Wie man nach der Wahrheit strebt (4)

Bei unserer letzten Zusammenkunft haben wir die Gemeinschaft über das Thema „Wie man nach der Wahrheit strebt“ fortgesetzt. Was war der Hauptinhalt dieser Gemeinschaft? Wir sprachen über die Unterschiede zwischen den angeborenen Bedingungen eines Menschen und seinen verdorbenen Dispositionen und gingen dabei auch gezielt auf diese beiden Aspekte ein. Habt ihr durch diese Gemeinschaft ein gewisses Verständnis davon gewonnen, welches Werk Gott zu tun beabsichtigt und welche Aspekte der Menschen Er im Prozess ihrer Errettung verändern möchte? (Ja. Durch Gottes letzte Gemeinschaft habe ich verstanden, dass Gott mit Seinem Werk die verdorbenen Dispositionen der Menschen verändern will.) Bei der Errettung der Menschen beabsichtigt Gott sie von seinen verdorbenen Dispositionen zu befreien; Er will nicht ihre angeborenen Bedingungen verändern, richtig? (Richtig.) Gott drückt die Wahrheit aus, versorgt die Menschen mit der Wahrheit und wendet verschiedene Arbeitsmethoden an – all das zielt auf die verdorbenen Dispositionen des Menschen ab. Durch Sein Werk befähigt Gott die Menschen, jene von Satan verdorbenen Dispositionen abzulegen, auf die sie sich zum Überleben verlassen. Auf diese Weise werden Gottes Worte und die Wahrheit in die Menschen hineingewirkt und werden zu ihrem Leben. Das ist das endgültige Ergebnis, das Gottes Werk zu erreichen anstrebt. Was habt ihr aus der Gemeinschaft über diesen Aspekt begriffen? Welcher Inhalt hat bei euch den tiefsten Eindruck hinterlassen? Denkt kurz darüber nach. (Gottes letzte Gemeinschaft hat mir geholfen, eine abwegige und absurde Sichtweise zu korrigieren. Früher dachte ich, Gott würde das angeborene Kaliber, die Fähigkeiten und die Persönlichkeit eines Menschen verändern, aber durch Gottes Gemeinschaft habe ich verstanden, dass Gott kein übernatürliches Werk vollbringt. Gottes Werk besteht darin, die verdorbenen Dispositionen der Menschen und ihre verschiedenen abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen zu verändern, die von Satan stammen. Indem sie Gottes Worte praktizieren, wird ihre normale Menschlichkeit wiederhergestellt, und ihr Gewissen und ihre Vernunft werden zunehmend normal. Gleichzeitig habe ich auch verstanden, wie wichtig es ist, nach der Wahrheit zu streben. Nur indem wir nach der Wahrheit streben und die Wahrheit praktizieren, können unsere verdorbenen Dispositionen beseitigt werden. Wenn Gottes Worte zu unserem Leben werden, erlangen wir Gottes Errettung. Diese beiden Aspekte von Gottes Gemeinschaft haben einen ziemlich tiefen Eindruck bei mir hinterlassen.) Der Inhalt der letzten Gemeinschaft berührte eine Wahrheit, die mit Visionen zusammenhängt; es ging um einige spezifische Aspekte von Gottes Werk, die Ziele Seines Werkes und die Ergebnisse, die es zu erreichen anstrebt. Aus dem, was im gemeinschaftlichen Austausch besprochen wurde, ergaben sich einige konkrete Fragen. Darunter folgende: Welche Äußerungsformen im täglichen Leben sind angeborene Bedingungen, welche Äußerungsformen spiegeln den eigenen Charakter oder die eigene Menschlichkeitsessenz wider – also das, was wir gemeinhin als Äußerungsformen dafür bezeichnen, ob die Menschlichkeit eines Menschen gut oder schlecht ist – und welche Äußerungsformen sind Offenbarungen verdorbener Dispositionen. Das sind konkrete Fragen, nicht wahr? Obwohl wir bei unserer früheren Gemeinschaft über dieses Thema einige Beispiele angeführt haben, waren sie nicht sehr zielgerichtet oder spezifisch. Heute werden wir gezielt über dieses Thema Gemeinschaft halten, um zwischen den angeborenen Bedingungen, Charaktereigenschaften und verdorbenen Dispositionen zu unterscheiden. Dabei werden wir die spezifischen Äußerungsformen dieser drei Aspekte voneinander abgrenzen. Auf diese Weise wird klarer, wie die Menschen die vielzähligen Probleme ihres täglichen Lebens auf der Grundlage von Gottes Worten und der Wahrheit einordnen sollten. Das schließt ein, welche Offenbarungen eines Menschen angeborene Aspekte der normalen Menschlichkeit sind, die weder behandelt noch gezügelt werden müssen; welche Aspekte Offenbarungen von Problemen der Menschlichkeit sind und wie man sie ändern, korrigieren oder durch das Suchen nach der Wahrheit lösen sollte; und welche Äußerungsformen in die Kategorie der verdorbenen Dispositionen fallen und wie die Menschen das Wesen dieser Dispositionen verstehen und durch das Annehmen und Praktizieren der Wahrheit lösen und ablegen sollten. Diese haben alle spezifische Äußerungsformen, und natürlich gibt es dafür auch spezifische Wege der Praxis. Entsprechend den unterschiedlichen Äußerungsformen der Menschen werden wir über die Grundsätze und Wege der Praxis Gemeinschaft halten, damit die Menschen verstehen können, wie sie diese Problemen angehen und lösen können, und damit sie für verschiedene Probleme konkretere Haltungen und Wege der Praxis finden. Hört sich das nach einer guten Art und Weise an, Gemeinschaft zu halten? (Ja.)

Wir haben bereits zweimal über die drei Themen angeborene Bedingungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen Gemeinschaft gehalten. Obwohl wir nicht gezielt erklärt haben, zu welchem dieser drei Themen die Äußerungsformen und Offenbarungen der Menschen gehören, haben wir doch beim gemeinschaftlichen Austausch über jedes Thema einige Beispiele angeführt. Auch in früheren Gemeinschaften haben wir, wenn wir diese drei Themen berührten, über ihr Wesen oder die Wege und Grundsätze der Praxis gesprochen. Was die drei Themen angeht, die ich gerade erwähnt habe, möchte ich, dass ihr alle zuerst besprecht, was mit angeborenen Bedingungen gemeint ist. Ihr könnt grob darüber Gemeinschaft halten, um zunächst ein grundlegendes Konzept zu entwickeln. (Gott, beziehen sich angeborene Bedingungen auf das Kaliber, die Fähigkeiten, die angeborene Persönlichkeit und die Instinkte eines Menschen?) Über diesen Inhalt haben wir schon einmal Gemeinschaft gehalten, daher sollte er euch vertraut sein. Gibt es noch mehr? Zählen Stärken und das Erscheinungsbild zu den angeborenen Bedingungen? (Ja.) Wie sieht es mit dem familiären Hintergrund aus? (Ja, der auch.) Und Lebensgewohnheiten und Routinen, richtig? Sonst noch etwas? (Auch Interessen und Hobbys.) Zwischen Interessen und Hobbys und Stärken gibt es einen kleinen Unterschied. Interessen und Hobbys hinzuzufügen, bringt mehr Details ins Spiel. Lasst sie uns der Reihe nach aufzählen: Erstens, der familiäre Hintergrund. Zweitens, das Erscheinungsbild. Drittens, die Persönlichkeit. Viertens, die Instinkte. Fünftens, das Kaliber. Sechstens, die Stärken. Siebtens, die Interessen und Hobbys. Achtens, die Fähigkeiten. Und dann die Lebensgewohnheiten und Routinen. Diese beiden letzten sind ähnlich, weisen aber einige spezifische Unterschiede auf. Insgesamt sind das zehn. Lest sie bitte vor. (Erstens: Familiärer Hintergrund. Zweitens: Erscheinungsbild. Drittens: Persönlichkeit. Viertens: Instinkte. Fünftens: Kaliber. Sechstens: Stärken. Siebtens: Interessen und Hobbys. Achtens: Fähigkeiten. Neuntens: Lebensgewohnheiten. Zehntens: Lebensroutinen.) All dies sind angeborene Bedingungen des Menschen. Sollten wir nicht auch gezielt über die angeborenen Bedingungen Gemeinschaft halten? Könnt ihr ohne Gemeinschaft selbst die richtigen Unterscheidungen treffen? (Nein.) In welchen Situationen könnt ihr nicht unterscheiden? (Manchmal, wenn wir bei jemandem bestimmte Äußerungsformen sehen, können wir nicht unterscheiden, ob sie seine Persönlichkeit oder seine Instinkte widerspiegeln oder ob es sich um Offenbarungen verdorbener Dispositionen handelt.) (Auch bei Lebensgewohnheiten und Routinen – früher dachte ich, diese würden durch erworbene Lebensumstände und den Hintergrund geprägt; mir war nicht klar, dass es angeborene Bedingungen sein könnten.) Siehst du, wenn man ein großes Thema in detaillierte und spezifische Inhalte aufschlüsselt, scheint es oberflächlich betrachtet so, als würdest du diese Einzelheiten kennen. Aber im wirklichen Leben bringst du sie ein wenig durcheinander und weißt immer noch nicht genau, wie du sie unterscheiden sollst, richtig? (Richtig.) Über dieses Thema müssen wir noch gezielter Gemeinschaft halten.

Bezüglich der drei soeben erwähnten Aspekte – angeborene Bedingungen, Menschlichkeit und verdorbene Dispositionen – wollen wir einige spezifische Inhalte zu den angeborenen Bedingungen auflisten und sie nacheinander im Detail besprechen. Für die Menschlichkeit und die verdorbenen Dispositionen werden wir diese nicht auflisten. Während wir über die spezifischen Inhalte und Äußerungsformen der angeborenen Bedingungen Gemeinschaft halten, werden wir auch einige Äußerungsformen der Menschlichkeit und die Offenbarungen von verdorbenen Dispositionen ansprechen. Wenn wir darüber Gemeinschaft halten, könnt ihr unterscheiden und differenzieren, ob sie zu den angeborenen Bedingungen gehören, die nicht verändert werden müssen, oder ob es sich um Probleme der Menschlichkeit oder der verdorbenen Dispositionen handelt, die durch das Suchen nach der Wahrheit gelöst werden müssen. Indem wir anhand konkreter Beispiele und Probleme gezielt Gemeinschaft halten, werden die Unterscheidungen klarer, nicht wahr? (Ja.) Manche Menschen stammen beispielsweise aus armen Familien und sind wirtschaftlich benachteiligt. Sie leben in einfachen Verhältnissen, sind immer knapp bei Kasse und müssen jede Ausgabe genau kalkulieren und planen. Ihre Herangehensweise beim Geldausgeben ist darauf bedacht, jeden Pfennig zweimal umzudrehen. Sie wurden in solche Familien und unter solchen Bedingungen geboren. Zu welchem der drei Aspekte, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, gehört das? Ist es eine angeborene Bedingung, ist es Menschlichkeit oder ist es eine verdorbene Disposition? Das ist ein Aspekt ihres familiären Hintergrundes, was eine angeborene Bedingung ist, richtig? (Ja.) Ist dieser familiäre Hintergrund gut oder schlecht? (Aus menschlicher Sicht ist er schlecht.) Sie haben es schwer, über die Runden zu kommen, ihre Familien sind arm, ihre wirtschaftlichen Verhältnisse sind nicht wohlhabend oder gut situiert – das sind Probleme, die mit ihrem familiären Hintergrund zusammenhängen. Obwohl diese Art von Mensch in eine arme Familie hineingeboren wurde, nie Delikatessen und Spezialitäten gegessen, nie Markenkleidung getragen und nie verschiedene Luxusgüter genossen hat und nie mit etwas Hochwertigem oder mit wohlhabenden oder berühmten Personen in Kontakt gekommen ist, besitzt sie Gewissen und Vernunft. Im Umgang mit anderen nutzt sie diese nie aus. Wenn sie jemanden sieht, der sich an schönen Dingen erfreut, oder jemanden, der wohlhabend ist, empfindet sie zwar Neid, denkt aber nie daran, zu stehlen oder fremdes Eigentum an sich zu reißen. Auf welchen Aspekt bezieht sich die Offenbarung eines solchen Menschen? (Seinen Charakter, seine Menschlichkeit.) Sie bezieht sich auf seine Menschlichkeit. Ist die Äußerungsform seiner Menschlichkeit in diesem Aspekt gut oder schlecht? (Seine Menschlichkeit ist gut und aufrichtig.) Man kann sie noch nicht als aufrichtig bezeichnen; es bedeutet nur, dass er keine kleinen Vorteile ausnutzt und den Reichen nicht schmeichelt. Er ist in der Lage, solche Angelegenheiten korrekt zu handhaben. Wie steht es um die Menschlichkeit eines solchen Menschen? (Seine Menschlichkeit ist relativ gut.) Das ist eine objektive Aussage; seine Menschlichkeit ist relativ gut, was bedeutet, dass er in Bezug auf seinen Charakter relativ viel Integrität und Würde besitzt. Obwohl sein familiärer Hintergrund arm und nicht vornehm ist, verachtet er weder die Armen oder bevorzugt die Reichen, noch nutzt er andere aus. Es gibt eine andere Art von Mensch: Menschen dieser Art wurden in eine wohlhabende Familie geboren oder, wie Nichtgläubige sagen würden, „mit einem goldenen Löffel im Mund“. Sie mussten sich nie um Essen oder Kleidung sorgen, und alles ist für sie leicht verfügbar; was auch immer sie essen möchten, ist zur Hand. Ihre familiären Verhältnisse sind besonders gut, und ihre Eltern behandeln sie sehr gut. Auf welchen Aspekt bezieht sich das? (Es bezieht sich auch auf ihren familiären Hintergrund.) Der eigene familiäre Hintergrund ist eine angeborene Bedingung. Obwohl ein solcher Mensch einen besonders guten familiären Hintergrund hat, mit guten wirtschaftlichen Verhältnissen und ohne Sorgen um Essen oder Kleidung, und gute Dinge gesehen und die Welt erlebt hat, empfindet er Eifersucht, wenn er im Umgang mit anderen jemanden sieht, der besser und fähiger ist als er selbst oder der in einem Bereich besonders hervorsticht oder der unter den Menschen Ansehen genießt, und zerbricht sich den Kopf darüber, wie er denjenigen herabsetzen kann. Auf welchen Aspekt beziehen sich diese Äußerungsformen? (Ich denke, sie beziehen sich wohl auf verdorbene Dispositionen als auch auf die Menschlichkeit.) Das ist richtig. Diese Äußerungsformen beziehen sich sowohl auf seine Menschlichkeit als auch auf seine verdorbenen Dispositionen. Wenn ein solcher Mensch jemanden sieht, der besser ist als er selbst, empfindet er Eifersucht und Hass und will diese Person unterdrücken, quälen und ausschließen; er will sie übertreffen. Wenn er nur diese Gedanken hat, aber nicht danach handelt, ist er ein Mensch mit schlechter Menschlichkeit – ist seine Menschlichkeit böse? (Ja.) Wenn er sich auf der Grundlage dieser bösen Menschlichkeit widerspenstig fühlt, wenn er jemanden sieht, der besser ist als er selbst, hinter dessen Rücken über ihn urteilt und sogar zu zwielichtigen Manövern greift, um ihn zu unterdrücken, dann sind das spezifische Äußerungsformen einer verdorbenen Disposition. Was ist das Wesen dieser verdorbenen Disposition? Es ist Bösartigkeit. Diese Äußerungsformen gehören sowohl zur Menschlichkeit als auch zu einer verdorbenen Disposition. Obwohl die familiären Verhältnisse eines solchen Menschen gut sind und er gut isst und sich gut kleidet und du von ihm erwarten könntest, dass er einsichtig und tolerant gegenüber anderen ist, will er im Umgang mit Menschen immer Vorteile aus ihnen ziehen und ist immer übermäßig berechnend. Wenn er mit anderen ausgeht, streitet er sich darüber, wer mehr Geld ausgegeben und wer die Reisekosten bezahlt hat, und ist nicht bereit, auch nur einen Cent mehr auszugeben. Wenn er mit anderen zusammenarbeitet, rechnet er immer nach, wer mehr und wer weniger getan hat, und er denkt immer darüber nach, wie er sich vor der Arbeit drücken kann. Welchen Aspekt betrifft das? (Es betrifft seine Menschlichkeit.) Welchen Aspekt der Menschlichkeit? (Selbstsucht und Niedertracht.) Selbstsucht und Falschheit, die Vorliebe, andere auszunutzen, ein Mangel an Integrität und Würde – diese Dinge prägen seinen Charakter. Im Umgang mit Menschen ist er berechnend und liebt es, andere auszunutzen, selbst wenn der zu gewinnende Vorteil nur einen Cent beträgt. Er sucht nach jeder Gelegenheit, sich einen Vorteil zu verschaffen. Unabhängig davon, ob es sich um eine öffentliche oder private Quelle handelt oder ob es sich um junge oder alte Menschen handelt, er nutzt jeden aus. Egal, um wen es sich handelt, er hält sich nicht zurück und nutzt die Gelegenheit, wann immer sie sich bietet. Er ist in seinem Umgang mit anderen besonders kleinlich und berechnend. Zum Beispiel hast du ihn das letzte Mal um einen Gefallen gebeten, und nun meint er, du stündest in seiner Schuld. Er wird alles daransetzen, dich dazu zu bringen, den Gefallen zu erwidern, und es muss ein noch größerer Gefallen sein als der, den er dir getan hat; nur dann hat er das Gefühl, dass es ein faires Geschäft ist. Ist das nicht übermäßig berechnend? (Ja.) Das ist übermäßig berechnend, besonders kleinlich gegenüber anderen und sehr intrigant. Obwohl es ihm in Bezug auf Essen und Kleidung an nichts mangelt und er in allen Aspekten ein besseres Leben genießt als andere, will er, wann immer er jemanden mit etwas sieht, das er noch nie zuvor gesehen hat, es sofort einmal ausprobieren und für eine Weile benutzen. Er hat das Bedürfnis, alles zu besitzen, was andere haben. Wenn er es nicht besitzt, fühlt er sich in seinem Herzen unwohl und unausgeglichen, so sehr, dass er seinen Appetit verliert und nicht schlafen kann; erst wenn er es selbst besitzt, fühlt er sich zufrieden. Was für ein Problem ist das? (Das ist immer noch ein Problem mit der Menschlichkeit.) Diese spezifischen Äußerungsformen sind Probleme mit seiner Menschlichkeit, nicht mit seinen angeborenen Bedingungen. Angeborene Bedingungen beziehen sich nur auf den familiären Hintergrund und die familiären Umstände, die er genießen kann, während seine Art, sich zu verhalten und mit Dingen umzugehen, seiner Menschlichkeit betrifft. Seine Offenbarungen und Äußerungsformen, wie z. B. seine Haltungen, Methoden und Beweggründe für sein Verhalten und seinen Umgang mit Dingen, betreffen seinen Charakter; sie erreichen noch nicht den Grad verdorbener Dispositionen. Er ist selbstsüchtig, kleinlich, übermäßig berechnend, intrigant und liebt es, andere auszunutzen – sind das Äußerungsformen einer guten oder schlechten Menschlichkeit? (Das sind Äußerungsformen einer schlechten Menschlichkeit.) All dies sind Äußerungsformen eines niedrigen Charakters und einer schlechten Menschlichkeit. Sind diese Äußerungsformen einer schlechten Menschlichkeit für andere sichtbar und wahrnehmbar? (Ja.)

Manche Menschen haben markante Gesichtszüge und wurden mit großen, strahlenden und intelligenten Augen geboren, die lebhaft und ausdrucksstark wirken. Seit ihrer Kindheit sind sie ziemlich beliebt. Welchem Aspekt ist das zuzuordnen? (Das gehört zu ihrem Erscheinungsbild.) Das Erscheinungsbild gehört zu den angeborenen Bedingungen, richtig? (Ja.) Große Augen und markante Gesichtszüge zu haben, von Natur aus den Vorteil guten Aussehens zu besitzen – ist das ein Aspekt von verdorbenen Dispositionen? (Nein.) Hat es etwas mit Problemen mit der Menschlichkeit zu tun? (Nein, das hat es nicht.) Es hat weder mit der Menschlichkeit noch mit verdorbenen Dispositionen zu tun, also muss nichts verändert werden. Angeborene Bedingungen sind angeboren; sie wurden mit diesem Erscheinungsbild geboren und haben keine künstliche Verbesserung oder Veränderung erfahren. So sind sie einfach. Obwohl sie von Natur aus gut aussehen, sind sie im Umgang mit komplexen Problemen des täglichen Lebens immer durcheinander und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Ihnen fehlt auch das Urteilsvermögen in Bezug auf Menschen, Ereignisse und Dinge. Sie wissen nicht, mit wem sie verkehren können und wen sie meiden sollten. Sie wissen nicht, wer böse ist und welche Bekanntschaften ihnen Ärger bereiten könnten. Mit Anfang zwanzig wissen sie diese Dinge nicht, und selbst mit dreißig oder vierzig wissen sie es immer noch nicht, obwohl sie einige Lebenserfahrung haben. Obwohl sie große, ausdrucksstarke Augen haben, ist ihr Verstand ziemlich wirr. Was für ein Problem ist das? (Ist das ein Problem mit ihrem angeborenen Kaliber?) Ihr angeborenes Kaliber ist nicht sehr gut. Sie können nie die Grundsätze finden, wenn sie mit anderen interagieren und Dinge erledigen, und sie können verschiedene Arten von Menschen nicht durchschauen. Sie werden oft von anderen betrogen, hereingelegt und ausgenutzt. Wie steht es um das Kaliber eines solchen Menschen? (Sein Kaliber ist relativ schlecht.) Sein Kaliber ist nicht gut. Ausdrucksstarke Augen zu haben bedeutet nicht unbedingt, einen weisen Verstand zu haben. Obwohl sie von Natur aus gut aussehen, ist ihr Kaliber nicht herausragend. Es gibt jedoch eine Sache: Während ihrer Schulzeit waren sie hervorragend darin, sich Wissen aus Lehrbüchern anzueignen; sie konnten sich Literatur schnell merken, und verstanden Mathematik, Physik und Chemie oder eine neue Sprache im Nu. Sie schafften problemlos den Sprung an die Universität, absolvierten einen Master-Abschluss und erlangten einen Doktortitel. Wozu sollte das gehören? Kann man es ihrem guten Kaliber zuschreiben? (Nein.) Wozu gehört es also? (Es gehört zu ihren Stärken, die sich aus ihren angeborenen Bedingungen ergeben.) Das ist zutreffend. Ein solcher Mensch zeichnet sich durch sein schnelles Lernen und seine Fähigkeit aus, sich Wissen schnell anzueignen und sich in akademischen Fächern zurechtzufinden. Er erfasst schnell Lehrbuchwissen und theoretische, auf Vorschriften basierende Dinge, wie Aspekte im Zusammenhang mit beruflichen Fähigkeiten und Technologie oder Formeln und Vorschriften für Mathematik, Physik und Chemie, und merkt sie sich hervorragend. Ein solcher Mensch zeichnet sich durch schnelles Lernen dieser Dinge aus und hat ein besonderes Talent dafür. Er versteht diese Dinge auf Anhieb, und besonders in Prüfungen und beim Beantworten von Fragen glänzt er; Fragen beantwortet er mühelos – hier kann er seine Stärken am besten zur Geltung bringen. Man könnte sagen, dass ein solcher Mensch sich im Meer des Wissens wohlfühlt. Repräsentieren diese Äußerungsformen sein Kaliber? (Nein.) Sie repräsentieren nur seine besonderen Stärken. Ein solcher Mensch zeichnet sich durch besonders hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissens aus und stellt so den Menschen gegenüber seine Stärke in diesem Bereich unter Beweis. Weil er diese Stärke hat und weil er bestimmte Erfolge erzielt hat – einen Master- und einen Doktortitel sowie ein hohes Bildungsniveau – sieht er sich unter anderen Menschen als gebildete Person, als Gelehrter und als hochgebildeter Intellektueller. Je mehr Bücher er liest, desto mehr hat er das Gefühl, eine renommierte Persönlichkeit, ein überlegener Mensch zu sein, und dass alle anderen gewöhnlich sind, ohne Wissen, unfähig, seinen Verstand zu verstehen oder ihn zu durchschauen, und nicht auf demselben Niveau wie er. Infolgedessen fühlt er sich anderen oft überlegen und hält sich für außergewöhnlich und außerordentlich. Was für eine Äußerungsform ist das? (Eine verdorbene Disposition.) Welcher Aspekt verdorbener Dispositionen? (Arroganz.) Seine arrogante, verdorbene Disposition führt dazu, dass er nach Erlangung eines hohen Bildungsniveaus noch mehr auf die Massen und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten herabblickt. Aufgrund seines hohen Abschlusses und seines Diploms will er, nachdem er an Gott zu glauben begonnen hat, in der Kirche immer das letzte Wort haben und strebt danach, ein Leiter zu sein. Bei jeder Wahl hofft er, gewählt zu werden. Wenn er nicht gewählt wird, wird er negativ und gibt sich selbst als hoffnungslos auf. Was auch immer die Leiter und Mitarbeiter sagen, er will nicht darauf hören und will sich widersetzen. Egal, welche Pflicht ihm zugewiesen wird, er empfindet Abneigung gegen diese Zuweisung und fällt hinter vorgehaltener Hand Urteile. In seinem Herzen denkt er: „Du hast nicht viel Wissen. Deinen Worten fehlt es an Logik. Im Grunde meines Herzens verachte ich dich als Kirchenleiter. Ich weigere mich, mich dir zu fügen! Denk nicht, du wärst besser als ich. Lass uns vergleichen – mal sehen, wer das Zeug dazu hat. Mal sehen, wer mehr von Gottes Worten rezitieren kann und wer ein größeres Verständnis vermitteln kann. Wenn dein gemeinschaftlicher Austausch nicht so gut ist wie meiner, werde ich mich dir nicht fügen! Auch wenn du zum Leiter gewählt wurdest, muss ich nicht auf alles hören, was du von mir verlangst oder es umsetzen oder befolgen!“ Was für eine Äußerungsform ist das? (Eine verdorbene Disposition.) Das ist eine spezifische Offenbarung einer verdorbenen Disposition. Betrifft dies die Menschlichkeit? Weil ein solcher Mensch eine natürliche Stärke hat und auf dieser Grundlage ausgiebig studiert, viel Wissen erwirbt und sozialen Status erlangt, fühlt er sich anderen überlegen, einzigartig und will von einer Position über allen anderen sprechen und beherrschend auftreten; unter den Menschen will er immer derjenige sein, der führt, damit die anderen auf ihn hören – hat ein solcher Mensch ein Problem mit seinem Gewissen und seiner Vernunft? (Ja, das hat er.) Was für ein Problem ist das? Seine Stärke machte es ihm sehr leicht, durch Studieren ein hohes Bildungsniveau zu erreichen. Ist diese Stärke an sich ein Problem? Ist die Stärke an sich ein Aspekt verdorbener Dispositionen? Ist sie eine Äußerungsform einer schlechten Menschlichkeit? (Nein.) Doch weil er diese Stärke hat, erwarb er viel Wissen und erreichte ein hohes Bildungsniveau, was der gesellschaftlichen Bewertung und Definition von Status entspricht. Das führte ihn zu der Annahme, dass er in der Kirche das letzte Wort haben sollte, in jeder Gruppe von Menschen zur Elite gehören und über allen anderen stehen sollte. Hat eine solche Menschlichkeit irgendeine Vernunft? Ist eine solche Menschlichkeit gut? (Seine Menschlichkeit ist nicht gut.) Inwiefern ist seine Menschlichkeit nicht gut? (Ihm fehlt es an Vernunft und Gewissen; er will immer über anderen stehen.) Immer über anderen stehen zu wollen, ist teilweise auf eine verdorbene Disposition zurückzuführen. Ist dies aus der Perspektive der Menschlichkeit betrachtet andererseits nicht auch etwas schamlos? (Ja.) Das Haus Gottes ist nicht die Gesellschaft. Vergleicht das Haus Gottes bei der Wahl von Leitern akademische Qualifikationen? (Nein.) Worauf stützt sich das Haus Gottes bei der Wahl von Leitern? Es stützt sich auf die Wahrheitsgrundsätze, nicht wahr? (Ja.) Im Haus Gottes basiert die Wahl von Leitern auf den Wahrheitsgrundsätzen, nicht darauf, wer höhere akademische Qualifikationen hat. Kennt dieser Mensch die Grundsätze für die Wahl von Leitern? Ja, aber er behandelt diese Grundsätze als bloße bürokratische Phrasen und als reine Theorien und weiß nicht, wie er sie im täglichen Leben praktizieren oder anwenden sollte. Er verbreitet ständig die Vorstellung, dass nur diejenigen mit hohen akademischen Qualifikationen ein gutes Kaliber haben, die Wahrheit verstehen und andere führen können. Weil er hohe akademische Qualifikationen, etwas Wissen und sozialen Status hat und denkt, dass das Haus Gottes genauso funktioniert wie die Gesellschaft, benutzt er sein Wissen und seine hohen akademischen Qualifikationen als Kapital, um im Haus Gottes das letzte Wort zu haben. Er will die Grundsätze für die Wahl von Leitern im Haus Gottes durch seine eigenen Arten, Menschen zu sehen und mit Dingen umzugehen, und seine eigenen Herangehensweisen, Perspektiven und Ansichten zu sozialem Ansehen und Status ersetzen. Ist das nicht unvernünftig? (Ja.) Wie kann man einen Mangel an Vernunft noch beschreiben? (Als schamlos.) Einfach ausgedrückt ist es Schamlosigkeit; anders gesagt, ein solcher Mensch hat eine sehr schlechte Rationalität. Siehst du, obwohl er eine sogenannte höhere Bildung genossen und viele Bücher gelesen hat, hat ihm keines dieser Bücher oder irgendein Lehrer oder Erzieher jemals beigebracht, vernünftig zu handeln. Nachdem er viele Dinge aus Büchern gelernt hat, hat er stattdessen das Gefühl, Kapital gewonnen zu haben und gewöhnlichen Menschen überlegen zu sein. Obwohl seine Stärke keine negative Sache und eine angeborene Bedingung ist, kann diese Stärke leicht zu einer bestimmten Konsequenz führen – sie bewirkt, dass er arrogant und selbstgefällig wird, seine Vernunft verliert und dreist und schamlos wird. Obwohl er viele Bücher gelesen und sich umfangreiches Wissen angeeignet hat, versteht er die Bedeutung des Wortes „Scham“ nicht. Daher benutzt er, nachdem er einige akademische Qualifikationen erworben hat, diese als Kapital, um überall anzugeben, und er will sie benutzen, um im Haus Gottes Status zu erlangen und das letzte Wort zu haben. Er denkt: „Ich habe hohe akademische Qualifikationen und lerne schnell, was bedeutet, dass ich ein gutes Kaliber habe. Außerdem bin ich sehr gebildet, habe viel von der Welt gesehen und bin schlagfertig, also bin ich qualifiziert, andere zu führen.“ Die unausgesprochene Folgerung ist, dass sein Wissen und seine Stärken die Wahrheit sind. All dies sind Äußerungsformen eines Mangels an Vernunft. Hat ein solcher Mensch, dem es an Vernunft mangelt, Integrität? Hat er Würde? (Nein.) Mangel an Integrität und Würde – ist das eine Äußerungsform einer guten Menschlichkeit oder einer verachtenswerten, gemeinen Menschlichkeit? (Es ist eine Äußerungsform einer verachtenswerten Menschlichkeit.) Solche Menschen besitzen keine gute Menschlichkeit. Was sie am meisten schätzen, sind ihre akademischen Qualifikationen, ihr sozialer Status, ihr persönlicher Wert und ihr Ansehen. Mit diesen Werten als Kapital sind sie extrem arrogant und selbstgefällig und wollen das letzte Wort haben. Das ist eine Äußerungsform einer verachtenswerten Menschlichkeit. Dieses Problem umfasst zwei Aspekte: Der eine betrifft ihre Menschlichkeit und der andere ihre verdorbene Disposition. Ihre Sichtweise auf Probleme und ihre Haltung und Ansichten im Umgang mit Problemen hängen mit ihrer Menschlichkeit zusammen. Diese Art von Menschlichkeit führt dazu, dass sie spezifische Handlungen, Äußerungsformen und Offenbarungen entwickeln, die Ausdruck einer verdorbenen Disposition sind.

Manche Menschen sind von Natur aus nicht gesprächig; von klein auf sprechen sie nicht gern viel. Im Umgang mit anderen drücken sie sich einfach und nicht wortreich aus, und wenn ihnen viele Dinge widerfahren, haben sie weder viele Gedanken, noch viele Worte, um sie auszudrücken. Selbst wenn sie sich ausdrücken, ist es sehr einfach. Was für ein Problem ist das? (Das ist ein Problem, das ihre Persönlichkeit betrifft.) Das ist ein Problem mit ihrer Persönlichkeit, was Teil ihrer angeborenen Bedingungen ist. Ihre Persönlichkeit ist von Natur aus schweigsam. Sie benutzen eine einfache Sprache, haben keine sehr komplexen Gedanken und sprechen ungern im Umgang mit anderen. Wenn in Versammlungen über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, hören sie nur den anderen zu, und es ist schon ziemlich gut, wenn sie eine einfache Antwort geben können, nachdem die anderen fertig gesprochen haben. Wenn du sie fragst: „Was ist dein Verständnis davon?“, werden sie sagen: „Mein Verständnis ist ähnlich wie deins.“ Wenn du sie bittest, konkret zu werden, werden sie sagen: „Ich denke dasselbe wie du“, und dann haben sie nichts mehr zu sagen. Das ist einfach ihre Persönlichkeit; wenn du sie bittest, mehr zu sagen, fällt ihnen nichts ein. Das ist Teil ihrer angeborenen Bedingungen. Es gibt eine andere Art von Mensch, die, obwohl sie nach außen hin nicht viel zu sagen zu haben scheint und oft schweigsam ist, im Privaten gerne nach Klatsch fragt und Dinge sagt wie: „Aus welchem Pastoralbereich kommt Bruder oder Schwester Soundso? Ich habe gehört, er oder sie glaubt seit acht Jahren an Gott – war er oder sie jemals ein Leiter? Wie alt ist er oder sie? Stimmt es, dass er oder sie sie geschieden ist und ein Kind hat?“ Was für eine Äußerungsform ist das? Oberflächlich betrachtet reden sie nicht viel und sprechen nicht gern in der Öffentlichkeit. Ihre Sprache ist nicht sehr wortreich, und ihnen fehlen die Worte, um normal mit anderen zu kommunizieren. In anderer Hinsicht haben sie jedoch viel zu sagen und erkundigen sich immer gern nach anderen, indem sie Dinge sagen wie: „Hatte diese Person eine Augenlidoperation? Ihre Haut ist so weiß – geht sie oft in Schönheitssalons?“ oder „Ich sehe, dass Soundso immer den neuesten Computer benutzt, und ihre Kleidung nur von bekannten Marken und ziemlich teuer ist. Ist ihre Familie wohlhabend? Was für ein Geschäft betreibt ihre Familie? Ist ihr Vater Beamter?“ Welche Probleme beinhalten diese Äußerungsformen? (Sie beinhalten Probleme mit ihrer Menschlichkeit.) Gern nach Klatsch zu fragen, Informationen über triviale persönliche Angelegenheiten zu sammeln und es zu genießen, über die Angelegenheiten anderer Leute zu tratschen – das sind Äußerungsformen, die mit der eigenen Menschlichkeit zusammenhängen. Sind diese Äußerungsformen gut? (Nein.) Inwiefern sind sie nicht gut? Welche Probleme der Menschlichkeit beinhalten sie? Sie haben niemanden geschädigt oder gequält, und sie haben auch nicht die Interessen anderer verletzt, warum also werden diese Äußerungsformen als schlecht angesehen? (Sie wollen immer über die Angelegenheiten anderer Leute Bescheid wissen und schnüffeln ständig hinter deren Rücken in ihren Angelegenheiten herum. Es gibt ein Problem mit der Vernunft ihrer Menschlichkeit.) Es bezieht sich auf die Vernunft ihrer Menschlichkeit. Wenn sie zum Beispiel offen und direkt fragen würden: „Bruder Soundso, wie alt bist du?“, wäre das eine normale Äußerungsform der Menschlichkeit? (Ja.) Ist es nicht offen und ehrlich, auf diese Weise zu fragen? Ist es nicht anständig? (Ja.) Warum also fragen manche Leute nicht direkt oder sagen die Dinge den Betroffenen nicht direkt? Warum greifen sie darauf zurück, hinter dem Rücken anderer zwielichtige Manöver durchzuführen? Wenn zu einem Thema persönlich Fragen gestellt werden können oder ein Thema persönlich besprochen werden kann, sollte es offen angesprochen werden. Warum hinter dem Rücken anderer Geheimnisse flüstern? Betrifft das nicht auch eine bestimmte Einstellung und eine Methode, wie man sich verhält und Dinge handhabt? Sind diese Einstellung und Methode gut? (Nein.) Warum werden diese Einstellung und Methode nicht als gut angesehen? Genießen es diese Leute, die sich gern heimlich nach Dingen erkundigen, in die Privatsphäre anderer einzudringen und die Leute hinter ihrem Rücken genau zu prüfen? (Ja.) Warum prüfen sie die Leute gerne genau hinter ihrem Rücken? Wenn sie Fragen haben, warum stellen sie sie nicht direkt? Ist es schwierig, von Angesicht zu Angesicht zu fragen? Sie empfinden es als schwierig oder gar unmöglich, direkt zu fragen, also erkundigen sie sich hinter dem Rücken anderer. Ist das nicht der Grund, warum sie so handeln? (Ja.) Tatsächlich können einige Dinge direkt gefragt werden, wie zum Beispiel: „Wie viele Jahre glaubst du schon an Gott? Hast du studiert? Was ist dein Bildungsniveau? Wie alt bist du?“ All das kann von Angesicht zu Angesicht gefragt werden. Wenn manche Leute nicht bereit sind, die etwas zu erzählen, dann frag nicht und erkundige dich auch nicht hinter ihrem Rücken. Wenn du denkst, sie wären bereit, bestimmte Dinge mit dir zu teilen, oder wenn ihr beide euch gut kennt und sie dir genug vertrauen, um darüber zu sprechen, dann kannst du sie direkt fragen. Warum darauf bestehen, sich überall hinter ihrem Rücken zu erkundigen? Ist das wirklich nötig? Erscheint das nicht ziemlich verachtenswert? Diese Leute wagen es nicht, direkt zu fragen, weil sie Angst haben, die andere Person würde es ihnen nicht sagen. Aber sie wollen diese Dinge unbedingt wissen und herausfinden. Wenn sie sie nicht herausfinden, fühlen sie sich unwohl, aber sobald sie die Informationen bekommen, fühlen sie sich innerlich wohl, als hätten sie einen kostbaren Schatz erhalten. Was für Leute sind das? Solche Leute haben Freude daran, sich nach den privaten Angelegenheiten oder persönlichen Informationen anderer zu erkundigen und diese zu ergründen – solche Leute neigen zum Tratschen und Urteilen über andere, nicht wahr? (Ja.) Wenn du glaubst, die andere Person wäre bereit, deine Fragen zu beantworten, kannst du sie direkt fragen und diese Dinge herausfinden. Wenn die andere Person das Gefühl hat, dass einige deiner Fragen übertrieben sind und über das hinausgehen, was du fragen solltest, und sie sich weigert, dir zu antworten, ist das in Ordnung. Wenn sie dir nicht antwortet oder nicht will, dass du bestimmte Dinge weißt, dann erkundige dich auch nicht hinter ihrem Rücken. Wenn du darauf bestehst, die Informationen oder privaten Angelegenheiten eines anderen zu kennen, wird er dich zum einen misstrauisch betrachten: „Warum willst du diese Dinge wissen? Warum versuchst du, hinter meinem Rücken etwas über mich herauszufinden? Willst du mich kontrollieren, quälen oder verraten?“ Das ist ein Aspekt. Und noch etwas: Warum musst du etwas über andere wissen? Welches Recht hast du, Dinge über sie zu erfahren? Willst du über jeden Informationen sammeln? Du musst über alles Bescheid wissen – bist du auf das Sammeln von Informationen spezialisiert? Ist das dein Job? Das Haus Gottes hat niemandem einen solchen Auftrag gegeben. Wenn du ständig versuchst, dich nach den privaten Angelegenheiten anderer zu erkundigen, nach Dingen, von denen sie nicht wollen, dass du sie weißt, finden sie dich sehr nervig. Wie ist die Menschlichkeit von jemandem, den andere nervig finden? Zumindest ist diese Person schamlos. Wie nennen Nichtgläubige eine solche Person? Einen unverschämten Kerl. Ihre Menschlichkeit ist verachtenswert, ihnen fehlt es an Würde, und sie wollen sich nach allem erkundigen und verhalten sich unangemessen. Sind sie nicht so? (Doch.) Ist die Menschlichkeit dieser Art von Mensch gut oder schlecht? (Ihre Menschlichkeit ist schlecht.) Ihre Menschlichkeit ist zumindest nicht gut. Das ist eine Äußerungsform innerhalb der Kategorie, keine gute Menschlichkeit zu haben – sich unangemessen zu verhalten und immer zwielichtige Manöver durchzuführen. An der Oberfläche scheinen sie dir gegenüber höflich, respektvoll und zuvorkommend zu sein und wirken in ihrem Verhalten wohlerzogen und anständig. Hinter deinem Rücken führen sie jedoch zwielichtige Manöver durch, erkundigen sich nach deinem Alter, deinem familiären Hintergrund und anderen persönlichen Aspekten, ohne offen mit dir darüber zu sprechen oder dich direkt zu fragen. Im Umgang und im Gespräch mit anderen sind sie nicht offen oder direkt; stattdessen führen sie hinter dem Rücken der Leute immer zwielichtige Manöver durch und tun Dinge, die nicht ans Licht kommen dürfen. Sie grübeln ständig über die privaten Angelegenheiten anderer und darüber, was andere wirklich denken, und sind immer mit solchen Dingen beschäftigt. Die Menschlichkeit solcher Menschen ist nicht gut, und in jeder Gruppe sind sie bei allen unbeliebt. Es ist nicht so, dass die Leute nicht wollen, dass du persönliche Dinge weißt, oder dass sie etwas vor dir verbergen; es liegt vielmehr daran, dass deine Menschlichkeit und deine Art, dich zu verhalten und mit Dingen umzugehen, andere dazu bringen, dich nicht zu mögen. Der Grund dafür ist, dass deine Art, dich zu verhalten und mit Dingen umzugehen, etwas anrüchig ist; die Taktiken, die du anwendest, sind verachtenswert und schäbig, anstatt anständig und offen. Manche Menschen scheinen keine Probleme zu haben, wenn sie von Angesicht zu Angesicht mit anderen interagieren, aber hinter deren Rücken verhalten sie sich stets verstohlen. Wenn andere weggehen, schauen sie schnell in deren Computer, um zu sehen, mit wem sie gechattet, worüber sie gesprochen, was sie in ihre Tagebücher geschrieben und welche Einsichten sie haben. Manchmal, wenn jemand einen passwortgesicherten Computer hat, versuchen sie, ihm dieses Passwort zu entlocken, indem sie sagen: „Hast du dein Computerpasswort geändert? Ich habe meins gerade in 1234567 geändert, vielleicht solltest du deins auch ändern.“ Was soll das? „Ich verrate dir mein Passwort – du solltest mir deins auch sagen, damit ich eine Chance habe, deinen Computer zu überprüfen.“ Manche Leute wagen es sogar, die Taschen und Habseligkeiten anderer zu durchwühlen, wenn diese nicht anwesend sind. Wenn sie zum Beispiel sehen, dass jemand neue Kopfhörer trägt, und wissen wollen, wie die Klangqualität ist, wagen sie es vielleicht, die Kopfhörer zu nehmen und auszuprobieren, wenn die Person nicht da ist. Wenn du offen darum bittest, die Kopfhörer dieser Person auszuleihen, und sie zustimmt, dann kannst du sie rechtmäßig ausprobieren. Wenn sie nicht zustimmt, dann solltest du sie nicht ausprobieren. Ist das nicht die anständige Art, damit umzugehen? Ob andere zustimmen oder nicht, du solltest die Dinge offen in ihrer Gegenwart klären, nicht hinter ihrem Rücken. Solche Menschen können das einfach nicht – sie greifen immer zu zwielichtigen Manövern. In welchem Ausmaß? Sobald du weggehst, durchsuchen sie sofort deine Sachen, überprüfen, was du in deine Notizen zur geistlichen Andacht geschrieben hast, und schreiben es schnell ab, aus Angst, etwas zu verpassen. Oberflächlich betrachtet scheinen sie sich nach der Wahrheit zu sehnen, aber ihre Handlungen hinter den Kulissen sind schäbig. Wenn sie sehen, dass du einen neuen Computer kaufst, werden sie eifersüchtig. Äußerlich sagen sie, der neue Computer sei großartig und schnell, aber innerlich denken sie: „Schnell? Ich hoffe, er geht eines Tages kaputt!“ Eines Tages erwähnst du, dass der neue Computer nicht gut funktioniert und langsam ist, und sie freuen sich insgeheim: „Geschieht dir recht, weil du einen neuen benutzt hast! Ich habe noch nicht einmal einen benutzen können, also ist es besser, wenn du es auch nicht kannst!“ Ihr Verstand ist voller verachtenswerter, schäbiger Gedanken, die nicht ans Licht kommen dürfen. Manche Leute sehen, dass jemand ein schönes Kleidungsstück hat, und wollen es auch anprobieren. Aber anstatt direkt zu fragen, müssen sie auf eine Gelegenheit warten, es heimlich anzuziehen, wenn die Person nicht anwesend ist. Sie betrachten sich im Spiegel und finden sie sehen großartig aus, aber sobald sie die Schritte der zurückkehrenden Person hören, ziehen sie das Kleidungsstück schnell aus und legen es an seinen Platz zurück. Obwohl die zwielichtigen Manöver dieser Art von Mensch und ihre Art, mit Dingen umzugehen, vielleicht keine verdorbenen Dispositionen beinhalten oder nicht so schwerwiegend sind wie verdorbene Dispositionen, ist ihre Haltung im Hinblick auf ihr Verhalten und auf den Umgang mit Dingen und die Art, wie sie Menschen behandeln, ziemlich abstoßend und widerwärtig, und das beeinträchtigt das normale Leben anderer auf einer gewissen Ebene. Daher kann man sagen, dass diese Art von Mensch ernsthafte Probleme mit ihrer Menschlichkeit hat. Wie ernsthaft? Solche Menschen sind in ihrem Verhalten unangemessen, führen hinter den Kulissen viele zwielichtige Manöver durch, und ihre Art, Probleme zu behandeln, ist zwielichtig und verwerflich. Sie sind immer geheimnistuerisch; sie tun die Dinge nie offen, sondern immer hinter dem Rücken der Leute. Wenn andere nicht anwesend sind, nicht aufpassen oder wenn niemand sehen oder entdecken kann, was sie tun, tun sie die Dinge heimlich. Die Menschlichkeit dieser Art von Mensch ist nicht gut. Sie leben immer in dunklen Ecken, umhüllt von einer Atmosphäre der Dunkelheit, unfähig, sich dem Licht oder anderen Menschen zu stellen. Ihre Menschlichkeit ist verachtenswert und gemein. Sind diese Äußerungsformen ihrer verachtenswerten Menschlichkeit instinktiv? (Nein.) Sie schämen sich, Dinge vor anderen zu tun; sie ziehen es vor, sie hinter ihrem Rücken zu tun, und wenn sie hinter dem Rücken anderer handeln, zeigen sie keinerlei Zurückhaltung. Hat das etwas mit ihrer Persönlichkeit zu tun? (Nein.) Wenn du sagst, dass diese zwielichtigen Manöver oder das, was sie in ihrer Menschlichkeit offenbaren und ausleben, mit einem bestimmten Aspekt der verdorbenen Dispositionen zusammenhängen, wäre das nicht zutreffend. Ihre zwielichtigen Manöver sind jedoch konstant. An der Oberfläche scheint es, als hätten sie keine größeren Fehler begangen, und wenn die Kirche ihnen eine Pflicht zuweist, legen sie sich die meiste Zeit ins Zeug und sind gehorsam; sie scheinen äußerlich sogar ziemlich anständig zu sein. Aber hinter den Kulissen ist es eine andere Geschichte – wie eine Maus, fangen sie an, zwielichtige Manöver durchzuführen und Unfug zu treiben, sobald niemand zusieht. Sind diese Leute nicht genau wie Mäuse? Denk darüber nach – wenn das ihre Menschlichkeit und die Art ist, wie sie mit anderen interagieren und mit Dingen umgehen, wenn der moralische Charakter ihrer Menschlichkeit von dieser Art ist und sie diese Art von Menschlichkeitsessenz haben, wie behandeln sie dann Gott und die Wahrheit? Behandeln sie Gott und die Wahrheit auf die gleiche Weise, wie sie Menschen behandeln? (Ja.) Sie führen auch hinter den Kulissen zwielichtige Manöver durch, nicht wahr? Sie versuchen auf jede erdenkliche Weise, der Aufsicht von Leitern und Mitarbeitern zu entgehen, handeln vor ihnen auf eine Weise und hinter ihrem Rücken auf eine andere. Sie akzeptieren weder Gottes prüfenden Blick noch die Wahrheit in den Tiefen ihrer Herzen. Egal, was Gottes Worte besagen, sie gehen auf ihre eigene Weise damit um, führen einige zwielichtige Manöver durch und tun einige Dinge nur zum Schein, sodass äußerlich niemand irgendwelche Probleme oder Verfehlungen erkennen kann. Äußerlich scheinen sie nichts Falsches zu tun und scheinen die Wahrheit zu praktizieren, aber hinter den Kulissen haben sie bereits ihre zwielichtigen Manöver durchgeführt, und die Verfehlungen wurden bereits im Geheimen begangen, ohne dass jemand davon weiß. Sie glauben nicht an Gottes prüfenden Blick und akzeptieren ihn nicht, und deshalb akzeptieren sie die Wahrheit nicht. Was beinhaltet das? Es beinhaltet verdorbene Dispositionen. Wenn sie Gott, die Wahrheit und ihre Pflicht mit dieser Art von Menschlichkeit und dieser Art, mit anderen zu interagieren und mit Dingen umzugehen, behandeln, beinhalten die spezifischen Äußerungsformen ihrer Menschlichkeit, die sie offenbaren, verdorbene Dispositionen. Was beinhalten diese verdorbenen Dispositionen? Zumindest beinhalten sie Falschheit. Wenn ihre Handlungen noch geheimnisvoller und trügerischer sind, was beinhalten sie dann? (Es steigert sich zur Niederträchtigkeit.) Es beinhaltet die Falschheit und Niederträchtigkeit innerhalb ihrer verdorbenen Dispositionen. Außerdem hegen sie tief in ihren Herzen ständig Zweifel an der Wahrheit und an Gottes prüfendem Blick. Das ist tief in ihnen verwurzelt. Sie denken: „Niemand weiß, was ich hinter den Kulissen tue. Ich habe Gott nirgendwo gesehen, also weiß Gott es sicher auch nicht – nur ich weiß es.“ Beinhaltet das nicht auch eine verdorbene Disposition? Welchen Aspekt von verdorbenen Dispositionen betrifft das? (Ist es Unnachgiebigkeit?) Sie haben in sich eine unnachgiebige Disposition. Ist also das Wesen dieser Gedanken eine Abneigung gegen die Wahrheit? (Ja.) Ihre Haltung gegenüber der Wahrheit ist eine des Widerstands und der Opposition. Abgesehen davon, dass sie unnachgiebig sind, sind sie der Wahrheit besonders abgeneigt, was dies zu einem ernsten Problem macht. Sobald eine verdorbene Disposition vorliegt, ist es ernster als nur eine schlechte Menschlichkeit. Es beinhaltet Rebellion gegen Gott, Opposition gegen Gott und das Wesen, gegen die Wahrheit zu verstoßen. Es beinhaltet die Haltung einer Person gegenüber Gott und der Wahrheit. Sobald es eine verdorbene Disposition beinhaltet, geht es um die Wahrheitsgrundsätze und die Notwendigkeit, verdorbene Dispositionen mithilfe der Wahrheit zu beseitigen.

Manche Menschen sind von Natur aus groß und haben eine anmutige Figur, und außerdem haben sie wohlproportionierte, reine und feine Züge, die andere als angenehm empfinden. Was auch immer sie tragen, die Leute bewundern sie und sagen: „Sie sind wirklich wie ein wandelndes Aushängeschild – so gutaussehend, so schön, so umwerfend!“ Fällt das unter ihre angeborenen Bedingungen, ihre Menschlichkeit oder ihre verdorbenen Dispositionen? (Das ist ihr natürliches Erscheinungsbild.) Sie wurden mit gutem Aussehen geboren. Weil sie von Natur aus attraktiv sind und eine gute Figur haben, wurden sie von klein auf von ihren Ältesten gelobt, von ihren Klassenkameraden beneidet und von ihren Eltern besonders verhätschelt. Jeden Tag zogen ihre Eltern sie schick an, und bevor sie drei oder fünf Jahre alt waren, wurden sie an einem Tag wie ein kleines Mädchen und am nächsten Tag wie ein kleiner Junge gekleidet. Kurz gesagt, sie wurden wie ein geschätztes kleines Spielzeug geliebt. Mit zunehmendem Alter, legen sie besonderen Wert auf gutes Aussehen. Aufgewachsen in einem modernen, privilegierten Lebensumfeld, entwickeln sie die Gewohnheit, sich schick zu machen. Besonders nachdem sie Zugang zu vielfältigen Modetrends erhalten haben, beginnen sie, Farben, Passformen und Stile zu kombinieren und sich daran zu erfreuen; sie kleiden sich besonders geschmackvoll und haben eine kultivierte Ausstrahlung. Selbst ein einfaches T-Shirt und Jeans wirken an ihnen anders, und wenn sie mit einem farblich harmonierenden Paar Schuhe kombiniert werden, wird ihr Stil noch beeindruckender – sie sind absolut umwerfend und unglaublich gut aussehend. Schon ihr Anblick ist eine Augenweide. Wann immer sie an öffentlichen Orten oder auf der Straße erscheinen, ziehen sie garantiert viele Blicke auf sich. Weil sie mit gutem Aussehen geboren wurden und diese angeborene Bedingung haben, und weil sie sich gut zu kleiden wissen und ganz gleich, wie sie sich herausputzen, eine besonders kultivierte Ausstrahlung haben, genießen es sowohl gleichgeschlechtliche als auch andersgeschlechtliche Personen besonders, mit ihnen zu interagieren und zu verkehren. Die Leute sind begierig darauf, in ihrer Nähe zu sitzen, mit ihnen zu reden und zu plaudern und eng mit ihnen zu interagieren, um sich an ihrer Schönheit zu erfreuen. Ist das ihre Schuld? (Nein.) Aufgrund ihrer günstigen angeborenen Bedingung sind die Leute immer tolerant gegenüber allen Problemen, Fehlern oder Mängeln, die sie haben mögen. Daher werden sie, wohin sie auch gehen, besonders gut aufgenommen und sind beliebt. Selbst wenn sie etwas Unangenehmes sagen, finden es andere immer noch angenehm zu hören. Wenn sie wütend werden oder sich danebenbenehmen, stört es die Leute nicht und sie nehmen es nicht übel – im Gegenteil, sie empfinden es sogar als Belohnung. Da sich diese Erfahrungen ansammeln, verleiht ihnen ihre angeborene Bedingung ein Gefühl der Überlegenheit. Sie beginnen zu denken: „Gut auszusehen, ein kultiviertes Auftreten und gepflegte Kleidung machen mich überall beliebt – das ist fantastisch! Diese Gesellschaft, diese Menschheit, schätzt das wirklich. Es scheint, als sei diese angeborene Bedingung, die mir meine Eltern mitgegeben haben, mein Kapital. Einen Job zu finden ist einfacher, und wenn ich bei Prüfungen von jemandem abschreiben will, brauche ich ihm nur einen Blick zuzuwerfen, und er wird es mir anbieten.“ Viele Menschen des anderen Geschlechts umwerben sie, und auch unter Gleichgeschlechtlichen gibt es viele, die sie gut behandeln und ständig ihre Schönheit und ihr gutes Aussehen loben. Mit der Zeit genießen sie diesen Vorteil immer mehr. Dieser Vorteil bringt ihnen viele Annehmlichkeiten, viele Vergünstigungen und Bevorzugungen, und ermöglicht ihnen, viele Dinge zu genießen. In dieser Art von Umgebung entwickeln sie also bestimmte Anforderungen an sich selbst. Sie verlassen das Haus nicht ungeschminkt, und wenn sie auch nur einen Pickel bekommen, wagen sie es nicht, sich sehen zu lassen. Sie achten auf ihre Ernährung, meiden scharfe Speisen und Sojasauce und machen sich Sorgen: „Wann verschwindet dieser Pickel endlich? Ich kann ihn nicht ausdrücken – ich habe Angst, dass eine Narbe zurückbleibt. Aber wenn ich ihn nicht ausdrücke, würden die Mitglieder des anderen Geschlechts, die mich einst bewundert haben, ihn sehen und denken, ich sei nicht mehr attraktiv, nicht mehr die Person ihrer Träume? Würden sie mir gegenüber gleichgültig werden? Was soll ich tun? Ich muss wohl warten, bis der Pickel weg ist, bevor ich ausgehe. Ich kann mich unmöglich so zeigen; das würde das perfekte Bild, das sie von mir haben, ruinieren.“ Manche Leute müssen die Farben, Passformen und Stile ihrer Outfits perfekt aufeinander abstimmen. Bevor sie ausgehen, müssen sie sich aus jedem Winkel im Spiegel betrachten, und manche machen sogar Selfies, um sicherzustellen, dass sie im Sonnenlicht oder unter künstlicher Beleuchtung perfekt aussehen. Sie achten darauf, dass Aspekte wie Haut, Teint, Frisur, Kleidung und Auftreten ansprechend wirken und die Zuneigung anderer gewinnen. Erst dann fühlen sie sich bereit, auszugehen. Selbst nachdem sie angefangen haben, eine Pflicht auszuführen, behalten sie diesen Lebensstil bei. Sollten sie aufgrund besonderer Umstände an diesem Tag nicht geduscht haben und jemand des anderen Geschlechts nähert sich, weichen sie ihm schnell aus. Sie haben das Gefühl nicht vorzeigbar zu sein, wenn sie nicht geduscht haben. Weil sie so viele Ansprüche an ihr Aussehen und ihr Auftreten haben, beeinträchtigt das ihren Alltag. Wenn sie an einen Ort gehen, an dem sie nicht duschen können, fühlen sie sich unwohl und leiden sehr darunter; sie können weder gut essen noch gut schlafen. Sie denken: „Was soll ich tun, wenn ich nicht duschen kann? Ich habe noch nie länger als drei Tage nicht geduscht. Wenn ich anfange zu riechen, werden die Leute dann auf mich herabsehen? Wird mein Image dann nicht mehr perfekt sein? Werde ich nicht mehr die Traumfigur anderer sein? Was soll ich nur tun?“ Wenn sie sich an einem Ort mit schlechten Lebensbedingungen und unausgewogenen oder unzureichenden Mahlzeiten wiederfinden, fangen sie an, sich Sorgen zu machen: „Wird sich das auf meine Haut auswirken? Wird meine Haut rau werden oder altern? Werde ich Falten bekommen? Ich kann an diesem Ort nicht bleiben – ich muss hier weg!“ Das Gefühl der Überlegenheit, das ihnen ihre angeborene Bedingung verleiht, macht ihr Leben besonders kompliziert und führt dazu, dass sie auf eine besonders anstrengende und zurückhaltende Weise leben. Sie sind äußerst besorgt darüber, wie andere über sie denken, besonders darüber, wie andere ihre Kleidung, ihre Haltung und ihr Auftreten beurteilen. Sie legen so viel Wert darauf, wie sie von anderen wahrgenommen werden, dass es das Ausmaß erreicht, dass es ihr normales Leben, ihre Arbeit und die Ausführung ihrer Pflicht beeinträchtigt. Das Gefühl der Überlegenheit, das sie aufgrund ihres Aussehens empfinden, hat sie sehr oberflächlich gemacht, sehr besorgt um ihr Aussehen und sehr besorgt darum, wie andere sie wahrnehmen. Was für ein Problem ist das? Stellen all diese Äußerungsformen eine angemessene Haltung für den Umgang mit Problemen im täglichen Leben dar? (Nein.) Sind das verzerrte Ansichten, die sie im Laufe ihres täglichen Lebens entwickelt haben? (Ja.) Womit hängen diese Äußerungsformen also zusammen? (Sie hängen mit ihrer Menschlichkeit zusammen.) Welchen Aspekt ihrer Menschlichkeit betrifft das? Was ist das Problem mit ihrem Verhalten? Ist es Oberflächlichkeit? (Ja.) Oberflächlichkeit ist ein Problem innerhalb ihrer Menschlichkeit. Was noch? Eitelkeit, die Sorge darum, wie andere sie wahrnehmen, das Verlangen, in den Augen anderer die perfekteste Person zu sein, und eine besondere Zerbrechlichkeit und Unfähigkeit, Härten zu ertragen. Hinzu kommt Selbstsucht. Um ihr Image zu wahren, lassen sie sich von allen bedienen und weigern sich, auch nur die geringste Härte zu ertragen. Das Gefühl der Überlegenheit, das ihnen ihr natürliches Aussehen verleiht, lässt sie wollen, dass sich alles um sie dreht. Der zentrale Fokus ihres täglichen Lebens und das Ziel, das sie zu erreichen anstreben, ist die Aufrechterhaltung ihres äußeren Erscheinungsbildes. Einmal zum Beispiel bemerkt jemand beim Fotografieren ein Salatblatt zwischen ihren Zähnen, als sie lächeln. Von diesem Moment an essen sie kein Blattgemüse mehr. Selbst wenn es die einzige Option ist und sie es essen müssen, spülen sie sich sofort danach den Mund aus und müssen unbedingt im Spiegel überprüfen, dass nichts zwischen den Zähnen hängen geblieben ist, bevor sie es wagen, hinauszugehen und andere zu treffen. Ist das ein Problem innerhalb ihrer Menschlichkeit? (Ja.) Diese alltäglichen Probleme fallen in den Bereich der Menschlichkeit und haben noch nicht das Niveau von verdorbenen Dispositionen erreicht. Die Probleme, mit denen sie sich befassen, beziehen sich alle nur auf Aspekte des menschlichen Lebens – es geht ihnen darum, ihre Schönheit zu bewahren und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu erhalten, indem sie sich auf ihr äußeres Erscheinungsbild und ihre inneren Ansprüche konzentrieren. Was auch immer sie tun – ob sie essen, sich kleiden oder Mühsal ertragen und einen Preis zahlen – ihre Sichtweisen und ihre Haltung bei der Behandlung dieser Probleme sind alle darauf ausgerichtet, ihr äußeres Erscheinungsbild zu bewahren, damit sie für das Auge immer angenehm erscheinen, andere einen guten Eindruck von ihnen haben und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erregen. Hat das mit ihrer Menschlichkeit zu tun? (Ja.) Diese Äußerungsformen berühren alle ihre Menschlichkeit – sie zeigen, dass ihre Menschlichkeit übermäßig oberflächlich ist.

Es gibt eine andere Art von Mensch, die sich besonders zur Schau stellt, wann immer Mitglieder des anderen Geschlechts anwesend sind, und sich extravagant zu kleiden versucht und Make-up aufträgt, um verführerischer zu wirken. Im Kreis besonders vertrauter Brüder oder Schwestern verhalten sie sich beispielsweise noch ganz normal, doch sobald jemand vom anderen Geschlecht im gleichen Alter auftaucht, werden sie innerlich ganz aufgeregt und fühlen sich verpflichtet, sich besonders zu kleiden und herauszuputzen. Manche Frauen tragen sofort Lippenstift auf, um ihre Lippen zu betonen, ziehen ihre Augenbrauen nach und, wenn die Zeit es erlaubt, legen sie etwas Rouge auf. Normalerweise tragen sie ihr Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden, aber sobald sie jemanden des anderen Geschlechts treffen, der ihnen gefällt oder den sie ansprechend finden, peppen sie ihr Image auf, indem sie ihr Haar schulterlang offen tragen. Einige Männer wiederum machen ihr Haar glänzender, stylen es zu einem koreanischen, Hongkonger oder westlichen Haarschnitt, rasieren sich, setzen eine Brille auf, kleiden sich besser und sprühen, wenn die Umstände es erlauben, etwas Parfüm auf – alles um das andere Geschlecht anzuziehen. Wenn sie mit Mitgliedern des anderen Geschlechts sprechen, streuen sie häufig hochtrabende Worte ein, um zu prahlen und ihre kulturelle Bildung, Eleganz, ihren Witz und ihren Sinn für Humor zur Schau zu stellen. Ihre Absicht hinter all diesen Handlungen ist ganz bewusst – sie tun es einzig und allein, um das andere Geschlecht anzuziehen. Manche Menschen werden in der Gegenwart einer Person des anderen Geschlechts, die sie mögen, oder die etwa gleichaltrig ist, noch lebhafter, reden mehr, drücken sich besser aus, ihre Augen wirken lebendiger und hören auf, stumpf und ausdruckslos zu sein, und auch ihre Mimik wird besonders vielfältig. Was ist hier los? Warum wirken sie besonders affektiert und unnatürlich, wenn sie das andere Geschlecht sehen? Wenn sich Mitglieder des anderen Geschlechts zum ersten Mal treffen, sind sie normalerweise etwas schüchtern, aber nach ein paar Begegnungen werden sie vertrauter und verhalten sich natürlicher. Manche Leute werden jedoch besonders lebhaft und angeregt, sobald sie das andere Geschlecht sehen. Was ist das für ein Problem? (Es geht um Verführung, die bis zum Niveau einer verdorbenen Disposition reicht.) Was für eine verdorbene Disposition ist das? (Niederträchtigkeit.) Haben sie kein Problem mit ihrer Menschlichkeit? (Doch.) Streng genommen ist dies ein Problem mit der Menschlichkeit solcher Menschen. Welcher Aspekt ihrer Menschlichkeit ist hier problematisch? Es ist ein Problem im Umgang mit dem anderen Geschlecht. Wie beschreiben das Nichtgläubige? Sie nennen es ein Problem im zwischenmenschlichen Verhalten, nicht wahr? (Ja.) Wenn es eine verdorbene Disposition beinhaltet, kann es notfalls als Niederträchtigkeit zusammengefasst werden; treffender formuliert ist es jedoch ein Problem im zwischenmenschlichen Verhalten zwischen Männern und Frauen, das die eigene Menschlichkeit betrifft. Wenn sie mit dem anderen Geschlecht konfrontiert werden, werden manche Leute besonders lebhaft und besonders positiv und aktiv. Was diese „Besonderheiten“ offenbaren, ist ein Problem im zwischenmenschlichen Verhalten, das die eigene Menschlichkeit betrifft. Ist dieses zwischenmenschliche Verhalten normal oder abnormal? (Abnormal.) Kann es dann also als niederträchtig beschrieben werden? Ist es angemessen, es als etwas niederträchtig zu bezeichnen? Ist es angemessen, es als ein bisschen abscheulich zu bezeichnen? (Ja.) Solche Leute sind ein bisschen abscheulich. Wo auch immer es jemanden des anderen Geschlechts gibt, der ihnen gefällt, suchen sie die Nähe seiner Clique, bestehen darauf, neben ihm zu sitzen, suchen Körperkontakt und machen ihm schöne Augen. Dies spiegelt ein Problem mit ihrem Charakter wider – sie sind unbeherrscht, unziemlich und abscheulich. Wenn eine Person oberflächlich ist, dann sollten ihre Äußerungsformen dieselben sein, unabhängig davon, ob sie in der Gegenwart des gleichen oder des anderen Geschlechts ist – sie will nur gut aussehen und von anderen gemocht, bewundert und geschätzt werden. Das ist ein Problem oberflächlicher Menschlichkeit. Wenn ihre Absicht jedoch darin besteht, das andere Geschlecht anzuziehen und zu belästigen, dann wird es zu einem Problem des zwischenmenschlichen Verhaltens gegenüber dem anderen Geschlecht. Wenn eine Person übermäßig oberflächlich ist, sodass es ihr normales Leben beeinträchtigt, ist das nur ein Mangel oder ein Problem in einem Aspekt ihrer Menschlichkeit. Wenn sich aber jemand gezielt kleidet, um Mitglieder des anderen Geschlechts anzuziehen, darauf abzielt, sexy und verführerisch auszusehen und die Blicke auf sich zu ziehen, dann ist das niederträchtig, abscheulich und ein Hinweis auf schlechtes zwischenmenschliches Verhalten. Manche Menschen werden umso abscheulicher, je mehr Leute anwesend sind; sie suchen ständig den Kontakt zum anderen Geschlecht und geben vor den Leuten an. Was auch immer bei Nichtgläubigen gerade im Trend liegt, so werden sie sich kleiden. Besonders wenn sie an Versammlungen teilnehmen oder vor der Kamera tätig sind: Je mehr Mitglieder des anderen Geschlechts anwesend sind, desto mehr wollen sie sich herausputzen. Einige Frauen tragen Spaghettiträger-Tops, lassen ihr Haar offen, tragen leuchtenden Lippenstift auf und legen Rouge auf. Einige konturieren sogar ihre Nasen, tragen Lidschatten auf und legen allerlei Schmuck an. Sie kleiden sich auf jede erdenkliche Weise, die das andere Geschlecht anzieht. Das ist ernster als oberflächlich zu sein. Wenn Oberflächlichkeit ein Mangel oder Fehler in einem Aspekt der eigenen Menschlichkeit ist und ein geringfügiges Problem darstellt, dann sind die niederträchtigen und abscheulichen Aspekte der Beziehungen zum anderen Geschlecht ein großes Problem. Eine oberflächliche Person mag nicht unbedingt lasterhafte Handlungen begehen, aber unter denen, die sowohl niederträchtig als auch abscheulich sind, ist es wahrscheinlich, dass über neunzig Prozent in lasterhafte Handlungen verwickelt werden. Warum sage ich das? Wenn eine Person großen Wert auf ihre Interaktionen mit dem anderen Geschlecht legt und es besonders genießt, sich vor Mitgliedern des anderen Geschlechts zur Schau zu stellen und in Szene zu setzen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass eine solche Person das andere Geschlecht dazu bringen kann, sich in sie zu verlieben. Welchen Zweck verfolgt das? Es geht darum, unangemessene Beziehungen einzugehen. Wenn sie zwanglos jemanden des anderen Geschlechts verführen können, deutet das dann nicht darauf hin, dass sie es mit Beziehungen zum anderen Geschlecht sehr locker nehmen? (Doch.) Solche Leute haben keine Würde; sie baggern andere zwanglos an und ergreifen sogar die Initiative. Je mehr Leute sie anbaggern, desto glücklicher werden sie, und sie weisen niemanden ab, solange sie ihn mögen. Was für eine Person ist das? Lassen wir vorerst beiseite, welche verdorbenen Dispositionen sie haben: Ist diese Art von Menschlichkeit gut? (Nein.) Ungeachtet ihrer Vorzüge oder Nachteile in anderen Aspekten ihrer Menschlichkeit: Wenn sie in Bezug auf ihr zwischenmenschliches Verhalten mit dem anderen Geschlecht besonders locker, leichtfertig und zügellos sind, reicht dies allein schon aus, um zu zeigen, dass ihre Menschlichkeit nicht gut ist. Wenn sie jederzeit und an jedem Ort Fehler machen oder über die Stränge schlagen können, ist das dann nicht ein ernstes Problem? (Doch.) Ist eine solche Person zuverlässig? (Nein.) Was ist die Wurzel ihrer Unzuverlässigkeit? Sie liegt in ihrer niederträchtigen Natur. Sie kann jederzeit und an jedem Ort lüsterne Gedanken hegen und das andere Geschlecht jederzeit und an jedem Ort verführen – ihre Gedanken sind ausschließlich von diesen Gedanken eingenommen. Wenn die Umgebung oder die Bedingungen es nicht zulassen oder sie nicht genug Zeit haben, sich herauszuputzen, finden sie trotzdem einen Weg; sie flirten mit Blicken und stellen ihre Figur oder ihre Mimik zur Schau und machen anderen schöne Augen, um sie zu verführen. Solche Leute sind wertlos; sie sind so unzuverlässig! Sie sind leichtfertig, ausschweifend und zwanglos und können jederzeit und überall andere zu Sünden und Verfehlungen verführen; solche Leute haben kein Schamgefühl in ihrer Menschlichkeit; sie sind unverbesserlich. Sind solche Leute beängstigend? (Ja.) Und sie denken nicht, dass dies schändliche Dinge sind; egal, wie viele Leute um sie herum sind, sie kleiden sich offen und stellen sich so zur Schau, verhalten sich zügellos und verführen andere auf diese Weise. Andere wissen nicht einmal, was vor sich geht – während sie sich noch auf ihre normale Arbeit konzentrieren, sich unterhalten oder miteinander sprechen, haben diese Personen bereits angefangen, jemanden anzubaggern, indem sie ihm flirtende Blicke zuwerfen. Seht nur, wie widerlich und beängstigend solche Leute sind! Sie haben keine Scham, oder? Leute ohne Scham begehen ständig Verfehlungen, und was ist ihr endgültiges Ergebnis? (Sie werden am Ende in der Hölle bestraft.) Was sagen Gottes Worte? „Verfehlungen werden den Menschen in die Hölle führen.“ Wenn also die Probleme mit deiner Menschlichkeit sehr ernst sind, bist du in großer Gefahr. Wenn die schlechte Menschlichkeit einer Person in irgendeiner Hinsicht ein Makel ist, mag es Gelegenheiten geben, diesen Makel zu korrigieren. Wenn jedoch ein Aspekt ihrer Menschlichkeit schlecht ist, weil sie von Natur aus kein Schamgefühl haben und in der Lage sind, andere jederzeit und an jedem Ort zu verführen, und – selbst wenn sie keine offensichtlich verdorbene Disposition offenbart haben – dennoch schwere Verfehlungen begehen können, die zu schwerwiegenden Konsequenzen führen, dann kennen solche Leute keine Grenzen in ihrem Verhalten; ihre Menschlichkeit ist besonders schlecht, und wenn sie ein paar Verfehlungen begehen, könnte sie das ruinieren. Was Fragen der Menschlichkeit betrifft, so haben sie sich selbst den Weg in die Zukunft verbaut. Das liegt daran, dass ihre Menschlichkeit so schlecht und ihre Verfehlungen so zahlreich sind, dass es ausreicht, um sie in die Hölle zu schicken, und alles wird für sie vorbei sein, bevor sie überhaupt irgendeine Gelegenheit haben, den Weg des Strebens nach der Wahrheit und der Erlangung der Errettung zu beschreiten. Der Mangel an Schamgefühl ist ein sehr ernstes Problem, das die eigene Menschlichkeit betrifft. Streng genommen erreicht dieses Problem nicht das Niveau einer verdorbenen Disposition; es ist einfach eine Art, eine Haltung, die eine Person in ihrem Verhalten und im Umgang mit bestimmten Angelegenheiten einnimmt. Diese Haltung betrifft ihre Menschlichkeit und kann zu Verfehlungen führen, was das Problem verschärft.

Manche Leute lieben das Tanzen und lernen Tanzschritte sehr schnell. Nachdem der Lehrer sie dreimal vorgeführt hat, haben sie den Rhythmus und die Bewegungen eines Tanzes im Grunde gemeistert und können ihn fehlerfrei vorführen. Sie tanzen auch ziemlich gut, haben Preise gewonnen und hoffen, eine Karriere im Tanzbereich zu verfolgen, vielleicht als Tanzlehrer oder Tänzer. Welchen Aspekt betrifft das? (Das betrifft ihre Interessen und Hobbys.) Das ist ihre Stärke; und ist ihr Interesse und Hobby. Sie lernen sehr schnell tanzen, was zeigt, dass sie sehr gut im Tanzen sind; sie erfassen solche Dinge intuitiv und schnell. Das ist eine Stärke, nicht wahr? (Ja.) Sie haben in dieser Hinsicht eine Stärke. Nachdem sie tanzen gelernt haben, haben sie auch Freude am Tanzen und sind begierig zu tanzen; und darüber hinaus planen sie, später eine Karriere im Tanzbereich zu verfolgen und beabsichtigen, den Tanz ihr zukünftiges Leben und ihren zukünftigen Weg begleiten zu lassen – das betrifft ihre Interessen und Hobbys. Tanzen ist ihre Stärke, ihr Interesse und ihr Hobby – das ist eine ihrer angeborenen Bedingungen. Manche Leute haben diese angeborene Bedingung, und nachdem sie an Gott zu glauben beginnen, schauen sie auch gerne Tanzvideos. Also übernehmen sie die Pflicht des Tanzens im Haus Gottes, in der Hoffnung, dass das, was sie gelernt haben, bei der Ausübung ihrer Pflicht eingebracht werden und im Haus Gottes von Nutzen sein kann, und dass sie ihre eigenen guten Taten vorbereiten können, damit Gott sich an sie erinnert. Sie haben eine solide Grundlage im Tanz und lernen schnell verschiedene Tanzstile. Während sie Tanzprogramme gemäß den Anforderungen des Hauses Gottes erstellen, sind sie bereit, anderen ihre Kenntnisse ohne Vorbehalte weiterzugeben. Obwohl sie mehr Tanzstile beherrschen als andere und in ihrem Beruf kompetenter sind, geben sie sich nicht überheblich. Sie kommen freundschaftlich mit anderen aus und bringen den Brüdern und Schwestern sehr geduldig bei, was sie gelernt haben. Was äußert sich darin? (Es ist eine Äußerungsform ihrer Menschlichkeit.) Ist ihre Menschlichkeit gut oder nicht? (Ihre Menschlichkeit ist gut.) Inwiefern ist sie gut? (Sie sind in der Lage, anderen ohne Vorbehalte alles beizubringen, was sie wissen, und ermöglichen es so auch anderen, das zu erlangen, was sie haben – das ist gute Menschlichkeit.) Sie sind in der Lage, anderen ohne Vorbehalte alles beizubringen, was sie gelernt haben. Welche anderen Vorzüge haben sie? Sie geben nicht wirklich an. Die Menschlichkeit dieser Art von Person ist gut. Da sie eine Begabung für Tanz haben, übernehmen sie eine tanzbezogene Pflicht im Haus Gottes. Doch nach einiger Zeit arrangiert das Haus Gottes aufgrund der Arbeitsanforderungen, dass sie eine andere geeignete Aufgabe übernehmen. Sie denken bei sich: „Habe ich die zwanzig Jahre, die ich mit dem Tanzen lernen verbracht habe, verschwendet? Jetzt, da ich eine Arbeit übernehmen soll, die nichts mit Tanz zu tun hat, fühle ich mich so unzufrieden! Warum lässt man mich nicht meine Stärke, meine Begabung, nutzen, anstatt mich zum Teamleiter oder Verantwortlichen zu machen? Das ist nicht meine Stärke, und ich weiß nicht, wie man das macht. Damit hätte ich nie gerechnet.“ Obwohl sie nach außen hin sagen: „Das ist alles Teil von Gottes Anordnungen, und ich bin bereit, mich zu unterwerfen“, sind sie in Wirklichkeit, egal was die Leiter sagen, nicht bereit, es zu akzeptieren und nehmen es nicht an. Sie denken: „Ihr habt keine Fachkenntnisse und wollt uns trotzdem führen. Alles, was ihr tut, ist, über Glaubenslehren zu reden. Ihr seid nicht besser als ich!“ Was äußert sich darin? (Innerer Trotz.) Was für ein Problem ist das? Ist das eine Offenbarung einer verdorbenen Disposition? (Ja.) Obwohl ihre Menschlichkeit im Allgemeinen ganz passabel ist – sie sind bereit, mit anderen zusammenzuarbeiten, freundlich zu sein und eine gute Person zu sein, nicht zu unterbrechen und zu stören oder Unheil und Ärger zu verursachen – und obwohl sie subjektive das Verlangen haben, sich den Anordnungen des Hauses Gottes zu unterwerfen und ihre Pflicht gut auszuführen, haben sie in Bezug auf ihren Status oder in Angelegenheiten, die nicht mit ihren eigenen Auffassungen und Begierden übereinstimmen, wirklich Unterwerfung? Zeigen sie irgendwelche Äußerungsformen des Suchens nach der Wahrheit? (Nein.) Was manifestieren sie also? (Sie manifestieren Widerstand, Murren und einen Mangel an Unterwerfung gegenüber den Anordnungen des Hauses Gottes.) Das ist richtig. Als was für ein Problem können diese Äußerungsformen also zusammengefasst werden? (Eine verdorbene Disposition.) Obwohl ihre Menschlichkeit nach außen hin freundlich wirkt und sie sich nicht offen widersetzen, lautstark protestieren oder über Leiter urteilen, ist ihre Haltung gegenüber diesen Angelegenheiten eine Offenbarung ihrer verdorbenen Disposition. Was für eine verdorbene Disposition offenbaren sie? (Eine arrogante Disposition.) Das ist richtig, Arroganz. Sie denken, dass sie in einem bestimmten Bereich geschickt sind und dass ihre Menschlichkeit ziemlich gut ist, also benutzen sie dies als Kapital, um sich zu weigern, sich den Anordnungen der Kirchenleiter zu unterwerfen. Sie suchen nicht nach der Wahrheit und wollen die Pflicht tun, die sie bevorzugen. Selbst wenn die Kirche ihnen eine geeignete Pflicht zuweist, können sie sie nicht akzeptieren, und wenn etwas nicht ihren Auffassungen und Vorstellungen entspricht – selbst wenn es eine Anordnung des Hauses Gottes ist – verweigern sie die Unterwerfung. Dies sind Offenbarungen von Aufsässigkeit und einer arroganten Disposition. Seht euch diese Reihe von Äußerungsformen an, die sie zeigen: Von den Stärken ihrer angeborenen Bedingungen über ihre Menschlichkeit bis hin zu ihrer verdorbenen Disposition – ihre Äußerungsformen decken diese drei verschiedenen Aspekte ab. Die Stärken ihrer angeborenen Bedingungen sind etwas, womit sie geboren wurden, und daran gibt es nichts auszusetzen. Worin auch immer sie geschickt sind, es bedeutet weder, dass sie keine verdorbene Disposition haben, noch kann es zeigen, ob ihr Charakter gut oder schlecht ist. Jedoch können das Gefühl der Überlegenheit, das durch bestimmte angeborene Bedingungen hervorgerufen wird, oder die Einordnung und Charakterisierung, die ihnen von der weltlichen öffentlichen Meinung auferlegt wird, ihre Menschlichkeit verzerren. Was bedeutet diese Verzerrung? Sie bedeutet, dass eine Person, weil sie einige angeborene Bedingungen besitzt, die von anderen relativ positiv bewertet werden, und sie Bewunderung und Wertschätzung von einigen Leuten in der Gesellschaft erhält, eine falsche Selbstwahrnehmung im Hinblick auf ihren eigenen Wert und ihre Position entwickelt. Sie denkt, dass sie ziemlich gut ist, dass sie anderen überlegen ist, und beginnt, auf die Leute herabzusehen. Sie glaubt, immer Recht zu haben und dass alles an ihr gut ist, und sie will, dass andere auf sie hören und ihr folgen. In diesem Fall sind ihre Ansichten und Standpunkte zu den Dingen alle falsch. Mit diesen irrigen Ansichten und Standpunkten wird eine Person der Welt und der bösen Menschheit folgen. Was bedeutet es, der bösen Menschheit und der bösen Welt zu folgen? Es bedeutet, dass du gemäß den abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten leben wirst, die von dieser bösen Welt und der bösen Menschheit stammen, und dass du diese absurden und abwegigen Gedanken, Ansichten und Sprüche benutzen wirst, um alles zu unterscheiden und zu charakterisieren. Nehmen wir zum Beispiel an, du bist recht attraktiv, hast markante Züge und eine gute Figur – das sind angeborene Bedingungen, die von Gott gegeben sind. Daran ist nichts auszusetzen; es ist einfach eine Tatsache. Unter der falschen Einordnung durch diese Gesellschaft und diese böse Menschheit kann diese Tatsache dich jedoch dazu bringen, eingebildet und zügellos, oberflächlich und stolz zu werden. Das heißt, aufgrund des Besitzes angeborener, überlegener Bedingungen, gepaart mit der Konditionierung, Versuchung und Formung durch die verschiedenen abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten aus dieser Gesellschaft und Menschheit, wird deine Menschlichkeit verzerrt. Worauf bezieht sich „verzerrt“? Dass du diese angeborenen Bedingungen besitzt, ist an sich völlig normal – gut auszusehen ist nichts Außergewöhnliches; es bedeutet weder, dass du die Wahrheit verstehst, noch bedeutet es, dass du edel bist. Es bedeutet lediglich, dass du gut aussiehst, vorzeigbar wirkst und dass die Leute vielleicht bereit sind, dich etwas länger anzusehen; du bist anderen nicht lästig oder unangenehm, und das ist alles. In einem gesellschaftlichen Umfeld jedoch, in dem Vorstellungen von Schönheit, Attraktivität und noblem, erstklassigem Glamour idealisiert werden, treibt dieser Trend dich in ein Extrem und lässt deine Menschlichkeit stolz, zügellos und oberflächlich werden. Gutes Aussehen ist eine angeborene Bedingung. Gott gab dir diese angeborene Bedingung nicht, um dich stolz, zügellos oder oberflächlich zu machen, sondern Er wünscht sich, dass du sie normal betrachtest: „Dank sei Gott für diese angeborene Bedingung, dieses Aussehen. Es ist Gottes Gnade und Schenkung. Ich sollte Gott dankbar sein. Ich habe nichts, worauf ich stolz sein könnte.“ Mit einer solchen angeborenen Bedingung sollte eine Person Menschen und Dinge gemäß Gottes Lehren betrachten und sich gemäß Gottes Lehren verhalten und handeln. Nachdem sie jedoch verschiedene Gedanken und Ansichten von der Gesellschaft und Satan angenommen haben, sehen sie Schönheit und Attraktivität als eine Form von Kapital an. Sie benutzen dann dieses Kapital, um sich die Gunst jedes Einzelnen in jeder Gruppe zu sichern und diese angeborene Bedingung zu nutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Einige benutzen sogar diese angeborene Bedingung, um Gesetze zu brechen, moralische Grenzen zu überschreiten oder gegen die Menschlichkeit zu verstoßen. Der Grund, warum die Menschlichkeit einer Person einige verzerrte und extreme Dinge enthält, liegt im verschärfenden Einfluss einiger Irrlehren, Trugschlüsse und irriger öffentlicher Meinungen aus der Gesellschaft und der bösen Menschheit. Da es den Menschen von Natur aus an Wahrheit und Unterscheidungsvermögen mangelt, akzeptieren sie ganz selbstverständlich diese öffentlichen Meinungen, Sprüche und Theorien, die von der Gesellschaft und der bösen Menschheit stammen. Sie nehmen diese negativen Dinge als richtig hin, und unter der Führung dieser abwegigen und absurden und bösen Gedanken und Ansichten werden ihr Gewissen und ihre Vernunft nicht erhöht oder gereinigt, sondern stattdessen verzerrt und beschädigt. Wenn diese Gesellschaft gutaussehende Männer und schöne Frauen nicht loben oder preisen würde und wenn keine äußeren Gedanken dich verführen oder prägen würden – wenn dich, wohin du auch gingst, niemand für dein gutes Aussehen preisen, dir eine Sonderbehandlung geben oder dich zu verschiedenen Dingen verführen oder unter Druck setzen würde – würdest du sehen, dass es völlig normal ist, von Natur aus gut auszusehen, und dass es nichts ist, womit man prahlen muss. Das bedeutet, dass du die Dinge tun würdest, die du aufgrund deiner angeborenen Grundbedingung tun solltest, und nicht Dinge tun würdest, die du nicht tun solltest, nur weil du eine so überlegene angeborene Bedingung hast. Aufgrund der Versuchung und Verderbnis der äußeren Umgebung kommst du jedoch zu der Überzeugung, dass es etwas Außergewöhnliches ist, von Natur aus gut auszusehen, und dass es dich besser macht als alle anderen. Ohne jegliche Selbstbeherrschung benutzt du dein attraktives Aussehen, um andere zu verführen, durchbrichst dabei die Zurückhaltung von Gewissen und Vernunft und überschreitest die Grenzen des anständigen Verhaltens. In verschiedenen Umgebungen kannst du verschiedene verdorbene Dispositionen offenbaren, deine überlegene angeborene Bedingung ausnutzen und verschiedene Taktiken anwenden, um die Vorteile zu erlangen, nach denen du dich sehnst. Das ist die Beziehung zwischen angeborenen Bedingungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen. Manchmal besteht eine gewisse Verbindung zwischen diesen drei Aspekten, und natürlich gibt es manchmal eine notwendige Verbindung zwischen den ersten beiden oder den letzten beiden. Versteht ihr? (Wir verstehen jetzt ein bisschen mehr.) Was solltet ihr mindestens wissen? Keine angeborene Bedingung ist an sich falsch; sie ist einfach eine grundlegende Bedingung der eigenen Menschlichkeit. Wenn es um die Menschlichkeit der Menschen geht, gibt es Gutes und Schlechtes, Positives und Negatives. Wie also entsteht eine verdorbene Disposition? Sie entsteht, wenn eine Person auf der Grundlage ihrer angeborenen und ihr innewohnenden Bedingungen durch verschiedene Gedanken und Philosophien Satans konditioniert wird, und diese Konditionierung führt zur Ausbildung verschiedener irriger Ansichten, die dann zu einer Art Lebensessenz werden, auf die sich die Person zum Überleben verlässt. Das ist es, was eine verdorbene Disposition ausmacht.

Soeben haben wir über die verschiedenen Äußerungsformen von angeborenen Bedingungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen Gemeinschaft gehalten. Wir haben zehn angeborene Bedingungen aufgelistet, und wir haben auch gerade über verschiedene Äußerungsformen im Zusammenhang mit der Menschlichkeit Gemeinschaft gehalten. Fassen wir nun zusammen: Über welche verschiedenen Äußerungsformen der Menschlichkeit haben wir Gemeinschaft gehalten? (In Bezug auf die Menschlichkeit gibt es Äußerungsformen einer guten Menschlichkeit und solche einer schlechten Menschlichkeit. Gott hat gerade einige Beispiele gegeben. Manche Menschen haben von Natur aus eine besondere Stärke in einem bestimmten Bereich und sind in einem bestimmten technischen Beruf geschickt, und sie sind in der Lage, andere ohne Vorbehalt zu unterrichten. Es gibt auch einige Leute, die andere nicht ausnutzen. Dies sind Äußerungsformen einer relativ guten Menschlichkeit. Gott hat auch Beispiele für Äußerungsformen einer schlechten Menschlichkeit gegeben. Zum Beispiel eine schmutzige und gemeine Menschlichkeit zu haben und ständig gern hinter dem Rücken anderer nach Klatsch zu schnüffeln; und in Bezug auf das eigene zwischenmenschliche Verhalten mit dem anderen Geschlecht locker zu sein und Würde und Integrität zu vermissen; und selbstsüchtig und verachtenswert zu sein und es zu lieben, andere auszunutzen, sowie in seinen Interaktionen mit anderen übermäßig berechnend zu sein, ohne einen Funken Gewissen oder Vernunft – all dies sind Äußerungsformen einer schlechten Menschlichkeit.) Welche ist unter den Äußerungsformen einer schlechten Menschlichkeit die schlimmste? Welche Art von Person ist für euch am widerwärtigsten? (Diejenige Art, die kein Schamgefühl hat und in ihren Interaktionen mit dem anderen Geschlecht besonders locker ist.) Zwanglos, ausschweifend und ohne Schamgefühl. Eine kultiviertere Art, es auszudrücken, ist, dass diese Leute „keine Scham kennen“. In einfacher Sprache sind sie „schamlos“ oder, treffender gesagt, „völlig dreist“. Niemand mag solche Leute.

Manche Leute wurden an einem Ort geboren, an dem der Verzehr von Chilischoten üblich ist; vielleicht aufgrund des Klimas oder weil ihre Familie diese Gewohnheit hat und gern Chilischoten isst, essen sie sie jeden Tag, und ihre tägliche Ernährung wird oft von scharfen Aromen dominiert. Dies ist offensichtlich eine angeborene Bedingung. Um welche Art von angeborener Bedingung handelt es sich? (Eine Lebensgewohnheit.) Ihre Lebensgewohnheit ist, dass sie in ihrer täglichen Ernährung nicht auf scharfe Aromen verzichten können; alles, was sie essen, muss scharf sein. Wie weit geht diese Vorliebe? Sie fügen sogar süßen Speisen Schärfe hinzu, essen Hamburger und Pizza mit scharfen Aromen und geben sogar noch Chilischoten in Tee und Kaffee – das ist das Ausmaß ihres Konsums scharfer Speisen. Das ist eine Lebensgewohnheit. Gibt es dabei ein Richtig oder Falsch? (Nein.) Die Vorliebe für scharfes Essen wird durch die eigene Lebensumgebung und die Lebensgewohnheiten verursacht; dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Manche Leute essen übermäßig scharf; wenn es kein scharfes Essen gibt, dann essen sie nicht. Egal, ob du es akzeptieren kannst oder nicht, sie bestehen darauf, scharfes Essen zu essen, und niemand kann das ändern. Kurz gesagt: Die Liebe zum Essen von Chilischoten ist eine Lebensgewohnheit, es gibt kein Problem damit, und es hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Manche Leute sagen: „Diese Lebensgewohnheit ist so extrem; sollte sie als etwas Negatives betrachtet werden? Sollte sie kritisiert oder reguliert werden? Sollten wir etwas Gesundheitswissen fördern und die Idee verbreiten, dass die Grundsätze des Essens und der Lebensgewohnheiten die Gesundheit priorisieren sollten?“ Kannst du sicher sein, dass das Essen von Chilischoten und scharfen Speisen ungesund ist? Sie essen seit vielen Jahren auf diese Weise, seit mehreren Generationen, und sie sind ziemlich gesund. Insbesondere essen die Menschen an manchen Orten so viele Chilischoten, dass es für andere schwer zu akzeptieren ist. Wenn die Leute sehen, wie scharf ihr Essen ist, fühlen sie sich unwohl, doch diese Personen sind stark, gesund und ziemlich gut gebaut, und haben die Ausdauer und Widerstandsfähigkeit, körperliche Arbeit zu verrichten. Dies beweist, dass der Verzehr von Chilischoten unbedenklich ist und die Gesundheit nicht beeinträchtigt; und es scheint, dass ihre scharfe Ernährung auch gesundheitlichen Grundsätzen entspricht. Die Liebe zum Essen von Chilischoten ist eine angeborene Lebensgewohnheit. Unabhängig davon, ob andere diese mögen oder akzeptieren können, solange eine Person sie genießt und sie das Leben oder die Ernährung anderer nicht beeinträchtigt, kann sie beibehalten werden. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch; es ist kein großes Problem, und das Haus Gottes fällt kein Urteil darüber. Manche Leute sagen: „Chilischoten zu essen ist schlecht für den Magen.“ Wenn du dir Sorgen machst, dass es schlecht für deinen Magen ist, kannst du einfach beschließen, sie nicht zu essen. Wenn andere lange Zeit scharfes Essen gegessen haben und sie ein unangenehmes Gefühl im Magen haben, werden sie das selbst spüren und ihre eigene Wahl treffen. Jeder hat also seinen eigenen Geschmack – ob er süße, saure, bittere oder scharfe Aromen mag, das ist eine persönliche Angelegenheit. Egal, wie du isst oder in welchem Maße, es gibt keinen Grund, sich schuldig zu fühlen. Solange die Bedingungen und die Umgebung es zulassen, kannst du alle Sorgen beiseiteschieben und nach Herzenslust essen. Was mich betrifft, gibt es diesbezüglich keine Vorschriften. Wenn jemand etwas dazu zu sagen hat, kannst du antworten: „Das ist meine Freiheit, es ist mein Recht, und du brauchst dich nicht einzumischen. Selbst wenn ich eine Mahlzeit esse, die nur aus Chilischoten besteht, geht dich das nichts an. Ob es meinem Magen schadet oder nicht, ist meine eigene Verantwortung, nicht deine.“ Ist es in Ordnung, so zu sprechen? (Ja.) Das ist deine Privatsache; es betrifft andere nicht, und es betrifft auch Mich nicht. Warum sage ich das? Weil diese Angelegenheit nicht die Wahrheit betrifft; sie betrifft keine verdorbene Disposition, und sie ist nicht eines der Probleme, die Gott bei der Errettung der Menschen zu lösen anstrebt. Daher können wir solche Fragen zu Lebensgewohnheiten getrost außer Acht lassen. Es ist weder etwas Positives noch etwas Negatives – es ist einfach eine Vorliebe, die manche Leute haben.

Manche Gastgeber essen gerne Chilischoten und möchten zu allen drei Mahlzeiten des Tages scharf essen. Wenn sie also kochen, bereiten sie zu jeder Mahlzeit scharfe Gerichte zu. Manche Leute, die noch nie Chilischoten gegessen haben, vertragen das nicht gut und schlagen vor, stattdessen milde Gerichte zuzubereiten. Derjenige, der kocht, ist jedoch nicht bereit, dies zu akzeptieren, und sagt: „Das geht nicht. Ich bin es gewohnt, scharf zu essen; wenn ich es nicht scharf mache, schmeckt es mir nicht. Du solltest dich an scharfes Essen gewöhnen; nachdem du eine Zeit lang scharf gegessen hast, wirst du dich daran gewöhnen und keine Angst mehr vor der Schärfe haben.“ Wo liegt hier das Problem? (Es gibt ein Problem mit ihrer Menschlichkeit.) Welche Art von Problem weist ihre Menschlichkeit auf? (Sie zwingen anderen etwas auf.) Anderen etwas aufzuzwingen ist nicht gut. Zwingt man damit nicht andere zu etwas, das sie nicht tun wollen? Solche Menschen versuchen, sich bei allem, was sie tun, in den Mittelpunkt zu stellen, in dem Glauben, dass das, was sie mögen, das Beste ist und dass andere es akzeptieren müssen. Wenn sie etwas mögen, versuchen sie, andere dazu zu bringen, es auch zu mögen; jeder muss sie zufriedenstellen. Ist das nicht selbstsüchtig und verachtenswert? Sie zwingen anderen nicht nur etwas auf, sondern es steckt auch ein bisschen Böswilligkeit darin. Ist die Menschlichkeit dieser Art von Mensch gut? (Nein.) Menschen mit einer schlechten Menschlichkeit können anderen keinen Nutzen bringen; sie können sie nur verletzen und ihnen in schweren Fällen sogar Schaden zufügen. Solche Menschen sind zu selbstsüchtig und verachtenswert, und sie sind zudem noch unangemessen unhöflich. Jemand mit Vernunft könnte sagen: „Ich esse gerne scharf, aber nicht alle mögen das. Wenn ich also koche, darf ich nicht nur an mich denken. Ich muss sowohl scharfe als auch milde Gerichte zubereiten, damit alle zufrieden sind. Der Grundsatz, dem ich bei der Ausführung meiner Pflicht folge, ist, alle zufriedenzustellen und sicherzustellen, dass alle gut essen, und mich nicht nur auf mich selbst zu konzentrieren. Ich muss diese Pflicht gemäß den Grundsätzen gut ausführen.“ Was haltet ihr von einem solchen Menschen? (Seine Menschlichkeit ist vergleichsweise gut.) Inwiefern ist sie gut? (Er weiß, dass er sich um andere kümmern und auf sie achten muss. Es ist nicht so, dass er nur sich selbst zufriedenstellt.) Er ist vergleichsweise freundlich, nicht wahr? Eine gute Menschlichkeit schließt Freundlichkeit ein – rücksichtsvoll gegenüber anderen zu sein und sich um sie zu kümmern. Betrifft das die Menschlichkeit eines Menschen? (Ja.) Ungeachtet des Alters, Geschlechts oder Temperaments einer Person profitieren die Menschen in ihrem Umfeld und alle, die mit ihr interagieren, wenn sie eine gute Menschlichkeit besitzt. Genauer gesagt werden einige Menschen Unterstützung und Hilfe von ihr erhalten, während andere von ihr im täglichen Leben umsorgt werden. Das ist eine Äußerungsform einer guten Menschlichkeit.

Es gibt auch Leute, die scharfes Essen so sehr lieben, dass sie, selbst wenn sie ausgehen, um ihre Pflicht zu tun, zur Essenszeit gezielt nach Restaurants suchen, die scharfe Gerichte servieren. Wenn sie eine Mahlzeit ohne scharfes Essen zu sich nehmen, fühlen sie sich innerlich unwohl: „Ohne scharfes Essen essen zu können ist die Ausführung meiner Pflicht hier wirklich reizlos. Ich will nach Hause, wo ich bei jeder Mahlzeit scharfes Essen genießen kann – das wäre herrlich! Ohne Chilischoten schmeckt nichts; selbst geschmortes Schweinefleisch verliert seinen Geschmack. Was soll ich tun?“ Also suchen sie weiter nach Lokalen, an denen sie Chilischoten essen können. Später erfahren sie von einem Restaurant, das auf scharfes Essen spezialisiert ist, aber es ist über eine Autostunde entfernt. Sie sagen: „Egal, wie weit es ist, ich muss da hin! Wenn ich heute nichts Scharfes esse, werde ich meine Pflicht nicht tun. Wenn ich mein scharfes Essen nicht bekomme, finde ich keine Ruhe, und ich komme einfach nicht durch den Tag!“ Jemand sagt zu ihnen: „Die Umgebung draußen ist im Moment gefährlich, und in dieser Gegend herrscht ziemliches Chaos! Lass uns nicht dort essen gehen.“ Aber sie hören nicht zu und sagen: „Wovor sollten wir Angst haben? Essen ist das, was zählt! Gehst du nicht auch normalerweise aus? Hab keine Angst, es wird nichts passieren – Gott wird uns beschützen!“ Nachdem sie gegessen haben, sind sie zufrieden. Solange sie Chilischoten und das köstliche Essen bekommen, nach dem sie sich sehnen, fühlt sich alles genau richtig an, und sie sind so glücklich, dass sie selbst im Schlaf noch vor Freude strahlen. Was für eine Menschlichkeit ist das? (Eine selbstsüchtige und verachtenswerte Menschlichkeit.) Neben der Tatsache, dass ihre Menschlichkeit selbstsüchtig und verachtenswert ist, gibt es noch ein weiteres Merkmal: Wenn sie etwas tun wollen, berücksichtigen sie nicht die objektive Umgebung oder die Bedingungen. Solange sie ihre eigenen Begierden und Vorlieben befriedigen können, ist das alles, was zählt. Sie sind bereit, jeden Preis für einen einzigen Bissen von etwas zu zahlen, das sie essen wollen – selbst wenn es bedeutet, große Anstrengungen auf sich zu nehmen, werden sie alles daransetzen, um ihr Ziel zu erreichen. Ist das nur selbstsüchtiges und verachtenswertes Verhalten? Ist das nicht auch Eigensinn? (Doch.) Das ist extremer Eigensinn! Jeder, der mit ihnen zusammen ist, muss den Preis für ihren Eigensinn zahlen und deswegen Kümmernisse ertragen. Was sie sagen, gilt, und sie setzen immer ihren Willen durch. Heute haben sie schlechte Laune, also wollen sie nicht essen. Wenn man sie fragt, warum sie nicht essen, sagen sie: „Ich bin heute wütend, ich habe schlechte Laune, also habe ich keine Lust zu essen.“ Später am Abend, wenn es Zeit zum Ausruhen ist, gehen sie auch nicht schlafen und sagen, sie könnten nicht schlafen und wollten singen, um ihre Gefühle auszudrücken. Jemand versucht, sie zu überreden und sagt: „Du wirst den Schlaf der anderen stören, wenn du singst.“ Sie antworten: „Ich habe gerade schlechte Laune. Ich will singen. Ob ihr schlafen könnt oder nicht, ist mir völlig egal. Ich habe schlechte Laune, und doch tröstet mich niemand oder kümmert sich um mich – ihr seid alle so selbstsüchtig!“ Ist das nicht eigensinnig? Sie sind extrem eigensinnig; sie benehmen sich nicht und tun, was immer sie wollen. Wenn sie glücklich sind, stört sie nichts, was andere sagen, und sie sagen sogar: „Ich bin ein aufgeschlossener Mensch. Ich mache nicht gerne viel Aufhebens um Dinge.“ Aber wenn sie nicht glücklich sind, muss jeder extrem vorsichtig mit seinen Worten sein und versuchen, sie nicht zu verärgern, da dies zu großen Schwierigkeiten führen könnte. Sie könnten Wutanfälle bekommen, Dinge zerschlagen und sogar die Nahrungsaufnahme verweigern. In schwerwiegenderen Fällen wollen sie vielleicht ihre Pflicht aufgeben, ihre Werkzeuge niederlegen und nach Hause gehen, während sie die ganze Zeit sagen: „Keiner von euch behandelt mich gut; ihr schikaniert mich alle. Es gibt keine guten Menschen auf der Welt!“ Ist das nicht eigensinnig? (Doch.) Ist Eigensinn ein Problem innerhalb der Menschlichkeit eines Menschen? (Ja.) Sie sind extrem eigensinnig – jeder muss sich nach ihnen richten, und wenn die Dinge nicht nach ihrem Willen laufen, werden sie sofort feindselig, und ihr aufbrausendes Temperament bricht aus. Niemand darf sie verärgern, und jeder muss sie besänftigen. Obwohl sie nicht mehr jung sind, bleibt ihre Menschlichkeit unreif, wie die eines Kindes. Egal, wo sie ihre Pflicht tun, sie halten sich nie an öffentliche Regeln. Wenn sie glücklich sind und reden wollen, muss jeder zuhören. Wenn jemand nicht zuhört, tragen sie dieser Person das nach. Wenn man mit ihnen spricht, muss man lächeln; wenn du ausdruckslos bleibst und nicht sehr bereitwillig zuzuhören scheinst, werden sie wütend und verlieren die Beherrschung. In der Kirche tun sie, was immer sie wollen, wann immer sie wollen, ohne Rücksicht darauf, wie es die normalen Lebensroutinen anderer beeinflusst. Solange sie sich wohlfühlen und gut gelaunt sind, ist ihnen alles andere egal, und Einwände werden nicht geduldet. Wenn jemand einen Einwand erhebt, um Abscheu oder Unmut zum Ausdruck zu bringen, reizt sie das, und sie werden es nicht auf sich beruhen lassen. Manche Leute dieser Art sind jung und haben eine unreife Menschlichkeit, andere hingegen sind in ihren Vierzigern, Fünfzigern oder sogar Siebzigern oder Achtzigern und haben diese Art von Menschlichkeit auch im Alter noch und sind besonders eigensinnig. Ungeachtet dessen, ob die Umgebung oder die Bedingungen es zulassen, tun sie, was immer sie wollen. Wenn sie zum Beispiel an einen Ort kommen, an dem die Bedingungen das Duschen nicht zulassen, bestehen sie darauf, zu duschen, und sagen: „Zuhause dusche ich jeden Tag; ich kann nicht ohne.“ Dieser Ort bietet jedoch keine angemessenen Bedingungen; selbst einmal wöchentlich zu duschen ist schwierig. Was würdest du also tun? Eine Person mit normaler Menschlichkeit weiß, wie man diese Situation angeht und handhabt. Wenn das Wetter feucht und schwül ist, reicht es, sich abends eine Schüssel Wasser zu holen und sich einfach abzuwaschen, damit man schlafen kann – das ist eine erträgliche Mühsal. Es ist nicht unmöglich, sie zu überwinden. Diese Art von Mensch kann das jedoch nicht ertragen; wenn sie nicht duschen, können solche Menschen nicht schlafen, nicht essen und haben sogar das Gefühl, nicht überleben zu können, als ob sie eine riesige Schmach ertragen würden. Wie eigensinnig sind sie nur? Sie sind so eigensinnig, dass sie ihre Pflicht nicht normal ausführen, nicht normal mit anderen interagieren oder auskommen und nicht einmal wie normale Menschen leben können. Für andere wirken solche Menschen, als hätten sie eine Geistesstörung. Wenn sie eine gute Beziehung zu jemandem haben, sind sie unzertrennlich, als wären sie eine Person. Aber wenn sie eine schlechte Beziehung zu jemandem haben oder wenn jemand sie jemals gekränkt hat, können sie ihr ganzes Leben verbringen, ohne mit dieser Person zu sprechen. Wenn sie sie sehen, verdrehen sie die Augen, und ihr Gesicht verdüstert sich sofort, als ob sie einem Feind gegenüberständen – besonders extrem. Ist die Menschlichkeit solcher Menschen normal? (Nein.) Diese Art von Mensch ist extrem eigensinnig, und ihre Menschlichkeit ist nicht normal. Was bedeutet „nicht normal“? Es bedeutet, dass es solchen Menschen an normaler Menschlichkeit mangelt. Können solche Menschen normale Interaktionen haben und mit anderen zusammenarbeiten? Können sie normal unter Menschen leben? Können sie ihre Pflicht gut ausführen? (Nein.) Solange sie ihr Ziel erreichen wollen – sei es eine Mahlzeit zu haben, eine gute Behandlung zu genießen oder etwas zu tun, das sie tun wollen – muss es erfüllt werden. Wenn nicht, fühlt es sich an, als ob der Himmel einstürze, als ob ihre Welt untergehe. Sie geraten in Unruhe und fangen an zu murren, beschweren sich über andere, beschweren sich über die Umgebung und beschweren sich sogar über Gott und sagen: „Was für eine Umgebung hat Gott für mich arrangiert, dass ich so sehr leiden muss? Warum sind andere nicht auf solche Umgebungen gestoßen und haben so gelitten? Warum bin ich derjenige, der leidet? Gott ist parteiisch!“ Siehst du, ihre dämonische Natur ist zum Vorschein gekommen, nicht wahr? Entspricht diese Art von Menschlichkeit dem Maßstab? (Nein.) Mit solchen Menschen muss man sich befassen. Wie sollte man sich mit dieser Art von Mensch befassen? (Schickt sie fort in eine gewöhnliche Kirche.) Wenn sie den Punkt erreichen, an dem sie ihre Pflicht nicht mehr ausführen können, bei der Ausführung ihrer Pflicht nur Störungen und Unterbrechungen verursachen, jeden, der sie sieht, anekeln und verärgern und andere nicht mit ihnen auskommen können, dann sollten sie sofort weggeschickt werden – diese Art von Mensch ist wie ein stinkender Hundehaufen. Eigensinn schließt ein, selbstsüchtig und verachtenswert zu sein, und auch unangemessen unhöflich. Manchmal schließt er auch ein, übermäßig berechnend, hart und sogar bösartig und böswillig zu sein. Wenn diese Art von Mensch eine Zeit lang ihre Pflicht tut, wird jeder zutiefst geschädigt, und jeder der sie sieht, hat Angst. Wenn du versuchst, solchen Menschen aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu provozieren, werden sie trotzdem etwas zu sagen haben: „Vor wem versteckst du dich, vor einem Dieb? Womit habe ich dich gekränkt, dass du mich meidest?“ Aber selbst wenn du auf sie zugehst und versuchst, etwas zu sagen, werden sie sich trotzdem nicht auf ein normales Gespräch mit dir einlassen. Es mangelt ihnen an normaler Menschlichkeit, und diejenigen, die mit ihnen interagieren, erleiden nicht nur verbalen Schaden, sondern auch Schaden an ihrer Integrität, emotionalen Schaden und sogar einigen körperlichen Schaden. Solche Menschen sind wirklich abscheulich! Wäre es angemessen, sie als Menschen mit schlechter Menschlichkeit zu kategorisieren? (Ja.) Diese Art von Mensch hat eine schlechte Menschlichkeit und ist eigensinnig. Eine eigensinnige Person erbaut andere nicht nur nicht, sondern sorgt auch dafür, dass sie sich verärgert und angewidert fühlen, und sie kommt mit niemandem aus. Sagt Mir, kann eine eigensinnige Person die Wahrheit annehmen? (Nein.) Welche Art von Disposition hat sie dann also in sich? (Unnachgiebigkeit.) Ihre Unnachgiebigkeit ist offensichtlich, aber da ist noch etwas anderes – was ist es? (Der Wahrheit abgeneigt zu sein.) Das ist richtig. Diese verdorbenen Dispositionen – Unnachgiebigkeit und Abneigung gegen die Wahrheit – sind zwei Merkmale eigensinniger Menschen. Diese Art von Mensch ist nicht nur eigensinnig, sondern auch selbstsüchtig und unangemessen unhöflich. Zu ihrer unangemessene Unhöflichkeit gehört auch, dass solche Menschen andere unangemessen und willkürlich belästigen. Wenn du mit ihnen interagierst, bringt freundliches Reden nichts – sie denken, du hast Hintergedanken. Wenn du streng sprichst, denken sie, du schikanierst sie, aber nachdem ihr Eigensinn anderen geschadet hat, werden sie trotzdem sagen: „Ich wollte dich nicht verletzen. Wenn du dich verletzt fühlst, entschuldige ich mich.“ Obwohl diese Worte nett klingen, wird die eigensinnige Person wütend, wenn die verletzte Person ihr nicht vergibt und sie sogar kritisiert, und sagt: „Du kannst es einfach nicht gut sein lassen – nutzt du meine Entschuldigung nicht einfach aus? Denkst du, ich lasse mich leicht herumschubsen, weil ich mich entschuldigt habe? Und jetzt zeigst du meine Fehler auf! Habe ich Fehler? Bist du qualifiziert, sie aufzuzeigen?“ Ist das nicht ein Fall von Abneigung gegen die Wahrheit? (Doch.) Das betrifft ihre verdorbene Disposition. Diese Züge in ihrer Menschlichkeit manifestieren sich natürlich auch in bestimmten Zügen verdorbener Dispositionen – sie sind miteinander verbunden. Die Merkmale verdorbener Dispositionen bei Menschen dieses Typs umfassen Unnachgiebigkeit, Abneigung gegen die Wahrheit und ein bisschen Bösartigkeit. Diese Aspekte sind die Züge ihrer verdorbenen Dispositionen.

Zu den angeborenen Bedingungen gehört noch ein weiterer Aspekt: der menschliche Instinkt. Wenn beispielsweise manche Menschen die wilde Unterdrückung, die Verhaftungen und die grausame Behandlung von Gottes auserwähltem Volk durch die KPCh-Regierung sehen, nachdem sie begonnen haben, an Gott zu glauben, reagieren sie mit Schrecken, sind unruhig und schüchtern und bekommen Angst. Manchmal werden ihnen sogar die Beine weich, und sie müssen ständig zur Toilette. Was äußert sich darin? (Instinkt.) Es handelt sich um eine instinktive Reaktion. Innerhalb der normalen Menschlichkeit werden die Menschen bei bestimmten schrecklichen Ereignissen, Situationen, die ihr eigenes Leben betreffen, oder Angelegenheiten, die ihnen Gefahr bringen könnten – sei es beim Hören von Informationen oder bei der Konfrontation mit der Realität – einige instinktive Reaktionen haben und sich schüchtern und verängstigt fühlen. Gleichzeitig wird ihr Körper natürlich einige normale Reaktionen zeigen, wie zum Beispiel Herzrasen, Muskelkrämpfe, vorübergehende Taubheit oder Erblindung sowie einen trockenen Mund, weiche Beine, starkes Schwitzen und den Verlust der Kontrolle über Blase oder Darm. Ist es wahrscheinlich, dass diese Reaktionen auftreten? (Ja.) Diese Reaktionen, ob sie nun vom Nervensystem gesteuert werden oder anderweitig bedingt sind, sind in jedem Fall Reaktionen, die im Fleisch durch einen externen Faktor hervorgerufen werden, und diese Reaktionen werden zusammenfassend als Instinkt bezeichnet. Die Belastbarkeit des Körpers hat ihre Grenzen; sobald etwas die Grenzen des Mutes einer Person überschreitet, wird der Körper einige instinktive Reaktionen zeigen. Diese Reaktionen mögen von anderen als Schwächen angesehen werden, oder sie mögen lächerlich, bemitleidenswert oder sympathiewürdig erscheinen, aber sie sind unbestreitbar Äußerungsformen der angeborenen Instinkte einer Person. Es gibt auch Menschen, die, wenn sie mit Gefahr konfrontiert werden, den Kopf in die Hände nehmen und weinen, Tränen vergießen oder sogar laut schreien; andere kauern sich vielleicht in einer dunklen Ecke zusammen, um sich zu verstecken – all solche Reaktionen sind instinktive Reaktionen. Gibt es bei diesen instinktiven Reaktionen – sei es Weinen, Lachen oder so übermäßig verängstigt zu sein, dass man etwas Beschämendes tut – irgendein Richtig oder Falsch? (Nein.) Können wir also diejenigen, die Angst bekommen, wenn sie von der Verhaftung von Gläubigen durch die Regierung hören, als feige bezeichnen und sagen, dass es ihnen an Menschlichkeit mangelt? (Nein.) Ist die Aussage „An Gott zu glauben, sollte mit Vertrauen einhergehen; man sollte keine Angst haben!“ richtig? (Nein.) „Das ist Schwäche, eine Äußerungsform von Feigheit und Unfähigkeit. Es zeugt von mangelndem Glauben an Gott und davon, dass sie nicht wissen, wie sie sich auf Gott verlassen sollen. Solche Personen sind keine Überwinder!“ Können wir das sagen? (Nein.) Warum nicht? (Es ist einfach eine physiologische Reaktion, die auftritt, wenn jemand mit äußeren Umständen konfrontiert wird.) Dies ist eine normale physiologische Reaktion, keine Äußerungsform, die von durch eine verdorbene Disposition hervorgerufen wird. Das bedeutet, dass, wenn Menschen unter solchen Umständen diese Äußerungsformen und Enthüllungen an den Tag legen, dies weder auf den Einfluss einer verdorbenen Disposition zurückzuführen ist, noch darauf, dass sie von irgendeinem Gedanken oder einer Sichtweise innerhalb ihrer Menschlichkeit beherrscht werden. Diese Reaktionen sind nichts, was du dir im Voraus ausdenkst; es ist nicht so, dass du, wenn du mit solchen Umständen konfrontiert wirst, plötzlich wilde Gedanken hast und dann, je mehr du darüber nachdenkst, in Panik gerätst, dein Körper krampft oder du sogar die Kontrolle über deine Blase oder deinen Darm verlierst. Das ist nicht der Grund für diese Reaktionen. Vielmehr liegt es daran, dass dein Körper nach dem Hören dieser Ereignisse oder Nachrichten ganz ohne bewusstes Nachdenken, ohne jegliche mentale Filterung oder Verarbeitung, ganz natürlich einige instinktive physiologische Reaktionen hervorruft. Diese Art von natürlicher Reaktion wird also durch die angeborenen Instinkte des Fleisches hervorgerufen. Sie birgt kein Richtig oder Falsch, keine Unterscheidung zwischen Stärke und Schwäche und schon gar keine Differenzierung zwischen positiv und negativ. Manche Leute sagen: „Egal, wie die Regierung ihre Verhaftungen durchführt, ich habe keine Angst!“ Ich würde sagen, das macht dich dann zu einem Hohlkopf. Wenn der große rote Drache dich foltert, wollen wir mal sehen, ob du Angst hast oder nicht – zu diesem Zeitpunkt wird es für dich unmöglich sein, nicht zu schreien. Was wirst du denken, wenn der Schmerz seinen Höhepunkt erreicht? „Ich würde lieber sterben. Wenn ich sterbe, bin ich frei, dann habe ich keine Schmerzen mehr.“ Das sind alles instinktive Reaktionen des Fleisches, und keine davon ist ein Problem. Manche Leute könnten sagen: „Ich habe keine Angst; wenn mich jemand schlägt, schlage ich zurück, und wenn ich nicht gewinnen kann, laufe ich einfach weg.“ Aber wenn du rennst und jemand eine Waffe auf dich richtet, werden deine Beine weich, dein Herz wird furchtsam, und du wirst nicht mehr schreien: „Ich habe keine Angst“. Wenn dein Leben auf dem Spiel steht, wirst du auch Angst vor dem Sterben haben – das ist deine instinktive Reaktion. Da es sich um instinktive Reaktionen handelt, ist es, egal welche Äußerungsformen man hat oder welche Enthüllungen menschlicher Schwäche man zeigt, weder falsch noch beschämend, und Gott verurteilt es nicht. Natürlich solltest du nicht versuchen, diese Reaktionen zu unterdrücken, und Zuschauer sollten auch nicht über sie spotten, denn alle Menschen sind gleich – jeder besteht aus Fleisch und Blut. Die instinktiven Reaktionen von Fleisch und Blut sind so; du bist so, sie sind so, jeder ist so. Es ist, als wenn ein Mensch einem Wolf begegnet; was ist seine erste instinktive Reaktion? „Lauf! Lauf so schnell wie möglich!“ Und während des Laufens schaut er, ob der Wolf ihn einholt, und macht sich Sorgen: „Was, wenn er mich einholt? Was, wenn er mich in den Hals beißt – werde ich sterben? Wenn ich nur eine Waffe oder eine Eisenstange hätte.“ An diese Dinge denken sie erst, während sie rennen. Aber unabhängig davon, worüber du nachdenkst, deine erste instinktive Reaktion ist definitiv, deinem Verfolger schnell zu entkommen, so schnell und so weit wie möglich zu rennen, um nicht gefangen und gefressen zu werden. Das sind alles instinktive Reaktionen. Was ist deine instinktive Reaktion? Es geht darum, dich selbst zu retten, dein eigenes Leben zu schützen und sicherzustellen, dass es nicht in Gefahr gerät. Ganz gleich, ob diese instinktiven Reaktionen einem Beobachter feige, unerträglich oder beschämend erscheinen mögen, sie sind es in Wirklichkeit nicht, denn sie sind die normalen Äußerungsformen von Menschen, die aus Fleisch und Blut sind; sie sind natürliche Enthüllungen. Eine instinktive Reaktion ist einfach eine natürliche Enthüllung, und es ist nichts Beschämendes daran. Zum Beispiel wirst du lachen, wenn du einen Witz hörst. Selbst wenn du Essen oder Wasser im Mund hast, wirst du trotzdem lachen, denn das ist eine instinktive Reaktion. Eine instinktive Reaktion ist eine von Gott gegebene, angeborene Funktion, die unter den richtigen Bedingungen ganz natürlich auftritt und sich entfaltet. Instinktive Reaktionen sind also natürliche Enthüllungen. Sie mögen Enthüllungen einer Schwäche oder eines Fehlers der Menschlichkeit sein, oder einfach Enthüllungen einer natürlichen Äußerungsform deines Fleisches sein. Ganz egal; da es eine instinktive Reaktion ist, gibt es kein Richtig oder Falsch. Wenn du dich schämst, zeigt das, dass du keine wirkliche Einsicht hast und dass deine Menschlichkeit ziemlich oberflächlich ist – du willst bei anderen einen guten Eindruck hinterlassen. Wenn du versuchst, deine instinktiven Reaktionen zu unterdrücken, beweist das, dass du töricht bist und dass es ein Problem mit deiner Vernunft gibt. In besonders gefährlichen Umgebungen und Situationen solltest du es nicht als etwas Beschämendes ansehen, selbst wenn du so viel Angst hast, dass du dir in die Hose machst. Tatsächlich ist dies eine Äußerungsform normaler Menschlichkeit. Jeder hätte unter solchen Umständen diese Äußerungsformen – selbst berühmte oder bedeutende Persönlichkeiten sind keine Ausnahme. Unter rauen Umständen gibt es keine Übermenschen – du bist nur ein gewöhnlicher Mensch, nichts Außergewöhnliches und nichts, womit man prahlen könnte. Selbst wenn du so viel Angst hattest, dass du dir in die Hose gemacht hast, und andere es mitbekommen haben, ist das keine schmachvolle Sache, denn auf diese Weise werden die Leute nicht zu dir aufschauen oder dich vergöttern, und zumindest wirst du in Sicherheit sein. Das sollte jetzt klar sein, oder? Instinktive menschliche Reaktionen sind sehr normal und natürlich. Wenn zum Beispiel deine Haare schmutzig sind und deine Kopfhaut juckt, kratzt du dich instinktiv. Selbst wenn deine Fingernägel danach voller Schmutz sind und die Leute dich für ungepflegt oder unhygienisch halten – was kannst du schon tun? Wenn deine Haare schmutzig sind, wird es nun einmal Schmutz geben, denn du bist aus Fleisch und Blut, aus Staub gemacht, und diese Tatsache solltest du anerkennen. Diese Situation sagt dir einfach, dass deine Haare schmutzig sind und gewaschen werden müssen. Wenn deine Kopfhaut juckt, ist Kratzen eine instinktive Reaktion. Eine instinktive Reaktion ist eine natürliche, normale Reaktion, eine normale Äußerungsform der angeborenen Bedingungen und des Nervensystems, die Gott geschaffen hat. Auch wenn die Äußerungsformen dich manchmal in Verlegenheit bringen und dir unanständig oder würdelos erscheinen mögen, solltest du nicht versuchen, sie zu verändern oder zu unterdrücken. Zum einen hilft dir das, menschliche Instinkte richtig zu behandeln; zum anderen ist es auch erbaulich und nützlich für dein Verhalten. Sobald du ein gewisses Verständnis und Bewusstsein für diesen Aspekt erlangst, musst du, wenn du mit anderen interagierst und umgehst und sich bestimmte Aspekte des menschlichen fleischlichen Instinkts natürlich manifestieren und enthüllt werden, diese nicht absichtlich vertuschen. Und wenn manchmal wirklich eine peinliche Situation entsteht, gibt es keine Notwendigkeit, sie zu erklären oder zu verschleiern oder eine Fassade aufrechtzuerhalten, denn es ist eine Enthüllung normaler Menschlichkeit, und es ist auch eine instinktive menschliche Reaktion – all das liegt im Rahmen dessen, was eine normale Person akzeptieren kann. Wenn Menschen beispielsweise Bohnen essen, produziert ihr Körper natürlich etwas Gas, und instinktiv werden sie aufstoßen oder Winde ablassen. Das ist eine sehr natürliche Sache. Junge Männer und Frauen empfinden solche Äußerungsformen oft als beschämend, aber es ist tatsächlich nichts Beschämendes daran. Dies ist einfach eine normale instinktive Reaktion des Körpers, und es hat nichts mit den Verhaltens- oder Handlungsgrundsätzen zu tun. Obwohl manche Leute es vielleicht nicht verstehen oder damit unzufrieden sein mögen, erreicht es definitiv nicht das Niveau, keine Grenzen für das eigene Benehmen zu haben, eine schlechte Erziehung genossen zu haben, regellos, eigensinnig oder selbstsüchtig zu sein oder eine schlechte oder böse Menschlichkeit zu haben – es gibt keine Notwendigkeit, es derart zu dramatisieren. Dieses Problem betrifft nicht das Verhalten, und es hat schon gar nichts mit einer verdorbenen Disposition zu tun. Man muss die Sache nicht überbewerten. Diese Dinge sollten richtig angegangen werden.

Manche Leute nehmen es mit den Dingen in ihrem Leben nicht so genau, weil sie in unterentwickelten Ländern oder Umgebungen oder in Familien mit schlechten Verhältnissen geboren wurden. Sie achten vielleicht nicht penibel auf Lebensmittelhygiene, tragen lange Zeit dieselbe Kleidung, ohne sie zu waschen, und bemerken vielleicht nicht einmal, wenn ihre Kleidung nach Schweiß riecht. Was für eine Äußerungsform ist das? (Es ist eine Äußerungsform der eigenen Lebensgewohnheiten.) Das ist eine Frage der Lebensgewohnheiten; es geht hier um mangelnde Hygiene. Manche Leute benutzen dasselbe Handtuch zum Waschen von Gesicht und Füßen und wischen sich damit tagsüber den Schweiß ab, wenn sie arbeiten. Manchmal, wenn sie jemanden sehen, der verletzt ist, benutzen sie sogar dasselbe Handtuch, um die Wunde zu bedecken. Sie kümmern sich überhaupt nicht um Hygiene. Was ist das für ein Problem? Das hängt mit den familiären Verhältnissen zusammen, in die sie hineingeboren wurden. Manche Menschen stammen aus Familien mit guten Lebensbedingungen, in denen jeder mehrere Handtücher und Badetücher besitzt, mit einer klaren Trennung zwischen Tüchern für das Gesicht und denen für die Füße. Sie baden jeden Tag und waschen sich jeden Tag das Gesicht, und auch die Handtücher und Badetücher werden täglich gewaschen, sodass sie besonders penibel wirken. Wie entstehen solche Gewohnheiten? Sie sind das Ergebnis einer gewissen wirtschaftlichen Grundlage und gewisser finanzieller Verhältnisse in der Familie, die zu diesen kultivierten Lebensgewohnheiten führen. Dadurch wirkt die Person sehr auf Hygiene bedacht und respektabel. Oberflächlich betrachtet scheint sie sehr penibel zu sein, aber in Wirklichkeit stecken dahinter die angeborenen Bedingungen, die dazu geführt haben. Warum also schenken manche Leute diesen Dingen keine Beachtung? Manche Leute sind von Natur aus nicht geneigt, solchen Dingen viel Aufmerksamkeit zu schenken, und selbst wenn sie die Mittel dazu hätten, würden sie diese Dinge nicht allzu ernstnehmen – das ist kein wesentliches Problem. Bei anderen liegt es an ihren familiären Verhältnissen und ihrer Umgebung. In einer sieben- oder achtköpfigen Familie benutzen vielleicht alle nacheinander dasselbe Handtuch zum Waschen von Gesicht und Füßen. Manche Leute gehen sogar ins Bett, ohne sich die Füße zu waschen, und schlafen trotzdem tief und fest. Das beeinträchtigt weder ihr tägliches Leben noch ihr Verhalten. Diejenigen, die pingelig sind, mögen einwenden: „Aber an deinen Füßen sind doch Keime – sie sind so schmutzig!“ Worauf andere vielleicht antworten: „Füße sind nicht schmutzig; sie sind den ganzen Tag bedeckt und kommen nicht mit der Außenwelt in Kontakt, also gibt es keine Keime, nur etwas Fußschweiß. Die Leute denken, Fußschweiß sei schmutzig, aber das ist er eigentlich nicht. Mancherorts werden Füße sogar zur Herstellung von Lebensmitteln genutzt. Wer weiß, vielleicht wurde der Teig für das Essen, das du auf dem Markt kaufst, mit den Füßen geknetet. Du kannst das nicht sehen, und du isst es – und hältst dich trotzdem für so penibel!“ Ob jemand nun penibel ist oder nicht, all das sind Lebensgewohnheiten oder Lebensweisen, die durch angeborene Bedingungen geprägt werden. Das hat nichts damit zu tun, wie sich jemand verhält. Welche Arten von Äußerungsformen betreffen also das Verhalten einer Person? Wenn Menschen zum Beispiel mit einer gefährlichen Situation konfrontiert ist, wenn sie vom großen roten Drachen gejagt werden, fühlen sich alle angespannt und verängstigt, und sie werden einige instinktive Reaktionen zeigen. Manche Leute könnten jedoch sagen: „Egal, wie angespannt und verängstigt wir alle gerade sind, wir müssen uns beruhigen und die vorliegenden Probleme angehen. Wir sollten zuerst den Leitern und Mitarbeitern und den Brüdern und Schwestern aus anderen Regionen Deckung geben, damit sie schnell fliehen können.“ Aber andere könnten anders denken: „Ihnen Deckung geben? Was ist mit mir? Was, wenn ich am Ende nicht entkommen kann? Ich muss zuerst fliehen! Wer zuerst flieht, wird nicht gefasst und nicht verurteilt oder gefoltert.“ Siehst du, wenn man mit Gefahr konfrontiert ist, reagieren zwar alle instinktiv mit Angst, doch manche stellen den Schutz anderer in den Vordergrund und lassen die Sicherheit ihres eigenen Lebens hintenanstehen – solche Menschen zeigen Liebe und Güte. Andere hingegen denken zuerst an sich selbst und laufen weg, ohne an andere zu denken – das ist Selbstsucht. Weiß diese letztere Gruppe im Hinblick auf das Gewissen ihrer Menschlichkeit eigentlich, dass sie zuerst die Leiter und Mitarbeiter und die Brüder und Schwestern aus anderen Regionen schützen sollte? Verstehen sie das von der Vernunft her? (Ja.) Wenn alle gleichermaßen diese Logik verstehen und instinktive Reaktionen haben, unterscheiden sich die Menschen in ihren Äußerungsformen. Das spiegelt die Unterschiede in der Menschlichkeit zwischen den Einzelnen wider. Manche Menschen sind selbstsüchtig und verachtenswert, kümmern sich nur um sich selbst und ignorieren andere, während andere gutherzig sind, fähig, selbstlos und rücksichtsvoll gegenüber anderen zu sein, deren Schutz zu priorisieren und nicht selbstsüchtig zu handeln. Spiegelt das verschiedene Arten von Menschlichkeit wider? (Ja.) Das macht den Unterschied deutlich. Welcher dieser Menschentypen mit ihren zwei unterschiedlichen Arten von Menschlichkeit ist also in der Lage, die Wahrheit anzunehmen und seine verdorbene Disposition abzulegen? (Die Art von Mensch mit guter Menschlichkeit ist in der Lage, die Wahrheit anzunehmen und ganz einfach ihre verdorbene Disposition abzulegen.) Was ist mit selbstsüchtigen Menschen? (Es ist nicht leicht für sie, die Wahrheit zu praktizieren; selbst wenn sie sie verstehen, können sie sie nicht in die Praxis umsetzen, also ist es schwer für sie, ihre verdorbene Disposition abzulegen.) Genau. Jeder mag zwar eine verdorbene Disposition offenbaren, aber wenn sich die Menschen in ihrer Menschlichkeit unterscheiden, dann unterscheiden sie sich auch darin, ob sie die verdorbene Disposition ablegen können. Wenn Menschen unterschiedliche Arten von Menschlichkeit besitzen, reagieren sie auf dieselbe Situation mit unterschiedlichen Haltungen und Ansätzen. Dies bestimmt, ob eine Person letztendlich die Wahrheit und positive Dinge annehmen kann, ob sie den Weg des Strebens nach der Wahrheit beschreiten kann und ob sie ihre verdorbene Disposition ablegen kann. Die Menschlichkeit eines Menschen ist entscheidend, nicht wahr? In Gefahrensituationen reagiert jeder Mensch instinktiv – alle Menschen empfinden Angst, Panik und Schrecken, sind unsicher, haben Angst vor dem Tod und wollen weglaufen. In einer solch kritischen Situation wird eine Person mit guter und gütiger Menschlichkeit zuerst daran denken, die Leiter und Mitarbeiter und die Brüder und Schwestern aus anderen Regionen zu schützen – woran sie zuerst denkt, ist die Sicherheit anderer. Obwohl auch sie instinktive Reaktionen wie Angst, Panik und Schrecken empfindet und natürlich auch den Instinkt zur Selbsterhaltung besitzt, ist die Art und Weise, wie sie die Situation handhabt, nicht, sich selbst zuerst zu schützen, sondern andere zu schützen. So handelt ein Mensch mit gütiger Menschlichkeit. Und wie verhält sich eine selbstsüchtige Person? Sie mag an andere denken, aber sie schützt sie nicht – sie schützt sich selbst zuerst. Daher sind Menschen mit gütiger Menschlichkeit, die mit anderen mitfühlen und diese schützen können, eher bereit, die Wahrheit anzunehmen. Das Gewissen und die Vernunft ihrer Menschlichkeit stimmen mit den Bedingungen überein, die erforderlich sind, um die Wahrheit anzunehmen und ihre verdorbene Disposition abzulegen. Was die selbstsüchtige Art von Mensch betrifft, so nehmen solche Menschen, selbst wenn sie sie verstehen, die Wahrheit weder an noch praktizieren sie sie. Wenn sie mit Gefahr konfrontiert sind, manifestiert ihre Menschlichkeit Selbsterhaltung und Selbstsucht. Es ist daher offensichtlich, dass es ihnen, gemessen an dieser Menschlichkeit, die sie manifestieren, an den grundlegenden Bedingungen mangelt, die notwendig sind, um die Wahrheit anzunehmen und ihre verdorbene Disposition abzulegen. Das bedeutet, dass ihr Gewissen und ihre Vernunft in Situationen, in denen das Praktizieren der Wahrheit erforderlich ist, versagen. Sie handeln gegen ihr Gewissen und ihre Vernunft. Sie entscheiden sich nicht dafür, nach der Wahrheit zu suchen und die gerechten Dinge zu tun, die sie tun sollten, sondern sie entscheiden sich stattdessen dafür, gegen ihr Gewissen und ihre Vernunft und sogar gegen die moralische Gerechtigkeit und die Wahrheit zu verstoßen und ihre selbstsüchtigen Begierden und die Bedürfnisse ihrer Interessen vollständig zu befriedigen, um sich selbst zu schützen und alle ihre Interessen zu wahren. Daher wird es für diese Art von Mensch nicht leicht sein, den Weg des Strebens nach der Wahrheit oder den Weg der Errettung zu gehen. Daraus folgt, dass ihre verdorbene Disposition sehr schwer abzulegen ist. Um es etwas vorsichtiger auszudrücken: Anstatt zu sagen, dass sie nicht in der Lage sind, ihre verdorbene Disposition abzulegen, werden wir sagen, dass es für sie sehr schwierig ist, dies zu tun. Wenn wir uns das Problem jetzt ansehen, hängt es also vollständig von den angeborenen Bedingungen einer Person ab, ob sie ihre verdorbene Disposition ablegen und Errettung erlangen kann? (Nein.) Wovon hängt es ab? (Von ihrer Menschlichkeit.) Es hängt von ihrem Charakter ab und davon, ob das Gewissen und die Vernunft ihrer Menschlichkeit in der Lage sind, im Umgang mit verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen zu funktionieren. Mit anderen Worten: Es hängt davon ab, ob sie gemäß ihrem Gewissen und ihrer Vernunft handeln, wenn Dinge passieren. Wenn eine Person unter der Leitung ihres Gewissens und ihrer Vernunft handelt, wird sie positive Dinge und die Wahrheit wählen. Wenn sie jedoch gegen ihr Gewissen und ihre Vernunft handelt, dann wird sie, unabhängig davon, wie viel Wahrheit sie versteht oder ob ihr Kaliber hoch oder niedrig ist, gegen die moralische Gerechtigkeit und gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen und sogar ihre Menschlichkeit aufgeben. Was wird euch dadurch klar? Ist die Menschlichkeit entscheidend? (Ja.) Wenn eine Person, unabhängig von der Situation, gegen ihr Gewissen und ihre Vernunft und gegen die moralische Gerechtigkeit handelt, wann immer es um ihre Interessen geht, dann wird sie ihre Menschlichkeit aufgeben. Sie wird alles tun, um ihre eigenen Interessen zu sichern und zu schützen. Wenn sie also mit einer Situation konfrontiert ist, wird sie sich nicht dafür entscheiden, gemäß ihrem Gewissen und ihrer Vernunft zu handeln. Stattdessen wird sie um ihrer eigenen Interessen willen gegen sie verstoßen und ihre Integrität und Würde opfern, um ihre Ziele zu erreichen. Aus dieser Perspektive betrachtet, verfolgt diese Art von Mensch, egal wie gut sie sich normalerweise verhält, nichts als ihre eigenen Interessen – ihre verdorbene Disposition ist sehr schwer abzulegen. Solche Menschen nehmen die Wahrheit nicht an – je kritischer der Moment und je mehr sie mit der Realität konfrontiert werden, desto mehr entscheiden sie sich dafür, gegen ihr Gewissen, ihre Vernunft und die Wahrheit zu verstoßen; und je kritischer der Moment, desto mehr offenbaren sie ihre verdorbene Disposition, der Wahrheit gegenüber abgeneigt zu sein, sowie ihre selbstsüchtige, verachtenswerte Menschlichkeit. Daher ist es für diese Art von Mensch sehr schwierig, ihre verdorbene Disposition abzulegen. Ist es inzwischen klar, dass die Menschlichkeit einer Person eine grundlegende Bedingung für das Ablegen einer verdorbenen Disposition ist? Welche Art von Menschlichkeit eine Person hat, bestimmt, ob sie letztendlich ihre verdorbene Disposition ablegen kann, ob sie letztendlich den Weg des Strebens nach der Wahrheit gehen kann und ob sie letztendlich Errettung erlangen kann.

Manche Leute sind von Natur aus schweigsam und haben eine sanfte und tolerante Persönlichkeit. Sie machen selten viel Aufhebens um Dinge oder streiten sich mit anderen und sind auch nicht übermäßig laut. Ihre Sprache ist nicht prahlerisch, und ihre Stimmen sind sanft. Äußerlich wirken sie besonders sanftmütig, und sie erledigen die Dinge methodisch und ohne Eile. Es gibt sogar einige schüchterne Leute, die nicht gerne viel verbal mit anderen kommunizieren und die den Kontakt zu anderen meiden. Wo auch immer sie hingehen, fallen sie im Grunde kaum auf. Mit welcher Art von Problem hängen diese Äußerungsformen zusammen? (Das ist ein Problem, das mit ihrer Persönlichkeit zu tun hat.) Das ist ein Problem mit ihrer angeborenen Persönlichkeit. Diese Leute haben nach außen hin diese Art von Persönlichkeit, und innerlich sind ihre Gedanken auch sehr einfach. Sie sind relativ nett zu anderen, interagieren relativ fair mit anderen, nutzen andere nicht aus, und wenn sie Gefälligkeiten oder Hilfe von anderen erhalten, erwidern sie diese, und sie erinnern sich auch in ihren Herzen an die Freundlichkeit anderer. Diese Leute scheinen äußerlich eine gute Menschlichkeit zu haben: Sie sind für Menschen und Tiere harmlos; sie sind tolerant, einfühlsam gegenüber anderen und machen kein großes Aufhebens um Dinge im Umgang mit anderen; sie lassen sich nicht in Streitigkeiten verstricken und tratschen nicht über andere; sie urteilen nicht hinter dem Rücken anderer und greifen niemals aktiv andere an oder schaden ihnen; wenn jemand in Schwierigkeiten ist, lehnen sie es niemals ab, zu helfen, solange ihnen dies möglich ist, und erwarten keine Gegenleistung. Die meisten Leute würden sagen, dass diese Personen ziemlich umgänglich sind. Scheinen diese Leute also äußerlich eine gute Menschlichkeit zu haben? (Ja.) Aber bei einer Gelegenheit fragt das Haus Gottes sie, wie die Dinge laufen: „Wie läuft die Arbeit eurer Kirchenleiter? Was denken die Brüder und Schwestern über sie? Hat die Evangeliumsarbeit in dieser Zeit irgendwelche Ergebnisse erzielt? Hat jemand die Arbeit der Kirche unterbrochen oder gestört?“ Sie grübeln darüber nach: „Warum fragt mich das Haus Gottes das? Worauf will es hinaus? Will es andeuten, dass ich sagen soll, die Leiter machten ihre Sache nicht gut? Wollen sie unsere Leiter entlassen? Sie versuchen, mir die Worte aus der Nase zu ziehen und von mir eine Bestätigung zu bekommen. Nun, ich werde nichts sagen. Wenn die Leiter eines Tages entlassen werden und herausfinden, dass ich ihre Probleme gemeldet habe, werden sie mir das nicht nachtragen?“ Also antworten sie: „Die Leiter haben in letzter Zeit ziemlich gute Arbeit geleistet; ich habe keine Probleme bemerkt.“ Das ist alles, was sie sagen. Als sie erneut gefragt werden: „Du hast wirklich keine Probleme bemerkt?“, antworten sie: „Wie wäre es, wenn du Schwester Soundso fragst; sie hat häufig Kontakt zu den Leitern. Sie verkehren ziemlich oft miteinander, und sie kennt sie gut. Ich kenne sie nicht so gut.“ Aber eigentlich denken sie bei sich: „Auch wenn ich es weiß, kann ich nichts sagen. Wenn ich etwas sage und die Leiter später entlassen werden, werden sie mir das nicht nachtragen? Selbst wenn sie nicht entlassen werden, werden sie mir nicht das Leben schwer machen, wenn sie herausfinden, dass ich etwas Schlechtes über sie gesagt habe? Könnten sie mich quälen? Würde mir meine Pflicht entzogen werden? Ich kann nichts sagen!“ Was für eine Art Äußerungsform ist das? (Es ist eine Äußerungsform der Verlogenheit.) Und mit welcher Art von Problem hängt sie zusammen? Mit einer verdorbenen Disposition. Diese Art von Mensch scheint äußerlich eine von Natur aus gute Persönlichkeit und eine gute Menschlichkeit zu haben, aber wann immer es darum geht, andere zu bewerten oder Probleme zu melden, behaupten solche Menschen, sie wüssten es nicht, und sagen, dass sie erst seit kurzer Zeit gläubig sind und die Wahrheit nicht verstehen, dass sie zu töricht sind, um die Dinge zu durchschauen. Egal, wessen Probleme sie bemerken, sie melden es nie oder sprechen es an. Wenn jemand hinter ihrem Rücken ein Urteil über die Leiter fällt oder seine Pflicht oberflächlich ausführt, tun sie so, als würden sie es nicht bemerken oder wissen, und melden nie etwas. Wenn die Leiter fragen: „Du hast viel Zeit mit Soundso verbracht; wie ist seine Pflichtausführung normalerweise? Kann er Mühsal ertragen und einen Preis zahlen?“, antworten sie: „Nun, ich sehe, dass er morgens ziemlich früh aufsteht und abends ziemlich spät ins Bett geht.“ In Wirklichkeit hatten sie längst bemerkt, dass diese Person oft Videos der nichtgläubigen Welt ansieht und bei der Ausführung ihrer Pflicht keinen Preis zahlt, aber sie sagen nicht die Wahrheit; sie wahren immer eine oberflächliche Harmonie mit allen. Äußerlich scheint ihre angeborene Persönlichkeit in Ordnung zu sein, und auch ihre Menschlichkeit erscheint gut, aber was verbirgt sich unter diesem Anschein einer guten Menschlichkeit? Sie sind Jasager; sie sind Jasager, die niemanden vor den Kopf stoßen, niemanden verletzen, andere nie ausnutzen und sich nie Feinde machen. Welchem Grundsatz folgen sie in ihrem Verhalten? (Niemanden zu kränken.) Sie kränken niemanden, verletzen niemanden und sind nur darauf bedacht, sich selbst zu schützen. Ist das aalglatt? (Ja.) Selbst wenn jemand aufrichtig mit ihnen Gemeinschaft hält und sagt: „Wir haben die meiste Zeit zusammen unsere Pflichten ausgeführt. Bitte weise mich auf alle Probleme hin, die du bei mir siehst. Ich verspreche, es anzunehmen und mich zu ändern. Bitte halte auch Gemeinschaft mit mir über die Grundsätze der Praxis in dieser Hinsicht“ – selbst wenn die andere Person es so ernst meint, sagen sie dennoch nicht die Wahrheit. Stattdessen sagen sie unaufrichtig: „Du bist viel besser als ich. Eigentlich merkt das keiner von euch, aber ich bin wirklich schwach. Ich werde negativ, und ich bin auch aufsässig.“ Egal, wie aufrichtig andere sie bitten, sie werden immer noch nichts sagen. Sie weigern sich kategorisch, jemanden zu kränken, und werden niemals eine einzige wahre Aussage machen. Sie werden niemandem die Wahrheit sagen und werden alles in ihren Herzen vergraben. Daran kann man sehen, dass es nicht so ist, dass sie keine Gedanken haben, denn sie sind keine Roboter und leben nicht in einem Vakuum. Sie haben durchaus Meinungen über verschiedene Leute und Angelegenheiten, aber sie äußern sie nie und teilen sie auch nicht mit oder übermitteln sie jemandem. Sie behalten einfach alles für sich, teils weil sie nicht wollen, dass andere sie durchschauen, teils weil sie niemanden kränken wollen. Welchen Verhaltensgrundsatz verfolgen sie also? Haben sie keine Grundsätze? (Nein.) Sie haben keine Grundsätze. Sie suchen nie nach der Wahrheit oder halten die Grundsätze aufrecht. Sie konzentrieren sich nur darauf, sich selbst zu verteidigen und zu schützen. Solange sie nicht verletzt werden, ist es ihnen egal, was Gott verlangt. Sie kennen keine Grundsätze oder Grenzen in ihrem Verhalten, und sie kränken niemanden – sie sind einfach Jasager. Daher werden sie in den Augen anderer auch als gute Menschen angesehen, denn diejenigen, die mit ihnen zu tun haben, erhalten oft ihre Hilfe, und wann immer andere sie um etwas bitten, sagen sie nie Nein, was die Leute glauben lässt, sie seien gute Menschen. Wenn man jedoch ihre Verhaltensgrundsätze genauer betrachten will, wird man feststellen, dass sie gar keine haben. Wenn es um Probleme im Zusammenhang mit verdorbenen Dispositionen geht, werden sie dann nach der Wahrheit suchen, um sie zu lösen? Werden sie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren? (Nein.) Die Antwort ist definitiv nein. Diese Leute halten an ihrem eigenen subjektiven Verständnis fest und glauben, sie hätten eine gute Menschlichkeit und ein gutes Herz. Sie denken, dass sie niemals böse Absichten gegenüber anderen hegen oder zumindest andere nicht aktiv verletzen oder deren Interessen schädigen würden. Wann immer andere eine Bitte oder ein Bedürfnis haben, sind sie zur Stelle. In ihrem Verständnis glauben sie, dass es sie zu guten Menschen macht, niemanden zu kränken oder zu verletzen. Indem sie sich keine Feinde machen, denken sie, sich keiner gefährlichen Situation auszusetzen und von niemandem als Feind angesehen zu werden. Auf diese Weise werden sie nicht verletzt und bleiben in Sicherheit. Was ist das Ziel solcher Menschen in ihrem Verhalten? Ihr einziges Ziel ist der Selbstschutz; für sie ist es ausreichend, in ihrem vermeintlich sichersten und bequemsten Hafen und ihrer vermeintlich sichersten und bequemsten Komfortzone zu leben. Sie haben keinerlei Absicht, die Grundsätze und Grenzen ihres Verhaltens oder die Richtung ihres Verhaltens zu ändern, und sie haben schon gar nicht die Absicht, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen. Diese Leute sind Jasager und gehen Konflikten aus dem Weg. Egal, wie andere über die Wahrheitsgrundsätze oder über die Grenzen und Grundsätze des Verhaltens Gemeinschaft halten, sie werden die Art und Weise, wie sie sich verhalten, nicht ändern. Haben diese Leute also eine gute Menschlichkeit? (Nein.) Können diese Leute die Wahrheit annehmen oder Grundsätze aufrechterhalten? (Nein.) Warum können sie die Wahrheitsgrundsätze nicht aufrechterhalten? Weil in ihren Köpfen ihr Verhaltensmaßstab darin besteht, Jasager zu sein. Wenn es um eine Angelegenheit geht, die eine Meinung oder Stellungnahme erfordert, bleiben sie schweigsam, bewahren eine gleichgültige Haltung und mischen sich nicht ein, bleiben unbeteiligt und unnahbar, als ginge es sie nichts an. Infolgedessen haben sie keinerlei Rückgrat in ihrem Verhalten und Handeln; sie sind wie ein glitschiger Aal. Sie kümmern sich nicht um die Menschen und Ereignisse um sie herum. Egal, wie bedeutsam die Probleme in irgendeiner Umgebung oder bei irgendeiner Person sind, sie haben kein Interesse daran, sich darum zu kümmern, nachzufragen oder etwas darüber zu erfahren. Sie glauben, solange es sie nicht betrifft, gäbe es keinen Grund zur Sorge. Es gibt ein Sprichwort dafür; wie lautet es? „Strebe nicht nach Verdienst, sondern nur danach, Tadel zu vermeiden.“ Das ist auch ein Grundsatz, nach dem sich Jasager verhalten. Was sind die Merkmale der verdorbenen Dispositionen solcher Menschen? Verlogenheit, Niederträchtigkeit, Unnachgiebigkeit, die Weigerung, die Wahrheit anzunehmen – sie besitzen nahezu alle Merkmale verdorbener Dispositionen. Äußerlich mögen sie kein Böses tun und selten Verfehlungen begehen, aber wenn du die Grundsätze und Wege beobachtest, nach denen sie sich verhalten, ist das bemerkenswerteste Merkmal, dass sie niemals die Wahrheitsgrundsätze aufrechterhalten und keinerlei Grenzen in ihrem Verhalten kennen. Selbst wenn jemand sie beleidigt oder ihre Würde verletzt, können sie es ertragen und weglächeln, ohne jemals ihre inneren Gedanken zu offenbaren oder zu manifestieren. Äußerlich wirken sie sehr tolerant, mit einer freundlichen Menschlichkeit, und zeigen keine Absicht, anzugreifen oder Rache zu suchen. Es ist jedoch nicht so, dass sie keine Gedanken hätten – sie erinnern sich an das, was du getan hast, und im richtigen Moment werden sie hervortreten und sich schützen und verteidigen und dir einen gewissen Gegenangriff versetzen, den du vielleicht nicht einmal bemerkst. Sie halten nicht die Wahrheitsgrundsätze aufrecht; die Grundsätze und die Grenzen ihres Verhaltens dienen einzig und allein dem Schutz ihrer eigenen Interessen, ihrer Sicherheit und ihres Rufs. Solche Menschen kann man getrost als niederträchtig, unnachgiebig, verlogen und der Wahrheit abgeneigt beschreiben. Manche mögen einwenden: „Sie haben die Interessen anderer nicht geschädigt und nichts Böses getan, wie kannst du also sagen, dass sie diese verdorbenen Dispositionen haben? Worauf stützt du das?“ Es basiert auf ihren Gedanken, Sichtweisen und Haltungen, wenn es darum geht, wie sie Menschen und Dinge sehen und wie sie sich verhalten und handeln. Habt ihr das bemerkt? (Jetzt sehen wir es.) Warum konntet ihr es vorher nicht sehen? Was an ihnen hat euch in die Irre geführt? (Wir hielten sie für sehr umgänglich in ihrer Rede und in ihrem Handeln und in ihrem Umgang und ihrer Zusammenarbeit mit anderen, und da sie niemandem wehtaten, nahmen wir an, sie hätten eine gute Menschlichkeit. Wir wurden von ihrer äußeren Fassade in die Irre geführt.) Äußerlich eine sanftmütige Persönlichkeit zu haben und niemals Menschen anzugreifen oder Tiere zu verletzen, bedeutet nicht, dass jemand eine gute Menschlichkeit hat. Welche Art von Enthüllungen der Menschlichkeit zeichnen eine wirklich gute Menschlichkeit aus? (Zum einen, anderen nicht zu schaden oder sie auszunutzen. Außerdem sollte man in Gefahrensituationen zuerst daran denken, die Leiter und Mitarbeiter sowie die Brüder und Schwestern, die nach der Wahrheit streben, zu schützen, ohne die eigene Sicherheit zu berücksichtigen, und in jeder Situation die Interessen des Hauses Gottes an erste Stelle setzen können. Das sind alles Äußerungsformen einer guten Menschlichkeit.) Gutherzig, liebevoll, geduldig und tolerant, respektvoll gegenüber anderen und bereit zu sein, auf andere Rücksicht zu nehmen, Menschen nicht auszunutzen, relativ aufrichtig sowie bescheiden, zurückhaltend und nicht herrisch zu sein: diese Eigenschaften der Menschlichkeit zu besitzen, verbunden mit der Fähigkeit, die Wahrheitsgrundsätze aufrechtzuerhalten und die Interessen des Hauses Gottes zu schützen – das ist eine gute Menschlichkeit. Wenn jemand äußerlich Eigenschaften der Menschlichkeit wie Toleranz, Geduld, Freundlichkeit, Nichtausnutzung anderer, Einfühlungsvermögen gegenüber anderen und Fürsorge besitzt, aber die Interessen des Hauses Gottes bereitwillig preisgibt und sogar aktiv verrät, besitzt er dann eine gute Menschlichkeit? (Nein.) Das bedeutet, seine Menschlichkeit ist nicht gut. Wie wird eine gute Menschlichkeit gemessen? Was ist die Mindestanforderung? (Zumindest sollte man die Fähigkeit haben, die Interessen des Hauses Gottes zu schützen.) Die Fähigkeit, die Interessen des Hauses Gottes zu schützen und darauf aufbauend, die Fähigkeit, harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten, gutherzig und tolerant zu sein, andere nicht auszunutzen, geduldig zu sein und die Schwächen anderer zu verstehen, einfühlsam gegenüber anderen zu sein, liebevoll zu sein, anderen zu helfen und sie zu unterstützen und sich um die Schwachen zu kümmern und so weiter – das sind alles Merkmale einer guten Menschlichkeit. Was für Äußerungsformen sind umgekehrt Selbstsucht, Falschheit, Gier, Härte und übermäßige Berechnung gegenüber anderen, Klatschsucht und Unterdrückungssucht, Eigensinn, Prahlerei, besondere Oberflächlichkeit, Niederträchtigkeit, Zügellosigkeit, Unverschämtheit und Schamlosigkeit? (Das sind Äußerungsformen einer schlechten Menschlichkeit.) Kann jemand, der diese Äußerungsformen aufweist, noch die Interessen des Hauses Gottes schützen? (Nein.) Die Äußerungsformen einer guten Menschlichkeit zu besitzen und gleichzeitig die Fähigkeit zu haben, die Interessen des Hauses Gottes zu wahren – das ist wahre gute Menschlichkeit.

Manche Menschen wirken nach außen hin sehr freundlich; sie können geduldig und tolerant gegenüber anderen sein, und sie besitzen alle Merkmale einer guten Menschlichkeit. Aber wenn es um die Arbeit der Kirche, Gottes Opfergaben oder die Interessen des Hauses Gottes geht, sind sie in der Lage, alles zu verraten. Würdet ihr sagen, dass diese Art von Mensch eine gute Menschlichkeit hat? (Nein.) Wenn solche Menschen zum Beispiel Dinge für die Brüder und Schwestern kaufen, wählen sie Artikel aus, die von guter Qualität, preiswert und praktisch sind. Aber wenn es darum geht, Opfergaben für Anschaffungen auszugeben, entscheiden sie sich für teure Waren. Selbst wenn es sich nur um einen Traktor handelt, wollen sie sogar einen mit Navigationssystem. Egal, was sie kaufen, sie greifen immer nach den besten, teuersten und hochtechnologischsten Optionen und weigern sich, etwas Billigeres in Betracht zu ziehen. Normalerweise scheinen sie normal mit anderen auszukommen; sie nutzen die Leute nicht aus, sind ziemlich tolerant und behandeln andere in jeder Hinsicht gut. Aber wenn es darum geht, Opfergaben auszugeben, kommt ihre rücksichtslose Seite zum Vorschein, und ihr finsteres Gesicht zeigt sich. Kann man sie als Menschen mit guter Menschlichkeit betrachten? (Nein.) Ist ihre gute Menschlichkeit wirklich echt? Es ist nur äußerliche Heuchelei und Geziertheit, es ist alles nur Fassade. Wenn es wirklich um Angelegenheiten geht, die die Interessen des Hauses Gottes betreffen, besonders wenn es darum geht, Opfergaben auszugeben, kommt ihre Gier zum Vorschein, und ihr finsteres Gesicht, ihr teuflisches Antlitz und ihr grimmiges Gebaren werden enthüllt. Ist das eine gute Menschlichkeit? (Nein.) Jemand beantragt zum Beispiel das Urheberrecht für „Das Wort erscheint im Fleisch“ und sagt: „Wenn wir den Antrag im Namen der Kirche als Organisation stellen, sparen wir eine Menge Geld. Aber wenn wir den Antrag im Namen des menschgewordenen Christus stellen, wird es viel mehr kosten. Wir sollten hier Geld sparen; Opfergaben dürfen nicht achtlos ausgegeben werden!“ Ist diese Aussage richtig? Haben sie bei der Handhabung einer so wichtigen Angelegenheit irgendwelche Grundsätze? Von wem wurden diese Worte denn ausgedrückt, von Gott oder von der Kirche? (Sie wurden von Gott ausgedrückt.) Wem sollte also das Urheberrecht gehören? Ist es angemessener, dass es Gott oder der Kirche gehört? (Es ist angemessener, dass es Gott gehört.) Das ist eine entscheidende Frage. Welche Folgen hat es, wenn man sich in einer so kritischen Angelegenheit aufs Sparen konzentriert? Welche Probleme könnten entstehen? Die Folgen könnten unvorstellbar sein! Wenn du die Interessen des Hauses Gottes missachtest und nur daran denkst, Geld zu sparen, was für eine Art von Mensch bist du dann? Haben solche Leute ein Gewissen oder Menschlichkeit? (Sie haben keine Menschlichkeit.) Egal, wie freundlich oder tolerant solche Leute nach außen hin wirken mögen, besitzen sie wirklich Menschlichkeit? (Nein.) In der Kirche werden alle Ausgaben für Essen, Trinken und den täglichen Bedarf vollständig aus Gottes Opfergaben gedeckt. War Ich euch gegenüber jemals kleinlich bei diesen Ausgaben? Die einzige Anforderung ist, dass ihr Verschwendung vermeidet, aber habe Ich jemals eure normalen Ausgaben genau geprüft? (Nein.) In allen Aspekten habe Ich auf euch Rücksicht genommen und eure Ausgaben nie genau geprüft, und doch dreht ihr euch um und fangt an, bei Mir kleinlich zu werden. Ist das nicht ein Mangel an Menschlichkeit? (Ja, das ist es.) Egal, wie freundlich oder tolerant jemand ohne Menschlichkeit anderen gegenüber erscheint, es ist nur eine Fassade. Wenn es in bestimmten Momenten wirklich darauf ankommt, ob Gewissen und Vernunft greifen sollten, wird offenbart, dass sie jeglicher Menschlichkeit entbehren. Sind sie überhaupt Menschen? (Nein.) Sie können nicht als Menschen bezeichnet werden. Auch ich kaufe bewusst und sparsam ein und achte auf Rabatte und günstige Kaufmöglichkeiten. Ist etwas praktisch, passend und preiswert, dann kaufe ich es. Aber ich kaufe nicht leichtfertig und gebe kein Geld für unnütze Dinge aus. Es gibt jedoch einige Ausgaben, die unvermeidbar sind und getätigt werden müssen, und in diesen Fällen gebe ich das Geld gemäß den Grundsätzen aus. Ich versuche auch, bei meinen eigenen Ausgaben für Essen, Kleidung und den täglichen Bedarf sparsam zu sein. Es geht nicht darum, zu kaufen, was immer ich will; ich muss meine Käufe sorgfältig abwägen. Du siehst, ich kleide mich einfach, angemessen und ansehnlich. Meine Ausgaben folgen den Grundsätzen: Ich kaufe, was notwendig und praktisch ist, und ich kaufe nichts, was es nicht ist. Verschwende oder vergeude kein Geld; gib kein Geld aus, das nicht ausgegeben werden sollte; spare, wo du sparen solltest, und vermeide unnötige Ausgaben – das sind die Grundsätze. Wenn jedoch manche Leute ohne Menschlichkeit eine Gelegenheit sehen, Gottes Opfergaben auszugeben, bekommen sie große Augen. Solange es darum geht, Geld für Essen, Kleidung, Unterkunft oder Transport von Menschen auszugeben, eilen sie herbei, um Maßnahmen zu ergreifen. Besonders wenn es darum geht, Kleidung für andere zu kaufen oder Lebenshaltungskosten zu übernehmen, werden sie übereifrig und sehr großzügig. In ihren Herzen denken sie: „Nun, es ist nicht mein Geld, das ausgegeben wird. Es ist Gottes Geld, das ausgegeben wird, und das stärkt meinen Ruf, also warum nicht?“ Also nutzen sie die Gelegenheit, um zu prassen. In ihren Herzen hegen sie böse Absichten und wollen nichts sehnlicher, als dem Haus Gottes zu schaden! Aber wenn es ihr eigenes Geld wäre, würden sie alles genau durchrechnen und sich weigern, auch nur einen Cent mehr auszugeben als nötig. Egal, wie freundlich sie normalerweise erscheinen, solche Leute haben keine gute Menschlichkeit. Meiner Ansicht nach spricht ihre Haltung gegenüber Gottes Opfergaben Bände. Die Tatsache, dass sie Opfergaben verschwenden können und absolut kein gottesfürchtiges Herz besitzen, zeigt zumindest, dass sie nicht gütig sind; sie sind verachtenswert, und sie haben eine schlechte Menschlichkeit. Ist das nicht der Fall? (Ja, das ist es.)

Es gibt viele Äußerungsformen, die mit den angeborenen Bedingungen, der Menschlichkeit und den verdorbenen Dispositionen eines Menschen zusammenhängen. Wir haben heute einen Teil davon oberflächlich behandelt; es gibt wahrscheinlich noch andere Äußerungsformen, die wir in zukünftigen gemeinschaftlichen Austauschen behandeln können. Für heute beenden wir unseren gemeinschaftlichen Austausch hier. Auf Wiedersehen!

23. September 2023

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