worten: „Gott hat so großartige Arbeit geleistet, die Wahrheit auszudrücken und Menschen zu retten, und hat Sein ganzes Herzblut darauf verwandt. Gott nimmt diese gerechteste aller Angelegenheiten enorm ernst; Er hat all Sein Herzblut für die Menschen gegeben, die Er retten möchte. Auf diesen Menschen ruhen auch all Seine Erwartungen, und die endgültigen Ergebnisse und die Herrlichkeit, die Er durch Seinen 6 000-jährigen Führungsplan erlangen möchte, werden alle an diesen Menschen verwirklicht werden. Wenn sich jemand gegen Gott stellt und sich dieser Angelegenheit entgegenstellt, sie stört oder ihre Ergebnisse zunichtemacht, wird Gott so jemandem vergeben? (Nein.) Kränkt das Gottes Disposition? Wenn du immer wieder sagst, dass du Gott folgst, nach Rettung strebst, Gottes genaue Prüfung und Führung akzeptierst und Sein Gericht und Seine Züchtigung annimmst und dich ihnen unterwirfst, du aber während du diese Worte sagst, dennoch die verschiedenen Aspekte des Werks der Kirche störst, unterbrichst und zunichtemachst, und aufgrund deiner Störung, Unterbrechung und Zerstörung, aufgrund deiner Nachlässigkeit oder Pflichtvernachlässigung oder aufgrund deiner egoistischen Begierden und deines Ziels, nach deinen eigenen Interessen zu streben, den Interessen des Hauses Gottes, den Interessen der Kirche und vielen anderen Aspekte schadest, bis hin zu dem Punkt, dass das Werk von Gottes Haus ernsthaft gestört und zerstört wird – wie sollte Gott dann dein Ergebnis im Buch deines Lebens bewerten? Wie solltest du charakterisiert werden? In aller Fairness solltest du bestraft werden. Das nennt man, seine gerechte Strafe zu erhalten. Welches Verständnis dieser Sache habt ihr nun? Was sind die Interessen der Menschen? (Sie sind niederträchtig.) Die Interessen der Menschen sind in Wirklichkeit all ihre extravaganten Wünsche. Um es direkt zu sagen: Sie sind allesamt Versuchungen, allesamt Illusionen, und sie sind allesamt Köder, die Satan benutzt, um die Menschen in Versuchung zu führen. Nach Ruhm, Gewinn und Status zu streben und seine eigenen Interessen zu verfolgen, bedeutet, mit Satan zusammenzuarbeiten und Böses zu tun, und es bedeutet, sich Gott zu widersetzen. Um Gottes Werk zu behindern, schafft Satan verschiedene Umgebungen, um die Menschen in Versuchung zu führen, zu stören und in die Irre zu führen und um sie daran zu hindern, Gott zu folgen, sodass sie sich Ihm nicht unterwerfen können, und stattdessen mit Satan zusammenarbeiten und ihm folgen, und sich absichtlich auflehnen, um Gottes Werk zu stören und zu zerstören. Ganz gleich, wie Gott über die Wahrheit Gemeinschaft hält, solche Menschen kommen dennoch nicht zur Besinnung. Wie sehr das Haus Gottes sie auch zurechtstutzt: Sie nehmen die Wahrheit trotzdem nicht an. Sie unterwerfen sich Gott nicht im Geringsten, sondern bestehen darauf, die Dinge auf ihre Weise zu regeln und zu tun, was sie wollen. Dadurch stören sie das Werk der Kirche und machen es zunichte, beeinträchtigen ernsthaft den Fortschritt der verschiedenen Arbeiten der Kirche und fügen dem Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk enormen Schaden zu. Diese Sünde ist enorm, und solche Menschen werden mit Sicherheit von Gott bestraft werden(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 1)). Ich dachte über Gottes Worte nach und verstand, dass Gott Seine ganze gewissenhafte Mühe in die Errettung der Menschheit gesteckt hat. Gott will nicht, dass Sein Werk in irgendeiner Weise gestört wird oder Schaden nimmt. Gott verabscheut und hasst alle Menschen, die Sein Werk stören und ihm Schaden zufügen und sich Ihm widersetzen. Solche Menschen sollten bestraft werden. Gott liebt diejenigen, die nach der Wahrheit streben, sich Ihm unterwerfen und Ihm Treue erweisen. Gott hofft, dass wir unserer Verantwortung gerecht werden, die Kirchenarbeit zu schützen. Ich dachte darüber nach, wie ich als Leiterin versagt hatte, meiner Verantwortung nachzukommen und Fang Xia umgehend zu entlassen, wodurch sich die Bereinigungsarbeit verzögerte. So war ich selbst zu jemandem geworden, der die Arbeit der Kirche unterbrach und störte – zu jemandem, den Gott verabscheut und hasst. Als ich das verstand, bekam ich Angst, trat vor Gott und betete: „O Gott, ich bin zutiefst selbstsüchtig und habe überhaupt keine Menschlichkeit. Ich jage nur Ruf und Status nach und schütze die Interessen des Hauses Gottes nicht. Ich habe Dinge getan, die sich gegen Dich auflehnen und sich Dir widersetzen. Ich bin Deiner Errettung nicht würdig. O Gott, ich bin bereit, Buße zu tun. Bitte führe mich, damit ich einen Weg der Praxis finde.“

Dann las ich weitere Worte Gottes: „Ganz gleich, für wie viele Aufgaben du verantwortlich bist, wenn du ein Leiter bist, dann liegt es in deiner Verantwortlichkeit, dich ständig über die Aufgaben, für die du verantwortlich bist, zu erkundigen und Fragen über sie zu stellen und gleichermaßen sie auch zu überprüfen und Probleme, sobald sie auftauchen, unverzüglich zu lösen. Das ist deine Aufgabe. Wenn du also ein Regionalleiter, Bezirksleiter, Kirchenleiter, oder irgendein Teamleiter oder Verantwortlicher bist, sobald du deinen Verantwortungsbereich kennst, musst du regelmäßig prüfen, ob du echte Arbeit verrichtest, ob du die Verantwortlichkeiten, die ein Leiter oder Mitarbeiter erfüllen sollte, auch erfüllt hast sowie welche der verschiedenen Aufgaben, die dir anvertraut wurden, du nicht getan hast, welche du nicht tun willst, welche davon schlechte Ergebnisse erzielten und bei welchen du die Grundsätze nicht begriffen hast. All dies sind Dinge, die du oft prüfen solltest. Gleichzeitig musst du lernen, mit anderen Gemeinschaft zu halten und ihnen Fragen zu stellen. Und du musst lernen, wie du in Gottes Worten und den Arbeitsanordnungen für die Praxis einen Plan, Grundsätze und einen Weg findest. Was irgendwelche Arbeitsanordnungen betrifft: Ob es um administrative Dinge, Personalfragen, das Kirchenleben oder sonst irgendwelche beruflichen Aufgaben geht, wenn es die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern berührt, dann ist es eine Verantwortung, die Leiter und Mitarbeiter erfüllen sollten, und fällt in den Zuständigkeitsbereich von Leitern und Mitarbeitern – mit diesen Aufgaben solltest du dich befassen. Natürlich sollten Prioritäten entsprechend der Situation gesetzt werden; kein Aspekt der Arbeit darf ins Hintertreffen geraten. Manche Leiter und Mitarbeiter sagen: ‚Ich habe weder drei Köpfe noch sechs Arme. Es gibt so viele Aufgaben in der Arbeitsanordnung – wenn ich für jede davon zuständig sein soll, schaffe ich das auf keinen Fall.‘ Wenn es einige Aufgaben gibt, an denen du dich nicht persönlich beteiligen kannst, hast du dann angeordnet, dass jemand anderes sie ausführt? Und nachdem du diese Anordnung getroffen hast, hast du sie dann weiterverfolgt und dich danach erkundigt? Hast du seine Arbeit geprüft? Du hattest doch sicherlich Zeit, dich zu erkundigen und eine Überprüfung durchzuführen? Natürlich hattest du die Zeit!(Das Wort, Bd. 5, Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (10)). „Für alle, die eine Pflicht ausführen, unabhängig davon, wie tiefgründig oder oberflächlich ihr Verständnis von der Wahrheit ist, besteht die einfachste Art der Praxis, um in die Wahrheitsrealität einzutreten, darin, bei jeder Gelegenheit an die Interessen von Gottes Haus zu denken, ihre selbstsüchtigen Begierden, persönlichen Absichten und Motive sowie ihren Stolz und ihren Status loszulassen und die Interessen von Gottes Haus an erste Stelle zu stellen – das ist das Mindeste, was sie tun sollten. Wenn ein Mensch, der eine Pflicht ausführt, nicht einmal so viel tun kann, wie kann man dann von ihm behaupten, dass er seine Pflicht ausführt? Das kann man nicht als Ausführen der eigenen Pflicht bezeichnen. Du solltest zuerst an die Interessen von Gottes Haus denken, Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen und die Arbeit der Kirche mit in Betracht ziehen. Setze diese Dinge an allererste Stelle; erst danach kannst du darüber nachdenken, wie solide dein Status ist oder wie andere dich betrachten. Teilt es in zwei Schritte auf und geht einen kleinen Kompromiss ein – habt ihr nicht das Gefühl, dass dies die Dinge ein wenig einfacher macht? Wenn du eine Weile so praktizierst, wirst du spüren, dass es keine schwierige Sache ist, Gott zufriedenzustellen. Außerdem, wenn du deine Verantwortlichkeiten erfüllen kannst, deine Verpflichtungen und deine Pflicht erfüllen kannst, deine selbstsüchtigen Begierden, Absichten und Motive beiseitelegen kannst, Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen kannst, und die Interessen des Hauses Gottes, die Arbeit der Kirche und die Pflicht, die du ausführen sollst, an die erste Stelle setzen kannst, dann wirst du, nachdem du eine Weile auf diese Weise Erfahrungen gemacht hast, spüren, dass es gut ist, sich auf diese Weise zu verhalten, dass die Menschen auf ehrliche und aufrichtige Weise leben sollten und dass sie kein rückgratloses, schmutziges, verachtenswertes Dasein führen sollten, sondern vielmehr aufrecht und gerecht sein sollten. Du wirst spüren, dass dies das Ebenbild ist, das ein Mensch ausleben sollte. Dein Verlangen, deine eigenen Interessen zu befriedigen, wird allmählich schwinden(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Aus Gottes Worten erkannte ich, dass alle Aufgaben des Hauses Gottes sehr wichtig sind und es in der Verantwortung der Leiter und Mitarbeiter liegt, jede einzelne davon zu beaufsichtigen und nachzuverfolgen. Die Aufgaben aufzuteilen, ist lediglich ein notwendiger Teil der Arbeit, um sicherzustellen, dass sie noch bessere Ergebnisse erzielt. Ich hingegen dachte, durch die Aufgabenteilung wäre ich für die anderen Aufgaben nicht mehr verantwortlich. Ich dachte, wenn Probleme im Verantwortungsbereich eines anderen auftraten, dann sollte diese Person sie auch lösen und die Verantwortung dafür tragen. Diese Sichtweise ist falsch und entspricht nicht Gottes Anforderungen an Leiter und Mitarbeiter. Leiter sind für die Arbeit im Ganzen verantwortlich, und die Bereinigungsarbeit fiel auch in meinen Aufgabenbereich. Wenn Probleme auftraten, musste ich meiner Verantwortung gerecht werden: Ich musste die Probleme gemeinsam mit meinen Mitarbeitern besprechen und lösen. Gleichzeitig verstand ich, dass ich bei meiner Pflicht die Interessen des Hauses Gottes an die erste Stelle setzen und die Arbeit in ihrer Gesamtheit im Blick behalten musste. Ich durfte nicht zulassen, dass der Gewinn und Verlust meiner persönlichen Interessen die Arbeit des Hauses Gottes beeinträchtigt oder den Lebenseintritt meiner Brüder und Schwestern verzögert. In Zukunft muss ich nach Gottes Worten praktizieren. Egal, welche Aufgabe ich ausführe, ich muss immer meine eigene Verantwortung erfüllen. Ich darf nicht länger an meine eigenen Interessen denken.

Später war ich für die Bewässerung der Neulinge zuständig. Meine Arbeitspartnerin, Schwester Yang Li, hatte für einige Zeit auswärts etwas zu erledigen. Bevor sie ging, übergab sie mir alle Neulinge, die sie bisher bewässert hatte. Ich dachte bei mir: „Einige der Neulinge, die ich bewässere, sind in keinem guten Zustand. Ich muss ihre Probleme lösen. Wo soll ich da die Zeit finden, auch noch die Neulinge zu bewässern, für die du verantwortlich bist? Wenn meine eigene Pflicht darunter leidet, was werden die Leiter dann von mir denken? Dass ich keine Last trage und keine echte Arbeit leiste?“ Bei diesen Gedanken wurde mir klar, dass mein Zustand falsch war. Ich dachte schon wieder an meine eigenen Interessen und arbeitete für meinen eigenen Ruf und Status. Ich erinnerte mich an die Worte Gottes: „Für alle, die eine Pflicht ausführen, unabhängig davon, wie tiefgründig oder oberflächlich ihr Verständnis von der Wahrheit ist, besteht die einfachste Art der Praxis, um in die Wahrheitsrealität einzutreten, darin, bei jeder Gelegenheit an die Interessen von Gottes Haus zu denken, ihre selbstsüchtigen Begierden, persönlichen Absichten und Motive sowie ihren Stolz und ihren Status loszulassen und die Interessen von Gottes Haus an erste Stelle zu stellen – das ist das Mindeste, was sie tun sollten. Wenn ein Mensch, der eine Pflicht ausführt, nicht einmal so viel tun kann, wie kann man dann von ihm behaupten, dass er seine Pflicht ausführt? Das kann man nicht als Ausführen der eigenen Pflicht bezeichnen(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbenen Dispositionen ablegt). Ich musste die Interessen des Hauses Gottes schützen. Ich durfte nicht mehr an meinen eigenen Ruf und Status denken. Die Neulinge, die Yang Li mir übergeben hatte, hatten auf dem wahren Weg noch keine festen Wurzeln geschlagen. Die KPCh verhaftete und verfolgte überall Christen und verbreitete haltlose Gerüchte, um die Kirche des Allmächtigen Gottes in Verruf zu bringen. Wenn die Neulinge die Wahrheit nicht verstünden, könnten sie jederzeit in die Irre geführt werden und in Satans Fänge geraten. Da Yang Li mir nun diese Neulinge übergeben hatte, war es jetzt meine Verantwortung, sie zu bewässern und zu unterstützen. Wenn ich durch meine Selbstsucht, Gemeinheit und Verantwortungslosigkeit dafür sorgen würde, dass diese Neulinge sich zurückziehen und ihren Glauben aufgeben, dann würde das mein Gewissen schwer belasten. Ich durfte mich nicht länger von meiner selbstsüchtigen und gemeinen, verdorbenen Disposition leiten lassen. Egal, in wessen Verantwortung diese Neulinge vorher lagen, ich musste sie gut bewässern, damit sie so bald wie möglich feste Wurzeln schlagen konnten. Also rüstete ich mich mit der Wahrheit aus und bewässerte und unterstützte alle Neulinge entsprechend ihren Auffassungen und Problemen. Als ich so praktizierte, spürte ich Frieden und innere Ruhe in meinem Herzen.

Nach diesen Erfahrungen hatte ich eine tiefgreifende Erkenntnis: Wenn Menschen nach einer selbstsüchtigen und gemeinen, verdorbenen Disposition leben und nur Ruf und Status nachjagen, genießen sie vielleicht für den Moment ein gewisses Ansehen, doch wenn sie ihrer Verantwortung nicht nachkommen, hinterlassen sie Verfehlungen, und ihre Herzen sind voller Qual. Wenn man jedoch seine persönlichen Interessen loslässt sowie nach Gottes Worten praktiziert und eintritt, dann findet das Herz Frieden und innere Ruhe. Ich danke Dir, Gott, dass Du mich geführt hast, all dies zu erkennen und zu erlangen!

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