32. Ich wage es, die bösen Mächte der Antichristen zu bekämpfen

Von Wang Ju, China

Nachdem ich über ein Jahr an Gott geglaubt hatte, diente ich als Gruppenleiterin in der Kirche. Ye Ping war die Leiterin unserer Kirche. Ich sah, dass sie von gutem Kaliber war, ihre Pflicht enthusiastisch tat und die Arbeit geordnet und übersichtlich einteilte. Wenn jemand ein Problem hatte, fand sie immer schnell passende Worte Gottes, hielt mit ihm Gemeinschaft und bot Hilfe an. Alle bewunderten sie und dachten, sie verstehe die Wahrheit. Bei den Versammlungen sagte Ye Ping oft: „In der Kirche gibt es gerade viel zu tun, und ich muss mich sowohl um das Predigen des Evangeliums als auch um die Bewässerung kümmern. Die meisten in der Kirche sind neue Gläubige, die die Wahrheit nicht verstehen, daher muss ich auf ihren Lebenseintritt achten.“ Die Brüder und Schwestern dachten alle, dass sie eine Last trug, und wenn sie auf Schwierigkeiten stießen, warteten sie darauf, dass Ye Ping Gemeinschaft hielt. Auch ich bewunderte sie und dachte, sie sei eine gute Leiterin unserer Kirche. Damals hielten alle in der Kirche große Stücke auf Ye Ping und sagten oft, sie wisse, wie man Gemeinschaft hält, und sei eine fähige Mitarbeiterin. Wenn Ye Ping das hörte, freute sie sich sichtlich und sagte stolz: „Ich habe mich ausreichend um alle Aufgaben in der Kirche gekümmert, und ich habe die Situation jedes Bruders und jeder Schwester im Kopf.“ Ich fand es arrogant von ihr, so etwas zu sagen. Aber ich dachte, da Menschen von gutem Kaliber und mit Begabungen meistens relativ arrogant waren, reichte es, wenn sie einfach die Kirchenarbeit gut machte, also nahm ich die Sache nicht ernst.

Danach entdeckte ich, dass Ye Ping für die Evangeliumsarbeit verantwortlich war, aber nie über die Grundsätze beim Predigen des Evangeliums oder über Gottes Absicht Gemeinschaft gehalten hatte. Sie löste keine echten Probleme, kommandierte die Leute nur herum und tat ihre Arbeit oberflächlich. Einmal teilte Ye Ping mich ein, einem potenziellen Evangeliumsempfänger das Evangelium zu predigen. Während wir uns unterhielten, belästigte mich dieser Evangeliumsempfänger oft körperlich. Ich sah, dass die Natur dieser Person sehr niederträchtig war und sie den wahren Weg absolut nicht aufrichtig untersuchte. Ich berichtete Ye Ping sofort davon. Zu meiner Überraschung wies sie mich mürrisch zurecht: „Du warst nur ein paar Mal dort und gibst schon auf? Welche Lektionen hast du denn gelernt?“ Sie sagte das und ging. Damals war ich verwirrt, warum sie mich plötzlich zurechtwies, und fühlte mich ungerecht behandelt: „Ich wurde von jemandem belästigt, und du hast mich nicht getröstet oder das Problem gelöst, sondern mich stattdessen gerügt. Wo bleiben da dein Mitgefühl und dein Verantwortungsbewusstsein?“ Später suchte ich weiter nach der Wahrheit, und ich fand bestätigt, dass die Natur dieser Person niederträchtig war, dass er die Wahrheit nicht liebte und kein geeigneter Evangeliumsempfänger war, also gab ich ihn auf. Doch danach suchte Ye Ping immer grundlos nach Fehlern bei mir. Zum Beispiel stellte sie mir absichtlich irgendwelche Fragen, und wenn ich sie nicht beantworten konnte, nannte sie mich wirrköpfig. Sie zwang mich auch, jemandem zu helfen, der nicht im Geringsten nach der Wahrheit strebte. Wenn ich ihm nicht helfen konnte, nutzte sie die Gelegenheit, mich zu belehren. Ich traute mich nicht, dieses Problem den oberen Leitern zu melden, weil ich dachte, dass sie schließlich eine Leiterin war und viele Brüder und Schwestern große Stücke auf sie hielten. Ich hingegen war nur eine Gruppenleiterin und sollte mein Bestes tun, sie nicht zu verärgern. Doch was ich nicht erwartete, war, dass Ye Ping mir ungerechtfertigterweise meine Pflicht als Gruppenleiterin entzog und veranlasste, dass ich mich mit zwei Leuten versammelte, die absolut nicht nach der Wahrheit strebten. Bei den Versammlungen döste der eine immer vor sich hin, und die andere lag mir ständig mit Klatsch und Tratsch in den Ohren. Nach zwei Monaten brachten diese Versammlungen keinerlei Gewinne, und ich befand mich in einem Zustand der Verwirrung. Ich dachte an frühere Versammlungen zurück, wie alle ihr Herz öffneten und über ihre erfahrungsbasierten Erkenntnisse Gemeinschaft hielten, was ich sehr genoss. Doch jetzt litt ich sehr und war extrem negativ gestimmt und schwach. Ich dachte, dass die Teilnahme an den Versammlungen hier einen zu großen Verlust für mein Leben bedeutete. Könnte ich die Wahrheit erlangen und Errettung finden, wenn ich so weitermachte? Erst hinterher fand ich heraus, dass Ye Ping mich in Wahrheit isolierte, indem sie mich zwang, mich mit zwei Leuten zu versammeln, die kurz davor standen, entfernt zu werden. Als ich die Wahrheit erfuhr, war ich bestürzt und wütend. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sie so hinterhältig und böswillig wäre. Mich so zu quälen, nur weil ich nicht auf sie hörte, war das nicht genau die Art, wie böse Menschen handeln? Damals wollte ich Ye Pings Situation unbedingt den Leitern und Mitarbeitern melden und mit meinen Brüdern und Schwestern Gemeinschaft halten, um sie zu durchschauen. Aber Ye Ping war ja immer eine Leiterin in der Kirche gewesen und viele Brüder und Schwestern hielten große Stücke auf sie – Würden sie mir alle glauben, wenn ich mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft hielte, um sie zu durchschauen? Wenn Ye Ping davon erführe, würde sie sich sicher weiter rächen und mich quälen. Wenn sie Anschuldigungen gegen mich vorbrächte und mich entfernte, wäre dann mein Weg des Glaubens an Gott nicht an seinem Ende angelangt? Bei diesem Gedanken schluckte ich meinen Kummer hinunter. Kurze Zeit später konnte Ye Ping aus Sicherheitsgründen die Kirchenarbeit nicht mehr leiten, und eine Schwester wurde vorübergehend damit betraut. Als sich diese Schwester mit uns versammelte, sah sie, dass in meinem gemeinschaftlichen Austausch über Gottes Worte etwas Erleuchtung und Licht waren und dass ich bereit war, meine Pflicht zu tun. Nachdem sie meine Situation verstanden hatte, ließ sie mich meine Pflicht wiederaufnehmen.

Danach hörte ich, dass noch zwei weitere Schwestern ebenfalls andauernd isoliert wurden, aus damals noch unbekannten Gründen. Nachdem ich die Einzelheiten erfahren hatte, fand ich heraus, dass diese zwei Schwestern von Ye Ping isoliert worden waren, weil sie sich für einen Bruder eingesetzt hatten. Weil der Bruder die Evangeliumsarbeit verzögert hatte, stutzte Ye Ping ihn pausenlos zurecht. Die beiden Schwestern ermahnten sie: „Er weiß bereits, dass er falsch lag. Du solltest ihn nicht nur zurechtstutzen; du solltest auch über die Wahrheit Gemeinschaft halten, um das Problem zu lösen.“ Als Ye Ping das hörte, war sie sehr verärgert und isolierte sie auf der Stelle. Wenn Brüder und Schwestern ihr gegenüber ungehorsam waren oder sie provozierten, griff sie deren Verfehlungen und Unzulänglichkeiten auf, um sie zu quälen. Das war eine böse Tat! Während einer Versammlung hielt ich Gemeinschaft, um sie zu durchschauen, da unterbrach mich eine Schwester und sagte: „Verlangst du von uns, Ye Ping zu durchschauen, weil du dich an ihr rächen willst, da sie dich zuvor isoliert hat? Wenn das der Fall ist, solltest du wirklich über dich selbst nachdenken.“ Als ich das hörte, wurde mir klar, dass die meisten Brüder und Schwestern von Ye Ping irregeführt worden waren und viel von ihr hielten. Ich war nur eine Gruppenleiterin, wie konnten sie also glauben, was ich sagte, und jemanden durchschauen, die seit vielen Jahren eine Leiterin war? Zu dieser Zeit verließ mich plötzlich jeglicher Mut. Ich dachte bei mir: „Mein Verständnis der Wahrheit ist oberflächlich, und ich kann Ye Pings Problem nicht mit einem Mal im Detail analysieren. Wenn ich weiterrede, könnten sie mich falsch verstehen und denken, ich wolle mich aus persönlichen Interessen rächen. Wenn Ye Ping das herausfände, könnte sie mir das als Racheakt gegen eine Leiterin auslegen und mich ausschließen. Wäre dann nicht sogar meine Chance verloren, an Gott zu glauben? Vergiss es. Ich sollte lieber nachgeben, um mich aus Schwierigkeiten herauszuhalten und kein Unglück über mich selbst zu bringen.“ Später wählte die Kirche neue Leiter und Mitarbeiter, und ich wurde zur Bewässerungsdiakonin gewählt. Xin Ya und Li Ru wurden als Kirchenleiterinnen ausgewählt, und Ye Ping wurde die Verantwortung für die Textarbeit zugewiesen. Ye Ping hegte in ihrem Herzen Groll, weil sie nicht als Leiterin gewählt worden war. Nach einer Weile zog sie heimlich ihre Schwester und Wang Jing auf ihre Seite, verdrehte Recht und Unrecht und verbreitete vor den Brüdern und Schwestern Gerüchte. Sie behauptete, die diesmal gewählten Leiter seien im Voraus bestimmt worden, womit sie die Brüder und Schwestern in die Irre führte und sie dazu brachte, sie beim Kippen der Wahlergebnisse zu unterstützen. Glücklicherweise hatten die Leiter zuvor mit allen über die Wahlgrundsätze Gemeinschaft gehalten, sodass die Brüder und Schwestern die Details der Angelegenheit kannten und nicht getäuscht wurden. Als ich davon hörte, war ich wütend und besorgt, und sagte zu den Leitern: „Dass Ye Ping vorher Leute gequält hat, war das eine, aber jetzt führt sie Brüder und Schwestern in die Irre, zieht sie auf ihre Seite und stört die Kirchenarbeit. Die Natur dieser Sache ist zu schlimm! Das muss sofort den oberen Leitern gemeldet werden!“ Die Leiter waren der gleichen Meinung wie ich und meldeten die Situation der oberen Leiterin, Liu Ruo. Liu Ruo legte die bösen Taten von Ye Ping, ihrer Schwester und Wang Jing offen, doch nachdem Liu Ruo gegangen war, hielt sich Ye Ping nicht im Geringsten zurück und fuhr fort, ihre Worte in der Kirche zu verbreiten: „Die Leiter und Mitarbeiter können keine tatsächliche Arbeit leisten und haben nicht das Wirken des Heiligen Geistes; sie sind alle falsche Leiter. Falsche Leiter können die Kirchenarbeit nicht tun und wissen nicht, wie man über die Wahrheit Gemeinschaft hält, um Probleme zu lösen. Alles, was sie können, ist, den Menschen zu schaden.“ Ye Ping und die anderen sprachen auch mit den Isolierten: „Ihr habt eure Pflicht treu getan, und es waren diese falschen Leiter, die euch unterdrückt und isoliert haben.“ Sie sagten auch zu einer Schwester, die die Gastgeberpflicht tat: „Deine Pflicht treu zu tun, ist für dich völlig nutzlos. Schwester Soundso tat genau wie du die Gastgeberpflicht, und jetzt ist sie bereits isoliert worden. Das Gleiche wird dir passieren.“ Nachdem einige Menschen ohne Unterscheidungsvermögen von Ye Ping und ihren Komplizen aufgestachelt und in die Irre geführt worden waren, entwickelten sie vorgefasste Meinungen über die Leiter und hielten während der Versammlungen keine Gemeinschaft über Gottes Worte, sondern fällten ständig Urteile über die Fehler der Leiter, griffen sie an und richteten über die Leiter als unfähig, tatsächliche Arbeit zu leisten. Sie hielten Ye Ping auch in hohen Ehren und sagten, sie wisse, wie man Gemeinschaft halte, wisse, wie man Kirchenarbeit mache, und habe das Zeug zur Leiterin. Sie führten auch einige Brüder und Schwestern in die Irre und brachten sie dazu, die aktuellen Leiter zu melden. Ye Ping ruinierte das Kirchenleben völlig und stürzte es ins Chaos, und die Arbeit konnte nicht voranschreiten. Als ich sah, was aus der Kirche geworden war, hatte ich ein unbeschreibliches Gefühl in meinem Herzen. In ihrem Wettstreit um die Leiterposition tat Ye Ping so viel Böses. Sie war ein wahrer Teufel und stellte sich gegen Gott!

Danach meldete ich Ye Pings Situation der Predigerin. Die Predigerin machte sich umgehend auf den Weg, um mit Ye Ping und den anderen Gemeinschaft zu halten. Sie hatte den gemeinschaftlichen Austausch kaum begonnen, als Ye Ping und ihre Komplizen sie angriffen und sagten, sie ergreife Partei für die falschen Leiter und schütze die Kirchenarbeit nicht. Dieser verbale Angriff brachte die Predigerin zum Weinen, und danach entließ sie, um das Chaos so schnell wie möglich einzudämmen, die beiden Kirchenleiterinnen und einen Evangeliumsdiakon ohne jeglichen Grund. Als ich eine solche Entscheidung sah, war ich fassungslos, und ich dachte: „Wird hier nicht alles auf den Kopf gestellt? Sie ist nicht gegen die Person vorgegangen, die Böses getan hat, sondern hat stattdessen diejenigen entlassen, die fähig waren, tatsächliche Arbeit zu leisten. Das basiert überhaupt nicht auf den Grundsätzen! Folgte sie Ye Ping nicht darin, Böses zu tun?“ Ich fragte die Predigerin: „Aufgrund welcher ihrer Verhaltensweisen und welcher Grundsätze hast du die Entscheidung getroffen, diese Leute zu entlassen?“ Sie sagte, dass diese Leiter und der Evangeliumsdiakon die Probleme der Brüder und Schwestern nicht lösen konnten, in Versammlungen nicht über ihre eigene Verdorbenheit sprachen und dass ihnen das Wirken des Heiligen Geistes fehle, und dann übertrug sie mir vorübergehend die Verantwortung für die Kirchenarbeit. Als ich hörte, wie sehr sich die von der Predigerin angegebenen Gründe und die Angriffe von Ye Ping und ihren Komplizen auf die Leiter ähnelten, war ich sehr wütend. Auf dem Heimweg konnte ich das einfach nicht akzeptieren. Jetzt schlug sich sogar die Predigerin auf Ye Pings Seite. Alle Leiter der Kirche waren entlassen worden, und ich war nur eine Bewässerungsdiakonin. Mir fehlten die Grundsätze zur Unterscheidung, und ich konnte nicht klar über die Wahrheit Gemeinschaft halten. Wenn ich meine Arbeit nicht gut machte, würde Ye Ping das nicht als Handhabe nutzen, um mich zu verurteilen und zu melden? Zudem waren Ye Ping und die anderen alle redegewandt, und die Brüder und Schwestern waren bereits von ihnen irregeführt worden, wer würde sich da also auf meine Seite stellen? Mit diesen Gedanken verlor ich all meinen Mut und fühlte mich in meinem Herzen sehr schwach. Bei dem Gedanken, dass ich für die Kirchenarbeit verantwortlich sein sollte, wurde ich ziemlich ängstlich. Ye Ping war hinter der Leiterposition her, und wenn ich für die Kirchenarbeit verantwortlich wäre, würde sie sicherlich denken, dass ich ihren Platz einnähme, und es auf mich absehen. Würde sie mich mit ihrer solch böswilligen Menschlichkeit davonkommen lassen? Würde sie noch böswilligere Mittel einsetzen, um mich zu quälen? Je mehr ich nachdachte, desto besorgter und unruhiger wurde ich, und ich plante, dass Schwester Li Ru die Kirchenarbeit für mich erledigen sollte. So würden Ye Ping und ihre Komplizen ihren Angriff nicht auf mich richten. Als wir die Arbeit in kleinen Gruppen durchführten, ließ ich danach Li Ru zu der Gruppe gehen, in der Ye Ping war. Infolgedessen wurde Li Ru von ihnen angegriffen. Die Arbeit konnte nicht durchgeführt werden, und Li Rus Zustand wurde ebenfalls beeinträchtigt. Ich machte mir Vorwürfe und hasste mich dafür, wie egoistisch ich gewesen war. Aber wenn ich die Angelegenheit wirklich selbst in die Hand hätte nehmen müssen, hätte ich nicht den Glauben dazu gehabt. Ich betete zu Gott: „Gott, es gibt böse Menschen, die die Kirche stören, und ich sollte aufstehen und die Kirchenarbeit schützen, aber ich fürchte, dass Ye Ping und ihre Komplizen das als Handhabe nutzen werden, um mich zu unterdrücken und zu quälen, was dazu führen wird, dass ich meine Pflicht einbüße. Ich verstecke mich wie ein Feigling im Hintergrund, und ich habe meine Verantwortung nicht erfüllt. Gott, ich flehe Dich an, mir Mut und Glauben zu geben.“ Nach dem Gebet sah ich eine Passage aus Gottes Worten, die mich sehr beschämte. Gottes Worte sagen: „Wenn die Menschen während ihres Dienstes das, was sie zum Ausdruck bringen sollten, nicht ausdrücken können, oder nicht das erreichen können, was ihnen von Natur aus möglich ist, und stattdessen nachlässig sind, dann haben sie die Funktion verloren, die ein geschaffenes Wesen haben sollte. Solche Menschen sind das, was als ‚Mittelmäßige‘ bekannt ist; sie sind nutzloser Abfall. Wie können solche Menschen als geschaffene Wesen im wahrsten Sinne des Wortes bezeichnet werden?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen). Gott sagte, dass diejenigen, die nicht alles tun können, wozu sie fähig sind, „Mittelmäßige“ und „Abfall“ sind. Ich war so ein Mensch. Ich sah, dass Ye Ping besonders auf ihren Ruf und ihren Status bedacht war und diejenigen angriff, die ihr nicht gehorchten, und sich an ihnen rächte; dabei wandte sie schmutzige Tricks an, um sie zu quälen. In ihrem Wettstreit um die Leiterposition schmiedete sie sogar einen Plan, um Menschen in die Irre zu führen und sie dazu zu bringen, mit ihr die Wahlergebnisse zu kippen. Mit ihren Komplizen säte sie Zwietracht zwischen den Brüdern und Schwestern und den Leitern. Ich sah ihr böswilliges Verhalten zweifellos sehr deutlich, aber als ich Gemeinschaft hielt, um Ye Ping zu durchschauen, und die Brüder und Schwestern vermuteten, dass ich mich an ihr rächte, fürchtete ich, dass sich letztendlich noch mehr Menschen gegen mich stellen würden, wenn ich weiter darüber Gemeinschaft halten würde. Um mich selbst zu schützen und zu vermeiden, dass Ye Ping und ihre Komplizen mir schaden und mich angreifen würden, verlor ich sogar das bisschen Mut, das ich hatte, mein Unterscheidungsvermögen auf sie anzuwenden. Als ich beauftragt wurde, die Kirchenarbeit zu übernehmen, nachdem die beiden Leiter und der Diakon entlassen worden waren, dachte ich zuerst an die Szenen, als Ye Ping und ihre Komplizen die Leiter angegriffen hatten, und ich fürchtete, dass Ye Ping glauben würde, dass ich ihren Platz einnähme, und das als Handhabe nutzen würde, um sich an mir zu rächen, wenn ich für die Kirchenarbeit verantwortlich wäre. Ich wollte mich ständig dieser Verantwortung entziehen und traute mich nicht, die Leitung der Kirchenarbeit zu übernehmen. Ich wusste nur zu gut, dass Ye Ping und ihre Komplizen überaus bösartig waren. Auch Li Ru war von ihnen schon oft angegriffen worden. Ich wollte nur mich selbst schützen, also teilte ich Li Ru bei der Arbeitsverteilung absichtlich ein, zu ihnen zu gehen, um sie zu konfrontieren. Ich benutzte Li Ru als Schutzschild. Wie konnte ich so egoistisch und verachtenswert sein? Angesichts der bösen Mächte der Antichristen, die die Kirche störten, hielt ich mich nicht an die Grundsätze und konnte mich nicht auf die Seite der Gerechtigkeit stellen. Wie konnte man mich da noch als geschaffenes Wesen bezeichnen? Ich war wirklich nutzlos; ich hatte Gott zutiefst enttäuscht! Je mehr ich versuchte, über Gottes Worte nachzudenken, desto mehr machte ich mir Vorwürfe und empfand Reue. Ich konnte Gottes Herz nicht länger verletzen, und ich konnte nicht mehr so egoistisch und feige sein und nur an mich selbst denken. Ich musste mich den Umständen unterwerfen, die Gott arrangiert hatte, und mein Bestes geben, um in allererster Linie die Kirchenarbeit zu tun. Danach hatte ich den Mut, Ye Ping und ihren Komplizen entgegenzutreten. Auch wenn ich immer noch von Ye Ping und den anderen angegriffen würde, wenn ich die Arbeit ausführte, wich ich ihnen nicht mehr aus – egal wie unvernünftig sie waren. Ich achtete nur darauf, über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft zu halten, und ließ mich nicht von ihnen beeinflussen.

Danach dachte ich über mich selbst nach und überlegte: „Warum habe ich solche Angst vor ihnen und warum wage ich es nicht, ihnen entgegenzutreten?“ Mitten in dieser Suche sah ich zwei Passagen aus Gottes Worten, die mich sehr bewegten. Der Allmächtige Gott sagt: „Wenn Gerechtigkeit mit Bosheit kollidiert, wird der Mensch nicht in Wut geraten, um die vorhandene Gerechtigkeit zu verteidigen oder daran festzuhalten; ganz im Gegenteil, wenn die Kräfte der Gerechtigkeit bedroht, verfolgt und angegriffen werden, besteht seine Haltung darin, wegzusehen, auszuweichen oder zurückzuschrecken. Wenn der Mensch jedoch den Mächten des Bösen gegenübersteht, dann ist seine Haltung entgegenkommend, unterwürfig und schmeichelnd(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gott Selbst, der Einzigartige II). „Gott hat gesagt: ‚Ohne Gottes Zustimmung ist es für Satan sogar schwierig, einen Tropfen Wasser oder ein Sandkorn an Land zu berühren; ohne Gottes Zustimmung hat Satan noch nicht einmal die Freiheit, die Ameisen an Land zu bewegen, geschweige denn die Menschheit, die von Gott geschaffen wurde.‘ Inwieweit bist du fähig, an diese Worte zu glauben? Der Kampf gegen Antichristen und böse Menschen offenbart das Ausmaß deines Glaubens. Wenn du aufrichtig an Gott glaubst, dann hast du wahren Glauben. Wenn du nur ein wenig an Gott glaubst und dieser Glaube vage und gehaltlos ist, dann hast du keinen wahren Glauben. Wenn du nicht glaubst, dass Gott über all das herrschen kann und dass Satan unter Gottes Herrschaft steht, und du weiterhin Angst vor Antichristen und bösen Menschen hast; wenn du es dulden kannst, dass sie in der Kirche Böses tun, die Arbeit der Kirche stören und sie zunichtemachen, und du Kompromisse mit Satan eingehen oder um seine Gnade betteln kannst, um dich selbst zu schützen; wenn du es nicht wagst, Stellung zu beziehen und gegen sie zu kämpfen, und du ein Überläufer, ein Ja-Sager und ein Zuschauer geworden bist, dann fehlt dir der aufrichtige Glaube an Gott. Dein Glaube an Gott wird in Frage gestellt, wodurch er schrecklich bemitleidenswert wird!(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 8)). Es war, als ob Gottes Worte mich von Angesicht zu Angesicht richteten, was mich zutiefst bestürzte und ängstigte. Ich sah, dass Gott die Tiefen des menschlichen Herzens wirklich genau prüft, und dass Er deutlich sah, was in meinem Herzen war. Als ich sorgfältig darüber nachdachte, wurde mir klar: Egal wie stark Satans böse Mächte waren, sie konnten die Grenzen, die Gott für sie festgelegt hatte, nicht überschreiten, und sie konnten absolut nichts tun, was Gott nicht erlaubte – und wagten auch nicht, es zu versuchen. Die Grundursache für meine Angst vor Ye Ping und ihren Komplizen war, dass ich nicht an Gottes Herrschaft über alles glaubte. Ich dachte, dass ich keinen Status in der Kirche hätte und dass meine Worte kein Gewicht hätten. Ye Ping hingegen war schon immer eine Leiterin und eine redegewandte Person gewesen, die auch einige Brüder und Schwestern irregeführt hatte. Sie brachte sogar die Predigerin dazu, sich auf ihre Seite zu schlagen. Ich war schwach und verletzlich, und meine Worte hatten wenig Gewicht; ich war ihr nicht gewachsen. Selbst als ich von ihr isoliert und gequält wurde, und selbst als ich sah, wie sie Brüder und Schwestern unterdrückte und dabei Böses tat und die Kirchenarbeit störte, war ich also immer noch nicht mutig genug, sie zu melden. Ich dachte, ich würde entlassen und entfernt werden und so meine Chance verlieren, Errettung zu erlangen. Ich wollte lieber ein bedeutungsloses Dasein führen, mich nicht einmischen, während sie weiter Böses tat, und ihre bösen Taten nicht bloßstellen. Ich machte mich einfach mitschuldig an ihrer Bösartigkeit und gab mein stillschweigendes Einverständnis, dass Satan die Kirchenarbeit schädigte. Als ich über meine verschiedenen Erfahrungen im Glauben an Gott nachdachte, sah ich, dass Gott mich bei jedem Schritt führte und über mich herrschte. Ich war Ye Pings Unterdrückung und Quälerei ausgesetzt und dachte, ich würde für immer isoliert sein, doch dann konnte Ye Ping aus Sicherheitsgründen die Kirchenarbeit nicht mehr tun, und die neue Schwester, die für die Arbeit verantwortlich war, ließ mich, nachdem sie die Situation verstanden hatte, meine Pflicht wieder aufnehmen. Ich erlebte am eigenen Leib, dass alles von Gott beherrscht wird; hatte Er nicht auch das letzte Wort über meine Aussichten und mein Schicksal? Ich erlebte all diese Umgebungen, die Gott arrangierte, und wurde mit so vielen Wahrheiten versorgt – warum hatte ich da bis jetzt keinen Glauben an Gott gehabt? Wenn mir Dinge geschahen, betete ich nicht, rief nicht zu Gott und praktizierte nicht die Wahrheit. Stattdessen fürchtete ich mich vor Satans Status und Macht. Ich sah diese bösen Mächte Satans als erhabener an als Gott Selbst. Ergab ich mich nicht Satan? Welchen Platz hatte ich Gott in meinem Herzen noch gelassen? Ich sah, dass ich in der Theorie zwar glaubte, dass Gott die Herrschaft über alles hat und dass Er gerecht ist, aber wenn mir etwas geschah, schloss ich einen Kompromiss mit Satan und wurde zu einer Deserteurin. Ich hatte so wenig Glauben an Gott! Zu dieser Zeit verstand ich endlich, dass – auch wenn die bösen Mächte der Antichristen für eine Weile wüten, Brüder und Schwestern unterdrücken und einige verwirrte Menschen ohne Unterscheidungsvermögen in die Irre führen mochten – Gott sie in Seinem Dienst benutzte, um den Menschen zu helfen, Unterscheidungsvermögen zu erlernen. Früher oder später würden Antichristen ihr wahres Gesicht zu erkennen geben und ausgemustert werden. Es war genau wie zuvor, als unsere Kirche eine Antichristin hatte, die während ihrer Pflicht viele verschiedene böse Dinge tat. Am Ende wurden alle ihre bösen Taten enthüllt, und die Brüder und Schwestern entsagten ihr und sie wurde aus der Kirche ausgeschlossen. Ich sah, dass die Kirche der Ort ist, an dem Gottes Gerechtigkeit herrscht. Wenn man es nicht gewissenhaft selbst erlebt, wie könnte man dann Gottes Taten erkennen? Ich sah nur das Oberflächliche, und als mir etwas geschah, gab ich Satans Mächten nach; ich hatte keinen Platz für Gott in meinem Herzen. Ich war eine absolute Ungläubige! Ich verstand die Wahrheit nicht; ich war eine erbärmliche Kreatur! Bei dem Gedanken daran schämte ich mich dafür, wie feige und egoistisch ich gewesen war. Ich war bereit, nach den Grundsätzen von Gottes Haus zu praktizieren und mich auf Gott zu verlassen, um die Antichristen bloßzustellen und ihnen zu entsagen. Ich beeilte mich, die anderen Mitarbeiter zu treffen und zu besprechen, wie wir mit Ye Ping und ihren Komplizen umgehen sollten.

Als wir zusammenkamen, aßen und tranken wir eine Passage aus Gottes Worten. Gott sagt: „Wenn es in einer Kirche niemanden gibt, der gewillt ist, die Wahrheit zu praktizieren, und niemanden, der für Gott Zeugnis ablegen kann, dann sollte diese Kirche völlig isoliert werden, und ihre Verbindungen zu anderen Kirchen müssen durchtrennt werden. Das nennt man ‚den Tod begraben‘; das bedeutet es, Satan abzuweisen. Wenn es in einer Kirche mehrere örtliche Tyrannen gibt und ihnen ‚kleine Fliegen‘ folgen, denen es völlig an Unterscheidungsvermögen fehlt, und wenn die Kirchengänger, selbst nachdem sie die Wahrheit gesehen haben, immer noch nicht in der Lage sind, die Bindungen und die Manipulation dieser Tyrannen zurückzuweisen, dann werden all diese Narren am Ende verstoßen werden. Diese kleinen Fliegen mögen vielleicht nichts Schreckliches getan haben, aber sie sind noch hinterlistiger, noch raffinierter und ausweichender, und jeder, der so ist wie sie, wird verstoßen werden. Nicht ein einziger wird bleiben!(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Eine Warnung an diejenigen, die die Wahrheit nicht praktizieren). Nachdem ich Gottes Worte gelesen hatte, fühlte ich, dass Er Seinen Zorn an mir ausließ. „Den Tod begraben“ und „Nicht ein einziger wird bleiben“, diese Worte durchbohrten die Tiefen meines Herzens wie ein Schwert. Ich spürte, dass Gottes Disposition gerecht ist und keine Kränkung duldet, und ich zitterte vor Angst. Ye Ping und die anderen Antichristen und bösen Menschen hatten die Kirche fast ein Jahr lang gestört, um um Macht und Status zu kämpfen, und so viel Böses getan. Ich hatte eindeutig ein gewisses Unterscheidungsvermögen ihnen gegenüber und hatte die Wesensnatur dieser bösen Menschen bereits gesehen, aber ich zögerte, sie bloßzustellen und zu melden, und ließ sie Böses tun; ich hatte bereits Gottes Disposition gekränkt. Als ich las, wie Gott sagte, dass aalglatte und hinterhältige Menschen am Ende alle ausgemustert werden müssen, dachte ich daran, wie ich zuvor Ye Pings böse Taten gesehen, sie aber zum Schutz meiner eigenen Interessen nicht bloßgestellt oder gemeldet hatte. Dies führte zu einem Verlust im Lebenseintritt meiner Brüder und Schwestern. Ich empfand tiefe Selbstvorwürfe. Inmitten meiner Reflexion erkannte ich, dass ich, kontrolliert von dem satanischen Gift „Der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen“, sehr listig und betrügerisch gehandelt hatte. Nachdem Ye Ping mich gequält hatte, wollte ich mehrmals die Tatsache melden, dass sie böse Taten begangen hatte, aber sobald ich daran dachte, dass Ye Ping mich vielleicht wieder unterdrücken und quälen würde, was meine Aussichten und meinen Bestimmungsort gefährden würde, schreckte ich aus Angst zurück. Nachdem ich die Kirchenarbeit übernommen hatte, schickte ich einfach Li Ru vor, damit sie als Schutzschild fungierte, während ich mich im Hintergrund versteckte, um niemanden zu verärgern. Ich sah, dass ich nach satanischen Giften lebte und dass ich egoistisch und verachtenswert geworden war. Wenn ich auf eine Krise stieß, verkroch ich mich einfach wie eine Schnecke in meinem Haus. Ich hatte nicht ein Fünkchen Mut, mich der Sache zu stellen, geschweige denn einen Gerechtigkeitssinn! Tatsächlich war es so: Je mehr ich nachgab, um Ärger zu vermeiden, desto mehr ließ ich zu, dass die Antichristen und bösen Menschen die Kirche störten, und desto mehr lieferte ich die Brüder und Schwestern der Grausamkeit von Satan und Teufeln aus. Jetzt war ich für die Kirchenarbeit verantwortlich, und Gottes Absicht war es, dass ich mich an die Grundsätze hielt, die Brüder und Schwestern schützte und nicht zuließ, dass die Antichristen der Kirchenarbeit schadeten. Ich musste meine Verpflichtung und meine Verantwortung erfüllen. Zuvor hatte ich mich in jeder Hinsicht geschützt und war nicht in der Lage gewesen, die Wahrheit zu praktizieren und Gott zufriedenzustellen, aber Gott verbot mir nicht, meine Pflicht zu tun; stattdessen benutzte Er Seine Worte, um mich zu richten und zu warnen. Das ist Gottes größte Liebe! Diesmal musste ich Ye Ping melden und gegen die bösen Mächte der Antichristen bis zum Ende kämpfen. Ich musste endlich einmal ein wahrer Mensch sein! Danach meldeten wir die Tatsache, dass Ye Ping und ihre Komplizen böse Taten begangen hatten, sowie die Äußerungsform der Predigerin, die ihnen beim Tun des Bösen folgte, an die oberen Leiter. Nachdem die Leiter ein Verständnis von Ye Pings Äußerungsformen hatten, ließen sie uns zunächst mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft halten, damit alle sie durchschauten, sowie so schnell wie möglich weitere Fakten über die bösen Taten von Ye Ping und ihren Komplizen liefern. Durch den gemeinschaftlichen Austausch über einen gewissen Zeitraum begannen die Brüder und Schwestern, Ye Ping zu durchschauen, und sie waren alle bereit, Beweise für die bösen Taten von Ye Ping und ihren Komplizen zu liefern. Nachdem die Leiter ihre von uns vorgebrachten Äußerungsformen verifiziert hatten, sahen sie dann später, dass die Beweise stichhaltig waren, und Ye Ping und die anderen wurden aus der Kirche entfernt.

Später lasen wir noch eine weitere Passage aus Gottes Worten und hielten Gemeinschaft darüber, warum Gott in den letzten Tagen Antichristen und bösen Menschen erlaubte, Böses zu tun und Störungen in der Kirche zu verursachen, was Gottes Absicht dabei war und welche Lektionen wir lernen sollten. Der Allmächtige Gott sagt: „In einigen Kirchen tauchen Antichristen und böse Menschen auf und verursachen Störungen, und dadurch führen sie einige in die Irre – ist das eine gute Sache oder etwas Schlechtes? Ist das Gottes Liebe oder spielt Gott mit den Menschen und stellt sie bloß? Das könnt ihr nicht verstehen, oder? Gott bringt alle Ereignisse und alle Dinge in Seinen Dienst, um diejenigen zu vervollkommnen und zu retten, die Er retten will, und das, was diejenigen schließlich gewinnen, die aufrichtig die Wahrheit suchen und die Wahrheit praktizieren, ist die Wahrheit. Einige, die nicht nach der Wahrheit suchen, beklagen sich jedoch und sagen: ‚Es ist nicht richtig, dass Gott so wirkt. Es führt dazu, dass ich so viel leide! Fast hätte ich mich Antichristen angeschlossen! Wenn Gott das wirklich so arrangiert hat, wie kann Er dann zulassen, dass Menschen sich Antichristen anschließen?‘ Was geht hier vor? Dass du nicht Antichristen nachfolgst, beweist, dass du Gottes Schutz genießt; wenn du dich Antichristen anschließt, dann ist das Verrat an Gott, und Gott will dich nicht mehr. Ist es also etwas Gutes oder Schlechtes, dass diese Antichristen und bösen Menschen in der Kirche Störungen verursachen? Von außen betrachtet, hat es den Anschein, als wäre es etwas Schlechtes, aber wenn diese Antichristen und bösen Menschen bloßgestellt werden, wächst dein Urteilsvermögen, sie werden entfernt, und deine Größe steigert sich. Wenn du solchen Menschen in Zukunft wieder begegnest, wirst du in Bezug auf sie über Urteilsvermögen verfügen, noch bevor sie ihr wahres Gesicht zeigen, und du wirst sie zurückweisen. Daraus wirst du Lehren ziehen und du wirst davon profitieren; du wirst wissen, wie man Antichristen erkennt und wirst nicht länger von Satan in die Irre geführt. Sagt Mir also, ist es nicht etwas Gutes, dass Antichristen Menschen stören und in die Irre führen? Erst wenn die Menschen bis zu diesem Stadium Erfahrungen gesammelt haben, können sie sehen, dass Gott nicht im Einklang mit ihren Auffassungen und Vorstellungen gehandelt hat und zulässt, dass der große rote Drache wie wild Unruhe stiftet und Antichristen Gottes auserwähltes Volk in die Irre führen, sodass Er sich Satan, der in Seinem Dienst steht, zunutze machen kann, um Sein auserwähltes Volk zu vervollkommnen, und erst dann verstehen die Menschen Gottes mühevolle Absichten. Manche sagen: ‚Ich bin zweimal von Antichristen in die Irre geführt worden und kann sie immer noch nicht unterscheiden. Wenn ein Antichrist daherkommt, der noch mehr gerissen ist, werde ich nur wieder in die Irre geführt.‘ Dann lass es erneut geschehen, sodass du es erleben kannst und deine Lektion daraus lernst – Gott muss so handeln, damit Er die Menschheit vor Satans Einfluss retten kann(Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine Auffassungen auflöst, kann man den richtigen Weg des Glaubens an Gott einschlagen (1)). Gottes Worte ließen mich fühlen, dass Er bei Seinem Wirken wirklich unbeschreiblich allmächtig und weise war! Dass böse Menschen und Antichristen die Kirche störten, war oberflächlich betrachtet nichts Gutes und stimmte nicht mit den Auffassungen und Einbildungen des Menschen überein, aber es geschah mit Gottes Erlaubnis, und Gottes Weisheit lag darin. Gott nutzte das Auftreten von Satan und Teufeln in der Kirche, um sie zu enthüllen und auszumustern, und auch, um uns zu helfen, Unterscheidungsvermögen zu erlernen. Gott wusste, dass unsere geistliche Größe zu gering war und dass es für uns leicht war, von Antichristen und bösen Menschen in die Irre geführt zu werden. Indem Er sie also in der Kirche Böses tun ließ, ließ Er uns wachsendes Unterscheidungsvermögen erlangen. Gleichzeitig enthüllte Er auch diejenigen, die wirrköpfig und ohne Unterscheidungsvermögen waren und blindlings anderen folgten. Ich dachte an Gottes Worte: „Viele sind berufen, doch wenige sind auserwählt(„Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes“). Ich sah in meinem Herzen klarer, dass es viele Menschen gibt, die an Gott glauben und Ihm folgen, und dass am Anfang Weizen und Unkraut alle zusammengebündelt sind und man nicht erkennen kann, was gut und was schlecht ist. Doch je weiter Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen voranschreitet, desto mehr sind diejenigen, die die Wahrheit annehmen und nach ihr streben können, in der Lage, Gottes Gericht anzunehmen und sich von der Verdorbenheit zu befreien. Unterdessen geben Ungläubige, böse Menschen und Antichristen ihr wahres Gesicht zu erkennen und werden gründlich entfernt, und die Kirche wird immer reiner. Das ist das unvermeidliche Ergebnis des erfolgreichen Abschlusses von Gottes Werk des Gerichts!

Am 4. Dezember 2018 wurde die Mitteilung über den Ausschluss von Ye Ping und den anderen an die Kirche weitergegeben. Die Brüder und Schwestern freuten sich alle und priesen Gottes Gerechtigkeit aus tiefstem Herzen. Das Chaos in der Kirche legte sich endlich, und die Brüder und Schwestern kehrten zu ihrem normalen Kirchenleben zurück. Aus tiefstem Herzen dankte ich Gott für Seine Führung!

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