41. Meine Verlogenheit wurde durch eine Kleinigkeit offenbart

Von Zhang Di, China

Ende November 2023 beaufsichtigte ich zusammen mit zwei Schwestern die Bewässerungsarbeit in mehreren Kirchen. Jedes Mal, wenn wir die Abweichungen und Probleme bei unserer Arbeit zusammenfassten, stand ich unter großem Druck. Mein Arbeitsvermögen war nicht besonders gut, mir fielen Probleme meist nur langsam auf und ich war nicht so schlagfertig und hatte kein so gutes Kaliber wie die beiden Schwestern, mit denen ich zusammenarbeitete. Wenn zum Beispiel Neulinge sich nicht regelmäßig versammelten, nannten die Bewässerer objektive Gründe und wiesen nur auf die Probleme der Neulinge hin. Sie dachten nicht darüber nach, ob es bei ihren Pflichten irgendwelche Abweichungen gab. Da ich kein Urteilsvermögen hatte, schloss ich mich einfach den Worten der Bewässerer an und fixierte mich auf die Neulinge. Die Schwestern, mit denen ich arbeitete, konnten jedoch die Details der von den Bewässerern genannten Probleme analysieren und so die Wurzel der Probleme erkennen. Dadurch ließen sich die Probleme viel effektiver lösen. Wann immer ich mich mit den Schwestern verglich, fühlte ich mich unzulänglich, und obwohl sie nichts sagten, war es mir furchtbar peinlich. Ständig machte ich mir Sorgen: „Was werden sie von mir denken? Werden sie sagen, dass ich kaum Fortschritte gemacht habe, obwohl ich schon einige Zeit in der Ausbildung war? Werden sie denken, dass es mir an Kaliber fehlt?“ Jedes Mal, wenn wir unsere Arbeit zusammenfassten, fühlte ich mich sehr bedrückt und wollte mich diesen Situationen auf keinen Fall stellen.

Eines Tages im Januar 2024 versammelten wir uns, um unsere Arbeit zusammenzufassen. Ich dachte bei mir: „Ich darf diesmal auf keinen Fall als Erste Gemeinschaft halten. Ich warte, bis die Schwestern ihre Zusammenfassungen vorbringen, und rede dann als Letzte. Wenn sie die meisten Punkte zusammengefasst haben und es gemeinsame Probleme gibt, gebe ich am Ende einfach eine kurze Zusammenfassung ab. Auf diese Weise werden sie mein wahres Gesicht nicht sehen.“ Als Schwester An Ran also fragte, wer seine Zusammenfassung als Erste abgeben wolle, blieb ich still. Danach begann An Ran, jede Kirche und jedes Problem im Detail zusammenzufassen. Je detaillierter ihre Zusammenfassungen wurden, desto unruhiger fühlte ich mich und dachte: „Nach einer so gründlichen Zusammenfassung von An Ran, lässt mich da meine simple Gemeinschaft dann nicht unzulänglich wirken? Werden sie sagen, dass es mir an Einsicht mangelt und ich ein schlechtes Kaliber habe?“ Weil ich so unruhig war, konnte ich mich gar nicht auf die Probleme konzentrieren, die An Ran zusammenfasste. Nach einer Weile war An Ran fertig, und Yang Xi machte nach ihr weiter. Obwohl Yang Xis Zusammenfassung nicht so gründlich war wie die von An Ran, konnte sie auf einige entscheidende Probleme bei der Bewässerungsarbeit hinweisen. Zu diesem Zeitpunkt war ich extrem nervös und hatte das Gefühl, die Zeit verginge wie im Flug. Es dauerte nicht lange, da war auch Yang Xi fertig, und sie sagte: „Die Probleme in diesen Kirchen sind sich recht ähnlich.“ An Ran pflichtete ihr bei und sagte: „Das stimmt.“ Als ich die Schwestern das sagen hörte, ergriff ich die Gelegenheit und dachte: „Da sie alle sagen, dass die Probleme sich ähneln, bedeutet das dann, dass ich keine Zusammenfassung abgeben muss? Auf diese Weise kann ich es vermeiden, mich mit einer simplen Gemeinschaft zu blamieren.“ Ich nutzte die Gelegenheit schnell und sagte: „Meine Zusammenfassung behandelt in etwa die gleichen Probleme wie eure.“ Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass es bereits nach Mitternacht war und alle etwas müde wirkten. Also dachte ich: „Alle sind jetzt müde. Selbst wenn sie merken, dass meine Zusammenfassung simpel ist, könnten sie denken, dass es nur daran liegt, dass ich keinen klaren Kopf mehr habe. Auf diese Weise kann ich mich einfach durchwursteln.“ Also sagte ich: „Es ist jetzt schon zu spät, und mein Kopf ist etwas wirr. Meine Zusammenfassung ist ähnlich wie eure, also werde ich sie nur grob umreißen.“ Doch unerwartet sagte An Ran: „Das jetzt zusammenzufassen, wird keine guten Ergebnisse bringen. Lasst uns das morgen früh machen.“ Aber dann dachte ich: „Morgen früh, wenn alle wieder mehr Energie haben, werden sie sofort erkennen, wie simpel meine Zusammenfassung ist. Was werden sie dann von mir denken? Es wäre besser für mich, jetzt meine Zusammenfassung abzugeben. Selbst wenn meine Zusammenfassung simpel ist, fällt es ihnen vielleicht gar nicht auf. Auf diese Weise kann ich zumindest ein bisschen mein Gesicht wahren.“ Schnell sagte ich: „Lasst uns die Zusammenfassung heute Nacht beenden, wir haben morgen früh andere Arbeit.“ Die Schwestern sagten nichts darauf und sahen schläfrig aus, während sie sich weiter meine Zusammenfassung anhörten. Nachdem ich fertig war, fühlte ich mich endlich erleichtert.

Später, während einer Versammlung, teilte ich diese Erfahrung, als ich über meinen Zustand Gemeinschaft hielt. Als ich darüber sprach, wurde mir klar, wie sehr ich mich wegen einer simplen Arbeitszusammenfassung verrückt gemacht hatte! Die Schwestern, mit denen ich arbeitete, wiesen mich ebenfalls darauf hin und sagten: „Sieh dir an, wie sehr du dich durch dein ständiges Grübeln verrannt hast! Weißt du, warum du keine Probleme erkennen konntest? Ganz einfach, weil du nur darauf bedacht warst, dein Ansehen zu wahren, und du gedanklich nicht bei der Sache warst.“ Was die Schwestern sagten, stimmte wirklich. In letzter Zeit hatte sich die Effektivität unserer Arbeit verschlechtert, und ich hatte nicht darüber nachgedacht, wie ich die Probleme und Abweichungen klar zusammenfassen und wirksam lösen könnte. Ich habe auch nicht darüber nachgedacht, wie die Schwestern, mit denen ich arbeitete, Probleme entdeckten und zusammenfassten, oder etwas von ihnen gelernt. Stattdessen machte ich mir nur Gedanken darüber, mein Ansehen und meinen Status zu schützen. An diesem Punkt fiel mir ein Artikel mit einem Erfahrungszeugnis ein, den ich ein paar Tage zuvor gelesen hatte. Darin wurde eine Passage aus Gottes Worten zitiert, die einen Zustand sezierte, der meinem sehr ähnlich war. Ich suchte ihn schnell heraus, um ihn zu lesen. Der Allmächtige Gott sagt: „Die Menschlichkeit von Antichristen ist unehrlich, was bedeutet, dass sie überhaupt nicht ehrlich sind. Alles, was sie sagen und tun, ist verfälscht und enthält ihre eigenen Absichten und Ziele, und in all dem verbergen sich ihre schändlichen und unaussprechlichen Betrügereien und Intrigen. Die Worte und Taten von Antichristen sind also zutiefst verunreinigt und voller Falschheit. Egal, wie viel sie reden, es ist unmöglich zu wissen, welche ihrer Worte wahr und welche falsch sind, welche richtig und welche verkehrt. Das liegt daran, dass sie unehrlich sind und ihr Denken äußerst kompliziert ist, voller tückischer Intrigen und gespickt mit Betrügereien. Nichts von dem, was sie sagen, ist geradlinig. Sie sagen nicht, eins sei eins und zwei sei zwei, Ja sei Ja und Nein sei Nein. Stattdessen reden sie in allen Angelegenheiten um den heißen Brei herum und durchdenken die Dinge wieder und wieder in ihrem Kopf, wobei sie die Konsequenzen abwägen und die Vor- und Nachteile aus jedem Blickwinkel prüfen. Dann überarbeiten sie das, was sie sagen wollen, sodass es alles ziemlich umständlich klingt. Ehrliche Menschen verstehen nie, was sie sagen, und werden leicht von ihnen getäuscht und betrogen, und jeder, der mit solchen Menschen spricht und verkehrt, empfindet diese Erfahrung als ermüdend und anstrengend. Sie sagen nie eins ist eins und zwei ist zwei, sie sagen nie, was sie denken, und sie beschreiben die Dinge nie so, wie sie sind. Alles, was sie sagen, ist unergründlich, und die Ziele und Absichten ihrer Handlungen sind sehr kompliziert. Wenn die Wahrheit ans Licht kommt – wenn andere Menschen sie durchschauen und ihnen auf die Schliche kommen – erfinden sie schnell eine andere Lüge, um es zu vertuschen(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Exkurs 4: Zusammenfassung – Der Charakter von Antichristen und ihre Dispositionsessenz (Teil 1)). Gott hat eine bestimmte Art von Menschen mit der Disposition eines Antichristen entlarvt. Diesen Menschen fehlt jegliche Ehrlichkeit in ihren Worten und Taten, sie handeln immer mit persönlichen Absichten und Zielen, und ihre Gedanken sind völlig verworren. Sie machen selbst simple Angelegenheiten kompliziert. Ihre Disposition ist sehr hinterlistig. Ich war genau die Art von Mensch, die Gott entlarvt hat. Weil ich bei meiner Zusammenfassung der Arbeit nicht viele Probleme erkannt hatte, machte ich mir Sorgen, dass die anderen Schwestern wegen der Einfachheit meiner Gemeinschaft auf mich herabsehen würden. Also begann mein Verstand, Pläne und Intrigen zu spinnen, und ich dachte, ich könnte warten, bis die Schwestern mit ihrer Gemeinschaft fertig waren, um dann am Ende eine eher allgemeine Gemeinschaft zu halten. Als ich sah, dass die Schwestern Abweichungen und entscheidende Probleme bei der Arbeit erkannt hatten, wollte ich verhindern, dass sie herausfanden, wie simpel mein Verständnis des Problems war, und ich mich blamierte. Obwohl es also Probleme gab, die mir nicht aufgefallen waren, schloss ich mich trotzdem den Äußerungen der Schwestern an und behauptete, meine Zusammenfassung sei dieselbe wie ihre. Ich entschied mich sogar, die Zusammenfassung zu geben, wenn alle müde waren, um sie in dem Glauben zu lassen, dass die Einfachheit meiner Zusammenfassung nicht meine Schuld war, sondern an der späten Stunde und meinem unklaren Kopf lag. Als An Ran vorschlug, es auf den nächsten Tag zu verschieben, um bessere Resultate zu erzielen, hatte ich Angst, dass ich mich, wenn ich diese Gelegenheit verstreichen ließe, nicht mehr durchwursteln könnte. Also bestand ich darauf, noch in derselben Nacht meine Zusammenfassung abzugeben, und behauptete, ein Aufschub würde die Arbeit des nächsten Tages verzögern. Ich erkannte, dass meinen Gedanken, Worten und Taten jede Spur von Ehrlichkeit fehlte und dass mein Verstand völlig verworren war. In Wirklichkeit hätte ich einfach ehrlich sein sollen, ganz gleich, wie viele Probleme ich hätte erkennen können, und wenn es Probleme gab, die ich nicht erkannt hatte, hätte ich nach meinen eigenen Abweichungen suchen und sie danach wettmachen können. Aber ich machte diese Angelegenheit viel zu kompliziert. Ich dachte, ich müsste jedes Wort, das ich sagen wollte, lange im Voraus abwägen, und all meine Gedanken drehten sich darum, mein Gesicht zu wahren. Mein Verstand war voll von heimtückischen Plänen, und ich war so hinterlistig!

Später erlangte ich durch das Essen und Trinken von Gottes Worten ein gewisses Verständnis dafür, warum ich so hinterlistig war, sowie für die Natur und die Folgen von Verlogenheit. Der Allmächtige Gott sagt: „Was sagt ihr – ist das Leben für hinterlistige Menschen nicht anstrengend? Sie verbringen ihre ganze Zeit damit, Lügen zu erzählen, und um sie zu vertuschen, erzählen sie dann weitere Lügen und lassen sich auf Tricksereien ein. Sie haben sich diese Anstrengung selbst zuzuschreiben. Sie wissen, dass es anstrengend ist, so zu leben – warum wollen sie dann trotzdem hinterlistig und kein ehrlicher Mensch sein? Habt ihr jemals über diese Frage nachgedacht? Das ist die Folge davon, wenn Menschen von ihrer satanischen Natur getäuscht werden; sie hindert sie daran, sich von dieser Art Leben, dieser Disposition zu befreien. Die Menschen sind bereit zu akzeptieren, auf diese Weise getäuscht zu werden und so zu leben; sie wollen die Wahrheit nicht praktizieren und den Weg des Lichts nicht gehen. Du bist der Meinung, dass es anstrengend ist, so zu leben, und dass es unnötig ist, sich so zu verhalten – aber hinterlistige Menschen halten es für absolut notwendig. Sie denken, dass es für sie eine Demütigung mit sich bringen würde, wenn sie es nicht täten, dass es ihrem Image, ihrem Ruf und auch ihren Interessen schaden würde und dass sie zu viel verlieren würden. Sie hegen diese Dinge, sie hegen ihr eigenes Image, ihren eigenen Ruf und Status. Das ist das wahre Gesicht der Menschen, die die Wahrheit nicht lieben. Kurz gesagt, wenn Leute nicht gewillt sind, ehrliche Menschen zu sein oder die Wahrheit zu praktizieren, dann liegt es daran, dass sie die Wahrheit nicht lieben. In ihrem Herzen hegen sie Dinge wie Ansehen und Status, es gefällt ihnen, weltlichen Trends zu folgen, und sie leben unter Satans Macht. Es handelt sich hierbei um ein Problem mit ihrer Natur. Jetzt gibt es Menschen, die jahrelang an Gott geglaubt haben, die viele Predigten gehört haben und gut darüber Bescheid wissen, worum es im Glauben an Gott geht. Aber sie praktizieren immer noch nicht die Wahrheit und haben sich kein bisschen verändert – woran liegt das? Es liegt daran, dass sie die Wahrheit nicht lieben. Selbst wenn sie ein wenig von der Wahrheit verstehen, sind sie dennoch nicht in der Lage, sie zu praktizieren. Bei solchen Menschen spielt es keine Rolle, wie lange sie an Gott glauben, es wird alles vergebens sein. Können Menschen, die die Wahrheit nicht lieben, gerettet werden? Das ist völlig unmöglich. Wenn jemand die Wahrheit nicht liebt, dann gibt es ein Problem mit seinem Herzen, mit seiner Natur. Es kann nicht gelöst werden. Ob jemand in seinem Glauben gerettet werden kann oder nicht, hängt davon ab, ob er die Wahrheit liebt oder nicht. Nur jene, die die Wahrheit lieben, können die Wahrheit akzeptieren; nur sie können um der Wahrheit willen Härten durchleben und einen Preis bezahlen, und nur sie können zu Gott beten und auf Ihn vertrauen. Nur sie können durch ihre Erfahrungen nach der Wahrheit suchen und über sich nachdenken und zur Selbsterkenntnis kommen, den Mut haben, gegen das Fleisch aufzubegehren, und das Praktizieren der Wahrheit und Unterwerfung unter Gott erreichen. Nur jene, die die Wahrheit lieben, können auf diese Weise danach streben, den Weg der Errettung gehen und Gottes Anerkennung erlangen. Es gibt keinen anderen Weg als diesen. Jenen, die die Wahrheit nicht lieben, fällt es sehr schwer, sie zu akzeptieren. Der Grund dafür ist, dass sie ihrer Natur nach der Wahrheit abgeneigt sind und sie hassen. Wenn sie aufhören wollten, sich Gott zu widersetzen oder Böses zu tun, würde ihnen das sehr schwerfallen, weil sie Satan gehören und bereits zu Teufeln und zu Gottes Feinden geworden sind. Gott rettet die Menschheit, Er rettet weder Teufel noch Satan. Manche Menschen stellen Fragen wie: ‚Ich verstehe die Wahrheit wirklich. Ich kann sie nur nicht in die Praxis umsetzen. Was soll ich tun?‘ Das ist jemand, der die Wahrheit nicht liebt. Wenn jemand die Wahrheit nicht liebt, dann kann er sie nicht in die Praxis umsetzen, selbst wenn er sie versteht, weil er es im Herzen nicht tun will und die Wahrheit nicht mag. Ein solcher Mensch kann nicht mehr gerettet werden. Einige Menschen sagen: ‚Mir scheint, dass man bei vielem das Nachsehen hat, wenn man ein ehrlicher Mensch ist, also will ich keiner sein. Hinterlistige Menschen haben nie das Nachsehen – sie profitieren sogar davon, andere auszunutzen. Also bin ich lieber ein hinterlistiger Mensch. Ich will andere nicht von meinen Privatangelegenheiten in Kenntnis setzen, ich will nicht, dass sie mich begreifen oder verstehen. Mein Schicksal sollte in meinen eigenen Händen liegen.‘ Nur zu, dann versuch das ruhig – und sieh, was passiert. Warte ab, mit welchem Ergebnis du am Ende dastehst; warte ab, wer am Schluss in die Hölle kommen und bestraft werden wird(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die grundlegendste Praxis, eine ehrliche Person zu sein). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, wurde mir klar, dass hinterlistige Menschen von Natur aus die Wahrheit nicht lieben und nicht bereit sind, Ehrlichkeit zu praktizieren. Sie verbringen ihre Tage damit, Pläne zu schmieden und zu täuschen, um ihr Ansehen und ihren Status zu wahren, und führen so ein anstrengendes und schmerzhaftes Leben. All dies wird durch die Qualen und die Trickserei ihrer satanischen Natur verursacht. Die Arbeit zusammenzufassen, um Probleme und Abweichungen zu erkennen, sollte dazu dienen, die Bewässerungsarbeit in Zukunft zu verbessern, aber ich machte mir immer Sorgen, dass die Schwestern wegen der Einfachheit meiner Zusammenfassung auf mich herabsehen würden, also stellte ich ständig Berechnungen an und schmiedete Pläne. Ich hatte eindeutig keine Probleme erkannt, doch ich traute mich nicht, offen die Wahrheit zu sagen. Damit die Zusammenfassungen Resultate erzielten, schlugen die Schwestern, mit denen ich zusammenarbeitete, vor, dass wir dann Zusammenfassungen abgeben sollten, wenn wir voller Energie waren. Ich wusste, dass der Vorschlag der Schwester der Arbeit zugutekommen würde, und griff dennoch zu Tricksereien, um mein Gesicht zu wahren. Ich war so hinterlistig! Oberflächlich betrachtet schien es, als ob ich gegen andere Menschen intrigierte, aber im Grunde genommen versuchte ich, Gott zu täuschen. Genau wie die Schwestern, mit denen ich arbeitete, sagten, war ich während der Arbeitszusammenfassung gedanklich nicht bei der Sache, noch nutzte ich die Zusammenfassung, um Probleme und Abweichungen zu erkennen, um die Arbeit künftig zu verbessern. Stattdessen dachte ich nur an mein Ansehen und meinen Status und schmiedete akribisch Pläne, um meine Unzulänglichkeiten zu vertuschen. Die Art und Weise, wie ich lebte, war nicht nur erschöpfend, ich konnte so auch nicht Gottes Erleuchtung oder Führung erlangen. Tatsächlich war ich nicht nur bei diesem einen Zusammenfassungsmeeting betrügerisch und täuschend. Selbst in unseren normalen Besprechungen verhielt ich mich oft hinterlistig, um es zu vermeiden, meine Unzulänglichkeiten zu enthüllen. Bei Problemen, die ich nicht erkannt hatte, plapperte ich einfach nach, was die Schwestern sagten, oder erfand einen würdevoll klingenden Grund, um mich herauszureden. Ich dachte daran, dass Gott so viele Wahrheiten kundgetan hat, die uns anleiten, nach der Wahrheit zu streben, ehrlich zu sein und ein wahres Abbild eines Menschen auszuleben, aber ich verstieß ständig gegen Gottes Anforderungen und lebte gemäß meiner satanischen Disposition. Nach außen hin baute ich eine feste Fassade auf, damit die Schwestern, mit denen ich arbeitete, meine Unzulänglichkeiten nicht erkannten und ich für den Augenblick mein Ansehen und meinen Status wahren konnte. Doch Gott prüft alles ganz genau. Durch die hinterlistige Disposition, die ich an den Tag legte, und meine verachtenswerte Absicht, meine Interessen zu schützen, hatte ich Gottes Hass und Abscheu auf mich gezogen. Ich erinnerte mich daran, was der Herr Jesus sagte: „Wahrlich Ich sage euch: Es sei denn, dass ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen(Matthäus 18,3). Gottes Disposition ist gerecht und heilig, und Er billigt diejenigen, die schlicht und ehrlich sind. Wenn ich weiterhin nach meiner hinterlistigen Disposition lebte und ständig versuchte, Menschen und Gott zu täuschen, ohne Ehrlichkeit zu praktizieren, würde Gott mir am Ende den Rücken kehren und mich ausmustern.

Später fand ich durch Gottes Worte einen Weg der Praxis und des Eintritts. Der Allmächtige Gott sagt: „Dass Gott von den Menschen verlangt, ehrlich zu sein, beweist, dass Er hinterlistige Menschen wirklich verabscheut und sie Ihm missfallen. Gottes Abneigung gegen hinterlistige Menschen ist eine Abneigung gegen die Art und Weise, wie sie Dinge tun, gegen ihre Dispositionen und auch gegen ihre Absichten und ihre Mittel des Betrugs; Gott missfällt all das. Wenn hinterlistige Menschen die Wahrheit akzeptieren können, ihre hinterlistige Disposition eingestehen und bereit sind, Gottes Rettung anzunehmen und die Wahrheit zu praktizieren, um ehrliche Menschen zu werden, dann haben auch sie Hoffnung auf Rettung, denn weder Gott noch die Wahrheit bevorzugen irgendjemanden. Wenn wir also Menschen werden wollen, die Gott gefallen, dann müssen wir als Erstes unsere Verhaltensgrundsätze ändern, nicht mehr nach satanischen Philosophien leben, uns nicht mehr auf Lügen und Betrug verlassen, um unser Leben zu führen, alle unsere Lügen ablegen und uns bemühen, ehrliche Menschen zu werden. Dann wird sich Gottes Meinung über uns ändern. Früher haben sich die Menschen im Zusammenleben mit anderen immer auf Lügen, Betrug und Heuchelei verlassen, und sie nahmen für ihr Verhalten satanische Philosophien als Grundlage ihrer Existenz, als ihr Leben und als ihr Fundament. Das war etwas, das Gott verabscheute. Wenn du unter Nichtgläubigen versuchst, ein ehrlicher Mensch zu sein und die Wahrheit zu sagen, dann wirst du verleumdet und verurteilt und abgelehnt. Also folgst du weltlichen Trends und lebst nach satanischen Philosophien; du wirst im Lügen immer geschickter und immer hinterlistiger. Außerdem setzt du heimtückische Mittel ein, um deine Ziele zu erreichen und dich somit zu schützen. Du wirst in Satans Welt immer erfolgreicher und stürzt infolgedessen immer tiefer in die Sünde und kannst dich nicht mehr daraus befreien. In Gottes Haus sind die Dinge exakt umgekehrt. Je besser du lügen und betrügen kannst, desto mehr wird Gottes auserwähltes Volk dir abgeneigt sein und dich ablehnen. Wenn du dich weigerst, Buße zu tun, und dich immer noch an satanische Philosophien und Logik klammerst und du zudem Listen und Tricks und ausgeklügelte Taktiken anwendest, um dich zu tarnen und eine Fassade zu errichten, dann wirst du sehr wahrscheinlich enthüllt und ausgemustert werden. Das liegt daran, dass Gott hinterlistige Menschen verabscheut. Nur ehrliche Menschen können in Gottes Haus Erfolg haben, und alle hinterlistigen Menschen werden letztlich abgelehnt und ausgemustert. Das wurde vor langer Zeit von Gott vorherbestimmt. Nur ehrliche Menschen können Anteil am Himmelreich haben. Wenn du nicht versuchst, ein ehrlicher Mensch zu sein, und nicht mit dem Ziel des Strebens nach der Wahrheit Erfahrungen sammelst und praktizierst, wenn du deine eigene Hässlichkeit nicht aufdeckst und wenn du dich nicht offenbarst, dann wirst du nie das Wirken des Heiligen Geistes empfangen und Gottes Billigung erlangen können(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die grundlegendste Praxis, eine ehrliche Person zu sein). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, wurde mir klar, dass Gott von uns verlangt, die Wahrheit zu praktizieren und ehrliche Menschen zu sein. Wir müssen fähig sein, Gottes prüfenden Blick zu akzeptieren, wenn uns Dinge widerfahren. Wir müssen unsere Absichten in dem, was wir sagen und tun, von Grund auf ändern und sollten weder andere Leute noch Gott täuschen, nur um unsere fleischlichen Interessen zu schützen oder unser Ansehen oder unseren Status zu wahren. Stattdessen sollten wir die Wahrheit praktizieren und uns darin üben, ehrliche Menschen zu sein. Wenn wir etwas sagen oder tun, müssen wir direkt und ehrlich sein, ohne jegliche Verheimlichung oder Heuchelei. Nur solche Menschen können Gottes Billigung erlangen. Von nun an musste ich es praktizieren, ein ehrlicher Mensch zu sein. Ich durfte meine Unzulänglichkeiten nicht länger tarnen oder vertuschen, sondern musste genau das sagen, was ich wusste. Und wenn meine Schwächen und Mängel zum Vorschein kamen, musste ich meine Abweichungen zusammenfassen und von den Stärken der anderen lernen. Als es später darum ging, bei der Arbeitszusammenfassung mit den Schwestern Meinungen auszutauschen, fühlte ich mich nicht mehr so eingeschränkt. Wenn ich etwas nicht verstand, sprach ich es an, und ich öffnete mich den Schwestern und bat sie um Hilfe. Die Schwestern sahen nicht auf mich herab, sondern leiteten mich an und halfen mir. Mit ihrer Hilfe erlangte ich ein klareres Verständnis für die Wurzel einiger Probleme, und ich begann auch, einige Wege zu finden, um die Arbeit zusammenzufassen und Probleme zu lösen.

Später suchte ich nach einem Weg, wie ich bezüglich dieses Problems praktizieren und eintreten sollte: Ich dachte immer, ich hätte ein schlechteres Kaliber als die Schwestern, mit denen ich arbeitete. Besonders bei den Problemzusammenfassungen konnte ich Probleme nicht so gut erkennen wie sie, weshalb ich mich in der Zusammenarbeit immer eingeschränkt fühlte. Ich las einen Abschnitt aus Gottes Worten: „In der nächsten Liedzeile heißt es: ‚Mein Kaliber mag zwar schlecht sein, mein Herz ist jedoch ehrlich.‘ Diese Worte klingen ziemlich aufrichtig, und sie enthalten eine Anforderung, die Gott an die Menschen stellt. Welche Anforderung? Dass es keine große Sache ist, ein schlechtes Kaliber zu haben, aber man ein ehrliches Herz besitzen muss, und wenn man das tut, wird man in der Lage sein, Gottes Billigung zu erhalten. Wie auch immer deine persönliche Situation oder dein Hintergrund ist, du musst ein ehrlicher Mensch sein, ehrlich in Wort und Tat sein, deine Pflicht mit ganzem Herzen und Verstand ausführen können, deiner Pflicht gegenüber hingebungsvoll sein, nicht aalglatt sein, kein durchtriebener oder hinterlistiger Mensch sein, nicht lügen oder betrügen und beim Reden keine Umschweife machen. Du musst gemäß der Wahrheit handeln und jemand sein, der nach der Wahrheit strebt. Viele Menschen glauben, sie hätten ein schlechtes Kaliber und würden ihre Pflicht nie gut oder dem Standard entsprechend tun. Sie sind mit Leib und Seele und all ihrer Kraft bei dem, was sie tun, können die Grundsätze aber nie begreifen und immer noch keine guten Ergebnisse hervorbringen. Letztlich können sie sich nur darüber beklagen, dass ihr Kaliber zu schlecht ist, und sie werden negativ. Gibt es also kein Vorankommen, wenn ein Mensch ein schlechtes Kaliber hat? Ein schlechtes Kaliber zu haben, ist keine tödliche Krankheit, und Gott hat nie gesagt, Er würde keine Menschen retten, die ein schlechtes Kaliber haben. Gott hat zuvor gesagt, dass Er für jene Menschen, die ehrlich, aber unwissend sind, Trauer empfindet. Was bedeutet unwissend? Unwissenheit geht in vielen Fällen auf ein schlechtes Kaliber zurück. Solche Menschen haben ein schlechtes Kaliber, und ihr Wahrheitsverständnis ist gering. Es ist nicht ausreichend spezifisch oder praktisch und bleibt oft ein oberflächliches oder wörtliches Verständnis, ein Verständnis von Glaubenslehre und Vorschriften. Deshalb können sie viele Probleme nicht klar erkennen und bei der Ausführung ihrer Pflichten nie die Grundsätze begreifen oder ihre Pflichten gut erfüllen. Will Gott also Menschen mit schlechtem Kaliber nicht? (Doch, Er will sie.) Auf welchen Weg und in welche Richtung weist Gott die Menschen? (Zu einem Dasein als ehrliche Menschen.) Kannst du ein ehrlicher Mensch sein, indem du das einfach so sagst? (Nein, wir müssen die Äußerungsformen eines ehrlichen Menschen aufweisen.) Was sind die Äußerungsformen eines ehrlichen Menschen? Erstens hat ein ehrlicher Mensch keine Zweifel an Gottes Worten. Das ist eine der Äußerungsformen eines ehrlichen Menschen. Abgesehen davon, ist die wichtigste Äußerungsform, dass man in allen Belangen die Wahrheit sucht und praktiziert – das ist am entscheidendsten. Du sagst, dass du ehrlich bist, aber du verdrängst Gottes Worte immer und machst einfach, was du willst. Ist das die Äußerungsform eines ehrlichen Menschen? Du sagst: ‚Mein Kaliber ist zwar dürftig, aber ich habe ein ehrliches Herz.‘ Doch wenn dir eine Pflicht zufällt, hast du Angst, zu leiden und Verantwortung zu tragen, falls du sie nicht gut erfüllst, also erfindest du Ausreden, um dich vor deiner Pflicht zu drücken, oder schlägst vor, dass es jemand anderes macht. Ist das die Äußerungsform eines ehrlichen Menschen? Eindeutig nicht. Wie sollte sich also ein ehrlicher Mensch verhalten? Er sollte sich den Anordnungen Gottes unterwerfen, der Pflicht, die er ausführen soll, hingebungsvoll gegenüberstehen und danach streben, Gottes Absichten zufriedenzustellen. Das äußert sich auf verschiedene Weise: Eine davon ist, dass du deine Pflicht mit ehrlichem Herzen annimmst, ohne an deine fleischlichen Interessen zu denken, ohne halbherzig zu sein und ohne zu deinem eigenen Vorteil zu intrigieren. Das sind Äußerungsformen von Ehrlichkeit. Eine andere ist, dass du dich mit ganzem Herzen und ganzer Kraft einsetzt und deine Pflicht gut erfüllst, die Aufgaben, die dir von Gottes Haus anvertraut wurden, richtig tust und dein Herz und deine Liebe in deine Pflicht einbringst, um Gott zufriedenzustellen. Das sind die Äußerungsformen, die ein ehrlicher Mensch bei der Ausführung seiner Pflichten haben sollte(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3). Gottes Worte waren wie ein warmer Strom, der mein Herz tröstete, und sie zeigten mir einen Weg der Praxis. Gott sagt, dass ein geringes Kaliber nicht das Hauptproblem ist. Vielmehr schaut Gott darauf, ob ein Mensch bei seiner Pflicht ein ehrliches Herz hat, ob er seine Pflicht mit Treue ausführen und nach besten Kräften zusammenarbeiten kann. Selbst wenn wir auf etwas stoßen, das wir nicht verstehen oder bei dem wir nicht weiterwissen, sollten wir mehr zu Gott beten und Seine Führung suchen. Wir sollten uns darauf konzentrieren, in allen Dingen nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen, und mit den Brüdern und Schwestern, mit denen wir zusammenarbeiten, Gemeinschaft halten. Sobald wir es verstanden haben, sollten wir gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren und nicht unsere persönlichen Interessen schützen oder unser Ansehen oder unseren Status wahren. Stattdessen sollten wir unser Bestes geben, mitzuwirken und unseren Beitrag zu leisten. Das ist das Abbild eines ehrlichen Menschen, von dem Gott hofft, dass wir es ausleben. Und es ist gleichzeitig der Weg der Praxis, den Gott uns aufgezeigt hat, um unsere Pflichten gut auszuführen. In Wirklichkeit erkannten die Schwestern, mit denen ich arbeitete, detaillierte Probleme und Abweichungen nicht nur deshalb, weil sie ein besseres Kaliber hatten, sondern auch, weil sie sich Mühe gaben und die Dinge wirklich durchdachten. Mein eigenes Kaliber war durchschnittlich, und bei den Arbeitszusammenfassungen fand mein Herz keine Ruhe. Ich dachte ständig nur daran, wie ich meinen Ruf und Status wahren könnte, anstatt mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Außerdem war meine Einstellung zu meiner Pflicht nicht richtig: Es war mir zu anstrengend, Probleme gründlich zu durchdenken, also scheute ich die Mühe. Infolgedessen konnte ich nur sehr wenige Probleme ausfindig machen, und ich konnte nicht einmal die Fähigkeiten voll ausschöpfen, die ich eigentlich besaß. Tatsächlich waren sich die Schwestern, mit denen ich arbeitete, meines Kalibers genau bewusst, aber sie hatten wegen meines schlechten Kalibers nie auf mich herabgesehen. Stattdessen ermutigten sie mich oft, meine Unzulänglichkeiten richtig zu betrachten und meine Stärken mehr zu zeigen. Wenn ihnen bei mir Probleme auffielen, leiteten sie mich geduldig an und halfen mir. Sie zeigten mir, wie man die Dinge auf der Grundlage von Gottes Worten und der Wahrheit betrachtet. Durch ihre geduldige Hilfe fand ich einige Vorgehensweisen für meine Arbeit. Gott hatte es so eingerichtet, dass ich bei meiner Pflicht mit diesen Schwestern zusammenarbeitete. Also musste ich mit einem dankbaren Herzen harmonisch mit ihnen zusammenarbeiten, um unsere Pflichten gemeinsam zu erfüllen und Gott zufriedenzustellen. Ich durfte mich von meinem geringen Kaliber nicht länger einschränken lassen. Ich musste meine Absichten berichtigen und meine Stärken zum Einsatz bringen.

Als ich anfing, gemäß Gottes Worten zu praktizieren und einzutreten, konnte ich meinen Geist stillen und bei Arbeitszusammenfassungen oder Diskussionen gründlich nachdenken. Manchmal habe ich von mir aus meine Meinung geäußert und offen gesagt, was ich wusste. Obwohl das viele meiner Unzulänglichkeiten offenbarte und es mir ein wenig peinlich war, konnte ich nun richtig damit umgehen. Es zu praktizieren, ein ehrlicher Mensch zu sein, machte mich glücklich und gab mir ein Gefühl von Befreiung und Freiheit. Dank sei Gott!

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