72. Sollte man nur für Frieden und Segen an Gott glauben?

Von Haoyue, China

Als ich sechs Jahre alt war, fand meine Mutter heraus, dass mein Vater eine Affäre hatte, und wurde durch den Schock dieser Entdeckung psychisch krank. Zwei Jahre später starb mein Vater an einer Krankheit, und die Arztrechnungen und Beerdigungskosten stürzten uns in Armut. Doch mein Onkel und meine Tante väterlicherseits sahen keinen Sinn darin, der Witwe und dem Kind ihres Bruders zu helfen. Meine Mutter und ich waren vielen Schikanen und großer menschlicher Kälte ausgesetzt und litten sehr in unserem Leben. Damals hatte meine Mutter bereits begonnen, an Gott zu glauben, und sie sagte oft zu mir: „Wenn wir nicht an Gott glauben, werden wir es auf dieser Welt nicht lange schaffen.“ Sie erzählte auch, dass ihre psychische Krankheit nach ihrem Glaubensbeginn irgendwie verschwand. Daher war ich Gott sehr dankbar. Als ich von meinen Klassenkameraden ausgegrenzt und gemobbt wurde, betete ich im Stillen zu Gott. Zu meiner Überraschung fing danach ein Klassenkamerad, mit dem ich mich vorher nicht gut verstanden hatte, an, mir von sich aus zu helfen und passte auf, dass mich niemand schikanierte. Meine junge Seele spürte damals, dass es wirklich gut war, an Gott zu glauben, und dass Gott mein Halt war, wann immer ich Ihn brauchte. Ich wollte mich für Gott aufwenden und, wenn ich erwachsen wäre, wie meine Mutter meine Pflicht tun. Als ich aufs Gymnasium kam, fing ich an, offiziell an Versammlungen teilzunehmen. Manchmal ließ ich sogar den Unterricht ausfallen, um an Versammlungen teilzunehmen, auch wenn ich dadurch in der Schule zurückfiel. Ich war schon immer krankheitsanfällig, hatte oft Schwindelanfälle und brauchte Spritzen und Medikamente, aber nachdem ich anfing, an Gott zu glauben, ging es mir langsam besser. Dies ließ mich Gottes Gnade und Schutz noch tiefer erfahren. Als ich einmal bei einer Versammlung hörte, wie die Brüder und Schwestern darüber Gemeinschaft hielten, dass jetzt die entscheidende Zeit sei, Pflichten zu tun, dachte ich bei mir: „Ich habe wirklich Glück, in der Zeit zu leben, in der Gott Mensch wurde, die Wahrheit zum Ausdruck bringt und die Menschheit errettet. Ich muss diese Gelegenheit nutzen, um meinen Glauben gut zu praktizieren und meine Pflicht gut zu tun.“ Ich zögerte damals nicht, von dem Elite-Gymnasium abzugehen, auf dem ich war, und begann, mit meinen Brüdern und Schwestern meine Pflicht zu tun. Ich dachte, solange ich meinen Glauben gut praktizierte und meine Pflicht mit Begeisterung ausführte, würde Gott mir gewiss Gnade schenken und dafür sorgen, dass bei mir alles glatt lief. Von da an nahm ich bei Wind und Wetter an Versammlungen teil und führte meine Pflicht aus. Im Winter gab es keinen direkten Bus zu dem Ort, an dem ich Neulinge bewässerte, also fuhr ich mehrere Stunden mit dem Fahrrad dorthin. Das war durchaus körperlich anstrengend, aber ich dachte, dass sich all das Leid lohnte, solange ich Gottes Fürsorge und Segen erhielt.

Im April 2020 führte ich meine Pflicht fern von zu Hause aus. Eines Mittags spürte ich plötzlich Herzrasen, meine Brust fühlte sich so eng an, dass ich kaum Luft bekam, und ich fing an zu zittern und fühlte mich schwach. Ich konnte die Stäbchen, mit denen ich zu Mittag aß, kaum halten. Mir war unwohl dabei, aber ich machte mir keine allzu großen Sorgen. Ich dachte: „Ich habe schon seit meiner Kindheit Herzprobleme. Wenn ich müde bin, bekomme ich Herzklopfen, aber es ist nie etwas Ernstes, also ist es das diesmal wahrscheinlich auch nicht. Außerdem ist Gott allmächtig, und mein Körper und meine Gesundheit sind in Seinen Händen. Solange ich standhaft meine Pflicht tue, wird Gott mich gewiss beschützen und dafür sorgen, dass mir nichts zustößt.“ In dieser Nacht ging es mir etwas besser. In den nächsten Tagen betete ich zu Gott und legte meine Krankheit in Seine Hände. Wenn ich zu viel sprach, bekam ich Herzklopfen und fühlte mich müde, aber ich konnte trotzdem regelmäßig Gottes Worte essen und trinken und weiterhin meine Pflicht tun. Ich dachte, Gott würde mich mit dieser Situation wahrscheinlich prüfen, und solange ich meine Pflicht in noch größerem Pensum ausführte, würde Gott mir Gnade erweisen und es würde mir langsam besser gehen. Doch zu meiner Überraschung hatte ich kurz darauf einen weiteren Anfall. Ich aß gerade zu Abend, als ich plötzlich Herzrasen bekam, meine Hände zu zittern begannen und ich mit meinen Stäbchen kein Essen mehr halten konnte. Kurz darauf zitterte ich am ganzen Körper und mein Herz raste ununterbrochen. Mein Gesicht lief rot an, meine Hände und Füße wurden kalt und taub, und ich zitterte unkontrolliert. Ich begann, nach Luft zu ringen und hatte ein Gefühl der Erstickung, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Ich hatte Todesangst, keine Luft mehr zu bekommen, und betete unentwegt zu Gott: „Oh Gott, ich will noch nicht sterben, bitte rette mich.“ Eine Schwester drückte mir einen Akupressurpunkt für Notfälle und gab mir ein Notfallmedikament. Nach etwa zehn Minuten hörten meine Krämpfe auf, aber ich fühlte mich unglaublich schwach und das Sprechen war äußerst kräftezehrend für mich. Die Schwester brachte mich für Untersuchungen ins Krankenhaus, und der Arzt sagte mir, ich hätte einen angeborenen Herzfehler. Mit zunehmendem Alter würden sich Abfallstoffe in meinem Blut ansammeln und meine Blutgefäße immer stärker verstopfen. Dann hätte mein Herz Schwierigkeiten, genug Blut zu pumpen, und mein Zustand würde sich immer weiter verschlimmern. Es gäbe kein Heilmittel für meine Krankheit; ich könne nur herzstärkende Medikamente nehmen und mich mehr ausruhen. Solange keine weiteren Anfälle aufträten, wäre alles in Ordnung, aber ein Rückfall könnte sehr schlimm sein. Bei häufigen Rückfällen würde sich mein Gesundheitszustand stark verschlechtern, und im schlimmsten Fall bräuchte ich eine Operation. Da bekam ich es mit der Angst zu tun und dachte: „Ich habe meine Pflicht immer beständig und mit Begeisterung getan, warum beschützt Gott mich denn nicht? Warum hat sich mein Zustand verschlimmert?“ Ich betete im Stillen zu Gott: „O Gott, Du bist allmächtig und meine Gesundheit liegt in Deinen Händen. Ich verlange nicht, so fit wie ein gesunder Mensch zu sein. Es macht mir auch nichts aus, etwas schwächer zu sein, solange ich keinen Rückfall erleide und es mir langsam besser geht. Aber mein Körper kann all diese Rückfälle einfach nicht ertragen. Wenn meine Gesundheit wirklich versagen sollte, was soll ich dann tun?“ Obwohl ich Medikamente nahm, machte ich mir danach ständig Sorgen vor einem neuen Anfall und betete täglich für meine Gesundheit. Trotzdem hatte ich weiterhin häufig Herzprobleme. Es ging mir immer ein paar Tage gut, dann hatte ich plötzlich wieder einen Anfall, nach dem ich mich ziemlich schwach fühlte. Da die Gemeinde sah, dass mein Gesundheitszustand schlecht war, schickte sie mich nach Hause, damit ich mich ausruhen und irgendeine Pflicht tun konnte, zu der ich in der Lage war.

Zuhause verbesserte sich mein Zustand trotz der Medikamente nicht. Ich hatte weiterhin Herzklopfen und Taubheitsgefühle in den Händen, begleitet von Krämpfen und Kurzatmigkeit. Mein Brustkorb fühlte sich so eng an, dass ich das Gefühl hatte zu ersticken. Das Notfallmedikament, das ich hatte, konnte die Symptome vorübergehend lindern, aber sie kamen immer wieder. Während meiner Krankheit erschöpfte mich sogar das Umdrehen im Bett so sehr, dass ich Herzklopfen bekam. Mindestens den halben Tag verbrachte ich im Bett. Ich fühlte mich schrecklich einsam und hilflos. Die Tränen liefen mir unaufhörlich über das Gesicht, und in mir stiegen Klagen und Missverständnisse auf. Ich hatte noch nie gesehen, dass jemand so häufig Herzanfälle hatte. Ich war schon so schwach. Wenn das so weiterginge, wäre ich dann nicht erledigt? Meine Familie hatte kein Geld für eine Operation, hieß das also, dass ich das alles einfach weiter ertragen musste? Ich war doch erst etwas über 20 Jahre alt. Musste ich den Rest meines Lebens wirklich mit ständigen Rückfällen verbringen und im Grunde ein Pflegefall sein? Vielleicht würde ich eines Tages einfach umfallen und sterben. „O Gott, all die Jahre habe ich meine Ausbildung aufgegeben und meine Jugend geopfert, um Dir zu folgen. Ich habe um nichts anderes gebeten. Mein einziger Wunsch ist, dass Du mich beschützt. Warum hat sich mein Zustand also verschlimmert? Selbst nachdem ich krank wurde, habe ich weiterhin meine Pflicht getan. Warum hast Du mich nicht beschützt? Wann wird es mir jemals besser gehen?“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr fühlte ich mich ungerecht behandelt und traurig, und ich lag oft weinend in meinem Bett. Ich kaufte oft Medikamente, von denen ich gehört hatte, dass sie bei Herzkrankheiten helfen. Aus Angst, dass die westliche Medizin meinem Körper schaden könnte, konsultierte ich einen Arzt für traditionelle chinesische Medizin. Aber auch nach einiger Zeit der Behandlung ging es mir nicht besser. Ich versank oft in Negativität. Einige Brüder und Schwestern, die sahen, was ich durchmachte, hielten mit mir über Gottes Absicht Gemeinschaft und sagten, ich solle aus der Situation lernen und die Wahrheit suchen, um meine verdorbene Disposition zu beseitigen. Einige suchten auch Videos mit Erfahrungszeugnissen über das Durchstehen von Krankheiten heraus und teilten diese mit mir. Das stimmte mich ein wenig nachdenklich: Ich hatte in meiner Krankheit nicht nach Gottes Absicht gesucht und mich stattdessen nur beschwert, anstatt die Wahrheit zu erlangen. Wo war mein Zeugnis? Ich musste aufhören, geistlich so abzusinken, und anfangen, die Wahrheit zu suchen, um meine Probleme zu lösen. Als mir das klar wurde, betete ich zu Gott und sagte: „Allmächtiger Gott, in der Theorie verstehe ich, dass hinter meiner Krankheit Deine guten Absichten stecken und alles, was Du tust, gut ist. Aber die ständigen Rückfälle lassen mein Fleisch wirklich sehr leiden. Ich bin sehr betrübt und negativ gestimmt. O Gott, ich weiß, dass ich mich in einem schlechten Zustand befinde, und ich bin bereit, mich Dir zuzuwenden und meine Negativität zu beenden. Bitte erleuchte und führe mich zu einer wahren Erkenntnis über mich selbst und befreie mich aus diesem negativen Zustand.“

Danach begann ich, nach Abschnitten aus Gottes Worten zu suchen, die zu meinem Zustand passten. Eines Tages stieß ich auf diesen Abschnitt: „‚Glaube an Gott‘ bedeutet, zu glauben, dass es einen Gott gibt; das ist das einfachste Konzept des Glaubens an Gott. Und um das noch einen Schritt weiter zu führen: Zu glauben, dass es einen Gott gibt, ist nicht dasselbe, wie wahrhaft an Gott zu glauben; vielmehr ist es eine Art einfacher Glaubensüberzeugung mit starken religiösen Untertönen. Wahrer Glaube an Gott bedeutet Folgendes: Auf Grundlage des Glaubens, dass Gott über alle Dinge herrscht, erlebt man Seine Worte und Sein Wirken, und befreit sich so von seinen verdorbenen Dispositionen, stellt Gottes Absichten zufrieden und erlangt Gotteskenntnis. Nur diese Art von Weg kann man ‚Glauben an Gott‘ nennen. Doch oft betrachten die Menschen den Glauben an Gott als eine sehr simple und leichtfertige Angelegenheit. Wenn Menschen auf diese Weise an Gott glauben, verliert dieser Glaube seine Bedeutung, und selbst wenn sie bis zuletzt weiter glaubten, werden sie niemals die Billigung Gottes erlangen, weil sie den falschen Weg beschreiten. Diejenigen, die bis zum heutigen Tag inmitten von Worten und gehaltlosen Glaubenslehren an Gott glauben, wissen immer noch nicht, dass ihnen das Wesen des Glaubens an Gott fehlt und dass sie Gottes Billigung nicht erlangen können. Immer noch beten sie darum, dass Gott sie mit Frieden und ausreichender Gnade segnen möge. Lasst uns Ruhe in unsere Herzen bringen und genau nachdenken: Kann es sein, dass an Gott zu glauben die einfachste Sache der Welt ist? Kann es sein, dass an Gott zu glauben nichts Weiteres bedeutet, als viel Gnade von Gott zu empfangen? Sind Menschen, die an Gott glauben, ohne Ihn zu kennen, oder die an Gott glauben, sich Ihm jedoch widersetzen, wirklich in der Lage, Gottes Absichten zufriedenzustellen?(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Vorwort). Gott fragt: „Kann es sein, dass an Gott zu glauben die einfachste Sache der Welt ist? Kann es sein, dass an Gott zu glauben nichts Weiteres bedeutet, als viel Gnade von Gott zu empfangen? Sind Menschen, die an Gott glauben, ohne Ihn zu kennen, oder die an Gott glauben, sich Ihm jedoch widersetzen, wirklich in der Lage, Gottes Absichten zufriedenzustellen?“ Jede einzelne Frage Gottes beschämte mich zutiefst. Obwohl ich schon so lange an Gott glaubte, hatte ich keine Ahnung, was wahrer Glaube eigentlich ist. Gott sagt, dass wahrer Glaube bedeutet, Sein Werk und Seine Worte zu erfahren. Man muss sich jeder Situation, die Gott schafft, unterwerfen und darin die Wahrheit und Seine Absichten suchen. Man muss über seine verdorbene Disposition und Unreinheiten im Glauben nachdenken, um so ein Verständnis der Wahrheit und Erkenntnis über Gott zu erlangen und in die Wahrheitsrealität einzutreten. Nur ein solcher Glaube findet Gottes Anerkennung. Wenn Menschen nur Gnade und Segen von Gott erhalten wollen, in widrigen Situationen aber nicht nach Gottes Absichten suchen und Seine Worte und Sein Werk nicht erfahren, dann ist das nur ein Glaube dem Namen nach, ein religiöser Glaube. Einen solchen Glauben akzeptiert Gott nicht. Gott vollbringt in den letzten Tagen das Werk des Gerichts, der Züchtigung, der Prüfung und der Läuterung. Nur wenn man das Gericht von Gottes Worten erfährt, durch die verschiedenen von Gott orchestrierten Umgebungen geprüft wird, die Wahrheit sucht und dadurch Erkenntnis über sich selbst und Gott gewinnt, macht das eigene Leben Fortschritte. Ich dachte daran, dass einige Brüder und Schwestern kränker waren als ich und von den Krankenhausärzten sogar für unheilbar erklärt worden waren. Aber sie suchten dennoch in ihren Krankheiten nach der Wahrheit, erlangten Erkenntnis über ihre Verdorbenheit, korrigierten ihre falschen Ansichten über den Glauben an Gott und machten einige Fortschritte. Ich hatte in all diesen Jahren zwar behauptet, an Gott zu glauben, und oft mit anderen darüber Gemeinschaft gehalten, dass man im Glauben Gottes Worte und Sein Werk erfahren müsse. Aber als ich selbst krank wurde, suchte ich nicht nach Gottes Absicht und lebte in einem negativen Zustand, aus dem ich nicht entkommen konnte. So erlangte ich, nachdem ich krank geworden war, keinerlei Wahrheit. Mir wurde klar, dass ich nicht wegen der von Gott orchestrierten Umgebung litt, sondern weil ich nicht nach der Wahrheit suchte. Da ich an Gott glaubte, sollte ich mich unterwerfen, durch meine Krankheit nach der Wahrheit suchen und in meinem Zeugnis standhaft bleiben, um Gott zufriedenzustellen. Das war die Vernunft, die ich haben sollte. Als mir all das klar wurde, betete ich zu Gott und sagte: „Egal, was mit meiner Krankheit geschieht, ich bin bereit, mich zu unterwerfen und mich darauf zu konzentrieren, die Wahrheit zu suchen, um meine Probleme zu lösen.“

Später stieß ich auf diesen Abschnitt aus Gottes Worten: „Seit dem Zeitpunkt, als er zuerst anfing an Gott zu glauben, hat er Gott als Füllhorn betrachtet, als ein Schweizer Armeemesser, und er hat sich selbst als den größten Kreditgeber Gottes erachtet, als wäre es sein angeborenes Recht und seine Verpflichtung, zu versuchen, von Gott Segnungen und Verheißungen zu bekommen, während es Gottes Verantwortlichkeiten seien, den Menschen zu beschützen, sich um ihn zu kümmern und ihn zu versorgen. Das ist das grundlegende Verständnis des ‚Glaubens an Gott‘ all jener, die an Gott glauben, und so ist ihr tiefstes Verständnis des Begriffs des Glaubens an Gott. Von der Wesensnatur des Menschen bis hin zu seiner subjektiven Bestrebung gibt es nichts, was mit Gottesfurcht zusammenhängt. Das Ziel des Menschen an Gott zu glauben, könnte unmöglich etwas mit der Anbetung Gottes zu tun haben. Das heißt, der Mensch hat niemals erwogen oder verstanden, dass der Glaube an Gott es verlangt, Gott zu fürchten und anzubeten. Angesichts solcher Umstände ist die Wesenheit des Menschen offensichtlich. Was ist diese Wesenheit? Sie ist, dass das Herz des Menschen böswillig, düster und betrügerisch ist, Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit sowie das, was positiv ist, nicht liebt, und es ist verachtenswert und gierig. Das Herz des Menschen könnte vor Gott nicht noch verschlossener sein; er hat es Gott gar nicht gegeben. Gott hat noch nie das wahre Herz des Menschen gesehen, noch wurde Er jemals vom Menschen verehrt. Ungeachtet dessen, wie groß der Preis ist, den Gott bezahlt oder wie viel Werk Er verrichtet oder wie viel Er für den Menschen bereitstellt, bleibt der Mensch all dem gegenüber blind und völlig gleichgültig. Der Mensch hat sein Herz Gott nie gegeben, er will sich nur selbst um sein Herz kümmern, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen – der Subtext davon ist, dass der Mensch nicht dem Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen folgen oder sich der Souveränität und den Anordnungen Gottes unterwerfen will, noch will er Gott als Gott anbeten. So ist der heutige Zustand des Menschen. Jetzt wollen wir noch einmal auf Hiob schauen. Hat er zunächst einmal ein Geschäft mit Gott gemacht? Hatte er irgendwelche Hintergedanken, als er sich fest an den Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen hielt? Sprach Gott damals zu irgendjemandem über das bevorstehende Ende? Zu jener Zeit hatte Gott niemandem ein Versprechen über das Ende gemacht, und vor diesem Hintergrund war Hiob in der Lage, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Können die Menschen von heute dem Vergleich mit Hiob standhalten? Es gibt zu viel Disparität, sie sind auf einem anderen Niveau. Obwohl Hiob nicht viel Gotteskenntnis hatte, hatte er sein Herz Gott gegeben und es gehörte Gott. Er machte nie ein Geschäft mit Gott und hatte keine extravaganten Wünsche oder Forderungen an Gott; Stattdessen glaubte er an ‚Jehova hat’s gegeben, Jehova hat’s genommen‘. Das war das, was er dadurch, dass er sich an den wahren Weg der Gottesfurcht und der Meidung des Bösen während seiner vielen Lebensjahre gehalten hatte, gesehen und davon erhalten hatte. Ebenso hatte er auch das in den folgenden Worten wiedergegebene Ergebnis gewonnen: ‚Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten die Not nicht auch annehmen?‘ Diese beiden Sätze waren das, was er als Ergebnis seiner Haltung der Unterwerfung gegenüber Gott während seiner Lebenserfahrungen gesehen und kennengelernt hatte, und sie waren auch seine mächtigsten Waffen, mit denen er während Satans Versuchungen triumphierte, und sie waren das Fundament seiner Standhaftigkeit im Zeugnis für Gott(Das Wort, Bd. 2, Über Gotteskenntnis: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II). Gott hat die Ansichten der Menschen über den Glauben vollständig entlarvt. Die Menschen behandeln Gott nicht als Gott, sondern vielmehr als Füllhorn, als Schweizer Taschenmesser. Sie sehen sich selbst als Gottes größte Gläubiger und versuchen gierig, Ihm Gnade zu entlocken. Diese Art von Glaube ist unrein, ein Tauschgeschäft, und entbehrt jeder Aufrichtigkeit. Gott sprach direkt meinen aktuellen Zustand an. Als meine Familie in Not war und nicht mehr weiterwusste, erfuhr ich Gottes Gnade und Schutz. Also dachte ich, Gott würde dafür sorgen, dass meine Mutter und ich ein friedliches, sorgenfreies Leben führen könnten. Ich dachte, der Glaube an Gott würde mir mein ganzes Leben lang vollständige Immunität vor Not gewähren. Wenn etwas passieren würde, würde Gott mich beschützen und für mein Wohlergehen verantwortlich sein. In all diesen Jahren war mein Streben von solchem Wunschdenken geprägt, und die Aussicht auf Gottes Gnade und Segen war meine Motivation, allem zu entsagen, um meine Pflicht zu tun. Als ich krank wurde und Gott mich nicht heilte, änderte ich mich sofort. Es war, als ob meine lang gehegte Hoffnung zerplatzt wäre. Ich fing an, mit Gott zu streiten, und hielt ihm alles vor, dem ich in den letzten Jahren entsagt und wofür ich mich aufgewendet hatte. Ich stellte Ihn zur Rede, warum Er mich so behandelte, und war nicht einmal mehr bereit, zu beten oder Seine Worte zu lesen. Ich lebte in einem negativen und rebellischen Zustand. All die Jahre hatte Gott mich beschützt und sich um mich gekümmert. Aus Mitleid mit meiner geringen Größe hatte Er mir materielle Gnade und Segen geschenkt, aber ich war überhaupt nicht dankbar und wurde sogar noch gieriger. Nachdem ich nur ein wenig aufgewendet hatte, verlangte ich, dass Gott mich mein ganzes Leben lang beschützt. Und als Er es nicht tat, haderte ich mit Ihm. Wie schamlos und unvernünftig ich doch war! Hiob stellte nie irgendwelche Forderungen an Gott; er fürchtete Gott und mied das Böse, egal in welcher Situation oder Umgebung. Wenn Gott ihn segnete, dankte er Ihm. Aber als sich seine Situation änderte, er sein Eigentum verlor, seine Kinder getötet wurden und er von schmerzhaften Geschwüren befallen war, hatte er weiterhin Glauben an Gott und Furcht vor Ihm und klagte Ihm gegenüber nie mit nur einem einzigen Wort. Er pries sogar Gottes Namen. Egal wie sich seine Situation änderte, er konnte an seinem Platz als geschaffenes Wesen bleiben und sich Gott unterwerfen. Hiob war ein wahrer Gläubiger Gottes. Seine Menschlichkeit und Vernunft beschämten mich zutiefst. Ich hatte keinen wahren Glauben an Gott und behandelte Ihn nur wie ein Schweizer Taschenmesser. Ich wollte, dass Gottes Gnade und Segen mich jederzeit begleiteten. Ich konnte nicht fassen, wie egoistisch ich geworden war! Ich dachte an die Menge Menschen, die der Herr Jesus im Zeitalter der Gnade mit fünf Broten und zwei Fischen speiste. Sie hatten kein Interesse an Seiner Predigt, sondern wollten nur Gnade, Segen und Vorteile von Ihm erlangen. Sie waren nur Opportunisten und Ungläubige. Ich sah, dass mein gieriges Gesicht genau wie das derer war, die danach trachteten, von dem Brot zu essen und satt zu werden – furchtbar hässlich und für Gott abscheulich. Wenn ich weiterhin mit solchen Ansichten glaubte, würde ich niemals Wahrheit und Errettung erlangen, selbst wenn ich mein ganzes Leben lang glaubte. Ich erkannte, dass meine Krankheit die größere Gnade war, die Gott mir geschenkt hatte. Wäre ich durch meine Krankheit nicht entlarvt worden, hätte ich nicht erkannt, wie stark mein Verlangen nach Segen war, wie gierig und verachtenswert ich war. Dann hätte es für mich keine Chance auf eine innere Wandlung gegeben. Gott hatte mich nicht nach meinen Taten behandelt, sondern mir sogar durch Brüder und Schwestern geholfen und mich erleuchtet und geführt, Seine Absicht durch Seine Worte zu verstehen. Ich schämte mich, fühlte mich schuldig und der Liebe und Errettung Gottes unwürdig. Unter Tränen betete ich zu Gott: „O Gott, dadurch, dass ich durch meine Krankheit entlarvt wurde, habe ich erkannt, dass ich in all den Jahren nur Gnade von Dir gefordert und mich beschwert habe, wenn ich sie nicht bekam. Ich habe eine zu große Schuld Dir gegenüber und bin es nicht wert, eine Gläubige zu sein. Ich weiß, dass ich viel Verdorbenheit besitze und diese Krankheit brauche, um geläutert und gereinigt zu werden. Selbst wenn ich den Rest meines Lebens mit dieser Krankheit leben muss, werde ich mich unterwerfen und mich nie wieder über Dich beklagen.“ Zu meiner Überraschung begann mein Körper sich allmählich zu erholen, als sich meine Einstellung änderte. Ich hatte nicht mehr so häufig Anfälle und konnte nach und nach wieder meine Pflicht tun.

Eines Tages stieß ich auf einen Abschnitt aus Gottes Worten, der mir ein tieferes Verständnis meines Zustands vermittelte. Der Allmächtige Gott sagt: „Ganz gleich, wie viele Dinge ihnen widerfahren, Menschen, die Antichristen sind, werden niemals die Wahrheit in Gottes Worten suchen, um sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, geschweige denn, sie im Licht von Gottes Worten zu betrachten – was allein daran liegt, dass sie nicht glauben, dass jede Zeile von Gottes Worten die Wahrheit ist. Es spielt keine Rolle, auf welche Weise das Haus Gottes über die Wahrheit Gemeinschaft hält, die Antichristen bleiben unempfänglich, und somit fehlt ihnen in jeder Situation, der sie sich gegenübersehen, die richtige Einstellung; vor allem, wenn es um ihre Einstellung zu Gott und der Wahrheit geht, weigern sich die Antichristen hartnäckig, ihre Auffassungen beiseite zu schieben. Der Gott, an den sie glauben, ist der Gott, der Zeichen und Wunder vollbringt, der übernatürliche Gott. Jeden, der Zeichen und Wunder vollbringen kann – sei es Guanyin Bodhisattva, Buddha oder Mazu – bezeichnen sie als Götter. Sie glauben, dass nur diejenigen, die Zeichen und Wunder vollbringen können, Götter sind, die die Identität von Göttern besitzen, und diejenigen, die das nicht können, sind, ganz gleich, wie viele Wahrheiten sie kundtun, nicht zwingend Götter. Sie verstehen nicht, dass es Gottes große Kraft und Allmacht ist, die Wahrheit kundzutun; stattdessen denken sie, dass die große Kraft und Allmacht von Göttern nur darin besteht, Zeichen und Wunder zu vollbringen. Was daher das praktische Wirken des menschgewordenen Gottes angeht, die Wahrheit kundzutun, um Menschen zu erobern und zu retten, die Menschen aus Gottes auserwähltem Volk zu bewässern, zu hüten und anzuführen und ihnen zu ermöglichen, tatsächlich Gottes Gericht, Züchtigung, Prüfungen und Läuterung zu erleben und schließlich die Wahrheit zu verstehen, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und Menschen zu werden, die sich Gott unterwerfen und Gott anbeten usw. – so halten Antichristen all das für das Werk des Menschen und nicht für Gottes Werk. In den Köpfen der Antichristen sollten sich Götter hinter einem Altar verstecken und sich Opfergaben darbringen lassen, die Speisen essen, die die Menschen ihnen opfern, den Rauch der Räucherstäbchen einatmen, den sie verbrennen, ihnen eine helfende Hand reichen, wenn sie in Schwierigkeiten sind, sich als enorm mächtig erweisen und ihnen sofort im Rahmen ihres Verständnisses Hilfe leisten und ihre Bedürfnisse befriedigen, wenn die Menschen um Hilfe bitten und ihre Bitten ernsthaft vorbringen. Für die Antichristen ist nur ein solcher Gott ein wahrer Gott. Alles, was Gott heute tut, stößt bei den Antichristen hingegen auf Verachtung. Und warum ist das so? Der Wesensnatur der Antichristen nach zu urteilen, verlangen sie nicht das Werk der Bewässerung, des Hütens und der Rettung, das der Schöpfer an den geschaffenen Wesen vollbringt, sondern sie wollen in diesem Leben in allen Dingen Wohlstand, die Erfüllung ihrer Wünsche und frei von Bestrafung sein und in der kommenden Welt in den Himmel eingehen. Ihre Sichtweise und Bedürfnisse bestätigen, dass es ihr Wesen ist, die Wahrheit zu hassen(Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 15: Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi (Teil 1)). Als ich diesen Abschnitt zum ersten Mal las, war ich etwas erschrocken: Beschrieb er nicht genau meinen aktuellen Zustand? Zuvor wusste ich nur, dass meine Sichtweise in Bezug auf mein Streben in meinem Glauben falsch war, aber nach dem Lesen dieses Abschnitts wurde mir klar, dass ich die ganze Zeit an den Gott meiner Auffassungen und Vorstellungen geglaubt hatte. In der Vergangenheit hatte ich viel von Gottes Gnade genossen und einige Seiner Taten miterlebt. Das war Gottes Barmherzigkeit und Schutz für uns. Er eröffnete uns entsprechend unseren Schwierigkeiten einen Weg, damit wir ein normales Leben führen und eine geeignete Situation haben, um Ihm zu folgen. Als ich allmählich begann, einige Wahrheiten zu verstehen, orchestrierte Gott passende Situationen, um mich zu reinigen und damit ich gewandelt werden konnte, basierend auf dem, was in meinem Leben nötig war, und ermöglichte es mir, Erkenntnis über Ihn zu erlangen. Das ist einer der Wege, wie Gott die Menschheit errettet. Doch nachdem ich so viel von Gottes Gnade genossen hatte, schränkte ich Ihn in meinen Auffassungen ein und glaubte, Er sei der Gott, der Gnade und Segen schenkt. Als Gottes Handeln nicht meinen Erwartungen entsprach, beurteilte ich Ihn nach meinen Auffassungen und glaubte, Er müsse mich beschützen und dürfe nicht zulassen, dass ich so krank werde. Ich bekannte Gottes Namen zwar mit Worten, aber ich glaubte an den vagen Gott meiner Auffassungen und Vorstellungen. Das war Gotteslästerung. Als ich das erkannte, war ich entsetzt und sah umso mehr, wie diese Krankheit eine Gnade für mich war, durch die meine vagen Vorstellungen über Gott korrigiert wurden. Es war alles Gottes Liebe und Errettung. Sofort betete ich zu Gott, um Buße zu tun.

Meine Krankheit war keine einmalige Sache, sie war chronisch und unvorhersehbar, also musste ich einen Weg für den Eintritt suchen. Später sah ich diese Abschnitte aus Gottes Worten: „Du magst glauben, dass es beim Glauben an Gott um Leiden geht oder darum, alle möglichen Dinge für Ihn zu tun; du magst denken, der Zweck im Glauben an Gott liege darin, dass dein Fleisch in Frieden sein kann oder damit alles in deinem Leben glattläuft oder damit du es in allen Dingen bequem hast und dich wohlfühlst. Doch die Menschen sollten ihren Glauben an Gott mit keinem dieser Zwecke behaften. Wenn du dieser Zwecke wegen glaubst, dann ist deine Sichtweise falsch und es ist schlichtweg unmöglich, dass du vervollkommnet wirst. Gottes Handlungen, Gottes gerechte Disposition, Seine Weisheit, Seine Worte und Seine Wunderbarkeit und Unergründlichkeit sind alles Dinge, die die Menschen verstehen sollten. Da du dieses Verständnis hast, solltest du es nutzen, um dein Herz von allen persönlichen Forderungen, Hoffnungen und Auffassungen zu befreien. Nur indem du diese Dinge beseitigst, kannst du die von Gott geforderten Bedingungen erfüllen, und nur dadurch kannst du über Leben verfügen und Gott zufriedenstellen. Der Zweck, an Gott zu glauben, liegt darin, Ihn zufriedenzustellen und die Disposition auszuleben, die Er verlangt, damit Seine Handlungen und Seine Herrlichkeit durch diese Gruppe unwürdiger Menschen verwirklicht werden können. Das ist die richtige Sichtweise für den Glauben an Gott und es ist auch das Ziel, das du verfolgen solltest. Du solltest die richtige Ansicht zum Glauben an Gott haben und du solltest danach streben, Gottes Worte zu erlangen. Du musst Gottes Worte essen und trinken und du musst die Wahrheit ausleben können, und insbesondere musst du Seine praktischen Taten sehen können, Seine wundervollen Taten im ganzen Universum sowie das praktische Werk, das Er im Fleisch vollbringt. Durch ihre praktischen Erfahrungen können die Menschen schätzen, wie Gott Sein Werk an ihnen vollbringt und was Sein Wille für sie ist. Der Zweck liegt bei all dem darin, die verdorbene satanische Disposition der Menschen zu beseitigen. … Nur Menschen, die wirklich nach der Wahrheit streben, Gotteskenntnis suchen und nach dem Leben streben, sind diejenigen, die wirklich an Gott glauben(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen Läuterung unterzogen werden). „Du glaubst an Gott und folgst Gott, und daher musst du ein gottliebendes Herz haben. Du musst deine verdorbene Disposition ablegen, musst nach der Zufriedenstellung von Gottes Absichten streben und musst die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Da du an Gott glaubst und Ihm folgst, solltest du Ihm alles darbringen und solltest keine persönlichen Entscheidungen treffen oder Forderungen stellen, und du solltest es schaffen, Gottes Absichten zufriedenzustellen. Da du ein geschaffenes Wesen bist, solltest du dich dem Herrn unterwerfen, der dich geschaffen hat, denn du bist inhärent unfähig, dich selbst zu kontrollieren und hast keine inhärente Fähigkeit, dein eigenes Schicksal zu kontrollieren. Da du eine Person bist, die an Gott glaubt, solltest du nach Heiligung und Veränderung streben(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den man geht). Durch Gottes Worte begann ich, Seine Forderungen ein wenig zu verstehen. In unserem Glauben sollten wir nicht nach Segen und Frieden streben, sondern vielmehr an unserem Platz als geschaffene Wesen stehen, um Gottes Werk zu erfahren. Wir sollten durch verschiedene Situationen ein Verständnis für Gottes Absichten und Seine Disposition gewinnen, über uns selbst nachdenken, uns selbst erkennen und durch solche Situationen gegen unser Verlangen nach Segen und unsere Verfälschungen aufbegehren. Nur so können wir eine Veränderung unserer Disposition erreichen und Errettung erlangen. In der Vergangenheit basierte mein Glaube auf dem Erlangen von Gnade. Deshalb suchte ich, obwohl ich so lange krank war, nie nach der Wahrheit, und mein Leben erlitt Verluste. Als ich mich unterwarf, die Wahrheit suchte und anfing, Gottes Worte und Sein Werk zu erfahren, begann ich, ein Gespür für Gottes gute Absichten zu bekommen. Mein Fleisch litt zwar etwas, aber diese Situation korrigierte meine falschen Ansichten über den Glauben und ließ mich meine verachtenswerten Absichten in meinem Glauben erkennen und sie rechtzeitig berichtigen. Dies war ein noch größerer Ausdruck von Gottes Barmherzigkeit und Liebe, größer noch als die Gnade und die Segen, die Er meinem Fleisch zuteilwerden ließ. Ich war immer noch nicht vollständig genesen und hatte manchmal Anfälle. Ich durfte mich nicht damit zufriedengeben, mich einfach zu unterwerfen und nicht über Gott zu klagen. Ich musste weiterhin Seine Absicht suchen, darüber nachdenken, welche Verdorbenheit ich offenbarte, welche Aspekte an mir Gott noch verabscheute, und das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten annehmen, um meine verdorbene Disposition zu beseitigen. Das war der Weg, den ich gehen musste. Nachdem ich das erkannt hatte, fühlte ich mich Gott weniger fremd, wurde proaktiver in meiner Pflicht, begann, mich darauf zu konzentrieren, die Probleme in meiner Arbeit zu überprüfen, studierte Grundsätze in den Bereichen, in denen ich Defizite hatte, und begann, eine gewisse Verbesserung meiner fachlichen Fähigkeiten zu bemerken. Allmählich verbesserte sich auch meine Gesundheit, und die Anfälle wurden seltener. Dank sei Gott, dass Er mich geführt hat, dieses Verständnis und diese innere Wandlung zu erreichen.

Zurück:  71. Schludrigkeit und Bequemlichkeit ruinieren die Pflichterfüllung

Weiter:  73. Erkenntnisse, die ich aus dem Zurechtgestutztwerden gewonnen habe

Verwandte Inhalte

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen

Connect with us on Messenger