83. Meine Schuldgefühle gegenüber meinem Sohn loslassen
Als ich klein war, kümmerte sich meine Mutter nicht nur um unser Essen und unsere Kleidung, sondern musste auch auf dem Feld arbeiten. Wenn sie damit fertig war, kam sie nach Hause und erledigte die Hausarbeit. Deshalb dachte ich, Frauen müssten so leben, um gute Ehefrauen und liebende Mütter zu sein. Nach meiner Heirat machte ich es genau wie meine Mutter: Ich kochte dreimal am Tag für meinen Mann und meinen Sohn, kümmerte mich um ihre Grundbedürfnisse und erledigte alle Pflichten in der Hausarbeit. Als mein Sohn jedoch ein Jahr alt war, kam mein Mann bei einem Autounfall ums Leben. Das war ein tiefer Schmerz für mich und ich dachte, das Leben hätte keinen Sinn mehr, lebte aber für meinen Sohn weiter. Um meinem Sohn eine intakte Familie zu bieten, heiratete ich ein zweites Mal. Es war ein Trost für mein Herz zu sehen, dass mein zweiter Mann sich sehr liebevoll um meinen Sohn kümmerte. Nachdem ich Gottes Werk der letzten Tage angenommen hatte, traf ich mich oft mit den Brüdern und Schwestern, und wir aßen und tranken Gottes Worte. Ich verstand schließlich einige Wahrheiten und fing an, meine Pflicht zu tun. Da sich mein Glaube an Gott später im Dorf herumsprach, fing die Polizei an, mich zu überwachen, und ich musste von zu Hause weggehen, um meine Pflicht zu tun. Ich überließ meinen Sohn der Obhut meines Mannes und seiner Eltern. Während ich weg war und meine Pflicht tat, vermisste ich meinen Sohn unheimlich und hatte ständig das Gefühl, meiner Verantwortung als Mutter nicht gerecht zu werden. Ich sehnte die Zeit herbei, in der ich, wenn die Umstände es zuließen, nach Hause fahren und es bei meinem Sohn wiedergutmachen könnte.
Im Juli 2023 fuhr ich heimlich nach Hause und erfuhr, dass mein Mann bereits die Scheidung eingereicht hatte. Er sagte auch, mein Sohn arbeite nicht hart und könne keinen Job lange behalten. Wenn ich mich weiterhin nicht um ihn kümmerte, wäre er erledigt. Meine Eltern machten mir Vorwürfe, dass ich mich nicht um meinen Sohn kümmerte und seine Zukunftschancen verbaute. Als ich das hörte, dachte ich mir: „Wenn ich zu Hause bleibe und ihn ein bisschen antreibe, wird er dann nicht anfangen, sich um vernünftige Dinge zu kümmern, und den richtigen Weg einschlagen?“ Wenn ich mir die Situation meines Sohnes und die Kritik um mich herum ansah, fühlte ich mich meinem Sohn gegenüber noch schuldiger. Eines Tages kam meine Tante zu Besuch und erzählte, dass meine Cousine für ihren Sohn einen Brathähnchen-Imbiss eröffnet hatte. Doch ihr Sohn fand die Arbeit zu schmutzig und blieb einfach zu Hause und spielte den ganzen Tag Videospiele. Egal, was meine Cousine sagte, er hörte nicht zu. Als ich die Geschichte meiner Tante hörte, erinnerte ich mich an einen Abschnitt aus Gottes Worten: „Es ist falsch, zu sagen, ‚Wenn die Kinder nicht dem rechten Weg folgen, hat das etwas mit ihren Eltern zu tun.‘ Egal um wen es geht, wenn derjenige ein bestimmter Menschentyp ist, dann wird er einen bestimmten Weg gehen. Ist das nicht gewiss? (Ja.) Der Weg, den ein Mensch nimmt, legt fest, wer er ist. Der Weg, den er geht, und die Art von Mensch, die er wird, hängen von ihm ab. Es sind Dinge, die vorherbestimmt und angeboren sind und die mit der Natur des Menschen zu tun haben. Wozu also ist die elterliche Erziehung gut? Kann sie die Natur eines Menschen steuern? (Nein.) Die elterliche Erziehung kann die menschliche Natur nicht steuern und das Problem, welchen Weg ein Mensch nimmt, nicht lösen. Was ist die einzige Erziehung, die Eltern anbieten können? Ein paar einfache Verhaltensweisen im Alltag ihrer Kinder, ein paar recht oberflächliche Gedanken und Verhaltensregeln – das sind Dinge, die etwas mit den Eltern zu tun haben. Bevor ihre Kinder das Erwachsenenalter erreichen, sollten die Eltern ihrer nötigen Verantwortung nachkommen, nämlich, ihre Kinder dazu zu erziehen, dem rechten Weg zu folgen, fleißig zu lernen und danach zu streben, die anderen, wenn sie erwachsen sind, überragen zu können, nichts Böses zu tun oder schlechte Menschen zu werden. Eltern sollten außerdem das Verhalten ihrer Kinder regulieren, ihnen beibringen, höflich zu sein und die Älteren zu grüßen, wann immer sie sie sehen, und ihnen andere Dinge beibringen, die das Verhalten betreffen – dieser Verantwortung sollten Eltern nachkommen. Sich um das Leben ihres Kindes zu kümmern und ihnen ein paar Verhaltensgrundregeln beizubringen – darauf läuft der Einfluss der Eltern hinaus. Was die Persönlichkeit ihres Kindes angeht, diese können die Eltern nicht lehren. Manche Eltern sind gelassen und gehen alles gemächlichen Schrittes an, währenddessen ihre Kinder ganz ungeduldig sind und nicht einmal eine kurze Zeitlang stillhalten können. Wenn sie 14 oder 15 sind, gehen sie alleine weg, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, entscheiden alles selber, brauchen ihre Eltern nicht und sind sehr selbständig. Haben ihre Eltern ihnen das beigebracht? Nein. Deshalb haben die Persönlichkeit eines Menschen, seine Disposition und sogar sein Wesen als auch der Weg, für den er sich in Zukunft entscheidet, absolut nichts mit seinen Eltern zu tun. … Es gibt ein Problem mit der Redewendung ‚Zu ernähren, ohne zu lehren, ist die Schuld des Vaters‘. Obwohl die Eltern dafür verantwortlich sind, ihre Kinder zu erziehen, wird das Schicksal eines Kindes nicht durch dessen Eltern bestimmt, sondern von der Natur des Kindes. Kann Erziehung das Problem, was das Kind für eine Natur hat, lösen? Das kann sie überhaupt nicht. Der Weg, den ein Mensch im Leben geht, wird nicht von seinen Eltern festgelegt, sondern ist von Gott vorherbestimmt. Es heißt, dass ‚das Schicksal des Menschen vom Himmel bestimmt wird‘, und diese Aussage ist das Fazit menschlicher Erfahrung. Bevor ein Mensch das Erwachsenenalter erreicht, kann man nicht sagen, welchen Weg er nehmen wird. Sobald er erwachsen wird, überlegt und über Probleme reflektieren kann, wird er entscheiden, was er draußen in der größeren Gemeinschaft tun will. Manche sagen, sie wollen leitende Beamte werden, andere sagen, sie wollen Anwälte werden, und wiederum andere sagen, sie wollen Schriftsteller werden. Jeder trifft seine eigenen Entscheidungen und hat seine eigenen Vorstellungen. Keiner sagt: ‚Ich warte einfach darauf, dass meine Eltern mich anlernen. Ich werde das, wozu meine Eltern mich ausbilden.‘ Keiner ist so töricht. Nachdem ein Mensch das Erwachsenenalter erreicht hat, beginnen sich Ideen in ihm zu regen, und er gelangt allmählich zu Reife, und somit werden der Weg und die Ziele, die vor ihm liegen, zunehmend klar. Zu diesem Zeitpunkt wird Stück für Stück offenkundig und wahrnehmbar, was für ein Typ Mensch er ist und zu welcher Gruppe er gehört. Von diesem Zeitpunkt an wird die Persönlichkeit eines Menschen nach und nach klar definiert, ebenso wie seine Disposition als auch der Weg, den er verfolgt, die Richtung seines Lebens und die Gruppe, der er angehört. Worauf beruht all das? Letztlich ist es das, was Gott vorherbestimmt hat – es hat nichts mit den Eltern zu tun“ (Das Wort, Bd. 4, Antichristen entlarven: Punkt 9 (Teil 1)). Gottes Worte sind so klar. Ob ein Kind den richtigen Weg einschlägt, hängt nicht davon ab, wie die Eltern es erziehen; es wird von der Natur des Kindes bestimmt. Eltern können das äußere Verhalten eines Kindes lehren und lenken, aber sie können das Schicksal ihres Kindes nicht ändern. Welchen Beruf ihr Kind ergreift und welchen Weg es einschlägt, können Eltern weder ändern noch bestimmen. Meine Cousine zum Beispiel passte jeden Tag auf ihren Sohn auf und disziplinierte ihn oft, aber er blieb derselbe, spielte den ganzen Tag Videospiele und ging nicht einmal zur Schule. Meine Cousine eröffnete ein Geschäft für ihn und wollte, dass er etwas Ordentliches macht, aber er faulenzte danach weiter und bat seine Eltern nur um Geld. Ich dachte auch an meine Schwägerin, die sich oft mit ihrem Mann stritt. Wenn sie wütend war, ging sie zu ihrer Mutter und hatte keine Lust, ihr Kind zu erziehen. Trotzdem waren die Noten ihres Sohnes immer ziemlich gut und er war für sein Alter sehr reif. Das lag nicht daran, dass meine Schwägerin ihn besonders gut erzogen hätte; er hatte einfach eine angeborene Lernbereitschaft. Er konnte sich anstrengen und war fleißig. Als mein Sohn klein war, ermahnte ich ihn oft, fleißig zu lernen und den richtigen Weg zu gehen, aber er war die Art von Kind, die auf Disziplin nicht gut ansprach. Nach der Schule spielte er sofort Computerspiele und hörte auf nichts, was ich sagte. Wenn ich versuchte, streng zu ihm zu sein, bekam er einen Wutanfall. Dass er jetzt nicht den richtigen Weg ging oder sich um vernünftige Dinge kümmerte, war seine Entscheidung – etwas, das von seiner Natur bestimmt wurde. Meine Erziehung würde seine Entscheidung nicht ändern und würde auch seine Zukunft nicht bestimmen. Als ich das verstand, machte ich mir keine Vorwürfe mehr, dass ich nicht an seiner Seite gewesen war, um ihn zu erziehen. Ich erkannte auch meine eigene Arroganz und Ignoranz. Ich hatte immer geglaubt, allein durch meine Erziehung seine Zukunft und sein Leben ändern zu können – wie unvernünftig von mir!
Im November 2023 nahm ich Kontakt zu meinem Sohn auf. Zu der Zeit lebte mein Sohn allein in unserem alten Haus, nicht bei meinem Mann und dessen Eltern. Er kochte nicht, sondern ging nur aus, um Essen zu kaufen. Er hielt sein Zimmer nicht sauber und auf seinem Bett stapelte sich die schmutzige Wäsche. Es tat mir im Herzen weh, das zu sehen. Er war kalt und gleichgültig, als ich mit ihm sprach, nahm es mir übel, dass ich mich nicht um ihn gekümmert hatte, und erkannte mich nicht als seine Mutter an. Ich fühlte mich ihm gegenüber noch mehr im Unrecht und dachte, dass ich mich als seine Mutter nicht gut um ihn gekümmert und meine Verantwortung ihm gegenüber nicht erfüllt hatte. Ich putzte die ganze Wohnung und wusch all seine Kleidung. Er ging oft nicht zur Arbeit und blieb zu Hause, um zu spielen. Also sagte ich zu ihm: „Du solltest etwas Ordentliches machen; bereite deiner Familie nicht immer solche Sorgen.“ Aber er hörte überhaupt nicht zu; er änderte sich auch danach nicht. Später verachtete mein Mann meinen Sohn dafür, dass er nichts Ordentliches machte, und wollte ihn nicht länger großziehen. Ich dachte mir: „Vielleicht sollte ich mir einen Job suchen und arbeiten, während ich mich um meinen Sohn kümmere und so meine Verantwortung als Mutter erfülle.“ Aber ich musste noch Neulinge bewässern. Wenn ich einen Job annehmen würde, um Geld zu verdienen und für meinen Sohn zu sorgen, würde das die Bewässerungsarbeit verzögern. Ich war sehr zwiegespalten. Bei dem Gedanken, dass meine Pflicht von Gott kommt und ich nicht gewissenlos sein und sie aufgeben konnte, beschloss ich, keine Arbeit zu suchen. Meinen Sohn konnte ich jedoch nicht loslassen; wenn ich mit meiner Pflicht nicht so viel zu tun hatte, fuhr ich nach Hause, um nach ihm zu sehen, und dachte auch während meiner Pflichtausführung an ihn. Einige Neulinge konnten nicht regelmäßig an Versammlungen teilnehmen, also wollte ich zur Ruhe kommen, um zu suchen und darüber nachzudenken, wie ich dieses Problem lösen könnte. Aber ich machte mir ständig Sorgen um meinen Sohn und stresste mich und war nicht in der Verfassung, das Problem mit den Neulingen zu lösen. Erst als die Neulinge so negativ wurden, dass sie aufgeben wollten, eilte ich schnell zu ihnen, um sie zu unterstützen. Später musste ich wegen der Anforderungen der Arbeit meine Pflicht in einem anderen Teil des Landes tun. Da konnte ich meinen Sohn noch weniger loslassen und machte mir Sorgen, dass es keine Möglichkeit gäbe, wie ich mich aus der Ferne um ihn kümmern könnte. Aber dann dachte ich daran, dass die Verbreitung des Evangeliums des Königreichs unser Mitwirken erforderte. Ich tat meine Pflicht nun schon seit einigen Jahren, hatte etwas Schulung erhalten und einige Wahrheiten verstanden. Ich konnte angesichts der Gnade Gottes nicht gewissenlos sein, also stimmte ich zu, meine Pflicht an einem anderen Ort zu tun. Aber was ich nicht erwartet hatte, war, dass mein Sohn ungefähr zur gleichen Zeit einen Job fand, der ihm gefiel. Er ging arbeiten, verdiente Geld und konnte für seinen eigenen Lebensunterhalt aufkommen, und mein Mann nahm ihn wieder bei sich auf. Das kam wirklich völlig unerwartet.
Später dachte ich über mich selbst nach und fragte mich: „Was ist die eigentliche Ursache dafür, dass ich meinen Sohn nicht loslassen kann?“ Ich las diese Worte Gottes: „Die Menschen, die in dieser realen Gesellschaft leben, wurden zutiefst von Satan verdorben. Unabhängig davon, ob sie gebildet sind oder nicht, enthalten ihre Vorstellungen und Sichtweisen viele Dinge der traditionellen Kultur. Insbesondere wird von Frauen verlangt, dass sie sich um ihre Ehemänner kümmern und ihre Kinder großziehen und eine gute Ehefrau und liebende Mutter sind, ihr ganzes Leben ihren Ehemännern und Kindern widmen und für sie leben. Sie müssen alle Hausarbeiten wie die täglichen Mahlzeiten der Familie sowie das Waschen und Putzen ordnungsgemäß erledigen. Das ist der anerkannte Standard dafür, eine gute Ehefrau und liebende Mutter zu sein. Jede Frau denkt auch, dass sie genau das tun sollte, und dass sie, wenn sie es nicht tut, keine gute Frau ist und gegen ihr Gewissen und diesen traditionellen moralischen Standard verstoßen hat. Manche Menschen können es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, gegen diesen moralischen Standard zu verstoßen; sie werden das Gefühl haben, dass sie ihrem Ehemann und ihren Kindern Unrecht getan haben und dass sie keine gute Frau sind. Aber nachdem du angefangen hast, an Gott zu glauben und viele Seiner Worte gelesen, einige Wahrheiten verstanden und gewisse Angelegenheiten durchschaut hast, wirst du denken: ‚Ich bin ein geschaffenes Wesen und sollte die Pflicht eines geschaffenen Wesens tun und mich für Gott aufwenden.‘ Kommt es an diesem Punkt zu einem Konflikt zwischen deiner Rolle als gute Ehefrau und liebevolle Mutter und der Ausführung deiner Pflicht als geschaffenes Wesen? Wenn du eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter sein möchtest, kannst du deine Pflicht nicht in Vollzeit tun, und wenn du deine Pflicht in Vollzeit tun möchtest, kannst du keine gute Ehefrau und liebevolle Mutter sein. Was tust du jetzt? Wenn du dich dafür entscheidest, deine Pflicht gut zu tun, Verantwortung für die Arbeit der Kirche zu übernehmen und dich Gott hinzugeben, dann musst du deine Rolle als gute Ehefrau und liebevolle Mutter aufgeben. Was würdest du davon halten? Welche innere Unruhe würde in deinem Kopf herrschen? Hättest du das Gefühl, deine Kinder und deinen Mann enttäuscht zu haben? Woher kommt dieses Gefühl von Schuld und Unbehagen? Wenn du deine Pflicht als geschaffenes Wesen nicht erfüllst, hast du dann das Gefühl, du hättest Gott enttäuscht? Du empfindest keine Schuld und machst dir keine Vorwürfe, weil in deinem Herzen und deinem Geist nicht die geringste Wahrheit zu finden ist. Was also verstehst du? Traditionelle Kultur – wie man eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter ist. So entsteht in deinem Kopf die Auffassung: ‚Wenn ich keine gute Ehefrau und liebevolle Mutter bin, dann bin ich keine gute oder anständige Frau.‘ Diese Auffassung wird dich von nun an fesseln und binden und wird das auch weiterhin tun, selbst nachdem du angefangen hast, an Gott zu glauben und eine Pflicht zu tun. Wenn es einen Konflikt gibt zwischen der Ausführung deiner Pflicht und deiner Rolle als gute Ehefrau und liebevolle Mutter, wirst du, obwohl du dich vielleicht widerwillig dafür entscheidest, deine Pflicht zu tun, oder Gott gegenüber etwas Hingabe zeigst, in deinem Herzen immer noch Unbehagen empfinden und dir leichte Vorwürfe machen. Daher suchst du, wenn du während der Ausführung deiner Pflicht etwas freie Zeit hast, nach Gelegenheiten, dich um deine Kinder und deinen Ehemann zu kümmern, weil du es ihnen gegenüber umso mehr wiedergutmachen willst, und du denkst, es sei in Ordnung, wenn du mehr leiden musst, solange du nur deinen Seelenfrieden hast. Ist die Ursache dafür nicht der Einfluss der Vorstellung und Theorie der traditionellen Kultur davon, wie man eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter ist? Nun möchtest du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen, auf der einen Seite deine Pflicht gut erfüllen, andererseits auch eine gute Ehefrau und liebevolle Mutter sein. Doch vor Gott haben wir nur eine Verantwortung und Verpflichtung, nur eine Mission: die Pflicht eines geschaffenen Wesens gut zu erfüllen. Hast du diese Pflicht gut erfüllt? Warum bist du wieder vom rechten Weg abgekommen? Finden sich in deinem Herzen wirklich weder Schuld noch Vorwurf? Weil die Wahrheit in deinem Herzen noch immer kein Fundament geschaffen hat und nicht über dein Herz herrscht, kannst du bei der Ausführung deiner Pflicht vom rechten Weg abkommen. Obwohl du jetzt in der Lage bist, deine Pflicht zu tun, bleibst du tatsächlich immer noch weit hinter den Maßstäben der Wahrheit und den Anforderungen Gottes zurück. … Dass wir an Gott glauben können, ist eine Gelegenheit, die Er uns geschenkt hat; es ist von Ihm bestimmt worden und Ausdruck Seiner Gnade. Daher besteht keine Notwendigkeit für dich, deine Verpflichtung oder Verantwortung gegenüber irgendjemand anderem zu erfüllen; du solltest nur die Pflicht gegenüber Gott erfüllen, die du als geschaffenes Wesen erfüllen solltest. Das ist es, was die Menschen vor allem anderen tun sollten, und es ist die wichtigste Aufgabe, die die Menschen in ihrem Leben erfüllen sollten. Wenn du deine Pflicht nicht gut ausführst, bist du kein geschaffenes Wesen, das dem Maßstab entspricht. In den Augen anderer magst du eine gute Ehefrau, liebende Mutter und eine gewissenhafte Hausfrau sowie ein Kind, das seine Eltern ehrt, und ein gutes Mitglied der Gesellschaft sein, aber vor Gott bist du jemand, der sich gegen Ihn auflehnt, jemand, der an Gott glaubt, aber nicht die Pflicht und Verpflichtung eines geschaffenen Wesens erfüllt, jemand, der an Gott glaubt, aber nicht nach der Wahrheit strebt, sich Gott nicht wahrhaftig unterwirft und der enthüllt und ausgemustert werden wird. Kann so jemand Gottes Billigung gewinnen? Solche Menschen sind wertlos“ (Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur indem man seine eigenen falschen Ansichten erkennt, kann man sich wahrhaft wandeln). Gottes Worte ließen mich verstehen: Als ich sah, wie alle Frauen in meinem Umfeld danach strebten, gute Ehefrauen und Mütter zu sein, hielt auch ich das für den Maßstab einer guten Frau. Ich glaubte, eine gute Frau kümmere sich gut um ihr Kind und ihren Mann und halte den ganzen Haushalt in Ordnung. Nach meiner Heirat übernahm ich die gesamte Hausarbeit, weil ich dachte, das sei meine Aufgabe, egal wie anstrengend es auch war. Als ich wegging, um meine Pflicht zu tun, und meinem Sohn nicht mehr dreimal täglich eine Mahlzeit zubereiten oder mich im Alltag um ihn kümmern konnte, dachte ich, ich hätte meine Verantwortung als Mutter nicht erfüllt. Ich machte mir Vorwürfe, war unglücklich und hatte ihm gegenüber Schuldgefühle. Als ich von weltlichen Menschen kritisiert und verurteilt wurde, kam ich mir noch mehr so vor, als wäre ich nachlässig gewesen. Ich dachte nur noch daran, wie ich mich um meinen Sohn kümmern, sein Leid lindern und es bei ihm bestmöglich wiedergutmachen könnte. Als ich sah, dass Neulinge nicht regelmäßig an den Versammlungen teilnehmen konnten, suchte ich nicht umgehend nach den relevanten Wahrheiten, um ihre Probleme zu lösen, sondern unterstützte sie erst, als sie so negativ wurden, dass sie aufgeben wollten. Darunter erlitt das Leben der Neulinge Verluste. Mir waren die Komplimente der weltlichen Menschen und die Erfüllung meiner Verantwortung für meinen Sohn wichtiger gewesen. Ich hatte keine Rücksicht auf die Arbeit der Kirche genommen und war bei meiner Pflicht nachlässig. Selbst wenn ich meine Verantwortung als Mutter erfüllt und meinem Sohn dreimal am Tag Essen gekocht hätte, hätte ich es versäumt, meine Pflicht zu erfüllen, die ich als geschaffenes Wesen tun sollte. Ich dachte an all die Heiligen und Propheten im Laufe der Geschichte und an die vielen Brüder und Schwestern, die ihre Familien und Karrieren aufgegeben hatten, um das Evangelium zu predigen und für Gott Zeugnis abzulegen. Sie brachten mehr Menschen vor Gott, damit diese Seine Errettung annehmen konnten. Das ist etwas, das Gott gutheißt, eine gute und gerechte Tat. So ein Leben hat Wert und Bedeutung. Mein Leben und alles, was ich hatte, war mir von Gott gegeben worden. Ich hatte so viel Bewässerung und Versorgung durch Gottes Worte genossen, und all das war Seine Liebe und Gnade. Das bedeutete, dass ich ganz besonders meine Pflicht gut erfüllen und Gottes Liebe vergelten sollte. Aber als ich meine Pflicht nicht gut erfüllte, hatte ich deswegen Gott gegenüber kein schlechtes Gewissen und fühlte mich stattdessen meinem Sohn gegenüber schuldig. Hatte ich denn überhaupt ein Gewissen oder Menschlichkeit? Ich sah, dass das Streben danach, in den Augen anderer eine gute Mutter zu sein, zwar Menschen zufriedenstellen und Lob von ihnen einbringen kann, so lebt man doch nur für die eigene Familie und das Fleisch. Es war reine Zeitverschwendung und würde mir nicht erlauben, ein sinnvolles Leben zu führen.
Später las ich zwei weitere Abschnitte von Gottes Worten und fand einen Weg der Praxis zum Thema, wie man mit seinen Kindern umgehen sollte. Der Allmächtige Gott sagt: „Das Leben der Eltern gehört nur den Eltern selbst, es gehört nicht ihren Kindern, ob ihre Kinder nun erwachsen sind oder nicht. Selbstverständlich sind Eltern nicht die unbezahlten Kindermädchen oder Sklaven ihrer Kinder. Unabhängig davon, welche Erwartungen Eltern an ihre Kinder haben, ist es nicht notwendig, dass sie sich von ihren Kindern willkürlich und ohne jede Gegenleistung herumkommandieren lassen oder zu Dienern, Hausmädchen oder Sklaven ihrer Kinder werden. Egal, was du für deine Kinder empfindest, du bist immer noch eine unabhängige Person. Du solltest nicht die Verantwortung für ihr Leben als Erwachsene übernehmen, als ob dies völlig richtig wäre, dies zu tun, nur weil sie deine Kinder sind. Das ist nicht nötig. Sie sind Erwachsene; du hast deine Verantwortung, sie großzuziehen, bereits erfüllt. Was das anbelangt, ob sie in der Zukunft gut oder schlecht leben werden, ob sie reich oder arm sein werden und ob sie ein glückliches oder unglückliches Leben führen werden, das ist ihre eigene Angelegenheit. Diese Dinge haben nichts mit dir zu tun. Du, als Elternteil, bist nicht verpflichtet, diese Dinge zu ändern. Wenn deine Kinder in Bedrückung, Schmerz und Mühsal leben und niemals glücklich sind, dann musst du dir nicht den Kopf zerbrechen oder einen Preis zahlen, um ihre Schwierigkeiten zu lösen und sie glücklich zu machen; das musst du nicht tun. Du musst nur deinen Verantwortungen nachkommen, das ist alles. Wenn du ihnen helfen willst, kannst du sie fragen, warum sie unglücklich sind, und sie auf theoretischer und psychologischer Ebene darin unterstützen, das Problem zu verstehen. Wenn sie deine Hilfe annehmen, umso besser. Wenn nicht, reicht es aus, dass du deine Verantwortlichkeiten als Elternteil erfüllt hast, und das war’s. Wenn deine Kinder leiden wollen, dann ist das ihre Sache. Es gibt keinen Grund für dich, dir Sorgen darum zu machen oder deshalb betrübt zu sein, sodass du am Ende nicht mehr richtig essen oder schlafen kannst. Das wäre übertrieben. Warum wäre das übertrieben? Weil sie erwachsen sind. Erwachsene müssen sich den Problemen von Erwachsenen stellen, und sie sollten auch lernen, mit allem umzugehen, mit dem sie in ihrem eigenen Leben konfrontiert werden. Sie sollten sich nicht in allen Dingen auf ihre Eltern verlassen. Wenn du dich um sie sorgst, geschieht das aus Zuneigung; wenn du dich nicht um sie sorgst, bedeutet das nicht, dass du herzlos bist oder deine Verantwortlichkeiten nicht erfüllt hast. Natürlich solltest du, nachdem deine Kinder das Erwachsenenalter erreicht haben, nicht alles auf dich nehmen und bis zuletzt die Verantwortung dafür übernehmen, ob es nun mit der Arbeit, der Karriere, der Ehe oder der Familie deiner Kinder gut läuft oder nicht. Du kannst dich um deine Kinder sorgen und du kannst ihnen helfen, aber es ist nicht nötig, deine Kinder an deine Seite zu ketten, die volle Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und zu versuchen, deine Kinder an deiner Seite glücklich zu machen. Kannst du deine Kinder dadurch glücklich machen? Nicht unbedingt. Wenn Kinder immer an der Seite ihrer Eltern leben und die Eltern für all ihre Lebenshaltungskosten verantwortlich sind, ist das nicht förderlich für ihre Entwicklung. Man sollte ihnen erlauben, in die Gesellschaft hinauszugehen, um sich zu stählen, Stürme zu überstehen und die Welt zu sehen; das tut ihnen gut. Daher sollten Kinder, sobald sie erwachsen sind, nicht an die Seite ihrer Eltern gekettet werden. Was ihr zukünftiges Leben angeht und ob sie Schwierigkeiten haben werden, diese Dinge haben nichts mit dir zu tun. Sie sollten ihre Probleme selbst lösen; diese Dinge sind nicht dein Problem. Warum sind sie nicht dein Problem? Weil du all deine Verantwortlichkeiten ihnen gegenüber erfüllt hast; du hast sie bis ins Erwachsenenalter großgezogen, also solltest du loslassen. Es gibt noch viele Dinge, die du tun solltest. In deinem Leben hast du, neben der Aufgabe, deine Kinder zu Erwachsenen zu erziehen, noch andere Missionen zu erfüllen. Du bist nicht nur ein Elternteil für deine Kinder, du bist auch ein geschaffenes Wesen, und du solltest vor Gott treten und deine Pflicht annehmen. Was ist deine Pflicht? Hast du dich ihr verschrieben? Hast du sie vollbracht? Hast du den Weg der Errettung eingeschlagen? Das sind die Dinge, über die du nachdenken solltest. Im Hinblick darauf, wohin deine Kinder als Nächstes gehen werden, nachdem sie erwachsen geworden sind, wie ihr Leben sein wird, wie ihre Umstände sein werden, ob sie glücklich und fröhlich sein werden, so haben diese Dinge nichts mit dir zu tun. Deine Kinder sind bereits unabhängig, sowohl praktische betrachtet als auch geistig. Du solltest sie unabhängig sein lassen, du solltest loslassen, und du solltest nicht versuchen, sie zu kontrollieren. Ob praktische betrachtet oder in Bezug auf Zuneigung oder die Blutsverwandtschaft, du hast deine Verantwortungen bereits erfüllt, und zwischen dir und deinen Kindern besteht keine Beziehung mehr“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (18)). „Wenn du als jemand, der an Gott glaubt, nach der Wahrheit streben und Rettung erlangen möchtest, dann sollten die Energie und die Zeit, die du in deinem restlichen Leben zur Verfügung hast, für die Pflicht, die du tust, und für alles, was Gott dir anvertraut hat, aufgewendet werden; du solltest keine Zeit auf deine Kinder verwenden. Dein Leben gehört nicht deinen Kindern, und es sollte weder für ihr Leben oder Überleben aufgezehrt werden, noch um deine Erwartungen an sie zu erfüllen. Stattdessen sollte es der dir von Gott anvertrauten Pflicht und dem dir von Gott anvertrauten Auftrag gewidmet sein, sowie der Mission, die du als geschaffenes Wesen erfüllen sollst. Hierin liegen der Wert und die Bedeutung deines Lebens. Wenn du bereit bist, deine eigene Würde zu verlieren und ein Sklave deiner Kinder zu werden, dich um sie zu sorgen und alles für sie zu tun, um deine eigenen Erwartungen an sie zu erfüllen, dann ist das alles sinnlos und hat keinen Wert und wird nicht in Erinnerung bleiben. Wenn du darauf bestehst, diese Dinge zu tun, und diese Ideen und Handlungsweisen nicht loslässt, kann das nur bedeuten, dass du kein Mensch bist, der nach der Wahrheit strebt, dass du kein dem Maßstab entsprechendes geschaffenes Wesen und ziemlich aufsässig bist, und dass du weder das Leben noch die Zeit, die dir von Gott gegeben wurden, schätzt. Wenn dein Leben und deine Zeit nur auf dein Fleisch und deine Zuneigung verwendet werden und nicht auf die Pflicht, die Gott dir gegeben hat, dann ist dein Leben unnötig und ohne jeden Wert. Du verdienst es nicht zu leben, du verdienst es nicht, das Leben zu genießen, das Gott dir gegeben hat, und du verdienst es nicht, all das zu genießen, was Gott dir geschenkt hat“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (19)).
Durch Gottes Worte verstand ich, dass die Verantwortung und Pflicht von Eltern darin besteht, ihre Kinder großzuziehen, bis sie erwachsen sind, und ihnen beizubringen, wie man sich richtig verhält. Sobald ein Kind erwachsen ist und die Fähigkeit besitzt, selbstständig zu leben und Probleme zu bewältigen, sollten die Eltern es loslassen. Wenn eine Frau nur danach strebt, eine gute Ehefrau und Mutter zu sein und ihr ganzes Leben nur für die Familie und die Kinder lebt, ohne ihre Pflicht als geschaffenes Wesen zu erfüllen, dann hat dieses Leben absolut keinen Wert und keinen Sinn. Meine einzige Verantwortung meinem Sohn gegenüber besteht darin, ihn großzuziehen, bis er erwachsen ist, seinen Geist zu erleuchten und ihn zu erziehen, den richtigen Weg zu gehen und etwas Ordentliches zu machen. Ich dachte daran, dass mein Sohn als Kind oft bis spät in die Nacht spielte. Ich sprach mit ihm darüber, wie Onlinespiele den Menschen schaden können, und brachte ihm bei, ein pragmatischer Mensch zu sein. Ich erzählte ihm sogar, wie Gott die Himmel und Erde und alle Dinge erschaffen hat, und legte Zeugnis für Gottes wahre Existenz ab. Aber er hörte nicht zu, sondern strebte nur nach Vergnügen und Genuss. Deshalb verachtete mein Mann ihn dafür, dass er nichts Ordentliches machte, und wollte ihn nicht mehr großziehen. Das war die Folge des Weges, den er eingeschlagen hatte, und ein Leid, das er ertragen musste. Ich hatte meine Verantwortung als seine Mutter bereits erfüllt und war ihm nichts schuldig. Wenn ich nur an sein Leben denken und meine Pflicht aufgeben würde, um für ihn zu sorgen, ihm all meine Zeit und Energie widmen und die volle Verantwortung für sein zukünftiges Leben übernehmen würde bis hin zur Opferung des Rests meines eigenen Lebens, wenn ich schon dabei war, dann wäre ich wirklich äußerst töricht! Mir wurde klar: Mein Sohn ist jetzt erwachsen. Er trifft seine eigenen Entscheidungen, hat seinen eigenen Lebensweg zu gehen und besitzt die Fähigkeit, selbstständig zu leben und mit Problemen umzugehen. Ich kann nicht ewig für ihn sorgen, geschweige denn sein Schicksal ändern. Ich bin nicht nur die Mutter meines Sohnes, sondern auch ein geschaffenes Wesen. Ich sollte dafür leben, meine Mission zu erfüllen und meine Pflicht gut zu tun. Es gibt immer noch viele Menschen, die noch nicht vor Gott gekommen sind, sowie viele Neulinge, die noch keine Wurzeln geschlagen haben und so schnell wie möglich bewässert werden müssen. Das ist meine Verantwortung und meine Pflicht, und ich sollte mehr Zeit und Energie darauf verwenden, sie zu tun. Was meinen Sohn angeht, so ist alles, was ich tun kann, alles Gott anzuvertrauen und mich Seiner Herrschaft und Seinen Anordnungen zu unterwerfen.
Später las ich weitere Worte Gottes: „Das Schicksal eines jeden Menschen ist von Gott vorherbestimmt; daher können sie selbst nicht vorhersehen oder ändern, wie viel Leid oder Segen sie im Leben erfahren, welche Art von Familie, Ehe oder Kindern sie haben, welche Dinge sie in der Gesellschaft erleben, und welche Ereignisse sie im Leben erfahren, und somit sind Eltern erst recht nicht in der Lage, diese Dinge zu ändern“ (Das Wort, Bd. 6, Über das Streben nach der Wahrheit: Wie man nach der Wahrheit strebt (19)). Durch Gottes Worte verstand ich, dass das Leid, das man im Leben erträgt, das Glück, das man genießt, und die Dinge, die man erlebt, alle von Gott vorherbestimmt sind und von niemandem geändert werden können. Eltern können nicht einmal ihr eigenes Schicksal ändern, wie könnten sie also das ihres Kindes ändern? Das Lebensschicksal eines Kindes, sowie die Höhen und Tiefen und die Drangsale, die es erleben soll, wurden alle schon vor langer Zeit von Gott vorherbestimmt. Es ist sein Lebensweg und etwas, das das Kind selbst erleben muss. Wegen der Verhaftungen und der Verfolgung durch den großen roten Drachen kann ich mich jetzt nicht um meinen Sohn kümmern und ihn auch nicht finanziell unterstützen. Aber er ist jetzt erwachsen und muss selbstständig leben, für sich selbst sorgen und seinen zukünftigen Weg gehen. Jetzt, da ich einen Weg zu praktizieren gefunden habe, fühle ich mich erleichtert. Wenn die Umstände es zuließen und ich eine gute Gelegenheit fände, würde ich nach Hause fahren und ihn besuchen. Aber ich verwendete mehr Zeit und Energie darauf, meine Pflicht gut zu tun. Wenn ich so lebte, gab dies meinem Herzen Sicherheit und Frieden.