Wie man nach der Wahrheit strebt (3)

Seit einiger Zeit halten wir Gemeinschaft über das Thema des Strebens nach der Wahrheit. Der Inhalt, der sich auf dieses Thema bezieht, ist ziemlich umfassend, aber ganz gleich, wie umfassend er auch sein mag, ist er untrennbar mit den Problemen verbunden, denen die Menschen im täglichen Leben begegnen und die ihre Sicht auf andere Menschen und Dinge, ihr Verhalten und ihre Handlungen betreffen, nicht wahr? (Ja.) Das sind reale Probleme im Leben der Menschen. Sie sind weder vom täglichen Leben der Menschen noch von ihrer normalen Menschlichkeit getrennt. Diese Probleme umfassen die Haltungen und Ansichten der Menschen zu verschiedenen Dingen sowie alle möglichen wichtigen Angelegenheiten, denen die Menschen in ihrem Dasein und auf ihrem Lebensweg begegnen. In unserer letzten Gemeinschaft ging es um einen Aspekt der Praxis innerhalb des „Loslassens“ im Rahmen von „Wie man nach der Wahrheit strebt“: die Barrieren zwischen sich selbst und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loslassen. Worauf bezieht sich diese Praxis? Sie bezieht sich auf die Beziehung zwischen den Menschen und Gott, nicht wahr? (Ja.) Der Inhalt der letzten paar Gemeinschaften befasste sich damit, wie man alle Arten von Menschen und Dingen gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen und Maßstäben betrachten und wie man mit ihnen umgehen sollte. In unserer letzten Gemeinschaft ging es um die Beziehung zwischen den Menschen und Gott. Sie informierte die Menschen darüber, wie sie die verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen loslassen sollten, die nicht mit Gottes Absichten, nicht mit Gottes Anforderungen und nicht mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen. Dies sind reale Probleme, die zwischen den Menschen und Gott auf dem Weg des Glaubens an Gott und im Prozess des Daseins existieren. Wir haben dieses große Thema, „die Barrieren zwischen sich selbst und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loslassen“, in vier Aspekte unterteilt: Der erste Aspekt umfasst Auffassungen und Vorstellungen, der zweite unvernünftige Forderungen, der dritte Vorsicht und Misstrauen und der vierte das genaue Prüfen und Ausspionieren. Wir begannen unsere Gemeinschaft mit Auffassungen und Vorstellungen. Der erste Punkt innerhalb der Auffassungen und Vorstellungen bezieht sich auf Gottes Werk – das heißt, auf die Auffassungen und Vorstellungen, die Menschen über Gottes Werk haben. Darüber haben wir etwas Gemeinschaft gehalten. In unserer Gemeinschaft zu diesem Punkt ging es darum, wie die Menschen Gottes Werk betrachten und welche Abweichungen, Auffassungen und Vorstellungen sie in ihrem Wissen und ihren Ideen über Gottes Werk haben; diese Auffassungen und Vorstellungen sollten die Menschen loslassen. Wenn die Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen loslassen und die Wahrheit suchen, werden sie in der Lage sein, Gottes Werk zu erkennen und ein reines Verständnis von Gottes Worten zu haben. Wenn Gottes Werk nicht mit den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen übereinstimmt, sollten sie über sich selbst nachdenken und versuchen, sich selbst zu erkennen. Sie sollten auch ihre eigenen Auffassungen und Vorstellungen loslassen, anstatt sich auf sie zu verlassen, um zu beurteilen, wie Gottes Werk sein sollte oder welche Wirkung Gott mit Seinem Werk in den Menschen zu erzielen beabsichtigt. Die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk haben einen direkten Einfluss auf ihren Lebenseintritt und ihre Haltung gegenüber Gott. Daher müssen die Menschen auch diese Auffassungen und Vorstellungen loslassen. Zum Beispiel hielten wir Gemeinschaft darüber, dass Gott das angeborene Kaliber, die Persönlichkeit, die Instinkte und so weiter der Menschen nicht verändert und dass die angeborenen Eigenschaften der Menschen und die Instinkte ihres Fleisches nicht Gegenstand von Gottes Werk sind und dass Sein Werk auf die verdorbenen Dispositionen der Menschen abzielt und auf die Dinge in ihnen, die gegen Gott rebellieren und mit Gott unvereinbar sind. Wenn sich die Menschen vorstellen, dass Gottes Werk darauf abzielt, ihr Kaliber, ihre Instinkte und sogar ihre Persönlichkeit, ihre Gewohnheiten, ihre Lebensmuster und so weiter zu verändern, dann wird jeder einzelne Aspekt ihrer Praxis im täglichen Leben von ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen beeinflusst und gelenkt, und es wird unweigerlich viele verdrehte Züge oder extreme Dinge geben. Diese verdrehten Züge und extremen Dinge stehen nicht im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen und veranlassen die Menschen, vom Gewissen und der Vernunft der normalen Menschlichkeit abzuweichen und sich von der Bahn der normalen Menschlichkeit zu entfernen. Nehmen wir zum Beispiel an, du glaubst in deinen Auffassungen und Vorstellungen, Gott wolle das Kaliber, die Fähigkeiten und sogar die Instinkte der Menschen verändern. Welche Art von Streben wirst du haben, wenn du denkst, dass dies die Dinge sind, die Gott verändern will? Dein Streben wird verdreht und hartnäckig sein – du wirst nach einem überlegenen Kaliber streben wollen und dich darauf konzentrieren, verschiedene Arten von Fertigkeiten zu erlernen und verschiedene Arten von Wissen zu meistern, damit du zu einem überlegenen Kaliber, überlegenen Fähigkeiten, überlegener Einsicht und Selbstkultivierung und sogar zu einigen Fähigkeiten gelangst, die denen gewöhnlicher Menschen überlegen sind. Auf diese Weise wirst du auf äußere Fähigkeiten und Talente achten. Was sind dann die Konsequenzen eines solchen Strebens für die Menschen? Sie werden nicht nur daran scheitern, den Weg des Strebens nach der Wahrheit einzuschlagen, sondern stattdessen den Weg der Pharisäer gehen. Sie werden miteinander wetteifern, um zu sehen, wer ein überlegenes Kaliber hat, wer überlegene Begabungen hat, wer überlegenes Wissen hat, wer größere Fähigkeiten hat, wer mehr Stärken hat und wer unter den Menschen ein höheres Ansehen genießt und von anderen bewundert und geschätzt wird. Auf diese Weise werden sie nicht nur unfähig sein, die Wahrheit zu praktizieren und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, sondern sie werden stattdessen einen Weg einschlagen, der von der Wahrheit wegführt.

Gottes Werk zielt darauf ab, die verdorbenen Dispositionen der Menschen sowie ihre verschiedenen, der Wahrheit widersprechenden, abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten im Rahmen ihrer normalen Menschlichkeit zu verändern, damit ihr Gewissen und ihre Vernunft wiederhergestellt und optimiert werden können. Anders gesagt: Je mehr du die Wahrheit verstehst, desto normaler werden dein Gewissen und deine Vernunft, und sie werden sich auch weiterhin in eine günstige Richtung entwickeln. Das ist überhaupt nicht übernatürlich. Was ist unter diesem Wort „normal“ zu verstehen? Wenn Menschen Gewissensbewusstsein und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, werden sie gütig – mit menschlichen Worten ausgedrückt, sie sind verständnisvoll, rechtschaffen, vernünftig, und sind weder starrsinnig noch neigen sie zu Verdrehungen. Das ist die Wirkung, die Gott in Bezug auf die Menschlichkeit der Menschen zu erzielen beabsichtigt. Wenn die Menschen die Wahrheit mehr und mehr verstehen, ist eine Begleiterscheinung, dass ihre Menschlichkeit immer normaler wird. Wenn die Menschen jedoch gemäß ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen streben, werden diese einen sehr großen negativen Einfluss und negative Führung auf ihr Streben ausüben und sie auf alle möglichen verdrehten, hartnäckig verfolgten, extremen und abwegigen und absurden Wege führen. Zum Beispiel glauben die Menschen in ihren Auffassungen und Vorstellungen, dass Gottes Werk darauf abzielt, die Menschlichkeit der Menschen zu erhöhen und sie zu befähigen, menschliche Instinkte, menschliches Kaliber und sogar menschliches Alter und Geschlecht zu überwinden. Wenn die Menschen solche Auffassungen haben, werden sie in diese Richtung streben, sich bemühen und vorantasten. Worauf werden sie sich dann konzentrieren? Einerseits werden sie sich auf Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Begabungen und Talente konzentrieren; andererseits werden sie sich auf das Übernatürliche konzentrieren. Wisst ihr, was die Äußerungsformen des Übernatürlichen sind? (Bedeutet das, dass Menschen in manchen Dingen direkt qualitative Veränderungen erfahren, ohne einen Preis zu zahlen?) Es ist wie wenn jemand normalerweise nicht Gottes Worte liest, aber ihm etwas widerfährt und Gottes Worte plötzlich in seinem Kopf auftauchen. Oder wenn jemand nie singen oder tanzen konnte, aber nach einer Inspiration plötzlich singen und tanzen kann, und das sogar ziemlich gut. Oder wenn jemand nie eine Fremdsprache gelernt hat, aber plötzlich eine Fremdsprache sprechen kann. Sind diese Dinge übernatürlich? (Ja.) Nehmen wir zum Beispiel an, du musst in einer dringenden Angelegenheit weg, kannst aber nicht Auto fahren. In deiner Verzweiflung betest du, und sofort fühlst du dich voller Tatendrang, und plötzlich kannst du Auto fahren, und du fährst sogar so sicher wie ein erfahrener Fahrer. Jemand fragt dich: „Wie kommt es, dass du so gut fährst?“ Du sagst: „Ich weiß es auch nicht. Das hat alles Gott getan; ich wurde vom Heiligen Geist bewegt. Schau, meine Hände sind nicht mehr meine eigenen; sie werden vom Heiligen Geist gehalten!“ Tatsächlich tut der Heilige Geist dies nicht; stattdessen ist eine andere Art von Geist in dich eingedrungen und manipuliert dich, sodass du zu einer anderen Person geworden bist und dich nicht mehr selbst kontrollieren kannst. Übersteigt das nicht die eigenen angeborenen Fähigkeiten? Das ist übernatürlich, nicht wahr? (Ja.) Was bedeutet übernatürlich? Ist das ein gutes Phänomen? (Nein, das macht einen Menschen abnormal.) Wenn du plötzlich eine Sprache beherrschst, eine Fertigkeit besitzt oder Wissen erlangst, ohne eine Zeit lang gelernt zu haben oder von einem Experten angeleitet worden zu sein, ist das übernatürlich. Ist es nicht eine erschreckende Angelegenheit, wenn sich die Lebensdisposition eines Menschen verändert hat, ohne dass er nach der Wahrheit streben, suchen, warten oder Dinge erfahren musste? (Ja.) Wenn es in deinem Kopf und in deinem Unterbewusstsein noch viele Auffassungen und Vorstellungen gibt, dann solltest du sie loslassen und nicht danach streben, denn sie sind keine wahre Erkenntnis von Gottes Werk und sie stimmen nicht mit den Methoden und Grundsätzen von Gottes Werk überein. Gottes Werk wird deine normale Menschlichkeit absolut nicht übersteigen, und die Wirkung, die Gottes Werk in dir erzielt, besteht absolut nicht darin, deine normale Menschlichkeit in eine erhöhte, übernatürliche Menschlichkeit zu verwandeln. Darüber hinaus würde Gott dich nicht von einer normalen Person in eine ungewöhnliche Person verwandeln. Angenommen, im Prozess des Erlebens von Gottes Werk wird dein Gewissen immer empfindsamer und du entwickelst ein stärkeres Schamgefühl. Du wirst gütig, fähig, auf Gottes Absichten Rücksicht zu nehmen und die Arbeit der Kirche und die Interessen von Gottes Haus zu schützen. Außerdem verstoßen deine Worte und Taten nicht gegen dein Gewissen und deine Vernunft, und du wirst allmählich fähig, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, und du kannst alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen auf der Grundlage von Gottes Worten identifizieren. Das beweist, dass du in deinem Glauben an Gott auf dem richtigen Weg bist. Angenommen aber, du konzentrierst dich beim Beten immer noch darauf, auf irgendeine Stimme zu hören, und wartest auf irgendeine Eingebung, einen Lichtblitz oder eine übernatürliche Offenbarung, wenn du bei Gott suchst und Ihn anflehst. Außerdem sind dein Gewissen und deine Vernunft in keiner Weise wiederhergestellt oder korrigiert worden, und du hast weder einen Sinn für Gerechtigkeit erlangt noch unterwirfst du dich Gott. Das beweist, dass es Probleme mit deinem Streben und dem Weg gibt, den du gehst, und man könnte sogar sagen, dass du den Weg des Strebens nach der Wahrheit überhaupt nicht eingeschlagen hast. Du strebst oft auch unbewusst danach, eine übernatürliche Person zu werden, und hast oft das Gefühl, du solltest über das Fleisch hinauswachsen – keinen Hunger verspüren, wenn du nichts isst, und dich nicht müde oder schläfrig fühlen, wenn du mehrere Tage nicht schläfst oder dich ausruhst – und du strebst sogar danach, im Prozess der Pflichtausführung plötzlich Dinge zu verstehen und zu beherrschen, die du nicht verstehst oder nicht gelernt hast, wenn du sie dringend brauchst. Diese Vorstellungen über übernatürliche Dinge stammen allesamt aus menschlichen Auffassungen und Vorstellungen. Da die Menschen Gottes Werk nicht erfahren haben, sind sie natürlich voller Vorstellungen über Sein Werk. Tatsächlich ist Gottes Werk das Realste und Praktischste von allem. Gott handelt niemals nach den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen; Er vollbringt niemals diese Art von Werk an den Menschen. Er vollbringt nur unter ganz besonderen Umständen und an sehr wenigen Menschen ein wenig übernatürliches Werk, aber dieses Werk ist nur vorübergehend und etwas, das in besonderen Situationen benötigt wird – es ist keine Arbeitsmethode, die sich im Rahmen der Errettung durch Gott oft in den Menschen manifestiert. In Seinem Führungswerk beabsichtigt Gott, die Menschen zu retten, sie zu befähigen, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und Errettung zu erlangen. Die grundlegende Methode, nach der Gott wirkt, besteht darin, die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen, damit sie, nachdem sie die Wahrheit verstanden haben, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren können. Daher gilt: Ganz gleich, welche Auffassungen und Vorstellungen du in deinem Kopf und in deinem Unterbewusstsein hast, ganz gleich, wie logisch sie sind oder wie sehr sie deinen geistlichen Bedürfnissen entsprechen – was auch immer die Gründe sein mögen, sie werden immer Auffassungen und Vorstellungen bleiben, und du solltest sie loslassen und nicht an ihnen festhalten. Ganz gleich, in welchem Ausmaß Gottes Werk getan wird und ganz gleich, wie lange es andauert, die Menschen werden immer Menschen sein und niemals Engel werden. Selbst wenn du von Kopf bis Fuß weiß wirst, mit weißen Haaren, einem weiß geschminkten Gesicht, einem weißen Oberteil und einer weißen Hose, und du dir auch noch zwei Flügel ansteckst, kannst du kein Engel werden – die Menschen werden immer Menschen sein. Darüber hinaus bezieht sich „Menschen“ hier auf Menschen mit dem Gewissen und der Vernunft der normalen Menschlichkeit, nicht auf außergewöhnliche Menschen und schon gar nicht auf ungewöhnliche Menschen. Diese Menschen sind überhaupt nicht übernatürlich, aber sie unterscheiden sich deutlich von den Nichtgläubigen, die nicht an Gott glauben, da sie kein Böses tun, die Wahrheit in die Praxis umsetzen können, sobald sie sie verstanden haben, und verstehen, wie man auf der Grundlage von Gottes Worten und gemäß Gottes Anforderungen und den Wahrheitsgrundsätzen Menschen und Dinge betrachten und sich verhalten und handeln sollte, anstatt nach verdorbenen Dispositionen und den verschiedenen Gedanken und Ansichten zu leben, die Satan den Menschen einflößt. Ganz gleich, wie lange die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott gemäß ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen gestrebt haben und ganz gleich, wie viel sie ihrer Meinung nach gewonnen haben, es zählt in den Augen Gottes nicht, und Gott erinnert sich an nichts davon. Worauf beziehe Ich Mich, wenn ich das sage? Ich beziehe Mich auf Folgendes: Wenn du, basierend auf deinen Auffassungen und Vorstellungen, all die verschiedenen normalen Bedürfnisse deines Fleisches zurückhältst oder dich sehr bemühst, deine Instinkte, dein Kaliber, deine Fähigkeiten, deine Persönlichkeit, deine Lebensmuster und deine Lebensgewohnheiten zu ändern, dann ist es egal, wie sehr du dich bemühst, diese Dinge zurückzuhalten und zu ändern. Denn selbst wenn du einige Ergebnisse erzielen kannst, bedeutet das nicht, dass du auf dem Weg der Praxis der Wahrheit bereits etwas gewonnen hast. Und noch weniger bedeutet es, dass du bereits jemand bist, der nach der Wahrheit strebt – Gott erinnert sich an diese Dinge nicht. Hast du das verstanden? (Ja.)

Obwohl die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen unsichtbar sind und äußerlich nicht den Anschein erwecken, die Menschen zu zwingen, etwas zu sagen oder zu tun oder einen bestimmten Weg zu gehen, kontrollieren sie doch tief in ihren Herzen und in ihrem Unterbewusstsein streng ihre Gedanken und ihr Innerstes. Warum ist das so? Weil die Dinge, die die Menschen lieben und anstreben, allzu gut zu ihren Auffassungen und Vorstellungen passen und gleichzeitig den Bedürfnissen des menschlichen Fleisches entgegenkommen und alle möglichen menschlichen Begierden und Neugierden befriedigen. Zum Beispiel glauben die Menschen in ihren Auffassungen und Vorstellungen, dass Gottes Werk darauf abzielt, sie in außergewöhnliche Wesen zu verwandeln, die sich von gewöhnlichen Menschen unterscheiden, und dass sie, wenn sie vom Heiligen Geist bewegt werden, mehrere Sprachen sprechen können. Das übersteigt offensichtlich die angeborenen Fähigkeiten der Menschen und den Rahmen der normalen Menschlichkeit, aber es befriedigt in sehr hohem Maße ihre Eitelkeit, Neugier und ihren Wettbewerbsgeist. Anders ausgedrückt: Bevor die Menschen die Wahrheit erlangt haben, mögen sie übernatürliche Dinge, und diese Dinge geben ihnen das Gefühl, wichtig und den gewöhnlichen Menschen überlegen und anders als sie zu sein – genau das ist es, was die verdorbene Menschheit liebt und wonach sie sich sehnt. Jeder hofft, sich vom Rest der Menschheit abzuheben, sich von allen anderen zu unterscheiden, einzigartig und einmalig zu sein und von anderen bewundert und verehrt zu werden. Zum Beispiel gibt es in der verdorbenen Menschheit folgendes Phänomen: Wenn von etwas nur ein einziges Exemplar hergestellt wird, wetteifern die reichen und prominenten Leute fieberhaft darum, es zu erwerben. Wie weit gehen sie dabei? So weit, dass dieses Produkt am Ende zu einem Preis verkauft wird, der um ein Vielfaches oder sogar mehr als ein Zehnfaches über dem ursprünglichen Preis liegt. Die Person, der es gelingt, es zu ergattern, denkt: „Schau, ich habe mir das einzige Exemplar in der ganzen Welt gesichert! Ich bin wirklich mächtig, nicht wahr? Ich bin besser als andere, nicht wahr? Niemand sonst ist so fähig wie ich!“ Innerlich ist sie mit sich selbst zufrieden und hat das Gefühl, besonders, außergewöhnlich und sehr fähig zu sein. Was für eine Disposition ist das? (Arroganz.) Es wird durch eine arrogante Disposition verursacht. Manche Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie das gleiche Kleidungsstück wie eine andere Person tragen. Wenn sie ein Kleidungsstück tragen, das sich andere nicht leisten können und noch nie zuvor gesehen haben, und jeder, der es sieht, neidisch ist, wie fühlen sie sich dann? (Mit sich selbst zufrieden.) Sie sind besonders zufrieden mit sich und denken, sie seien unvergleichlich und eine Klasse für sich. Welche Art von Disposition verursacht das? (Arroganz.) Auch dies wird durch eine arrogante Disposition verursacht. Siehst du, fast 100 % der Menschen haben folgende Mentalität: Wenn sie eine technische oder berufliche Fähigkeit beherrschen, denken sie, sie seien besser als andere und niemand sei so gut wie sie. Wenn jemand anderes dieselbe technische oder berufliche Fähigkeit beherrscht, werden sie auf diese Person eifersüchtig sein und sich verzweifelt wünschen, niemand könnte ihnen das Wasser reichen. Warum haben sie eine solche Mentalität? (Sie wollen einzigartig werden.) Wenn sie die Einzigen sind, die diese berufliche Fähigkeit beherrschen, sind sie dem Durchschnittsmenschen in ihrer Gruppe überlegen. Da sie Kenntnis von dieser technischen oder beruflichen Fähigkeit haben, fürchten sie, dass andere sie von ihnen lernen könnten. Werden sie andere anleiten, wenn diese sie um Hilfe bitten? (Nein, das werden sie nicht.) Sie werden dir nur einige einfache Dinge beibringen; was die wichtigsten und entscheidenden Dinge betrifft, so werden sie diese niemandem beibringen und es dir überlassen, sie selbst herauszufinden. Was geht ihnen wirklich durch den Kopf? „Wenn ich es dir beibringe, wie kann ich dann noch herausstechen? Wenn es jeder könnte, würde ich dann nicht zu einer gewöhnlichen Person werden? Wenn keiner von euch das kann, dann bin ich hier die überlegenste Person, und ihr alle müsst euch bei mir einschmeicheln – so fühle ich mich wichtig, nicht wahr? Bin ich nicht derjenige mit dem höchsten Status und der Fähigste unter euch? Ich bin der Platzhirsch unter euch, nicht wahr?“ Da sie etwas von einer beruflichen oder technischen Fähigkeit verstehen, haben sie große Angst, dass andere diese von ihnen lernen könnten, und wollen nicht, dass andere so sind wie sie. Sie fühlen sich aufgebracht, wenn jemand dieselbe berufliche oder technische Fähigkeit oder dieselben Fachkenntnisse hat, also denken sie sich immer Wege aus, etwas zu lernen, um andere zu übertreffen. Sie wollen anderen überlegen sein und immer andere überstrahlen, um sich wichtig zu fühlen. Ist das das richtige Streben? (Nein.) Gerade weil die verdorbene Menschheit solche Sehnsüchte und Bestrebungen hat, entwickeln die Menschen natürlich alle möglichen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Sie streben danach, eine Klasse für sich zu sein, Status und Ansehen zu haben, sich wichtig zu fühlen, einzigartig zu werden und sogar in den Augen anderer zu Übermenschen oder außergewöhnlichen Menschen zu werden. Daher sollten die Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk loslassen. Wie sollte dies konkret praktiziert werden? Strebe nicht nach überlegenen Begabungen oder Talenten und strebe nicht danach, dein eigenes Kaliber oder deine Instinkte zu verändern. Tue stattdessen entsprechend deinen angeborenen Bedingungen – wie Kaliber, Fähigkeiten und Instinkten – deine Pflicht gemäß Gottes Anforderungen und tue jede Sache so, wie Gott es verlangt. Gott verlangt nichts, was über deine Fähigkeiten oder dein Kaliber hinausgeht – du solltest es dir selbst auch nicht schwer machen. Es ist in Ordnung, wenn du einfach basierend auf dem, was du verstehst und was du erreichen kannst, dein Bestes gibst, und entsprechend dem praktizierst, was deine eigenen Bedingungen zulassen. Wenn dein Kaliber und deine Talente dich beispielsweise nur für die Rolle des Teamleiters qualifizieren, dann mache deine Arbeit als Teamleiter gut. Sortiere alle Aufgaben und beruflichen Fähigkeiten, die in den Bereich dieser Rolle fallen, nimm sie eine nach der anderen in Angriff und setze sie gemäß den Methoden und Grundsätzen um, die Gott dich gelehrt hat – auf diese Weise wirst du Gott zufriedenstellen. Nehmen wir an, du handelst nach deinen Auffassungen und Vorstellungen und denkst: „Da ich fähig bin, Teamleiter zu sein, werde ich dann nicht zum Kirchenleiter oder Leiter einer Entscheidungsgruppe werden können, wenn ich mich mehr anstrenge, um besser zu werden, ein wenig Mühsal ertrage und einen kleinen Preis zahle und der Heilige Geist ein großes Werk an mir tut? Die Leute mögen denken, dass ich das Zeug dazu nicht habe, aber ich werde Gott anflehen – nichts ist für Gott schwer zu erreichen! Ich will kein Teamleiter sein. Ich werde zu Gott beten und Ihn bitten, mir größere Aufgaben anzuvertrauen, mich zum Leiter oder Mitarbeiter werden zu lassen.“ Ist diese Art von Streben richtig? (Nein, es ist falsch.) Warum sagst du, dass es falsch ist? (Solche Leute wollen immer Dinge tun, die über ihr eigenes Kaliber und ihre Fähigkeiten hinausgehen, und sind nicht in der Lage, sich daran zu halten, ihre eigene Arbeit auf der Grundlage ihres eigenen Kalibers und ihrer eigenen Talente zu tun und an ihrem richtigen Platz zu bleiben.) Es ist nicht angemessen, immer ein Übermensch sein zu wollen; das ist nicht das, was eine normale Person anstreben sollte.

Manche Leute sagen oft: „Für Gott ist nichts schwierig“; diese Aussage ist eine Tatsache, und jeder kann das verstehen. Aber manche Leute haben ein verdrehtes Verständnis. Sie glauben, dass alles, was für Menschen unmöglich ist, von Gott für sie vollbracht werden kann, wenn sie nur zu Ihm beten, und dass die Menschen, indem sie sich auf diese Weise auf Gott verlassen, ihre eigenen Instinkte überwinden und zu Übermenschen werden können. Ist das wirklich der Fall? (Nein.) Die Aussage „Für Gott ist nichts schwierig“ bezieht sich offensichtlich auf Gottes Macht und Wesen, auf Gottes Allmacht und auch auf Gottes Herrschaft über alle Dinge – es gibt nichts, was Gott nicht vollbringen kann. Es bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen die normale Menschlichkeit überwinden und übernatürlich werden müssen. Ganz gleich, wie allmächtig Gott ist, das Werk, das Er an den Menschen tut, basiert auf ihrer normalen Menschlichkeit und wird im Rahmen der normalen Menschlichkeit getan. Gott orchestriert und lenkt alle Dinge, Er lenkt Menschen, Ereignisse und Dinge, damit sie Seiner Vollbringung aller Arten von Dingen dienen und die Tatsachen vollenden, die Er im Begriff ist zu vollenden. Während der Zeit, in der Gott alle Arten von Dingen vollbringt, befinden sich die Menschen immer noch in der normalen Menschlichkeit – an ihnen hat sich nichts geändert und sie sind nach wie vor Menschen. Ganz gleich, wie allmächtig Gott ist und ganz gleich, welche Methoden Gott anwendet, um souverän über etwas zu herrschen oder etwas zu vollbringen, geschaffene Menschen sind immer geschaffene Menschen; sie leben immer noch in der normalen Menschlichkeit und sind in keiner Weise übernatürlich. Würdet ihr alle sagen, dass das Tatsachen sind? (Ja.) Was bedeutet „nicht übernatürlich“? Es bedeutet, dass, wenn Gott Menschen, Ereignisse und Dinge orchestriert, die Menschen nicht anders können, als unter Gottes Orchestrierung zu leben, zu überleben, jede Sache zu tun und im gegenwärtigen Moment zu leben. Aber wenn du im gegenwärtigen Moment lebst, ist dein Bewusstsein dann verschwommen? (Nein.) Du bist immer noch bei klarem Verstand. Hat sich also dein Kaliber augenblicklich verbessert oder verändert? (Nein.) Es bleibt so, wie es ursprünglich war. Haben sich dann deine Instinkte schlagartig verändert? Nein, auch nicht. Unter Gottes Herrschaft, Orchestrierungen und Anordnungen gibt es, ganz gleich, wie viele Dinge du erlebst, keinerlei Veränderung in deiner Persönlichkeit, deinen Gewohnheiten, deinen Lebensmustern und im Kaliber, den Fähigkeiten und den verschiedenen Funktionen deiner normalen Menschlichkeit. Es ist lediglich so, dass die Menschen, wenn sie Gottes Werk erfahren, alle Arten von Dingen und Menschen in ihren jeweiligen Umgebungen erfahren. Das Endergebnis ist dann, dass sie während des Prozesses des Erlebens von Gottes Werk Einsicht gewinnen und einige Lektionen lernen. Wenn sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, dann können sie in Bezug auf die Wahrheit und die Erkenntnis Gottes eine Ernte einfahren. Im Prozess des Erlebens von Gottes Werk ist das Denken der Menschen normal, ihr Bewusstsein ist nicht verschwommen, und ihr Kaliber, ihre Fähigkeiten und ihre Instinkte bleiben so, wie sie ursprünglich waren, ohne jede Veränderung. Daher bezieht sich „Für Gott ist nichts schwierig“ auf Gottes Allmacht und Gottes Orchestrierung aller Dinge. Es bezieht sich nicht darauf, die Menschen übernatürlich zu machen oder das Wesen der geschaffenen Menschen zu verändern. Gott verändert nicht das Wesen der Menschen; Menschen sind immer noch Menschen, und ganz gleich, ob du männlich oder weiblich bist, gibt es in dieser Hinsicht keinerlei Veränderung. Gott orchestriert alles, und Gott ist allmächtig; das ist das, was Gott hat und ist, und das ist das, was Gott besitzt. „Für Gott ist nichts schwierig“ bedeutet weder, dass die Menschen übernatürlich geworden sind, noch bedeutet es, dass die Menschen allmächtig sind. Selbst wenn einige Einzelne manchmal bestimmte Dinge erreichen können, die über ihr eigenes Kaliber oder über ihre körperlichen Instinkte hinausgehen, ist es das Werk des Heiligen Geistes. Es ist Gott, der ihnen diese Begabung gegeben hat; es ist nicht so, dass sie mit dieser Fähigkeit geboren wurden. Das liegt daran, dass geschaffene Menschen nicht die Fähigkeit haben, all das zu ändern, was Gott bestimmt hat. Ich werde ein einfaches Beispiel bezüglich der Angelegenheit des menschlichen Instinkts geben. Wenn Menschen zum Beispiel ein furchterregendes Geräusch hören, werden sie Angst empfinden und sich instinktiv zusammenkauern. Ganz gleich, wie alt du bist, du bist seit deiner Kindheit so gewesen, und du wirst bis zu deinem Tod so bleiben – das ist Instinkt. Was bedeutet „Instinkt“? Es ist eine angeborene Funktion des physischen Körpers, und sie wird sich niemals ändern. Nur durch den Besitz angeborener Instinkte kann eine normale Person das Leben und Überleben der normalen Menschlichkeit aufrechterhalten. Daher sind menschliche Instinkte nicht etwas, das Gott zu ändern beabsichtigt. Habt ihr das verstanden? (Ja.) Worauf bezieht sich „Gott ist allmächtig“? (Es bezieht sich auf Gottes eigene Autorität und Gottes Allmacht.) Hat es irgendetwas mit den Menschen zu tun? (Es hat nichts mit den Menschen zu tun, und es bedeutet nicht, dass die Menschen übernatürliche Dinge tun können.) Es bedeutet nicht, dass die Menschen unter Gottes Kontrolle allmächtig sind; selbst wenn die Menschen unter Gottes Kontrolle stehen, können sie keine Allmacht erreichen. Warum ist das so? (Weil die Menschen nicht Gott sind; die Menschen sind nur geschaffene Wesen, während Gott einzigartig ist.) Das ist richtig, genau so ist es. Die Menschen werden immer Menschen sein. Sie werden nicht zu einer anderen Spezies werden, und natürlich werden sie schon gar nicht zu Gott werden; die Eigenschaften der Menschen werden sich nicht ändern. Die Eigenschaften der Menschen werden sich nicht ändern, werden sich also ihre Instinkte ändern? (Nein, das werden sie nicht.) Weder die Instinkte noch die Lebensgewohnheiten und -muster oder die von Gott gegebenen angeborenen Persönlichkeiten der Menschen werden sich ändern. Nehmen wir zum Beispiel die Lebensmuster. Wie die meisten Geschöpfe arbeiten die Menschen nach Sonnenaufgang und ruhen nach Sonnenuntergang. Wenn sie morgens aufstehen, ihr Gehirn gut ausgeruht ist und sich ihr Körper wohlfühlt, beginnen sie mit der Arbeit. Nachts, wenn ihr Körper müde wird, sie gähnen und ihr Gehirn erschöpft ist, beginnen sie, in einen Ruhezustand überzugehen – das ist ein sehr normales Lebensmuster. Dies ist ein gemeinsames Merkmal der Menschen, und es ist auch ein menschlicher Instinkt, und natürlich ist es auch ein Lebensmuster, das Gott für die Menschheit festgelegt hat. Dieses Muster wird durch die Rotation von Sonne, Mond und Sternen und den Auf- und Untergang der Sonne bestimmt. Wenn du dieses Lebensmuster durchbrichst, mag es kurzfristig keine größeren Probleme geben – wenn du dich gelegentlich müde fühlst und schlafen möchtest, kannst du Selbstbeherrschung üben und etwas Tee oder Kaffee trinken, und deine körperliche Müdigkeit wird etwas gelindert – aber auf lange Sicht wird dein Körper Probleme entwickeln. Warum wird er Probleme entwickeln? Weil du gegen das Lebensmuster verstoßen hast, das Gott für die Menschen festgelegt hat. Wenn dein Körper Probleme entwickelt und du zum Arzt gehst, wird er sagen: „Du musst nachts früh ins Bett gehen, ab 22 Uhr ruhen und morgens um 4 oder 5 Uhr aufstehen; in ein paar Monaten wirst du wieder gesund sein.“ Nachdem du drei Monate lang den Rat des Arztes befolgt hast, werden alle deine Symptome körperlichen Unbehagens im Grunde verschwunden sein, also wirst du bei dir denken: „Es stellt sich heraus, dass meine körperlichen Probleme keine ernsthafte Krankheit waren, sondern dadurch verursacht wurden, dass ich diesem normalen Muster in meinem Leben nicht gefolgt bin.“ Seht ihr, würdet ihr nicht sagen, dass die Lebensmuster der Menschen nicht durchbrochen werden können? (Ja.) Dieses Lebensmuster der Menschen ist dasselbe wie das anderer Geschöpfe; sie alle arbeiten nach Sonnenaufgang und ruhen nach Sonnenuntergang. Natürlich gibt es einige Geschöpfe, wie Eulen, die tagsüber ruhen und nachts herauskommen und aktiv werden; ihr Lebensmuster unterscheidet sich von dem der Menschen und anderer Geschöpfe, aber wenn du ihr Muster durchbrechen wolltest, wäre das unmöglich. Außerdem halten einige Geschöpfe im Winter Winterschlaf. Haben die Menschen dieses Muster? (Nein.) Nein, die Menschen müssen keinen Winterschlaf halten. Das Leben der Menschen hat ein Muster – sie ruhen ein oder zwei Tage pro Woche, sie arbeiten nach Sonnenaufgang und ruhen nach Sonnenuntergang, und sie halten ständig dieses normale Muster von Arbeit und Ruhe aufrecht, wodurch ihr Leben geschützt und ihr Überleben erhalten wird. Die Menschen haben ihre eigenen Lebensmuster, und diese Lebensmuster wurden von Gott festgelegt. Sie sind alle bedeutungsvoll und dienen alle dem Zweck, das normale Leben und Überleben der Menschheit zu erhalten. Daher wird Gottes Werk die Muster des menschlichen Lebens und Überlebens keinesfalls durchbrechen, wie die Menschen es sich vorstellen, und auch du solltest diese Auffassung und Vorstellung loslassen. Wenn die Menschen diese Muster, die Gott für sie festgelegt hat, gewaltsam durchbrechen würden oder wenn die Menschen sie ständig ändern wollten, weil sie von einigen Vorstellungen über übernatürliche Dinge beherrscht werden, dann wäre das dumm. Wenn du denkst, dass eine Veränderung der Muster dein Leben erheben und deine Menschlichkeit verbessern wird, dann versuche, sie zu ändern, und sieh, wie lange du leben kannst, sieh, wie sich die Dinge in den folgenden Tagen verändern, ob deine normale Menschlichkeit erhoben wird und ob du ein Übermensch oder ein Engel wirst. Wenn du glaubst, dass Gottes Werk ein übernatürliches Element haben und deine Lebensmuster verändern sollte, und du sie auch gewaltsam ändern willst, um transzendent zu werden, dann kannst du es versuchen. Es mag sein, dass du nach mehreren Jahren des Versuchs die Muster deines Lebens und Überlebens wirklich veränderst. Es gibt nur eine Situation, in der dies geschehen könnte, nämlich dass dein physischer Körper nicht mehr existiert. An diesem Punkt wärst du wirklich übernatürlich und würdest zu einer Rauchwolke und zu einem „himmlischen Wesen“ und unsterblich werden. Wenn du deinen physischen Körper normal und gesund erhalten und Gottes Werk und Seine Worte in einem normalen Zustand annehmen können willst, dann solltest du nicht basierend auf deinen eigenen Auffassungen und Vorstellungen danach streben, ein sogenannter Übermensch zu werden oder eine vermeintlich erhobene Menschlichkeit zu verfolgen. Vielmehr solltest du in normaler Menschlichkeit leben, das Lebens- und Überlebensmuster deiner normalen Menschlichkeit beibehalten und auch die Instinkte deiner normalen Menschlichkeit bewahren. Stelle keine unvernünftigen Forderungen an Gott; diese unvernünftigen Forderungen stammen alle aus deinen Vorstellungen und Auffassungen. Deine Instinkte, Lebensmuster und so weiter sind nicht das, was Gott zu ändern beabsichtigt, und sie sind auch keine Dinge, die Er mit Seinem Werk zu ändern beabsichtigt. Eine gerettete Person ist definitiv nicht jemand, der voller Auffassungen und Vorstellungen ist, und noch weniger ist sie ein Übermensch oder eine ungewöhnliche Person. Vielmehr ist sie eine Person mit normaler Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft, eine Person, die in der Lage ist, Gottes Worte zu beherzigen, und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen Menschen und Dinge zu betrachten und sich zu verhalten und zu handeln. Sie ist eine Person, die sich Gott in allen Dingen unterwerfen kann, die überhaupt nicht übernatürlich ist und deren Menschlichkeit besonders normal und praktisch ist.

Menschen, die in normaler Menschlichkeit leben, sind auch durch viele körperliche Instinkte und Bedürfnisse eingeschränkt. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass Menschen ihre Pflichten ein paar Tage lang aufschieben, weil sie zu müde oder krank sind und sich ausruhen müssen. Manchmal fühlen sie sich aufgrund eines angespannten Umfelds ängstlich und sind nicht in der Lage, sich zu beruhigen und ihre Pflichten zu tun; oder sie empfinden oft ein Gefühl der Schuld und Traurigkeit in ihren Herzen, weil sie aufgrund ihres begrenzten Kalibers und ihrer begrenzten Fähigkeiten für eine bestimmte Art von Arbeit oder Pflicht nicht kompetent sein können – dies sind alles normale Äußerungsformen, die in den Bereich der normalen Menschlichkeit fallen. Manchmal können Menschen durch Gefühle und körperliche Bedürfnisse eingeschränkt sein, und manchmal können sie den Einschränkungen körperlicher Instinkte oder den Einschränkungen von Zeit und Persönlichkeit unterliegen – das ist normal und natürlich. Manche Menschen sind zum Beispiel seit ihrer Kindheit recht introvertiert; sie reden nicht gerne und tun sich schwer im Umgang mit anderen. Selbst als Erwachsene in ihren Dreißigern oder Vierzigern können sie diese Persönlichkeitseigenschaft immer noch nicht überwinden: Sie sind noch immer weder redegewandt noch wortgewandt, und auch im Umgang mit anderen sind sie nicht gut. Nachdem sie Leiter geworden sind, schränkt diese Persönlichkeitseigenschaft ihre Arbeit bis zu einem gewissen Grad ein und behindert sie, was ihnen oft Kummer und Frustration bereitet und ihnen das Gefühl gibt, sehr eingeschränkt zu sein. Introvertiertheit und nicht gerne zu reden sind Erscheinungsformen normaler Menschlichkeit. Da sie Erscheinungsformen normaler Menschlichkeit sind, gelten sie dann vor Gott als Verfehlungen? Nein, es sind keine Verfehlungen, und Gott wird sie korrekt behandeln. Unabhängig von deinen Problemen, Mängeln oder Fehlern ist nichts davon in Gottes Augen ein Problem. Gott schaut nur darauf, wie du unter den angeborenen Voraussetzungen normaler Menschlichkeit die Wahrheit suchst, die Wahrheit praktizierst, nach den Wahrheitsgrundsätzen handelst und Gottes Weg folgst – das ist es, worauf Gott schaut. Lasse dich daher in Angelegenheiten, die die Wahrheitsgrundsätze betreffen, nicht von den Grundbedingungen wie dem Kaliber, den Instinkten, der Persönlichkeit, den Gewohnheiten und den Lebensmustern normaler Menschlichkeit einschränken. Verschwende natürlich auch nicht deine Energie und Zeit damit, diese Grundbedingungen überwinden zu wollen, noch versuche, sie zu ändern. Wenn du zum Beispiel eine introvertierte Persönlichkeit hast, nicht gerne redest, nicht wortgewandt bist und nicht geschickt im Umgang und in der Interaktion mit Menschen bist, ist nichts davon ein Problem. Obwohl Extrovertierte gerne reden, ist nicht alles, was sie sagen, nützlich oder entspricht der Wahrheit. Daher ist Introvertiertheit kein Problem, und du brauchst nicht zu versuchen, sie zu ändern. Du magst sagen: „Wenn ich ein gewöhnlicher Anhänger wäre, wäre es für mich kein Problem, eine introvertierte Persönlichkeit zu haben; aber jetzt bin ich ein Leiter, muss ich also nicht meine introvertierte Persönlichkeit ändern?“ Wenn du sie wirklich ändern willst, kannst du versuchen zu lernen, wie man mit anderen in Kontakt tritt, oder eine Regel aufstellen, wie viel du an einem Tag sagst, wie viele Angelegenheiten du an einem Tag erledigst und mit wie vielen Arten von Menschen du an einem Tag zu tun hast. Wenn du wirklich die Fähigkeit hast, deine angeborene Persönlichkeit zu ändern, dann ist das natürlich nicht unbedingt eine schlechte Sache in Bezug auf deine Arbeit für die Kirche. Wenn du jedoch mit einer introvertierten Persönlichkeit geboren wurdest, nicht wortgewandt bist, nicht geschickt im Umgang mit anderen und nicht weißt, wie man sich mit anderen unterhält oder interagiert, dann kann das niemand ändern. Manche Menschen haben eine introvertierte Persönlichkeit; sie sind nicht bereit, mit anderen zu interagieren oder sich mit ihnen zu unterhalten, und außerdem haben sie nicht so viel zu sagen. Sie haben immer das Gefühl, dass es nur richtig ist, etwas Nützliches zu sagen, und dass es nicht nötig ist, unnötige Dinge zu sagen, also sind sie nicht bereit, viel zu sagen. Bei manchen mag es daran liegen, dass sie zu jung sind, keine Lebenserfahrung haben und ihnen die Worte fehlen; andere mögen nicht mehr jung sein und bereits Lebenserfahrung haben, aber immer noch diese introvertierte Persönlichkeit besitzen. Wenn du versuchst, diese Art von Persönlichkeit zu ändern und alle möglichen Ansätze verfolgst, um sie zu ändern, dann sage Ich dir, du wirst sie dein ganzes Leben lang niemals ändern können, denn Gott tut diese Art von Werk nicht. Ganz gleich, ob dein Gesicht oder dein Aussehen dem deines Vaters, deiner Mutter oder eines anderen Verwandten ähnelt, dieses Aussehen wird sich nicht ändern, und schon gar nicht wird sich deine Persönlichkeit ändern. Manche Leute sagen: „Es ist schwer, eine introvertierte Persönlichkeit zu ändern, aber ist es leicht, eine extrovertierte zu ändern?“ Es ist genauso schwierig, eine extrovertierte Persönlichkeit zu ändern. Extrovertierte lieben es zu reden und haben viel, was sie sagen wollen; wenn man sie bittet, nicht oder weniger zu reden, können sie sich nicht beherrschen, und wenn jemand sie am Sprechen hindert, ist es, als würde man ihnen das Leben nehmen. Wenn ein Introvertierter mit einem Extrovertierten zusammengebracht wird, werden sie sich dann gegenseitig beeinflussen? Am Anfang mögen sie sich etwas beeinflussen; um das Gesicht zu wahren, werden die beiden entgegenkommend und tolerant zueinander sein oder nachsichtig und verständnisvoll miteinander umgehen. Aber mit der Zeit werden sie sich gegenseitig kennenlernen und die Persönlichkeit des anderen klar erkennen, und es wird nicht mehr nötig sein, so nachsichtig und rücksichtsvoll miteinander umzugehen, also werden sie schnell in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren. Wenn du ursprünglich eine introvertierte Persönlichkeit hattest, bist du jetzt immer noch introvertiert. Wenn du redest und dich unterhältst, äußerst du nur ein paar Worte oder Sätze und hast nichts weiter zu sagen. Wenn jemand fragt: „Warst du draußen?“, antwortest du: „Ja.“ Wenn er dann fragt: „Wann bist du zurückgekommen?“, antwortest du: „Gerade eben.“ Du sagst nicht, was passiert ist, und du sagst nicht, was die Person hören will. Im Gegensatz dazu schießen Extrovertierte unaufhörlich Worte heraus, wie ein Maschinengewehr, und selbst wenn du sie unterbrichst, werden sie nach einer Weile weiterreden. Lässt sich die Persönlichkeit eines Menschen leicht ändern? (Nein, sie lässt sich nicht leicht ändern.) Das ist etwas, womit jeder geschaffene Mensch geboren wird. Es hat nichts mit verdorbenen Dispositionen oder dem Wesen der eigenen Menschlichkeit zu tun; es ist einfach ein Seinszustand, den die Menschen von außen sehen können, und eine Art und Weise, wie eine Person an Menschen, Ereignisse und Dinge herangeht. Manche Menschen können sich gut ausdrücken, andere nicht; manche beschreiben gerne Dinge, andere nicht; manche behalten ihre Gedanken gerne für sich, während andere ihre Gedanken nicht gerne für sich behalten, sondern sie laut aussprechen wollen, damit jeder sie hören kann, und erst dann fühlen sie sich glücklich. Das sind die verschiedenen Arten, wie Menschen mit dem Leben und mit Menschen, Ereignissen und Dingen umgehen; das sind die Persönlichkeiten der Menschen. Deine Persönlichkeit ist etwas, womit du geboren wurdest. Wenn du es auch nach vielen Versuchen nicht geschafft hast, sie zu ändern, dann sage Ich dir, du kannst jetzt eine Pause machen; es ist nicht nötig, dich so sehr zu ermüden. Sie kann nicht geändert werden, also versuche nicht, sie zu ändern. Was auch immer deine ursprüngliche Persönlichkeit gewesen ist, das bleibt deine Persönlichkeit. Versuche nicht, deine Persönlichkeit um der Errettung willen zu ändern; das ist eine abwegige und absurde Vorstellung – deine Persönlichkeit – welche das auch sein mag – ist eine objektive Tatsache, und du kannst sie nicht ändern. Was die objektiven Gründe hierfür betrifft, so hat das Ergebnis, das Gott in Seinem Werk erzielen will, nichts mit deiner Persönlichkeit zu tun. Ob du Errettung erlangen kannst, steht ebenfalls in keinem Zusammenhang mit deiner Persönlichkeit. Darüber hinaus hat es auch nichts mit deiner Persönlichkeit zu tun, ob du jemand bist, der die Wahrheit praktiziert und die Wahrheitsrealität besitzt. Versuche daher nicht, deine Persönlichkeit zu ändern, weil du bestimmte Pflichten tust oder als Verantwortlicher für einen bestimmten Arbeitsbereich dienst – das ist eine irrige Vorstellung. Was solltest du also tun? Unabhängig von deiner Persönlichkeit oder deinen angeborenen Voraussetzungen solltest du dich an die Wahrheitsgrundsätze halten und sie praktizieren. Letztendlich beurteilt Gott nicht anhand deiner Persönlichkeit, ob du Seinem Weg folgst oder Errettung erlangen kannst, oder aufgrund dessen, mit welchem Kaliber und welchen Fertigkeiten, Fähigkeiten, Begabungen oder Talenten du geboren wurdest. Und selbstverständlich achtet Er auch nicht darauf, wie sehr du deine körperlichen Instinkte und Bedürfnisse gezügelt hast. Stattdessen achtet Gott darauf, ob du Seine Worte praktizierst und erfährst, während du Ihm folgst und deine Pflichten tust, ob du dabei die Bereitschaft und Entschlossenheit hast, nach der Wahrheit zu streben, und letztendlich, ob du dabei erreicht hast, die Wahrheit zu praktizieren und Gottes Weg zu folgen. Darauf achtet Gott. Habt ihr das verstanden? (Ja, das haben wir.)

Wenn manche Frauen handeln, preschen sie durch die Dinge, sind so schnell und energisch wie ein Blitz und treffen schnelle und feste Entscheidungen; ihre Persönlichkeit ist genau wie die eines Mannes. Wie werden sie heutzutage gemeinhin bezeichnet? Sie sind maskuline Frauen. Eine „maskuline Frau“ ist nicht mehr der dumme, große, plumpe Tölpel, den die Leute früher mit diesem Begriff in Verbindung gebracht haben. Es ist kein abfälliger Begriff, sondern ein anerkennender. Aber wie betrachtet Gott diesen anerkennenden Begriff? Du bist so schnell und energisch wie ein Blitz und kühn und entschlossen in deinen Handlungen, aber was sind die Grundsätze deiner Praxis und die Grundlage für deine Handlungen? Ist es die Wahrheit? Sind es die Worte Gottes? Das ist entscheidend. Wenn ein Mann langsam und sorgfältig in seinen Handlungen ist, dann ist er, in den Worten der Nichtgläubigen, wie eine Frau mit gebundenen Füßen – manche verwenden sogar einen abfälligen Begriff und sagen, er sei „ein bisschen mädchenhaft“ – aber wie sieht Gott ihn? Unabhängig davon, ob eine Person so schnell und energisch wie ein Blitz und kühn und entschlossen handelt oder wie eine Frau mit gebundenen Füßen und ein bisschen mädchenhaft ist: Sind diese Dinge problematisch? (Nein.) Ist es eine Stärke, so schnell und energisch wie ein Blitz und kühn und entschlossen zu sein? (Nein, nicht unbedingt.) Ist es also eine Schwäche, wie eine Frau mit gebundenen Füßen zu handeln? (Ebenso nein, nicht unbedingt.) Obwohl einer der beiden Begriffe „maskuline Frau“ und „ein bisschen mädchenhaft“ anerkennend und der andere abfällig ist, sollte das Wesen dieser beiden Arten von Verhalten oder Handlungsweisen nicht anhand ihrer wörtlichen Bedeutung beurteilt werden. Womit sollte es beurteilt werden? (Ob das, was jemand praktiziert, das Wort Gottes ist oder nicht.) Zur Beurteilung sollten die Handlungsgrundlagen eines Menschen sowie die Wirkung, die er zu erzielen beabsichtigt, herangezogen werden. Wenn die Grundlage seiner Handlungen das Wort Gottes und die Wahrheitsgrundsätze sind, dann ist es im Grunde zu 90 Prozent sicher, dass er nichts Falsches tut. Wenn er nicht nur nach den Wahrheitsgrundsätzen handelt, sondern darüber hinaus die Wirkung, die er zu erzielen beabsichtigt, die ist, Gottes Zeugnis und die Interessen von Gottes Haus zu verteidigen und mehr Brüder und Schwestern zu erbauen, dann können wir zu 100 Prozent sicher sein, dass er nichts Falsches tut. Kümmere dich nicht darum, ob er kühn und entschlossen ist oder wie eine Frau mit gebundenen Füßen – kümmere dich nicht um die Art und Weise, wie er äußerlich handelt – das ist nicht wichtig. Entscheidend ist, ob die Wahrheitsgrundsätze die Basis seines Handelns bilden oder nicht, und ob das Ziel seines Handelns und die Wirkung, die er durch sein Handeln erreichen will, die Interessen des Hauses Gottes und die Arbeit der Kirche schützen sowie mehr Menschen erbauen. Ist also die Form, die seine Handlungen annehmen, wichtig? (Nein, das ist sie nicht.) Unabhängig davon, ob du eine maskuline Frau bist oder wie eine Frau mit gebundenen Füßen, das ist nicht das, worauf Gott schaut; das ist nicht der Maßstab, den Gott zur Beurteilung der Menschen anlegt. Wenn also eine Frau maskulin erscheint und in ihren Handlungen so schnell und energisch wie ein Blitz und kühn und entschlossen ist, ist das dann des Lobes und der Achtung würdig? (Nein, das ist es nicht.) Ist es ein Grundsatz für das Handeln, so schnell und energisch wie ein Blitz und kühn und entschlossen zu sein? (Nein.) Unabhängig davon, ob du ein Mann oder eine Frau bist, ist es kein Grundsatz für das Handeln, kühn und entschlossen und so schnell und energisch wie ein Blitz zu sein. Was ist also ein Grundsatz für das Handeln? (Man muss nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln, und die Wirkung, die man zu erzielen beabsichtigt, muss die sein, die Interessen von Gottes Haus zu schützen und mehr Menschen zu erbauen – das ist ein Grundsatz.) Das ist ein konkreter Grundsatz. Wenn du nach diesem Grundsatz handelst, dann praktizierst du die Wahrheit. Wenn du nicht nach diesem Grundsatz handelst, dann ist in Meinen Augen der Ausspruch, der dein kühnes, entschlossenes, schnelles und energisches Handeln am besten definiert, folgender: „Zügellos handeln und üble Taten verüben“. Es ist offensichtlich, dass das zügellose Handeln und das Verüben übler Taten nicht auf den Wahrheitsgrundsätzen beruhen. Obwohl du in deinen Handlungen entschlossen und nicht zögerlich zu sein scheinst und die Ausstrahlung eines Leiters oder Königs zu haben scheinst, verhältst du dich in Wirklichkeit zügellos und verübst üble Taten. Was sind die Konsequenzen des zügellosen Verhaltens und des Verübens übler Taten? Sie verursachen Unterbrechungen und Störungen und sabotieren die Arbeit der Kirche. Wird Gott sich also daran erinnern? (Nein.) Gott wird sich nicht nur nicht daran erinnern, sondern Er wird es auch verurteilen. Du behauptest also, eine maskuline Frau und in deinen Handlungen so schnell und energisch wie ein Blitz und kühn und entschlossen zu sein – aber ist das nützlich? (Nein, das ist es nicht.) Nur die Suche nach der Wahrheit und das Handeln nach den Wahrheitsgrundsätzen können als wahre Fähigkeiten bezeichnet werden; nur das ist das Praktizieren der Wahrheit und das Streben nach der Wahrheit, und nur das sollten Menschen mit normaler Menschlichkeit tun. Angenommen, du sagst: „Das ist einfach meine Persönlichkeit und die kann sich nicht ändern, was soll ich also tun?“ Es gibt eine einfache Lösung. Ob du eine forsche Person bist oder ein langsames Temperament hast, spielt keine Rolle; lass dich davon nicht einschränken. Es ist auch nicht nötig, dass du dich bemühst, deine Handlungsweise zu ändern, weil du nach den Grundsätzen handeln willst. Unabhängig von deiner Methode: Wenn die Grundlage deiner Handlungen die Wahrheitsgrundsätze sind und die Wirkung, die du erzielst, die ist, Gottes Zeugnis, Gottes Interessen und die Arbeit von Gottes Haus zu verteidigen, dann sind das gute Taten, und Gott wird sich an sie erinnern. Im Gegensatz dazu gilt: Unabhängig davon, ob du äußerlich schüchtern und zögerlich bist wie eine Frau mit gebundenen Füßen oder so schnell und energisch wie ein Blitz, wie ein Leiter oder König – unabhängig von der äußeren Form deiner Handlungen – wenn du nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen handelst, dann verursachst du Unterbrechungen und Störungen, und das sind böse Taten, und sie werden von Gott verurteilt und nicht von Gott in Erinnerung behalten werden. Das ist der Grundsatz, anhand dessen man beurteilt, ob eine Person gut oder böse ist. Verstehst du das? (Ja.) Habt ihr nun, da wir die Gemeinschaft über diese Dinge beendet haben, also ein gewisses Verständnis dafür, welche Auffassungen und Vorstellungen die Menschen bezüglich Gottes Werk haben? (Ja.) Nun, da ihr sie versteht, kennt ihr einige der Abweichungen, die die Menschen in ihrem Prozess des Glaubens an Gott und des Strebens nach der Wahrheit an den Tag legen? Ist euch auch klar, wie ihr praktizieren solltet? (Ja, das ist es.)

Der Zweck, die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen zu verstehen, besteht einerseits darin, die Menschen davon abzuhalten, nach diesen Auffassungen und Vorstellungen zu leben und den falschen Lebensweg zu gehen. Andererseits soll es die Menschen befähigen, während sie diese Auffassungen und Vorstellungen loslassen, mit Leichtigkeit und Freude innerhalb normaler Menschlichkeit zu leben, ihre Verantwortungen und Pflichten zu erfüllen und sich nicht zu Dingen zu zwingen, zu denen sie nicht fähig sind. Wenn es etwas gibt, das du erreichen kannst und tun solltest, dann gib dein Allerbestes, um es zu tun. Wenn etwas dein Kaliber und deine Fähigkeiten übersteigt, dann finde jemanden, mit dem du zusammenarbeiten kannst, oder bitte andere Brüder und Schwestern um Hilfe und tue es nach besten Kräften – so lauten die Grundsätze. Zusammenfassend sollten die Menschen in dieser Angelegenheit verstehen, dass sich während des Zeitraums, in dem Gott wirkt, die Menschlichkeit eines jeden Menschen im Prozess der Annahme von Gottes Worten und im Rahmen der angeborenen Grundvoraussetzungen seiner Menschlichkeit allmählich in eine gute Richtung entwickelt, anstatt verdreht, übernatürlich oder abnormal zu werden. Wenn die Pflicht, die du tust, also eine technische oder fachliche Fähigkeit erfordert, dann solltest du dich bemühen, diese technische oder fachliche Fähigkeit gewissenhaft zu erlernen und sie zu vertiefen, um diese Pflicht gut zu tun. Du solltest nicht blind darauf warten, dass Gott handelt, und dich dabei auf Gedanken und Ansichten stützen wie „Gott ist allmächtig, und was auch immer für die Menschen unmöglich ist, kann von Gott vollbracht werden, wenn wir nur zu Ihm beten“ und Vorstellungen über übernatürliche Dinge, ohne selbst die Mühe aufzuwenden, die Fähigkeit zu erlernen. Du solltest dein ganzes Herz, deine ganze Kraft und deinen ganzen Verstand für das einsetzen, was im Rahmen der Möglichkeiten deines Kalibers liegt. Und was das betrifft, was dein Kaliber und deine Fähigkeiten übersteigt, mach es dir nicht selbst schwer, belaste dich nicht und setze dich in keiner Weise unter Druck, sondern sei nachsichtig mit dir selbst. Nehmen wir zum Beispiel das Erlernen von Computerkenntnissen. Angenommen, du kommst in die Jahre, und angesichts deines Alters, deines Kalibers und deiner gegenwärtigen Umstände ist es für dich schon eine beachtliche Leistung, nur tippen zu lernen. Wenn du auch lernen kannst, die Brüder und Schwestern online zu kontaktieren und online zu arbeiten, ist das schon wirklich gut. Du bist jedoch nie zufrieden und begehrst immer noch mehr – du willst programmieren lernen und wie man das Netzwerk absichert, und damit eine Arbeit verrichten, die nur Netzwerkingenieure und IT-Fachkräfte leisten können. Ist das nicht töricht? (Ja.) Du kommst mit diesen Dingen einfach nicht zurecht, also wirst du negativ und beschwerst dich bei Gott: „Oh Gott, warum komme ich mit diesen Dingen einfach nicht zurecht? Warum hast Du mir ein solches Kaliber gegeben? Ich bin so alt – warum kannst Du mich nicht wieder jung machen? Ist Gott nicht allmächtig?“ Es ist falsch von dir, solche Gedanken zu haben und solche Forderungen zu stellen. Was ist mit „tun, was immer in der eigenen Macht steht, und das eigene Kaliber, die eigenen Fähigkeiten und Instinkte nicht zu überschreiten“ gemeint? Was auch immer du mit deinem Kaliber und deinen Fähigkeiten erreichen kannst, das ist es, was Gott von dir verlangt. Was auch immer deine Fähigkeiten übersteigt, das verlangt Gott nicht von dir, und du musst es auch nicht von dir selbst verlangen. Wenn du etwas nicht tun kannst, gibt es andere, die es können; Gott verlangt nicht, dass du derjenige bist, der es tut. Du sagst: „Ich bin alt – ich weiß nicht, wie man Videos hochlädt, ich weiß auch nicht, wie man das Netzwerk sichert, und noch weniger weiß ich, wie man programmiert“, und doch bestehst du darauf, diese Dinge zu lernen – hast du gefragt, ob das Haus Gottes dich für diese Arbeit braucht? Hast du deine eigene Arbeit ordentlich gemacht? Hast du die Arbeit, die dein Kaliber dir zu erreichen erlaubt, ordnungsgemäß erledigt? Wenn du sie nicht ordnungsgemäß erledigt hast und immer noch darauf bestehst, Dinge zu tun, die außerhalb deiner Reichweite und deines Könnens liegen und die du sogar dein ganzes Leben lang niemals lernen wirst, denkst du dann, du kämpfst gegen dich selbst oder gegen Gott? Ist das nicht sehr problematisch? (Doch.) Du willst dich immer selbst übertreffen und ein Übermensch werden, aber Gott hat das nicht von dir verlangt. Es kann nur einen Grund geben, warum du ein Übermensch sein willst, und der ist, dass du angeben und keine Niederlage eingestehen oder dich nicht dem Alter beugen willst. Du erträgst nicht Mühsal und zahlst einen Preis, um deine Pflicht gut zu tun; du tust deine Pflicht nicht nach dem Grundsatz, dich anständig zu verhalten und deinen richtigen Platz fest einzuhalten. Du willst beweisen, dass du nicht alt bist, indem du dein eigenes Kaliber und deine Fähigkeiten herausforderst. „Ich hab’s immer noch drauf“, denkst du. „Ich bin genauso gut wie die anderen; ich kann alles tun, was andere Leute auch können!“ Ist das sinnvoll? (Nein.) Es ist nicht sinnvoll. All diese Mühe, die du dir gibst, ist vergeblich und wertlos. Wenn du dein ganzes Herz, deinen ganzen Verstand und deine ganze Kraft darauf verwendest, das korrekt zu tun, was deine eigenen Umstände dir zu erreichen erlauben, dann wird Gott zufrieden sein. Fordere dich nicht selbst heraus und versuche auch nicht, deine Grenzen zu überschreiten. Gott weiß, wie dein Kaliber und deine Fähigkeiten beschaffen sind. Welches Kaliber und welche Fähigkeiten Gott dir gegeben hat, ist von Ihm längst vorherbestimmt worden. Diese immer übertreffen zu wollen, ist arrogant und selbstüberschätzend; es bedeutet, nach Schwierigkeiten zu suchen, und wird unweigerlich im Scheitern enden. Vernachlässigen solche Menschen nicht ihre eigentlichen Aufgaben? (Ja.) Sie verhalten sich nicht regelkonform und bleiben nicht an ihrem richtigen Platz, um die Pflichten eines geschaffenen Wesens zu erfüllen – sie befolgen diese Grundsätze in ihren Handlungen nicht, sondern versuchen stattdessen immer, anzugeben. Hierzu gibt es eine Redensart, die sinngemäß besagt: Eine alte Frau trägt Lippenstift auf, damit du was zum Gucken hast. Zu welchem Zweck würde die „alte Dame“ das tun? (Um sich selbst zur Schau zu stellen.) Die alte Dame will dir zeigen: „Ich als alte Dame bin nicht gewöhnlich – ich zeige dir etwas Besonderes.“ Sie will nicht, dass auf sie herabgesehen wird, sondern will hoch angesehen und verehrt werden; sie will ihre Grenzen austesten und sich selbst übertreffen. Ist das nicht eine arrogante Natur? (Ja.) Wenn du eine arrogante Natur hast, dann bleibst du nicht in deinen Schranken, du willst dich nicht deiner Stellung entsprechend verhalten. Du willst dich immer selbst herausfordern. Was auch immer andere können, willst du auch können. Wenn andere sich hervortun, Ergebnisse erzielen oder Beiträge leisten und das Lob aller erhalten, fühlst du dich unwohl, eifersüchtig und unzufrieden. Du willst dann deinen aktuellen Aufgaben den Rücken kehren, um eine Arbeit zu übernehmen, die dich glänzen lässt, weil du auch hoch angesehen werden willst. Aber du bist nicht in der Lage, eine Arbeit zu tun, die dich hervorstechen lässt. Ist das also nicht Zeitverschwendung? Ist das nicht eine Vernachlässigung deiner eigentlichen Aufgaben? (Ja.) Vernachlässige nicht die eigentlichen Aufgaben, denn sie zu vernachlässigen, wird kein gutes Ende nehmen. Es verzögert nicht nur die Dinge und verschwendet Zeit, sodass andere auf dich herabsehen, sondern es sorgt auch dafür, dass Gott dich verabscheut, und am Ende quälst du dich selbst, bis du ziemlich negativ wirst. Unabhängig vom Alter einer Person – ob jung, im mittleren Alter oder alt – hat sie Grenzen in Bezug auf ihr Kaliber und ihre Talente; niemand ist perfekt. Vergiss den Gedanken, ein perfekter Mensch sein zu wollen, alles zu wissen, alles zu können und alles zu verstehen – es ist problematisch, wenn du diese Art von Disposition hast.

Warum spricht Gott in Seinem Werk immer und immer wieder über dieselbe Sache und geht dabei auf verschiedene Zustände und Situationen ein, wenn Er mit allen Arten von Menschen über irgendein Thema oder irgendeine Art von Problem spricht? Diejenigen, denen es an geistlichem Verständnis mangelt, denken: „So zu sprechen ist zu detailliert und langatmig; wir haben es bereits verstanden.“ Du magst es bereits verstanden haben, aber andere vielleicht nicht; und selbst wenn du es verstehst, kannst du die Probleme der verschiedenen Zustände lösen? Wenn du es nicht kannst, bedeutet das, dass du es immer noch nicht ganz verstehst, also tu nicht so, als ob. Die Zustände der Menschen sind alle unterschiedlich. Erst wenn über alle Zustände jeder Art von Mensch gesprochen wurde und alle verschiedenen Zustände abgedeckt wurden – das heißt, wenn die Zustände aller Arten von Menschen innerhalb eines bestimmten großen Problems alle besprochen wurden und jeder diesen Aspekt der Wahrheit versteht – erst dann ist dieses Problem klar erklärt worden. Was meine Ich damit? Jeder Mensch entwickelt unter seinen eigenen Bedingungen unterschiedliche Probleme; die Probleme eines jeden sind unterschiedlich, und die Persönlichkeiten, Stärken und Talente unterscheiden sich ebenfalls. Daher hat jeder seine eigenen persönlichen Bedingungen, seine eigenen Schwierigkeiten und seine eigenen unterschiedlichen Gedanken und Ansichten. Doch egal, wie unterschiedlich die eigenen Bedingungen der Menschen sind und egal, wie unterschiedlich ihre Fähigkeiten, ihr Kaliber, ihre Weitsicht, ihre Persönlichkeiten und ihre Gewohnheiten sind, die verdorbenen Dispositionen und die Wesensnatur der Menschen sind dieselben. Das heißt, egal, wie unterschiedlich die verschiedenen Bedingungen der Menschlichkeit der Menschen sind, die Menschen besitzen dieselben gemeinsamen Merkmale. Warum haben die Menschen dieselben gemeinsamen Merkmale? Weil die Dispositionsessenz, von der ihr Überleben abhängt, dieselbe ist. Nachdem also die Zustände und Probleme aller Arten von Menschen aufgedeckt wurden, müssen die Menschen gemäß den von Gott geforderten Wahrheiten und Grundsätzen praktizieren, und dann werden die gemeinsamen Probleme der Menschheit gelöst sein. Egal, welche Persönlichkeit oder welches Kaliber du hast, egal, wie fähig du bist, und egal, ob du männlich oder weiblich bist, ob du im Westen oder im Osten geboren wurdest oder ob du aus dem Süden oder dem Norden kommst, solange deine verdorbenen Dispositionen durch die Annahme der Wahrheit, die Annahme des Gerichts und der Züchtigung durch Gottes Worte und durch das Praktizieren der Wahrheit gelöst werden, werden deine Schwierigkeiten gelöst sein. Das bedeutet, dass auch all die verschiedenen Zustände, die bei den Menschen im Kontext der gemeinsamen Probleme der Menschheit auftreten, gelöst werden können. Warum treten bei den Menschen verschiedene Zustände auf? Weil die angeborenen Voraussetzungen der Menschlichkeit, die jeder Mensch besitzt, unterschiedlich sind. Wenn du zum Beispiel im Süden lebst und einige Lebensgewohnheiten und -muster sowie einige Persönlichkeits- und Lebensstilmerkmale hast, die typisch für Südländer sind, dann wirst du mit dieser Art von Hintergrund einige besondere Auffassungen und Vorstellungen, besondere Gedanken und Ansichten und besondere Zustände entwickeln. Wärst du im Norden geboren, hättest du die Persönlichkeit und die Lebensgewohnheiten von Nordländern oder einige Zustände, die aus den Bräuchen, dem kulturellen Hintergrund, den Erziehungsmethoden und anderen derartigen Dingen entstehen, die den Nordländern eigen sind. So unterscheiden sich die Zustände, die bei Menschen entstehen, die im Süden und im Norden leben. Die Wurzel und das Wesen der Zustände, die aus einem einzigen Problem entstehen, sind jedoch dieselben, sodass sie alle mit denselben Wahrheiten gelöst werden können. Da dies der Fall ist, spielt es keine Rolle, ob du aus dem Norden oder dem Süden, aus dem Osten oder dem Westen kommst; solange du ein geschaffenes menschliches Wesen bist, können all deine Probleme mit Wahrheiten gelöst werden. Hast du das verstanden? Ist diese Angelegenheit kompliziert? (Nachdem ich es erklärt bekommen habe, empfinde ich es nicht mehr als kompliziert.) Warum sagst du, dass dieses Problem nicht kompliziert ist? (Obwohl sich die Bedingungen, Hintergründe und Persönlichkeiten der Menschen unterscheiden und dies natürlich zu unterschiedlichen Zuständen führt, ist die Wurzel dieser unterschiedlichen Zustände dieselbe, und das verdorbene Wesen der Menschen ist dasselbe. Ganz gleich, wie viel von ihrer verderbten Disposition die Menschen offenbaren, sie kann mit denselben Wahrheiten gelöst werden; daher kann die Wahrheit die Probleme jedes Menschen lösen.) Unabhängig davon, ob die Menschen aus dem Süden, dem Norden, dem Osten oder dem Westen kommen, unabhängig davon, ob sie männlich oder weiblich, jung oder alt sind, und unabhängig davon, was ihre eigenen Bedingungen sind, ihre verdorbenen Dispositionen sind dieselben, und die verschiedenen Zustände, Gedanken und Ansichten sowie die Haltungen gegenüber der Wahrheit, die diese verdorbenen Dispositionen hervorrufen, haben ein gemeinsames Merkmal. Was ist dieses gemeinsame Merkmal? Alles, was aus diesen verdorbenen Dispositionen entsteht, ist des Satans und stimmt nicht mit der Wahrheit überein; genauer gesagt könnte man natürlich sagen, dass es der Wahrheit entgegenläuft. Daher gilt: Ungeachtet dessen, welche Unterschiede es zwischen den Ethnien, Religionen oder Kulturen der verdorbenen Menschheit gibt, und unabhängig davon, ob die Menschen gelbe, weiße, braune oder schwarze Haut haben – sie sind alle verdorbene Menschen, und die Menschen besitzen alle dasselbe Wesen des Widerstands gegen Gott. Das ist eines ihrer gemeinsamen Merkmale. Daher werden die Menschen, unabhängig davon, aus welchem Land sie kommen oder welcher Ethnie sie angehören, gemeinsam als verdorbene Menschen bezeichnet. Das heißt, unabhängig davon, ob diese menschlichen Ethnien in Bezug auf ihre Hautfarbe, ihr Aussehen, ihre Lebensgewohnheiten oder ihre Kultur überlegen oder untergeordnet, arm oder reich sind, und unabhängig davon, welche Bildung sie erhalten haben – die Regeln, auf die sie sich für ihr Überleben verlassen, stammen auf jeden Fall von Satan, stehen nicht im Einklang mit der Wahrheit und sind Gott widerständig. Selbst wenn Menschen einer wohlhabenden, edlen Ethnie mit einem erhabenen religiösen Hintergrund angehören, ist ihr Wesen immer noch das von verdorbenen Menschen, sie gehören immer noch zu Satans Sorte, die Gott widersteht, sie sind immer noch verdorbene Menschen; sie alle widerstehen Gott, sie alle werden im Werk Gottes gerichtet und gezüchtigt, und diejenigen unter ihnen, die die Wahrheit annehmen können, sind diejenigen, die Gott zu retten beabsichtigt. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass, egal wie erhaben dein kultureller, bildungsbezogener und religiöser Hintergrund ist, dein Wesen immer noch Gott widerständig und Gott feindlich gesinnt ist, bevor du gerettet bist. Somit wird sich das Wesen der Menschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihres Geburtslandes oder ihres Bildungs- oder kulturellen Hintergrunds ändern. Ebenso gilt: Unabhängig davon, welcher Ethnie ein Mensch angehört, wird er in den Augen Gottes aufgrund seiner eigenen Bedingungen weder edel noch niedrig. Was ist also in den Augen Gottes der Maßstab für die Beurteilung, ob Menschen edel oder niedrig sind? Es gibt nur einen Maßstab, und zwar, ob du die Wahrheit annimmst oder nicht. Wenn du die Wahrheit annimmst, dann bist du edel, egal welcher Ethnie du angehörst oder welche Hautfarbe du hast. Wenn du die Wahrheit nicht annimmst, dann nützt es nichts, selbst wenn du sagst: „Ich habe weiße Haut, blonde Haare und blaue Augen, und meine Familie ist seit Generationen königlich!“ Selbst wenn du unter den Menschen edel bist, bleibst du in Gottes Augen ein verdorbener Mensch, wenn du die Wahrheit nicht annimmst – genau wie jeder andere verdorbene Mensch – es gibt keinen Unterschied. Egal, wie viele Menschen zu dir aufschauen, dich verehren und dir Opfer darbringen – es nützt nichts und wird deinen Status, deine Identität und dein Wesen in Gottes Augen nicht ändern. Gottes Maßstab für die Beurteilung der Menschheit – der natürlich auch Gottes fester, hoher Maßstab und Standard für die Beurteilung der Menschheit ist – ist, sie nach der Wahrheit zu beurteilen. Wenn du die Wahrheit liebst und die Wahrheit praktizierst, dann bist du edel; wenn du die Wahrheit nicht praktizierst, dann ist dieses dein altes Fleisch ein verdorbener Mensch; es ist keinen Pfennig wert und nicht einmal so wertvoll wie eine Ameise auf dem Boden. Mit Ausnahme von Mikroorganismen, die die Menschen nicht sehen können, sind Ameisen unter allen Lebewesen relativ klein. Ihre Lebensmuster, Überlebensregeln und Instinkte halten sich vollständig an die von Gott gegebenen Gesetze. Ihr Arbeits- und Ruheplan passt sich dem Klima und den schwankenden Temperaturen der vier Jahreszeiten an, und sie werden diese Muster und Regeln niemals aktiv ändern. Aber die Menschen sind anders. Die Menschen wollen immer den Status quo und die Welt verändern, sie hegen immer Ambitionen und ergehen sich ständig in Verrat und Auflehnung. Obwohl Ameisen weder die Fähigkeit besitzen, die Wahrheit anzunehmen, noch die Fähigkeit, die Wahrheit zu verstehen, widerstehen sie zumindest Gott nicht. Die Menschen sind anders; sie treten aktiv hervor, um Gott anzugreifen und Ihm zu widerstehen. Daher sind Menschen, die die Wahrheit nicht erlangt haben und nicht gerettet wurden, in Gottes Augen wertlos. Ist das nicht eine Tatsache? (Doch.) Menschen auf der Grundlage dieser Tatsache zu beurteilen und zu charakterisieren, steht vollkommen im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen. Durch den gemeinschaftlichen Austausch über diese Themen sollten die Menschen eine korrekte Sicht und ein korrektes Verständnis vom Wesen der Menschheit und von der Wirkung, die Gottes Werk zu erzielen beabsichtigt, erlangen. Werdet ihr euch, nachdem ihr diesen Aspekt der Wahrheit verstanden habt, nicht weniger eingeschränkt fühlen, wenn ihr den Menschen das Evangelium predigt oder wenn ihr mit ihnen verkehrt und Gemeinschaft haltet, egal, um welche Art von Person es sich handelt – unabhängig davon, ob sie einen religiösen Hintergrund hat oder nicht, ob sie in der Gesellschaft Ansehen und Status hat oder einen niedrigen sozialen Status, und ob sie weiß ist oder einer anderen Hautfarbe angehört? (Ja.) Wenn ihr diese Wahrheiten nicht versteht, werdet ihr immer dazu neigen, Menschen anderer Ethnien hoch anzusehen oder das Gefühl haben, dass ihr sie nicht ergründen könnt und nicht wisst, wie ihr mit ihnen Gemeinschaft halten oder interagieren sollt. Hilft euch das Verständnis dieser Wahrheiten nicht dabei, mit diesen Menschen zu verkehren? Es wird euch helfen, die gesamte Menschheit vom richtigen Standpunkt und aus der richtigen Perspektive zu betrachten. Das ist der Nutzen des Verständnisses der Wahrheit. Wenn du die Wahrheit verstehst, wird deine Sicht auf die Dinge richtig sein, und sie wird auch relativ aufgeschlossen und nicht so engstirnig sein. Andernfalls wird es dir als Leiter oder Mitarbeiter immer an Zuversicht mangeln. Erstens wirst du das Gefühl haben, dass es dir an Lebenserfahrung mangelt. Zweitens wirst du das Gefühl haben, dass du nicht genug Erfahrungen gemacht hast. Drittens wirst du das Gefühl haben, dass du nicht gut sprechen und die Zustände der meisten Menschen nicht durchschauen kannst; insbesondere im Umgang mit älteren Menschen wirst du ängstlich und nervös sein und dich nicht trauen zu sprechen. Manche Leute sagen: „Besonders wenn ich sehe, dass langjährige religiöse Gläubige etwas Kenntnis der Bibel haben, weiß ich nicht, wie ich ihnen das Evangelium predigen soll, und ich bekomme Angst und fühle mich ihnen unterlegen.“ Du verstehst so viele Wahrheiten, was könnte es da geben, wovor du Angst haben solltest? Bedeutet das nicht, Angelegenheiten nicht durchschauen zu können? Sobald die Menschen die Wahrheit verstehen, sollten sie in der Lage sein, diese Angelegenheiten und Probleme zu beseitigen, und sie werden nicht länger durch diese Dinge eingeschränkt sein.

Welche Aspekte der Wahrheit habt ihr durch die Themen verstanden, über die wir heute Gemeinschaft gehalten haben? Seid ihr euch über Gottes Werk im Klaren, und darüber, wie Gott die Menschen rettet, über Gottes Methoden zur Rettung der Menschen und über die Aspekte der Menschen, die Gott verändert? (Ja.) Nun, da ihr euch über diese Dinge im Klaren seid, spürt ihr nicht noch mehr die Wichtigkeit, die Wahrheit zu praktizieren und alles nach der Wahrheit zu beurteilen? (Ja.) Denkt ihr nicht noch mehr, dass es äußerst wichtig ist, nach der Wahrheit zu streben und sie zu verstehen? Wenn jemand die Wahrheit nicht versteht, dann kann er keine Angelegenheit durchschauen, er kann nicht alle Arten von Menschen durchschauen, und er kann nicht die Menschen aller Länder und Ethnien durchschauen, und so ist er ein Narr, ein Schwachkopf. Wenn manche Menschen Brillenträger sehen, nehmen sie an, dass es sich um Professoren oder Intellektuelle handelt, und fühlen sich deshalb eingeschränkt und trauen sich nicht zu sprechen. Und wann immer sie große und gut aussehende Menschen sehen, fühlen sie sich diesen unterlegen. Werden Menschen, die die Wahrheit verstanden haben, nicht im Grunde von diesen Dingen unberührt bleiben? Einerseits werden sie sich nicht selbst einschränken; andererseits werden sie bis zu einem gewissen Grad ihre Haltung und ihre Sichtweise im Umgang mit Menschen und Dingen verbessern und darin auch einige Einsichten gewinnen. Dies wird für die Ausführung ihrer Pflicht von Vorteil sein, insbesondere wenn es um die Ausführung der Arbeit durch Leiter und Mitarbeiter auf allen Ebenen geht. Wie sollten die Menschen handeln, um ihren eigenen angeborenen Bedingungen korrekt zu begegnen, nachdem sie die Ziele und die wahre Bedeutung von Gottes Werk verstanden haben? Wie viele Grundsätze gibt es? (Mir fallen folgende Punkte ein: Menschen sollten ihre eigene Persönlichkeit, ihr Kaliber und andere Bedingungen richtig einschätzen, aufhören, nach übernatürlichen Dingen zu streben und zu versuchen, Übermenschen zu sein, alles, wozu sie in der Lage sind, nach besten Kräften tun und sich nicht zwingen, das zu erreichen, was außerhalb ihrer Reichweite liegt. Auf diese Weise wird ihr Leben befreiter sein, und ihre Menschlichkeit wird immer normaler werden.) Um törichte oder dumme Dinge zu vermeiden, musst du zunächst einmal deine eigenen Bedingungen verstehen: dein Kaliber, deine Stärken, worin du gut bist und worin nicht, sowie welche Dinge du aufgrund deines Alters, deines Geschlechts, des Wissens, das du besitzt, und deiner Einsichten und Lebenserfahrung tun kannst und welche nicht. Das heißt, du solltest dir darüber im Klaren sein, wo deine Stärken und Schwächen in der Ausführung deiner Pflicht und deiner Arbeit liegen, und was die Mängel und Vorzüge deiner eigenen Persönlichkeit sind. Sobald du dir über deine eigenen Bedingungen, Vorzüge und Mängel im Klaren bist, solltest du schauen, welche Vorzüge und Stärken beibehalten werden sollten, welche Mängel und Schwächen überwunden werden können und welche unüberwindbar sind – über diese Dinge musst du dir im Klaren sein. Um diese Klarheit zu erlangen, solltest du einerseits die Wahrheit suchen, über diese Dinge nachdenken und Erkenntnis darüber gewinnen, indem du Gottes Worte mit deiner tatsächlichen Situation vergleichst, und gleichzeitig zu Gott beten, dass Er diese Dinge offenbart. Andererseits kannst du auch die Brüder und Schwestern um dich herum fragen und sie bitten, dir Anregungen und Hinweise zu geben. Auf diese Weise wirst du ein tieferes Verständnis von dir selbst erlangen, und du wirst mehr Ideen und Anhaltspunkte erhalten, wenn es um die Angelegenheit geht, dich selbst zu erkennen. Es gibt einige Probleme, die von Menschen nicht gelöst werden können. Zum Beispiel neigst du vielleicht dazu, nervös zu werden, wenn du mit anderen sprichst; vielleicht hast du, wenn du dich einer Situation gegenübersiehst, deine eigenen Ideen und Standpunkte, kannst sie aber nicht klar artikulieren. Du wirst besonders nervös, wenn viele Menschen anwesend sind; du sprichst zusammenhanglos und deine Lippen beben. Manche Leute stottern sogar, während andere, wenn Mitglieder des anderen Geschlechts anwesend sind, sogar noch unverständlicher sind und schlichtweg nicht wissen, was sie sagen oder tun sollen. Ist so etwas leicht zu überwinden? (Nein.) Zumindest kurzfristig ist es für dich nicht leicht, diesen Makel zu überwinden, denn er ist Teil deiner angeborenen Voraussetzungen. Wenn du nach mehreren Monaten des Übens immer noch nervös bist, wird sich die Nervosität in Druck verwandeln, der sich negativ auf dich auswirken wird, indem er dafür sorgt, dass du Angst davor hast, zu sprechen, andere Leute zu treffen, an Versammlungen teilzunehmen oder Predigten zu halten, und diese Ängste werden dich erdrücken. Was solltest du also tun? Du kannst über dieses Problem nachdenken und mit anderen darüber sprechen; schau, mit welcher Geisteshaltung andere sich diesem Problem stellen und wie sie es bewältigen, und dann solltest auch du selbst auf diese Weise praktizieren. Angenommen, während der heutigen Versammlung bist du in ziemlich guter Verfassung; du bist gut gelaunt und außerdem bist du auch durch das Lesen von Gottes Worten bewegt und verspürst ein besonderes Verlangen, dich auszudrücken. Es trifft sich, dass es eine kleine Gruppenversammlung mit nur wenigen Leuten ist, also versuchst du, ein paar Worte in der Gemeinschaft zu sagen, und fühlst dich ziemlich gut dabei und nicht nervös. In dieser Situation, ohne Druck und Vorbereitung, drückst du dich sehr gut frei aus, und alle sind wirklich bewegt und erbaut davon. Ist das nicht ein Fortschritt? Fange einfach an, in kleinen Gruppenversammlungen mit wenigen Teilnehmern, das Sprechen und die Gemeinschaft zu üben, und allmählich wirst du in der Lage sein, normal zu sprechen, und deine Nervosität wird nach und nach verschwinden. Auf diese Weise zu üben, wird die besten Ergebnisse erzielen. Wähle zuerst eine kleine Gruppenversammlung mit wenigen Teilnehmern oder eine informelle Umgebung, um dies zu üben, indem du aus dem Stegreif sprichst und Gemeinschaft hältst, als ob du plaudern würdest, um diese Schwäche zu überwinden. Manchmal, nachdem du eine Minute gesprochen hast, fühlst du dich vielleicht ein wenig nervös und weniger zuversichtlich, je mehr du sprichst, und du hast vielleicht weniger zu sagen, je länger du weitermachst; in solchen Fällen solltest du nicht weitersprechen – komme schnell zum Schluss und höre auf. Manchmal, nachdem du eine Weile gesprochen hast, sind vielleicht alle bereit zuzuhören und fühlen sich sehr befreit; in einer solchen Atmosphäre lösen sich deine Nervosität und dein Stress auf, ohne dass du es merkst. Nur unter solchen Umständen kann sich diese deine Schwäche allmählich bessern – aber sie wird nicht überwunden werden. Wenn du das Gefühl hast, dass sich dein Zustand nach einem Monat des Übens nicht wesentlich verbessert hat und sogar eine Art Druck in deinem Herzen entsteht, der dich immer nervöser macht und deine normale Arbeit, dein normales Leben und die normale Ausführung deiner Pflicht beeinträchtigt, dann brauchst du nicht weiter zu üben. Es genügt, wenn du deine Pflicht normal ausführen kannst. Konzentriere dich einfach darauf, deine Pflicht gut zu tun – das ist richtig. Behalte diesen Defekt, diesen Makel, in deinem Herzen, bete im Stillen zu Gott und suche dann geeignete Gelegenheiten, um daran zu arbeiten, mit Menschen zu sprechen und zu verkehren, indem du das, was du sagen möchtest, Wort für Wort artikulierst und strukturiert und deutlich sprichst. Auf diese Weise wird sich dein Defekt, dieser Makel, allmählich verbessern. Es ist möglich, dass du nach ein oder zwei Jahren mit zunehmendem Alter reifer und mit den Menschen um dich herum vertrauter wirst und ihre Blicke, ihre Meinungen und die Atmosphäre, die entsteht, wenn alle zusammenkommen, dann keinen Druck, keine Fesselung oder Einschränkung mehr für dich darstellen könnten – dann könnte dein Makel unter diesen Menschen überwunden und bewältigt werden. Das ist die Art von Person, die die schwerste Form dieses Makels hat; sie kann ihn nur durch langfristige Abhärtung und langfristiges Üben in solchen Umgebungen überwinden. Natürlich gibt es auch Menschen, die diesen Makel nach und nach in einem kurzen Zeitraum von drei bis fünf Monaten beheben. Sie sind nicht nervös, wenn sie in gewöhnlichen Situationen mit anderen interagieren und sprechen, es sei denn, es geht um einen großen Anlass. Wenn du also diesen Defekt, diesen Makel, in kurzer Zeit überwinden kannst, dann tu es. Wenn er schwer zu überwinden ist, dann musst du dir keine Mühe machen, kämpfe nicht dagegen an und fordere dich nicht selbst heraus. Wenn du ihn nicht überwinden kannst, solltest du natürlich nicht negativ werden. Selbst wenn du ihn dein ganzes Leben lang niemals überwinden kannst, wird Gott dich nicht verurteilen, denn dies ist nicht deine verderbte Disposition. Dein Lampenfieber, deine Nervosität und Angst: Diese Äußerungsformen spiegeln nicht deine verderbte Disposition wider; ob diese Dinge nun angeboren sind oder später im Leben durch die Umgebung verursacht wurden: Sie sind höchstens ein Defekt, ein Makel deiner Menschlichkeit. Wenn du es langfristig oder sogar dein ganzes Leben lang nicht ändern kannst, zerbrich dir nicht den Kopf darüber, lass dich nicht davon einschränken, noch solltest du deswegen negativ werden, denn dies ist nicht deine verderbte Disposition; es ergibt keinen Sinn, zu versuchen, es zu ändern, oder dagegen anzukämpfen. Wenn du es nicht ändern kannst, dann akzeptiere es, lass es existieren und gehe richtig damit um, denn du kannst mit diesem Defekt, diesem Makel koexistieren – dass du ihn hast, hat keinen Einfluss auf dein Nachfolgen Gottes und das Tun deiner Pflichten. Solange du die Wahrheit annehmen und deine Pflichten nach besten Kräften tun kannst, kannst du immer noch gerettet werden; es hat keinen Einfluss auf deine Akzeptanz der Wahrheit oder darauf, ob du gerettet wirst. Daher solltest du dich nicht oft durch einen bestimmten Defekt oder Makel in deiner Menschlichkeit einschränken lassen, noch solltest du oft negativ und entmutigt werden oder deswegen sogar deine Pflicht und das Streben nach der Wahrheit aufgeben und die Chance auf Errettung verpassen. Das ist es absolut nicht wert; das würde ein törichter, unwissender Mensch tun.

Manche Leute können beim Singen nur die mittleren Töne erreichen und schaffen die hohen Töne nicht, egal wie sehr sie es üben. Was kann man also dagegen tun? Singe einfach Töne im mittleren und tiefen Bereich; es genügt, diese Töne gut zu singen. Wenn du dich ständig selbst herausfordern willst und sagst: „Ich bin gut im Singen von mittleren Tönen. Ich will mich selbst herausfordern, hohe Töne zu erreichen“, dann wird es, selbst wenn du bei dieser Herausforderung erfolgreich bist, bedeutungslos sein, und es wird nicht bedeuten, dass du die Wahrheit erlangt hast. Bestenfalls wird es nur bedeuten, dass du eine zusätzliche Fähigkeit erworben hast, eine zusätzliche Pflicht tun kannst, einige Lieder mehr singen kannst und ein bisschen mehr im Rampenlicht stehen kannst. Aber was bringt das schon? Bedeutet mehr im Rampenlicht zu stehen, dass du häufiger die Wahrheit praktizierst? Gibt es eine Verbindung zwischen diesen beiden Dingen? (Nein.) Wenn du mittlere Töne singen kannst, dann singe sie gut. Wenn du hohe Töne nicht gut singen kannst, aber darauf bestehst, dich abzumühen, um sie zu singen, und du am Ende nicht in der Lage bist, sie richtig zu singen, und dich außerdem durch Erschöpfung krank machst, wird Gott sich daran nicht erinnern. Es spielt keine Rolle, ob du hohe oder mittlere Töne singen kannst; solange du gut singen kannst und in deiner Pflicht hingebungsvoll bist und dein Äußerstes gibst – ohne oberflächlich zu sein, gerissen oder nachlässig zu sein, ohne rücksichtslos Missetaten zu begehen oder hochtrabende Ideen von dir zu geben – und du dich bemühst, sowohl in Bezug auf Technik, Ausdruck, Klangfarbe und Tonführung auf eine standardsmäßige, schöne Weise zu singen, die das Herz berührt, die Menschen bewegt, die Herzen der Menschen vor Gott zur Ruhe bringt und die Menschen erbauen kann, wenn sie dir zuhören, dann ist das eine Ausführung deiner Pflicht, die dem Maßstab entspricht. Wenn du immer deine Grenzen austesten und immer persönliche Durchbrüche erzielen und dich selbst übertreffen willst, dann offenbarst du deine satanische, verdorbene Disposition, und das ist nicht die Ausführung deiner Pflicht. Nachdem du deine eigene Arbeit ordentlich gemacht und das, was du erreichen kannst, ordentlich getan hast, ist es in Ordnung, in deiner Freizeit etwas Nützliches für deine Pflicht zu lernen, aber das ist nicht das, was Gott verlangt. Angenommen, du singst mittlere Töne gut und übst in deiner Freizeit das Singen hoher Töne. Nach einer gewissen Zeit gelingt dir ein Durchbruch, und nach zwei bis drei Jahren harter Arbeit kannst du auch hohe Töne gut singen. Du kannst sowohl mittlere als auch hohe Töne singen und beide dieser Pflichten erfüllen; du kannst beide dieser Pflichten gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun und von ganzem Herzen singen, ohne oberflächlich zu sein, gerissen oder nachlässig zu sein oder hochtrabende Ideen von dir zu geben. Das ist sogar noch besser, es ist eine gute Tat, und Gott wird sich daran erinnern. Aber angenommen, du kannst das nicht erreichen und denkst immer noch: „Gott hat hohe Erwartungen an mich, bin ich nicht gerissen und nachlässig, wenn ich nur mittlere Töne singe? Gott ist nicht zufrieden!“ Das ist deine eigene Vorstellung. Du spekulierst über Gott und handelst dabei nach dem Grundsatz: „Die Edlen beurteilt man nach den Maßstäben der Unedlen“. Gott hat keine solchen Anforderungen an dich gestellt. Was Gott von dir verlangt, ist, dass du das, was du tun sollst, im Rahmen deines angeborenen Kalibers und deiner Fähigkeiten gut tust, und wenn du es gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen gut tust, dann hat Gott dir bereits die volle Punktzahl gegeben. Aber wenn du nicht versuchst, das gut zu tun, was du erreichen kannst, und du es nicht gemäß den Grundsätzen tust, und du immer gerissen und nachlässig bist und immer hochtrabende Ideen von dir geben willst, und du die verschiedenen Gesangstechniken nicht übst, aber dennoch deine Grenzen austesten willst, dann ist dein Handeln auf diese Weise unvernünftig, es ist eine Äußerungsform von Arroganz und Ignoranz, und Gott wird nicht erfreut sein. Er wird absolut nicht sagen: „Diese Person kann mittlere Töne singen und versucht auch, hohe Töne zu singen. Obwohl sie die hohen Töne nicht gut singen kann, ist das ziemlich gewissenhaft von ihr, und das genügt.“ Gott wird dich nicht auf diese Weise betrachten, also bilde dir nichts auf dich ein. Gott beobachtet nur, ob du dich deiner Stellung entsprechend verhältst, und ob du jemand bist, der die Pflichten eines geschaffenen Wesens gut tut. Er beobachtet, ob du bei der Ausführung deiner Pflicht von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft unter den angeborenen Bedingungen, die Gott dir gegeben hat, dabei bist, und ob du nach Grundsätzen handelst und die von Gott gewünschten Ergebnisse erzielst. Wenn du all diese Dinge erreichen kannst, gibt Gott dir die volle Punktzahl. Angenommen, du tust die Dinge nicht in Übereinstimmung mit Gottes Anforderungen, und selbst wenn du dich anstrengst und dir Mühe gibst, ist alles, was du tust, nur Angeberei und Selbstdarstellung, und du handelst bei der Ausführung deiner Pflicht nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen oder gibst von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft, um Gott zufriedenzustellen. In diesem Fall sind deine Äußerungsformen und dein Verhalten für Gott abscheulich. Warum verabscheut Gott sie? Gott sagt, du konzentrierst dich nicht auf die eigentlichen Aufgaben, du hast nicht von ganzem Herzen, mit ganzer Kraft oder von ganzem Gemüt deine Pflicht getan, und du gehst nicht den richtigen Weg. Das Kaliber, die Begabungen und die Talente, die Gott dir gegeben hat, sind bereits ausreichend – nur du bist nicht zufrieden, nicht hingebungsvoll bei deiner Pflicht, kennst nie deinen Platz, willst immer hochtrabende Ideen von dir geben und angeben, und machst am Ende ein Chaos aus deinen Pflichten. Du hast das Kaliber, die Begabungen und die Talente, die Gott dir gegeben hat, nicht zum Einsatz gebracht, du hast dich nicht voll angestrengt und du hast keine Ergebnisse erzielt. Obwohl du vielleicht ziemlich beschäftigt bist, sagt Gott, du bist wie ein Possenreißer, und keine Person, die ihren Platz kennt und sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentriert. Gott mag solche Leute nicht. Daher gilt: Ganz gleich, welche Pläne und Ziele du hast, wenn du am Ende deine Pflicht nicht gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft auf der Grundlage des angeborenen Kalibers, der Begabungen, der Talente, der Fähigkeiten und anderer Bedingungen, die Gott dir gegeben hat, tust, dann wird Gott sich nicht an deine Taten erinnern, und du wirst nicht deine Pflicht, sondern vielmehr Böses tun.

Hast du den Grundsatz der Praxis verstanden, wie man mit seinen angeborenen Bedingungen – das heißt, seinen eigenen Bedingungen, Vorzügen und Mängeln – richtig umgeht? (Ja.) Was ist der erste Schritt? Mache zuerst das absolut Beste aus den angeborenen und vorhandenen Begabungen, Fähigkeiten und Stärken, die Gott dir gegeben hat, sowie aus den technischen oder fachlichen Fähigkeiten, die du erlangen und erreichen kannst, und halte dich nicht zurück. Wenn du Gott in all diesen Dingen zufriedengestellt hast und du das Gefühl hast, dass du noch größere Höhen erreichen kannst, dann schau, in welchen technischen oder fachlichen Fähigkeiten du dich im Rahmen dessen, was dein Kaliber erreichen kann, verbessern oder einen Durchbruch erzielen kannst. Basierend auf dem, was du mit deinem eigenen Kaliber erreichen kannst, kannst du dich stetig weiterbilden und verbessern. Wie sollte man also das Loslassen seiner Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk praktizieren? Zuerst musst du verstehen, was deine angeborenen Bedingungen sind, was Gott dir gegeben hat, wie du diese Dinge nutzen solltest und wie du ihr volles Potenzial entfalten und das absolut Beste aus ihnen machen kannst, und sie zu Grundbedingungen – statt zu Hindernissen – dafür machen kannst, dass du deine Pflicht hingebungsvoll tust. Verstehe deine eigenen Stärken und lasse sie zur Geltung kommen. Verstehe deine eigenen Schwächen und Fehler, und wenn du sie innerhalb kurzer Zeit ändern kannst, dann tu es; wenn sie nicht leicht zu ändern sind, lass sie nicht zu Stolpersteinen oder Hindernissen im Prozess der Ausführung deiner Pflicht werden, lass dich nicht von ihnen einschränken oder beeinflussen und lass dich nicht von ihnen fesseln oder dir Hände und Füße binden. Nehmen wir zum Beispiel an, du bist mit einer schlechten Gesundheit und einer schwachen Konstitution geboren worden, und du willst diese ständig überwinden und in der Lage sein, wie ein normaler Mensch zu essen, zu trinken und lange aufzubleiben, aber Gott hat dir dieses Kapital nicht gegeben. Dann solltest du jeden Tag auf der Grundlage deiner eigenen Bedingungen bewältigen und die Dinge gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen tun. Fordere dich nicht selbst heraus und lass deine eigenen Schwächen und Fehler nicht zu Stolpersteinen und Hindernissen auf deinem Weg werden, Gott zu folgen, deine Pflicht zu tun und nach der Wahrheit zu streben; lass sie nicht zu einem Auslöser für Negativität werden, und gib erst recht nicht das Streben nach der Wahrheit oder das Tun deiner Pflicht auf oder empfinde Neid und Hass gegenüber anderen, nur weil du bestimmte Fehler, Schwächen und Unzulänglichkeiten hast – all das sollte nicht vorkommen. Du musst deinen eigenen Fehlern und Schwächen richtig begegnen; wenn du sie nicht ändern kannst, solltest du ihnen erlauben zu existieren und dann nach der Wahrheit suchen, um Gottes Absichten zu verstehen, und in der Lage sein, ihnen richtig zu begegnen und nicht von ihnen eingeschränkt zu werden. Warum musst du das tun? Das ist die Vernunft, die eine normale Menschlichkeit besitzen sollte. Wenn die Vernunft deiner Menschlichkeit normal ist, solltest du deinen Makeln und Schwächen auf korrekte Weise begegnen; du solltest sie anerkennen und akzeptieren. Das ist für dich von Vorteil. Sie zu akzeptieren bedeutet nicht, von ihnen eingeschränkt zu werden, noch bedeutet es, deswegen oft negativ zu sein; stattdessen bedeutet es, nicht von ihnen eingeschränkt zu werden und zu erkennen, dass du nur ein gewöhnliches Mitglied der verderbten Menschheit bist, mit deinen eigenen Makeln und Fehlern, mit nichts, dessen du dich rühmen könntest; dass es Gott ist, der die Menschen erhöht, damit sie ihre Pflicht tun, und dass Gott beabsichtigt, Sein Wort und Sein Leben in sie hineinzuwirken, um sie in die Lage zu versetzen, Errettung zu erlangen und Satans Einfluss zu entkommen – dass dies gänzlich Gott ist, der die Menschen erhöht. Jeder hat Schwächen und Makel. Du solltest deinen Schwächen und Makeln erlauben, mit dir zu koexistieren; weiche ihnen nicht aus oder vertusche sie, und fühle dich deswegen nicht oft innerlich bedrückt oder gar immer minderwertig. Du bist nicht minderwertig; wenn du deine Pflicht mit ganzem Herzen, ganzer Kraft und ganzem Verstand, nach besten Kräften ausführen kannst und ein aufrichtiges Herz hast, dann bist du vor Gott so kostbar wie Gold. Wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht keinen Preis zahlen kannst und es dir an Treue mangelt, dann bist du, selbst wenn deine angeborenen Bedingungen besser sind als die eines Durchschnittsmenschen, vor Gott nicht kostbar, du bist nicht einmal ein Sandkorn wert. Habt ihr das verstanden? (Ja.) Sei es dein natürliches Aussehen, dein natürliches Kaliber und deine natürlichen Talente oder die Fehler und Unzulänglichkeiten eines Aspekts deiner Menschlichkeit – lass dich nicht davon einschränken und lass es deine Treue und Unterwerfung gegenüber Gott nicht beeinträchtigen, lass es nicht dein Streben nach der Wahrheit beeinflussen, und lass es natürlich erst recht nicht die große Angelegenheit deiner Errettung beeinflussen. Du solltest deinen Fehlern und Unzulänglichkeiten richtig begegnen und ihnen erlauben, mit dir zu koexistieren, was bedeutet, dass du nicht länger versuchen solltest, sie zu ändern, denn sie werden deine Pflichtausführung von ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft nicht im Geringsten beeinträchtigen, und natürlich werden sie auch nicht deine Pflichtausführung gemäß den Grundsätzen beeinflussen, und noch weniger werden sie dein lebenslanges Streben nach der Wahrheit in deinem Glauben an Gott beeinflussen oder beeinflussen, wie du im Prozess des Strebens nach der Wahrheit Menschen oder Dinge siehst und dich verhältst und handelst. Natürlich solltest du nicht immer Forderungen an dich selbst stellen und denken: „Zeige diese Schwäche nicht, lass andere meine Fehler nicht sehen und lass nicht zu, dass andere die Nase über mich rümpfen!“ Wenn du das tust, dann wirst du ein sehr ermüdendes Leben führen. Wenn du deinen Fehlern und Schwächen erlaubst, mit dir zu koexistieren, dann erlaube ihnen, zu existieren, und selbst wenn andere deine Makel erkennen, kann das für dich sogar von Nutzen sein und dich schützen, indem es verhindert, dass du arrogant und eingebildet wirst. Natürlich erfordert es für viele Menschen Mut, ihre eigenen Fehler und Schwächen zu offenbaren. Manche Leute sagen: „Jeder offenbart seine eigenen Stärken und Vorzüge. Wer würde absichtlich seine eigenen Schwächen und Fehler offenbaren?“ Es geht nicht darum, dass du sie absichtlich offenbarst, sondern darum, dass du ihnen erlaubst, offenbart zu werden. Wenn du zum Beispiel schüchtern bist und oft nervös wirst, wenn du vor vielen Leuten sprichst, kannst du die Initiative ergreifen und anderen sagen: „Ich werde beim Sprechen leicht nervös; ich bitte nur darum, dass alle verständnisvoll sind und keine Fehler bei mir suchen.“ Du ergreifst die Initiative, deine Fehler und Schwächen allen zu offenbaren, damit sie verständnisvoll sein und dich tolerieren können und damit jeder dich kennenlernt. Je mehr jeder dich kennenlernt, desto ruhiger wird dein Herz sein, und desto weniger wirst du von deinen Fehlern und Schwächen eingeschränkt sein. Das wird tatsächlich für dich von Vorteil und hilfreich sein. Deine Fehler und Schwächen immer zu vertuschen, beweist, dass du nicht mit ihnen koexistieren willst. Wenn du ihnen erlaubst, mit dir zu koexistieren, musst du sie offenbaren; schäme dich nicht und sei nicht entmutigt, und fühle dich nicht anderen unterlegen oder denke, dass du nichts taugst und keine Hoffnung auf Errettung hast. Solange du nach der Wahrheit streben und deine Pflicht von ganzem Herzen, ganzer Kraft und ganzem Verstand gemäß den Grundsätzen tun kannst, und dein Herz aufrichtig ist und du Gott gegenüber nicht oberflächlich bist, dann hast du Hoffnung auf Errettung. Wenn jemand sagt: „Schau mal, wie nutzlos und schüchtern du bist. Du wirst schon bei wenigen Worten nervös, und dein ganzes Gesicht läuft rot an“, dann solltest du sagen: „Ich habe ein schlechtes Kaliber und kann nicht gut sprechen. Wenn ihr mich ermutigt, dann werde ich den Mut haben, das Sprechen zu üben.“ Denke nicht, dass du nichts taugst oder dass du eine Blamage bist. Da du weißt, dass dies deine Fehler und Probleme mit deiner Menschlichkeit sind, solltest du dich ihnen stellen und sie akzeptieren. Lass dich in keiner Weise von ihnen beeinflussen. Was den Zeitpunkt betrifft, an dem sich diese Fehler und Schwächen ändern werden, so mach dir darüber keine Gedanken. Konzentriere dich einfach darauf, auf diese Weise normal zu leben und normal deine Pflicht zu tun. Du musst dich nur daran erinnern: Diese Fehler und Schwächen der Menschlichkeit sind keine negativen Dinge oder verdorbenen Dispositionen, und solange sie keine verdorbenen Dispositionen sind, werden sie deine Pflichtausführung oder dein Streben nach der Wahrheit nicht beeinträchtigen, und noch weniger werden sie deine Erlangung der Errettung beeinträchtigen; noch wichtiger ist natürlich, dass sie nicht beeinflussen werden, wie Gott dich sieht. Beruhigt das dein Gemüt nicht? (Doch.) Wenn du dir immer noch Sorgen machst, dass andere auf dich herabsehen könnten, liegt das an deiner arroganten Disposition, und du musst diese arrogante Disposition beseitigen. Das ist der Weg der Praxis, um deinen eigenen Fehlern und Schwächen richtig zu begegnen. Macht es dir dieses Praktizieren nicht leicht, diese Dinge loszulassen und nicht länger von ihnen eingeschränkt zu werden? (Doch.)

Werden sich die normale Ausführung der Pflicht einer Person und die Fehler und Schwächen ihrer Menschlichkeit gegenseitig beeinflussen? (Durch Gottes Gemeinschaft verstehe ich jetzt, dass Fehler und Schwächen der Menschlichkeit keine verdorbenen Dispositionen sind und dass sie die normale Ausführung der Pflichten der Menschen nicht beeinträchtigen werden. Solange die Menschen ihre Pflichten gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun, werden sie gute Ergebnisse erzielen. Was die Fehler und Unzulänglichkeiten der Menschlichkeit betrifft, gilt: Wenn wir sie überwinden können, dann können wir das tun. Wenn wir sie nicht in kurzer Zeit überwinden können, sollten wir ihnen erlauben, zu existieren, und in der Lage sein, richtig mit ihnen umzugehen.) Ist es nicht eine Art von Mangel, wenn du ein niedriges Bildungsniveau hast, aber in deiner Pflicht akademisches Wissen anwenden musst? (Doch.) Wie kann diese Schwierigkeit also beseitigt werden? (Ich kann stattdessen eine Pflicht tun, die meinem Bildungsniveau entspricht. Oder, wenn diese Pflicht zwar zu mir passt, aber ein gewisses Maß an akademischem Wissen erfordert, kann ich einige gebildete Brüder und Schwestern zur Zusammenarbeit suchen – wir können die Stärken des jeweils anderen nutzen, um unsere Schwächen auszugleichen, und diese Pflicht gemeinsam erfüllen.) Kann die Wahrheit ein niedriges Bildungsniveau ausgleichen? (Ja, denn wenn eine Person die Wahrheit besitzt, kann sie die Dinge durchschauen.) Bildung ist etwas auf der Ebene des Wissens. Egal, wie gebildet du bist: Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, kannst du beim Sprechen oder Schreiben von Artikeln lediglich korrekte Grammatik verwenden; du wirst jedoch nicht in der Lage sein, Sachverhalte, die die Wahrheit betreffen, klar zu erklären oder entsprechende Probleme zu lösen. Daher ist Bildung nicht wichtig; die Wahrheit ist wichtiger als Bildung. Natürlich gilt auch: Wenn du keine Bildungsgrundlage hast und die Pflicht, die du ausführst, akademisches Fachwissen erfordert, dann wirst du bei dieser Pflicht nicht kompetent sein. Wenn du jedoch die Wahrheit verstehst, kannst du andere Menschen anleiten – du kannst Dinge anhand der Wahrheitsprinzipien überprüfen. Wenn du ein niedriges Bildungsniveau hast und es dir an der Fähigkeit mangelt, dich auszudrücken, und du Predigten halten oder über die Wahrheit Gemeinschaft halten willst, kannst du dich an eine gebildete Person wenden, die dir hilft, deine Entwürfe zu überarbeiten. Dann wird es für dich leicht sein, Ergebnisse zu erzielen, wenn du Gemeinschaft hältst oder predigst. Du musst jedoch zumindest die Wahrheit verstehen. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst und auch ungebildet bist, wirst du nicht in der Lage sein, Pflichten zu tun, die akademisches Wissen beinhalten, und so solltest du eine Pflicht tun, die deinem Bildungsniveau entspricht. Löst das nicht das Problem? (Doch.) Darum ist das Streben nach der Wahrheit das Allerwichtigste, ganz gleich, aus welcher Perspektive man es betrachtet. Die Makel und Mängel der Menschlichkeit kannst du vermeiden, aber dem Weg des Strebens nach der Wahrheit kannst du niemals ausweichen. Unabhängig davon, wie vollkommen oder edel deine Menschlichkeit auch sein mag, oder ob du vielleicht weniger Schwächen und Makel hast und mehr Stärken besitzt als andere Menschen: Das bedeutet nicht, dass du die Wahrheit verstehst, noch kann es dein Streben nach der Wahrheit ersetzen. Im Gegenteil: Wenn du nach der Wahrheit strebst, viel von der Wahrheit verstehst und ein ausreichend tiefes und praktisches Verständnis von ihr hast, wird das viele Makel und Probleme in deiner Menschlichkeit ausgleichen. Nehmen wir zum Beispiel an, du bist schüchtern und introvertiert, du stotterst und bist nicht sehr gebildet – sprich, du hast viele Makel und Unzulänglichkeiten –, aber du hast praktische Erfahrung, und obwohl du beim Sprechen stotterst, kannst du klar über die Wahrheit Gemeinschaft halten, und diese Gemeinschaft ist für jeden, der sie hört, erbaulich, löst Probleme, ermöglicht es den Menschen, sich aus Negativität zu befreien, und zerstreut ihre Beschwerden und Missverständnisse über Gott. Siehst du, obwohl du deine Worte herausstammelst, können sie Probleme lösen – diese Worte sind so wichtig! Wenn Laien sie hören, sagen sie, dass du eine ungebildete Person bist, dich beim Sprechen nicht an Grammatikregeln hältst und manchmal auch Worte verwendest, die nicht wirklich passend sind. Es mag ja sein, dass du regionale Umgangssprache oder Alltagssprache verwendest und dass deinen Worten die Klasse und der Stil derer fehlen, die enorm gebildet und sehr eloquent sind. Deine Gemeinschaft enthält aber die Wahrheitsrealität, sie kann die Schwierigkeiten der Menschen lösen, und nachdem die Menschen sie gehört haben, verschwinden alle dunklen Wolken über ihnen, und all ihre Probleme sind gelöst. Siehst du, ist es nicht wichtig, die Wahrheit zu verstehen? (Doch, das ist es.) Angenommen, du verstehst die Wahrheit nicht, und obwohl du über einiges akademisches Wissen verfügst und eloquent bist, wenn die Leute dich reden hören, denken sie alle: „Deine Worte sind nur Glaubenslehren, in ihnen ist nicht das geringste bisschen Wahrheitsrealität zu finden, und sie können überhaupt keine echten Probleme lösen – sind das, was du sagst, also nicht nur leere Worte? Du verstehst die Wahrheit nicht. Bist du nicht einfach nur ein Pharisäer?“ Obwohl du viele Glaubenslehren gesprochen hast, wurden die Probleme nicht gelöst, und du denkst bei dir: „Ich habe mich ziemlich aufrichtig und ernsthaft ausgedrückt. Warum habt ihr nicht verstanden, was ich gesagt habe?“ Du hast eine ganze Menge Glaubenslehren gesprochen, aber die Leute, die negativ waren, sind immer noch negativ, und die Leute, die Missverständnisse über Gott hatten, haben immer noch diese Missverständnisse, und keine der Schwierigkeiten, die bei der Ausführung ihrer Pflichten bestehen, wurde gelöst – das bedeutet, dass die Worte, die du gesprochen hast, nur Geschwätz waren. Egal wie viele Makel und Schwächen es in deiner Menschlichkeit gibt: Wenn die Worte, die du sprichst, die Wahrheitsrealität enthalten, dann kann deine Gemeinschaft Probleme lösen; wenn die Worte, die du sprichst, Glaubenslehren sind und sich in ihnen nicht das geringste Quäntchen an praktischem Wissen finden lässt, dann wirst du, egal wie viel du redest, nicht in der Lage sein, die echten Probleme der Menschen zu lösen. Es spielt keine Rolle, wie die Menschen dich sehen: Solange die Dinge, die du sagst, nicht mit der Wahrheit übereinstimmen und sie nicht auf die Zustände der Menschen eingehen oder ihre Schwierigkeiten lösen können, werden die Menschen sie nicht hören wollen. Was ist also wichtiger: die Wahrheit oder die eigenen Bedingungen der Menschen? (Die Wahrheit ist wichtiger.) Nach der Wahrheit zu streben und die Wahrheit zu verstehen, ist das Wichtigste. Es ist also egal, welche Makel du in Bezug auf deine Menschlichkeit oder deine angeborenen Voraussetzungen hast, du darfst dich nicht von ihnen einschränken lassen. Stattdessen solltest du nach der Wahrheit streben und deine verschiedenen Makel durch das Verstehen der Wahrheit ausgleichen, und wenn du einige Mängel an dir entdeckst, solltest du sie schnellstens beheben. Manche Leute konzentrieren sich nicht darauf, nach der Wahrheit zu streben, sondern immer darauf, die Schwierigkeiten, Schwächen und Makel in ihrer Menschlichkeit zu beheben und die Probleme mit ihrer Menschlichkeit zu berichtigen, und es stellt sich heraus, dass sie sich mehrere Jahre lang abmühen, ohne klare Ergebnisse zu erzielen, was dazu führt, dass sie von sich selbst enttäuscht sind und denken, ihre Menschlichkeit sei zu schlecht und sie seien nicht mehr zu retten. Ist das nicht enorm töricht?

Manche Leute wirken sanftmütig, tolerant und nachsichtig; sie sprechen kultiviert und erledigen ihre Arbeit so schnell und energisch wie ein Blitz und mit einer souveränen Ausstrahlung. Ihre Menschlichkeit scheint ziemlich vollkommen, und sie haben das typische Auftreten einer Führungspersönlichkeit. Sie verstehen jedoch keinerlei Wahrheiten; sie versuchen, jede Art von Problem mit Glaubenslehren zu lösen, und sie sind unfähig, irgendeine substanzielle Arbeit zu verrichten oder Arbeitsanordnungen umzusetzen. Sind sie nicht nutzlos? Das sind typische Pharisäer. Äußerlich sind Pharisäer tadellos gekleidet, würdevoll und gefasst; sie sind kultiviert, bewandert in der Etikette, höflich, liebevoll, tolerant und geduldig. Ihr Benehmen ist außergewöhnlich korrekt, und sie sprechen mit anderen besonders sanftmütig, bescheiden und demütig. Man kann keine Unvollkommenheiten, Schwächen oder Fehler an ihnen erkennen. Nach ihrer Menschlichkeit zu urteilen, scheinen sie besonders zuverlässig, bewandert, kultiviert und anmutig, genau wie die kultivierten und eleganten Herren, von denen die Chinesen sprechen. Ihre Menschlichkeit erscheint vollkommen, und äußerlich ist an ihnen nichts auszusetzen. Aber verstehen sie Gottes Absichten? Verstehen sie die Grundsätze für die Ausführung aller Arten von Dingen? Diese Leute können bei jeder Versammlung stundenlang sprechen, und diejenigen, die die Wahrheit nicht verstehen, werfen sich in Bewunderung vor ihnen nieder und denken, sie sprächen sehr eloquent und drückten sich sehr klar und logisch aus. Aber nachdem sie diesen Personen zugehört haben, wissen diejenigen, die die Wahrheit verstehen, dass es sich bei dem, was diese Personen sagen lediglich um Glaubenslehre handelt, und dass es die tatsächlichen Schwierigkeiten der Menschen nicht löst, indem es ihre Probleme angeht. Diese Personen missachten die wirklichen Schwierigkeiten der Menschen und wissen nur, wie man leere Glaubenslehren predigt und endlos über hochtrabende und hohle Theorien spricht. Nachdem sie gesprochen haben, sind sie sogar ziemlich zufrieden mit sich selbst und denken, sie verstünden die Wahrheit und besäßen die Wahrheitsrealität. Tatsächlich streben sie nur danach, das äußere Erscheinungsbild ihrer Menschlichkeit zu tarnen, um sie vollkommen und elegant erscheinen zu lassen, sodass sie erhaben und großartig wirkt. Ihr Wesen und ihre verdorbenen Dispositionen, die Gott widerstehen, haben sich jedoch nicht im Geringsten geändert. Ihre Auffassungen über Gott, ihre Aufsässigkeit Ihm gegenüber, ihre Missverständnisse, ihre Vorsicht und ihr Argwohn in Bezug auf Gott und besonders ihre unvernünftigen Forderungen und extravaganten Begierden Gott gegenüber füllen ihren ganzen Verstand. Sie streben überhaupt nicht nach der Wahrheit, und sie akzeptieren auch überhaupt nicht die Wahrheit. Ihre Menschlichkeit als „vollkommen“ zu beschreiben, bedeutet also, „vollkommen“ in einem abfälligen Sinne zu verwenden, denn keine Menschlichkeit ist vollkommen; ihre „Vollkommenheit“ ist reine Fassade und eine Verkleidung. Eine makellose Menschlichkeit existiert nicht; sie ist eine Fassade, glaube ihnen nicht. Je vollkommener jemand äußerlich erscheint, desto mehr musst du dich vor ihm in Acht nehmen, ihn beobachten und ihn erkennen. Wie erkennst du ihn? Interagiere mehr mit ihm, sprich mehr mit ihm und sieh, ob er sich selbst versteht. Angenommen, er sagt: „Ich bin ein Teufel, ich bin ein Satan, ich widerstehe Gott, ich bin verdorben! Ich bin ein Sünder, ein Erzsünder, Gott findet keinen Gefallen an mir, Gott verabscheut mich!“ oder: „Ich bin blind und töricht, arm und bemitleidenswert! Ich bin schmutzig, ich bin unrein!“ Gibt es in diesen Worten irgendwelche tatsächlichen Fakten? Gibt es irgendein substanzielles Verständnis? (Nein.) Er hat keinerlei Verständnis seiner eigenen verdorbenen Dispositionen; er erkennt nicht einmal die Tatsache an, dass er verdorbene Dispositionen hat. Er lernt nur, einige leere Worte und einige Theorien zu sprechen. Diese leeren Worte und Theorien sind kein Verständnis, das aus den tiefsten Gefühlen oder Erfahrungen seines Herzens kommt; es sind nur wohlklingende Worte, eine Fassade, die er präsentiert. Wenn du ihn dann bittest, über seine eigenen Erfahrungen zu sprechen, wie er seine eigenen verdorbenen Dispositionen verstanden hat und welches Zurechtstutzen er durchlaufen hat und welche von Gottes Worten er dann gelesen hat, um seine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen, tut er so, als hätte er dich nicht gehört, und spricht wieder einen Haufen nutzloser Worte: „Mein Kaliber ist schlecht, ich wurde als Sünder geboren, ich bin eine niedere Person auf einem Misthaufen, ich bin Gottes Errettung nicht würdig! Ich habe verdorbene Dispositionen, und ich bin nicht in der Lage, Zeugnis für Gott abzulegen, wo immer ich bin; ich mag es nur, Status zu haben.“ Wenn du fragst, wie er versucht hat, dies zu lösen, wird er dir immer noch eine zusammenhanglose Antwort geben: „Menschen sollten keinen Status haben; sobald Menschen Status haben, sind sie erledigt. Nach Status zu streben ist ein extravagantes Verlangen. Versuche einfach, die unbedeutendste Person zu sein, und egal, wohin du gehst, setze dich auf den niedrigsten Hocker, setze dich an den unauffälligsten Ort. Menschen müssen demütig sein; das nennt man Demut.“ Hat er irgendeine substanzielle Veränderung durchgemacht? Hat er irgendwelche wirklichen Erfahrungen gemacht? (Nein.) Nichts von beidem ist geschehen. Hat er irgendein Verständnis seiner eigenen verdorbenen Dispositionen? (Nein.) Er versteht sie nicht. Akzeptiert er also die Wahrheit oder Gottes Worte? (Nein.) Menschen, die nicht anerkennen, dass sie verdorbene Dispositionen haben, akzeptieren niemals die Wahrheit. Wenn sie die Wahrheit akzeptieren würden, würden sie jedes ihrer Worte und jede ihrer Taten und ihre Offenbarungen der Verdorbenheit mit Gottes Worten vergleichen. Wenn sie Verdorbenheit offenbarten, würden sie über sich selbst nachdenken und sich fragen, warum sie in einem bestimmten Kontext Verdorbenheit offenbarten, was sie zu dieser Zeit dachten und wovon sie beherrscht wurden. Durch die Aufdeckung durch Gottes Worte und durch Vergleiche würden sie entdecken, dass dies eine verdorbene Disposition ist und dass sie nicht so geheiligt oder rein sind, wie sie es sich vorgestellt hatten. Sie würden erkennen, dass auch sie Verlogenheit, eigennützige Absichten, Ehrgeiz und Verlangen in sich tragen und dass sie einfach keine Menschen sind, die die Wahrheitsrealität besitzen. Haben sie solche Erfahrungen gemacht? Nein. Sie haben viele Worte gesprochen, aber es gibt keine einzige Tatsache, die beweist, dass sie anerkennen, dass sie verdorbene Dispositionen haben. Sie glauben seit so vielen Jahren an Gott, haben aber keinerlei Erfahrung mit der Wahrheit. Sie sprechen nur Glaubenslehren, denken nur darüber nach, wie sie eine Fassade aufbauen und sich schmücken können, um die Schwächen und Fehler ihrer Menschlichkeit zu vertuschen. Sie schmücken sich mit den äußeren Verhaltensweisen, Handlungen, Gesichtsausdrücken, dem Auftreten und dem Benehmen falscher Spiritualität, während sie ihre verdorbenen Dispositionen fest, sicher und zuverlässig verschnürt in sich behalten. Sie akzeptieren nicht im Geringsten irgendeines der verschiedenen Probleme der verdorbenen Dispositionen des Menschen, die Gott aufdeckt, oder die verschiedenen Aussagen, die Gott verwendet, um diese Dispositionen aufzudecken, und sie nehmen sie nicht zur Kenntnis oder beherzigen sie; sie bemühen sich nur um das äußere Erscheinungsbild ihrer Menschlichkeit. Wenn du sie dann bittest, über ihr Verständnis von Gottes Worten zu sprechen, ob sie irgendein wahres Verständnis für oder eine echte Einsicht in Seine Worte der Züchtigung und des Gerichts, Seine Worte, die die verdorbenen Dispositionen der Menschheit aufdecken, oder Seine Worte über Gottes Disposition haben, meiden sie diese praktischen Themen und stoßen wieder einen Schwall spiritueller Theorien aus: „Gott ist der Schöpfer, Gott herrscht über alle Dinge, Gottes Taten sind wundersam! Gott ist würdig, gepriesen und verherrlicht zu werden, Gott ist einzigartig, Gottes Autorität und Macht sind unübertroffen!“ Die Leute sagen: „Dann sprich über deine eigene Erfahrung. In welcher Angelegenheit hast du Gottes Disposition und Gottes Heiligkeit gesehen?“ Sie antworten: „Gott ist zu groß, der Mensch ist zu unbedeutend, der Mensch ist unwürdig! In Gottes Augen ist der Mensch sogar geringer als die Ameisen auf dem Boden. Gott erhöht den Menschen!“ Haben sie irgendein derartiges Verständnis? (Nein.) Sie haben keinerlei derartiges Verständnis. Was für eine Person ist das? (Ein heuchlerischer Pharisäer.) Das ist ein heuchlerischer Pharisäer. Solche Personen akzeptieren die Wahrheit nicht im Geringsten; Gottes Worte und die Wahrheit sind in ihren Augen lediglich Parolen und Glaubenslehren. Sie lesen für gewöhnlich Gottes Worte, schreiben Notizen zur geistlichen Andacht, nehmen an Versammlungen teil und betenlesen Gottes Worte – sie führen all diese Prozeduren durch, ohne eine einzige auszulassen oder zu vernachlässigen. Was haben sie also aus dem Lesen dieser Worte Gottes aufgenommen? Was haben sie gewonnen? Sie lesen Gottes Worte nicht, um die Wahrheit zu verstehen, geschweige denn, um Seine Worte mit ihren eigenen verdorbenen Dispositionen, ihren Auffassungen und Vorstellungen oder ihren verdrehten Gedanken und Ansichten abzugleichen, damit sie ihre Probleme lösen und einen Weg finden können, dem sie in ihrer Praxis folgen können. Sie lesen Gottes Worte, um sich mit Glaubenslehren auszustatten, damit sie bei Versammlungen Vorträge halten und andere belehren können. Was sie sagen, ist jedes Mal anders, und sie können lange Zeit ununterbrochen reden und für verschiedene Leute verschiedene Worte Gottes auswählen, um darüber Gemeinschaft zu halten, mit dem Ziel, dass andere sie hochachten und anbeten. Manche Leute sind besonders geschickt darin, sich zu verstellen – wie verachtenswert können sie überhaupt werden? Wenn sie Worte hören, die Ich gesprochen habe, und sie nützlich finden, lernen sie sie auswendig und suchen dann nach Gelegenheiten, um bei Versammlungen anzugeben. Insbesondere, wenn sie sich unter Gruppen von neuen Gläubigen befinden – Leute, die noch nicht viele Predigten gehört haben und sich nicht an Gottes Worte erinnern können, selbst wenn sie einige gelesen haben – nutzen sie diese Gelegenheit aus und beginnen, unter diesen Neulingen anzugeben und sich zur Schau zu stellen. Nach dem Zuhören denkt jeder: „Diese Person wurde vom Heiligen Geist erleuchtet, sie ist geistlich.“ Solche Mittel zu nutzen, um sich zur Schau zu stellen, um die Achtung und Anbetung anderer zu erlangen – ist das nicht verachtenswert? Führt das die Menschen nicht in die Irre? (Doch.) Das führt die Menschen in die Irre.

Wenn du dein ganzes Leben lang nach den Wahrheitsgrundsätzen und nach Gottes Worten als Grundlage suchst, um deine verdorbenen Dispositionen und die Dinge in dir zu beseitigen, die mit der Wahrheit unvereinbar sind, dann wirst du am Ende sicher jemand sein, der die Errettung erlangt. Angenommen aber, du konzentrierst dein ganzes Leben lang deine Bemühungen darauf und suchst nach Wegen, die Schwächen und Fehler deiner Menschlichkeit zu beseitigen und ersinnst alle möglichen Mittel, um dich von jeglichen Schwächen und Fehlern zu befreien, damit du jemand werden kannst, der sich von den anderen unterscheidet und vollkommen und fehlerlos ist. Manche Leute sagen sogar: „Ich will eine reine Person werden, eine erhabene und großartige Person, jemand, der alle normale Menschlichkeit übersteigt.“ Lass Mich dir sagen: Dadurch bist du gescheitert! Egal, welche Schwäche oder welchen Fehler deiner Menschlichkeit du zu beseitigen versuchst, es hat nichts mit deiner Errettung zu tun, denn du strebst nicht nach der Wahrheit, um deine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Wenn du die Fehler und Schwächen deiner Menschlichkeit beseitigst, dann bedeutet das höchstens, dass von außen keine Schwächen der Menschlichkeit an dir zu sehen sind und du an der Oberfläche vollkommen und kultiviert erscheinst. Vergiss die Tatsache, dass die Schwächen und Fehler deiner Menschlichkeit grundsätzlich unveränderlich sind; selbst wenn sie geändert würden, sind deine größeren Schwächen und Fehler – deine verdorbenen Dispositionen – immer noch in dir verborgen! Je mehr du eine Fassade aufbaust und eine vollkommene Menschlichkeit ohne jegliche Fehler anstrebst, desto mehr werden dich deine verdorbenen Dispositionen tief und fest umschlingen und binden, was dich noch arroganter, hinterlistiger, niederträchtiger und unnachgiebiger macht. Und was ist die Folge davon? Es lässt dich weiter von der Wahrheit und vom Weg des Strebens nach der Wahrheit abdriften. Letztendlich wird die Ausmusterung dein Ergebnis sein, und du wirst erledigt sein. Es besteht keine Chance, dass Gott eine Ausnahme macht und dich rettet, nur weil du äußerlich vollkommen bist oder eine reine Person zu sein scheinst. Im Gegenteil, je mehr du eine vollkommene Menschlichkeit ohne jegliche Fehler anstrebst, desto mehr wird Gott dich verabscheuen und nicht an dir wirken. Manche Leute empfinden jedoch oft Reue und Traurigkeit, weil sie verdorbene Dispositionen offenbaren. Während sie Reue empfinden, entwickeln sie die Entschlossenheit, nach der Wahrheit zu streben; sie sind in der Lage, Mühsal zu erleiden und einen Preis zu zahlen, um die Wahrheit zu erlangen. Sie beharren darauf, täglich Gottes Worte zu lesen, und beten in allen Angelegenheiten zu Gott und suchen in allen Angelegenheiten die Wahrheit. Auf diese Weise werden sie sich immer klarer über die Wahrheit, erreichen allmählich einen gewissen Eintritt, Gewinne und tatsächliches Ausleben in Bezug auf alle Aspekte der Wahrheit. Letztendlich verfügen sie im Umgang mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen über entsprechende Wahrheitsgrundsätze, nach denen sie praktizieren und anhand derer sie eine Prüfung durchführen können. Nach vielen Jahren der Erfahrung kommen sie durch Gottes Züchtigung und Gericht, Zurechtstutzung und auch durch den Preis, den sie beim Streben nach der Wahrheit bezahlt haben, allmählich dazu, die Wahrheit als ihr Leben in sich zu haben. Ihre Hoffnung auf Errettung wird immer größer, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie gegen Gott rebellieren und Ihn verraten, wird immer kleiner. Obwohl die Defekte und Schwächen ihrer Menschlichkeit und ihre angeborenen Bedingungen im Grunde unverändert bleiben, lassen ihre verdorbenen Dispositionen stetig nach, sie widersetzen sich Gott seltener und rebellieren seltener gegen Ihn, sie werden von Gott zunehmend gemocht, sind für andere zunehmend erbaulich und immer besser für den Gebrauch geeignet. Wenn solche Leute diesen Weg weitergehen, dann werden sie sicher diejenigen sein, die die Errettung erlangen; das sind diejenigen, die Gottes Werk zu retten beabsichtigt. Beobachtet die Leute um euch herum. Seht, wer sich immer beharrlich um Äußerlichkeiten bemüht, um die Fehler, Schwächen und Mängel seiner Menschlichkeit, und wer sein Äußerstes tut, um sich zu verbergen und zu verstellen, um die Wertschätzung, Bewunderung und Anbetung anderer zu erlangen und einen Status in den Herzen der Menschen zu haben – Leute dieser Art sind Pharisäer. Pharisäer haben nur ein Endergebnis: gemeinsam mit der Maus unterzugehen. Also sage Ich, dass Leute dieser Art erledigt und ausgemustert sind.

Von Anfang bis Ende besteht das Werk, das Gott tut, nicht darin, die Fehler und Schwächen der Menschlichkeit der Menschen zu ändern, sondern nur darin, das Gewissen und die Vernunft der normalen Menschlichkeit wiederherzustellen. Was Gott ändern will, sind die verdorbenen Dispositionen der Menschen. Natürlich spricht Gott auch oft davon, die verdorbenen Dispositionen der Menschen loszuwerden und sie dadurch in die Lage zu versetzen, Errettung zu erlangen. Auf welcher Grundlage also ist die Wiederherstellung der normalen Menschlichkeit aufgebaut? Sie ist auf der Grundlage aufgebaut, dass die Menschen ihre verdorbenen Dispositionen abgelegt haben. Die allmähliche Wiederherstellung der normalen Menschlichkeit der Menschen bedeutet, dass ihr Gewissen erwacht und ihre Vernunft immer normaler wird und sie in der Lage sind, aus der Perspektive der normalen Menschlichkeit heraus das Richtige zu tun und zu sagen; sie verursachen keine Unterbrechungen oder Störungen, ihre Rede und ihre Handlungen sind nicht impulsiv, blind oder ungestüm, sondern basieren vollständig auf den Grundsätzen von Gottes Worten; ihre Vernunft ist besonders normal und ihre Menschlichkeit ist besonders aufrichtig und gütig. Auf welcher Grundlage also können diese Dinge erreicht und dieser Grad der Wiederherstellung erlangt werden? Das wird auf der Grundlage erreicht, dass die verdorbenen Dispositionen der Menschen geändert werden und dass die Menschen ihre verdorbenen Dispositionen durch das Praktizieren der Wahrheit und das Akzeptieren von Gottes Gericht und Züchtigung ablegen. Wenn deine verdorbenen Dispositionen jedoch nicht geändert oder abgelegt werden, dann können dein Gewissen und deine Vernunft, ohne die Wahrheit als dein Leben, nicht die Führung übernehmen, selbst wenn deine Menschlichkeit relativ gut ist und du etwas Gewissen und Vernunft besitzt, und du wirst immer noch oft von deinen verdorbenen Dispositionen beeinflusst, angestiftet und aufgestachelt, Dinge zu tun, die gegen dein Gewissen und deine Vernunft verstoßen. Selbst wenn du also ein bisschen Gerechtigkeitssinn besitzt, ist dieser lediglich eine Art Wunsch und Entschluss. Du hast lediglich ein bisschen gütige Menschlichkeit, aber weil deine verdorbenen Dispositionen dein Leben sind und dich von innen heraus kontrollieren, kannst du lediglich erreichen, nichts Böses zu tun und nicht die Initiative zu ergreifen, andere zu betrügen und zu schädigen, was schon ziemlich gut ist. Mit anderen Worten, du kannst nur sicherstellen, dass du nichts Böses tust, wenn deine eigenen persönlichen Interessen nicht betroffen sind, und sobald deine persönlichen Interessen betroffen sind, werden deine verdorbenen Dispositionen hervortreten, um dein Gewissen und deine Vernunft zu unterdrücken, was dich dazu bringt, deine eigenen Interessen und Rechte zu verteidigen, und so wird es für dich sehr schwierig sein, Gewissen und Vernunft die Führung übernehmen zu lassen. Warum ist das so? Weil die Wahrheit nicht dein Leben ist; vielmehr sind Satans verdorbene Dispositionen dein Leben. Daher kannst du nur ein bisschen vom Gewissen oder von der Vernunft deiner Menschlichkeit offenbaren, wenn deine Interessen nicht geschädigt werden. Sobald deine Interessen geschädigt oder bedroht werden, werden deine verdorbenen Dispositionen sofort hervortreten, um dein Gewissen und deine Vernunft zu unterdrücken, was dich dazu bringt, Dinge zu tun, die gegen Gewissen und Vernunft verstoßen – das heißt, Dinge, die gegen Moral und moralische Gerechtigkeit verstoßen – und du bist möglicherweise sogar zu allem fähig. Natürlich kann man sagen, dass all diese Handlungen gegen die Wahrheit verstoßen; das ist unvermeidlich. Daher hängt das, was eine Person auslebt, nicht von den Bedingungen ihrer Menschlichkeit ab, sondern davon, was ihre innere Lebensessenz ist. Wenn sie wirklich die Wahrheit als ihr Leben hat, dann enthält ihr Leben die Wahrheit, Gottes Worte und den Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Dann werden ihr Gewissen und ihre Vernunft der normalen Menschlichkeit in einem optimalen Zustand bleiben und in der Lage sein zu funktionieren, was sie befähigt, die Wahrheit zu praktizieren und nach den Grundsätzen zu handeln. Wenn jedoch die Lebensessenz einer Person in ihren verdorbenen Dispositionen besteht, dann werden ihr Gewissen und ihre Vernunft auf den niedrigsten Maßstab reduziert, das heißt, sie unterschreiten lediglich nicht die unterste Grenze der Menschlichkeit. Was ist diese unterste Grenze? „Ich werde nicht angreifen, solange mich niemand angreift; wenn ich angegriffen werde, werde ich mit Sicherheit zurückschlagen“; „Zahn um Zahn, Auge um Auge“; „Zahle anderen alles mit gleicher Münze heim.“ Was noch? „Besser ein echter Schurke sein als ein falscher Gentleman.“ Das ist die unterste Grenze, nach der sich viele Nichtgläubige verhalten. Für einen Nichtgläubigen ist es schon ziemlich gut, auf diese Weise praktizieren zu können. Was habt ihr daraus verstanden? Wenn du nicht nach der Wahrheit strebst, werden deine verdorbenen Dispositionen nicht abgelegt und deine Lebensessenz wird sich nicht ändern, und wenn sich deine Lebensessenz nicht ändert, dann werden dein Gewissen und deine Vernunft der normalen Menschlichkeit nicht im Wesentlichen wiederhergestellt, sondern werden nur der Form nach nicht die unterste Grenze der Menschlichkeit unterschreiten. Wenn jedoch deine verdorbenen Dispositionen abgelegt wurden und sich die Essenz deines Lebens verändert hat, dann werden das Gewissen und die Vernunft deiner normalen Menschlichkeit in einem gewissen Maße optimiert und angehoben. Was bedeuten „optimiert“ und „angehoben“ hier? Sie bedeuten, dass dein Gewissen und deine Vernunft normal zu funktionieren beginnen – es ist nicht so, dass sie lediglich die unterste Grenze nicht überschreiten, sondern sie erreichen den Maßstab des Praktizierens der Wahrheit. Sogenannte gute Menschen unter den Nichtgläubigen zeigen lediglich etwas Gewissen und Vernunft, begehen keine offenkundig bösen Taten und unterschreiten nicht die unterste Grenze der moralischen Gerechtigkeit. Das ist schon ziemlich gut; sie können als sehr gute Menschen betrachtet werden. Menschen jedoch, die die Wahrheit als ihr Leben haben, gehen darüber hinaus; sie haben die Fähigkeit, Recht von Unrecht zu unterscheiden, und können verschiedene Arten von Recht und Unrecht sowie verschiedene Arten von Menschen identifizieren. Was ist also ihre Grundlage? Ihre Grundlage sind die Wahrheitsgrundsätze. Sie besitzen die Wahrheitsgrundsätze – ist das nicht viel höher als der Maßstab von Gewissen und Vernunft? (Doch.) Weil sie die Wahrheit verstehen und die Wahrheit als ihr Leben haben und die Grundlage, nach der sie verschiedene Angelegenheiten identifizieren, viel höher ist als der Maßstab gewöhnlicher verdorbener Menschen, werden sie darauf bestehen, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, wenn sie mit komplexen Angelegenheiten konfrontiert werden. Nachdem sie die Wahrheitsgrundsätze erfasst haben, wird ihr Intellekt nicht verworren sein und ihr Denken wird klar sein. Was bedeutet klar? Es bedeutet rational. Egal, wie komplex die Angelegenheiten sind, denen sie begegnen, die Wahrheitsgrundsätze für die Praxis sind in ihre Herzen eingraviert; sie haben die Wahrheit genau und gründlich erfasst, und sie ist bereits zu ihrem Leben geworden. Angesichts aller Arten von komplexen Menschen, Ereignissen und Dingen haben sie ein grundlegendes Kriterium, nämlich sich an die Wahrheitsgrundsätze zu halten. Diese Wahrheitsgrundsätze ermöglichen es ihnen, das Wesen verschiedener komplexer Dinge und die Realität des Problems zu durchschauen; sie können diese Dinge identifizieren. Das ist ihre Rationalität. Ist diese Rationalität nicht höher als die gewöhnlicher Menschen? (Doch.) Wurde ihre Rationalität dann nicht gehoben und optimiert, nachdem sie dieses Niveau erreicht hatten? (Doch.) Diese Art von normaler Menschlichkeit ist das, was Gott will; Gott will keine verworrenen Menschen. Manche Leute sagen: „Ich bin arglos und feige, und ich werde immer schikaniert“, während andere sagen: „Mein Kaliber ist wirklich schlecht, und ich habe keine Fähigkeit oder kein Talent.“ Gott sagt, dass diese Dinge nicht wichtig sind und dass es wichtig ist, ob du die Wahrheitsgrundsätze verstehst. Wenn du die Wahrheitsgrundsätze verstehst und gemäß den Maßstäben und Grundsätzen eines ehrlichen Menschen sprichst und handelst, dann ist es keine wahre Torheit, selbst wenn Nichtgläubige dich als töricht verspotten. Warum? Weil deine Vernunft intakt ist und optimiert wird, sobald du die Wahrheitsgrundsätze verstehst – und weit über die Vernunft gewöhnlicher Menschen hinausgeht. Wenn du auf irgendeine Angelegenheit stößt, wirst du nicht verworren; du hast die richtigen Grundsätze, die richtige Haltung und die richtigen Ziele als Grundlage für deren Handhabung. Dein Verstand ist klar und deine Gedanken sind eindeutig. Du handelst in dem Bestreben, diesen Grundsätzen und Maßstäben gerecht zu werden, und du verstößt gewiss nicht gegen Gottes Absichten; du handelst sicher im Einklang mit Seinen Absichten. Nachdem du die Angelegenheit gehandhabt hast, werden – unabhängig davon, ob die Leute sie zu der Zeit durchschaut haben – nach Ablauf einer gewissen Zeit und wenn die Leute es verstehen, alle vollkommen überzeugt sein und wissen, dass deine Vorgehensweise äußerst vorteilhaft war. Was ist also die Grundursache für das Erreichen einer solchen Wirkung? Die Grundursache ist, dass du die Wahrheit als dein Leben hast. Nur dann kann deine Rationalität dich in die Lage versetzen, genaue Urteile, genaue Charakterisierungen und genaue Schlussfolgerungen über jeden und alles, sowie genaue Grundsätze der Praxis und natürlich genaue Grundsätze, um Menschen zu helfen und anzuleiten, zu erreichen. Wurde deine Rationalität dann nicht gehoben und optimiert? Woraus leitet die normale Menschlichkeit eine solche Rationalität ab? (Aus der Wahrheit.) Menschen, die die Wahrheit als ihr Leben haben, sind die Menschheit, die Gott will. Vielleicht bist du töricht, arglos, feige und inkompetent, vielleicht bist du in der Welt unbeliebt und wirst von den Leuten in der Welt schikaniert, aber all das spielt keine Rolle; das ist nicht das, worauf Gott schaut. Vielleicht bist du in der Welt sehr fähig, besonders geschickt darin, Menschen einzuschätzen, Trends zu erkennen und deine Segel nach dem Wind zu richten, aber auch das ist nutzlos; es ist nicht gleichbedeutend damit, dass deine Rationalität intakt ist. Nur wenn du die Wahrheit angenommen, die Wahrheit verstanden und alle Wahrheiten erfasst, praktiziert und Erfahrung darin gesammelt hast und die Wahrheit zu deinem Leben geworden ist, können deine Identifizierung, dein Urteil und deine Entscheidungsfindung in Bezug auf verschiedene Angelegenheiten genau sein.

Was das Gewissen betrifft: Worauf bezieht es sich laut unserer vorherigen Aussagen? Es ist der Sinn für Gerechtigkeit und die Güte einer normalen Menschlichkeit. Ein Mensch muss rechtschaffen und gütig sein, damit man von ihm sagen kann, er habe ein Gewissen. Wie also können die Rechtschaffenheit und die Güte der normalen Menschlichkeit optimiert und veredelt werden, nachdem man begonnen hat, an Gott zu glauben? Dies muss auf dem Fundament des Wahrheitsverständnisses aufbauen. Das heißt, nachdem ein Mensch die Wahrheit verstanden hat, bilden die Kriterien, nach denen er sich verhält und handelt, ein positives Ziel, das eine positive Wirkung, einen positiven Wert und eine positive Bedeutung für ihn selbst und für alle anderen haben wird. Sobald er die Wahrheit versteht, wird er alles auf der Grundlage der von Gott gelehrten Wahrheitsgrundsätze betrachten und handhaben. In den Augen anderer ist ein solcher Mensch ziemlich rechtschaffen. Was bedeutet Rechtschaffenheit? Rechtschaffen zu sein, bedeutet, weder nach links noch nach rechts abzuweichen, nicht zu Hitzköpfigkeit, Gefühlen, privaten Interessen oder Beziehungen oder persönlichen Absichten zu neigen, sondern vielmehr seine Praxis auf das korrekteste, angemessenste Ziel auszurichten – eines, das den Respekt, die Bewunderung und die Hochachtung der Menschen am meisten verdient. Man kann auch sagen, es bedeutet, seine Praxis auf ein Ziel auszurichten, das Gott als gut ansieht und billigt. Ist das nicht der „Rechtschaffenheit“, wie sie von der gewöhnlichen, verdorbenen Menschheit verstanden wird, überlegen? (Ja.) Was bedeutet diese Rechtschaffenheit? Sie steht vollkommen im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen, basiert gänzlich auf Gottes Worten und baut auf dem Fundament des Gewissens auf. Wenn ein Mensch die Wahrheit versteht, besitzt er die Wege und Grundsätze, um Probleme zu lösen und Angelegenheiten zu handhaben – ist das Gewissen dieses Menschen also nicht ziemlich perfekt? Ist es nicht optimiert worden? (Doch.) Sollte dann nicht ein wahrer Mensch, ein wahres geschaffenes Wesen, ein solches Gewissen besitzen? Sollte er nicht Rechtschaffenheit in diesem Sinne besitzen? (Doch.) Ein wahrer Mensch sollte in diesem Sinne Rechtschaffenheit besitzen, die mit der Wahrheit übereinstimmt, anstatt mit dem, was die Menschen sagen – entschlossen rechtschaffen und unparteiisch sowie offen und ehrlich zu sein, oder „ein echter Mann verbirgt nichts und steht immer zu seinen Taten“. Das ist Hitzköpfigkeit; es hat keinen tatsächlichen Inhalt und wird von den Menschen nur vorgetäuscht. Rechtschaffenheit gründet in der Wahrheit; sie zeigt sich in tatsächlich ausgelebten Praktiken. Es bedeutet, dass ein Mensch mit normaler Menschlichkeit die Wahrheit als seine Quelle und seinen Ausgangspunkt hat und in der Lage ist, verschiedene Angelegenheiten gemäß Gottes Worten zu behandeln und zu handhaben – das nennt man Rechtschaffenheit. Was Güte betrifft, versteht sich das umso mehr von selbst; sie übertrifft zumindest den Maßstab von Gewissen und Vernunft. In der Güte gibt es keine Heuchelei, geschweige denn Bösartigkeit. Sie besteht darin, gänzlich auf eine Weise zu handeln, die für die Menschen nützlich und erbaulich ist und gleichzeitig Gottes Anforderungen entspricht. Das Handeln gründet sich gänzlich auf das Ziel und die Kriterien, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, Gott zufriedenzustellen und Seinem Weg zu folgen. Dies ist die gütigste, wunderbarste Sache unter dem Himmel, im ganzen Universum. Ein Mensch, für den Gottes Worte oder die Wahrheit sein Leben sind, besitzt definitiv das gütigste Herz, denn er ist in der Lage, die Wahrheit anzunehmen, und dies entspricht vollkommen dem Maßstab, den Gott von den Menschen verlangt. Da er diese Art von Menschlichkeit besitzt, kann man ihn zu Recht rechtschaffen und auch gütig nennen. Denn er ist in der Lage, die Wahrheit anzunehmen und zu praktizieren, geht bei der Ausführung seiner Pflicht nicht nach seinen Gefühlen und hat keine Ambitionen und keine Begierden. Er birgt nicht die Gifte der traditionellen Kultur in sich, und sein Maßstab zur Beurteilung von Moral und Menschlichkeit ist nicht durch irgendwelche Philosophien, Gedanken oder Ansichten Satans verfälscht – er entspricht vollkommen der Wahrheit. So sag Mir, ist die Menschlichkeit, die ein solches Gewissen und eine solche Vernunft enthält, nicht bereits sehr optimiert? (Doch.) Da ein solcher Mensch die Wahrheit besitzt und weil das Wesen des Lebens, das er auslebt, die Wahrheit ist, ist die Menschlichkeit, die eine solche Lebensessenz besitzt, perfekt. Wenn ihr das Wort „perfekt“ nicht gerne hört, dann kann Ich es auch „optimiert“ nennen. Zumindest in Gottes Augen ist er optimiert und wird von Gott geliebt. Gott nutzt das kleine bisschen Bewusstsein für Gewissen, Vernunft und Schamgefühl, das die Menschen haben, um Seine Worte und die Wahrheit in sie hineinzuwirken. Wenn die Wahrheit von Gottes Worten in dich hineingewirkt ist, werden dein Gewissen und deine Vernunft weder geschwächt noch verdeckt, sondern sie werden im Gegenteil normaler und optimierter. Eine solche Menschheit ist es, die Gott will. Sagen wir nicht perfekt, sagen wir optimiert. Warum nicht perfekt? Wenn Ich perfekt sage, werden einige Leute, die kein spirituelles Verständnis haben, sagen: „Hast Du nicht gesagt, wir sollen keine perfekten Menschen sein?“ Also muss Ich dieses Wort meiden, damit es einige Leute nicht missverstehen. Tatsächlich kann man sagen, dass etwas, das in Gottes Augen optimiert ist, unter der geschaffenen Menschheit als perfekt bezeichnet werden kann. Diese Perfektion ist nicht die Perfektion in den Vorstellungen der Menschen, sondern vielmehr eine schöne und gute Sache, eine Kraft der Gerechtigkeit und auch eine positive Sache, die des Lobes, der Sehnsucht, der Wertschätzung, des Respekts und der Hochachtung durch die Menschen würdig ist. Wenn du also willst, dass dein Gewissen nicht nur darin verharrt, in deinem Verhalten die unterste Grenze der Menschlichkeit nicht zu unterschreiten, sondern du dein Gewissen empfindsamer und bewusster machen und deine Vernunft Gottes Anforderungen gerecht werden lassen willst, dann hast du nur einen Weg. Dieser Weg besteht nicht darin, die verschiedenen Fehler und Mängel der Menschlichkeit zu überwinden, sondern darin, nach der Wahrheit zu streben, sich um die verschiedenen Wahrheiten zu bemühen, die Gott die Menschen lehrt, und zu verstehen, welche Maßstäbe Gott für dich im Umgang mit Menschen, Ereignissen und Dingen anlegt und wie du diese betrachten, behandeln und handhaben solltest. Gott hat für all diese Aspekte Grundsätze und Maßstäbe vorgeschrieben. Was ist deine Aufgabe? Sie besteht darin, gemäß diesen Maßstäben auf diese Richtung, auf dieses Ziel hin zu praktizieren. Suche und verstehe zuerst, was die Maßstäbe für das Praktizieren der Wahrheit sind. Stelle als Nächstes Anforderungen an dich selbst gemäß den Maßstäben, die Gott fordert, während du gleichzeitig die verschiedenen Gedanken, Ansichten, Regeln, Vorschriften und so weiter in deinen Auffassungen und Vorstellungen loslässt, die nicht mit Gottes Worten oder der Wahrheit übereinstimmen. Lass dann Gottes Worte nach und nach zu deinen Grundsätzen der Praxis werden. Vergiss beim Lernen des Loslassens nicht, dass der Zweck des Loslassens nicht ist, dich zu einem Menschen mit leerem Herzen zu machen; Gott will, dass dein Leben Inhalt hat. Worauf bezieht sich dieser Inhalt? Er bezieht sich auf Gottes vorgeschriebene Grundsätze für verschiedene Angelegenheiten. Natürlich will Gott nicht, dass die Menschen die verschiedenen Grundsätze der Praxis in leere Theorien verwandeln und nur darüber reden, sie aber nicht in die Praxis umsetzen. Stattdessen hofft Er, dass die Menschen diese Wahrheitsgrundsätze fest zu einem Teil ihres Lebens machen und Gottes Worte in ihr wirkliches Leben einbringen können. Nehmen wir zum Beispiel die Ausführung einer Pflicht – welchen Maßstab fordert Gott in dieser Hinsicht von den Menschen? Er fordert von ihnen, sich bodenständig und ihrer angemessenen Stellung entsprechend zu verhalten. Das heißt, bei der Ausführung deiner Pflicht musst du bodenständig sein, darfst nicht oberflächlich oder nachlässig sein, darfst es nicht nur pro forma tun oder es tun, damit andere es sehen, und darfst dich auch nicht zur Schau stellen; natürlich ist noch wichtiger, dass du gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln musst. Du solltest so handeln, wie Gott es dir gebietet, und du solltest die Dinge unterlassen, von denen Gott dir sagt, dass du sie nicht tun sollst. Wenn du diese Dinge nicht vollständig unterlassen kannst, dann fange damit an, sie seltener zu tun, begehre gegen deine eigenen Begierden und deine eigenen Vorlieben auf und komme allmählich dahin, sie ganz zu unterlassen – ist das nicht leicht zu erreichen? (Doch.) Im Prozess des Strebens nach Errettung solltest du die verschiedenen verdorbenen Dispositionen, die durch Gottes Worte aufgedeckt werden, beseitigen und loslassen. Natürlich ist das Loslassen dieser verdorbenen Dispositionen nicht das endgültige Ziel. Das endgültige Ziel ist, unter der Voraussetzung des Loslassens dieser verdorbenen Dispositionen, Gottes Worte und Gottes Anforderungen anzunehmen. Sie anzunehmen dient weder dazu, deine Stimmung zu ändern, noch dazu, dir ein Leben in Würde zu ermöglichen; es dient dazu, deine verdorbenen Dispositionen abzulegen. Dies ist das endgültige Ziel, da du nur dann Errettung erlangen kannst, nachdem du deine verdorbenen Dispositionen abgelegt hast.

Das größte Hindernis auf dem Weg zur Errettung sind für die Menschen ihre verdorbenen Dispositionen. Deine geringe Bildung, dein hohes Alter oder deine unbeholfene Sprechweise und mangelnde Ausdrucksfähigkeit – all dies sind nicht die größten Hindernisse für die Errettung. Auch deine mangelnden Fachkenntnisse bei deiner Pflicht und deine Unfähigkeit, den Bogen rauszukriegen, sind nicht das größte Hindernis für deine Errettung. Was ist dann das größte Hindernis für die Errettung? Es sind deine verdorbenen Dispositionen. Natürlich sind die verschiedenen verdorbenen Dispositionen des Menschen, die in Gottes Worten aufgedeckt werden, für die Menschen nicht leicht zu beseitigen. Das liegt weder daran, dass die Menschen nicht bereit sind, ihre verdorbenen Dispositionen loszulassen, noch daran, dass ihre Gedanken und Ansichten überholt sind, und erst recht nicht an Mängeln oder Fehlern in ihrer Menschlichkeit oder daran, dass die Menschen abgestumpft sind, langsam reagieren und so weiter – all diese Dinge sind nicht die Wurzel des Problems. Woran liegt es dann? Es liegt einfach daran, dass die verdorbenen Dispositionen der Menschen in ihren Herzen Wurzeln geschlagen haben; die Menschen können sie nicht einfach ablegen, nur weil sie es wünschen, und so kommen ihre verdorbenen Dispositionen oft zum Vorschein, um Störungen zu verursachen und Ärger zu machen, während sie ihre Pflichten ausführen. Angenommen, du bist ein Kirchenleiter, und du hast etwas falsch gemacht und wurdest zurechtgestutzt. In diesem Fall solltest du es annehmen, zugeben, dass du etwas falsch gemacht hast, bereit sein, Buße zu tun, und diese falsche Vorgehensweise umkehren und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln. Das ist eine sehr einfache Angelegenheit, aber du schaffst es nicht. Du grübelst: „Wurde ich so zurechtgestutzt, weil sie mich unsympathisch finden und mich entlassen wollen?“ Klagen und Missverständnisse entstehen in deinem Herzen, und du versuchst sogar, mit Gott zu streiten: „Na gut, da Du mich unsympathisch findest und mich entlassen und ausmustern willst, lass uns das klarstellen. Ich habe mit achtzehn angefangen, an Gott zu glauben; ich war all die Jahre ein Leiter, habe Familie und Beruf entsagt, Ehe und Familie aufgegeben – wie wird das alles angerechnet?“ Je mehr du rechnest, desto mehr regst du dich auf. Ist das nur ein Nicht-loslassen-Können? Nein. Warum kannst du diese Dinge nicht loslassen? Hier gibt es ein grundlegendes Problem. Wenn du zurechtgestutzt wirst, fühlst du dich ungerecht behandelt, klagst und fühlst Widerstand in deinem Herzen, und du versuchst auch, zu argumentieren und dich zu rechtfertigen, und bittest sogar andere, sich für dich einzusetzen. Warum handelst du so? (Weil wir verdorbene Dispositionen haben.) Es gibt nur einen Grund, eine Grundursache: Du hast unbeseitigte verdorbene Dispositionen. Einige von euch werden sagen: „Liegt es daran, dass mein angeborenes Kaliber und meine angeborene Fähigkeit unzureichend sind und ich die Arbeit nicht bewältigen kann?“ Es ist möglich, dass dies bei einigen von euch einer der Gründe ist; wegen schlechten Kalibers seid ihr für die Arbeit nicht kompetent, und ihr versteht auch die Wahrheit nicht, also tut ihr Dinge, die Unterbrechungen und Störungen verursachen. Liegt das wirklich nur daran, dass dein Kaliber schlecht ist? Das ist nur ein Aspekt. Die Grundursache ist, dass es ein Problem mit deinem Gewissen gibt. Dieses Problem mit deinem Gewissen steht in direktem Zusammenhang mit deinen verdorbenen Dispositionen. Du hast Dinge getan, die Unterbrechungen und Störungen verursacht haben, und wurdest zurechtgestutzt – wie solltest du damit umgehen? Wie gehst du mit der Tatsache um, dass du für die Arbeit nicht kompetent bist? Wenn du die Wahrheit praktizieren kannst, sind das keine Probleme, und du kannst sie richtig angehen. Aber wie verhalten sich die meisten Menschen, wenn sie auf diese Dinge stoßen? Sie versuchen zu argumentieren, sie klagen, werden negativ und sprechen sogar hitzköpfig: „Liegt es nicht nur daran, dass du mein Kaliber für schlecht und mich für unfähig hältst? Hat nicht Gott mir dieses Kaliber gegeben? Und doch beklagst du dich, dass ich die Arbeit nicht bewältigen kann! Wenn du mich unsympathisch findest, hättest du das früher sagen sollen!“ Wenn während des Zurechtstutzens etwas härtere Worte fallen, denken sie: „Ist meine Hoffnung auf Segnungen dahin? Mein Status in diesem Leben ist in Gefahr, und vielleicht habe ich auch in der kommenden Welt keine Hoffnung mehr.“ Haben sie irgendeine Absicht, die Wahrheit zu suchen? Können sie sich in ihren Herzen unterwerfen? Es ist nicht leicht für sie, sich zu unterwerfen. All diese Äußerungsformen sind letztendlich darauf zurückzuführen, dass die Menschen verdorbene Dispositionen haben. Dein Kaliber ist schlecht und du bist für die Arbeit nicht kompetent – das ist nur einer der natürlichen Fehler oder Mängel der Menschlichkeit; das ist kein Problem. Selbst wenn deine natürlichen Fehler und Mängel groß sind und du für die Arbeit nicht kompetent bist, empfindet Gott dir gegenüber keinerlei Abneigung oder Abscheu. Aber abgesehen von deiner Inkompetenz bei der Arbeit, erkennst du deine eigenen Probleme nicht, klagst auch, fühlst Widerstand, wirst am Ende negativ und kehrst deinen Pflichten den Rücken – was ist das? Das sind verdorbene Dispositionen. Diese sind es, die du beseitigen musst. Richtig? (Ja.) Nachdem deine verdorbenen Dispositionen beseitigt sind, wirst du für Arbeiten brauchbar sein, für die dein Kaliber und die Bedingungen deiner Menschlichkeit ausreichend sind. Aber wenn du deine verdorbenen Dispositionen nicht beseitigst und nicht gemäß der Wahrheit praktizieren, dich nicht der Zurechtstutzung unterwerfen oder dich nicht der Enthüllung unterwerfen kannst, dann wirst du nicht brauchbar sein, egal wie gut dein Kaliber und wie überlegen die Bedingungen deiner Menschlichkeit sind. Verstanden? (Verstanden.) Sagt Mir, was war der Sinn dessen, worüber wir gerade Gemeinschaft gehalten haben? (Beim Glauben an Gott ist das Wichtigste, die eigenen verdorbenen Dispositionen zu kennen. Der Schwerpunkt sollte auf der Beseitigung der eigenen verdorbenen Dispositionen liegen, nicht auf äußeren Fehlern oder Unzulänglichkeiten der eigenen Menschlichkeit. Wenn wir auf Situationen stoßen, verstricken wir uns immer in Äußerlichkeiten, sind grundsätzlich unfähig, wesentliche Probleme zu lösen, und können uns auch nicht dem Zurechtstutzen oder den von Gott geschaffenen Umgebungen unterwerfen.) Wenn deine verdorbenen Dispositionen beseitigt sind und du in den Angelegenheiten, auf die du stößt, die Wahrheitsgrundsätze erfassen kannst und weißt, wie du sie gemäß den Grundsätzen handhaben sollst, dann wirst du bei der Ausführung deiner Pflicht brauchbar sein. Unabhängig davon, ob dein Kaliber hoch oder niedrig ist und wie viel Talent du hast: Wenn deine verdorbenen Dispositionen nicht beseitigt sind, dann wirst du nicht für die Verwendung geeignet sein, egal in welcher Position du eingesetzt wirst. Umgekehrt gilt: Wenn dein Kaliber und deine Fähigkeiten begrenzt sind, du aber verschiedene Wahrheitsgrundsätze verstehst – einschließlich derer, die du im Rahmen deiner Arbeit verstehen und erfassen solltest – und deine verdorbenen Dispositionen beseitigt wurden, dann wirst du ein für die Verwendung geeigneter Mensch sein. Verstanden? Ihr müsst diese Worte vielleicht eine Weile verdauen, um sie vollständig zu verstehen.

Gegenwärtig verlassen sich die meisten Menschen bei der Ausführung ihrer Pflicht immer noch auf ihre Begabungen und halten sich an Vorschriften. Solange sie nicht sündigen oder Böses tun, glauben sie, ihre Pflicht erfüllt zu haben. Sie konzentrieren sich nicht darauf, nach der Wahrheit zu streben und über sich selbst nachzudenken, um ihre verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Die meisten Menschen verstricken und verzetteln sich nur in Vorgehensweisen und Verhaltensweisen, konzentrieren sich aber nicht darauf, die Wahrheit zu suchen und gemäß den Grundsätzen zu handeln. Sie sind damit zufrieden, einfach das zu tun, was sie können, und zu versuchen, keine Unterbrechungen oder Störungen zu verursachen oder Dinge zu sabotieren, und das war’s. Die meisten Menschen sind noch nicht mit Zurechtstutzung oder Enthüllung in Berührung gekommen und haben weder Gericht noch Züchtigung erlebt, geschweige denn die Phase schwerer Prüfungen durchgemacht. Daher haben die verdorbenen Dispositionen der meisten Menschen noch nicht angefangen, sich zu verändern. Das ist keine gute Nachricht, aber es ist eine Tatsache. Ich gebe ein Beispiel, und dann werdet ihr wissen, was los ist. Siehst du, die meisten Menschen, die jetzt Pflichten ausführen, sind gewöhnliche Anhänger; sie haben keinen Status und sind noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem sie eine Arbeit ausführen, während sie Status und Macht haben. Der wesentliche Grundsatz, den die meisten Menschen praktizieren, ist, gehorsam und unterwürfig zu sein. Sie denken, dass die Leiter ohnehin gemäß den Arbeitsanordnungen des Oberen Gemeinschaft halten, also tun sie einfach, was die Leiter von ihnen verlangen, und zwar so, wie die Leiter es von ihnen verlangen. Sie denken, dass es nicht nötig ist, Recht von Unrecht zu unterscheiden oder zu untersuchen, ob es mit der Wahrheit übereinstimmt, und dass alles in Ordnung ist, solange sie keine Fehler machen. Bedeutet das, die Wahrheitsgrundsätze als sein Leben zu haben? (Nein.) Unter welchen Umständen kann dann festgestellt werden, ob du die Wahrheit als dein Leben hast? Wenn du als Leiter ausgewählt wirst, um Kirchenarbeit zu leisten; das offenbart die Menschen am meisten. Ob du Grundsätze bei der Handhabung von Angelegenheiten hast und wie viel deiner verdorbenen Dispositionen du offenbarst, kann beweisen, ob du die Wahrheitsrealität besitzt und ob du als Leiter oder Mitarbeiter geeignet bist. Wie solltest du damit umgehen, wenn du verdorbene Dispositionen offenbarst? Solltest du dich öffnen und über die Wahrheit Gemeinschaft halten oder dich verbergen und tarnen? Das ist auch der Zeitpunkt, an dem die Menschen am meisten offenbart werden. Die meisten Menschen in der Kirche sind nicht in der Lage, die Dinge gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu betrachten; stattdessen betrachten und kommentieren sie die Dinge gemäß ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen und basierend auf ihren Vorlieben. Die meisten Menschen denken: „Solange ich bei meiner Pflicht keine größeren Fehler mache und die Arbeit so weiterlaufen lasse, ist das genug. Wenn ich einen größeren Fehler mache und zur Selbstreflexion isoliert oder in eine B-Gruppe versetzt werde, dann ist das einfach mein Pech.“ Was veranschaulicht diese Situation? Obwohl du in der Lage bist, im Prozess der Ausführung deiner Pflicht gehorsam und unterwürfig zu sein und zu tun, was auch immer verlangt wird, bedeutet das nicht, dass du die Wahrheit als dein Leben hast, und es bedeutet nicht, dass du ein Mensch bist, der sich Gott unterwirft. Wenn du als Leiter ausgewählt wirst und diesen Status erlangst, wirst du offenbart werden. Warum? Sobald du Status hast, wirst du tun, was immer du willst, alles in die Hand nehmen, die vollständige Herrschaft an dich reißen und ein unabhängiges Königreich errichten; du wirst auf der Grundlage von Hitzköpfigkeit, auf der Grundlage deiner verdorbenen Dispositionen und auf der Grundlage deines eigenen Verlangens und Ehrgeizes handeln. Also bist du immer noch nicht brauchbar. Bisher kann man sagen, dass neunundneunzig Prozent der Menschen sich in dieser Art von Zustand und Verfassung befinden. Obwohl die meisten Menschen ihre Pflicht seit vielen Jahren ausführen und äußerlich relativ gehorsam und brav geworden sind, bedeutet das, dass sie keine verdorbenen Dispositionen mehr haben? (Nein.) Ihr Verhalten ist nicht mehr ausschweifend, äußerlich sind sie brav, und sie scheinen ein wenig den Anstand eines Heiligen zu haben, aber ihre verdorbenen Dispositionen haben sich nicht im Geringsten verändert, weil sie nicht aktiv die Wahrheit suchen, um ihre eigenen verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Wenn bei ihrer Arbeit Probleme auftreten, egal ob sie von den Leitern oder vom Oberen gestutzt werden, denken sie höchstens: „In Ordnung, wenn sie mir sagen, ich soll es korrigieren, werde ich es korrigieren. Ich werde einfach ein bisschen mehr Mühsal ertragen, ein bisschen mehr Zeit aufwenden und mich beeilen und es neu machen.“ Sie haben lediglich diese Art von Haltung und Mentalität. Das stellt keine Unterwerfung unter die Wahrheit dar, und es stellt keine wahre Unterwerfung dar. Woher kommt diese Mentalität? Sie kommt daher, dass die Menschen in ihrem Glauben an Gott eine positive Sehnsucht verspüren, die Sehnsucht, gute Menschen zu sein, die Sehnsucht, dem Maßstab entsprechende geschaffene Wesen zu sein. Dieser Wunsch bewirkt diese Art von Mentalität im täglichen Leben der Menschen und bei der Ausführung ihrer Pflicht; menschlich ausgedrückt heißt das: „Bloß keinen Ärger machen; lasst uns alle brav sein.“ Worauf bezieht sich „brav sein“? Ist das ein Wahrheitsgrundsatz? Das bringt dich nur dazu, zu gehorchen, Regeln zu befolgen und keinen Ärger zu machen. Das ist die Mindestanforderung an die Menschen, und sie erreicht nicht den Rang eines Wahrheitsgrundsatzes. Was ist dann der Wahrheitsgrundsatz? Es ist, dass du aktiv Gottes Absichten suchen musst. Wenn du verdorbene Dispositionen offenbarst, wenn du egoistische Begierden hast oder Hitzköpfigkeit offenbarst, wenn verdorbene Dispositionen einen Zustand in dir hervorrufen, musst du diese Äußerungsformen aktiv mit Gottes Worten vergleichen. Mit Gottes Erleuchtung, Führung, Hilfe, Unterstützung und sogar dem strengen Gericht und der strengen Züchtigung durch Gottes Worte änderst du nach und nach deine Haltung gegenüber Gottes Worten, dein Grad der Annahme von Gottes Worten wird immer höher, und du erkennst Gottes Worte zunehmend an und sagst zunehmend Amen zu ihnen. Dann nimmst du Gottes Worte in dich auf, lässt abwegige und absurde Gedanken und Ansichten los und hältst nicht länger am Erbe des Menschen fest; du bist in der Lage, die Wahrheit anzunehmen, und du bist in der Lage, gemäß Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen die Menschen, Ereignisse und Dinge um dich herum zu handhaben und deine Perspektive, deinen Standpunkt und deine Sichtweise gegenüber Menschen, Ereignissen und Dingen zu ändern. Das ist der Weg, um deine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Habt ihr nun diese Art von proaktiver Praxis? Ich denke, dass neunundneunzig Prozent der Menschen sie nicht haben. Die meisten Erfahrungszeugnisse der Menschen handeln davon, dass sie ein Umfeld erlebt haben, in dem sie sich gezwungen sahen, auf eine bestimmte Weise zu handeln, und in ihren Handlungen „Unterwerfung unter Gott“ zu erreichen. Sie sind sehr zufrieden mit sich selbst und denken, sie besäßen die Wahrheitsrealität. Obwohl du einen Zeugnisartikel verfasst hast, geht es dabei in Wirklichkeit darum, dich selbst zu rühmen, dich selbst zu bezeugen und dich selbst zu etablieren: „Sieh her, ich habe ein Zeugnis. Ich habe Gott nicht enttäuscht. Ich habe in diesem Umfeld an meiner Pflicht festgehalten!“ In den Erfahrungszeugnissen anderer Menschen geht es darum, wie sie nach der Zurechtstutzung über sich nachdenken und zu der Erkenntnis gelangen, dass sie oberflächlich waren und Gott nicht zufriedengestellt haben, und nun bereit sind, Buße zu tun. Selbst wenn es eine Phase der Buße gibt, in der es so scheint, als wären sie nicht mehr oberflächlich, haben sich ihre verdorbenen Dispositionen geändert? Nein. Hinter den Kulissen sind sie immer noch enorm arrogant und überheblich. Ihr Standpunkt, ihre Perspektive und ihre Sichtweisen, auf deren Grundlage sie Menschen und Dinge betrachten und handhaben, gründen sich nicht im Geringsten auf Gottes Worte. Ihre verdorbenen Dispositionen haben also überhaupt nicht angefangen, sich zu verändern! Was also ist die Veränderung, von der du sprichst? Sie ist lediglich eine Veränderung des Verhaltens, der Lebensweise und vielleicht des Tons, der Ausdrucksweise und des Stils, die du im Umgang mit Menschen und Dingen an den Tag legst. Dein Glaube hat sich ebenfalls verstärkt; nachdem du in verschiedenen Situationen viele Male zurechtgestutzt wurdest, bist du in der Lage, die Wahrheit zu suchen und verstehst nun viele Wahrheiten, und deine Entschlossenheit, Gott zu folgen, ist gefestigter als zuvor – all diese Aspekte haben sich verändert. Diese Veränderungen geben den Menschen mehr Zuversicht, Rettung zu erlangen, und sie sind eher bereit, nach der Wahrheit zu streben, und stehen ihrer Nachfolge Gottes hoffnungsvoller und optimistischer gegenüber. Welche Prüfungen oder welche Drangsal ihnen auch widerfahren, sie werden nicht mehr so negativ, dass sie ihrem Glauben den Rücken kehren. Doch all das sind nur Veränderungen im äußeren Ausleben einer normalen Menschlichkeit. Diese relativ positiven und aktiven Gedanken und Sichtweisen nehmen allmählich die Herzen der Menschen ein. Diese Veränderungen sind Anzeichen dafür, dass ihre Herzen erweckt und belebt werden. Das bedeutet, dass die Menschen proaktiver und ehrgeiziger werden und sich stärker nach positiven Dingen sehnen. Sie werden zuversichtlicher in ihrem Streben nach Gottes Worten, Seinem Wirken und Seinen Anforderungen. Natürlich haben sie auch eine klarere Vorstellung vom wichtigsten Werk, das Gott vollbringt – das Werk der Rettung der Menschen. Unter diesen Voraussetzungen führen viele Menschen ihre Pflichten bodenständiger, regelkonformer und gehorsamer aus als zuvor. Die Effektivität ihrer Pflichten verbessert sich, insbesondere bei technischen Aufgaben, die jetzt schneller voranschreiten. Sie sind nicht mehr so träge wie zuvor, als Aufgaben, die nur wenige Tage dauern sollten, sich über eine Woche oder länger hinzogen – jetzt gibt es in nur wenigen Tagen Ergebnisse. Das sind natürlich gute Nachrichten. Doch was ist die schlechte Nachricht? Sie ist, dass das, was ihr offenbart und zeigt, lediglich Veränderungen in eurem Verhalten, eurer Denkweise und eurer Geisteshaltung sind, und einige Anzeichen dafür, dass relativ positive, aktive und optimistische Elemente in eurem Unterbewusstsein erweckt werden. Doch diese Anzeichen bedeuten nicht, dass eure verdorbenen Dispositionen angefangen haben, sich zu verändern. Das ist keine besonders erfreuliche Nachricht, oder? (Nein, ist es nicht.) Auch wenn sie nicht besonders erfreulich ist, handelt es sich hierbei um einen unausweichlichen Prozess, damit die verdorbene Menschheit Rettung erlangen kann. Die Menschen sind so armselig und erbärmlich, so unreif und so langsam darin, Lebenseintritt zu erlangen und ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen. Die grundlegende Ursache für diese Langsamkeit ist, dass eine solche Menschheit nicht die Fähigkeit besitzt, die Wahrheit anzunehmen, und dass sie so taub gegenüber der Wahrheit, gegenüber positiven Dingen und gegenüber allem, was von Gott kommt, ist.

Manche Menschen glauben seit über zehn, zwanzig oder dreißig Jahren an Gott und erkennen doch erst jetzt, dass sie sich nach all den Jahren lediglich in ihrem äußeren Verhalten etwas verändert und in ihren Herzen ein leichtes Erwachen erlebt haben, ohne dass sich ihre verdorbenen Dispositionen grundlegend verändert haben. Manche, die einige Verhaltensänderungen an sich bemerken, denken, dies sei eine Veränderung der Lebensdisposition und prahlen sogar vor anderen: „Seht her, hat sich meine Lebensdisposition nicht verändert?“ In Wirklichkeit hat sich nur dein Verhalten verändert; du hast nicht die tatsächlichen Äußerungsformen einer dispositionellen Veränderung und hast keine normale Menschlichkeit ausgelebt. Wie kann man also feststellen, ob es eine Veränderung in deiner Disposition gegeben hat? Das ist kein Gesichterlesen; man kann es nicht an deinem äußeren Erscheinungsbild erkennen, noch indem man zuhört, was du sagst, und schon gar nicht, indem man dich deine Entschlüsse und Wünsche äußern hört – Entschlüsse und Wünsche sind die hohlsten Dinge. Woran kann man es dann erkennen? Man kann es daran erkennen, ob du, ohne dass dich jemand vorantreibt, beaufsichtigt oder auch nur unterstützt und dir hilft, den Weg und die Fähigkeit hast, jede Angelegenheit gemäß Gottes Worten zu betrachten und zu handhaben, und ob du Gottes Worte als dein Leben in deinem Herzen hast, um dich bei allem, was du tust, zu zügeln. Wenn du dieses Niveau nicht erreicht hast, dann lass uns über ein niedrigeres sprechen: ob du das Bewusstsein hast, Gottes Worte als den Grundsatz für alles zu verwenden, was du tust und sagst. Wenn du das nicht erreichen kannst, dann hast du leider nicht die Wahrheit als dein Leben. Deine verdorbenen Dispositionen sind immer noch dein Leben; sie können dich immer noch jederzeit und überall kontrollieren und dein Bewusstsein sowie deine Gedanken und Ansichten beherrschen. Jederzeit und überall wirst du jeden Menschen, jedes Ereignis oder jede Sache auf der Grundlage deiner eigenen Emotionen, deiner Stimmung, deiner Wünsche, deines Urteils, deiner Perspektive und deiner Vorlieben behandeln und handhaben. Du bist immer noch in großer Gefahr; du kannst deine Pflicht immer noch nicht unabhängig erfüllen, und du bist nicht in der Lage, unabhängig zu leben – du musst dich immer auf andere verlassen, und ohne die Unterstützung anderer wirst du fallen. Das bedeutet, deine Größe ist zu klein; es beweist, dass du die Wahrheit nicht als dein Leben gewonnen hast. Was bedeutet es, die Wahrheit nicht als Leben gewonnen zu haben? Es bedeutet, du hast lediglich ein oder zwei Grundsätze, die dich davon abhalten, schlechte Dinge zu tun oder größere Fehler zu machen. Das heißt, wenn deine Rationalität normal ist und dich niemand anstiftet oder aufhetzt, wirst du Gott absolut nicht absichtlich lästern oder verfluchen oder die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören. Die Tatsache, dass du dies nicht absichtlich tust, bedeutet jedoch nicht, dass du unfähig bist, es zu tun; du tust es vielleicht nicht aktiv, aber du kannst es immer noch passiv tun. Worauf bezieht sich hier passiv? Es bedeutet, deine verdorbenen Dispositionen können jederzeit zum Vorschein kommen, um dich zu kontrollieren und dich dazu zu bringen, alles Mögliche zu sagen und zu tun, und dich veranlassen, eine Person oder eine Angelegenheit jederzeit mit abwegigen und absurden Ansichten zu betrachten und dann deine verdorbenen Dispositionen zu verwenden, um eine Angelegenheit zu handhaben oder mit einer Art von Mensch umzugehen. Nehmen wir beispielsweise an, du hast etwas falsch gemacht und denkst, du kannst es weder den Oberen, die Leiter noch sonst jemanden wissen lassen. Unabhängig davon, aus welchem Grund, hast du in jedem Fall deine eigenen teuflischen Ideen. Also verbirgst du es und sagst nichts. Haben hier deine verdorbenen Dispositionen das Sagen, oder hat die Wahrheit das Sagen? Offensichtlich haben deine verdorbenen Dispositionen das Sagen. Deine verdorbenen Dispositionen beherrschen dich, bringen dich dazu, es zu verbergen und nichts zu sagen, und du kannst dich nicht befreien. Was bedeutet es, sich nicht befreien zu können? Es bedeutet, dass du, obwohl du bereit bist, die Wahrheiten zu praktizieren, die du verstehst, nicht die Kraft dazu hast; du kannst deine verdorbenen Dispositionen einfach nicht überwinden. Das bedeutet, dass du in Schwierigkeiten steckst; du kannst die Wahrheit nicht praktizieren. Wenn du Dinge verbergen und andere täuschen willst, bist du durchaus in der Lage, Verheimlichungen und Täuschungen zu begehen, insbesondere gegenüber dem Oberen, indem du nur gute Nachrichten meldest aber keine schlechten, und sogar indem du die Oberen täuschst und Dinge vor den Niedrigergestellten verbirgst. Du sagst: „Ich liebe die Wahrheit wirklich, und ich bin ein Mensch, der die Wahrheit praktiziert. Ich mache mir sorgfältig Notizen zu jeder Wahrheit, die Gott spricht, denke sorgfältig darüber nach, fasse sie sorgfältig zusammen und praktiziere sie dann im wirklichen Leben.“ Du denkst so, du hast diesen Wunsch, aber das bedeutet nicht, dass du die Wahrheit praktiziert hast. Warum? Weil du viele abwegige und absurde Gedanken und Ansichten in dir hast, die dein Herz bereits besetzt haben. Folglich sind verdorbene Dispositionen zu deinem Leben geworden. Deine verdorbenen Dispositionen haben das Sagen und beherrschen deine Gedanken und Handlungen. Selbst wenn du die Wahrheit praktizieren willst, ist es sinnlos; du kannst dich nicht dazu durchringen. Wenn deine verdorbenen Dispositionen also nicht beseitigt sind, ist es unmöglich für dich, gemäß den Grundsätzen zu handeln, selbst wenn du deine Pflicht ausführst – es ist schon ziemlich gut, wenn du dich davon abhalten kannst, Gott aktiv und offen zu richten, Ihm zu widerstehen oder Ihn zu lästern. Mit verdorbenen Dispositionen, die in deinem Herzen herrschen, kannst du jedoch nicht anders, als gegen Gott zu rebellieren und Ihm zu widerstehen. Vielleicht denkst du, dass du nur in Situationen, in denen du passiv bist oder in Momenten der Verzweiflung versuchst, den Oberen zu täuschen und Dinge vor ihm zu verbergen und Gott zu täuschen, und dass du nur in Momenten der Verzweiflung Menschen unterdrückst oder Hitzköpfigkeit offenbarst. Liegt es wirklich an vorübergehenden Momenten der Verzweiflung? Nein, es ist das Ergebnis davon, dass deine tief verwurzelten verdorbenen Dispositionen das Sagen haben. Es ist unvermeidlich. Warum ist es unvermeidlich? Weil die Wahrheiten, die du verstehst, für dich lediglich eine Art Bereitschaft, eine Art Glaube sind; sie sind noch nicht zu deinem Leben geworden. Unabhängig davon, ob du Wissen hast oder ob dein Kaliber hoch oder niedrig ist, zumindest ist die Wahrheit nicht zu deinem Leben geworden. Das heißt, die Wahrheit hat in dir nicht das Sagen; was in dir das Sagen hat, sind satanische Dispositionen und Satans Philosophien. Wenn du von satanischen Dispositionen beherrscht wirst, lebst du nach satanischen Dispositionen und immer noch unter Satans Einfluss. Wenn deine Interessen und dein Ansehen nicht verletzt werden, wenn dein Status, dein Ruhm und dein Gewinn nicht betroffen sind, bist du bereit, ein wenig von der Wahrheit zu praktizieren. Aber sobald dein Ruhm, dein Gewinn, dein Status oder dein Bestimmungsort betroffen sind, packen und kontrollieren dich deine verdorbenen Dispositionen fest und eisern. Du hast immer noch keine wahre Unterwerfung unter Gott; du wirst immer noch zu hundert Prozent Gott und die Wahrheit verraten. Sind deine verdorbenen Dispositionen gemessen an diesen Erscheinungen beseitigt worden? Sind sie abgelegt worden? Ist die Wahrheit zu deinem Leben geworden? Wenn etwas geschieht und die Wahrheiten, die du verstehst, deine verdorbenen Dispositionen nicht überwinden können, deine Entscheidungen und Wünsche nicht überwinden können, deine Begierden, Ambitionen, deinen Status und deinen Ruf nicht überwinden können, dann sind die Wahrheiten, die du verstehst, nicht dein Leben. Wenn die Wahrheit zu deinem Leben wird, kannst du diese verdorbenen Dispositionen ganz natürlich überwinden. Wenn du deine verdorbenen Dispositionen nicht überwinden kannst, zeigt das, dass die Wahrheit in dir noch nicht das Sagen hat und dass sie noch nicht zu deinem Leben geworden ist. Du sagst, du liebst die Wahrheit, aber das ist nur deine Sehnsucht und dein Wunsch; es repräsentiert nicht dein Leben. Menschen mit normaler Menschlichkeit haben alle positive Sehnsüchte. Bedeutet die Sehnsucht, ein guter Mensch zu sein, dass du ein guter Mensch bist? (Nein.) Bedeutet die Liebe zur Wahrheit, zur Fairness und zur Gerechtigkeit, dass du Wahrheit, Fairness und Gerechtigkeit besitzt? Nein – du besitzt diese Dinge nicht, du sehnst dich nur nach ihnen. Worauf bezieht sich Sehnsucht? (Auf den wunderbaren Wunsch eines Menschen.) Richtig, es ist nur ein Wunsch. Es hat nichts damit zu tun, wie du dich tatsächlich verhältst, oder? (Nein.)

Habt ihr nun die Wahrheit als euer Leben? (Nein.) Woran kann man erkennen, ob du die Wahrheit als dein Leben hast? Man kann es daran erkennen, ob die Wahrheiten, die du verstehst, deine verdorbenen Dispositionen überwinden können, wenn deine Interessen mit der Wahrheit in Konflikt geraten, wenn deine Interessen kurz davor stehen, Verluste zu erleiden oder bedroht zu werden. Wenn sie das können, dann bist du ein Mensch, der die Wahrheit als sein Leben hat. Wenn sie es nicht können, beweist das, dass deine Größe sehr klein ist. Wie klein? Du hast nicht die Wahrheit als dein Leben. Das ist die Realität. Manche Leute sagen: „Wenn wir die Wahrheit nicht als unser Leben haben, warum können wir dann immer noch allem entsagen, um unsere Pflichten in Gottes Haus auszuführen? Warum können wir immer noch für Gott leiden und einen Preis zahlen?“ Manche sagen sogar: „Ich besitze bereits eine gewisse Hingabe; ich bin bereits zu einem Überwinder gemacht worden.“ Tatsächlich sind solche Aussagen durch die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen verfälscht. Es ist nicht falsch, dass Menschen Vorsätze und Bestrebungen haben. Die Sehnsucht der Menschen nach dem Licht, nach Gerechtigkeit, und auch ihre Sehnsucht, nach der Wahrheit zu streben, Errettung zu erlangen und so weiter – diese wunderbaren Wünsche können einen Teil ihres Bewusstseins, die Richtung des Weges, den sie gehen, und natürlich auch einige ihrer Verhaltensweisen und äußerlich einige Aspekte ihres Auftretens und ihrer Lebensweise verändern. Worauf bezieht sich hier Veränderung? Angenommen, du hast gegenwärtig Glauben, dein Zustand ist sehr gut, du bist nicht negativ, und deine Pflicht verläuft besonders reibungslos. Folglich fühlst du, dass du besonders treu bist und dass du Hoffnung auf die Erfüllung deines Wunsches nach Errettung hast. Es macht dir nichts aus, jede Mühsal zu ertragen. Aber gute Zeiten währen nicht ewig. Im Prozess der Ausführung deiner Pflicht stößt du auf einige Rückschläge und Misserfolge, wirst zurechtgestutzt, machst viele Umwege und wirst sogar von Antichristen irregeführt und unterdrückt, wodurch du viele Kränkungen erleidest. Dann verspürst du Unbehagen in deinem Herzen. Du verstehst die Wahrheit nicht, weißt nicht, warum diese Dinge geschehen sind, und du bekommst keine Antworten, wenn du zu Gott betest, also fühlst du dich bekümmert. Das Eintreten dieser Dinge versetzt deinem Entschluss, dich nach der Wahrheit und dem Licht zu sehnen, in hohem Maße einen gewissen Schlag und richtet Verwüstung an. Nachdem du diese Verwüstung erlitten hast, willst du deine Pflicht nicht länger ausführen, weil du das Gefühl hast, dass sie sinnlos ist. Was ist hier los? Wie hast du dich so schnell verändert? Warum bist du wie ein völlig anderer Mensch als zuvor? Wenn du Größe und die Wahrheit als dein Leben hättest, würde sich deine Hingabe nicht ändern. Aber weil du die Wahrheit nicht als dein Leben hast, sind dein innerer Zustand, deine Mentalität und dein Antrieb, an Gott zu glauben und dich aufzuwenden, immer instabil und schwanken zwischen heiß und kalt. In Zeiten, in denen alles reibungslos verläuft und du guter Laune bist, hast du Antrieb und beim Gebet viel zu sagen, bist bereit, Gottes Worte zu lesen, arbeitest sehr hart bei deiner Pflicht und es macht dir nichts aus, beschäftigt oder müde zu sein und jede Mühsal zu ertragen. Aber sobald die Dinge auch nur geringfügig ungünstig werden, wirst du negativ und schwach und verlierst den Antrieb, deine Pflicht auszuführen. Wenn du eine Mahlzeit auslässt oder etwas weniger schläfst, empfindest du es als immense Mühsal, und Klagen steigen in deinem Herzen auf: „Warum sollte ich leiden? Ich verdiene nicht einmal Geld mit der Ausführung meiner Pflicht, es lohnt sich nicht!“ Siehst du, deine Mentalität ist völlig anders. Warum hat eine so große Veränderung stattgefunden? Weil du die Wahrheit nicht als dein Leben hast und deine verdorbenen Dispositionen immer noch in dir existieren. Wenn Menschen enthusiastisch sind, haben sie das Gefühl, keine Ambitionen, Begierden oder Forderungen an Gott zu haben. In Wirklichkeit haben ihre verdorbenen Dispositionen im Inneren immer noch das Sagen; diese Dinge bleiben unverändert. Wenn Menschen positiv eingestellt sind, sprühen sie vor Begeisterung und Tatendrang, und niemand kann sie aufhalten. Wenn sie negativ sind, sind sie wie ein Häufchen Elend, das von niemandem aufgerichtet werden kann. Sie neigen zu Extremen und sind völlig instabil. Das zeigt, dass es ihrer normalen Menschlichkeit an etwas fehlt. Was fehlt ihnen? Ihnen fehlt die Wahrheit als ihr Leben – das ist es. Dein Zustand schwankt zwischen heiß und kalt, in einem Moment negativ und im nächsten positiv. Wodurch wird das verursacht? Es sind deine verdorbenen Dispositionen, die Ärger machen. Heute lassen sie dich das eine denken, morgen das andere; auf jeden Fall stimmen diese Gedanken immer mit deinen Wünschen, deiner Hitzköpfigkeit und deinem aktuellen Zustand, deiner aktuellen Stimmung und deinen aktuellen Emotionen überein. Aber es ist anders, wenn Menschen die Wahrheit in sich haben. Wenn die Wahrheit zu deinem Leben wird, wird sie dich immer in die Lage versetzen, eine genaue und wahre Definition dessen zu haben, was du tust, und das wird sich niemals ändern. Du wirst nicht zwischen heiß und kalt schwanken, und du wirst nicht aufgrund eines einzigen Misserfolgs und Sturzes oder aufgrund einer kleinen Zurechtstutzung oder eines kleinen Rückschlags negativ werden und in einem Tief stecken bleiben. Du wirst auch nicht so positiv sein, dass du dich wie ein fanatischer Jugendlicher verhältst, der drei Tage und Nächte wach bleibt. Stattdessen wirst du normale Rationalität haben. Richtig? (Ja.) Sobald die Menschen die Wahrheit verstehen und die Wahrheit zu ihrem Leben wird, werden ihre Visionen klar. Sie wissen, warum sie Gott folgen müssen, warum sie ihre Pflicht ausführen müssen, welche Ergebnisse sie bei der Ausführung ihrer Pflicht erzielen sollten und was der Zweck, die Bedeutung und der Wert des Ertragens dieser Mühsale sind. Sie verstehen all diese Wahrheitsgrundsätze in ihren Herzen durch und durch, ohne Verwirrung oder Trübheit. Und so leiden sie bereitwillig und ohne Klagen, sie haben Regeln und Grundsätze in allem, was sie tun, und sie verlieren niemals den Glauben an Gott. Wenn sie sich negativ fühlen, beklagen sie sich nicht über Gott oder kehren Ihm den Rücken, und wenn sie sich positiv fühlen, haben sie keine zusätzlichen Forderungen an Gott, und ihr Zustand ist sehr normal. Seid ihr jetzt so? (Nein.) Was sollte dann getan werden? (Von nun an sollten wir uns darauf konzentrieren, nach der Wahrheit zu streben, um unsere verdorbenen Dispositionen zu beseitigen; es gibt keinen anderen Weg.) Es gibt keinen anderen Weg als das Streben nach der Wahrheit. Lass Mich dir sagen: Wenn du nicht nach der Wahrheit strebst und verdorbene Dispositionen stets als dein Leben die Führung übernehmen, dann wirst du keinen guten Bestimmungsort haben; bestenfalls wirst du als Arbeitskraft enden. Aber wenn du nach der Wahrheit strebst, wird deine Hoffnung auf Errettung groß sein, und die Segnungen, die du letztendlich empfängst, werden ebenfalls groß sein. Wenn du nach der Wahrheit strebst, wirst du frei von der Knechtschaft der verdorbenen Dispositionen sein, verdorbene Dispositionen werden nicht länger dein Leben sein, und folglich wirst du wirklich Hoffnung auf Errettung schöpfen. Wenn du nicht nach der Wahrheit strebst, deine verdorbenen Dispositionen unbeseitigt bleiben und du dich allein auf Selbstbeherrschung und Willenskraft verlassen willst, um Gutes zu tun und Böses zu unterlassen, dann ist es schwer zu sagen, ob du es überhaupt bis zum Ende des Weges schaffst. Verstanden? (Verstanden.) Was ist das größte Problem, das die Menschen beim Glauben an Gott lösen müssen? (Verdorbene Dispositionen.) Die Beseitigung der verdorbenen Dispositionen ist das Entscheidendste. Denke nicht: „Ich führe jetzt eine Vollzeitpflicht im Haus Gottes aus und wende mich in Vollzeit auf, also bin ich ein Überwinder!“ Gott spricht davon, eine Gruppe von Überwindern zu schaffen – was ist mit Überwindern gemeint? „Diese sind’s, die dem Lamme nachfolgen, wo Es hingeht“ (Offenbarung 14,4). Das sind Überwinder im einfachen Sinne des Wortes. Man kann nicht damit zufrieden sein, nur ein Überwinder zu sein. Ein Überwinder in diesem einfachen Sinne zu sein bedeutet nicht, dass die eigenen verdorbenen Dispositionen abgelegt wurden, und es bedeutet nicht, dass man die Wahrheit als sein Leben hat. Diejenigen, die letztendlich gerettet werden, sind nicht nur Überwinder – so einfach ist das nicht. Überwinder sind lediglich diejenigen, die die säkulare Welt, Satan, böse Trends und böse Regime überwinden – das sind Überwinder. Wenn du lediglich einige Wahrheitsgrundsätze verstehst und vorübergehend das Fleisch und die Gefühle überwinden kannst oder nicht von verschiedenen haltlosen Gerüchten eingeschränkt wirst oder nicht von bösen Menschen oder Ungläubigen gestört wirst, erfüllt das immer noch nicht vollständig den Maßstab eines Überwinders. Nur diese wenigen geringfügigen Erfahrungen zu haben, ist nicht von großem Wert. Was ist wertvoll? Die Wahrheit als sein Leben zu haben, ist das Wertvollste. Wie kann man die Wahrheit zu seinem Leben machen? Es gibt nur einen Weg: Du musst mehr von Gottes Worten lesen und diese mehr praktizieren und erfahren. Nur auf diese Weise kannst du die Wahrheit aus Gottes Worten gewinnen und dahin gelangen, die Wahrheit als dein Leben zu haben. Wenn du die Wahrheit benutzt, um dein ganzes Leben, deinen Alltag und die Grundsätze, nach denen du handelst und dich verhältst, zu leiten – wenn du auf diese Weise praktizierst – wirst du die Wahrheitsrealität haben. Wenn du die Wahrheitsrealität besitzt, werden deine alten satanischen Dispositionen beiseitegeschoben werden. Bevor du entscheidest, wie du handeln sollst, denke zuerst nach: „Was ich denke, repräsentiert nicht die Wahrheitsgrundsätze. Ich muss sehen, was Gottes Worte sagen.“ Wenn du jedes Mal so nachdenkst und wenn du jedes Mal gemäß Gottes Worten sprichst und praktizierst, wird die Wahrheit dann nicht nach und nach in dein Leben eintreten? Viele kleine Tropfen machen einen Ozean. Lass die Wahrheit Stück für Stück in dein Herz eintreten, um deinen Alltag, deine Ansichten, dein gegenwärtiges Dasein und deinen Zustand zu verändern. Während sich dein Zustand allmählich verändert und in eine gute Richtung entwickelt, wird die Wahrscheinlichkeit, dass du Böses tust und Unterbrechungen und Störungen verursachst, immer geringer, die Wahrscheinlichkeit, dass du dich zur Schau stellst, wird immer geringer, während deine Zeugnisse des Praktizierens gemäß den Wahrheitsgrundsätzen immer zahlreicher werden. Wenn entscheidende Fragen von Richtig und Falsch aufkommen, überwinden die Wahrheitsgrundsätze deine satanischen verdorbenen Dispositionen und deine persönlichen Wünsche, Vorlieben und Pläne. Nur dann wirst du ein wahrer Überwinder sein, jemand, der die Wahrheit als sein Leben hat, und jemand, der Errettung erlangen kann. Wenn du hingegen lediglich auf der Grundlage deiner Vorlieben handelst und denkst: „So zu handeln ist gut, ich tue diese Dinge gerne und freiwillig und habe keine Klagen“, was nützt das? Du hast keine Klagen, aber was sind die Grundsätze deiner Praxis? Deine Praxis entspringt einzig und allein den Vorlieben deiner verdorbenen Dispositionen, falschen Gedanken und Ansichten, egoistischen Absichten, Ambitionen und Begierden, Gefühlen und Hitzköpfigkeit – sie wird vollständig von deinen verdorbenen Dispositionen geleitet. Das ist ein Leben, das verdorbene Dispositionen offenbart, kein Leben, das die Wahrheit offenbart. Gott wird sich nicht nur nicht daran erinnern, sondern Er wird es auch verurteilen. Du musst alles daransetzen, es so einzurichten, dass das, was du auslebst, die Worte, die du sprichst, und die Dinge, die du tust, sowie die Gedanken und Ansichten, die du offenbarst, alle mit der Wahrheit übereinstimmen, dass jene abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten, die von verdorbenen Dispositionen erzeugt werden, in deinem Herzen immer seltener werden, und dass das, was du in deinem Herzen denkst, und deine Ansichten zu Angelegenheiten alle mit der Wahrheit zusammenhängen und alle mit der Wahrheit übereinstimmen. Du musst diesen Aspekt verfolgen und dich darauf konzentrieren, und dann wird es immer mehr Veränderungen in deinem Inneren geben, und dein Zustand wird sich stetig verbessern. Heutzutage können viele Menschen Worte und Glaubenslehren sprechen und sie klar und logisch artikulieren, aber wenn es darum geht, über die Wahrheitsrealität zu sprechen, haben sie nichts zu sagen und sind nicht einmal ansatzweise fähig, praktisches Verständnis auszudrücken. Was ist hier los? (Wir haben nicht die Wahrheit.) Dein Leben ist immer noch das Leben der verdorbenen Dispositionen, das Leben Satans, und es ist nicht das Leben der Wahrheit.

Habt ihr verstanden, worüber wir gerade Gemeinschaft gehalten haben? Wenn ihr wirklich erkennt, dass eure verdorbenen Dispositionen noch nicht abgelegt sind und dass ihr immer noch nach verdorbenen Dispositionen lebt, werdet ihr dann negativ? (Gerade als ich Gott sagen hörte, dass sich unsere verdorbenen Dispositionen nicht verändert haben, spürte ich ein großes Missverhältnis in meinem Herzen und dachte, dass ich all die Jahre ständig Gottes Worte gegessen und getrunken habe und mich in besonderen Situationen darauf konzentriert habe, die Wahrheit zu praktizieren – wie kommt es also, dass sich meine verdorbenen Dispositionen immer noch nicht verändert haben? Ich fühlte mich ein wenig enttäuscht und negativ. Doch durch Gottes allmähliche Führung und Gemeinschaft verstand ich, dass ich nur einige äußerlich gute Verhaltensweisen zeige, aber meine verdorbenen Dispositionen in mir immer noch das Sagen haben; es hat tatsächlich keine Veränderung gegeben. Gott sagt, dass Menschen, wenn sie Dinge tun, zuerst nachdenken müssen, und dass ihre eigenen Ideen – ganz gleich, wie gut sie auch sein mögen – nicht die Wahrheitsgrundsätze darstellen. Sie müssen darauf schauen, was die Wahrheit in Gottes Worten sagt, und sich darin üben, bei allem, was sie tun, die Wahrheit zu suchen und gemäß Gottes Worten zu praktizieren. Auf diese Weise wird sich ihr Zustand nach und nach verändern. Nachdem ich Gottes Gemeinschaft gehört hatte, schien ich wieder Hoffnung zu schöpfen, und ich spürte, dass es einen Weg gab, und war nicht mehr negativ.) Negativ zu sein ist falsch; ihr solltet unter keinen Umständen negativ sein. Das Ablegen der verdorbenen Dispositionen ist eine entscheidende Angelegenheit zur Errettung. Je mehr eine verdorbene Disposition vorliegt, desto mehr müsst ihr euch darauf konzentrieren, sie zu beseitigen. Ihr müsst alles geben und eure volle Aufmerksamkeit darauf richten. Ihr dürft nicht negativ sein, und ihr dürft nicht aufgeben. Obwohl ihr jetzt anfangt, euch auf das Streben nach der Wahrheit zu konzentrieren, wisst ihr manchmal immer noch nicht, wie ihr praktizieren sollt. Jetzt mit euch über den Weg der Praxis zu sprechen, ist für euren Lebenseintritt vorteilhafter und kann gleichzeitig ein Gefühl der Krise in euch hervorrufen und euch befähigen, euch auf die Wahrheit zu konzentrieren, und so schnell wie möglich die Wahrheit zu verstehen und in die Wahrheitsrealität einzutreten. Seid nicht selbstgefällig und seid nicht mit eurer aktuellen Situation zufrieden. Ihr seid lediglich gehorsam und anständig geworden und ein bisschen vernünftiger als zuvor, aber ihr seid noch weit davon entfernt, eure verdorbenen Dispositionen abzulegen! Die Fakten liegen auf der Hand; was bringt es also, negativ zu sein? Negativ zu sein kann keine tatsächlichen Probleme lösen. Ihr solltet herausfinden, woher das Problem kommt, und anfangen, es von dort aus zu lösen. Es ist nicht zu spät, jetzt damit anzufangen. Wann wird es zu spät sein? Es wird zu spät sein, wenn Gottes Werk endet. Habt ihr die Entschlossenheit, in die Wahrheitsrealität einzutreten und dahin zu gelangen, die Wahrheit als euer Leben zu gewinnen? (Wir haben jetzt diese Entschlossenheit.) Tatsächlich ist es nicht schwierig, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Denkt darüber nach, es wurden viele Worte der Gemeinschaft über die Wahrheit gesprochen, und sie sind sehr detailliert und spezifisch. Es scheint eine Menge Inhalt zu geben, aber die Grundsätze ändern sich nicht, und der Weg der Praxis ändert sich nicht. Wenn du eine verdorbene Disposition offenbarst, ergreife bewusst diese Idee oder diesen Gedanken und sinniere in deinem Herzen: „Das ist eine verdorbene Disposition, wie soll ich sie also beseitigen? Ich habe sie bisher nicht beseitigt. Ich glaube seit so vielen Jahren an Gott, aber ich habe mich nur auf äußere Handlungen und darauf konzentriert, mich zur Schau zu stellen, und nie darüber nachgedacht, dass ich immer noch verdorbene Dispositionen in mir trage. Heute habe ich plötzlich entdeckt, dass ich einen solchen Gedanken in mir habe. Woher kam dieser Gedanke? Von einer verdorbenen Disposition. Wie soll diese verdorbene Disposition also beseitigt werden?“ Bete zu Gott und suche die Wahrheit, und frage auch die Leute um dich herum, die Erfahrungen gemacht haben; sie werden dich dazu anleiten, die Wahrheit zu suchen und das Problem zu lösen. Wenn alle zusammen sind, müsst ihr euch gegenseitig unterstützen und helfen und verständnisvoll miteinander umgehen. Die Größe aller ist gleich, und niemand sollte zu anderen aufblicken oder auf sie herabsehen. Wäre es nicht wunderbar, wenn sich alle so gegenseitig helfen und unterstützen, die Größe aller allmählich wächst und ihr am Ende alle Errettung erlangt und gemeinsam in das Königreich eintretet? (Ja.) In Ordnung, beenden wir unsere Gemeinschaft für heute hier. Auf Wiedersehen!

9. September 2023

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